@DATABASE "Default"
@NODE "Main" "AMIGA aktuell 05/2001 - Inhalt"
@TOC "MAIN"
A M I G A   a k t u e l l  -  Ausgabe 05/2001  (Stand: 02.05.2001)

M   © 2001 Carsten Schröder (E-Mail: aakt@aakt.de)
             
I N H A L T

G  @{"Vorwort" LINK "Vorwort"}

A  Intern
   ------                     
    @{"Redaktion & Mithilfe" LINK "Intern1"}
a   @{"FAQ (Häufig gestellte Fragen zu AMIGA aktuell)" LINK "Intern2"}
    @{"Aufruf" LINK "Intern3"}
k   @{"Distribution" LINK "Intern4"}
    @{"Rechtliches" LINK "Intern5"}
t
   AMIGA-aktuell-Gewinnspiel
u  -------------------------
    @{"Ergebnisse des letzten Gewinnspiels" LINK "Gewinnspiel1"}
e   @{"Vorstellung der neuen Preise" LINK "Gewinnspiel2"}
    @{"Aufruf an alle innovativen Programmierer und AMIGA-Firmen" LINK "Gewinnspiel3"}
l   @{"Die neuen Preisfragen" LINK "Gewinnspiel4"}
 
l  @{"FD-Hitparade (von Markus Castro Y Castro)" LINK "FD-Hitparade"}
  
   AMIGA-aktuell-Forum
   -------------------
    @{"In eigener Sache: Einladung zur AMIGA-aktuell-Diskussions-Mailingliste" LINK "Forum1"}
    @{"Kommentar zur jüngsten Kurskorrektur AMIGAs (von Gernod Schomberg)" LINK "Forum2"}
    @{"Kommentar zur jüngsten Kurskorrektur AMIGAs (von Oliver Tacke)" LINK "Forum3"}

   Workshops / Hintergrundberichte / Buchvorstellungen
   ---------------------------------------------------
    @{"Workshop: Virtual Network Computing (von Uwe Pannecke)" LINK "Workshops1"}
    @{"Update: So senkt ihr eure Telekom-Rechnung!" LINK "Workshops2"}

   Tests und Erfahrungsberichte
   ----------------------------
    @{"Kleine Helfer für den Amiga-Alltag (von Christian Aichinger)" LINK "Tests1"}
    @{"Nachtrag zum Review des BoingBag 3.9.1 (von Christian Aichinger)" LINK "Tests2"}
    @{"Softwaretest: PowerMac-Emulator »iFusion« (von Jochen Abitz)" LINK "Tests3"}
    @{"Erfahrungsbericht: Scanner-Software »FxScan« (von Andreas Volkmann)" LINK "Tests4"}

   AMIGA-aktuell-Spieleteil (von Malte Mende und Jürgen Theiner)
   -------------------------------------------------------------
    @{"Vorwort" LINK "Spiele1"}
    @{"Aufruf" LINK "Spiele2"}
    @{"News" LINK "Spiele3"}
    @{"Review: Ego-Shooter »Shogo«" LINK "Spiele4"}
    @{"Preview: Grafikadventure »Aqua«" LINK "Spiele5"}
    @{"Review: HereticII-AddOn »Abode of Golgotha«" LINK "Spiele6"}
    @{"Review: DYNAMITE - Bomben legen deluxe! (von Rüdiger Grünewald)" LINK "Spiele7"}
    @{"PD-Spieletests" LINK "Spiele8"}
    @{"Bookmarks" LINK "Spiele9"}
    @{"Schlusswort" LINK "Spiele10"}

   Neues zum AmigaNG
   -----------------
    @{"Executive Update von AMIGA-Präsident Bill McEwen" LINK "AMIGANG1"}
    @{"AMIGA gibt technisches Update heraus" LINK "AMIGANG2"}
    @{"AMIGA und Elbox vereinbaren Kooperation" LINK "AMIGANG3"}
    @{"Informationen zur AmigaDE-Skriptsprache »Sheep« (von Stefan Czinczoll)" LINK "AMIGANG4"}
    @{"Kurzmeldungen (von Oliver Tacke)" LINK "AMIGANG5"}
      
   Amiga PowerPC
   -------------
    @{"Titan Computer kündigt MotionStudio für MorphOS an" LINK "PowerPC1"}
    @{"Kurzmeldungen (von Oliver Tacke)" LINK "PowerPC2"}
    @{"PowerPC-Software im Überblick (von Stefan Funke)" LINK "PowerPC3"}

   @{"Der Zwischenruf (von Ralf Driesner)" LINK "Zwischenruf"}

   Diverse Amiga-News
   ------------------
    @{"Aminet-CD 42 bei Schatztruhe erschienen" LINK "Diverses1"}
    @{"Neuigkeiten von Haage & Partner" LINK "Diverses2"}
    @{"Neuigkeiten von der Amiga Arena" LINK "Diverses3"}
    @{"Neuigkeiten von Airsoft Softwair" LINK "Diverses4"}
    @{"Kurzmeldungen (von Oliver Tacke)" LINK "Diverses5"}

   @{"Abschließend" LINK "Schluss"}

@ENDNODE

@NODE "Vorwort" "Vorwort"
@TOC "MAIN"

Vorwort
-------

+++ PowerMac-Emulator iFusion erschienen +++

Willkommen damit zur neuen Ausgabe von AMIGA aktuell.

Relativ ruhig verlief der Monat April. Offenbar ist die Amiga-Gemeinde nach 
der jüngsten Kurskorrektur AMIGAs in eine Art Lethargie gefallen - 
lediglich das Erscheinen des seit langem angekündigten PowerMac-Emulators 
iFusion sorgte für etwas Abwechslung.


Noch zwei Dinge in eigener Sache:

* Alle Leser sind eingeladen, sich in die neue AMIGA-aktuell-Diskussions-   
  Mailingliste einzutragen. Nähere Informationen hierzu sind im Forum       
  dieser Ausgabe zu finden.

* Da Stefan Funke nur noch von Zeit zu Zeit aktualisierte Fassungen der     
  PowerPC-Programmliste erstellt, werden wir diese aus Platzgründen nur     
  noch bei Erscheinen einer neuen Version veröffentlichen.


Zu den regelmäßigen Aufrufen:
    
* An dieser Stelle eine Bitte: Jeder Artikelschreiber freut sich über       
  Lob, aber auch über konstruktive Kritik, und wird durch sie motiviert.    
  Scheut euch also bitte nicht, eure Meinung zu den verschiedenen Beiträgen  
  zu äußern, entweder, indem ihr direkt an die Autoren schreibt, oder aber  
  an AMIGA aktuell (aakt@aakt.de).

* Wir suchen ständig Mitarbeiter, die regelmäßig, unregelmäßig oder         
  einmalig Beiträge zu AMIGA aktuell beisteuern wollen. Inhaltlich sind     
  einer Mitarbeit kaum Grenzen gesetzt. Wer Interesse hat, sollte sich      
  an aakt@aakt.de oder christian@aakt.de wenden.


Viel Spaß jetzt bei dieser Ausgabe,

euer

Carsten Schröder

@ENDNODE

@NODE "Intern1" "Intern"
@TOC "MAIN"

Intern
------

1. Redaktion & Mithilfe

Redaktionelle Mitarbeiter mit festem Aufgabenbereich bzw. Rubrik:

Leitender Redakteur                         Carsten Schröder <aakt@aakt.de>
Stellvertretender Chefredakteur     Christian Aichinger <christian@aakt.de>
Spieleteil                     Malte Mende & Jürgen Theiner <games@aakt.de>
Kurzmeldungen                                 Oliver Tacke <oliver@aakt.de>
Der Zwischenruf                         Ralf Driesner <global-dries@gmx.de>
FD-Hitparade           Markus Castro Y Castro <CastroM@Datatype.Capella.de>
AmigaNG-Programmübersicht      momentan vakant, bei Interesse bitte melden!
Hauptübersetzer                  Gernod Schomberg <G.Schomberg@t-online.de>
Weitere Redaktionsmitglieder                       Dirk Wenk <dirk@wax7.de>
(siehe unten, Hinweis *)                 Klaus Moddemann <Elfmagier@gmx.de>
                               Stefan Czinczoll <czinczoll@uni-duisburg.de>
                                     Uwe Pannecke <Uwe.Pannecke@t-online.de
Erstellung HTML-Version               Thomas Rapp <thomas-rapp@t-online.de>
Assistenz Website / Formulare   Stephan Manske <aakt@stephan.manske-net.de>

* Die aktivsten Artikelschreiber eines Kalenderhalbjahres, die keinen       
  festen Aufgabenbereich haben, werden jeweils für die nächsten sechs       
  Monate in die Stammredaktion aufgenommen. Als Kriterien hierfür gelten    
  Anzahl und Umfang der Artikel sowie deren Qualität. Dies ist als eine     
  (nur gerechte) Belohnung für diejenigen gedacht, die besonders stark an   
  AMIGA aktuell mitwirken, aber nicht die Betreuung einer kompletten Rubrik  
  übernehmen möchten.


Freie Mitarbeiter dieser Ausgabe (in alphabetischer Reihenfolge):

* Andreas Volkmann
* Jochen Abitz
* Martina Jacobs
* Rüdiger Grünewald

und alle, die an dieser Stelle vergessen wurden...


Wir suchen ständig weitere Teammitglieder, die bereit sind, eine (neue oder 
bestehende) AMIGA-aktuell-Rubrik oder eine andere größere Aufgabe zu 
übernehmen. Auch über freie Mitarbeiter freuen wir uns. 


Die Speicherplatz auf http://www.mediaspace.net wurde uns freundlicherweise 
von der Firma Mediaspace, Bastian Frank (E-Mail: bhf@opf.de), zur Verfügung 
gestellt.


Mit Preisen für das AMIGA-aktuell-Gewinnspiel haben uns unterstützt:

* Amiga Future
* Frank Weber
* Weltbild-Verlag

Vielen Dank auch an alle AMIGA-Entwickler und -Firmen, die uns 
Informationen zu ihren Produkten sowie Testexemplare geschickt haben.


Und nicht zu vergessen: Ein Dankeschön allen Teilnehmern des Gewinnspiels. 

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@NODE "Intern2" "Intern"
@TOC "MAIN"

2. FAQ (Häufig gestellte Fragen zu AMIGA aktuell)

Das AMIGA-aktuell-FAQ

Zusammensteller :   Christian Aichinger (christian@aakt.de)
Herausgeber     :   Carsten Schröder (aakt@aakt.de)
Copyright       :   freely distributable (Freeware)
Version         :   $VER: Version 0.0.4 deutsche Ausgabe vom 25.02.2001
Bezugsquelle    :   http://www.aakt.de


Vorbemerkung

Das AMIGA-aktuell-FAQ (FAQ = frequently asked questions = Häufig gestellte 
Fragen) ist dazu da, um der Redaktion von AMIGA aktuell "den Kopf frei zu 
halten" und natürlich um Deine Fragen so schnell und so einfach wie möglich 
zu beantworten. Also bevor Du Fragen an Carsten Schröder oder mich stellst, 
lies Dir zuerst dieses Dokument gründlich durch. Dieses Dokument enthält 
zum Teil Fragen, die eigentlich noch nie gestellt wurden. Nach meiner 
Meinung sind aber viele dieser "erfundenen" Fragen durchaus wert gestellt 
und auch beantwortet zu werden. Bist Du der Meinung, daß in diesem FAQ 
wichtige Fragen bzw. Antworten fehlen oder Du Vorschläge hast, wie man das 
FAQ verbessern könnte, dann schicke bitte eine Mail an christian@aakt.de . 
Das FAQ wird dann unverzüglich erweitert.


1. Allgemeine Fragen

F: Was ist AMIGA aktuell?

A: AMIGA aktuell ist ein deutsches Infotainment-Magazin, das sich 
hauptsächlich mit der Computerplattform "Amiga" (http://www.amiga.com) 
beschäftigt. In AMIGA aktuell werden Neuigkeiten, Workshops, Testberichte 
und noch vieles andere veröffentlicht. AMIGA aktuell erscheint in einer 
HTML- und AmigaGuide-Version und wird dem interessierten Leser kostenlos 
zur Verfügung gestellt. Es wird weiterhin eine englischsprachige 
(internationale) Version angeboten. AMIGA aktuell erscheint monatlich und 
normalerweise immer in der ersten Woche des Monats. Die internationale 
Ausgabe erscheint ca. drei Wochen später und ist nur im HTML-Format 
erhältlich.

F: Wie bekomme ich AMIGA aktuell?

A: Es gibt mehrere Möglichkeiten, AMIGA aktuell zu beziehen. Die zwei 
wichtigsten sind:

- Von der Homepage (http://www.aakt.de). Hier befindet sich die Online-
Ausgabe von AMIGA aktuell. Die aktuelle Ausgabe kann als LHA-Archiv geladen 
werden. Zu finden ist dort auch ein Archiv mit älteren Ausgaben.

- Aus dem Aminet: Im Verzeichnis docs/mags befinden sich fast alle Ausgaben 
von AMIGA aktuell. Auch die aktuelle Ausgabe wird so schnell wie möglich 
auf den Aminet-Server geladen.

Unter der AMIGA-aktuell-Rubrik "Intern/Distribution" können weitere 
Bezugsquellen, aber auch Informationen zum Abonnement gefunden werden.


2. Fragen zum Artikelschreiben

F: Ich möchte einen Artikel schreiben. Muß ich dafür HTML oder AmigaGuide 
beherschen?

A: Nein. Wenn du einen Artikel schreibst, sollte der Text im ASCII-Format 
vorliegen. Die Konvertierung des Textes übernehmen fleißige Mitarbeiter von 
AMIGA aktuell. Wenn Du diesen Mitarbeitern das Leben etwas leichter machen 
möchtest, kannst du darauf achten, daß die Zeilenlänge nicht mehr als 75 
Zeichen beträgt. Noch besser wäre es, wenn sich jeder Absatz in nur einer 
Zeile befindet (also unbegrenzte Anzahl Zeichen pro Zeile und Absatz). Wenn 
Du mit dem Artikel fertig bist, überprüfe bitte nochmal die 
Rechtschreibung. Mach am besten vorher einen Tag "Pause" und lies Dir den 
Text dann nochmal durch oder frag jemanden aus Deinem Bekannten-
/Verwandtenkreis, ob derjenige den Text nochmal überprüfen würde. Meisten 
lassen sich auf diese Weise immer noch einige Fehler finden. Artikel werden 
selbstverständlich auch nochmal von Carsten Schröder und/oder den 
Übersetzern korrekturgelesen.

F: Muß/Kann ich meine Texte für die internationale Ausgabe in Englisch 
verfassen/übersetzen?

A: Das AMIGA aktuell-Team besteht unter anderem aus mehreren fleißigen 
Übersetzern. Wenn Du Dir allerdings die Übersetzung des Textes selbst 
zutraust, kannst Du das natürlich machen. Wir würden uns über die 
Arbeitserleichterung jedenfalls sehr freuen. Die Übersetzung ist aber 
keinesfalls Pflicht.

F: Ich möchte meinen Artikel mit einigen Grafiken veranschaulichen. In 
welchem Format soll ich die Grafiken abspeichern?

A: Grafiken im High- und Truecolor-Format (15/16/24bit) müssen im JPEG-
Format vorliegen. Die Qualität sollte auf 75-80 Prozent verringert werden. 
Andere Grafiken (<=8bit) müssen im PNG-Format gespeichert werden. Die 
Auflösung der Grafiken sollte nicht mehr als 800x600 Pixel betragen. Die 
Dateinamen der Grafiken sollten, mit Rücksicht auf englischsprachige Leser, 
englische Bezeichnungen erhalten. Zum Beispiel nicht "voreinsteller.jpg" 
sondern "settings.jpg" oder "preferences.jpg". Werden mehrere Screenshots 
verwendet sollten diese in der entsprechenden Reihenfolge durchnummeriert 
werden (z.B. ArtEffekt1.jpg, ArtEffekt2.png, etc.).

F: Gibt es zusätzliche Dinge zu beachten?

A: Ja. Werden Screenshots im Text verwendet, sollten diese nach Möglichkeit 
von der englischen Version der Software gemacht werden. Handelt es sich bei 
dem Programm um Shareware oder kommerzielle Software sind zusätzliche 
Preisangaben in Euro und/oder in DM und/oder US-Dollar anzugeben. Außerdem 
sollte, falls bekannt, eine europäische und/oder deutsche Bezugsquelle 
angegeben werden.


3. Fragen zum Abonnement

F: Ist es möglich, die AMIGA-aktuell-Specials zu abonnieren ohne das 
Magazin zu beziehen?

A: Nein. Die Verteilerliste für das Magazin und die Specials wird nicht 
getrennt geführt. Betrachte die AMIGA-aktuell-Specials als eine Art Bonus.

F: Ich würde gerne die AmigaGuide-Version und die HTML-Version abonnieren. 
Die AmigaGuide-Ausgabe landet früher in meinem Postfach aber die HTML-
Ausgabe läßt sich angenehmer bzw. auch auf meinem PC lesen. Wenn ich jetzt 
beide Ausgaben abonniere, ist es möglich, die Grafiken nur einmal zu 
bekommen?

A: Ja, die Grafiken werden nur einmal verschickt. Es sollte aber folgendes 
beachtet werden: Wenn beide Ausgaben (HTML und AmigaGuide) abonniert 
wurden, werden dir auch immer die Specials doppelt geschickt.

F: Mein E-Mail-Programm hat Probleme beim Dekodieren des AMIGA-aktuell-
Archivs. Woran liegt das?

A: Du verwendest ein älteres E-Mail-Programm, das nicht mit "base64"-
kodierten Daten klar kommt. Besorg Dir eine neuere Version oder verwende 
ein anderes E-Mail-Programm. Wenn Du das nicht möchtest, kannst du im 
Aminet auch sehr viele Tools finden, die diese "base64"-kodierten Daten 
dekodieren können.

F: Aber warum wird kein Amiga-Format zum Kodieren des AMIGA-aktuell-Archivs 
verwendet?

A: Es gibt kein Amiga-Format für diese Art der kodierten Daten (genauso 
wenig wie es ein PC- oder Macintosh-Format dafür gibt). Es ist eine Frage 
der Aktualität deines verwendeten E-Mail-Programms. Jedes neuere (Amiga-) 
E-Mail-Programm kann E-Mails im "base64"-Format dekodieren. Wende dich bei 
solchen Problemen lieber an den Autor.

F: Ich habe auf meinem PC keinen LhA-Entpacker. Gibt es die AMIGA-aktuell-
Archive auch ZIP-komprimiert?

A: Bislang nicht, da LhA das Standard-Amiga-Komprimierungsformat ist. 
Allerdings gibt es auch für Windows diverse LhA-Entpacker, unter anderem 
auch im Aminet.


4. Sonstige Fragen

F: Ich habe mir gerade AMIGA aktuell geladen, bekomme aber keine Grafiken 
angezeigt. Was mache ich falsch?

A: AMIGA aktuell wird als AmigaGuide- und als HTML-Ausgabe veröffentlicht. 
Je nachdem, um welche Version es sich handelt, sind folgende Dinge zu 
beachten:

AmigaGuide-Ausgabe:

Du benötigst einen PNG- und einen JPEG-Datatype. Erst seit AmigaOS 3.5 wird 
ein JPEG-Datatype mitgeliefert (aber kein Datatype für PNG-Grafiken). 
Besorge dir einen Datatype aus dem Aminet (z.B. WarpPNG). Es ist außerdem 
zu beachten, daß sich die Grafiken im selben Verzeichnis wie das 
AmigaGuide-Dokument befinden müssen.
Besitzer des MagicPacks, das zusammen mit einem Amiga von Escom gekauft 
werden konnte, können auch den JPEG-Datatype aus der "Personal Paint V6.4"-
Distribution verwenden. Dieser befindet sich auf der "Personal Paint 
Datendiskette" in der Schublade "JPEG".

HTML-Ausgabe:

Moderne Amiga-Webbrowser können das PNG- und JPEG-Format bei korrekter 
Installation problemlos anzeigen. Falls nicht, kann es sein, daß für die 
Grafik-Anzeige auf Datatypes zurückgegriffen wird. In dem Fall gilt das 
gleiche wie für die AmigaGuide-Ausgabe. Die Grafiken müssen sich außerdem 
im Unterverzeichnis "img" befinden.

Als Beispiel die deutsche AMIGA-aktuell-Ausgabe 0101 (Januar 2001):
Die Grafiken müssen nach "deutsch/Ausgabe0101/img/" kopiert werden.
Für die internationale AMIGA-aktuell-Ausgabe 1200 (Dezember 2000) müssen 
die Grafiken nach "international/edition1200/img/" kopiert werden.

F: Nanu, das FAQ ist ja schon zu Ende? Ich habe noch eine wichtige Frage, 
die leider nicht beantwortet wurde. Wen kann ich deswegen fragen?

A: Schicke eine Mail an mich (christian@aakt.de) oder Carsten Schröder 
(aakt@aakt.de).

@ENDNODE

@NODE "Intern3" "Intern"
@TOC "MAIN"

3. Aufruf

AMIGA aktuell lebt von der Beteiligung der Leser, von Euch! 
Wenn Ihr einen Beitrag für uns habt, dann zögert nicht lange, sondern 
schickt ihn uns bitte für eine Veröffentlichung zu! Dabei kann es sich 
sowohl um aktuelle News, als auch um Messeberichte, Produkttests, 
Interviews etc. handeln. 
Übrigens müssen Eure Texte nicht unbedingt exklusiv für AMIGA aktuell sein. 
Falls Ihr sie bereits in anderen Publikationen veröffentlicht habt, genügt 
uns Eure Erlaubnis, sie innerhalb von AMIGA aktuell weiterzuverbreiten, 
sofern Ihr die Rechte an den Artikeln nicht aufgegeben habt.

Natürlich sind wir auch sehr an Kritik, Anregungen, also an Eurer Meinung 
zu AMIGA aktuell interessiert.


Aufruf an alle Programmierer und innovativen AMIGA-Firmen:

Haben Sie Interesse, in einem der bekanntesten AMIGA-Online-Magazine, 
beinahe kostenlos für Ihr(e) Produkt(e) zu werben?
Dann stiften Sie für das AMIGA-aktuell-Gewinnspiel doch einen oder mehrere 
Preise! Jedes Produkt wird mit dem von Ihnen gewünschten Text vorgestellt. 
Als Händler haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen besser 
bekanntzumachen.

Die AMIGA-aktuell-Redaktion ist auch an Testmustern von AMIGA-Produkten 
aller Art interessiert.


AMIGA aktuell ist per Post ->  Carsten Schröder
                               Helmoltstraße 10
                               37081 Göttingen
                               Deutschland

oder per E-Mail ->             aakt@aakt.de
oder per Fax ->                089/2443-31176

erreichbar. Den Spieleteil betreffende Mails sind direkt an den zuständigen 
Redakteur Andreas Falkenhahn (Andreas.Falkenhahn@gmx.de) zu richten. 
Anregungen zum Design der AMIGA-aktuell-Homepage sollten direkt an Stephan 
Manske (aakt@stephan.manske-net.de) geschickt werden, Bug-Reports zur HTML-
Version an Thomas Rapp (thomas-rapp@t-online.de).

@ENDNODE

@NODE "Intern4" "Intern"
@TOC "MAIN"

4. Distribution

Viele Wege führen zu AMIGA aktuell:

Zur Zeit sind die Diskettenmagazine

* NoCover (Herausgeber: Andreas Magerl, http://www.apc-tcp.de)
* Fireball (Herausgeber: Rainer Thieke, http://fireball.webjump.com)

zur Veröffentlichung von AMIGA aktuell berechtigt.

Achtung: In einigen der Diskmags werden die in AMIGA aktuell enthaltenen 
Grafiken aus Platzgründen nicht oder nur teilweise veröffentlicht.


Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Möglichkeiten, an AMIGA aktuell 
zu kommen:


* per E-Mail-Abo: Wer AMIGA aktuell regelmäßig bei Erscheinen automatisch 
  zugeschickt bekommen möchte, und angehängte Dateien empfangen kann,       
  sollte mir eine entsprechende Mail (unter Angabe der gewünschten Version:  
  1. AMIGAGuide oder HTML; 2. mit oder ohne Grafiken) senden. Anschließend  
  wird AMIGA aktuell jeweils zum Ende eines Monats UU-kodiert und LhA-      
  gepackt zugeschickt. Außerdem gibt es zu wichtigen Anlässen               
  Sonderausgaben bzw. Newsletter. 
  Eine Abbestellung ist natürlich jederzeit möglich, Mail genügt.


* über das Aminet: AMIGA aktuell ist auch im Aminet (und mit entsprechender 
  zeitlicher Verzögerung auf den Aminet-CDs) zu finden, und zwar im 
  Verzeichnis docs/mags unter AaktMMJJHTML.lha (HTML-Ausgabe) bzw. 
  AaktMMJJGuide.lha (AMIGAGuide-Ausgabe), wobei "MM" den Monat und "JJ" das 
  Jahr darstellt. Seit Ausgabe 03/98 liegen die Grafiken in einem Extra-    
  Archiv (AaktGFXMMJJ.lha) vor.
  Bei Eingabe von "Aakt" in einem Aminet-Suchprogramm werden alle           
  verfügbaren AMIGA-aktuell-Ausgaben aufgeführt.


* Über das WWW: Auf der offiziellen AMIGA-aktuell-Homepage                  
  http://www.aakt.de lassen sich die monatlichen Ausgaben und die Meldungen  
  der AMIGA-aktuell-Specials abrufen. Dort lässt sich auch das oben         
  erwähnte E-Mail-Abo einrichten.
  Auf http://www-users.rwth-aachen.de/Marko.Koscak/aakt/index.html          
  erscheint, in der Regel jeweils am letzten Tag des Monats, eine           
  'Express-HTML-Version' von AMIGA aktuell. Dies ist als Service für        
  Abonnenten der HTML-Ausgabe gedacht, die AMIGA aktuell sofort nach        
  Fertigstellung lesen möchten.


* über folgende Mailboxen (geordnet nach Tel.-Vorwahl):

  - DEMIGOD, Modem: 0201-8761103, ISDN: 0201-8761104

  - Focus, Brett: MAILINGLISTEN/AMIGA-AKTUELL, Modem: 0209-797600,
    Modem/ISDN (wird automatisch erkannt): 0209-797876, 0209-797789

  - Fun, Brett: netze/funlokal/amiga-aktuell, ISDN: 02774-92082, 
    Modem/ISDN (wird automatisch erkannt): 02774-92081

  - Karsoft, Modem: 0345-8051181 (tägl. 22:30 bis 0:00, Fr & Sa bis 1:00)

  - TOP, Brett: Database/Filebaenke/AMIGA-Files/AMIGA-Aktuell,
    Modem: 0345/299992, ISDN: 0345/299993 (Sammelrufnummern)

  - Force, Brett: 05-SUPPORT/05-MAGS/02-AMIGA_AKTUELL, Modem: 04152-839480,  
    ISDN: 04152-841358, 04152-841357 (für Hamburger User zum Ortstarif)

  - TOPSCOPE, Brett: 01-FILE-AREA/01-AMIGA/05-DOKUMENTE/MAGAZINE,
    Modem: 0421-5978718, 0421-5978731, ISDN: 0421-5978789

  - DataType, Brett: AmigaAktuell, Modem: 04232-3045

  - Bluebird, Brett: /100-AMIGA-PD/104-AMIGA-aktuell,
    Modem/ISDN (wird automatisch erkannt): 05522-920030, 05522-919162

  - CCS-BASE, Brett: Amiga-Ecke (eigenes Menü mit den jeweils letzten fünf  
    Ausgaben, ältere in der File-Area 'AMIGA aktuell'; Online-              
    Teilnahmemöglichkeit an der FD-Hitparade),
    Modem/ISDN (wird automatisch erkannt): 08801-2453

  - Angel City, Brett: 300_SUPPORTWORLDAMIGA-AKTUELL/,
    Modem/ISDN (wird automatisch erkannt): 0911-698527, 0911-698551

  
  Achtung, Mailboxbetreiber: Habt Ihr Interesse, ein Brett für 
  AMIGA aktuell einzurichten, dann meldet Euch bitte unter aakt@aakt.de bei 
  uns!


* per Post-Abo: Wer AMIGA aktuell ein Jahr lang jeden Monat per Post        
  zugeschickt bekommen möchte, kann, unter Angabe des Stichworts 'Abo'      
  sowie von Name und Anschrift, 15 Euro oder 30 Mark auf folgendes Konto    
  überweisen: Deutsche Bank 24 Göttingen, BLZ 26070024, Kontonr.: 0495812,  
 
  Kontoinhaber: Carsten Schröder. Nach einem Jahr läuft das Abo, das sowohl  
  die AMIGAGuide- als auch die HTML-Version inklusive Grafiken umfasst,     
  automatisch aus, sofern es nicht verlängert wird.


* per Post: Die neueste Ausgabe kann jeweils ab Ende des Vormonats gegen 
  Diskette und 2 Mark Rückporto in Briefmarken direkt bei mir angefordert   
  werden. Alternativ kann statt einer Diskette auch ein um 1 Mark erhöhter  
  Betrag mitgeschickt werden.


Die AMIGA-aktuell-Specials sind auch per Packet-Radio verfügbar. Peter 
Huyoff spielt sie in seine Home-BBS HGWBOX in die Rubrik AMIGA@DEU ein. Von 
dort aus werden sie im gesamten CB-Funk-BBS-Netz innerhalb Deutschlands 
verbreitet. Eventuell angehängte Grafiken werden jedoch wegen der geringen 
Datenübertragungsrate nicht berücksichtigt.

@ENDNODE

@NODE "Intern5" "Intern"
@TOC "MAIN"

5. Rechtliches

AMIGA aktuell wird von Carsten Schröder, Helmoltstraße 10, 37081 Göttingen, 
Deutschland, herausgegeben. Die Zusammenstellung steht unter dem Copyright 
des Herausgebers.

AMIGA aktuell darf PRIVAT frei kopiert werden, solange als Gegenleistung 
(einschl. Datenträger und Porto) nicht mehr als 1,50 Euro bzw. ein 
vergleichbarer Betrag in einer anderen Währung verlangt wird. Die 
gewerbliche Distribution bedarf jedoch der Zustimmung des Herausgebers.

Jeder in AMIGA aktuell veröffentlichte Beitrag steht unter dem Copyright 
des Autors und darf ohne dessen Genehmigung und der von AMIGA aktuell nicht 
verändert oder republiziert werden. 

Für den Inhalt jedes Beitrags ist allein dessen Autor rechtlich 
verantwortlich. AMIGA aktuell behält sich das Recht vor, Beiträge auf 
Fehler zu korrigieren, sinngemäß zu kürzen oder zu republizieren, 
verpflichtet sich jedoch nicht, jeden erhaltenen Beitrag zu 
veröffentlichen.
Der jeweilige Autor erklärt sich damit einverstanden, dass sein Beitrag bei 
Bedarf übersetzt werden und innerhalb der englischsprachigen Ausgabe AMIGA 
aktuell International erscheinen darf.

Sämtliche Anfragen sind an folgende Anschrift zu richten:

Carsten Schröder        E-Mail: aakt@aakt.de
Helmoltstraße 10        Fax: 089/2443-31176
D-37081 Göttingen

@ENDNODE

@NODE "Gewinnspiel1" "Gewinnspiel"
@TOC "MAIN"

Das AMIGA-aktuell-Gewinnspiel
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1. Ergebnisse des letzten Gewinnspiels

Beim letzten Gewinnspiel haben 27 Leser mitgemacht.
Bitte denkt diesmal wieder an die Teilnahme. Ihr wisst ja, dass ihr bereits 
mit zwei Antworten gewinnen könnt.


Jetzt zur Auflösung:


Standard-Frage: Vor wenigen Tagen ist ein Update zum AmigaOS 3.9            
                erschienen. Wie lautet dessen Bezeichnung?

Antwort: Richtig ist »Boing Bag 1« oder auch »Boing Bag 3.9.1«.


Master-Frage: Nenne drei im AmigaOS 3.9 enthaltene Programme, die mit dem   
              Update in verbesserten Versionen ausgeliefert worden sind.

Antwort: Hier gab es verschiedene Antwortmöglichkeiten, wie etwa            
         »AMPlifier, UnArc und ViNCEd«.


Meinungsfrage: Hat die Messe »Amiga 2001« deine Erwartungen erfüllt?

Antwort                                                Anzahl der Nennungen
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1 (Meine Erwartungen wurden erfüllt.)                                     1
2 (Meine Erwartungen wurden nur zum Teil erfüllt.)                       14
3 (Meine Erwartungen wurden kaum/nicht erfüllt.)                         12


Einige Einsender hatten zu ihrer Beantwortung der Meinungsfrage Stellung 
bezogen:

Andreas Wolf meint: »Meine Erwartung, daß Amiga Inc. nichts von Bedeutung 
vorzeigen bzw. ankündigen wird, wurde erfreulicherweise nicht erfüllt. 
Endlich tut man das einzig Richtige und portiert das AmigaOS auf den PPC. 
Man sollte allerdings bedenken, daß dies schon lange hätte vollbracht sein 
können, hätte ein gewisser Mr. McEwen damals nicht interveniert...«

Kai Stegemann favorisiert Antwort 2 und fügt hinzu: »Denn eigentlich sollte 
es sich ja um einen richtigen Knaller gehandelt haben. Aber Sharp kann ja 
auch weiterhelfen, nur wie lange?«

Volker Grabbe sieht die Ankündigungen sehr positiv: »Die Entscheidung von 
Amiga Inc. ist eine wirkliche Überraschung. Ich kann sie verstehen, 
nebenbei, endlich hat es ein Ende mit der ganzen Shareware-Flickerei. 
Endlich ist ein Grundstandard da!!!!!
Jeder kann mit seinen Sachen machen, was er will. Und das wurde getan!
Ich kann die Entscheidung nur begrüßen. Endlich mal eine klare Aussage.«

Stellan Pistoor schreibt: »Wenn Amiga Inc. nicht im voraus angekündigt 
hätte, sie werden eine Sensation verkünden, dann hätte ich Nr. 2 gewählt. 
Da das aber nicht der Fall war, wähle ich Nr. 3. Denn von einer Sensation 
kann man nicht sprechen.«


Fazit:

Ein klares Ergebnis: Die Erwartungen der allermeisten Einsender wurden nur 
zum Teil oder überhaupt nicht erfüllt. Wirklich begeistert von der Messe 
und den dort gemachten Ankündigungen scheinen nur wenige zu sein.


Nun aber zu den Preisträgern des letzten Gewinnspiels:

1 x Vollversion von "AFiloFaxPro": Klaus Lindholm
1 x Vollversion von "Amiga Writer 2.0": Thomas Masuch
1 x 3-Ausgaben-Abo der Amiga Future; mit CD, ohne Prämie: Kai Stegemann

Herzlichen Glückwunsch!

@ENDNODE

@NODE "Gewinnspiel2" "Gewinnspiel"
@TOC "MAIN"

2. Vorstellung der neuen Preise

Und jetzt gibt es für alle eine neue Chance auf einen Preis:


Frank Weber hat sein Programm CDCat für das Gewinnspiel zur Verfügung 
gestellt:

»CDCat Release 3 (MUI) ist der PPC/68k CD-ROM-Katalogisierer für den Amiga.
Darüber hinaus können aber auch sämtliche Festplatten, Disketten und
Verzeichnisse (z.B. mit vielen Grafiken) archiviert werden.

Es eignet sich auch besonders für Aminet-CDs, da Alter, Größe und
Archiv-Beschreibungen mitberücksichtigt werden. CDCat besitzt einen
superschnellen Suchmodus (PPC; 68k: 85% Inline-Assembler!), außerdem
können mit dem "Browser" archivierte CDs verzeichnisweise
durchstöbert werden, ohne eingelegt zu sein.

Direkt aus CDCat heraus können Archive entpackt, Bilder angezeigt
werden etc. Dabei sind alle Programme frei konfigurierbar.

Weitere Features: XPK-Unterstützung, Merkbrett zur Verwaltung gefundener
                  Dateien, DiskIDs zur schnellen Identifizierung der CDs,   
                  usw...

Eine Demo-Version des Programms ist im Aminet verfügbar. Aktuell ist
Version 3.0. Weitere Informationen zu CDCat Release 3 gibt es auf der
Support-Seite http://www.amigaworld.com/support/cdcat

Neu in der Version 3 sind unter anderem der PowerPC Support, der
Katalog-Manager zum Reorganisieren der Kataloge, Filterfunktion etc.

Der Autor ist unter folgender Adresse erreichbar:

Frank Weber
Schlizstraße 53
74076 Heilbronn
Deutschland

E-Mail: frank@weber.org«


Die Amiga-Future-Redaktion hat ein Drei-Ausgaben-Abonnement des 
bekannten Spielemagazins (mit Leser-CD, ohne Aboprämie) zur Verfügung 
gestellt:

»Die aktuelle Ausgabe 30 beinhaltet:

Reviews: Payback, Shogo, AmigaForever, MindBenders, AmigaToons, 
DigiBoosterPro AddOn, Aminet 42

Special: Mac Spiele auf Amiga, Messebericht, Meinungen über die Amiga 
Entscheidung

Sonstiges: Amiga Arena, Petros Geschichte, News, UpToDate, Verlosung, 
Charts, Entwicklertagebuch Dreamworlds, Interview Aqua, Cheats,
Lösungsweg Simon The Sorcerer II, PD-Games, PD-Tools, Leserbriefe, LeserCD 
Imnhalt, Vorschau, Impressum, Editorial

CD-Inhalt u.a.:

Amiga Arena Vollversionen: BoulderDäsh KeyFiles, UACTools, AmiATLAS inkl. 
italienische Karte, Awaking, Risiko v1.7

Demoversionen: PaybackDemo, PaybackDemoUpdate 1, PaybackDemoUpdate 2, 
ShogoDemo, Shogo, Bangboo, COLOURSDemo, Das Schwarze Auge, Der Patrizier, 
Guy Spy, Oldtimer Berg, Push-Over PV, Shooter, Warp3D, BoingBag 3.9, MakeCD 
3.2c, fxPAINT Demo, TermiteTCP Demo

Eine ausführliche Inhaltsangabe befindet sich im Hefte Bereich der Amiga
Future Homepage http://www.amigafuture.de 
Dort befinden sich außerdem noch Screenshots vom Layout, damit jeder sehen
kann wie das Layout der Amiga Future 30 ausschaut. Außerdem kann man damit
auch einen Blick auf die Artikel werden :)«


Desweiteren hat der Weltbild-Verlag ein Exemplar der Grafiksoftware 
»ArtEffect 4« zur Verfügung gestellt.


Vielen Dank an alle Preisstifter!

@ENDNODE

@NODE "Gewinnspiel3" "Gewinnspiel"
@TOC "MAIN"

3. Aufruf an alle innovativen Programmierer und AMIGA-Firmen

Haben Sie Interesse, in einem der bekanntesten AMIGA-Online-Magazine, 
beinahe kostenlos für Ihr(e) Produkt(e) zu werben?
Dann stiften Sie für das AMIGA-aktuell-Gewinnspiel doch einen oder mehrere 
Preise! Jedes Produkt wird mit dem von Ihnen gewünschten Text vorgestellt. 
Als Händler haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen besser 
bekanntzumachen.

@ENDNODE

@NODE "Gewinnspiel4" "Gewinnspiel"
@TOC "MAIN"

4. Die neuen Preisfragen       

Hier die neuen Fragen (nur ZWEI davon müssen beantwortet werden):


Standard-Frage: Welche Versionsnummer wird laut AMIGA das nächste Release   
                des AmigaOS tragen (das nur noch für PowerPC-Rechner        
                erscheinen wird)?


Master-Frage: Wann etwa soll diese AmigaOS-Version heraus kommen?


Meinungsfrage: Wirst du dir diese AmigaOS-Version zulegen?

Mögliche Antworten:

1. Ja, auf jeden Fall.
2. Ja, wenn sie meinen Erwartungen entspricht.
3. Nein, da ich nicht vorhabe, mir einen PowerPC-Rechner zu kaufen.
4. Nein, aus anderen Gründen.

Es genügt, die Nummer anzugeben, eigene Anmerkungen und Kommentare sind 
jedoch sehr erwünscht.


Unter allen Teilnehmern, die mindestens ZWEI dieser Fragen bis zum 28. 
Mai (Einsendeschluss) beantworten (die Wissensfrage[n] natürlich 
richtig), werden die folgenden Gewinne verlost:

1 x Vollversion von "CDCat" (Wert: 40 Mark / 20 Euro)
1 x Vollversion von "ArtEffect 4" (Wert: 198 Mark / 101,24 Euro)
1 x 3-Ausgaben-Abo der Amiga Future; mit CD, ohne Prämie (Wert: 44,70 Mark)

Wer alle drei Fragen beantwortet (die Wissensfragen müssen natürlich 
richtig sein), nimmt mit ZWEI Stimmen an der Verlosung teil und hat somit 
die doppelte Chance auf einen Preis.
Wer ordnungsgemäß an der FD-Hitparade teilnimmt, erwirbt eine (weitere) 
Stimme.

Schickt Eure Antworten bitte bis zum 28. Mai an folgende Adresse:

Carsten Schröder
Helmoltstraße 10
37081 Göttingen
Deutschland

oder per E-Mail an:
aakt@aakt.de

oder per Fax an:
089/2443-31176

Bitte vergesst nicht, Eure Post-Anschrift anzugeben, und ggf. den 
bevorzugten Preis. Eine Garantie, dass Ihr im Gewinnfall dann auch genau 
diesen Preis erhaltet, kann natürlich nicht gegeben werden.

@ENDNODE

@NODE "FD-Hitparade" "FD-Hitparade"
@TOC "MAIN"

FD-Hitparade (von Markus Castro Y Castro)
-----------------------------------------

  ____   _____       _   _     _                                  _        
 (  __) (  _  )     ( ) ( ) _ ( )_                               ( )       
 | (_   | | ) | ___ | |_| |(_)| ,_) _____    _ _  _ __   _ _    _| |   ____ 
 |  _)  | | | )(___)|  _  || || |  (  _  ) /'_` )( '__)/'_` ) /'_` | /'__  )
 | |    | |_) |     | | | || || |_ | (_| |( (_| || |  ( (_| |( (_| |(  ___/
 (_)    (____)'     (_) (_)(_)(___)| ,__/'(___,_)(_)  (___,_)(___,_)(_____)
                                   | |                                     
                                   (_)                          
                  __      __  __  __ |__  __                    
                 (__ll__|/ _)(__|(__l|__)(_/_ 05/01              
                             .__!     
 
                     dIE fD-cHARTS fUER den aMIGA cOMPUTER
                          eRMITTELT vON mARKUS cASTRO
                              A U S G A B E 05 / 01
    ---------------------------------------------------------------------

 Hi Leute!

 Leider beteiligen sich immer noch viel zu wenige Leute an der FD-           
 Hitparade...
 Falls es einige von euch noch nicht wissen, wenn ihr mir eure Charts       
 schickt kriegt ihr eine zusätzliche Stimme beim Amiga-aktuell-Gewinnspiel!  
 Außerdem sind diese Charts für die Programmierer unter euch eine ganz
 gute Möglichkeit ein bischen Aufmerksamkeit auf eure Produkte zu lenken.
 ;-)
 
 An dieser Stelle möchte ich aber noch einmal darauf hinweisen, was "FD"    
 Hitparade bedeutet. "FD" steht für free distributable, also frei           
 vertreibbare Software. Kommerzielle Programme schließt dies aus! Gerne     
 wird z.B. AWeb gewählt, was ich leider nicht gelten lassen kann. Bei       
 Voyager sieht das z.B. anders aus, weil es sich um Shareware handelt.      
 Ebenso fallen (kommerzielle) Spiele dieser Regel zum Opfer, nicht aber ID-  
 Umsetzungen wie Doom, Quake oder Hexen 1, weil diese streng genommen auch  
 Shareware sind (Demo-Wads sind frei).
 
 Ich hoffe ich konnte ein bisschen Aufklärung schaffen. ;-)

 Bis dahin,

 Markus Castro

    ---------------------------------------------------------------------

Zunaechst einmal die Bedeutung der einzelnen Zeilen:

(A) - Plazierung
(B) - Plazierung im Vormonat
(C) - Programm-Name
(D) - Versionsnummer(nicht in den CD-ROMs Charts)
(E) - Bezugsmoeglichkeit des Programms. DFUE und Aminet als Bezugsquelle
werden nur noch angegeben, wenn keine Diskette oder CD ROM,auf der das 
Programm zu finden ist,bekannt ist. Bei FD-CD ROMs Charts findet sich 
hier der Name des Zusammenstellers bzw. des Vertriebes.
(F) - Punkte, die das Programm (oder die Serie) erreicht hat. (Zur
Punkteverteilung: der 1. Platz einer Wertung bekommt 5 Punkte, die 
folgenden jeweils einen weniger)

Zur Reihenfolge: Alle Plaetze sind nach Punkten geordnet.Herrscht
Punktegleichstand entscheidet die Zahl der einzelnen Wertungen.
Ist dies nicht moeglich entscheidet das Alphabet, oder ich. ;-)

    -----------------------------------------------------------------

                             -----------
                             S P I E L E
                             -----------

   (A) (B)  (C)             (D)      (E)                      (F)
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  1. (-)  Heretic         ???      Aminet                      5 |
 +=================================================================+ 
 |  2. (4)  Adoom PPC       1.7      Aminet                      4 |
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  3. (1)  Quake PPC       ???      Aminet                      3 |
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  4. (2)  AirQuake        ???      ???                         2 |
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  5. (3)  Team Fortress   2.8      ???                         1 |
 +-----------------------------------------------------------------+

   ------------------------------------------------------------------

                        ---------------------
                        A N W E N D U N G E N
                        ---------------------

 +-----------------------------------------------------------------+
 |  1. (-)  Yam              2.2   www.yam.ch                    9 |
 +=================================================================+
 |  2. (2)  MiamiDeluxe      1.0c  www.nordicglobal.com          8 |
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  3. (1)  AmIrc            3.5.9 www.vapor.com                 5 |
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  4. (-)  APDF             2.2   Aminet                        4 |
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  5. (-)  Snoopdos         3.4   Aminet                        3 |
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  6. (-)  Cygnus ED        4.2   Aminet                        2 |
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  7. (6)  AMFTP            1.90  www.vapor.com                 2 |
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  8. (-)  OptyCDPlayer     2.1   Aminet                        1 |
 +-----------------------------------------------------------------+

   ------------------------------------------------------------------

                          -----------------
                          FD - C D - R O Ms
                          -----------------

 +-----------------------------------------------------------------+
 |  Fällt mangels Beteiligung leider aus...                        |
 +=================================================================+

   -------------------------------------------------------------------

                      -----------------------
                      I N T E R N E T / W W W
                      -----------------------

            Name                   Inhalt
            Adresse
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  1. (7)  AMIGA aktuell    *    Aktuelle Amiga News + AAkt Mag 10|
 |          http://www.aakt.de                                     |
 +=================================================================+
 |  2. (3)  Amiga                 Infos zum OS3.9, AmigaOne etc. 8 |
 |          http://www.amiga.de                                    |
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  3. (2)  Aminet                 Amiga Software Archiv         7 |
 |          http://ftp.uni-paderborn.de/aminet/                    |
 +-----------------------------------------------------------------+ 
 |  4. (4)  AmigaFuture HP         Aktuelle News, Infos zum Mag  6 |
 |          http://www.amigafuture.de                              |
 +-----------------------------------------------------------------+ 
 |  5. (6)  Vortex                 Scene Mags, Demos etc.        5 |
 |          http://www.flex-d.co.uk/vortex                         |
 +-----------------------------------------------------------------+ 
 |  6. (-)  Icesus-MUD             MultiUser-Dungeon             5 |
 |          http://www.Icesus.org/Icesus                           |
 +-----------------------------------------------------------------+ 
 |  7. (-)  Amiga Magazin          Artikel und Infos zum Magazin 3 |
 |          http://www.Amiga-Magazin.de                            |
 +-----------------------------------------------------------------+ 
 |  8. (-)  Fireball               Suchmaschine                  2 |
 |          http://www.fireball.de                                 |
 +-----------------------------------------------------------------+ 
 |  9. (-)  Amiga.org              News / Links                  1 |
 |          http://www.amiga.org                                   |
 +-----------------------------------------------------------------+ 

   ------------------------------------------------------------------

                         -------------------
                         M U L T I M E D I A
                         -------------------

            Name                      Art
                                      Quelle

 +-----------------------------------------------------------------+
 |  1. (3)  Aqua                   Scene Demo                    5 |
 |                                 http://www.flex-d.co.uk/vortex  |
 +=================================================================+
 |  2. (1)  Vishkah                Scene Demo                    4 |
 |                                 http://www.flex-d.co.uk/vortex  |
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  3. (2)  Retro                  Scene Demo                    3 |
 |                                 http://www.flex-d.co.uk/vortex  |
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  4. (4)  Misery                 Scene Demo                    2 |
 |                                 http://www.flex-d.co.uk/vortex  |
 +-----------------------------------------------------------------+
 |  5. (5)  Blew                   Scene Demo                    1 |
 |                                 http://www.flex-d.co.uk/vortex  |
 +-----------------------------------------------------------------+

   ------------------------------------------------------------------

                       ---------------------
                       O N L I N E - M A G S
                       ---------------------
                       
            Name                 Quelle
 +------------------------------------------------------------------+
 |  1. (1)  AMIGA aktuell *      www.aakt.de                      5 |
 +==================================================================+
 |  2. (2)  Amiga Gadget         Aminet                           4 |
 +------------------------------------------------------------------+
 |  3. (3)  NoCover       *      www.apc-tcp.de/nocover.html      3 |
 +------------------------------------------------------------------+

* Anm. d. Red.: Da die FD-Hitparade innerhalb von AMIGA aktuell erscheint
und somit hauptsaechlich Leser dieses Magazins an ihr teilnehmen, ist
dessen Bewertung nicht unbedingt repraesentativ. Gleiches gilt fuer
Magazine, in denen AMIGA aktuell enthalten ist.

   ------------------------------------------------------------------

Wie kann man bei den FD-Charts mitmachen?

Die FD-Hitparade erscheint mit jeder AMIGA aktuell. Plazierungen muessen 
bis zum 24. bei mir sein. Spaeter eingehende Mails kommen in die naechste 
Ausgabe.

Einfach eine Mail, einen Brief, einen Diskletter oder sonstwas an meine
Adresse schicken:

  Markus Castro Y Castro
  Ostpreussenstr. 26
  25764 Wesselburen
E-Mail:  FD-Hitparade@Gmx.net
Tel:     04833/3728


Eine Online-Teilname ist ebenfalls moeglich, auf den AMIGA-aktuell-Seiten 
im WWW.

Ausser eurer Adresse solltet ihr noch zu mindestens drei Rubriken eure
Stimmen abgeben, möglichst fünf Nennungen pro Rubrik.

Falls die Dinger nicht in den Top 10 enthalten sind, benoetige ich
eventuell noch die Autoren/Ersteller, sowie die Quelle des Programmes/der
Datei.

Zuletzt solltet Ihr, wenn moeglich, die Versionsnummer des Programmes 
angeben.

Um mit einer Stimme an der Verlosung teilzunehmen, musst du zu mindestens 
drei Kategorien deine Wertungen abgeben. Die Gewinner und Preise werden 
jeweils innerhalb des AMIGA-aktuell-Gewinnspiels veroeffentlicht.

Der Rechts- und Linksweg ist natuerlich ausgeschlossen :-)

--

Markus Castro/ FD-Hitparade@Gmx.net

@ENDNODE

@NODE "Forum1" "Forum"
@TOC "MAIN"

AMIGA-aktuell-Forum
-------------------

In dieser Rubrik sind die - bei den meisten anderen Magazinen getrennt 
geführten - Rubriken "Leserbriefe", "Kleinanzeigen", und "Problemecke" 
zusammengefasst. 

Wenn Ihr einen Beitrag habt, schreibt bitte an:

        Carsten Schröder
        Helmoltstraße 10
        37081 Göttingen

E-Mail: aakt@aakt.de


1. In eigener Sache: Einladung zur AMIGA-aktuell-Diskussions-Mailingliste

Hiermit möchte ich alle Leserinnen und Leser herzlich dazu einladen, sich 
in der neueröffneten E-Mail-Verteilerliste, rund um Amiga und AMIGA 
aktuell, einzutragen und sich rege, an hoffentlich interessanten, 
Diskussionen zu beteiligen. Wer sich eintragen möchte schickt bitte eine E-
Mail an:

aaktdiskussionen-subscribe@egroups.de

Das Subject/Betreff-Feld kann leer bleiben und in der E-Mail braucht auch 
kein weiterer Text stehen.

Über Verhaltensweisen in einer E-Mail-Verteilerliste möchte ich mich nicht 
groß auslassen. Es gelten die Regeln des "gesunden Menschenverstandes" ;) 
und es gibt genügend Informationen dazu im Netz. Kleinere "Anfängerfehler" 
werden von "alten Hasen" aber immer toleriert und diese weisen den 
entsprechenden Teilnehmer auch höflich auf eventuelle Fehler hin.

Jeder kann posten "was" und "wieviel" er will, solange die Postings 
irgendetwas mit Amiga oder AMIGAaktuell zu tun haben. Ich möchte nicht, daß 
in der Liste über "Rechts/Linksextreme politische Ansichten", 
"Pornographie" und andere Sachverhalte diskutiert wird, die nichts mit den 
oben genannten Themen zu tun haben. Wer sich rigoros nicht an diese Regeln 
hält, bekommt von mir, als Moderator der Mailingliste, bzw. Carsten 
Schröder einen auf den "Deckel". Wer sich nach dieser Verwarnung weiterhin 
"daneben" verhält, kann auch zeitweise oder endgültig von der 
Verteilerliste ausgeschlossen werden. Ich glaube und hoffe aber nicht, daß 
dieser Fall wirklich jemals eintreffen wird.

Es ist nicht möglich, in diese Liste sogenannte Attachments (angehängte
Dateien) zu schicken. Verwendet dazu bitte den extra dafür gedachten 
Filebereich von eGroups. Es stehen allen Teilnehmern insgesamt 20MB 
Webspace zur Verfügung. Normalerweise reicht diese Größe für alle Zwecke 
aus.

Die von Yahoo bzw. eGroups, am Ende eines Postings, angefügte Werbung, hat
nichts mit AMIGA aktuell zutun. Die Redaktion von AMIGA aktuell bedient 
sich einem kostenlosen - leider auch werbefinanzierten - Internet-Dienst.

Denjenigen, die sich näher über diese Verteilerliste informieren möchten, 
kann ich folgende Internet-Links ans Herz legen:

http://www.egroups.de
http://www.egroups.de/group/aaktdiskussionen

Wer noch Fragen oder Probleme hat, schickt eine E-Mail vorzugsweise an 
mich(!) und nicht an Carsten. Ich möchte Carsten mit diesem Mailinglisten-
Projekt keine weitere Arbeit aufhalsen.

Hier nochmal alle Adressen in Kurzform:

Abonnieren          : aaktdiskussionen-subscribe@egroups.de
Abonnement kündigen : aaktdiskussionen-unsubscribe@egroups.de
Nachricht absenden  : aaktdiskussionen@egroups.de
Listeninhaber       : aaktdiskussionen-owner@egroups.de
eGroups-Seite       : http://www.egroups.de/group/aaktdiskussionen

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß beim Diskutieren!

Christian Aichinger <christian@aakt.de>

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2. Kommentar zur jüngsten Kurskorrektur AMIGAs (von Gernod Schomberg)

Im AMIGA aktuell 0401 schrieb Carsten Schröder in seinem Schlusswort:
"AMIGA nimmt einmal mehr einen Kurswechsel vor" und erläuterte seine
Meinung eingehend. Ich empfand genau so und gab ihm vollkommen recht.

Ich habe einen Rechner A4000T, unbeschleunigt und ohne Grafikkarte,
weil für mich vor allem die Videobearbeitung wichtig war, die damals
mit keinem anderen Gerät in ähnlicher Qualität möglich war. Da hätte
die Grafikkarte höchstens gestört. Leider ist eine Speicheraufrüstung
nur bis 16 MBytes möglich, aber es gibt nur sehr selten Situationen,
wo das nicht ausreicht. Ein PPC-Board hatte ich nicht gekauft, weil der
PowerUP/WarpUP-Streit mir nicht geheuer war. Einen PC modernerer Bauart
habe ich nicht!

Nach der Ankündigung vor einem Jahr, mit dem AmigaDE ein System zu
schaffen, das auf den, man muss es leider sagen, Standardrechnern von
heute, nämlich x86-PCs, lauffähig ist, und dass ein Rechner dieser Art
als neuer Amiga von anderen Firmen entwickelt würde, hoffte ich, dieses
Jahr meinen A4000T aufs Altenteil versetzen zu können. Man mag Windows
mögen oder nicht, Tatsache ist, dass die meisten Programme heute für
dieses System entwickelt werden und man hätte mit so einem Rechner,
den man mit einem beliebigen System starten kann, Zugang auch zu den
Programmen, die es eben für Amiga in der Art oder Qualität (noch) nicht
gibt! Und, wie Carsten schreibt, man hätte sehr einfach die Benutzer des
anderen Systems von der Einfachheit und Schönheit des AmigaOS überzeugen
können.

Und nun kommt die Mitteilung von Bill McEwen, dass ein Betriebssystem
für eine neue Computerplattform auf PPC-Basis entwickelt wird! Das neue
Betriebssystem läuft nicht auf meinem Rechner, liefe sicher auch nicht,
wenn ich eine Beschleunigerplatine eingebaut hätte, also bräuchte ich
einen der neuen Rechner! Gut, das Geld habe ich gespart, weil ich weder
PPC- noch Grafik-Board habe. Aber der Neue könnte eben nur AmigaOS4.0
und benötigt die passenden Programme. Wenn schon für den jetzigen Amiga
nur noch Liebhaber des Systems schreiben, davon aber mit Sicherheit nicht
leben können, wieviele Programme kann man dann für die neue Plattform
erwarten? Es bleibt die Emulation zum alten AmigaOS übrig, aber wie die
laufen wird, ist abzuwarten. Und neue Programme gibt es da erst recht 
nicht.

Zwar wurde die erste Mitteilung inzwischen etwas relativiert, die 
Entwicklung auch für das AmigaDE ginge mit voller Kraft weiter, aber die 
Möglichkeiten von AMIGA sind doch recht beschränkt. Ich hatte meinen ersten 
Amiga 1989, da war ich 64 Jahre jung. Ich fürchte, jetzt geht es AMIGA wie 
mir, uns beiden läuft die Zeit davon! Ich hoffe mit AMIGA Inc., dass wir 
einen universellen Rechner mit AmigaDE noch zu unser beider Lebzeiten zu 
Gesicht bekommen werden!

Gernod Schomberg <G.Schomberg@t-online.de>

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3. Kommentar zur jüngsten Kurskorrektur AMIGAs (von Oliver Tacke)

Meine persönlichen Gedanken zu den letzten Ankündigungen

von Oliver Tacke

Jetzt sind sie also raus, die neuen Pläne von Amiga, Inc. Und was haben sie 
nicht für Wellen geschlagen! Die einen befürworten sie, die anderen lehnen 
sie ab, und alle diskutieren mehr oder weniger sachlich darüber. 
Langjährige Amiga Fans, enttäuscht, weil es nicht das ist, was sie erwartet 
haben, entsagen nun dem Amiga - oder zumindest den neuen Eignern und ihren 
Plänen. Verschlimmert wurde die Situation noch dadurch, dass Amiga, Inc. es 
anscheinend immer noch nicht verstanden hat, vernünftige 
Informationspolitik zu betreiben. Die Neuigkeiten musste man sich aus 
Newsgroups und von diversen Internetseiten zusammensuchen, und dabei 
blieben vielfach Fakten auf der Strecke. Fleecy Moss ist zwar bemüht durch 
das Richtigstellen in einer Mailingliste die Gerüchte und falschverstandene 
Meldungen den Schaden zu begrenzen, aber Erfolg auf ganzer Linie hat er 
damit nicht gehabt.

Ich habe in den letzten Tagen hunderte von emails zum Thema gelesen und 
hunderte von Postings durchforstet, um mir ein Bild von der Situation zu 
machen. Zu welchen Schlussfolgerungen ich gekommen bin, möchte ich an 
dieser Stelle der Amiga Gemeinde (und natürlich auch allen anderen, die es 
interessiert), mitteilen.

Gehen wir doch zuerst auf die Frage ein, warum es jetzt doch ein OS 4.0 
geben soll, obwohl Amiga, Inc. noch während der letzten Kölner Messe gesagt 
hat, dass OS 3.9 die letzte Version des AmigaOS sein solle, sofern nicht 
mindestens 50.000 Exemplare davon verkauft würden.
Damals bestanden noch die Bestrebungen, das AmigaDE unmittelbar in ein 
eigenständiges Betriebssystem zu wandeln. Das AmigaOS 4.0 wäre dann ein 
zweites Desktopbetriebssystem gewesen, das man hätte parallel entwickeln 
müssen, d.h. man hätte Entwickler für zwei eigenständige Betriebssysteme 
abstellen müssen. Da das AmigaDE nun aber nicht zu einem eigenständigen 
Betriebssystem weiterentwickelt wird, ist das AmigaOS 4.x als Host ein 
vitaler Bestandteil von Amiga, Inc.s Strategie geworden, denn langfristig 
soll das AmigaOS 4.x durch die Integration des AmigaDE zum AmigaOS 5 
werden, das auch für andere Prozessoren als den PowerPC zur Verfügung 
stehen wird, ohne Zweifel auch für die x86 Familie. AmigaOS 5 ist dann das, 
was Amiga, Inc. angekündigt hat: ein im Wesentlichen Hardware unabhängiges 
Betriebssystem.

Viele Diskussionen drehten sich auch darum, dass das AmigaOS 4 nicht mehr 
auf den jetzigen PowerPC Boards der jetzigen Amigas laufen wird. Das ist 
ein Punkt, bei dem ich zwar Amiga, Inc.s Seite verstehen kann, aber dennoch 
nicht 100 prozentig damit zufrieden bin. Die jetzigen Amigas mit all ihren 
Erweiterungen sind, nüchtern betrachtet, Flickenschusterei. Das beginnt bei 
den vielen total unterschiedlichen Hardware Komponenten, in letzter Zeit 
noch bereichert durch mehrere PCI-Bus-Boards basierend auf 
unterschiedlichen Ansätzen, und hört beim Betriebssystem mit zahllosen 
Patches und Erweiterungen noch nicht auf.
Mit dem AmigaOne bzw. der zico Spezifikation und dem AmigaOS 4 soll es eine 
saubere neue Basis geben frei von Hacks und Patches geben. Es ist 
sicherlich um ein Vielfaches einfacher, für diese einheitliche Basis 
Produkte zu entwickeln als eine Vielzahl von verschiedenen Konfigurationen 
zu berücksichtigen. Von einem größeren Programm, das momentan auf jeder 
Konfiguration einwandfrei läuft, habe ich in der letzten Zeit nichts 
gehört. Außerdem kommt irgendwann im Leben einer Hardware der Zeitpunkt, an 
dem sie wirklich nicht mehr zeitgemäß ist. Unsere jetzigen Amigas sind 8 
Jahre alt und laufen immer noch prima, was bewundernswert ist, wenn man 
sich einmal die Austauschzyklen aus dem PC Bereich ansieht. Irgendwann 
einmal werden aber auch sie ihr Leben aushauchen. Ein nagelneuer Amiga ist 
also gar nicht so verkehrt, wenn er auch noch oben genannte Vorteile 
besitzt.
Ich bin mir übrigens sicher, dass ein neuer Amiga immer noch günstiger sein 
wird, als seinen jetzigen noch mit USB, G3/G4, etc. auszurüsten, um die 
zico Spezifikation zu erfüllen.
Von diesem Standpunkt aus gesehen, ist es sicherlich sinnvoll, einen 
Schnitt zu machen.
Andererseits werden natürlich die User im Regen stehen gelassen, die ihre 
jetzigen Amigas hochgezüchtet haben und darauf neue Programme nicht laufen 
lassen können. Dass die PPC Boards von phase5 kamen und nicht von Amiga, 
Inc. spielt da keine Rolle. Ich hoffe mal, dass da noch nicht das letzte 
Wort gesprochen wurde.
Im Übrigen finde ich es wäre besser, wenn sich anstatt nur zu meckern ein 
paar fähige Programmierer zusammentäten und Amiga, Inc. anböten, einen zico 
Layer für die jetzigen Amigas zu programmieren, so dass OS 4.x auch darauf 
lauffähig wäre. Laut Fleecy Moss ist Amiga, Inc. für solche Angebote 
jederzeit offen.

Im Falle eines Flops des AmigaDE (und damit auch ein wahrscheinlicher Flop 
des AmigaOS 4 und ein Aus für AmigaOS 5) ist ein AmigaOne aber nutzlos, da 
man ihn dann nur noch für AmigaOS 4 oder vielleicht noch LinuxPPC (oder 
MorphOS, falls es darauf läuft) benutzen kann. Die Situation wäre dann 
nicht besser als jetzt, nur wäre man um einige Mark ärmer.
Das ist wohl korrekt. All diejenigen, die dieses Risiko nicht eingehen 
wollen, können sich aber auch einen PC zulegen (falls sie noch keinen 
haben) und das AmigaDE gehosted auf Windows oder Linux laufen lassen. Es 
besteht laut Fleecy Moss die Möglichkeit dies sogar so zu machen, dass man 
vom Host gar nichts mitbekommt. Floppt das AmigaDE, kann man immer noch 
Windows oder Linux benutzen. Floppt das AmigaDE nicht, dann wird es wohl 
auch AmigaOS 5 geben, das später auch nativ auf dem PC laufen wird; dann 
kann man immer noch umsteigen.
Ein AmigaOne ist also wirklich ein finanzielles Risiko. Für die Hardcore 
Amiganer, die aber bis jetzt noch immer keinen PC als Zweitrechner haben 
(so einer bin ich übrigens auch und es soll noch einige mehr geben) und 
sich auch fragen wie lange ihr Rechner es wohl noch macht, wird ein solcher 
Rechner aber wie gerufen kommen. Allen anderen steht obige Alternative 
offen.

Warum also nicht gleich das AmigaOS 4 auf x86 portieren anstatt auf 
PowerPC? Viele Amiga User würden einen PowerPC sicherlich der x86 Familie 
vorziehen, die Gründe dafür mögen vielfältig sein. Abgesehen davon dürfte 
der PPC vielen Amiga Programmierern aber vertrauter sein und Haage&Partner 
haben vermutlich schon Vorarbeit geleistet.

Einige Leute haben bemängelt, dass man das AmigaOS 4 nicht testen kann, 
wenn man keinen AmigaOne hat. Das ist korrekt. Andererseits kann man die 
neuesten Versionen von Windows oder MacOS auch nicht vorher testen (es sei 
denn, man zahlt noch dafür und spielt Betatester). Man muss sich wohl auch 
auf Testberichte verlassen, sich Vorführungen auf Messen ansehen oder 
jemanden finden, der sich bereits einen AmigaOne zugelegt hat. Ich bin mir 
aber sicher, dass es auf einer Messe Demonstrationen geben wird.
Sicherlich ist das nicht zufriedenstellend. Dem muss ich zustimmen. Ich 
kann nur wieder an fähige Programmierer appellieren, Amiga, Inc. 
anzubieten, einen zico Layer für jetzige Amigas zu schreiben.

Beschuldigt wurde Amiga, Inc. SDK Programmierer an der Nase herumgeführt zu 
haben. Durch die angekündigten Partnerschaften mit Sharp und Psion sah es 
so aus, als wolle man sich nur noch auf den PDA- oder den Settopbox-Markt 
beschränken. Die Leute, die sich in der Hoffnung auf ein neues Amiga-
Desktop-OS das SDK zugelegt haben, seien betrogen worden.
Dem ist aber nicht so. Mit dem AmigaDE ist es nach wie vor möglich, 
Applikationen auch für Desktops zu schreiben, denn es läuft gehosted auf 
Windows und Linux und im AmigaOS 5 auch nativ. Die Grenze zwischen PDA- und 
Desktop-Software verschwimmt bloß. Das AmigaDE ist weder für PDAs allein 
bestimmt, noch für den Desktop. Es ist eine Content Umgebung. In dieser 
Umgebung läuft alles, wenn die darunter liegende Maschine die Anforderungen 
dafür erfüllt. Schreibt man z.B. einen 3D-Shooter für das AmigaDE, ist es 
dann eine Desktop Anwendung oder eine für einen PDA? Wenn der PDA genug 
Leistung hat, läuft das Spiel auch darauf. Ich setze jetzt einmal bewusst 
Häkchen um das "Desktop", um diese starre Definition zu markieren: es ist 
also nach wie vor möglich, auch für den "Desktop" Anwendungen zu 
programmieren.

Sollte man jetzt Software für das AmigaOS 4 oder für das AmigaDE 
entwickeln?
Da das AmigaDE auf AmigaOS 4.2 laufen wird (und auf anderen Plattformen), 
ist der Absatzmarkt dafür natürlich größer und für Hersteller
vielversprechender.

Wie soll AmigaOS 4.0 eigentlich im Sommer schon fertig sein, fragt man 
sich. Die Entwicklung der Viererreihe des OS wird schrittweise erfolgen, 
d.h. neue Features werden nach und nach eingebaut. Es bleibt abzuwarten, 
welche neuen Features es ins OS 4.0  schaffen und wie groß der Unterschied 
zum OS 3.9 sein wird. Ich spekuliere im Übrigen darauf, dass Haage&Partner 
bereits Vorarbeit bezüglich der PowerPC Portierung geleistet haben, d.h. 
dort wurde schon Zeit gespart.

Vielfach wurden auch Vorwürfe laut, aus AmigaOS 4.0 könnte nichts 
Vernünftiges werden, wenn Haage&Partner dies übernähmen. Ralph Schmidt sei 
mit MorphOS die bessere Wahl gewesen, aber das hätten Haage&Partner wohl 
verhindert.
Was die Softwarequalität von Haage&Partner Produkten angeht, lässt sich 
sicherlich streiten. Ich habe z.B. MorphOS bei mir auch nicht zum Laufen 
bewegen können.Aber wie gesagt, über Softwarequalität lässt sich streiten. 
Außerdem wird Haage&Partner AmigaOS 4.x nicht selbst schreiben, sondern nur 
ihren Teil dazu beisteuern. Das AmigaOS 4.x kommt von Amiga, Inc. und muss 
auch dort durch die Qualitätskontrolle.
Was die Sache mit der Partnerwahl betrifft: Amiga, Inc. hat vielen Parteien 
angeboten, an der Entwicklung des neuen AmigaOS teilzuhaben. Amiga, Inc. 
hat aber auch die Bedingungen gestellt. Ralph Schmidt hat abgelehnt, weil 
ihm die Konditionen nicht zugesagt haben. Das ist sicherlich kaum 
Haage&Partner anzulasten. Alles andere sind für mich nur unhaltbare 
Unterstellungen immer noch zurückzuführen auf den Kernel Krieg.

Viele Leute bemängeln, dass das AmigaOS 5 als Hardware unabhängiges 
Betriebssystem zu spät komme (sicherlich nicht vor 2003). Als ernste 
Konkurrenz wird immer Microsofts .net genannt.
Diese Kritik ist begründet. Microsoft ist sicherlich ein harter Konkurrent. 
Das AmigaDE wird aber voraussichtlich früher erscheinen, wenn auch nicht 
als eigenständiges OS. Es wird vermutlich auf mehr Plattformen lauffähig 
sein als .net (Microsoft beschränkt sich vorerst auf Windows Derivate) und 
.net ist auch nur ein Aufsatz bzw. eine Produktstrategie. Das AmigaDE 
sollte also sowohl einen Zeitvorteil haben und auch sonst noch ein paar 
Vorteile bieten.
Man sollte aber auch bedenken, dass Amiga, Inc. ein neues Betriebssystem 
nicht aus dem Hut zaubern kann.

Und warum geht man den Umweg über AmigaOS 4.0 zum AmigaOS 5.0 anstatt das 
AmigaDE zum eigenständigen Betriebssystem zu entwickeln?
Amiga, Inc. ist Eigentümer des Quellcodes des AmigaOS. Die Rechte am 
Quellcode von Elate liegen bei der Tao Group. Letztere ist sicherlich nicht 
bereit, diesen einfach so bereitzustellen. Man würde sich diesen sicherlich 
teuer bezahlen lassen - und Geld dafür dürfte Amiga nicht übrig haben.
Außerdem hat man mit dem AmigaOS als DesktopOS bereits Erfahrung, die man 
sich bei Elate erst aneignen müsste.

Aber wie z.B. soll man Speicherschutz nachträglich ins AmigaOS einbauen? 
Das "Bodyguard" Projekt ist ja damals auch gescheitert.
Da sollte man unterscheiden zwischen aufgesetzt/gepatcht (Bodyguard) und 
neu geschrieben (AmigaOS 4). Sicherlich ist das beim Neuschreiben immer 
noch nicht einfach, aber das scheint Amiga, Inc. auch begriffen zu haben, 
denn OS 4.5 (die Version mit Speicherschutz), soll nicht vor Sommer 2002 
erscheinen.
Im Übrigen wird es, wenn ich es richtig verstanden habe, auch keinen 
Speicherschutz für 68k Programme geben. Diese sollen in einer 
Emulationsumgebung laufen und können sich nach wie vor gegenseitig 
abschießen. Nur wird das auf das AmigaOS 4 bzw. Programme dafür keinen 
Einfluss haben. Diese sollen weiterlaufen und sind natürlich auch 
untereinander geschützt.

Amiga, Inc.s Informationspolitik ist grausam, hört man oft.
Dem habe ich wirklich nichts entgegen zu setzen, wie ich eingangs ja auch 
erwähnt habe. Es ist ja verständlich, wenn Bill McEwen die Neuigkeiten 
zuerst auf der Messe verkünden will, aber man sollte doch soviel Weitsicht 
aufbringen, dass diese Ankündigungen für Verwirrung sorgen und zu Gerüchten 
führen. Das das alles auf den 1. April fiel, hat es sicherlich nicht besser 
gemacht.
Warum z.B. hat man nicht kurz darauf eine offizielle Pressemitteilung auf 
die Homepage von Amiga, Inc. gestellt? Warum gab es nicht gleich eine 
Roadmap mit den wichtigsten Details? All das sind Fragen, auf die ich auch 
keine Antwort weiß. Bleibt zu hoffen, dass sich da bald etwas tut.

Komme ich mal zum Schluss: Amiga, Inc. scheint eingesehen zu haben, wenn 
vielleicht auch etwas zu spät, dass das Ziel eines Hardware unabhängigen 
Betriebssystems in so kurzer Zeit zu hoch gesteckt war.
Es wäre heutzutage ja auch wenig sinnvoll, ohne ein entsprechendes 
Softwareangebot ein neues Betriebssystem herauszubringen. Wenn das AmigaDE 
kein Flop wird, dann sollte mit der Auslieferung des AmigaOS 5 auch genug 
Software zur Verfügung stehen.
Sicherlich wird auch das liebe Geld eine Rolle gespielt haben. Mit AmigaOS 
4 soll sicherlich auch erst einmal ein wenig Geld in die Kasse gebracht 
werden, denn keine Firma kann längerfristig ohne ein Produkt überleben. Ich 
würde lieber ein wenig länger auf AmigaOS 5 warten, als dass es gar nicht 
erscheint.
Sicherlich fußt alles, was ich hier geschrieben habe, bis zu einem gewissen 
Grade auf Spekulationen und Hoffnung. Das will ich gar nicht leugnen. Es 
schmeckt mir eigentlich gar nicht, in dem Maße über ungelegte Eier zu 
diskutieren, aber das Thema ist mir zu wichtig, als dass ich einige Sachen 
unkommentiert stehen lassen möchte.

Oliver Tacke <oliver@aakt.de>

@ENDNODE

@NODE "Workshops1" "Workshops"
@TOC "MAIN"

Workshops / Hintergrundberichte / Buchvorstellungen
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1. Workshop: Virtual Network Computing (von Uwe Pannecke)

Der Herr der Fernbedienung

Der VNC Viewer für Amiga von Denis Spach


0. VNC - eine neue Tierseuche? 

SPD und CDU kennt (in Deutschland) jeder, BSE inzwischen auch, aber was
verbirgt sich hinter dem Kürzel VNC? Die AT&T Laboratories Cambridge [1],
die diese freie Software entwickelt haben, verstehen unter VNC ein Virtual
Network Computing. Sehr schön, wird nun mancher Leser sagen, und was heißt
das konkret und auch für "Nicht-Engländer" verständlich? Hinter VNC 
verbirgt sich ein System, das es erlaubt, in einem Netzwerk (egal ob lokal 
begrenzt oder weltweit ausgedehnt wie das Internet) die grafische 
(Bildschirm-) Ausgabe eines Rechners, also sein "Desktop Environment" (etwa 
die Workbench des Amigas oder KDE und GNOME unter Linux), nicht nur auf dem 
Rechner selbst, sondern jedem anderen vernetzten Rechner zur Verfügung zu 
stellen. Dieses Virtual Network Computing bedient sich dabei der Server-
Client-Philosophie:
Der Server-Rechner stellt seine Bildschirmausgabe dem Client-Rechner zur
Verfügung einschließlich Tastatur- und Mausunterstützung. So läßt sich der
Server-Rechner vom Client aus mit grafischer Oberfläche bedienen und somit
fernsteuern, auch wenn er tausende Kilometer (oder nur wenige Meter) 
entfernt räumlich unerreichbar vor sich hin summt sollte. Dabei spielt es 
kaum eine Rolle, welches Betriebssystem auf den beteiligten Rechnern läuft. 
VNC-Viewer und -Server existieren für unix-artige OS wie etwa Linux, HP/UX 
und BSD-Derivate ebnso wie für Windows, DOS, OS/2, BeOS, Geos (z.B. Nokia 
9000), PalmOS und Dank mehrerer findiger Programmierer auch für Amiga.
So programmierte Joerg Dietrich sein 'VVA', einen "VNC Viewer for Amiga",
der von Denis Spach [2] seit Version 0.2 weitergeführt und zum 
gegenwärtigen Zeitpunkt bei Version 0.9.6 angekommen ist. Übrigens findet 
Ihr auf Denis Spachs Homepage auch einen VNC- und X11-Server für den Amiga.
In diesem Text will ich mich aus Platzgründen nur auf Installation und Kon-
figuration des VNC Viewer für Amiga beschränken. Es soll gezeigt werden,
wie der Amiga die Bildschirmausgabe von Linux und Windows einfangen und so
die vollständige Kontrolle über die Rechner erlangen kann.


1. Systemvoraussetzungen

Euer Amiga sollte mindestens 256 Farben für die Bildschirmdarstellung
beherrschen, also entweder über AGA oder besser gleich eine Grafikkarte mit
CyberGraphics oder Picasso96 verfügen. Ausserdem muss mindestens eine
MC68020-CPU im Amiga werkeln und AmigaOS 3.0 oder höher installiert sein.
Für die Kontaktaufnahme mit weiteren Rechnern benötigt Euer Amiga einen
TCP/IP-stack wie Miami, AmiTCP ab V3 oder Genesis. Natürlich muss irgendwo
im erreichbaren Netzwerk ein laufender VNC-Server (weiter unten müssen
dafür Linux und Windows98 herhalten) vorhanden sein. Zu guter Letzt ist
eine installierte reqtools.library vonnöten.


2. Installation

2.1 Amiga

Nachdem das vva096.lha-Paket auf Eurem Rechner gelandet und in ein 
Verzeichnis Eurer Wahl entpackt ist, hat damit gleichzeitig die 
Installation ihren Abschluß gefunden. Nach einem Doppelklick auf das 'vva'-
Verzeichnis-Icon präsentiert sich ein Fenster mit vielen vva-xx-Icons im 
MagicWB-Look, hinter denen sich vorkonfigurierte Startoptionen für den VNC-
Viewer verbergen.
Ihr habt die Wahl zwischen Grafikausgabe in einem Fenster auf der 
Workbench, als Workbench-Hintergrund oder auf einem eigenen Screen in 8, 16 
oder 32 Bit Farbtiefe. Entweder, Ihr passt die Tooltypes der Icons an Eure 
Gegebenheiten an oder erstellt eigene Projekt-Icons mit den entsprechenden 
Einträgen.

@{"Screenshot" LINK "vncAmi1.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Bevor der VNC-Viewer in Aktion treten kann, muss zuvor erst noch der 
passende VNC-Server auf dem fernzusteuernden Rechner installiert werden.


2.2 Linux

Die geeigneten Pakete findet Ihr auf den VNC-WEB-Seiten der AT&T [3] unter
dem Abschnitt DOWNLOAD. Wählt die für das Betriebssystem geeigneten Pakete
aus und installiert sie auf dem entsprechenden Rechner. Zuvor lohnt sich
jedoch ein Blick in das meist vorhandene Linux-CD-Set. So bringt etwa
SuSE Linux  aktuelle Pakete sowohl für VNC-Server als auch -Viewer gleich 
mit. Sind die Pakete (z.B. mittels RPM oder eines Tools wie etwa YAST bei 
SuSE) installiert, wird der VNC-Server per Shell-Eingabe zur Zusammenarbeit 
überredet. Der Server möchte zu Beginn gern ein Passwort wissen, mit dem 
sich der Client, also der VNC-Viewer später beim einloggen authorisieren 
muss.

@{"Screenshot" LINK "vncLinux.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Sinnvollerweise sollte dem Server zumindest die zu verwendende Display-
Nummer übermittelt werden. In unserem Fall soll es das Display Nummer 2 
sein. Außerdem soll die Bildschirmauflösung 800x800 Pixel betragen, denn so 
kann bei einer vorhandenen Workbenchauflösung von 1024x768 Pixel die 
Garfikausgabe als Fenster auf der Workbench geöffnet werden. Wählt Ihr eine 
höhere als die aktuell genutzte Workbenchauflösung, öffnet 'vva' einen 
eigenen Screen, dessen Daten über einen Screenmode-Requester auswählbar 
sind.
Soll der VNC-Server seine Arbeit beenden, befördert die Shell-Eingabe
"vncserver -kill :2" die aktuelle Server-Sitzung ins Daten-Nirvana.


2.3 Windows9x

Wer eine aktuelle SuSE-Distribution besitzt, kann sich auch für Windows9x 
den Download sparen. Auf der ersten CD bzw. der DVD versteckt sich im 
Verzeichnis '/dosutils/vnc' neben einem VNC-Server zusätzlich auch noch ein 
VNC-Viewer für Windows9x. Ansonsten kann wiederum die AT&T-Seite [3] als 
Anlaufstelle dienen. Eine im Paket enthaltene Installationroutine klinkt 
die entsprechenden Daten in das Windows9x-System ein. Vor der ersten 
Nutzung sorgt die Anwahl der Einträge "Start/Programme/Vnc/Administrative 
Tools/Install Default Registry Settings" und ".../Install WinVNC Service" 
für die Präparation. Der VNS-Server erfragt beim ersten Start wiederum ein 
Passwort. Das gleiche Passwort wird der VNC-Viewer wissen wollen, um so 
eine unauthorisierte Fernsteuerung zu unterbinden. Ausserdem ist die Wahl 
einer Display-Nummer notwendig. Neben der automatischen Vergabe ist eine 
explizite Festlegung möglich und soll auch in unserem Beispiel genutzt 
werden. Wir legen als Display-Nummer wie schon unter Linux die 2 fest und 
klicken auf "OK".

@{"Screenshot" LINK "vncWin98.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Ab sofort wartet der VNC-Server im Hintergrund auf Anbändelungsversuche 
eines VNC-Viewers.


3. Kontaktaufnahme

Vielfältige und auf den ersten Blick kaum überschaubare Konfigurations-
möglichkeiten können realisiert werden. Um dennoch in kürzester Zeit zum
Erfolgserlebnis zu kommen, soll an dieser Stelle wieder einmal ein 
einfaches Beispiel herhalten. Für weitergehende Möglichkeiten sei auf die 
"vva"-Dokumentation und die VNC-Webseite [3] verwiesen. Nehmen wir den 
Linux-Rechner:
Er soll unter der IP-ID '192.168.03' oder unter dem Namen 'linux.xwing.de' 
erreichbar sein und dessen VNC-Server exportiert die Grafikausgabe, wie 
schon konfiguriert, auf das Display 2. Wir wollen die Grafikausgabe des 
Rechners in einem Fenster auf unserer Amiga-Workbench, die in 8 Bit 
Farbtiefe läuft, sehen.
Um unser Ziel zu erreichen, nutzen wir das von Denis Spach mitgelieferte
"vva-sharepens"-Icon. Lasst Euch also die Informationen zum Icon anzeigen.
Unter "Merkmale:" werden wir jetzt die passenden Einträge vornehmen: Als 
Argument für HOST tragen wir die IP-ID oder den Namen des zu steuernden 
Rechners ein, also HOST=192.168.0.3 oder HOST=linux.xwing.de. Der PORT 
erhält als zusätzliche Angabe die Display-Nummer. Da in unserem Fall 
Display 2 benutzt wird, erfolgt der Eintrag PORT=5902. Soll Display 1 
Verwendung finden, wäre PORT=5901 der korrekte Eintrag.

@{"Screenshot" LINK "vncAmi2.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Mit SCREENMODE kann auf Wunsch ein zu verwendender Bildschirmmodus für den 
Start angegeben werden, wobei grundsätzlich der Modus in dezimaler Angabe 
erfolgen muss. Um die passende Ziffernkombination herauszufinden, liegt dem 
'VVA'-Paket das Tool "mid" bei. Ist das SCREENMODE-Merkmal deaktiviert wie 
unserem Fall, öffnet sich nach dem Start ein Screenmode-Requester.
Die restlichen Angaben in den Icon-Merkmalen belassen wir vorerst im 
Ursprungszustand. Nähere Informationen zu den weiteren Einträgen findet Ihr 
in der 'VVA'-Dokumentation. Mit einem beherzten Klick auf das soeben 
angepasste Icon werdet Ihr, wie schon angedeutet, mit einer Passwort-
Abfrage konfrontiert. 

@{"Screenshot" LINK "vncPasswd.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Tragt hier das zuvor beim Server festgelegte Passwort ein, wählt 
anschließend den gewünschten Bildschirmmodus (wenn kein Fenster auf der 
Workbench geöffnet werden kann) und staunt über das sich öffnende Fenster 
samt Grafikausgabe des soeben "angezapften" Rechners.

@{"Screenshot" LINK "vncWinGra.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)


4. Fazit

Virtual Network Computing ist eine faszinierende Möglichkeit, vernetzte 
Rechner zu bedienen. Die exportierte Benutzeroberfläche macht eine 
Kontrolle des Remote-Rechners sehr einfach. Viele interessante 
Anwendungsfälle sind so realisierbar.
Obwohl das Programm 'vva' erst die Versionsnummer 0.9.6 erreicht hat, 
arbeitet es dennoch sehr zuverlässig und leistungsstark. Ein weiteres 
feines Stück Amiga-Software. Sehr empfehlenswert.


5. Informationen

[1] http://www.uk.research.att.com/
[2] http://dspach.free.fr/amiga/vva/index.html
[3] http://www.uk.research.att.com/vnc/index.html

Uwe Pannecke <Uwe.Pannecke@t-online.de>

@ENDNODE

@NODE "Workshops2" "Workshops"
@TOC "MAIN"

2. Update: So senkt ihr eure Telekom-Rechnung!

Wieder einmal weist die Tariftabelle einige Änderungen auf:

Günstigster Call-by-Call-Anbieter (ohne Anmeldung, Mindestumsatz, etc.):

Wann:    |      Wohin:  Festnetz -> Festnetz      Festnetz -> Mobilfunknetz
===========================================================================
werktags 8-9 Uhr  prompt (01055), 4,7 Pfg.    Teledump (0190031), 37,5 Pfg.
werktags 9-18 Uhr Teledump (0190031), 5,5 Pfg.Teledump (0190031), 37,5 Pfg.

sa/so/feiert. 8-18 Uhr ElisaNet (010050), 4,3 Pfg. Td. (0190031), 37,5 Pfg. 

täglich 18-21 Uhr Talkline (01050), 4 Pfg.    Teledump (0190031), 37,5 Pfg. 
täglich 21-22 Uhr GTS (01040), 3,8 Pfg.       Teledump (0190031), 37,5 Pfg. 
täglich 22-7 Uhr  Talkline (01050), 3,7 Pfg.  Teledump (0190031), 37,5 Pfg. 
täglich 7-8 Uhr   Interoute (01066), 3,8 Pfg. Teledump (0190031), 37,5 Pfg. 

(Alle Angaben ohne Gewähr)


Die Tabelle sollte im Wesentlichen selbsterklärend sein, trotzdem einige 
Anmerkungen:

* Angegeben ist jeweils der für 1 Verbindungsminute fällig werdende Betrag.

* 'Werktags' bedeutet montags bis freitags mit Ausnahme von Feiertagen.

* Bei Ortsgesprächen hat die Telekom in weiten Teilen Deutschlands noch ein  
  Quasi-Monopol. Erst in wenigen Regionen bieten andere Gesellschaften      
  günstige City-Tarife an. In der Regel heißt es also bei                  
  Ortsgesprächen: Weiterhin die Deutsche Telekom benutzen.
  Auf http://www.muc.de/~hm/telefon-tarife/tarifzonen.html könnt ihr        
  übrigens eure Ortsnetzabgrenzung in Erfahrung bringen. Denn sonst könnte  
  es mal passieren, dass ihr "fälschlicherweise" einen der alternativen     
  Anbieter benutzt, obwohl die Verbindung noch zum Ortstarif der Telekom    
  - und damit womöglich billiger - zustande kommen könnte.

* Bei Auslandsgesprächen läßt sich dagegen teilweise drastisch sparen,      
  jedoch hat fast jedes Land einen anderen günstigsten Anbieter, so dass    
  sich hier keine pauschale Aussage machen lässt. Allerdings gibt es im     
  Internet Sites, auf denen sich der jeweils günstigste Tarif berechnen     
  lässt. Mein Favorit: http://www.teltarif.de

* Alle in der Tabelle oben aufgeführten Anbieter rechnen im Minutentakt ab.


Für weitere Informationen zu diesem Thema siehe AMIGA aktuell 8/98.

@ENDNODE

@NODE "Tests1" "Testberichte"
@TOC "MAIN"

Tests und Erfahrungsberichte
----------------------------

1. Kleine Helfer für den Amiga-Alltag (von Christian Aichinger)

Herzlich Willkommen zu den kleinen Helfern im Mai.

Das Aminet war diesmal ein richtiges Abenteuer. Nicht, weil vielleicht das
ultimative Tool abgeladen wurde, sondern eher wegen der Anzahl an Viren und
Fakes die es diesen Monat zu umschiffen galt. "Bobek" hat mich dann leider 
auch erwischt - obwohl der kleine Schelm wohl nicht mehr kann als 
abzustürzen. Neben all den digitalen Untrieben hab ich aber doch noch ein 
paar Tools gefunden, die, wie ich finde, recht brauchbar für die täglichen 
Aufgaben zu sein scheinen.
Genug geplaudert - diesen Monat gibt es Vorstellungen zu "WB-Tidy", 
"LatinMap", "SystemViewer" und "MiraPLOT".

Viel Spaß beim Lesen.


WB-Tidy

Ein entstaubter Monitor, eine saubere Tastatur und eine aufgeräumte 
Workbench - was braucht "Amiga-User" mehr? Für Erstgenannte hilft nur Spüli 
und ein Lappen, für die aufgeräumte Workbench gibt es unter anderem WB-
Tidy.

Nun - was macht WB-Tidy eigentlich? Ganz einfach: WB-Tidy ordnet alle 
Fenster auf der Workbench in unterschiedlichen Formationen an. Wurde WB-
Tidy gestartet, öffnet sich auf der Workbench in kleines 
Einstellungsfenster, mit dem die Parameter zur Anordnung der Fenster 
definiert werden können.

@{"Screenshot" LINK "wbtidy1.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Mit dem Cycle-Gadget unter "Mode" kann der Anordnungsmodus festgelegt 
werden. Es stehen dabei vier verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Mit dem "Tile"-Mode werden alle Fenster auf der Workbench so verschoben und
verkleinert, daß die Umrisse des Fensters (Rahmen, Schließsymbol,
Vergrößerungssymbol, etc.) nicht von anderen Fenstern überdeckt werden und 
genau mit den Grenzen des nächsten Fensters abschließen.

@{"Screenshot" LINK "wbtidy2.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Im "Cascade"-Mode werden Fenster so angeordnet, daß sich ein Fenster immer, 
mit frei wählbarem X- und Y-Offset, über das andere legt. Im Stack-Mode 
werden Fenster, mit freiwählbarem Y-Offset, übereinander gelegt, so daß man 
noch die Ziehleiste mit dem Mauszeiger erreichen kann und mittels "Child"-
Mode werden alle Workbench-Fenster einfach übereinander gestapelt.

Neben dem eigentlichen Anordnungsmodus können noch weitere Parameter 
angegeben werden, wie z.B. das Offset zwischen den Fenstern, eine neue 
Fenstergröße, auf die die Fenster skaliert werden sollen, ob ausschließlich 
Workbench-Fenster oder auch Fenster von Applikationen verschoben werden 
sollen oder aber auch die X- und Y-Koordinaten des Ursprungs der zu 
stapelnden Fenster. Etwas schwierig wird es, wenn auf der Workbench schon 
so viele Fenster geöffnet wurden, daß man das Fenster von WB-Tidy nicht 
mehr findet. Aber auch da hat der Autor vorgesorgt.
WB-Tidy können alle Parameter über die Tooltypes des Programm-Icons 
übergeben werden. So ist es z.B. denkbar, WB-Tidy in das AmiDock vom OS3.9 
oder eine ähnliche Starthilfe zu integrieren. Per Mausklick werden dann 
alle Workbenchfenster schön ordentlich auf dem Workbenchbildschirm 
ausgerichtet.

WB-Tidy ist ein waschechtes Tool im klassischen Sinne. Es wird nichts 
gepatcht, nichts verbogen oder irgendwelche anderen Sauereien mit AmigaOS 
angestellt. WB-Tidy benötigt keine zusätzlichen Schriftsätze oder Libraries 
und hält sich im Anspruch an Systemressourcen auf einem sehr niedrigen 
Niveau. Trotz des gehobenen Alters (Baujahr 1999) läuft WB-Tidy auf meinem 
AmigaOS3.9-System recht stabil und zuverlässig. Aufpassen sollte man, wenn 
wirklich sehr viele Fenster geöffnet sind (etwa 200-300 Fenster - ich hab 
sie nicht gezählt) und nur noch wenig freier Speicher zur Verfügung steht. 
Bei meinen "Streß-Tests" hat der "Arrange-Button" von WB-Tidy meinen 
Rechner regelmäßig ins Nirvana geschickt. Allerdings sollte es nur sehr 
selten vorkommen, daß sich tatsächlich soviele geöffnete Fenster auf der 
Workbench befinden.

Die Mindestanfordung für einen erfolgreichen Einsatz sind OS2.0, ein Amiga 
mit etwas freiem RAM und ein paar geöffnete Fenster auf dem Workbench-
Bildschirm. Zur Installation kann das Programm an einen beliebigen Platz 
auf der Workbench kopiert werden.

Autor: Simon Hitchen
Aminet: util/wb/WB-Tidy.lha
Programmversion: 1.47
Homepage: http://www.gadge.u-net.com
Lizenz: freely distributable


LatinMap:

So ein Programm habe ich schon lange gesucht und ich denke, auch andere
Vieltipper, Briefeschreiber, Redakteure, Fremdsprachen-Lehrer und -Lernende
haben so ein Programm vermißt. Wer auf Anhieb, ohne groß zu überlegen
und zu probieren, in der Lage ist, folgende Sonderzeichen einzutippen, kann
dieses Review getrost überspringen.

"±","Ñ", "¤"

Alle anderen sollten weiterlesen ;). Tja, wie hab ich das gemacht, ohne 
mich dämlich zu suchen? Natürlich mit LatinMap. LatinMap ist ein kleines 
Commodity, das alle Sonderzeichen, die normalerweise nur durch zusätzliches 
Betätigen von "ALT" und/oder "Ctrl" zu erreichen sind, in einer 
übersichtlichen Tabelle darstellt.

@{"Screenshot" LINK "latinmap.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Der Anwender klickt das benötigte Zeichen mit der Maus an und LatinMap 
kopiert dieses in das Clipboard. Zurück im Editor, der Textverarbeitung 
oder dem Email-Programm wird nur noch schnell die Tastenkombination "Linke 
Amiga+V" gedrückt oder das Einfügen-Menü der entsprechenden Applikation 
betätigt und das vorher ausgewählte Sonderzeichen wird an der 
Cursorposition eingefügt.

LatinMap unterstützt bis zu 255 Clipboard-Units, die mit dem unteren
Slider-Gadget ausgewählt werden können. Die meisten Text- und Email-
Programme unterstützen normalerweise nur eine Clipboard-Unit, wodurch die 
Entscheidung der zu verwendenden Clipboard-Unit relativ leichtgemacht wird. 
Als Ausnahme wäre GoldED4 zu nennen, der bis zu 3 unterschiedliche 
Clipboards unterstützt.

LatinMap benötigt MUI in der Version 3.8 und einen Amiga mit mindestens 
OS2.0. Installiert wird LatinMap, indem man das Programm an einen 
beliebigen Platz auf der Festplatte kopiert.

Autor: Richard West und Daniel Pimley
Aminet: util/cdity/LatinMap.lha
Programmversion: 1.1
Homepage: http://www.microdesign.org/
Lizenz: Freeware


SystemViewer:

SystemViewer ist ein System-Monitor in der Art von ARTM oder Scout. Es 
können alle Möglichen System-Strukturen, Listen, Tasks, Fenster, 
Bildschirme, Interrupts usw. dargestellt werden. Von der grafischen 
Aufmachung ist SystemViewer nicht gerade der Hammer - der Autor verzichtet 
auf ReAction oder MUI - und auch von der Funktionalität vermißt man einige 
Dinge, die man vielleicht von Scout oder anderen Programmen dieser Art 
kennt und die noch nicht in SystemViewer implementiert wurden. Auf der 
anderen Seite ist das Programm Freeware und das Beste: Es werden alle 
Quellcodes in der Programmiersprache C mitgeliefert. Für Programmierer oder 
solche, die es noch werden wollen, lassen sich mit Sicherheit einige 
Funktionen finden, mit denen man interessante Informationen über die 
Interna des AmigaOS erhalten kann. Aber auch für "normalsterbliche" Amiga-
Anwender sind einige nützliche Programmfunktionen zu finden. So lassen sich 
z.B. "liegengebliebene" Fenster oder Bildschirme von abgestürzten 
Anwendungsprogrammen schließen oder Prozessprioritäten verschiedener Tasks 
verändern. Es sollte dabei aber äußerste Vorsicht an den Tag gelegt werden. 
Systemabstürze lassen sich mit einem System-Monitor sehr einfach 
fabrizieren. Also Finger weg, wenn man nicht weiß, was man tut!

Die Bedienung gestaltet sich recht einfach. Nachdem SystemViewer gestartet
wurde, kann der Anwender über ein Auswahlfenster an die Informationen des
entsprechenden Betriebssystem-Teils von AmigaOS gelangen.

@{"Screenshot" LINK "systemviewer1.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Am unteren Rand des jeweiligen Informationsfensters befinden sich noch 
einige Buttons, mit denen spezifische Aktionen (z.B. das Entfernen von
Libraries oder Devices aus dem Speicher) durchgeführt oder zusätzliche
Informationen über entsprechende System-Module eingeholt werden können.

@{"Screenshot" LINK "systemviewer2.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Leider bemerkt man hier auch sehr oft den "unfertigen" Zustand 
SystemViewers. An der Programm-Stabilität kann man allerdings nicht 
meckern. Während meiner Tests ist SystemViewer nicht einmal aufgrund von 
Programmfehlern abgestürzt.

Zur Installation beläst man SystemViewer und die dazugehörigen Programm-
Module am besten in einem eigenen Verzeichnis und kopiert dieses 
Verzeichnis an einen beliebigen Platz auf der Festplatte. Voraussetzung für 
den Betrieb von SystemViewer ist ein Amiga mit 68020 CPU und OS3.0.

Autor: James T. Steichen
Aminet: dev/moni/SystemViewer.lha
Programmversion: 1.0
Homepage:
Lizenz: Freeware (Achtung! trotz der mitgelieferten Quellcodes ist 
SystemViewer kein Open Source!)


MiraPLOT:

Und zum Schluß noch zu einem Programm, das eigentlich "zu Schade" für die 
kleine Helfer-Rubrik ist, denn MiraPLOT ist schon etwas mehr als nur "ein 
kleiner Helfer" sondern fast schon ein Profi-Werkzeug für Liebhaber von 
gerenderten Computergrafiken. MiraPLOT kurz erklärt: Dieses Programm 
berechnet aus 3 mathematischen Funktionen für X-, Y- und Z-Achse ein 
dreidimensionales TDDD-Objekt, daß z.B. mit der Rendersoftware "Imagine" 
weiterverabeitet werden kann. An mathematischen Funktionen stehen neben den 
4 Grundrechenarten umfangreiche trigonometrische Funktionen ("Sinus", 
"Cosinus", etc.), logische Operatoren ("and", "or", "not"), Operatoren zum 
Vergleich von Werten ("IF", "<", ">", "=") und die 2 Konstanten Pi und e 
(Euler'sche Zahl) zur Verfügung.

Unterteilt wird die grafische Benutzeroberfläche von MiraPLOT, das im 
übrigen auf die Systemerweiterung MUI zurückgreift, in 3 unterschiedliche 
Fenster.
Im ersten Fenster werden alle Dateioperationen, wie das Laden und Speichern 
von Funktions-Parameter-Sätzen oder das Sichern des berechneten Objektes,
verwaltet. Es können beliebig viele Funktions-Parameter-Sätze geladen 
werden.

@{"Screenshot" LINK "miraplot1.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Im zweiten Fenster, dem Parameter-Fenster, können die mathematischen 
Ausdrücke für X- , Y- und Z-Koordinaten, des jeweils ausgewählten
Funktions-Parameter-Satzes bearbeitet und die Auflösung (bzw. die Anzahl 
der Knotenpunkte) des Objektes festgelegt werden. Im MiraPLOT-Archiv werden 
einige Parameter-Sätze mitgeliefert, so daß die Einarbeitung und das 
Verstehen der Eingabe der Funktionen leicht von der Hand gehen sollte.

@{"Screenshot" LINK "miraplot2.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Im dritten und letzten Fenster wird das aus den Funktions-Parametern
resultierende Objekt dargestellt. Es werden außerdem mehrere 
Darstellungformen für das Objekt zur Verfügung gestellt. Zum einen wäre 
dies der "Wireframe"-Modus, der ein einfaches aber in Echtzeit berechnetes
Drahtgittermodel des Objektes darstellt. Zum anderen wird ein "Solid 
Wireframe", ein "Z-Buffer"- und ein "Raytraced"-Modus zur Verfügung 
gestellt. Im "Solid Wireframe"-Modus werden anstatt der einfachen Linien 
des "Wireframe"-Modus geschlossene Flächen verwendet und der Einfall einer 
Lichtquelle simuliert.
Meinem Eindruck nach unterscheiden sich der "Z-Buffer"- und der 
"Raytraced"-Darstellungsalgorithmus stark in der Berechnungsdauer und nur 
sehr gering in der Darstellungsqualität vom "Solid Wireframe"-Modus. Als 
letztes wäre noch zu erwähnen, daß maximal 9 verschiedene 3D-Ansichten 
geöffnet werden können und daß das berechnete Objekt mit den Cursortasten 
um die eigene Achse gedreht und mit dem Slidergadget, das sich auf der 
rechten Fensterseite befindet, skaliert werden kann.

@{"Screenshot" LINK "miraplot3.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

MiraPLOT ist für die Sprachen Englisch, Italienisch und Deutsch 
lokalisiert. Es wird weiterhin eine kurze, aber ausreichende Amigaguide-
Anleitung mitgeliefert, die ebenfalls in den genannten Sprachen vorliegt. 
Zu den Systemanforderungen: Je schneller der Amiga desto besser. Eine 
68000-CPU soll - laut Anleitung - für den Betrieb von MiraPLOT genügen. 
Empfohlen wird allerdings mindestens eine 68030-CPU, ein FPU (die aber 
nicht zwingend vorausgesetzt wird) und um eine anständige 
Darstellungsqualität der berechneten Previews zu erhalten, ist eine
Grafikkarte bzw. das AGA-Chipset von Vorteil.

Autor: Massimo Perfini
Aminet: gfx/3d/MiraPLOT13.lha
Programmversion: 1.3
Homepage:
Lizenz: Freeware


So, das war's wieder mal. Wenn ihr Fehler findet, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge loswerden wollt oder ihr ein paar gute Programme
kennt, dann schreibt mir eine Mail. Ich freue mich über jede Resonanz.

Christian Aichinger <christian@aakt.de>

@ENDNODE

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2. Nachtrag zum Review des BoingBag 3.9.1 (von Christian Aichinger)

So, was soll ich sagen? Einen Tag, nachdem ich das BoinBag-Review an 
Carsten abgeschickt hatte, wurde auf den Server von Amiga ein 
überarbeitetes BB1 abgelegt. Hätte es dazu keine Meldung auf Amiga-News 
gegeben, wäre dies wahrscheinlich von niemandem bemerkt worden, denn weder 
die Versionsnummer unterschied sich vom ersten BB1, noch gab es großartige 
Unterschiede in den digitalen Ausmaßen - sprich: Archivgröße - des Updates. 
Hier zeigte sich mal wieder die "merkwürdige" Informationspolitik der Firma 
AMIGA. Auf der anderen Seite muß man AMIGA Inc. aber auch die schnelle 
Reaktion auf Bug-Reports und die Veröffentlichen des Updates zugute halten 
(oder nicht zugute halten:
Lest dazu bitte die Berichte von Lesern, die mir geschrieben haben).

Leider ist mir im Eifer des Gefechts auch ein Fehler unterlaufen. Die
Komandozeile, mit der man den utilities.catalog der OS3.9-CD-ROM kopiert, 
um den IconEdit-Bug zu entfernen war nicht richtig. Sie muß lauten:

copy AmigaOS3.9:OS-Version3.9/Locale/Catalogs/deutsch/Sys/utilities.catalog 
Locale:Catalogs/deutsch/sys/

Mittlerweile sollte sich dieser Fehler aufgrund des überarbeiteten BB1 aber 
in Luft aufgelöst haben.


Zu dem neuen BB1:

Die erwähnten Probleme mit dem deutschen Utilities.catalog und IconEdit 
wurden behoben und auch einige Commodities wurden in aktualisierten 
Versionen im "neuen" BB1 untergebracht.

Zu meinen erwähnten Problemen mit der Einbindung von AMPlifier in Voyager 
hat sich bis jetzt leider noch kein Leser gemeldet und ich hatte diesen 
Monat einfach zu wenig Zeit, mich mit diesem Problem näher 
auseinanderzusetzen. Sobald ich mal die Muse und die Zeit dazu finde und 
dieses Problem in den Griff bekomme (oder mir ein aufmerksamer Leser die 
benötigten Information zukommen läßt), werde ich euch darüber auf dem 
Laufenden halten.

Das zweite von mir erwähnte Problem mit HDToolBox habe ich aber 
mittlerweile ausfindig machen können. Da mir letzten Monat mein SCSI-
Hostadapter (Blizzard-1230IV-SCSI-Kit) kaputt gegangen ist und ich ihn 
desterwegen ausbauen mußte, war in den Tooltypes von HDToolBox ein falscher 
(oder besser gesagt: ein nicht vorhandener) Gerätetreiber (1230scsi.device) 
eingetragen. Nachdem ich das Tooltype entfernt hatte, verhielt sich 
HDToolBox wieder ganz normal. Ob das nun ein Bug von HDToolBox ist oder 
eine falsche Konfiguration meinerseits ist, ist wohl reine Auslegungssache. 
Eine kleine Information, daß der eingetragene Gerätetreiber überhaupt nicht 
zur Verfügung steht, hätte mir HDToolBox ruhig mal ausgeben können. Man muß 
solche Dinge ja nicht komplizierter machen, als das unbedingt nötig wäre.

Einige Leser berichteten mir noch über ihre Erfahrungen mit BoingBag1 für 
OS3.9, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Andreas Franz (Andreas.Franz@arcormail.de) schrieb:

> Leider löste bei mir das BoingBag größte Probleme mit dem FastFilesystem  
> aus (V45.9!!):
>
> - es kam zu Dateien mit dem Namen "" und der Größe 0 Bytes, Datum 
> 01.01.1978
>
> - nach einem Crash beim Surfen waren verschiedene Verzeichnis 
> "verschwunden" bzw. hatten Prüfsummenfehler
>
> - ein vollständiges Backup hatte ich natürlich auch
> nicht ...
>
> Ich habe nun das SmartFileSystem installiert und bin nun ganz "happy". ->
> Meine Empfehlung: Runter mit FFS, rauf mit SFS!
>
> ASyncWB ist zwar schön, hat bei mir aber schon einigemale den Rechner
> "eingefroren" (Mauspfeil ist wie festgeklebt, keinerleie Grafikausgabe
> mehr).

Zu dem langsamen ASyncWB kann ich nur sagen, daß möglichst ein flotter
Festplatten-Kontroller eingesetzt werden sollte. Mit einem ZorroII-IDE-
Kontroller oder dem internen IDE-Anschluß des A1200 wird durch ASyncWB die 
CPU des Rechners sehr stark belastet. Das ist mir im Übrigen auch 
aufgefallen, als ich auf meinen SCSI-Adapter verzichten mußte und nur eine 
2.5"-IDE-Festplatte in meinem A1200 zur Verfügung hatte. Mittlerweile habe 
ich wieder einen funktionsfähigen SCSI-Hostadapter in Betrieb und die 
Geschwindigkeit von ASyncWB ist für mich absolut zufriedenstellend. Das das 
gesamte System aufgrund von ASyncWB einfriert, ist aber trotzdem nicht in 
Ordnung. Was vielleicht helfen könnte, ist, daß man die Buffer der 
verwendeten Partitionen mit dem AddBuffers-Befehl oder mit HDToolBox 
erhöht. Werte um 1000 sollten einen merklichen Performance-Schub zutage 
bringen.


Michale Wilde (Michael.Wilde@stud-mail.uni-wuerzburg.de) schrieb:

> Ich hatte deftige Abstürze beim Starten (EASys ist bei mir installiert).  
> Wenn man das "AmigaOSUpdate"-File des Updates untersucht (scheint ein 
> lha-file zu sein), sieht man, welche Files so stillschweigend installiert 
> werden. Wenn man nun eines dieser Files mit dem alten ersetzt, tritt 
> irgendwann dieser Fehler nicht mehr auf. Bei mir war es das "rxlib" im 
> "sys:rexxc"-Verzeichnis. Jetzt läuft alles bestens... ;)

Danke für den Tipp! User die Probleme mit ARexx und/oder EASys nach der
Installation von BB1 haben, sollten den Tipp vielleicht mal ausprobieren. 
Bei dem "AmigaOSUpdate"-File handelt es sich übrigens um ein 
passwortgeschütztes ZIP-File. Warum dieses unbedingt mit einem Passwort 
geschützt sein muß, so daß man nicht in der Lage ist, nur einzelne Dateien 
mit ZIP oder UnArc zu entpacken, ist mir rätselhaft. AMIGA Inc. scheint dem 
Amiga-User nicht viel zuzutrauen.


Gernod Schomberg (G.Schomberg@t-online.de) schrieb gleich einen 
ausführlicheren Erfahrungsbericht:

> Hier meine Meinung/Erfahrung:
>
> Meine Einstellung zu AmigaOS3.9 ist nicht besonders gut, deshalb wundert 
> es mich auch nicht, dass schon so schnell eine Korrektur, wie immer man 
> sie auch nennen mag, erschienen ist. Natürlich habe ich mir das Archive 
> sofort heruntergeladen und nach dem Entpacken mit Erstaunen festgestellt, 
> dass etwa 4,5 Megabytes für Locale-Dateien verwendet sind. Nicht, das es 
> mich stört, dass es diese Dateien gibt, ich bin ja auch Ausländer, fast 
> überall, aber man hätte doch eine Vorauswahl möglich machen können, 
> welche Sprache man zusätzlich zum Englischen haben möchte. Wieviel 
> Megabytes Datentransport und damit Kosten für Online-Zeit hätten da doch 
> gespart werden können!
>
> Und als Hammer empfand ich eine Mitteilung am 5. April:
>
> »BoingBag3.9-1
> Auf der OS3.9-Support-Seite befindet sich seit dem 04.04.2001 ein
> aktualisiertes BoingBag3.9-1 Archiv mit kleineren Änderungen. Die 
> aktuelle Dateigröße ist 5.254.174 Bytes. Wer also BoingBag3.9-1 vor dem 
> 04.04.2001 heruntergeladen hat, kann sich das Archiv erneut laden. 
> Folgende Änderungen wurden gemacht:
>
> 1. Deutsche Lokalisierung von IconEdit jetzt in Ordnung
> 2. Die Commodities Blanker, CrossDOS, Exchange und FKey sind nun wirklich 
> in ihrer aktuellsten Version enthalten.«
>
> Wegen dieser Kleinigkeiten muss man sich noch einmal das ganze Paket 
> holen!
>
>
> Ich hatte mir seit OS3.9 (wie empfohlen) FBlit eingerichtet, um etwas
> Chip-RAM für die Glowicons zu sparen (es brachte tatsächlich nicht viel).
> Darauf hin hatte ich Probleme mit dem Ausschneiden von Brushes in den
> Programmen "DPaint" und "PPaint". In FBlit habe ich im Voreinsteller 
> diese Programme ausgeschaltet und es funktionierte.
>
> Mit dem BoingBag kam nun "AsyncWB". Und jetzt machte sich der gleiche 
> Fehler bemerkbar, wenn ich mit der in TurboPrint integrierten 
> Tastenkombination "Alt Ctrl A" einen Teil des Bildschirms ausschneiden 
> und im RAM ablegen wollte. Im Ausschnitt entstanden senkrechte, schwarze 
> Striche, die am Mauszeiger erschienen. Abhilfe: Entweder "FBlit" oder 
> "AsyncWB" weg lassen! Ich habe mich für das Erste entschieden.
>
> Das neue WBRun funktioniert bei mir nicht. Ich kann aus einem Script oder
> direkt von der Shell kein Programm mit Icon starten! Ich habe wieder das
> alte WBRun V2.2 aktiviert, und damit arbeitet alle Programme wieder, die
> es verwenden.
>
>
> Gernod Schomberg
> g.schomberg@t-online.de


Und sogar einen Nachtrag hat Gernod verfaßt. Bitte lest weiter:

> Nachtrag:
>
> Es lies mir keine Ruhe, da ich den BoingBag vorher nur Schritt für 
> Schritt eingerichtet hatte (weil ja rigoroser Weise alles überschrieben 
> wird) und ich dabei durchaus etwas hätte übersehen können.
>
> Deshalb habe ich nocheinmal meine SYS:-Partition, die ich zu diesem Zweck 
> gut unter 100 MBytes halte, auf eine startfähige ZIP-Disk kopiert und den 
> BoingBag dorthin installiert. Beim Start von dieser Disk erhielt ich 
> zweimal die Meldung "WBRUN: SPEICHERPLATZMANGEL", der Bootvorgang ging 
> aber bis zum Schluss weiter. Tatsächlich wird in der "User-Startup" 4 
> oder 5 Mal der Befehl "WBRun" verwendet.
>
> Und nun muss ich mich korrigieren, ich kann nun Programme aus Scripts 
> starten, was ich als Gegenkontrolle inzwischen auch bei meiner SYS:-
> Partition auf der HD feststellte, aber das Abspeichern aus einem Programm 
> heraus, das Spielstände und die Konfigurationen sichert, funktioniert 
> nicht. Das Programm, das mit "WBRun" aufgerufen worden war, öffnet beim 
> Wunsch nach Speicherung einen Requester mit der Meldung, dass eben das 
> nicht möglich sei. Hier kann ich nicht sagen, welche Programme allgemein 
> betroffen sind, ich möchte aber wichtige Programme nicht gefährden, 
> deshalb habe ich da keine weiteren Tests gemacht.
>
> G. Schomberg


So wie es aussieht, scheinen sich im AmigaOS3.9-Update trotz Überabrbeitung 
doch noch einige Fehler versteckt zuhaben. Wer sich zu den aufgeführten 
Problemen und Berichten äußern möchte, kann sich gerne an mich wenden oder 
seiner Meinung im AMIGA-aktuell-Forum Luft machen.

Christian Aichinger <christian@aakt.de>

@ENDNODE

@NODE "Tests3" "Testberichte"
@TOC "MAIN"

3. Softwaretest: PowerMac-Emulator »iFusion« (von Jochen Abitz)

iFusion - Der Powermac auf dem PowerAmiga

Lange hat es gedauert, doch jetzt wird er endlich ausgeliefert. Auf drängen 
der Kunden, denn fertig ist der Emulator noch nicht.
Doch bevor ich anfange Aufzuzählen, was noch gemacht werden muß, schauen 
wir uns doch erst einmal an wie es ausgeliefert wird.
Man erhält eine schicke DVD-Hülle mit einer CD. Nicht mehr und nicht 
weniger. Daß auf der CD nicht gerade einmal 1 MB enthalten ist, sollte uns 
nicht stören.

Also installieren, mit Hilfe des Installers. Sekunden später ist das Paket 
dann auf der Platte und erwartet von uns gestartet zu werden. Doch halt: 
Erst muß konfiguriert werden. Das kann mit Hilfe eines Installers 
passieren, welches Schritt für Schritt Dinge abfragt (auf Englisch. Sowieso 
ist alles auf Englisch - Anwender sollten also auch diese Sprache verstehen 
können), oder man konfiguriert alles per Texteditor. Meine Konfiguration 
sieht folgendermaßen aus:

;---------------------------------------------------
;       iFUSION NewWorld Emulation Declarations
;---------------------------------------------------

;Paths to externally loaded drivers

FirmWare:               drivers/OFDrvr

Video:                  drivers/VideoDrvr

Devices:                drivers/BlockDrvr

;---------------------------------------------------
;       Hardware Configuration
;---------------------------------------------------

CPUID:    8            ;Processor Version=G3

RAM:      48

NVRAM:    NVRAM

ROM:    ROM/rom_91

;---------------------------------------------------
;       Amiga Device Configuration
;---------------------------------------------------

Device:    Macintosh:    -rw    -direct

Device:    CD0:     -cd

Device:    DH1:    -rw    -direct

DisableSCSIDrvr:    yes

SCSIDEV:    0    scsi.device/1    -hw

;--------------------------------------------------
;       Video Display Configuration
;--------------------------------------------------

DisplaySize:    1024/768/75

Depth:    15

VideoRefreshRate:    30

VideoDirectModes:    yes

VideoRefreshModes:    no

VideoAmigaModes:    no

CacheVidMem:    yes

GammaCorrection:    1.0 1.0 1.0

;--------------------------------------------------
;       Input Configuration
;--------------------------------------------------

MouseRes:    400

HardwareMouse:    no

KeyboardType:    5

;--------------------------------------------------
;       Audio Configuration
;--------------------------------------------------

StartupSnd:    startup-snd

PlayStartupSnd:   yes

DisableSnd:    no



_

Es dürfte also nicht all zu schwer fallen, dieses Script auf seine 
Bedürfnisse abzuändern.

Als nächsten Schritt braucht man die MacOS-CD (8.6 - 9.1 werden 
unterstützt). Darauf ist im Systemordner das File "Mac OS Rom" welches 
einfach in den "Rom"-Ordner in Fusion kopiert und umbenannt wird. Bei mir 
heisst das Rom-File also "rom_91".
Dann noch folgende Env-Einstellungen vornehmen:

- Im Verzeichnis Envarc:Powerpc die Variable memprot auf 1
- Im Verzeichnis Envarc:Powerpc die Variable EnAlignExc auf 1 (Dieses File 
existiert meistens nicht und muß notfalls per Hand angelegt werden.

Dann noch die beiden Librarys für WarpOS von der iFusion-CD in Libs: 
kopieren.

Im Configscript ist das erste eingetragene Device auch das Boot-Device. 
Also für die Installation das CD-Laufwerk an erster Stelle setzen und dann 
die Festplattenpartition (welche vorher AmigaDOS-Formatiert sein muß). 
Doppelklick auf Run_iFusion und die Emulation startet.


Der Mac bootet von der CD und nach einiger Zeit können wir den Installer 
vom MacOS beginnen. Wenn vorher keine Mac-Platte formatiert war, fragt das 
System noch, ob die Platte formatiert werden soll. Einige Mausklicks weiter 
und der Installationsvorgang läuft.
Bei mir und bei anderen war folgendes während der Installation aufgetreten: 
Der Bildschirm wurde Schwarz. Die Installation ging ganz normal weiter, wie 
man am arbeitenden CD-Laufwerk sehen konnte, aber es war halt nichts zu 
sehen. Vielleicht geht der Mac in eine Art "Ruhemodus". Auf jeden fall 
sollte man keine Taste drücken, sondern ganz normal weiter machen lassen, 
bis einige Zeit nichts zu hören ist. Wenn das der Fall sein sollte - Return 
drücken. Ausschalten des Macs wird durch die Tastenkombination L-
Amiga + Shift + Esc erzwungen. Nach erfolgreicher Installation muß das 
Konfig-File wieder geändert werden. Das Boot-Device ist ja nun nicht mehr 
das CD-Rom-Laufwerk, sondern die Partition. Also diese nach ganz oben 
gestellt, abspeichern und neues Starten des Macs.

Ist dieser Hochgefahren, kann man erst mal seine Einstellungen tätigen und 
die Bildschirmauflösung auf ein erträgliches Maß einstellen. Standardmäßig 
ist er nämlich auf 640x480x256 eingestellt.
Unter dem Apfelmenü/Kontrollfelder/Erweiterungen Ein/Aus kann man auch 
gleich nichtbenötigte Systemerweiterungen und Kontrollfelder ausschalten, 
welche noch nicht benötigt werden und damit nur Speicher verschwenden. Da 
können zum Beispiel Netzwerk-, Firewire, CD-Rom-, Grafiktreiber usw. erst 
einmal ausgeschaltet werden.
Neustart - Und der Mac müsste schon weniger Speicher verbrauchen.

Kompatibilität:

Die Emulation ist unglaublich Kompatibel. Ich habe noch kein Programm 
gefunden, was nicht läuft. Getestet habe ich Photoshop 5.5, Bryce 3, 
ITunes, IMovie (Firewire müsste man jetzt am Amiga haben ;), Norton 
Utilities 6, Tech Tools Pro 3, Corel Draw, Freehand 9, Actua Soccer, Myth, 
also quer durch die Bank. Alles läuft.


Geschwindigkeit:

Die Emulation hat folgende Pferdefüße, welche die Performace nach unten 
drücken:
- Noch keinen Grafiktreiber im Refreshed-Mode. Nur der Refresh-Mode-Treiber 
bietet eine zufriedenstellende Geschwindigkeit, welche im direkten-Treiber, 
der direkt den langsamen Grafiktreiber benutzt, noch nicht wirklich 
erziehlt werden kann.
- Disk-Zugriffe müssen über den Umweg des 68K/PPC-Switch laufen. Das 
bedeutet eine Vielzahl von Context-Switches, welches die 
Festplattenperformance nach unten drückt. Um dem gegenzuwirken hilft es 
unter Umständen auf der Amigaseite der Partition 2000 Buffer zusätzlich zu 
geben.

Die Reine Berechnungsgeschwindigkeit ist überraschend hoch, wenn man 
bedenkt was für eine Hardware das PowerUP-Board von Phase 5 ist. (Kein 2nd-
Level-Cache). Sie erreicht annähernd 604e-Geschwindigkeit. (Siehe 
Screenshot im Vergleich mit 8100 601).

@{"Screenshot" LINK "speedometer.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Folgende Features sind noch nicht fertiggestellt:

- SCSI-Unterstützung. Es können momentan nur Blockdevices angesprochen 
werden. CD-Brenner und dergleichen, welche über SCSI-Befehle angesprochen 
werden, können noch nicht benutzt werden. (z.B. Toast).

- Mounten von Mac-Partitionen über das Programm zum Datenaustausch über die 
Amiga-Seite. Wer ein Zip hat, kann das erst einmal als Blockdevice mit 
anmelden und so Daten austauschen.

- Soundunterstützung. Der Start-Sound geht schon, aber Sound in Spielen 
etc. sucht man noch vergeblich.


Da die Blittersoft die Amiga-Lizenz von iFusion gekauft haben und 
Blittersoft die Entwicklung voranschreiten lassen will, wird man sehen, daß 
diese Funktionen wohl schon bald integriert werden. Auch eine AmigaDE 
(AmigaOS4?)-Version soll entwickelt werden.
Das bleibt auch zu hoffen, denn die Hardware, die jetzt das obere Ende des 
Amigas darstellt (604e) ist für diese Betriebssysteme eigentlich schon 
hoffnungslos veraltet. Auf einem neuen G3/G4-Amigaboard wird man wohl eher 
seine Freude an dieser Emulation haben.

Jochen Abitz <jockel-amiga@gmx.de>


Nachtrag (eingefügt von Christian Aichinger):

iFusion wurde von Jochen Abitz auf folgendem Amiga-System getestet:

Amiga 4000 mit CyberStormPPC 604e/200, 68060/50, CyberVisionPPC, 100 MB 
Ram, 6 GB IDE-, 4,5 GB UW, 21" Monitor, Serielle 4D Maus, IDE-CDRom 32-
fach, 32fach SCSI CDRom Teac, CDRW Philips CDD 3600, OS 3.9, 100 MB Zip 
SCSI.

@ENDNODE

@NODE "Tests4" "Testberichte"
@TOC "MAIN"

4. Erfahrungsbericht: Scanner-Software »FxScan« (von Andreas Volkmann)

FxScan ist momentan das einzige Programm für den Amiga, welches eine
Texterkennung beinhaltet. Gerade diese Fähigkeit war der Grund, dass ich
mir das Programm zulegte.

FxScan selbst ist eigentlich nur die Oberfläche, da es auf die
Scannertreiber von ScanQuix, das ich besitze, oder auf Betascan aufsetzt.
Als Testobjekt nahm ich aus der aktuellen AmigaPlus das Workshop über
"Video auf dem Amiga".

Ich startete das Programm, das sich auch normal auf einem eigenen Screen
öffnete und schaute mir erst mal die Oberfläche an. Da die alte Version
schon bei meinem ScanQuix dabei war, fiel mir außer ein paar dazugekommenen
Icons nicht viel auf.

Also los, dachte ich und legte die AmigaPlus unter den Scanner. Ich klickte
auf das Icon, das wie ein kleiner Scanner aussieht und schon öffnete sich
das Scannertreiberfenster von ScanQuix auf der Oberfläche von FxScan.
Dieses passiert natürlich nur, wenn man mehrere Treiber unter ScanQuix
installiert hat (ich habe zusätzlich noch den Treiber "Scan to File").
Nach der Auswahl öffnet sich dann das gewohnte Fenster der ScanQuix-
Vorschau.

@{"Screenshot" LINK "fxscan1.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Ein Bekannter hatte sich das Programm schon vorher bestellt, auf sein
Anraten hin nahm ich erst mal den Scan in Graustufen vor. Ich aktivierte 
den Vorschauscan, setzte den Rahmen für die ganze Seite und klickte auf 
Scannen. 
Als Einstellung ließ ich die Standardauflösung bei mir von 150 x 150 Pixel. 
In der Vorschau konnte ich noch erkennen, dass ich die Zeitschrift 
versehentlich verkehrt herum in den Scanner gelegt hatte, aber selbst für 
solche Fehler weiß FxScan Rat. Es gibt eine einfache Form der 
Bildbearbeitung. Als das ganze Blatt nun eingescannt war, erschien am 
linken oberen Rand ein kleines Bild des eingelesenen Bereiches. Ich klickte 
auf das Bild, um es anzuwählen.
Danach erfolgte das Auswählen des Icons, welches wie ein Farbenbrett von
Malern aussieht. Das eingescannte Bild erschien ungefähr in der Mitte des
Bildschirmes vier mal größer in zweifacher Ausführung: Auf der linken Seite
das Original, auf der rechten Seite eine Vorschau, die sich je nach
ausgewähltem Filter veränderte.

Ich nahm also aus dem Pulldownmenü unter dem Original den Punkt "Rotieren",
stellte "180°" ein und schon drehte sich das Bild. Danach nur noch ein 
Klick auf "Einrechnen" und der Vorgang war abgeschlossen.

@{"Screenshot" LINK "fxscan2.png/MAIN"} (ab OS 3.0; PNG-Datatype muß installiert sein)

Noch eine kurze Kontrolle durch Anwählen des kleinen Monitoricons (Ansicht)
und die Vorarbeit zur Texterkennung war damit erledigt.

Da das mein erster Text war und ich auch noch nichts in der Datenbank von
FxScan eingegeben hatte, erwartete ich eigentlich kein gutes Ergebnis.

Nun aktivierte ich die Texterkennung durch Auswählen des Icons mit dem
großen "A". An der linken Bildschirmseite erschien ein neues Iconmenü.
Es bestand aus vier Symbolen: Einem Mauspfeil zum Bearbeiten, einem
Rahmensymbol zum Setzen der Textboxen, einem Mülleimer und dem Wichtigsten,
dem Symbol zum Starten der Erkennung.

Da das Symbol des Rahmens schon angewählt ist, kann man auch gleich mit dem
Setzen der Textboxen anfangen. Ich wählte die drei Spalten Text auf dem
Scan an und aktivierte danach die Texterkennung.

Es erschien ein Prozessfenster, welches den Fortschritt bei der Arbeit
anzeigte. Nun, ich muß sagen, das Ganze funktionierte auch ziemlich 
schnell, ich würde aber mindestens zu einem 68040/40 raten. Alles das auf 
PPC wäre wirklich gut, ich habe leider keinen.

Als die Bearbeitung fertig war, öffnete sich ein Fenster, in dem man die
Wörter, die FxScan nicht erkannt hatte, nachbearbeiten konnte. Oben stand
der Ausschnitt des Scans, darunter zeigte FxScan, wie es das Wort sieht, 
als unterstes erschien das Korrekturfeld.

@{"Screenshot" LINK "fxscan3.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Die Nachbearbeitung per Hand mit dem Korrekturfenster in FxScan dauerte für
die DIN-A4-Seite ca. 40 Minuten, wobei ich immer überlegt habe, ob ich das
Wort auch der Datenbank des Programms zum Lernen übermitteln sollte.

Danach kann man den Text im ASCII-Format speichern.

Ich öffnete Amigawriter, das ich gleich mitbestellt hatte, legte drei
Textboxen für die Spalten in dem neuen Projekt an und lud dann das neue
File.

Der ASCII-Text wurde korrekt übernommen und eingeladen. Danach ging die
Rechtschreibprüfung drüber und nach weiteren ca. 30 Minuten war das 
Dokument
fertig.

Nun kann man sicher sagen, das Dokument hätte man in der Zeit auch mit der
Hand getippt! Stimmt wahrscheinlich, man sollte aber bedenken, dass die
Datenbank des Programms wirklich noch am Anfang ist, Fehler bestehen
hauptsächlich in der Verwechslung der einander ähnlichen Buchstaben "l = 
f", "I = t" usw. Aber ich glaube, die Fehler werden wohl nach einer 
gewissen Lernphase auch verschwinden.


Als Abschluß möchte ich sagen:

Die Auswahl ohne normales Menü nur mit den Icons ist ein wenig
gewöhnungsbedürftigt. Allerdings erscheint ein Hilfetext, wenn man den
Mauspfeil ein paar Sekunden nicht bewegt.

Im Großen und Ganzen ist das Programm wirklich zu empfehlen und für 69.-DM
nicht zu teuer.

Testsystem: A4000/060, 118 Mb Fastram, Picasso IV usw.

Andreas Volkmann <Andreas-V@t-online.de>

@ENDNODE

@NODE "Spiele1" "Spieleteil"
@TOC "MAIN"

AMIGA-aktuell-Spieleteil (von Malte Mende und Jürgen Theiner)
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1. Vorwort

Einen schönen guten Morgen, euch allen!

Schon wieder ist ein Monat rum. Die Zeit vergeht immer schneller, wennn man
bedenkt, dass letztens doch erst Sylvester war...und das Millenium war doch
auch erst vor ein paar Tagen zuende...oder?
Naja, vielleicht vergeht die Zeit auch so schnell, weil einfach nix 
passiert. Jedenfalls nix Weltbewegendes.

Und somit fristen wir unser Schattendasein als Redakteure ohne genügend
futter für die wundgetippten Finger, blicken sehnsüchtig aus dem Fenster
und warten auf Nachschub. 

Aber der kommt ja, wie wir alle von Worms wissen, entweder garnicht oder zu
spät. 

Naja, stattdessen hab ich ne Mail von moneyless (AmiSource, dynAMIte) 
bekommen. Der hat sich über den Test beschwert. Nur so kleine 
Nichtigkeiten, finde ich jedenfalls. Aber...wie sieht es mit den Lesern aus? 
Andauernd flattern bei games@aakt.de nur Beschwerdemails von Programmierern
rein, aber die Leser melden sich kaum bzw. garnicht zu Wort. 

Kann man daraus schließen, dass alle zufrieden sind?
Oder interessiert es keinen?
Oder liest sich eh niemand den Spieleteil durch?

Fragen über Fragen und keine Antwort in Sicht.

Vielleicht sehen wir ja nächsten Monat klarer, jetzt lest euch erstmal
den Spieleteil durch. Handgenäht von Jürgen und Malte. 

Bis bald,

   Jürgen&Mac

@ENDNODE

@NODE "Spiele2" "Spieleteil"
@TOC "MAIN"

2. Aufruf

Liebe Leser,

Der AMIGA-aktuell-Spieleteil lebt von Eurer Mithilfe, deshalb bitte ich 
Euch, mir mitzuteilen, wenn Ihr News zu Spielen habt. Ich bin immer offen 
für News, Tips oder was auch immer, Hauptsache es hat mit Amiga und Spielen 
zu tun. Kritik ist auch immer willkommen, sagt mir ruhig, wenn Euch 
irgendetwas nicht gefällt. Denn auch ich bin nicht perfekt. Also - immer 
her mit Anregungen!


Liebe Programmierer und Softwarefirmen,

jetzt, da es in Deutschland nur noch wenige geeignete Publikation gibt, die 
über Amiga-Spiele berichten, ist es um so wichtiger, jede verbliebene 
Möglichkeit zu nutzen, um die treuen Amiga-Fans mit News, Previews und 
Tests zu versorgen. Ich denke, AMIGA aktuell ist eine sehr gute dieser 
Möglichkeiten. Mit seinen extrem vielen Verbreitungswegen hat es sicherlich 
einige Tausend potentielle Leser. Es liegt an Ihnen, ob Sie mich bei meiner 
Arbeit unterstützen und Ihre Spiele bekannt werden. Bitte schicken Sie mir 
News zu Ihren Spielen, aber auch Demoversionen. Auch über das eine oder 
andere Testmuster Ihrer Spiele würde ich mich freuen. Dies würde natürlich 
mit einem ausführlichen Test des Spiels gewürdigt.

@ENDNODE

@NODE "Spiele3" "Spieleteil"
@TOC "MAIN"

3. News

- Exodus Update

Für Exodus ist nun ein Patch für Grafikkartenbesitzer erschienen. Laut
No Risc No Fun wird die Spielgeschwindigkeit dadurch sehr erhöht.

- Tales of Tamar News

Das ToT-Team arbeitet nun mit dem "Rüstzeug-Team" zusammen. RÜstzeug ist
ein Hersteller von mittelalterlichen Waffen und Rüstungen für Live Action
Rollenspiele, also in real nachgespielte Rollenspiele.
Ausserdem sucht das Team noch 50 Betatester. 

- CD32 Allianz News

Die CD32 Allianz führt derzeit Umfragen durch, um sich den Leserwünschen
optimal anzupassen. Ausserdem wird zur Zeit eine User List erstellt. 
Melden kann man sich unter home.t-online.de/home/amiga-freak

- Shogo Demo draußen

Von dem 3D-Story basiertem Shooter ist eine Demo im Aminet veröffentlich 
worden. Das von Hyperion konvertierte Spiel benötigt mindestens 
64 MB RAM und einen PPC/WarpUp sowie Warp3D. Ab Anfang Mai soll das
Spiel dann in der Endversion erscheinen. Einen Test gibt es schon jetzt
bei uns

- Battle eingestellt

Das Spiel "Battle" von HighAnt Development wurde wegen privater und
persönlicher Gründe des Programmierers eingestellt. 

- Hyperion begrüßt Amigas Pläne

Hyperion begrüßt die Pläne hinsichtlich des Amiga OS 4.0 (AAkt berichtete).
Ben Yoris sagte, dass man alle derzeit für das AmigaDE geplanten Spiele
auch auf AmigaOS 4 portieren will, und zusätzlich OpenGL für das OS durch
Mesa 3.4 zu bringen.

- Aqua Demo v1.1

Von dem Adventure Aqua ist ein neues Demo erschienen. Nun wird auch AHI-
Sound unterstützt und es gab einen BugFix beim öffnen und schliessen
von Screens.

- Crystal Software nun Clearwater Interactive

Die durch Bubble Heroes und Land of Genesis bekannte Spieleschmiede hat
sich nun umstrukturiert und nennt sich Clearwater Interactive. Die Homepage
www.cw-i.com wurde ebenfalls neu designt.

- Amiga Flame Spielecharts

Auf AmigaFlame wurden wieder die 20 beliebtesten Amiga Spiele gewählt.
Wie zu erwarten war die Reihenfolge 1. Quake, 2. Napalm, 3. Payback

- dynAMIte CD-Version?

Von dem beliebten Bomberman Clone dynAMIte soll eien CD-Version mit vielen
Extras erscheinen, falls sich 150 Vorbesteller finden.
Melden kann man sich unter www.amisource.de/amisource

- Payback WOS

Von dem Hit Payback soll im Sommer eine PPC Version erscheinen. Und das 
beste: alle User, die Payback schon besitzten sollen das Update kostenlos
downloaden dürfen.

- Kommerzielles Spiel für MorphOS

Epic Interactive hat angekündigt, das Grafikadventure »The 
Feeble Files« für MorphOS zu veröffentlichen.

@ENDNODE

@NODE "Spiele4" "Spieleteil"
@TOC "MAIN"

4. Review: Ego-Shooter »Shogo«

Darauf haben alle gewartet!
Es ist soweit! Ich halt die Vollversion von Shogo in den Händen! Nachdem am
Anfang des Monats die Demoversion für Furrore gesorgt hat, war klar: wenn
ein Spiel Heretic II vom Thron des besten Amigaspiels stoßen kann, dann
Shogo! Deshalb wird der Veröffentlichung dieses Stücks Software regelrecht
entgegengefiebert. Hans Joerg Frieden war so freundlich mir vorab schon mal
ein Exemplar zukommen zu lassen. Dies ist aber keine letzte Betaversion
oder dergleichen, sondern die fertige Endversion. So kommt Shogo in den
Handel. Wenn ihr das Spiel also bestellt, dauert es noch ein wenig bis ihr
es spielen könnt. Zum Beispiel sind die Verpackungen noch nicht fertig,
somit kann ich meine obligatorische Beschreibung der Äußerlichkeiten nur
durch Beschreibungen von Hyperion machen. Das Spiel kommt ähnlich wie
Heretic II in einer Papierhülle daher und steckt in einem Pappkarton. Eine
Anleitung soll glaubich auch dabei sein, aber auf der CD gibt es auf jeden
Fall eine im HTML-Format. Ebenso ist auf der CD die letzte Warp3D Version,
AHI und qstat, einem Programm um Server zu überprüfen. Der Rest wird von
den Musikstücken gebraucht. Aber nun auf die Festpatte mit dem Teil, ich
drücke das Installerprogramm. Noch nie war es so schön, ein Spiel auf die
HD zu bannen (deshalb habe ich es gleich zweimal gemacht, weil ich
versehentlich die falsche Seriennummer eingegeben habe). Mit musikalischem
Intro und vor dem Titelbild von Shogo muß man die wenig geforderten
Eingaben machen und kann sich dann bequem zurücklegen: Shogo belegt fast
400 MByte auf der Platte und somit dauert die Installation mehrere Minuten.
Man kann die Videosequenzen direkt mit installieren (nochmals 20 MB) und
muß dies bei einem langsamen CDRom-Laufwerk nicht mehr wie bei Heretic II
im nachhinein per Hand machen. Zusätzlich kann man noch eine ungefähre
Voreinstellung des Programms, je nach Rechnerleistung vornehmen und das war
es dann schon: so komfortabel kann Installieren sein, Clickboom.

@{"Screenshot" LINK "shogo1.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Normalerweise schreibe ich an dieser Stelle ja meistens: Ich starte das
Programm und schon kann es losgehen. Nicht so bei Shogo. Noch nie war es so
schön, ein Spiel zu starten. Nach dem Doppelklick auf das Starticon
erscheint nämlich ( wieder im Klang der Musik, die wir schon vom Installer
her kennen) der Shogo-Launcher (siehe Screenshot). Ich gehe nicht in jedes
Detail, aber wenn es ein Spiel gibt, mit dem man in wenigen Handgriffen die
Einstellungen seiner Konfiguration anpassen kann, dann ist es Shogo. Es
läßt sich so ziemlich alles einstellen und durch die praktrische
Bubble-Hilfe (leider nur englisch) ist dies auch ein Kinderspiel. Aber
irgendwann heißt es ja doch: los geht´s, oder in diesem Fall: Launch Shogo.

Beim ersten Start werde ich noch gefragt in welcher Detailstufe ich starten
möchte, dann geht es auch schon los. Leider stürtzte das Programm immer
wieder an der selben Stelle ab. Ich schrieb diesen Fehler also Hans Joerg
Frieden und dieser antwortete prompt und ebenso treffend. Der Fehler lag an
Variablen, die iFusion gesetzt hatte (bzw. ich für iFusion) und die
eigentlich nur für Entwickler gedacht sind. Nachdem diese entfernt waren,
lief alles wie geschmiert. (Nochmals DANKE für diesen prompten Support) Das
dieser Test anders ist als andere, habt ihr ja schon bemerkt. Das liegt
Hauptsächlich daran, daß auch Shogo anders ist als andere Shooter.
Normalerweise würde ich nämlich jetzt die Hintergrundstory ins Deutsche
übersetzten und hier veröfftenlichen. Vergeßt es! Die ist so lang, da würde
ich in einer Woche noch dran sitzen. Ich übersetzte deshalb lediglich die
Sektion: Your Mission - Deine Mission:

@{"Screenshot" LINK "shogo2.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Du schlüpfst in die Rolle von Sanjuro Makabe, einem Piloten der MCA (Mobile
Combat Armor) und Kommander in der UCA Security Force. Deine Mission ist
es, einen Rebellenanführer namens Gabriel zu finden und unschädlich zu
machen. Die Handlung spielt entweder auf dem Planeten Cronus oder dem
Raumschiff Leviathan, dem Flakschiff der UCA. Sie steht unter dem Kommando
von Admiral Akkaraju. Cronus ist die einzige bekannte Quelle des biologisch
aktivem Material Kato, einer unglaublichen Energiequelle, welche
interstellare Raumflüge erst möglich werden. Obwohl sich dies ja ziemlich
exat wie bei jedem Shooter anhört ist Shogo wirklich anders. Und das liegt
hauptsächlich an der comicartigen Aufmachung im Mangastil. Allein das
Einblenden des Spielnamens entpuppt sich nicht als Animation sondern als
eine Art Vorspann, wie er auch vor einer japanischen Serie a´la Pokemon
laufen könnte. Hier wird direkt eine super Atmosphäre aufgebaut, wenn auch
nicht so ernst wie zB. bei Q***ke oder Heretic II, sondern eher auf der
amüsanten Schiene. Leider wird man nicht mit einem Intro ins Geschehen
eingeführt, sondern muß sich tatsächlich das komplette Hintergrundwissen
selbst anlesen. Aber so bleibt man in der Übung, denn nach jedem
Levelabschnitt wird die Geschichte weitergeführt und zwar mit
Zwischentexten, aber auch Animationen und Sprachfetzten im Spiel. So wird
der filmische Gesamteindruck perfekt abgerundet. Aber wollen wir einmal auf
das Spiel sebst eingehen. Die ersten Level sind eigentlich ersteinmal dazu
da, sich im Spiel und der Handlung zurechtzufinden. Hauptsächlich steuert
man wie im ersten Level einen sogenannten MCA, eine Art 10 Meter hohen
Mechwarrior. Dies geschieht aus der sogenannten Ego-Perspektive, d.h. man
sieht von sich selbst meist nur die Hand mit der Waffe. Man kann aber auch
auf die Heretic II Ansicht umschalten, aber richtig gut sieht das nicht
aus. Ansonsten schaut das Spiel aber perfekt aus. Gerade in den höheren
Detailstufen gibt es viele Nebel und Lichteffekte zu bestaunen, wie man sie
auf dem Amiga noch nie gesehen hat. Es gibt impsante Außenlevel (gleich am
Anfang ist man in einer Art Schneelandschaft) und labyrinthartige
Innenräume. Dadurch daß ein MCA so groß ist, macht es natürlich optisch
riesigen Spaß auf die "winzigen" Autos und Soldaten zu ballern. Wenn einem
so ein Jeep um die Ohren fliegt, merkt man richtig, was hier für Arbeit
hinter steckt. Der Schwierigkeitsgrad wächst von mal zu mal, die
Startschwierigkeit kan man selbst bestimmen. Überhaupt läßt sich verdammt
viel einstellen, so daß man bei Rucklern im Spiel durch die Optionen direkt
alles wieder gut machen kann. Cool finde ich auch, daß es nicht nur darum
geht von Tor A zur Tür B zu kommen und erst Schlüßel C zu finden um mit ihm
Hebel D umzulegen. Oft genug arbeitet man nicht alleine, sondern im Team
(wobei man seine Teammittglieder realstischerweise auch töten kann, also
vorsicht). Leider ist Freund und Feind nicht immer direkt zu unterscheiden.
Aber auch daß spielt sich ein. Ebenso wie die Steuerung. Dadurch daß man
alles so einstellen kann, wie man es selbst gerne hätte, gibt es hier auch
keine Probleme. Der zweite Level startet in meiner Kabine im Mutterschiff
und ich muß zum Admiral. Wenn daß mal kein guter Auftrag ist. Es gilt
niemanden zu töten (denn man ist unter sich), sondern nur den richtigen Weg
zu finden. Natürlich meldet sich der Schiffsfüherer öfters über Funk, wo
man denn bleibt. Kurz und knapp: ein toller Geschichtsfaden zieht sich
durch die komplette Story und macht Lust auf mehr. Das Spiel ist einfach zu
erlernen, wird aber nicht langweilig. Und damit dies so bleibt, kann man es
natürlich auch zu mehreren spielen. Hierfür braucht man entweder eine
Netzwerkkarte, oder das Internet. Leider habe ich es nicht geschafft diesen
Mehrspielermodus zu testen, aber dies hole ich nach. Was ich überprüft
habe, und was auch klappte, war das einrichten eines Servers. Mittels des
Launchers klappt auch das sehr einfach und komfortabel. Man sieht, bei
Shogo stimmt eigentlich alles. Die Grafik ist perfekt. Die CD-Musik und die
Soundeffekte stören niemals irgendwie und durch die ausgeklügelte Story,
die witzige Mangavariante und den Unmengen von Waffen und Extras, wie mehr
Leben, Munition oder Rüstungszuwachs wird Shogo zum Überhit. Nur eines darf
natürlich nicht vergessen werden: dieses Spiel bleibt einzig und allein den
"Elite-Rechnern" vorbehalten. Aber das sollte die Besitzer dieser PPC und
3D-GraKa Maschinen nicht stören sondern eher freuen und der Rest kann
wenigstens träumen. So: und nun stört mich bitte nicht länger, ich muß
heute diesen Level noch schaffen und gleich wird es hell und die Kinder
werden wach...

@{"Screenshot" LINK "shogo3.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Es ist wirklich eine Unverschämtheit, mir so ein Spiel zum testen zu 
geben!!!. Was haben die Programmierer sich eigentlich dabei gedacht? Wollen 
die mich verarschen? Wie ein Verrückter suche ich Nachteile von Shogo, 
finde aber nix. Deshalb ziehe ich mich an ein paar Sachen hoch:
Es ist schade, daß alles (Anleitung, Zwischentexte und Sprachausgabe)
komplett in englisch ist. So gehen ein paar Gags durch mangelnde
Sprachkentnisse verloren. Ansonsten: geniales Stück Software. Selten merkte
man einem Spiel die Arbeit, welche dahintersteckt mehr an. Ich hoffe
wirklich, daß sich diese Mühe lohnt und Shogo auch gekauft wird. Denn
besser wurde die aktuelle Hardware noch nie ausgereift. Und nicht nur Auge
und Ohr erfreuen sich an dem Spiel, auch daß Gehirn ergötzt sich an den
knackigen Rätseln, die Finger ballern mit den verschiedensten Waffen und
der Magen knurrt, weil man es einfach nicht mehr schafft an den Kühlschrank
zu gehen: die Shogo-Mania hat bei mir eingesetzt! Also, wer über den
passenden Rechner verfügt muß hier einfach zugreifen. Wer sich aber immer
noch nicht sicher ist, kann sich ja mal die Demo herunterladen.

Jürgen Theiner

@ENDNODE

@NODE "Spiele5" "Spieleteil"
@TOC "MAIN"

5. Preview: Grafikadventure »Aqua«

Besser als Myst? Natürlich muß sich jedes Grafikadventure in diesem Stil an
Myst messen. Und dies ist keine einfache Probe, denn immerhin ist Myst das
meistverkaufteste Computerspiel aller Zeiten und feierte (wenn auch
verspätet) auch am Amiga einen beachtlichen Erfolg. Aber bei Crystal
fürchtet man anscheinend den großen Bruder nicht, ganz im Gegenteil, man
sucht diese Herausforderung geradezu. Denn bald wird auch Land of Genesis,
ein Turrican-Clone erscheinen. Und ähnlich wie Myst im Bereich der
Grafikadventure hat Turrican ja wohl die Jump-and-Run-Action-Shooter
beeinflußt! Nachdem man die 2.7 MByte große Datei heruntergeladen hat, gilt
es nun sie irgendwohin auf die Festplatte zu entpacken, wo sie dann ca. 3.3
MByte Platz in Anspruch nimmt. In dem nun entstandenen Ordner AquaDemo
befinden sich neben einem Programm zum Festlegen des Screenmodus noch
Starter für GraKa und AGA sowie eine (englische) Anleitung. Dieser
entnehmen wir dann auch die Hintergrundstory:

@{"Screenshot" LINK "aqua1.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Kapitel 1
Irgendwo im Atlantik... Ein dunkler Sturm zieht herauf... Der Himmel ist in
Aufruhr, immer schneller ziehen die grauen Wolken vorbei. Die Wellen
schlagen erbarmungslos um sich, als ob das Meer in tiefster Höllenqual aus
seinem innersten alles auspucken will. Eine einsame Gestalt zeichnet sich
in diesem Wirbelwind aus Wind und Wellen ab. Es ist eine von der Küste
entfernte Bohrinsel, welche sich trotzig gegen die heraufziehende Wand
stellt. Plötzlich, wie aus dem Nichts fährt ein Blitz hernieder, gefolgt
von einem Donner - so laut, daß alles im Umkreis für einen Moment
stillzustehen scheint. Aber langsam erholen sich auch der Wind und die
Wellen wieder und setzten ihren eigenen Angriff auf die Plattform fort. Was
nun geschieht, wird später nicht ganz rekonstruiert werde können: ein
weiterer Blitz, Töne, Nebelschleier und eine sich bewegende, unsichtbare
Macht. Der Wind wird langsamer, die See beruhigt sich. Wo einst die solide
Ölplattform aus Metal stand, befindet sich nichts mehr. Nur die ruhige See.
Der Wind pfeift. Der nächste Tag...

@{"Screenshot" LINK "aqua2.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Du hörtest natürlich auch von dem mysteriösen Sinken der Plattform.
Optimist wie du nuneinmal bist, glaubtest du, daß dort noch etwas zu bergen
sei. Etwas, was verdammt viel wert sein könnte. Du mußtest eine Möglichkeit
finden, daß verlassene Wrack zu bergen. Mit einer Tauchausrüstung würde es
wohl kaum gehen, dafür lag das Wrack vermutlich zu tief. Aber es mußte
einen Weg geben! Schlußendlich liehst du dir ein MiniU-Boot bei einem
Forscher, der das Geld brauchte um seine Arbeit fortzusetzten. Wie immer
ein Optimist.

Nicht viel später...
Nun stehst du am Dock, wo dein Schiff anliegt, bereit deine große
Schatzsuche zu beginnen. Dir unbekannt verbirgt sich ein Geheimniss tief
unten im Meer. Ein Geheimniss, welches dich auf die Reise deines Lebens
schicken wird. Eine Reise in eine Welt, der unseren gänzlich unbekannt.
Eine Welt voll mit Magie, Schönheit, Wunder, Rätsel und einer
zerstörerischen Macht, welche über jedes Königreich hersscht. Not und
Elend, aber auch große Belohnungen erwarten denjenigen, welcher mutig genug
ist die Herausforderung anzunehmen. Wirst du es sein?
Nun ist es dir, die fehlenden Kapitel zu ergänzen. Kapitel, die sich aus
den Ereignissen auf deinem Weg ergeben.

@{"Screenshot" LINK "aqua3.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Auf geht's! Soweit so gut. Die Story hört sich ja ganz interessant an.
Leider ist diese Demoversion nur ein Screenshot-Demo, so daß ich über die
Steuerung und das Gameplay wenig sagen kann. Da es sich aber um ein
Myst-Clone handelt und auch die Screenshots darauf hindeuten, sieht es wohl
so aus, daß man nicht wie bei den Point´and´Click-Adventures a´la Monkey
Island eine Figur sieht, welche man über den Bildschirm steuert, sondern
alles aus der Vogelperspektive betrachtet. (Was für ein Satz!). Es wird
immer Bild für Bild betrachtet. Leider machen mir die bisherigen
Screenshots nicht gerade den Eindruck, als könnten sie Myst schlagen. Aber
es sieht auch nicht gerade nach einem MegaFlop aus. Ich denke mal, es liegt
daran ob es eine deutsche Version geben wird, wenn sich Aqua als
Verkaufsschlager in unseren Landen erweisen soll. Es lohnt sich wirklich
nur für Besitzter einer Flatrate, sich die fast 3 MB herunterzuladen, denn
die Screenshots sind wirklich wenig aussagekräftig und die Begleitmusik
nervt eher, als daß sie etwas Stimmung schafft. Zudem gibt es beim Wechseln
der einzelnen Bilder (bei meiner CGX-Version) kleinere Grafikfehler. Wer
aber gerne Myst gespielt hat, kann auf den bald folgenden Test gespannt
sein. Hier wird sich dann herausstellen ob, und wenn ja für wen sich der
Kauf von Aqua lohnt.

Jürgen Theiner

@ENDNODE

@NODE "Spiele6" "Spieleteil"
@TOC "MAIN"

6. Review: HereticII-AddOn »Abode of Golgotha«

Ein Test zu einem Spiel, das nichts kostet? Ist das wieder so ein ominöser
Aufruf zur Raubkopiererei? - Mitnichten. Bei Abode of Golgotha handelt es
sich um ein Add-On zu Heretic II. Aber durch die kostenlos aus dem Aminet
erhältlichen 4MByte wird aus Heretic II Abode of Golgotha: Part1. Das
wollte ich genauer wissen und habe mir dieses "Spiel" einmal näher zu
Gemüte geführt. Natürlich setzte ich immer voraus, daß jeder der dies hier
liest Heretic II installiert hat, deshalb lasse ich die technischen
Vorraussetzungen und dergleichen weg. Auch die Seite Bewertung entfällt,
weil sie sich im großen und ganzen ja ähneln würde mit der des großen
Bruders. Ich werde also nur auf die Unterschiede eingehen. Zuersteinmal
heißt es die Dateien herunterzuladen. Vier MB sind ja nicht gerade die
Welt, nach einer halben Stunde bin ich fertig. Nachdem Entpacken erhalte
ich einen Ordner "Golgotha" sowie einige Dateien. Diese kann ich löschen,
den Ordner ziehe ich in meinen Heretic II Ordner. Nun starte ich H2 wie
gehabt, außer daß ich bei "Run Add On" nun Golgotha eingebe. Sobald das
Programm gestartet ist wechsele ich in die Konsole (ESC) und tippe ein: map
golgotha/golgotha und schon kann es losgehen: The Abode of Golgotha ist
kein Sequal zu Heretic II und hat somit seine ganz eigene Hintergrundstory:

@{"Screenshot" LINK "abode1.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Er entdeckte es, halb im Schmutz verborgen. Diese goldene Ecke lugte gerade
so hervor, als sei es eine Art von Schatz, der nur darauf warete gefunden
zu werden. Kurien bückte sich und hob es auf: ein Tagebuch. Er blies den
Staub herunter und fand einen ziemlich flachen Baumstumpf; obwohl es es
Suraea immer versprochen hatte, tat er es: er las das Buch. Natürlich haben
ihn Umstände dazu getrieben, denn die privatesten Sachen von Suraea zu
lesen gibt Kurien vielleicht einen Tip, was aus ihm geworden ist.

15. Januar
Nun haben Kurien und ich doch noch das Ziel unserer Reise erreicht. Wir
kamen am Tempel meines Großvaters an und ich bekam den Schatz, dies war
mein Geburtsrecht. Wir haben fast ein Jahr gebraucht, aber endlich ist es
unser! Es ist ein in Leder eingebundener Wälzer, welcher alles Wissen
meines Großvaters enthält. Ich bin ein bisschen skeptisch, was ich damit
anfangen kann, aber Kurien glaubt, daß es mehr enthält als bloß Wörter. Wir
haben immer noch eine verdammt lange Reise vor uns, aber ich zittere schon
jetzt vor Aufregung an den Gedanken der Wiederkehr zu meiner geliebten
Rachel und meinem Sohn David.

10. Februar
Diesen Morgen saßen wir wir an unserem Lagerfeuer als ich bemerkte, daß
Kurien intensiv auf seine Hände starrte. Er rief mich herüber und da sah
ich es: eine unwirklich erscheinende grüne Flame tanzte aus Kurien´s
Fingerspitzen. Ich hatte keine Ahnung, daß Kurien magische Fähigkeiten hat.

15. Februar
Gerade als wir heute über den Markt gingen, stahl ein Dieb die Geldbörse
eines der Stallbesitzer. Kurien nahm die Verfolgung auf, fing ihn aber
nicht. Er beweghte seinen Arm, als ob er etwas schmeißen wollte und warf
einen Ball grünen Feuers aus seiner Hand, dem Dieb an den Hinterkopf. Er
brach zusammen und wir konnten das Geld zurückbringen. Als Dank wurden wir
zum Essen eingeladen. Später versuchte Kurien das Feuer noch einmal zu
erzeugen, aber es klappte nicht.

20. April
Kurien kann nun die Feuerbälle erscheinen lassen, wann er es will! Seine
magischen Kräfte wachsen unglaublich schnell.

27. Juli
Da der Canyon, den wir eigentlich überqueren wollten um zu unserer
Heimatstadt, Phire, zu gelangen unpassierbar ist, haben wir uns
entschlossen die nächstgelegenste Route zu nehmen: durch die Wälder von
Sanchel.

3. August
Alle unsere Sachen wurden gestohlen. Glücklicherweise hatten wir das Buch
bei uns. Nun, wie es aussieht werden wir in Sanchel übernachten müssen, bis
wir genug Nahrung gesammelt haben um die Reise fortzusetzten. Während
Kurien auf die Sachen aufpasst, mache ich mich auf den Weg um Essen zu
jagen. Ich mache nun eine Pause, morgen geht es weiter.

4. August
Merkwürdigerweise kann ich kein Essen oder Tier finden. In der Hoffnung,
den kleinen Pilz wieder zu finden, den ich vor kurzem sah, traf ich einen
alten Mann, der mir erzälte, das es hier in der Nähe ein Anwesen gibt. Und
wenn ich nichts zu Essen finden würde, wird mir des Bestitzer dort bestimmt
weiterhelfen. Ich werde dort wohl morgen früh einmal hingehen.

Das war der letzte Eintrag. Kurien rieb sich die augen und schaute auf. Der
vierte August. Wie lange war das her? Wochen? Kurien entschied, das der
beste Ort seine Suche nach Suraea zu beginnen dieses Anwesen sei. Nach
nichteinmal einer halben Stunde hatte Kurien es gefunden. Seine grauen
Mauern erstreckten sich bedrohlich über ihn. Kurien trat zur Tür und
klopfte laut und deutlich... Keine Antwort. Seinen ganzen Mut
zusammennehmend, schwang kurien die Tür auf und betrat den dunkelen
Flur......

@{"Screenshot" LINK "abode2.jpg/MAIN"} (ab OS 3.0; JFIF/JPEG-Datatype muß installiert sein)

Natürlich lässt sich die Verwandschaft mit Heretic II nicht verleugnen.
sieht genauso aus wie Corvus und auch alle Gegner wurden übernommen.
Trotzdem strahlt dieses Add-On einen ganz eigenen Flair aus. Und auch die
Rätsel sind nicht von Pappe. So habe ich gleich in der ersten Szene
minutenlang nach einem Ausgang gesucht, bis ich merkte, daß man eine der
Türen zerstören kann. Und die nächste überraschung wartete direkt danach:
Es gibt auch neue Zwischensequenzen! Zwar gibt es hier keine Sprachausgabe,
sondern nur Untertitel, aber man wird sofort von der packenden Story
gefangen. Sie schickt einen von einem Ort zum nächsten, bis hin zum
packenden Finale. Schon nach wenigen Minuten war ich von Golgotha
begeistert. Es vermischt den Flair von Heretic II mit neuen Texturen und
einer wunderbaren Story. Denn die Räme sind komplett neu, vom Speisesal für
die Angestellten bis hin zum Badezimmer mit Handtuchhalter. Hier wurde
wircklich auf Details geachtet. Aber nicht nur die Rätsel und die
Geschichte begeistern: es gibt auch einiges zu kämpfen. Nach und nach
taucht alles an Monstern auf, was bei H2 Rang und Namen hat. Da heißt es
schon mal desöfteren - abspeichern bitte. Aber leider ist es diese
Verwandschaft mit H2, die einen etwas schalen Beigeschmack hinterläßt. Denn
dadurch, daß es eine komplett neue Handlung sein soll, stört das Auftauchen
der "alten" Charaktere. Man braucht wirklich lange, bis man sich daran
gewöhnt hat, daß man nicht Corvus vor sich hat, sondern Kurien. Und
somit verblaßt die Mühe, die in die neue Umgebung gesteckt wurde ein
bisschen. Aber halt nicht viel. Denn dieses Add-On bietet nach wie vor
besten Spielspaß, wie wir ihn von Heretic II gewohnt sind. Wer also H2
komplett durchhat oder gerade irgendwo hängt, für den ist die Abode of
Golgotha Sage genau richtig. Aber halt, Saga? Richtig: es sind mehrere
Teile geplant und ein Test des Sequals wird nicht mehr lange auf sich
warten lassen. Ich weiß noch nicht viel, nur daß ich diesmal statt 4MByte
satte 30 MB heruntergeladen habe. Das läßt ja auf einiges hoffen, oder?
Aber bevor wir uns auf einen zweiten Teil freuen, stürzen wir uns
ersteinmal in dieses Abenteuer. Es gibt viel zu entdecken (cool ist der
Garten) und zu bestaunen. Um so erfreulicher, daß alle alten Cheats
funktionieren und es auch noch einen kompletten Walkthrough auf der
offiziellen Homepage gibt. Somit sollte ja wohl wirklich jeder durchkommen,
oder? ;-) Was für ein Fazit kann man schon ziehen, bei einem kostenlosen
Spiel mit dem Gameplay von Heretic II, dessen Technik, einer komplett neuen
Story mit neuen Cutscenes und vielen Kämpfen? HERUNTERLADEN!!! Zumal, wo
dieses Add-On so klein ist, sollte sich jeder daranwagen. Und es spielt
sich wirklich genauso flüssig (ich glaube, in manchen Szenen sogar ein Tick
besser) als der große Bruder. Jungs, hier ist euch wirklich etwas gelungen!
Hut ab. Einzig die Tatsache, daß die Figuren immer noch gleich aussehen,
stört das Gesamtbild ein wenig, aber etwas muß ich ja auch zu meckern
haben.

Jürgen Theiner

@ENDNODE

@NODE "Spiele7" "Spieleteil"
@TOC "MAIN"

7. Review: DYNAMITE - Bomben legen deluxe! (von Rüdiger Grünewald)

Wie wir alle wissen, war es schon immer ein riesiger Spaß, den Nächsten mit 
Bomben, Tretminen oder gar nen Flammenwerfer um die Ecke zu bringen.

Leider wacht das Auge des Gesetztes über uns und zeigt uns den "DuDu darfst 
das nicht"-Finger schon bei der Planung irgenwelcher Bomben-Hinterhalte.

Aber zum Glück hat der Hobby-Bombenleger einen Computer zu hause und somit 
-Dynamite sei dank- jetzt die Möglichkeit, sich im Cyberspace gegenseitich 
Bomben unter den Allerwertesten zu schieben. Ohne daß einer der Beteiligten 
körperlichen Schaden nehmen kann!

DYNAMITE ist ein Clone des beliebten und bekannten Bomberman-
Spielprinzips. Bomberman wurde Mitte der 80´er entwicklelt und mauserte 
sich nach kurzer Zeit zu einem richtigen Kult-Game, welches einen ähnlichen 
Suchtfaktor wie Pac-Man, Tetris oder die Spiele der Super Mario-Reihe 
aufweist. 1989 erschien auch eine offizielle Amiga-Umsetzung, die den Namen 
"Dynablasters" trug. Als weiterer bekannter Amiga-Bomberman-Clone ist 
später noch "BlitzBombers" als Shareware-Programm erschienen.

Das Spielprinzip von Dynamite und seinen Artverwanden ist recht simpel: In 
einen Labyrinth ist es das Ziel, seinen Gegner mit hochexplosiven Bomben 
ins Jenseits zu befördern. Das Labyrinth besteht aus festen Mauern, die 
jeder Detonation standhalten und weniger festen, die sich einfach in sich 
zusammenbrechen, sobald sie einer Explosion ausgesetzt werden. Hinter 
letzteren verbergen sich gelegentlich Extras. Der Spieler darf mehr Bomben 
legen oder kann den Wirkungsradius seiner Bombenattacken erhöhen, er kann 
schneller laufen, sich an einen anderen Ort teleportieren lassen oder 
seinen Kontrahenten mit einem ferngesteuerten Sprengsatz in die Enge 
treiben. Auch ein Flammenwerfer zum rösten der Gegner ist im riesigen 
Dynamite-Waffenschrank enthalten. Natürlich gibt es auch "negative" 
Extras, eines kehrt beispielsweise die Steuerung um. 

Viele ältere Bomberman-Clones haben einen ziemlich biederen 
Einspielermodus, bei dem langweilig rechnergesteuerte Sprites durchs 
Labyrinth gescheucht werden müssen. Darauf verzichtet Dynamite voll und 
ganz und setzt auf das Multiplayer-Erlebnis via Internet. Gerade mit 
menschlichen Gegnern entwickelt sich Dynamite zu einem hecktichen 
Geschicklichkeitsspiel, welches dem Spieler auch noch strategisches Denken 
abverlangt.

Das Dynamite-Download-Archiv läßt sich problemlos auf die gewüscchte 
Fetplatten-Partition endpacken, bringt aber nicht alle benötigten 
Programmdaten mit. Aus dem Aminet muß sich der angehende Sprengstoffexperte 
sich noch die "armarquee.library" und die "indentify.library" besorgen. 

Beim erstem Start von Dynamite präsentiert sich das Game erstmal auf dem 
normalen Workbench-Screen. Bei einer hohen Bildschirmauflösung wirkt die 
Grafik erstmal "futzelig", erscheint aber im bekannten Bomberman-
Outlook.Dank MUI läßt sich Dynamite auf einen kleineren Screenmode bringen.
Es darf zwischen verschiedenen Grafik-Sets gewählt werden. Wem die 
Original-Bomberman-Grafik zu ausgelutscht vorkommt, darf sich auch mit der 
Simpsons-Familie oder gar als Boing!-bombenlegender Bill McEvan versuchen.
 
Vorm Spielbeginn ist es Pflicht, sich ins Internet einzuloggen. Nur wer 
online ist darf bei dem explosive Spielgeschehen mitmischen. 
Alle aktuellen Dynamite-Server werden automatisch aus dem Netz 
gefischt. Nun steht dem bombastischen und süchtigmachenden Vergnügen nichts 
mehr im Wege. Online-Kosten-Gucker sollten jetzt auf der Hut sein!

Als Bonus bringt Dynamite auch noch eine Chat-Option mit. In den kleinen 
Verschnauffspausen zwischen den Matches darf mit den Mitspielern aus aller 
Herren Länder geplauscht werden. 

Und wenn man noch eine Standleitung ins Internet hat, kann man problemlos 
seinen Amiga als Dynamite-Server per MUI-Oberfläche ins Netz stellen.

Für Dynamite wird kein Hi-End Amiga benötigt. Es reicht schon ein Rechner 
mit 68020-Prozessor und AGA, aber um richtig loszubomben sollte mindestens 
ein 68030 und eine Grafikkarte unter der Amiga-Haube stecken. Es werden 2MB 
Chip- und 4MB Fastram für das krachende Dynamite-Feeling vorrausgesetzt.

Minuspunkte sind in Dynamite wirklich schwer zu endecken. Naja, der Sound 
ist ein wenig mager. Aber da Dynamite ein Freeware-Game (kostet nix=riesen 
Spaß) ist, wird das zu verschmerzen sein.

Vielleicht treffen wir uns ja demnächt zu einem Wettbewerb im Netz...

Rüdiger Grünewald <rudi.g@t-online.de>

@ENDNODE

@NODE "Spiele8" "Spieleteil"
@TOC "MAIN"

8. PD-Spieletests

Halli-hallo, Freunde!

Im Aminet tut sich mal wieder nix (war abzusehen). Vielleicht sollte 
ich nächstes mal bei der Amiga Arena anfragen, wegen Software zum Testen.
Aber nicht diesen Monat, da hab ich eh schon genug zu tun. 
Somit begnüge ich mich erstmal mit folgenden Titeln...

- Paws&Claws
- Awaking
- Mental Blockz


----------------
---Paws&Claws---
----------------

Vor tausenden von Jahren erblickte mal ein Spiel das Licht der Welt, bei
dem man einen Haufen Goldtaler einsacken musste, die in einem Vertikal 
aufgebautem Labyrinth voller Monster versteckt waren. Dieses Spiel nannte
sich Loderunner und war damals ein Hit. In den letzten Jahren ist es 
in Mode gekommen, dieses Spiel bis ins letzte kommerziell auszuschlachten,
durch billige Remakes. Teils waren diese Remakes mehr oder weniger
innovativ, sogar mit 3D-Grafik, teils einfach nur billige 1:1 Kopien.
Eine entwas andere Variante ist Paws'n'Claws. Bei diesem Spiel (laut Autor
ist es ein Chuckie Eggs-Clone, aber das Spiel ist mir unbekannt) spielt
man einen Hund oder eine Katze (oder beides, im 2 Spieler Modus), und muss
alle Knochen bzw. Fische im Level einsacken, bevor man ins nächste kommt. 
Um den Tieren das zu erschweren laufen auch noch ein paar Tierfänger rum,
bei deren Berührung man ein Leben verliert. Die zu berühren lässt sich 
aber leicht vermeiden, da die Gegner im "Auch ein blindes Huhn findet mal
ein Korn"-Manier herumirren, und sich nur andeutungsweise langsam den
Tieren nähern. Sollten sie doch mal zu nah kommen, kann man sich durch 
einen sehr ungalanten Sprung auf eine andere Plattform retten, oder eine
Leiter hochklettern. Diese Leitern, die einen zu höher gelegene Knochen
führen, sind jedoch mit einer schrecklichen Kollisionsabfrage gespickt,
so dass das Klettern sehr schwer ist. Ansonsten ist die Steurung aber
gelungen.
Von der technischen wie von der spielerischen Seite her ist das Spiel nicht
unbedingt ein Hit, scheint die Grafik doch direkt aus den frühen 80ern zu
stammen, wie der Sound. Der Spielspaß vergeht einen auch schnell, da die
Levels nicht sehr einfallsreich sind. 
Trotzdem sollten sich Fans des Genres diese Game mal anschauen.

Name: Paws'n'Claws
Autor: Park Productions

Grafik: 5 von 10 Punkten
Sound: 6 von 10 Punkten
Steuerung: 6 von 10 Punkten
Spielspaß: 5 von 10 Punkten

Subjektiver Gesamteindruck des Redakteurs: 5 von 10 Punkten 


-------------
---Awaking---
-------------

Quizspiele erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Nicht nur im 
Fernsehen, auch auf dem Computer und sogar auf diversen Konsolen wird 
gezockt, was das Zeug hält. 
Nun konnten die Jungs von der AmigaArena den Programmierer von Awaking 
überreden, sein Game kostenlos zum Download zur Verfügung zu stellen. 
Bei Awaking handelt es sich um ein Spiel, zusammengewürfelt aus mehreren
Fernsehformaten für 3 Spieler (alle 3 müssen menschlich sein). Nachdem man 
seinen Namen eingegeben hat, und ein passendes Gesicht für seinen Spieler
gewählt hat, geht es los. Der Spieler, der an der Reihe ist, darf sich im
Stil von Jeopardy ein Gebiet und einen Wert zwischen 100 und 500 Punkten
(in der zweiten Runde doppelt so viel) aussuchen. Um die gestellte Frage
zu beantworten, muss man auf seinen Buzzer hauen (eine festgelegte Taste
auf dem Keyboard) und die Antwort sagen. "Sagen" im warsten Sinne des 
Wortes, denn ob die Antwort richtig war, überprüft nicht der Computer, 
sondern die Mitspieler. Dann geht es weiter, bis alle Fragen beantwortet 
sind. Nach der 2. Runde geht es dann zu dem "Rad", an dem man seine Punkte 
noch vervielfachen oder verlieren kann. 
Das ganze Spiel wird durch eine gute AGA Grafik (oder ECS, je nach System)
und einer angenehmen Soundkulisse begleitet. 
Es kommt schnell Partystimmung auf, jedoch nur wenn man auch wirklich zu
dritt spielt. Denn es lassen sich keine Computergegner einstelllen oder
die Spielerzahl reduzieren.

Wem die 500, teils witzigen, teils schweren Fragen des Quiz zuwenig sind, 
der kann sich auch selber welche ausdenken. Doch die Fragen wiederholen 
sich nicht allzu schnell.

Name: Awaking
Autor: Frank Abbing

Grafik: 8 von 10 Punkten
Sound: 8 von 10 Punkten
Steuerung: 8 von 10 Punkten
Spielspaß: 8 von 10 Punkten

Subjektiver Gesamteindruck des Redakteurs: 8 von 10 Punkten 


-------------------
---Mental Blockz---
-------------------

Nach dem Release von Diamond Challenge letzten Monat kommt diesen gleich 
das nächste Knobelspiel. Bei Mental Blockz geht es darum, Diamanten durch 
einen Ausgang zu schieben. Wenn man sich in eine Richtung bewegt, versucht 
sich alles in der Richtung, in die man sich bewegt, sich mitzubewegen. 
Jedoch sind einige Blöcke unbeweglich, was ein Weiterbewegen in diese 
Richtung verhindert. Andere Blöcke lassen sich nur bis zu dem Spielfeldrand 
bewegen.
Das Spielprinzip ist schwer zu erklären, man sollte selber einen Blick
drauf werfen. Das ist sowieso sehr empfehlenswert, da die Schieberei viel
Spaß bringt, und die kleinen grauen Zellen auf hochtouren bringt. 
Untermalt wird das Spiel von einer coolen Musik und vielen lustigen
Soundeffekten, die das ganze Geschehen ein wenig auflockern. 
Auch aufgelockert wird das Spiel durch einige Extras wie mysteriöse 
Bonusse, Goldklumpen (die ebenfalls in den Ausgang müssen) oder Umwandler.

Ein Leveleditor ist angeblich auch beigefügt, jedoch war der in dem Archiv 
nicht zu finden...doch das tut dem Spielspaß keinen Abbruch, da man sich
aucb so lange vergnügen kann.

Name: Mental Blockz
Autor: Loony Juice Software

Grafik: 6 von 10 Punkten
Sound: 8 von 10 Punkten
Steuerung: 8 von 10 Punkten
Spielspaß: 8 von 10 Punkten

Subjektiver Gesamteindruck des Redakteurs: 8 von 10 Punkten 


!Updates!

-Für das Spiel dynAMIte von AMISOURCE (und nicht von ATC...*schäm*) sind
2 Updates erschienen. 

So, das wars für diesen Monat.
Mal sehen, was der nächste bringt...

Bye, 

  Mac
  
@ENDNODE

@NODE "Spiele9" "Spieleteil"
@TOC "MAIN"

9. Bookmarks

* Homepages von Amiga-Spiele-Entwicklern:

Ablaze Entertainment: http://www.vadium.sk/ablaze/
Airsoft Softwair: http://www.airsoftsoftwair.de/
Alpha Software: http://www.users.globalnet.co.uk/~gazy/
Amiga Developer Team: http://www.amigadev.de/
ANCOR: http://www.datacomm.ch/ancor/
APC&TCP: http://www.apc-tcp.de/
Austex Software: http://www.defiant.com.au/austex/
Bartman Software: http://www.bartmansoftware.co.uk/
Bitwise: http://www.cs.umu.se/~dva95rng/
Black Flag: http://homepage.esoterica.pt/~cOntact/index.htm
Blittersoft: http://www.blittersoft.com
Blueblack Solution: http://www.thesnakepit.demon.co.uk/
clickBOOM: http://www.clickboom.com/
Crystal Software: http://www.crystal-interactive.com/
Darkage Software: http://www.darkage.it/
Digital Dreams Entertainment: http://www.dd-ent.com/
Digital Images: http://www.di-games.co.uk/
Dreamworlds Development: http://www.dreamworlds.de/
Epic Interactive: http://www.epic-interactive.com/
Eternity: http://www.eternity-computer.de/
EXOR: http://www.hit.fi/~akavoniu/
Fortress: http://www.allcomm.co.uk/~fortress/
Foundation Support Page: http://www.sneech.demon.co.uk/FoundSupport.html
Fullspeed Creative Development: http://computer.freepage.de/fullspeed/
Future Tales: http://members.tripod.de/FutureTales/
Gobi Software: http://friko.onet.pl/ol/gobisoft/
GeoSync Media: http://www.ozemail.com.au/~geosync/
Hellcoders: http://hellhound.root.nl/~hcoder/
Homegrown Software: http://www.eclipse.co.uk/homegrown/
Hurricane Software: http://freeweb.aspide.it/freeweb/hurricane/home_e.html
Hyperion Software: http://www.hyperion-software.com/
Insanity: http://unix.intentia.cz/~insanity/
Inutilis Software: http://www.inutilis.de/
Invictus Team: http://dragon.klte.hu/~dakos/
Lambda Sector: http://www.illuvator.demon.co.uk/Lambda.html
Marble Eyes: http://www.marble-eyes.dk/
Nulikon: http://www.mygale.org/~nulikon/english.html
Pagan Games: http://www.pagan-games.com/
Prelusion: http://www.prelusion.com/
Q-Lab Software: http://www.qlab.co.uk/
Shadow Elks: http://home1.swipnet.se/~w-10724/IST.html
Sixth Sense Investigations: http://users.skynet.be/Graffito/sixth_sense/
The Real Ologram: http://www.ologram.com/
Titan Computer: http://www.titancomputer.de/
Trogladite Software: http://www.trogsoft.freeserve.co.uk/
UniQue: http://www.rz.tu-ilmenau.de/~sobotta/acsys.html
V.A.K. Entertainment: http://www.alfs-corner.de/
XTeam Software Solutions: http://www.xteamsoftware.com/

@ENDNODE

@NODE "Spiele10" "Spieleteil"
@TOC "MAIN"

10. Schlusswort

So, das war mal wieder ein Monat.
Ein Monat, mit einigen Spielen, einigen News, aber nichts Besonderem.
Vielleicht ändert sich das nächstes Mal.

Ach ja, Thema "Nächstes Mal":
Da sich in letzter Zeit Anfragen häufen, ob und wie man Amigaspiele auf
dem PC spielen kann, wird es nächsten Monat ein kleines Special zum 
Thema Amiga-Emulatoren geben. 

Bis dahin viel Spaß,

  Jürgen&Mac

@ENDNODE

@NODE "AMIGANG1" "Neues zum AmigaNG"
@TOC "MAIN"

Neues zum AmigaNG
-----------------

1. Executive Update von AMIGA-Präsident Bill McEwen

Martina Jacobs von AIDA (http://www.amiga-club.de/aida/) hat uns 
freundlicherweise das jüngste Executive Update von AMIGA-Präsident Bill 
McEwen in einer deutschen Übersetzung zur Verfügung gestellt:

»Executive Update

Bill McEwen - 12. April 2001

Ich grüße Sie Alle:

Was war das doch für eine wundervolle Zeit für uns in St. Louis. Ich muss
unseren Gastgebern Bob und Diana Scharp und allen Mitgliedern des Gateway
Amiga Clubs danken. Wieder einmal haben sie sich übertroffen und die Dinge
am Laufen gehalten.

Ich möchte verdeutlichen, was die Ankündigungen waren und was sie für Amiga
und den Rest der Amiga-Familie bedeuten.

  1. Amiga hat die Strategie für das AmigaDE NICHT geändert. Die Dinge
     laufen sehr gut - wie erwartet - und wir haben einige beeindruckende,
     neue Kunden; Sharp ist der Erste davon.
  2. Amiga OS 4.0 und weitere Versionen wurden angekündigt. Dabei handelt
     es sich um eine Folge von Versionen, die einen nativen Port von
     AmigaOS auf den PPC bringen werden. Das hat NICHTS mit WarpOS gegen
     irgendwen zu tun. Es handelt sich um einen Amiga Inc.-Port des OS. Da
     gibt es nichts weiter draus zu folgern.
  3. AmigaOne A1200 ist die erste neue Hardware für den Amiga und wir
     planen noch immer ein eigenständiges ATX-Board, und andere neue
     Hardware. AmigaOne für den A1200 wird diesen Sommer herauskommen.
     Danach werden wir uns später im Jahr Erscheinungen für die neuen,
     eigenständigen Designs ansehen.

Zusammenfassung:

   o Mit AmigaDE läuft es gut und wir werden die Entwicklungsanstrengungen
     mit den gleichen Zielen weiterführen.
   o AmigaOS 4.0 kommt diesen Sommer heraus, zusammen mit den ersten
     AmigaOne-Machinen gemäß Zico-Spezifikation.
   o Sharp ist ein neuer Partner von Amiga Incorporated. Mehr über diese
     Verbindung wird später bekannt gegeben werden.
   o Bald wird es noch mehr Partner und Ankündigungen geben.
   o Das ist eine tolle Zeit, um Teil der Amiga-Familie sein.
   o Für genauere Informationen wird später am Tag ein neues, technisches
     Update veröffentlicht werden.

Ich danke Ihnen Allen für Ihre Unterstützung und freuen uns auf ein sehr
aufregendes Jahr, das vor uns liegt!

Mit freundlichem Gruß,

Bill McEwen, und der Rest des Teams von Amiga, Inc.«


Die Übersetzung aus dem Englischen stammt von Martina Jacobs                
                                                    <Maja@popmail.oche.de>.
(Quelle des Originals: AMIGA, Inc.)

@ENDNODE

@NODE "AMIGANG2" "Neues zum AmigaNG"
@TOC "MAIN"

2. AMIGA gibt technisches Update heraus

AMIGA hat Mitte April ein technisches Update zu den aktuellen Entwicklungen 
veröffentlicht, das Martina Jacobs von AIDA uns freundlicherweise in einer 
deutschen Übersetzung zur Verfügung gestellt hat:


»Technisches Update Teil 1 - 12. April 2001

Am 31. März 2001 enthüllte der Leiter und CEO von Amiga, Mr. Bill McEwen,
die ganze Amiga-Strategie. Während im vergangenen Jahr nur Teile davon
bekannt geworden waren, wurde sie diesesmal vollständig und in
Einzelheiten erklärt.

Diese Präsentation war eine private Angelegenheit, nur für die wenigen
hundert Teilnehmer des Messe-Banketts. Dieses Update greift nun die
Informationen, welche auf dem Bankett präsentiert worden sind, auf und
macht diese der Welt komplett verfügbar.

Die Zukunft ist eine Zukunft der Inhalte. Informationen und Vorgänge
wandeln sich langsam vom physikalisch Analogen, hin zum Digitalen.
Unterhaltung, Forschung, Arbeit, Einkauf, Konversation, Bildung; all das
verändert sich, um vom digitalen Universum zu provitieren.

Der Zugriff auf dieses digitale Universum geschieht mittels jedem Gerät,
das einen Mikroprozessor besitzt, die digitale Sprache versteht und sich
mit diesem digitalen Universum verbinden kann. In der Vergangenheit war
das auf Millionen-Dollar teure Großrechner beschränkt. Mit
vortschreitender Entwicklung wurde dieses Universum für
2000-Dollar-Desktops verfügbar. Heute ist die Technologie so weit
vortgeschritten, dass auf das digitale Universum schon mit
300-Dollar-Spielkonsolen und 100-Dollar-Handys zugegriffen werden kann.

Der Anwender hat jetzt eine riesige Auswahl, wenn es um den Zugriff auf die
eine Konstante geht; das digitale Universum. Es gibt Workstations, den
Desktop, die Set-Tob-Box, Spielekonsolen, das PDA und Handys. Welche Wahl
er trifft, hängt von vielen Dingen ab - wo er sich befindet, was er tun
möchte, wieviel Uhr es ist. Für Amiga ist das die neue Herausforderung,
neues Grenzland, das neue WWW. Was auch immer, wann auch immer, wo auch
immer.

Alle diese Geräte können auf das digitale Universum zugreifen, doch jedes
davon kommt mit einer Reihe von Fähigkeiten, abhängig von Preis, Markt und
Formfaktor. Jedes fügt sich in eine Rolle, die in der Vergangenheit den
möglichen Vorgang festlegte, heute aber nur noch ein Profil beschreibt.
Der Desktop z.B. war ein Synonym für Textverarbeitung, Bildbearbeitung und
Surfen im Internet. Nun haben diese Vorgänge sich von der reinen Hardware
befreit, um selbst zu Vorgängen auf vielen anderen Geräten zu werden.

Diese Vorgänge setzen eine Reihe von Dingen voraus; Dienste, die sie
brauchen, um stattfinden zu können. Vergleichbar dazu haben Geräte ein
Reihe von Fähigkeiten; Dienste, die sie anbieten können, um Vorgänge
stattfinden zu lassen. Zukünftige digitale Umgebungen werden Vorgänge
einfach nur an Geräte anpassen, basierend auf den Anforderungen und
Fähigkeiten die Vorgänge auf ein Maß skalieren, das den Fähigkeiten des
verwendeten Gerätes gerecht wird. Vorgänge werden unabhängig von einer
bestimmten Art von Hardware sein und das wird den Anwender von den
Beschränkungen durch diese Hardware befreien.

In wachsendem Maße wird der digitale Inhalt und der digitale Vorgang selbst
zum einzigen Anliegen werden. Dies ist ein traditionelles Zeichen dafür,
dass eine Technologie reift, wenn die darunter liegende Technologie für
den Anwender unsichtbar wird. Das digitale Leben wird endlich seine
Versprechen von was auch immer, wann auch immer, wo auch immer erfüllen.

Amiga beabsichtigt diesen Übergang durch die Erschaffung eines
revolutionären Produktes voran zu treiben, dem Amiga Digital Environment -
dem AmigaDE. Das AmigaDE wird einen universellen Layer für Inhalte
bereitstellen, der auf jedem digitalen Gerät Platz nehmen kann, ungeachtet
der Art von Hardware oder Bauteilen, und wird Anwendern wie auch
Entwicklern (Inhatlskonsumenten und Inhalsthersteller) einen gemeinsamen
Platz geben, in dem sie digitale Vorgänge durchführen können.

Das AmigaDE bittet die einzigartige Fähigkeit sich selbst zu entfalten,
entweder dirket auf der Hardware, kooperativ auf einem Host-System
(einfach wie eine weitere Applikation auf einem vorhandenen
Betriebssystem) oder einzeln auf einem Host-System, wobei der Anwender nur
das AmigaDE sieht, aber von den Eigenschaften des Host-Systems profitiert.

Dem Anwender stellt das AmigaDE eine nagelneue Quelle für unwiderstehliche
Inhalte bereit; Alles, von Spielen über Internet-Abenteuer, bis hin zur
Produktivität, Inhaltserzeugung und ernsthaftem Arbeiten. All Das
verfügbar auf jedem Gerät oder Computer. Der Anwender erhält die freie
Auswahl zurück. Wenn er das AmigaDE auf seinem vorhandenen Computer haben
möchte, so kann er das. Wenn er nur das AmigaDE verwenden möchte, so kann
er das.

Der Andwender wählt den Vorgang und das Gerät, auf dem er diesen Vorgang
ausführen möchte. Das AmigaDE sorgt dafür, dass die Anforderungen des
Vorgangs den Fähigkeiten des Gerätes entsprechen und liefert ihm das
optimale Erlebnis.

Dem Hersteller von Inhalten bietet das AmigaDE eine wirklich universelle
Lösung: Inhalte können nur einmal erzeugt und dann an jeden
AmigaDE-Anwender geliefert werden, ungeachtet des Gerätes, das der
Einzelne benutzt. So lange das Gerät die Fähigkeiten besitzt, den Inhalt
zu unterstützen, wird es funktionieren. Nie mehr müssen unterschiedliche
Versionen vom gleichen Inhalt für Windows, Macintosh und Linux erzeugt
werden. Nie mehr wird ein Produkt von den neuen Märkten für Set-Top-Boxen
und PDAs ausgeschlossen sein. Das AmigaDE bietet ein vernünftiges
Spielfeld und vereint eine Vielzahl kleinerer Einzelmärkte in einen
gemeinsamen Markt, mit all den darin enthaltenen geschäftlichen Vorteilen
und Möglichkeiten.

Das AmigaDE ist eine wahre Umgebung für Inhalte, die es dem Anwender
erlaubt, großartige Inhalte überall, auf jeder Plattform und jedem Gerät
zu genießen. Zu Hause können Familien Inhalte sammeln (alles, von Spielen
und Arbeitsanwendungen, bis hin zu digitalen Filmen, Bildern, Musik und
Dokumentationen) und mit jedem Gerät zu Hause, und schlußendlich mit jedem
Gerät auf dem Planeten auf diese Inhalte zugreifen.

Diese Inhalte werden vom Internet, über Satellit und Kabelkänle oder von
den guten alten CDs und DVDs in den eigenen Geräten heruntergeladen
werden. Wie auch immer, wenn die gesammelten digitalen Inhalte der Familie
immer mehr werden, werden sie diese vielleicht gern alle zusammen an einem
lokalen Aufbewahrungsort sammeln wollen, wo diese Katalogisiert, geschützt
und von wo aus sie von allen ihren digitalen Geräten verwendet werden
können, ohne CDs oder DVDs hin und her tragen zu müssen und in Streit zu
geraten, weil der älteste Sohn am Familien-Computer sitzt und Mutter nur
die Spielekonsole hat.

Amiga beabsichtigt dieses Problem zu lösen und bietet sogar durch noch ein
weiteres Produkt eine vollständige Lösung für das digitale Leben an: Das
AmigaOS. Dabei handelt es sich um ein vom AmigaDE komplett gesondertes
Produkt und wird zum Genuß der wunderbaren Vorteile des AmigaDE nicht
benötigt.

Zusammen mit der passenden Hardware wird das AmigaOS ein Produkt
darstellen, das im Herzen des digitalen zu Hause sitzen wird. Als
Sammelstelle wird es der Familie erlauben, jede Art von digitalen Inhalten
ihrer Wahl zu speichern, für sicheren und einfachen Zugriff. Als Server
wird es der Familie erlauben, diese Inhalte zu jedem Gerät innerhalb des
digitalen Heims zu bewegen, und wenn gewünscht auch darüber hinaus. Dabei
ist eine optimale Qualität zu jeder Zeit garantiert. Als Gateway wird das
AmigaOS eine einzige Quelle für digitale Inhalte von außen bieten, mit dem
Schutz vor Angriffen und Einbrüchen. Es wird Eltern erlauben, den Zugriff
auf externe Inhalte zu kontrollieren und alle digtialen Pfade
zusammenzulegen.

Bei der Mehrheit der digitalen Familien wird das AmigaOS-Gerät am Rande
stehen, dabei ein Minimum an Wartung benötigen, während es still und
wirkungsvoll ihre digitales Erlebnis verbessert. Wer sich jedoch für eine
neue Stufe der multimedialen Erfahrung interessiert, der kann das
AmigaOS-Gerät selbst auch als mächtigen Computer verwenden, und es kommt
mit dem zusätzlichen Vorteil des AmigaDE, das kooperativ darauf läuft und
direkten Zugriff auf die Inhalte bietet und ebenso damit beschäftigt ist,
anderen AmigaDE-fähigen Geräten im Heim zu dienen.

Die Welt verändert sich. Die Art, wie die Menschen arbeiten, spielen,
kommunizieren, einkaufen, produzieren und konsumieren. Das Leben als
solches bewegt sich hin zu einem neuen Zeitalter. Amiga hat diese
Veränderung verstanden; tatsächlich war der Amiga dabei in der Vorhut seit
1984, als er der Welt zum ersten Mal Multimedia vorstellte.

Mit seinen beiden neuen Produkten, dem AmigaDE und dem AmigaOS, müssen sich
die Leute nicht länger durch inkompatible Produkte und enttäuschende
Inhalte hangeln. Jedes dieser beiden Proukte für sich bietet überragende
Leistung und Nutzen fürs Geld. Zusammen bezeichnen sie den Beginn des
digitalen Lebens.

Wer sich dafür interessiert, ein AmigaOS-Gerät als Computer zu verwenden
oder mehr technisch orientierte Erklärungen der Amiga-Strategie wünscht,
möchte bitte Teil 2 dieses technischen Updates lesen.«


»Technisches Update Teil 2 - 12. April 2001

Das AmigaDE® und das AmigaOS sind die beiden Produkte von Amiga zur
Realisierung des Traumes vom digitalen Leben. Beide können sehr gut
unabhängig vom jeweils Anderen existieren, doch zusammen bieten sie eine
unschlagbare Kombination von Kraft, Leistung und Eleganz.

AmigaDE & AmigaOS

Das AmigaDE ist eine universelle Umgebung für Inhalte, die nativ auf
Geräten mit kleinen bis mittleren Recourcen oder gehosted, als Software,
auf mittleren bis Highend-Geräten laufen kann. Sein Ziel ist es, eine
einheitliche, interaktive Umgebung für Anwedner vieler verschiedener
Geräte und ein einheitliches Entwicklungsmodel für Entwickler für die
gleichen Geräte anzubieten.

Das AmigaDE nutzt das Produktpaket intent#174; von der Tao-Group zur
sauberen Abstaktion von Diensten, was es dem AmigaDE erlaubt, auf
Hardware- und Software-Umgebungen zu laufen. In diesem Zusammenhang sollte
das ganze Gerät selbst als ein Layer-Set betrachtet werden, mit der
Hardware am einen und das Erlebnis des Andwenders am anderen Ende. Einzeln
betrachtet, hat man ein Layer-Set, das die Fähigkeiten der Hardware nimmt,
diese abstrahiert und bündelt, und dann dem System und Applikationen
Dritter verfügbar macht, welche im Gegenzug vom Anwender über eine
Umgebung für Inhalte erfahren und manipuliert werden.

Aus Sicht des Anwenders definieren so statische Begriffe, wie 'Desktop' und
'Workstation', nicht länger unbedingt das digitale Erlebnis. Das AmigaDE
ist eine digitale Umgebung in der jeder Inhalt ausgeführt werden kann,
gemäß seiner Anforderungen und den Fähigkeiten des Host-Systems, auf dem
das AmigaDE läuft. Wenn das AmigaDE auf einem physikalischen Gerät mit
einer Geforce 2 Grafikkarte, einem 1 GHz Athlon und 256 MB SDRAM gehostet
wird, dann wird es in der Lage sein, diese Leistung jedem Inhalt
bereitzustellen, der auf ihm läuft. Wenn es auf einem PDA mit einem 100
MHz Prozessor, 8 MB SDRAM und keinerlei Hardwarebeschleunigung läuft, dann
wird es nur die Inhalte starten, die unter den Einschränkungen dieses
Gerätes laufen können.

Aus Sicht des Entwicklers erfordert ein so bewegtes Geschäft entweder, dass
sie Inhalte für eine bestimmte Stufe erzeugen, wissend dass diese auf Allem
darüber hinaus laufen werden, oder sie können einen besonderen Vorteil aus
dem Anpassungs-System ziehen und dem AmigaDE erlauben, die Leistung und
Präsentation der Inhalte dynamisch an das Profil des Geräte anzupassen.
Somit kann er zwischen den kleineren Untermärkten oder dem größeren Markt
und mehr Umsatz entscheiden.

Wenn man das Gerät als Ganzes betrachtet, so beginnt das AmigaDE beim User
und wächst hinab bis zur Hardware. Da jedes Gerät seine eigenen
besonderen, physikalischen Abstufungen hat, setzt das AmigaDE seine
saubere Leistungsabstraktion ein, wo immer dies möglich ist, um von
anderen Betriebssystemen zu profitieren, die die harte Arbeit der
Hardware-Abstraktion bereits erledigt haben. Das erlaubt es dem AmigaDE,
sich bei minimaler Anstrengung rasch auf eine maximale Anzahl von Geräten
zu verbreiten und bietet dabei den Gerätebauern (und damit dem Anwender)
die Wahl, wie sie das AmigaDE präsentieren und erfahren möchten.

Einige Anwender können es kooperativ gehosted auf ein vorhandenes und wohl
bekanntes Betriebssystem starten, wie Windows oder Linux, während Andere
es allein für sich verwenden und dabei ein darunter liegendes Host-System
wählen können, das ihren Bedürnissen am Besten gerecht wird - vielleicht
ein kleines Echtzeit-Betriebssystem. In diesem Master-Modus bleibt das
Host-System unter dem AmigaDE verborgen und der Anwender entscheidet sich
nur für die Interaktion und Zusammenarbeit dessen innerhalb der
AmigaDE-Umgebung. Die Betonung liegt bei dieser Vorgehensweise auf dem
Wort 'Entscheidung', etwas das kein anderes Betriebssystem in einer so
umfassenden Weise wie das AmigaDE bietet.

Amiga arbeitet derzeit hart an der nächsten Version des Software Developer
Kit (SDK), welche dem Entwickler einen Einblick auf weitere Fähigkeiten
des AmigaDE bietet und zum ersten Mal die Multimedia-Dienste vorstellt.
Das wird beim ersten Erscheinen das AmigaDE im Konsumentenmarkt ein Fülle
von Inhalten gewährleisten.

Das AmigaOS, Amigas anderes neues Produkt, soll der Server-Kern des
digitalen Lebens werden. Dieses wird auf die vorhandene Basis im AmigaOS
3.9 aufgebaut werden, der neuesten Version des beachtenswerten, jedoch
vernachlässigten AmigaOS, das 1984 seinen Anfgang nahm.

Das aktuelle AmigaOS, Version 3.9, läuft auf der alten AA-Hardware, die für
ihre Zeit damals zwar fortschrittlich war, welche nun aber ihr Alter
offenbart. Nach vielen Diskussionen mit der existierenden
Amiga-Gemeinschaft brachte Amiga die Zico-Spezifikation heraus. Zico ist
eine offene Beschreibung für Hardware, zu deren Verwendung Amiga IHVs
ermutigt und welche die Anforderungen zum Starten der ersten Version von
AmigaOS4, OS4.0 darstellt. Sie enthält Merkmale wie einen PPC-Prozessor,
PCI, AGP, USB, Firewire und weitere Standardmerkmale anderer Computer,
sind aber neu für das AmigaOS.

Der PPC wurde gewählt, weil er die Beziehung des Amiga zur Motorola
Prozessor-Familie weiter führt, und weil die PPC-Famlie mit den
Book-E-Spezifikationen jetzt einen sehr einfachen Übergang von 32 Bit auf
64 Bit Prozessoren bietet.

Alle diese Hardware-Hilfsmittel sind notwendig, um einen ersten Schritt hin
zu den physikalischen Anforderungen zu machen, die das neue AmigaOS in
seiner Rolle eines digtialen Servers der nächsten Generation stellen wird.
Eine saubere Implementierung, ohne Leistungseinbußen durch das Gebundensein
an die älteren AA-Systeme, bedeutet vollen Zugriff auf das, wofür der
Anwender bezahlt und eine weitaus bessere Leistung überhaupt.

Amiga ist sich ebenso bewußt, dass Drittfirmen in den vergangenen fünf
Jahren mit PPC-Beschleunigerkarten in erfinderischen Implementierungen zur
Erweiterung der Amiga-AA-Plattform beigetragen haben, um die Prozessorkraft
über die eingestellte 68k-Serie hinaus zu erhöhen. Unter Berücksichtigung
es Designs von OS4 wurde sehr viel darüber nachgedacht, ob es auch auf
diesen Karten laufen können soll. Obwohl Amiga sehr dazu bereit war, die
Besitzer solcher Karten für ihre sichtbare Loyalität mit dem Amiga zu
belohnen, so war es doch auch schmerzlich offenbar, dass die meisten
dieser Imlementierungen auf eine Weise erfolgt waren, dass zwar den
AA-Amigas mehr Leistung gebracht worden war, deren Einzelteile aber von
der Leistung einer neuen OS-Version nichts mitbekommen, diese verlangsamen
und in manchen Fällen lähmen würden.

Vor der Tatsache, dass AmigaOS4 der erste Schritt auf dem Weg zu einem
Produkt ist, in dem Leistung von höchster Bedeutung sein wird, wurde
entschieden, dass ein sauberer Schnitt gemacht werden muss. Dies geschah
durch die Zico-Spezifikation. Und auf Grund der Klarheit dieser
Spezifikation wurde das erste Gerät gemäß Zico in Rekordzeit entwickelt -
der AmigaOne von Eyetech - der ersten neuen, von Amiga zertifizierten
Hardware seit über fünf Jahren - und er wird bald ausgeliefert werden.

Dennoch, Amiga denkt noch sehr an die Tausende von loyalen Anwendern und
Entwicklern, die Bedeutendes in die PPC-Erweiterungen investiert haben.
Amiga sucht nach Möglichkeiten, Drittfirmen ein Gelegenheit zu bieten,
einen Kompatiblitätslayer auf Sofwarebasis zu schaffen, welcher das reine
OS4 auf diese PPC-Erweiterungen übertragen kann.

AmigaOS4 selbst wird das vorhandene, auf dem 68k basierende OS3.9 zu einer
PPC-Implementierung führen. Wegen der Bedeutung für die Erfahrungen des
Anwenders, wird jede Library und jedes Modul untersucht und auf eine Weise
neu implementiert, dass der maximale Vorteil aus den neuen Mutterplatinen
nach Zico-Standard und deren Sub-System-Karten gezogen werden kann. Das
ist ein schrittweiser Vorgang und wird über ein paar Veröffentlichungen
des Betriebssystems verteilt werden. Daraus folgt, dass die erste Version
(OS4.0) eine Mischung aus nativem PPC- und 68k-Code enthalten wird, der
über einen Hochgeschwindigkeits-PPC-68k-Emulator laufen wird. Mit den
folgenden Versionen wird der Anteil an PPC-Code zunehmen, bis das OS
keinen emulierten Code in sich selbst mehr benötigt.

Zusätzlich wird AmigaOS4 auch die Fähigkeiten des Zico-Standard freigeben
und USB, Firewire und vollen Zugriff auf die Welt der
Plug-in-System-Karten für PCI und AGP bieten. Amiga-Anwender werden in der
Lage sein, vollen Vorteil aus den allerneuesten Grafik-, Audio- und
Netzwerktechnologien zu ziehen.

Am aller Wichtigsten ist, AmigaOS4 wird die erste Einführung des AmigaDE
für existierende Amiganer erleben, indem dieses kooperativ auf dem
Betriebssystem läuft, und dann langsam darin integriert werden wird, bis,
beim Erscheinen des AmigaOS5, beide auf wirksame Weise verschmelzen, um
Eins zu werden.

AmigaOS4 wird nicht nur in der Lage sein, vorhandene AmigaOS-Applikationen
zu starten (dazu bedarf es eines AmigaOne von Eyetech mit einem damit
verbundenen AA-System, um den AA-Chipsatz bereitzustellen), sondern auch
neue AmigaOS4-Applikationen. Zusätzlich bedeutet die Präsenz des AmigaDE,
dass AmigaOS-Anwender auch Zugriff auf die wachsende Zahl der
AmigaDE-Applikationen und dabei alle Vorteile von dessen Host-System haben
werden (eine der Vorteile von Amiga, ein eigenes Host-System zu besitzen).
Und als positiven Nebeneffekt werden sie auch auf eine große Zahl von
Java-Applikationen zurgreien können, weil das AmigaDE auch eine
hocheffektive Java-Lösung bietet.

Auf einen Steich werden Amiga-Anwender und -Entwickler von einer kleinen,
isolierten Plattform zu einer Plattform gehen, die die Welten des AmigaOS,
AmigaDE und Java überspannt. Die einen Überfluss an Inhalten und ein
gewaltig wachsendes Marktpotential für Entwickler bietet. Sie können
entweder für das AmigaDE entwickeln, wobei sie große Möglichkeiten im
Markt haben, die weit über die Zahl der AmigaOS-Anwender hinaus gehen,
oder sie können sich auf das AmigaOS konzentrieren und maxmialen Vorteil
aus den fortschrittichen Merkmalen der neuen Hardware und des neuen OS
ziehen. Und wieder liegt die Betonung auf Entscheidung.

Das endgültige Ziel des AmigaOS-Produktes ist es, AmigaOS5 zu erreichen,
worin alle die Dienste, die ein digitales Kernprodukt benötigt,
implementiert sein werden. Dies schließt brandneue und, in machen Fällen
revolutionäre Dienste ein, die das AmigaOS wieder fest in den Vordergund
bringen werden. Diese werden intern von Amiga, parallel zur
AmigaOS4-Produktserie, entwickelt und später im Jahre 2002 verfügbar sein.
Weiter Einzelheiten werden bei Fortschreiten der Arbeiten veröffentlicht
werden.

Für die, die einen kleinen Appetithappen wünschen, folgt nun eine
vorläufige Feature- und Versions-Liste. Alles kann noch geändert werden.
Die erste Veröffentlichung von AmigaOS4 wird für den Sommer angestrebt (in
der nördlichen Hemisphere), mit weiteren Veröffenlichungen alle sechs
Monate.

AmigaOS 4

AmigaOS4 zeigt, dass Amiga die Kontrolle über das AmigaOS übernimmt und es
neu belebt, indem sie es als integralen Teil des Amiga Digital Environment
vorantreiben.

Das Ziel der Familie der AmigaOS4-Erscheinungen ist es:

  1. Das 68k-OS3.9 zu einem nativen PPC-OS zu führen, es zu verbessern und
     wo nötig das OS zu reimplementieren, um Vorteil von der PPC-CPU zu
     haben.
  2. Neue Funktionalität hinzuzufügen, um diese und die Leistung des
     AmigaOS zu erhöhen.
  3. Volle Abwärtskompatiblität über den AmigaOne von Eyetech zu erlauben
     (mit eingebautem Classic-Amiga) oder über jeden AmigaOne.
  4. Die Gemeinschaft zu neuer, State-of-the-Art Hardware zu bringen.
  5. Eine attraktive Computer-Umgebung für nicht-Amiganer zu bieten, um so
     ein Wachsen der Amiga-Gemeinschaft zu unterstützen.
  6. Das AmigaDE ins AmigaOS zu integrieren.
  7. Eine Grundlage für die Entwicklung des AmigaOS5 zu bieten.

Diese Projekt wird von einer gestaffelten Reihe von Veröffentlichungen
begleitet weren, die es Amiga erlauben werden, von Grund auf aufzubauen.
Das gibt den Entwicklern maximales Wachstum der Leistung über die
Versionen hinweg und stellt sicher, dass die Anwender sich regelmäßig auf
bessere Produkte freuen können, statt über eine lange und frustrierende
Zeitspanne warten zu müssen, bis sie etwas in der Hand haben.

AmigaOS 4.0

AmigaOS4.0 ist in der ersten Veröffentlichung von AmigaOS4. Es stellt den
ersten Schritt auf dem Weg zu einem PPC-AmigaOS dar, enwickelt um aus dem
Potential der auf Zico basierenden Computer vollen Vorteil zu ziehen, die
sich in der Entwicklung befinden.

Es ist so gestaltet, dass es die Schlüsselelemente des aktuellen AmigaOS
herausnimmt und als natives Systeme reimplementiert, um die größte
Leistungssteigerung zu bieten. Die verbleibenden Elemente werden in dieser
Version als 68k-Code verbleiben und über einen PPC-68k-Emulator ausgeführt
werden, der ebenfalls für das Ausführen von Applikationen verwendet werden
wird, die auf dem 68k basieren. Zusätzlich wird es neue Features
hinzufügen, die noch nie zuvor im AmigaOS verfügbar waren.

Die Reihe der Features des OS4 wird Folgendes umfassen:

   o ExecPPC erlaubt das weitere Ausführen von PPC-, 68k- und
     Mixed-Executables (PPC+68k). Dies wird nativ PPC sein.
   o Ein PPC-68k-Emulator - ExecPPC wird in der Lage sein, 68k-Code
     auszuführen, jedoch wird dies über den nativen PPC-68k-Emulator
     geschehen. Es wird zu keiner Zeit ein echter 68k-Prozessor verwendet
     werden.
   o Virtual Memory System - OS4.0 wird es Entwicklern zum ersten Mal
     erlauben, neue Applikationen zu erzeugen, die echte Vorteile aus den
     MMU-Fähigkeiten des PPC ziehen und den virtuellen Speicher verwenden
     können. Besonders wichtig bei den neuen Spielen und Applikationen,
     die sich in der Entwicklung befinden. Dies wird nativ PPC sein.
   o Grafiksystem - Alles naitv PPC
      o AmiRTG - Retargetabel Graphics System der Hochleistungsklasse, das
        vollen Zugriff auf die Hardwarebeschleunigung modernen
        Grafikkarten bietet.
      o Treiber - Voodoo3 und Matrox G450.
      o Ami2D - Low-Level-Zugriff für hochleistungsfähige
        2D-Funktionalität.
      o Ami3D - Low-Level-Zugriff für hochleistungsfähigie
        3D-Funktionalität.
      o Vollständige Implementierung von Mesa 3.4 für die 3D-Entwicklung.
   o Audio-System
      o Integration von AHI für Samples und Streaming
      o Integration von CAMD für MIDI
   o FileSystem - nativ PPC.
      o AmiFFS2 - brandneue Reimplementierung von AmiFFS, die eine viel
        höhere Leistung und Zuverlässigkeit bietet.
   o Verbindungen - nativ PPC.
      o AmiNetStack - brandneuer, hochleistungsfähiger TCP/IP-Stack,
        optimiert für PPC, Multiplayer-Spiele und Inhaltsbetreuung.

Alle weiteren AmigaOS-Libraries werden als 68k-Executables verbleiben und
über ExecPPC mittels des 68k-Emulators ausgeführt.

AmigaOS 4.2

AmigaOS4.2 wird auf die Grundlage des AmigaOS4 aufbauen. Es ist gestaltet,
um:

   o Das Amiga Digital Environment (AmigaDE) in das AmigaOS zu integrieren.
   o Das OS4 völlig Device-Retargetable zu machen, was es allen
     Applikationen erlaubt, auch ohne das Vorhandensein älterer
     Amiga-Harware zu funktionieren.
   o Den Zugriff auf die neuen Hardware-Merkmale der Zico-Spezifikation zu
     öffnen.
   o Mehr vom 68k-Code im AmigaOS4.0 nach PPC zu konvertieren,
     reimplementieren.

Die Reihe der Features des AmigaOS4.2 umfasst:

   o Integration des AmigaDE.
      o AmigaDE direkt im AmigaOS gehosted.
      o Voller Zugriff auf alle Inhalte und Entwicklungen.
      o Personal Java
      o SHEEP Script-Sprache
   o Audio-System - nativ PPC.
      o Retargetable Audio System (RTA)
      o AHI/CAMD Treiber für EMU10K1 PCI Karten
      o Multiple Audio Contexts.
      o Fortschrittlicher MIDI Support.
   o USB - nativ PPC.
      o USB2.0 OHCP Stack
      o System-Geräte-Treiber - Mause, Tastatur, Hub
   o Amiga Device Retargeting - nativ PPC.
      o Amiga.devices reimplementiert als retargetable, wodurch alte
        Amiga-Hardware nicht mehr vorhanden sein muss.
   o Weitere Konvertierung von 68k-Code zu nativ PPC - dies wird zur
     Steigerung der Geschwindigkeit geschehen, um Entwicklern und
     Anwendern die größtmögliche Verbesserung zu bieten.

AmigaOS 4.5

AmigaOS4.5 stellt die letzte Stufe zu einem nativen PPC-OS dar. Seine
Aufgabe umfaßt:

   o Allen verbliebenen 68k-OS-Code nach nativ PPC konvertieren.
   o Alle Hardware-Features der Zico-Spezifikation den Entwicklern
     verfügbar machen.
   o Neue Anwender-Umgebung

AmigaOS 5

AmigaOS5 stellt eine Revolution in der Entwicklung von 'anderen'
Betriebssystemen dar und die Weiterentwicklung des AmigaOS, die danach
strebt, Anwendern und Entwicklern den besten Weg nach vorn zu bieten. Die
Reihe der Features umfaßt:

   o Bieten eines brandneuen Service-Models.
      o Virteller Speicher
      o Speicherschutz
      o Symetrische and asymetrische Modis
      o Contract QoS
      o 64 Bit
      o Vollständig dezentralisiet.
   o AmigaOS4 Sandbox
   o PDP-sensorisches Verarbeitungssystem - PDP steht für Pysikalisch zu
     Digital zu Physikalisch und liefert ein skalierbares System, das die
     Erfassung, Konvertierung, Darstellung, Manipulation und Präsentation
     von auf die Wahrnehmung begrenzter Beobachtung und Interakton bietet.
   o Orthogonal Persistence - alle Inhalte sind dauerhaft, außer sie müssen
     auf einem Speichermedium gespeichert oder von diesem geladen werden.
   o Sichere und unsichere Umgebungen - gesonderte Speicherbereiche, in
     denen Entwickler weiterhin unsichere Sprachen verwenden oder mit der
     neuen Sprache SafeC und dessen Umgebung programmieren können.
   o Semantic Context - eine Umgebung, in der der Anwender jede Anzahl von
     Assoziationen, Beziehungen und Bedeutungen für ihre Umgebung und
     Inhalte ablegen und diese semantische Information zur Organisation
     und Abfrage verwenden können.«


Die Übersetzung aus dem Englischen stammt von Martina Jacobs                
                                                    <Maja@popmail.oche.de>.
(Quelle des Originals: AMIGA, Inc.)

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@NODE "AMIGANG3" "Neues zum AmigaNG"
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3. AMIGA und Elbox vereinbaren Kooperation

»Zur sofortigen Veröffentlichung:

11. April 2001, Snoqualmie, Washington, USA. Amiga Inc und Elbox arbeiten
gemeinsam für das AmigaOS 4.0 und auch weiterhin zusammen.

AMIGA Inc. freut sich, eine langfristige Verbindung mit Elbox Computer Ltd.
in Krakau in Polen bekannt geben zu können. AMIGA Inc. kündete auf der
Handels- und Verbrauchermesse in St. Louis am 31. März 2001 die Entwicklung
des AmigaOS4 an, der neusten Version des höchst leistungsfähigen, benutzer-
freundlichen Betriebssystems, welches Multimedia in die Welt einführte, Um
AmigaOS4 zu unterstützen, hat AMIGA Inc. auch die Zico-Richtlinien für
Hardware mit besondere Berücksichtigung des PowerPC-Prozessors heraus
gegeben. Elbox Computer Ltd. arbeitet eng mit AMIGA Inc. zusammen um sicher
zu stellen, dass ihre jetzigen und zukünftigen Produkte die Zico-Zulassung
erhalten werden und dadurch eine perfekte Plattform für das AmigaOS4 bieten
werden.

"St. Louis kennzeichnete den Beginn der Zukunft," sagte Bill McEwen, 
Präsident und CEO von AMIGA Inc. "Der Schlüssel dazu ist das gemeinsame und 
entschlossene Voranstreben der Amiga-Gemeinschaft in die richtige Richtung. 
Mit Elbox als Partner hat eine weitere wichtige Amiga-Gesellschaft den Weg 
zum Erfolg beschritten."

"Unser langzeitiger Einsatz in der Computer-Technologie zeigt nun spürbare
Ergebnisse auf dem Amiga-Markt," sagte Maciek Binek, CEO von Elbox. "Nun
können wir in der Initiative von AMIGA Inc. ein klares Zeichen von 
zukunftsorientiertem Denken und zukunftsorientierter Strategie erkennen, 
einen Durchbruch für diesen Computer. Wir hoffen, dass der Name »Amiga« 
bald wieder in aller Munde sein wird."

"Elbox hat eine führende Rolle dadurch übernommen, das es nicht nur den
bestehenden Amiga-Markt mit seinen zahlreichen Produkten unterstützt, 
sondern auch damit, dass es einen Weg in die Zukunft weist," sagte Fleecy 
Moss, CTO von Amiga Inc. "Unsere Verbindung mit ihnen wird sicher stellen, 
das die jetzigen Kunden ihre Vorteile aus dem AmigaOS4 ziehen werden, 
während neue Anwender, die zum Amiga stoßen, eine ausgezeichnete Auswahl an 
Hardware vorfinden, die sie kaufen können."

AmigaOS4 wird zur Zeit entwickelt und im Sommer 2001 ausgeliefert werden.
Elbox-Produkte können heute schon bei allen wichtigen Amiga-Händlern 
erworben werden. Ihr nächstes Produkt, die SharkPPC+, wird gleichzeitig mit 
der Premiere des AmigaOS4-Systems zur Verfügung stehen.


Über Amiga:
AMIGA Inc. bietet den Entwicklern die Technologie zum Schreiben und 
Portieren von Anwendungsprogrammen auf ein neues Betriebssystem mit 
Multimedia-Eigenschaften, welches unabhängig von der Hardware ist. AmigaDE 
ist eine gemeinsame Entwicklungs-Leistung der Tao Group in Reading, 
England, und AMIGA Incorporated. Auf AmigaDE basierende Anwendungen können 
ohne Änderung auf Prozessoren x86, PowerPC, M Core, ARM, StrongARM, MIPS 
R3000, R4000, R5000, SH 3, SH4 und NEC V850 laufen. Das Amiga OS kann auf 
Linux, Embedded Linux, Windows 95, 98, 2000, NT, CE und QNX4 aufgesetzt 
arbeiten. Der Standort von AMIGA ist in Snoqualmie, Washington (USA), 28 
Meilen östlich von Seattle und hat Büros weltweit. AMIGA kann über (425) 
396-5660 erreicht werden, oder besuchen Sie uns im Netz bei 
http://www.amiga.com


Über Elbox:
Elbox Computer Ltd. in Krakau, Polen, ist eine Gesellschaft in privater 
Hand, die seit 1982 im Geschäft und schnell aus ihren Wurzeln für 
Industrie-Systeme gewachsen ist, um nun deutlich am Markt für 
Peripheriegeräte, Multimedia-Systeme, Hochleistungs-Mutterplatinen, 
Gehäusen, Anwendungs-Software und allgemeinen Computer-Subsystemen 
vertreten zu sein. Ihre Erzeugnisse werden in der ganzen Welt verwendet und 
haben ein neuen Standard für Preise, Leistung und Kundenfreundlichkeit 
gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie gern per eMail von 
info@elbox.com oder finden Sie bei einem Besuch auf der Elbox-Website 
http://www.elbox.com«


Die Übersetzung aus dem Englischen stammt von Gernod Schomberg.
(Quelle des Originals: AMIGA, Inc.)

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4. Informationen zur AmigaDE-Skriptsprache »Sheep« (von Stefan Czinczoll)

Talking SHEEP

Für das neue Amiga Digital Environment hat der durch AmigaE berühmt 
gewordene Autor Wouter van Oortmerssen eine entsprechend innovative 
Skriptsprache entwickelt.

Unter dem vorläufigen Projektnamen SHEEP arbeitet er nun hauptberuflich für 
Amiga Inc. an einer neuen Ausdrucksform für Programmierer mit Allzweck-
Fähigkeiten. Diese soll deutlich mehr erlauben als das bisherige Pendant 
ARexx. In naher Zukunft soll es zu dem Klebstoff werden, der die Basis für 
das AmiVerse zusammenhält.

Ähnlich wie ARexx ist SHEEP auf den ersten Blick eine recht normale 
Interpreter-Sprache, die u.a. zur Interprozess-Kommunikation eingesetzt 
werden kann. Darüberhinaus kann SHEEP für Datenbankabfragen und die 
flexible Erstellung und Änderung von Benutzeroberflächen genutzt werden.

Wo liegen nun die Unterschiede?

Zunächst mal ist SHEEP an der Oberfläche zwar imperativ, geht jedoch im 
Kern von einem funktionalen Ansatz aus.
In der Amiga-World Nummer Vier findet sich folgendes einfache Beispiel:

type tree = branch(left:tree, right:tree) | leaf(data)

Hiermit wird eine einfache Datenstruktur "Baum" erzeugt, deren Äste 
entweder wieder baumartig sein können, oder als Blätter dann (fixe) Daten 
oder Datensätze enthalten. In dieser Weise ist es möglich, ganz frei eigene 
Datentypen zu erstellen, Supertypen zu bilden und sich damit ganz der 
gegebenen Problemstellung anzupassen.

Damit stellt SHEEP eine Sprache dar, mit welcher sehr schnell Prototypen-
Lösungen gefunden werden können. Die Programme werden zu Testzwecken mit 
einem Interpreter für die Maschine umgesetzt. Mit einer Compiler-Version 
übersetzt mensch die Schäfchen in Code für den Virtuellen Prozessor. Die
Geschwindigkeit übertrifft die Java, ARexx und Basic dabei deutlich und 
liegt insgesamt in der Größenordnung von C/C++.

Die Hinwendung zum Ansatz objektorientierter Programmierung ist ganz 
offenkundig und entspricht dem modularen Aufbau des AmigaDE. Die 
Speicherverwaltung erfolgt ohne die traditionelle "garbage collection" 
anderer Sprachen für dynamische Objekte. Dafür gibt es aber 
Schutzmechanismen, so daß nicht versehentlich Inhalte überschrieben werden 
können, die schon mit Daten belegt sind. Damit wird SHEEP auch für 
Neueinsteiger beim Programmieren interessant.

Eindrucksvoll war für mich vor allem das Beispiel des Quicksort-Programmes. 
In Sheep wird daraus ein (allerdings schon recht komplexer) Vierzeiler, der 
keine Rücksicht mehr nimmt auf den Typ der zu sortierenden Daten. Dies 
geschieht jedoch nicht aus Nachlässigkeit, sondern ist vielmehr voll 
beabsichtigt. So können mit dem gleichen Stück Code Textstücke, ganze 
Zahlen oder völlig beliebige Arten von ordinal vergleichbarer Information 
sortiert werden.

Ebenfalls neu ist das Vektor-Konzept:

Daten, die sonst in statischen Arrays oder mit dynamischen Listen verwaltet 
werden, werden hierin abgelegt. Mit einfachen Operationen können dann diese 
manipuliert werden, z.B. in folgender Weise mit "a" als Vektor:

a = [1,2,3]
a = a+[4,5,6]

ergibt dann [1,2,3,4,5,6] als Ergebnisvektor für a. In ähnlicher Weise kann 
der "+"-Operator zur Aufteilung von Vektoren in ihre Bestandteile genutzt 
werden.

Modularisierung und integrierte Fehlerroutinen runden die Sprache zu einer 
Einheit ab, die sich sehen lassen kann.

Ohne die anderen Beispiele hier besprechen zu müssen, kann man insgesamt 
sagen, daß SHEEP wirklich eine anfängerfreundliche und sehr moderne 
Alternative zu E darstellt, die viele gute Eigenschaften von Sprachen wie 
ARexx, Prolog, BASIC, Perl, Python und Java in sich vereint. 
Fortgeschrittene Programmierer werden mit SHEEP Ausdrucksmöglichkeiten 
finden, die es ihnen erlauben, mindestens Projekte bis zu mittlerer Größe 
darin verwirklichen zu können.

Aufgrund der Einfachheit und enormen Fähigkeiten habe ich den Autor nach 
Sicherheitsrisiken (Viren, Trojaner, etc.) in Bezug auf SHEEP gefragt. 
Ähnlich wie bei Javascript-Programmen, die i.d.R. auch keine Dateien auf 
der Festplatte löschen können, soll es Schutzmechanismen geben, die eine 
Sperre zwischen dem Code aus Emails oder Webseiten gegenüber der 
unterliegenden Ebene des OS bilden.

SHEEP befindet sich zur Zeit allerdings noch in einem privaten Beta-
Stadium. Deshalb konnte noch kein Erfahrungsbericht von dritter Seite in 
diese Darstellung integriert werden. Der Erfolg von AmigaE läßt jedoch 
hoffen, daß sich mit SHEEP noch mehr User und Entwickler für den Amiga 
begeistern lassen werden.


Link:

http://www.amiga.com/press/zine/11-1-00/sheep

Stefan Czinczoll <sczinczoll@max.uni-duisburg.de>

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@NODE "AMIGANG5" "Neues zum AmigaNG"
@TOC "MAIN"

5. Kurzmeldungen (von Oliver Tacke)

Diesmal sind leider keine AmigaNG-Kurzmeldungen vorhanden.

Oliver Tacke <oliver@aakt.de> - schickt mir eure News!

@ENDNODE

@NODE "PowerPC1" "Amiga PowerPC"
@TOC "MAIN"

Amiga PowerPC
-------------

1. Titan Computer kündigt MotionStudio für MorphOS an

Titan Computer (http://www.titan-computer.com) informiert:

»Sehr geehrte Damen und Herren,

die Firma Titan Computer freut sich Ihnen mitteilen zu können, das wir uns 
entschlossen haben in Zukunft auch MorphOS zu unterstützen. Eines unserer 
ersten Projekte wird die Videoschnittsoftware Motionstudio sein, entwickelt 
von der gleichnamigen Bremer Softwareschmiede, die sich bereits 
verantwortlich zeigte für Programme wie Elastic Dreams und Artstudio Pro. 
Motionstudio wird im 4.Quartal exklusiv für MorphOS erscheinen. Die 
Software bietet Non-linearen Videoschnitt, PlugIn-Schnittstelle, mehr als 
40 Video und Audio-Effekte, innovative GUI sowie Firewire-support (z.B. B-
Plan Pegasos-Rechner).
Unter diesem Link http://www.titan-computer.com/motionstudio/motionsnap.jpg 
kann man bereits die GUI betrachten.«

@ENDNODE

@NODE "PowerPC2" "Amiga PowerPC"
@TOC "MAIN"

2. Kurzmeldungen (von Oliver Tacke)

 Eine neue Version des ilbm-Datatypes (V 45.6) für WarpOS ist erschienen.
 [http://home.wtal.de/stephanr/download/ilbmdtPPC.lha]

 Version 0.8h der ppclibemu.library ist erschienen. Sie ermöglicht das Aus-
 führen von powerUP Programmen unter WarpOS.
 [http://ftp.uni-paderborn.de/ftp/aminet/pub/util/libs/ppclibemu.lha]

 GhostScript, ein bekannter Viewer für pdf- und PostScript-Dateien, steht
 in Version 6.50 für WarpOS bereit.
 [http://www.muenster.de/~tomjoad/]

 Vom Browser Voyager ist eine neue Betaversion (V3.3.95) für MorphOS er-
 schienen.
 [http://v3.vapor.com/]

 Zusätzlich gibt es eine neue Betaversion des Image Decoder für V3.3, die
 NICHT kompatibel ist zu V3.2.
 [http://v3.vapor.com/]

 Es gibt wieder neue Updates von Oliver Roberts Datatypes für WarpOS:
 WarpJPG.datatype (V44.20) und WarpPNG.datatype (V44.15).
 [http://www.nanunanu.org/~oliver]

 Der iMac-Emulator iFusion ist nach langer Wartezeit fertig und wird aus-
 geliefert.
 [http://www.microcode-solutions.com/home.htm]

 Bereits verfügbar für iFusion ist ein Update auf V1.1.1.
 [http://www.blittersoft.com/cgi-bin/ams/shopzone30.cgi/iFusion.html]

 Für das Programm Digital Almanac III kann nun das Update auf Version 3.1
 heruntergeladen werden.
 [http://www.soft-ware.de/dalmanac]

 Eine neue Version (V3.89 alpha) des mp3-Encoders Lame für WarpOS ist er-
 schienen.
 [http://www.honeypoet.net/audio/]

Oliver Tacke <oliver@aakt.de> - schickt mir eure News!

@ENDNODE

@NODE "PowerPC3" "Amiga PowerPC"
@TOC "MAIN"

3. PowerPC-Software im Überblick (von Stefan Funke)

Da Stefan Funke nur noch von Zeit zu Zeit aktualisierte Fassungen der 
PowerPC-Programmliste erstellt, werden wir diese aus Platzgründen nur noch 
bei Erscheinen einer neuen Version veröffentlichen.

@ENDNODE

@NODE "Zwischenruf" "Der Zwischenruf"
@TOC "MAIN"

Der Zwischenruf (von Ralf Driesner)
-----------------------------------

Ich will so bleiben wie ich bin....

Ich stehe vor dem Spiegel. Wirre Gedanken schießen mir durch den Kopf. "Wie
konnte das nur passieren? Wie ist das möglich? Alles war doch exakt
geplant"

Vor wenigen Augenblicken hat mich meine elektronische Personenwaage mit
kasteiender 100-Gramm-Einteilung und 20-Jahre-Dauerbatterie davon in
Kenntnis gesetzt, dass ich über Ostern -diese unscheinbaren, wenigen Tage-
fast drei Kilo zugenommen habe. 

Der Spiegel verrät noch mehr. Es sind nicht nur die drei Kilo Neuakquise
über Ostern. Es sind auch die restlichen 7 Kilo, die mich beim Treppen
steigen schnaufen lassen. 

Dabei hatte ich mir vor Ostern ganz fest vorgenommen, keine Schoki mehr zu
mir zu nehmen. Aber ein Kunde war der Quertreiber. Wieso mußte diese gelbe
Knilch auch unbedingt Schoko-Ostereier mitbringen. Einen ganzen Beutel
voll. Das Verhängnis nahm seinen Lauf. Die Dinger waren schnell vernichtet,
der Weg zum nächsten Supermarkt nicht weit und der Wille (einmal auf den
Geschmack gekommen) schnell gebrochen. 

Es hilft nichts, ich muß zur Arbeit. Die Hose spannt ein wenig. Schlanke
weibliche Schönheiten drängen sich in die überfüllte U-Bahn. Wohin das Auge
reicht nur gesunde, vitale Menschen. Und alle scheine mich anzugaffen. Die
ganze U-Bahn hat sich mit dem Gedanken "Ach du großer Gott" gegen mich
verschworen. Sogar die sonst lieb guckenden Omis scheinen mich zu mustern
und virtuell mit dem Kopf zu schütteln. Zorn steigt in mir auf. Ich denke
mir "Guckt nich´ so doof. Wer mit seiner Rentnerkarte schon um 8.50 Uhr in
der U-Bahn steht verstößt gegen die Tarifgegebenheiten des Münchner
Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV). Die erlaubt euch erst ab neun Uhr die
U-Bahn zu verstopfen. Und überhaupt, wer ist denn für "Auffahrunfälle" am
Ende der Rolltreppe verantwortlich, wenn das Ding mal wieder schneller
läuft als ihr?"

"Nächsta hoid .... Haubtbaanhof ... Umsteigemöglichkeit zu ...". Der
U-Bahn-Fahrer brüllt das erlösende Stichwort. Meine Brille ist leicht
beschlagen. Die 10-minütige Tour hat mir ganz schön zugesetzt und ich
beschließe, den restlichen Weg zufuß zu gehen; der Fitness wegen ...

Das Büro ist erreicht, ich kann mich setzen. Die rechte Hand greift nach 
den Taschentüchern, die linke an den Power-Schalter des PCs. Erst mal 
gepflegt schneuzen .... die Festplatte im Rechner macht ein ähnliches, 
jedoch deutlich leiseres Geräusch. Jetzt gehts mir zum ersten Mal wieder 
besser an diesem Morgen. Der Rechner bootet, bootet, bootet und bootet. 
Tausend unverständliche Befehle werden in einem kleinen Fensterchen 
abgearbeitet. Und er bootet, bootet und dann ...... macht er garnichts 
mehr. Ein noch kleineres (neckisch anmutendes) Fensterchen teilt mir mit, 
dass mit der Netzwerkanbindung etwas nicht stimmt.

Ich sitze baff vor dem Redmond-verwöhnten Rechner, die Spannung steigt 
..... und dann flutscht mir ein lächeln über das Gesicht, dass sich langsam 
zu einem breiten Grinsen entwickelt. "Hah, alter Protzer!! Wohl auch 
zuviele Schoki-Eier gefuttert, was ?! Das fällt dir trotz deiner vielen 
Megahertz mindestens so schwer wie mir."

Wie schön .... ich bin nicht allein auf dieser Welt.


Lebt lang und erfolgreich ...

Euer

Ralf Driesner <global-dries@gmx.de>
 
@ENDNODE

@NODE "Diverses1" "Diverse Amiga-News"
@TOC "MAIN"

Diverse Amiga-News
------------------

1. Aminet-CD 42 bei Schatztruhe erschienen

Schatztruhe (http://www.schatztruhe.de) informiert:

»Aminet 42 CD-ROM ist verfügbar!
Empfohlener Verkaufspreis DM 25,00 / Euro 12,78
Abo-Preis                 DM 19,80 / Euro 10,12«

»Produktinformation

Die Aminet CD 42 - April 2001 - beinhaltet über 800 MB (ungepackt)
an Software in fast tausend Archiven. Seit der Aminet CD 41 sind unzählige
MB an Neuheiten hinzugekommen. Alle Programme sind Deutsch beschrieben;
viele verfügen über eine deutsche Dokumentation. Als besonderes Highlight
enthält die Aminet 42 die Vollversion der SuperView Productivity Suite mit
einer günstigen Upgrademöglichkeit auf SuperView Productivity Suite II.

Inhalt der Aminet 42 CD

Verzeichnis  Umfang       Archive    Inhalt

biz           34 MB       41         Geschäftssoftware
comm          43 MB       65         Kommunikationssoftware
demo          59 MB       24         Demos
dev           16 MB       50         Entwicklungssoftware
disk           5 MB       22         Harddisk Tools
docs          25 MB       46         Dokumente
game          64 MB       69         Spiele
gfx           32 MB       40         Grafiksoftware
hard          10 MB       48         Rund um Hardware
misc           3 MB       15         Verschiedenes
mods         196 MB       78         Musikmodule
mus           55 MB       29         Musik Software
pix          176 MB       194        Bilder
text           1 MB       10         Texte
util          39 MB       150        Utilities«

@ENDNODE

@NODE "Diverses2" "Diverse Amiga-News"
@TOC "MAIN"

2. Neuigkeiten von Haage & Partner

Haage & Partner (http://www.haage-partner.com) informiert:

»06. April 2001:
Boing Bag #1 für OS 3.9

Rechtzeitig zur Gateway Computer Show Amiga 2001 konnten Amiga Inc. und H&P 
das Boing Bag #1 für OS 3.9 zur Verfügung stellen. Die interessanteste 
Funktion ist sicherlich AsyncWB, die das asynchrone Kopieren und Löschen 
von Dateien auf der Workbench ermöglicht. Zusätzlich sind enthalten:
neue GenesisPrefs, überarbeitete HDToolBox, AMPlifier, ViNCEd, WBRun, 
UnArc, RAWBInfo, BenchTrash und einige andere Verbesserungen.
Nachtrag: Mittlerweile gibt es eine neue Version (5.254.174 Bytes) des 
Boing Bag #1, die einige kleine Änderungen enthält: 
neue Version von Blanker, CrossDOS, Exchange und FKey 
überarbeitete deutsche Locale für IconEdit 
Lesen Sie den vollständigen Text oder laden Sie das Update direkt herunter.


06. April 2001:
H&P auf der Gateway Computer Show 2001

Auch in diesem Jahr war H&P auf der Gateway Computer Show Amiga 2001 in St. 
Louis, USA (30. März bis 1. April) vertreten. Hauptsächlich haben wir das 
neue StormC 4 Compiler-System vorgestellt und Seminare zu StormC und 
AmigaOS 3.9 abgehalten. Ein kurzer Bericht, der für amiga-news.de erstellt
wurde, faß die Eindrücke zusammen.


06. April 2001:
PageStream 4.0.9 für Amiga

Seit ein paar Tagen hat Grasshopper LLC die Version 4.0.9 von PageStream 
für Amiga und Macintosh fertiggestellt, die Windows-Version ist schon etwas 
länger erhältlich. Die Änderungen betreffen Korrekturen bei der 
Druckausgabe, PDF-Kompression, schnellere Korrekturfunktion und Trennung 
und einiges mehr.
Die Kunden, die sich bei uns für den Online-Service registriert haben, 
haben gestern eine Mail mit den Daten für den Download erhalten. Alle 
anderen Kunden können sich noch registrieren lassen.


10. April 2001:
Update Patches für StormC 4

Zu StormC 4 gibt es ein erstes Update, das verschiedene Probleme behebt und 
die Unterstützung für Mixed Binaries und Shared Libraries verbessert bzw. 
vervollständigt.


17. April 2001:
STL für StormC 4

Raymond Zarling hat die Standard Template Library (STL) für StormC 4 
portiert. Diese Bibliothek ist eine umfangreiche Sammlung von Algorithmen 
und Datenstrukturen, die die Erstellung von Programmen sehr erleichtern 
kann. Sie ist auch als Teil des aktuellen C++ Standards festgelegt.
Die Amiga-Sourcen findet man im Aminet, die Original-Sourcen sind auf 
stlport.org und die Dokumentation findet man auf sgi.com.


20. April 2001:
C/C++ Kurs

Schon letztes Jahr hat Sven Grempli einen C/C++ Kurs zusammengestellt und 
auch ein passendes Forum dazu eingerichtet. Diese ist sicherlich ein guter 
Einstieg für Anfänger.«

@ENDNODE

@NODE "Diverses3" "Diverse Amiga-News"
@TOC "MAIN"

3. Neuigkeiten von der Amiga Arena

Amiga Arena (http://online-club.de/~ARENA/) informiert:

»Amiga Arena News
(05.04.2001)

Amiga Arena Vollversion!
Mit der Genehmigung von Thomas Dorn liegt TruePaint HD Version, das 24 Bit
Malprogramm zum Download bereit!
TruePaint ist der Vorgänger von XiPaint!«


»Amiga Arena News 
(06.04.2001)

Amiga Arena Sonderpreis Aktion!
In Zusammenarbeit mit Pablo F. ermöglicht die Amiga Arena einen
Sonderpreis für TaskiSMS!
TaskiSMS ist ein leicht zu bedienener SMS Sender für den Amiga!
Der Sonderpreis beträgt 50% weniger als normal und ist nur bis
zum 10.05.2001 erhältlich.
Die Registration erfolgt über Reg.net!«


»Amiga Arena News
(09.04.2001)

Amiga Arena Vorveröffentlichung!
Für alle "Break Out" Freunde liegt ArTKnoid ein Arkanoid
Clone für die WB zum Download bereit!
Dies ist die Erstveröffentlichung bevor Aminet von
Thilo Köhler (Toadies Entwickler)!
Viel Spass beim Spielen!

Amiga Arena TaskiSMS Nachtrag!
Die Registration für die Sonderpreis Aktion TaskiSMS ist
jetzt auch über den Postweg möglich!«


»Amiga Arena News
(14.04.2001)

Amiga Arena Oster Überraschung!
Für das RPG Spiel Blade von Mark S. liegt die Deutsche Übersetzung der
Amiga Arena  exclusiv zum freien Download bereit!
1143 Zeilen wurden in 3*8 Stunden im August 2000 Übersetzt!
Viel Spass mit Blade in der Deutschen Version und ein frohes Oserfest
wünscht Euch die Amiga Arena!«


»Amiga Arena News
(17.04.2001)

Amiga Arena Vollversion!
In Zusammenarbeit mit Marcio Esper ermöglicht die Amiga Arena
die Uneingeschränkte Vollversion 1.26 von KidHTML!
Mit KidHTML lassen sich ohne grosse Vorkenntnisse HTML Dokumente erstellen!
Hinweis:
KidHTML ist weiterhin SHAREWARE und kann über die Amiga Arena in
Zusammenarbeit mit der Fun Time World Registriert werden!
Weitere Angaben und Infos finden sich im Downloadbereich unter
"Vollversionen"!«

   
»Amiga Arena News
(21.04.2001)

Amiga Arena Vollversion!
In zusammenarbeit mit Guido Mersmann ermöglicht die Amiga Arena
die Registrierte Vollversion für AFind!
AFind ist ein Tool das die Datensuche auf Aminet CDs erleichtert und
vereinfacht!

Amiga Arena Sonderpreis Aktion 
Die Software Frogger/Softcinema sind nur noch bis
zum 22.04.2001 zum Sonderpreis erhältlich!

TaskiSMS kann noch bis zum 10.05.2001 zum
Sonderpreis Registriert werden!«


»Amiga Arena News
(23.04.2001)

Amiga Arena goes Amiga Future!

In Zusammenarbeit mit der Amiga Future
wird sich ab Ausgabe 30 die Amiga Arena
auf der Leser CD Rom befinden.
Die Amiga Arena ermöglicht auf der
Leser CD Rom Sonderpreise für Shareware,
Vollversionen,Interviews und die ausgewählte Linksammlung
der Amiga Arena.
Die CD Rom Ausgabe der Amiga Arena wird stetig
erweitert und wird nicht identisch sein mit dem
Online Angebot!

Amiga Arena - Amiga Future Sonderabo Prämie!

Die Amiga Arena ermöglicht In Zusammenarbeit
mit dem APC&TCP eine extra Prämie für ein Abo
der Amiga Future!
Zu der kostenlose Prämie nach abschluss eines
Abos erhält jeder der über die Amiga Arena
ein Abo bestellt die Amiga Arena CD Rom Edition
V1.0 als Bonus kostenlos dazu!
Das Abo ist automatisch nach 6 Ausgaben beendet!

Das Formular befindet sich in der Amiga Arena
unter der Rubrik "Aktionen" oder unter
http://www.amigafuture.de/extra/amigaarenaabo.html

Kontakt:
Amiga Arena:
http://www.online-club.de/~ARENA/

Amiga Future:
http://www.amigafuture.de«


»Amiga Arena News
(24.04.2001)

Amiga Arena Sonderpreis Aktion!
In Zusammenarbeit mit Christian Effenberger ermöglicht die
Amiga Arena einen Sonderpreis für Siteway.
Dieses Programmpaket befindet sich noch im Entwicklungsstadium.
Siteway beschäftigt sich mit integriertem Site- und
Content-Managment.
Infos zu Siteway:

SiteWay soll folgende Eigenschaften besitzen:
Datenbankbasiertes Layout- und Content-Managment.
Automatische Erzeugung von WebSites nach zu bestimmenden Regeln und
Inhalten.
Automatische Erzeugung der Navigationen nach zu bestimmenden Regeln.
Automatische Konvertierung für Webgerechte Datei-Formate.
Globale und Lokale Formate, Regeln und Inhalte.
Templates (Vorlagen) für alle relevanten Bereiche.
Vorgefertigte Templates und Default-Klassen.
Komplexer Template-Editor.
Zentrale oder Dezentrale Verwaltung aller Resourcen.
Erhaltung der Originale aller Resourcen.
Vollständige Projektverwaltung.
Intuitiv zu bedienende GUI.
Funktionserweiterungen mittels externer Programme per DOS und/oder ARexx.

Weitere Infos zu Siteway finden Sie im Bereich "Aktionen" in der Amiga
Arena.«


»Amiga Arena News
(25.04.2001)

Image/Visuel Engineer CD Rom Sonderpreis Aktion!
In Zusammenarbeit mit der Fun Time World und Marco Seppänen kann die Amiga
Arena einen Sonderpreis für die Software Image Engineer/Visuell Engineer 
als CD Rom Edition ermöglichen. Image Engineer ist wohl die mit abstand 
erfolgreichste und beste Bildbearbeitungs Software im Sharewarebereich die 
sich hinter Kommerzieller Software nicht "verstecken" braucht!
Image Engineer bietet eine vielzahl von möglichkeiten um Ihre Bilder zu
bearbeiten.Bitte besuchen Sie die Homepage von Image Engineer für weitere
Informationen und einzelheiten unter:
Image Engineer - http://personal.inet.fi/taide/smarko/ImageEngineer/

Die Image Engineer CD Rom erstellt exklusiv von der Fun Time World würde
sämtliche zusatzprogramme wie Visuell Engineer,Arexx Scripte,
Anleitungen,Homepage,Tutorials u.v.m. beinhalten!

Der Sonderpreis für die CD Rom Edition von 49,- DM wäre für erstmals 2
Monate möglich!

Um Ihnen diese Special Edition zu ermöglichen setzt Marko Seppänen eine
mindest Bestellung von 30 Einheiten vorraus!

Wenn Sie diese CD Rom erwerben möchten so füllen Sie bitte die verbindliche
Vorbestellung auf der Seite
http://www.funtime-world.de/shop/produkte/ar0002.shtml -  Image Engineer
Bestellung aus!

Kontakt:

Image Engineer:
Mail:Marko Seppänen - smarko@quicknet.inet.fi
Homepage: http://personal.inet.fi/taide/smarko/ImageEngineer/

Amiga Arena:
Mail:Olaf Köbnik - olaf.koebnik@online-club.de
Homepage: http://www.online-club.de/~ARENA/

Fun Time World:
Mail:Sebastian Brylka - FunTime@t-online.de
Homepage:http://www.funtime-world.de«


»Amiga Arena News
(28.04.2001)

Amiga Arena Sonderpreis Aktion!
In Zusammenarbeit mit Andreas Kleinert ermöglicht die Amiga Arena
einen Sonderpreis für SViewIV und akMPEG.
Das Bundle ist nur bis zum 31.05.2001 zum einmaligen Sonderpreis 
erhältlich!
Weitere Informationen zur Registration befinden sich in der Amiga Arena
unter der Rubrik "Aktionen".

TaskiSMS Sonderpreis!
Der SMS Sender für den Amiga ist nur noch bis zum 10.05.2001 zum
Sonderpreis erhältlich!«


»Amiga Arena News
(01.05.01)

Amiga Arena Interview Aktion!
Schlachtfeld2 das runden basierende Strategiespiel wurde
von Peter Weigoldt in Amos entwickelt und als Sharware vertrieben.
Schlachtfeld2 machte spielerrich schon Spass doch verlor Ich persöhnlich
das Interesse aufgrund der weniger ansprechenden Grafik und der etwas
unübersichtlichen Handhabung was die Steuerung der Einheiten betrift!
Seit einiger Zeit hat ein neues Team die Entwicklung aufgenommen und es
scheint anhand der ersten Previews das Schlachtfeld ein wirklich gutes
Strategiespiel werden könnte!
Die Amiga Arena nahm dies zum Anlass und befragte Horst Diebel 
von Amiga Society zu weitern Einzelheiten!
Lesen Sie das sehr ausfürhliche Interview in der Rubrik "Aktionen"!

Nachtrag: Amiga Arena meint!

Das Team  um Horst D. ist sehr daran Interressiert das
Ihr euch an der Entwicklung in Form von Vorschlägen,Grafiken etc. 
beteiligt!
Ihr könnt so Einfluss auf das Spiel nehmen!
Seid Kreativ und unterstüzt aktiv die Amiga Entwickler es kommt
uns allen nur zu gute!«


»Amiga Arena News
(01.05.2001)

Amiga Arena Sonderpreis Aktion!
In Zusammenarbeit mit Dirk Stöcker ermöglicht die Amiga Arena
einen Sonderpreis für die xadmaster.library.
Die xadmaster.library dient zum entpacken aller Art von Archiven.
Weitere informationen über xadmaster.library finden Sie unter:
http://www.dstoecker.de/xadmaster.html 

Desweiteren besteht die möglichkeit eine AmigaOS 3.9 CD 
von Dirk S. Gratis zu erhalten!
Informationen dazu in der Rubrik "Aktionen".«


»Amiga Arena News
(03.05.2001)

Amiga Arena - F-Base V2.4 Vollversion

Mit der Genehmigung von Frederic Laboureur 
(Entwickler von "PureBasic) ermöglicht
die Amiga Arena die Uneingeschränkte und Registrierte
Version von F-Base V2.4!

F-Base ist eine leicht zu bedienende Datenbank!

Einige Features:

  * System friendly. User configurational.
  * Up to 255 data fields. Up to 9999 records.
  * ECS/OCS and AGA support. Selectable screen modes.
  * Handsome interface (designed for 8 colors).
  * All functions on a single screen. No pull-down menus.
  * Interface 4x faster than standard intuition. 10x faster than MUI.
  * Fully multitasking. System compliant.
  * Can associate a picture and sound to each record. The very first
      MULTIMEDIA database??
  * User configurational record associations for utilities and tools.
  * Selectable print (bold, italics and underlined) for record fields
    and data.
  * Asynchronous multitasking.
  * Fully configurable: fonts, screen mode, options, palette and
    language.
  
Weitere Infos zu F-Base entnehmen Sie bitte der
Englischen Guide!

X-tra Bonus - Deutsche Version!
----------------------------
Die Amiga Arena ermöglicht in Zusammenarbeit
mit Richard Kapp (GFXDatabase)
die aktuelle Deutsche Locale!

Besonderen Dank an Frederic L. für die Freigabe und Richard K.
für die Übersetzung der Locale.

Aufruf!
Wer eine Kuzanleitung oder Preview zu F-Base oder KidHTML schreiben möchte
bitte mail an: olaf.koebnik@online-club.de
Um Ihre mithilfe würde ich mich sehr freuen!

Kontakt:

F-Base:
Frederic Laboureur - alphasnd@free.fr

Deutsche Locale:
Richard Kapp - narr.cybersdorf@gmx.net

Homepage:
GFX Database - www.gfxbase.de.vu«

@ENDNODE

@NODE "Diverses4" "Diverse Amiga-News"
@TOC "MAIN"

4. Neuigkeiten von Airsoft Softwair

Airsoft Softwair (http://www.airsoftsoftwair.de) informiert:

»In naher Zukunft wird bei Airsoft Softwair ein großes
Update des NewInstallers, der NewInstaller 2, erscheinen.
Diese Version wird sich dann auch als Standard-Installer
(Sys:C/Installer) verwenden lassen und zwar dabei
mit allen Vorzügen wie Hintergrundbildern, Sounds, Internet
Integration usw. Eine exklusive Preview Version dieses
revolutionären Tools wird in einigen Tagen für Benutzer
der The Best Of Airsoft Softwair Gold Edition CD-ROM
bereitgestellt werden. Auch die endgültige Version wird
für Besitzer der CD-ROM als Vollversion zur Verfügung
gestellt. Der NewInstaller 2 wird neue Maßstäbe setzen,
da es mit ihm auch erstmals möglich sein wird, komplette
Softwarepakete als eine Exe Datei zur Verfügung zu 
stellen (wie das auf anderen System schon längst
üblich ist). Mehr Details werden bald bekanntgegeben.
Wer nicht die The Best Of Airsoft Softwair Gold Edition
CD-ROM besitzt und trotzdem sich schon einen
Einblick über die NewInstaller Version 2 verschaffen
möchte, für den werden ab nächsten Montag einige
Screenshots auf der Airsoft Softwair Homepage
bereitstehen.«

@ENDNODE

@NODE "Diverses5" "Diverse Amiga-News"
@TOC "MAIN"

5. Kurzmeldungen (von Oliver Tacke)

---------------------------------------------------------------------------
 Software (kommerziell)
---------------------------------------------------------------------------

 Für PageStream ist ein Update auf Version 4.0.9 erschienen. Verbesserungen
 gab es unter anderem bei der Druckausgabe und der PDF-Kompression.
 [http://www.haage-partner.com/]

 Das isdnsurfer.device für gleichnamige ISDN-Karte steht in Version 1.943
 zum Download bereit.
 [http://www.jschoenfeld.com]

 Vom Browser Voyager ist eine neue Betaversion (V3.3.95) erschienen.
 [http://v3.vapor.com/]

 Zusätzlich gibt es eine neue Betaversion des Image Decoder für V3.3, die
 NICHT kompatibel ist zu V3.2.
 [http://v3.vapor.com/]

 Das Druckertreibersystem Turboprint ist in Version 7.17 beta erhältlich.
 [http://www.irseesoft.de/tp717beta.lha]

 Für das Programm Digital Almanac III kann nun das Update auf Version 3.1
 heruntergeladen werden.
 [http://www.soft-ware.de/dalmanac]

 Elbox hat die S3-Virge Treiber für das Mediator-PCI-Busboard fertigge-
 stellt. Sie sollen 100% Picasso96 kompatibel sein.
 [http://www.elbox.com]

 Zu StormC 4 ist ein Update erschienen, das einige Fehler behebt und die
 Unterstützung für Mixed Binaries verbessert.
 [http://www.haage-partner.com/]

 Der iMac-Emulator iFusion ist nach langer Wartezeit fertig und wird aus-
 geliefert.
 [http://www.microcode-solutions.com/home.htm]

 Eine neue Version (V1.3) des MASMPegDevice ist erschienen.
 [http://www.platon42.de/platon/files/mus/MASMPegDevice.lha]


---------------------------------------------------------------------------
 Software (nicht kommerziell)
---------------------------------------------------------------------------

 Zu Apache, dem vermutlich meistgenutzten Webserver weltweit, ist ein neuer
 Patchlevel erschienen (1.3.19 - PHP 4.0.4. pl 1).
 [http://www.stud.uni-karlsruhe.de/~uck4/AmigaApache/]

 GhostScript, ein bekannter Viewer für pdf- und PostScript-Dateien, steht
 in Version 6.50 bereit.
 [http://www.muenster.de/~tomjoad/]

 Das Programm VirusExecutor ist in Version 2.16 veröffentlicht worden.
 [http://home.inet.tele.dk/vht-dk/amiga/ve/VirusExecutor.lha]

 Außerdem ist VEPatch.Brain V1.31 für VirusExecutor erschienen.
 [http://home4.inet.tele.dk/vht-dk/amiga/ve/VEPatchBrain.lha]

 Der Movieplayer Softcinema ist in der Version 0.12 beta erschienen.
 [http://www.amiga.pl/softcinema/bin/SoftCinema_012.lha]

 Der AOL Instant Messenger Klon AmigAIM ist in Betaversion 0.9414 veröf-
 fentlicht worden.
 [http://www.missingpiece.com/AmigAIM/]

 Der Virenaufspürer Safe ist in Version 15.3 erschienen.
 [http://home4.inet.tele.dk/vht-dk/amiga/safe/Safe.lha]

 Der SMS-Versender TaskiSMS ist in Version 2.55 herausgegeben worden und
 enthält diverse Fehlerkorrekturen.
 [http://taskisms.taski.com.pl]

 Version 4 des 3D-Hardware-Treibersystems Warp3D ist erschienen.
 [http://ftp.haage-partner.com/3DWorld/Warp3D-4.0.lha]

 Laut Thomas Frieden von Hyperion läuft der Voodoo 3 Treiber für Warp3D
 stabil, ist jedoch noch nicht fertig.
 [http://www.vgr.com/cybergfx/]

 Für Scalos ist ein neues DefIcons PlugIn erschienen. Voraussetzung ist
 mindestens AmigaOS 3.5.
 [http://scalos.striatum.org/products/scalos/modules/Scalos-Plugin_DefIcons
 .lha]

 Ebenfalls für Scalos ist die neue Version des Persistent Windows PlugIn.
 [http://scalos.striatum.org/products/scalos/modules/Scalos-Plugin_Persist
 .lha] 

 Eine Portierung des Datenbank-Systems MySQL (V3.23.36) steht bereit.
 [http://sixk.maniasys.com]

 Das Disk-to-HD-Installer-Programm JST ist in Version 4.7b erschienen.
 [http://jffabre.free.fr/amiga/bintools/LATEST/jst.lha]

 Der Dateimanager ClassAction ist in Version 4.1 herausgegeben worden und
 unterstützt nun u.a. auch LHA- und ZIP-Archive.
 [http://www.martin-elsner.de/]

 Dem Treiber für Grafiktabletts, FormAldiHyd, ist ein Update auf V2.3
 widerfahren.
 [http://www.platon42.de/platon/index2.html]

 SnoopDOS ist in Version 3.7 erschienen.
 [http://ftp.wustl.edu/~aminet/aminet/util/moni/SnoopDOS.lha]


---------------------------------------------------------------------------
 Hardware
---------------------------------------------------------------------------

 Das PCI-Busboard Predator-SE von Eyetech ist erhältlich. Es wird am
 Expansion Slot des Amiga 1200 angeschlossen und stellt 5 PCI-Plätze
 bereit.
 [http://www.eyetech.co.uk/NEWS/PREDA001.HTM]


---------------------------------------------------------------------------
 Verschiedenes
---------------------------------------------------------------------------

 Die Mailingliste zu Thomas Wenzels AmigaAmp ist umgezogen. Sie kann von
 nun an direkt per amigaamp@amigaamp.de genutzt werden.
 [http://www.amigaamp.de]

 Met@box hat nun offiziell bekanntgegeben, was alle bereits vermutet haben:
 Die Entwicklung des PPC-Boards "Joecard" ist gestoppt worden, wie alle
 Aktivitäten im Amiga Bereich.
 [http://joecard.com]

 Crystal Software heißt von nun an ClearWater Interactive.
 [http://www.cw-i.com]

Oliver Tacke <oliver@aakt.de> - schickt mir eure News!

@ENDNODE

@NODE "Schluss" "Abschließend"
@TOC "MAIN"

Abschließend
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AMIGA nimmt einmal mehr einen Kurswechsel vor - Teil 2 (von C. Schröder)

Seit der überraschenden Kurskorrektur, die AMIGA auf der Messe in St. Louis 
bekannt gegeben hat, ist nun ein Monat vergangen, in dem jeder Amiga-
Anwender die Möglichkeit hatte, sich die Entscheidungen begreiflich zu 
machen. Erleichtert wurde dies durch das technische Update, welches das 
Unternehmen Mitte April heraus gegeben hat. Dieses verdeutlicht, dass sich 
zwar an dem Ziel, ein hardwareunabhängiges und skalierbares Betriebssystem 
zu schaffen, offenbar nichts geändert hat, der Weg dahin sowie der Zeitplan 
wurden jedoch, wie bereits in der letzten Ausgabe berichtet, grundlegend 
modifiziert, leider jedoch nicht zum Besseren, wie zumindest einige User, 
darunter auch ich, befinden.

Aber nicht nur manch Anwender hat Schwierigkeiten mit AMIGAs neuem Kurs - 
in einer wahren Zwickmühle stecken die Entwickler. Sollen sie nun für das 
AmigaOS oder das AmigaDE Programme schreiben? Denn es ist ja zu 
berücksichtigen, dass letzteres erst im AmigaOS 4.2, welches für das Ende 
dieses Jahres angekündigt ist, enthalten sein soll, dafür aber auch in 
Versionen für andere Plattformen, insbesondere x86-Rechner, auf den Markt 
kommen wird und somit Chancen haben dürfte, eine genügend große Nutzerbasis 
zu gewinnen, um sich zu etablieren.
Das AmigaOS 4.0 dagegen soll zwar bereits im Sommer erscheinen, aber 
ausschließlich für PowerPC-Rechner, wobei es noch nicht einmal sicher ist, 
dass auch die PowerUp-Boards von Phase 5 / DCE berücksichtigt werden. 
Dementsprechend gering wird die Zahl der potenziellen und tatsächlichen 
Käufer von AmigaOS4.0-Programmen sein, und somit ist die Gefahr groß, dass 
die kommerziellen Softwarehersteller ein Verlustgeschäft machen und ihre
ersten AmigaOS4.0-Produkte gleichzeitig ihre letzten sein werden.
Daraus ergibt sich nur eine logische Konsequenz: Auch wenn das AmigaDE 
später erscheint als das AmigaOS 4.0, so macht es unter 
Marktgesichtspunkten nur Sinn, für ersteres zu entwickeln.

Augenblicklich können die Programmierer im Übrigen für das AmigaOS 4.0 
mangels Entwicklertools noch gar nicht, und für das AmigaDE aufgrund 
fehlender AmigaSDK-Bestandteile, wie etwa dem immer noch ausstehenden GUI-
Entwicklungssystem, nur eingeschränkt Software schreiben. So kann es nicht 
verwundern, dass die bereits seit Monaten kaum noch vorhandene kommerzielle 
Amiga-Softwareentwicklung nun vollends droht, zusammenzubrechen. Wichtige 
Projekte, wie etwa der Wildfire-Nachfolger Taifun oder die Spiele von X-
Cellence, liegen auf Eis, und kommerzielle Firmen wie Titan Computer und 
Epic Interactive haben sogar Software für AMIGAs heimlichen 
Hauptkontrahenten, dem - wohlgemerkt nichtgewerblichen - MorphOS-Projekt, 
angekündigt. Spätestens zu dem Zeitpunkt hätten bei AMIGA sämtliche 
Warnlampen aufleuchten müssen, aber der fehlenden Reaktion nach zu urteilen 
scheint dies nicht der Fall gewesen zu sein - es sei denn, das Unternehmen 
bereitet hinter den Kulissen eine erneute Strategieänderung vor.

Es ist mir wichtig, deutlich zu machen, dass es mir nicht darum geht, aus 
ideologischen Gründen ein PowerPC-AmigaOS zu verhindern. AMIGA kann den 
AmigaOS-Sourcecode von mir aus gern Haage & Partner oder dem MorphOS-Team 
überlassen, damit diese auf eigene Faust eine PowerPC-Weiterentwicklung des 
AmigaOS vornehmen können, jedoch ohne darüber hinaus finanzielle oder 
andere Ressourcen beziehungsweise Support zu leisten. In AMIGAs jetziger 
Strategie jedoch sehe ich nicht nur eine Gefahr für das Ziel, ein 
skalierbares und hardwareunabhängiges Betriebssystem zu schaffen, sondern 
auch für die Existenz des Unternehmens selbst.


Damit bis zum nächsten Monat,

euer

Carsten Schröder

@ENDNODE
