@database "DosControl.guide"
;@Font topaz.font 8
@node "Main" "DosControl v6.0 (C) Kuester DatenSysteme 1995"

@{b}                                DosControl@{ub}


                  (c) 1995-2000 by Küster DatenSysteme

                    - Andreas Kuester & Uwe Brosch -

@{b}                               v6.0 release@{ub}

      Dies ist lediglich ein Auszug aus dem 200seitigen Handbuch !


@{i}@{b}    Inhalt :@{ui}@{ub}

    @{" Vertriebshinweise            " link "/Bitte_lesen/main"}


    @{" 1. 1. Glückwunsch :-)        " link "Glueckwunsch"}
       @{" 2. Konzept                " link "Konzept"}
       @{" 3. Hinweise               " link "Hinweise"}
       @{" 4. Voraussetzungen        " link "Voraussetzungen"}
       @{" 5. Programmgeschichte     " link "changes.txt/main"}

    @{" 2. 1. Bedienungs-Elemente    " link "BedienungsElemente"}
       @{" 2. Baum-Funktion          " link "[Fx]FunktionsTastenSHIFT"}
       @{" 3. Funktions-Gadgets      " link "FunktionsGadgets"}
       @{" 4. Menues                 " link "Menues"}
       @{" 5. Zusätzliche Funktionen " link "Zusatz"}

    @{" 3. 1. Konfiguration          " link "Konfiguration"}
       @{" 2. Fehler-Datei           " link "FehlerDatei"}
       @{" 3. Tips, Tricks, Hinweise " link "Tips&Tricks"}

@endnode
@node "GlueckWunsch" "Glückwunsch"

 @{b}Herzlichen Glückwunsch!@{ub}

 Sie  haben  mit  DosControl ein mächtiges Programm erworben, daß Ihnen
 bei  der  täglichen  Arbeit  mit  Ihrem  Computer  ein unentbehrliches
 Hilfsmittel  sein  wird.  DosControl nimmt Ihnen alle Schwierigkeiten,
 die beim Umgang mit dem CLI und der Workbench des Amiga auftreten, ab.
 Sie  können  von  nun  an  alle  Funktionen  mit  der  Maus ausführen.
 Zusätzlich   bekommen   Sie  viele  Hilfsmittel  für  den  Umgang  mit
 Festplatten  und  Disketten,  den  Aufruf  von eigenen Programmen, das
 Ansehen  von  Bildern  samt  Ausdruckfunktion und das Abspielen vieler
 Soundtypen und Lieder.  Dank seiner guten Benutzungsoberfläche und den
 wirkungsvollen  Funktionen ist DosControl ein Programm, das sowohl für
 Einsteiger  als  auch für fortgeschrittene Anwender geeignet ist.  Wir
 hoffen,  daß  Sie  mit DosControl zurechtkommen und Ihnen das Arbeiten
 sowohl  mit  dem  Programm,  als  auch  mit dem Amiga insgesamt Freude
 bereitet.  Dieses Handbuch soll Ihnen dabei helfen.

 Die  Anzahl der Funktionen von DosControl ist gegenüber vergleichbaren
 Programmen   eindeutig   höher.   Von  der  Leistungsfähigkeit  dieser
 Funktionen   ganz   abgesehen.    Trotzdem   ist   es   gelungen,  den
 Speicherbedarf  gegenüber  seinen  Mitbewerbern  erstaunlich gering zu
 halten.   So  haben  auch  Anwender  mit  einem  kleinen  Speicher die
 Möglichkeit,  DosControl  weitestgehend im vollen Umfang zu nutzen (zu
 den  Ausnahmen  komme ich später).  Der größte Vorteil liegt aber wohl
 darin,  daß  das ganze Programm in "einem Stück" vorliegt und nicht in
 ein   dutzend  Module  aufgesplittet  ist.   So  kann  man  auch  ohne
 Installations-Prozedur DosControl bequem von jeder Diskette/Festplatte
 starten, ohne auf wichtige Funktionen verzichten zu müssen.


 Wenn  Sie  Fragen  oder  Probleme  haben  sollten,  so  können Sie uns
 selbstverständlich  in  den  Zeiten  von 10:00 bis 13:00 und 15:00 bis
 18:00  Uhr  anrufen,  unsere  Support-Mailbox  nutzen  oder persönlich
 vorbeikommen.   Wir  werden uns bemühen, eine rasche Lösung zu finden.

@endnode
@node "Konzept"

 @{b}1. Das Konzept von DosControl  v 6.0@{ub}

 Es  gibt  auf  dem  Markt eine Vielzahl von sogenannten CLI-Utilities.
 Alle  haben  gemeinsam,  daß  sie versuchen, die Aufgaben des CLI (und
 teilweise  auch  der  Workbench)  mit  der  Maus anstelle der Tastatur
 auszuführen.   DosControl  hat  es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur
 diese   Funktionen   zu  erfüllen,  sondern  dem  Anwender  auch  noch
 weitergehende  Hilfsmittel  wie z.B.  einen schnellen Festplatten- und
 Diskettenoptimizer, Bild- und Textviewer, Musik-Player und vieles mehr
 zur Verfügung zu stellen.

 Es  wurde  besonders  darauf geachtet, den Speicherverbrauch so gering
 wie  möglich  zu  halten.  Die Art, wie DosControl programmiert wurde,
 hat  den  Vorteil,  daß  alle Funktionen in einem Stück vorliegen, und
 nicht  in  mehreren  Teilprogrammen.   Das  macht  die Handhabung sehr
 einfach.   DosControl  ist "offen" programmiert, das bedeutet für Sie,
 daß   Sie   externe   Utilities  einfach  einbinden  können,  was  die
 Leistungsfähigkeit noch zusätzlich steigern kann.

@endnode
@node "Hinweise"

 @{b}2. Hinweise zum Handbuch@{ub}

 Damit Sie von Anfang an keine Probleme im Umgang mit DosControl haben,
 sind wir beim Schreiben des Handbuches in der Reihenfolge vorgegangen,
 in   der  Sie  DosControl  kennenlernen  werden.   Beginnend  mit  dem
 allgemeinen  Bildschirmaufbau  über  die Konfigurierung bis hin zu den
 umfangreichen  Funktionen, die sich hinter den zahlreichen Gadgets und
 Menus  verstecken.   Am  Ende des Handbuches finden Sie eine Liste der
 Fehlermeldungen,  die  DosControl ausgibt und ein Stichwortverzeichnis
 zum  schnellen  Finden  von  Begriffen,  außerdem  ein Glossar, um das
 Handbuch  durch  in den Text eingefügte Erklärungen einzelner Begriffe
 nicht unübersichtlich werden zu lassen.

 Lesen  Sie dieses Handbuch ganz durch.  Sie ersparen sich so unnötigen
 Frust,  denn  nur  mit  "Try and Error" kann man nicht alle Funktionen
 eines  so  umfangreichen Programmes herausfinden und nur so ist man in
 der  Lage  alle  Annehmlichkeiten,  die DosControl bietet, nach kurzer
 Zeit zu nutzen.





 @{b}3. Rechtliche Hinweise@{ub}

 DosControl  wird  mit  Teilen  der  Workbench v2.04 ausgeliefert.  Das
 Copyright  an  diesen  Programmen  liegt  bei der Commodore Amiga Inc.
 Commodore,   Amiga,   Workbench   und   Kickstart   sind  eingetragene
 Warenzeichen  der  Commodore  Amiga  Inc.   Weitere in diesem Handbuch
 genannte    Sondernamen   von   Herstellern   und   Produkten   können
 urheberrechtlich  geschützt  sein,  auch wenn darauf nicht hingewiesen
 wird.   Das Programm ist nicht kopiergeschützt, sie können und sollten
 sich  eine  Sicherheitskopie  anfertigen  und nur mit dieser arbeiten.
 Wie Sie das machen, wird auf der nächsten Seite beschrieben.

 Die  Weitergabe,  Veränderung, Übersetzung und Vervielfältigung sowohl
 der Programme, Texte als auch des Handbuchs ist nicht gestattet!

@endnode
@node "Voraussetzungen"

 @{b}4. Die Hardware-Voraussetzungen@{ub}

 Um  DosControl anwenden zu können, wird ein beliebiger Commodore Amiga
 mit  mindestens  1 MB  Speicher benötigt.  Das Programm  ist mit jeder
 offiziellen Kickstart- und Workbench-Version ab v2.x lauffähig.  Ihrer
 Hardware-Konfiguration sind nach oben keine Grenzen gesetzt.

 Die  Funktionen  'Bitmap'  und 'Optimiere' können bei zuwenig Speicher
 eventuell  nicht  ausgeführt werden.  Einige Funktionen sind nur unter
 dem Betriebssystem 3.x bzw.  auf einem "AGA-Rechner" (A1200 und A4000)
 möglich.  Ich weise an den entsprechenden Stellen nochmals darauf hin.





 @{b}5. Die vorausgesetzten AmigaOS-Kenntnisse@{ub}

 In diesem Handbuch wird vorausgesetzt, daß Sie mit den grundsätzlichen
 Funktionen  Ihres  Amiga,  soweit  sie  in  den  Commodore-Handbüchern
 erläutert  werden,  vertraut  sind.   Sollte  Ihnen etwas unklar sein,
 sehen  Sie bitte zuerst in dem entsprechenden Handbuch Ihres Computers
 nach.   Einige  Begriffe,  von  denen  wir  meinen,  daß  sie  in  den
 Commodore-Büchern  zu  kurz oder gar nicht beschrieben sind, haben wir
 im  Anhang  als  Glossar  zusammengefaßt.   Ich hoffe, daß Ihnen damit
 geholfen    ist.     Bei   schwerwiegenden   Problemen   steht   Ihnen
 selbstverständlich unsere HotLine zur Verfügung.

 Das  Programm wird mit der Maus über Menus und Gadgets gesteuert.  Für
 Liebhaber  der  Tastatur  sind  in  der  aktuellen  Version  fast alle
 Funktionen natürlich auch über Shortcuts aufrufbar.

@endnode
@node "BedienungsElemente" "Bedienungselemente"

 @{b}Bedienungs-Elemente
 -------------------@{ub}
 Vor  den  einzelnen  Funktionsbeschreibungen möchte ich hier noch
 etwas  zur Anwahl der Gadgets.  Grundsätzlich werden alle Gadgets
 in  DosControl  mit  der linken Maustaste angewählt.  So wird die
 auf   dem   Gadget  beschriebene  Funktion  aufgerufen.   Um  den
 Bildschirm  nicht mit zu vielen Gadgets zu überladen, sind einige
 Gadgets  zweifach  belegt.   Um  die  zweite Funktion aufzurufen,
 betätigen  Sie  statt  der  linken, die rechte Maustaste.  Welche
 Funktionen diese doppelte Anwahlmöglichkeit bietet, entnehmen Sie
 der jeweiligen Funktionsbeschreibung.

 In  den  Funktionsbeschreibungen  wird  das  Verzeichnis,  das im
 aktiven  Auswahlfenster  (das  mit dem blauen Rahmen) dargestellt
 ist,  als  Quell-  oder  Source-Verzeichnis  und das im inaktiven
 Auswahlfenster als Ziel- oder Destination-Verzeichnis bezeichnet,
 wenn  eine  Funktion  auf beide Verzeichnisse zugreift (z.B.  das
 Kopieren einer Datei von einem Verzeichnis in ein anderes).

 Beginnen  möchte  ich  aber  mit  Bedienungselementen,  die keine
 Beschriftung   haben,  teilweise  sogar  'unsichtbar'  sind,  das
 Arbeiten mit DosControl aber erst möglich machen.


                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/BedienungsElemente/main"}

@{" [ 1 ] Laufwerks-Gadgets        " link "[1]LaufwerksGadgets"} @{"[ xx ] 'ROOT'-Gadget            " link "[xx]ROOTGadget"}
@{" [ 2 ] Datei-Auswahlfenster     " link "[2]DateiAuswahlFenster"} @{"[ xx ] 'HELP'-Taste             " link "[xx]HELPTaste"}
@{" [ 3 ] Pfad-Zeile               " link "[3]PfadZeile"} @{"[ xx ] 'ESC'-Taste              " link "[xx]ESCTaste"}
@{" [ x ] Roll-Balken und -Gadgets " link "[x]Rollbalken"} @{"[ xx ] 'RELABEL'-Gadget         " link "[xx]RELABELGadget"}
@{" [ 7 ] Aktivierungs-Gadgets     " link "[7]AktivierungsGadgets"} @{"[ xx ] 'StopMusik'-Gadget       " link "[xx]StopMusikGadget"}
@{" [ 8 ] DateilistenKopierGadgets " link "[8]DateilistenKopierGadgets"} @{"[ xx ] 'HardCopy'-Gadget        " link "[xx]HardCopyGadget"}
@{" [ 9 ] Directory-Gadget         " link "[9]DirectoryGadget"} @{"[ xx ] 'NewShell'-Gadget        " link "[xx]NewShellGadget"}
@{"[ 10 ] 'Parent'-Gadget          " link "[10]ParentGadget"} @{"[ xx ] 'Iconify'-Gadget         " link "[xx]IconifyGadget"}

@{"[ Fx ] Funktions-Tasten normal  " link "[Fx]FunktionsTastenNormal"} @{"[ Fx ] Funktions-Tasten & SHIFT " link "[Fx]FunktionsTastenSHIFT"}

@endnode
@node "[1]LaufwerksGadgets" "Laufwerks-Gadgets"


                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/BedienungsElemente/main"}


@{b}[ 1 ]  Laufwerk-Gadgets@{ub}
       Klicken  Sie  mit  der  linken  Maustaste auf ein Gadget, so wird
       dessen  Inhalt in dem aktiven Datei-Auswahlfenster angezeigt.  Es
       kann  vorkommen,  daß  Sie mehr Laufwerke, als Gadgets haben.  In
       diesem Fall drücken Sie statt der linken die rechte Maustaste und
       schon werden die weiteren Laufwerke angezeigt.  Genauso verfahren
       Sie, wenn Laufwerke nachträglich eingebunden (gemountet) werden.
@endnode
@node "[2]DateiAuswahlFenster" "Datei-Auswahlfenster"


                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/BedienungsElemente/main" 0}


@{b}[ 2 ]  Datei-Auswahlfenster@{ub}
       Direkt nach dem Programmstart sehen Sie in dem linken Fenster den
       Inhalt  des  Verzeichnisses,  von  dem  aus DosControl aufgerufen
       wurde.   Für  den Fall, daß Sie DosControl nicht von der Diskette
       gestartet  haben,  legen  Sie  diese  jetzt  bitte in das interne
       Laufwerk  Ihres  Rechners  und  betätigen  Sie  das  Drive-Gadget
       [DF0:].   Nach  kurzer Zeit sehen Sie das sogenannte 'Root-' oder
       'Wurzelverzeichnis',  die  oberste  Ebene  der Diskette.  Wie Sie
       sehen,  sind  einige  Zeilen  in  blau,  die  anderen  in schwarz
       dargestellt.    Die  blauen  sind  Verzeichnisse,  die  schwarzen
       Dateien.  Klicken Sie jetzt bitte zweimal kurz hintereinander mit
       der  linken  Maustaste  auf das "S"-Verzeichnis.  Jetzt sehen Sie
       den Inhalt dieses Verzeichnisses.

       Drücken  Sie,  während  sich  der  Mauszeiger  über einem Fenster
       befindet, die rechte Maustaste, so schaltet die Anzeige um und es
       werden  alle  physikalischen  und logischen Laufwerke (sogenannte
       'Assigns')  sichtbar.   Dies  ist  die einfachste Methode, extrem
       schnell  in bestimmte Verzeichnisse zu gelangen, z.  B.  das "C:"
       oder "S:"-Verzeichnis.

       Klicken  Sie ein zweites Mal, so werden alle Laufwerke angezeigt,
       diesmal allerdings mit ihren logischen Namen.

       Klicken  Sie  ein  drittes Mal die rechte Maustaste und es werden
       alle  bis  jetzt eingelesenen Verzeichnisse angezeigt.  So können
       Sie   schnell  zwischen  verschiedenen  Verzeichnissen  hin-  und
       herspringen,  ohne  jedesmal  die  teilweise  recht  langen Pfade
       benutzen  zu  müssen.   Wir kommen später auf diese Möglichkeiten
       zurück.   Bitte führen Sie einen weiteren Klick aus, um wieder zu
       unserem "S"-Verzeichnis zu gelangen.

       Der  Name  "Datei-Auswahlfenster"  sagt aber bereits aus, daß man
       hier mehr machen kann, als sich von Verzeichnis zu Verzeichnis zu
       bewegen.   Im  linken  Fenster sollte jetzt wieder der Inhalt von
       "DF0:S"  zu  sehen  sein.   Bewegen  Sie den Mauszeiger über eine
       Datei  (schwarz) und halten die linke Maustaste gedrückt, während
       sie  die  Maus  nach  unten  bewegen.   Sie sehen, es werden alle
       Zeilen  invertiert  dargestellt,  über  die Sie Ihre Maus führen.
       Genauso  können  Sie  auch Zeilen deselektieren.  Wenn sie an den
       unteren oder oberen Fensterrand kommen, scrollt der Inhalt in die
       entsprechende Richtung weiter.

       Neben  der  Maus  können  Sie auch die Tastatur zur Selektion und
       Steuerung  benutzen.   Durch  die  Cursortasten <Cursor hoch> und
       <Cursor runter> können Sie den gewünschten Eintrag "anfahren" und
       mit    <Return>    anwählen.     Durch    die    Betätigung   von
       <Shift>+<Cursortaste> können Sie zum ersten bzw.  letzten Eintrag
       springen.   Durch  die Selektion springt der Anwahlcursor auf die
       nächste Zeile, so daß Sie z.  B.  durch <Return> eine ganze Reihe
       untereinander liegende Einträge selektieren können.  Dabei können
       Sie   auch   in   Unterverzeichnisse   gehen,   indem   Sie   die
       Tastenkombination  <Shift>+<Return>  betätigen;  sie  bewirkt das
       gleiche,  wie  ein  Doppelklick  auf den jeweiligen Eintrag.  Als
       letztes  haben  Sie noch die Möglichkeit, mit der <TAB>-Taste das
       aktuelle   Auswahlfenster  zu  wechseln.   Auch  das  horizontale
       Scrolling  kann man auf diese Weise vornehmen.  Versuchen Sie es,
       indem  Sie  die  Taste  <Cursor  rechts> drücken.  Wie Sie sehen,
       scrollt  der  Inhalt  des Fensters weiter nach rechts, so daß Sie
       das  Datum,  die  Protection-Flags und ggf.  die Kommentare sehen
       können.   Klicken  Sie mit der Maus einen Eintrag an und benutzen
       danach  eine  Cursor-Taste, so wird ab der Position fortgefahren,
       die Sie mit der Maus angewählt haben.

@endnode
@node "[3]PfadZeile" "Pfad-Zeile"


                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/BedienungsElemente/main" 0}


@{b}[ 3 ]  Pfad-Zeile@{ub}
       In  dieser Zeile wird der komplette aktuelle Pfad angezeigt.  Sie
       können hier aber auch direkt einen Pfad eingeben.  Führen Sie den
       Mauszeiger  über das Pfad-Textfeld hinter das 'S' und drücken die
       linke Maustaste.  Ein Cursor erscheint und Sie können jetzt "/DC"
       eingeben.   Jetzt  sehen  Sie  den  Inhalt  des Pfades "DF0:S/DC"
       (natürlich   nur,   sofern  das  entsprechende  Verzeichnis  auch
       existiert).

@endnode
@node "[x]RollBalken" "Roll-Balken und -Gadgets"


                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/Bedienungselemente/main" 0}


@{b}[ 4 ]  Vertikal-Rollbalken@{ub}
       Klicken  Sie  sich  selbständig  in  das Verzeichis "DF0:C".  Sie
       sehen  nun  in  dem Fenster nur einen Teil der Files, die sich in
       dem   Verzeichnis  befinden.   Genau  für  diesen  Fall  ist  der
       Vertikal-Rollbalken  vorgesehen.  Bewegen Sie den Mauszeiger über
       den  Balken,  drücken  Sie die linke Maustaste und halten Sie sie
       gedrückt, während Sie die Maus nach unten bewegen...



@{b}[ 5 ]  Vertikal-Rollgadgets@{ub}
       Diese   Gadgets   haben   die   gleiche  Aufgabe,  wie  der  eben
       beschriebene  Rollbalken,  nur  kann  man hiermit unter Umständen
       etwas präziser arbeiten.  Probieren Sie die Funktion einfach aus.



@{b}[ 6 ]  Horizontal-Rollbalken + -Gadgets@{ub}
       Wie  Sie  sicher festgestellt haben, sind die einzelnen Zeilen in
       dem  Datei-Auswahlfenster  nicht vollständig dargestellt, sondern
       rechts   abgehackt.    Verfahren   Sie   genau,   wie   bei   dem
       Vertikal-Rollbalken,  bewegen  Sie  diesmal  aber  die  Maus nach
       rechts, statt nach unten...

@endnode
@node "[7]AktivierungsGadgets" "Aktivierungs-Gadgets


                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/Bedienungselemente/main" 0}


@{b}[ 7 ]  Aktivierungs-Gadget@{ub}
       Hiermit  können  Sie  das  Fenster Ihrer Wahl zum aktiven Fenster
       erklären.  Klicken Sie einfach das entsprechende Gadget an.

@endnode
@node "[8]DateilistenKopierGadgets" "Dateilisten-Kopier-Gadgets"


                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/Bedienungselemente/main" 0}


@{b}[ 8 ]  Dateilisten-Kopier-Gadget@{ub}
       Klicken  Sie das Laufwerk-Gadget [DF0:] an.  Wählen Sie nun das
       [ > ]-Gadget  an.   Wie  Sie sehen, wurde der Inhalt des linken
       Fensters in das rechte Fenster kopiert und dieses aktiviert.

@endnode
@node "[9]DirectoryGadget" "Directory-Gadget"


                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/Bedienungselemente/main" 0}


@{b}[ 9 ]  Directory-Gadget@{ub}
       Selektieren  Sie in dem linken Fenster das "C"-Verzeichnis.  Wenn
       Sie  jetzt  das  [  ->  ]-Gadget anklicken, so sehen Sie, daß der
       Inhalt  des  "C"-Verzeichnisses  eingelesen  und  in  dem rechten
       Fenster  dargestellt  wird.   Und  wieder wird das rechte Fenster
       dabei aktiviert.

@endnode
@node "[10]ParentGadget" "Parent-Gadget"


                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/Bedienungselemente/main" 0}


@{b}[10]  "Parent"-Gadget@{ub}
       Bewegen Sie die Maus an den rechten Rand des rechten Fensters und
       drücken  die linke Maustaste.  Es erscheint wieder der Inhalt des
       übergeordneten  Verzeichnisses.   Dieses 'unsichtbare' Gadget hat
       die gleiche Funktion, wie das [Parent]-Gadget.

@endnode
@node "[xx]RootGadget" "'Root'-Gadget"


                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/Bedienungselemente/main" 0}


 @{b}"ROOT"-Gadget
 -------------@{ub}
 Klicken  Sie auf dieses Gadget, so wird im aktiven Datei-Auswahfenster
 das "Root"- oder "Wurzel"-Verzeichnis angezeigt.

@endnode
@node "[xx]HelpTaste" "'HELP'"-Taste


                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/Bedienungselemente/main" 0}


 @{b}HELP-Taste
 ----------@{ub}
 Mit dieser Taste wechseln Sie in den Help-Modus.  Bei jedem Gadget und
 jedem  Menu-Punkt, den Sie jetzt mit der Maus betätigen, erscheint ein
 Requester  mit  dem  Online-Hilfstext.   Experimentieren Sie ein wenig
 damit  herum.   Aber noch brauchen Sie diese Funktion wohl nicht, also
 schalten  Sie  wieder  in  den  normalen  Modus  zurück, indem Sie die
 <ESC>-Taste drücken.

@endnode
@node "[xx]ESCTaste" "'ESC'-Taste"


                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/Bedienungselemente/main" 0}


 @{b}ESC-Taste
 ---------@{ub}
 Mit  dieser  Taste  können  Sie  fast  jede  Operation  von DosControl
 abbrechen.   Sollten  Sie  zum  Beispiel 10 Files selektiert haben, um
 diese  zu  löschen  und  plözlich feststellen, daß Sie doch nicht alle
 löschen  wollen,  so  brauchen Sie nur die <ESC>-Taste zu drücken, und
 DosControl bricht nach der gerade bearbeiteten Datei ab.

@endnode
@node "[xx]RELABELGadget" "RELABEL-Gadget"


                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/Bedienungselemente/main" 0}


 @{b}"Relabel"-Gadget
 ----------------@{ub}
 Bei  der  normalen  Nutzung  von DosControl wird auf diesem Gadget der
 Name  des  Datenträgers, der noch freie Platz und die Gesamt-Kapazität
 angezeigt.   Klicken  Sie  jedoch  zweimal  kurz  nacheinander mit der
 linken  Maustaste hierauf, so öffnet sich ein Requester und Sie können
 den Datenträger umbenennen.

@endnode
@node "[Fx]FunktionsTastenNormal" "Funktions-Tasten normal"

 @{b}Funktionstaste F1
 -----------------@{ub}
 Hiermit wechseln Sie in den 2-Fenster-nebeneinander-Modus.




 @{b}Funktionstaste F2
 -----------------@{ub}
 Hiermit aktivieren Sie den 2-Fenster-untereinander-Modus.




 @{b}Funktionstaste F3
 -----------------@{ub}
 Mit  dieser  Taste  wechseln  Sie  in den 1-Fenster-Modus.  Das bisher
 linke  Fenster  wird  jetzt  in  der  maximalen Größe dargestellt, das
 rechte  Fenster  wird "unsichtbar".  Achten Sie auf den blauen Rahmen,
 er  zeigt  an,  welches  Fenster  aktiv  ist.   Klicken  Sie  auf  das
 entsprechende  [ * ]-Gadget und sie vertauschen die Fenster.  Bedenken
 Sie, daß nur vom aktiven Fenster Aktionen ausgehen können !




 @{b}Funktionstaste F4
 -----------------@{ub}
 Mit dieser Taste (de)aktivieren Sie den INCLUDE-Modus.  Dadurch werden
 nur  noch  die  Dateien  im Auswahlfenster dargestellt, die auf das im
 Konfig-Menupunkt "Anzeige" eingegebene Muster passen.




 @{b}Funktionstaste F5
 -----------------@{ub}
 Mit   dieser   Taste   (de)aktivieren   Sie   den   EXCLUDE-Modus  des
 Datei-Auswahlfensters.   Dadurch  werden  alle Dateien, auf die das im
 Konfig-Menupunkt   "Anzeige"   eingegebene  Muster  paßt,  NICHT  mehr
 angezeigt.




 @{b}Funktionstaste F6
 -----------------@{ub}
 Durch  diese  Taste  werden  neben dem Datei-Namen auch die File-Typen
 angezeigt.




 @{b}Funktionstaste F7
 -----------------@{ub}
 Mit dieser Taste werden neben dem Datei-Namen auch die Protection-Bits
 angezeigt.




 @{b}Funktionstaste F8
 -----------------@{ub}
 Mit  dieser Taste werden neben dem Datei-Namen auch die Anzahl der von
 der Datei belegten Blöcke angezeigt.




 @{b}Funktionstaste F9
 -----------------@{ub}
 Mit  dieser  Taste  wird  neben  dem  Dateinamen  auch  das  Datum der
 Erstellung bzw.  der letzten Änderung angezeigt.




 @{b}Funktionstaste F10
 -----------------@{ub}
 Mittels   dieser   Taste  werden  auch  evtl.   vorhandene  Kommentare
 angezeigt.

@endnode
@node "[Fx]FunktionsTastenSHIFT" "Funktions-Tasten mit SHIFT"

 @{b}Funktionstaste F1 - F3  mit  SHIFT                  @{" Beispiel-Bild 1 " link "Bilder/Baum_F1/main"}
 ----------------------------------@{ub}                  @{" Beispiel-Bild 2 " link "Bilder/Baum_F2/main"}
                                                     @{" Beispiel-Bild 3 " link "Bilder/Baum_F3/main"}
 Mit   einer   der   o.g.   Tastenkombinationen  wechseln  Sie  in  den
 entsprechenden  Fenster-Modus  mit der Baum-Darstellung.  Im Gegensatz
 zu älteren DosControl-Versionen ist jetzt der Baum nicht mehr in einem
 separatem   Fenster  untergebracht,  sondern  direkt  in  die  normale
 Oberfläche   integriert   worden.    Zudem  wurden  die  Möglichkeiten
 erheblich erhöht.

 Drücken Sie bitte nun [SHIFT]+[F3], um in die 1-Fenster-Darstellung zu
 gelangen.   Ich  beschreibe  den  Baum nur in diesem Modus, da er sich
 hierzu  am  besten  eignet.  Klicken Sie zunächst mit der Maus auf das
 Laufwerks-Gadget  Ihres  Boot-Laufwerkes.   Sie  sehen jetzt im linken
 (Baumfenster)  ganz  oben  den logischen Namen des Laufwerkes, bei mir
 heißt  es  z.   B.   "WB_3.x:",  darunter alle Verzeichnisse, die sich
 darin befinden.  Sie können jetzt entweder mit dem rechten Fenster wie
 gewohnt  arbeiten (was jetzt aber sinnlos wäre, denn wir wollen ja die
 Baumfunktion  'erkunden')  oder direkt auf ein gewünschtes Verzeichnis
 klicken,  der Inhalt desselben wird dann rechts angezeigt.  Nehmen wir
 einmal  das  "DEVS"-Verzeichnis.  Führen Sie einen Doppelklick aus, so
 daß  der  Inhalt eingelesen wird.  Sie sehen im rechten Fenster nichts
 Ungewohntes,  im  linken  Fenster allerdings sind jetzt - durch "Äste"
 verbunden  -  neue  Verschachtelungen/Unterverzeichnisse zu sehen.  So
 können  Sie  das  nun  mit  jedem  einzelnen  Verzeichnis  machen, was
 natürlich   sehr   langwierig   ist.   Deswegen  haben  Sie  auch  die
 Möglichkeit, den gesamten Datenträger komplett einzulesen.  Oben links
 sehen  Sie  ein  kleines Gadget, auf dem eine Diskette angedeutet ist.
 Betätigen  Sie  dieses jetzt.  Nun vergeht einige Zeit, je nachdem wie
 umfangreich  das  ganze ist.  Wenn der Scan-Vorgang abgeschlossen ist,
 sehen  Sie  ALLE Verzeichnisse, die sich auf dem Datenträger befinden,
 alle  schön miteinander verbunden, um die Struktur erkennen zu können.
 Das  einfachste ist jetzt, einfach ein gewünschtes Verzeichnis mittels
 Doppelklick  anzuwählen, um den Inhalt im rechten Fenster angezeigt zu
 bekommen.   Aber  dies  kennen  Sie  ja  schon, kommen wir also zu der
 nächsten - meiner Meinung nach genialsten - Möglichkeit des Baumes.

 Bei  großen Festplatten verliert man leicht den Überblick und der Baum
 wird   unnötig  groß.   Verzeichnisse,  wie  das  "FONTS:"-Verzeichnis
 interessieren  im  allgemeinen  nicht  sonderlich, trotzdem nehmen sie
 einen  großen  Bereich  im Baum ein.  Klicken Sie jetzt einmal mit der
 rechten  Maustaste auf FONTS.  Wie Sie sehen, verschwindet der gesamte
 Ast,  übrig  bleibt  nur noch das Wort "Fonts", an dessen linker Seite
 jetzt  ein  kleiner  Pfeil  zu  sehen  ist.  Dieser Pfeil kennzeichnet
 Verzeichnis-Köpfe,   die   Sie   auf  die  eben  beschriebene  Methode
 "gefaltet" haben.

 "Entfalten"  können  Sie  auf  die gleiche Weise, also einfach mit der
 rechten  Maustaste  auf  ein gewünschtes Verzeichnis klicken und schon
 sehen  Sie,  was  sich  darin  verbirgt.   Natürlich  können  Sie auch
 Unterverzeichnisse  falten,  bis  zur  untersten Ebene.  Wenn Sie Ihre
 Wunschdarstellung  des Baumes hergestellt haben, können Sie diese fest
 abspeichern,  damit  Sie nicht jedesmal diese Arbeit haben.  Unter dem
 "Diskettensymbol"  von  vorhin  sehen Sie ein Zeichen, welches man als
 'Pfeil  nach  unten'  interpretieren könnte.  Betätigen Sie dieses und
 schon  wird  der Baum gespeichert.  Verschweigen möchte ich nicht, daß
 dies  -  je  nach  Anzahl  der  (Unter-)Verzeichnisse  -  einen  nicht
 unerheblichen  Platz  verbraucht.   Besonders  bei  Disketten ist also
 darauf zu achten, daß genügend freier Speicher vorhanden ist.

 Tja,  soviel zu der Baumfunktion.  Experimentieren Sie ein wenig damit
 herum, es dauert eine Weile, bis man herausgefunden hat, wann der Baum
 hilfreich  ist  und  wann  nicht.   Generell kann er eine unschätzbare
 Hilfe bei der Verwaltung von Datenträgern sein.

@endnode
@node "[xx]StopMusikGadget" "'StopMusik'-Gadget"

 @{b}StopMusik-Gadget
 ----------------@{ub}
 Mit  diesem  Gadget  schalten Sie ein evtl.  laufendes Musikstück, das
 Sie über die DosControl-Funktion "PLAY" gestartet haben, ab.

@endnode
@node "[xx]HardCopyGadget" "'HardCopy'-Gadget"

 @{b}HardCopy-Gadget
 ---------------@{ub}
 Mit diesem Gadget rufen Sie die "HardCopy"-Funtkion auf.

@endnode
@node "[xx]NewShellGadget" "'NewShell'-Gadget"

 @{b}NewShell-Gadget
 ---------------@{ub}
 Mit   diesem  Gadget  öffnen  Sie  ein  neues  Shell-Fenster  auf  dem
 DosControl-Screen.

@endnode
@node "[xx]IconifyGadget" "'Iconify'-Gadget"

 @{b}Iconify-Gadget
 --------------@{ub}
 Mit  diesem  Gadget  legen Sie DosControl in die "Wartestellung".  Der
 Bildschirm   wird   geschlossen   und   als  Icon  auf  der  Workbench
 dargestellt.   Das spart Speicherplatz und ist die schnellste Methode,
 um  DosControl  wieder  aufzurufen,  wenn  man es braucht.  DosControl
 zeigt   im   Iconify-Modus   die   Info-Datei   an,  die  Sie  in  das
 DC-Verzeichnis   (einstellbar  in  "Konfiguration/Allgemeines/DC-Dir")
 kopiert haben.  Diese Datei muß den Namen "DC_6.0.AppIcon.INFO" haben,
 damit  DosControl  sie erkennt.  Wenn sich DosControl im Iconify-Modus
 befindet, können Sie auf der Workbench eine oder zwei Schublade(n) auf
 das AppIcon "fallen lassen", daraufhin baut DosControl sich wieder auf
 und  zeigt  Ihnen  im  Datei-Auswahlfenster  jeweils den Inhalt dieser
 Schubladen an.

@endnode
@node "FunktionsGadgets"

           @{b} ------------------------------------------- @{ub}
            @{b} Die Funktions-Gadgets von DosControl v6.0 @{ub}
           @{b} ------------------------------------------- @{ub}

 Sie  werden  vielleicht  einige  Funktionen  vermissen, aber DosControl besitzt
 mehr,  als  jetzt  auf den ersten Blick zu erkennen ist.  Wir haben die meisten
 für Sie vorkonfiguriert, später können Sie alle Funktionen nach Ihrem Geschmack
 selbst  auf  die  Gadgets  und in die Menus legen.  Wie das geht, wird in einem
 späteren  Kapitel  genau erklärt.  Wenden wir uns nun den Funktions-Gadgets zu,
 wie Sie sie auf Ihrem Bildschirm sehen.

@{"  FIT  " link "FIT"       }@{"  All  " link "ALL"      }@{"  CLS  " link "CLS"   }@{" Copy  " link "Copy"     }@{"Delete " link "Delete"   }@{"Rename " link "Rename"   }@{" Type  " link "Type"     }@{" Editor" link "Editor"  }@{"  Run  " link "Run"      }@{"PPCrunch" link "PPCrunch"     }
@{"  MEM  " link "MEM"       }@{" Clear " link "CLEAR"    }@{" Swap  " link "Swap"  }@{"DupCopy" link "DupCopy"  }@{" Move  " link "Move"     }@{"PRename" link "PRename"  }@{" HType " link "HType"    }@{" Show  " link "Show"    }@{"Execute" link "Execute"  }@{"PPDeCrun" link "PPDeCrunch"   }
@{"  SYS  " link "SYS"       }@{"Inverse" link "Inverse"  }@{" Read  " link "Read"  }@{"PDCopy " link "PDCopy"   }@{"MoveUp " link "MoveUp"   }@{"MakeDir" link "MakeDir"  }@{" Print " link "Print"    }@{" Play  " link "Play"    }@{"ManPro " link "ManPro"   }@{" PPMove " link "PPMove"       }
@{"DiskInf" link "DiskInfo"  }@{"PSelect" link "PSelect"  }@{" Home  " link "Home"  }@{"UpDate " link "UPdate"   }@{"Protect" link "Protect"  }@{"AddIcon" link "AddIcon"  }@{" HPrint" link "HPrint"   }@{" Grep  " link "Grep"    }@{" Jump  " link "Jump"     }@{"XPK Crun" link "XPK Crunch"   }
@{"FileInf" link "FileInfo"  }@{"RSelect" link "RSelect"  }@{" Diff  " link "Diff"  }@{"Version" link "Version"  }@{"Comment" link "Comment"  }@{"DefTool" link "DefTool"  }@{" PrtDir" link "PrtDir"   }@{" Find  " link "Find"    }@{"MkLink " link "MkLink"   }@{"XPK DeCr" link "XPK DeCrunch" }

@endnode
@node "FIT"

 @{b}FIT
 ---@{ub}
 FIT  ermittelt  den  Platzbedarf  der  im Quellverzeichnis angewählten
 Dateien  und Verzeichnisse und prüft, ob auf dem Ziellaufwerk genügend
 Platz vorhanden ist, um diese dorthin zu kopieren.  "Fit" funktioniert
 normalerweise  nicht  mit  der  RAM-Disk als Ziellaufwerk, da diese so
 verwaltet  wird,  daß sie immer zu 100% gefüllt ist.  Lesen Sie hierzu
 auch  in  dem  Kapitel  über  die Konfiguration nach, dort gibt es die
 Möglichkeit, "Fit" auch mit der RAM-Disk zu nutzen.

@endnode
@node "MEM"

 @{b}MEM
 ---@{ub}
 DosControl  speichert so viele der von Ihnen angewählten Verzeichnisse
 zwischen,  wie  Sie im "Allgemeines"-Konfigurator vorgegeben haben, um
 so  eine  hohe  Geschwindigkeit  zu erreichen.  Der Nachteil dabei ist
 natürlich,  daß diese Vorgehensweise viel Speicher kosten kann.  "MEM"
 löscht    nach    einer   Kontrollfrage   alle   zwischengespeicherten
 Verzeichnis-Strukturen im Buffer.  Dadurch steht Ihnen wieder mehr Ram
 zur Verfügung.

@endnode
@node "SYS"

 @{b}SYS
 ---@{ub}
 Es  kann passieren, daß Programme, die Sie von DosControl aus starten,
 die  Bildschirmfarben  oder die Laufwerksleisten verändern.  Um wieder
 die  im  Konfigurator  eingestellten  Werte zu erhalten, betätigen Sie
 dieses Gadget.

@endnode
@node "DiskInfo"

 @{b}DiskInf
 -------@{ub}
 "DiskInf"  zeigt  Ihnen  Informationen  über die physikalischen Geräte
 (die   Diskette,   Festplatte   oder  RAM-Disk),  die  gerade  in  den
 Datei-Auswahlfenstern  dargestellt  werden.  Sie bekommen Angaben über
 den  Namen,  die  Größe,  den Belegungszustand, eventuelle Fehler, die
 verwendete Blockgröße und den Status (schreibgeschützt oder nicht).

@endnode
@node "FileInfo"

 @{b}FileInf
 -------@{ub}
 Zeigt   diverse   Informationen   über   die   von   Ihnen  markierten
 (selektierten)  Dateien  und  Verzeichnisse an.  Dieses Gadget liefert
 das  gleiche  Ergebnis,  wie  das  zweimalige Anklicken einer Datei in
 einem   der   beiden   Auswahl-Fenster  (sofern  die  "AutoAction"  im
 Konfig-Menupunkt "Allgemeines" auf 'FileInfo' steht).  Der Unterschied
 besteht darin, daß man bei der Anwahl über das [FileInf]-Gadget bequem
 mehrere Dateien nacheinander bearbeiten kann.

@endnode
@node "All"

 @{b}All
 ---@{ub}
 Hiermit  können  Sie alle Dateien im aktiven Auswahlfenster auf einmal
 anwählen.   Durch einen zweiten Klick auf das Gadget werden zusätzlich
 noch die evtl.  vorhandenen Verzeichnisse angewählt.

@endnode
@node "Clear"

 @{b}Clear
 -----@{ub}
 Durch   Anklicken   des   [Clear]-Gadgets   werden   alle  im  aktiven
 Auswahlfenster angewählten Dateien und Verzeichnisse deselektiert (die
 Markierungen werden gelöscht).

@endnode
@node "Inverse"

 @{b}Inverse
 -------@{ub}
 Kehrt  die Selektierung im aktiven Auswahlfenster um, d.h.  angewählte
 Dateien/Verzeichnisse   werden   deselektiert   und  nicht  angewählte
 Dateien/Verzeichnisse werden selektiert.

@endnode
@node "PSelect"

 @{b}PSelect     +     AllPatt     (PatternSelect)
 ---------------------------------------------@{ub}
 a) Anwahl mit der linken Maustaste:
    Es kommt relativ häufig vor, daß man im aktiven Auswahlfenster mehrere
    Dateien  mit  ähnlichen  Namen  anwählen  will.   Dies  kann man durch
    Anklicken der einzelnen Dateien erreichen, was jedoch sehr mühsam ist.
    Die  "PSelect"-Funktion  erlaubt Ihnen die Eingabe eines Namensmusters
    (Pattern)   und   wählt   dann   für   Sie  alle  Dateien  im  aktiven
    Auswahlfenster  an,  die diesem Muster entsprechen (z.B.  alle Dateien
    mit der Endung ".asc").  Dazu werden für den beliebigen Teil der Namen
    Platzhalter  eingesetzt.   DosControl  sieht  hierfür  sowohl das beim
    Amiga typische "#?" als auch das aus der MS-Dos-Welt bekannte "*" vor.


 b) Anwahl mit der rechten Maustaste:
    Wie Sie sicherlich wissen, können Sie in den Auswahlfenstern nicht nur
    die  Namen  der  Dateien  und Verzeichnisse darstellen lassen, sondern
    auch  Größe,  Kommentare,  Erstellungsdatum  u.s.w.   Bei  Anwahl  des
    [PSelect]-Gadgets  mit  der  rechten  Maustaste  durchsucht DosControl
    nicht  nur  die  Namensliste,  sondern  alle  dargestellten  Texte und
    Informationen  nach passendem Inhalt.  Die Bedienung erfolgt wie unter
    a) beschrieben.

@endnode
@node "RSelect"

 @{b}RSelect     (ReSelect)
 ----------------------@{ub}
 Wenn  Sie  mit  DosControl  eine oder mehrere Dateien bearbeiten (z.B.
 anzeigen  lassen),  dann  werden  diese  nach  der  Bearbeitung wieder
 deselektiert.     Diese    Deselektierung    können    Sie   mit   der
 "RSelect"-Funktion wieder rückgängig machen.  Das ist z.B.  hilfreich,
 wenn   Sie   eine  Datei  mehrmals  mit  unterschiedlichen  Funktionen
 bearbeiten und sich sparen wollen, jedesmal nach ihr zu suchen und sie
 anzuklicken.

@endnode
@node "CLS"

 @{b}CLS
 ---@{ub}
 Löscht den Inhalt und die Laufwerkauswahl des aktiven Fensters.

@endnode
@node "Swap"

 @{b}Swap
 ----@{ub}
 Vertauscht  den  Inhalt der beiden Auswahlfenster.  Diese Funtkion ist
 vor allem dann sinnvoll, wenn man mit dem 1-Fenster-Modus arbeitet, in
 welchem ja immer nur ein Datei-Auswahlfenster mit Inhalt zu sehen ist.

@endnode
@node "Read"

 @{b}Read
 ----@{ub}
 Liest  den  Inhalt  des  aktiven  Auswahlfensters  neu  ein.  Dies ist
 sinnvoll,  wenn  aus  dem  CLI  heraus oder von einem anderen Programm
 Veränderungen  in  diesem  Verzeichnis  vorgenommen  wurden.  Auch bei
 Disketten,  die  nicht  im AmigaDos-Format vorliegen (PC-Disketten zum
 Beispiel) kann es notwendig sein, [Read] anzuklicken, um den aktuellen
 Inhalt des Datenträgers dargestellt zu bekommen.

@endnode
@node "Home"

 @{b}Home
 ----@{ub}
 Stellt  den  Inhalt  des  Verzeichnisses, aus dem DosControl gestartet
 wurde, im aktiven Auswahlfenster dar.

@endnode
@node "Diff"

 @{b}Diff      (Difference)
 ----------------------@{ub}
 Diff  (engl.   'difference'  =  Unterschied)  vergleicht eine Datei im
 Quellverzeichnis  mit  einer  gleichnamigen  Datei im Zielverzeichnis.
 Wenn  der  Inhalt  der  Dateien  identisch  ist,  gibt DosControl eine
 Meldung  in den Meldungsbuffer aus, die besagt, daß die Dateien gleich
 sind.   Haben  die  Dateien unterschiedlichen Inhalt, so erscheint ein
 Requester,  der  Ihnen dies mitteilt.  Diesen Requester können Sie mit
 einem Klick auf das Gadget beenden.

@endnode
@node "Copy"

 @{b}Copy     +     VCopy     (Verify Copy)
 --------------------------------------@{ub}
 Kopiert alle im Quellverzeichnis angewählten Dateien und Verzeichnisse
 in  das Zielverzeichnis.  Sollte keine Datei und auch kein Verzeichnis
 im aktiven Auswahlfenster angewählt sein, so fragt DosControl in einem
 Requester  nach,  ob  es  das inaktive Fenster aktivieren soll, um die
 dort eventuell selektierten Files zu bearbeiten.  Sind auch dort keine
 selektiert, so bekommen Sie einen entsprechenden Hinweis.  Beantworten
 Sie  diese Frage mit [JA], so kopiert DosControl alle im jetzt aktiven
 Auswahlfenster  angewählten  Dateien/Verzeichnisse  in das Verzeichnis
 des   jetzt   inaktiven   Auswahlfensters.    Bei   [NEIN]   wird  die
 "Copy"-Funktion  abgebrochen.  Wenn beim Kopieren eines Verzeichnisses
 im  Zielverzeichnis  schon  ein  Verzeichnis gleichen Namens vorhanden
 ist,  wird  der  Inhalt  des  Quell-Verzeichnisses in das gleichnamige
 Ziel-Verzeichnis kopiert.

 "VCopy"   funktioniert   prinzipiell   genau   wie   ein   "Copy"  mit
 anschließendem  "DIFF",  nur  wird  hierbei  nach  dem  Schreibvorgang
 automatisch nochmal die Quell- mit der Zieldatei verglichen, man spart
 also  Zeit.   Sollten  sich  die  beiden  unterscheiden,  so weist ein
 entsprechender Requester darauf hin.

@endnode
@node "DupCopy"

 @{b}DupCopy     (Duplicate Copy)
 ----------------------------@{ub}
 Diese  Funktion kopiert Dateien und ermöglicht es, vor dem Kopieren in
 einem  Requester  den  Namen jeder einzelnen Kopie zu ändern.  Es gibt
 zwei Möglichkeiten:

 a)  Um  im  Quellverzeichnis eine Kopie der Datei mit anderem Namen zu
 erhalten,  muß  das inaktive Fenster leer sein.  Sollte dies nicht der
 Fall  sein,  so aktivieren Sie das inaktive Fenster (einmal anklicken)
 und  benutzen die Funktion "CLS".  Wählen Sie nun die Dateien aus, die
 Sie  duplizieren  wollen  und  klicken danach das [DupCopy]-Gadget an.
 DosControl  öffnet nun einen Requester, in dem Sie den Namen der Kopie
 eingeben  können.   DosControl gibt in diesem Requester den kompletten
 Pfad   der   zu   erstellenden   Kopie   und  den  Originalnamen  vor.
 Anschließend können Sie mit dem [OK]-Gadget das Kopieren einleiten.

 b)  Um  in  einem  anderen  Verzeichnis  eine  Kopie einer Datei unter
 anderem  Namen  zu  erstellen  (entspricht dem Anwenden der Funktionen
 "Copy"  und  anschließend  "Rename").   Dies  setzt  voraus,  daß  das
 inaktive  Auswahlfenster  nicht  leer ist, sondern das Zielverzeichnis
 beinhaltet.   Selektieren Sie nun im Quellverzeichnis die Dateien, die
 Sie  kopieren  wollen  und klicken Sie dann auf [DupCopy].  DosControl
 öffnet  nun den Requester für die Namenseingabe.  Nach der Eingabe und
 der  Bestätigung  mittels  [OK] legt DosControl nun eine Kopie mit dem
 neuen Namen im Zielverzeichnis an.

@endnode
@node "PDCopy"

 @{b}PDCopy     (Pattern Duplicate Copy)
 -----------------------------------@{ub}
 Kopiert  Dateien  und  gibt  Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, vor dem
 Kopieren  in einem Requester die Namen der Kopien nach einem Muster zu
 ändern.   Dabei  wird  an  die  vorhandenen Namen eine Erweiterung des
 Namens angehängt, bzw.  vor den Namen gesetzt.  Hier steht das "*" als
 Symbol  für  den Original-Namen.  Dabei gibt es zwei Möglichkeiten der
 Nutzung:

 a) Um im Quellverzeichnis eine Kopie der Dateien mit erweiterten Namen
 zu  erhalten,  muß  das inaktive Fenster leer sein.  Sollte dies nicht
 der Fall sein, so aktivieren Sie das inaktive Fenster und benutzen das
 Gadget  [CLS].   Wählen  Sie  nun die Dateien aus, die Sie duplizieren
 wollen  und klicken danach das [PDCopy]-Gadget an.  Es öffnet sich nun
 ein Requester, in dem ein "*" vorgegeben ist.  Sie müssen nun nur noch
 die Erweiterung vor und/oder hinter das "*" schreiben und anschließend
 mit  dem [OK]-Gadget das Kopieren einleiten.  Sollten Sie die Funktion
 abbrechen  wollen,  so  ist  dies  mit dem [Abbrechen]-Gadget oder der
 <ESC>-Taste jederzeit möglich.

 b)  Um  in  einem  anderen Verzeichnis Kopien mit erweiterten Namen zu
 erstellen   (entspricht   dem   Anwenden  der  Funktionen  "Copy"  und
 anschließend   "Rename").    Dies   setzt  voraus,  daß  das  inaktive
 Auswahlfenster nicht leer ist, sondern das Zielverzeichnis beinhaltet.
 Selektieren  Sie nun im Quellverzeichnis die Dateien, die Sie kopieren
 wollen  und  klicken  Sie  dann  auf  [PDCopy].  DosControl öffnet den
 Requester  für  die  Erweiterungseingabe, den Sie wieder mit [OK] oder
 [Abbrechen] beenden müssen.

 Beispiel für die Funktion "PDCopy" :

    Original-Name  Req.-Eintrag     Neuer Name
    RAM:TEXT       DH0:Neu_*        DH0:Neu_TEXT
    RAM:CLI        RAM:*_Orig       RAM:CLI_Orig
    DH0:Readme     RAM:Neu_*.ASC    RAM:Neu_Readme.ASC

@endnode
@node "Update"

 @{b}Update
 ------@{ub}
 Diese   Funktion   ('auf   den   neuesten   Stand   bringen')  kopiert
 ausschließlich  diejenigen  im Quellverzeichnis angewählten Dateien in
 das Zielverzeichnis, die dort schon mit gleichem Namen vorhanden sind.
 So  ist  es  möglich,  ältere Dateien mit neuen zu überschreiben, ohne
 zuvor  manuell  vergleichen  zu  müssen, welche ersetzt werden müssen.
 Haben   Sie   mehrere   Dateien  angewählt,  können  Sie  mittels  des
 [All]-Gadgets   automatisch   alle   Files   updaten   oder   mit  dem
 [Skip]-Gadget  einzelne  Files  überspringen.  In dem Kapitel über die
 Konfiguration  wird der "Update"-Befehl nochmals erklärt, weil man die
 Funktionsweise  noch  verändern  kann,  was  ihn ggf.  noch effektiver
 werden läßt.

@endnode
@node "Version"

 @{b}Version
 -------@{ub}
 Wenn   Sie   Dateien  haben,  die  eine  Versionsnummer  tragen  (z.B.
 Libraries, Devices etc.), können Sie diese von DosControl auslesen und
 anzeigen  lassen.   Hierfür  wird der Type-Screen geöffnet, worauf die
 Anzeige dann erfolgt.  Allerdings funktioniert das nur, wenn die Files
 entsprechend den Vorschriften von Commodore programmiert wurden.

@endnode
@node "Delete"

 @{b}Delete
 ------@{ub}
 "Delete"   (engl.   'löschen')  versucht  die  von  Ihnen  im  aktiven
 Auswahlfenster  angewählten  Dateien  und  Verzeichnisse  zu  löschen.
 Haben Sie den "Delete-Requester" in dem Konfigurator eingeschaltet, so
 fragt  DosControl  vor dem Löschen, ob Sie die angewählten Dateien und
 Verzeichnisse  wirklich  löschen  wollen.  Beantworten Sie diese Frage
 mit  [JA], werden alle angewählten Dateien und Verzeichnisse gelöscht.
 [NEIN]  bricht  die  Funktion ab und alle Daten bleiben erhalten.  Bei
 Verzeichnissen,  die  nicht  leer  sind,  erscheint  in jedem Fall ein
 Hinweis  darauf,  daß das Verzeichnis nicht leer ist und die Frage, ob
 Sie  es trotzdem mitsamt Inhalt löschen wollen.  Beantworten Sie diese
 Frage  mit  [JA],  so  wird das Verzeichnis komplett gelöscht.  [NEIN]
 läßt  das  Verzeichnis  bestehen  und  gibt  Ihnen so die Möglichkeit,
 nachzusehen, ob Sie die Dateien in diesem Verzeichnis wirklich löschen
 wollen.

 Achtung!    Haben   Sie   den   Delete-Requester  nicht  eingeschaltet
             (Konfig-Menu), so werden alle Daten ohne Warnung gelöscht.

 Wenn  bei einer angewählten Datei das Schutzbit "d" (für "deletable" =
 löschbar)  nicht  gesetzt  wurde,  erscheint  ein Requester, der Ihnen
 mitteilt,  daß die Datei gegen Löschen geschützt ist und Sie fragt, ob
 die  Datei  trotzdem  gelöscht  werden  soll.   Bestätigen  Sie diesen
 Requester  mit  [Ok],  so wird die angezeigte Datei gelöscht.  Klicken
 Sie  [ALL]  an,  so  werden  alle  folgenden  angewählten Dateien ohne
 Rücksicht  auf  das  "d"-Schutzbit  gelöscht.   Wählen  Sie [Skip], so
 bleibt  die gerade bearbeitete Datei erhalten und DosControl fährt mit
 der Prüfung der nächsten angewählten Datei fort.

@endnode
@node "Move"

 @{b}Move
 ----@{ub}
 Kopiert  -  wie  "Copy" - alle im Quellverzeichnis angewählten Dateien
 und  Verzeichnisse  in  das Zielverzeichnis.  Zusätzlich werden jedoch
 alle erfolgreich kopierten Dateien und Verzeichnisse nach dem Kopieren
 gelöscht,  so  daß  sie  nur noch im Zielverzeichnis existieren.  Wenn
 beim Kopieren von Dateien im Zielverzeichnis schon eine Datei gleichen
 Namens  vorhanden  ist,  wird diese Datei nicht kopiert und auch nicht
 gelöscht.  Wenn man sich nicht sicher ist, ob eine Datei kopiert wurde
 oder  nicht,  kann  man mit der Funktion "Meldungen" (im Projekt-Menu)
 nachsehen,  welche  Dateien DosControl wirklich kopiert und damit auch
 im   Quellverzeichnis   gelöscht   hat.    Wenn  beim  Kopieren  eines
 Verzeichnisses  im  inaktiven  Auswahlfenster  schon  ein  Verzeichnis
 gleichen  Namens  vorhanden ist, wird der Inhalt des Verzeichnisses in
 das gleichnamige Zielverzeichnis kopiert bzw.  'gemoved'.

@endnode
@node "Moveup"

 @{b}MoveUp
 ------@{ub}
 "MoveUp"  kopiert  -  wie "Move" - Dateien/Verzeichnisse vom Quell- in
 das  Zielverzeichnis und löscht die Originaldateien und -Verzeichnisse
 nach  erfolgreicher  Operation.  Allerdings wird hier, wenn ein völlig
 identisches  File  auf  der  Zielseite  schon existiert, das Quellfile
 trotzdem  kopiert und anschließend gelöscht.  Dabei bleibt das auf der
 Zielseite  existierende  File  unverändert und das neu hinzugekommende
 erhält  ein  Anhängsel  im  Filenamen  in  Form  einer "-0", "-1" oder
 entsprechend  höher.

@endnode
@node "Protect"

 @{b}Protect
 -------@{ub}
 Alle  Dateien  und  Verzeichnisse  weisen  eine  Reihe von sogenannten
 Schutzbits   auf,   die   zusammen   mit   den  Dateien/Verzeichnissen
 gespeichert  werden.   Mit  "Protect" (engl.  "schützen") können diese
 Schutzbits  gesetzt  oder gelöscht werden.  Dazu wählen Sie im aktiven
 Auswahlfenster  eine  oder  mehrere  Dateien oder Verzeichnisse an und
 klicken  dann  auf  das [Protect]-Gadget.  DosControl öffnet daraufhin
 ein zweigeteiltes Fenster.

 Im  oberen  Bereich  mit der Bezeichnung "Attribute" sind acht Gadgets
 vorhanden, die die Bezeichnungen der einzelnen Schutzbits tragen.  Als
 Voreinstellung   sind  die  von  Ihnen  zuletzt  benutzten  Schutzbits
 selektiert.   Mit  den  oberen  8  Gadgets  können Sie nun einstellen,
 welche Schutzbits gesetzt werden sollen.  Bestätigen Sie Ihre Wahl mit
 [OK],  so  werden  die  von  Ihnen  selektierten  Schutzbits bei allen
 angewählten  Dateien  gesetzt  und  alle  nichtselektierten Schutzbits
 werden gelöscht.

 Im  unteren Bereich mit der Bezeichnung "Ignore" sind noch einmal acht
 Gadgets  mit den Bezeichnungen der Schutzbits vorhanden.  Diese kommen
 zum  Einsatz,  wenn  Sie mehrere Dateien auf einmal bearbeiten möchten
 und  dabei  sicher  gehen wollen, daß bestimmte Schutzbits der Dateien
 nicht  verändert  werden.  DosControl beläßt alle mit den unteren acht
 Gadgets  angewählten Schutzbits in dem Zustand, den Sie vor dem Aufruf
 der Funktion hatten und verändert nur die nicht geschützten Schutzbits
 auf den von Ihnen mit den oberen Gadgets gewählten Zustand.

 Wenn  Sie  das  Gadget [incl.  alle Dateien] aktivieren, so bearbeitet
 DosControl  auch  alle  Files  und  Verzeichnisse,  die  sich in evtl.
 angewählten  Verzeichnissen  befinden.   Somit erspart man sich u.  U.
 eine Menge Zeit und Klickerei...

@endnode
@node "Comment"

 @{b}Comment
 -------@{ub}
 "Comment"  ermöglicht  das Erzeugen und Ändern von Kommentaren für die
 von   Ihnen   im   aktiven   Auswahlfenster  angewählten  Dateien  und
 Verzeichnisse.  Kommentare dürfen bis zu 79 Zeichen lang sein und auch
 Leer-   und   Sonderzeichen  enthalten.   Wählen  Sie  ein  File  oder
 Verzeichnis  (oder  auch  mehrere)  im  Auswahlfenster  an und klicken
 danach  das  [Comment]-Gadget  an.   DosControl öffnet daraufhin einen
 Requester,  in  welchem  ein  eventuell  schon  vorhandener  Kommentar
 angezeigt  wird  und  in  dem  Sie  nun einen beliebigen Text eingeben
 können.   Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit [OK], so fügt DosControl der
 Datei/dem  Verzeichnis  den Kommentar hinzu.  Wenn Sie mehrere Dateien
 und/oder  Verzeichnisse  auf  einmal  mit demselben Kommentar versehen
 wollen, so bestätigen Sie Ihre Eingabe mit [ALL].  Wenn Sie das Gadget
 [incl.   alle  Dateien] aktivieren, so bearbeitet DosControl auch alle
 Files und Verzeichnisse, die sich in evtl.  angewählten Verzeichnissen
 befinden.   Somit  erspart  man  sich  u.   U.   eine  Menge  Zeit und
 Klickerei...

@endnode
@node "Rename"

 @{b}Rename
 ------@{ub}
 Dient zum Umbenennen der im aktiven Auswahlfenster angewählten Dateien
 und/oder Verzeichnisse.  Es erscheint nacheinander für jede angewählte
 Datei/jedes angewählte Verzeichnis ein Requester, in dem der bisherige
 Name  vorgegeben  ist.   Sie  können  den  Namen  nun beliebig ändern.
 Achten  Sie  dabei  darauf,  daß es Zeichen gibt, die niemals in einem
 Namen stehen sollten.

@endnode
@node "PRename"

 @{b}PRename  (Pattern Rename)
 ----------------------------@{ub}


 Gelegentlich   kommt   es   vor,   daß   man  eine  ganze  Anzahl  von
 Dateien/Verzeichnissen nach einem bestimmten Muster umbenennen möchte:
 d.h.   alle  sollen die gleiche Endung oder den gleichen Anfang haben.
 Es ist sehr mühselig, jede einzelne Datei umzubenennen.  Dafür gibt es
 die  Funktion  "PRename",  die es erlaubt, mehrere Dateinamen über ein
 Muster (engl.  'Pattern') umzubenennen.  Zum Beispiel kann man so alte
 Dateien  bequem  mit der Endung ".alt" versehen.  Wählen Sie dazu alle
 gewünschten  Dateien  an  und  klicken  dann auf das [PRename]-Gadget.
 DosControl  öffnet  nun  ein Requester mit zwei String-Gadgets, in dem
 unteren steht ein "*" als Platzhalter.

 Wollen  Sie lediglich Text vor oder hinter den Originalnamen anhängen,
 so  lassen sie das obere StringGadget leer und wenden sich dem unteren
 zu.   Schreiben  Sie  einfach  die  gewünschte  Ergänzung vor oder/und
 hinter  das "*" und beenden dann Ihre Eingabe mit [OK].  Es werden nun
 alle  angewählten  Datei-/Verzeichnisnamen ergänzt.  Möchten Sie Teile
 von   File-Namen  ersetzen  und/oder  löschen,  so  benutzen  Sie  die
 folgenden Beispiele, um die Funktionsweise zu verstehen.


 Originaler File-Name : Command-00-T05
 =====================================

 ---> Ergänzen
 ^^^^^^^^^^^^^
 oberer String     unterer String      Neuer Name
 ----------------- ------------------- -------------------------
                   Neu_*               Neu_Command-00-T05
                   *_Orig              Command-00-T05_Orig
                   Neu_*.ASC           Neu_Command-00-T05.ASC

 ---> Ersetzen
 ^^^^^^^^^^^^^
 oberer String     unterer String      Neuer Name
 ----------------- ------------------- -------------------------
 00                11                  Command-11-T05
 -T05              .ASC                Command-00.ASC
 -00-T05           -T01                Command-T01
 Command           Beispiel            Beispiel-00-T05

 ---> Löschen
 ^^^^^^^^^^^^
 oberer String     unterer String      Neuer Name
 ----------------- ------------------- -------------------------
 00-                                   Command-T05
 -T05                                  Command-00
 Command-                              00-T05

@endnode
@node "MakeDir"

 @{b}MakeDir     (Make Directory)
 ----------------------------@{ub}
 MakeDir   erzeugt  in  dem  im  aktiven  Auswahlfenster  dargestellten
 Verzeichnis  ein neues Unterverzeichnis.  Nach dem Aufruf der Funktion
 erscheint ein Requester, in dem Sie den Namen des neuen Verzeichnisses
 eingeben  können.  Man kann auch mehrere Ebenen auf einmal einrichten,
 hierzu  gibt  man  einfach alle Unterverzeichnisse nacheinander in den
 Requester  ein,  z.   B.  "RAM:Test/Amiga/Grafik".  Bestätigen Sie die
 Eingabe  danach  mit  [OK],  oder  klicken  Sie [Abbrechen] an, um die
 Funktion   abzubrechen.    Wenn   Sie   im  "Funktionen"-Konfigurators
 "Icon-Req"  angewählt  haben, werden Sie anschließend noch gefragt, ob
 für das neue Verzeichnis ein Icon angelegt werden soll.

@endnode
@node "AddIcon"

 @{b}AddIcon
 -------@{ub}
 Um  ein Programm oder Projekt von der Workbench aus starten zu können,
 muß  es  über ein passendes Icon verfügen.  Ebenso muß ein Verzeichnis
 ein Icon haben, damit Sie es von der Workbench aus öffnen können.  Die
 Funktion  "AddIcon"  gibt  Ihnen  die Möglichkeit, für alle drei Typen
 (Programm, Projekt und Verzeichnis) Icons zu erstellen.  Voraussetzung
 dafür ist, daß in dem im Konfigurator angegebenen "DosControl Dir" die
 Dateien   "def_Tool.info",  "def_Project.info"  und  "def_Drawer.info"
 vorhanden sind.  Um ein Verzeichnis mit einem Icon zu versehen, wählen
 Sie  das  Verzeichnis  (wenn  Sie  wollen  auch  mehrere)  im  aktiven
 Auswahlfenster  an  und  aktivieren  die  "AddIcon"-Funktion mit einem
 Mausklick.    DosControl  erkennt  automatisch,  ob  es  sich  um  ein
 Verzeichnis  handelt  und  erstellt ein Verzeichnis-Icon mit dem Namen
 des  angewählten  Verzeichnisses.   Um  ein Pro-gramm oder Projekt mit
 einem  Icon zu versehen, wählen Sie die gewünschte Datei an (auch hier
 können  Sie  natürlich  mehrere  anwählen)  und  aktivieren wieder die
 "AddIcon"-Funktion.   DosControl erkennt automatisch, um was für einen
 Datei-Typ  es sich handelt und kopiert das passende Icon mit richtigem
 Namen  in  das  aktive  Verzeichnis.   Wie  gewohnt  können  Sie diese
 Funktion mit [Abbrechen] vorzeitig beenden.

@endnode
@node "DefTool"

 @{b}DefTool
 -------@{ub}
 Bei Projekten kann in den .info-Dateien ein sogenanntes "Default Tool"
 (übersetzt:   Vorgabe-Werkzeug)  abgespeichert  werden.   Dies hat die
 Wirkung,  daß  bei  einem  Doppelklick  auf  das Projekt-Icon (auf der
 Workbench)   automatisch  das  als  Default-Tool  angegebene  Programm
 gestartet wird und die Projekt-Datei lädt.  Mit der "DefTool"-Funktion
 können  Sie  den Default-Tool-Eintrag einer .info-Datei erstellen oder
 ändern.   Wählen  Sie  dazu  die  .info-Datei im Auswahlfenster an und
 klicken  dann  auf  das [DefTool]-Gadget.  DosControl öffnet daraufhin
 einen  Requester,  in  dem  Sie das Default-Tool eingeben können (z.B.
 "DH0:Graphik/DPaintIV").   Mit [OK] können Sie Ihre Eingabe bestätigen
 oder  mit  [Abbrechen] die Funktion abbrechen.  Haben Sie gleichzeitig
 mehrere   .info-Dateien   angewählt,   die   alle   mit  dem  gleichen
 Default-Tool-Eintrag   versehen   werden   sollen  (z.B.   alles  sind
 Bild-Dateien  und  sollen  automatisch angezeigt werden) so können Sie
 Ihre  Eingabe  mit [All] abschließen.  Es werden dann alle angewählten
 .info-Dateien mit dem Default-Tool-Eintrag versehen.

 ACHTUNG !!!  Diese Funktion kann natürlich nur funktionieren, wenn Sie
 ein  "Projekt"-Icon  selektiert  haben.   Bei  "Tools"- oder sonstigen
 Icons passiert logischerweise nichts.

@endnode
@node "Type"

 @{b}Type
 ----@{ub}
 "Type"  dient  zum  Ansehen einer angewählten Textdatei.  Sind mehrere
 Dateien  angewählt,  so werden sie nacheinder angezeigt.  Hierbei gibt
 es  einige  Besonderheiten  gegenüber anderen Textanzeigern.  Zeichen,
 die  keine  Buchstaben, Zahlen oder andere lesbare Zeichen darstellen,
 werden  als  Hexadezimalzahl  dargestellt.   Damit  der Text weiterhin
 lesbar  bleibt,  werden  diese  Zahlen um 90 Grad gedreht dargestellt.
 Dadurch  wird  es  möglich,  sich  Dateien  anzusehen,  die  nicht nur
 ASCII-Zeichen  (hier  mit  der  Bedeutung  lesbare Zeichen) enthalten.
 Nach  dem  Aufruf öffnet DosControl einen Bildschirm, auf dem der Text
 angezeigt   wird.    Am   unteren  Bildschirmrand  befinden  sich  ein
 Rollbalken  und  eine Reihe Gadgets.  Mit dem Rollbalken können Sie im
 Text  wie in einer Schriftrolle herumrollen.  Dazu können Sie entweder
 mit  der  Maus  den  Balken  greifen  und  ihn  nach links oder rechts
 verschieben  oder  mit  der Maus in den Bereich neben dem eigentlichen
 Balken  klicken  und  so eine Seite in dieser Richtung weiterblättern.
 Außerdem gibt es hier auch die Möglichkeit der Tasten-Bedienung:

 <Cursor-hoch>             scrollt nach oben
 <Cursor-runter>           scrollt nach unten
 <Cursor-links>            scrollt nach oben
 <Cursor-rechts>           scrollt nach unten
 <Shift> + <Cursor-hoch>   scrollt seitenweise nach oben
 <Shift> + <Cursor-runter> scrollt seitenweise nach unten
 <Shift> + <Cursor-links>  springt an den Anfang des Textes
 <Shift> + <Cursor-rechts> springt an das Ende des Textes

 Daneben  können  Sie  auch  die  Maus  innerhalb des Textes einsetzen.
 Bewegen  Sie  den  Mauszeiger  in  die  obere Hälfte des Textes und er
 scrollt weiter nach oben, bewegen Sie ihn in die untere, so scrollt er
 weiter nach unten.

 Die Gadgets rufen folgende Funktionen auf:

 [Seite-]   Hiermit können Sie um jeweils eine Seite zurückblättern.
 [Seite+]   Hiermit können Sie um jeweis eine Seite vorwärtsblättern
 [>>>]      Hiermit können Sie den Text schnell rückwärts rollen lassen.
 [>>>]      Hiermit können Sie den Text schnell vorwärts rollen lassen.
 [ < ]      Wie [<<<], nur langsam.
 [ > ]      Wie [>>>], nur langsam.
 [Top]      Hiermit können Sie an den Anfang des Textes springen.
 [Eof]      Hiermit können Sie an das Ende des Textes springen.
 [Suche]    Mit dieser Funktion kann man einen Begriff im Text suchen.
                DosControl öffnet einen Requester, in dem Sie den Suchbe-
                griff eingeben können. Bei Bestätigung mit [OK] beginnt
                DosControl mit der Suche und springt zu der Textstelle,
                an der der Begriff zum ersten Mal vorkommt. Die Zeile mit
                dem Begriff wird hervorgehoben dargestellt.
 [Next]     Hiermit kann man die nächste Stelle im Text suchen, an
                der ein gesuchter Begriff vorkommt.
 [Ende]     Beendet die "Type"-Funktion.

 Drücken Sie, während der Text angezeigt wird, die Taste <D>, so können
 Sie  sich den Text ausdrucken lassen oder in eine Datei schreiben.  Es
 öffnet  sich  ein  Requester,  in  dem als Vorgabe unten rechts "PRT:"
 steht.   "PRT:"  ist  der Drucker, Sie können aber auch andere Devices
 eingeben.   Sie können hier aber auch einen Pfadnamen eingeben, z.  B.
 "RAM:Text",  dann  gibt DosControl alle Daten in eben die Datei "Text"
 in der Ram-Disk aus.  Die übrigen Möglichkeiten des Drucker-Requesters
 werden ausführlich in dem "Konfigurator"-Kapitel beschrieben.

@endnode
@node "HType"

 @{b}HType     (Hexadezimal Type)
 ----------------------------@{ub}
 Oft  -  insbesondere bei Binär-Dateien, die zum größten Teil aus nicht
 lesbaren  Zeichen bestehen - ist es sinnvoll, sich die Datei als Folge
 von  ASCII-Hex-Codes  anzusehen.   Dies  ist  mit der "HType"-Funktion
 möglich.   Bei Aufruf der Funktion öffnet DosControl den schon von der
 Type-Funktion  her  bekannten  Bildschirm.   Dieser unterteilt sich in
 vier  Bereiche.   Ganz links wird der Offset (Abstand vom Dateianfang)
 der  weiter rechts dargestellten Daten angezeigt.  Als nächstes werden
 die Daten zuerst als Folge von Hexadezimalzahlen (Zahlen der Basis 16)
 und  noch weiter rechts als Text dargestellt.  Ganz rechts schließlich
 werden  Informationen  über  das Zeichen, welches ggf.  editiert wird,
 angezeigt.  Die Gadgets sind die gleichen wie bei Type.

 Mit  "HType"  können  Sie  auch  einzelne  Bytes  der Datei verändern.
 Klicken  Sie  einfach  mit  dem Mauszeiger die Stelle im Text oder der
 Hexadezimaldarstellung  an, die Sie ändern wollen.  Je nachdem, ob Sie
 in   den   HEX-  oder  ASCII-Bereich  klicken,  werden  Ihre  Eingaben
 entsprechend  als  Hexadezimalzahl  oder  als Text interpretiert.  Der
 dazugehörige Editiermodus wird am rechten Bildschirmrand angezeigt.


 ASCII-Edit Eingegebene Zeichen werden als solche übernommen.



 HEX-Edit   Hier  können  Sie  Hexadezimal-Zahlen  eingeben.
                Jeweils zwei Ziffern stehen für ein Byte. Die von
                Ihnen angeklickte Stelle wird nun in einer anderen
                Farben dargestellt. Es wird immer gleichzeitig die
                Textstelle und die hexadezimale Darstellung des Zei-
                chens markiert. Sie können mit den Cursor-Tasten den
                Cursor bewegen. Beim Verlassen des Anzeigers (mit [ENDE])
                werden Sie ggf. gefragt, ob Sie die Veränderungen abspei-
                chern möchten. Wählen Sie [JA], so werden die geänderten
                Daten auf Diskette/Festplatte gespeichert.


 ACHTUNG  !!!   Behandeln  Sie diese Möglichkeit mit Vorsicht, denn ein
 Zeichen  an  der  falschen  Stelle kann dafür sorgen, daß ein Programm
 nicht  mehr funktioniert, ein Bild nicht mehr als solches erkannt wird
 und viele andere unerwünschte Dinge geschehen.


 Ab  DosControl v5.1 ist es auch möglich, nach Zeichenketten zu suchen.
 Hierbei  können  Sie  genauso  verfahren,  wie  beim  Suchen  bei  der
 "TYPE"-Funktion.  Wollen Sie nach einem HEX-Wert suchen, müssen Sie im
 Such-Requester  ein  "$"  (Dollarzeichen)  als  1.   Zeichen eingeben,
 gefolgt von dem HEX-Wert, der gesucht werden soll.

@endnode
@node "Print"

 @{b}Print
 -----@{ub}
 Wie Sie bereits wissen, können Sie Textdateien mit der "Type"-Funktion
 ansehen.  Doch nützen einem die Daten der Datei meist wesentlich mehr,
 wenn man sie schwarz auf weiß vor sich hat.  Genau dies macht "Print".
 Die  von  Ihnen  im  aktiven Auswahlfenster angewählten Dateien werden
 nacheinander  auf  einem  angeschlossenen  Drucker  ausgegeben.   Nach
 Betätigung  dieses  Gadgets öffnet sich ein Fenster, in dem Sie einige
 Parameter   zur   Formatierung  des  Textes  einstellen  können.   Die
 Einzelheiten werden in einem späteren Kapitel genau erklärt.

@endnode
@node "HPrint"

 @{b}HPrint      (Hexadezimal Print)
 -------------------------------@{ub}
 "HPrint"  druckt  die  von Ihnen im aktiven Auswahlfenster angewählten
 Dateien auf einem angeschlossenen Drucker aus.  Nach Betätigung dieses
 Gadgets  öffnet  sich  ein  Fenster,  in  dem Sie einige Parameter zur
 Formatierung des Textes einstellen können.  Die Einzelheiten werden in
 einem  späteren  Kapitel  genau  erklärt.  Der Ausdruck entspricht der
 Darstellung  mit  "HType".   Links  erscheint  der Offset (Abstand vom
 Dateianfang)  der  Daten  und  rechts  davon  erst  die Darstellung in
 Hexadezimalzahlen und dann als ASCII-Text.

@endnode
@node "PrtDir"

 @{b}PrtDir      (Print Directory)
 -----------------------------@{ub}
 Gibt  den Inhalt des aktiven Auswahlfensters auf einem angeschlossenen
 Drucker aus.  Die Wahl von "PrtDir" entspricht ungefähr dem CLI-Befehl
 "List >PRT:".  Nach Betätigung dieses Gadgets öffnet sich ein Fenster,
 in  dem  Sie  einige  Parameter zur Formatierung des Textes einstellen
 können.   Die  Einzelheiten  werden  in  einem  späteren Kapitel genau
 erklärt.

@endnode
@node "Editor"

 @{b}Editor
 ------@{ub}
 Hiermit   können   Sie  einen  beliebigen  ASCII-Editor,  den  Sie  im
 Konfigurator  angeben  müssen,  aufrufen,  wobei  ihm gleichzeitig die
 Namen  aller  angewählten  Dateien  übergeben  wird.   Dann werden die
 Dateien  nacheinander  (immer  wenn Sie den Editor verlassen haben) in
 den  Editor geladen.  Auf die Besonderheiten bestimmter Editoren weise
 ich in dem Konfigurator-Kapitel hin.

@endnode
@node "Show"

 @{b}Show
 ----@{ub}
 "Show"  (engl.   "zeigen")  zeigt IFF-Bilder und ICONS (.info-Dateien)
 auf  dem  Monitor  an  und gibt Ihnen die Möglichkeit, diese ganz oder
 auch  nur Auschnitte davon auszudrucken.  Wählen Sie die Bild-Dateien,
 die  Sie  sehen  wollen, im Auswahlfenster an und klicken Sie dann auf
 das  [Show]-  Gadget.  DosControl lädt nun die erste selektierte Datei
 ein  und  zeigt  sie  Ihnen  an.   Um  die Bilddarstellung zu beenden,
 brauchen Sie nur einmal die linke Maustaste zu betätigen.  Danach wird
 ggf.   das  nächste  markierte  Bild  dargestellt.   Drücken  Sie  die
 <ESC>-Taste,  so wird die Anzeige beendet und es werden keine weiteren
 Bilder  angezeigt.   Bei  sehr  großen  Bildern kann es vorkommen, daß
 nicht  alles  auf  den Bildschirm paßt, weil das Bild mehr Bildpunkte,
 als  der  Bildschirm  hat.  DosControl bietet die Möglichkeit, mit der
 Maus  das  Bild so zu verschieben, daß man jeden Ausschnitt betrachten
 kann.     Außerdem    kann    man    während   der   Darstellung   die
 Bildschirmauflösung verändern:

 1) Ein  Druck   auf  die  Taste  <H>  verdoppelt  bzw.   halbiert  die
    horizontale Bildschirmauflösung  und die  Taste  <L>  schaltet  den
    InterlaceModus ein und aus. Auch hier können Sie den Bildschirm mit
    der Maus verschieben.

 2) Drücken Sie die Taste <M>, während ein Bild angezeigt wird, so öff-
    net sich  ein  Fenster  auf dem  DosControl-Screen, in dem alle auf
    Ihrem Rechner möglichen Bildschirmmodi  angezeigt werden.  Markiert
    ist in diesem derzeit die Auflösung, in der das Bild eben angezeigt
    wurde.  Sie können nun mittels der  Cursor-Tasten oder der Maus die
    Auflösung einstellen,  die  Sie  haben  möchten.  Zusätzlich können
    Sie zu jedem Bild die Information über die ideale Auflösung abspei-
    chern. Drücken Sie - während das  Bild dargestellt wird - die Taste
    <HELP>. Es öffnet sich  ein  Fenster, in dem die aktuelle Auflösung
    und die tatsächliche Größe des Bildes angezeigt wird.

 Darunter    stehen   alle   Möglichkeiten,   die   Sie   während   der
 Bilddarstellung haben :

 M   = Die gewünschte Bildschirmauflösung einstellen (s.o.)
 F   = Die eingestellte Bildschirmauflösung als Kommentar zu dem Bild mit
       abspeichern. Dabei wird ein vorhandener Kommentar nicht überschrie-
       ben, sondern ergänzt. Beachten Sie aber, daß ein Kommentar nicht
       länger, als 79 Zeichen sein darf, DosControl verschiebt einen evtl.
       vorhandenen Text nach hinten, so kann es u. U. passieren, daß die
       letzten Zeichen eines bestehenden Kommentares verloren gehen. Beim
       erneuten Anzeigen des Bildes wird dann automatisch die eingestellte
       Auflösung gewählt.
 E   = Die mittels "F" festgelegte Auflösung wird wieder aus dem Kommentar
       entfernt.
 Del = Das aktuelle Bild wird auf Wunsch gelöscht. Sehr sinnvoll, wenn man
       sich mehrere Bilder anzeigen läßt, um "auszumisten"...
 H   = Hires-Auflösung einstellen.
 L   = Lace-Auflösung einstellen.
 D   = Bild ausdrucken (s. u.)
 X   = Fenster verlassen, zur Darstellung zurückkehren.


 Um  ein  Bild auf einen Drucker ausgeben zu können, hat DosControl die
 "Hardcopy"-Funktion.   Drücken  Sie die Taste <P>, so wird ein Fenster
 geöffnet,   das   Ihnen   die  Möglichkeit  gibt,  den  zu  druckenden
 Bildausschnitt  zu  bestimmen.   Schieben  Sie  das  Fenster  über den
 Bildausschnitt,  den  Sie  gedruckt  haben möchten und grenzen Sie die
 Fläche mittels des Größen-Gadgets (unten rechts am Fenster) ein.


 Nun stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

 "P" Es wird genau der Bereich unter dem Fenster gedruckt und zwar
     pixelweise, also im Verhältnis 1:1 ausgedruckt.
 "L" Druckt genau wie "P" den Bildausschnitt unter dem Fenster,
     allerdings wird hierbei der Ausschnitt soweit proportional
     vergrößert, daß die gesamte Drucker-Breite ausgenutzt wird.
     Daran wird die Höhe des Ausdrucks angepaßt.
 "S" Druckt das gesamte Bild aus. Auch hier wird immer automatisch
     das Verhältnis von Bildhöhe und -breite berücksichtigt.


 Achtung !!!     Der Druckvorgang kann nicht abgebrochen werden.



@endnode
@node "Play"

 @{b}Play
 ----@{ub}
 "Play"  spielt  die  von  Ihnen  im aktiven Auswahlfenster angewählten
 Ton-Dateien  nacheinander  ab.  DosControl erkennt dabei unter anderem
 folgende Module:

 - Sonic-Arranger-Module
 - Raw-Files, 8SVX-Files, IFF-Module,
 - Sound-Tracker-Module, Noise-Player-Module
 - MED-Module (die "MED.library" wird benötigt)

 Sollten  Sie  einmal  eine  Datei angewählt haben, die keine Ton-Daten
 enthält  oder  in  einem unbekannten Format abgespeichert ist, so wird
 trotzdem  versucht, diese Daten als Sound-Daten zu interpretieren, was
 manchmal zu komischen Geräuschen, jedoch nicht zu Schäden führen kann.
 Beim  Abspielen  von  einem  Lied  fragt  Sie DosControl, ob die Musik
 beendet  werden  soll.  Wenn Sie [NEIN] anklicken, so spielt die Musik
 im  Hintergrund weiter, während Sie DosControl weiter benutzen können.
 Durch Drücken des Noten-Symbols oben rechts auf der Screen-Leiste kann
 das Lied jederzeit beendet werden.

@endnode
@node "StopMusik"

 @{b}Stop Musik
 ----------@{ub}
 Drücken  Sie  die rechte Maustaste über dem [Play]-Gadget, so wird das
 Lied,  das  gerade  abgespielt  wird,  wieder  beendet.   Dies hat die
 gleiche Wirkung wie ein Klick auf das oben erwähnte Noten-Symbol.

@endnode
@node "Grep"

 @{b}Grep
 ----@{ub}
 "Grep" sucht in allen selektierten Dateien (oder auch in allen Dateien
 eines  selektierten Verzeichnisses) nach einem von Ihnen einzugebenden
 Suchbegriff  und  gibt  gefundene  Textstellen auf dem Type-Bildschirm
 aus.

 Wählen Sie dazu im Auswahlfenster die Verzeichnisse und Dateien an, in
 denen  nach  einem  bestimmten Begriff gesucht werden soll und klicken
 dann auf das [Grep]-Gadget.  DosControl öffnet nun einen Requester, in
 dem  Sie  den  Suchbegriff  eingeben können.  DosControl unterscheidet
 beim  Suchen nicht nach Groß- und Kleinbuchstaben.  Bestätigen Sie die
 Eingabe  mit [OK], so sucht DosControl in den ausgewählten Dateien und
 Verzeichnissen  (genauer  in  den  Dateien,  die in den Verzeichnissen
 untergebracht   sind)  nach  dem  Begriff.   Wird  eine  entsprechende
 Textstelle  gefunden,  so  werden  Sie  gefragt,  ob  der Text auf dem
 Type-Bildschirm  angezeigt  werden soll.  Bestätigen Sie des Requester
 mit  [JA],  so  wird  die  Datei  angezeigt.   Sie  können nun mit dem
 "Next"-Gadget  nach  dem nächsten Vorkommen des Suchbegriffs innerhalb
 dieser  Datei  suchen  oder mit [ENDE] den Bildschirm schließen und in
 der nächsten Datei weitersuchen lassen.  Während der Darstellung einer
 Datei   stehen   Ihnen   alle  Möglichkeiten  des  "TYPE"-Screens  zur
 Verfügung.   Sie  wurden  bereits  auf einer der vorhergehenden Seiten
 genau beschrieben.

@endnode
@node "Find"

 @{b}Find
 ----@{ub}
 Es  kommt  vor,  daß  man  genau  weiß,  daß  man eine Datei auf einer
 Festplatte  oder  einer  Diskette  abgelegt hat.  Das Problem ist nur,
 wenn man sie sucht, hat man vergessen, in welchem Verzeichnis sie sich
 befindet.   Hier  schafft  die "Find"-Funktion Abhilfe.  Rufen Sie sie
 auf.   Es  öffnet  sich  ein Requester, in dem Sie den gesuchten Namen
 eingeben  können.   Sollten Sie den ganzen Namen nicht mehr wissen, so
 reicht  auch  ein Teil davon in Verbindung mit Wildcards (#?  oder *).
 "Find"    durchsucht    nun    das   aktive   Verzeichnis   und   alle
 Unterverzeichnisse  nach  Dateien,  deren  Namen  mit  dem Suchbegriff
 übereinstimmen.   Sie können den Erfolg in dem Requester mitverfolgen,
 anschließend  wird  auf  dem  "Type"-Bildschirm  eine  Liste mit allen
 gefundenen Dateien ausgegeben.  Wieder stehen Ihnen alle Möglichkeiten
 des "Type"-Bildschirms unbeschränkt zur Verfügung.

@endnode
@node "Run"

 @{b}Run
 ---@{ub}
 Mit  "Run"  starten  Sie Hintergrundprozesse.  Wählen Sie das Programm
 (oder  auch mehrere), das Sie starten wollen, im Auswahlfenster an und
 klicken   Sie  auf  das  [Run]-Gadget.   DosControl  startet  nun  die
 Programme so, als hätten Sie in der Shell "run 'Programm'" eingegeben.
 Beachten  Sie,  daß  es  oft vorkommt, daß ein Programm über sein ICON
 oder die Shell Parameter übergeben bekommt, die es zum ordnungsgemäßen
 Funktionieren  braucht.  DosControl kennt diese Parameter nicht.  Dies
 kann  dazu  führen,  daß  ein  Programm  abstürzt,  wenn  es mit "Run"
 aufgerufen  wird.   Besser ist hier u.  U.  die Funktion "ManPro", bei
 der  man  auch  Parameter  übergeben  kann.   Programme,  die Daten im
 Fenster   des   aufrufenden  Programmes  ausgeben  wollen  (z.B.   der
 Type-Befehl  des Dos) können von DosControl aus zwar gestartet werden,
 aber es ist nicht sinnvoll.

@endnode
@node "Execute"

 @{b}Execute
 -------@{ub}
 "Execute"   (engl.    "ausführen")   führt  Batch-Dateien  (z.B.   die
 "Startup-Sequence"  im  'S'-Verzeichnis  der  Workbenchdiskette)  aus.
 Dazu  wählen  Sie  die  auszuführende  Datei  im Auswahlfenster an und
 aktivieren  die  "Execute"-Funktion.  DosControl arbeitet die Daten in
 dieser  Datei  nun  so  ab,  wie es der 'Execute'-Befehl der Shell tun
 würde.  Dazu wird der Befehl Execute im 'C:'-Verzeichnis benötigt.

@endnode
@node "Manpro"

 @{b}Manpro     (Manuelles Programm)
 -------------------------------@{ub}
 "Manpro"   ermöglicht   die   Eingabe  eines  Befehls  (starten  eines
 Programmes).   Dabei  können  auch  Parameter  übergeben werden.  Dies
 entspricht   dem  Starten  eines  Programmes  aus  der  Shell  heraus.
 DosControl  öffnet  dazu  einen  Requester,  in dem Sie den Befehl und
 evtl.   Parameter  eingeben  können.  Mit [OK] oder der <RETURN>-Taste
 können  Sie die Ausführung des Befehls veranlassen.  Beachten Sie, das
 Befehle wie "CD" u.ä.  ohne Wirkung bleiben.

@endnode
@node "MkLink"

 @{b}MkLink
 ------@{ub}
 Ab  der  Workbench 2.04 ist es möglich, sogenannte 'Hard-Links' (engl.
 link  =  Bindeglied)  auf  einer  Diskette/Festplatte  anzulegen.  Das
 heißt,  eine  Datei  oder ein Unterverzeichnis, die/das nur einmal auf
 der  Diskette  vorhanden  ist,  kann  trotzdem  im  Inhaltsverzeichnis
 mehrerer Verzeichnisse auf dieser Diskette auftauchen.  Wenn man einen
 solchen Link anspricht, wird automatisch auf das Original zugegriffen.
 Das  Betriebssystem  läßt  es  bis  jetzt allerdings nur zu, innerhalb
 einer  Diskette  bzw.   einer Partition Links anzulegen.  Um nun einen
 solchen  Link  anzulegen,  machen Sie das Verzeichnis, in dem sich die
 Originaldatei   bzw.    das   Originalunterverzeichnis   befindet  zum
 Quellverzeichnis  und  das Verzeichnis, aus dem heraus eine Verbindung
 zum  Original  bestehen  soll zum Zielverzeichnis.  Wählen Sie nun die
 Originaldatei  oder das Originalverzeichnis im Quellverzeichnis an und
 aktivieren  Sie  die  "MkLink"-Funktion.  Als Ergebnis taucht jetzt im
 Zielverzeichnis  die Originaldatei/das Originalverzeichnis als Eintrag
 auf  und  kann  so  angesprochen  werden  als  ob  sie/es dort auf dem
 Datenträger  vorhanden  wäre.   Den  Unterschied zum Original erkennen
 Sie,  wenn  Sie  die  Darstellungsart "Typ" anwählen (<F6>-Taste).  Im
 Zielverzeichnis  ist  für Dateien als Typ "<F-HL>" (für File-Hardlink)
 und  für  Verzeichnisse  "<D-HL>"  (für Directory-Hardlink) angegeben.
 Sie  können  damit  genau  so arbeiten, wie mit den Originalen.  Diese
 Links können Sie wie gewohnt mit der "Delete"-Funktion wieder löschen.

@endnode
@node "Merke"

 @{b}Merke
 -----@{ub}
 Merkt  sich  das  aktuelle Verzeichnis im aktiven Auswahlfenster.  Mit
 Hilfe   der  "Jump"-Funktion  kann  so  später  durch  einen  einzigen
 Maus-Klick wieder in das gemerkte Verzeichnis zurückgesprungen werden.

@endnode
@node "Jump"

 @{b}Jump
 ----@{ub}
 Lädt den Inhalt des mit [Merke]-Gadget gemerkten Verzeichnisses in das
 aktive  Auswahlfenster  und ermöglicht so das schnelle Laden eines oft
 gebrauchten Verzeichnisses.

@endnode
@node "PPCrunch"

 @{b}PPCrunch
 --------@{ub}
 Wenn   Sie   eine   oder   mehrere   Dateien   selektieren   und   die
 "PPCrunch"-Funktion  aufrufen,  kopiert  Ihnen  DosControl  diese  vom
 Quell-  in  das Zielverzeichnis.  Allerdings wird/werden die Datei(en)
 im  Powerpacker-Format kopiert, d.h., daß sie gecrunched (komprimiert)
 werden.  Dadurch nehmen sie weniger Speicher auf dem Zielmedium ein.

@endnode
@node "PPDecrunch"

 @{b}PPDecrunch
 ----------@{ub}
 Wenn   Sie   eine   oder   mehrere   Dateien   selektieren   und   die
 "PPDecrunch"-Funktion aufrufen, kopiert DosControl diese vom Quell- in
 das   Zielverzeichnis.    Allerdings  wird/werden  die  Datei(en)  vom
 Powerpacker-Format  ins  "normale"  kopiert,  d.h., daß sie decrunched
 (dekomprimiert)  werden.   Dadurch  nehmen  sie  mehr Speicher auf dem
 Zielmedium ein.  Diese Funktion ist genau die Umkehrung zu "PPCrunch".

@endnode
@node "PPMove"

 @{b}PPMove
 ------@{ub}
 Wenn   Sie   eine   oder   mehrere   Dateien   selektieren   und   die
 "PPMove"-Funktion  aufrufen, so kopiert DosControl diese vom Quell- in
 das   Zielverzeichnis.    Allerdings   wird/werden  die  Datei(en)  im
 Powerpacker-Format  kopiert,  d.h.,  daß  sie gecrunched (komprimiert)
 werden.   Dadurch  nehmen sie weniger Speicher auf dem Zielmedium ein.
 Die  Orginal-Datei wird jedoch bei dieser Funktion gelöscht, sodaß nur
 noch die gepackte Datei übrig bleibt.

@endnode
@node "XPK Crunch"

 @{b}Funktion  "XPK Crunch"
 ----------------------@{ub}
 Wenn    Sie    eine/mehrere   Dateien   selektieren   und   die   "XPK
 Crunch"-Funktion  aufrufen, kopiert DosControl diese vom Quell- in das
 Zielverzeichnis.   Allerdings werden die Dateien dabei mit der im "XPK
 Konfig"  ausgesuchten  Library  gepackt und das gewählte Suffix an den
 Ursprungs-Dateinamen angehängt.

@endnode
@node "XPK DeCrunch"

 @{b}Funktion  "XPK DeCrunch"
 ------------------------@{ub}
 Wenn  Sie  eine  oder  mehrere  Dateien  selektieren und dann die "XPK
 DeCrunch"-Funktion aufrufen, so kopiert DosControl diese vom Quell- in
 das  Zielverzeichnis.   Allerdings  werden  die Datei dabei mit der im
 "XPK  Konfig"  ausgesuchten  Library  entpackt,  so  daß sie hinterher
 wieder unverschlüsselt und ungepackt vorhanden sind.

 Eine genauere Beschreibung des Handlings der XPK-Funktionen finden Sie
 in dem Kapitel über die Konfiguration...

@endnode
@node "Menues"

                 @{b} -------------------------------- @{ub}
                  @{b} Die Menues von DosControl v6.0 @{ub}
                 @{b} -------------------------------- @{ub}

 @{" DosControl v6.0     FMem : 53488632   CMem : 1342008       19:02:35        " link "Menues"}
 @{" Projekt " link "MenuProjekt"}@{"  Konfig  " link "MenuKonfig"}@{"  Info  " link "MenuInfo"}@{"  Tools  " link "MenuTools"}@{" Device " link "MenuDevice"}@{"  Dos  " link "MenuDos"}@{" Bootblock" link "MenuBootblock"}@{"  Packer  " link "MenuPacker"}

@endnode
@node "MenuProjekt" "Menu Projekt"

                 @{b} -------------------------------- @{ub}
                  @{b} Die Menues von DosControl v6.0 @{ub}
                 @{b} -------------------------------- @{ub}

 @{" DosControl v6.0     FMem : 53488632   CMem : 1342008       19:02:35        " link "Menues"}
 @{" Projekt " link "MenuProjekt"}@{"  Konfig  " link "MenuKonfig"}@{"  Info  " link "MenuInfo"}@{"  Tools  " link "MenuTools"}@{" Device " link "MenuDevice"}@{"  Dos  " link "MenuDos"}@{" Bootblock" link "MenuBootblock"}@{"  Packer  " link "MenuPacker"}
 @{" Meldungen zeigen  " link "MenuProjektMeldungenZeigen"}
 @{" Meldungen drucken " link "MenuProjektMeldungenDrucken"}   Im "Projekt"-Menu finden Sie einige Funktionen,
 @{" DC Status         " link "MenuProjektDCStatus"}   die sich nur mit DosControl selbst beschäftigen,
 @{" Hilfe             " link "MenuProjektHilfe"}   z.B. Informationen über den Status.
 @{" Info              " link "MenuProjektInfo"}
 @{" Ende              " link "MenuProjektEnde"}

@endnode
@node "MenuKonfig" "Menu Konfiguration"

                 @{b} -------------------------------- @{ub}
                  @{b} Die Menues von DosControl v6.0 @{ub}
                 @{b} -------------------------------- @{ub}

 @{" DosControl v6.0     FMem : 53488632   CMem : 1342008       19:02:35        " link "Menues"}
 @{" Projekt " link "MenuProjekt"}@{"  Konfig  " link "MenuKonfig"}@{"  Info  " link "MenuInfo"}@{"  Tools  " link "MenuTools"}@{" Device " link "MenuDevice"}@{"  Dos  " link "MenuDos"}@{" Bootblock" link "MenuBootblock"}@{"  Packer  " link "MenuPacker"}
           @{" Allgemeines       " link "KonfigAllgemeines")

           @{" Funktionen        " link "KonfigFunktionen"}  Wir kommen jetzt zu dem Menupunkt "Konfig",
           @{" DateiTypen        " link "KonfigDateiTypen"}  mit  dem  Sie  DosControl  ganz  nach Ihren
           @{" Drucker           " link "KonfigDrucker"}  Wünschen   und   Vorstellungen   einstellen
           @{" XPK               " link "KonfigXPKKonfig"}  können.  In DosControl können Sie nicht nur
           @{" Merke             " link "KonfigMerkeKonfig"}  solche   selbstverständlichen   Dinge   wie
           @{" Anzeige           " link "KonfigAnzeige"}  Bildschirmauflösung,    Farben    und   die
           @{" Menu   Konfig     " link "KonfigMenuKonfig"}  internen     Einstelloptionen    verändern,
           @{" Gadget Konfig     " link "KonfigGadgetKonfig"}  sondern  auch  die  Menuleiste  sowie  alle
           @{" Gadget Copy       " link "KonfigGadgetCopy"}  Gadgets  editieren.   Wir  haben  auch hier
           @{" Gadget Move       " link "KonfigGadgetMove"}  natürlich   eine   Voreinstellung  für  Sie
           @{" Gadget Swap       " link "KonfigGadgetSwap"}  vorgenommen,    so    sind    z.B.     alle
           @{" Gadget Delete     " link "KonfigGadgetDelete"}  Sicherheits-Requester eingeschaltet und die
           @{" Konfig. sichern   " link "KonfigKonfigsichern"}  Puffer auf die kleinsten Werte eingestellt.

@endnode
@node "MenuInfo" "Menu Info"

                 @{b} -------------------------------- @{ub}
                  @{b} Die Menues von DosControl v6.0 @{ub}
                 @{b} -------------------------------- @{ub}

 @{" DosControl v6.0     FMem : 53488632   CMem : 1342008       19:02:35        " link "Menues"}
 @{" Projekt " link "MenuProjekt"}@{"  Konfig  " link "MenuKonfig"}@{"  Info  " link "MenuInfo"}@{"  Tools  " link "MenuTools"}@{" Device " link "MenuDevice"}@{"  Dos  " link "MenuDos"}@{" Bootblock" link "MenuBootblock"}@{"  Packer  " link "MenuPacker"}
                     @{" Laufwerke zeigen  " link "MenuInfoLaufwerke"}
                     @{" Device            " link "MenuInfoDevice"}  Mit Hilfe des "Info"-Menus gelingt
                     @{" Resource          " link "MenuInfoResource"}  es Ihnen innerhalb kürzester Zeit,
                     @{" Library           " link "MenuInfoLibrary"}  einige interne Informationen über
                     @{" Tasks             " link "MenuInfoTasks"}  Ihr System zu erfahren.
                     @{" Capture           " link "MenuInfoCapture"}
                     @{" Resident          " link "MenuInfoResident"}
                     @{" Lock Liste        " link "MenuInfoLock"}
                     @{" Path Liste        " link "MenuInfoPath"}

@endnode
@node "MenuTools" " Menu Tools"

                 @{b} -------------------------------- @{ub}
                  @{b} Die Menues von DosControl v6.0 @{ub}
                 @{b} -------------------------------- @{ub}

 @{" DosControl v6.0     FMem : 53488632   CMem : 1342008       19:02:35        " link "Menues"}
 @{" Projekt " link "MenuProjekt"}@{"  Konfig  " link "MenuKonfig"}@{"  Info  " link "MenuInfo"}@{"  Tools  " link "MenuTools"}@{" Device " link "MenuDevice"}@{"  Dos  " link "MenuDos"}@{" Bootblock" link "MenuBootblock"}@{"  Packer  " link "MenuPacker"}
                              @{" Fonts         " link "MenuToolsFonts"}
                              @{" Assign Fonts  " link "MenuToolsAssignFonts"} Im "Tools"-Menu befinden sich
                              @{" KillFastDir   " link "MenuToolsKillFastDir"} sich einige sehr interessante
                              @{" Fishcopy      " link "MenuToolsFishcopy"} Operationen, so können Sie
                              @{" Hardcopy      " link "MenuToolsHardcopy"} sich z.B. Fonts ansehen oder
                              @{" PC -> Amiga   " link "MenuToolsPC->Amiga"} Hardcopies von beliebigen
                              @{" Amiga -> PC   " link "MenuToolsAmiga->PC"} Bildschirmen machen lassen.

@endnode
@node "MenuDevice" "Menu Device"

                 @{b} -------------------------------- @{ub}
                  @{b} Die Menues von DosControl v6.0 @{ub}
                 @{b} -------------------------------- @{ub}

 @{" DosControl v6.0     FMem : 53488632   CMem : 1342008       19:02:35        " link "Menues"}
 @{" Projekt " link "MenuProjekt"}@{"  Konfig  " link "MenuKonfig"}@{"  Info  " link "MenuInfo"}@{"  Tools  " link "MenuTools"}@{" Device " link "MenuDevice"}@{"  Dos  " link "MenuDos"}@{" Bootblock" link "MenuBootblock"}@{"  Packer  " link "MenuPacker"}
                                        @{" Diskcopy      " link "MenuDeviceDiskCopy"}
 DosControl  ist nicht nur in der Lage, @{" Format        " link "MenuDeviceFormat"}
 Verzeichnisse  oder  Dateien,  sondern @{" CheckDisk     " link "MenuDeviceCheckdisk"}
 auch ganze Disketten bzw.  Festplatten @{" Optimiere     " link "MenuDeviceOptimiere"}
 zu behandeln. So können z.B. Datenträ- @{" Bitmap        " link "MenuDeviceBitmap"}
 ger kopiert, repariert, optimiert etc. @{" Install       " link "MenuDeviceInstall"}
 werden.                                @{" DiskChange    " link "MenuDeviceDiskChange"}
 Alle   Funktionen   im   "Device"-Menu @{" Undelete      " link "MenuDeviceUndelete"}
 beziehen sich auf ganze Disketten bzw. @{" DiskSalv      " link "MenuDeviceDiskSalv"}
 Partitionen.   Um  zu  sehen, wie weit @{" Fastcopy      " link "MenuDeviceFastcopy"}
 der  Stand  der  Arbeit von DosControl @{" WipeDisk      " link "MenuDeviceWipedisk"}
 ist,   erscheint  eine  "schematische" @{" Suche Fehler  " link "MenuDeviceSuche_Fehler"}
 Darstellung des Datenträgers.          @{" Repair Disk   " link "MenuDeviceRepair_Disk"}

 Hierbei  steht jeweils ein Pixel für einen Sektor, außer es wird etwas
 anderes  angegeben.   Diese  Darstellung  ist vom Typ des Datenträgers
 abhängig,  da einige Laufwerke mehr oder weniger Speicherkapazität zur
 Verfügung  stellen.   Eine  Diskette  hat eine sehr geringe Anzahl von
 Sektoren,  Festplatten, CD-Roms oder Ram-Disks eine wesentlich höhere.
 Die  Darstellung  des  Datenträgers  hat,  wie oben schon erwähnt, den
 Sinn,  daß  Sie  immer  wissen, "wo" sich DosControl gerade bei seiner
 Arbeit  befindet.  Hierdurch können z.B.  Fehler besser diagnostiziert
 werden.   Hierbei  zeigt  DosControl  über  die  oberste Zeile auf dem
 Bildschirm  die  Bedeutung  der  Farben,  die  jeder  einzelne  Sektor
 annehmen kann (z.  B.  weiß für "schreiben" und blau für "lesen").

 Tip:   Falls  Sie  einen Datenträger besitzen, der zu groß ist, um auf
 einem  "normalen"  640*256-Pixel-Screen abgebildet zu werden, schalten
 Sie  auf  Interlace  (640*512) oder einen noch höher auflösenden Modus
 um.   Dadurch  erhöht  sich die maximale Anzahl der auf dem Bildschirm
 darstellbaren Sektoren um den Faktor 2-6.

@endnode
@node "MenuDos" "Menu Dos"

                 @{b} -------------------------------- @{ub}
                  @{b} Die Menues von DosControl v6.0 @{ub}
                 @{b} -------------------------------- @{ub}

 @{" DosControl v6.0     FMem : 53488632   CMem : 1342008       19:02:35        " link "Menues"}
 @{" Projekt " link "MenuProjekt"}@{"  Konfig  " link "MenuKonfig"}@{"  Info  " link "MenuInfo"}@{"  Tools  " link "MenuTools"}@{" Device " link "MenuDevice"}@{"  Dos  " link "MenuDos"}@{" Bootblock" link "MenuBootblock"}@{"  Packer  " link "MenuPacker"}
                                                @{" NewCli            " link "MenuDosNewCli"}
                                                @{" Reboot            " link "MenuDosReboot"}

 In   diesem   Menu  befinden  sich  zwei  Funktionen,  die  von  Ihrer
 Wirkungsweise  her  nicht unbedingt die wichtigsten sind, aber dennoch
 ganz nützlich sein können.

@endnode
@node "MenuBootblock" "Menu Bootblock"

                 @{b} -------------------------------- @{ub}
                  @{b} Die Menues von DosControl v6.0 @{ub}
                 @{b} -------------------------------- @{ub}

 @{" DosControl v6.0     FMem : 53488632   CMem : 1342008       19:02:35        " link "Menues"}
 @{" Projekt " link "MenuProjekt"}@{"  Konfig  " link "MenuKonfig"}@{"  Info  " link "MenuInfo"}@{"  Tools  " link "MenuTools"}@{" Device " link "MenuDevice"}@{"  Dos  " link "MenuDos"}@{" Bootblock" link "MenuBootblock"}@{"  Packer  " link "MenuPacker"}
                                                        @{" BootBlock Lesen   " link "MenuBootblockBootblocklesen"}
 Damit  eine Diskette bootfähig ist, muß sie einen sog. @{" BootBlock -> File " link "MenuBootblockBootblocktoFile"}
 "Bootblock"  haben,  im Prinzip nichts anderes als ein @{" BootBlock <- File " link "MenuBootblockBootblockfromFile"}
 1024 Byte langes Programm auf der Spur 0.  Dieses wird
 immer dann geladen und gestartet, wenn der Rechner von der Diskette hochge-
 fahren  (sprich:   'gebootet')  wird.   Wenn sich z.  B.  ein Virus auf den
 Bootblock  installiert, kann er sich hiermit - vom Benutzer unbemerkt - ins
 System  schreiben.   Je  nach  Typ  des  Virus  ist  er  mehr  oder weniger
 gefährlich.   Aber  eines haben die sog.  "Bootblock-Viren" gemeinsam:  Sie
 zerstören   oder   überschreiben   den   Bootblock.    Dieser  Umstand  ist
 insbesondere  bei  Spielen,  die  oft  wichtige  Informationen im Bootblock
 stehen  haben,  eine nicht gerade sehr förderliche Sache.  Auf gut Deutsch:
 Die  Spiele  können  nicht mehr geladen werden.  Da niemand 100% sicher vor
 Viren  sein  kann, ist es nützlich, wenn Sie sich eine Art Bootblock-Archiv
 erstellen,  das z.  B.  alle Bootblöcke Ihrer Spiele enthält.  Hierfür sind
 die Optionen im Bootblock-Menu gedacht.

@endnode
@node "MenuProjektMeldungenZeigen" "Meldungen zeigen"

 @{b}"Meldungen zeigen"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Bei  den  Operationen,  die  Sie  mit  DosControl durchführen, fallen
 gelegentlich einige Zusatzinformationen in Form von sog.  "Meldungen"
 an.   Diese  Meldungen  stehen  in  der Regel in der Statuszeile oder
 werden  in  Requestern  an  Sie  übergeben.  Es kann jedoch sein, daß
 einige  Meldungen  entweder  nur  zu kurz auf dem Bildschirm zu sehen
 sind,  oder  aber  Sie  klicken  aus  Versehen  einen  Requester weg.
 Hinterher  wollen  Sie  aber nochmals wissen, was DosControl denn nun
 eigentlich  für  Meldungen  an  Sie  herausgegeben  hat.   Um  das zu
 erfahren,  wählen sie den Menupunkt "Meldungen zeigen" an, worauf Sie
 sich   auf   dem  "Type"-Screen  (siehe  "Type"  unter  Kapitel  III)
 wiederfinden.    Hier  sehen  Sie  dann  die  letzten  Meldungen  von
 DosControl   nochmals  aufgeführt,  sodaß  Sie  Ihre  Operationen  im
 Nachhinein  überblicken können.  Intern werden die gesamten Meldungen
 zunächst  in  einem  sog.   "Meldungspuffer"  gelesen,  dessen Inhalt
 hiermit  angezeigt  wird.   Je  größer der Meldungspuffer, desto mehr
 Meldungen  können  gespeichert werden.  Bei umfangreichen Operationen
 empfiehlt  es  sich  daher,  den  Meldungspuffer  möglichst  groß  zu
 gestalten.   Wie  Sie  dieses  tun können, lesen Sie bitte im Kapitel
 über die Konfiguration nach.

@endnode
@node "MenuProjektMeldungenDrucken" "Meldungen drucken"

 @{b}"Meldungen drucken"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  Hilfe dieses Menupunktes können Sie den Meldungspuffer auf einem
 Drucker ausgeben lassen oder in eine Datei schreiben.  Es öffnet sich
 ein  Requester,  in  dem  als  Vorgabe  "PRT:" steht.  "PRT:" ist der
 Drucker,  Sie  können aber auch andere Devices eingeben.  Klicken Sie
 auf  [OK],  so  werden  die  Daten auf Ihren Drucker ausgegeben.  Sie
 können   hier   aber   auch   einen   Pfadnamen   eingeben,   z.   B.
 "RAM:Meldungen",  dann  gibt  DosControl alle Daten in eben die Datei
 "Meldungen"  aus.   Die  genaue  Beschreibung  des Drucker-Requesters
 entnehmen Sie bitte dem Kapitel über die Konfiguration.

@endnode
@node "MenuProjektDCStatus" "DC Status"

 @{b}"DC Status"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Hiermit  werden  Ihnen einige Informationen über den aktuellen Status
 von  DosControl  und Ihrem Rechner-System gegeben.  Im oberen Bereich
 befinden  sich  Libraries,  auf die DosControl gelegentlich zugreift.
 Wenn  eine  solche  Library  angesprochen wurde und damit im Speicher
 installiert   ist,   erscheint  hinter  dem  Library-Namen  noch  die
 jeweilige Versionsnummer.  Wurde eine Library noch nicht geöffnet, so
 wird auch dies angegeben.  Im unteren Teil sehen Sie Informationen zu
 DosControl selbst:

 - Funktionen:   Gibt  an,  wieviele  Funktionen  DosControl  hat, und
   wieviele davon frei konfigurierbar sind.  Näheres im Konfig-Kapitel.

 - Verzeichniscache: Hier steht, wieviele Verzeichnisse gemerkt werden
   können und wieviele bereits gemerkt wurden. Die Einstellung, hierzu
   können Sie in dem entsprechenden Konfigurator vornehmen.

 - Meldungsbuffer: Sie können im "Allgemeines"-Konfigurator festlegen,
   wieviel Platz für den  Meldungspuffer zur Verfügung gestellt werden
   soll.  Eben dieser Wert wird hier angezeigt.

 - Public  Screen:   Ab  AmigaOS2.x können sogenannte 'Public Screens'
   geöffnet werden. DosControl  tut dies,  und zeigt hier an,  wie der
   Name des von ihm geöffneten Screens lautet.

 - Konfig.   Version:   Ein  für  Sie  wenig  interessanter  Wert, der
   lediglich bei Problemen für  den Support von DosControl interessant
   ist. Menu-Punkt "Hilfe" Schaltet in den "Hilfe"-Modus um.  Wenn Sie
   jetzt ein  Gadget  oder einen  Menupunkt  anwählen,  erscheint  ein
   Requester, der Ihnen einen Hilfstext dazu anzeigt. Der Menupunkt hat
   dieselbe Funktion, wie die <Help>-Taste. Um den "Hilfe"-Modus wieder
   zu verlassen, brauchen Sie einfach nur die <ESC>-Taste drücken.

@endnode
@node "MenuProjektHilfe" "Hilfe"

 @{b}"Hilfe"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Wählen    Sie    den    Menupunkt   "Hilfe"   an,   so   werden   die
 Datei-Auswahlfenster  "gegostet".   Für  jedes Menu und jedes Gadget,
 daß   Sie   ab  jetzt  anwählen,  erscheint  ein  Requester  mit  der
 entsprechenden Online-Hilfe.

@endnode
@node "MenuProjektInfo" "Info"

 @{b}"Info"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Wählen  Sie  den Menupunkt "Info" an, so erscheint ein Requester, der
 Sie   über   die  Inhaber  des  Copyrights  von  DosControl  und  die
 Seriennummer Ihres Programmexemplares informiert.

@endnode
@node "MenuProjektEnde" "Ende"

 @{b}"Ende"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  "Ende"  können  Sie DosControl verlassen.  Sie gelangen hiernach
 zurück  auf die Workbench bzw.  die Shell, je nachdem, von wo aus Sie
 DosControl   gestartet   haben.    Wenn  Sie  in  den  Konfiguratoren
 Einstellungen verändert haben, werden Sie vor dem Beenden gefragt, ob
 Sie  diese  zuvor  noch  abspeichern wollen.  Zudem erfolgt noch eine
 Sicherheitsabfrage,  ob  Sie DosControl wirklich beenden wollen, oder
 nicht.     Diese    beiden    Sicherheitsabfragen   können   Sie   im
 "Requester"-Konfigurator ein- bzw.  ausschalten.


 T   I  P  :   Wenn  Sie  die  Arbeit  mit DosControl  nur  kurzzeitig
 unterbrechen  möchten, so betätigen Sie einfach das [Iconify]-Gadget.
 Es befindet sich in der Titelzeile des DosControl-Bildschirmes als 2.
 Gadget von rechts. Dadurch können Sie DosControl resident im Speicher
 halten  und  es  ggf.   schneller wieder starten. Desweiteren hat die
 "Iconify"-Methode  den  Vorteil,  daß  Ihre eingestellten Daten nicht
 verlorengehen.

@endnode
@node "MenuInfoLaufwerke" " Info-Laufwerke"

 @{b}"Laufwerke"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Sie  erhalten   nach  Aufruf  dieses  Menupunktes  eine  Liste  aller
 verfügbaren  Laufwerke.  Unter  einem  Laufwerk  (oder  auch 'Drive')
 versteht  man  ein  physikalisches oder imaginäres (logisches) Gerät,
 welches  zur  Ein-  und Ausgabe von Daten dient. Diese Liste wird auf
 dem Type-Screen (siehe Kapitel III unter "Type") ausgegeben.

 1. Block

 Laufwerk        Name         Voll  Belegt    Frei  Gesamt  Fehler
 -----------------------------------------------------------------
 RAM:         5K Ram Disk     100%       5       0       5       0
 DF0:       837K DosControl    93%    1647     111    1758       0
 SDH0:      106M SDH0          72%  155053   58653  213706       0
 {1}        {2}  {3}           {4}     {5}     {6}     {7}     {8}

 {1}=Laufwerksbezeichnung ("physikalischer" Device-Name)
 {2}=Maximale Kapazität des Laufwerkes (in KB, MB oder GB, abhängig
     von der Größe)
 {3}=Logischer Name des Datenträgers (Volume-Name)
 {4}=Gibt die Prozentzahl der belegten Blöcke des Datenträgers an
 {5}=Die Anzahl der belegten Blöcke des Datenträgers
 {6}=Die Anzahl der noch freien Blöcke auf dem Datenträger
 {7}=Die Anzahl der insgesamt zur Verfügung stehenden Blöcke
 {8}=Die Anzahl der auf dem Datenträger bekannten Fehler seit Start
     des Rechners.



 2. Block

 Laufwerk   Name                     Bytes DiskType Status
 ---------------------------------------------------------------
 RAM:       Ram Disk                  1024 444F5300 Read/Write
 DF0:       DosControl                 488 444F5300 Read/Write
 SDH0:      SDH0                       512 444F5301 Read/Write
 {1}       {2}                         {3} {4}      {5}

 {1}=Laufwerksbezeichnung
 {2}=Name des in dem Laufwerk liegenden Datenträgers
 {3}=Bytes pro Block
 {4}=Der Typ Status des FileSystems in Hex (NDOS, OFS, FFS,...)
 {5}=Zeigt an, ob ein Schreibschutz für das Laufwerk akiviert wurde




 3. Block

 Laufwerk  Device          Unit Head  Sek   LTrak   HTrak   Gesamt
 -----------------------------------------------------------------
 DF0:      trackdisk.device   0    2   11       0      79       80
 SDH0:     gvpscsi.device     1    2   66     189    1807     1619
  {1}      {2}               {3}  {4} {5}     {6}     {7}      {8}

 {1}=Laufwerksbezeichnung
 {2}=Device (Softwaretreiber), für das Laufwerk
 {3}=Laufwerksnummer
 {4}=Anzahl der Schreib- / Leseköpfe
 {5}=Anzahl der Sektoren pro Track
 {6}=Nummer des ersten Tracks
 {7}=Nummer des letzten Tracks
 {8}=Gesamtzahl aller Tracks



 4. Block

 Laufwerk  Device                LBlock  HBlock  Gesamt
 ------------------------------------------------------
 DF0:      trackdisk.device           0    1759    1760
 SDH0:     gvpscsi.device         24948  238655  213708
  {1}      {2}                      {3}     {4}     {5}

 {1}=Laufwerksbezeichnung
 {2}=Device (Softwaretreiber), für das Laufwerk
 {3}=Nummer des ersten Blocks
 {4}=Nummer des letzten Blocks
 {5}=Gesamtzahl aller Blöcke



 5. Block

 Laufwerk   Cacheliste Bitmap Sectorliste WrCache RdCache  Gesamt
 ----------------------------------------------------------------
 DH0:         3216KB    804KB    3216KB    31KB     31KB   7301KB
 WB_3.x:       192KB     48KB     192KB    31KB     31KB    497KB
  {1}            {2}      {3}       {4}     {5}      (6)      (7)

 {1}=Laufwerksbezeichnung
 {2}=Speicherbedarf für die Cacheliste
 {3}=Speicherbedarf für die Bitmap
 {4}=Speicherbedarf für die Sectorliste
 {5}=Speicherbedarf für den WriteCache
 {6}=Speicherbedarf für den ReadCache
 {7}=Speicherbedarf für den gesamten Optimiervorgang

@endnode
@node "MenuInfoDevice" "Info-Device"

 @{b}"Device"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Sie   erhalten  nach  Aufruf  dieses  Menupunktes  eine  Liste  aller
 verfügbaren    Devices.     Ein    Device   ist   genaugenommen   ein
 Softwaretreiber,  der  ein bestimmtes Gerät für den Amiga ansprechbar
 macht.   So  z.B.   muß  ein  Treiber für die Maus, den Joystick, die
 Laufwerke, die Tastatur etc.  vorhanden sein.

 Adresse  Device               Version Revision Size OpenCnt
 -----------------------------------------------------------
 00283154 gameport.device        37       12     338       1
 {1}      {2}                   {3}      {4}     {5}     {6}

 {1}=Die Anfangsspeicheradresse der betreffenen Device-Struktur (HEX)
 {2}=Name des Devices
 {3}=Versionsnummer des Devices
 {4}=Revisionsnummer des Devices
 {5}=Größe der Device-Basisstruktur
 {6}=Gibt an, wie oft das Device geöffnet (angesprochen) worden ist

@endnode
@node "MenuInfoResource" "Info-Resource"

 @{b}"Resource"
 ----------------------------------------------------------------------@{ub}
 Sie erhalten nach Aufruf dieses Menupunktes eine Liste der verfügbaren
 Resources.  Resources sind Bestandteile des Betriebssystems und werden
 i.d.R.  nur von den Libraries benutzt.  Sie stellen die unterste Stufe
 der Programmierebene dar, stehen der Hardware am nächsten.

 Adresse  Resource            Version Revision Size OpenCnt
 -----------------------------------------------------------
 002804bc potgo.resource        37       0       42       0
 {1}      {2}                  {3}     {4}      {5}     {6}

 {1}=Adresse, ab der sich die Resource-Struktur im Speicher befindet
 {2}=Zuständigkeitsbereich der Resource
 {3}=Versionsnummer der Resource
 {4}=Revisionsnummer der Resource
 {5}=Größe der Resource-Basisstruktur
 {6}=Gibt an, wie oft die Resource geöffnet (angesprochen) worden ist

@endnode
@node "MenuInfoLibrary" "Info-Library"

 @{b}"Library"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Sie  erhalten  hiermit  eine Liste aller verfügbaren Libraries.  Eine
 Library  ist  eine  Sammlung  von Routinen.  Das Betriebssystem nutzt
 diese Libraries, aber auch ein Programmierer kann sich diese Routinen
 in  eigenen Programmen zunutze machen.  Es kann bei Problemen wichtig
 sein,  zu  wissen,  welche Version von welcher Library vorliegt.  Oft
 hilft da schon eine neuere Version.

 Adresse  Library             Version Revision Size OpenCnt
 -----------------------------------------------------------
 0028047c utility.library        37      3       44      15
 {1}      {2}                   {3}    {4}      {5}     {6}

 {1}=Adresse der Library-Basisstruktur
 {2}=Name der Library
 {3}=Versionsnummer der Library
 {4}=Revisionsnummer der Library
 {5}=Größe der Library-Basisstruktur
 {6}=Gibt an, wie oft die Library geöffnet (angesprochen) worden ist

@endnode
@node "MenuInfoTasks" "Info-Tasks"

 @{b}"Tasks"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Sie erhalten nach Aufruf dieses Menupunktes eine Liste aller zur Zeit
 laufenden  Tasks.  Der große Vorteil des Amigas gegenüber den meisten
 anderen  Rechnersystemen  ist, daß er Multitasking beherrscht.  D.h.,
 daß   das   Betriebssystem   des   Amigas   mehrere  Programme  quasi
 gleichzeitig vom Prozessor bearbeiten lassen kann.


 Adresse  Task Name        Stacksize  Priority  Type        Status
 -----------------------------------------------------------------
 002ea010 DPaintIV            4094        0      PROCESS     wait
 {1}      {2}                  {3}      {4}      {5}         {6}

 {1}=Adresse der Taskstruktur
 {2}=Name des Tasks (i.d.R. identisch mit dem Programmnamen)
 {3}=Größe des Stacks, der für den Task reserviert wurde
 {4}=Taskpriorität
 {5}=Gibt die Art des Tasks bzw. Programmes an
 {6}=Der Status des Tasks (wait, ready...), evtl. CLI-Prozess-Nummer

@endnode
@node "MenuInfoCapture" "Info-Capture"

 @{b}"Capture"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Es  gibt  einige  Werte,  die  in  der exec.base des Amigas verwaltet
 werden,   z.B.    Vektoren   auf   Routinen,  die  nach  einem  Reset
 abgearbeitet  werden.   Mit  Hilfe  dieses  Menupunktes kann man sich
 diese Werte anzeigen lassen.

 Die einzelnen Angaben haben folgende Bedeutung:

 ColdCapture  = $0001fc32  / 2 Zeiger auf Routinen, die nach
 CoolCapture  = $0001fde8  \ einem Reset ausgeführt werden.
 WarmCapture  = $00000000  Nicht benutzt
 KickMemPtr   = $009fda18  Vektor auf eine System-Memoryliste
 KickTagPtr   = $009fda38  Vektor auf eine Resident-Tabelle
 KickCheckSum = $dbe39110  Checksumme des Kickstarts
 KickCheckSum ist ok       Gibt an, ob die Checksumme ok ist

 Memory Liste:                   / Speicherbereiche, die nach
 Adresse=$9fd9d8, Länge=$000105 / einem Reset nicht gelöscht
 Adresse=$9219d0, Länge=$0dc008 \ werden und belegt sind.
 Adresse=$01fbf6, Länge=$000afe  \ (z.B. RAD:, VD0: o. ä.)

@endnode
@node "MenuInfoResident" "Info-Resident"

 @{b}"Resident"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}

 Resident Liste:

 Adresse  Name            Vers. Flags Type Pri ID-String
 ------------------------------------------------------------
 009fd9e4 ramdrive.unit 00  0    01   00   20  ramdrive.unit0
 {1}      {2}              {3}   {4}  {5}  {6} {7}

 {1}=   Adresse auf die residente Routine
 {2}=   Name der residenten Routine (2)
 {3}=   Version der residenten Routine
 {4}=   Spezielle systeminterne Flags
 {5}=   Typ der residenten Routine
 {6}=   Reihenfolge, in der die Routine wieder ins System eingefügt wird
 {7}=   Name der residenten Routine (2)


 Das  Betriebssystem des Amigas sieht es vor, Routinen bzw.  Programme
 resetfest  ins System einzufügen.  So z.B.  die RAD:, welche über das
 'ramdrive.device'  angesprochen wird.  Sollten Sie nichts resetfestes
 installiert  haben,  so entfallen die 'Memory'- und 'Resident'-Liste.
 Auch  Viren  kann  man  anhand  dieser  Angaben  u.   U.   entdecken.
 Menu-Punkt  "Resident"  Sie  erhalten  nach Aufruf dieses Menupunktes
 eine   Liste   aller  residenten  Module,  also  Libraries,  Devices,
 Resourcen etc.  die sich im Speicher befinden.

 Adresse  Name            Version Flag Typ  Pri ID-String
 ------------------------------------------------------------
 00F86974 expansion.library  40    02   09  110 expansion 40
 00F800B6 exec.library       40    02   09  105 exec 40.10
 00F88378 scsi.device        40    01   03   10 scsidisk 40.4
 00FED590 workbench.library  40    80   09  -120 wb 40.5
 {1}      {2}               {3}   {4}  {5}  {6} {7}

 {1}=   Adresse auf die residente Routine
 {2}=   Name der residenten Routine (2)
 {3}=   Version der residenten Routine
 {4}=   Spezielle systeminterne Flags
 {5}=   Typ der residenten Routine
 {6}=   Reihenfolge, in der die Routine wieder ins System eingefügt wird
 {7}=   Name der residenten Routine (2)

@endnode
@node "MenuInfoLock" "Info-Lock"

 @{b}"Lock-Liste"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Sie  erhalten  nach Aufruf dieses Menupunktes eine Liste aller z.  Z.
 eingerichteten  Locks.   In  der Lockliste stehen alle Locks, die das
 AmigaOS  z.   Z.   verwalten muß.  Ein Lock ist eine Art Verriegelung
 einer  Datei oder Verzeichnisses, sodaß andere Programme keinen, oder
 nur  begrenzten  Zugang  zu  ihm  haben.   Diese  Liste  wird auf dem
 "Type"-Screen ausgegeben.

 Adresse Laufwerk    Key   DirName
 ============================================================
 1D41C24 S2.0:       10350 A4000_S3.0:WBStartup
 1D16BD6 S2.0:       10822 A4000_S3.0:Devs/Printers
 {1}     {2}         {3}  {4}

 {1}=Adresse des Locks (in BCPL)
 {2}=Laufwerk, für das das Lock gilt
 {3}=Nummer des File-Header-Blocks auf dem Datenträger
 {4}=Datei bzw. Verzeichnis, auf das das Lock angewendet wurde

@endnode
@node "MenuInfoPath" "Info-Path"

 @{b}"Path-Liste"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Sie  erhalten nach Aufruf dieses Menupunktes eine Liste aller z.  Zt.
 zugewiesenen  Pfade.   Nach  der  Angabe  des  Prozesses  werden  die
 Verzeichnisse  aufgelistet,  in  denen  der Prozess einen Befehl bzw.
 ein   Programm   sucht.   Diese  Liste  wird  auf  dem  "Type"-Screen
 ausgegeben.

 Adresse  Task Name      Stacksize Prior  Type    Status
 ------------------------------------------------------------
 002ea010 Background CLI   4094        0  PROCESS run CLI 6
 {1}      {2}               {3}      {4}  {5}     {6}

 b715f 2769652 Ram Disk:
 b716c  101424 Harddisk:c
 b7178   98737 Harddisk:utilities
 b7184  171809 Harddisk:Rexxc
 b7190   98653 Harddisk:System
 b719c   98913 Harddisk:s
 b71a8   98891 Harddisk:Prefs
 b71b4  176472 Harddisk:WBStartup

 {1}=Adresse der Prozess-Struktur (in HEX)
 {2}=Name des Prozesses (i. d. R. identisch mit dem Programmnamen)
 {3}=Größe des Stacks, der für den Prozess reserviert wurde
 {4}=Prozess-Priorität
 {5}=Gibt die Art des Prozesses an
 {6}=Der Status des Prozesses (wait, ready...)

Darunter folgen dann die Pfade, die dem Task bzw. Prozess zugewiesen sind.

@endnode
@node "MenuToolsFonts" "Fonts"

 @{b}"Fonts"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  Hilfe dieses Menupunktes können Sie sich sämtliche Schriftarten,
 die  sich  in  Ihrem "Fonts:"-Verzeichnis befinden, anzeigen und ggf.
 ausdrucken  lassen.  Unterstützt werden auch die 'Outline-Fonts', die
 ab  der  Workbench  2.x  verfügbar  sind.   Nachdem Sie den Menupunkt
 angewählt  haben,  wird  Ihr  aktuelles "FONTS:"-Verzeichnis zunächst
 nach  allen  verfügbaren  Schriften durchsucht.  Das kann, je nachdem
 wieviele  Fonts  sich  darin befinden, mehr oder minder lange dauern.
 Danach erscheint in dem "Font-Auswahl-Requester" eine Liste mit allen
 verfügbaren   Schriften   und   deren   Größen.   Die  'skalierbaren'
 Outline-Fonts sind durch einem Stern gekennzeichnet.

 Hier können Sie nun die von Ihnen gewünschte Schrift auswählen, indem
 Sie  einfach einmal mit dem Mauszeiger draufklicken.  Sie können auch
 mehrere   Fonts   gleichzeitig   anwählen   bzw.   die  Anwahl  durch
 nochmaliges Klicken auf den betreffenen Namen rückgängig machen.

 Beachten   Sie,   daß  besonders  die  skalierbaren  Schriften  unter
 Umständen sehr viel Speicherplatz verbrauchen können, da sie komplett
 im Speicher errechnet werden.  Gerade bei sehr großen Schriften stößt
 man schnell an die Grenzen seines Rechners...

 Sollten  Sie  Zeichensätze  oder -größen vermissen, obwohl sie in dem
 Verzeichnis  existieren,  so  könnte  das  daran liegen, daß Sie neue
 Schriften in das "Fonts:"-Verzeichnis hineinkopiert haben, das System
 diese  aber  noch  nicht  kennt.  Rufen Sie in einem solchen Fall das
 Workbench-Programm "FixFonts" auf.  Die genaue Beschreibung entnehmen
 Sie  bitte Ihrem Workbench-Handbuch, dort ist alles Wissenswerte über
 Zeichensätze  sehr  gut erklärt.  Dort finden Sie auch die Erklärung,
 wie  man  neue  Outline-Zeichensätze  installiert,  denn diese können
 nicht einfach durch Hineinkopieren hinzugefügt werden.

 Ich  gehe  jetzt  davon  aus,  daß Sie einige Zeichensätze selektiert
 haben.

 Folgende Funktions-Gadgets stehen Ihnen zur Verfügung:

 [All]      Selektiert alle verfügbaren Fonts
 [Clear]    Deselektiert alle Fonts
 [Print]    Druckt die Liste Ihrer Fonts auf einem Drucker aus
 [Dump]         Die momentan angezeigte Schriftart wird auf dem Drucker
                ausgegeben. Ihr Drucker muß hierzu grafikfähig sein
 [ADump]    Alle momentan selektierten Schriften werden auf dem
                Drucker im Grafik-Modus ausgegeben
 [Open]     Öffnet den ersten selektierten Font
 [Next]     Öffnet den nächsten selektierten Font
 [Close]    Schließt den aktuellen Font, bricht die Darstellung ab
 [Ende]     Hiermit beenden Sie die "Fonts"-Funktion ab und gelangen
                wieder zum Haupt-Bildschirm
 [Italic]   Stellt den dargestellten Font 'italic', also kursiv dar
 [Bold]     Stellt den dargestellten Font 'bold', also fett dar
 [ULine]    Stellt den dargestellten Font unterstrichen dar

 Da   man  nicht  alle  256  Zeichen  eines  Zeichensatzes  auf  einmal
 darstellen  kann,  klicken  Sie  einfach  auf das Roll-Gadget, hiermit
 können Sie die Darstellung entsprechend der Richtung verschieben.

@endnode
@node "MenuToolsassignfonts" "Assign Fonts"

 @{b}"Assign Fonts"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Die   Zeichensätze  sind  i.   a.   im  "Fonts"-Verzeichnis  auf  der
 Workbench  oder  einer  gleichnamigen Diskette vorhanden.  Das System
 jedoch  versucht  die  Fonts nicht über den Pfad "SYS:fonts", sondern
 über    "FONTS:"   anzusprechen.    Standartmäßig   wird   also   das
 Fonts-Verzeichnis  der  Workbench als "FONTS:"-Laufwerk angesprochen.
 Das  hat  selbstverständlich auch einige Nachteile.  So z.B.  kann es
 sein,  daß  Sie  sich  eine Diskette kaufen, auf der sich einige neue
 Fonts befinden.  Diese Diskette kann nun vom System nicht automatisch
 als  'FONTS:'-Laufwerk anerkannt werden.  Daher müssen Sie einen sog.
 "Assign"  setzen,  der  die betreffene Diskette zum 'FONTS:"-Laufwerk
 macht.   Dabei  kann  im  Prinzip  jedes  Laufwerk oder Directory ein
 'FONTS:'-Laufwerk  sein,  sofern  sich  in  ihm  einige  Schriftarten
 befinden.   Um nun den Suchpfad oder Assign für das 'FONTS:'-Laufwerk
 einzustellen,  stellen  Sie  den  betreffenen  Pfad  für  das  aktive
 DosControl-Filewindow  ein.   Nun gehen Sie einfach auf den Menupunkt
 "Assign  Fonts".   Hiernach  wird  das  System immer in dem von Ihnen
 ausgewählten Verzeichnis nach Fonts suchen.

@endnode
@node "MenuToolsKillfastdir" "KillFastDir"

 @{b}"KillFastdir"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 DosControl  ist nicht das einzige Directory-Tool, welches man für den
 Amiga  erhalten  kann.  Eines der ersten derartigen Tools nannte sich
 "CLIMate".  Dieses Produkt jedoch hat die Eigenart gehabt, den Inhalt
 von   Directories   in   sogenannten   ".fastdir"-Dateien  abzulegen.
 Eventuell  haben  Sie  eine  derartige  Datei  auch  schon  auf Ihrer
 Diskette gefunden.  Daß diese Dateien jedoch auch einiges an Speicher
 auf  der  Diskette/Festplatte  beanspruchen  können, dürfte wohl klar
 sein.   Aber  das  ist nur der Ursprung der Funktion gewesen.  Da das
 gute  alte  "CLIMate" inzwischen wohl ausgestorben sein dürfte, haben
 wir  die  Funktion  so  erweitert,  daß  man  jetzt  einen beliebigen
 Dateinamen     eingeben     kann.     Sie    sollten    im    aktiven
 Datei-Auswahlfenster   das   Verzeichnis   einstellen,  ab  dem  alle
 Directories  nach  den ".fastdir"s (oder ähnlichem) durchsucht werden
 sollen.   Nach dem Aufruf dieses Menupunktes erscheint der Requester,
 in dem Sie den entsprechenden Dateinamen eingeben können.  DosControl
 durchsucht nun alle Unterverzeichnisse und gibt am Ende einen Bericht
 über die gefundenen und gelöschten Files auf dem "Type"-Screen aus.

 Achtung ! Benutzen Sie diese Funktion mit Vorsicht, vor allem bei der
 Benutzung von  'Wildcards',  da  sie  sonst vielleicht leicht Dateien
 löschen könnten, die Sie gar nicht löschen wollten.

@endnode
@node "MenuToolsFishcopy" "FishCopy"

 @{b}"FishCopy"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Nehmen  wir  an,  Sie  bekommen  eine Diskette, die Sie gern auf Ihre
 Festplatte kopieren möchten.  Auf der Workbench ist das (zumindest ab
 OS2.x)  kein Problem.  Dort brauchen Sie einfach nur das Disk-Icon in
 ein Verzeichnis-Fenster schieben, und schon wird ein Unterverzeichnis
 angelegt,  in welches der komplette Inhalt der Diskette kopiert wird.
 Das  so  neu  entstandene  Verzeichnis  trägt  dann  den  Namen Ihrer
 kopierten   Diskette.    Generell  funktioniert  "FishCopy"  genauso.
 Allerdings  werden  hier  nur alle Verzeichnisse, deren Icons und die
 evtl.   vorhandenen  Text-Files  mit  kopiert.   Die  immer auf einer
 'Fish'-Diskette  enthaltenen Hinweistexte werden genauso ausgelassen,
 wie das Disketten-Icon und sonstige überflüssigen Dateien.  Natürlich
 eignet  sich  diese Funktion für jede Diskette.  Stellen Sie in einem
 Fenster das Verzeichnis ein, in das die Diskette hineinkopiert werden
 soll  und  in dem anderen die entsprechende Diskette (z.B.  DF0:) Nun
 rufen Sie "FishCopy" auf und Sie sehen, was passiert.  Der Name rührt
 einfach  daher,  weil  die "Fish"-Disketten die verbreiteste PD-Serie
 darstellen und somit wohl jedem bekannt sein dürften.

@endnode
@node "MenuToolsHardcopy" "Hardcopy"

 @{b}"Hardcopy"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit   Hilfe   der  "Hardcopy"-Funktion  ist  es  möglich,  von  jedem
 beliebigen Bildschirm einen Ausdruck auf dem Drucker zu machen.  Nach
 Aufruf  des  Menupunktes  wird  ein  Fenster  geöffnet, das Ihnen die
 Möglichkeit  gibt,  den  zu  druckenden  Bildausschnitt zu bestimmen.
 Schieben  Sie  das  Fenster über den Bildausschnitt, den Sie gedruckt
 haben  möchten  und grenzen Sie die Fläche mittels des Größen-Gadgets
 (unten rechts am Fenster) ein.

 Nun stehen Ihnen fünf Möglichkeiten zur Verfügung:

 < P >  Es wird genau der Bereich unter dem Fenster gedruckt und zwar
        pixelweise, also im Verhältnis 1:1.
 < L >  Druckt genau wie <P> den Bildausschnitt unter dem Fenster,
        allerdings wird hierbei der Ausschnitt soweit proportional
        vergrößert, daß die gesamte Drucker-Breite ausgenutzt wird.
        Daran wird die Höhe des Ausdruckes angepaßt.
 < S >  Druckt das gesamte Bild aus. Auch hier wird immer automatisch
        das Verhältnis von Bildhöhe und -breite berücksichtigt.
 < N >  Läßt das Fenster auf den nächsten Screen springen. So können
        Sie Hardcopies von jedem beliebigen Bildschirm anfertigen.
 < X >  Beendet die "HardCopy"-Funktion.

 Alle Funktionen werden einfach per Tastendruck auf die entsprechenden
 Taste (P/L/S/N/X) ausgelöst.


 Achtung !      Der Druckvorgang kann nicht abgebrochen werden.

@endnode
@node "MenuToolsPC->Amiga" "PC -> Amiga"

 @{b}"PC -> AMIGA"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 DosControl  bietet die Möglichkeit, PC-Textdateien in das Amigaformat
 zu  konvertieren.   Die  Konvertierung muß deswegen stattfinden, weil
 sich  die  ASCII-Codes des Amiga und des PCs teilweise unterscheiden.
 So  z.B.   liegen  die  Umlaute  beim  Amiga an anderer Stelle in der
 ASCII-Tabelle  als  beim  PC.   Hierdurch  kann  ein  Text  ganz oder
 teilweise  unlesbar  werden.   Selektieren Sie zunächst einmal das zu
 konvertierende  File  in  einem  der  Datei-Auswahlfenster.  Hiernach
 wählen  Sie  den  "PC  ->  Amiga"-Menupunkt  an.   Es  erscheint  ein
 Requester,  in  dem  Sie  den  Filenamen des zu konvertierenden Files
 eingeben  können.   Beachten  Sie jedoch, daß DosControl nicht in der
 Lage  ist,  echte  PC-Disketten  zu  lesen, sofern Sie nicht über die
 Workbench  >v2.1  oder  ein  spezielles  MS-DOS-Filesystem  wie  z.B.
 CrossDOS,  MessyDos oder DOS2DOS verfügen.  Sollten Sie Fragen hierzu
 haben, wenden Sie sich an unsere Hotline.

@endnode
@node "MenuToolsAmiga->PC" "Amiga -> PC"

 @{b}"Amiga -> PC"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Hier  gilt  das  gleiche  wie eben beschrieben, jedoch in der anderen
 Richtung.   Es  werden  keine  PC-Files  ins Amigaformat konvertiert,
 sondern  Amiga-Files  ins  PC-Format.  Unter MS-DOS können Dateinamen
 aus  maximal  acht  Zeichen  und einer (wahlweisen) Namenserweiterung
 ('Suffix') von drei Zeichen bestehen.

 Folgende Zeichen dürfen in MS-DOS-Namen nicht verwendet werden :

 <   >   "   |   +   =   ;   ,   \   /   [   ]   :   *   ?   [Leerzeichen]

 Außerdem der Punkt, außer als Trennung zwischen Namen und Suffix.

 Die wahlweise einzugebene Erweiterung für Datei- und Verzeichnisnamen
 ist auf drei Zeichen begrenzt.  Für jeden Dateinamen kann es nur eine
 Erweiterung  geben.   Sie  sollte  sinnvoll  verwendet  werden,  z.B.
 könnte man Textdateien ".TXT" oder ".ASC" nennen.

@endnode
@node "MenuDeviceDiskcopy" "Diskcopy"

 @{b}"DiskCopy"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Wie  der  Name  schon  sagt, können Sie mit "Diskcopy" Disketten oder
 allgemein  "Datenträger"  kopieren.   Sie müssen jedoch grundsätzlich
 beachten,  daß  nur Datenträger des gleichen Types bzw.  der gleichen
 Größe  kopierbar  sind.  Es ist z.B.  nicht möglich, die RAM-Disk auf
 eine  ganz  normale Diskette zu kopieren und umgekehrt.  Bei der RAD:
 hingegen   stellt  dies  kein  Problem  dar  (sofern  die  RAD:   die
 Originalgröße  hat),  denn  im Gegensatz zu den meisten auf dem Markt
 befindlichen  Programmen,  ist DosControl in der Lage, ALLE Arten von
 Datenträgern  zu  behandeln, ganz gleich wie groß und welcher Art sie
 sind.   Nach  Aufruf  der Funktion erscheint ein Fenster, in dem alle
 verfügbaren Laufwerke (auch die imaginären) dargestellt werden.  Hier
 müssen Sie zunächst einmal per Klick auf den betreffenden Datenträger
 auswählen, von wo nach wo Sie kopieren wollen.  Links stellen Sie das
 Original-  und rechts das Ziellaufwerk ein.  Wie Sie sehen, werden im
 rechten  Fenster  nur  Laufwerke  angezeigt,  die auch genutzt werden
 können.     Wählen    Sie    z.B.     im    linken    Fenster    eine
 Festplatten-Partition   an,   so   werden   keine  Diskettenlaufwerke
 dargestellt,  da ein solcher Kopiervorgang unmöglich wäre.  Auf einem
 unteren  Gadget sehen Sie [Verify], dies bedeutet, daß jeder einzelne
 Sektor  nach dem Kopieren nochmal kontrolliert wird.  Sie sollten bei
 Disketten-Betrieb generell immer mit "Verify" arbeiten.

@endnode
@node "MenuDeviceFormat" "Format"

 @{b}"Format"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  Hilfe  dieser  Funktion  sind  Sie  in  der Lage, Datenträger zu
 formatieren.  Berücksichtigen Sie bitte, daß alle Daten, die sich auf
 dem Datenträger befinden, nach einer Formatierung gelöscht sind.  Sie
 sind  nicht  wieder  herstellbar,  auch  nicht  mit DosControl.  Nach
 Aufruf  der  Funktion  erscheint ein Fenster, in dem alle verfügbaren
 Laufwerke  (auch die imaginären) dargestellt werden.  Hier müssen Sie
 zunächst  einmal  per  Klick  das  Laufwerk  auswählen,  welches  Sie
 formatieren  wollen.   Neben  den  Laufwerken sehen Sie eine Zahl von
 Gadgets, über die Sie verschiedene Parameter einstellen können :

 [Quick]        Bereits auf dem Amiga formatierte Datenträger können mit
                Hilfe der "Quick"-Option schneller formatiert werden.
                Hierbei wird nicht der komplette Datenträger über-
                schrieben, sondern nur der Root- und der Bitmapblock.
 [Verify]   Siehe Menupunkt "DiskCopy".
 [Icon]     Wenn Sie eine Diskette mit dieser Option formatieren,
                schreibt DosControl automatisch das Icon und das Unter-
                verzeichnis "Trashcan" ('Mülltonne') auf die Diskette.
 [Install]  Hiermit bestimmen Sie, ob der von Ihnen zu formatierende
                Datenträger mit einem Bootblock versehen werden soll.
                Beachten Sie, daß diese Option nur bei Disketten einen
                Sinn hat, da z.B. Festplatten keinen Bootblock im her-
                kömmlichen Sinne haben.
 [FFS]      Fast alle Datenträger können Sie unter dem "FFS"
                (sprich: "FastFilingSystem") formatieren. Dadurch ergibt
                sich ein Geschwindigkeitsgewinn, der nicht zu verachten
                ist. Beachten Sie jedoch, daß AmigaDOS unter Kickstart
                v1.3 noch nicht in der Lage ist, Disketten unter FFS zu
                behandeln. Dieses funktioniert erst ab Kickstart v2.x.
 [Inter.Modus]  Wenn    Sie   den   'internationalen'  Modus   aktivieren,
            werden Schwierigkeiten behoben, die sich durch die Groß-/
                Kleinschreibung internationaler Zeichen ergeben.
                Es empfiehlt sich also generell, diese Option zu akti-
                vieren, allerdings ist dieser Modus nicht kompatibel zu
                älteren Workbench-Versionen als v2.0. Deshalb sollten Sie
                diese Option nur nutzen, wenn der Datenträger ausschließ-
                lich auf Rechnern mit entsprechendem Betriebssystem ge-
                nutzt werden soll.
 [Verz. Cache)  Wenn   Sie  den  'Verzeichnis Cache' Modus   aktivieren,
            werden Schubladen, Dateiauswahlfenster und Listen be-
                schleunigt. Generell also eine sehr praktische Sache.
                Aber auch hier gibt es den Nachteil, daß dieses Feature
                erst ab der Workbench-Version v3.0 verfügbar ist. Deshalb
                sollten Sie diese Option nur nutzen, wenn der Datenträger
                ausschließlich auf Rechnern mit entsprechendem Betriebs-
                system genutzt werden soll.

 In  der  Zeile  unter  den  eben beschriebenen Gadgets sehen Sie eine
 Zeile,  in  der normalerweise der Name "LEER" steht.  Möchten Sie dem
 Datenträger  einen  anderen  Namen  geben,  so  können  Sie  ihn hier
 eintragen.   Haben Sie alle Einstellungen vorgenommen, so klicken Sie
 das  [OK]-Gadget an und Sie sehen die bereits erwähnte "schematische"
 Darstellung des Datenträgers.  Klicken Sie das [Start]-Gadget und der
 Kopiervorgang  beginnt.   So  können  auch mehrere Disks nacheinander
 formatiert werden.

@endnode
@node "MenuDeviceCheckdisk" "Checkdisk"

 @{b}"CheckDisk"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  Hilfe dieser Funktion besteht die Möglichkeit, einen Datenträger
 auf  physikalische  Fehler  hin  zu  untersuchen.   Hierbei  versucht
 DosControl  jeden einzelnen Block zu lesen.  Nach Aufruf der Funktion
 erscheint  ein Fenster, in dem alle verfügbaren Laufwerke dargestellt
 werden.    Hier   müssen  Sie  zunächst  einmal  per  Klick  auf  das
 betreffende   Laufwerk   auswählen,   wo  sich  der  zu  überprüfende
 Datenträger befindet (z.B.  DF0:).  Haben Sie Ihre Auswahl getroffen,
 so kommen Sie auf den "Checkdisk"-Bildschirm.  Im unteren Bereich des
 Bildschirms  befinden  sich  zwei Gadgets, die mit [Start] und [Ende]
 bezeichnet sind.

 Alle Blöcke, die keine Fehler aufweisen, werden nun weiß dargestellt,
 während  die  fehlerhaften  schwarz eingefärbt werden.  Hiermit haben
 Sie dann schon einmal einen "grafischen" Eindruck Ihres Datenträgers.
 Einen genauen Report über die eventuell defekten Blöcke bekommen Sie,
 nachdem  die  Überprüfungsarbeiten  beendet  sind.   Diese Liste wird
 Ihnen auf dem "Type"-Screen angezeigt.


 Tip:  Sollte DosControl feststellen, daß Ihr ausgewählter Datenträger
 nicht einwandfrei ist, können Sie die auf ihm befindlichen Daten noch
 ganz oder zumindest teilweise mit der "DiskSalv"-Funktion retten.

@endnode
@node "MenuDeviceOptimiere" "Optimiere"

 @{b}"Optimiere"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Wenn  Sie einen Datenträger frisch formatieren und einige Dateien auf
 ihm  ablegen, so ist er intern noch gut aufgeräumt.  Doch je mehr sie
 mit  dem  Datenträger  arbeiten,  d.h.   Dateien  löschen  und wieder
 schreiben,  desto  unaufgeräumter wird er mit der Zeit, was zur Folge
 hat,  daß  das  AmigaDOS immer länger nach den einzelnen Teilen einer
 Datei  suchen  muß,  bis es sie gefunden hat.  Wie (un)aufgeräumt der
 von   Ihnen   gewählte   Datenträger   ist,   können   Sie   mit  der
 "Bitmap"-Funktion   (siehe   nächsten  Menupunkt)  sehen.   Um  einen
 fragmentierten  Datenträger  wieder  aufzuräumen, benötigen Sie diese
 Funktion.   Beachten Sie jedoch, daß während der Optimierungsarbeiten
 keine  anderen,  evtl.  absturzgefährdeten Programme laufen, da sonst
 die  Gefahr besteht, Ihren kompletten Datenträger zu verlieren.  Nach
 Aufruf  der  Funktion  erscheint ein Fenster, in dem alle verfügbaren
 Laufwerke  dargestellt  werden.   Hier  müssen  Sie  zunächst  einmal
 auswählen,  welcher  Datenträger  optimiert  werden  soll.  Neben den
 Laufwerken sehen Sie einige Gadgets, die Ihnen Optionen zur Verfügung
 stellen, welche das Ergebnis erheblich beeinflussen können.

 [CLI]      Ist diese Funktion eingeschaltet, so werden alle File-
                header- und Verzeichnisblöcke hintereinander abgelegt.
                Das Lesen eines Verzeichnisses geht somit am schnellsten.
                Die Workbench ist damit aber im Nachteil. Ist diese
                Funktion jedoch ausgeschaltet, werden die ".info"-Dateien
                hinter ihren Einträgen auf dem Datenträger abgelegt. Das
                Lesen eines Verzeichnisses dauert zwar geringfügig länger,
                aber die Geschwindigkeit der Workbench ist dann hervorragend.
 [FDATA]    Ist diese Option aktiviert, wird grundsätzlich der erste
                Datenblock einer Datei hinter seinem Eintrag abgelegt.
                Dadurch kann DosControl schnell ermitteln, um was für
                eine Art von Datei es sich handelt. Dies ist vor allem
                dann praktisch, wenn man viel mit der "Typ"-Funktion
                arbeitet.
 [MaxRam]   Steht für "Maximum Speed". Diese Option versucht sich
                allen verfügbaren Arbeitsspeicher zu reservieren, um
                so auf eine hohe Optimierungsgeschwindigkeit zu kommen.
                Diese Option lohnt sich aber eigentlich nur dann, wenn
                man über ausreichend RAM verfügt. Bedenken Sie, daß Sie
                ggf. andere Programme schließen, um so mehr Speicher zur
                Verfügung zu haben.
 [Test]     Simuliert den Optimierungsvorgang nur. Alles läuft wie
                bei einer richtigen Optimierung ab, nur daß kein Schreib-
                zugriff auf den Datenträger erfolgt. Dies gibt Ihnen die
                Möglichkeit, zu testen, ob alles fehlerfrei laufen würde.
 [CheckDisk]    Führt vor dem eigentlichen Optimierungsvorgang ein
                "CheckDisk" durch, somit ist eine noch höhere Sicherheit
                gewährleistet (Beschreibung siehe vorherigen Menupunkt).

@endnode
@node "MenuDeviceBitmap" "Bitmap"

 @{b}"BitMap"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Unter  der Bitmap eines Datenträgers versteht man gemeinhin eine sog.
 "Blockbelegungstabelle".   Diese gibt an, welche Blöcke noch frei und
 welche  belegt sind.  Je unordentlicher diese Tabelle aussieht, desto
 mehr  besteht  die  Notwendigkeit einer Optimierung (siehe vorherigen
 Menupunkt),  da  das  AmigaDOS  sonst übermäßig lange die Teile eines
 Files  zusammensuchen  muß.  Nach Aufruf der Funktion erscheinen alle
 verfügbaren  Laufwerke in dem bereits bekannten Fenster.  Hier müssen
 Sie zunächst einmal das gewünschte Laufwerk auswählen.  Mit Hilfe der
 "Bitmap"-Funktion  von DosControl können Sie sich nun einen Überblick
 über  die  Bitmap  Ihres  gewünschten  Datenträgers verschaffen.  Die
 schwarz  markierten Blöcke sind noch frei, während die weißen bereits
 mit Daten belegt sind.  Mit dem [Ende]-Gadget gelangen Sie wieder zum
 DosControl-Haupt-Bildschirm.

@endnode
@node "MenuDeviceInstall" "Install"

 @{b}"Install"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Hiermit  bestimmen  Sie, ob der von Ihnen ausgewählte Datenträger mit
 einem Bootblock versehen werden soll.  Beachten Sie jedoch, daß diese
 Option   nur   dann   einen   Sinn   macht,  wenn  es  sich  bei  dem
 Datenträgertypen  um  eine  Diskette  handelt,  da  Festplatten  oder
 Ram-Disks keinen Bootblock im herkömmlichen Sinne benötigen.

 Nach  Aufruf  der Funktion erscheinen alle verfügbaren Laufwerke, die
 sich  für  eine  Installation  eignen  (auch die imaginären) in einem
 Fenster.  Hier müssen Sie zunächst einmal per Klick das entsprechende
 Laufwerk   auswählen,   dann   macht   DosControl   den  betreffenden
 Datenträger bootfähig.

@endnode
@node "MenuDeviceDiskChange" "Diskchange"

 @{b}"DiskChange"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Im   Normalfall  erkennen  die  Amigalaufwerke  selbständig,  ob  ein
 Datenträger   gewechselt   wurde   oder   nicht.    Allerdings   gilt
 insbesondere  für  ältere  6.05"-  und  manche  CD-ROM-Laufwerke bzw.
 -FileSysteme,  daß  sie keinen "Diskchange" erkennen können.  Sollten
 Sie  so  ein Laufwerk haben oder eine Wechselplatte in Verbindung mit
 einem 'schlechten' Controller, so hilft Ihnen diese Funktion weiter.

 Nach  Aufruf  der  Funktion  erscheinen alle verfügbaren Laufwerke in
 einem  Fenster.   Hier  brauchen  Sie  nur  durch einen Mausklick das
 gewünschte   Laufwerk   anwählen,  und  schon  wird  der  Datenträger
 "gewechselt".   Sollte  diese  Funktion  nicht den gewünschten Erfolg
 bringen, so hilft nur noch der DOS-Befehl "Assign xxx:  dismount" und
 ein  nachfolgendes  erneutes  Mounten  des Gerätes.  Mir ist dies vor
 allem   bei  der  Verbindung  Envoy  (Netzwerk-Software)  <->  CD-ROM
 aufgefallen,  da  Envoy  offensichtlich  nicht  in  der Lage ist, den
 Wechsel von Datenträgern korrekt zu verwalten.

@endnode
@node "MenuDeviceUndelete" "Undelete"

 @{b}"Undelete"                                           @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/Undelete/main"}
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}

 Während der Arbeit mit dem Amiga und u.a.  auch mit DosControl können
 Ihnen  gelegentlich  Fehler  passieren.   So kommt es sicherlich auch
 einmal  vor,  daß  versehentlich  eine  Datei mehr gelöscht wird, als
 eigentlich  vorgesehen war.  Daher bietet DosControl die Möglichkeit,
 versehentlich  gelöschte Dateien wiederherzustellen.  Nach Aufruf der
 Funktion  erscheinen  alle  verfügbaren  Laufwerke  in einem Fenster.
 Hier  wählen  Sie  zunächst  den Datenträger aus, auf dem sich die zu
 rettenden   Dateien   befinden.    Haben  Sie  Ihre  Wahl  getroffen,
 durchsucht  DosControl  den kompletten Datenträger.  Hierbei sucht es
 alle  ganz  oder  teilweise  wiederherstellbaren  Dateien  heraus und
 stellt sie in einem großen Datei-Selektierungsfenster dar.

 Je größer Ihr ausgewählter Datenträger ist, desto länger dauert diese
 Prozedur.   Hat  DosControl  die Sucharbeiten beendet, können Sie die
 Dateien anklicken, die Sie gern gerettet/wiederhergestellt hätten.

 Zur Selektierung der Files stehen folgende Funktionen zur Verfügung:

 [All]      Alle Dateien selektieren.
 [Clear]    Bisher selektierte Dateien wieder deselektieren.
 [Inverse]  Die Selektierung umkehren.
 [PSelect]  Erlaubt das Selektieren nach sog. Mustern oder WildCards

 Betätigen  Sie  nun  das  [Start]-Gadget, so werden Sie mittels eines
 Requesters  nach dem Namen des Directories gefragt, wo die geretteten
 Dateien  hineinkopiert  werden  sollen.  Beachten Sie jedoch, daß sie
 niemals  das gleiche Laufwerk dafür verwenden können, in dem sich Ihr
 zu  rettender  Datenträger  befindet.  Hiernach werden alle von Ihnen
 ausgewählten Dateien wieder gerettet.


 Achtung:   Wenn  Sie nach dem Löschen und vor dem Aufruf von Undelete
 auf den betreffenen Datenträger schreiben, kann es passieren, daß die
 von Ihnen zu rettenden Dateien ganz oder teilweise zerstört werden.


 Mit  Hilfe  des  [Ende]-Gadgets  können  Sie  die "Undelete"-Funktion
 verlassen      und      kommen      wieder     zurück     auf     den
 DosControl-Haupt-Bildschirm.

@endnode
@node "MenuDeviceDisksalv" "Disksalv"

 @{b}"Disksalv"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Im  Prinzip  ist  die "Disksalv"-Funktion die gleiche wie "Undelete",
 allerdings  versucht  sie  nicht  nur  gelöschte  Dateien  zu retten,
 sondern alle Daten auf einem defekten Datenträger.

 Wenn  es  Ihnen  also  einmal  passiert, daß der Amiga sich plötzlich
 weigert,  einen sonst voll funktionstüchtigen Datenträger anzunehmen,
 liegt  wahrscheinlich  eine ungünstige Veränderung der Magnetisierung
 auf  ihm vor.  Meist meldet sich AmgiaDOS mit "Not a DOS-Disk", "Disk
 not  validated" oder auch "Disk has a read/write - error".  In diesen
 Fällen   ist   kein   normales  Arbeiten  mehr  mit  dem  betroffenen
 Datenträger  möglich.   Nach  Aufruf  der  Funktion  erscheinen  alle
 verfügbaren  Laufwerke in einem Fenster.  Hier brauchen Sie nur durch
 einen  Mausklick  das gewünschte Laufwerk anwählen.  Nun befinden Sie
 sich  auf  dem  "Disksalv"-Screen.   Im  unteren  Bereich des Screens
 befinden  sich  die  beiden  Gadgets [Start] und [Ende].  Nachdem Sie
 [Start]   angeklickt  haben,  müssen  Sie  in  dem  nun  erscheinenen
 Requester  den  Namen  des  Verzeichnisses  eingeben,  in dem Sie die
 geretteten  Dateien  unterbringen  wollen.  Danach beginnt DosControl
 mit  der  Arbeit.  Allerdings muß gesagt werden, daß nicht immer 100%
 der  Daten  gerettet werden können, insbesondere dann nicht, wenn ein
 hardwareseitiger   Fehler  (z.B.   physikalischer  Fehler  auf  einer
 Diskette) vorliegt.  Die an diesen Stellen befindlichen Daten sind in
 der Tat unwiederbringlich verloren.

@endnode
@node "MenuDeviceFastcopy" "Fastcopy"

 @{b}"FastCopy"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 "FastCopy"  ist  eine  Mischung  zwischen "Optimiere" und "DiskCopy".
 Wenn  Sie  schon  einmal versucht haben, eine Diskette zu optimieren,
 werden  Sie  festgestellt  haben,  daß  es eine 'Ewigkeit' dauert, da
 Disketten  im  allgemeinen  sehr  langsam  sind.   Außerdem  kann  es
 passieren,  daß  auf der Disk ein Fehler sitzt, der erst nach 3/4 der
 Zeit  auftritt  und  das  kann  im  schlimmsten  Fall  zum kompletten
 Datenverlust führen.  Genau hierzu dient diese geniale Funktion.  Sie
 optimiert  von einem Original-Datenträger auf einen Ziel-Datenträger,
 erstellt   also   eine  optimierte  Kopie  davon.   Sollte  sich  nun
 tatsächlich  ein  Fehler  auf  der Original-Diskette befinden, so ist
 diese  nicht  zerstört,  da  sie  ja noch unverändert vorliegt.  Nach
 Aufruf  der  Funktion  erscheint ein Fenster, in dem alle verfügbaren
 Laufwerke  dargestellt  werden.   Hier müssen Sie zunächst einmal per
 Klick  auf  das  betreffende  Laufwerk auswählen, welcher Datenträger
 optimiert  (Source)  und  welches Laufwerk das Ziel sein soll.  Unter
 den  Laufwerken  sehen  Sie Gadgets, die Ihnen Optionen zur Verfügung
 stellen, welche das Ergebnis erheblich beeinflussen können.

 [CLI]      Mit dieser Option werden alle Fileheader- und Ver-
                zeichnisblöcke hintereinander abgelegt. Das Lesen
                eines Verzeichnisses geht somit am schnellsten. Die
                Workbench ist dann aber im Nachteil. Ohne [CLI], werden
                die ".info"-Dateien hinter Ihren Einträgen auf dem Da-
                tenträger abgelegt. Dadurch nimmt die Geschwindigkeit
                der Workbench zu, die des CLI ab.
 [FDATA]    Ist diese Option aktiviert, wird grundsätzlich der erste
                Datenblock einer Datei hinter seinem Eintrag abgelegt.
                Dadurch kann DosControl schnell ermitteln, um was für
                eine Art von Datei es sich handelt. Dies ist vor allem
                dann praktisch, wenn man viel mit der "Typ"-Darstellung
                arbeitet.
 [MaxRam]   Diese Option reserviert sich allen verfügbaren Arbeits-
                speicher, um so auf eine hohe Optimierungsgeschwindigkeit
                zu kommen. Sie empfiehlt sich aber nur dann, wenn man über
                ausreichend RAM verfügt. Bedenken Sie, daß Sie ggf. andere
                Programme beenden, um so mehr Speicher zur Verfügung zu haben.
 [Test]     Simuliert den Optimierungsvorgang nur. Alles läuft wie bei
                einer richtigen Optimierung ab, nur daß kein Schreibzugriff
                auf den Datenträger erfolgt.

@endnode
@node "MenuDeviceWipedisk" "WipeDisk"

 @{b}"WipeDisk"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Wenn  AmigaDOS  eine  Datei oder ein Directory löscht, werden nur der
 betroffene   Hunk,   der   Directory-Eintrag  und  die  entsprechende
 Blockbelegung   gelöscht.    Die   eigentlichen   Daten   werden  aus
 Zeitgründen  nicht  überschrieben.   Dies hat einerseits den Vorteil,
 daß  unachtsam  gelöschte Daten ganz oder teilweise wiederherstellbar
 sind  (siehe "Undelete"), andererseits aber den Nachteil, daß Dateien
 mit  eventuell  brisantem Inhalt in falsche Hände kommen können.  Ein
 weiterer   Grund:    nehmen  wir  an,  Sie  haben  eine  recht  große
 Festplatte.   Wenn  Sie  nun die "Undelete"-Funktion benutzen wollen,
 fallen  unheimlich viele Files an, die man retten könnte.  Das kostet
 Zeit  und  Speicher.  Also sollten Sie gelegentlich, wenn Sie absolut
 sicher  sind, keine Daten versehentlich gelöscht zu haben, "WipeDisk"
 ausführen.  Damit keine gelöschten Dateien mehr auf einem Datenträger
 zu  finden  sind,  werden  alle  nicht belegten Blöcke überschrieben.
 Nach  Aufruf  von "WipeDisk" erscheinen alle verfügbaren Laufwerke in
 dem  bereits bekannten Laufwerks-Fenster.  Wählen Sie den Datenträger
 aus.   Nun  können  Sie  auf  dem  folgenden  Bildschirm  mittels des
 [Start]- Gadgets die Operation ausführen lassen.

@endnode
@node "MenuDeviceSuche_Fehler" "Suche Fehler"

 @{b}"Suche Fehler"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Funktioniert  generell  genauso, wie "Repair", allerdings werden hier
 die   Fehler  nur  angezeigt  und  nicht  tatsächlich  entfernt.   Es
 empfiehlt  sich  auf  jeden Fall, diese Funktion vor einem Optimieren
 aufzurufen !

@endnode
@node "MenuDeviceRepair_disk" "Repair Disk"

 @{b}"Repair Disk"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 "Repair  Disk"  untersucht  einen Datenträger nach logischen Fehlern.
 Solche Fehler können zum Beispiel entstehen, wenn Ihr Rechner während
 eines  Speicher-Vorganges  abstürzt,  was dann zur Folge hat, daß der
 Diskvalidator  den  Datenträger  für  weitere Schreibzugriffe sperrt.
 Das  Betriebssystem  gibt  diesen Zustand in Form von Requestern, wie
 "Key  Already  Set",  "Key  Error" oder "Checksum Error On Block xxx"
 aus.   Mit  "Repair  Disk"  können  die beschädigten Dateien gelöscht
 werden,  sodaß ein Weiterarbeiten möglich ist.  Bevor DosControl eine
 defekte  Datei  löscht,  werden  Sie  mittels eines Requesters darauf
 hingewiesen  und  gefragt, ob Sie dies wirklich wollen.  Sie brauchen
 also den Datenträger u.  U.  NICHT zu formatieren !

@endnode
@node "MenuDosNewcli" "NewCli"

 @{b}"NewCLI"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Obwohl  DosControl  zu den mächtigsten Directory-Tools zählt, gibt es
 immer noch Situationen, in denen man gern auf die Shell zurückgreifen
 will.   So  z.B.   bei  Aufruf von speziellen CLI-Befehlen, die einen
 eigenen  Ausgabekanal  und  2 oder mehr Directoryparameter benötigen.
 Hierfür  bietet  DosControl  die Möglichkeit, mittels des Menupunktes
 "NewCLI"  oder  des  [CLI]-Gadgets  in der obersten Gadget-Zeile, ein
 neues  Shellfenster  zu  öffnen.   Dieses öffnet sich in diesem Falle
 sogar auf dem eigentlichen DosControl-Hauptbildschirm, sodaß lästiges
 Umschalten auf die Workbench entfällt.  Wenn Sie ein CLI/Shellfenster
 öffnen, befinden Sie sich darin genau in dem Verzeichnis, welches zur
 Zeit  im  aktiven Datei-Auswahlfenster angezeigt wird.  Probieren Sie
 es einfach aus...

 Sie  können  nun  wie  gewohnt  mit  dem  CLI  arbeiten,  während  im
 Hintergund DosControl weiterläuft.

@endnode
@node "MenuDosReboot" "ReBoot"

 @{b}"ReBoot"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  Hilfe  dieses  Menupunktes  kann  man  einen Reset auslösen.  Er
 entspricht    weitestgehend    dem    Reset,    den    man    mittels
 <Ctrl>-<Amiga>-<Amiga> erreichen kann.  Allerdings hat DosControl den
 Vorteil,  daß Sie vorher noch einmal mittels eines Requesters gefragt
 werden,  ob  Sie  denn  nun  wirklich  einen  Reset  auslösen wollen.
 Außerdem  gibt  es  Fälle,  wo  die  Tastatur blockiert ist, die Maus
 jedoch nicht.

@endnode
@node "Menubootblockbootblocklesen" "Bootblock lesen"

 @{b}"BootBlock lesen"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  Hilfe  dieser  Funktion ist es möglich, sich den Bootblock eines
 Datenträgers  anzusehen.   Nach  Aufruf  erscheinen  alle verfügbaren
 Laufwerke  in einem Auswahlfenster.  Sie müssen durch einen Klick auf
 das  betreffende  Laufwerk  angeben,  welchen  Datenträger  Sie  sich
 anschauen  wollen.   Hiernach wird der "Hex-Type"-Screen geöffnet und
 der  gewünschte  Bootblock  in  hexadezimaler Schreibweise angezeigt.
 Allerdings  ist  es im Gegensatz zum normalen "Hex-Type"-Screen nicht
 möglich,  zu  editieren, da ein direktes Manipulieren des Bootblockes
 die  Checksumme  ungültig  und  so  den  BootBlock unbrauchbar machen
 würde.

 Drücken  Sie, während der BootBlock angezeigt wird, die Taste <P>, so
 können  Sie  den  Bootblock  ausdrucken  oder in eine Datei schreiben
 lassen.   Es  öffnet  sich der bereits bekannte Drucker-Requester, in
 dem Sie die entsprechenden Einstellungen vornehmen können.

@endnode
@node "MenuBootblockbootblocktofile" "Bootblock -> File"

 @{b}"BootBlock -> File"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  dieser  Funktion  ist es möglich, den Bootblock eines beliebigen
 Datenträgers  als  Datei  abzuspeichern, um ihn möglicherweise später
 bei  Beschädigung  etc.   wieder  zurückzuschreiben.  Nach Aufruf der
 Funktion    erscheinen    alle   verfügbaren   Laufwerke   in   einem
 Auswahlfenster.   Hier  müssen Sie zunächst einmal per Klick angeben,
 in  welchem  Laufwerk  sich  der  Datenträger  befindet (z.B.  DF0:),
 dessen  Bootblock  Sie  abspeichern wollen.  Nachdem Sie Ihr Laufwerk
 ausgewählt haben, erscheint ein Filerequester, der im Prinzip genauso
 zu  bedienen  ist  wie die Datei-Auswahlfenster.  Nur hier finden Sie
 unter  dem  Verzeichnis-Stringgadget  auch  noch ein weiteres für den
 Filenamen.   Hier  tragen  Sie  den  Namen  des  Files  ein,  das den
 Bootblock  beinhalten soll.  Voreingestellt ist der DosControl-eigene
 Requester,   Sie  können  aber  in  dem  Konfigurator  einen  anderen
 auswählen.  In dem "Konfigurator"-Kapitel erfahren Sie, wie das geht.
 Haben  Sie  hier  einen Filenamen festgelegt, schreibt DosControl den
 von Ihnen gewünschten Bootblock in dieses File.


 Tip:   Wenn Sie  mehrere  verschiedene  Bootblöcke sammeln wollen, so
 legen Sie doch hierfür einfach ein eigenes Unterverzeichnis (z.B. mit
 Namen "BootBlock-Archive") an.

@endnode
@node "MenuBootblockBootblockfromfile" "Bootblock <- File"

 @{b}"BootBlock <- File"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Hier gilt im Prinzip genau das gleiche wie oben, jedoch wird hier der
 Bootblock  aus einer Datei auf eine Diskette zurückgeschrieben.  Wenn
 Sie  also  feststellen, daß Sie einen bestimmten Bootblock benötigen,
 so  sehen  Sie  am besten in Ihrem mit "Bootblock -> File" erstellten
 Archiv nach und schreiben ihn wieder zurück.

@endnode
@node "MenuPacker" "Menu Packer"

                 @{b} -------------------------------- @{ub}
                  @{b} Die Menues von DosControl v6.0 @{ub}
                 @{b} -------------------------------- @{ub}

 @{" DosControl v6.0     FMem : 53488632   CMem : 1342008       19:02:35        " link "Menues"}
 @{" Projekt " link "MenuProjekt"}@{"  Konfig  " link "MenuKonfig"}@{"  Info  " link "MenuInfo"}@{"  Tools  " link "MenuTools"}@{" Device " link "MenuDevice"}@{"  Dos  " link "MenuDos"}@{" Bootblock" link "MenuBootblock"}@{"  Packer  " link "MenuPacker"}
                                                          @{" Lha/LZX Inhalt   " link "MenuPackerInhalt"}
 Dieses  Menu beschäftigt sich, wie der Name schon sagt,  @{" Lha/LZX Entpacken" link "MenuPackerentpacken"}
 in  der  Hauptsache mit sog.  "Archiv-Programmen".  Das  @{" Lha/LZX Packen   " link "MenuPackerpacken"}
 sind  meist  sog.  Public-Domain-Programme (kurz:  PD),  @{" ---------------- " link }
 die  sich  als  "Standard" etabliert haben.  Im Prinzip  @{" Zoo Inhalt       " link "MenuPackerInhalt"}
 tun  diese  Programme nichts anderes, als mehrere Files  @{" Zoo Entpacken    " link "MenuPackerentpacken"}
 zu  einem einzigen zusammenzulegen und zu komprimieren.  @{" Zoo Packen       " link "MenuPackerpacken"}
 Dieses  File  nennt  man  dann  auch 'Archiv-File'.  Je  @{" ---------------- " link }
 nachdem,  wie  gut  das Archivierungsprogramm ist, kann  @{" Arc Inhalt       " link "MenuPackerInhalt"}
 die  Archiv-Datei länger oder kürzer sein.  Desweiteren  @{" Arc Entpacken    " link "MenuPackerentpacken"}
 entscheidet   auch   noch   die   Geschwindigkeit   des  @{" Arc Packen       " link "MenuPackerpacken"}
 Archivierers   über   dessen   Qualität.   Wie  bereits  @{" ---------------- " link }
 angeklungen,  sind  diese  Archivierer auf dem PD-Markt  @{" Shrink Inhalt    " link "MenuPackerinhalt"}
 sehr bekannt und beliebt.  Daher bereitet es auch keine  @{" Shrink Entpacken " link "MenuPackerentpacken"}
 größeren    Probleme,    derartige   Archivierer   sehr  @{" Shrink Packen    " link "MenuPackerpacken"}
 kostengünstig  bei  PD-Händlern  zu erstehen.  Wir z.B.  @{" ---------------- " link }
 führen   ebenfalls  sämtliche  Archiver;  speziell  auf  @{" DMS -> Disk      " link "MenuPackertoDisk"}
 unserer "DosControl-Utility-Disk".                       @{" DMS -> File      " link "MenuPackertoFile"}
 DosControl    unterstützt    alle   derzeit   aktuellen  @{" ---------------- " link }
 Archiv-Formate,    wobei   man   auch   evtl.    später  @{" Zoom -> Disk     " link "MenuPackertoDisk"}
 erscheinende   auf  einfache  Weise  integrieren  kann.  @{" Zoom -> File     " link "MenuPackertoFile"}
 Generell  gibt  es  nur  zwei  verschiedene  Arten  von
 Archivern, zum einen die "File-Packer" (einzelne Files werden verarbeitet),
 zum  anderen  die  "Disk-Packer"  (diese  packen komplette Disketten).  Die
 Bedienung der jeweiligen Archiver über DosControl ist weitestgehend gleich,
 so  daß  wir  uns  hier  nur  auf  jeweils einen Packer pro Art beschränken
 wollen.   Die  genaue Bedienung, insbesondere die vielen Möglichkeiten, die
 diese   Programme  außer  Packen,  Entpacken  und  Inhalt  anzeigen  haben,
 entnehmen Sie bitte der Dokumentation der Programme selbst.

@endnode
@node "MenuPackerinhalt" ". . . Inhalt"

 @{b}". . . Inhalt"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Wählen  Sie  eine  oder  mehrere  Archiv-Dateien  an und rufen diesen
 Menupunkt  auf.   Sie  sehen,  es öffnet sich ein Fenster, in dem der
 gesamte  Inhalt  des  Archives  angezeigt  wird.   Sie  können dieses
 Fenster vergrößern und verkleinern.  Nachdem alle Files in dem Archiv
 angezeigt  wurden,  müssen  Sie  die  <Return>-Taste  drücken, um das
 Fenster verschwinden zu lassen.

@endnode
@node "MenuPackerentpacken" ". . . Entpacken"

 @{b}". . . Entpacken"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Wählen  Sie  in  dem  linken  Datei-Auswahlfenster  eine oder mehrere
 Archiv-Dateien  an und stellen in dem rechten Fenster das Verzeichnis
 ein,  in das die entpackten Files hineinkopiert werden sollen.  Haben
 Sie  kein  Ziel-Verzeichnis  eingestellt, so werden alle Files in das
 Verzeichnis  kopiert,  in  dem  sich auch das Archiv selber befindet.
 Jetzt  rufen Sie diesen Menupunkt auf.  Es erscheint nun ein Fenster,
 von   dem  aus  das  Packerprogramm  gestartet  und  der  Inhalt  der
 Archiv-Datei entpackt wird.

@endnode
@node "MenuPackerpacken" ". . . Packen"

 @{b}". . . Packen"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit Hilfe dieser Funktion besteht die Möglichkeit, ein Archiv-File zu
 erstellen.   Wählen  Sie hierzu einige Dateien und/oder Verzeichnisse
 in  einem der beiden Datei-Auswahlfenster von DosControl aus.  In dem
 anderen  Fenster  stellen  Sie  das  Verzeichnis  ein, in welches das
 fertige  Archiv  "entstehen"  soll.   Haben Sie kein Ziel-Verzeichnis
 eingestellt,  so  wird das Archiv in dem Verzeichnis erstellt, in dem
 sich  auch  die einzelnen Dateien/Verzeichnisse selber befinden.  Nun
 wählen Sie z.  B.  "LhArc Packen" und geben anschließend im Requester
 den  Namen  des  Archiv-Files  ein.   Wie  Sie sehen, gibt DosControl
 bereits  einen  Pfad  in dem Requester vor, Sie brauchen nur noch den
 Namen  einzutragen, den Ihr Archiv haben soll.  Nun wird der Archiver
 geladen  und  ein  Fenster geöffnet, in dem Sie sehen können, wie das
 Archiv-File entsteht.

@endnode
@node "MenuPackertodisk" ". . . -> Disk"

 @{b}". . . -> Disk"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 'DMS'  z.B.   ist  ein  Disk-Archivierer.   Das  Programm  kann ganze
 Disketten   einlesen   und   in   ein  File  packen.   Die  "...   ->
 Disk"-Funktion  ermöglicht  es  Ihnen, ein DMS-File auf eine Diskette
 zurückzuschreiben.   Hierzu  müssen  Sie  ein  DMS-File  in einem der
 Auswahlfenster  anwählen und die Funktion aufrufen.  Danach erscheint
 das  Laufwerks-Auswahlfenster,  in  dem  alle  verfügbaren  Laufwerke
 angezeigt  werden.   Hier  müssen  Sie  zunächst einmal per Klick das
 betreffende   Laufwerk   auswählen,  in  welchem  Laufwerk  sich  der
 Datenträger  befindet,  auf  den  Sie  zurückschreiben  wollen  (z.B.
 DF0:).  Nun wird das DMS-Archiv auf die Diskette zurückgeschrieben.

@endnode
@node "MenuPackertofile" ". . . -> File"

 @{b}". . . -> File"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Diese   Funktion   macht   genau  das  Umgekehrte  dessen,  was  eben
 beschrieben  wurde.  Sie können also hier eine Diskette zu einem File
 packen/archivieren  lassen.   Besonders  sinnvoll  ist dies, wenn man
 komplette Disks packen will, weil dies mit einem File-Archiver u.  U.
 wesentlich  länger dauern kann, abhängig von der Anzahl der einzelnen
 Files.

 Zunächst  stellen  Sie  in  dem  aktuellen  Datei-Auswahlfenster  das
 Verzeichnis  ein,  in welches das neue Archiv hinein soll.  Nun rufen
 Sie   die   "...    ->   File"-Funktion  auf.   Jetzt  erscheint  das
 Laufwerks-Auswahlfenster, in dem alle verfügbaren Laufwerke angezeigt
 werden.    Hier   müssen  Sie  per  Klick  das  betreffende  Laufwerk
 auswählen,   in  welchem  sich  der  Datenträger  befindet,  den  Sie
 archivieren/packen wollen (z.B.  DF0:).

 Es  erscheint  nun  ein  Requester,  in dem Sie den Filenamen für das
 Archiv   wählen  können.   Danach  wird  der  Datenträger  blockweise
 eingelesen   und   in   das  gewünschte  File  (z.   B.   DMS-Archiv)
 gespeichert.

@endnode
@node "Zusatz" "Zusätzliche Funktionen"

 Die  meisten  Funktionen,  die DosControl zur Verfügung stellt, haben
 wir  für  Sie  vorkonfiguriert.   Einige  wenige allerdings haben wir
 ausgelassen,  weil  sie  selten gebraucht werden und ein wenig zu tun
 wollten  wir  Ihnen  ja auch noch lassen, so wird vielleicht der eine
 oder andere mal dazu gezwungen, das Handbuch zu lesen ;-)



 @{b}"ARename"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 "ARename"  ist  etwas  für  Ordungsliebende.   Hier  wird  der  erste
 Buchstabe  eines  Dateinamen  grundsätzlich  groß,  alle  weiteren in
 kleine  umgewandelt.   Das  gleiche  passiert mit einem Suffix, falls
 eins  vorhanden  ist.  Automatisch sieht ein Verzeichnisinhalt sofort
 wesentlich  ordentlicher  und  übersichtlicher aus, ohne daß man viel
 Zeit investieren muß.



 @{b}"GetDir"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Wechselt  in  das  von  Ihnen  angegebene  Verzeichnis.   Der Eintrag
 "DH0,Dh0:"  in  dem  entsprechenden Konfigurator-Requester würde also
 ein  Gadget/Menu mit dem Namen "DH0" erzeugen, welches beim Betätigen
 in  das  Verzeichnis  "DH0:" wechseln würde.  So können Sie beliebige
 Verzeichnisse mit nur einem Klick anspringen.



 @{b}"VComment"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit   "VComment"   ermitteln   Sie   die  Version  einer  Datei,  die
 anschließend  als  Kommentar  eingetragen  wird.   Ein  existierender
 Kommentar   wird  dabei  überschrieben.   Sollte  eine  Datei  keinen
 Versionsstring enthalten, erfolgt keine Veränderung.



 @{b}"Open DMS"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Sofern  Sie  ein  .DMS-Archiv  selektiert haben, wird dieses virtuell
 entpackt  und  Sie  können  es (fast) wie einen Datenträger benutzen.
 Normalerweise   geschieht  dies  bei  aktivierter  Doppelklick-Aktion
 automatisch,  wer  diese  jedoch  nicht  mag,  kann  sich  eben diese
 Funktion auch auf ein Gadget/Menu legen.



 @{b}"Open LHA"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Sofern  Sie  ein  .LHA- oder LZX-Archiv selektiert haben, wird dieses
 virtuell entpackt und Sie können es (fast) wie ein Verzeichnis benut-
 zen.  Normalerweise geschieht dies bei aktivierter Doppelklick-Aktion
 automatisch,  wer  diese  jedoch  nicht  mag,  kann  sich  eben diese
 Funktion auch auf ein Gadget/Menu legen.



 @{b}"MultiView"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Seit der Version 5.2 kann DosControl selbständig erkennen, um was für
 ein     File-Format    es    sich    bei    einer    Datei    handelt
 (DateiTypenErkennung).  Generell wird - sofern man es eingestellt hat
 -   per  Maus-Doppelklick  die  gewünschte  Aktion  entsprechend  des
 DateiTyps  ausgeführt.  Nicht jeder arbeitet allerdings gerne mit der
 "DoppelKlick-Methode",  sodaß  man  mit  dieser  Funktion das gleiche
 manuell  erreichen  kann.   Ein  weiterer  Vorteil ist, daß man mehre
 Dateien  bearbeiten kann, bei einem Doppelklick erreicht man ja immer
 nur  eine  Datei.   Prinzipiell  können  Sie  -  sofern Sie alles gut
 konfiguriert  haben  -  auf  einige  Gadgets  verzichten, z.B [SHOW],
 [PLAY], [TYPE] usw.



 @{b}Parameterisierte Funktionen
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Einige   Funktionen  sind  auch  "automatisierbar".   Hierzu  gehören
 "Format",  "DiskCopy",  "Optimiere"  und  "CheckDisk".  Konfigurieren
 können Sie einen Menupunkt/ein Gadget nach folgendem Schema :


 Funktion:  DiskCopy

 DiskCopy DF0:->DF1:,DF0: DF1: Verify:ON
         *          *           *      *******Erlaubt: Ein Aus On Off
         *          *           *
      Titel         *           ********Bei Diskcopy nur Verify
                    *                   Bei Format und Optimierer
              Trennzeichen                    alle vorhanden Schalter
                                        (FFS QUICK etc)




 Funktion:  Format
 ---------------------
 Format DF0:,DF0: Verify:ON FFS:ON ICONS:OFF



 Funktion:  CheckDisk
 ------------------------
 CheckDisk,RAD:



 Funktion:  Optimiere
 ------------------------
 OPT RAD,RAD: MAX RAM:ON CLI:EIN FDATA:ON TEST:AUS CHECKDISK:EIN

@endnode
@node "Konfiguration"

 @{b}"Konfiguration"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Wir  kommen  jetzt  zu dem Menupunkt "Konfig", mit dem Sie DosControl
 ganz  nach  Ihren  Wünschen  und Vorstellungen einstellen können.  In
 DosControl können Sie nicht nur solche selbstverständlichen Dinge wie
 Bildschirmauflösung,   Farben   und   die  internen  Einstelloptionen
 verändern, sondern auch die Menuleiste sowie alle Gadgets editieren.

    @{" Allgemeines       " link "KonfigAllgemeines"  }
    @{" Funktionen        " link "KonfigFunktionen"   }
    @{" DateiTypen        " link "KonfigDateiTypen"   }
    @{" Drucker           " link "KonfigDrucker"      }
    @{" XPK               " link "KonfigXPKKonfig"    }
    @{" Merke             " link "KonfigMerkeKonfig"  }
    @{" Anzeige           " link "KonfigAnzeige"      }
    @{" Menu   Konfig     " link "KonfigMenuKonfig"   }
    @{" Gadget Konfig     " link "KonfigGadgetKonfig" }
    @{" Gadget Copy       " link "KonfigGadgetCopy"   }
    @{" Gadget Move       " link "KonfigGadgetMove"   }
    @{" Gadget Swap       " link "KonfigGadgetSwap"   }
    @{" Gadget Delete     " link "KonfigGadgetDelete" }
    @{" Konfig. sichern   " link "KonfigKonfigsichern"}

@endnode
@node "KonfigAllgemeines" "Konfig allgemeines"

 @{b}"Konfiguration"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Wir  kommen  jetzt  zu dem Menupunkt "Konfig", mit dem Sie DosControl
 ganz  nach  Ihren  Wünschen  und Vorstellungen einstellen können.  In
 DosControl können Sie nicht nur solche selbstverständlichen Dinge wie
 Bildschirmauflösung,   Farben   und   die  internen  Einstelloptionen
 verändern, sondern auch die Menuleiste sowie alle Gadgets editieren.

    @{" Allgemeines       " link "Konfiguration"      }
         @{" Bedienung         " link "KonfigAllgemeinesBedienung"}
         @{" Bildschirm        " link "KonfigAllgemeinesBildschirm"}
         @{" Farben            " link "KonfigAllgemeinesFarben"}
         @{" Fonts             " link "KonfigAllgemeinesFonts"}
         @{" Gadgets           " link "KonfigAllgemeinesGadgets"}
         @{" Grafik            " link "KonfigAllgemeinesGrafik"}
         @{" Requester         " link "KonfigAllgemeinesRequester"}
         @{" Sonstiges         " link "KonfigAllgemeinesSonstiges"}
         @{" Speicher          " link "KonfigAllgemeinesSpeicher"}
         @{" Startup           " link "KonfigAllgemeinesStartup"}

@endnode
@node "KonfigFunktionen" "Konfig Funktionen"

 @{b}"Konfiguration"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Wir  kommen  jetzt  zu dem Menupunkt "Konfig", mit dem Sie DosControl
 ganz  nach  Ihren  Wünschen  und Vorstellungen einstellen können.  In
 DosControl können Sie nicht nur solche selbstverständlichen Dinge wie
 Bildschirmauflösung,   Farben   und   die  internen  Einstelloptionen
 verändern, sondern auch die Menuleiste sowie alle Gadgets editieren.

    @{" Funktionen        " link "Konfiguration"      }
         @{" ARename           " link "KonfigFunktionenARename"}
         @{" Copy              " link "KonfigFunktionenCopy"}
         @{" Delete            " link "KonfigFunktionenDelete"}
         @{" Drucker           " link "KonfigFunktionenDrucker"}
         @{" Editor            " link "KonfigFunktionenEditor"}
         @{" FileInfo          " link "KonfigFunktionenFileInfo"}
         @{" Fit               " link "KonfigFunktionenFit"}
         @{" Format-Filter     " link "KonfigFunktionenFormatFilter"}
         @{" MakeDir           " link "KonfigFunktionenMakeDir"}
         @{" NewCLI            " link "KonfigFunktionenNewCLI"}
         @{" Open DMS          " link "KonfigFunktionenOpenDMS"}
         @{" Open LHA          " link "KonfigFunktionenOpenLHA"}
         @{" PowerPacker       " link "KonfigFunktionenPowerPacker"}
         @{" PrintDir          " link "KonfigFunktionenPrintDir"}
         @{" Show              " link "KonfigFunktionenShow"}
         @{" Type              " link "KonfigFunktionenType"}
         @{" Update            " link "KonfigFunktionenUpdate"}

@endnode
@node "KonfigAllgemeinesBedienung"

@{b}"Bedienung"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}

@{b}"Firstselect"@{ub}
 Wenn  Sie  ein  Datei-Auswahlfenster  aktivieren möchten, dienen dazu
 normalerweise die beiden Aktivierungs-Gadgets.  Jedoch hat es sich in
 der   Praxis   gezeigt,   daß   man  öfter  "lieber"  direkt  in  das
 Datei-Auswahlfenster  klickt,  weil  die  Fläche, auf die man klickt,
 größer  ist  und  es  daher  schneller  geht.   Dies  hat  jedoch den
 Nachteil,  daß  durch  diesen  Mausklick  die Datei, auf der sich der
 Mauspfeil befindet sofort markiert wird.  So mußten Sie die ungewollt
 angewählte  Datei  wieder  demarkieren,  da Sie ja wie gesagt nur das
 aktive   Fenster  wechseln  wollten.   Ist  das  [Firstselect]-Gadget
 ausgeschaltet,  "schluckt"  DosControl  dagegen den ersten Mausklick,
 wenn  Sie  das  Datei-Auswahlfenster  wechseln.   Erst ab dem zweiten
 Klick können Sie Ihre Dateien/Verzeichnisse markieren.

@{b}"Maus-Pos"@{ub}
 Das  Gadget  "Maus-Pos"  bestimmt,  ob der Mauszeiger automatisch bei
 Requestern auf das [OK]-Gadget positioniert wird, oder nicht.

@{b}"Merke  Pos"@{ub}  läßt  sich  am  besten anhand eines Beispieles
 nachvollziehen:  gehen Sie in das "C"-Verzeichnis.  Dieses beinhaltet
 mehr  Files,  als im Datei-Auswahl-Fenster dargestellt werden können.
 Scrollen  Sie  nun mittels des Rollbalkens soweit nach unten, bis Sie
 sich  am  alphabetischen  Ende der Liste befinden.  Betätigen Sie das
 Gadget  [Parent],  um  in die vorherige Verzeichnisebene zu gelangen.
 So,  und  jetzt wieder zurück in das "C"-Verzeichnis.  Wie Sie sehen,
 stehen  wieder  die  alphabetisch  ersten  Files  als  erstes  in dem
 Fenster.   Wenn  Sie  jetzt  @{b}"Merke-Pos"@{ub} einschalten und das
 ganze  nochmal  durchspielen,  sehen  Sie,  daß  sich  DosControl die
 Position merkt, an der Sie sich zuletzt in einem Verzeichnis befunden
 haben.

@{b}"Return = GadgetClick"@{ub}
 Befindet sich der  Mauszeiger bei  einem Requester  auf einem Gadget,
 z.B. dem  [OK]-Gadget,  können Sie das Gadget neben dem Klick auf die
 Maustaste auch dadurch anwählen, indem Sie die Returntaste betätigen.
 Ist  das  Gadget  "[Return  =  GadgetClick]" ausgeschaltet, geht dies
 nicht  und  Sie  müssen  auf  jedem  Fall  das  Gadget  mit  der Maus
 anklicken.

@{b}"Cursor-Steuerung"@{ub}
 Ein  Vorteil  von DosControl ist, daß man entscheiden kann, ob man es
 nur  mit  der  Maus  oder  zusammen mit der Tastatur bedienen möchte.
 Schalten    Sie    z.B.    bei   der   Überschrift   "Tastatur"   die
 "Cursor-Steuerung"  ein,  können Sie die Cursortasten benutzen, um im
 Datei-Auswahlfenster  zu  scrollen, um Dateien zu (de-)markieren oder
 aufzurufen.    Sie   brauchen   nur  eine  beliebige  Cursortaste  zu
 betätigen, und befinden sich automatisch im "Tastatur-Modus", was Sie
 auch grafisch sehen werden.

 Mit dem Gadget @{b}"DoppelKlick"@{ub} bestimmen Sie, wie Doscontrol
 bei einem Doppelklick auf ein File reagieren soll.  Bei
 @{b}"FileInfo"@{ub} werden Ihnen Informationen zu dem betreffenden
 File angezeigt.  Bei @{i}"AutoAktion"@{ui} können Sie dagegen je nach
 Art der Datei eine Aktion starten.  Klicken Sie z.  B.  auf eine
 Bilddatei, so wird Ihnen diese sofort angezeigt (Sie sparen sich also
 den "Weg" zum eigentlichen Show-Gadget), eine Sounddatei wird
 abgespielt, usw.  Wird ein JPEG- oder GIF-Bild erkannt, so wird das
 Programm "VT" gestartet und das Bild angezeigt.  Dies funktioniert
 zur Zeit NUR beim Doppelklick, nicht bei der "SHOW"-Funktion.
 Schließlich gibt es noch die @{i}"Aus"@{ui}-Stellung, die besagt, daß
 nichts bei einem Doppelklick geschehen soll.

@endnode
@node "KonfigAllgemeinesBildschirm" "Bildschirm"

 @{b}"Bildschirm"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  diesem Konfig-Punkt können Sie den Bildschirm-Typ einstellen, in
 dem DosControl gestartet werden soll.  Im Auswahlfenster werden Ihnen
 nur  die Bildschirmmodi aufgelistet, die Ihr Rechner darstellen kann.
 Ein  Amiga  1200  kann  z.   B.   viel  mehr  Auflösungen  und Farben
 darstellen,  als  ein  Amiga  500,  sofern  Sie über eine Grafikkarte
 verfügen,  sind  es noch mehr.  Wenn Sie eine Bildschirmauflösung mit
 einem  Mausklick  angewählt  haben,  erscheinen  zu  diesem unter dem
 Fenster verschiedene Informationen, wie z.B.  die maximale Anzahl der
 Farben.   Mit  dem  linken Roll-Gadget können Sie noch die Anzahl der
 Farben einstellen, mit der DosControl arbeiten soll.

 Haben  Sie  das Gadget [WB-Screen] eingeschaltet, so verhält sich der
 DosControl-Screen  wie die Workbench, alle Fenster, die normalerweise
 auf der WB geöffnet würden, erscheinen jetzt auf dem DC-Screen.  Dies
 kann  bei  Programmen  praktisch  sein, die zwingend die WB benutzen,
 aber auf dem DC-Screen hilfreicher wären, z.B.  Editoren.

@endnode
@node "KonfigAllgemeinesFarben" "Farben"

 @{b}"Farben"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Der Konfigmenupunkt "Farben" dient dazu, die Farben zu verändern, mit
 denen  DosControl arbeitet.  Je nach eingestellter Farbanzahl bei der
 Wahl  der  Bildschirm-Auflösung  (siehe Menu-Punkt "Bildschirm"), ist
 hier  die  Anzahl  der  Farbbereiche,  die Sie verändern können.  Die
 gerade  aktive Farbe markiert ein invers gefärbtes Rechteck.  Für die
 Grundkonfiguration haben wir nur vier Farben gewählten, damit niemand
 Probleme mit dem Speicher bekommt.  Außerdem sind die Grundfarben der
 Original-Workbench   entnommen,  da  man  sich  ja  bekanntlich  über
 Geschmack streiten kann.

 Durch  einen  Klick auf das [Reset]-Gadget werden die Ursprungsfarben
 wieder  hergestellt,  Sie  können  also wild drauflos experimentieren
 ohne  befürchten  zu  müssen,  daß Sie hinterher nichts mehr erkennen
 können.

@endnode
@node "KonfigAllgemeinesFonts" "Fonts"

 @{b}"Fonts"                                              @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/Konfig_Fonts/main"}
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}

 Mit  Einführung  der Version 6.0 von DosControl hat sich am optischen
 Erscheinungsbild   vieles   geändert.   Jetzt  kann,  ALLES  was  die
 Oberfläche   angeht,   geändert  werden,  damit  natürlich  auch  die
 Zeichensätze  für  die  verschiedenen  Elemente.   Wenn Sie einen der
 zahlreichen  Gadgets  anwählen, öffnet sich ein neues Fenster, in dem
 alle  Zeichensätze angezeigt werden, die in Frage kommen.  Im unteren
 Bereich wird Ihnen auch noch anhand einiger Beispiel-Zeichen gezeigt,
 wie der gewählte Zeichensatz aussieht.

 Experimentieren  Sie mit verschiedenen Kombinationen herum, bis Ihnen
 die     Oberfläche     am     besten    gefällt.     Besonders    für
 Grafikkarten-Anwender  oder  Besitzer  eines  AGA-Rechners  und eines
 MultiScan-Monitors  -  kurz  für  alle die, die mit hohen Auflösungen
 arbeiten   -   ist   hiermit  die  Möglichkeit  gegeben,  ideale  und
 individuelle  Einstellungen  ganz  nach  dem  persönlichen  Geschmack
 vorzunehmen.

 Es  kann  passieren,  daß  Grafik durch Schrift zerstört wird, leider
 sind  uns  bei  der  Erstellung  dieser  Option  einige  Zeichensätze
 untergekommen,  die  nicht  100%  einwandfrei waren, sollte Ihnen das
 auch  passieren, so verwenden Sie einfach einen anderen, es liegt auf
 keinen Fall an DosControl wie wir festgestellt haben.

@endnode
@node "KonfigAllgemeinesGadgets" "Gadgets"

 @{b}"Gadgets"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}

 Nicht  jeder  möchte  die  übliche voreingestellte Anzahl von Gadgets
 haben,  der  eine  will  mehr,  der  andere  weniger,  der  eine mehr
 übereinander, der andere mehr nebeneinander.  Flexibel wie DosControl
 nun einmal ist, stellen auch diese Wünsche kein Problem dar.

 Mit  "Verikal"  bestimmen  Sie  die  Anzahl  der  Gadget-Zeilen, also
 wieviele  Gadgets  übereinander  erscheinen sollen.  Sie können Werte
 zwischen  1  und 9 einstellen.  Je mehr Gadgets Sie einrichten, desto
 kleiner werden logischerweise die Datei-Auswahlfenster.

 Mit  "Horizontal"  bestimmen Sie die Anzahl der Gadgets-Spalten, also
 wieviele  Gadgets  nebeneinander  erscheinen sollen.  Sie können hier
 Werte   zwischen   1   und   20   einstellen,   jenachdem,  was  Ihre
 Bildschirmauflösung   zuläßt.   Bei  geringer  Auflösung  werden  die
 Gadgets  entsprechend  schmaler,  es paßt also nicht mehr soviel Text
 hinein,  aber  experimentieren  Sie  ein  wenig  damit herum, um Ihre
 Ideal-Einstellung zu finden.

 Über  der  Laufwerks-Leiste zwischen den beiden Datei-Auswahlfenstern
 befinden  sich  bei  der  Grundkonfiguration zwei Gadgets ([Root] und
 [Parent]).   Auch  die Anzahl dieser Gadgets können Sie beeinflussen,
 nämlich  über  "Driveleiste",  es  können  Werte  zwischen  0  und 10
 eingestellt  werden.   Je  mehr  Gadgets  Sie  hier einstellen, desto
 weniger  Laufwerks-Gadgets  bleiben  über,  aber  das  bestimmen  Sie
 selber.   Hier  bietet  es  sich  geradezu  an, neben den vorhandenen
 Gadgets, z.B.  eigene Assigns (S:, DEVS:  etc.) einzurichten.

 Beispiel :
           Funktion                : GetDir
           Eintrag unter 'Titel 1' : DEVS:,SYS:DEVS

 Wenn  Sie jetzt auf Ihr frisch erstelltes Gadget klicken, so wird das
 Verzeichnis "SYS:DEVS" eingelesen und dargestellt.

 Möchten Sie die Mittelleiste überhaupt nicht haben, so aktivieren Sie
 einfach   das  Gadget  "Keine  Mittelleiste",  dann  verschwindet  es
 einfach.

 Mit  den  Roll-Gadgets  unter dem Punkt "Prop-Gadgets" können Sie die
 Dimensionen  der  Vertikal-  und  horizontal-Rollbalken  und -Gadgets
 einstellen.   Je  nach  Auflösung  und  Ihren sonstigen Einstellungen
 müssen  Sie diese Werte ggf.  anpassen, damit sich die Gadgets in das
 übrige  Erscheinungsbild  einfügen.  Von der Auflösung hängt auch das
 Höhen-/  Breiten-Verhältnis  ab,  experimentieren Sie ein wenig damit
 herum.

@endnode
@node "KonfigAllgemeinesGrafik" "Grafik"

 @{b}"Grafik"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}

 @{b}"Aktion"@{ub}
 Diese  Funktion  läßt  sich  am  besten  an  einem Beispiel erklären:
 Stellen  Sie  DosControl so ein, daß im linken Fenster der Inhalt vom
 Verzeichnis  "S:"  und  im  rechten  Fenster  der  Inhalt  von "RAM:"
 angezeigt  wird.   Selektieren  Sie  jetzt  alle Files, die im linken
 Fenster  angezeigt werden und betätigen das [Copy]-Gadget, das Sie im
 unteren  Gadget-Block  finden.  Sie sehen, nach kurzer Zeit stehen im
 rechten  Fenster  die  gleichen Files, wie im linken.  Aktivieren Sie
 zunächst  das [Aktion]-Gadget.  Selektieren Sie alle Files im rechten
 Fenster  und  betätigen  das  [Delete]-Gadget.  Wie Sie sehen, werden
 alle   Dateien,   die  bearbeitet  worden  sind,  automatisch  wieder
 deselektiert.  So sieht man immer, wie weit DosControl mit der Arbeit
 ist.  Ein Nachteil dieser Funktion :  die Aktion, (z.  B.  Kopieren),
 dauert dadurch etwas länger.


 @{b}"Grafik Status"@{ub}
 Haben  Sie  diese  Option  aktiviert, so wird zu jeder Aktion (z.  B.
 Kopieren)  zusätzlich  noch  eine "Füllstandsanzeige" erscheinen, die
 grafisch  darstellt,  wieviele  Dateien  von  allen angewählten schon
 bearbeitet worden sind.


 @{b}"V2 Prop Gadgets"@{ub}
 Dieses  Gadget hat keinen echten Nutzen, Sie können hiermit lediglich
 die  Form  der Proportional-Gadgets, also z.  B.  der Horizontal- und
 Vertikalgadgets  im  Aussehen  und  Farbe  ändern.   Probieren Sie es
 einfach aus.  Das Ergebnis sehen Sie sofort.


 @{b}"Fast-Grafik"@{ub}
 Fast-Grafik   beschleunigt   den  grafischen  Aufbau  von  DosControl
 erheblich.   Besonders bemerkbar macht sich dies bei ECS-Amigas, wenn
 Sie  DosControl  mit  mehr  als  vier  Farben  und  einen  der  neuen
 Bildschirm-Modi betreiben.  Da der Programmierer keine Garantie dafür
 übernehmen    kann,    daß    diese   geniale   Methode   mit   jeder
 Hardware-Ausstattung  läuft,  hat  er  sich dafür entschieden, dieses
 Feature   optional   zu  halten  und  nicht  fest  in  DosControl  zu
 übernehmen.  Probieren Sie einfach selbst aus, ob sich das gewünschte
 positive  Ergebnis  einstellt,  falls  nicht,  so  lassen  Sie diesen
 Schalter ungenutzt.


 @{b}"Slow Scroll"@{ub}
 Nun  gibt  es  nicht nur Rechner, die eine zu langsame Grafik-Ausgabe
 haben,  sofern  man  über  eine  Grafikkarte  verfügt  kann  es sogar
 passieren,  daß  man  mit  dem Lesen nicht mehr hinterherkommt.  Wenn
 also  das  Scrolling  u.ä.   zu  schnell ist, dann können Sie mittels
 diesem  Schalter  die  Geschwindigkeit  entsprechend reduzieren.  Die
 Änderung  bezieht  sich  ausschließlich  auf  das  Scrolling  in  den
 Datei-Auswahlfenstern,  der  übrige  Grafik-Aufbau  bleibt  natürlich
 unverändert schnell.

@endnode
@node "KonfigAllgemeinesRequester" "Requester"

 @{b}"Requester"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Der  "Fehler"-Requester  erscheint  bei  Fehlern  wie  "IFF-Datei ist
 defekt"  oder  "Diskette  ist  nicht  im  DOS-Format".  Der Requester
 bezieht  sich  aber nur auf die DosControl-eigenen (internen) Fehler.
 Liegt  z.   B.   ein Fehler beim DOS vor, erscheint die Fehlermeldung
 auf  jeden  Fall.  Ein DOS-Fehler erscheint u.a., wenn Sie versuchen,
 ein  Verzeichnis zu löschen, auf das noch ein "Lock" liegt (von einem
 Programm benutzt wird), und somit nicht gelöscht werden kann.

 Beim eingeschalteten "Disk Sicherheits-Requester" erscheint bei jedem
 "schwerwiegenden"  Eingriff,  z.  B.  beim Formatieren von Disketten,
 ein Requester, der Sie nochmal fragt, ob DosControl mit der Operation
 fortfahren  soll.   Beim  Formatieren erscheint dann beim Drücken auf
 das [Start]-Gadget der Requester "Diskette formatieren?".

 Sie   können   DosControl   auch  mehrmals  starten.   Es  gibt  aber
 Situationen,  bei  denen  Sie  DosControl  ungewollt  ein zweites mal
 starten  wollen.   Bei eingeschaltetem "DC DoppelStart" erscheint ein
 Requester der Sie fragt, ob Sie DosControl tatsächlich erneut starten
 möchten.

 Der  "Ende_Requester"  fragt  Sie, ob Sie wirklich DosControl beenden
 möchten, wenn Sie den Menupunkt "Ende" angewählt haben.

 Sollte  sich  während  einer  Sitzung  mit  DosControl  etwas  an der
 Konfiguration  geändert  haben,  wenn  Sie z.  B.  einen neuen Befehl
 eingebunden oder die Farben geändert haben, fragt Sie DosControl beim
 Beenden  des  Programmes,  ob Sie die geänderte Konfiguration sichern
 möchten; vorausgesetzt, Sie haben "Konfig Speichern" eingeschaltet.

 Beim  "File Req." können Sie auswählen, ob und welche Library benutzt
 werden  soll,  wenn  ein  Datei-Auswahlrequester gebraucht wird.  Ein
 solcher  Requester  wird  z.   B.   geöffnet,  wenn  Sie die Funktion
 "Bootblock  <-  File"  aus dem "Bootblock"-Menu anwählen.  DosControl
 hat  auch  einen internen Auswahlrequester, sodaß Sie nicht unbedingt
 auf  eine  externe Library angewiesen sind.  Natürlich können Sie nur
 eine   Library  auswählen,  die  auch  in  Ihrem  LIBS:   Verzeichnis
 existiert.

@endnode
@node "KonfigAllgemeinesSonstiges" "Sonstiges"

 @{b}"Sonstiges"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}

@{b} "Bad-Disk"@{ub}
 Es   gibt   Hilfsutilities  für  den  Amiga,  die  das  Benutzen  von
 fremdformatierten  Disketten  ermöglichen, wie z.  B.  Disketten, die
 mit  MS-DOS  oder  MACintosh-Rechnern  formatiert  sind.   Solch  ein
 Utilitie  ist  auch  ab AmigaOS v2.1 ein Teil des Betriebssystems und
 heißt  CrossDOS.   DosControl  unterstützt natürlich solche Laufwerke
 optimal.   Da das Handling dieser Disketten etwas anders ist, als das
 von  "normalen", können Sie hier die logischen Laufwerke angeben, die
 solche  Fremdformate verarbeiten.  Voreingestellt ist die Bezeichnung
 "PCx:"  von  CrossDOS,  das  äquivalente Tool für MAC-Disketten heißt
 übrigens  sinigerweise  CrossMAC.   Der  genaure  Hintergrund  dieser
 Features    ist,   daß   z.    B.    MS-DOS   den   Zeiteintrag   des
 Haupt-Verzeichnisses  bei  der  Änderung einer Datei nicht mitändert.
 Dies  hat  zur  Folge, daß ein Verzeichnis nicht neu eingelesen wird,
 selbst  wenn  sich  der  Inhalt  verändert hat.  Sie können hier auch
 mehrere Laufwerksnamen eintragen, die einzelnen Einträge werden durch
 einen  "|"-Strich (neben der < <- / Backspace >-Taste über <SHIFT> zu
 erreichen)  getrennt.   Bei  mir  sieht  der  Eintrag z.  B.  so aus:
 (PC0:|PC1:|VDPC:).

 Bei  eingeschalteter  "Verz.Überwachung"  bemerkt  DosControl  in den
 beiden   Verzeichnisfenstern  eine  "additive  Dateioperation".   Das
 heißt:  fügt ein anderes Programm eine neue Datei in das Verzeichnis,
 welches  DosControl gerade anzeigt ein, so erscheint diese neue Datei
 automatisch  im  Verzeichnisfenster.  DosControl macht sich hier eine
 Betriebssystem-Routine  zu  nutze,  die  aber nicht völlig ausgereift
 ist, jedenfalls "bemerkt" das OS nur das Hinzufügen, jedoch nicht die
 Entfernung  einer Datei.  Bei Envoy v1.4/1.6 funktioniert dies leider
 nicht, da dieses Feature erst ab v2.0 implementiert wurde.

@endnode
@node "KonfigAllgemeinesSpeicher" "Speicher"

 @{b}"Speicher"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  "Dirbuffer" können Sie die Anzahl der Verzeichnisse angeben, die
 sich  DosControl  in  einem  speziellen  Buffer-Speicher merken soll.
 Wechseln  Sie  z.   B.   von  einem  neuen  Verzeichnis  in das zuvor
 angewählte,  muß  DosControl  das  Verzeichnis  nicht  neu  einlesen,
 sondern  holt  sich  die  Informationen  aus  dem Speicher, was einen
 enormen  Geschwindigkeitsvorteil  mit sich bringt, u.  U.  allerdings
 sehr viel Speicher verbraucht.

 In  dem  "Typebuffer"-Speicher,  werden  z.   B.  die Fehlermeldungen
 gespeichert   oder   die   Aktionen  mitprotokolliert,  die  Sie  mit
 DosControl ausführen.  Dies sind sehr angenehme Dinge, die allerdings
 Speicher  verbrauchen.   Sie  können daher selbst bestimmen, wieviele
 KByte  sich DosControl merken soll bzw.  wie groß der Meldungs-Buffer
 sein   soll.   Dies  tun  Sie,  indem  Sie  mit  dem  Mauszeiger  den
 entsprechenden Regler bewegen.

@endnode
@node "KonfigAllgemeinesStartup" "Startup"

 @{b}"Startup"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}

@{b}"DC Verz."@{ub}
 Dies     ist     das     Verzeichnis,    worin    DosControl    seine
 Konfigurationsdateien,  Vorgabepiktogramme,  Fehler-  und  Hilfstexte
 ablegt.   Das  Verzeichnis,  das Sie hier eingeben, wird immer in der
 Datei  "DC_Dir_6.0"  im "S:"-Verzeichnis abgelegt.  Diese Datei zeigt
 dann  DosControl  den  Pfad, wo es seine Programmdateien suchen soll.
 Denkbar wäre neben dem "S:DC" auch ein "ENVARC:DC".


@{b}"Linkes Verz." und "Rechtes Verz."@{ub}
 Hier  können  Sie  die  Verzeichnisse  angeben,  die beim Starten von
 DosControl im linken und rechten Datei-Auswahlfenster geladen werden.
 Geben  Sie  hier  nichts  ein,  so  wird  im linken Fenster immer das
 Verzeichnis dargestellt, von dem aus DosControl gestartet wurde.

@endnode
@node "KonfigFunktionenARename" "ARename"

 @{b}"ARename"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit   der   Funktion   "ARename"   wird   das   erste  Zeichen  eines
 File-/Verzeichnisnamens  groß  geschrieben.   Möchten Sie zusätzlich,
 daß   auch   die  Zeichen  einer  evtl.   vorhandenen  'Suffix'  groß
 geschrieben  werden,  so brauchen Sie nur das Gadget [Suffix groß] zu
 aktivieren.

@endnode
@node "KonfigFunktionenCopy" "Copy"

 @{b}"Copy"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Sie  können für die "Copy"-Funktion festlegen, welche Parameter einer
 Datei  oder  eines  Verzeichnisses mitkopiert werden sollen.  Möglich
 sind die "Protection"-Flags, der "Kommentar", das "Datum".

 "VolCopy"  setzt  beim  Kopieren  den  Namen  des Quell-Laufwerks als
 Filekommentar  an  die  Zielkommentar  (sofern  noch  kein  Kommentar
 vorhanden  ist).   Dies kann vorteilhaft sein, wenn Sie später z.  B.
 wissen möchten, von welcher Diskette ein Programm stammt.

 Sollte   ein   File   gleichen   Namens  im  Zielverzeichnis  bereits
 existieren,  so  wird  dieses  generell  überschrieben.   Möchten Sie
 dieses   Risiko  nicht  eingehen,  können  Sie  durch  den  Parameter
 "Warnung"  erreichen, daß sich in so einem Fall ein Requester öffnet,
 der Sie auf eben diesen Umstand hinweist.

 Ist  die  "FIT"-Funktion eingeschaltet, so prüft DosControl bei einer
 "Copy"-Funktion,   ob   genügend  Speicherplatz  auf  dem  Zielmedium
 vorhanden ist und zeigt Ihnen das Ergebnis u.  U.  an.

 Es  kann  unter bestimmten technischen Umständen dazu kommen, daß ein
 kopiertes  File  nicht 100% korrekt übertragen wird.  Oft hilft es in
 so  einem  Fall,  die  Option  "Kl.   Buffer" zu nutzen.  Die genauen
 technischen Gründe hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.

@endnode
@node "KonfigFunktionenDelete" "Delete"

 @{b}"Delete"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Der  eingeschaltete "Requester" bewirkt, daß nachgefragt wird, ob die
 betreffende   Anzahl   von  Dateien  und  Verzeichnissen  tatsächlich
 gelöscht  werden  sollen.   Beachten  Sie  genau  die  Angaben in dem
 Requester,   häufig   passiert  es,  daß  man  eine  Datei  oder  ein
 Verzeichnis löschen will, einige Zeit vorher jedoch noch drei weitere
 Files  selektiert  hat,  die man vielleicht behalten will.  Gerade in
 Verzeichnissen   mit   vielen   Einträgen  verliert  man  leicht  die
 Übersicht...

 Ist  der  Schalter  "WB-Mode"  aktiviert,  so  werden ".info"-Dateien
 (Icons) so gelöscht, daß die Workbench dies 'mitbekommt'.  Schubladen
 oder   Verzeichnisse   verschwinden   also  sofort  aus  einem  evtl.
 geöffneten Fenster.  Da die Übermittlung eines solchen Vorganges eine
 gewisse  CPU-Zeit kostet haben wir sie optional gehalten, um langsame
 Rechner  nicht unnütz zu belasten, ein angenehmes Feature ist es aber
 auf jeden Fall, wer also einen recht schnellen Rechner hat, sollte es
 auf jeden Fall nutzen.

@endnode
@node "KonfigFunktionenDrucker" "Drucker"

 @{b}"Drucker"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Drucken  Sie eine Textdatei mit dem "Print"-Befehl aus, erscheint auf
 Wunsch  zuvor  ein  Requester,  in  dem Sie verschiedene Optionen des
 Druckes verändern können.  Der Requester ist der gleiche, wie bei dem
 bereits  später  beschriebenen Konfigpunkt "Drucker".  Ist das Gadget
 von  "Drucker" nicht eingeschaltet, unterbleibt das Erscheinen dieses
 Requesters.   Stattdessen  werden gleich die Optionen übernommen, die
 Sie im Konfig-Menupunkt "Drucker" als Standard eingestellt haben.

@endnode
@node "KonfigFunktionenEditor" "Editor"

 @{b}"Editor"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 In  das  String-Gadget tragen Sie Ihren Editor ein, den Sie verwenden
 wollen.   Voreingestellt  ist  "ED".   Sie können beliebige Parameter
 übergeben, Platzhalter für die angewählte Datei ist das "%s".

 Es  gibt verschiedene Editoren, wie z.  B.  den "CygnusEd" oder "AZ",
 an  die  Sie  mehrere selektierte Textdateien als Parameter übergeben
 können.   Das  hat  den  Vorteil,  daß  solche  Editoren  nur  einmal
 aufgerufen  werden  und dadurch auch nur einmal im Speicher zu finden
 sind,  obwohl  mehrere  Texte  gleichzeitig bearbeitet werden können.
 Mit  "MultiFile"  stellen  Sie dieses Feature ein.  Voraussetzung ist
 jedoch, daß Ihr Editor auch den "MultiFile-Aufruf" unterstützt.

@endnode
@node "KonfigFunktionenFileInfo" "FileInfo"

 @{b}"FileInfo"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Neben  den  diversen  Einstellungen  für  den  LHA-  und  DMS-Packer,
 befindet  sich  unter  "Funktionen" der Punkt "FileInfo", mit dem Sie
 bestimmen  können,  ob  der  Versionsstring, falls vorhanden, bei der
 Funktion "FileInf" zu der betreffenden Datei angezeigt werden soll.

@endnode
@node "KonfigFunktionenFit" "Fit"

 @{b}"Fit"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Die  Funktion  "Fit" ermittelt, ob eine Gruppe von Ihnen ausgewählten
 Dateien/Verzeichnissen  auf  dem  Ziel-Datenträger noch Platz findet.
 Dies  funktioniert  natürlich  nicht  mit  der  "RAM-Disk", da sie ja
 dynamisch  verwaltet  wird  und  immer  zu  100%  voll  ist.   Findet
 DosControl  nun einen Datenträger, dessen Filesystem sich mit 0 Bytes
 Free  meldet, so wird davon ausgegangen, daß es sich um eine Ram-Disk
 handelt.   Wenn  Sie  dieses Gadget nicht aktiviert haben, wird statt
 der   üblichen   Meldung   "Kein   Platz"  die  freie  Kapazität  des
 RAM-Speichers  angezeigt  und  dementsprechend  auch  die  Berechnung
 durchgeführt.

@endnode
@node "KonfigFunktionenFormatFilter" "Format-Filter"

 @{b}"Format-Filter"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Unter  "Format-Filter"  können  Sie  Laufwerke eintragen, die bei den
 entsprechenden  Funktions-Requestern  (DiskCopy,  Format  etc.) NICHT
 mehr  angezeigt werden sollen (z.  B.  Festplatten-Partitionen).  Die
 Konventionen entsprechen dabei dem AmigaOS-Format.

    Beispiel :  (DH?:|WB#?)

 Versteckt  werden  die  Laufwerke  DH0:,  DH1:, WB_1.x:  und WB_2.x:,
 während  andere,  wie  DF0:,  RAD:   u.s.w.   sichtbar  bleiben.  Das
 Verstecken  kann  durch  ein Betätigen der rechten Maustaste über dem
 ListView-Fenster aufgehoben werden.

@endnode
@node "KonfigFunktionenMakeDir" "MakeDir"

 @{b}"MakeDir"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Es gibt drei verschiedene Vorgehensweisen beim Befehl "MakeDir" :

  1.    Es wird NIE ein Icon zum Verzeichnis miterstellt.
  2.    Es wird IMMER ein Icon zum Verzeichnis miterstellt.
  3.    Es wird NACHGEFRAGT, ob Sie für das entsprechende Verzeichnis ein
    Icon mit erstellen möchten.

@endnode
@node "KonfigFunktionenNewCLI" "NewCLI"

 @{b}"NewCLI"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Das  String-Gadget  [NewCli]  beinhaltet die DOS-Parameter zum Aufruf
 der   Shell.    Sie   können   hier   also   ganz  einfach  nach  den
 DOS-Handbuch-Regeln  alle  Parameter  benutzen.  Zusätzlich haben Sie
 hier  und  bei  jedem  Öffnen  eines  Windows  durch  DosControl  die
 Möglichkeit  zu  bestimmen,  ob das Fenster auf dem DosControl-Screen
 (ein  $  als 1.  Zeichen) oder dem Workbench-Screen bzw.  dem anderen
 Public-Screen (fehlendes $ Zeichen) eröffnet werden soll.

@endnode
@node "KonfigFunktionenOpenDMS" "OpenDMS"

 @{b}"OpenDMS"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  DosControl  können  Sie DMS-Archive wie Verzeichnisse behandeln.
 Wenn    Sie    auf    ein    DMS-File    doppelklicken    und   unter
 "Konfiguration/Allgemeines/Bedienung/Doppelklick"    den    Parameter
 "AutoAktion"  eingeschaltet  ist,  zeigt  DosControl  alle  gepackten
 Dateien im Datei-Auswahlfenster an.  Sie können jetzt die Dateien des
 Archives genauso behandeln, als ob sie Dateien in einem ganz normalen
 Verzeichnis  wären.   Kopieren,  Löschen, Verschieben, Anzeigen uvm..
 Klicken  Sie  auf  ein DMS-Archiv doppelt, so wird diese Datei in ein
 temporäres  Device  namens  "DM0:"  entpackt, auf welches Sie genauso
 zugreifen  können, wie auf eine schreibgeschützte Diskette.  Optionen
 und  Pfade  für dieses Feature können Sie hier einstellen.  Natürlich
 können   Sie   auch   mit   unserer  Standardkonfiguration  arbeiten.

@endnode
@node "KonfigFunktionenOpenLHA" "OpenLHA"

 @{b}"OpenLHA"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  DosControl  können  Sie  LHA-  und LZX-Archive wie Verzeichnisse
 behandeln.   Wenn  Sie  auf ein LHA-/LZX-File doppelklicken und unter
 "Konfiguration/Allgemeines/Bedienung/Doppelklick"    den    Parameter
 "AutoAktion"  eingeschaltet  ist,  zeigt  DosControl  alle  gepackten
 Dateien im Datei-Auswahlfenster an.  Sie können jetzt die Dateien des
 Archives genauso behandeln, als ob sie Dateien in einem ganz normalen
 Verzeichnis  wären.   Kopieren,  Löschen, Verschieben, Anzeigen einer
 Datei  stellt  also  kein  Problem dar.  DosControl beherrscht jedoch
 eine   Vielzahl   von   Funktionen,  die  nicht  vom  LHA-/LZX-Packer
 unterstützt werden.  Diese Funktionen sind, sobald Sie ein Archiv als
 Verzeichnis  behandeln, "geghosted" (schraffiert) und sind nicht mehr
 anwählbar.

 In  den  String-Gadgets können Sie jeweils die Pfade und Optionen für
 den  entsprechenden  Packer,  der  für  die  oben  genannte  Funktion
 genommen  werden  soll,  einstellen.  Wenn Sie den normalen LHA- oder
 LZX-Packer benutzen, brauchen Sie hier normalerweise nichts verändern
 und können gleich unsere Standardkonfiguration benutzen.

@endnode
@node "KonfigFunktionenPowerPacker" "PowerPacker"

 @{b}"PowerPacker"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Sie  können  mit  Hilfe  der  Powerpacker.library  und  der  Funktion
 "PPCrunch" auch Datein packen.  Unter dem Punkt "PowerPacker" stellen
 Sie nun ein, wie effizient gepackt werden soll.

 "Am  besten"  cruncht  bei größeren Dateien am besten, dauert aber am
 längsten,  "schnell"  dagegen  ist,  wie  die Bezeichnung schon sagt,
 schnell,  dafür  ist  aber  der  Packeffekt  nicht  so  gut.  Je nach
 Geschwindigkeit  des  eigenen  Rechners  sollte man seine eigene Wahl
 treffen.  Für den Packvorgang braucht DosControl auch einen "Buffer".
 Hier  können Sie dessen Größe einstellen.  Je nach Rechnerausstattung
 und  gewünschtem  Effekt  können  Sie  hier  Veränderungen vornehmen.
 Generell ist aber die Standardeinstellung (mittel) ausreichend.

@endnode
@node "KonfigFunktionenPrintDir" "PrintDir"

 @{b}"PrintDir"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Über  das  Gadget unter dem Punkt "PrintDir" können Sie bestimmen, ob
 ein  Dateikommentar  mit  ausgedruck werden soll, wenn Sie den Befehl
 "PrtDir" ausführen, oder nicht.

@endnode
@node "KonfigFunktionenShow" "Show"

 @{b}"Show"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Beim Anzeigen von Bildern mit dem "Show"-Befehl können Sie zusätzlich
 noch  ein  weiches Ein- und Ausblenden einschalten, auch als "Fading"
 bekannnt.   Zeigt DosControl ein Bild an, so kann der Hauptbildschirm
 dabei  schwarz  ausgeblendet  werden,  vorausgesetzt  Sie  haben "Bl.
 Screen"  eingeschaltet.   Diese  Option  ist  nützlich,  wenn Sie die
 Angewohnheit  haben,  während  des  Bild-Anzeigens den Screen mit der
 Tastenkombination  <Linke  Amiga>+<M> zu wechseln bzw.  umzuschalten,
 um  z.  B.  irgendetwas im Hintergrund zu tun und anschließend wieder
 zu DosControl wechseln.

@endnode
@node "KonfigFunktionenType" "Type"

 @{b}"Type"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  diesem Menupunkt können Sie den Bildschirm-Modus einstellen, der
 von  dem  "Type-Screen",  sprich dem Bildschirm, mit dem Ihnen z.  B.
 Textdateien,  Informationen  aus dem Device-Menu und andere Meldungen
 und  Texte  angezeigt  werden, verwendet wird.  In dem Auswahlfenster
 werden   Ihnen  alle  Bildschirmmodi  aufgelistet,  die  Ihr  Rechner
 darstellen  kann.   Ein Amiga 1200 kann z.  B.  viel mehr Auflösungen
 und   Farben   darstellen,   als   ein  Amiga  500.   Wenn  Sie  eine
 Bildschirmauflösung  mit  einem Mausklick angewählt haben, erscheinen
 zu diesem unter dem Fenster verschiedene Informationen.

 [Blitter]    ist    nur    für   Grafikkarten-Besitzer   interessant.
 Normalerweise benutzt DosControl bei jeder Grafikausgabe den Blitter.
 Dies  geht aber nicht bei Grafikkarten, da da die Vorgehensweise eine
 andere  ist.   Besitzen  Sie eine Grafikkarte, müssen Sie u.  U.  die
 Option   [Blitter]   ausschalten,   um   die  korrekte  Funktion  des
 Type-Screens zu gewährleisten.

 Klicken  Sie  auf  das  Gadget  [Type],  so  öffnet sich ein weiterer
 Requester,  in  dem  Sie  alle verfügbaren Zeichensätze sehen können.
 Probieren  Sie ein paar aus, wie die einzelnen Fonts aussehen, können
 Sie  in  dem  kleinen Kasten im unteren Bereich des Requesters sehen.
 Haben  Sie  Ihren Wunsch-Zeichensatz gefunden, so klicken Sie einfach
 auf  das [Benutzen]-Gadget und Sie bekommen alle Texte von nun an mit
 diesem Font angezeigt.

@endnode
@node "KonfigFunktionenUpdate" "Update"

 @{b}"Update"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Bei der Funktion "Update" können Sie bestimmen, ob DosControl

 1. nur  die Dateien aus dem Quellverzeichnis kopieren soll, die auch
     im Zielverzeichnis vorhanden sind (Option:  "Existenz"),
 2. nur  die Dateien kopieren soll, die vom Datum her neuer sind, als
     die im Zielverzeichnis (Option:  "Datum").
 3. Nach  "Analyse"  interaktiv  updaten.  Hier bekommen Sie in einem
     Requester verschiedene Informationen zu einer Datei gezeigt und
     können dann  entscheiden, ob Sie diese Datei updaten wollen.

 Zusätzlich läßt  sich  noch  mit dem Gadget "Copy nicht vorh.  Files"
 besimmen, ob Dateien, die nicht im Zielverzeichnis zu finden sind, mit
 kopiert  werden  sollen,  oder  nicht. Experimentieren Sie ruhig eine
 Weile  mit  dieser Funktion, damit Ihnen die volle Leistungsfähigkeit
 dieses Befehls klar wird.

@endnode
@node "KonfigDateiTypen" "DateiTypen"

 @{b}"DateiTypen"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Lange  Zeit  gab  es  auf  dem  Amiga  nur einige Datei-Arten, z.  B.
 "IFF",  "LHA", "DMS" u.s.w.  Dies hat sich aber in den letzten Jahren
 sehr  geändert.  Spätestens seitdem es die "neuen" Rechnertypen A1200
 und  A4000  mit dem AA-Chipsatz gibt und die Anzahl DFUe-Anhänger und
 CD-ROM-Besitzer   immer  mehr  zunimmt,  wird  auch  die  Anzahl  der
 'Fremdformate'  größer.   Es ist möglich, praktisch jedes Dateiformat
 auf  einem  Amiga zu nutzen.  Das Betriebssystem OS3.x wartet mit den
 sog.    'DataTypes'   auf,   eine  recht  gute  Möglichkeit,  um  die
 verschiedensten Dateiformate zu handeln.  Allerdings sind diese recht
 langsam  und  man  ist  immer  darauf  angewiesen, ein entsprechendes
 DataType-Modul zu besitzen.

 DosControl  geht  deswegen  einen  anderen  Weg.   Sie  können eigene
 Dateitypen  definieren,  die DosControl erkennen und dann - für jedes
 Format  einzeln  -  jeweils unterschiedliche Aktionen ausführen kann.
 Der Konfigurator für diese Funktion sieht etwa so aus :

 In  dem  Fenster  mit  dem  Titel >DateiTyp< sehen Sie eine Liste mit
 DateiTypen, die DosControl bereits kennt.  Sie wird in Ihrem Programm
 sicherlich  von  dem  Bild  oben  abweichen,  da  wir  ständig an der
 Erweiterung  arbeiten.  Klicken Sie bitte zunächst einen DateiTyp an.
 In  dem  Feld  "Namen"  erscheint  der  Name, den Sie eben selektiert
 haben.   Hier  hinein  kommt  also die Kurzbezeichnung für eben diese
 Liste.     Außerdem   wird   sie   bei   der   FileTypen-Anzeige   im
 Dateiauswahl-Fenster  genutzt,  weswegen die Länge auch auf 8 Zeichen
 begrenzt  ist.  Neben "Namen" sehen Sie ein längeres Feld, in dem Sie
 eine  bis  zu  30  Zeichen  lange  Beschreibung der Dateiart eingeben
 können.   Dieser  Text  erscheint neben diesem Requester auch bei der
 Funktion "FileInfo".

 In dem Fenster >Funktionen< sehen Sie alle Funktionen, die DosControl
 zur   Verfügung   stellt.    Klicken  Sie  einmal  auf  den  DateiTyp
 "IFF-Bild".   Wie  Sie  sehen,  isr  in  dem >Funktionen<-Fenster die
 Funktion   "Show"   selektiert.   Wenn  Sie  also  ein  Iff-Bild  per
 Doppelklick  anwählen oder die Funktion "MultiView" benutzen, so wird
 die interne "Show"-Funktion zum Anzeigen des Bildes benutzt.

 Interessant  -  und  am wichtigsten - ist das Feld "ID".  Hier tragen
 Sie  die  Zeichen  ein, an denen DosControl eine Datei erkennen kann.
 In  dem  Feld  haben 60 Zeichen platz, wobei dies nicht 60 Buchstaben
 entspricht.   Der Grund hierfür ist einfach :  Da es sich bei Dateien
 meist  um  'Binär'-Files  handelt,  enthalten sie nicht nur 'lesbare'
 Zeichen  aus  dem Alphabet, sondern auch jede Menge anderes 'Gewirr',
 welches  nur schwer über die Tastatur einzugeben wäre.  Wenn Sie sich
 eine  Datei  mittels  "HexType" einmal ansehen, werden Sie sehen, was
 ich meine.  Also bietet DosControl - flexibel, wie es eben nunmal ist
 -  zwei  Arten,  Zeichen  in  dieses  Feld  zu schreiben.  Einerseits
 natürlich normale Zeichen (Kommas sind NICHT erlaubt, das "?" ist ein
 Patzhalter  für  jeweils  ein  Zeichen), andererseits auch HEX-Codes.
 Letztere  müssen mit einem vorangestellten "\" gekennzeichnet werden.
 Schauen  Sie  sich  den Text auf dem Bild an, dann sehen Sie, was ich
 meine...

 Nehmen  wir  einmal an, Sie wollen einen Player ("Abspieler") für den
 Datei-Typ   "IFF-Anim"   definieren.    Wählen   Sie   zunächst   den
 entsprechenden     DateiTyp     im    linken    Fenster    an.     Im
 >Funktionen<-Fenster  steht  noch  "*Löschen",  weil  DosControl noch
 nichts  mit  dieser  Datei-Art anzufangen weiß.  Selektieren Sie hier
 die  Funktion "User-Files" an, um DosControl zu signalisieren, daß es
 ein  externes  Tool starten soll.  In dem Feld "Titel" tragen Sie das
 Tool  selbst und die Aufruf-Parameter ein, wie sie von dem jeweiligen
 Tool   erwartet   werden,   in   unserem   Fall   starten   wir   den
 Universal-Viewer "VT" einfach mit [VT "%S"].  Wenn Sie den Pfad nicht
 per  Hand  eintippen  wollen, so klicken Sie einmal auf das [?] links
 neben  dem String-Gadget.  Es öffnet sich ein Datei-Auswahlrequester,
 mit  dessen  Hilfe  Sie  Ihr  gesuchtes  Tool einstellen können.  Die
 Parameter  müssen  Sie dann per Hand noch dahinter schreiben, wichtig
 ist das "%s", das wie immer als Platzhalter für ein selektiertes File
 dient.   Das  wars  eigentlich  schon.   In  dem String-Gadget "Icon"
 können  Sie eine Icon-Datei eintragen, natürlich mit kompletten Pfad,
 ggf.    wieder   mittels   des   [?]-Gadgets.    Rufen  Sie  nun  die
 "AddIcon"-Funktion   auf,   so  wird  DosControl  den  Datei-Typ  des
 selektierten  Files  prüfen  und  entsprechend  das  von  Ihnen  hier
 voreingestellte  Icon verwenden.  Denkbar wäre z.B.  ein Projekt-Icon
 für IFF-Bilder, in dessen Tool-Types der Viewer "VT" aufgerufen wird.
 Probieren  Sie  verschiedene Icons und Datei-Typen aus, wenn Sie viel
 mit  der Workbench arbeiten, werden Sie auf dieses Feature nie wieder
 verzichten wollen...

 Neue Dateitypen einzurichten funktioniert prinzipiell genau, wie eben
 beschrieben,  nur  daß  Sie  eben alles selbst eintragen müssen, also
 auch  den  Namen eines neuen Typs.  Der erste Schritt ist immer, sich
 einige  Dateien  gleichen  Typs  anzusehen,  um  Übereinstimmungen am
 Dateianfang  (ca.   60  Zeichen)  zu  erkennen.   Dies ist sicherlich
 nichts  für  Anfänger,  aber  Sie können ja auch mit unseren Vorgaben
 arbeiten und diese nur entsprechend erweitern.

@endnode
@node "KonfigDrucker" "Drucker"

 @{b}"Drucker"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Sie  können  -  unabhängig  von  den  'Settings' der Workbench - Ihre
 eigenen   als   Standard   einstellen,   die   DosControl  bei  jeder
 Druckerausgabe  benutzen  soll.   Sie  können  ferner einstellen, daß
 Ihnen  jedesmal,  wenn  Sie  den "Print"-Befehl anwählen, der gleiche
 Requester   erscheint,   wie   unter   diesem  Menupunkt  (wird  über
 Konfig-Menupunkt  "Funktionen" bestimmt).  So können Sie speziell für
 einen  bestimmten  Text,  gezielt  und  schnell  eine kleine Änderung
 durchführen.  Die folgenden Druckoptionen können Sie verändern:

 @{b}"Design"@{ub}
 Unter  "Schrift"  versteht  man  den  Abstand  zwischen den einzelnen
 Buchstaben  und  deren  Breite.  Ein hoher Wert bedeutet, daß auf dem
 selben  Stück  Druckbereich,  mehr  Zeichen  passen, als es bei einem
 kleinen  Wert  der  Fall wäre.  Außerdem können Sie den Zeilenabstand
 auf  6  oder  8  Zeilen  pro  Zoll  festlegen.   Bei der Qualität des
 Ausdrucks  kann  man  zwischen "Brief" und "Entwurf" wählen.  "Brief"
 ist zwar langsamer, sieht aber auch wesentlich besser aus.

 @{b}"Steuerzeichen"@{ub}
 Hier  finden  Sie  zwei  Kontrollsequenzen zusammengefaßt, die Sie im
 besonderen  Fall  an  Ihren  Drucker  schicken  können,  nämlich  den
 "Carriage  Return/Linefeed",  womit  der  Sprung  zur  nächsten Zeile
 bewirkt  wird  (die  meisten  Drucker machen diesen aber von sich aus
 schon),  und  den  Seitenvorschub, bei dem der Drucker das Papier bis
 zur nächsten Seite vorschiebt bzw.  vorrollt.

 @{b}"Device/File"@{ub}
 Sie  können die Ausgabe einer Datei auch umleiten.  Sie muß nicht auf
 das  DOS-Gerät "PRT:" ausgegeben werden, sondern kann z.  B.  in eine
 Datei  mit  z.   B.   "RAM:Druckausgabe.TXT"  umgeleitet werden.  Sie
 können  fast  jedes  beliebige  DOS-Device für diese Aktion benutzen.
 Natürlich werden auch hier mögliche Formatierungen übernommen.

 Dann  gibt  es noch das Gadget [Keine Formatierung].  Es bewirkt, daß
 nicht  Ihre  Einstellungen  von  DosControl, sondern die der Worbench
 benutzt werden.

 In dem großen Kasten im unteren Teil des Requesters finden Sie alles,
 was  Sie  zur  Seiten-Aufteilung  benötigen.  Bei "Zeilen" können Sie
 eintragen,  wie  lang  Ihr  Papier  ist  bzw.   mit wieviel Zeilen es
 bedruckt  werden  soll.  Bei 6 Zeilen/Zoll sind Werte zwischen 66 und
 72  üblich,  bei  8  Zeilen  entsprechend  höher.   Hier  ist  wieder
 Experimentieren  angesagt,  bis  Sie  die  für Sie (und Ihren Drucker
 entsprechenden) idealen Werte herausgefunden haben.

 Bei  "Links" und "Rechts" tragen Sie ein, welche Ränder Sie wünschen.
 Links  wird  5 empfohlen, damit man u.  U.  das Blatt noch lochen und
 abheften kann.

 In  "Kopfzeile"  und  "Fußzeile"  können  Sie  einen  beliebigen Text
 eintragen, er wird dann entsprechend auf jeder Seite oben bzw.  unten
 mit ausgedruckt.


 Weitere Parameter sind :

  - "Datum" druckt das aktuelle Datum mit aus

  - "Name" druckt den Dateinamen mit aus

  - "Zeit" druckt die aktuelle Uhrzeit mit aus

  - "Seitenzahl" versieht jede Seite mit der entsprechenden Seitenzahl

  - "Zeilennummern" nummeriert die Textzeilen von 0001-? durch

@endnode
@node "KonfigXPKKonfig" "XPK Konfig"

 @{b}"XPK Konfig"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit   DosControl   können   Sie   beliebige   Dateien   mittels   der
 PowerPacker-Library verarbeiten.  Diese Eigenschaft wurde nun mit dem
 XPK-Paket  ergänzt.   XPK  ist  Public  Domain und beinhaltet diverse
 Library-Packer,  die  sich  auf  bestimmte  "Fachgebiete", wie z.  B.
 "Schnelligkeit", "Musikmodule", "Verschlüsselung" usw.  spezialisiert
 haben.   Durch  diese  Spezialisierung  erreicht  man  ein Maximum an
 Packeffizienz.    Außerdem  gestaltet  sich  das  Update,  sowie  die
 Ergänzung dieser Packalgorithmen sehr einfach.

 Mit   der  Funktion  "XPK  Konfig"  steht  Ihnen  ein  Requester  zur
 Verfügung,   mit   dem   Sie   das   XPK-Paket  nach  Ihren  Wünschen
 konfigurieren  können.   Auf der linken Seite dieses Requesters sehen
 Sie  eine  Liste  aller  von  Ihrem  System  zur Verfügung gestellten
 XPK-Libraries.    Wenn   Sie   nun  eine  Library  auswählen,  sprich
 anklicken,   erscheint   rechts   unter  "Beschreibung:"  eine  kurze
 Zusammenfassung   dieser   Bibliothek,   also   ihr  "Spezialgebiet".
 Darunter     finden     Sie     unter    "Information:"    ergänzende
 Zusatzinformationen zu diesem Packer, was die Geschwindigkeit und die
 Packausbeute  angeht.   Unter "Einstellungen:" können Sie ein Paßwort
 angeben,  welches  für  das  Packen  bzw.   Entpacken verschlüsselter
 Dateien  benötigt  wird.   Beachten  Sie  jedoch  dabei, daß Sie ohne
 dieses  Paßwort  die  so  verschlüsselte  Datei  nicht mehr entpacken
 können und sie damit verloren ist.

 Unter  dem  Punkt  "Suffix" können Sie optional eine Endung eingeben,
 die  nach  dem Entpacken von der Datei abgeschnitten werden soll bzw.
 beim  Packen  an  die  Datei angehängt werden soll.  Bei mir steht an
 dieser  Stelle  die  Endung  ".xpk".   Bei "Effizienz" können Sie bei
 einigen  XPK-Libraries den Grad der Effizienz beim Packen einstellen.
 Je  größer  nämlich  die Ausbeute, also je kleiner die Datei nach dem
 Packen  sein  soll, desto länger braucht Ihr Amiga, um Sie zu packen.

@endnode
@node "KonfigMerkeKonfig" "Merke Konfig"

 @{b}"Merke Konfig"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  der  Funktion "Merke" können Sie sich ja ein Verzeichnis merken,
 und  dieses dann mittels "Jump" direkt anspringen.  Nun kommt es aber
 häufig  vor,  daß  man  mehrere Verzeichnisse hat, die man sporadisch
 immer  wieder  ansprechen  möchte.   Auf  jedes ein eigenes Assign zu
 legen  macht die Sache sehr unübersichtlich, weswegen wir einen neuen
 Weg gehen.

 Wählen  Sie  den  Menupunkt  "Merke Konfig" an und er öffnet sich ein
 Requester.   Sollten  Sie  noch keine Verzeichnisse gemerkt haben, so
 dürfte  dort nur "S:" stehen.  Unter dem Listen-Fenster sehen Sie ein
 Gadget  mit dem Titel "Merke speichern".  Wenn Sie dieses aktivieren,
 so  werden  alle Verzeichnisse, die sich ab jetzt merken in die Liste
 aufgenommen und diese ständig gesichert.

 Wenn  Sie  jetzt über einem Datei-Auswahlfenster die rechte Maustaste
 drücken,   so   erscheint  eine  Liste  mit  allen  bisher  gemerkten
 Verzeichnissen und Sie können eins nach Wunsch direkt anspringen.

 Da  diese  Liste  sicherlich  mit der Zeit immer größer wird und auch
 einige Verzeichnisse wieder gelöscht werden könnten, gehen Sie wieder
 auf   den   Menupunkt   "Konfig/Merke".   In  dem  bereits  erwähnten
 Listen-Fenster  können  Sie  jetzt  die  Verzeichnisse  anwählen  und
 löschen, die Sie nicht mehr benötigen.

 Haben  Sie  das  Gadget  "Jump Requester" aktiviert, so erscheint vor
 jedem  Sprung  zunächst  ein Requester, der Ihnen zur Wahl stellt, ob
 Sie wirklich in das gemerkte Verzeichnis wechseln möchten.

@endnode
@node "KonfigAnzeige" "Anzeige"

 @{b}"Anzeige"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  dem  Konfig-Menupunkt "Anzeige" können Sie das Anzeigeformat der
 Dateien und Verzeichnisse im Datei-Auswahlfenster einstellen.

 @{b}"Type"@{ub}  (entspricht der Taste F6)
 Gibt  neben  einer  Datei  auch  deren Typ an.  Aktivieren Sie dieses
 Gadget,  wird  sofort  hinter  jedem  Verzeichnis  das  Wort  "<DIR>"
 angezeigt.   Hinter  den  Files  steht  noch nichts.  Um auch dies zu
 erreichen,  müssen  Sie diesen Requester wieder verlassen und auf das
 [READ]-Gadget  klicken,  das  Sie  im  unteren  Gadget-Block  finden.
 Dieses  Vorgehen  ist  notwendig,  da  sich  DosControl  das aktuelle
 Verzeichnis  aus  dem  Buffer  holt, wo ja noch nicht die Datei-Typen
 mitvermerkt  wurde.   Bei  jedem weiteren Verzeichnis, in welches Sie
 von  nun  an wechseln, liest DosControl automatisch diese Information
 ein,  der  Klick  auf das [READ]-Gadget entfällt.  Das Einlesen eines
 Verzeichnisses  dauert  jetzt  etwas  länger,  da  ja jede Datei erst
 teilweise  eingelesen  werden muß.  Sie müssen selbst entscheiden, wo
 und ob diese Funktion Vorteile für Sie bringt.

 @{b}"Protect"@{ub}  (entspricht der Taste F7)
 Zeigt   neben   Files   oder   Verzeichnissen   deren   entsprechende
 Schutzbit-Flags (Protection-Flags) an.  Die genauere Beschreibung der
 Protection-Flags  können  Sie  dem  Glossar  am  Ende  des  Handbuchs
 entnehmen.

 @{b}"Date"@{ub}  (entspricht der Taste F9)
 Zeigt  neben  Files oder Verzeichnissen das Datum und die Uhrzeit der
 Erstellung bzw.  der letzten Änderung an.

 @{b}"Blocks"@{ub}  (entspricht der Taste F8)
 Gibt  die  Anzahl  der  Blöcke  an, die eine Datei belegt.  Die Größe
 eines   Blocks  kann  von  Medium  zu  Medium  variieren.   Das  alte
 FileSystem,  das  heute  nur  noch  auf  Disketten Verwendung findet,
 bietet  zum  Beispiel  Platz  für 488 Daten-Bytes, obwohl der gesamte
 Block  512  Byte  groß ist.  Das FastFileSystem stellt die vollen 512
 Byte  zur  Verfügung  und eine CD bietet sogar 2048Bytes an.  Wundern
 Sie  sich  also  nicht, wenn ein und dasselbe File auf einer Diskette
 100 Blöcke, auf Ihrer Festplatte dagegen nur 94 Blöcke belegt.

 @{b}"Comment"@{ub}  (entspricht der Taste F10)
 Zeigt  neben  Files und Verzeichnissen deren Kommentare an.  Zunächst
 sieht  man allerdings noch nichts, Sie müssen diesen Requester wieder
 verlassen und auf das bereits erwähnte [READ]-Gadget klicken.

 @{b}"Hidden"@{ub}
 Ist  dieses  Gadget aktiviert, so werden Dateien/Verzeichnisse, deren
 'Hidden'-Flag  gesetzt ist, nicht im Fenster dargestellt.  Die genaue
 Beschreibung des 'Hidden'-Flags entnehmen Sie bitte dem Glossar.

 @{b}"Sort . . ."@{ub}
 Mit  diesem  Gadget  bestimmen  Sie  die  Reihenfolge von Dateien und
 Verzeichnissen im Datei-Auswahlfenster nach folgenden Kriterien :

  "Dir"     - Es werden zuerst die Verzeichnisse
                  und dann die Dateien aufgelistet.
  "Files"   - Es werden zuerst die Files und dann die Verzeichnisse
                  angezeigt.
  "Datum"   - Verzeichnisse und Dateien werden nach dem Datum sor-
                  tiert angezeigt.
  "Größe"   - Verzeichnisse und Dateien werden nach Ihrer Größe
                  sortiert angezeigt.
  "Name"    - Verzeichnisse und Dateien werden alphabetisch sor-
                  tiert angezeigt.

 @{b}"FixName auf 25"@{ub}
 Dateinamen  dürfen  beim  Amiga  maximal  30  Zeichen lang sein.  Ist
 dieses Gadget nicht aktiviert, so richtet DosControl die Anzeige nach
 dem  längsten  File-  oder  Verzeichnis-Namen  aus.  Schalten Sie das
 Gadget  an,  so wird die Anzeige so ausgerichtet, daß für jeden Namen
 25  Zeichen  reserviert  werden,  ganz  gleich, welche Länge ein Name
 tatsächlich hat.  So können Sie auch ohne Scrollen noch die Länge der
 Files sehen.

 @{b}"Include"@{ub}  (entspricht der Taste F4)
 Die  Option "Include" stellt im eingeschalteten Zustand nur bestimmte
 Dateien im Datei-Auswahlfenster dar (siehe auch Funktion "Exclude").

 @{b}"Exclude"@{ub}  (entspricht der Taste F5)
 Diese  Option  stellt bestimmte Dateien im Datei-Auswahlfenster NICHT
 dar.  Wie Sie bereits sehen, steht bei "Exclude" im String-Gadget der
 Text  "#?.info".   Dies  weist  DosControl  an, KEINE Dateien mit der
 Endung ".info" anzuzeigen.  Sie können diesen Text natürlich beliebig
 ändern  und  so  selbst bestimmen, welche Dateien Sie nicht angezeigt
 bekommen  wollen.   Genauso  verhält  es  sich  auch  mit  der Option
 "Include".   Der  Text "#?.info" hat hier aber die Bedeutung, daß NUR
 Dateien   mit   der   Endung   ".info"   angezeigt  werden.   In  den
 Commodore-Handbüchern und unserem Glossar wird genau beschrieben, wie
 Sie  mit  den  sogenannten  "Wildcards" oder "Jokern" arbeiten müssen
 oder besser arbeiten können.

@endnode
@node "KonfigMenuKonfig" "Menu Konfig"

 @{b}"Menu Konfig"                                        @{" Beispiel-Bild " link "Bilder/Konfig_Menu/main"}
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Eine sehr leistungsfähige Funktion ist "Menu Konfig".  Sie erlaubt es
 Ihnen,  auf  einfache  Weise  die  DosControl-Menus  ganz  nach ihrem
 Geschmack  und  gewünschten Verwendungszweck neu zu erstellen oder zu
 ändern.   Wählen  Sie diesen Konfigurationspunkt an, so erscheint ein
 Requester  mit  zwei  Auswahlfenstern  und  zahlreichen Gadgets.  Das
 linke Fenster beinhaltet alle Menu-Oberbegriffe ("Menus"), das rechte
 alle   Menu-Unterpunkte  ("Items")  des  jeweils  im  linken  Fenster
 angewählten Menu-Oberbegriffes.

 Das hört sich alles komplizierter an, als es ist.  Beim Aufruf dieser
 Funktion  ist  zunächst  automatisch  der  Menu-Oberbegriff "Projekt"
 angewählt.   Rechts im Auswahlfenster sehen Sie alle Menueinträge des
 "Projekt"-Menus,  wie z.  B.  "Meldungen zeigen", "Info", "Ende" usw.
 Wählen  Sie einmal den Menuoberbegriff "Device" im linken Fenster an.
 Nun müßten Sie rechts Menu-Unterpunkte, wie "Diskcopy", "Format" usw.
 zu sehen bekommen.


 Unter dem linken Fenster finden Sie fünf Gadgets :

 [Edit] Mit diesem Gadget können Sie ein bestehendes Menu, das Sie
        markiert haben, umbenennen. Es erscheint ein Requester mit
        der gleichnamigen Überschrift ("Edit Menu"), in dem der Name
        des Menus steht. Sie können nun den Namen verändern oder einen
        neuen eingeben. "Edit" wird auch gestartet, wenn Sie auf ein
        Menu 'doppelklicken'.

 [Add]  Mit "Add" können Sie ein völlig neues Menu zu der Liste hinzu-
        fügen. Das neue Menu wird über dem gerade selektierten Menu-
        punkt eingetragen. Es erscheint ein Requester, der Sie auffor-
        dert, einen Namen für das neue Menu einzugeben. Dieses wird
        sofort nach der Eingabe am Ende der Menu-Liste eingefügt.

 [Del]  Dient dazu, bestehende Menus zu löschen. Es wird mittels eines
        Requesters nachgefragt, ob das gerade selektierte Menu wirklich
        gelöscht werden soll. Seien Sie vorsichtig mit dieser Funktion,
        da alle Menu-Unterpunkte komplett mitgelöscht werden!

 [ + ]  Das selektierte Menu wandert in der Liste weiter nach unten.
    So können Sie die Reihenfolge der Menues beliebig ändern.

 [ - ]  Das selektierte Menu wandert in der Liste weiter nach oben.




Unter dem Rechten Fenster finden Sie auch fünf Gadgets :

 [Edit] Hiermit können Sie bestehende Menu-Unterpunkte ändern, also
        z. B. den Menueintrag "Ende" aus dem "Projekt"-Menu in "Quit"
        umbenennen. Dazu müssen Sie nur den Menueintrag ("Item") akti-
        vieren, den Sie verändern möchten (in unserem Fall jetzt also
        "Ende") und [Edit] anklicken. Daraufhin erscheint ein Requester
        mit einem Auswahlfenster, in dem alle internen Funktionen von
        DosControl aufgelistet sind. Da wir ja bei diesem Beispiel nur
        den Namen ändern wollen, belassen wir die Markierung auf "Ende"
        und klicken nur in das String-Gadget im unteren Bereich. Hier
        schreiben Sie einfach den neuen Text, den Sie sich im Menu
        wünschen. Bei unserem Beispiel also: "Quit" und gehen auf
        [Benutzen]. Das war es schon.

        Sie können natürlich auch die Funktionen komplett ändern, nicht
        nur den Namen. Hierzu wählen Sie einfach die gewünschte Funktion
        an und tragen wieder - sofern Sie einen anderen Namen wünschen -
        den Begriff ein, der Ihnen zusagt.  So können Sie die Menus so
        beschriften, wie es Ihnen gefällt und Sie am besten klar kommen.

        Unter dem String-Gadget sehen Sie noch ein kleines Kästchen, in
        dem bei unserem Beispiel ein "Q" steht. Dieser Buchstabe ist der
        sogenannte "ShortCut", also der Buchstabe, mit dem Sie - zusammen
        mit der rechten Amiga-Taste - die Funktion auch über Tastatur auf-
        rufen können.

        Die Funktion "Ende" erreichen Sie jetzt über den Menupunkt "Quit".
        Wenn Sie auf ein Item 'doppelklicken', hat es die gleiche Wirkung,
        wie das einmalige Anklicken und die Anwahl der Funktion "Edit".


 [Add]  Mit "Add" fügen Sie neue Funktionen bzw. Programme in das Menu
        ein. Sie müssen dazu einen Menupunkt, wie z. B. "Projekt" aus-
        wählen, bei dem Sie etwas hinzufügen möchten und das [Add]-Gadget
        anwählen. Wie bei "Edit" erscheint daraufhin ein Requester mit
        allen internen Funktionen von DosControl. Haben Sie sich für eine
        Funktion entschieden, können Sie noch durch Anwahl eines ent-
        sprechenden Farbbalkens bestimmen, in welcher Farbe die Funktion
        im Menu erscheinen soll.

        Wenn Sie ein eigenes Programm einbinden möchten, gibt es dafür
        zwei Möglichkeiten in Form von drei vordefinierten Funktionen
        von DosControl: "User-Files",  "User-MultiFiles" und "User-Progs".

        "User-Files" und "User-MultiFiles" sind für Programme, an die
        Sie Argumente übergeben können, wie z. B. das Public-Domain
        Anzeigeprogramm "ViewTek", welches Sie mit einer Bilddatei
        aufrufen können. An ein in dieser Form eingebundenes Programm
        wird später durch DosControl das selektierte File als Parameter
        übergeben.

        "User-MultiFiles" unterscheidet sich nur in sofern, als daß alle
        von Ihnen selektierten Files auf einmal an ein entsprechendes
        Programm übergeben werden, was z.B. bei Editoren o.ä. nützlich
        sein kann.

        "User-Progs" ist dagegen für Programme, die keine Argumente
        benötigen, wie z. B. das Malprogramm "DeluxePaint". Möchten
        Sie also eines Ihrer eigenen Programme einbinden, wählen Sie
        eine der zwei gerade vorgestellten Funktionen aus dem Requester
        aus. Im String-Gadget darunter, können Sie nun den Namen des
        Gadgets/Programms, den Pfad zum Programm, sowie bei "User-Files"
        zusätzlich noch den Platzhalter "%s" eintippen, immer getrennt
        durch ein Komma. Den Platzhalter "%s" sollten Sie wie hier ge-
        schrieben, immer in Anführungszeichen setzen, damit es keine
        Probleme mit Dateien oder Verzeichnissen gibt, die Leerzeichen
        in ihrem Namen haben...

        Beim Beispiel des Anzeigeprogramms "ViewTek", welches sich in
        Ihrem "C"-Verzeichnis befinden sollte, müßten Sie folgenden
        Text schreiben:

                ViewTek,Sys:c/ViewTek "%s"


        Bei dem Beispiel des Malprogramms "DeluxePaint", welches sich
        im Verzeichnis "Kunst" auf Ihrer Festplatte befindet, folgendes:

                DPaint,dh0:Kunst/DeluxePaint


        Die Syntax für beide Formen sieht also so aus:

                <Beliebiger_Name_für_das_Gadget>,<Pfad:Realname>,
                <ggf. Parameterzusatz_"%s">


        Alternativ können Sie auch das [?] Gadget benutzen. Wenn Sie
        es anklicken, öffnet sich ein Datei-Auswahlrequester. Mit
        seiner Hilfe können Sie Ihr Wunsch-Tool einstellen, indem
        Sie sich den kompletten Pfad bis dahin "erarbeiten". Als
        letztes muß das Tool selbst selektiert werden.  Wenn Sie
        dann auf OK oder Benutzen klicken, wird der Pfad in den
        "Titel"-String übernommen.  Den Menu-Namen müssen Sie noch
        per Hand davor setzen, genauso wie ggf.  nötige Parameter
        für das Tool. Probieren Sie einmal aus, wie Sie damit zu-
        rechtkommen...
        Zu jedem Programm, welches Sie einbinden, können Sie zu-
        sätzlich noch ein Tastaturkürzel einrichten, mit dem Sie
        das entsprechende Programm später aufrufen können.  Das
        Tastaturzeichen können Sie rechts vom String-Gadget eingeben.
        Sie müssen jedoch dabei aufpassen, daß es nicht schon bei
        einem anderen Menueintrag Verwendung findet. Das Programm
        können Sie dann später mit der rechten Amiga-Taste + diesem
        vereinbarten Zeichen aufrufen.


 [Del]  Dient dazu, bestehende oder gerade erstellte Menueinträge
        wieder zu löschen. Es wird NICHT durch einen Requesters
        nachgefragt, ob das gerade aktive Item wirklich gelöscht
        werden soll, also überlegen Sie gut, was Sie tun.



Im unteren Teil des Requesters sehen Sie drei Gadgets :


[Abbrechen] bricht die Funktion ab und kehrt zum DosControl-
            Hauptbildschirm zurück.

[Speichern] speichert die Konfiguration neu ab, sodaß sie beim
            nächsten Start von DosControl wieder verfügbar ist.

[Benutzen] beendet die Funktion, ohne die Veränderungen abzu-
           speichern. Sie können dies aber noch nachträglich
           über den Menupunkt "Konfig. sichern" nachholen.

@endnode
@node "KonfigGadgetKonfig" "Gadget Konfig"

 @{b}"Gadget Konfig"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  "Gadget  Konfig" haben Sie eine genauso leistungsstarke Funktion
 wie  "Menu  Konfig"  vor  sich,  um Ihre komplette Gadgetleisten nach
 Ihren  Wünschen zu konfigurieren.  Wenn Sie "Gadget Konfig" aufrufen,
 werden  Ihre  beiden  Datei-Auswahlfenster grau unterlegt.  Dies soll
 Sie  daran  erinnern,  daß  Sie sich im Konfig-Modus befinden und ein
 Klick  auf  ein Gadget nicht die eigentliche Gadgetfunktion zur Folge
 hat, sondern Sie dieses Gadget ändern können.

 Das Konfigurieren eines Gadget anhand eines Beispiels:

 Klicken  Sie,  nach dem Sie "Gadget Konfig" aufgerufen haben, auf das
 Gadget  [Delete].   Wie  Ihnen  schon  vom "Menu Konfig" bekannt ist,
 erscheint   auch   hier  ein  Requester,  mit  dem  Sie  verschiedene
 DosControl-internen  Funktionen  auswählen  können.  Im Gegensatz zum
 "Menu   Konfig"   erscheint  hier  der  Funktions-Requester  aber  in
 zweifacher  Ausfertigung.  Das hat auch seinen Grund, denn Sie können
 jedem  Gadget zwei Funktionen zuordnen, wobei die 2.  Funktion später
 durch  das  Klicken  auf  den rechten Mausknopf ausgelöst wird.  Oben
 sehen Sie den Requester für die 1.  Funktion und unten den für die 2.
 Funktion.

 Theoretisch  kann man auch NUR eine 2.  Funktion einrichten.  Ob dies
 sinnvoll  ist,  überlasse  ich  Ihnen.  In diesem Beispiel wollen wir
 lediglich  das  Wort "Delete" in "Löschen" ändern, weshalb wir in das
 Stringgadget  oben  klicken  und den Text "Löschen" eingeben.  Anders
 als  beim  "Menu  Konfig"  können  Sie  bei  den  Gadgets  neben  der
 Hintergrund-  auch die Schriftfarbe frei wählen.  Arbeiten Sie z.  B.
 mit  DosControl in 8 Farben, wäre es vorteilhaft, wenn Sie gerade das
 "Löschen"-Gadget mit roter Hintergrundfarbe unterlegen...  Lassen Sie
 Ihrer Kreativität freien Lauf...  :-)

 In  der Mitte unter der Überschrift "Aussehen", können Sie sich einen
 Eindruck  vom  späteren Aussehen des Gadgets machen.  Sie können hier
 auch  das Gadget anklicken, um zu sehen, wie die 2.  Funktion auf dem
 Gadget  "aussieht".  Haben Sie zwei Funktionen auf ein Gadget gelegt,
 erscheint      rechts      oben      auf      dem      Gadget     ein
 "Umblätter"(Eselsohr)-Symbol,  welches  Sie später erinnern soll, daß
 das Gadget zwei Funktionen beinhaltet.  Wählen Sie nun [Benutzen] an,
 da  unser  Werk  vollbracht  ist.   Wie  Sie  sehen,  steht  nun  der
 gewünschte   Text   auf   dem   gewählten   Gadget   in   der   roten
 Hintergrundfarbe.    Die   eigentliche   Funktion   ist  die  gleiche
 geblieben.   Nach  dem  selben  Schema  können  Sie  nun den Text der
 anderen  Gadgets  verändern,  neue  Funktionen hinzufügen, die Farben
 ändern, alte Funktionen editieren, u.s.w...

 Außer  mit  der  Maus  können  Sie  die Gadgets auch mit der Tastatur
 bedienen.   Klicken  Sie  jetzt  einmal  auf  das [Taste]-Gadget.  Es
 erscheint ein Requester, der alle Buchstaben des Alphabets darstellt.
 Die meisten Zeichen sind nicht anwählbar, weil DosControl nur Zeichen
 zuläßt, die auch in der jeweiligen Gadget-Beschriftung vorkommen.  In
 unserem  Beispiel handelt es sich um alle Buchstaben, die in dem Wort
 "Löschen"  vorkommen, ausgenommen Umlaute.  Auch Zahlen sind möglich,
 sofern sie in der Gadget-Beschriftung vorkommen.  Wie Sie feststellen
 werden,  sind  bei  recht  langen  Gadget-Beschriftungen  nicht  alle
 Zeichen  erreichbar.  Man kann nur Zeichen vergeben, die auch auf dem
 Gadget   sichtbar   sind,  ersehen  kann  man  dies  auf  dem  Gadget
 "Aussehen".    Entweder   Sie   verringern  die  Anzahl  der  Gadgets
 (Menupunkt  "Oberfläche")  oder  Sie wählen eine höhere Auflösung und
 erhalten  somit  breitere  Gadgets,  auf  denen  dann  auch mehr Text
 sichtbar  ist.   Sie  können  nun  zunächst  entscheiden, wie Sie die
 Funktion  ansprechen  wollen.  Zu beachten ist, daß Sie nur die erste
 Funktion   mit  einer  Taste  belegen  können,  weil  die  zweite  ja
 normalerweise  nicht  zu  sehen  ist.  Die 2.  Funktion eines Gadgets
 erreichen  Sie mit dem Buchstaben zusammen mit der <Shift>-Taste bzw.
 mit dem Buchstaben und der <Shift>+<Ctrl>-Taste.

 DosControl  achtet  selbständig  darauf, daß Sie keine Tasten doppelt
 vergeben.   Auf  den  Gadgets können Sie die zugeordnete Taste anhand
 eines  Unterstiches  erkennen, bei <Shift> ist es ein durchgezogener,
 bei <Shift>+<Ctrl> ist es ein unterbrochener Strich.

 Wenn  Sie  die  Konfiguration nach Ihren Wünschen gestaltet haben und
 den  Konfig-Modus  verlassen  möchten,  müssen  Sie nur die Esc-Taste
 drücken,  worauf  das  Grau der Datei-Auswahlfenster verschwindet und
 Sie wieder normal mit DosControl arbeiten können.

@endnode
@node "KonfigGadgetcopy" "Gadget copy"

 @{b}"Gadget copy"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit diesem Menupunkt können Sie ein vorhandenes Gadget samt Inhalt auf
 ein  anderes  Gadget  kopieren.   Die Vorgehensweise ist die folgende:
 Sie  wählen den Menupunkt "Gadget Copy" an.  Dadurch werden die beiden
 Datei-Auswahlfenster  grau,  als Zeichen, daß Sie sich im Konfig-Modus
 befinden.   Anschließend  wählen  Sie  das  Gadget  aus,  welches  Sie
 kopieren  wollen und klicken dann auf das Gadget, auf das Sie kopieren
 wollen.

@endnode
@node "KonfigGadgetmove" "Gadget move"

 @{b}"Gadget move"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit "Gadget Move" moven, also verschieben Sie Gadgets von einer Stelle
 zur  anderen.   Die  Vorgehensweise  ist  die  gleiche wie bei "Gadget
 Copy".  Sie klicken das 1.  Gadget an, welches Sie verschieben möchten
 und  klicken  dann  das  2.  Gadget an, wohin Sie das 1.  Gadget haben
 möchten.

@endnode
@node "KonfigGadgetswap" "Gadget swap"

 @{b}"Gadget swap"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 "Gadget  Swap"  vertauscht  die  zwei  Gadgets,  die  Sie  selektieren
 miteinander.   Das erste angeklickte Gadget befindet sich dann auf der
 Stelle des zweiten angeklickten, und umgekehrt.

@endnode
@node "KonfigGadgetdelete" "Gadget delete"

 @{b}"Gadget delete"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Mit  diesem  Menupunkt löschen Sie den Eintrag eines Gadgets.  Klicken
 Sie  ein  Gadget  an, wird es wieder "leer".  Das heißt, es steht kein
 Text mehr auf dem Gadget und der Funktionsaufruf wird gelöscht.

@endnode
@node "KonfigKonfigsichern" "Konfig sichern"

 @{b}"Konfig sichern"
 ---------------------------------------------------------------------@{ub}
 Als  letzter  Menueintrag  im  Menu  "Konfig" finden Sie noch "Konfig.
 sichern",  welcher  sich  wohl  selbst erklärt.  Sie können damit jede
 Veränderung an DosControl speichern.  Die Konfiguration wird dann nach
 Anwahl   dieser  Funktion  in  den  drei  Dateien:   'DC_6.0_Gadgets',
 'DC_6.0_Konfig',  'DC_6.0_Menu'  in  dem von Ihnen festgelegten DC-Dir
 (siehe Konfigpunkt "Allgemeines") automatisch gespeichert.

@endnode
@node "FehlerDatei" "Fehler-Datei"

 @{b}"Fehler-Datei"                          @{" DOS-Fehlermeldungen         " link "Dosfehler"}
 --------------@{ub}                          @{" Trackdisk-Fehlermeldungen   " link "Trackdiskfehler"}
                                         @{" SCSI- Fehlermeldungen       " link "SCSIFehler"}
 In dem DC-Verzeichnis  befindet sich    @{" DosControl-Fehlermeldungen  " link "DCFehler"}
 (bei korrekter Installation) eine Da-   @{" DosControl-ALerts           " link "DCAlerts"}
 tei mit dem Namen "DC_6.0.Fehler.TXT".
 In dieser finden  Sie alle Fehlermeldungen,  die DosControl  auswertet
 und ausgibt. Natürlich sind alle  Meldungen  auch  fest  in DosControl
 integriert, aber mit dieser Datei  haben  Sie  die  Möglichkeit, deren
 Text und Wirkungsweise zu verändern. Vor jeder Zeile sehen Sie ein '#'
 welches symbolisiert, daß  nicht  die  Meldung  aus der Datei, sondern
 aus DosControl  direkt benutzt  wird.  Entfernen Sie  dieses ' # ' und
 verändern Sie  die Zeile nach Ihren Wünschen,  so wird sich DosControl
 danach richten :-)

 Schauen  Sie  sich die Datei einfach einmal an und experimentieren Sie
 mit  den verschiedenen Möglichkeiten herum, bis Sie die für Sie ideale
 Einstellung gefunden haben.  Bedenken Sie allerdings, daß Sie generell
 NUR  den  ersten  Buchstaben  (Art  der  Ausgabe)  und  den Fehlertext
 verändern sollten, da sonst das Chaos vorprogrammiert ist.


    ##############################################################
    #                                                            #
    # Diese Datei wird geladen, wenn sie sich unter dem Namen    #
    # DC_6.0.Fehler.TXT im DC-Verzeichnis befindet.              #
    #                                                            #
    #                                                            #
    # Beispiel : A,103,DOS,Nicht genügend freier Speicher        #
    #            | |   |   |                                     #
    #            | |   |   |- = Fehler Text                      #
    #            | |   |                                         #
    #            | |   |----- = Herkunft                         #
    #            | |                                             #
    #            | |--------- = Fehler Nummer                    #
    #            |                                               #
    #            |--------- # = Art der Ausgabe                  #
    #                                                            #
    #                       A = Alert                            #
    #                       B = Abbruch-Requester                #
    #                       W = Weiter-Requester                 #
    #                       N = Meldung nur in den Buffer        #
    #                                                            #
    ##############################################################

@endnode
@node "Tips&Tricks" "Tips, Tricks und Hinweise"

@{b}Nutzung von Batch-Dateien
-------------------------@{ub}

Dies  ist  eine  Anleitung/Erklärung,  wie  man Batchdateien o.ä.
(Bei  ARexx  müßte  es ähnlich laufen, für Tips wäre ich dankbar)
von  DosControl  aus starten und dessen Parameter übergeben kann.
Sinnvoll  ist  dies  bei  Programmen,  die  einen  höheren  Stack
benötigen, Konverten oder Batches die komplexe Arbeiten erledigen
sollen.  Wir richten zunächst ein Gadget oder einen Menupunkt ein
und versehen es mit der Funktion "User-Files".
Unser Beispiel sieht folgendermaßen aus :

      TEST,execute S:DC-Gadget.bat "%s" "%s"

TEST  ist  die  Beschriftung  des Gadgets oder Menupunktes.  Dann
folgt  wie  gewohnt  das Komma als Trennung und danach der Aufruf
einer  Batchdatei,  wobei wir mit den beiden "%s" das selektierte
File und das Ziel-Verzeichnis übergeben.

Die Batch-Datei "S:DC-Gadget.bat" könnte so aussehen :

        .key SourceFile,DestDIR

        copy "<SourceFile>" "<DestDIR>"

In der ersten Zeile übergeben wir die beiden "%s" in zwei für das
AmigaDos  verständliche  Variablen,  die  ich  entsprechend ihrer
Bedeutung benannt habe.  "SourceFile" ist das selektierte File im
'Quell-Fenster',  "DestDIR"  stellt das Zielverzeichnis dar.
Das Batch macht also nichts anderes, als ein selektiertes File in
das Zielverzeichnis zu kopieren. Eine ziemlich 'dumme' Anwendung,
aber dies soll ja auch nur eine kleine Hilfestellung für Sie sei,
also habe ich das Beispiel so simpel wie möglich gehalten.

Wie Sie sehen, werden Variablen in den eigentlichen Befehlszeilen
in spitze Klammern gesetzt.  Möchten oder können Sie die Klammern
nicht   verwenden,  so  können  Sie  auch  andere  Zeichen  dafür
benutzen,  am  gebräuchlichsten  im  DOS  sind  die  geschweiften
Klammern  {  und  }.   Diesen  Wunsch  müssen  wir  dem  AmigaDOS
allerdings  mitteilen.  Dies geschieht durch folgende Zeilen, die
als zweite und dritte Zeile in der Batch-Datei stehen müssen:

        .BRA {
        .KET }

".BRA"  definiert  die  öffnende Klammer, ".KET" die schließende.
Unsere Beispiel-Batch-Datei könnte also folgendermaßen aussehen:

        .key SourceFile,DestDIR
        .BRA {
        .KET }

        copy "{SourceFile}" "{DestDIR}"

So,  mit  dieser  Methode können Sie jetzt eigentlich so ziemlich
alles   machen,   was  die  verschiedensten  Programme  anbieten.
Weiterführende  Erklärungen  entnehmen  Sie bitte Ihrem AmigaDOS-
Handbuch  oder  entsprechender  Literatur.   Wenn Sie noch Fragen
oder Anregungen haben, so rufen Sie uns an oder nutzen Sie unsere
Support-Mailbox(en).

@endnode
@node "Dosfehler" "Dos-Fehlermeldungen"

@{b}DOS-"Fehlermeldungen"
---------------------@{ub}

@{b}103 insufficient free store@{ub}
(freier  Ram  reicht  nicht  aus)  - Ein Programm oder eine Datei kann
nicht  geladen  werden, weil eines oder mehrere Dateisegmente nicht im
Speicher untergebracht werden können.  Beenden Sie unnötige Programme,
schließen  Sie überflüssige Fenster, damit wieder mehr Arbeitsspeicher
zur  Verfügung steht.  Tritt der Fehler weiterhin auf, starten Sie das
System   neu,   der   Gesamtspeicher   ist   möglicherweise   zu  sehr
fragmentiert.  Bei erneutem Fehler kaufen Sie sich mehr Speicher :-)



@{b}104 / 105  task table full@{ub}
(Prozeßtabelle  ist  voll)  - Im CLI konnten unter Kickstart v1.x max.
20  Prozesse vom AmigaOS verarbeitet werden.  Diese Zahl ist erreicht.
Beenden   Sie   ggf.    Programme.   Ab  OS2.x  ist  diese  Begrenzung
normalerweise nicht mehr vorhanden.



@{b}114 falsches Namensmuster@{ub}
Inkorrekte  Befehlzeile,  tritt  insbesondere  bei  der Verwendung von
Pattern auf, überprüfen Sie die Syntax der Zeile auf Korrektheit.



@{b}115 Falsche Anzahl@{ub}
Das  Programm erwartet ein numerisches Argument, Sie werden wohl einen
Buchstaben  verwendet  haben,  überprüfen Sie die Syntax der Zeile auf
Korrektheit.



@{b}116 Gefordertes Argument fehlt@{ub}
Sie  haben  ein  von  dem  Befehl benötigtes Argument nicht angegeben,
überprüfen Sie die Syntax der Befehlszeile auf Korrektheit.



@{b}117 Argument nach Schlüsselwort fehlt@{ub}
Sie haben ein von dem Befehl benötigtes Schlüsselwort nicht angegeben,
überprüfen Sie die Syntax der Befehlszeile auf Korrektheit.



@{b}118 Falsche Anzahl an Argumenten@{ub}
Sie haben eine falsche Anzahl von Argumenten angegeben, wahrscheinlich
zuviel, überprüfen Sie die Syntax der Befehlszeile auf Korrektheit.



@{b}119 Ungerade Anzahl von Anführungszeichen@{ub}
Sie  haben  eine  falsche  Anzahl  von  Anführungszeichen  eingegeben,
überprüfen Sie die Syntax der Befehlszeile auf Korrektheit.



@{b}120 Argumentzeile ist ungültig oder zu lang@{ub}
Die  Befehlszeile  ist  inkorrekt  oder  enthält  zu  viele Argumente.
Überprüfen Sie das Befehlsformat.



@{b}121 Datei ist nicht ausführbar@{ub}
Nur  Programmfiles  können durch einfache Eingabe des Namens gestartet
werden.   Datenfiles  hingegen  sind  nur  von  Programmen aus ladbar.
Dieser  Fehler  tritt  auch  auf,  wenn man eine Batchdatei über ihren
Namen  starten  will,  ohne  vorher  den  Befehl "Execute" einzugeben,
sofern das "S"-Flag des Files nicht gesetzt wurde.




@{b}122 invalid resident library during load@{ub}
(die  residente Library ist während des Ladens ungültig) - Während des
Ladens   einer   im  Speicher  befindlichen  Library  ist  ein  Fehler
aufgetreten, vermutlich wurde eine zu alte Version angesprochen.



@{b}202 object in use@{ub}
(das  angesprochene  Objekt wird bereits benutzt) - Die/das angegebene
Datei/Verzeichnis  wird  bereits  von  einer anderen Anwendung belegt.
Wenn  eine  Anwendung  eine  Datei  liest, kann von anderen Programmen
nicht in diese Datei geschrieben werden und umgekehrt.



@{b}203 object already exists@{ub}
(das  Objekt  existiert  bereits) - Das Erstellen des Objektes mit dem
gewünschten  Namen  ist nicht möglich, weil darunter schon ein anderes
Objekt  existiert.   Man  kann  nicht ein Verzeichnis und File mit dem
gleichen Namen innerhalb eines Directories einrichten.



@{b}204 directory not found@{ub}
(das  Verzeichnis  existiert  nicht)  -  Ein  angegebenes  Verzeichnis
existiert  nicht.   Dies  kann  aber  auch passieren, wenn Sie auf der
Workbench  ein  Icon  anklicken,  zu  dem  überhaupt  kein Verzeichnis
existiert.



@{b}205 object not found@{ub}
(ein  Objekt  konnte nicht gefunden werden) - Der von Ihnen angegebene
Name  weist  auf  eine  Datei  hin, die in diesem Verzeichnis nicht zu
finden ist.  Entweder stimmt der Name oder der Pfad nicht.



@{b}206 ungültige Fensterparameter@{ub}
Dieser Fehler kann bei einer Angabe der Größe für ein Shell-, ED- oder
IconX-Fenster  auftreten.   Möglicherweise  würde  das Fenster zu groß
oder zu klein, oder Sie haben ein Argument weggelassen.  Dieser Fehler
kann  auch  beim  Befehl  "NewShell"  vorkommen,  wenn  der Name einer
Einheit angegeben wird, die kein Fenster ist.



@{b}209 packet requested type unknown@{ub}
(der  Type  eines  Packets  ist  dem  System  nicht bekannt) - Bei der
Programmierung   einer  Nachrichten-Kommunikation  ist  ein  Packettyp
falsch   eingegeben  worden.   Im  System  kann  dieser  Fehler  nicht
auftreten.   Nur  wenn  Sie eigene Programme schreiben, wird hier wohl
der  Packettyp  nicht  stimmen  oder  aber  dieses Packet an ein Gerät
gesendet sein, das diese Nachricht nicht kennt.



@{b}210 Ungültiger Objektname@{ub}
Ein  Teil  eines  (Pfad-)Namens ist nicht korrekt.  Sie haben - z.  B.
beim  Umbenennen  oder  Kopieren einer Datei - einen Namen eingegeben,
der  nicht  zulässig ist.  Schauen Sie im Glossar nach, welche Zeichen
man vermeiden sollte.



@{b}211 invalid object lock@{ub}
Der  Lock  zu einem File/Verzeichnis ist fehlerhaft.  Der Lock auf ein
File  ist nicht mehr gültig.  Das kann auftreten, wenn ein Lesezugriff
von  einem  Schreibzugriff übertrumpft wird und das File nicht mehr in
der Art existiert.  Tritt auch häufig bei Netzwerk-Benutzung auf :-)



@{b}212 object not of required type@{ub}
Das angesprochene Objekt ist nicht vom geforderten Typ.  Sie haben ein
Verzeichnis angegeben, wo ein Dateiname erwartet wurde oder umgekehrt.



@{b}213 disk not validated@{ub}
Der  Datenträger  ist  nicht validiert.  Amiga-DOS versucht nach jedem
Einlegen  eines  Datenträgers,  diesen  zu  "validieren".   Dabei wird
überprüft, ob die internen Datenstrukturen, die Amiga-DOS benötigt, um
die Daten auf dem Datenträger wiederzufinden, vorhanden und in Ordnung
sind.   Dieser  Vorgang  kann u.  U.  langwierig sein und deshalb kann
die  entsprechende  Fehlermeldung  eine  ganze Weile nach dem Einlegen
auftauchen.  Solange ein Datenträger nicht validiert ist, können keine
Daten  auf ihn geschrieben werden.  Sollte diese Meldung dauerhaft bei
einem  Datenträger  auftreten,  so  können  Sie  die Funktion "Repair"
benutzen.



@{b}214 disk write-protected@{ub}
(der Datenträger ist schreibgeschützt) - Ein Schreibzugriff auf diesen
Datenträger  ist  nicht  möglich.   Das  schließt auch das Löschen von
Daten ein.



@{b}215 rename across device attempted@{ub}
(das  Umbenennen  von  einem  Gerät  zum anderen versucht) - Sie haben
versucht,  eine Datei "auf eine andere Diskette umzubennen".  Das geht
nicht.   Der  neue  Name  einer  Datei  kann zwar in einem Verzeichnis
liegen, aber nicht auf einem anderen Datenträger.



@{b}216 directory not empty@{ub}
(das Verzeichnis ist nicht leer) - Sie haben versucht, ein Verzeichnis
zu  löschen, das noch Daten (Dateien oder Unterverzeichnisse) enthält.
Es  können  aber  nur leere Verzeichnisse gelöscht werden.  DosControl
v4.0  erlaubt  es  jedoch  auch  die  Inhalte  direkt  zu  löschen, es
erscheint ein entsprechender Requester...



@{b}217 Zu tiefe Schachtelung@{ub}
Das Maximum von 15 "SoftLinks" wurde überschritten.



@{b}218 device not mounted@{ub}
(das  Device ist nicht ins System eingebunden) - Es wird versucht, ein
Device anzusprechen, das sich nicht in der Systemliste befindet.



@{b}219 seek error@{ub}
(die  Seekfunktion kann nicht ordnungsgemäß arbeiten) - Der Seekbefehl
hat  falsche Parameter erhalten, so daß er nicht ordungsgemäß arbeiten
kann.



@{b}220 comment too big@{ub}
Ein  Kommentar  zu einem File oder Verzeichnis darf maximal 79 Zeichen
lang sein.  Dies wurde hier überschritten.



@{b}221 disk full@{ub}
Es  gibt  keinen  freien  Speicher  mehr  auf der Diskette, so daß der
Schreibvorgang  abgebrochen  werden mußte.  Löschen Sie ggf.  unnötige
Daten oder brechen Sie den Vorgang ab.



@{b}222 file is protected from deletion@{ub}
(ein  Objekt  ist  gegen  Löschen  geschützt) - Das "D"-Flag ist nicht
gesetzt,  somit kann das Objekt nicht gelöscht werden.  Setzen Sie das
"D"-Flag, um ein Löschen möglich zu machen.



@{b}223 file is protected from writing@{ub}
(ein  Objekt  ist  gegen  Überschreiben  geschützt) - Das "W"-Flag ist
nicht  gesetzt,  somit  kann  das  Objekt  nicht überschrieben werden.
Setzen Sie das "W"-Flag, um ein Überschreiben möglich zu machen.



@{b}224 file is protected from reading@{ub}
(das File ist gegen Lesen geschützt) - Das "L"-Flag ist nicht gesetzt,
somit  kann das Objekt nicht gelesen werden.  Setzen Sie das "L"-Flag,
um ein Lesen möglich zu machen.



@{b}225 not a DOS disk@{ub}
(es  ist  kein  gültiger  Amiga-DOS-Datenträger)  -  Der angesprochene
Datenträger  ist nicht im Amiga-Dos-Format.  Es könnte sich hierbei um
eine  nicht-formatierte  oder  eine  defekte  Diskette handeln oder um
einen  Datenträger  in  einem Fremd-Format (z.  B.  MS-DOS-, Atari-ST-
oder Apple-Format).



@{b}226 no disk in drive@{ub}
(kein  Datenträger  im  Laufwerk) - Es befindet sich im angesprochenen
Lauferk kein Datenträger.



@{b}232 keine weiteren Verzeichniseinträge@{ub}
Der  AmigaDos-Aufruf  "EXNEXT"  findet  keine weiteren Einträge in dem
Verzeichnis, das Sie gerade prüfen.



@{b}233 Objekt im Verbund@{ub}
Sie  haben  versucht,  eine  Operation  an einem Verbundobjekt ("Soft-
Link")  auszuführen,  die  nur  mit einer Datei oder einem Verzeichnis
möglich   ist.20   "Fehler   nicht   bestimmbar"  Es  ist  ein  Fehler
aufgetreten, dessen Ursache nicht bestimmbar ist.


                   @{" Zurück zu der Menu-Übersicht " link "Fehlerdatei"}


@endnode
@node "Trackdiskfehler" "Trackdisk-Fehlermeldungen"

@{b}"Trackdisk-Fehlermeldungen"
---------------------------@{ub}

@{b}21 "Sectorkopf nicht gefunden"@{ub}
...



@{b}22 "Fehler in Sector-Preambel"@{ub}
...



@{b}23 "Fehler in der Sector-ID"@{ub}
...



@{b}24 "Checksumme im Header fehlerhaft"@{ub}
Eine  Prüfsumme  die  das  AmigaDOS über einen Teil der Daten gebildet
hat, stimmt nicht mehr.



@{b}25 "Checksumme im Sector fehlerhaft"@{ub}
...



@{b}26 "zuwenig Sectoren"@{ub}
Es wurden zwar Lesemarkierungen gefunden, aber die Anzahl stimmt nicht
mit  der  vom  AamigaDOS  geforderten  Anzahl überein.  Es könnte sich
dabei um ein Fremdformat handeln.  27 "Sectorkopf nicht lesbar" ...


@{b}28 "Schreibschutz"@{ub}
Der angesprochene Datenträger hat einen aktivierten Schreibschutz.



@{b}29 "Keine Diskette"@{ub}
...


                   @{" Zurück zu der Menu-Übersicht " link "Fehlerdatei"}


@endnode
@node "SCSIFehler" "SCSI-Fehlermeldungen"

@{b}"SCSI-Fehlermeldungen"
----------------------@{ub}

@{b}45 "Sense Fehler"@{ub}
Auf einem SCSI-Gerät ist ein sog. "Sense" Fehler aufgetreten.


                   @{" Zurück zu der Menu-Übersicht " link "Fehlerdatei"}


@endnode
@node "DCFehler" "DosControl-Fehlermeldungen"

@{b}"DosControl-Fehlermeldungen"
----------------------------@{ub}

@{b}901 "Endlos Schleife möglich"@{ub}
Sie  werden  vermutlich   versucht  haben,   ein  Verzeichnis  in  das
Verzeichnis  selbst   hineinzukopieren.   Dies   kann   folgendermaßen
geschehen:  Sie sehen im linken  Fenster das Root-Verzeichnis  und auf
der rechten Seite den Inhalt des "C"-Verzeichnisses. Wenn Sie jetzt im
linken Fenster das "C"-Verzeichnis selektieren und auf "COPY" klicken,
so erscheint diese Fehlermeldung.



@{b}902  "Keine  IFF-Datei"@{ub}  Es  handelt sich bei der angewählten
Datei  um  keine  "IFF"-Datei,  also  kann diese auch nicht mit "SHOW"
angezeigt werden.



@{b}903 "Disk nicht validated"@{ub}
Siehe Dos-Fehler "213"



@{b}904 "IFF-Datei ist defekt"@{ub}
Das  angewählte Objekt ist eine "IFF"-Datei, deren Struktur allerdings
fehlerhaft und damit unbrauchbar ist.



@{b}905 "Kein Speicher für Cache"@{ub}
Die   im  Konfigurationsmenu  eingestellten  Werte  überfordern  Ihren
Hauptspeicher.   Verringern Sie die angegebenen Größen oder kaufen Sie
sich eine Speichererweiterung :-)



@{b}906 "Das File hat die falsche Größe"@{ub}
...



@{b}907 "Das Bild hat mehr als 8 BitPlanes"@{ub}
DosControl  kann  in  der  aktuellen  Version nur Bilder anzeigen, die
maximal 8 Bitplanes haben, also zum Beispiel keine 24-Bit-Bilder.



@{b}908 "Icon kann nicht geladen werden"@{ub}
DosControl  hat  eine  Icon-Datei  ("Datei.info")  erkannt, kann diese
jedoch nicht laden, weil der Dateiname nicht mit ".info" endet.



@{b}909 "Icon ist kein Project-Icon"@{ub}
Sie  wollten  vermutlich  die  Funktion  "DefTool"  ausführen, bei dem
ausgewählten  Objekt handelt es sich aber nicht um ein "Project"-Icon,
sondern wahrscheinlich um ein "Tool"-Icon.



@{b}910 "Diskette ist nicht mit DOS-Format"@{ub}
Der  Datenträger ist entweder nicht formatiert oder in einem dem Amiga
unbekannten Format beschrieben.



@{b}915 "Buffer Overflow"@{ub}
Sollten  Sie  mit  der  eingebauten  Packer-Funktion  ("PPCrunch" oder
"PPMove")  versuchen, ein bereits mit einem anderen Archiver gepacktes
File   erneut   zu  packen,  so  meldet  sich  DosControl  mit  dieser
Fehlermeldung.



@{b}916 "Das Zeichen * fehlt"@{ub}
In  einem  String-Gadget haben Sie das notwendige Zeichen "*" entfernt
oder nicht gesetzt.  Korrigieren Sie das.



@{b}917 "Die Datei hat 0 Bytes"@{ub}
Sie haben versucht, eine Datei zu bearbeiten, die 0 Bytes hat.



@{b}918 "Die Funktion hat keinen LHA-Support"@{ub}
Nicht  alle Funktionen von DosControl können Sie auf Archive anwenden,
die Sie als Verzeichnis behandeln.



@{b}919 "Konnte DMS nicht anmelden"@{ub}
Sie  wollten  ein DMS-Archiv bearbeiten, jedoch kann DosControl dieses
nicht   korrekt  anmelden.   Gründe  dafür  könnten  fehlende  Dateien
(Mountlist, das entsprechende Device u.s.w.) sein.



@{b}920 "Konnte Font nicht öffnen"@{ub}
Die  haben  versucht,  einen Zeichensatz zu laden, der entweder defekt
oder gar nicht vorhanden ist.



@{b}921 "Kann das Verzeichnis nicht wechseln"@{ub}
...



@{b}922 "Der String ist leer"@{ub}
...



@{b}923 "Der String enthält falsche Zeichen"@{ub}
Sie  werden  wahrscheinlich  Zeichen  benutzt haben, die nicht erlaubt
sind.


                   @{" Zurück zu der Menu-Übersicht " link "Fehlerdatei"}


@endnode
@node "DCAlerts" "DosControl-Alerts"

@{b}"Doscontrol-Alerts"
-------------------@{ub}

@{b}1000   "Programmfehler"@{ub}
DosControl  hat  einen  internen  Fehler  festgestellt.  Diese Meldung
werden  Sie  vermutlich  niemals  zu  Gesicht  bekommen.   Falls doch,
setzten Sie sich bitte sofort mit unserer Hotline in Verbindung !



@{b}1001 "Konnte Screen nicht öffnen"@{ub}
Ein  Bildschirm  konnte nicht geöffnet werden.  Dies kann zum Beispiel
passieren, wenn zuwenig Speicher vorhanden ist.



@{b}1002 "Konnte Window nicht öffnen"@{ub}
Ein  Fenster  konnte  nicht  geöffnet  werden.  Dies kann zum Beispiel
passieren, wenn zuwenig Speicher vorhanden ist.



@{b}1003 "Nicht genügend freier Speicher"@{ub}
...



@{b}1004 "Konnte Med-Library nicht öffnen"@{ub}
Sie  haben  versucht,  ein  Lied,  das mit dem Programm "MED" erstellt
wurde,  abzuspielen,  die dafür notwendige "MED.Library" kann aber von
DosControl nicht im "Libs:"-Verzeichnis gefunden werden.



@{b}1005 "Konnte Icon-Library nicht öffnen"@{ub}
Sie  haben  versucht,  eine  Operation  mit  einem Icon durchzuführen,
hierbei konnte die notwendige Icon-Library nicht geöffnet werden.



@{b}1006 "Konnte IO-Block nicht öffnen"@{ub}
...



@{b}1007 "Konnte Device nicht öffnen"@{ub}
Das   angesprochene   Gerät   ist  nicht  vorhanden  oder  kann  nicht
angesprochen werden.



@{b}1008 "Fehler beim CIA"@{ub}
Der  I/O-Port-Baustein  CIA  hat  einen  Fehler  festgestellt oder ist
selbst defekt.



@{b}1009 "Interrupt-Fehler"@{ub}
...



@{b}1010 "Konnte Diskfont-Library nicht öffnen"@{ub}
Sie  haben  vermutlich  versucht,  sich  mittels  der "Fonts"-Funktion
Zeichensätze     anzusehen.      Dabei     konnte    die    notwendige
"DiskFont.Library" nicht im "Libs:"-Verzeichnis gefunden werden.



@{b}1011 "Diskette hat ein BootGirl-Bild"@{ub}
Wenn  Sie eine Diskette optimieren wollen, so funktioniert dies nicht,
sofern sich auf der Diskette ein Bild, daß mit dem Programm "BootGirl"
erstellt  wurde,  befindet.   Entweder entfernen Sie dieses Bild (aber
nur  mit dem Programm "BootGirl" !!!) oder sie kopieren alle Files auf
eine  leere  Diskette  und  optimieren dann diese.  1012 "Fehler im 1.
Block  (Virus  ??)"  Auf  dem ersten Block hat DosControl einen Fehler
entdeckt.  Möglicherweise handelt es sich hierbei um einen Virus ?!?



@{b}1013 "Fehler im Hash"@{ub}
In der Hash-Table wurde ein Fehler entdeckt.



@{b}1014 "Unbekannter BlockType"@{ub}
Ein Block auf einem Datenträger konnte nicht erkannt werden.



@{b}1015 "Doppelter Zeiger auf einen Block"@{ub}
Die Filestruktur auf einem Datenträger ist fehlerhaft.



@{b}1016 "Fehler im Header-Key"@{ub}
Die Filestruktur auf einem Datenträger ist fehlerhaft.



@{b}1017 "Konnte PowerpackerLibrary nicht öffnen"@{ub}
Die benötigte Library konnte nicht im "LIBS:"-Verzeichnis gefunden und
geladen werden.



@{b}1018 "Falsches Konfig-File"@{ub}
Das  Konfig-File  zu  DosControl  ist  defekt  oder  von einer älteren
Version.   1019  "Es  wird  mindestens  OS  2.0  benötigt"  Sie  haben
versucht,  DosControl  auf  einem  Rechner  mit  einem  OS zu starten,
welches älter als v2.0 ist.



@{b}1020 "Konnte arp.library nicht öffnen"@{ub}
Die benötigte Library konnte nicht im "LIBS:"-Verzeichnis gefunden und
geladen werden.



@{b}1021 "Konnte Asl.library nicht öffnen"@{ub}
Die benötigte Library konnte nicht im "LIBS:"-Verzeichnis gefunden und
geladen werden.



@{b}1022 "Konnte req.library nicht öffnen"@{ub}
Die benötigte Library konnte nicht im "LIBS:"-Verzeichnis gefunden und
geladen werden.



@{b}1023 "Konnte reqtools.library nicht öffnen"@{ub}
Die benötigte Library konnte nicht im "LIBS:"-Verzeichnis gefunden und
geladen werden.



@{b}1024 "Konnte kd_freq.library nicht öffnen"@{ub}
Die benötigte Library konnte nicht im "LIBS:"-Verzeichnis gefunden und
geladen werden.



@{b}1025 "Funktion-Error"@{ub}
Ein allgemeiner - nicht näher bestimmbarer Fehler ist aufgetreten.



@{b}1026 "DC.trans hat falsche Größe"@{ub}
...



@{b}1027 "Das IFF-Bild hat Fehler"@{ub}
Das  angewählte  Bild  kann  nicht  korrekt  angezeigt werden, weil es
Fehlerhaft ist.



@{b}1100 "Konnte xpk.library nicht öffnen"@{ub}
Die benötigte Library konnte nicht im "LIBS:"-Verzeichnis gefunden und
geladen werden oder ist fehlerhaft.



@{b}1101-1103 "Konnte xpk-Sub-Library nicht öffnen"@{ub}
Die    benötigte    Library    konnte    nicht    im    "LIBS:"   oder
"LIBS:Compressors"-Verzeichnis  gefunden  und  geladen werden oder ist
fehlerhaft.



@{b}2001 "LHALoad -> konnte Archiv nicht öffnen"@{ub}
Das angewählte Archiv ist entweder kein LHA-Archiv oder es ist defekt.



@{b}2002 "LHALoad -> Archiv ist defekt. Länge ?"@{ub}
...



@{b}2003 "LHALoad -> Archiv ist defekt. Daten ?"@{ub}
...



@{b}2004 "LHALoad -> Archiv ist defekt. Filename?"@{ub}
...



@{b}2005 "LHALoad -> Archiv ist defekt. Datum ?"@{ub}
...



@{b}2006 "LHASingel -> Archiv ist defekt. Länge ?"@{ub}
...



@{b}2007 "LHALoad -> Unix-Archive werden nicht unterstützt"@{ub}
Der verwendete LHA-Handler unterstützt zur Zeit keine Archive, die mit
einem  Unix-LHA-Packer  produziert  wurden.  In einer späteren Version
soll  dieser  Fehler  behoben  werden.   Sie  können  aber mittels dem
normalen LHA das Archiv entpacken.



@{b}2010 "Quell-Laufwerk nicht vorhanden"@{ub}
Das von Ihnen angegebene Quell-Laufwerk existiert nicht.



@{b}2011 "Ziel-Laufwerk nicht vorhanden"@{ub}
Das von Ihnen angegebene Ziel-Laufwerk existiert nicht.



@{b}2012 "Falsches Argument"@{ub}
Das  von  Ihnen  angegebene  Argument  ist  bei  dieser Funktion nicht
möglich.



@{b}2013 "Falscher Parameter"@{ub}
Der  von  Ihnen  angegebene  Parameter  ist  bei dieser Funktion nicht
möglich.

                   @{" Zurück zu der Menu-Übersicht " link "Fehlerdatei"}


@endnode

