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                                  Dump-Manager V1.0
                                 ===================


                           (C) 1995 by Roland Schabenberger






                                     Überblick
                                    ===========

                                    I) Warum
                                   II) Wie
                                  III) Bedienung


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  I) Warum
  ========

  Der Zweck des Dump-Manager ist es, alle möglichen Daten eines MIDI-fähigen Gerätes
  abzurufen, zu speichern und später an das Gerät zurückzusenden. Es ersetzt damit die
  noch gebräuchlichen, aber teueren Cardridges oder ein externes Gerät zum Verwalten
  der MIDI-Datenbestände mit dem Vorteil einer bedienerfreundlicheren Umgebung und
  unbegrenzter Kapazität.


  II) Wie
  =======

  Das Abrufen von MIDI-Blockdaten geschieht durch das Senden einer bestimmten, vom
  Gerät und von der Art der Daten abhängigen Sequenz. Im Dump-Manager können nun die
  unterschiedlichsten Sequenzen erfaßt und gespeichert werden, die später den schnellen
  Zugriff auf die MIDI-Datenbestände verschiedenster Art erlauben.

  III) Bedienung
  ==============

   1.  Das Programm-Menü

   1.1 Info

       Hier wird ein kleines Fenster geöffnet, das einige Informationen zum Programm
       und zum noch freien Speicher beinhaltet.
       Ist das Programm nicht registriert, so werden Sie hier mittels einiger
       Fenster darauf aufmerksam gemacht. Sorry - mußte sein!!


   1.2 Ende

       Das Programm wird nach bestätigen des erscheinenden Requesters verlassen.



   2.  Das Datei-Menü

   2.1 Datenblock laden

       Es wird ein Datenblock geladen, um ihn später an das MIDI-Gerät zu senden.

   2.2 Datenblock speichern

       Ein zuvor empfangener Datenblock wird gespeichert.


   3.  Das MIDI-Menü

   3.1 Datenabwurf anfordern

       Ist eine Sequenz geladen oder erstellt worden, kann hier der Datenabwurf
       des MIDI-Gerätes gesteuert werden. Gemäß der zuvor festgelegten Schalter
       sind hier alle Eingaben zum Abruf zu erledigen.
       
       Sollte der Datenabwurf aus irgendwelchen Gründen nicht funktionieren, kann
       mittels der linken Maustaste oder der ESC-Taste der Vorgang abgebrochen
       werden. Mögliche Fehler sind meist die Folge einer fehlerhaften Anforderungs-
       sequenz oder einer fehlerhaften Verbindung.

   3.2 Datenblock übertragen

       Ein zuvor geladener oder empfangener Datenblock wird an das angeschlossene
       Gerät geschickt.


   4.  Das Sequenz-Menü

   4.1 Sequenz laden

       Um nicht vor jedem Datenabruf eine Sequenz erstellen zu müssen, kann man
       beliebig viele Sequenzen einfach speichern und später wieder laden. Dieser
       Vorgang erfolgt mittels eines Dateiauswahlfensters.

   4.2 Sequenz speichern

       Eine zuvor geladene oder erstellte Sequenz kann hier gespeichert werden.
       Beachten Sie bitte, daß hierzu das Programm erst registriert werden muß!

   4.3 Sequenz bearbeiten

       Hier kann eine zuvor geladene Sequenz bearbeitet oder eine neue erstellt
       werden. Dabei sind folgende Eingaben nötig.

       a) Device: Zur Information wird hier der Name des MIDI-Geräts eingetragen.

       b) Beschreibung: Kurze Beschreibung der abzurufenden Daten

       c) Sequenz: Hier erfolgt die Eingabe der eigentlichen Sequenz. Diese wird als
                   Anfrage für den Blockdatenabwurf an das MIDI-Gerät geschickt.

          Aufbau: Eine Sequenz kann aus folgenden Bestandteilen aufgebaut sein:

                - Einzelne Bytes, die einfach nacheinander als Zahlen durch einen
                  Leerraum getrennt angegeben werden. Erlaubt sind die Formate
                  Dezimal, Hexadezimal (durch ein $-Zeichen am Anfang gekennzeichnet)
                  und Dual (durch ein %-Zeichen am Anfang gekennzeichnet).

                  Beispiel: $F8 $20 128 %110111 $F0 10 2 $FE

                - Die Variable "MidiChan", die anstelle eines festen Wertes in die
                  Sequenz eingefügt werden kann, um den gewünschten MIDI-Kanal
                  abzufragen.

                  Beispiel: $F8 $20 128 %110111 $F0 MidiChan 2 $FE

                - Bis zu zehn Schalter, die in die Sequenz eingefügt werden können

                  Aufbau: Sn[Text;WertMin-WertMax]
                           ^
                        Nummer des Schalters: 0 bis 9

                  Beispiel: $F8 $20 S0[BankNr.;0-7] $110111 S1[InstrNr.;0-127] $FE

                - Alle Bestandteile der Sequenz können nun durch die mathematischen
                  Operationen Addition, Subtraktion und Multiplikation verknüpft
                  werden. Dazu muß allerdings der Ausdruck in Klammern eingeschlossen
                  sein.

                  Beispiel: $F8 ($20 + MidiChan * 2) (S0[BankNr.;0-7] * 4 + %101) $FE


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                         (C) November 1995 by Roland Schabenberger




PS. Hinweis zu Registrierung:

    Für DM 15.- erhalten Sie einen Code, der es Ihnen ermöglicht, den Dump-Manager
    zu registrieren. Schicken Sie dazu bitte in einem Brief das Geld und einen
    ausreichend frankierten Rückumschlag an:




               :             Roland Schabenberger
                             Hofmarkstraße 41
                             85088 Vohburg-Knodorf
                             DEUTSCHLAND




