

                                 ANLEITUNG

                                    zum

                              TM DISK MONITOR

                               Version 3.02

                                26 04 1993

                                    von

                             Tabula Magnetica



Inhalt:

   1.   Was ist ein Disketten Monitor

   2.   Zum TM Disk Monitor 3.02
   2.1  Updates und Registrieung
   2.2  Teschniche Daten
   2.3  Die Menus (Kurzüberblick)
   2.4  Dateien laden bzw speichern
   2.5  Der Editor
   2.6  Der Labelblock

   3.   Die ersten Schritte
   3.1  Einladen eines Blocks und sein Abspeichern als Datei
   3.2  Das Installieren eines eigenen Bootblocks

   4.   Status- und Fehlermeldungen
   4.1  Statusmeldungen
   4.2  Fehlermeldungen

   5.   Die Tastatur-Codes
   5.1  Was sind Tastatur-Codes
   5.2  Die Tastatur-Codes

   6.   Schlußwort



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---                1.  Was ist ein Diskette-Monitor                    ---
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   Ein Disketten-Monitor (wie z.B. DekSid) ist ein Programm mit dessen
   Hilfe man den Inhalt eines Blocks auslesen kann. Dieser Block wird dann
   meist als ASCII- oder HEX-Text dargestellt. Nun kann man in dem Editor
   den Inhalt des Blocks editieren und dann wieder auf Diskette zurück-
   schreiben. Allerdings gibt es beim editiern das Problem, daß man nur den
   Text ändern kann, aber nicht das Programm, in dem der Text stehtm,
   d.h. es ist nicht möglich in das Programm mit Hilfe  eines
   Diskettenmonitors zuverändern. So besteht also die beim Ändern
   des Textes die Gefahr, das man, das in dem eingelesenem Block stehende
   Programm unter Umständen so verändern, daß es nicht mehr läuft
   oder zu einem GURU führt. Deshalb ist es besser mit einer
   Sicherheitskopie zu arbeiten! In einige Disketten-Monitore lassen sich
   auch ganze Dateien einlesen, was zum Einen die Suche nach dem
   richtigen Programm auf der Diskette erheblich erleichtert.
   Zum Andern besteht dadurch nicht unbedingt die Gefahr,
   daß die ganze Diskette durch unsachgemäßes Arbeiten zerstört wird.


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---                   2. Zum TM Disk Monitor 3.02                      ---
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2.1 Updates und Registrierung

   Der Disk Monitor V3.02 ist Shareware, d.h. er darf benutz und frei
   weiterkopiert werden, allerdings soll nach einer Probezeit von zwei
   Wochen die Sharewaregebühr von 10,- DM an den Autor gezahlt werde.

   Alle, die die Gebühr bezahlen, werden benachrichtigt falls es eine
   neu Version des Disketten-Monitors gibt und bekommen diese dann
   kostenlos zugeschickt! Auf Wunsch wird auch der Sourcecode zu
   gesand.

   Sharewaregebühr an:

         Michael Bayer
         Pfalzstr. 12
         63906 Erlenbach am Main

   An diese Addresse auch Verbesserungvorschläge und evtl. Fehler, die
   bei der Verwendung in dem Programm auftauchten.

2.2 Technische Daten

   Der TM Disk Monitor Version 3.02 ist komplett in Assembler geschrieben
   und nur unter OS2.xx oder höher lauffähig. Zum einwandfreien Umgang
   benötigt man die ASL.Library V37 (oder höher) im Verzeichnis LIBS:

  - Alle Menupunkte können auch über die Tastatur erreicht werden.  (s.u.).
  - Der Disketten Monitor zeigt sowohl ganze Dateien als auch Blöcke
    gleichzeitig im HEX- und ASCII-Modus an.
  - Der Disk Monitor verfügt ebenfalls über eine Möglichkeit
    einen Labelblock zuschreiben (s.u. 2.6 Der Labelblock)
  - und er besitzt ebenfalls ein BootBlock-Menu.

2.3 Die Menus

a) Hauptmenus

   DM 3.02 :

   Über        : Gibt kurze Information über den Disk Monitor
   Zurücklegen : Legt den Disk Monitor hinter den Workbenchscreen
   Beenden     : Beendet den Disk Monitor !!!

   Block :

   Lese             : Ließt den mit WÄHLEN eingestellten Block
   Schreibe         : Schreibt den Bildschirminhalt in den aktuellen Block
   Information      : Gibt Informationen über
                      das aktuelle Laufwerk
                      den Namen der Diskette in diesem Laufwerk
                      den Schreibschutzzustand
                      den aktuellen Block
                      den Blocktyp, falls keine Datei bearbeitet wird
                      und ob die Checksumme des aktuellen Blocks stimmt
   Checksumme       : Berechnet die Checksumme des aktuellen Blocks neu,
                      falls es kein Bootblock oder Datei ist.
   Wählen           : Erlaubt das aus wählen des aktuellen Blocks
   Datei Laden      : Läd ein Datei in den Blockbuffer  ( nur 512 Bytes)
   Datei Speichern  : Speichert einen Block als Datei, den man dann mit
                      Datei Laden wieder laden und auf die Diskette zurück-
                      schreiben kann.
   Nächster Block   : Läd den nächsten Block von Diskette
   Vorheriger Block : Läd den vorherigen Block von Diskette

   Bootblock :

   Lese            : Ließt Bootblock von der Diskette im aktuellen Laufwerk
                     in den Bootblockbuffer
   Schreibe        : Schreibt den Bootblockbuffer auf Diskette im aktuellen
                     Laufwerk
   Checksumme      : Berechnet die Checksumme für den im Bootblockbuffer
                     befindlichen Bootblocks, so wird dieser bootfähig.
   No Boot         : Löscht die Checksumme von dem Bootblock im Bootblock-
                     buffer, so daß dieser Bootblock nicht bootfähig ist.
   Datei Laden     : Läd eine Datei (bis 1024 Bytes) in den Bootblockbuffer
   Datei Speichern : Speichert den Bootblockbuffer als Datei ab
   Anzeige         : Zeigt den ASCII-Code des in dem Bootblockbuffer
                     befindlichen Bootblocks an

   Label :                  (s.u.: 2.6 Der Labelblock)

   Lesen            : Ließt den aktuellen Labelblock von Diskette
   Schreibe         : Schreibt den Buffer in den aktuellen Labelblock
   Nächster Block   : Ließt nächsten Labelblock von Diskette
   Vorheriger Block : Ließt vorherigen Labelblock von Diskette

   Edit :

   Hex       : Setzt der Cursor in den Hex Editor
   Ascii     : Setzt den Cursor in den Ascii Editor
   Switch    : Wechselt das Editorfeld (s.u. 2.5 Der Editor)
   => Buffer : Schreibt den Editorinhalt (Hex&Ascii) in den Buffer
   Undo      : Schreibt den Bufferinhalt in den Editor
   Druck     : Druckt ASCII- und HEX-Text auf einem Drucker unterein-
               ander aus

   Laufwerk :

   DF0 :  Hier mit kann das aktuelle Laufwerk eingestellt werden
   DF1 :
   DF2 :
   DF3 :

   Datei :

   Laden          : Läd eine Datei in den Speicher zum Editiern, aber
                    dies geht nur, wenn noch genug Speicher vorhanden ist.
   Speichern      : Speichert die in den Speicher geladene Datei
   Nächster       : Näcster Block der Datei wird in den Editor geladen
   Vorheriger     : Vorheriger Block der Datei wird in den Editor geladen
   Buffer löschen : Löscht den Dateibuffer alle Änderungen gehen verloren!
   Block holen    : Ließt den aktuellen Dateiblock neu in den Editor, alle
                    nicht gespeicherten Änderungen gehen verloren
   Block ändern   : Speichert den aktuellen Dateiblock in den Dateibuffer,
                    dadurch werden die Änderungen festgehalten


2.4 Dateien laden bzw speichern

   Wenn Dateien, wie zum Beispiel Blöcke geladen/gespeichert werden sollen,
   ruft der Disk Monitor V3.02 einen ASL-Requester auf, in dem nun der
   Pfad angegeben werden kann, also wo der Block oder die Datei geladen
   bzw gespeichert werden soll.

2.5 Der Editor

   Im Editorfeld ist entweder im ASCII- oder HEX-Feld immer ein Cursor
   aktiv, dieser läßt sich mit Hilfe der Maus überall in dem Editorfeld
   setzen. Mit der Tabulatortaste oder dem Switchbefehl wechselt der
   Cursor das eine Editorfeld und steht an der entsprechenden Stelle im
   anderen Feld.
   Undo oder Amigataste und U-Taste macht alle aktuellen Änderungen
   rückgängig.
   Mit drücken der Amigataste und der T-Taste wird der Editorinhalt in
   den Buffer geschrieben, hier durch werden die Änderungen übernommen
   und ein UNDO bewirkt nur noch, daß die Änderungen nach diesem Befehl
   rückgängig gemacht werden.
   Falls Sie einen Drucker haben, können Sie mit der Option Druck
   den Editorinhalt ausdrucken.

2.6 Der Labelblock

   Unter einem Labelblock versteht der TM Disk Monitor V3.02, einen
   Block der sich aus den Labelmakierungen eines Sektors zusammensetzt.
   Diese Labelmakierungen sind eigentlich dazu gedacht dem Computer
   beim Laden zu helfen, denn es war geplant in diesen Block einmal
   die gesamten Blockinformationen, wie Checksumme oder Ähnliches
   zu speichern. Allerdings waren diese Makierungen bei dem OFS
   (Old-File-System) zu lang und paßten nicht in den nur 16 Bytes
   großen Label. Daher sind die Labelmakierungen unter OS1.2, OS1.3
   und OS2.xx nicht, verwendet. (Ob sie bei höheren Betriebssystemen
   verwendet werden weiß ich nicht!) Aber in diesen 16 Bytes großen
   Labelbuffer kann man kaum Daten legen, also wurde hier zu einem
   Trick gegriffen. Der TM Disk Monitor V3.02 ließt nämlich 32 Blöcke
   auf einmal ein und nimmt aber von jedem Block nur den Labelbuffer
   und hängt diese hintereinander. Nun hat man 32 mal ein Labelbuffer
   hintereinander, das sind genau 512 Bytes, also genau so lange wie
   ein "normaler" Block. ( Wenn man also von insgesammt 1760 Blöcken
   ausgeht gibt es genau 55 "Labelblöcke", also noch ca. 28kB freien
   Speicher auf Diskette) Man kann so einen "Labelblock" genau so
   editieren wie einen "normalen" Block und kann ihn dann mit dem
   "Schreiben"-Befehl des Labelmenus auf die Diskette zurückschreiben.
   Hier für wird der "Labelblock" wieder zerlegt und an die einzelnen
   Blocks gehängt und abgespeichert, ABER sollte es widererwarten zu
   einem Fehler kommen so sind unter Umständen 32 Blöcke auf einmal
   zerstört! Aber dies ist nicht der einzige Nachteil der "Labelblöcke",
   sondern ein nicht so großer ist auch der, daß das Amiga-DOS unter
   OS1.2 bis OS2.xx weder auf die "Labelblöcke" noch auf den Label-
   buffer zurückgreifen kann. D.h., daß es nicht möglich ist ein
   Programm - ohne entsprechende Software - zu laden das in den Label-
   buffern steht.
   Labelblocks haben auch Vorteile, so gibt es kaum Programme die sie
   bzw. den Labelbuffer laden können. So kann ein Labelblock zum
   Beispiel zur Überwachung dienen. Da die Labelblöcke bei fast jedem
   Diskcopy-Befehl mit kopiert werden, lassen sich zum Beispiel die
   Wege, die eine Diskette, die sie an Freunde weitergeben (z.B. Disk-
   Monitor), macht, ehe sie durch jemanfandern wieder zu ihnen zurück-
   kommt. Weiter Anwendemöglichkeiten gibt es viele. Viel Spaß mit den
   genau 28160 Bytes/Diskette mehr!


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---                      3. Die ersten Schritte                        ---
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3.1 Einladen eines Blocks und sein Abspeichern als Datei

   Wenn man den Block einladen und abspeichern will muß man zunächst
   mit dem Menupunkt "Laufwerk" das gewünschte Laufwerk einstellen, z.B.
   DF1: als Nächstes muß man den gewünschen Block einstellen. Das
   Einstellen des Blocks erfolgt im Blockmenu mit dem Menupunkt "Wählen",
   hier kann man mit der Tastatur den gewünschten Block (von 0 - 1759)
   einstellen. Nun steht in der Statusleiste welches Laufwerk und welcher
   Block eingestellt ist, allerdings ist der gewünschte Block noch nicht
   auf dem Bildschirm zu sehen. Um den gewünschten Block nun zu zeigen
   muß man ihn erst einmal Laden. Dies ermöglicht der Menupunkt "Lesen"
   im Blockmenu. So nun ist der Block auf dem Bildschirm zu sehen, um ihn
   jetzt als Datei zu speichern muß man im Blockmenu den Menupunkt
   "Datei speichern" benutzen. Dieser Befehl öffnet einen Asl-File-
   Requester, in dem man nun den gewüschten Pfadnamen und den Namen,
   unter dem der Block gespeichert werden soll, eingibt und das Gadget
   "Sichern" drückt. - Nun ist, wenn keine Fehlermeldung auftrat, der
   Block gespeichert.

3.2 Das Installieren eines eigenen Bootblocks

   Zu erst muß die eigene Bootblockdatei mit dem Befehl "Datei laden"
   vom Bootblockmenu geladen werden. Nach dem Laden kann der Bootblock
   ( max. 1024 Bytes) mit Anzeigen betrachtet werden. Um ein Bootprogramm
   bootfähig zu machen muß man die Checksumme neu berechnen.
   Hierzu dient der ebenfalls im Bootblockmenu enthaltene Befehl
   Checksumme. Nun wird in einem Fenster die vorhandene und die richtige
   Checksumme angezeigt. Mit drücken auf "ALT" behält man die alte Check-
   summe bei mit einem Druck auf "NEU" wird die neue Checksumme ein-
   getragen. Nun müßte der Bootblock funktionsfähig sein und man kann
   ihn in den Block 0 und 1 einer Diskette schreiben. Hierzu stellt man
   das gewünschte Laufwerk ein (s.o.) und dann schreibt man den Bootblock
   unter Benutzung des Bootblockbefehls "Schreiben" auf die Diskette im
   aktuellen Laufwerk. Nun ist die Diskette mit einem neuen Bootblock aus-
   gestattet, falls kein Fehler aufgetreten ist!

  Alle weiteren Befehl können durch testen mit einer extra dafür
  vorgesehenen Diskette getestet weden. Aber bitte achten Sie darauf, daß
  Sie keine Diskette mit wichtigen Daten zum testen verwenden, denn es
  kann immer einmal zu einem Bedingungsfehler kommen und dann ist der
  Inhalt der Diskette unter Umständen sogar zerstört (siehe solche
  Künstler die mit dem DOS-FORMAT-Befehl (oder BFormat) ausversehen ihre
  Workbench formatieren !!)


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---                  4. Status- und Fehlermeldungen                    ---
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4.1 Statusmeldungen

   Status werden, genau wie Fehlermeldungen auch, in der untersten Zeile
   des Bildschirms angezeigt. Der einzigste Unterschied zwischen Status-
   und Fehlermelungen ist, daß Statusmeldungen nicht unbedingt negative
   Auswirkungen hatten.

   4.1.1 Fehler frei gelesen/geschrieben
      Das bedeutet nichts anderes als, daß die Lade-/Speicheranweisung
      erfolgreich ausgeführt wurde.

   4.1.2 Disk ist schreibgeschützt
      Auf die Diskette im aktuellen Verzeichnis konnte nicht gespeichert
      werden, da der Schreibschutz noch aktiv ist. Um auf die Diskette
      schreiben zu können muß zuerst der Schreibschutz entfernt werden!

   4.1.3 Keine Disk im Laufwerk DFx
      Es konnte nichts geladen/gespeichert werden, da keine Diskette
      im aktuellen Verzeichnis ist. Der Fehler wird behoben, indem eine
      Diskette ins aktuelle Verzeichnis gelegt wird.

4.2 Fehlermeldungen

   4.2.1 Fehler : Während des Lesens
      Während des Lesens trat ein Fehler auf, also das, was gelesen werden
      sollte konnte nicht gelesen werden. Dies kann zum Beispiel dann
      vorkommen, wenn ein Block einer NDOS-Diskette geladen werden soll,
      aber das kann das Trackdisk_device nicht, also kann auch kein anderer
      Diskettenmonitor einen solchen Block laden

   4.2.2 Fehler : Während des Schreibens
      Beim Schreiben trat ein Verify-Fehler auf, wenn es bei noch maligem
      Versuch immer noch zu einem Fehler kommt kann es sein, daß die
      Diskette "hin ist".

   4.2.3 Fehler : Kein Laufwerk ausgewählt
      Es wurde (meist vor der ersten Nutzung) vergessen ein aktuelles
      Laufwerk auszuwählen, das kann man (s.o.) mit dem Laufwerkmenu
      machen.

   4.2.4 ...
      Dieser Fehler wird nicht in der Statuszeile ausgegeben, nämlich der,
      daß der Drucker nicht bereit ist oder ein Fehler beim Drucken
      auftrat, aber das werden Sie schon merken, wenn der Druck nichts
      druckt!


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---                      5. Die Tastatur-Codes                         ---
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5.1 Was sind die Tastaturcodes

   Nun ich bezeichne hier mit die Möglichkeit fast alle Menupunkte
   mit der Tastatur anzuwählen. Dies geht, indem man die rechte AMIGA-
   Taste zusammen mit einer anderen Taste drückt. Bei dem TM Disk-Monitor
   ist so eine Kombination z.B.: AMIGA und "0", hier durch wird DF0: als
   aktuelles Laufwerk gewählt.

5.2 Die Tastatur-Codes

   5.2.1 Mit AMIGA-Taste
      Hier sind alle Tastatur-Codes aufgeführt, auch wenn sie alle in der
      Menuleiste hinter dem entsprechendem Befehl stehen. Bitte beachten
      Sie das zu den nun folgenden Buchstaben jeweils noch die AMIGA-Taste
      gedrückt werden muß!

   "a" : Zeigt den Bootblockbuffer

   "b" : Lese Bootblock in den Bootblockbuffer

   "c" : Berechnet die Checksumme eines "normalen" Blocks

   "d" : Schreibt den Bootblockbuffer auf Diskette

   "e" : Beendet TM Disk Monitor V3.02

   "f" : löscht den Dateibuffer (Speicher wird wieder frei !!)

   "g" : Läd ein Datei in den Blockbuffer ( nur 512 Bytes)

   "h" : Speichert einen Block als Datei

   "i" : Informiert über den aktuellen Block

   "j" : Läd Datei in den Bootblockbuffer ( =<1024 Bytes !!!)

   "k" : Speichert Bootblockbuffer als Datei ab

   "l" : Läd aktuellen Block in den Blockbuffer

   "m" : Berechnet Bootblockchecksumme

   "n" : Macht Bootblockprogramm im Bootblockbuffer nicht mehr bootfähig

   "o" : Läd den aktuellen Labelblock

   "p" : Schreibt Bufferinhalt in den aktuellen Labelblock

   "q" : Läd eine Datei in den Speicher ( Größe je nach freiem Speicher! )

   "r" : Sichert Dateibuffer auf Diskette

   "s" : Schreibt Editorinhalt in den aktuellen Block

   "t" : Schreibt den Editorinhalt in den Blockbuffer (kein Undo mehr !!)

   "u" : Schreibt den Blockbuffer in den Editor zurück

   "v" : Macht im Dateimodus alle neuen Änderungen rückgängig

   "w" : Wahl des aktuellen Blocks

   "x" : Übernehmen der Änderungen im Dateimodus ( kein UNDO mehr !!!)

   "y" : Legt TM Disk Monitor hinter den Workbench-Screen

   "ü" : Öffnet das ABOUT-Window

   "#" : Druckt den Editorinhalt - sowohl ASCII- als auch HEX-Teil

   "0" : aktuelles Laufwerk : DF0
   "1" : ... DF1
   "2" : ... DF2
   "3" : ... DF3

   "4" : Nächsten "normalen" Block laden
   "5" : Vorherigen "normalen" Block laden

   "6" : Nächster Labelblock laden
   "7" : Vorheriger Labelblock laden

   "8" : Nächsten Dateiblock darstellen
   "9" : Vorherigen Dateiblock darstellen

   5.2.2 Ohne AMIGA-Taste
      Es gibt zwar nur wenige Tataturcodes ohne die AMIGA-Taste, aber
      diese sind nicht unbedingt unwichtiger.

   Mit "TAB" (= Tabulator-Taste) wird zwischen HEX- und ASCII-Editor
   gewechselt.

   Mit "Del" (= Delete-Taste) oder "Backspace" wird ein neues Zeichen
   durch das ursprünglich an dieser Stelle stehenden Zeichens erstetzt,
   also ein UNDO-Befehl für einzelne Zeichen!



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---                           6. Schlußwort                            ---
--------------------------------------------------------------------------

   Der TM Diskette Monitor ist ausreichent getestet worden und es sind
   keine Bugs gefunden worden. Trotzdem ist es möglich das noch Fehler
   auftreten, vor allem da der Disk Monitor V3.02 nur auf einem Amiga
   2000 (Harddisk, 3MB Speicher, 3 Laufwerke) und Amiga 500
   (1MB Speicher, 3 Laufwerke) getestet wurde, aber auf diesen Modelen
   mit OS2.04 lief der Disk Monitor V3.02 einwandfrei !

   Für Fehler, die bei der Nutzung auftreten können übernimmt der
   Autor keine Haftung!!

   Da der Disk Monitor V3.02 Bootblöcke installieren kann soll er nicht
   dazu genutzt werden um Viren zu installieren!! Der TM Disk Monitor
   ist auch kein Ersatz für einen Virenkiller ( z.B.: BootX o. ä.), den
   er kann weder Viren erkennen noch im Speicher vernichten. Sollte sie
   also mit dem TM Disk Monitor arbeiten, so vergewissern sie sich, daß
   KEIN Virus im System ist, andern Falls kann es vorkommen, daß
     - der Virus sich auf die Arbeitsdiskette(n) schreibt
     - der Virus die Arbeitsdiskette(n) zerstört
     - der Virus zu einem Verifyfehler führt, z.B. wenn er sich auf den
       selben Block wie der Disk Monitor schreibt!


P.S.:

  VIELEN DANK AN DEN AMIGA, DAß ER DAS IST, WAS ER IST ..... !!!!!
                                  ( THE BEST COMPUTER OF THE WORLD )


P.P.S.:

   TM heißt nicht TRADEMARK, sondern TABULA MAGNETICA !!!!







                      ###############################
                      #                             #
                      # Anleitung © 1993 bei Thomas #
                      #  Alle Angaben ohne Gewähr   #
                      #                             #
                      ###############################
... und Tschüß ...

               ... TM Disk Monitor V4.0 in "Cluster"! ...

                                                      ... jetzt ist ...

                                                             ...  Schluß!
