@DATABASE "Sample Editor V1.2 Dokumentation"
@AUTHOR "Dario Abatianni"
@WORDWRAP
@FONT topaz.font 8

## $VER: Sample Editor Dokumentation © 21.02.1995

@WIDTH 80
@HEIGHT 255

@NODE Main "Zu allererst..."

                      @{fg highlight}Sample Editor V1.2 Dokumentation
                      ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯@{fg text}
                             von Dario Abatianni
                              21. Februar  1995

 Wilkommen zur  Dokumentation für den »Sample Editor V1.2«.  Hier finden Sie
 alle  Informationen, die zum  korrekten Gebrauch des  Programms nötig sind.
 Alle Dateien dieses  Archivs sind Shareware und  ©1995 Dario Abatianni. Sie
 dürfen sie all Ihren Freunden frei kopieren. Lesen Sie für genauere Details
 das Kapitel über die Verbreitung.

                              @{b}Inhaltsverzeichnis:@{ub}
                              ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
          @{" Copyright und Verbreitung " LINK copyright   }    @{"    Systemanforderungen    " LINK system}
          @{"          Haftung          " LINK disclaimer  }    @{"Wie erreiche ich den Autor?" LINK address}
          @{"       Registrierung       " LINK registration}    @{"Sample Editor  Installation" LINK install}
          @{"Was ist Sample Editor V1.2?" LINK whatis      }    @{"       Hauptanleitung      " LINK docs}    

                          @{"          Danke...         " LINK thanks}
@ENDNODE

@NODE copyright "Verbreitung..."
@TOC main

                           @{fg highlight}COPYRIGHT UND VERBREITUNG@{fg text}

 Sample Editor V1.2 ist ©1995 Dario Abatianni.  Ich gebe hiermit die Erlaub-
 nis, dieses Handbuch  unverändert weiterzugeben. Alle  Informationen hierin
 wurden nach bestem Wissen geschrieben. Es mag sein, daß einige kleinere Än-
 derungen in Ihrem Sample Editor vorgenommen wurden und daß das Handbuch nun
 nicht mehr 100% gleich mit allen Funktionen des Programmes ist.

 Das Archiv darf  frei kopiert werden (ausgenommen  Ihr eigenes @{".keyfile" LINK registration} ),
 ist aber immer noch © by Dario Abatianni. Das heißt, Sie können den  Sample
 Editor V1.2 kopieren, solange Sie @{fg highlight}nicht@{fg text} mehr als den Diskettenpreis verlan-
 gen und alle Dateien unverändert bleiben. Alle Dateien müssen zusammen wei-
 tergegeben werden.

 Außerdem darf das Programm in Public-Domain Serien aufgenommen und auf BBSs
 geuploadet  werden. Dieses  Programm  darf @{fg highlight}NICHT@{fg text}  als (Teil  eines) kommer-
 zielle(n/s)  Produkt(es) verkauft oder benutzt  werden (gilt nicht für  die
 damit erstellten Samples).
@ENDNODE

@NODE disclaimer "Gebt nicht mir die Schuld..."
@TOC main

                                @{fg highlight}HAFTUNG@{fg text}

 Der Progammierer  des Sample Editor V1.2 kann @{fg highlight}NICHT@{fg text}  für eventuelle Schäden
 haftbar gemacht werden, die durch seine  Benutzung auftraten. In intensiven
 Testes auf verschiedenen Systemen erwies sich das Programm als fehlerfrei.

 Wenn Sie dennoch  Fehler finden, zögern  Sie nicht, mir zu @{"schreiben" LINK address}, denn
 ich bin immer froh, wenn ich Fehler beseitigen kann.
@ENDNODE

@NODE registration "Registrierung..."
@TOC main

                              @{fg highlight}REGISTRIERUNG@{fg text}

 Diese Version des Sample Editor läuft vollständig, aber nach jeder Menuaus-
 wahl erscheint ein @{b}"Nerv-Requester"@{ub} um Sie daran zu erinnern, daß Ihre Ver-
 sion nicht Registriert ist 8-(.

 Da Sample Editor V1.2 Shareware ist, dürfen Sie es eine Woche kostenlos be-
 nutzen, nachdem Sie es erhalten haben. Wenn Sie dieses Programm mögen, wäre
 es nett, wenn Sie mir die Registrierungsgebühr von 10 US$ oder 15 DM schik-
 ken würden. Ich werde  Ihnen eine  Disk mit der neuesten  Version und Ihrem
 .keyfile  zusenden. Nachdem  Sie  diese  Datei @{"installiert" LINK install} haben,  wird der
 @{b}Nerv-Requester@{ub}, der  nach  Menuauswahlen erscheint,  abgeschaltet, und  Sie
 können ungestört arbeiten 8-).

 Schreiben Sie an die folgende @{"Adresse" LINK address}.
@ENDNODE

@NODE whatis "Information..."
@TOC main

                       @{fg highlight}WAS IST DER SAMPLE EDITOR V1.2@{fg text}

 Wie Sie sich  sicher schon gedacht haben, ist er  ein Werkzeug, mit dem Sie
 Ihre Samples bearbeiten können.

 Warum noch eines dieser Programme?

 Um ehrlich  zu sein: All  diese Programme  im Amiga-Land, sie sind wirklich
 hübsch, aber... eben nur hübsch. Keines davon stellte mich zufrieden, immer
 fehlte etwas; entweder eine gute Oberfläche oder viele Funktionen. Dann kam
 mir  die Idee, selbst  etwas zu tun,  statt mich von  diesen hübschen, über
 100,- DM teuren  Programmen nerven ;-) zu lassen. Aber es  gab ein Problem:
 Ich wußte, es würde harte Arbeit, und die  einzigen Programmiersprachen die
 ich damals beherrschte waren Basic und 68000-Assembler.
 Der Durchbruch kam, als ich Amiga-E erhielt  @{b}(© by Wouter van Oortmerssen)@{ub}.
 Aber das ist eine andere Geschichte (@{"danke..." LINK thanks}).

 Dann schrieb ich ein Programm mit vielen Funktionen und einer ansprechenden
 Oberfläche (schätze ich 8-). Es kann  RAW-Daten, IFF-8SVX und sogar das PC-
 WAVE 8-Bit Format lesen. Es besitzt ein  großes Editorfenster und verwendet
 @{"Double-Buffering" LINK doublebuffer}, um nur etwa 60K CHIP-RAM CHIP zu benutzen, solange genug
 FAST-RAM vorhanden ist.

 Ich hoffe, Sie können dieses Programm für Ihre eigenen Projekte nutzen.
@ENDNODE

@NODE system "Systemanforderungen..."
@TOC main

                   @{fg highlight}WAS BRAUCHE ICH FÜR DEN SAMPLE EDITOR@{fg text}

 Ganz einfach: Einen Amiga Computer mit mindestens Kick 2.0 und 512k RAM. Er
 läuft am besten auf einem  A1200HD, 2MB CHIP, 4MB FAST-RAM und der Blizzard
 1220 28MHz (wie meinem 8-). Der  Sample Editor benutzt die asl.library. Für
 die deutsche (und vielleicht spätere Sprachen) Version brauchen Sie mindes-
 tens Kick 2.1 und die Locale.Library.
@ENDNODE

@NODE address "Hier bin ich..."
@TOC main

                                   @{fg highlight}ADRESSE@{fg text}

 Schreiben Sie mir zur  Registrierung, Musik-, Demo-  und Grafiktausch, oder
 aus jedem anderen legalen Grund:

                Dario Abatianni           (hey, das bin ich! 8-)
                Wittenbergstraße 1
                42697 Solingen
                @{b}GERMANY@{ub}

 Da ich (noch? 8-( ) keine  Email-Adresse  habe, kann  ich nur  herkömmliche
 Post empfangen.
@ENDNODE

@NODE install "Wie installiere ich Sample Editor..."
@TOC main

                              @{fg highlight}INSTALLATION@{fg text}

 Das ist wirklich einfach.  Kopieren Sie alle Dateien im Ordner SampleEditor
 in Ihr eigenes  Verzeichnis. Setzen Sie  Ihr .keyfile (wenn Sie eine regis-
 trierte  Version haben) in  entweder das  DEVS:, L:, S:, ENVARC: (und ENV:)
 oder das Sample Editor Verzeichnis. Schließlich müssen noch die Dateien des
 "Fonts"-Verzeichnisses in den FONTS: Ordner kopiert werden.

 Das war's.
@ENDNODE

@NODE docs "Hauptanleitung: Inhalt..."
@TOC main

                                 @{fg highlight}INHALT
                                 ¯¯¯¯¯¯@{fg text}

                     @{"  1  " LINK window} Das Sample-Editor Fenster

                     @{"  2  " LINK menus} Menus und Gadgets

                     @{"  3  " LINK other} Andere Funktionen

                     @{"  4  " LINK formats} Unterstützte Sampleformate

                     @{"  5  " LINK history} Programmgeschichte

                     @{"  6  " LINK bugs} Bekannte Fehler

@ENDNODE

@NODE window "Was ist auf dem Bildschirm..."
@TOC docs

                         @{fg highlight}1. DAS EDITORFENSTER@{fg text}

 Der Sample Editor  öffnet ein 640×256 Fenster  auf der Workbench. Die obere
 Hälfte davon nimmt ein  Samplemonitor ein. Dieser zeigt die Wellen des aus-
 gewählten Samples an. Wenn kein Sample gewählt ist, wird nur eine blaue Li-
 nie in der Mitte dieses Monitors sichtbar.

 Unter der Anzeige  befindet sich ein Regler, der nur  mit der "Vergrößern"-
 Funktion genutzt wird. Benutzen Sie diesen Regler, um die Anzeige durch das
 Sample zu bewegen.

 Darunter werden die Namen der geladenen Samples in einer Liste mit Rollbal-
 ken angezeigt. Das Programm kann 64 Samples gleichzeitig im Speicher halten
 von denen immer 5 sichtbar sind. Die  übrigen können mittels des Reglers an
 der rechten Seite der Liste angezeigt werden.

 Am rechten Rand sehen Sie das Parameterfeld. Hier werden alle wichtigen Da-
 ten des Samples angezeigt: @{"Samplelänge" LINK parameters}, @{"Samplerate" LINK parameters}, @{"Startmarke" LINK parameters}, @{"Endmarke" LINK parameters},
 die @{"Position" LINK parameters} des Samples im  Speicher und die @{"Speicherart" LINK doublebuffer}, die das  Sample
 benutzt.

 Unter diesen beiden Feldern  befinden sich die Editor-@{"Gadgets" LINK menus}. Hier finden
 Sie die wichtigsten Funktionen, die der Sample Editor besitzt.

 Rechts davon sehen Sie die momentane  Lautstärke. Sie können Sie frei von 0
 bis 63 wählen. Benutzen  Sie dazu den kleinen  Regler oder klicken  Sie die
 Zahl einmal an.

 Darunter befindet  sich ein langer Regler. Damit  wird die Abspielgeschwin-
 digkeit eingestellt. Die beiden Pfeile rechts und links davon halbieren und
 verdoppeln diese (nützlich mit Verdopple/Halbiere Frequenz aus dem Menu).

 Der Rahmen am unteren Fensterrand dient der Anzeige von Nachrichten.

 In der Titelzeile des Fensters wird der  momentan freie Speicher angezeigt,
 geteilt in freies CHIP-, FAST- und GESAMT-RAM. Der @{"Standardsicherungsmodus" LINK menus}
 (8SVX, RAW oder Fragen) wird ebenfalls dort angezeigt.
@ENDNODE

@NODE parameters "Was bedeuten diese Zahlen?"

                               @{fg highlight}PARAMETER@{fg text}

 Die Samplelänge bezeichnet die Menge  Speicher, die für das Sample benötigt
 wird.
 Die Samplerate ist die Geschwindigkeit, mit der das Sample abgespielt wird.
 Eine Samplerate  von 8363 Samples/Sec  bedeutet, daß in  einer Sekunde 8363
 Bytes von Ihrem Sound-Chip (PAULA) abgespielt werden.
 Start- und Endemarken werden durch  Klicken mit der linken Maustaste im Mo-
 nitor gesetzt, wenn ein Sample angezeigt  wird. Das nennt man "Bereich mar-
 kieren". Diese beiden Zahlen zeigen  Ihnen die Positionen der Marken inner-
 halb des Samples.
 Die Position des  Samples im Speicher wird nur  für die "Profis" angezeigt,
 um  die korrekte  Lage im  Speocher zu prüfen. Auch der vom Sample  belegte
 @{"Speichertyp" LINK doublebuffer} wird angezeigt.
@ENDNODE

@NODE doublebuffer "Was zum Kuckuck ist..."

                            @{fg highlight}DOUBLE-BUFFERING@{fg text}

 Der Sample Editor benutzt eine  Technik namens "Double-Buffering", um wert-
 volles CHIP-RAM zu sparen. Daher  werden Samples erst ins FAST-RAM geladen.
 Deim Abspielen wird dann  ein Teil des Samples  ins CHIP-RAM kopiert. Durch
 diese Technik ist es möglich Samples abzuspielen, die länger als 128k sind.
@ENDNODE

@NODE menus "Die oberste Zeile..."
@TOC docs

                                 @{fg highlight}MENUS

 *WICHTIG*@{fg text}  Alle Gadget-Funktionen sind auch als Menupunkte verfügbar. Daher
            werden Sie hier nicht näher erläutert.

 @{b}1. Projekt-Menu@{ub}

 1.1 Alles löschen... (Gadget "Löschen")          Shortcut: RAmiga+L
     Entfernt alle Samples aus dem Speicher und löscht den Puffer.

 1.2 Öffnen...                                    Shortcut: RAmiga+O
     Öffnet einen ASL-Requester um  das Sample fürs Laden  zu wählen. Es ist
     auch möglich, mehrere Samples gleichzeitig zu laden. Klicken Sie einmal
     auf "Alle" und beobachten Sie, was passiert.

 1.3 Sichern                                      Shortcut: RAmiga+S
     Schreibt die Sampledaten mit dem  aktuellen Namen und Pfad auf Diskette
     oder Festplatte.

 1.4 Sichern als...                               Shortcut: RAmiga+A
     Öffnet einen ASL-Requester, in dem der Name zum speichern gewählt wird.
     Gibt es eine Datei mit diesem Namen bereits im gewählten Ordner, werden
     Sie gefragt, ob Sie die alte Datei  mit der neuen überschreiben wollen.
     Damit wird versehentliches Löschen gleichnamiger Samples verhindert.

 1.5 Über...                                      Shortcut: RAmiga+?
     Ein paar Informationen über das Programm und den Autor.

 1.6 Verkleinern                                  Shortcut: RAmiga+W
     Wandelt Sample Editor in ein kleines Fenster, das überall auf der Work-
     bench plaziert werden kann. Um das Programm wieder hervorzuholen, drük-
     ken sie das Close-Gadget oder die rechte Maustaste bei aktivem Fenster.

 1.7 Beenden...                                   Shortcut: RAmiga+Q
     Nun... Hier verlassen Sie das  Programm, wenn Sie wollen. Sample Editor
     fragt automatisch nach, wenn sich noch Samples im Speicher befinden.


 @{b}2. Edit menu@{ub}

 2.1 Bereich ausschneiden (Gadget "Schneiden")    Shortcut: RAmiga+X
     Schneidet den markierten Bereich aus und setzt ihn in den Puffer.

 2.2 Bereich kopieren (Gadget "Kopieren")         Shortcut: RAmiga+C
     Setzt den markierten  Bereich in den  Puffer, läßt aber das Sample, wie
     es ist.

 2.3 Bereich einkleben (Gadget "Einkleben")       Shortcut: RAmiga+V
     Ersetzt  die Daten des  Samples  durch den Inhalt des Puffers. @{fg highlight}BEACHTEN@{fg text}
     Sie, daß dies nur für die Länge des markierten Bereiches gilt. Ist kein
     Bereich gewählt wird der Puffer ab dem Sampleanfang eingeklebt.

 2.4 Bereich einfügen (Gadget "Einfügen")         Shortcut: RAmiga+I
     Ähnlich wie "Einkleben", jedoch  wird das Sample aufgeschnitten und der
     Inhalt des Puffers eingefügt. Das gewählte Sample wird dadurch länger.

 2.5 Bereich anhängen (Gadget "Anhängen")         Shortcut: RAmiga+"+"
     Fügt den Puffer am Ende des Samples an. Dadurch wird das Sample länger.
     Wenn Sie "Anhängen" auf ein leeres Sample anwenden, wird ein neues Sam-
     ple mit benutzerdefiniertem Namen erzeugt.

 2.6 Bereich mischen (Gadget "Mischen")           Shortcut: RAmiga+M
     Arbeitet wie "Einkleben", mischt  allerdings den Puffer und das Sample,
     so daß danach beide Samples zu hören sind.

 2.7 Alles markieren (Gadget "Alles")
     Markiert das komplette Sample.

 2.8 Markierungen löschen (Gadget "Nichts")
     Tja... Löscht die Markierungen. Überrascht?

 2.9 Finde Null vorwärts                          Shortcut: RAmiga+">"
     Setzt die Endemarke auf das nächste Null-Byte des Samples.

 2.10 Finde Null rückwärts                        Shortcut: RAmiga+"<"
      Setzt die Startmarke auf das vorhergehende Null-Byte des Samples.


 @{b}3. Sample-Menu@{ub}

 3.1 Spielen (Gadget)                             Shortcut: RAmiga+P
     Spielt das Sample ab. Ist der Wiederholen-Schalter (s. 3.3) eingeschal-
     tet, wird das Sample immer wieder  von neuem gespielt, bis das "Stopp"-
     Gadget (das vorher das "Spielen" Gadget war)  gedrückt wird. Sie können
     die Abspielrate währenddessen verändern.

 3.2 Spiele Bereich (Gadget "Bereich")            Shortcut: RAmiga+R
     Spielt den Bereich zwischen  Start- und Endmarke ab. Wenn der Wiederho-
     len-Schalter (s. 3.3) an ist, wird  er immer wieder von neuem gespielt,
     bis das "Stopp"-Gadget  gedrückt wird.  Sie können die Abspielrate wäh-
     renddessen verändern.

 3.3 Wiederholen?-Schalter                        Shortcut: RAmiga+T
     Setzen Sie diesen Schalter auf "ein" (ein Haken erscheint vor dem Text,
     wenn das  der Fall  ist), damit ein Sample oder  Bereich wiederholt ge-
     spielt werden soll.

 3.4 Filter?-Schalter                             Shortcut: RAmiga+F
     Schaltet  den 7 kHz-Tiefpaßfilter  des Amigas ein  (beobachten Sie Ihre
     Power-LED beim Abspielen eines Samples).

 3.5 Vergrößern                                   Shortcut: RAmiga+Z
     Zeigt den  gewählten Bereich vergrößert  an. Sie können  diesen Bereich
     mit dem langen Regler unter der Anzeige verschieben.

 3.6 Entfernen... (Gadget "Entfernen")            Shortcut: RAmiga+D
     Entfernt nach einer Sicherheitsabfrage das Sample aus dem Speicher.

 3.7 Klonen (Gadget)
     Erzeugt  eine exakte Kopie des  Samples. Nützlich, wenn  Sie unbekannte
     Auswirkungen testen wollen, damit das Original nicht verloren geht.

 3.8 Umbenennen...                                Shortcut: RAmiga+N
     Nun... Sie können  Ihren Samples eigene Namen  geben, faszinierend! Das
     folgende Fenster erlaubt es Ihnen, den Namen  in den gewünschten zu än-
     dern. "Okay" oder die "Return"-Taste übernimmt den neuen Namen, mit dem
     "Abbruch"-Gadget behalten Sie den alten Namen.

 @{b}4. Effekte-Menu@{ub}
 
 @{fg highlight}*WICHTIG*@{fg text} Die meisten Effekte ändern das ganze Sample oder nur den markier-
           ten Bereich (außer "Resample", "Frequenz verdoppeln/halbieren")

 4.1 Rückwärts (Gadget)
     Dreht das Sample  Byte für Byte herum. Das  bedeutet, es wird rückwärts
     von hinten nach vorne abgespielt.

 4.2 Skalieren... (Gadget "Skalieren")
     Verstärkt oder dämpft die Amplituden  des Samples um eine gegebene Pro-
     zentzahl. Das bewirkt eine  Lautstärkenänderung.  @{fg highlight}WICHTIG@{fg text} Skalieren auf
     0% löscht das  Sample komplett. Weitere  Skalierung hat dann keine Wir-
     kung mehr. Benutzen Sie den Regler, um die neue Lautstärke in % anzuge-
     ben. "Skalieren" startet die Berechnung, "Abbruch" verläßt das Fenster.

 4.3 Einblenden (Gadget)
     Blendet die Lautstärke von 0 (Stille) bis 100% (voll) ein.

 4.4 Ausblenden (Gadget)
     Blendet die Lautstärke von 100% bis 0 aus (wie in den meisten Liedern).

 4.5 "Nullen" (Gadget)
     Füllt das  Sample (oder den Bereich) mit 0 (Stille).  Nützlich, um stö-
     rendes Rauschen in leisen Samplestellen zu löschen.

 4.6 Frequenz verdoppeln
     Löscht jedes zweite Byte des Samples.  Danach wird es mit der doppelten
     Frequenz abgespielt.

 4.7 Frequenz halbieren
     Fügt nach jedem zweiten Byte ein  weiteres ein, um die Länge zu verdop-
     peln. Dieses zusätzliche Byte wird durch Interpolation der beiden Werte
     zwischen denen es gesetzt wird, errechnet, um Aliasing zu vermeiden.

 4.8 Resample... (Gadget "Resample")
     Rechnets die Sampledaten so um, daß es sich auf einer anderen Geschwin-
     digkeit abspielen läßt (für die meisten Musikprogramme, um ein C-Sample
     auf die  Rate 8363 Samples/s oder 16726 Samples/s  zu bringen). Mit dem
     Regler stellen Sie die neue Rate ein, oder benutzen Sie das "8363"-Gad-
     get, um diese Rate direkt zu berechnen.

 4.9 Echo berechnen... (Gadget "Echo")
     Einer der machtvollsten Effekte des Sample Editor. Er fügt Ihrem Sample
     einen Echoeffekt hinzu. Wählen Sie diese Funktion, öffnet sich ein Fen-
     ster mit drei Reglern und zwei Gadgets, mit denen die Echoparameter ge-
     setzt  werden.  "Echo-Delay" ist  die  Zeit, bis das Echo  hörbar wird.
     "Lautstärke" ist die Lautstärke des  alten Signals, das über die beste-
     henden Daten gerechnet wird.  "Dämpfung" ist die Dämpfung des bestehen-
     den Signals, das mit dem Echo gemischt wird.  "Rechnen" startet die Be-
     rechnung, "Abbruch" verläßt das Fenster.

 4.10 Verzerren
      Berechnet eine Verzerrung des  Samples (ich würde es nicht tun wollen,
      aber vielleicht wollen Sie das ja).

 4.11 Positive Amp. abschn.
      Schneidet alle positiven Amplituden des Samples ab.

 4.12 Negative Amp. abschn.
      Wie 4.11, aber diesmal für negative Amplituden.

 4.13 Negative umklappen
      Alle negativen Amplituden werden umgeklappt in den positiven Bereich.

 4.14 Normalize (Gadget)
      Berechnet die maximal mögliche Skalierung, ohne Verzerrung (höchstmög-
      liche Lautstärke). @{fg highlight}WICHTIG@{fg text} Evtl. Rauschen wird ebenfalls lauter!

 4.15 DC-Offset justieren
      Einige Samples schwingen nicht um die korrekte 0-Position. Diese Funk-
      tion  zieht das  Sample an seine korrekte Position.  In manchen Fällen
      ist es nötig, dies zwei oder drei Mal zu machen, aber das ist selten.

 @{b}5. Einstellungen-Menu@{ub}

 5.1 Sicherungsmodus...
     Sample Editor sichert Ihre Samples im  IFF-8SVX  oder RAW Format. Um zu
     verhindern, jedesmal gefragt zu  werden, setzen Sie den Sicherungsmodus
     einmal fest und ändern ihn nur wenn nötig. Die gewählte Einstellung ist
     in der Titelzeile als "8SVX" "RAW" oder "Fragen" zu sehen. Wenn Sie das
     "Fragen"-Gadget wählen, wird das Programm beim nächsten Sichern fragen,
     welchen Sicherungsmodus Sie wollen. Danach wird es diesen Modus für al-
     le weiteren Samples benutzen.

 5.2 Geschwindigkeit...
     Samples, die im Modus "RAW"  oder "PC-WAVE" geladen wurden, haben keine
     Information über  die verwendete Abspielrate. Deshalb muß  das Programm
     eine Rate selbst wählen. Sie können diesen Wert hier einstellen. Wählen
     Sie aus "8363" (Voreinstellung),  "10000", oder der momentan benutzten.
     "Abbruch" verläßt den Requester ohne Änderung.

 5.3 Graphikmodus...
     Es gibt zwei Wege,  ein Sample anzuzeigen:  Durch Wellen oder durch Am-
     plitudenwerte. Probieren Sie aus, welche Sie mehr mögen.

 5.4 Bereichsmodus...
     Sample Editor kann  einen gewählten Bereich auf  zwei Arten darstellen:
     Als ausgefüllten Block oder als Rahmen. Wählen Sie hier den Modus aus.

 5.5 Sichern
     Sichert Ihre momentanen Einstellungen in ENV: und ENVARC:.

 5.6 Laden
     Wie Sie bereits vermutet haben, werden hier die vorher gesicherten Ein-
     stellungen wieder geladen.

     Nun, das war es mit den Menus. Wie oben schon erwähnt, sind die Gadgets
     nur eine andere Art, die Funktionen auszuwählen. Sie finden die Erklär-
     ungen im obigen Text über die Menus.

@ENDNODE

@NODE other "Was haben wir sonst noch..."
@TOC docs

                          @{fg highlight}ANDERE FUNKTIONEN@{fg text}

 o Die Auf/Ab-Pfeile können zum Blättern in den Samples verwendet werden.

 o Die Rechts/Links-Pfeile erhöhen/erniedrigen die Abspielrate um 100.

 o Hält man die  SHIFT-Taste beim Markieren eines  Bereiches, wird nur einer
   der Marker  verschoben, der andere bleibt  an seinem Platz. So können Sie
   den Bereich behalten und nur eine Seite davon verändern.

 o Die Samples können auch über die Tastatur gespielt werden. Ich habe dafür
   die Standard-Protracker Belegung gewählt.

    S D   G H J   Ö        1 2   4 5 6   8
   Y X C V B N M , .      Q W E R T Z U I O

   Im Augenblick fonktioniert dies nur  bei Samples kleiner als 20k korrekt.
   Längere werden  ebenfalls abgespielt, stoppen aber  nicht, wenn die Taste
   losgelassen wird. Dazu muß man die Maus benutzen. Das wird aber noch...

 o Mit der HELP-Taste kommen Sie in dieses Dokument. Sie können weiterarbei-
   ten, während die Anleitung im Hintergrund liegt.

 o Wenn Sie den Sample Editor von der Workbench gestartet haben, wird er die
   folgenden Tooltypes suchen:

   SAMPLEDIR=<Pfad> /* bestimmt den Pfad, wo Ihre Samples sich befinden */
                    /* z.B.: SAMPLEDIR=SYS:Sounds */
   PATTERN=<#?>     /* Setzt das Suchmuster für den File-Requester */
                    /* z.B.: PATTERN=#?.8SVX */
   DOCVIEW=<Pfad>   /* Setzt Pfad und Name für Ihren Guide-Anzeiger */
                    /* z.B.: DOCVIEW=C:MultiView SampleEditorGerman.guide */

 o Dieselben Schlüsselworte  (oder ihre Abkürzungen DIR, PAT und DOC) können
   vom CLI aus benutzt werden.
   Beispiel:
   SampleEditor DIR SAMPLES: PAT #?.8SVX DOC C:MultiView SampleEditor.guide

@ENDNODE

@NODE thanks "Zuletzt, doch nicht das Letzte..."
@TOC main

                @{fg highlight}VIELEN DANK - VIELEN DANK - VIELEN DANK@{fg text}

 Ich möchte den folgenden Leuten danken:

 @{b}1. Wouter van Oortmerssen ($#%!):@{ub}
    "Es war  dunkel,  ich konnte nichts  sehen,  aber ich sah  ein Licht..."
    Das waren meine  Gedanken, als ich deinen Amiga-E Compiler  erhielt. Bis
    dahin war keine Programmiersprache so gut. Basic ist zu lahm, 68000-Ass.
    ist sehr schnell aber  unkomfortabel, C ist  Chaos, Pascal  zu streng...
    Amiga-E macht Spaß!

 @{b}2. Markus B. aus W.:@{ub}
    für einige  sehr gute Tips  und  moralische Unterstützung  (ich finde es
    toll, wenn du hier sitzt und Geschichten liest/schreibst 8-)

 @{b}3. Ulrich T. aus M.:@{ub}
    für die Unterhaltung ;-).

 @{b}4. Alfred B. aus S.:@{ub}
    dafür,  daß du  mir Amiga-E  kopiert hast. Du  weißt nicht, was du damit
    *WIRKLICH* getan hast.

 @{b}5. Martin Laubach:@{ub}
    für ARQ. Es arbeitet sich einfach leichter mit deinem Requestern 8-D.

 @{b}6. Der Freak@{ub}, der mir seinen 1200HD 213MB verkauft hat... (Er hat jetzt ein
    NES 8-D)

@ENDNODE

@NODE formats "Alles, was ich kenne..."
@TOC docs

                            @{fg highlight}ERKANNTE SAMPLEFORMATE@{fg text}

 @{b}1. IFF-8SVX (8 Bit MONO):@{ub} Dies ist  eines der  meistbenutzten Sampleformate
                           auf dem  Amiga. Wie  bei allen IFF-Formaten  kann
                           man hier egene Chunks  definieren, um Daten darin
    @{fg highlight}LADEN/SICHERN@{fg text}          abzulegen. Sample Editor  fügt einen "MARK" chunk
                           ein, in dem die Positionen der Start- und Endmar-
                           ken stehen, wenn ein Ausschnitt angewählt war.

 @{b}2. RAW DATA (8 Bit MONO):@{ub} Dies ist augenblicklich der meistbenutzte Sample-
                           standard  auf dem  Amiga. Er besteht  nur aus den
    @{fg highlight}LADEN/SICHERN@{fg text}          reinen  Sampledaten  ohne weitere  Informationen,
                           wie Abspielrate, Markierungen usw.

 @{b}3. WAVE     (8 Bit MONO):@{ub} Auf MS-DOS Rechnern  (Intel outside ;-) führender
                           Standard, um Samples zu sichern. Ich habe ihn mit
    @{fg highlight}NUR LADEN@{fg text}              aufgenommen, um PC-Samples  leichter konvertieren
                           zu können (sehen Sie sich die CD-ROMS mal an 8-).
@ENDNODE

@NODE history "Was ist neu seit V1.0?"
@TOC docs

 @{fg highlight}V1.2 (21.02.1995)
 ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯@{fg text}
 - CLI-Argumente SAMPLEDIR=DIR, PATTERN=PAT und DOCVIEW=DOC hinzugefügt.
 - Diverse kleinere korrekturen am Source-Code
 - Verbesserte Gadget-Handling Routine.
 - Sample-Monitor umgedreht.

 @{fg highlight}V1.2 (07.02.1995)
 ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯@{fg text}
 - Unterstützt jetzt die Locale.Library.
 - Deutschen Catalog geschrieben.
 - Deutsche Dokumentation geschrieben.
 - Keyfile darf in DEVS:, L:, S:, ENV:, oder dem Programmverzeichnis stehen.

 @{fg highlight}V1.1 (13.01.1995)
 ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯@{fg text}
 - ToolTypes SAMPLEDIR, PATTERN und DOCVIEW hinzugefügt.

 @{fg highlight}V1.1 (14.12.1994)
 ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯@{fg text}
 - Gadgets für doppelte/halbe Geschwindigkeit hinzugefügt.
 - Sample Editor hatte Probleme, IFF-Samples zu lesen, deren Chunks nicht an
   Langwortgrenzen standen. Das ist nun behoben.
 - Zoom Range kann nun durch das Sample bewegt werden.

 @{fg highlight}V1.0 (16.11.1994)
 ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯@{fg text}
 - Erstes beta-Release.

@ENDNODE

@NODE bugs "Tut mir leid, aber..."
@TOC docs

                               @{fg highlight}BEKANNTE FEHLER
                               ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯@{fg text}
 o Die  Vergrößern-Funktion zeigt  am Ende des Samples  einige Daten an, die
   nicht zum Sample gehören. Ich arbeite daran. Bis dahin wird es allerdings
   kaum zu Problemen kommen.

@ENDNODE
