              Hinweise zur Benutzung von "PhotoworX Pro"
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Diese  Datei  enthält Informationen zur Benutzung von "PhotoworX Pro",
die  zum  Zeitpunkt der Drucklegung des Handbuchs noch nicht verfügbar
waren.
   Bitte  lesen  Sie  sich  die  Liste  der  Hinweise  genau durch, um
Probleme im Umgang mit dem Programm zu vermeiden.

                                  *

· In  der  Schublade "Rexx" (nicht sichtbar) der Installationsdiskette
  befinden    sich    sechs    Beispielprogramme,    die    bei    der
  Programminstallation  mit  auf  die  Festplatte kopiert werden. Alle
  sechs  Programme  sind  deutschsprachig  dokumentiert und sollen als
  erste  Hilfestellung  zur  Entwicklung  eigener  ARexx-Programme für
  "PhotoworX  Pro"  dienen.  Konkret  stellen  die  Programme folgende
  Funktionen zur Verfügung:

  - Normalize.pwx

    Dieses Programm kann als Beispiel zur Verwendung als "ARexx-Befehl
    bei Doppelklick" auf ein Bild des Kontaktabzuges verwendet werden.
    Es  lädt  genau  ein  gerade  im  Kontaktabzug markiertes Bild und
    wendet den "Normalisieren"-Filter darauf an.

  - SampleMenu.pwx

    Ein  Beispiel zur Erzeugung eines Anwendermenüs. Vier Menüeinträge
    werden erzeugt, die beim Anwählen ARexx-Programme aufrufen. Dieses
    Programm  eignet  sich dafür, als STARTUP-Programm gleich nach dem
    Programmstart  von  "PhotoworX  Pro" aufgerufen zu werden. Hierfür
    fügt  man  zu  den  Programmmerkmalen (engl. "icon tooltypes") den
    Eintrag "STARTUP=SampleMenu.pwx" hinzu.

  - ScaleToOverscan.pwx

    Mit  diesem Programm läßt sich die Größe eines geladenen Fotos auf
    die Maße einer Overscan-Bildschirmauflösung verkleinern.

  - SlideShow.pwx

    Dieses  Programm  implementiert  eine  einfache Diaschau-Funktion.
    Alle  Bilder  der  gerade  eingelegten Photo CD werden geladen und
    angezeigt.

  - ToADPro.pwx

    Das aktuelle Foto wird von diesem Programm an ADPro weitergegeben.
    Das  Programm  sollte  vor der ersten Benutzung abgeändert werden,
    nähere Informationen hierzu sind im Programmkopf zu finden.

  - ToStudio.pwx

    Mit  diesem  Programm  wird  die  Druckfunktion des "Studio v2.0"-
    Programmes   angesteuert.  Das  aktuelle  Foto  wird, nachdem  die
    notwendigen  Druckeinstellungen  gemacht  worden  sind,  über  die
    Druckfunktion des "Studio"-Programmes ausgegeben.

· Was  ist  zu  tun,  wenn  das  Programm  beim  ersten Starten keinen
  Bildschirm öffnen kann?

  "PhotoworX Pro" versucht beim ersten Starten einen Bildschirm in der
  Größe  und  Auflösung  des  Workbench-Bildschirms zu öffnen. Hierbei
  kann  es  unter  Umständen  zu  Speichermangelsituationen kommen. In
  diesem   Fall   ist   zu   empfehlen,   Ausmaße  und  Auflösung  des
  Workbench-Bildschirms  vor dem Starten von "PhotoworX Pro" weiter zu
  reduzieren, bis keine Probleme mehr auftreten.

· "PhotoworX Pro"  meldet,  daß  es  kein  Fenster öffnen  könne.  Wie
  schafft man Abhilfe?

  Da  die  Benutzeroberfläche  von "PhotoworX Pro" an der Größe des zu
  benutzenden  Bildschirmzeichensatzes ausgerichtet ist, kann es unter
  Umständen  zu Platzproblemen kommen. Es wird zwar im Bedarfsfall auf
  einen kleineren Zeichensatz zurückgeschaltet, aber wenn alle Stricke
  reißen  erscheint  eine  Fehlermeldung.  In  diesem  Fall sollte ein
  anderer   Bildschirmzeichensatz   gewählt  werden.  Ist  dies  nicht
  möglich,  da  z.B.  das Fenster zum Ändern der Programmeinstellungen
  nicht   zu  öffnen  ist,  kann  man  sich  auch  durch  kurzzeitiges
  Umbenennen   der   Programmeinstellungsdatei,   und  Neustarten  des
  Programmes behelfen.
     Kann  "PhotoworX  Pro"  schon  beim  ersten  Starten kein Fenster
  öffnen,  sollte  man den Bildschirmzeichensatz der Workbench ändern,
  da  dieser beim ersten Programmstart übernommen wird, und "PhotoworX
  Pro" noch einmal starten.

· Was ist zu tun, wenn "PhotoworX Pro" das installierte Grafikanzeige-
  modul nicht erkennt?

  Damit  "PhotoworX Pro" ein Grafikanzeigemodul als benutzbar erkennt,
  müssen  bestimmte  Bedingungen  erfüllt sein, die nur dem jeweiligen
  Modul  bekannt  sind. Es meldet "PhotoworX Pro" beim Aufruf dann, ob
  es bereit ist, oder nicht.

· Bei  der Benutzung der "Retina" Grafikkarte treten krasse Farbfehler
  in der Darstellung von einzelnen Bildern auf. Wo liegt das Problem?

  Es   sind  Unverträglichkeiten  zwischen  "PhotoworX  Pro"  und  der
  Betriebssoftware  der "Retina" Grafikkarte bekannt, die aber unseres
  Wissens  nach  nur  im Zusammenhang mit der "AA-Emulation" der Karte
  auftreten. Obwohl "PhotoworX Pro" sich nachweislich korrekt verhält,
  hat  die  Retina-Betriebssoftware große Schwierigkeiten, den Bildern
  die   korrekten  Farbwerte  zuzuordnen.  Um  derartige  Probleme  zu
  vermeiden,  sollte  man  die "AA-Emulation" deaktivieren oder darauf
  achten, nie Bildschirme mit mehr als 16 Farben zu öffnen.

· Beim   Lesen   des   Kontaktabzuges   können   bei   einigen  CD-ROM
  Dateisystemen  Probleme auftreten, die bis zu Systemabstürzen führen
  können. Wie schafft man Abhilfe?

  "PhotoworX  Pro" verwendet asynchrone Dateioperationen, um das Lesen
  von  der  Photo  CD  zu beschleunigen. Einige Dateisystem kommen mit
  diesen  Operationen  nicht  zurecht,  üblicherweise  halten sie beim
  Lesen  des  letzten Bildes des Kontaktabzuges an. Meist folgt darauf
  ein Systemabsturz oder ein Stillstand des gesamten SCSI-Systems. Die
  asynchronen  Dateioperationen  (in  der  Dokumentation unter `Cache'
  aufgeführt)    lassen    sich    durch    das   Programm-Merkmal/den
  Aufrufparameter   `NOCACHE'  deaktivieren.  Man  befrage  hierzu  im
  Bedarfsfall  das Kapitel `Programm-Merkmale und Aufrufparameter' des
  Handbuchs.

· "PhotoworX Pro" arbeitet nicht korrekt mit `MFR' zusammen!

  Aufgrund bekannter Unverträglichkeiten von `MFR' und "PhotoworX Pro"
  wird  empfohlen,  die  Funktionen  des  `MFR'  für  "PhotoworX  Pro"
  abzuschalten.  Wie  dies zu machen ist, ist in der Dokumentation zum
  `MFR' nachzulesen.
