#301# #296# 55% #297# 30% #298# 15% #299# 7,2% #300# 80,0% #303# 7,0% ° #9# (#186# Eisenerz, Chrom, Kupfer und Steinkohle) ° Erdgas- und #162# ° #22# und #13# ° #24# (Montage importierter Teile) ° #60# ° #89# ° #69# ° #117# ° #180# und #42# ° #26# und #95# ° #55# (#181# Baumwolle, Tabak, Weizen, Oliven, Mohn, Gemüse, Südfrüchten und Haselnüssen ° #23# Chrom, Kupfer, Metallwaren, Nutzholz, Baumwolle, Textilien, Tabak, Haselnüssen, Rosinen, Weintrauben, Pfirsichen und Nektarinen Fast die Hälfte der Bevölkerung der Türkei ist in der Land- wirtschaft beschäftigt, die etwa ein Sechstel zum Gesamt- export (weltgrößter Produzent von Haselnüssen, sechster Weltrang bei Baumwolle) beiträgt. Zur Eigenversorgung werden intensiv Weizen und Oliven angebaut. Die Industrie beruht vorwiegend auf den Erdöl- und Erdgas- vorkommen im Osten des Landes und der Förderung und Weiter- verarbeitung von Eisenerz, Chrom (vierter Weltrang) und Steinkohle. Neben den Einnahmen aus dem #160# sind die Überweisungen von im Ausland arbeitenden Türken die wichtigste Devisen- quelle des Landes. Die Türkei fördert bereits seit einigen Jahren die verstärkte Nutzung der Wasserkraft. Der Bau einer ganzen Reihe von Stau- dämmen führte allerdings auch zu außenpolitischen Konflikten mit den Nachbarländern, die ihre Wasserversorgung gefährdet sahen. Die türkische Wirtschaft konnte in den letzten Jahren durch hohe ausländische Investitionen und einem boomenden Touris- mussektor hohe Wachstumsraten verbuchen. Gerade der Fremden- verkehr wird in den letzten Jahren aber durch die eskalieren- den Auseinandersetzungen zwischen türkischer Regierung und den Kurden belastet, da diese immer wieder Anschläge auf Tou- ristenorte verüben. Problematisch bleiben auch weiterhin die defizitären Staats- betriebe und die hohe Inflation (Staatsverschuldung im Aus- land mehr als 50% des BIP). Zur Förderung der Wirtschaft wurde zum 01.01.1996 eine Zollunion mit der EU vereinbart. #302# Deutschland, USA, Italien, Rußland, Frankreich ##