Copyright (C) 1994-1995 Alexander Stirmlinger

   Das Programm `NetCall' ist ShareWare. Alle Rechte an Programm,
Dateien und Anleitung liegen vollständig beim Autor. Das Programmpaket
und dessen Dateien (Hauptprogramm, Anleitungen sowie das Keyfile)
dürfen nicht verändert werden.  Desweiteren dürfen weder Dateien aus
dem Paket entfernt oder welche hinzugefügt werden.

   Für die Weitergabe des das Programmpaket enthaltenden Datenträgers
darf maximal die Gebühr, die Fred Fish  für eine seiner "Library
Disks" erhebt, verlangt werden.



                          NetCall - Release 2

                  Poll-Handler für Fido-Netz-Systeme

                             Version 2.0b

                Benutzerdokumentation (Stand: 22.04.95)

              Copyright © 1994-1995 Alexander Stirmlinger

                      "Amiga - keep the faith..."

Allgemeines
***********

Merkmale von NetCall
====================

   * Erleichtert das Versenden von File-Requests und Crash-Mails
     (Anzeige und Auswahl der Aufträge in einem List-View-Gadget).

   * Ermöglicht das automatisierte Pollen bei allen Lines des
     Zielsystems  (bei "BUSY" wird automatisch auf der nächsten Line
     gepollt).

   * REQ-File Editor ('Datei anfordern'), um REQ-Files im Outbound zu
     erstellen  bzw. zu ändern.

   * Sucht asynchron (auch während schon gepollt wird) ihn der
     Nodeliste  nach weiteren Lines des Zielsystems (z.B. beim Crashen
     oder Frequesten).

   * Unterstützt/erleichtert Multi-Bossing.

   * Erleichtert das Pollen bei einer Line des Bosses, die nicht in der
     Nodeliste  gelistet ist.

   * Das eigene Passwort wird beim Crashen oder Frequesten automatisch
     verborgen.

   * Option zum unbeaufsichtigten Arbeiten.

   * Unterstützt TrapDoor im resistenden oder im Shell-Modus.

   * Font-sensitive GUI.

   * Eigener Public-Screen auf Wunsch.

   * Leitet Fenster des Mailers auf beliebigen Public-Screen um (ohne
     die  Konfiguration des Mailers zu verändern).

   * Benutzer-definierbares Menü (Benutzer-Befehle).

   * Umfangreiche Konfigurierbarkeit.

   * Zahlreiche Übergabeparameter als Shell-Argumente.

   * Lokalisation (ab OS2.1).

   * Verbergen (Iconify)-Funktion (mit "QUIET"-Modus).

Copyright
=========

   Copyright (C) 1994-1995 Alexander Stirmlinger

   Das Programm `NetCall' ist ShareWare. Alle Rechte an Programm,
Dateien und  Anleitung liegen vollständig beim Autor. Das
Programmpaket und dessen Dateien  (Hauptprogramm, Anleitungen sowie das
Keyfile) dürfen nicht verändert werden.   Desweiteren dürfen weder
Dateien aus dem Paket entfernt oder welche hinzugefügt  werden.

   Das Keyfile ist für seinen Eigentümer personalisiert und darf
nicht verändert,  verkauft, vermietet oder verliehen werden.

Garantie
========

   Für `NetCall' kann vom Autor keine Garantie für das einwandfreie
und  fehlerfreie Arbeiten des Programms übernommen werden.

   Ich bin jedoch bemüht, alle evtl. vorhandenen Fehler aus dem
Programm zu  beseitigen.

   Für Anregungen und konstruktive Kritik bin ich jederzeit dankbar.
(*Note Erreichbarkeit des Autors: AUTHOR.)

       THERE IS NO WARRANTY FOR THE PROGRAMS, TO THE EXTENT PERMITTED
     BY APPLICABLE LAW.  EXCEPT WHEN OTHERWISE STATED IN WRITING THE
     COPYRIGHT HOLDERS AND/OR OTHER PARTIES PROVIDE THE PROGRAMS "AS
     IS" WITHOUT WARRANTY OF ANY KIND, EITHER EXPRESSED OR IMPLIED,
     INCLUDING, BUT NOT LIMITED TO, THE IMPLIED WARRANTIES OF
     MERCHANTABILITY AND FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE.  THE
     ENTIRE RISK AS TO THE QUALITY AND PERFORMANCE OF THE PROGRAMS IS
     WITH YOU.  SHOULD THE PROGRAMS PROVE DEFECTIVE, YOU ASSUME THE
     COST OF ALL NECESSARY SERVICING, REPAIR OR CORRECTION.
     
       IN NO EVENT UNLESS REQUIRED BY APPLICABLE LAW OR AGREED TO IN
     WRITING WILL ANY COPYRIGHT HOLDER, OR ANY OTHER PARTY WHO MAY
     REDISTRIBUTE THE PROGRAMS AS PERMITTED ABOVE, BE LIABLE TO YOU
     FOR DAMAGES, INCLUDING ANY GENERAL, SPECIAL, INCIDENTAL OR
     CONSEQUENTIAL DAMAGES ARISING OUT OF THE USE OR INABILITY TO USE
     THE PROGRAMS (INCLUDING BUT NOT LIMITED TO LOSS OF DATA OR DATA
     BEING RENDERED INACCURATE OR LOSSES SUSTAINED BY YOU OR THIRD
     PARTIES OR A FAILURE OF THE PROGRAMS TO OPERATE WITH ANY OTHER
     PROGRAMS), EVEN IF SUCH HOLDER OR OTHER PARTY HAS BEEN ADVISED
     OF THE POSSIBILITY OF SUCH DAMAGES.

Einschraenkungen der unreg. Version
===================================

   * Nervende Requester

   * Nervende Warte-Funktion (zufällig)

Installation
************

Hardwarevoraussetzungen
=======================

   `NetCall' selbst stellt keine besonderen Ansprüche an die Hardware.
`NetCall' ist auf jedem Amiga mit mindestens 512 KB RAM lauffähig.

Softwarevoraussetzungen
=======================

   `NetCall' arbeitet mit jeder Betriebssystem Version ab OS 2.04
aufwärts,  wobei die Versionen OS 3.x selbstverständlich auch
unterstützt werden.

   Außerdem benötigen Sie "TrapDoor"(1)   (nicht im `NetCall'-Archiv
enthalten) als  Fido-Mailer. Andere Fido-Mailer können nur verwendet
werden, wenn diese zu "TrapDoor" aufrufkompatibel sind und ein zu
"TrapDoor"  kompatibles LogFile schreiben (das LogFile wird von
`NetCall' ausgewertet).

   ---------- Footnotes ----------

   (1)  "TrapDoor" ist Copyright  (C) Maximilian Hantsch und Martin
Laubach

Installer
=========

   Die Installation wird einfach durch den "Installer" von Commodore
durchgeführt.   Die Installation wird durch Doppelklick auf das
'Install_`NetCall''-Icon  gestartet. Alle nötigen Dateien werden dabei
auf Ihre Festplatte kopiert.

   Nach der Installation muß `NetCall' noch auf Ihre Wünsche bzw. auf
Ihre  Mailer-Software angepasst werden. Näheres hierzu lesen Sie bitte
im  Konfigurations-Kapitel dieser Anleitung. *Note Konfiguration:
CONFIG.

   Für den "Installer" gelten die folgenden Bestimmungen:

   Installer and Installer project icon  (c) Copyright 1991-93
Commodore-Amiga, Inc.  All Rights Reserved.   Reproduced and
distributed under license from Commodore.

   INSTALLER SOFTWARE IS PROVIDED "AS-IS" AND SUBJECT TO CHANGE;  NO
WARRANTIES ARE MADE. ALL USE IS AT YOUR OWN RISK. NO LIABILITY  OR
RESPONSIBILITY IS ASSUMED.

Start von der Shell
===================

   Beim Start über die Shell verarbeitet `NetCall' folgende
Übergabeparameter:

      POLLID,CALL/K,CONFIG/K,OUTBOUND/K,PUBSCREENNAME/K,NOREQ/S,
      NOPOLL/S,NOCRASH/S,NOFREQ/S,ALLACTIVE/S,OPENBIG/S,TERMREQS/S,
      TELL/S

`POLLID POLLID(S)'
     Kennung ("ID") bei welchen Bossen gepollt werden soll. Welche
     Kennungen verwendet werden können, hängt von den
     "BOSS"-Einträgen  in der Konfigurationsdatei `NetCall.cfg' ab
     (Groß/Klein-Schreibung beachten).   Als POLLID darf ein gültiges
     AmigaDOS-Pattern übergeben werden.   `POLLID (BOX1|BOX2' würde
     `NetCall' dazu veranlassen bei  "BOX1" und "BOX2" zu pollen.

`CALL NODE/PHONE'
     Nodenummer oder Telefonnummer, bei der gepollt werden soll

     (z.B. `CALL 2:246/1045').

`CONFIG CONFIG-FILE'
     Diese Konfigurationsdatei, statt die Standard-Konfiguration
     verwenden (z.B. `CONFIG Work:NetCall/Config2.cfg').

`OUTBOUND OUTBOUND-PATH'
     Dieses Outbound-Verzeichnis, statt das "OUTBOUND"-Verzeichnis  in
     der Konfigurationsdatei verwenden.

`PUBSCREENNAME PUBSCREENNAME'
     `NetCall' und den Mailer auf diesen Public-Screen umleiten.

`NOREQ'
     In einem Fehlerfall soll `NetCall' die Fehlermeldung nicht  über
     Requester, sondern über "StdIO" ausgeben.

`NOPOLL'
     In die ToDo-Liste keine Einträge aufnehmen, bei denen gepollt
     werden soll (Bosse).

`NOCRASH'
     In die ToDo-Liste keine Einträge aufnehmen, zu denen gecrasht
     werden soll.

`NOFREQ'
     In die ToDo-Liste keine Einträge aufnehmen, bei denen frequestet
     werden soll.

`ALLACTIVE'
     Alle Einträge in der ToDo-Liste sofort als aktiv markieren und
     sofort nach  Programmstart beginnen zu Pollen.

`OPENBIG'
     `NetCall' soll sein großes (zwei ListView-Gadgets, ein
     Text-Gadget) Fenster  öffnen.

`TERMREQS'
     Wird diese Option angegeben, terminiert `NetCall' selbstständig
     Requester  (auch im Fehlerfall!) und ermöglicht so
     unbeaufsichtigtes Arbeiten.

`TELL'
     Wenn "TrapDoor" resistend im Hintergrund läuft, kann `NetCall'
     "TrapDoor"  über den "TrapTell"-Befehl steuern. Soll diese Option
     eingeschaltet werden,  muß "TELL" übergeben werden. Zusätzlich
     muß in der `NetCall.cfg'-Datei  das "TrapTell"-Kommando angegeben
     werden.   *Note Konfiguration von NetCall: CONFIG.

Start von der Workbench
=======================

   `NetCall' kann einfach durch das Doppelklicken auf das Programm-Icon
gestartet werden.

   Im den "ToolTypes" der Programm-Icons können folgende
Übergabeparameter  angegeben werden:

`ARGS = <SHELL-ARGS>'
     Alle Parameter, die als Shell-Argumente übergeben werden können,
     können auch als ARGS-ToolType im Programm-Icon angegeben werden.
     *Note Start von der Shell: SHELL.

`TOOLPRI = <PRIORITY (-127 TO 128)>'
     Taskpriorität von `NetCall'.

Konfiguration
*************

Die Konfigurations-Datei NetCall.cfg
====================================

   Die Konfigurations-Datei von `NetCall' wird beim Programmstart in
folgenden  Verzeichnissen gesucht:

  1. In Mail:

  2. Im aktuellen Verzeichnis beim Start von `NetCall'

  3. In dem Verzeichnis, auf das die Env-Variable "NETCALLCONFIG" zeigt

  4. Shell-Argument "CONFIG" (*Note Start von der Shell: SHELL.)


   Die Konfigurations-Datei von `NetCall' ist folgendermaßen
aufgebaut:

`OUTBOUND "PFAD"'
     Outbound-Verzeichnis des Mailers (z.B. `Mail:Outbound').

`NODELIST "PFAD"'
     Verzeichnis, in welchem die Nodeliste zu finden ist (z.B.
     `Mail:Nodelist').

`MAILER "PFAD/MAILER"'
     TrapDoor-Mailer (z.B. `Mail:Bin/TrapDoor').

`TRAPTELL "PFAD/TRAPTELL"'
     Soll `NetCall' "TrapDoor" nicht als Programm starten, sondern über
     "TrapTell" ansteuern, muß hier der "TrapTell"-Befehl des
     "TrapDoor"-Pakets angegeben werden. Um die Tell-Funktion
     einzuschalten, muß  "TELL" als Shell-Argument an `NetCall'
     übergeben werden.   *Note Start von der Shell: SHELL.

`ARGAPPEND "MAILER SHELL-ARGUMENTE"'
     Shell-Argumente, die beim Start des Mailers übergeben werden
     sollen. Damit  `NetCall' richtig arbeiten kann, ist es notwendig,
     daß nicht "TrapDoor"  sondern `NetCall' selbst den Retry
     übernimmt. Dazu muß `RETRIES 0' in  die `TrapDoor.cfg'
     eingetragen werden. Alternativ hierzu kann dieser Parameter
     jedoch als Shell-Argument an den Mailer übergeben werden.   *Note
     Konfiguration von TrapDoor: TRAPDOORCFG.

     (z.B. `RETRIES 0').

`ARGAPPENDICONIFIED "MAILER SHELL-ARGUMENTE"'
     Zusätzliche Shell-Argumente für den Mailer, wenn `NetCall'
     iconifiziert wurde  (z.B. `QUIET', dann öffnet "TrapDoor" keine
     Fenster, wenn `NetCall'  verborgen wurde).

`TDLOGFILE "PFAD/TRAPDOOR-LOGFILE"'
     LogFile von TrapDoor (z.B. `Mail:Logs/TrapDoor.log').

`NETCALLSTART "SHELL-BEFEHLSZEILE"'
     DOS-Befehlszeile, die beim Start von `NetCall' aufgerufen wird.

`NETCALLEND "SHELL-BEFEHLSZEILE"'
     DOS-Befehlszeile, die beim Verlassen von `NetCall' aufgerufen wird.

`AFTERSESSION "SHELL-BEFEHLSZEILE"'
     DOS-Befehlszeile, die nach jedem Poll ausgeführt wird.

`HELPCOMMAND "SHELL-BEFEHLSZEILE"'
     Befehl, der beim Druck der <"HELP">-Taste ausgeführt wird

     (Bsp: `SYS:Utilities/AmigaGuide HELP:NetCall.guide PUBSCREEN
     NETCALL').

`STARTUPDELAY SEKUNDEN'
     Zeit in Sekunden, die vor dem eigentlichen Pollen beim Start von
     `NetCall'  gewartet werden soll. Durch die Verzögerung ist es
     möglich, nicht gewünschte  Einträge zu deaktivieren. Diese
     Variable wird nur aktiv, wenn als Shell-Argument  "ALLACTIVE"
     übergeben wurde. (`STARTUPDELAY 0' bedeutet, daß sofort  mit dem
     Pollen begonnen werden soll).

`REDIALDELAY SEKUNDEN'
     Zeit in Sekunden, die bei "BUSY" gewartet werden soll.

`MAXRETRIES RETRIES'
     Wird diese Anzahl von Retries überschritten, deaktiviert `NetCall'
     automatisch alle aktiven Einträge. (`MAXRETRIES 0' bewirkt, daß
     niemals  selbstständig deaktiviert wird.

`MULTILINE'
     Automatische Suche nach anderen Lines eines Zielsystems in der
     Nodeliste ein  ("NOMULTILINE", wenn nicht erwünscht).

`AUTOQUIT'
     `NetCall' wird automatisch verlassen, wenn alles
     verschickt/empfagen wurde ("NOAUTOQUIT", wenn `NetCall' nicht
     automatisch verlassen werden soll).

`MAILERABORT (ABORTNETCALL|CONTINUE|REQUEST)'
     Wird der Mailer abgebrochen (User-Break, <"ESC">), kann `NetCall':

        * auch sofort abgebrochen werden ("MAILERABORT ABORTNETCALL")

        * bei der nächsten Node pollen   ("MAILERABORT CONTINUE")

        * einen Requester öffnen         ("MAILERABORT REQUEST")

`SAVELASTPOLLDATE'
     Ist diese Option aktiviert, wird das Datum des letzten
     erfolgreichen Anrufs beim  Boss im ListView-Gadget angezeigt und
     abgespeichert. `NetCall' benutzt dabei  eine Datei namens
     `NetCall.polldates', die sich entweder in `Mail:' oder  im
     aktuellen Verzeichnis befinden darf. ("NOSAVELASTPOLLDATE", falls
     diese  Option nicht gewünscht wird).

`OPENPUBSCREEN "SCREENNAME" BREITE HöHE TIEFE SCREENMODEID'
     Eigenen PubScreen für `NetCall' öffnen. Die Zahlenangaben
     müssen in  Dezimalwerten erfolgen. Zur Selektion des "ScreenModes"
     kann das Utility  "ScreenModeViewer" verwendet werden.   (Bsp:
     `NETCALL 640 256 2 167936').

`PUBSCREEN "SCREENNAME"'
     `NetCall' auf diesem PubScreen öffen. Ist dieser Screen nicht
     vorhanden, wird  `NetCall' auf der Workbench geöffnet. Soll
     `NetCall' auf seinem 'eigenen'  PubScreen öffnen, muß der Name
     bei "OPENPUBSCREEN" und bei "PUBSCREEN"  gleich sein! (Bsp:
     `NETCALL').

`SCREENTOFRONT'
     Soll der Screen, auf dem `NetCall' sein Fenster öffnet,
     automatisch nach vorne  gebracht werden, kann "SCREENTOFRONT"
     spezifiziert werden. ("NOSCREENTOFRONT"  falls nicht erwünscht).

`BACKDROPWINDOW'
     `NetCall' kann auf Wunsch ein unsichtbares Backdrop-Fenster auf
     seinem eigenen  PubScreen öffnen. Ist diese Option eingeschaltet,
     kann das `NetCall'-Menü auch  selektiert werden, falls die linke
     Maustaste außerhalb des `NetCall'-Fensters  gedrückt wird.
     Dieses Option wird nur aktiv, falls `NetCall' seinen eigenen
     PubScreen öffnet. Ein Backdrop-Fenster benötigt *keinen*
     zusätzlichen  Speicherplatz, kann aber, besonders bei vielen
     offenen Fenstern, den Bildschirmaufbau  verlangsamen.
     "NOBACKDROPWINDOW" falls nicht erwünscht.

`PUBSCREENMAILER "SCREENNAME"'
     Der Mailer kann optional auf diesem PubScreen geöffnet werden.
     (Bsp: `Workbench').

`WINDOW X/Y/BREITE/HöHE'
     Fenstergröße (Fenster mit beiden ListView-Gadgets und
     TextGadget).

     (Bsp: `30/30/400/180').

`WINDOWZOOM X/Y/BREITE/HöHE'
     Fenstergröße des gezoomten Fensters (Fenster nur mit
     Text-Gadget). Statt der Höhe  kann "AUTO" angegeben werden, dann
     wird die Fensterhöhe dem aktuellen  Zeichensatz angepasst). (Bsp:
     `30/30/400/AUTO').

`WINDOWFILEREQ X/Y/BREITE/HöHE'
     Fenstergröße des REQ-File Editors.

     (Bsp: `50/40/190/240').

`WINDOWFILEREQZOOM X/Y/BREITE/HöHE'
     Fenstergröße des REQ-File Editors im gezoomten Zustand.

     (Bsp: `50/40/200/100').

`WINDOWACTIVATE'
     `NetCall'-Fenster beim Öffnen aktivieren.

     ("NOWINDOWACTIVATE" falls nicht erwünscht)

`WINDOWFONTNAME "FONTNAME"'
     Zeichensatz für ListView-Gadgets (z.B. `topaz.font').

`WINDOWFONTSIZE HöHE'
     Zeichensatz-Höhe für ListView-Gadgets (z.B. `8').

`LVITEMHEIGHT PIXEL'
     Zwischenraum (in Pixel) zwischen den Einträgen im ListView-Gadget
     (z.B. `1').

`OPENBIG'
     Ist "OPENBIG" spezifiziert, öffnet `NetCall' immer sein großes
     Fenster. ("NOOPENBIG" falls nicht erwünscht).

`SEARCHOPTS 5/6'
     Such-Optionen (für "MULTILINE"). Diesen Eintrag nicht verändern.

`SEARCHPATTERN  "PATTERN"'
     Alle Nodes mit diesen FidoFlags in die Liste aufnehmen.
     `~(#?ISDN#?)' nimmt also alle analoge Nodes auf. Dieser Eintrag
     wird nur wirksam, wenn "MULTILINE" gesetzt ist.   (Bsp:
     `~(#?ISDN#?)').

`SUPRESSREQ "TRAPDOOR ERROR"'
     `NetCall' kann optional seine Fehler-Requester automatisch
     terminieren.   Mit der "SUPRESSREQ"-Variable können die Meldungen
     spezifiziert werden, deren  Requester nicht erscheinen sollen. Es
     können beliebig viele  "SUPRESSREQ"-Kommandos angegeben werden.
     (#?...#? beachten).   (Bsp: `"#?NO CARRIER#?"').

`COMMAND "NAME DES MENüEINTRAGS" "BEFEHLESZEILE" ASYNC'
     Mit der "COMMAND"-Variable ist es möglich, benutzer-definierte
     Befehle in das `NetCall'-Menü aufzunehmen. Es sind beliebig
     viele "COMMAND"-Einträge zulässig. Die Option "ASYNC" bewirkt,
     daß  das Programm bei Anwahl asynchron gestartet wird.   (Bsp:
     `TestEintrag1 SYS:Prefs/Time').

`BOSS ID(*)  NODE/PHONE  MYADDR  PASSWORD  RETRIES  BEFORESESSION  AFTERSESSION'
     Hier werden die eigenen Bosse spezifiziert. Durch die Angabe von
     mehreren Bossen (mit unterschiedlichen "IDs") ist es möglich, sein
     System für Multibossing auszulegen. Mit einem * direkt nach der
     "ID" kann gesteuert werden, ob der Eintrag im oberen
     ListView-Gadget von `NetCall' sichtbar sein soll. Mit den  Retries
     kann z.B. zuerst 3mal auf der V.FC Line des Bosses  gepollt
     werden, bis dann eine andere Line angewählt wird (optional).
     Statt der Nodenummer kann auch die Telefonnummer angegeben werden.
     Das erleichtert das Pollen bei einer Line des Bosses, die nicht
     gelistet ist. "BeforeSession" und "AfterSession" können  Skripte
     sein, die vor und nach dem Maileraufruf des jeweiligen  Bosses
     aufgerufen werden (optional).

     Beispiel:

           BOSS  SO*   2:246/2248   2:246/2248.20  test  3  Export  Import
           BOSS  SO    2:246/2249   2:246/2248.20  test
           BOSS  CDS*  2:246/1045   2:246/1045.11  test  0  Export  Import
           BOSS  CDS   2:246/1046   2:246/1045.11  test
           BOSS  CDS   2:246/1047   2:246/1045.11  test  3
           BOSS  CDS   07131167890  2:246/1045.11  test

`CALL ID(*)  NODE/PHONE  MYADDR  PASSWORD'
     Mit der "CALL"-Direktive können Fido-Nodes angegeben werden, die
     zwar keine  eigenen Bosse sind, aber trotzdem in die ToDo-Liste
     aufgenommen werden sollen.   Dies ist sinnvoll, wenn man
     regelmäßig bei der entsprechenden Node pollt, um  Daten, die auf
     Hold liegen abzuholen. Das Passwort ist optional.

     Beispiel:

           CALL  ID1*  2:246/1234   2:246/1045.11  test
           CALL  ID2*  2:246/5678   2:246/1045.11

Die Konfiguration von TrapDoor
==============================

   In der Konfigurations-Datei von "TrapDoor" (`TrapDoor.cfg') sollten
die  Retries unbedingt auf 0 (`RETRIES 0') gesetzt werden, da `NetCall'
ja  nun die Wiederwahl übernimmt.

   Besitzt das gewünschte Zielsystem mehrere Lines, werden diese durch
`NetCall'  automatisch angewählt, falls die anderen Lines momentan
"BUSY" sind.

Die Verwendung von NetCall in Verbindung mit Spot
=================================================

   Um `NetCall' in Verbindung mit "Spot"(1)  optimal zu betreiben,
sollte  "Spot" wie folgt konfiguriert werden:

   Im ersten (und nur beim ersten) Boss-Eintrag bei
(Einstellungen->System) sollte  NetCall asynchron aufgerufen werden.

      NetCall >NIL: OPENBIG

   Alle anderen NetCall-Einträge in den System-Einstellungen von
"Spot" sollten  leer bleiben.

   Bei Betätigung des "NetCall"-Gadgets von "Spot" wird `NetCall'
gestartet.

   Bei Multibossing wird "Spot" nun nicht mehr fragen, bei welchem Boss
gepollt  werden soll (das wird jetzt von `NetCall' übernommen).

   ---------- Footnotes ----------

   (1)  "Spot" ist Copyright  (C) Nico François

Die Verwendung von NetCall in Verbindung mit UMS
================================================

   Um `NetCall' in Verbindung mit "UMS"(1)  zu verwenden, muß an der
Konfiguration  von "UMS" nichts geändert werden.

   `NetCall' kann durch Doppelklick auf sein Icon von der Workbench aus
oder in  einer Shell gestartet werden.

   ---------- Footnotes ----------

   (1)  "UMS" ist Copyright  (C) Martin Horneffer

Die Verwendung von NetCall in Verbindung mit MailManager
========================================================

   Genau wie bei der Verwendung von `NetCall' mit "UMS", muß bei der
Verwendung von `NetCall' in Verbindung mit "MailManager"  (1)   an der
Konfiguration von "MailManager" nichts geändert werden.   *Note Die
Verwendung von NetCall in Verbindung mit UMS: USEUMS.

   `NetCall' kann durch Doppelklick auf sein Icon von der Workbench aus
oder in  einer Shell gestartet werden.

   ---------- Footnotes ----------

   (1)  "MailManager" ist Copyright (C) Pino Aliberti

Erreichbarkeit des Autors
*************************

   Der Autor ist wie folgt erreichbar:

     Alexander Stirmlinger      Home: Weinbergweg 10
                                      D-74831 Gundelsheim
                           Phone/Fax: (0 62 69) 89 92
     
                             FidoNet: 2:246/1045.11

Danksagung
**********

   Ich möchte mich bei den folgenden Personen für die vielen
Bug-Reports, die vielen Anregungen und die Unterstützung während des
Beta-Tests bedanken:


                               Martin Biallas

                               Frank Dürring

                               Klaus Gessner

                                Stefan Hirth

                              Manfred Hoffmann

                               Peter Jachmann

                              Gerald Kleesiek

                                Markus Mayer

                                 Sven Meyer

                              Alfred Schindler

                               Werner Senden


Registrierung
*************

   Wenn Sie `NetCall' regelmäßig benutzen wollen, müssen Sie sich
registrieren lassen! Das hat für Sie den Vorteil, daß alle
Einschränkungen von `NetCall' aufgehoben werden. *Note Einschränkungen
der unreg. Version: UN_REG.

   Wenn Sie sich einmal für `NetCall' registriert haben, werden sie
alle Updates und Upgrades sofort uneingeschränkt nutzen können. Ihr
Keyfile wird immer gültig bleiben.

   `NetCall' ist Shareware und kostet 10,- DM (10.- US$).

   Für die Registration sind folgende Daten notwendig: Name, Straße,
PLZ/Wohnort, Telefonnummer, EMail-Adresse.

   Die Bezahlung der Shareware-Gebühr kann wie folgt erfolgen:

  1. Euro-Check: Ausgestellt in DM (Deutsche Mark), auszahlbar an
     Alexander Stirmlinger.

  2. Banküberweisung: Bitte `NetCall' als Vermerk angeben. Ihre Adresse
     usw. schicken Sie mir dann bitte per EMail oder per Post.

  3. Bar: DM oder US$ - auf Ihr eigenes Risiko.


   Das Keyfile wird in der Regel per Crash-Mail/File-Attach verschickt.
Auf Wunsch wird das Keyfile PGP-kodiert (Public-Key notwendig!).

   Möchten Sie das Keyfile und die aktuelle Version per Post geschickt
bekommen, schicken Sie bitte außer der Share noch eine Leerdiskette mit
einem frankierten Rückumschlag. *Note Erreichbarkeit des Autors:
AUTHOR.

   Bankverbindung:

   Kreissparkasse Heilbronn

   Kontonummer  : 190 3780

   Bankleitzahl : 620 500 00


      Vielen Dank für die Unterstützung der Idee der Shareware !

Support/Updates
***************

   Die aktuelle Version von `NetCall' kann jederzeit in der
CyberDyne-System-Mailbox frequestet (Magic: "NETCALL") oder downgeloadet
werden.

   Registrierte Benutzer erhalten beim Erscheinen von Updates eine Info
per EMail (CarbonCopy).

     CyberDyne System (24h online):
     
     Node 1: +49-7131-176169 * 2:246/1045 * 1200 - 16800 BPS
             V.32B V.42B ZYX
     
     Node 2: +49-7131-161614 * 2:246/1046 * 1200 - 14400 BPS
             V.32B V.42B HST
     
     Node 3: +49-7131-167890 * 2:246/1047 * 1200 - 28800 BPS
             V.32B V.42B V.FC
     
     Node 4: +49-7131-950371 * 2:246/1048 * 64000 BPS BLASTER
             X.75 V.110 ISDN
     
     Node 5: +49-7131-950372 * 2:246/1049 * 64000 BPS ELINK
             X.75 V.110 ISDN

History
*******

NetCall - Version 2.0
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   * Erste veröffentlichte Version.

NetCall - Version 2.0a
======================

   * Englische Anleitung im Archiv enthalten.

   * Neue Config-Variable: MAXRETRIES.

   * Kleiner Bug bei ALLACTIVE entfernt.

   * Neue Shell-Option: TERMREQS. Terminiert selbstständig
     (Fehler-)Requester und  ermöglicht so unbeaufsichtigtes Arbeiten.

NetCall - Version 2.0b
======================

   * Neue Config-Variable: CALL.

   * Kleiner Bug bzgl. Text-Gadget entfernt: Unter Umständen wurde
     kein Text  beim Programmstart im Text-Gadget angezeigt.

   * Neue Config-Variable: BACKDROPWINDOW.

   * Neue Config-Variable: STARTUPDELAY.

   * NetCall öffnete unter Umständen beim Programmende zwei Requester
     hintereinander. Dieses Problem wurde behoben.

   * Höhen-Problem beim Text-Gadget bei diversen Schriften behoben.

   * #?.REQ-File Editor ('Datei anfordern').

   * Neue Config-Variable: WINDOWFILEREQ.

   * Neue Config-Variable: WINDOWFILEREQZOOM.

   * Neue Config-Variable: AFTERSESSION.

   * Unterstützt nun auch TrapDoor im resistenden Modus.

   * Neue Config-Variable: TRAPTELL.

   * Neue Shell-Option: TELL.

   * Neue Config-Variable: SCREENTOFRONT.

   * Neue Config-Variable: SUPRESSREQ.

   * Neue Config-Variable: SAVELASTPOLLDATE.

   * Neuer Menüpunkt: Outbound neu einlesen.

   * Neuer Menüpunkt: Node manuell einfügen.

   * Erweiterter BOSS-Eintrag.

   * Veränderungen im OUTBOUND-Verzeichnis werden durch die
     Notify-Funktion der dos.library sofort im ListView-Gadget von
     NetCall sichtbar gemacht.

   * Die einzelnen Einträge im oberen List-View-Gadget können nun
     auch mit den  Funktionstasten (F1 - F10) angewählt werden.

Sachverzeichnis
***************

* Menu:

* Übergabeparameter:                   SHELL.
* Übergabeparameter:                   WB.
* Allgemeines:                          ALL.
* Copyright:                            CRIGHT.
* Einschränkungen der unreg. Version:  UN_REG.
* Erreichbarkeit des Autors:            AUTHOR.
* FidoNet:                              AUTHOR.
* Garantie:                             GUARANTY.
* Hardwarevoraussetzungen:              HARDWARE.
* History:                              HISTORY.
* Installation:                         INSTALLER.
* Installer:                            INSTALLER.
* Keyfile:                              REG.
* Konfiguration:                        CONFIG.
* MailManager:                          MAILMGR.
* Merkmale von NetCall:                 POWERDOTS.
* NetCall.cfg:                          NETCALLCFG.
* NetCall.polldates:                    NETCALLCFG.
* Paramenter:                           SHELL.
* Paramenter:                           WB.
* PGP:                                  REG.
* Shareware:                            REG.
* Shell:                                SHELL.
* Shell-Argumente:                      SHELL.
* Softwarevoraussetzungen:              SOFTWARE.
* Spot:                                 USESPOT.
* Start von der Shell:                  SHELL.
* Start von der Workbench:              WB.
* Support:                              SUPPORT.
* TeX:                                  REG.
* ToolTypes:                            WB.
* TrapDoor:                             SOFTWARE.
* TrapDoor:                             TRAPDOORCFG.
* TrapDoor.cfg:                         TRAPDOORCFG.
* UMS:                                  USEUMS.
* Update:                               REG.
* Updates:                              SUPPORT.
* UseNet:                               AUTHOR.
* Workbench:                            WB.

