Willkommen zu PlanetMap V.2 Wozu braucht man ein Programm, das eine ebene Mercatorkarte mit den beiden Polarkarten auf einen Globus transformiert und umgekehrt? Ganz einfach, ein Amateurastronom überprüft damit seine Planetenbeobachtungen. Auf den Oberflächen von Mars und Jupiter sind Strukturen und Details zu erkennen. Viele Sterngucker haben aber oft Schwierigkeiten, bedingt durch die Rotation der Planeten oder schlechte Sicht und starke Luftunruhe, diese Strukturen und Details auf den doch recht kleinen Planetenscheibchen zu identifizieren. Speziell bei der Beobachtung des Mars kommt es wegen der geringen Größe zu Problemen. Hier kommt PlanetMap V.2 ins Spiel. Nach dem laden einer Karte werden drei Parameter für den entsprechenden Zeitpunkt der Beobachtung eingegeben. PlanetMap berechnet dann die Seite des Planeten als Globus, die zum angegeben Zeitpunkt zur Erde und also auch zum Beobachter zeigte. So kann man nun in aller Ruhe seine am Teleskop gesammelten Aufzeichnungen überprüfen und die Einzelheiten der Planetenoberfläche einwandfrei identifizieren. PlanetMap V.2 liegt jeweils eine Karte des Mars und der Erde bei. Wir hoffen, mit Hilfe der Benutzer von PlanetMap, auch eine Karte des Jupiter zu erstellen. Die Venus, Merkur und die äußeren Planeten sind weniger interessant, da man auf ihnen keine Oberflächendetails beobachten kann. Die Erdkarte ist für alle gedacht, die nur ein bischen mit den Funktionen der Software spielen wollen. Die Software läuft nur mit einem Mathe-Koprozessor. Ein schneller Amiga (Amiga 500/1200/2000 mit Turbo-Karte oder ein 3000/4000) ist erforderlich ! PlanetMap V.2 wurde in GNU-C geschrieben und benötigt die Ixemul-Library; sie liegt diesem Paket bei. OS2 ist Voraussetztung. PlanetMap Version 2 belegt nach dem entpacken 1,1 MB.