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@width 71
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                    WILLKOMMEN ZU ASTROCALC V2.1

                                DEM

                     ASTRONOMISCHEN CALCULATOR



             Die Astronomie ist neben der Medizin die
                  älteste Wissenschaft der Welt.

Anfang der 90er Jahre begann Thomas Hausknecht mit der Programmierung
einer Software, die nicht nur die genaue Positionen von Planeten
berechnen konnte. Für die Astrophotographie sollte auch noch die
exakte Belichtungszeit für den Planeten oder Stern ausgegeben werden.
Es wurde ein reines Rechenprogramm, auf eine Darstellung des
Sternenhimmels wurde bewußt verzichtet. AstroCalc V2.1 berechnet
Positionen mit einer Präzision von ca. einer Bogensekunde! Für jeden
Planeten sind etwa 100 Störungsterme berücksichtigt, daher auch die
Codelänge von über 180 KB.
Die Belichtungszeiten für Planetenfotos sind durch Versuche mit
Farbdiafilm bestätigt. Trotzdem sollte man je ein Foto mit halber und
doppelter Belichtungszeit machen, da atmosphärische Bedingungen und
unterschiedliche Filmmaterialien zu Abweichungen führen könnten.
Bitte teilen sie uns ihre Erfahrungen mit. Nur so kann das Programm
weiter entwickelt werden.

           Ralf Schoofs                 Moers, im Juni 1994


Bitte beachten sie das @{"Copyright" link right}.
---------------------------------------------------------------------
AstroCalc V2.1 verfügt über folgende Menüs:

                        @{" Astro       " link projekt}
                        @{" Ephemeriden " link ephem} 
                        @{" Foto        " link foto} 
@endnode
@node projekt " Astro       "

                           ASTRO MENÜ


     Folgende Funktionen befinden sich im Astro-Menü:
       
                        @{" Settings     " link lade}
                        @{" *Quit*       " link ende}

---------------------------------------------------------------------
  Die anderen Menüs sind:

  @{" Ephemeriden " link ephem} 
  @{" Foto        " link foto} 
---------------------------------------------------------------------

                        @{" Index       " link index}
                        @{" Verlassen   " QUIT}

@endnode
@node lade " Settings     "


Ein kleines Fensterchen öffnet sich in dem Sie die geographischen
Koordinaten Ihres Beobachtungsortes und die Differenz ihrer Zeitzone
gegenüber der Universal Time (Abk. UT) eingeben können. Geben Sie die
geographischen Koordinaten im Dezimalsystem ein. Sie können also die
Angaben aus dem Jahrbuch "Das Himmelsjahr" direkt übernehmen. Für
Frankfurt am Main lauten die Koordinaten:

                     Längengrad:       -8.7
                     Breitengrad:      50.1
                     Zeitzone-UT:        -1

Frankfurt a.M. liegt auf einem östlichen Längengrad, für einen auf
einem westlichen Längengrad gelegenen Beobachtungsort lassen Sie das
Minuszeichen einfach weg. 
Wir liegen in der Mitteleuropäischen Zeitzone, kurz MEZ. Hierfür ist
in >Zeitzone-UT< der Wert -1 einzutragen; wenn die Sommerzeit gilt
(Abk. MESZ) tragen Sie hier -2 ein. Bestätigen Sie die Eingaben
jeweils mit einem Return. Nach der letzten Eingabe öffnet sich ein
System-Requester mit dem Text "Settings sichern?". Wenn die
Koordinaten stimmen, klicken Sie das Ok-Gadget, die Eingaben werden
in der Settings-Datei gespeichert. Bitte verwenden Sie bei Eingaben
an Stelle des deutschen Kommas einen Punkt.

@endnode
@node ende " *Quit*       "


Hier beenden Sie das Programm.

@endnode
@node ephem " Ephemeriden "

                          EPHEMERIDEN MENÜ  

Ephemeriden befinden sich in vielen Sternkatalogen. Aber auch die
astronomischen Jahrbücher (Das Himmelsjahr, Ahnerts Kalender für
Sternfreunde, Astronomical Almanac) enthalten Ephemeriden für die
Örter von Sonne, Mond und Planeten, die sich ja im Laufe der Zeit vor
den Sternen bewegen. Diese `Koordinaten` werden für einen längeren
Zeitraum vorausberechnet und in Tabellen zusammengefaßt. Diese
Tabellen nennt man Ephemeriden (griech. Tagebücher) und gehören zum
Handwerkszeug jedes Amateurastronomen.
AstroCalc V2.1 berechnet Ephemeriden mit einer Genauigkeit und
Präzision, die auf dem Amiga ihres Gleichen sucht! Das Programm
berechnet die Ephemeriden für ein vom Beobachter ausgewähltes Objekt
zu einen bestimmten Zeitpunkt.
Folgende Funktionen befinden sich im Ephemeriden-Menü:

                        @{" Sonne   " link sonne}
                        @{" Merkur  " link marti}
                         Venus
                        @{" Mond    " link moon}
                         Mars
                        @{" Jupiter " link jovi}
                         Saturn
                         Uranus
                         Neptun
                         Pluto

Nach dem Auswählen Ihres Beobachtungsobjektes öffnet sich ein Fenster
in das Sie den Zeitpunkt der Beobachtung eingeben:

Datum: Tag     Mon     Jahr            Zeit: std     min     sek

Äquinoktium:

Nach jeder Eingabe muß die Return-Taste gedrückt werden. Wenn der 
Wert für den Tag oder Monat einstellig ist, brauchen sie keine 0
davor zu schreiben, z.B. reicht eine 9 für September. Wenn sie kein
Äquinoktium angeben wird automtisch die Jahreszahl übernommen.
Ein Beispiel:
Datum: Tag 22  Mon  9  Jahr 1994       Zeit: std 23  min     sek

Aquinoktium: 1994

Die Fenster für die Planeten sind gleich aufgebaut, deswegen wird nur
Merkur (und Jupiter) als Beispiel erläutert.


---------------------------------------------------------------------
  Die anderen Menüs sind:

  @{" Astro       " link projekt}
  @{" Foto        " link foto} 
---------------------------------------------------------------------

                        @{" Index       " link index}
                        @{" Verlassen   " QUIT}

@endnode
@node sonne " Sonne          "


...

topozentrische Daten

...

Däm. Anfang:
Die Sonne steht etwa 18° unter dem Horizont und steigt weiter. Ab
jetzt beginnt die astronomische Dämmerung, die ersten lichtschwachen
Himmelsobjekte beginnen zu verblassen, es wird langsam hell.

Däm. Ende:
Am Nachmittag oder Abend steht die Sonne etwa 18° unter dem Horizont.
Jetzt sind auch schwache Sterne zu beobachten, die Nacht beginnt. 

...


@endnode
@node moon " Mond           "


geozentr.-äquatoriale Koordinaten

...

Distanz:
Die Distanz wird hier nicht wie bei den Planeten in astronomischen
Einheiten (AE) ausgegeben, sondern in Erdradien.

...

@endnode
@node marti " Merkur         "

Die Fenster für die Planeten sind gleich aufgebaut, deswegen wird nur
Merkur (und Jupiter) als Beispiel erläutert.


Julian. Datum:
Das julianische Datum gibt die Anzahl der Mittleren Sonnentage an,
die seit dem 1. Januar 4713 v. Chr. 12 Uhr Weltzeit vergangen sind.
Mit dieser etwas seltsam anmutenden Art der Zählung kann man
einfacher rechnen, da sie unabhängig von unterschiedlichen Monats-
und Jahreslängen ist.


geozentr.-äquatoriale Koordinaten

RA:
Die Rektaszension ist der Winkel zwischen dem Frühlingspunkt und dem
Schnittpunkt des Himmelsäquators mit dem Stundenkreis eines Objekts.
Sie wird in Stunden, Minuten und Sekunden angeben, sagt Spock.

Dekl:
Die Deklination ist der Winkelabstand eines Objekts vom
Himmelsäquator. Sie wird in Grad, Bogenminuten und Bogensekunden
angegeben.

Distanz:
Hier wird die Entfernung zwischen der Erde und dem Planeten
angezeigt.


topozentrische Daten

Azimut:
Der Winkel zwischen dem Südpunkt und dem Schnittpunkt des
Vertikalkreises eines Objekts mit dem Horizont, sagt Scotty.

Höhe:
Das ist der Winkel zwischen Objekt und Horizont.

Aufgang:
Rein theoretisch ist ab diesem Zeitpunkt eine Beobachtung des Objekts
möglich. Aber grau ist alle Theorie...

Kulmination:
Das Objekt erreicht im Süden seine höchste Stellung über dem
Horizont, es kulminiert.

Untergang:
Erst ab diesem Zeitpunkt soll angeblich keine Beobachtung mehr
möglich sein. Die Realität sieht wie immer anders aus, erst recht
wenn es draußen stürmt und regnet.

Elongation:
Damit ist der Winkelabstand eines Planeten von der Sonne gemeint.
Steht ein Planet in westlicher Elongation (Wert positiv), geht er vor
der Sonne auf und ist am Morgenhimmel zu beobachten. Steht ein Planet
in östlicher Elongation (Wert negativ), geht er nach der Sonne unter
und ist am Abendhimmel zu beobachten. Ist der Wert hoch, kann man den
Planeten länger beobachten.

Sternzeit:
Wer denkt da an Raumschiff Enterprise?
Was sagt das Lexikon? Zitat: "Die Sternzeit ist die durch die
Erdrotation in Bezug auf den Frühlingspunkt definierte
Zeiteinteilung" Zitat Ende.


heliozentr.-ekliptikale Koordinaten

Länge:
Die ekliptikale Länge gibt an, auf welcher Seite der Sonnen der
Planet gerade ist. Der Nullpunkt von dem aus die gemessen wird ist
der Frühlingspunkt. Gezählt wird in Grad und gegen den Uhrzeigersinn.

Breite:
Die ekliptikale Breite gibt an, ob der Planet oberhalb der Ekliptik
steht (positive Zahl) oder unterhalb (negative Zahl). Zur Erinnerung:
die Ekliptik ist die Erdbahnebene.

Distanz:
Das ist der Abstand des Planeten von der Sonne in astronomischen
Einheiten (AE).


Physische Ephemeriden

Positionswinkel:
Der Positionswinkel der Planetenachse wird vom Nordpunkt aus entgegen
dem Uhrzeigersinn von 0° bis 360° gezählt.

Planetoz. Breite:
Die Gradzahl gibt denjenigen Punkt der Planetenoberfläche an, der auf
der Verbindungslinie Beobachter-Planet im Mittelpunkt des
Planetenscheibchens liegt. Die planetozentrische Breite wird von 0°
für den Nordpol des Planeten bis 180° für den Südpol angegeben.

Zentralmeridian:
Durch die geographischen Koordinaten Länge und Breite wird die Lage
jedes Ortes auf der Erde angegeben. Für die Planeten hat man analog
dazu sogenannte planetographische Koordinaten eingeführt. Der
Zentralmeridian ist der Meridian, der zur Beobachtungszeit durch die
Mitte des Planetenscheibchens verläuft. Die planetographische Länge
des Zentralmeridians wird von 0° bis 360° angegeben

scheinb. Äquator Ø :
Damit ist der Äquatordurchmesser des Planetenscheibchens am irdischen
Himmel gemeint. Deswegen wird der scheinbare Äquatordurchmesser in
Bogensekunden angegeben.

Phasenwinkel:
Das ist der Winkel im Mittelpunkt eines Planeten zwischen dem
Beobachter auf der Erde und der Sonne. Der Phasenwinkel gibt den dem
Beobachter zugewandten, beleuchteten Teil des Planetenscheibchens an.

Phase:
Die Phasen entstehen durch die priodisch wechselnden Stellungen der
Planeten zur Sonne und zur Erde. Der Mond und die inneren Planeten
Merkur und Venus zeigen deutliche Phasen. Der von der Erde aus
sichtbare, beleuchtete Teil des Planetenscheibchens wird in Prozent
angegeben: 0% (nicht sichtbar, Neumond); 50% (hälfte ist sichtbar,
Halbmond); 100% (zu gänze sichtbar, Vollmond).

scheinb. Helligkeit:
Die scheinbare Helligkeit wird, wie bei den Sternen, in Größenklassen
angegeben.


@endnode
@node jovi " Jupiter        "


...


Physische Ephemeriden

...


Zentralmeridian I :
Der Zentralmeridian ist der Meridian, der zur Beobachtungszeit durch
die Mitte des Planetenscheibchens verläuft. Die planetographische
Länge des Zentralmeridians wird von 0° bis 360° angegeben. Beim
Gasriesen Jupiter, der uns keine feste Oberfläche zeigt, ist eine
differentielle Rotation festzustellen; das heißt, das die
Rotationszeit am Äquator minimal ist und zu den Polen hin zunimmt.
Um dieser Tatsache gerecht zu werden, aber andererseits auch nicht
unendlich viele Rotationssysteme zu haben, sind auf Jupiter für die
visuelle Beobachtung zwei Koordinatensysteme definiert. System I
umfaßt die Äquatorzone und rotiert in 9:50:30 einmal um sich
selbst.

Zentralmeridian II:
System II gilt für den Rest des Planeten und benötigt 9:55:40 für
eine Umdrehung. Man sollte immer daran denken, daß es sich bei diesen
Systemen um eine Vereinbarung handelt und nicht um eine für alle
Breiten gültige Darstellung der wirklichen Verhältnisse auf dem
Planeten.

...


@endnode
@node foto " Foto        "

                           FOTO MENÜ


     Folgende Funktionen befinden sich im Foto-Menü:
       
                        @{" Sonne          " link sun}
                        @{" Mond           " link luna}
                        @{" Sterne         " link star}
                        @{" Planeten       " link plan}
                        @{" Ok.projekt     " link okpro}
                        @{" Teleskop       " link tele}


Wollen sie die Belichtungszeit für einen Planeten, Stern, die Sonne
oder den Mond berechnen lassen, wählen sie zuerst den Menüpunkt
Ok.projekt an und lassen sich die Gesammtbrennweite berechnen. Dann
wählen sie im Menü Ephemeriden das entsprechenden Objekt aus und
lassen die scheinbare Helligkeit und den scheinbaren
Äquatordurchmesser berechnen. Dann gehen sie wieder ins Foto-Menü,
wählen das entsprechende Objekt an, geben die von AstroCalc V2.1
berechneten Daten ein und die Belichtungszeit wird ausgegeben.
Bitte teilen sie uns ihre Erfahrungen mit. Nur so kann das Programm
weiter entwickelt werden.

---------------------------------------------------------------------
  Die anderen Menüs sind:

  @{" Astro       " link projekt}
  @{" Ephemeriden " link ephem}
---------------------------------------------------------------------

                        @{" Index       " link index}
                        @{" Verlassen   " QUIT}

@endnode
@node sun " Sonne          "
In diesem Fenster müssen folgende Werte eingegeben und mit Return
bestätigt werden.


Objektivdurchmesser (mm):
Hier geben sie, wenn sie ein Celestron 8 besitzen, den Wert 200 ein;
wenn sie ein 4 Zoll-Newton ihr Eigen nennen, geben sie 102 ein.
(1 Zoll bzw. Inch = 25,4mm)

Brennweite (mm):
Hier wird die Gesamtbrennweite eingegeben. Diese errechnen sie vorher
mit dem Menüpunkt @{" Ok.projekt " link okpro}.

Filmempfindlichkeit (ASA):
Selbstredend das hier die ASA-Zahl und nich die ISO-Zahl des
verwendeten Films eingegben wird.

Filterfaktor (Pentaprisma = 15625):
Der Sonnenfilter läßt nur eine bestimmte "Menge" des Lichtes durch.
Für die visuellen und photographischen Sonnenfilter gelten
unterschiedliche Filterfaktoren, die aber für jeden Filter genau
definiert sind. Der Händler ihres Filters muß ihnen darüber Auskunft
geben können. Als Richtwert können sie den Filterfaktor eines
Pentaprismas verwenden. ACHTUNG!! NIEMALS OHNE SONNENFILTER DIE SONNE
BEOBACHTEN!! ES KOMMT SONST ZU SCHWEREN VERBRENNUNGEN DES AUGES, DIE
ZUR BLINDHEIT FÜHREN KÖNNEN!! 


Nach dem vierten und letzten Return berechnet AstroCalc V2.1
folgende Werte:

Belichtungszeit   - sie wird als Dezimalzahl und als Bruch
                    ausgegeben, die Maßeinheit ist Sekunden.

Ø Sonne auf Film  - der Durchmesser der Sonne auf dem Film wird in
                    Millimetern ausgegeben.

Ø Beugungsscheibe - der Durchmesser des Beugungsscheibchens wird auch
                    in mm ausgegeben.


@endnode
@node luna " Mond           "
Auch im Mond-Fenster müssen die Werte eingegeben und mit Return
bestätigt werden.


Objektivdurchmesser (mm):
Hier geben sie die den Durchmesser der Optik ein. Wenn sie ein 6 Zoll
Refraktor besitzen ist der Wert 152 mm, denn 1 Zoll entspricht
25,4mm.

Brennweite (mm):
Hier wird die Gesamtbrennweite eingegeben. Diese errechnen sie vorher
mit dem Menüpunkt @{" Ok.projekt " link okpro}.

Filmempfindlichkeit (ASA):
Hier wird die ASA-Zahl des verwendeten Films eingegeben.

Mondalter (Tage nach Neumond):
Hier muß die Anzahl der seit Neumond verstrichenen Tage eingegeben
werden. In einer späteren Version von AstroCalc wird diese Eingabe
komfortabler gelöst werden.


Nach dem vierten und letzten Return berechnet AstroCalc V2.1
folgende Werte:

Belichtungszeit   - sie wird als Dezimalzahl und als Bruch
                    ausgegeben, die Maßeinheit ist Sekunden.

Ø Mond auf Film   - der Durchmesser des Mondes auf dem Film wird in
                    Millimetern ausgegeben.

Ø Beugungsscheibe - der Durchmesser des Beugungsscheibchens wird auch
                    in mm ausgegeben.


@endnode
@node star " Sterne         "
Auch im Sterne-Fenster müssen die Werte eingegeben und mit Return
bestätigt werden.


Objektivdurchmesser (mm):
Hier geben sie, wenn sie einen 10 Zoll Newton besitzen, den Wert 254
ein, denn 1 Zoll bzw. Inch entspricht 25,4mm.

Brennweite (mm):
Hier wird die Gesamtbrennweite eingegeben. Diese errechnen sie vorher
mit dem Menüpunkt @{" Ok.projekt " link okpro}.

Filmempfindlichkeit (ASA):
Hier wird die ASA-Zahl des verwendeten Films eingegeben.

Größenklasse:
Hier wird die scheinbare Helligkeit (mag) des Sterns eingegeben.

Schwarzschildexponent:
Dieser Wert sollte eigentlich auf jeder Filmpackung stehen. Er gibt
an, wann der Film die stärkste Schwärzung erfährt.


Nach dem fünften und letzten Return berechnet AstroCalc V2.1
folgende Werte:

Belichtungszeit        - sie wird als Dezimalzahl und als Bruch
                         ausgegeben, die Maßeinheit ist Sekunden.

Bildfeld bei KB-Film   - der Bildfelddurchmesser bei Kleinbild-Film
                         wird in Grad und in Bogenminuten ausgegeben.

Bildfeld bei TC211 CCD - der Bildfelddurchmesser bei der CCD-Kamera
                         LcCCD_04 der Firma OES wird in Grad und in
                         Bogenminuten ausgegeben. 


@endnode
@node plan " Planeten       "
Auch im Planeten-Fenster müssen die Werte eingegeben und mit Return
bestätigt werden.


Objektivdurchmesser (mm):
Hier geben sie, wenn sie ein 4 Zoll Maksutov-Cassegrain besitzen,
den Wert 102 ein, denn 1 Zoll entspricht 25,4mm.

Brennweite (mm):
Hier wird die Gesamtbrennweite eingegeben. Diese errechnen sie vorher
mit dem Menüpunkt @{" Ok.projekt " link okpro}.

Filmempfindlichkeit (ASA):
Hier wird die ASA-Zahl des verwendeten Films eingegeben.

Größenklasse:
Hier wird der Wert eingetippt, der im Menü Ephemeriden
bei <scheinb. Helligkeit> ausgegeben worden ist. Die Endung "mag"
müßen sie weg lassen.

Planeten (Bogensec):
Hier wird der Wert eingetippt, der im Menü Ephemeride bei
<scheinb.Äquator Ø> ausgegeben worden ist. Die Endung `` 
für Bogensekunden müßen sie weg lassen.


Nach dem fünften und letzten Return berechnet AstroCalc V2.1
folgende Werte:

Belichtungszeit    - sie wird als Dezimalzahl und als Bruch
                     ausgegeben, die Maßeinheit ist Sekunden.

Ø Planet auf Film  - der Durchmesser des Planeten auf dem Film wird
                     in Millimetern ausgegeben.

Ø Beugungsscheibe  - der Durchmesser des Beugungsscheibchens wird
                     auch in Millimetern ausgegeben.

@endnode
@node okpro " Ok.projekt  "
Auch im Fenster für die Okular-Projektion müssen die Werte eingegeben
und mit Return bestätigt werden.


Brennweite (mm):
Hier wird die Brennweite des Teleskops in Millimetern eingegeben.
Besitzen sie ein Celestron 8 müßen sie hier 2000 eingeben, da ein
Celestron 8 eine Brennweite von 2 Metern hat.

Okularbrennweite:
Die Brennweite des Okulars, z.B. 9mm, wird hier eingeben. Also eine 9
eintippen.

Abstand Film - Okular:
Die wenigsten Sternfreunde kennen den genauen Wert, man sollte ihn
aber ausmessen. Wenn sie ihn nicht auf den Millimeter genau wissen,
probieren sie einfach mehrere Werte aus und vergleichen das schärfste
Foto mit dem entsprechenden Wert.


Nach dem dritten und letzten Return berechnet AstroCalc V2.1
folgende Werte:

Abbildungsmaßstab - das ist das Verhältnis der Okularprojektion
                    zur Fokalprojektion.

Gesammtbrennweite - dieser Wert wird in den Menüpunkten @{" Sonne " link sun},
                    @{" Mond " link luna}, @{" Sterne " link star} und @{" Planeten " link plan} zur
                    Berechnung benötigt.

@endnode
@node tele " Teleskop       "
Im Teleskop-Fenster müssen die Werte eingegeben und mit Return
bestätigt werden.


Objektivdurchmesser (mm):
Hier geben sie, wenn sie ein Celestron 8 besitzen, den Wert 200
ein, denn 1 Zoll bzw. Inch entspricht 25,4mm.

Brennweite (mm):
Hier wird die Brennweite des Teleskops in Millimetern eingegeben.
Besitzen sie ein Celestron 8 müßen sie hier 2000 eingeben.

Okularbrennweite:
Die Brennweite des Okulars, z.B. 9mm, wird hier eingeben. Also eine
9 eintippen.

scheinbarer Gesichstfeld Ø in Grad:
Der scheinbare Gesichtsfelddurchmesser des Okulares bestimmt auch
das wahre Gesichtsfeld, daß heist die tatsächliche Größe des
wahrgenommenen Gesichtsfelds. Dieser Wert wird von den Herstellern
der Okulare in Grad angegeben.


Nach dem vierten und letzten Return berechnet AstroCalc V2.1
folgende Werte:

Vergrößerung        - dieser Wert errechnet sich aus der Brennweite
                      des Objektivs durch die Brennweite des Okulars

AP                  - dieser Wert wird in mm angegeben.

Bilddurchmesser     - der Wert wird ebenfals in mm angegeben.

wahres Gesichtsfeld - das ist die tatsächliche Größe des
                      wahrgenommenen Gesichtsfelds. Es wird in Grad
                      und in Bogenminuten angegeben.

Auflösung           - dieser Wert wird in Bogensekunden angegeben.
                      Details, die kleiner als dieser Wert sind,
                      können mit dem gewählten Okular (Vergrößerung)
                      nicht mehr getrennt werden. Der Wert gilt nur
                      bei besten Beobachtungsbedingungen.

max. Auflös.        - Details, die kleiner als dieser Wert sind,
                      können mit dem Teleskop nicht mehr getrennt
                      werden. Die maximale Auflösung wird in
                      Bogensekunden angegeben und ist rein
                      theoretischer Natur.



@endnode
@node right " Copyright "



            Copyright © 1994 by  Thomas Hausknecht
                                 

Lizenzbestimmungen:

1. Das Programm ist FREEWARE. Die Anleitungen und Kommentare sind 
   Bestandteile des Programms und dürfen nicht von der Diskette, auf
   der sich das Programm befindet gelöscht werden oder fehlen.
2. Eine Weitergabe des Programms ist erlaubt, wenn alle Dateien
   unverändert mit weitergegeben werden, und die Weitergabe kostenlos
   ist. Die Disketten, auf denen sich das Programm und die Files
   befinden, darf incl. Unkosten und Material nicht mehr wie 5.-DM
   (Fünf Deutsche Mark) kosten.
3. Der Verkauf, Vertrieb oder die Vermietung des Programms ist ohne
   meine spezielle Erlaubnis untersagt. Die Übernahme in eine andere
   Serie, Mailbox oder auf eine "Spezialdiskette" ohne meine
   schriftliche Genehmigung ist hiermit ausdrücklich untersagt und
   durch die Punkte 1., 2. und 3. nicht gedeckt!
4. Die  Nutzung des Programms geschieht auf eigene Gefahr. Ich hafte
   nicht für durch die Benutzung des Programms entstehende Schäden.
   Ich garantiere nicht für die fehlerfreie Arbeit des Programms, da
   ich nicht ausschließen kann, Fehler übersehen zu haben. Sollten
   Fehler auftreten bitte ich darum mir diese mitzuteilen, damit ich
   sie beheben kann. Sollten sie Verbesserungsvorschläge haben,
   können sie sie mir zusenden. Sie werden vielleicht in einer
   späteren Version berücksichtigt. 
5. Wer gegen diese Bestimmungen verstößt, hat keine der in diesen
   Bestimmungen genannten Rechte.

                                       Thomas Hausknecht


Reaktionen, Programmier-Tips und bug reports bitte schriftlich an
folgende Adresse schicken:        
                                           Ralf Schoofs
                                           Seitenstrasse 14
                                           47443 Moers


@endnode
@node index " Index "


                              INDEX
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