DFA(ddress), das Adress-Utility für den Amiga unter OS 2.0 Copyright (C) 1992, 1993 Dirk Federlein Die Graphische Benutzeroberfläche wurde mit Hilfe der Gadtoolsbox (C) 1992 Jan van den Baard generiert. Das AREXX Interface wurde mit Hilfe der Arexxbox (C) 1992 Michael Balzer generiert. Geschützte Warennamen (Warenzeichen) werden *nicht* besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann also nicht geschlossen werden, daß es sich um einen freien Warennamen handele. DFA **** Diese Anleitung beschreibt die Installation und die Bedienung von `DFA' Version1.2. Sie finden hier auch die Erläuterungen zu allen AREXX-Befehlen. Diese Anleitung unterstellt, daß Sie ihre Workbench *nicht* "lokalisiert" haben, bezieht sich also auf die *englischen* Programmtexte! Allgemeines ************ Copyright ========== Das Programm `DFAddress' (im Weiteren `DFA' genannt) ist *Shareware*; es darf beliebig kopiert und weitergegeben werden. Das Key--File, über das Sie nur als registrierter Benutzer verfügen, darf allerdings weder weitergegeben, noch (außer für den eigenen Bedarf) kopiert werden! Das Copyright bleibt in jedem Fall vollständig bei mir! Das Programm darf weiterhin nicht kommerziell verkauft werden; zur Deckung der Unkosten (die beim Kopieren entstehen) darf höchstens der Betrag verlangt werden, den Fred Fish für eine seiner "Library Disks" erhebt. Neben dem Programm unterliegt auch diese Anleitung dem Copyright! Für das Programm und die Anleitung gilt, daß sie nur vollständig und unverändert weitergegeben werden dürfen. Eine "Behandlung" mit sogenannten "Packern" ist jedoch gestattet. Garantie ========= Für Schäden, die direkt oder indirekt durch `DFA' angerichtet werden, übernehme ich keinerlei Haftung! Ich gebe keine Garantie für das fehlerfreie Arbeiten von `DFA'. Falls Sie Fehler (Bugs) in `DFA' finden sollten, bitte ich Sie, mir diese mitzuteilen, ich werde sie dann sobald wie möglich beheben, vgl. auch *Note Bugreports::. Was ist DFA? ============= `DFA' ist nicht nur ein (weiteres) Programm zur Verwaltung von Adressen. Es ermöglicht ein schnelles "Nachschlagen" von Adressen und verfügt über eine Unterstützung von EMail-Adressen. Natürlich gibt es bereits einige andere Utilities, die *beinahe* das gleiche können -- nun -- *beinahe*! `DFA' wurde unter besonderer Berücksichtung von Kickstart/Workbench 2.0 (und höher) programmiert. Benutzer des (veralteten) OS 1.3 können es leider nicht verwenden; sollten sie es dennoch versuchen, werden sie außer einer entsprechenden Meldung (nämlich, daß die benötigten Libraries nicht geöffnet werden können) nichts sehen! Ich kann allen, die immer noch *AMIGA*OS 1.3 (und niedriger) benutzen nur raten, umgehend auf *AMIGA*OS 2.0 aufzurüsten! Da `DFA' *AMIGA*OS2.0 verwendet, kommen die Benutzer auch in den Genuß der neuen Features, die der *AMIGA* nun zur Verfügung stellt! `DFA' hat ein Application-Icon, den typischen "2.0-Look" und kann völlig über die Tastatur bedient werden! `DFA' wird als Commodity in das System eingebunden, auf diese Weise ist es auch über einen "Hotkey" erreichbar. `DFA' verfügt (seit Version 1.1) über einen AREXX--Port und kann so auch von anderen Programmen aus verwendet werden. Mit der Version 1.2 unterstützt DFA nun auch die Lokalisierung, d.h. die automatische Anpassung an die Landessprache, die das Betriebssystem seit Version 2.1 (bzw. 3.0) zu Verfügung stellt. Sollten Sie noch Kickstart/Workbench 2.0 verwenden, so benutzt `DFA' automatisch die englischen Texte. Es bietet sich an, `DFA' in die `WBStartup'--Schublade zu kopieren, wodurch es gleich nach dem Einschalten des Rechners zur Verfügung steht! Wie es dazu kam ================ Anfang des Jahres 1992 suchte ich ein *gutes* Adress-Utility, das die Funktionen von OS2.0 ausnutzte, fand aber keines! Also begann ich, selbst eines zu programmieren. Die Fertigstellung von `DFA' zog sich etwas in die Länge, da ich in erster Linie Student bin und nicht Programmierer. Auch fielen mir immer wieder Verbesserungsmöglichkeiten ein, die teilweise dazu führten, daß Teile komplett neu geschrieben wurden. Dies war zum Beispiel der Fall, als ich mich davon überzeugen ließ (danke Kai!), daß das Programm unbedingt fontsensitiv sein müsse. Als ich das Programm dann soweit "fertig" hatte, daß es verwendbar schien, entschied ich mich dafür, es als Shareware herauszugeben und es nicht, wie schon so *vieles*, in der Schublade verschwinden zu lassen. Diese Entscheidung zog aber wiederum Arbeit nach sich, da der User auch irgendwie wissen möchte, wie er das Programm bedienen soll. Langer Rede kurzer Sinn: Eine Anleitung mußte geschrieben werden. Diese habe ich "der Einfachheit halber" in TeX gesetzt, die ASCII--Anleitung wurde mit DVI2TTY generiert. Nach ein paar Bugfixes und einigen Registrierungen kam zutage, daß `DFA' zwar nicht schlecht, aber durchaus verbesserungswürdig war. Größere Veränderungen standen vor der Tür, z.B. zusätzliche Adressfelder, AREXX--Port,... Während der Programmierung des AREXX--Portes lernte ich das `TeXInfo'--Packet kennen und schätzen. So wurde die komplette Anleitung kurzerhand auf das `TeXInfo'-Format gebracht und aufgrund der Programmneuerungen auch erheblich erweitert. Die deutsche Anleitung wurde vollständig ins Englische übersetzt, wobei ebenfalls `TeXInfo' zur Anwendung kam. Der Vorteil, den der Anwender durch `TeXInfo' hat, ist schnell erklärt: Aus `TeXInfo'--Dateien lassen sich neben einer TeX-Anleitung auch AMIGAGUIDE-- und ASCII--Dokumente generieren, und das (fast) *ohne* zusätzlichen Aufwand! Allerdings profitieren von der TeX--Anleitung nur die registrierten Anwender. Als die AREXX--Implementierung fast abgeschlossen war, traf endlich der lang erwartete SAS-C 6.0 Compiler ein. Da ich zuvor den AZTEC-C--Compiler verwendet hatte, waren nicht unerhebliche Anpassungen nötig! Mit der Verfügbakeit von Workbench/Kickstart 2.1 (bzw. 3.0) drängte es sich buchstäblich auf, `DFA' auch zu "lokalisieren", was zur nun vorliegenden Version V1.2 führte. Beachten Sie bitte, daß ich mich in dieser Anleitung bei sämtlichen Programmtexten (Gadgets, Menüs etc.) auf die englische Version beziehe. Damit möchte ich sicherstellen, daß die Anleitung auch für diejenigen verwendbar bleibt, die noch Workbench 2.0x verwenden und somit nur die englischen Texte zu sehen bekommen. ---schnipp--- Aus Platzgruenden ist das Programm mit LhA gepackt. Bitte mit dem Befehl SaarAG_587:c/lha x SaarAG_587/DFA/DFA12 entpacken.