CutFish v1.0 (C) 1993 by Jan Hense (Zerberusnetz: Juggler@AMC.ZER) Was macht CutFish? CutFish dient dazu, Inhalts-Listen der AmigaLibDisks von Fred Fish, wie sie von Fred selber oder von Dritten regelmäßig durchs Netz geschickt werden, automatisch wieder in ihre Bestandteile zu zer- legen, d.h. in einzelne Dateien, wie sie in Form der 'Contents' auf den FishDisks sind, zu splitten. Das Programm soll Benutzern des Fish-Archivierers FishCat von Matt Brown (FF705) helfen, ihre Datenbank immer up to date zu halten. Da FishCat neue Contents nur in ihrer Ursprungsform wie sie von den Disks kommen einlesen kann, mußte man bisher neue Inhalts-Listen umständlich mit einem Editor auseinanderfieseln und teilweise auch noch nacheditieren, damit jedes File seinen 'This is disk ...'-Kopf hatte. Vorraussetzungen: CutFish erledigt diese Aufgabe selbsständig. Als Eingabe benötigt es eine Datei, in der die einzelnen Disketteninhalte direkt hinterein- andergehängt stehen. Als Kopf für jeden neuen Fish werden dabei ent- weder das originale 'This is disk ...' oder 'CONTENTS OF DISK ...' (in diesem Format kündigt Fred selber neue Fische im UseNet an) akzeptiert. Wichtig ist, daß Überflüssiges, also ein eventueller Vor- spann und vor allem etwaige Abspänne am Ende des Files, aus der Ein- gabedatei gelöscht werden, bevor sie an CutFish verfüttert werden. CutFish wurde in awk geschrieben, einer Sprache, deren Syntax (leider) eng an C angelehnt wurde, und die dazu dient, Textdateien nach be- stimmten Mustern zu durchsuchen und je nach gefundenen Mustern weiter- zuverarbeiten. Da awk kein Compiler ist, wird es selbst benötigt um CutFish auszuführen. Auf dem Amiga steht eine Unix-Portierung von awk in GnuAwk (Gawk), zu finden auf FF406, zur Verfügung. Aufruf: Am besten wechselt man in der Shell zuerst in das Verzeichnis, wo die zu erzeugenden Teil-Dateien abgelegt werden sollen. Dann wird der awk- Interpreter folgendermaßen aufgerufen: Gawk -fCutFish.awk Bsp.: AmigaLibDisk406:GnuAwk/Gawk -fS:CutFish.awk ram:Fish801-810 CutFish beginnt dann, die Eingabedatei zu zerlegen. Es gibt dabei lau- fend Informationen über die gefundenen Fische und deren Programme aus. Falls einzelne Fische in der (aufsteigenden) Folge fehlen, bemerkt CutFish dies und gibt entsprechende Meldungen aus. Am Schluß wird noch eine Statistik der Eingabedatei gedruckt. Danach sollten im aktuellen Verzeichnis die Dateien 'Contents801' bis 'Contents810' (oder entsprechend) erzeugt worden sein, die dann direkt an FishCat (Read new disks) verfüttert werden können. Copyright: CutFish ist Freeware und darf nur nicht-kommerziell weitergegeben und genutzt werden. Falls jemand das Programm in einer veränderten Version unter die Leute bringt, möge er/sie mich bitte davon in Kenntnis setzen. . . . o X JUGGLER@AMC.ZER