MathPlot - Tutorial =================== © by Rüdiger Dreier 1991/92/93 MathPlot ist ShareWare Meine Adresse: Rüdiger Dreier Gustav-Winkler-Str. 40 W-4800 Bielefeld 18 Deutschland Bis auf weiteres bin ich auch per EMail erreichbar: uphya600@unibi.hrz.uni-bielefeld.de oder ruediger.dreier@dave.hrz.uni-bielefeld.de Dieses Tutorial soll einen Schnelleinstieg in das Programm ermöglichen. Einleitung ========== Sie haben sich also entschieden, MathPlot einmal auszuprobieren und wollen Schritt für Schritt wissen, was Sie tun sollen. Genau das versuche ich mit diesem Tutorial zu erreichen. Sagen wir mal, Sie wollen sich die Funktionen sin(x)+cos(x), 2*sin(x) und sin(2*x) im Intervall [-pi,pi] ansehen. Vorbereitungen ============== Sorgen Sie dafür, daß sich im LIBS:-Ordner die folgenden Libraries befinden: - mathieeedoubbas.library - mathieeedoubtrans.library - asl.library - mtool.library - diskfont.library (V36 oder höher) Die Systemlibraries (wo nicht anders angegeben) müssen in der Version 37 oder höher vorliegen. Sie brauchen also wenigstens Kickstart und Workbench 2.04. Sollten Sie regelmäßig mit MathPlot arbeiten, sollten Sie auch noch folgende Dateien nach S: kopieren: - Colours.col - Funktionen.fkt Außerdem sollten Sie noch die Größe der Zeichenfläche einstellen: - Öffnen Sie Ihr Diskettenicon, bis Sie das Icon von MathPlot sehen. - Klicken Sie MathPlot EINMAL an und wählen Sie den Workbench-Menupunkt Icon/Information. Es sollte das Info-Fenster erscheinen. - Im unteren Bereich sollte unter Tool-Types bereits etwas stehen. Klicken Sie die Pfeile so lange an, bis Sie einen der folgenen Texte sehen und ändern Sie den Wert dahinter auf den angegebenen Wert ab: WIDTH=640 HEIGHT=256 VIEW=32768 ROUND=TRUE TEXT=TextDaten Dies sind die Standarteinstellungen für einen PAL-Amiga. Keiner der Werte für WIDTH oder HEIGHT sollte größer als 1024 sein (es sei denn, man hat die ECS-Chips). Bei großen Zeichenflächen brauchen Sie auch viel Chip-Speicher. Man kann auch Übergrößen angeben --- die Maus verschiebt dann automatisch den sichtbaren Bereich. - Wählen Sie SAVE an. - Starten Sie den MathPlot durch einen Doppelklick. Es sollte ein neuer Screen erscheinen. Ist dies nicht der Fall, so sollte wenigstens eine Fehlermeldung erscheinen. Diese gibt grob an, wo der Fehler zu suchen ist (z.B. welche der Libraries nicht gefunden wurde). Sollte ein Fehler bei "TextDaten" gemeldet werden, so prüfen Sie, ob diese Datei im gleichen Verzeichnis vorhanden ist. Falls Sie gerade eine neuere Version von MathPlot installiert haben, so prüfen Sie auch, ob sich diese Datei verändert hat (Anzahl Zeilen !). Es müssen immer genug Zeilen in dieser Datei vorhanden sein, sonst Startet das Programm nicht. Eingeben der Funktionen ======================= Die drei Funktionen, die Sie zeichnen lassen wollen, enthalten immer wieder den Ausdruck sin und cos. Obwohl es sich bei diesen kurzen Texten fast nicht lohnt: Stellen Sie sich tippfaul und arbeiten Sie mit Macros. Eingabe der Macros ================== Sie haben sich überlegt, daß Sie _a=sin und _b=cos definieren wollen. Wählen Sie also den entsprechenden Menupunkt (Macros). Tippen Sie ein a. Es sollte im Cycle--Gadget erscheinen. Drücken Sie RETURN. Der Cursor sollte nun in dem zweiten Gadget stehen. Sollte dort ein alter Text angezeigt werden, so löschen Sie ihn mit rechte-Amiga-x. Geben Sie dann "sin(x)" ein. Entsprechend geben Sie für _b den Text"cos(x)" ein. Eingabe der Funktionen II ========================= Klicken Sie im Menupunkt Funktion ändern drei Untermenupunkte an, ohne die rechte Maustaste loszulassen. Nach dem Loslassen sollte ein Fenster erscheinen, in dessen Gadget evt. eine alte Funktion steht. Löschen Sie diese. Dann geben Sie "_a+_b" ein. _a steht für den Sinus, _b für den Cosinus. Wenn Sie RETURN drücken, sollte das Fenster verschwinden und gleich darauf wieder erscheinen. Geben Sie dort "2*_a" ein. Schließlich erscheint das Fenster noch einmal. Dort geben Sie dann "_a(2*x)" ein. Wenn Sie sich jetzt die Untermenupunkte von Funktion ändern ansehen, sollten dort Ihre Funktionen erscheinen. Eingabe des Intervalls ====================== Wählen Sie den Menupunkt Intervall. Geben Sie für x-min "-pi", für x-max "pi", für y-min "-20" und für y-max "20" ein. Die Grenzen für den y-Bereich kennen Sie ja noch nicht, also tasten Sie sich von oben heran. Die Cycle-Gadgets für x- und y-Achse sollten auf *1 stehen. Zeichnen der Funktionen ======================= Wählen Sie unter dem Menupunkt Plot die drei gewünschten Funktionen an. Sie sollten gezeichnet werden. Aber der Bereich von -20 bis 20 war zu viel. Ändern des Bereiches ==================== Prinzipiell können Sie nochmals Intervall aufrufen und neue y-Grenzen eingeben. Versuchen Sie aber mal die Funktion Zoom. Wählen Sie sie an und gehen Sie mit der Maus an die Stelle, die Sie als neue obere linke Ecke sehen mchten. Drücken Sie die linke Maustaste und lassen Sie sie NICHT los. Gehen Sie mit der Maus an die Stelle, die Sie als neue untere rechte Ecke sehen mchten und lassen Sie die Maustaste los. Nun können Sie die Funktionen neu zeichnen. Achsen einzeichnen ================== Wählen Sie den Menupunkt Achsen/autom. an. Als Farbe nehmen Sie z.B. 3. Damit ist die Zeichnung fertig. Gehen Sie doch noch einmal zu "Eingabe des Intervalls" zurück und geben Sie für x-min/max -1/1 ein und stellen Sie das Cycle-Gadget für die x-Achse auf *pi. Führen Sie danach wieder alle Schritte aus. Beim Zeichnen der Achsen sollten Sie den Unterschied merken. Diskussion ========== Falls Sie noch mehr ber die Funktion wissen wollen, wählen Sie den Menupunkt Diskussion. Funktionenscharen und ARexx =========================== Geben Sie doch mal als Funktion sin(x)+a ein, als Intervall -1/1 *pi (für die x-Achse) und -2/2 *1 (für die y-Achse). Wählen Sie dann den Menupunkt ARexx-Macros starten. Starten Sie das Macro Schar.mapl. Es erscheinen eine Reihe von Requestern. Als Nummer der Funktion geben Sie die Nummer des Untermenus ein, in dem Ihre Funktion steht (wenn Sie als oberste Funktion in der Liste steht, geben Sie 0 ein). Als Konstante geben Sie "a" ein. Als Bereich geben Sie -1 bzw. 1 ein. Die Anzahl Schritte können Sie selbst wählen (5 sollte für's erste reichen). Danach wird die Funktion entsprechend Ihren Angabe gezeichnet.