
                           * * * * * * * * * *
                          *                   *
                         *   F A S T C A L L   *
                          *                   *
                           * * * * * * * * * *

                              Version 1.695

                    Mailboxsystem mit ZERBERUS-Lizenz
                         für alle AMIGA Rechner
                   Letzte Änderungen: 13.September 1992
                        (c) Martin Brückner 91/92


                                 Inhalt
                                ********

               1.    Vorwort
               2.    Copyright
               3.    Bezugsquellen
               4.    Hardwarevoraussetzungen
               5.    Programminstallation
               6.    Programmstart
               7.    Fastprefs
               7.1   Allgemeines
               7.2   Sprachen
               7.3   Gastsettings
               7.4   Zeiten
               7.5   Sounds
               7.6   Modemparameter
               7.7   Protokolle
               7.8   Sonstiges
               7.9   User sperren
               7.10  Logfileuser
               7.11  Levelsettings
               7.12  Netz
               7.13  Packer
               7.14  Consolesettings
               7.15  Aliasbefehle
               8.    Modemeinstellung
               9.    Menüs im Wartebildschirm
               9.1   Projekt
               9.2   Modem
               9.3   Aktionen
               9.4   Lesen
              10.    Gadgets des Wartebildschirms
              10.1   Consolenlogin
              10.2   Bretteditor
              10.3   Usereditor
              10.4   Externe Programme
              10.5   Special Commands
              10.6   Befehlseditor
              10.7   Netzcall
              10.8   Console
              10.9   Schloß
              10.10  Terminal
              10.11  RS 232C
              10.12  ATA
              10.13  ATH1
              10.14  Statusanzeige
              11.    Pfade und deren Bedeutung
              12.    Texte
              12.1   Variable Texte
              12.2   Programmierbare Texte
              12.3   Boxtexte
              12.4   ANSI-Vorspann
              12.5   Batchdateien
              12.6   Zonen
              13.    Menüs im Onlinemodus
              13.1   Aktionen
              13.2   Windows
              13.3   Extras
              13.4   Level
              13.5   Restzeit
              13.6   Protokoll
              14.    Gadgets im Onlinemodus
              15.    Befehle
              15.1   Bedienung im Onlinemodus (Cursorbedienung)
              16.    Programmierbarer Menü-Modus für User
              17.    Automatisches Erkennen von Files
              18.    Resetschutz


                                 Anhang
                                ********

              <A>    Modem-Settings
              <B>    Fehlerlokalisation
              <C>    Line-Editor
              <D>    Fullscreeneditor
              <E>    Line- und Double-Chat
              <F>    Multiuser-Chat
              <G>    Scripts
              <H>    Maps
              <I>    ARexx Port
              <K>    Tips und Tricks
              <L>    Danksagungen vom Programmierer
              <M>    Datei-Parameter
              <N>    Updates
              <O>    Zukünftige Ziele






                               [1] Vorwort
                              *************

   Sie haben mit dem Kauf von FASTCALL eines der fortschrittlichsten  Mail­
boxsysteme  dieser  Zeit  erworben.  Da der Bereich der DFÜ zur Zeit beson­
ders stark expandiert, bilden sich immer  mehr  Mailboxen,  die  von  soge­
nannten  Usern  zum  Datenaustausch angerufen werden. Dieses Programm dient
genau dem Zweck, es erleichtert diesen Austausch und  bietet  für  Sie  als
System-Operator (  im  folgenden SysOp genannt ) komfortable Funktionen, um
Daten organisiert bereitzustellen und den Austausch zu  Überwachen  und  zu
regeln. Seit neuestem ist FASTCALL für den ZERBERUS-Transfer zugelassen und
kann somit auch an die großen Datennetze angeschlossen werden.

   Diese Anleitung ist mit Sorgfalt erstellt und sollte von Anfang bis Ende
gelesen werden um einen reibungslosen Ablauf von FASTCALL zu  erzielen  und
unnötige Anfragen beim Programmierer oder der Hotline zu vermeiden.
   Verbesserungen und Bug-Reports bitte nur schriftlich an  SysOp  Crystal-
Castle oder Nightshift!



                              [2] Copyright
                             ***************

   Dieses Programm ist urheberrechtlich geschützt. Das bedeutet, daß sowohl
die Verbreitung, als auch Veränderungen am Programm ( falls sie  nicht  mit
dem  Autor  abgesprochen  worden sind ) sofort zur Anzeige gebracht werden.
Der Programmierer übernimmt keine  Haftung  für  Fehler,  die  während  des
Betriebs  des  Mailboxprogrammes  auftreten  könnten, erklärt sich aber be­
reit, in Form von Updates solche Fehler zu beseitigen.Das Programm FASTCALL
wurde in Assembler und GFA Basic programmiert.

   Alle mitgelieferten externen Programme sowie Libraries sind PD. Sie sind
ohne Einwilligung der Autoren für eigene Programme verwendbar.

       LHA              -  (c) 1991/92  -  Stefan Boberg
       XPRD             -  (c) 1990/91  -  Oliver Wagner
       req.library      -  (c) 1989     -  Colin Fox / Bruce Dawson
       metaxpr.library  -  (c) 1991/92  -  Olaf Barthel
       Fastplay         -  (c) 1991     -  Andreas Benden



                            [3] Bezugsquellen
                           *******************

---------------------------------------------------------------------------

                          Softwareentwicklung
                          Martin Brückner
                          Mozartstr. 33

                          4020 Mettmann

                          Tel. 02104 / 16676 (Box - HST)
                          
                          Bankverbindung:
                             BLZ: 301 502 00
                          Kto-Nr: 5044006

---------------------------------------------------------------------------

                          R2/B2 ComService
                          Dpl.-Ing. R. Witt
                          Landwegstr. 55

                          4100 Duisburg 13

                          Tel: 0203 / 81429
                          Fax: 0203 / 81245
                          Box: 0203 / 84366 (4 autom. durchgestelle Ports)

---------------------------------------------------------------------------

        DATAMAILER-DFÜ Versand (FASTCALL Distributor)
        Reiner Schmeinck
        Eckenerstrasse 17
        4000 Düsseldorf 30

   Bestellannahme Mo-Fr 10.00 - 16.00 Tel.: 0211/4180568 (Anrufbeantworter)
               Mo-Fr 16.00 - 18.00 Tel.: 0211/4180568 (Voice)

   (Bitte beachten: Ich ziehe um in ein (Gewerbliches) Büro. Adresse
                 wird ab 1.9.92 bekanntgegeben.)

---------------------------------------------------------------------------


                      [4] Hardwarevoraussetzungen
                     *****************************

   FASTCALL benötigt einen Mindestspeicher von 1 MB RAM.  Dies  reicht  für
die  meisten Anwendungen aus;  wenn Sie aber vorhaben,  viele externe  Pro­
gramme zu installieren oder sehr(!) große  Datenbestände  anzulegen,  soll­
ten  Sie an den Erwerb einer Speichererweiterung denken. FASTCALL läuft auf
jedem  bisher  bekannten  AMIGA  System  (A500/A500+/A1000/  A2000(A,B,C,D)
/A3000)  und mit  jeder Kickstart ab V1.1 aufwärts ( Ein COMMODORE-Entwick-
ler hat  FASTCALL auf dem kommenden OS3 erfolgreich installiert ).  Sollten
allerdings mit bis jetzt nicht bekannten AMIGA-Modellen Probleme auftauchen
die in direktem  Zusammenhang  mit dem Programm  FASTCALL  stehen und nicht
durch  Fehlverhalten des Benutzers entstanden sind, wird  der Kaufpreis zu-
rückerstattet. FASTCALL lief bis jetzt mit allen getesteten Modemtypen ein-
wandfrei. Getestet wurden unter anderem:

  HST-Courier / HST-Dual / HST-16800 / Highscreen 2400 / SUPRA 2400 / SUPRA
2400 + / SUPRA 9600 / Best 2400 + / Zyxel 14400 Baud / Discovery 2400 / CSR
und mit vielen Modems mehr....

   Eine Systemuhr muss für den reibungslosen Betrieb von  FASTCALL  vorhan­
den  sein.  Um Multiportfähig zu sein, braucht der Anwender natürlich mehr­
ere Telefonleitungen und mehrere Modems. Zusätzlich braucht man  eine  Kar­
te,  die  die  seriellen  Ports  des Amigas vervielfacht. Wenn man mehr als
3 Ports installieren möchte, wird der Kauf einer Turbokarte empfohlen.



                        [5] Programminstallation
                       **************************

   Die Benutzung einer Festplatte wird vorausgesetzt, ist aber nicht  unbe­
dingt  notwendig.  Falls  Sie  Besitzer einer Festplatte sind, kopieren Sie
alle Files der mitgelieferten Diskette auf ihre Festplatte. Nun  laden  sie
einen  Texteditor  (  z.B.  ED  von  der  Workbench(C) ) und laden das File
sys:s/hauptpfad ein. Dort geben sie nun den korrekten Pfad ein  (z.B.  wenn
ihre  Festplatte dh0: heißt und FASTCALL im Verzeichnis MB steht = dh0:mb/)
Nun steht einer weiteren Benutzung des Programms nichts mehr im Wege.

   Sie können aber auch das mitgelieferte  Installationsprogramm  benutzen.
Dort  geben  Sie  einfach den Namen der Zielpartition an und den Rest macht
das Programm automatisch. Es kann sorglos gestartet werden und überschreibt
eventuell vorhandene Files oder Programme erst nach Abfrage.

ACHTUNG!! Bei einer Update-Installation UNBEDINGT VORHER die Changes lesen!



                            [6] Programmstart
                           *******************

   Vor dem Programmstart muß das externe Programm FASTPREFS gestartet  wer­
den, um diverse Konfigurationen anzupassen (nächster Abschnitt).

   FASTCALL muß mit RUN FASTCALL gestartet werden.  Zusätzliche  Parameter
sind möglich:

-I     sofort nach dem Programmstart wird FASTCALL inconified (es wird kein
       eigener Screen aufgemacht!)
-P     gibt die Portnummer von FASTCALL an.Ist dies nicht vorhanden,bekommt
       der  Port automatisch die  Nummer 0. Wenn Sie mehrere  Ports  fahren
       wollen, brauchen  Sie mehr Modems und eine sogenannte "Multiseriell-
       Card". Ports müssen zuvor in Fastprefs editiert werden!
-S     Sysopport -  wenn dieser Parameter angegeben wird, wird die serielle
       Schnittstelle nicht geöffnet und ein Port nur für den  Sysop bereit-
       gestellt.So kann er z.B. beim Multiuserchat mitmachen, oder wenn ein
       User in der Box ist, selbst in der Box arbeiten.
-B     beim Start von  FASTCALL  werden alle  Binärbretter auf  Neueinträge
       überprüft.
-H     Hardwarehandshaking wird ausgestellt (Auf Xon-Xoff umstellen,wenn es
       Probleme mit dem Hardware-Handshake geben sollte).
-R     internen GURU-Handler von FASTCALL abschalten.


 Beispiel:
~~~~~~~~~~

run FASTCALL -I     ;startet FASTCALL Mainport im Iconify Modus

run FASTCALL -P1 -S ;startet FASTCALL Port 1 für den Sysop


FASTCALL darf nicht mit RUNBACK gestartet werden, weil FASTCALL ein CONSO­
LE-Window braucht. Beim Start von der Workbench sollte in jedem Fall IconX
benutzt werden.



                               [7] FASTPREFS
                              ***************

                         FASTCALL Preferences V1.85
                        ----------------------------

   FASTCALL Preferences ist ein externes Konfigurationsprogramm  für  FAST­
CALL.  Es  ist deshalb ein eigenständiges  Programm, damit im Hauptprogramm
Speicher gespart wird und da man die Mailboxkonfiguration sowieso nicht al­
le Tage ändert. Wie Sie sehen, gibt  es  bei  Fastprefs  immer Einstellmög­
lichkeiten,  die  mit  einer  Überschrift versehen sind ( z.B.  Allgemeines
oder Gastsettings.. ):



                            [7.1] Allgemeines
                           ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Gadgetname       | Funktion
-----------------+---------------------------------------------------------
- Port           | Hier geben Sie die Portnummer an,  die  Sie gerade bear-
                 | beiten.  Sie können für jeden  Port verschiedene Setups,
                 | verschiedene Modemsetups und andere Gadgetbelegungen ab-
                 | speichern.  FASTPREFS  speichert für  jeden hier  einge-
                 | stellten Port die entsprechenden Configurationen einzeln
                 | ab. (z.B. Modemsetup, Modemsetup1 usw.)
-----------------+---------------------------------------------------------
- Boxname        | Hier geben Sie den Namen Ihrer Box ein
-----------------+---------------------------------------------------------
- Hauptpfad      | Hier geben Sie an, wo FASTCALL  nach  den  Programmdaten
                 | bzw.  Direktories suchen soll  (mit abschließendem Back-
                 | slash)
-----------------+---------------------------------------------------------
- Extramem       | normalerweise muss hier 220000 eingetragen werden.  Wenn
                 | allerdings viele  Bretter (viele Netze) gefahren werden,
                 | kann es sein, daß die Speicherreservierung nicht reicht.
                 | Wenn auf dem Warte-Screen ganz rechts neben   'Speicher
                 | frei' sollte ca. 80000 stehen.
-----------------+---------------------------------------------------------
- Screenblank    | Hier  geben Sie die  Zeit in  Sekunden an,  nach der der
                 | Bildschirm verdunkelt werden soll, um ein Einbrennen des
                 | Bildes zu verhindern. Steht hier 0 ist der Screenblanker
                 | deaktiviert.
-----------------+---------------------------------------------------------
- Lamerbaud      | Hier geben sie an,wieviel Baud ein User mindestens haben
                 | muss, um in die Box zu dürfen.
---------------------------------------------------------------------------



                             [7.2] Sprachen
                            ~~~~~~~~~~~~~~~~

---------------------------------------------------------------------------
- 1-10           | Hier geben Sie alle  Sprachen an.  Jede  Sprache muss im
                 | Direktory  "Boxtexte"  stehen.  Sprache  Nummer 1 sollte
                 | immer Deutsch sein! Die Sprache Nummer 1 ist die System-
                 | sprache und wird von Anfang an geladen.
---------------------------------------------------------------------------

   Jede Sprache können Sie beliebig mit einem Texteditor verändern.



                            [7.3] Gastsettings
                           ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Bei den Gastsettings definieren Sie den Setup eines Gastes,  den er beim
Login hat.


Gadgetname       | Funktion
-----------------+---------------------------------------------------------
- Chatart        | Line Chat oder Double Chat wählbar (siehe Anhang <E>)
-----------------+---------------------------------------------------------
- Paging         | Hier schalten Sie das Paging an, bzw. aus. Paging AN be-
                 | deutet,  daß eine  Abfrage erscheint,  sobald eine Bild-
                 | schirmseite voll ist (Zeilenzahl in -ZEILEN einstellbar)
                 | Bei  Paging  AUS  läuft  ein  Text  oder  eine Liste bis
                 | zum Ende durch.
-----------------+---------------------------------------------------------
- Bell           | System-Ton  AN oder  AUS,  wenn eine Abfrage beantwortet
                 | werden muss.
-----------------+---------------------------------------------------------
- Sprache        | Hier stellen Sie die Sprache ein,die ein Gast beim Login
                 | bekommt.
-----------------+---------------------------------------------------------
- Protokoll      | Hier stellen Sie das  Übertragungsprotokoll für den Gast
                 | ein (vorzugsweise ZMODEM)
-----------------+---------------------------------------------------------
- Prompt         | hier können Sie einen Prompt für den  Gast vorbestimmen.
                 | Folgende Parameter sind möglich:
                 | $D  - steht für das aktuelle Datum
                 | $T  - steht für die aktuelle Uhrzeit
                 | $R  - setzt die Restzeit ein
                 | $V  - setzt die bisher vergangene Zeit ein
                 | $P  - setzt das aktuelle Brett ein
                 | $NR - schaltet die Hintergrundfarbe um (0-7)
                 | %NR - schaltet die Vordergrundfarbe um (0-7)
-----------------+---------------------------------------------------------
- Gastfrei       | So viel Downloadfreiraum bekommt ein Gast
-----------------+---------------------------------------------------------
- Nachfrei       | So viel Downloadfreiraum bekommt ein neuer User nach dem
                 | Antrag
-----------------+---------------------------------------------------------
- Gastlevel      | Hier stellen Sie das Level ein,  das ein Gast hat (siehe
                 | Instruktionen zu Levelvergabe in Kap.7.10 LEVELSETTINGS)
-----------------+---------------------------------------------------------
- Nachlevel      | Dieses Level bekommt ein Gast nach dem Antrag
-----------------+---------------------------------------------------------
- Zeilen         | Hier stellen Sie die vorgenannte Zeilenanzahl ein.
                 | ( siehe -PAGING )
-----------------+---------------------------------------------------------
- Editor         | Hier kann man den Full bzw. Lineeditor für den Gast ein-
                 | stellen.
-----------------+---------------------------------------------------------
- Statuszeile    | Statuszeile AN/AUS.Die Statuszeile gibt aktuelle Uhrzeit
                 | Datum,Restzeit und Gebühren am oberen Bildschirmrand aus
-----------------+---------------------------------------------------------
- Modus          | AN oder AUS  schalten des  Menü-Modus/Geonet  beim Login
                 | für Gäste
---------------------------------------------------------------------------



   Für weitere Einstellungen müssen Sie jetzt  immer  das  jeweilige Gadget
anklicken....



                             [7.4] Zeiten
                            ~~~~~~~~~~~~~~
Gadgetname      | Funktion
----------------+----------------------------------------------------------
- Sperrzeiten   | Hier können Sie grafisch Ihre Box im Tagesablauf gliedern
                | Jedes  Quadrat  stellt  eine halbe Stunde des  Tages  dar.
                | Klicken Sie auf ein Quadrat, verfärbt es sich.
----------------+----------------------------------------------------------
 Blau bedeutet  | Normaler Boxbetrieb
 Violet bedeutet| Netzsperre - nur Netzanrufe werden entgegengenommen. User
                | werden ausgeloggt ( außer dem Sysop! ) und zuvor der edi-
                | tierte TEXT Netztext gezeigt.
 Türkis bedeutet| die Box ist zu dem Zeitpunkt Offline. Sie hebt nicht ab.
----------------+----------------------------------------------------------
- Programmstarts| Zeit und Programmname eines Tools, daß zu einer definier­
                | ten Zeit aufgerufen wird (Zeitformat = SS:MM).  Es können
                | Parameter (siehe Kap. 12.1) eingesetzt werden.
---------------------------------------------------------------------------



                              [7.5] Sounds
                             ~~~~~~~~~~~~~~

   Hier stellen Sie die Sounds ein, die  (bei  besetzter  Console)  abspie­
len, sobald ein User Sie zum Chat ruft.

Gadgetname        | Funktion
------------------+--------------------------------------------------------
- Soundname 1-10  | Hier geben Sie die  Namen der  Sounds ein, die gespielt
                  | werden können  (diese Sounds müssen im Direktory Sounds
                  | im Hauptpfad unter dem gleichen Namen liegen).  Möglich
                  | sind alle Module im Soundtracker-Format
------------------+--------------------------------------------------------
- Beschreibungen  | Kommentar zu den einzelnen Sounds,  die der User zu se-
                  | hen bekommt.
---------------------------------------------------------------------------

   Durch das Anklicken von "Ende" wird dieser Menüpunkt verlassen



                          [7.6] Modemparameter
                         ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Gadgetname     | Funktion
---------------+-----------------------------------------------------------
- CONNECT      | Hier muß die Connectmeldung des Modems eingestellt werden.
               | Meistens: CONNECT
---------------+-----------------------------------------------------------
- Endconnect   | Hier wird,falls ihr Modem beim Connect mehrere Zeilen aus-
               | gibt, der Anfang der letzten Zeile angegeben.
               | Bei fast allen Modems ebenfalls CONNECT
---------------+-----------------------------------------------------------
- Modemmeldung | Hier sind 2 Tabellen,  die Sie normalerweise nicht benöti­
- Umwandlung   | gen. Dennoch können sie sehr wichtig sein.  Falls Sie z.B.
               | ein altes HST Dual haben  und ein anderer HST-Besitzer bei
               | Ihnen anruft,  sendet Ihr Modem ungefähr diese Connectmel-
               | dung ans Mailboxprg.:  CONNECT  9600/HST/HST.....   Dieses
               | HST/HST  bedeutet,  daß es eine Verbindung mit  14400 Baud
               | ist.Deshalb sollte dieser Connectcode in die erste Tabelle
               | eingetragen werden und als Umwandlung:  CONNECT 14400/HST.
               | geschrieben werden.Dies ist also nur ein Beispiel. Es kann
               | auch bei anderen Modems ähnliches auftreten.
---------------+-----------------------------------------------------------
- Device       | Hier geben  Sie ihr  serielles  Device an  ( normalerweise
               | serial.device,  nur  bei  seriellen  Karten oder  internen
               | Modems anders)
---------------+-----------------------------------------------------------
- Unit         | Die Unit, mit der das Device geöffnet werden soll.  Norma-
               | lerweise 0
---------------+-----------------------------------------------------------
- Modemreset   | Hier steht der String, der das Modem zu einem Reset veran-
               | lasst. Default: ATZ
---------------+-----------------------------------------------------------
- Auflegen     | Mit diesem String legt das Modem auf. Default: ATH
---------------+-----------------------------------------------------------
- Ring         | Hier geben Sie die Meldung an, die Ihr Modem liefert, wenn
               | jemand anruft (normalerweise: RING )
---------------+-----------------------------------------------------------
- Antworten    | Hiermit antwortet das  Modem auf einen ankommenden  Anruf.
               | DEFAULT: ATA  Sollte Ihr  Modem dieses Kommando nicht ver-
               | stehen, tragen Sie hier NICHTS ein,  dafür müssen Sie aber
               | das AUTOANSWER Ihres Modems einschalten (S01=1).
               | Dieses sollte aber nur im NOTFALL getan werden!!!
---------------+-----------------------------------------------------------
- Wählen       | Mit diesem String soll die Wahlsequenz beginnen.
               | Default: ATDP
---------------+-----------------------------------------------------------
- Besetzen     | Hiermit belegt das Modem die Leitung  beim  Consolenlogin.
               | Default: ATH1
---------------|-----------------------------------------------------------
- Modeminit    | Hier geben Sie an, wie das Modem initialisiert werden soll
               | Bitte geben Sie hier immer die Befehle ohne AT ein z.B.
               |
               |    Z &D0
               |
               |    wandelt FASTCALL um in:
               |
               |    ATZ
               |    AT&D0
               |
               | In jedem Modeminitstring muss am Anfang ein Z stehen. Wei-
               | terhin  müssen Sie einen  Befehl eingeben,  der Ihr  Modem
               | veranlasst, nicht bei einem Schwund des DTR Signals aufzu-
               | legen. Meistens ist das der Befehl:  AT&D0
               | Bei einigen Modems muss man dieses über  DIP-Schalter ein-
               | stellen,der entsprechende DIP-Schalter heißt: DTR OVERRIDE
---------------+-----------------------------------------------------------
- Baud         | Hier können Sie die Baudrate Ihres Modems eintragen
               | (300 - 57600 Baud).
---------------+-----------------------------------------------------------
- Init         | Hier können Sie zwischen FEST und VARIABEL wählen !
               |
               | VARIABEL bedeutet,  daß bei einem Connect die  DTE Leitung
               | auf die Baudzahl des Anrufers gestellt wird (Normalerweise
               | bei allen 2400 Baud Modems).
               |
               | FEST bedeutet,  daß die  DTE  Baudrate immer gleich bleibt
               | ( Bei der  Standartinitialisierung, die  Sie im  FASTCALL-
               | Wartebildschirm einstellen können).  Dies ist zum Beispiel
               | bei allen USR HST-Modems so.
---------------------------------------------------------------------------



                            [7.7] Protokolle
                           ~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Dieser Punkt ist ein Untermenü zu  Modemparameter.  Aus  den  Modempara­
metern  kommen  Sie  mit einem  Klick auf das Gadget "Protokolle" zu diesem
Punkt. Hier können Sie bis zu 10  verschiedene  Übertragungsprotokolle  für
das  Mailboxprogramm  einstellen, sie wechseln zwischen den Protokollen mit
den Gadgets "Voriges" und "Nächstes". FASTCALL hat einen eingebauten  Xprd-
Driver,  der  auch  auschliesslich für Übertragungen benutzt wird. ( Früher
benutzte FASTCALL XPRD von Oliver Wagner, aber dieses Programm war  relativ
inkompatibel zu neuen XPR-Libraries )


Gadgetname        | Funktion
------------------+--------------------------------------------------------
- Treiber         | Hier können Sie zwischen dem Internen Treiber und  XPRD
                  | wählen. IMMER den INTERNEN nehmen.Nur wenn schwere Pro-
                  | bleme auftreten, sollten Sie auf  XPRD schalten (in dem
                  | Fall muß XPRD im c: stehen)
------------------+--------------------------------------------------------
- Protokollname   | Hier geben Sie den Protokollnamen ein (z.B. ZMODEM)
------------------+--------------------------------------------------------
- Library         | Hier geben Sie die XPR-Library für diese Art der  Über-
                  | tragung ein.
------------------+--------------------------------------------------------
- Options         | Hier geben Sie  Optionen für die  Libraries ein.  Diese
                  | entnehmen Sie bitte der Anleitung der einzelnen  Libra-
                  | ries. Im Normalfall muss hier aber nichts stehen.
---------------------------------------------------------------------------


   Mit dem Gadget "Ende" verlassen Sie diesen Menüpunkt.



                             [7.8] Sonstiges
                            ~~~~~~~~~~~~~~~~~
Gadgetname        | Funktion
------------------+--------------------------------------------------------
- Font            | Sie können einen  8  Pixel Font eintragen,  der dann in
                  | FASTCALL benutzt wird. Dieser Font gilt auch im Online-
                  | Modus
------------------+--------------------------------------------------------
- Bytesperre      | Sobald diese Bytegrenze des Festplattenfreiraums unter-
                  | schritten ist, kann nichts mehr upgeloadet werden.
------------------+--------------------------------------------------------
- Warnung ab      | Ab  dieser  Bytegrenze wird eine  Warnung  im  FASTCALL
                  | Hauptscreen gegeben. Dient zur Orientierung.
------------------+--------------------------------------------------------
- Terminal        | Hier geben Sie den  Pfad und den Namen Ihres  Terminal-
                  | programmes ein.  Dieses  können  Sie  dann  durch einen
                  | Druck auf  das  Gadget  "Terminal"  im  Haupt-Menü  von
                  | FASTCALL aufrufen.Hierzu benötigen Sie mehr als 1 Mega-
                  | byte Speicherplatz.
------------------+--------------------------------------------------------
- Gad1text        | Im Hauptmenü von  FASTCALL sind 2 leere Gadgets.  Diese
                  | können Sie hier belegen. Sie sind für weitere Programme
                  | gedacht, die eventuell auf die  serielle  Schnittstelle
                  | zugreifen, die dann von FASTCALL freigegeben wird.
------------------+--------------------------------------------------------
- Gad1pfad        | Hier den dazugehörigen Pfad und den Namen
------------------+--------------------------------------------------------
- Gad2text        | Das gleiche, aber für das zweite Gadget
------------------+--------------------------------------------------------
- Gad2pfad        | Das gleiche, aber für das zweite Gadget
------------------+--------------------------------------------------------
- Player          | Hier geben Sie den  Pfad und den  Namen  eines  Module-
                  | Players Ihrer  Wahl  an,  am  Besten den mitgelieferten
                  | FASTPLAY    nutzen    (an    dieser    Stelle danke ich
                  | Andreas  Benden,  für diesen schnellen und  excellenten
                  | Moduleplayer),  aber sie können auch z.B.  Champlay be-
                  | nutzen.
------------------+--------------------------------------------------------
- Editor          | Hier geben Sie den  Pfad und den  Namen eines  externen
                  | Editors ein (z.B. ED von der Workbench). Achten sie da-
                  | rauf, daß dieser keinen eigenen Task aufmacht, da sonst
                  | beim Aufruf sofort zu FASTCALL zurückgesprungen wird.
                  | (einige Editoren müssen dazu mit der Option -keepio ge-
                  | startet werden)
------------------+--------------------------------------------------------
- Schloß          | Hier geben Sie bitte ein Passwort an, mit dem Sie,falls
                  | Sie die Console verschlossen haben,  wieder öffnen kön-
                  | nen.
                  | !! ACHTUNG !! Eine verschlossene Console können sie NUR
                  | mit dem richtigen Passwort wieder freigeben.
------------------+--------------------------------------------------------
- Textdisplay     | Dieses  Programm wird zum  Anzeigen der  Protokolle vom
                  | Wartescreen aus benutzt. Empfohlen wird z.B. "Muchmore"
                  | oder "More".
------------------+--------------------------------------------------------
- Dospaßwort      | Hier geben Sie das Paßwort für die DOS-Ebene ein.
------------------+--------------------------------------------------------
- NewCli          | Hier geben Sie den Befehl an, der aufgerufen wird, wenn
                  | Sie bei FASTCALL im Menü >NEW CLI< anwählen
------------------+--------------------------------------------------------
- Message         | Hier können Sie einen kleinen Einzeiler schreiben,  der
                  | jedem User beim Login angezeigt wird.
------------------+--------------------------------------------------------
- Dialogzwang     | Diese Nachricht sieht der User, wenn Sie zum Dialog um-
                  | schalten.
------------------+--------------------------------------------------------
- Bretter         | Hier geben Sie ein,  wieviel Bretter Sie maximal machen
                  | wollen - ÜBERSCHREITEN Sie diesen Wert, stürzt FASTCALL
                  | ab (leider programmbedingt).
------------------+--------------------------------------------------------
- Edtext          | Hier geben Sie an,wie lang ein Text im Editor höchstens
                  | sein darf.
------------------+--------------------------------------------------------
- Teilnehmer      | Hier geben Sie an,  wieviel Teilnehmer Sie  MAXIMAL zu-
                  | lassen.
------------------+--------------------------------------------------------
- Breaktexte      | Hier geben Sie an,  wieviel   Breaktexte sie  höchstens
                  | haben wollen.(Die Breaktexte befinden sich im Verzeich-
                  | nis Boxtexte unter dem Namen: BREAKS) max.100
------------------+--------------------------------------------------------
- Briefe          | Hier geben Sie an,  wieviel   Briefe ein User in der PM
                  | horten darf,  bis die ältesten vom System gelöscht wer-
                  | den. (Der User wird vorher gewarnt!)
------------------+--------------------------------------------------------
- Inhalt          | Hier geben Sie an,  wieviel Einträge höchstens in einem
                  | Brett sein dürfen.Hier geben Sie am besten den gleichen
                  | Wert an, wie bei den Brettern selbst.
------------------+--------------------------------------------------------
- Bitplanes       | Hier können Sie entscheiden,  ob  FASTCALL mit 2 oder 3
                  | Bitplanes läuft (hängt von Ihrem Speicher ab.)
------------------+--------------------------------------------------------
- Raus nach       | Hier können Sie die Anzahl der  Minuten  angeben,  nach
                  | denen der User rausgeschmissen wird,wenn er keine Taste
                  | drückt.
------------------+--------------------------------------------------------
- Taskpriorität   | Hier geben Sie ein, mit welcher Taskpriorität  FASTCALL
                  | läuft, hier hat sich 0 als ein guter Wert erwiesen.
---------------------------------------------------------------------------


                            [7.9] User sperren
                           ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Mit dieser Funktion können Sie User sperren,die sie nicht in der Box ha-
ben wollen.  Jeder User, der in der Box eingetragen ist und in dieser Liste
aufgeführt ist,wird nach der Angabe seines Pseudos mit einer Meldung ausge-
logt.


                            [7.10] Logfileuser
                           ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Hier können Sie in jedes Gadget (angefangen von  oben  links  bis  unten
links  und dann von oben rechts bis unten rechts) den Namen eines User ein­
tragen, dessen Aktivitäten protokolliert werden sollen (siehe Kapitel 9.4).

   Mit "OK" beenden Sie diesen Punkt und Sie gelangen wieder zum Hauptmenü.



                           [7.11] Levelsettings
                          ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Hier können Sie die Standardwerte für jedes Level eintragen, diese  wer­
den eingesetzt, sobald Sie einem User ein anderes Level geben. 

   Level sind Prioritäten,  die es dem  SysOp ermöglichen,  einzelnen Usern
bestimmte Befehle oder Bereiche der Mailbox zugängig zu machen. Die einzel-
nen Level stehen in direktem Zusammenhang mit den Befehlsleveln, die geson-
dert konfiguriert werden und in Kapitel 10.8 besprochen werden. 
   Die Levelvergabe liegt selbstverständlich nur beim SysOp und Sie  können
in Ihrem Ermessen für jedes Brett,jeden User und jeden Level Online-Zeiten,
bestimmte Befehle oder Zugriffe definieren.
   In den Mailboxen wird es im Allgemeinen so gehandhabt, daß User,wenn sie
sich als Gast eintragen, den Level 0 bekommen. Nach dem Antragstellen kann,
je nachdem, was in FASTPREFS bei NACHLEVEL konfiguriert wurde,  automatisch
ein höherer Level zugeteilt werden.  Jede  weitere Levelvergabe liegt  aus-
schließlich beim SysOp. 


Gadgetname    | Funktion
--------------+------------------------------------------------------------
- Loginzeit   | Hier tragen Sie ein,wie lange man mit dem eingestellten Le-
              | vel in der Box bleiben darf
--------------+------------------------------------------------------------
- Ratio       | Hier tragen Sie ein, welches Up/Downloadverhältnis der User
              | bekommen soll. 5 würde bedeuten:
              |
              | Wenn der User 10 Bytes uploadet, bekommt er 50 Bytes gutge-
              | schrieben.
              |
              | Eine 0 bedeutet,daß der User unendlich viel downloaden darf
---------------------------------------------------------------------------

   Mit "OK" beenden Sie diesen Punkt und Sie gelangen wieder zum Hauptmenü.



                              [7.12] Netz
                             ~~~~~~~~~~~~~
   FASTCALL entspricht dem  Zerberus-Standard und ist  zugelassen für den
Netzverkehr.  FASTCALL kann eine unbegrenzte Anzahl  Netze  fahren.  Hier
stellen Sie alle Parameter für ein Netz ein. Es unterstützt das ZERBERUS-
Format und ist somit in der Lage, über bestehende Gates alle Netz-Formate
zu fahren. Ebenso ist die MAPS-Funktion eingebaut (siehe Anhang <H>).


Gadgetname     | Funktion
---------------+-----------------------------------------------------------
- Boxname      | den Namen der Netz-Box eingeben
---------------+-----------------------------------------------------------
- Anwahlbox    | Name der Server- oder Poll-Box.  Es müssen ALLE Netz-Boxen
               | eingegeben werden ! Dies ist erforderlich,  weil sonst die
               | Netz-Boxen nicht bekannt sind und es  können  keine  Mails
               | oder Eilmails versendet werden.
---------------+-----------------------------------------------------------
- Passwort     | Hier geben Sie das Passwort an,  das ihre  Box dem  Server
               | übermittelt
---------------+-----------------------------------------------------------
- Telefonnr.   | Telefonnummer der Box
---------------+-----------------------------------------------------------
- Modeminit    | hier können  Sie  noch  einen  Modeminitstring  einstellen
               | (ohne ATZ),der vor dem Netzcall ausgeführt wird. Normaler-
               | weise bleibt das Gadget leer.
---------------+-----------------------------------------------------------
- Baudrate     | Mit dieser Baudrate wird die Box angerufen
---------------+-----------------------------------------------------------
- Level        | hier geben Sie an,  ab welchem  Level  diese  Box  im Netz
               | lesen und schreiben bzw. bestellen darf
---------------+-----------------------------------------------------------
- Neue Box     | Eintragen einer neuen Netz-Box
---------------+-----------------------------------------------------------
- Box raus     | Löschen eines Eintrags nach Abfrage
---------------+-----------------------------------------------------------
- +            | wählt das nächste Netz an
---------------+-----------------------------------------------------------
- -            | wählt das vorige Netz an
---------------+-----------------------------------------------------------
- Wahl         | zur Auswahl eines Eintrags per Requester
---------------+-----------------------------------------------------------
- OK           | zum Verlassen des Netzeditors
---------------+-----------------------------------------------------------
- Zerberus Box.| für den eigenen Zerberus-Boxnamen (max. 8 Stellen)
---------------+-----------------------------------------------------------
- Versuche     | Anzahl der Anwahlversuche beim Server
---------------+-----------------------------------------------------------
- max. Boxen   | Angabe der maximalen Anzahl Einträge
---------------+-----------------------------------------------------------
- Delay        | Zeit zwischen den Anwahlversuchen beim Server
---------------+-----------------------------------------------------------
- Calls        | für den Eintrag täglicher eigener Calls bei Servern.  Hier
               | öffnet sich ein neuer Bildschirm, in dem  Transferzeit  im
               | Format SS:MM eingegeben werden muss, im anderen Gadget der
               | Servername
---------------+-----------------------------------------------------------
- Packer       | hier geben Sie ein,mit welchem Packer Netzeinträge gepackt
               | werden sollen.Packername muss der Packerendung entsprechen
               | ( z.B. LHA  ---> "xxx.lha" )
---------------+-----------------------------------------------------------
- Protokoll    | Hier geben Sie das  Übertragungsprotokoll  für  den  Netz-
               | transfer an.
---------------+-----------------------------------------------------------
- Kopie        | schaltet die Erstellung von  Kopien  der  Netz-Nachrichten
               | AN/AUS
---------------+-----------------------------------------------------------
- Eilmail Pf   | einmaliger Betrag,den der User für eine Eilmail zahlen muß
---------------+-----------------------------------------------------------
- Eil-KB  Pf   | zusätzlicher Betrag pro KB für diese Eilmail
---------------------------------------------------------------------------



                            [7.13] Packer
                           ~~~~~~~~~~~~~~~

   Hier können Sie Packer einstellen, die von FASTCALL verwendet werden, um
ASCII-Downloads zu packen oder Files für den User zu listen.

Gadgetname      | Funktion
----------------+----------------------------------------------------------
- Packername    | Hier geben Sie den Namen des Packers ein. Z.B. LHA
----------------+----------------------------------------------------------
- Aufruf        | Hier geben Sie z.B. c:lha ein. Also Pfad+Name
----------------+----------------------------------------------------------
- Packerendung  | Hier geben Sie die packerspezifische Endung ein, wie z.B.
                | in unserem Fall: .lha
---------------------------------------------------------------------------



                        [7.14] Consolesettings
                       ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Gadgetname     | Funktion
---------------+-----------------------------------------------------------
- Uploadpfad   | Hier kann ein Pfad eingegeben werden, der im Filerequester
               | bei Uploads automatisch eingetragen ist.
---------------+-----------------------------------------------------------
- Asciiuppfad  | Das Gleiche wie Uploadpfad aber für ASCIIUploads im Editor
               | (beide mit abschließendem Backslash)
---------------+-----------------------------------------------------------
- Downpfad     | Das Gleiche wie Voriges aber für Download von der Console
---------------+-----------------------------------------------------------
- Kommentar    | Hier kann die  Kommentarabfrage nach dem Logoff AN/AUS ge-
               | schaltet werden.
---------------+-----------------------------------------------------------
- Level zeigen | Hier kann die Ausgabe der  Levelanzeige  beim  User-Befehl
               | TEILNEHMER  AN/AUS geschaltet werden.
---------------+-----------------------------------------------------------
- Status       | Hier kann die Statusanzeige am Anfang eines Logins  AN/AUS
               | geschaltet werden.
---------------+-----------------------------------------------------------
- Edit.besetzt | AN/AUS schalten,  ob das Modem bei Aufruf von Editoren be-
               | setzt geschaltet wird.
---------------+-----------------------------------------------------------
- Menueeditier.| in diese Gadgets können  Programme  mit  ihrem  kompletten
               | Pfad eingetragen werden,  die rechts in der Menüleiste er-
               | scheinen und aufgerufen werden können.
---------------+-----------------------------------------------------------
- F-Tasten     | Gadgets für ASCII-Texte,die mit Druck auf die entsprechen-
               | den F-Tasten online ausgegeben werden.
---------------+-----------------------------------------------------------
- Ansifarben   | Hier können Sie die ANSI-Farben editieren, die während ei-
               | nes Logins im oberen Bildschirmbereich angezeigt werden.
---------------+-----------------------------------------------------------
- Kick2.0Farben| Hier können Sie die  Farben für die  FASTCALL-Arbeitsober-
               | fläche editieren.
---------------------------------------------------------------------------


                           [7.15] Aliasbefehle
                          ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Hier gibt es 3 Tabellen. Sinn dieses Programmteiles ist es, Befehle  die
in  anderen  Mailboxprogrammen unter anderem Namen laufen, auch in FASTCALL
benutzen zu können. Z.B. ist der Befehl "CHAT" für  die  Dialoganfrage weit
verbreitet, FASTCALL unterstützt allerdings nur den Befehl DIALOG

Also trägt man folgendes ein:

ALIASBEFEHL        MIN.LÄNGE     FASTCALLBEFEHL

CHAT                   2          DIALOG


   Ein anderes Beispiel wäre der Befehl "ZURÜCK" den FASTCALL  nur  in  der
Form b.. unterstützt.

ZURUECK                3          B..


   Die MIN.LÄNGE gibt an, wieviel Buchstaben  des  Alias-Befehls  man  min­
destens eingeben muß.



                          [8] Modemeinstellung
                         **********************

   Hier soll Ihnen erklärt werden, wie Sie Ihr  Modem  am  besten  für  den
Betrieb  mit  dem FASTCALL-Mailboxsystem einstellen. Genaue Settings bekom­
men Sie im Anhang <A>.

   Sie sollten das Modem so konfigurieren,  daß  DTR  OVERRIDE  eingestellt
ist.  Es  verhindert  das Auflegen des Modems, wenn das Mailboxprogramm die
serielle Schnittstelle schließt. Dies geschieht meistens durch  den  Befehl
AT&D0 oder durch sogenannte DIP-Schalter.

   Der Auto-Answermodus muss ausgeschaltet sein,  da  FASTCALL  selbststän­
dig antwortet, wenn es bereit ist.

   Zum Auflegen des Modems ist es wichtig (meist ATS0=0), daß der ESC-Code
auf  43  steht (meistens  Register  S2 ) und die Guardtime für den ESC-Code
ca. 1 Sekunde beträgt.




                     [9] Die Menüs im Wartebildschirm
                    **********************************

   Sofort nach dem Laden des Programmes FASTCALL erscheint  vor  Ihnen  der
Wartebildschirm.  Links  sehen  Sie  eine  Reihe von Gadgets und rechts das
sogenannte Statuswindow. In der Menüleiste gibt es folgende Punkte:


                             [9.1] Projekt
                            ~~~~~~~~~~~~~~~

Menüname        | Funktion
----------------+----------------------------------------------------------
- Hide Screen   | Läßt den FASTCALL Screen im Hintergrund verschwinden.
----------------+----------------------------------------------------------
- New CLI       | Öffnet ein neues CLI,  das Sie in den FASTPREFS definiert
                | haben.
----------------+----------------------------------------------------------
- Iconify       | Hiermit wird der FASTCALLscreen geschlossen und dafür ein
                | kleines Fenster auf dem Workbench-Screen geöffnet.
                | FASTCALL bleibt aktiv und der Sysop  kann  jederzeit  mit
                | einem Klick auf das Close-Gadget den FASTCALL-Screen öff-
                | nen. (durch den Programmstart "FASTCALL -i" ist diese Op-
                | tion bereits beim Start aktiv!) Während dem ICONIFY Modus
                | wird ca. 10% Rechengeschwindigkeit gespart.
----------------+----------------------------------------------------------
- Interlace     | Hiermit schalten Sie das Programm auf  Interlace um,  wo-
                | durch viel Platz auf dem Bildschirm frei wird.
----------------+----------------------------------------------------------
- Quit          | beendet FASTCALL nach Abfrage
---------------------------------------------------------------------------



                               [9.2] Modem
                              ~~~~~~~~~~~~~
Menüname         | Funktion
-----------------+---------------------------------------------------------
- Ausführen      | Initialisiert das Modem noch mal
-----------------+---------------------------------------------------------
- 300-57600 Baud | Initialisiert das Modem auf diese Baudzahl
---------------------------------------------------------------------------



                             [9.3] Aktionen
                            ~~~~~~~~~~~~~~~~
Menüname              | Funktion
----------------------+----------------------------------------------------
- Box reservieren     | Reserviert die Box für einen bestimmten User.  Ver-
                      | sucht sich ein anderer User einzuloggen,  wird die-
                      | ser unweigerlich ausgeloggt.
----------------------+----------------------------------------------------
- Daten restaurieren  | Trägt alle Neueinträge in die Brettdaten  neu  ein.
                      | Dieser Punkt ist nur interessant, wenn Sie eine al-
                      | te Bretterliste neu installieren und dort die  Neu-
                      | einträge nicht vollständig vermerkt sind.
----------------------+----------------------------------------------------
- Lokaler Upload      | Hiermit können Sie Files in Bretter oder Postfächer
                      | schreiben,  ohne in die Box zu  müssen.  Es  öffnet
                      | sich ein Requester, wo Sie die Zielperson/das Ziel-
                      | brett anwählen können. Danach öffnet sich ein File-
                      | Requester, wo Sie ein File zum Upload anwählen kön-
                      | nen.
----------------------+----------------------------------------------------
- Alle Daten neu lesen| Wenn Sie eine Änderung in  FASTPREFS gemacht haben,
                      | müssen Sie normalerweise  rebooten,  damit  sie  im
                      | Speicher ist. Mit dieser Funktion  laden  Sie  alle
                      | Konfigurationsfiles von FASTCALL neu.
----------------------+----------------------------------------------------
- Console verschließen| Hiermit verschliessen Sie die Console, d.h. niemand
                      | kann irgendetwas machen,  bis er nicht das Paßwort,
                      | das von Ihnen in den FASTPREFS editiert werden kann
                      | eingegeben hat.  Anrufe werden aber weiterhin ange-
                      | nommen. !! Auch das Ausschalten des Computers hilft
                      | nicht, um das Paßwort zu entfernen !!
----------------------+----------------------------------------------------
- Paßwortschutz       | Hier stellen Sie den  Status  des  Passwortschutzes
                      | entweder auf AN oder AUS, wenn dieser an ist,werden
                      | z.B. im Usereditor nicht die Passwörter angezeigt.
                      | Sehr sinnvoll wenn sich 'Bekannte' im Raum befinden
----------------------+----------------------------------------------------
- Binärbretter checken| Testet alle Binärbretter auf neue Einträge.Wenn Sie
                      | z.B. im Hintergrund per CLI einen  Eintrag  in  ein
                      | Verzeichnis eines Brettes kopieren,wird dieser Ein-
                      | trag automatisch ins Inhaltsfile aufgenommen.  Auch
                      | Files, die Sie aus den Directories löschen,  werden
                      | aus dem Inhaltsfile entfernt.
----------------------+----------------------------------------------------
- Ganzprotokoll       | schaltet die Protokollaufzeichnung für alle  Logins
                      | AN/AUS.  Bei AN werden ALLE Logins mitprotokolliert
                      | im Verzeichnis Protokolle als LOGFILES gespeichert.
                      | Es werden die Tasteneingaben der User aufgezeichnet
---------------------------------------------------------------------------


                              [9.4] Lesen
                             ~~~~~~~~~~~~~

   Hier können Sie diverse  Protokolle  ansehen,  die  das  Mailboxprogramm
macht.  So  haben Sie immer einen guten Überblick über das Geschehen in der
Mailbox. Diese werden im Verzeichnis Protokolle/xxx gesichert.

Gadgetname            | Funktion
----------------------+----------------------------------------------------
- Protokoll           | Hier steht das Protokoll aller Anrufer. Ein NC hin-
                      | ter der Baudzahl bedeutet,  daß der User nicht aus-
                      | geloggt hat, sondern der Carrier verloren ging.
----------------------+----------------------------------------------------
- Fehlerprotokoll     | Hier stehen alle Fehler,die während des Boxbetriebs
                      | aufgetreten sind, in folgendem Format:
                      | Datum, Uhrzeit, Fehlernummer (GFA-Basicformat)
----------------------+----------------------------------------------------
- Logfiles            | Hier stehen alle Aktionen der User,  die Sie in den
                      | Fastprefs unter Logfileuser zur Überwachung  einge-
                      | geben haben oder wenn Sie GANZPROTOKOLL AN haben.
----------------------+----------------------------------------------------
- Systemebene         | Hier steht,wer wann in die Systemebene gegangen ist
                      | Zugang erst ab Level 8!  Wenn der SysOp danach ein-
                      | loggt, bekommt er eine Meldung, wer im System war.
----------------------+----------------------------------------------------
- Hacker              | Hier stehen die Namen der User,  die versucht haben
                      | in die Mailbox einzuloggen und 3  Mal  das  falsche
                      | Paßwort eingegeben haben. Format:
                      |
                      | Username          <- Name des Users, unter dem ver-
                      |                      sucht wurde, einzuloggen
                      | eingegebenes Paßwort
                      | Datum
                      | Uhrzeit
----------------------+----------------------------------------------------
- Netzcall            | Hier erfahren Sie Daten über die letzten Netzanrufe
                      | Ihrer Box und die der Pollboxen.
----------------------+----------------------------------------------------
- Up/Down             | Hier steht, welche Files in  welchen  Brettern  von
                      | welchem User  zu  welcher  Uhrzeit  Up-Downgeloadet
                      | wurden.
----------------------+----------------------------------------------------
- Chat                | Hier stehen ALLE von Ihnen mitprotokollierte Chats.
                      | Das Chatprotokoll kann angeschaltet  werden, sobald
                      |ein User einloggt und gesichert in Boxdaten/Logfiles
----------------------+----------------------------------------------------
- Neue Bretter        | Hier erfahren Sie,welche Bretter der Zerberussorter
                      | neu angelegt hat. Netzbretter brauchen bei FASTCALL
                      | nicht vom Sysop eingegeben werden. Sie werden auto-
                      | matisch von FASTCALL eingerichtet  (mit einem Stan-
                      | dart Verteiler).
---------------------------------------------------------------------------



                   [10] Die Gadgets des Wartebildschirms
                  ***************************************


                           [10.1] Consolenlogin
                          ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Mit diesem Gadget können Sie in die Mailbox gehen, ohne mit einem  Modem
anzurufen.  Dabei  wird  allerdings  das Titelbild übersprungen. Nähere Er­
klärungen über die Befehle nach dem Conlogin bekommen Sie durch den  Befehl
HILFE im Hauptmenu (siehe Kap. 15.1). Wenn sie den Consolenlogin verlassen,
wird es nicht in der Statuszeile protokolliert.



                          [10.2] Der Bretteditor
                         ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Es gibt hier 2 Ausgangssituationen:

   1. Sie wollen ein neues Brett erstellen:

   Sie klicken auf das Gadget  "Neues Brett"  links  unten  auf  dem  Bild­
schirm. Alsdann geben Sie die neuen Brettdaten ein:


Gadgetname          | Funktion
--------------------+------------------------------------------------------
- Brettname         | Geben Sie irgendeinen Namen ein
--------------------+------------------------------------------------------
- Letzter Eintrag   | Dort müssen Sie nichts verändern
--------------------+------------------------------------------------------
- Pfad              | Dort geben Sie den Pfad an, wo das Brett anschließend
                    | abgelegt werden soll. z. B. soll das Brett  ins  Dir:
                    | Bretter im Dir MB auf das Device  DH0:  kommen,  dann
                    | geben Sie bei Pfad: dh0:mb/bretter/  ein.  Fehler  in
                    | diesem Teil können bis zum Absturz führen.  Seien Sie
                    | also vorsichtig.
                    | ACHTUNG!! Sie können ein beliebiges vorhandenes  Ver-
                    | zeichnis als Brettverzeichnis wählen. Wenn Sie dieses
                    | Brett aber löschen, werden ALLE Files in diesem Brett
                    | gelöscht !!
--------------------+------------------------------------------------------
- User-Lesen        | Hier muss das Level angegeben werden, ab dem ein User
                    | in diesem Brett lesen darf.  Es entscheidet auch,  ob
                    | für den User das Brett im Inhaltsverzeichnis sichtbar
                    | ist (ausgenommen ein mit ZUGRIFF zugeteiltes Brett).
--------------------+------------------------------------------------------
- User-Schreiben    | Hier muß das Level angegeben werden,  ab dem ein User
                    | in dieses Brett schreiben darf.Erfahrungsgemäß sollte
                    | bei einem Brett LESEN und SCHREIBEN gleich hoch sein.
--------------------+------------------------------------------------------
- Max. Einträge     | Hier geben Sie ein,  wieviel  Einträge  höchstens  in
                    | diesem Brett sein dürfen. Wird diese Zahl überschrit-
                    | ten, werden die ältesten Einträge gelöscht.
--------------------+------------------------------------------------------
- Netz-Lesen        | der Level,  ab dem eine  Pollbox das Netz-Brett lesen
                    | darf
--------------------+------------------------------------------------------
- Netz-Schreiben    | Level,  ab dem eine Pollbox ins  Netz-Brett schreiben
                    | darf
--------------------+------------------------------------------------------
- Bin?              | mit diesem Gadget bestimmen Sie, ob in ASCII-Brettern
                    | Binär-Uploads gemacht werden dürfen
--------------------+------------------------------------------------------
- Brettbetreuer     | Hier können sie einen User eintragen, der sich um das
                    | Brett kümmert.  Dieser  User hat somit vollen Zugriff
                    | auf das Brett und kann in diesem alles,  was Sie auch
                    | können.  Deshalb sollten Sie die Brettverwalter sorg-
                    | fältig aussuchen.
--------------------+------------------------------------------------------
- Passwort          | Sie können für ein  Brett  ein  Passwort  einrichten,
                    | ohne das der Zugriff für den User unmöglich wird,wenn
                    | er nicht LEVEL 8 (COSYSOPLEVEL) oder  LEVEL 9 (SysOp-
                    | LEVEL) hat.
--------------------+------------------------------------------------------
- Kommentar         | Hier können Sie einen kurzen Kommentar zu  dem  Brett
                    | eingeben, der immer gezeigt wird,  sobald man das In-
                    | haltsverzeichnis des Brettes aufruft.
--------------------+------------------------------------------------------
- Oberbrett         | Falls Sie ein Unterbrett erstellen wollen, können Sie
                    | hier angeben,in welchem Kopf es erscheinen soll.
--------------------+------------------------------------------------------
- Del               | löscht die Eingabe von Oberbrett
--------------------+------------------------------------------------------
- Typ               | Hiermit bestimmen Sie, welchen Typ  das  Brett  haben
                    | soll. Folgende Brettarten stehen Ihnen zur Verfügung:
                    | ASCII     Normales Brett für Texteinträge
                    | BINAER    Normales Brett für Programme oder Daten
                    | BKOPF     hiermit legen Sie praktisch ein neues  Ver-
                    |           zeichnis für weitere Bretter an.  Z.B. wol-
                    |           len Sie ein  Downloadbrett  für  im  AMIGA-
                    |           Brett machen. Um die Box übersichtlicher zu
                    |           machen, legen Sie  einen  Brettkopf  Namens
                    |           AMIGA an und legen die folgenden  Download-
                    |           Bretter in dieses hinein (Erklärung folgt!)
                    | UASCII    Dieses Brett ist ein Unterbrett und  gehört
                    |           zu einem Brettkopf,es verhält sich aber wie
                    |           ein normales ASCII BRETT
                    | UBIN      Dieses Brett ist ein Unterbrett und  gehört
                    |           zu einem Brettkopf,es verhält sich aber wie
                    |           ein normales BINAER BRETT.
--------------------+------------------------------------------------------
- Sel               | es erscheint ein Requester,  aus dem  Sie  ein  Brett
                    | aufrufen können. 
--------------------+------------------------------------------------------
- Löschen           | Hiermit löschen Sie das Brett und den gesamten Inhalt
                    | Achtung!! Files werden auch gelöscht.     Löscht erst
                    | nach Abfrage.
--------------------+------------------------------------------------------
- + -               | schaltet ein Brett vor/zurück
--------------------+------------------------------------------------------
- Neues Brett       | hier erstellen Sie ein neues Brett
--------------------+------------------------------------------------------
- Verteiler         | Nur bei Text-Brettern;   Hier stellen Sie  bei ASCII-
                    | Brettern ein, an  wen  die Daten weitergegeben werden
                    | (Server, Node, Point).
                    | Wenn Sie in einem Brettkopf den Verteiler  editieren,
                    | können Sie entscheiden,  ob dieser Verteiler in allen
                    | Brettern dieses Kopfes benutzt werden soll.
                    | Diese Funktion muß für JEDES Oberbrett einzeln aufge-
                    | rufen werden!!
--------------------+------------------------------------------------------
- Kill Verteiler    | Nur bei Text-Brettern;
--------------------+------------------------------------------------------
- Zugriffe          | Nur bei Oberbrettern;  Hier können Sie eine Liste mit
                    | Usern editieren, die dann Zugriff auf das Brett haben
                    | (siehe Kap.15).
--------------------+------------------------------------------------------
- Kill Zugriffe     | Nur bei Oberbrettern; löscht erst nach Bestätigung
--------------------+------------------------------------------------------
- Rate              | Sie können für jedes Brett eine bestimmte Up/Download
                    | Rate einstellen.
                    | 0 bedeutet Free-Download, 1 bedeutet 1:1,  2 bedeutet
                    | 1:2 usw.
---------------------------------------------------------------------------



   Beispiel zum Anlegen eines Brettverzeichnisses mit Brettern:

   Sie wollen, wie gesagt, ein Amiga Brettverzeichniss mit Downloadbrettern
machen.  Dazu legen Sie z.B. zuerst ein Brett ein Namens AMIGA, als Brettyp
geben Sie BKOPF an, als Pfad dh0:mb/bretter/ (oder UTILITIES).  Nun  wollen
Sie  in das Brettverzeichniss ein Brett namens UTILITIES eintragen. Sie le­
gen es ganz normal an, tragen beim Pfad z.B. dh0:mb/bretter/  (oder  ähnli­
ches)  ein  und geben als Brettyp  UBIN ein.  Wenn Sie nun mit der Einrich­
tung fertig sind, klicken Sie  auf  OBERBRETT  bei  dem  gerade  erstellten
UTILITIES  BRETT.  Nun  wählen  Sie in der erschienenen Liste Amiga an. Sie
sind nun fertig mit dem Einrichten.


   2. Sie wollen ein Brett editieren:

   Sollte ein neues Brett eingetragen worden sein,  so müssen nachträglich
die Brettdaten edititiert werden.  Alle  UNTER/OBERBRETTSTRUKTUREN  werden
automatisch eingerichtet.


   Wenn Sie fertig mit dem Editieren sind, klicken Sie  auf  ENDE  und  ge­
langen wieder ins Hauptmenü zurück.


Sonstiges:


                      Automatische Inhaltsübernahme
                     -------------------------------
Beispiel:

   Wenn Sie auf der Festplatte schon einen Pfad  z.B:  "dh0:sounds"  haben,
in dem sich mehrere Sounds befinden, nehmen Sie "SOUNDS" als Brettnamen und
"dh0:" als Brettpfad. Wenn Sie dann das Brett in der Box anwählen, oder auf
Checke  Binärbretter  im  FASTCALL Hauptbildschirm gehen, werden die Sounds
automatisch ins Inhaltsfile des Brettes  übernommen.  Eventuell  gewünschte
Kommentare zu einzelnen Files müssen Online mit dem  Befehl  EDIT  editiert
werden.


   FASTCALL unterstützt die FILENOTES der Workbench.D.h. wenn man z.B. ein
DiskUtilitie wie SID oder DOpus nutzt und die  Filenotes  im  Bretter-Ver-
zeichnis anzeigen läßt, kann man die Kommentare der einzelnen Files lesen.



                            [10.3] Usereditor
                           ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Gadgetname          | Funktion
--------------------+------------------------------------------------------
- Username          | Hier können Sie User umbenennen,jedoch nicht neu ein-
                    | tragen. Hier steht immer der aktuelle Name
--------------------+------------------------------------------------------
- Vorname           | Hier können Sie den Vornamen des  aufgerufenen  Users
                    | (beim Start immer User 1) editieren
--------------------+------------------------------------------------------
- Nachname          | Hier können Sie den Nachnamen editieren
--------------------+------------------------------------------------------
- Straße            | Hier können diverse persönliche Daten des Users,  die
- Ort               | er beim Antrag eingegeben hat, konfiguriert werden.
- Telefonnummer     | 
- Geburtsdatum      |
--------------------+------------------------------------------------------
- Paßwort           | Hier können Sie das Paßwort des Users editieren.Soll-
                    | te hier nur ein KASTEN stehen, haben Sie den Paßwort-
                    | Schutz an (siehe Kapitel 9.3)
--------------------+------------------------------------------------------
- Uploads           | Hier sehen Sie, wieviel der User in Ihrer Mailbox be-
- Downloads         | reits upgeloadet bzw. downgeloadet hat.
--------------------+------------------------------------------------------
- Download frei     | Hier können Sie dem User Bytes abziehen bzw.schenken.
                    | Solange seine RATE nicht auf 0 (FREEDOWNLOAD)  steht,
                    | zeigt der Inhalt dieses Gadgets an,  wieviel der User
                    | noch aus der Box downloaden darf.
--------------------+------------------------------------------------------
- Letzter Login     | Hier steht im Format  TT.MM.JJJJ  SS:MM:SS  das Datum
                    | des letzten Logins des Users.
--------------------+------------------------------------------------------
- Computertyp       | Hier stehen weitere persönliche Daten des Users
- Modemtyp          |
--------------------+------------------------------------------------------
- Level             | Hier können Sie dem User ein anderes Level geben.  Je
                    | höher das Level, desto mehr Zugriff  hat  er  in  der
                    | Mailbox. Level 8 ist für Cosysops  (Ihre Assistenten)
                    | und Level 9 sollte Ihnen vorbehalten sein (Kap. 7.10)
--------------------+------------------------------------------------------
- Anzahl Anrufe     | Hier steht,wie oft sich der User schon in die Mailbox
                    | eingeloggt hat.
--------------------+------------------------------------------------------
- Zeitlimit(Minuten)| So lange darf der User in der  Mailbox  bleiben.  Das
                    | Zeitlimit bezieht  sich  auf  den  ganzen  Tag,  d.h.
                    | wenn der User 2 oder mehrmals pro Tag einloggt,  wird
                    | die Zeit des vorherigen Logins abgezogen.
--------------------+------------------------------------------------------
- Rate              | Hier wird ein Verhältnis ausgedrückt.Steht hier 3 be-
                    | deutet das:  Schickt der User 1 Byte an die Box,  be-
                    | kommt er 3 Bytes auf sein Downloadkonto
--------------------+------------------------------------------------------
- Konto             | erforderlich bei vernetzten Boxen oder Pointern,  für
                    | das Versenden von Eilmails.    Hier wird das Guthaben
                    | eingetragen, das für Eilmails im Netz verrechnet wird
--------------------+------------------------------------------------------
- FL                | Datum und Zeit des ersten Logins
--------------------+------------------------------------------------------
User suchen:        |
***************     |
--------------------+------------------------------------------------------
- Sel               | Klicken Sie auf dieses Gadget,  öffnet sich ein neues
                    | Fenster, in dem alle User angezeigt werden.  Wenn Sie
                    | einen davon anklicken, wird dieser sofort im Useredi-
                    | tor zur Editierung angezeigt.
--------------------+------------------------------------------------------
- Leeres Gadget     | Wenn Sie hier die ersten Buchstaben eines  Usernamens
                    | angeben, wird der entsprechende User angezeigt.
--------------------+------------------------------------------------------
- + / -             | Diese Gadgets gehen einen User vor bzw. zurück.
--------------------+------------------------------------------------------
- Extradaten        | Es kann ein Script erstellt werden,  mit dem konfigu-
                    | rierbare Fragen gestellt werden (siehe auch Kap.12.5)
--------------------+------------------------------------------------------
- Neuer User        | Nach der Betätigung des Gadgets wird ein  neuer  User
                    | mit dem Namen X erzeugt, Sie können ihn dann beliebig
                    | editieren.
--------------------+------------------------------------------------------
- Löschen           | Löscht den aktuellen User ohne Abfrage
--------------------+------------------------------------------------------
- Ende              | Beendet den Usereditor
---------------------------------------------------------------------------



                        [10.4] Externe Programme
                       ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Hier können Sie diverse Onlineprogramme einbauen, die mit EXTERN in  der
Box aufgerufen werden. Nun haben Sie 2 Möglichkeiten:

1. Sie wollen ein neues Programm einbauen:

   Klicken Sie auf das Gadget: NEUES PROGRAMM. Nun geben Sie folgende Daten
ein:


- Gadgetname        | Funktion
--------------------+------------------------------------------------------
- Name              | Name des externen Programmes
--------------------+------------------------------------------------------
- Beschreibung      | Tragen Sie eine Beschreibung zu dem Programm ein!
--------------------+------------------------------------------------------
- Name+Pfad         | Geben Sie hier den kompletten Pfad und den Namen dazu
                    | ein.  z.B. für das Spiel  BREAK im Verzeichnis OG auf
                    | dh0: tippen sie ein: dh0:og/break.
--------------------+------------------------------------------------------
- Accesslevel       | Hiermit bestimmen Sie,  ab welchem Level das Programm
                    | aufrufbar ist.
--------------------+------------------------------------------------------
- Parameter         | Hier geben Sie ein, welche Daten das externe Programm
                    | vom Mailboxprg. übergeben bekommt. Es gibt 3 Möglich-
                    | keiten:
                    | -keine Parameter Das externe Programm  bekommt  keine
                    |                  Parameter
                    | -Nur User        Das externe Programm bekommt nur den
                    |                  Usernamen im  DOScommandstring ( für
                    |                  Onlinegames, die z.B. unter MBA oder
                    |                  MagicBox AMIGA programmiert wurden.)
                    | -Amnet Ram File  Erzeugt  eine  RAM DATEI  mit  allen
                    |                  Userdaten. (Für Onlinegames, die für
                    |                  SMBX,  PHOBOS  oder Amnet  ausgelegt
                    |                  sind)
                    | -AREXX/FASTCALL  öffnet den FASTCALL  ARexx-Port  für
                    |                  Onlinegames. Programme die jetzt ge-
                    |                  startet werden,müssen AREXX Program-
                    |                  me sein, oder mit der  FastCall.lib-
                    |                  rary  (siehe  DISK  2)  programmiert
                    |                  worden sein.
---------------------------------------------------------------------------
   Weitere Parameter für Externe Programme, Special Commands, Job-Dateien
und F-Tasten:

         $us        - Username (GROSSBUCHSTABEN!)
         $ba        - Baudzahl
         $bo        - Boxname
         $le        - Userlevel
         $lf        - Lastfile (nur Upload.bat)
         $po        - Portnummer

                                    - - -


   Wenn Sie nun fertig sind drücken Sie auf das Gadget  OK,  und  sie  kom­
men wieder ins Hauptmenu.

   Wenn Sie nur die externen Programme editieren wollen, können Sie mit dem
"+" und "-" Gadget zwischen ihnen hin und her schalten.  Jetzt  können  Sie
alle  besprochenen  Änderungen  durchführen.  Wenn Sie fertig sind, drücken
Sie auf das "OK" Gadget, um zu zeigen,  daß Sie mit den Aenderungen zufrie­
den sind, falls nicht, reicht ein Druck auf Cancel.



                         [10.5] Special Commands
                        ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Genau wie EXTERNE PROGRAMME, aber sie können beim Login  direkt  in  der
Befehlszeile  aufgerufen  werden und werden mit ? in der Befehlsliste ange­
zeigt. Es können auch CLI-Befehle angegeben werden, deren Ausgabe  auf  den
FASTCALL-Screen umgeleitet wird.



                          [10.6] Befehlseditor
                         ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Hier können Sie für jeden Befehl einen Level angeben,  ab  dem  der  Be­
fehl  aktiviert  werden kann. Z.B. sollten Sie für den Befehl Rückruf LEVEL
9 eintragen um Ihre Telefonrechnung zu schonen ! Hinter jedem der aufgelis­
teten Befehle ist ein Stringgadget, wo sie gegebenenfalls  den  Zugriffsle­
vel  für  diesen Befehl eintragen können. Wenn Sie fertig sind, drücken Sie
auf das  "OK" Gadget, um zu zeigen,  daß Sie mit den  Änderungen  zufrieden
sind (siehe Instruktionen zur Levelvergabe in LEVELSETTINGS Kap. 7.10).



                            [10.7] Netzcall
                           ~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Wenn Sie von Hand den Netzcall durchführen wollen,  klicken  Sie  dieses
Gadget an. Daraufhin öffnet sich ein Requester,  worin die in  FASTPREFS im
Punkt NETZ (siehe Kap.7.11) eingetragenen Boxen erscheinen. Zum Start eines
Calls nur den Namen doppelklicken,  dann wird der komplette Netcall automa-
tisch durchgeführt.



                             [10.8] Console
                            ~~~~~~~~~~~~~~~~

   Hiermit können Sie den Consolenstatus verändern, d.h. sie können hiermit
dem User zeigen, ob Sie anwesend sind oder nicht. Der User kann in der Sta-
tuszeile lesen:  CONSOLE BESETZT oder CONSOLE NICHT BESETZT.



                             [10.9] Schloß
                            ~~~~~~~~~~~~~~~

   -> siehe Kapitel 9.3 Aktionen/Console verschliessen.



                            [10.10] Terminal
                           ~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Auf dem Wartebildschirm sind am unteren Bildschirmrand  3  Gadgets.  Das
Linke hat den Namen Terminal. Diese Gadgets werden  in  FASTPREFS  mit  dem
Punkt SONSTIGES (siehe Kap.7.8) konfiguriert. Mit diesen Gadgets können ex-
terne Programme (wie z.B. Pointer) gestartet werden.Vorzugsweise sollten es
Programme  sein, die auf die serielle Schnittstelle zugreifen,  da sie beim
anklicken die Schnittstelle freigeben.



                             [10.11] RS 232C
                            ~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Hiermit können Sie mit einem anderen Computer über Nullmodem  einloggen!
Dafür müssen Sie vorher in den Preferences  das  Handshaking  auf  XON/XOFF
stellen!



                               [10.12] ATA
                              ~~~~~~~~~~~~~

   Hiermit können Sie jemandem, mit dem Sie  gerade  am  Telefon  sprechen,
in  die  Box  einloggen.  Er muss bei sich dann "ATD" eingeben, wenn er den
Pfeifton hört.



                               [10.13] ATH1
                              ~~~~~~~~~~~~~~

   Hiermit besetzen Sie die Box. Um die Box wieder freizugeben, wählen  Sie
Ausführen im Pull-Down-Menü (siehe Kap. 9.2).



                          [10.14] Statusanzeige
                         ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Auf der rechten Bildschirmhälfte des WarteScreens ist die Statusanzeige.
Hier sind aktuelle Boxdaten zu übersehen,  während FASTCALL im Wartezustand
ist:

Begriff         | Bedeutung
----------------+----------------------------------------------------------
- Portnummer    | hier steht die Nummer des gestarteten Ports.  Für  Sysop-
                | Port steht INTERN. (siehe Kap.6)
----------------+----------------------------------------------------------
- Reservierung  | wenn die Box für einen User reserviert wurde (Kap.9.3)
----------------+----------------------------------------------------------
- Uhrzeit       | die aktuelle Uhrzeit
----------------+----------------------------------------------------------
- Datum         | das aktuelle Datum
----------------+----------------------------------------------------------
- Speicher frei | zuerst wird der freie RAM gezeigt, ganz rechts der reser-
                | vierte Speicher für FASTCALL (siehe Kap.7.1)
----------------+----------------------------------------------------------
- Modemstatus   | OK sagt aus,daß FASTCALL im Wartezustand ist oder das Mo-
                | dem OffHook,also mit ATH1 besetzt geschaltet ist.Beim Er-
                | kennen eines Anrufes erscheint LOGIN und nach dem  Logoff
                | sieht man kurz den Modemreset und die Konfiguration.
----------------+----------------------------------------------------------
- Console       | hier erscheint die Meldung,ob der SysOp zu einem Gespräch
                | bereit ist,wenn man das CONSOLE-Gadget links auf dem War-
                | te-Screen anklickt
----------------+----------------------------------------------------------
- Letzter User  | hier steht der letzte User mit Loginzeit
----------------+----------------------------------------------------------
- Baudrate      | die Baudrate, auf das das Modem initialisiert ist
----------------+----------------------------------------------------------
- Bretter       | Anzahl der eingerichteten Bretter.  In  Klammern  daneben
                | ist die Zahl der neueingerichteten Bretter pro Tag  ange-
                | gegeben. Von Vorteil nach  Netzcalls, sobald vom ZERBSOR-
                | ter neue Netz-Bretter eingerichtet wurden.
----------------+----------------------------------------------------------
- Teilnehmer    | Vor der Klammer steht die Anzahl der eingetragenen  User,
                | in der Klammer steht die Anzahl der Neueinträge pro Tag.
----------------+----------------------------------------------------------
- Systemstart   | das Datum des letzten Starts von FASTCALL.  Hier kann man
                | Erkennen, ob die Box abgestürzt war.
----------------+----------------------------------------------------------
- Anrufe        | Gesamtanrufe der User und in Klammer pro Tag
----------------+----------------------------------------------------------
- Uploads       | Gesamtuploads und in Klammern pro Tag
----------------+----------------------------------------------------------
- Downloads     | Gesamtdownloads und in Klammern pro Tag
----------------+----------------------------------------------------------
- Sysoppost     | zeigt das Postfach des SysOps.  Bei  JA steht in Klammern
                | die Anzahl der Briefe im Postfach
----------------+----------------------------------------------------------
- Akt. Laufwerk | zeigt den aktuellen Freiraum des Laufwerks in Bytes
---------------------------------------------------------------------------



                               [11] Pfade
                              ************


   Hier die komplette Übersicht der im System vorhandenen  bzw.  benötigten
Dateien in Baumstruktur:

Erklärungen:  (xx)  Datei wird bei Existenz angezeigt bzw. eingebunden, muß
                    aber nicht unbedingt vorhanden sein.
              [xx]  Binärfile
              <xx>  Unterverzeichnisse   !! MÜSSEN vorhanden sein !!
              {xx}  Wird vom System bzw. Netz erzeugt
              ; xx  Erklärungen


<c:>--------(xprd)                ;externer Protokolltreiber

<devs:>-----serial.device         ;WB-Device

<libs:>-----metaxpr.library       ;Protokolltreiber
          |-req.library           ;Requester-Library
          |-xprzmodem.library     ;Z-Modem Transferlibrary und weitere
          |-fastcall.library      ;für ARexx-Port erforderlich

<s:>--------hauptpfad             ;Konfigurationsdatei

<MB:>-----<Boxdaten>-------{aliasbefehle}        ;Alias-Definitionen
        |                |-{anrufe}              ;Anruf-Zahlen
        |                |-{anruferstatistik}    ;Connect-Protokoll
        |                |-{befehlslevel}        ;Befehls-Configdatei
        |                |-{binaerangaben}       ;Modem-Configdatei
        |                |-{boxparameter}        ;Box-Configdatei
        |                |-{console}             ;
        |                |-{exprog}              ;Extern-Configdatei
        |                |-{fcfarben}            ;Farben-Configdatei
        |                |-(führung)             ;Config für Befehl Führung
        |                |-{gadgets}             ;Config der Boxgadgets
        |                |-{gastsettings}        ;Sets für Gäste
        |                |-{levels}              ;Level-Config von Fastpr.
        |                |-{modemsetup}          ;Modem-Config von Fastpr.
        |                |-{packer}              ;Packer-Config von Fastpr.
        |                |-{sounds}              ;Sound-Config von Fastpr.
        |                |-{specialcommands}     ;SpecialCommands der Box
        |                |-{sperrzeiten}         ;NetzConfig von Fastprefs
        |                |-{tagesanrufe}         ;Config für Statistik
        |                |-(extraantrag)         ;Fragen für Extradaten
        |                |-(upload.bat)          ;Batch für Login
        |                |-(logoff.bat)          ;Batch für Logoff
        |                |-(nachlog.bat)         ;Batch nach Logoff
        |                |-(nachantrag.bat)      ;Batch nach Userantrag
        |                |-(upload.bat)          ;Batch nach Upload
        |                |-(download.bat)        ;Batch nach Download
        |                |-(zonen)               ;Definit. der Anruf-Zonen
        |
        |-<Boxtexte>------------------<menues>--------menu0  ;Menu-Text
        |              |-(breaks)           ;Datei der Breaks
        |              |-(befehlsliste)     ;Ausgabe des Befehls ?
        |              |-deutsch            ;Boxtext
        |              |-(dialog)           ;Text bei erfolglosem Dialog
        |              |-(gastmessage)      ;Message für Gäste
        |              |-hilfstext          ;Text bei Aufruf von HILFE
        |              |-{kommentare}       ;Protokoll der Logoff-Komment.
        |              |-(lamerspeed)       ;Ausgabe bei zu langsamem Modem
        |              |-(logintext)        ;
        |              |-(logofftext)       ;
        |              |-(nachantrag)       ;Textausgabe nach Antrag
        |              |-(netzinfo)         ;Ausgabe bei Befehl NETZINFO
        |              |-(netztext)         ;Ausgabe bei Netzsperre
        |              |-(rauswurf)         ;Text bei Rausschmiß
        |              |-{sprachen}         ;Definit. der Sprachen
        |              |-(sysopmessage)     ;Text nach dem Login
        |
        |-<Bretter>---------------------------<binaerdaten>  ;Brettdaten
        |                |-<{Brettname}>         ;wird erstellt
        |                |-{brettliste}          ;
        |-<Menüs>              ;Daten für Menu-Modus
        |-<Netz>               ;Verzeichnis für Netzdaten
        |-<Protokolle>         ;diverse Protokolle
        |-<Sounds>             ;Verzeichnis für Chat-Songs
        |-<Temp>               ;Temporäres Verzeichnis
        |-<User>               ;Userdaten
        |-[Fastcall]           ;Boxprogramm
        |-[Fastplay]           ;Sound-Player
        |-[Fastprefs]          ;Konfigurations-Programm
        |-[Fulled]             ;FullScreen-Editor
        |-[Zerbcall]           ;Caller für Zerberus
        |-[Zerbsort]           ;Sorter für Zerberus


   !!! Die angegebenen Verzeichnisse MÜSSEN vorhanden sein !!!!



                               [12] Texte
                              ************


                          [12.1] Variable Texte
                         ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Sie können in allen Boxtexten (z.B. Logintext usw.) Variablen  benutzen.
Wenn  Sie  in einer Zeile eine Variable benutzen wollen, müssen Sie sie mit
einem # Zeichen am Anfang der Zeile kennzeichnen. Folgende Variablen stehen
Ihnen zur Verfügung:

  %aNr         ändert die Vordergrundfarbe
  %bNr         ändert die Hintergrundfarbe
  %c           löscht den Bildschirm
  %d           aktuelles Datum
  %eKommando   Führt das Kommando aus.. z.B.
               %erun say "Hallo"
               sagt beim Aufrufen eines Textes: HALLO
               Als Kommando kann man jeden beliebigen DOSbefehl nehmen !
  %f           Files in der Pm des momentan eingeloggten Users
  %g           Anrufanzahl des aktiven Users
  %h           schaltet auf Handmodus.... die ganze Zeile wird mit einer 
               Geisterhand geschrieben, die sich auch manchmal vertippt 
               und korrigiert.
  %i           letzter Login des aktiven Users
  %j           aktuelle Baudzahl
  %l           Userlevel
  %m           Portnummer (0-9)
  %n           Boxname
  %p           schaltet Paging aus (z.B. für Login und Logofftexte)
  %qBefehl     führt den FASTCALL-Befehl 'Befehl' aus.
  %r           Downloads des Users während diesem Login
  %s           Uploads (auch TEXTE) des Users während diesem Login
  %t           Tagesnanrufe
  %u           Username des eingeloggten Users
  %v           Vorname des eingeloggten Users
  %wx          wartet x-Sekunden
  %x           wartet auf eine Taste
  %y           Gesamtanrufe der Box
  %z           aktuelle Uhrzeit

   So.. nun ein Beispiel... sie schreiben im Logintext:

#Hallo %u ! Es ist %z Uhr ...
sagen wir der User: Vader ist eingeloggt.. er liest dann:

Hallo Vader es ist 12.34.23 Uhr

( Die Datumsangabe variiert natürlich..... )

   Wie Sie gesehen haben, wird das # Zeichen nicht mit ausgegeben. Es dient
nur dem Mailboxprogramm als Information.

   Mit dem %c Befehl lassen sich gute Effekte erzielen, wenn man  die  Hin­
tergrund-Farbe  verändert.  Z.B. kann man den Bildschirm blinken lassen und
ähnliches.

- Man kann Texte miteinander verketten. 

z.B. in dem LOGINTEXT folgendes schreiben:

#%>dh0:s/startup-sequence

dann wird NACH dem Logintext die Startup-sequence gezeigt ;-))




                       [12.2] Programmierbare Texte
                      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Systemtexte können praktisch auch mit den  Variablen  programmiert  wer­
den.

Beispiel (LOGOFFTEXT):
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

#Ciaooo %u

#%?r0000-0004                                  ; wenn 0-4 Uploads (IF)
Schäm Dich... so wenige Uploads
#%*                                            ; wenn nicht...
Super... mehr als 4 Uploads... so lob ichs mir !
#%!                                            ; ENDE der Struktur!


   Oder wenn sie mehrere Ports fahren, ist es für Ihre  User  ganz interes­
sant zu wissen, auf welchem Port Sie sind.


#%?m0001-0009
Du bist auf einem Nebenport
#%*
Du bist im Mainport
#%!


Beispiel für einen Dialogtext:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

#%hHallo %u ... ich bin zur Zeit nicht da....  ; mit Geisterhand getippert!
#%?z0008-0013                                  ; 8-13 UHR
Der Martin ist zur Zeit noch in der Schule
#%*
Der Martin müsste bald kommen... hab Geduld!
#%!


Beispiel für eine Sysopmessage:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

#%?f0010-9999
Lösch mal ein paar Briefe aus deiner PM... sonst komm ich!
#%!



                            [12.3] Boxtexte
                           ~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Es gibt bestimmte Pfade für Boxtexte,  wenn  diese Texte vorhanden sind,
werden sie angezeigt! Diese Boxtexte sind zur Zeit eingebaut:
( Die folgenden Texte müssen im Directory BOXTEXTE stehen )

Textname            | Funktion
--------------------+------------------------------------------------------
- Logintext         | Dieser Text wird beim Login per Modem angezeigt!
--------------------+------------------------------------------------------
- Logofftext        | Dieser Text wird beim Logoff gezeigt!
--------------------+------------------------------------------------------
- Dialog            | Dieser Text wird  bei  erfolgloser  Dialoganforderung
                    | gezeigt!
--------------------+------------------------------------------------------
- Sysopmessage      | Wird dem User kurz nach dem Login gezeigt!
--------------------+------------------------------------------------------
- Gastmessage       | Wird einem Gast nach seinem Einloggen gezeigt!
--------------------+------------------------------------------------------
- Nachantrag        | Wenn sich ein Gast eingetragen hat,  wird dieser Text
                    | gezeigt!
--------------------+------------------------------------------------------
- Extraantrag       | Zusätzliche Abfragen beim Userantrag.
--------------------+------------------------------------------------------
- Lamerspeed        | Dieser Text wird Leuten gezeigt,  deren  Modem  nicht
                    | schnell genug ist (in 7 FASTPREFS einstellbar).
--------------------+------------------------------------------------------
- Breaks            | Hier können Sie bis zu 100 Zeilen editieren,  die dem
                    | User beim  Drücken der CTRL+X Taste gezeigt werden.
--------------------+------------------------------------------------------
- Rauswurf          | Dieser Text wird angezeigt, sobald Sie einen User mit
                    | Ansage ausloggen.
--------------------+------------------------------------------------------
- Netztext          | Dieser Text wird einem User gezeigt,  wenn er in  der
                    | von Ihnen definierten Netzsperre anruft.
--------------------+------------------------------------------------------
- Kommentare        | Hier werde alle Kommentare der User abgespeichert
--------------------+------------------------------------------------------
- Netzinfo          | Dieser Text wird angezeigt,  wenn der  gleichlautende
                    | Befehl in der Mailbox aufgerufen wird.
--------------------+------------------------------------------------------
- Befehlsliste      | Ist dieser Text editiert, wird er statt der Standart-
                    | ausgabe beim Befehl >?< angezeigt.
---------------------------------------------------------------------------



                          [12.4] Ansivorspann
                         ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Sie haben bei FASTCALL die Möglichkeit, vor jedes Brett  einen  Vorspann
zu  legen  (entweder  eine  kleine  Tastengrafik,  oder eine Brettbeschrei­
bung).

   Editieren Sie einen Text, und kopieren Sie dann den Text unter dem Namen
<Brettname>.msg in das  Directory  "mb/bretter/binaerdaten/".  Dieser  Text
wird  jetzt  immer  angezeigt, wenn Sie "Inhalt" in dem Brett mit dem Namen
<Brettname> eingeben.

   Sie können auch in  Brettköpfen  sowie  im  Hauptinhaltsverzeichnis  den
Inhaltstext  mit  einem  selbsteditierten  File  ersetzen. Das File muss "*
bretter" heissen und für das Hauptmenü in "mb/boxtexte/" liegen.



                          [12.5] Batchdateien
                         ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   In Batchdateien können die Namen von  Programmen  stehen,  die  bei  be­
stimmten  Situationen  ausgeführt  werden  (Batchdateien stehen im Dir "mb/
Boxdaten"). Diese müssen nicht vorhanden sein, sondern werden nur  aufgeru­
fen, wenn sie im Verzeichnis stehen:

Dateiname     | Funktion
--------------+------------------------------------------------------------
- Extraantrag | für zusätzliche Abfragen bei Userantrag. Sie können zusätz-
              | liche Fragen mit einem ASCII-Editor erstellen,  die automa-
              | tisch nach dem Userantrag erscheinen und vom Gast beantwor-
              | tet werden müssen.
              | Format:
              |
              | FRAGE
              | einzugebende Zeichen (max)
              | FRAGE2
              | einzugebende Zeichen für Frage 2 (max)
              | ...
              |
--------------+------------------------------------------------------------
- Fuehrung    | wird bei Aufruf des Befehls FÜHRUNG abgearbeitet
--------------+------------------------------------------------------------
- Login.bat   | dieses File wird Zeile für Zeile beim Login eines Users ab-
              | gearbeitet.
--------------+------------------------------------------------------------
- Logoff.bat  | dieses File wird beim Logoff Zeile für Zeile abgearbeitet.
--------------+------------------------------------------------------------
Nachantrag.bat| diese Batch wird nach dem Userantrag ausgeführt.
--------------+------------------------------------------------------------
- Nachlog.bat | dieses File wird nach dem Logoff abgearbeitet
--------------+------------------------------------------------------------
- Upload.bat  | dieses File wird nach einem Upload ausgeführt.  Jedes  Pro-
              | gramm erhält als Parameter den Pfad + Namen des Files! Hier
              | kann z.B. der Adder eingetragen werden!
              | (siehe auch Anhang <E>)
--------------+------------------------------------------------------------
- Download.bat| dieses File wird nach dem Download ausgeführt.
---------------------------------------------------------------------------


                              [12.6] Zonen
                             ~~~~~~~~~~~~~~

   Man kann einen Text editieren,der im Verzeichnis BOXDATEN stehen muß und
der wie  folgt  aufgebaut ist: (BEISPIEL)

  02104
  0202             NAHBEREICHS-TELEFONNUMMERN
  02343
  *****
  08259
  0821             REGIONALTARIF
  0801

   Wenn der Text vorhanden ist,  wird der  Gast am Anfang nicht nach seiner
Tarifzone sondern nach seiner Vorwahl gefragt und  das  Programm  errechnet 
selbst seine Tarifzone.



                        [13] Menüs im Onlinemodus
                       ***************************

   Wenn Sie oder ein User in der Box ist,  bekommen  Sie  eine  neue  Menü­
leiste ( aktivierbar durch die rechte Maustaste! )



                            [13.1] Aktionen
                           ~~~~~~~~~~~~~~~~~
Menüname     | Funktion
-------------+-------------------------------------------------------------
- Hide Screen| Hiermit können Sie den Screen der Mailbox in den Hintergrund
             | bringen, um z.B. im Cli zu arbeiten.
-------------+-------------------------------------------------------------
- Console    | Hiermit können Sie festlegen,ob die Console besetzt (Sie da-
             | her zu einem Dialog mit einem User bereit wären)  oder nicht
             | besetzt ist.  Wenn die Console besetzt ist und ein User eine
             | Dialoganforderung macht, blinkt der Bildschirm bei Ihnen und
             | ein Zähler zählt von 15 bis 1.  Wenn Sie die Anforderung an-
             | nehmen wollen,drücken Sie die linke Maustaste. Wenn die Con-
             | sole unbesetzt ist und ein User eine Dialoganforderung macht
             | wird darauf hingewiesen,  daß der Sysop nicht  anwesend  ist
             | und evtl. ein vorher von Ihnen definierter Text angezeigt.
-------------+-------------------------------------------------------------
- Dialog     | Hiermit können Sie den User zu einem Dialog auffordern
-------------+-------------------------------------------------------------
- Dialogzwang| Hiermit gehen Sie sofort in den Chat
-------------+-------------------------------------------------------------
- Rausschmiss| Sollte ein User gegen Ihren Willen handeln,  können Sie  ihn
             | mit diesem Befehl aus der Mailbox werfen.
-------------+-------------------------------------------------------------


                             [13.2] Windows
                            ~~~~~~~~~~~~~~~~
Gadgetname   | Funktion
-------------+-------------------------------------------------------------
Befehlswindow| Hiermit schalten Sie ein Befehlswindow an,in dem Sie Befehle
             | einfach per Maus anklicken können,  die sie sonst  eintippen
             | müssen.
-------------+-------------------------------------------------------------
-Statuswindow| Hiermit schalten Sie das Statusfenster unter dem Screen  AN,
             | AUS.Wenn es AUS ist,haben Sie mehr Platz auf dem Bildschirm.
-------------+-------------------------------------------------------------
- Iconify    | Siehe Hauptmenü
-------------+-------------------------------------------------------------
- Farben     | Hiermit können Sie zwischen ganzer KICK2.0  Darstellung  und
             | einer gesplitteten ANSI/KICK2.0 Darstellung wählen
---------------------------------------------------------------------------



                             [13.3] Extras
                            ~~~~~~~~~~~~~~~
Gadgetname   | Funktion
-------------+-------------------------------------------------------------
Normalzeichen| Sollte einmal die Bildschirmausgabe nur noch chaotische Zei-
             | chen hervorbringen,  z.B.  aufgrund  einer  Fehlübertragung,
             | können Sie hiermit wieder in den Normalmodus zurück.
-------------+-------------------------------------------------------------
- Upload     | Hiermit können Sie einem  User einfach so ein File von ihrer
             | Festplatte oder einem anderen gemounteten  Device  schicken.
             | Hierbei wird kein Downloadfreiraum abgezogen!
-------------+-------------------------------------------------------------
- Schloss    | Hiermit können Sie die Console verschliessen oder entriegeln
             | während ein User in der Box ist. ( -> siehe Hauptmenü )
---------------------------------------------------------------------------



                              [13.4] Level
                             ~~~~~~~~~~~~~~

  Level 0-9 Hiermit können Sie dem User mal so auf die Schnelle einen neuen
Level verpassen... praktisch unbemerkt. 
ACHTUNG!! Der eingestellte Level wird übernommen !



                            [13.5] Restzeit
                           ~~~~~~~~~~~~~~~~~
Menüname      | Funktion
--------------+------------------------------------------------------------
- +5          | Hiermit addieren Sie zur Restzeit des Users 5 Minuten
--------------+------------------------------------------------------------
- -5          | bildet das Gegenteil zu +5
--------------+------------------------------------------------------------
- =5          | der User hat noch 5 Minuten Restzeit
--------------+------------------------------------------------------------
- =10         | der User hat noch 10 Minuten Restzeit
---------------------------------------------------------------------------



                            [13.6] Protokoll
                           ~~~~~~~~~~~~~~~~~~

---------------------------------------------------------------------------
- CHAT        | Hier können Sie das Chatprotokoll AN bzw. AUS stellen.  Das
              | Protokoll wird unter dem Namen Chatprotokoll  im  Direktory
              | Protokolle abgelegt.
---------------------------------------------------------------------------



                       [14] Gadgets im Onlinemodus
                      *****************************

Gadgetname    | Funktion
--------------+------------------------------------------------------------
- DIALOG      | Startet den Chat-Modus.
--------------+------------------------------------------------------------
- RAUSSCHMISS | Hiermit können Sie den User auf mehrere Arten aus  der  Box
              | werfen:
              |
              | - mit Ansage      TEXT "Rauswurf" wird angezeigt
              | - No Carrier      Die Leitung wird einfach abgeschnitten
              | - Error           Das System erzeugt einen Errorcode
              | - Onlinezeit      Dem User wird alle restliche Zeit  entzo-
              |                   gen, was zum Rausschmiß führt
              | - Cancel          verläßt das Menü
              |
--------------+------------------------------------------------------------
- UPLOAD      | Hier erscheint ein Filerequester, mit dem Sie ein File  zur
              | direkten Übertragung an den User anwählen können.
--------------+------------------------------------------------------------
- ZUGRIFF     | Hier können Sie ein Brett anwählen,  auf das der User  dann
              | Zugriff hat (siehe Kapitel 15/Zugriff).
--------------+------------------------------------------------------------
- CONSOLE     | Hier können Sie den Consolenstatus in BESETZT/NICHT BESETZT
              | ändern.
--------------+------------------------------------------------------------
- SCHLOSS     | Hiermit können Sie jeden Zugriff auf die  Console  sperren.
              | Wird es nochmal aktiviert,  muß man ein von Ihnen definier-
              | tes Paßwort eingeben, um die Console wieder zu öffnen.
--------------+------------------------------------------------------------
- "X"         | Hier kann man sich durch Betätigung noch mehr Userdaten an-
              | zeigen lassen (3 Bildschirme)
--------------+------------------------------------------------------------
- ICONIFY     | Am linken unteren Fensterrand befindet sich ein senkrechtes
              | Gadget ohne Aufschrift.Klicken auf dieses Gadget verwandelt
              | es den kompletten Box-Screen in eine kurze  Menüleiste  und
              | legt sie in die obere linke Ecke der Workbench (Iconify).
              | Der eingeloggte User bleibt Online !
              | Klicken auf das Close-Gadget bringt den Bildschirm zurück.
---------------------------------------------------------------------------



                              [15] Befehle
                             **************

   Innerhalb der Box haben Sie die Möglichkeit  Befehle  einzugeben.  Diese
Befehle  werden  Ihnen  mit Parametern nach der Eingabe von HILFE angezeigt
und erklärt. Hier die Auflistung aller möglichen Befehle:


Allgemeines:

Mit CTRL+X brechen Sie eine Ausgabe ab
Mit Space  stoppen Sie eine Ausgabe
Zum Aufruf reichen die GROSSgeschriebenen Buchstaben


Befehl         Funktion
---------------------------------------------------------------------------
>              wählt das nächste (alphabetisch folgende ) Brett an.
---------------------------------------------------------------------------
<              bildet das Gegenteil zu >
---------------------------------------------------------------------------
+              wählt automatisch das nächste Brett (wie Scanner)
---------------------------------------------------------------------------
-              bildet das Gegenteil zum Befehl +
---------------------------------------------------------------------------
?              gibt eine Kurzübersicht über alle Befehle
---------------------------------------------------------------------------
ANSI           schaltet die ANSI-Emulation AN bzw. AUS
---------------------------------------------------------------------------
ANSchrift      falls Sie umgezogen sind,  können Sie hier ihre  Adresse be-
               richtigen.
---------------------------------------------------------------------------
ANTrag         wenn Sie eingetragener User dieser Box sein  wollen,  wählen
               Sie diesen Befehl an.
---------------------------------------------------------------------------
ANTWort   <Nr> Antworten auf Text <Nr>
---------------------------------------------------------------------------
Auslastung     zeigt grafisch an, wie viele Anrufe die Mailbox in den letz-
               ten Tagen hatte
---------------------------------------------------------------------------
BEzug          beläßt die Neueinträge für den nächsten Login
---------------------------------------------------------------------------
BOXStatus      gibt Infos über den aktuellen Status der Box
---------------------------------------------------------------------------
Brett          mehrere Syntax möglich:
 
Brett *        gibt  das  Inhaltsverzeichnis  aller  Ihnen   offenstehenden
               Bretter, wenn Sie in einem Unterbrett sind, werden Ihnen nur
               die Bretter des Brettkopfes gezeigt.

Brett **       zeigt, egal wo Sie sind, die Bretter des Hauptmenüs

Brett          gibt Ihnen alle Bretter mit Neueinträgen seit Ihrem  letzten
               Login

Brett name     hiermit können Sie ein Brett aus dem Inhaltsverzeichniss an-
               wählen. Beim Anwählen eines Brettes kann auf den Befehl ver-
               zichtet werden.  Der Brettname als Eingabe ohne Brett reicht
               aber auch aus.

B ..           hiermit kommt man immer ein Brett zurück,  wenn Sie zum Bei-
               spiel in AMIGA/DIVERSES sind, kommen Sie wieder in AMIGA

B #            aktiviert die ANSI-Brettanwahl (nur im ANSI-Modus möglich)
---------------------------------------------------------------------------
BRETT NEU      Brett von außerhalb neu einrichten  (ab Level 8)
BRETT ALT      Brett von außerhalb löschen  (ab Level 8)
---------------------------------------------------------------------------
DAtum          hier können Sie das Vergleichsdatum für den Scanner  setzen,
               d.h. setzen sie z.B. das Datum 2 Tage zurück,zeigt der Scan-
               ner alles Daten, die seit dem Datum neu sind.
---------------------------------------------------------------------------
DIalog         siehe Operator
---------------------------------------------------------------------------
EDit           in ASCII Brettern können  Sie  damit  Einträge  nachträglich
               editieren
               in Binär-Brettern können Sie  damit  nachträglich  Name  und
               Kommentar des Files ändern
EDit BRETT     Brett von außerhalb editieren
EDit USER      User von außerhalb editieren
---------------------------------------------------------------------------
Ende           wenn Sie sich in einem Brett befinden,  kommen Sie ein Brett
               zurück (wie der Befehl: B ..)
---------------------------------------------------------------------------
EXtern         hiermit können Sie externe Onlinespiele aufrufen
---------------------------------------------------------------------------
Fuehrung       demonstriert die Box (kann editiert werden, siehe Kap.12.5)
---------------------------------------------------------------------------
Hersteller     zeigt den Hersteller dieses Programmes
---------------------------------------------------------------------------
Hilfe          zeigt diesen Text

Hilfe name     gibt den Hilfstext für den mit name gekennzeichneten Befehl
---------------------------------------------------------------------------
Inhalt         wenn sie im Hauptmenü sind,  können  Sie  hiermit  in  Ihren
               Briefkasten sehen,  sonst  sehen  Sie die Einträge in  einem 
               Brett

Inhalt *       zeigt alle Einträge in einem Brett
Inhalt         zeigt alle Neueinträge in einem Brett
Inhalt x-      zeigt alle Einträge ab der angegebenen Nummer
Inhalt -x      zeigt alle Einträge bis zur angegebenen Nummer
Inhalt x-y     zeigt alle Einträge ab x bis y
Inhalt Name    zeigt alle Einträge des Users NAME, geht nur in
               Binärbrettern
---------------------------------------------------------------------------
LIst Nummer    Listet die Programme auf,  die in ein  Archiv  gepackt sind.
               gleichbedeutend wie im DOS:
               LHARC L Prgogrammname
               Der Befehl listet folgende Formate (Endungen)
               ARC, LZH, LHA, ZOO, TXT, DOC
---------------------------------------------------------------------------
Lesen          Folgende Syntax möglich:

Lesen          liest alle Neueinträge
Lesen *        liest alle Einträge
Lesen 1        liest Message Nummer 1
Lesen 1-3      liest die Messages Nummer 1 bis 3
Lesen -10      liest die Messages Nummer 1 bis 10
Lesen 10-      liest die Messages Nummer 1 bis zur letzten Nachricht
Lesen x,y,z    liest die Einträge x,y,z
Lesen merken   liest die gemerkten Binärfiles (Download)

  Natürlich können auch alle Parameter in Verbindung miteinander eingegeben
werden. Z.B: L x-,x,-x,x-x

Außer bei L Merken kann man immer auf das L verzichten!

ein nachgestelltes ! bedeutet in Binärbrettern BATCH-Download
ein nachgestelltes ! bedeutet in ASCII-Brettern ASCII-Download
ein nachgestelltes # bedeutet in Binärbrettern Logoff nach der Übertragung
---------------------------------------------------------------------------
LOEschen       löscht alle Neueinträge
LOEschen 1     löscht Message Nummer 1
LOEschen 1-3   löscht die Messages Nummer 1 bis 3
LOEschen -10   löscht die Messages Nummer 1 bis 10
LOEschen 10-   löscht die Messages Nummer 1 bis zur letzten Nachricht
LOEschen x,y,z löscht die Einträge x,y,z

 Natürlich können auch alle Parameter in Verbindung miteinander eingegeben
werden. Z.B: LOE x-,x,-x,x-x

User können nur die von ihnen upgeloadeten Files oder Texte löschen.
---------------------------------------------------------------------------
LOG off        beendet die Verbindung
LOG neu        wie voriges, aber das Vergleichsdatum bleibt gesetzt
               (siehe auch Befehl BEZUG)
---------------------------------------------------------------------------
MArkieren name Markiert Brett mit dem Namen  "NAME".  Ist dieses schon mar-
               kiert, wird es wieder unmarkiert. JEDES Oberbrett muss extra
               markiert werden !!

               MARKIERTE BRETTER WERDEN NICHT BEIM SCANNEN ANGEZEIGT!

MArkieren *    zeigt alle markierten Bretter
---------------------------------------------------------------------------
Merken         merkt alle Neueinträge
Merken 1       merkt Message Nummer 1
Merken 1-3     merkt die Messages Nummer 1 bis 3
Merken -10     merkt die Messages Nummer 1 bis 10
Merken 10-     merkt die Messages Nummer 1 bis zur letzten Nachricht
Merken x,y,z   merkt die Einträge x,y,z

  Natürlich können auch alle Parameter in Verbindung miteinander eingegeben
werden. Z.B: Merken x-,x,-x,x-x

Um die gemerkten Files zu lesen, benutzt man den Befehl: Lesen Merken
Gemerkte Files werden so im BATCHDOWNLOAD gesendet.
---------------------------------------------------------------------------
MItteilung     Zeile editieren, die jemand sieht, der an Sie schreibt
---------------------------------------------------------------------------
MOdus          Schaltet von GEONET auf MENÜ-Modus um (siehe Kap. 16)
---------------------------------------------------------------------------
MUltiuser      listet alle Ports der Box mit den Aktivitäten, die sie gera-
               de ausführen  (siehe Anhang <F>)
MUltiuser s    hiermit kann man einen Text an einen anderen Port  schicken.
               (z.B. zur Chataufforderung)
MUltiuser c    startet den Multiuserchat

Multiuser h    macht Sie für User auf anderen Ports unsichtbar....
               nochmaliger Aufruf macht es rückgängig!
---------------------------------------------------------------------------
Netzinfo       gibt eine Info über Server und Poll-Boxen aus
---------------------------------------------------------------------------
OPerator       SysOp zu einem Gespräch auffordern
               Chat-Kommandos:
               .B   bisherige Gesprächsdauer
               .G   Gebühren seit Login
               .M   Chatsong aus (SysOp)
               .Z   aktuelle Zeit und Datum
---------------------------------------------------------------------------
PAsswort       eigenes Passwort ändern
---------------------------------------------------------------------------
PM             Sie kommen sofort aus allen Brettern heraus und sind dann in
               Ihrem Briefkasten
---------------------------------------------------------------------------
PROTokoll      hiermit können Sie sehen, wer seit Ihrem letzten Login in
               der Box war
---------------------------------------------------------------------------
RElogin        hiermit können Sie nochmal unter einem ANDEREN Namen in  die
               Box
---------------------------------------------------------------------------
RIchtung       mit dem Befehl ändern Sie die Richtung,  in  der  Ihnen  die
               Brettinhalte gezeigt werden. Sie ändern die Richtung von Alt
               nach Neu in Neu nach Alt und umgekehrt
---------------------------------------------------------------------------
RUeckruf       veranlasst die Box den User anzurufen. Nach Aufruf erscheint
               ein Requester zur Eingabe der Telefonnummer.
---------------------------------------------------------------------------
RUNdbrief      hier können Sie einen Brief an alle User ab einem bestimmten
               Level schreiben
---------------------------------------------------------------------------
Schreiben      hiermit können Sie einen Eintrag in ein Brett machen
Schreiben Name hiermit schreiben Sie einen Brief an User NAME
---------------------------------------------------------------------------
SAuginfo       wenn Sie in einem Binärbrett Brettverwalter sind, können Sie
               sich ansehen, welche Files von wem downgeloadet wurde
SAuginfo KILL  löscht die Downloadinformationen des Brettes
---------------------------------------------------------------------------
SCAnner        hiermit können Sie die neuen Einträge in der Box  durchscan-
               nen (auch +)
SCAnner !      packt alle neuen ASCII-Nachrichten zusammen
               Bei Aufruf erscheint ein Scan-Menu:
               (L) (G) (I) (N) (M) (A) ?      (? gibt Hilfsliste)
               Es kann im  SETUP auch abgeschaltet  werden  (kompatibel zum
               PHOBOS-Scanner)

               Befehlserklärung im Scanner:

                    (I)nhalt
                    (G)anzer Inhalt
                    (L)esen     ( Lesen aller neuen Einträge )
                    (M)erken    ( Merkt FILES wird mit l merken gelesen )
                    (N)ur lesen ( Lesen bestimmter Nachrichten ODER Files)
                    (S)chreiben ( auch Binärfiles! )
                    (A)bbruch   ( beendet das Scannen! )
                    CR <Return> wählt das nächste Brett mit Neueinträgen an

                       (I) (G) (L) (M) (N) (A) (S) (?) (CR)

---------------------------------------------------------------------------
SCRipts        Man kann hier mehrere Befehle hintereinander  eingeben,  die
               dann bei der Ausführung hintereinander ausgeführt werden
               (siehe Anhang <G>)
---------------------------------------------------------------------------
SETup          hier definieren Sie Entscheidungen über  Ihre  Boxkonfigura-
               tion wie z.B. Modemprotokoll
---------------------------------------------------------------------------
SIgnatur       hiermit können Sie sich Ihre persönliche Signatur erstellen.
               Sie haben die Möglichkeit eine Signatur für den localen Be-
               reich und eine für den Netzbereich zu editieren. Sie kann im
               Texteditor mittels des Befehls .s aktiviert werden  (es gel-
               ten die gleichen Befehle wie im Line-Editor; Anhang <C>)
---------------------------------------------------------------------------
SPeedcheck     sendet 600  Zeichen zu Ihnen und berechnet aus der gebrauch-
               ten Zeit die durchschnittliche Übertragungsgeschwindigkeit
---------------------------------------------------------------------------
STatus         Aufruf Ihrer persönlichen Daten
---------------------------------------------------------------------------
SUchen         in einem Binärbrett gibt man einen Suchbegriff ein,  worauf-
               hin alle Einträge danach durchsucht werden. In der PM einge-
               geben, wird die ganze Box durchsucht.
---------------------------------------------------------------------------
SYstemebene    hier kann man User und Bretter editieren,  hier bekommt  man
               auch Zugriff auf das DOS (Passwort im FASTPREFS editieren)
---------------------------------------------------------------------------
TEILnehmer     hiermit bekommen Sie eine Liste aller User dieser Box

TEILnehmer NAME hiermit bekommen Sie den Status des angegebenen Users
---------------------------------------------------------------------------
Vertreter      Sie können User angeben, die auch Ihre Post bekommen
---------------------------------------------------------------------------
Weiterleiten   gleiche Parameter wie Lesen.  Leitet  ASCII-Files in  ASCII-
               Bretter und Binärfiles in Binärbretter. Auch von PM aus mög-
               lich
---------------------------------------------------------------------------
Zeit           hiermit sehen Sie, wie lange sie schon in der Box sind,  und
               wie lange Sie noch dürfen
---------------------------------------------------------------------------
Zugang         Wenn Sie Brettverwalter in einem Brett sind,  können Sie für
               Ihr Brett eine Liste von Usern editieren,  die in Ihr  Brett
               dürfen
---------------------------------------------------------------------------
ZUGRiff        Mit diesem Befehl erteilen Sie den Zugriff auf das  aktuelle
               Brett.Nach Aufruf dieses Befehls wird der externe Editor ge-
               startet und Sie können jeden User eintragen,  der unabhängig
               von seinem Level Zugriff auf dieses Brett hat. (z.B. gibt es
               Usergruppen, die ein eigenes Brett haben wollen, auf die an-
               dere User keinen Zugriff haben sollen.)
---------------------------------------------------------------------------




                      [15.1] Bedienung im Onlinemodus
                     ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Hier noch einige Ergänzungen (siehe auch Kap. 10.4):


- Cursorbedienung
~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Innerhalb der Box werden alle Cursortasten unterstützt. Mit den  Cursor-
Tasten Links/Rechts können Sie ihre bisherige Eingabe genauer editieren.Mit
Cursor  HOCH/RUNTER  kommen Sie an die zuletzt gemachten Eingaben. Die Box­
eingabe  verhält sich also genau wie die sogenannte  SHELL  (CLI  ERSATZ  -
Seit Kick2.0 fester Bestandteil)


- Brettanwahl
~~~~~~~~~~~~~

   Bretter müssen nicht unbedingt mit dem Befehl Brett xxx  angewählt  wer­
den.  Es reicht,  wenn die Anfangsbuchstaben des Brettes eingegeben werden,
so daß eine Unterscheidung der Brettnamen möglich ist.

   z.B.
              all<RETURN>
   würde das Brett Allgemeines anwählen.

  Ebenso können Sie direkt vom Inhalt eines Brettkopfes in den Inhalt eines
anderen Brettkopfes springen.


- Lesen
~~~~~~~

   Einträge müssen nicht mit Lesen xx gelesen werden,  man kann auch direkt
die Nummern eingeben. z.B.:

13,15<RETURN>  liest die Einträge 13 und 15

14<RETURN>     liest den Eintrag 14

17-19,1<RETURN>liest die Einträge 17,18,19 und 1


- Drucken
~~~~~~~~~

   Man kann Texte ausdrucken lassen. Beim Aufruf eines Text-Files erscheint
unter dem Text eine Befehlsleiste. Mit D kann man diesen Text ausdrucken.
(In der Abfrage: (A)bbruch (D)rucken (R)eply ... )
 Ebenso können Texte ausgedruckt werden, wenn sie im File-Requester an PRT:
gesendet werden.


- DOSbefehle direkt
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Mit Level 9 kann man DOS-Befehle durch ein vorangestelltes  !  direkt in
der Kommandozeile ausführen.

!Dir dh0:

würde den Inhalt von DH0: auf dem Bildschirm darstellen.


- Chat in der Kommandozeile
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Wenn  SysOp  und  User  in der  Kommando-Zeile chaten  ( was man auf die
'Schnelle' häufig macht ), sollte als ERSTES Zeichen ein  SPACE  eingegeben
werden.  In dem  Falle wird der eingegebene Text nicht als  Kommando  über-
nommen.



                            [16] Menü-Modus
                           *****************

   In FASTCALL kann ein selbstdefiniertes User-Menü aufgerufen werden. Die­
ses Menü muß mit einem ASCII-Editor erstellt  und  im  Box-Unterverzeichnis
MENUES  abgespeichert  sein.  Es ist frei konfigurierbar. Das Hauptmenü muß
den Namen MENUE0 und für ANSI den Namen MENUE0.ANSI haben. Alle anderen Me-
nüs können beliebige  Namen  haben ( ANSI-Files  mit  einem  abschließenden
.ANSI). Die ANSI-Menüs sind nicht zwingend erforderlich, allerdings ist bei
nichtvorhandensein der Menü-Aufruf nur im GEONET-Standard möglich.

   Ein ANSI-File wird erstellt, indem das ASCII-File mit einem  ANSI-Editor
geladen  wird, eventuelle Farb-Änderungen vorgenommen und in ANSI abgespei­
chert wird.
   ACHTUNG!! Einige ANSI-Editoren setzten  Escape-Codes in die erste Zeile,
also  muß  das File mit einem Text-Editor so nachgearbeitet werden, daß der
Befehl in der zweiten Zeile beginnt, sonst wird er nicht abgearbeitet.
Bei den ASCII-Menü-Files MUSS in der ersten Zeile ein * stehen !!!
ALLE eventuellen ANSI-Files sollten mit einem  'ESC[37m' (ESC = Escape-Tas-
te) abgeschlossen werden, damit Texte, die nach einem Aufruf von ANSI-Files
ausgegeben werden, wieder die Farbe Weiß haben.

   Ein Menü-File besteht aus Befehlsdefinitionen und dem lesbaren Menütext,
die durch '*****' voneinander getrennt sind. In einer Befehlszeile sind die
Parameter durch  ';'  voneinander getrennt. Der erste Parameter ist die Ta-
ste, die der User drücken muß, um die  Funktion  anzuwählen. Alle  weiteren 
Parameter bestehen aus folgenden Befehlen:


B:Brettname      wählt Brett: Brettname an
C:Befehl         führt Befehl: Befehl aus
C:Befehl ?       führt Befehl: Befehl aus, aber lässt  sich  vorher  Nummer
                 eingeben
C:Befehl Taste   wie voriges, nur wartet auf Tastendruck
M:Menüname       wählt Menü: Menüname an.  Dieses Menü muss im Brett  MENUE
                 vorhanden sein. Einmal mit und einmal ohne .ANSI
T:Textfile       zeigt das File TEXTFILE an


   Man kann beliebig viele Befehle durch Semikolon getrennt anzeigen.


Beispiel Hauptmenü:

*
1;M:menu1
2;C:ANTRAG
3;C:DIALOG
4;C:EXTERN
5;C:SUCHEN
6;C:SETUP
7;C:STATUS;TASTE
8;C:TEILNEHMER;TASTE
9;C:MULTIUSER;TASTE
A;C:MULTIUSER C
B;C:LESEN MERKEN
M;C:MODUS
L;C:LOGOFF
*****

                                Hauptmenü
                            ~~~~~~~~~~~~~~~~~~
             <1> Brettanwahl                <2> Userantrag (Gast)
             <3> Dialog                     <4> Externe Programme
             <5> Filesuche                  <6> Usersetup
             <7> Userstatus                 <8> Teilnehmerliste
             <9> User auf anderen Ports     <A> Multiuser Chat
             <B> Gemerkte Files downloaden

             <M> Menümodus aus/Geonet an    <L> Logoff


Beispiel Brettmenü:

*
1;B:Aktuell;M:MENU2
2;B:Utilities;M:MENU3
Z;C:PM;M:MENU0
*****

                         DEMO-MENU-BRETTANWAHL
                    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

              <1> Allgemeines        <2> Utilities


              <Z> Zurück zum Hauptmenü



        [17] Automatisches Erkennen von neuen Files in Binärbrettern
       **************************************************************


   Wählt ein User ein Brett an, in das Sie mit einem Diskettenutility  oder
dem CLI Files kopiert haben, steht für ca. 5 Sekunden auf dem Screen:

         Aktualisiere Inhalt vom Brett XXX

   Danach werden die Files mit den Neueinträgen angezeigt.Falls nach "Aktu-
alisiere Daten"  keine Neueinträge da sind, kann das daran liegen,  daß ihr
Disk-Utility kopiert, OHNE das Datum des Files zu verändern.  Das müßte man
aber umkonfigurieren können.

   Der Befehl >MOVE< von manchen Diskettenutilities z.B. funktioniert nicht
mit dieser Funktion!



                            [18] Resetschutz
                           ******************


   Sollte aus irgendeinem Grund der Computer abstürzen,  während  ein  User
eingeloggt ist, wird er, sobald das Mailboxprogramm wieder geladen ist, au­
tomatisch wieder eingeloggt!







***************************************************************************


                               +--------+
                               | ANHANG |
                               +--------+



                           <A> Modemsettings
                          *******************

   Wenn Sie FASTCALL mit einem US Robotics  betreiben  wollen,  nehmen  Sie
bitte folgende Einstellungen vor:

                U.S.ROBOTICS HST COURIER  - DIP STELLUNGEN
                ------------------------------------------

         **********************************************************
         * DIP  *   QUAD  * 1 * 2 * 3 * 4 * 5 * 6 * 7 * 8 * 9 * 0 *
         **********************************************************
         *      *         *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *
         *  on  *   xxx   *   * x *   * x *   * x * x *   * x * x *
         *      *         *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *
         **********************************************************
         *      *         *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *
         *  off *         * x *   * x *   * x *   *   * x *   *   *
         *      *         *   *   *   *   *   *   *   *   *   *   *
         **********************************************************


                 USRobotics Courier 14400 HST Settings...

   B0  C1  E1  F1  M3  Q0  V1  X7
   BAUD=19200  PARITY=N  WORDLEN=8
   DIAL=PULSE  ON HOOK   TIMER

   &A1  &B1  &C1  &D0  &G2  &H1  &I5  &K3  &L0
   &M4  &N0  &P0  &R1  &S0  &T5  &X0  &Y0  %R0

   S00=000  S01=000  S02=043  S03=013  S04=010
   S05=008  S06=002  S07=020  S08=002  S09=006
   S10=007  S11=070  S12=005  S13=000  S14=001
   S15=008  S16=000  S17=000  S18=000  S19=000
   S20=000  S21=010  S22=017  S23=019  S24=150
   S25=000  S26=000  S27=000  S28=008  S29=020
   S30=000  S31=000  S32=001  S33=000  S34=000
   S35=000  S36=000  S37=000  S38=000

( Besonders wichtig hier beim HST: &D0,S7=20 )


           Für ein Zyxel Modem nehmen Sie bitte folgenden Setup:

                      Current   Setting.............

 B0   E1   L0   M0   N0   Q0   V1   X6
&B1  &C1  &D0  &G0  &H3  &J0  &K4  &L0  &M0  &N0  &P0  &R1  &S0  &X0  &Y0
*B0  *C0  *D0  *E0  *I0  *M0  *P9  *Q2  *S0

S00=000   S01=000   S02=043   S03=013   S04=010
S05=008   S06=003   S07=060   S08=002   S09=006
S10=007   S11=070   S12=000   S13=000   S14=002
S15=002   S16=000   S17=018   S18=000   S19=000
S20=003   S21=048   S22=000   S23=115   S24=001
S25=000   S26=000   S27=156   S28=064   S29=000
S30=000   S31=017   S32=019   S33=000   S34=030
S35=000   S36=000   S37=000   S38=000   S39=000
S40=000   S41=000   S42=000   S43=000   S44=000
S45=000   S46=000   S47=000   S48=000   S49=000



   Bemerkung zum SUPRA 14400 Modem:
 
   Das SUPRA hat keine DIP-Schalter.  Bei diesem Modem wird es Probleme mit
dem DTR Signal geben.  Im SUPRA-Handbuch ist zu diesem Punkt eine Erklärung
zu lesen ( bitte nachschlagen,  im Modem muss dann das DTR-Signal auf Masse
gelegt werden ).



                         <B> Fehlerlokalisation
                        ************************

   Tja.. wie jeder weiß, ist kein Programm perfekt. So  ist  das  auch  mit
FASTCALL.  Es  wird  zwar immer vesucht, jede unsachgemässe Bedienung abzu­
fangen, aber nichts ist perfekt. Hier ein paar Tips zur Fehlersuche:

Fehler                        | Lösung
------------------------------+--------------------------------
                              |
- FASTCALL verlangt trotz HD- | Hauptpfad im S: Verzeichnis editieren
  Installation df0:           |
                              |
- FASTCALL stürzt immer       | Überprüfen,  ob die Bytelänge dieses Textes
  beim Auruf eines best.      | größer Null ist
  Systemtextes ab             |
                              |
- Eine Pollbox bekommt keine  |eventuell bei einem Brettverteiler vertippt?
  Netzdaten                   |
                              |
- Beim Aufruf von externen    | AT&D0 eingestellt?Das Modem darf NICHT auf-
  Programmen oder beim        | legen, wenn das DTR-Signal verschwindet
  Do/Upload fliegt der User   |
  raus                        |
                              |
- Beim Entgegennehmen eines   | Autoanswer abstellen (S0=0)!!!
  Anrufes verändert sich      |
  zwar der Bildschirm, aber   |
  das Modem fängt nicht an    |
  Töne zu senden              |
                              |
- Nach Aufruf von Up/Down-    | Beim User im Terminal ist der falsche  Up/-
  load bricht Z-Modem ab      | Download-Pfad eingestellt, HD/Disk-Speicher
  mit der Fehlermeldung:      | voll oder xprzmodem.library nicht im LIBS:
   Skip File recieved         |
                              |



Die häufigsten Fehlermeldungen sind:

Error -51             Datei konnte nicht gefunden werden -kann auch am Pfad
                      liegen
Error -52             Pfad konnte nicht gefunden werden
Error  26             Fileende erreicht. Das File ist defekt.
                      FASTCALL will Daten lesen,  die nicht da sind.  Gege-
                      benenfalls Datei löschen.
Error  10             String zu lang ( evtl.  Inhaltsfile der Bretter über-
                      prüfen)



                            <C> Line-Editor
                           *****************

   Zum Schreiben von Nachrichten, Replys (Antworten) und persönlichen Mails
wird der Line-Editor mit dem Befehl  SCHREIBEN oder  S  aufgerufen.  Es er-
scheint eine Abfrage nach Fileupload oder ASCIItext. Mit  F starten Sie den
Fileupload und der bekannte File-Requester erscheint. Mit A starten Sie die
Texteingabe,  zu der Sie einen Betreff schreiben können,  daß später in der
Inhaltsliste rechts neben Absender und Größe der Nachricht zur  Information
eingetragen ist.  Nach Bestätigung mit <RETURN> erscheint der Eingabe-Bild-
schirm. Hier können Sie den Text schreiben und mit Hilfe der Cursor-Tasten,
Delete und Backspace die Eingabe bearbeiten.  Zusätzlich haben sie folgende
Befehle, die am Anfang der Zeile eingegeben werden müssen:

         .   die Texteingabe beenden
         .?  diesen Hilfstext sehen
         .b  den Betreff ändern
         .d  eine beliebige Zeile korrigieren
         .e  eine Zeile an eine best. Position einfügen
         .f  eine Zeile löschen
         .k  die letzte Zeile korrigieren
         .l  den bis jetzt eingegebenen Text lesen
         .q  Quoten (Zeile aus dem vorangegangenen Text übernehmen)
         .s  eine Signatur einsetzen
         .u  einen ASCII-Upload machen
         .w  eine Signatur einsetzen und abspeichern

   Eine Zeile mit Sondereingaben beginnt mit einem # Zeichen. Folgende Ein-
gaben sind zur Zeit möglich:
                   
         %a + Farbnr. (0-7) ändert die Schriftfarbe
         %b + Farbnr. (0-7) ändert die Hintergrundfarbe
         %d  wird durch das aktuelle Datum ersetzt
         %u  wird durch den Usernamen ersetzt
         %v  wird durch den Vornamen des Lesers ersetzt
         %z  wird durch die aktuelle Uhrzeit ersetzt
 


                          <D> Fullscreeneditor
                         **********************


   Neben dem normalen Lineeditor können Sie auch  den FASTCALL  Fullscreen­
editor  benutzen.  Hier  kann  man alle Cursortasten benutzen und man fühlt
sich wie vor einem Textverarbeitungsprogramm.  Allerdings  funktioniert  er
auch  über  das Modem. Zum Aktivieren der Pull-Down-Menüs drücken Sie bitte
<Escape>.



              >>>>>> FASTCALL FULLSCREEN-EDITOR V0.8 <<<<<<
              ---------------------------------------------

   Der Editor läßt sich vollständig über die Tastatur steuern.  Der  Cursor
wird  mit  Hilfe der Cursortasten bewegt und soll schnelles Korrigieren des
Textes ermöglichen. Der Sysop hat zusätzlich die Möglichkeit mit  der  Maus
den  Cursor  zu  positionieren.  Die Funktionen des Editor lassen sich über
Pulldown-Menüs einstellen bzw. ausführen.

   Dieser wird mit der ESC-Taste aktiviert und  auch  verlassen.  Daraufhin
erscheint  eine  Menüleiste.  Mit  CRSR-LINKS  und CRSR-RECHTS kann nun ein
Menüpunkt angewählt werden. Die Untermenüauswahl erfolgt  mit  CRSR-UP  und
CRSR-DOWN. Ausgeführt wird der Menüpunkt mit CR.

   Der Sysop kann mit der Maus auf dem  Screen  den  Cursor  positionieren.
Jedes  Kommando  aus  dem Menü hat einen Shortcut, der immer aus CTRL+TASTE
besteht.


           >>>>>> KURZBESCHREIBUNG ALLER MÖGLICHEN BEFEHLE <<<<<<

 DATEI:

 SAVE & EXIT            Text speichern und den Editor verlassen.
 QUIT Editor            Editor verlassen ohne Text zu speichern.
 SIGNATUR               fügt die Signatur ein


 Sysopfunktionen:

 LADEN                  Lädt einen Text von Diskette
 SAVE AS                Speichert den Text unter einem bestimmten Namen


 Modus:

 INSERT/OVERWRITE       Wechselt zwischen Insert- und Overwrite-Modus

 S & E:

 TEXT SUCHEN            Durchsucht den Text (Bildschirm) nach String
 SUCHEN & ERSETZEN      Durchsucht den Text nach  einem  Wort  und  ersetzt
                        dieses

 SPECIAL:

 LEERZEILE EINFÜGEN    Leerzeile wird an der akt.Cursor-Position eingefügt.
 Zeile löschen         löscht die aktuelle Zeile



                       <E> Line- und Double-Chat
                      ****************************

   Während des Logins eines Users ist es möglich,  sich  mit  ihm  über die
Console (Tastatur) zu 'unterhalten'. Wenn das Gadget  CONSOLE auf  'CONSOLE
BESETZT' geschaltet ist,kann Sie ein eingeloggter User mit dem Befehl CHAT,
OPERATOR oder DIALOG zum Chat auffordern.  Drücken Sie dann die linke Maus-
taste oder das Gadget DIALOG,  erscheint der vom User im SETUP eingestellte
Editor.  
   Bei eingestelltem Line-Chat hat man den ganzen Bildschirm zur Verfügung.
Hier kann man seine 'Unterhaltung' führen. Durch den Username am Anfang der
Zeile kann man unterscheiden,  wer gerade schreibt.  Hier kann der User nur
schreiben,  wenn sein Name in der aktuellen Zeile  steht.  Man schaltet auf
den Partner um, indem man  2 mal  <RETURN>  drückt. Der SysOp kann zwischen
den Partnern hin und her schalten,  der  User kann den Chat nur  übergeben.
Der Line-Chat wird mit Eingabe von '...' am Anfang der Zeile beendet.

- Chatkommandos (im Linechat):

                     .B  bisherige Chatdauer
                     .G  Gebühren seit Login
                     .M  Chatsong aus (SYSOP)
                     .Z  aktuelle Zeit und Datum

   Besonders für Programmierer sind diese Parameter interessant, da sie  so
FASTCALL mit eigenen Programmen gut ergänzen können.

   z.B. ( Special Commands )

Prg Name : HD-UserDirectory
Name+Pfad: dir dh0:mb/user/$us/

   Dem User wird dann sein Directory auf Festplatte gezeigt.


   Bei eingestelltem Double-Chat wird der Bildschirm gesplittet. SysOp und
User haben eine eigene Bildschirmhälfte. Jeder kann für sich unabhängig vom
anderen schreiben.  Der  Double-Chat wird mit Drücken der Escape-Taste be-
endet.



                           <F> Multiuserchat
                          *******************

   Wenn FASTCALL auf mehr als einem Port läuft  (auch SysOp-Port),  ist der
MULTIUSER-CHAT möglich.  D.h. die in den jeweiligen Ports  anwesenden  User
oder auch der  SysOp von seinem  Sysop-Port  können sich untereinander ver-
ständigen. Hier gelten folgende Befehle:

MUltiuser      listet alle Ports der Box mit den Aktivitäten, die sie gera-
               de ausführen

MUltiuser s    hiermit kann man einen Text an einen anderen Port  schicken.
               (z.B. zur Chataufforderung)

MUltiuser c    startet den Multiuserchat

Multiuser h    macht Sie für User auf anderen Ports unsichtbar....
               nochmaliger Aufruf macht das rückgängig!

   Im Chat gelten folgende Befehle:
         
                  .?  gibt einen Hilfstext aus
                  .i  Infos über andere Ports
                  .px wechsel auf Chatport x (0-9)
                  .   beendet den Chat



                              <G> Scripts
                             *************

   In FASTCALL kann jeder  User eigene  SCRIPTS erstellen,  die nur für ihn
gelten. Er kann bestimmte Befehlsfolgen editieren.   Nach Aufruf von SCRipt
bekommen Sie die Auswahl:
                            (A)usführen, (E)ditieren, (L)öschen

Befehl         | Funktion
---------------+-----------------------------------------------------------
- Ausführen    | startet das Script.Jeder Befehl muß mit <RETURN> bestätigt
               | werden.
---------------+-----------------------------------------------------------
- Editieren    | hier schreiben Sie die gewünschten Befehle ( Befehl1:, Be-
               | fehl2: usw. )
---------------+-----------------------------------------------------------
- Löschen      | löscht ein Script nach Eingabe des Script-Namens
---------------------------------------------------------------------------

   Der Script-Befehl ist zur Zeit nicht besonders sinnvoll,  wird  aber  in
Zukunft stark erweitert.



                               <H> MAPS
                              **********

   MAPS ist eine Benutzerkennung,  die mittlerweile von vielen  Serverboxen
genutzt wird.  FASTCALL unterstützt diese  MAPS-Idee mit den  4 wichtigsten
Befehlen. Nachrichten an MAPS werden als Befehle interpretiert:

           LIST USER <PAR>       USERLISTE
           LIST BRETTER <PAR>    BRETTERLISTE
  
           ADD                   fügt BRETTER hinzu
           DEL                   löscht Bretter aus dem Verteiler

 
Nähere Erläuterung:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Befehl         | Funktion
---------------+-----------------------------------------------------------
LIST           | Mit diesem Befehl können Sie verschiedene Listen bekommen.
               | Hilfe zu diesem Kommando ist mit HILFE LIST verfügbar.
---------------+-----------------------------------------------------------
ADD            | Mit diesem Befehl bestellen Sie Bretter
---------------+-----------------------------------------------------------
DEL            | die Sie hiermit wieder abbestellen können.
---------------------------------------------------------------------------


HILFE zu ADD   -  Bretter bestellen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Die Syntax ist identisch mit DEL -  Sie geben im Betreff  der  Nachricht
ADD an (alles weitere wird ignoriert). Der  Text  Ihrer  Nachricht  enthält
dann Zeile für Zeile Brettnamen,  die auch mit Wildcards abgekürzt oder zu-
sammengefasst werden koennen.

   Beispiel:

   Ihre Nachricht an MAPS mit Betreff ADD enthält folgenden Text:

                      /T-*
                      /Z-*/IBM*

   Damit bestellen Sie sich alle  /T-NETZ-Bretter  sowie alle  /Z-NETZ/IBM-
Bretter.  Sie erhalten mit dem nächsten Netcall eine Nachricht darüber, was
sich nun wirklich geändert hat.


   Welche Bretter dürfen Sie sich bestellen ?

   Damit Sie ein Brett bestellen können,  muss  es  einen  Brett-LeseStatus
kleiner oder gleich Ihrem Netzwerksystem haben.


HILFE zu DEL   -  Bretter abbestellen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Wie ADD, nur hier bestellen Sie Bretter ab.



HILFE LIST  -  Das Listenkommando
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

   Teile  beim  Aufruf,  die in  [eckigen Klammern]  stehen, sind optional,
können also weggelassen werden.  In dem Fall werden sinnvolle  Defaultwerte
angenommen.

Das Wort VERBOSE kann auch durch ein V ersetzt werden.
Beispiel: LIST V USER

Um  eine  Übersicht  über  alle Bretter zu erhalten, benutzen Sie bitte
zunächst den Befehl LIST BRETTLISTE (siehe unten).




Aufruf              | Funktion
--------------------+------------------------------------------------------
LIST USER [spec]    | Liefert Ihnen eine Liste der User dieser Box, auf die
                    | der Wildcard-Ausdruck spec passt. Fehlt spec, so wird
                    | '*' angenommen, also eine komplette Liste erzeugt.Das
                    | gilt auch für die folgenden  Kommandos  als  Default-
                    | wert. Die Liste erreicht Sie unter dem Betreff USER
--------------------+------------------------------------------------------
LIST BRETTER [spec] | Liefert Ihnen eine Liste der Bretter, auf die Sie bei
                    | einem Netcall Schreibzugriff haben.
                    | Die Liste kommt mit dem Betreff BRETTER.
---------------------------------------------------------------------------



                             <I> ARexx-Port
                            ****************

    FASTCALL  hat  einen  ARexx-Port.  Dieser  ist  selbstverständlich  nur
ansprechbar,  wenn ARexx auf der Workbench gestartet ist und die  fastcall.
library im Libs: installiert ist.  Mit folgenden Befehlen ist FASTCALL über
den ARexx Port steuerbar.

Der FASTCALL-Port trägt den Namen 'rexx_FastCallX' (für X die Port-Nummer)


 ARexx Befehle im Wartezustand
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

CONLOGIN               - macht einen Consolenlogin
SCHLOSS AN/AUS         - schaltet das Schloss ein/aus
CONSOLE                - ändert Consolestatus (besetzt/unbesetzt)
ALLEDATENLESEN         - liest alle Daten neu ein
NETZCALL <NR>          - macht einen Netzcall von Netz <NR>


 ARexx Befehle im Onlinemodus
 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
SEND STRING            - SENDET STRING ANS MODEM UND AUF DEN BILDSCHIRM
                         MIT UMLAUTUMWANDLUNG
RESULT=READ ANZAHL     - LIEST DIE ANGEGEBENE ZEICHENANZAHL EIN
RESULT=BLUEREAD ANZAHL - LIEST DIE ANGEGEBENE ZEICHENANZAHL EIN
                         - Eingabefeld blau unterlegt
RESULT=ANSI            - liefert in RESULT entweder On oder OFF
                         - das repräsentiert den Ansistatus in der Box
                           ( angeschaltet/ausgeschaltet )
RESULT=AKSUSER         - gibt in Result den Usernamen
RESULT=ASKLEVEL        - gibt in Result den Usernamen
RESULT=ASKLOG          - gibt in Result entweder (CONSOLE oder MODEM)
                         Es zeigt an, von wo das Script gestartet wurde
RESULT=ASKBOXNAME      - gibt in Result den Boxnamen
REVEICEFILE            - Batchdownload von Files ins aktuelle Verzeichnis
SENDFILE <NAME>        - Sendet File <Name> an User
RESULT=CHECKCARRIER    - gibt in Result entweder (detectet oder no carrier)
TYPEFILE <NAME>        - gibt File <Name> aus
QUIT                   - ARexx Port beenden



                            <K> Tips und Tricks
                           *********************

- ANSI

   In vielen Mailboxen kann man farbige und animierte  Boxlogos und  Login-
Texte sehen.  Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese ANSI-Grafiken zu erstel-
len. Eine davon ist die Verwendung eines normalen Text-Editors wie  CYGNUS-
ED oder MEMACS von der Workbench. Voraussetzung ist nur, daß der Editor den
Text als ASCII-Code abspeichert.  Man kann den Text mit  ANSI-Code von Hand
editieren, was sehr aufwendig ist.   Einfacher ist es, einen Text oder eine
Grafik, vorzugsweise aus  Slash (/), Backslash (\), Unterstrich (_), Minus,
Plus, Punkten usw. zu entwerfen. Dazu sollte man sich einen Bereich merken,
der später auf dem Screen sichtbar ist.  Den erstellten Text dann in ASCII-
Code abspeichern.  Nun wird ein ANSI-Editor,  wie ANSI-Ed,  DiEd oder Prism
gestartet und der ASCII-Text geladen.  In diesem  ANSI-Editor kann man dann
den Text farbig nachbearbeiten oder animieren,  was einige Übung erfordert.
In  ANSI-Code abgespeichert ist der  Text oder die Grafik normalerweise ge-
gebrauchsfertig.Einige Editoren setzen verschieden ANSI-Codes nicht richtig
ein.  Dann kann es erforderlich sein, das File noch einmal mit einem Editor
zu laden und von Hand nachzueditieren.  Als letzter  ANSI-Code sollte immer
ein ESC[37m (ESC = Escape-Taste) stehen,damit der folgende Text nach Aufruf
der ANSI-Grafik wieder in Weiß ausgegeben wird.


- Übertragungsraten

   In den  Mailboxen ist es üblich,  Programme oder Disks mit einem  Packer
oder Archiver wie LHA, LZ, DMS, ZOOM usw. zu packen. Ein gepacktes File er-
kennt man an den Endungen '.LZH, .LHA, .DMS, .ZOM usw.  Je höher der Packer
komprimiert,  desto kürzer werden Archive,  die dann per  Up- oder Download
über die  Leitung gesendet werden.  Daraus ergibt sich dann eine  möglichst
kurze Übertragungszeit.
Nun hängt die  Übertragungsgeschwindigkeit in erster  Linie vom verwendeten
Modem ab. Die am meisten verwendeten Hi-Speed Modems haben V32 (9600 Baud),
V32bis (14400 Baud) oder den  HST-Standart (14400 Baud).  Über diese Modems
erreicht man mit einem gut gepackten Archiv bei Verwendung des Z-Modem Pro-
tokolles eine Übertragungsrate von durchschnittlich 1600 cps (Chars per Se-
cond).  Ungepackte Daten können eine Rate von weit über 3000 cps erreichen.
(2400 Baud Modems ohne  V42bis oder  MNP5 bis 234cps).  Die Übertragung ist
zwar schneller, allerdings sind die Archive wesentlich größer.Die Paxis hat
gezeigt, daß es aber effektiver ist,wenn gut gepackte Archive gesendet wer-
den. Ein anderer Vorteil ist der geringere Platzverbrauch auf der HD.


- Z-Modem

   Z-Modem ist ein  Übertragungsprotokoll.  Es organisiert die  Übertragung
zwischen Rechner und Modem der Mailbox und  Modem und Rechner des User-Ter-
minals.  Ein zu sendendes File wird in Blöcken von  1kb  zerlegt und an das
Modem geschickt.  Das Modem steuert die  Übertragung zum anderen  Modem und
von da ab übernimmt wieder Z-Modem des Terminals die Organisation. 
Die Blöcke werden über eine  Checksumme geprüft und bei aufgetretenen Über-
tragungsfehlern neu angefordert.  Dies zeigt sich durch eine  Fehlerzahl im
Z-Modem Window. So kommen die Daten immer korrekt von Software zu Software.
Selbst bei  Leitungsunterbrechungen kann  Z-Modem erkennen,  wo  ein  File-
Transfer unterbrochen wurde und hängt den  Rest des Files an.  Dazu muss in
der  Z-Modem  Konfiguration des Terminals die Option  'R' angeschaltet oder
eingetragen sein! Bei FASTCALL ist es automatisch konfiguriert.  Eine Über-
tragung mit dem  Z-Modem Protokoll ist sicherer als ein Speichern auf Disk-
ette.


- Modem

   Es gibt viele  Arten von  Modems.  Überwiegend alle  Modems arbeiten mit
dem HAYES-Befehlssatz ,  genannt nach der Entwicklerfirma dieser  Modem-Be-
fehlssprache. Alle Befehle beginnen mit AT, daher heißt er auch AT-Befehls-
satz. Dieser HAYES-Standart wird zwar nicht von der TELECOM anerkannt, doch
übernimmt sie mehr und mehr die Vorteile dieses Standarts. 
Die für die TELECOM maßgebliche Norm ist die CCITT-Norm mit dem V-Standart.
Eine dritte Norm, die keine ist, ist HST.  Dieses Übertragungsverfahren hat
die Firma USRobotics entwickelt. Für SysOps ist wichtig zu wissen, wie sich
diese  Normen untereinander vertragen.  Die ganze Norm-Palette zu erklären,
wäre hier nicht angebracht,  darum beschränke ich mich auf die für  die  im
Mailbox-Betrieb interessanten Punkte. In Kurzform:
               
                  - V.22       1200 Baud
                  - V.22bis    2400 Baud
                  - V.32       9600 Baud
                  - V.32bis   14400 Baud
                  - HST       14400 Baud
                  - HST16.8   16800 Baud
                  - Zyxel16.8 16800 Baud
                  - MNP5      adaptive Datenkompression
                  - V.42      Fehlerübertragungsprotokoll (MNP1-4)
                  - V.42bis   Datenkompression

   HST und V.32/V.32bis vertragen sich nicht untereinander. Ein V.32bis-Mo-
dem kann die HST-Norm nicht verstehen. Bei Verbindungen zwischen diesen Mo-
dems kommt immer ein Connect von 2400 Baud heraus,  da ein USR HST Courier-
Modem nur V.22 und den  HST-Standart und ein  V.32bis-Modem nur alle V-Nor-
men versteht.  Anders beim USR HST Dual.  Dieses Modem hat auch V.32bis und
kann somit ALLE anderen Normen verstehen ( aus diesem Grund das beliebteste
Box-Modem,  aber leider auch eins der Teuersten ).  Ganz neu auf dem  Markt
sind die 16800 Baud Modems von HST und ZYXEL, die sich allerdings nicht un-
tereinander verstehen, da es ein interner Standard ist.
Alle Hi-Speed Modems (über 2400 Baud) sind mit MNP5 - V.42bis ausgestattet,
Wodurch eine fehlerfreie  schnellstmögliche  Datenübertragung gewährleistet
ist.Bei einfachen V.22 oder V.22bis-Modems ohne MNP5 - V.42bis ist es nicht
der Fall,  was sich bei schlechten Leitungsverbindungen durch störende Zei-
chen bemerkbar macht.


- Turbokarten

   Turbokarten steigern die Rechengeschwindigkeit eines Rechners erheblich.
Die  Steigerung der  Rechengeschwindigkeit hat aber keinen  Einfluß auf die
Übertragungsgeschwindigkeit des Modems. Wenn FASTCALL mit einem Port läuft,
verbraucht es ca. 30% Rechengeschwindigkeit.  Für jeden Port  muß  FASTCALL
neu gestartet werden. Insofern wäre es ratsam,  wenn FASTCALL über mehr als
2 Ports läuft,  eine Turbokarte zu verwenden, weil sonst der Ablauf im Box-
geschehen zu stark gebremst würde.  Eine Turbokarte steigert natürlich  den
internen Ablauf in der Mailbox-Software, was sich durch schnelleres Einsor-
tieren und beschleunigtem Aufruf von Texten oder Listen bemerkbar macht.


- Netz

   Seit es schnelle Modems gibt, haben viele Mailboxen NETZE.  Diese Netze
sind Text-Bretter,  die genau wie normale  Text-Bretter einer Box sortiert
sind. Bekannte Netze sind das Z-Netz, FrAS, Fido, Convoy usw. Netze deswe-
gen, weil diese Bretter netzartig mit anderen Mailboxen verbunden sind und
täglich zu bestimmten Uhrzeiten die Daten  austauschen.  Dieser  Datenaus-
tausch ist genau organisiert.  Mittlerweile  hat  sich  in Deutschland das
ZERBERUS-Format durchgesetzt.Nach diesem Format werden die Daten verwaltet
und ausgetauscht, denn ohne eine einheitliche Datenform  würde  ein  Chaos
entstehen.  FASTCALL  unterstützt dieses  Zerberus-Format  und besitzt die
Zerberus-Lizenz  ( ohne Lizenz bekommt man keine Zulassung für  den  Netz-
Transfer ). Den Ablauf des Transfers übernimmt FASTCALL vollständig. 
   Der SERVER (eine Box, die das gewünschte Netz hat) wird vom  NODE ( die
Box,  die das Netz haben will ) angerufen und packt alle  Daten eines oder
mehrerer Netze und sendet sie an den Node. Hier werden alle Daten entpackt
und automatisch in die entsprechenden Bretter einsortiert.   Zuvor geht es
umgekehrt,  also die neuen  Daten des  Nodes werden gepackt und vorher zum
Server gesendet. Der ganze Transfer läuft automatisch ab. Die Boxen werden
vorher gesperrt,so daß kein User den Transfer stören kann. Dazu müssen die
SysOps Netz, Zeit, Packer usw. absprechen.


- Pointen

   In Netzen ist es die Regel,  Text-Bretter zu Pointen.  Wenn das Textauf-
aufkommen in einer Box so groß ist, daß das Lesen und Beantworten der Texte
längere Zeit in Anspruch nehmen würde,  lohnt es sich zu Pointen. Das Poin-
ten geschieht durch ein  Point-Programm,  das den ganzen  Ablauf übernimmt.
Der User ist der Point, die Mailbox ist der Server. Wenn ein Point nun beim
Server anruft,  packt die  Mailbox-Software alle  Texte,  bzw. die seit dem
letzten 'Poll' neu hinzugekommenen, zusammen und Überträgt den 'Puffer' zum
Pointer.  Hier angekommen wird der Puffer entpackt und automatisch  einsor-
tiert,  wobei eventuell nicht vorhandene  Bretter neu eingerichtet  werden.
Das Gleiche geschieht vorher mit dem Puffer des Points, wenn vorhanden. Da-
nach wird die Verbindung beendet. Der User kann jetzt im Point-Programm al-
le Texte bequem wie in der Mailbox aufrufen, lesen und  gegebenenfalls  be-
antworten.  Beim nächsten Poll werden dann seine Texte in der  Mailbox ein-
sortiert und alles läuft von neuem ab.
Sehr gute und zuverlässige Point-Programme sind  z.B. THE ANSWER (Freeware)
oder  Z-POINT (Shareware). FASTCALL unterstützt dieses Pointen.


- Quoten

   Das QUOTEN (Rezitieren einer Bezugsmail) sollte in Maßen geschehen.  Der
gequotete Text sollte nur so lang sein,  daß der Leser erkennt,  worum sich
die Antwort handelt.
   Wenn Sie Texte lesen, werden Ihnen die Zeilen mit dem  vorgestellten '>'
auffallen.  Dieser Text ist GEQUOTET. D.h. wenn Sie eine Mail lesen und sie
beantworten möchten, drücken Sie 'R' (für REPLY öffentlich) oder P (für Be-
antworten PERSÖNLICH).

Die Bedienung geschieht wie folgt :

 .q        Startet das Einfuegen  der Bezugsnachricht und bietet dabei die
           Unterfunktionen:

             <CR>    fügt die akt. Zeile an die eigene Msg an.
             <SPACE> überspringt die akt. Zeile.
             <ESC>   beendet das Einfuegen.


- File-Endungen und ihre Bedeutung:

   In den Mailboxen ist es die Regel,  alle Programme zu packen oder zu ar-
chivieren. Die Packart erkennt man an der Endung des Files.  Folgend einmal
alle gebräuchlichen File-Endungen aufgelistet,die ein Packer einem Programm
oder Archiv anhängt:

===========================================================================
    Name   ||             Infos
-----------++--------------------------------------------------------------
#?.ARC     || ARC(hive) gepackte Fileliste
#?.LZH     || LHArc/LHZ/LZ gepackte Fileliste LH4 Algorythm.
#?.LHA     || LZ/LHA-gepacke Fileliste LH5 Pack-Algorythmus
#?.ZIP     || PKaZip gepackte Fileliste
#?.ZOO     || ZOO gepackte Fileliste
#?.ARJ     || ARJ gepackte Fileliste
#?.PAK     || Selbstentpackendes Archiv (mittels Aufruf im CLI
#?.RUN     || Selbstentpackendes Archiv  durch Eingabe des
#?.EXE     || Selbstentpackendes Archiv  kompletten Namens
#?.SFX     || Selbstentpackendes Archiv  wird ins aktuelle
#?.DEX     || Selbstentpackendes Archiv  Dir entpackt)
#?.PP      || PowerPacker gepacktes Datenfile
#?.PMC     || PMC-PowerPlayer Musik Cruncher
#?.DMS     || Mit DMS gepackte Diskette (neues WARP)
#?.TTR     || Mit TurboTracker(AFL) gepackte Disk
#?.WRP     || Warp gepackte Diskette
#?.ZOM     || Mit Zoom! gepackte Disk
#?.SHR     || Mit Shrink gepackte Disk
-----------+| Fileformate, die keine Packer sind:
#?.ANIM    || EA-Standard gepackte DeltaAnimation
#?.GFA     || GFA-Basic Programm
#?.GIF     || GIF-Standard gepackte Bitmaps
#?.IFF     || EA-Standard gepackte Bitmaps/Anims
#?.HAM     || HAM-Grafik
#?.scene   || Sculpt-Scene
#?.TXT     || Ungepackter ASCII-Text
#?.DOC     || Ungepackte Englische Documentation
#?.DOK     || Ungepackte Deutsche Dokumentation
#?.MOD.?#  || Sound-Modul von Soundtracker oder Kompatible
#?.MED.?#  || Sound-Modul von MED-MusikTracker
===========================================================================
EA: Electronic Arts (©®)


 
                   <L> Danksagungen vom Programmierer
                  *************************************

   Als erstes möchte ich mich bei Jürgen Schulz  bedanken,  der  mir  durch
zahlreiche Tips, Verbesserungsvorschläge und Bugreports geholfen hat, FAST­
CALL zu perfektionieren. Ohne ihn wäre auch die FASTCALLanleitung in dieser
Form  undenkbar. Vor allen Dingen durch seine Hilfe mit der professionellen
Gestaltung der Anleitung bis zum Designen  der  Diskettenaufkleber  hat  er
FASTCALL verholfen, an Professionalität stark zu gewinnen.

   Natürlich bedanke ich mich auch bei allen anderen Betatestern, denen ich
bestimmt schon auf die Nerven gegangen bin ;-) :

                         Thomas Jacob
                         R2b2 Compservice
                         Jürgen Schulz
                         Arne Klein

   Und zum Schluss noch ein Dank an Olaf Barthel, der durch seine  MetaXPR.
library die Übertragungen in FASTCALL erst möglich gemacht hat.



                            <M> Datei-Parameter
                           *********************


                              1. Userdateien
                             ~~~~~~~~~~~~~~~~

Jeder User hat ein Directory im Dir "USER".
In diesem Directory liegen 2 Files, die wichtig sind, für die Userkonfig.

1. Userdaten
2. Setup

                               1.1 Userdaten
                              ~~~~~~~~~~~~~~~
Was steht in der Zeile?    |  Typ   | Kommentar  
---------------------------+--------+--------------------------------------
Username                   | String | Name des Users
Passwort                   | String | Passwort des Users
Letzter Login              | String | Format: TT.MM.JJJJ SS.MM.SS
Vorname                    | String | 
Nachname                   | String | 
Wohnort                    | String |
Strasse                    | String |
Telefonnummer              | String |
Geburtsdatum               | String |
Mitteilung                 | String | Wird bei einem Brief an den User gezeigt
Emulation                  | Integ. | 0=kein Ansi / 1=Ansi an
Anzahl der Anrufe          | Integ. | 
Userlevel                  | Integ. | Level von 0-9
Zeitlimit                  | Integ. | Zeitlimit pro Tag (in Minuten)
Downloadfreiraum           | Integ. | in Bytes
Uploads bisher             | Integ. | in Bytes
Downloads bisher           | Integ. | in Bytes
Inhaltsrichtung            | Integ. | 0=alt -> neu / 1=neu -> alt
Ascii bisher geschrieben   | Integ. | in Bytes
Ascii bisher gelesen       | Integ. | in Bytes
Zeilen                     | Integ. | bestimmt wann das Paging kommt
Tarifzone                  | Integ. | 0-2
Baudrate                   | Integ. |
Up/Downloadratio           | Integ. | immer 1:x - 0=FreeDownload
Modem                      | String | benutztes Modem
Computer                   | String | benutzter Computer
Lboxanrufe                 | Integ. | laufender Boxloginzaehler(aller Logins)
Erster Login des Users     | String | Format wie bei letzter Login
verbrauchte Zeit heute     | Integ. | in Minuten
Konto                      | Integ. | in Pfennigen



                                 1.2 Setup
                                ~~~~~~~~~~~

Was steht in der Zeile?    |  Typ   | Kommentar  
---------------------------+--------+--------------------------------------
Userbinärnummer            | Integ. | Nummer des gewählten Protokolls (ab 1)
Userchatmode               | Integ. | 0=Linechat / 1=Doublechat
Bell                       | Integ. | 0=aus / 1=an
Aktuelle Sprache           | Integ. | Nummer der gewählten Sprache
Daten der Cursortasten     | Integ. | 1. Byte Cursor Cusor up
Daten der Cursortasten     | Integ. | 2. Byte Cursor Cusor up
Daten der Cursortasten     | Integ. | 3. Byte Cursor Cusor up
Daten der Cursortasten     | Integ. | 1. Byte Cursor Cusor down
Daten der Cursortasten     | Integ. | 2. Byte Cursor Cusor down
Daten der Cursortasten     | Integ. | 3. Byte Cursor Cusor down
Daten der Cursortasten     | Integ. | 1. Byte Cursor Cusor right
Daten der Cursortasten     | Integ. | 2. Byte Cursor Cusor right
Daten der Cursortasten     | Integ. | 3. Byte Cursor Cusor right
Daten der Cursortasten     | Integ. | 1. Byte Cursor Cusor left
Daten der Cursortasten     | Integ. | 2. Byte Cursor Cusor left
Daten der Cursortasten     | Integ. | 3. Byte Cursor Cusor left
Logintexte an?             | Integ. | 0=Logintexte aus / 1=an
Umlautdaten                | Integ. | Ä
Umlautdaten                | Integ. | ä
Umlautdaten                | Integ. | Ö
Umlautdaten                | Integ. | ö
Umlautdaten                | Integ. | Ü
Umlautdaten                | Integ. | ü
Umlautdaten                | Integ. | ß
Pagingflag                 | Integ. | 0=Paging aus / 1=Paging an
Prompt des Users           | String |
Markierte Bretter des Users| String |
Editor                     | Integ. | 0=Lineeditor / 1=Fullscreened
Statzeilenflag             | Integ. | 0=aus / 1=an
Scannermenue               | Integ. | 0=an / 1=aus
Menuemodus                 | Integ. | 0=aus / 1=an


                               2. Brettliste
                              ~~~~~~~~~~~~~~~

Das File Brettliste liegt im Directory BRETTER. Dort sind alle
wichtigen Brettdaten abgelegt. Die Daten wiederholen sich immer
pro Brett. Nur in der ersten Zeile steht die Anzahl der Bretter
die man INSGESAMT schon mal eingerichtet hat (wichtig für die fortlaufende
Brettnummerierung!).

Was steht in der Zeile?    |  Typ   | Kommentar  
---------------------------+--------+--------------------------------------
bisher erstellte Bretter   | Integ. | FORLAUFEND! WIRD NIE ERNIEDRIGT!!!!


Jetzt folgt eine Maske. Sie wiederholt sich für JEDES Brett.

Was steht in der Zeile?    |  Typ   | Kommentar  
---------------------------+--------+--------------------------------------
Brettnummer                | Integ. | Identifikationsnummer für das Brett
                           |        | bleibt immer GLEICH!!!!
Brettname                  | String | Name des Brettes
ganzer Name                | String | kompletter Name (z.b. /CONVOY/SPORT 
                           |        | oder z.B. /ALLGEMEINES)
Verteiler                  | String | Alle Verteiler getrennt durch "|"
                           |        |
Brettkopf zum Brett        |Int+Str | In den ersten Zeichen steht die
                           |        | Identifikationsnummer des Brettkopfes
                           |        | danach steht der Brettname des
                           |        | Oberbrettes. Beispiel:
                           |        | 4     AMIGA
                           |        | Ist das Brett kein Unterbrett, so steht
                           |        | hier nichts!
Letzter Eintrag            | String | Format: TT.MM.JJJJ SS.MM.SS
Pfad                       | String | Pfad des Brettes
User-Leselevel             | Integ. | 0-9
User-Schreiblevel          | Integ. | 0-9
Brettyp                    | Integ. | 0 <- Asciibrett 
                           |        | 1 <- Binärbrett
                           |        | 2 <- Brettkopf
                           |        | 3 <- Unterascii
                           |        | 4 <- Unterbinär
maximale Einträge          | Integ. | Maximale Einträge
Netz-Leselevel             | Integ. | 0-9
Netz-Schreiblevel          | Integ. | 0-9


Diese Strucktur wiederholt sich jetzt für jedes Brett.



                               <N> Updates
                              *************

   FASTCALL wird ständig weiterentwickelt und die Updates sind in  4  Mail-
boxen kostenlos downzuloaden:


                  Crystal Castle     02104 16676    HST

                  Nightshift         02173 74655    HST DUAL

                  TakeOff            0203  84366    4 ZYXEL 16800

                  Heavensgate        05037 2633     HST DUAL



                           <O> Zukünftige Ziele
                          **********************

         - FullScreen-Editor wird erweitert
         - Externer User- und Brett-Editor wird stark verbessert
         - FASTCALL kann ganz über ARexx gesteuert werden
         - ARexx Wortschatz wird erweitert
         - Script-Befehl wird erweitert




13-Sep-92
                                - - - - -
