----------------------------------------------------------------------------- 03.05.92 * 17:10:15 * MCS & Olli ----------------------------------------------------------------------------- T.O.M. Software _______ _____ __________ __ _______ / ___ /\ /\ / ___ \ / ___ ___ \ /_/\ / _____/\ / /__/ / // \ / /\_/ /\ / /\_/ /__/ /\ _\_\// /\____\/ / ___ / // \/ / // / // / // ___ / // /\ /____ /\ / /\_/ /_// /\ / // /_// / // /__/ / // /_/_\___/ / / /_/ //______/ /\_ / //______/ //______/ //___________/ / \_\/ \______\/ \_\/ \______\/ \______\/ \___________\/ ©1991/92 Oliver Graf, Thomas Globisch und Marc Schröer Allgemeines Nachrichten - und Binär - Informations - System ----------------------------------------------------------------------------- ANUBIS Version 0.440 Hauptdokumentation ----------------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis: ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ 0. Allgemeines, Kopierhinweise, Urheberrechtsbestimmungen 0.1 Urheberrechtsbestimmungen 0.2 Die Autoren 1. Installation 1.1. Programm 1.2 Die Modemkonfiguration 1.3. Die verschiedenen Konfigurationsdateien 1.3.1. Die Einstellungsdateien 1.3.2. Die Textdateien 1.3.3. Files, die von ANUBIS angelegt werden 2. Die Befehle des Systems 2.1 Die Befehle 2.2 History-Funktion 2.3 Externe Programme 2.4 Die Bedienung im Lokal-Betrieb 2.5 Die Bedienung des internen SystemEditor 2.5.1 Der interne Bretteditor 2.5.2 Der interne Usereditor 2.6 Der FileRequest Standard 2.7 Das CronJob Modul 3. Systemsicherheit 3.1. Paßwörter 3.1.1. Userpaßwörter 3.1.2. Brettpaßwörter 3.1.3. Systempaßwörter 3.2 Die Gruppenbits 3.3. Die Zugangsdateien 3.4. Das Level- und Statussystem 3.5. Datenschutz 4. Hilfsprogramme für ANUBIS im Kurzüberblick 4.1 Der UserEditor 4.2 Der SystemEd 4.3 Der BrettEd 4.4 Hitliste 4.5 PWConv 4.6 ANUBIS-Control 4.7 CreateFRL 5. Sonstiges 5.1 geplante Erweiterungen 5.2 Versionsnummernübersicht 5.3 Creditliste und Danksagungen 5.4 Archivinhalt Anhang A - Befehle und Level Anhang B - Kurzübersicht der Befehle Anhang C - Übersicht über XPR-Libraries Anhang D - Copyrights und TradeMarks 0. Allgemeines, Kopierhinweise, Urheberrechtsbestimmungen ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Willkommen zu ANUBIS. ANUBIS ist ein Mailboxprogramm, mit dem Sie in Ver- bindung mit einem Hayes kompatiblen Modem in der Lage sind, eine Mail- box zu fahren und so Usern die Möglichkeit zu bieten, Nachrichten und Programme auszutauschen. Die Verwendung des Programms für Cracker Boxen und BlackBoards wird hier- mit ausdrücklich verboten. Außerdem ist eine militärische Nutzung des Programms untersagt. Bugfix Versionen des Programms liegen für eingetragene ANUBIS Sysops immer in der TOM bereit. Versionen mit neuen Features und größere Änderungen werden erst nach einer gewissen Zeitspanne für die unregistrierte Öffent- lichkeit zugänglich gemacht. 0.1 Urheberrechtsbestimmungen ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Dieses Programm ist Shareware. Bei regelmäßiger Benutzung muß ein Be- trag von 30.- DM an einen der Autoren gezahlt werden. Als Gegenleistung erhalten Sie direkt die neuste Version des Programms auf Disk zuge- schickt und haben Anrecht auf den ANUBIS Support Service in der T.O.M. Software Mailbox. Dort finden Sie ebenso die neuste Version des Programms. Benutzen Sie für die Registrierung das beigefügte "Meldeformular", in dem Sie bitte alle Angaben ausfüllen. Damit erleichtern Sie uns die Arbeit. Das Urheberrecht sämtlicher zum Programm gehörender Teile liegt, sofern nicht anders angegeben, bei den Autoren. Dieses Programm ist Public Domain und darf jederzeit weitergegeben werden. Einschränkung : Das Programm darf nur komplett mit unveränderter Dokumen- tation kopiert werden und es darf bei der Verbreitung keinerlei Gewinn gemacht werden. Die Verbreitung durch Mailboxen und Netz-Systeme ist ausdrücklich erlaubt und gewünscht, allerdings dürfen diese Mailboxen keinen kommerziellen Charakter haben. Sollten Sie für die Disk, auf der sich dieses Programm befunden hat, mehr als 4,- DM bezahlt haben, sind Sie betrogen worden. Sie sollten sich in diesem Fall mit Ihrem Rechtsanwalt in Verbindung setzen. Wer PublicDomain professionell und mit Gewinnstreben verkauft, gehört hinter Gitter !! Die Verbreitung des Programms im Zusammenhang mit kommerziellen Programmen benötigt die schriftliche Einwilligung der Autoren. Die Autoren übernehmen keinerlei Haftung für Schäden, die durch das Programm an Hard- und Software des Betreibers entstehen. Das Programm wurde über mehrere Monate hinweg auf verschiedenen Systemkonfiguratio- nen getestet und läuft seit Anfang Oktober 1991 im Dauerbetrieb. Es wurde unter Beachtung aller Commodore Richtlinien systemkonform geschrieben und auf Kick 2.0, Kick 1.3 und 68030 Prozessoren getestet. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden, die durch eine Verwendung des Programmes mit irgendwelchen ZKick- oder KickIt-Lösungen zustande kommen. 0.2 Die Autoren ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Oliver Graf Thomas Globisch Marc Schröer Gewerbeschulstr. 75 Emilstr. 36 Mählersbeck 120 5600 Wuppertal 2 5600 Wuppertal 2 5600 Wuppertal 2 OLIVER_GRAF@AWORLD.ZER TH_GLOBISCH@AWORLD.ZER MARC_SCHROEER@AWORLD.ZER Koordination XPR-Interface Dokumentation Konzept FullScreenEd UserEd FileRequest FileRequest CronJobbing Netz-Fähigkeit (i.E.) Script-Sprache (i.E.) ARexx-Port (i.E.) Die T.O.M Software Mailbox : 0202/595267, 8N1, 1200-19200 Baud (HST) 24h. Dort sind alle Autoren unter ihrem Vornamen erreichbar. 1. Installation ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Das nachfolgende Kapitel beschreibt die komplette Installation des ANUBIS Hauptprogramms. Sollten Sie Probleme damit haben, wenden Sie sich zunächst an die Demokonfiguration aus dem ANUBIS Archiv. Diese Version ist komplett installiert und sollte Ihnen bei den größten Problemen helfen. 1.1. Programm ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Um das Programm vernünftig zu Installieren, sollten Sie folgendermaßen vorgehen : 1) legen Sie ein logisches Verzeichnis ANUBIS: an. In diesem Verzeichnis müssen folgende Directories angelegt werden : AnubisTools Daten Hilfstexte Statistik OnlinePrg pm 2) Kopieren Sie nun folgende Files in die angegebenen Verzeichnisse : AnubisArchiv Installationsdisk Anubis ANUBIS: libs/* libs: Hilfstexte/* ANUBIS:Hilfstexte OnlinePrg/Hitliste ANUBIS:OnlinePrg/Hitliste Daten/OnlinePrg ANUBIS:Daten/OnlinePrg Daten/Protokolle ANUBIS:Daten/Protokolle Daten/Userliste ANUBIS:Daten/Userliste Daten/SystemDaten ANUBIS:Daten/SystemDaten 3) Starten Sie nun den SystemEd (siehe dazu auch SystemEd.dok). Stellen Sie dort alle Werte so ein, wie Sie es für richtig halten (Modemin- stallation siehe Kapitel 1.2.). Ändern Sie unbedingt das Paßwort für den ANUBIS internen SystemEd !!! 4) Legen Sie jetzt folgende Dateien nach der Anleitung in Kap. 1.3 an : ANUBIS:Daten/devices ANUBIS:Daten/Onlinezeit ANUBIS:Daten/Befehle ANUBIS:Daten/Gruppen (kann auch weggelassen werden) 5) Starten Sie nun den UserEd. Ändern Sie unbedingt das Paßwort für den SYSOP !!!! Legen Sie auch weitere Usernamen an, die Sie unbedingt direkt eintragen möchten (siehe dazu auch UserEd.dok). 6) Als nächstes können Sie ANUBIS starten. Dabei sollten jetzt keine Probleme auftauche, außer, Sie haben in der Modem-Konfiguration ein falsches Device eingetragen. Sollten trotzdem Probleme auftreten, gehen Sie die Konfiguration nochmal Schritt für Schritt durch. Sollten Sie danach wirklich keinen Konfigurations Fehler finden, wenden Sie sich bitte an den ANUBIS Support in der T.O.M. Software Mailbox. 1.2 Die Modemkonfiguration ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Um das Modem zu installieren, brauchen Sie zwei Dinge : Ihr Modemhandbuch und den ANUBIS SystemEd. Starten Sie zunächst den SystemEd und wählen Sie den Punkt "Modem" an. Tragen Sie zunächst den Devicenamen ein. Für ein normales, an die serielle Schnittstelle des Amigas angeschlossenes Modem muß hier "serial.device" und Unitnummer '0' stehen. Besitzer eines internen Modems für den Amiga 2000 oder höher benötigen hier ein spezielles Device, daß vom Modem- hersteller mitgeliefert wird. Tragen Sie in diesem Fall die Daten aus Ihrem Modemhandbuch ein. Der zweite Schritt ist die Einstellung der Systembaudrate. Dies ist im Normalfall die höchste Geschwindigkeit, die Ihr Modem versteht und auf der die Kommandos empfangen und Meldungen ausgegeben werden. Hier stehen dann Baudraten wie 1200 oder 2400 Baud. Die Angabe über die Baudrate finden Sie auch in Ihrem Modem Handbuch. Für alle Besitzer eines Modems mit festeingestellter Baudrate, müssen den HST Modus einschalten (dies gilt z.B. für Modems der Firma US Robotics oder für 2400/MNP5 Modems). Diese Modems werden immer auf einer festen Baudrate arbeiten (z.B. 19200). Für alle anderen Modems muß dieses Gadget auf "Aus" stehen (kein Häkchen), da sonst nur Anrufe mit der eingestellten Baudrate möglich sind (z.B. keine 1200 Baud Calls bei 2400er Modems). Die verschiedenen Modemsstrings haben folgende Bedeutung : ModemReset - Das Kommando für den Modemreset (normalerweise ATZ). ModemInit - hier werden alle Kommandos eingestellt, mit denen das Modem nach dem Reset initialisiert wird. Hier kann man beispielsweise den Modemlautsprecher ausschalten. ModemAnswer - Dieser String wird von ANUBIS zum Modem gesendet, wenn vom Modem ein RING empfangen wird (normalerweise ATA). Wichtig : Fehlt dieser String, kann das Modem einen eingehenden Anruf nicht beantworten !!! ModemHangup - Dieses Kommando benutzt ANUBIS, um die Leitung nach dem Login des Users zu trennen. Das ESC Char darf nicht mit im String stehen. Normalerweise steht hier ein ATH0. Wichtig : Fehlt dieser String, kann die Verbindung nicht vom Programm aus getrennt werden. ModemSperre - Mit diesem Kommando kann man die Leitung sperren, wenn der Sysop im Lokalbetrieb in der Box ist. Hier steht beispielsweise ein ATDP5; oder ein Anwahlstring mit der boxeigenen Telefonnummer. Folgende Sachen sind noch zu beachten : - Im Modem muß der DTR Break abgeschaltet werden (normalerweise AT&D0). Dies verhindert, daß bei Schließen der seriellen Schnittstelle der Carrier verloren geht (wie es bei Onlineprogrammen geschieht). - Das Modem Escape Charakter darf nicht geändert werden und muß auf '+' (ASCII : 43) stehen. Prüfen Sie, ob das Register S2 in Ihrem Modem auf diesem Wert steht, sonst ändern Sie dies. - Wenn im SystemEd das Flag "CTS/RTS Handshake" gesetzt ist, muß dies auch im Modem eingeschaltet werden, da sonst keine Daten über die serielle Schnittstelle übertragen werden können. Nach der Modeminstallation sollten Sie sich jemanden schnappen, mit dem Sie einen seriellen Login prüfen können. Zunächst können Sie das einfach prüfen, in dem Sie ANUBIS starten und über ein zweites Telefon die Nummer der Mailbox anwählen. Nach einem Klingeln sollte jetzt das Modem ver- suchen, einen Carrier zu prüfen. Sollte dies wirklich geschehen, haben Sie die erste Hürde genommen, ansonsten prüfen Sie unbedingt die Modem- strings. Im Normalfall sollten die Strings aus der Demokonfig funktio- nieren. 1.3. Die verschiedenen Konfigurationsdateien ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Grundsätzlich gilt für alle Konfigurationsfiles, die mittels eines Text- editors geändert werden können, gilt, daß Leerzeilen und Zeilen, die mit einem Semikolon ';' beginnen ignoriert werden, um Kommentare in das File eintragen zu können. 1.3.1. Die Einstellungsdateien ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Alle nachfolgende Files befinden sich in einer ANUBIS Standardkonfigu- ration im Verzeichnis ANUBIS:Daten. Userliste (UserEd) In diesem File sind alle Userdaten gespeichert. Brettliste (BrettEd) Dieses File enthält alle Daten, die die Bretter des Systems betreffen. SystemDaten (SystemEd) Hier sind alle Konfigurationsdaten für ANUBIS gespeichert. Gruppen (TextEditor) In diesem File werden Gruppen von Usern definiert. Der Syntax für das File ist . Unter ist eine Integerzahl im Bereich von 1 bis 31. Das Bit 0 ist reserviert. Jede Zahl darf nur einmal im File auf- tauchen. Die Gruppenbits dienen dazu, User in bestimmte Gruppen einzuteilen. Kann man global Usern einer Gruppe Zugriff auf ein Brett geben. Protokolle (TextEditor) In dieser Datei werden alle Übertragungsprotokolle eingetragen, die von der Mailbox unterstützt werden sollen. Diese Protokolle müssen durch die standarisierten XPR-Libraries vorliegen. Im ANUBIS Paket sind die Proto- kolle ZModem und XModem vorhanden, weitere Libraries finden Sie auf den AmigaLibDisks, in gut sortierten Mailboxen oder auf Anfrage bei uns. Das Format der Datei ist . Mit kann der User das Protokoll in der Mailbox anwählen. ist der Name, unter dem das Protokoll in der Box geführt wird, ist der Name der Library, die sich im libs: Verzeichnis befindet. Unter können Sie die Optionen eintragen, die Sie für die Library brauchen (kann auch weggelassen werden). Beachten Sie bitte, daß ein User keine Binärüber- tragung mehr machen kann, wenn Sie ein Protokoll löschen oder es durch ein anderes ersetzen. Die Demokonfiguration ist mit XModem und ZModem voreingestellt, kann aber jederzeit von Ihnen geändert werden. OnlinePrg (TextEditor) In diesem File werden alle Programme eingetragen, die über den Befehl EXECUTE aufgerufen werden können. Das Format der Datei ist , ,,. ist der Name, mit dem das Programm über EXECUTE aufgerufen wird, dagegen der Name des Programms, mit dem es von der Platte gelesen wird. ist der Mindestlevel, den der User braucht, um das Programm angezeigt zu bekommen bzw. es auszuführen. ist ein kurzer Text, der bei Eingabe von EXECUTE nach dem Namen des Programms ausgegeben wird. In der Democonfig ist nur das im Archiv enthaltene Programm Hitliste eingetragen. In kann auch der DOS Befehl Execute mit einem entspre- chenden DOS-Skript angegeben werden. Devices (TextEditor) In dieser Datei werden alle Devicenamen eingetragen, die für die Berech- nung der freien Diskkapazität im Hauptbildschirm und beim Userlogin. Die Devicenamen werden einfach der Reihe nach untereinander eingetragen. Befehle (TextEditor) Mit dieser Datei können Sie die vordefinierten Level der einzelnen Be- fehle ändern. Das Format ist = unter steht der Name des Befehls, der ist der Level, den der User mindestens braucht, um den Befehl ausführen zu können. Sollte der User nicht den entsprechenden Level haben, bekommt er den Befehl in der Befehlsliste nicht angezeigt und kann auch den Hilfstext nicht ab- rufen. Beim ist die Groß-/Kleinschreibung irrelevant. Als Befehlsname ist auch die gänige Abkürzung zugelassen (also BRI statt BRIEF). Onlinezeit (TextEditor) In diesem File werden für die verschiedenen Level die Länge der Login- zeit festgelegt. Standardgemäß ist für jeden Level eine Zeit von 45 Minuten festgelegt. Der Syntax ist einfach =. ist der Userlevel, die dazugehörige Onlinezeit in Minuten. FTasten (TextEditor) Durch dieses File können die Funktionstasten mit Strings belegt werden. In jeder Zeile steht dabei die Belegung einer F-Taste. Syntax: [f,F]x=[^m] f10 wäre die normale F10-Taste, während F10 die F10-Taste zusammen mit der Shift-Taste ist. Die Sequenz ^m wirkt, als würde nach dem String die Return-Taste gedrückt. Beispiel: F6=S CO-SYSOP^m wird gedrückt, wird der String S CO-SYSOP geschrieben und ein ausgeführt. CronTab (TextEditor) Hier werden alle Jobs, die zu einer bestimmten Uhrzeit ausgeführt werden sollen, festgelegt. Das Format ist in der Beispieldatei und im Kapitel 2.7 genauer beschrieben. PersonaNonGrata (TextEditor) In dieser Datei können alle die Usernamen festgelegt werden, die keinen Zugang zur Box haben sollen. Versucht sich ein User, der in dieser Datei aufgeführt ist, in die Box einzuloggen, wird der Text: Sie wurden aus dem System ausgesperrt. Grund: ausgegeben. Hinter Grund steht der Text, der in der Datei angegeben wird. Syntax: Username:Kommentartext Der Kommentartext ist der Text, der hinter Grund ausgegeben wird. (Siehe Demokonfiguration) Tools (TextEditor) In dieser Datei können Menüeinträge für das ANUBIS-Tools-Menü definiert werden. Dieses Menü dient ähnlich dem der Workbench 2.0 dazu, andere externe Programme aus ANUBIS heraus aufzurufen. Syntax: Name=Programm[,Flags] Name ist der String, der im Toolsmenü als Menuitem eingetragen wird. Programm ist das Programm, was gestartet werden soll mit Diskpfad. Für Flags können derzeit drei Parameter angegeben werden: WBTOFRONT - bringt den Workbench-Screen in den Vordergrund CLOSESER - schließt die serielle Schnittstelle LOGOFF - wirft den eingeloggten User aus dem System Die Flags können durch | getrennt oder ganz weggelassen werden. 1.3.2. Die Textdateien ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Die nachfolgend beschriebenen Dateien befinden sich alle im Directory ANUBIS:Texte und werden bis auf eine Ausnahme mit einem normalen Texteditor geändert. GastInfos In diesem File werden Informationen für Gäste gegeben. Dieses File wird bei jedem GAST Login ausgegeben. Hier stehen auch einige Informationen zur Programmbedienung und sollte nur wenn unbedingt nötig geändert werden. Nach diesem Text wird auf einen Tastendruck des Gastes gewartet. Login Dieses File wird bei jedem Login nach der Paßwort Eingabe ausgegeben. Es enthält im Normalfall ein Logo für die Box, mit dem sich die Box identi- fiziert. AnsiLogin (ANSI Editor) Hier kann ein mit ANSI Zeichen versehenes Logo gespeichert werden. Es wird vom Programm anstatt des Files 'Login' ausgegeben, wenn der eingeloggte User ANSI eingeschaltet hat. Sollte kein File 'ANSILogin' existieren, wird das File 'Login' ausgegeben. Logoff Hier kann ein dummer Spruch stehen, der beim Logoff des Users ausgegeben wird. NoChat In dieser Datei wird dem User mitgeteilt, daß der die Console nicht besetzt wird, also immer dann, wenn Console auf 'aus' steht. Hier kann der Sysop den User davon informieren, wie man ihm eine Nachricht hinter- läßt. Rundschreiben Das Rundschreiben wird jedem User ausgegeben. Hier können dem User wichtige Informationen gegeben werden, die jeder unbedingt lesen muß. VorAntrag In diesem Text steht quasi die Hausordnung der Box und wird jedem User ausgegeben, der einen Userantrag stellt. Nach der Ausgabe des Textes kann sich der User entscheiden, ob er diese akzeptiert oder nicht. NachAntrag In diesem File werden dem User Informationen nach der Ausfüllung des Userantrags gegeben (z.B. wann mit der Bearbeitung zu rechnen ist). Hinter diesem Text wird auf einen Tastendruck des Gastes gewartet. 1.3.3. Files, die von ANUBIS angelegt werden ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Im Directory 'Statistik' werden von ANUBIS verschiedene Files automatisch angelegt, die nicht geändert werden sollten. Es sind in Hauptsache Daten zur Laufzeitüberwachung, Fehlermeldungen und Statistikdaten. Hacker In diesem File werden alle Hackversuche oder Paßwortfehleingaben, die beim Login gemacht werden, gespeichert. Zur Zeit wird dieses File nicht automatisch ausgewertet, deshalb sollten Sie es regelmäßig prüfen. Logfile In diesem File werden alle Downloads, Uploads und Chatanforderungen re- gistriert, sofern dies im SystemEd eingestellt wurde. Protokoll Hier legt ANUBIS ein fortlaufendes Anruferprotokoll an. Es sollte von Zeit zu Zeit gekürzt werden, damit die Platte nicht irgendwann über- läuft. Tagesprotokoll Hier wird für den aktuellen Tag das Protokoll geführt. Es wird nach dem ersten Userlogin des neuen Tages gelöscht. Dieses File wird auch bei der Eingabe des Befehls PROTOKOLL ausgegeben. SystemFehler ANUBIS besitzt einen eingebauten TrapHandler, der Gurus, die im Programm entstehen, abfängt und entsprechende Maßnahmen einleitet. Bei bestimmten Fehler wird einfach nur eine Meldung in die Datei geschrieben und im Programmablauf fortgefahren. Bei schwierigeren Problemen wird zusätzlich ein Reset ausgelöst, der ein erneutes Hochfahren des Rechners zur Folge hat. Dadurch wird der Stillstand des Mailboxrechners durch die allseits beliebte Gurumeldung verhindert. Anträge Hier werden alle Daten, die der User beim Userantrag eingegeben hat, gespeichert. Farbtabelle Hier werden die Farben gespeichert, die der ANUBIS-Screen beim Starten annehmen soll. Diese Datei wird beim Aufruf des Menüpunkts 'Farben' aus dem Config-Menü gespeichert. Im Directory 'Origins' werden die Signaturen, die der User mittels des Befehls SIGNATUR eingeben kann, gespeichert. Dieses Directory wird von ANUBIS automatisch angelegt und enthält die Signatur des Users in einem File gespeichert, daß den Namen des Users trägt. 2. Die Befehle des Systems ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ 2.1 Die Befehle ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Eine globale Übersicht über alle Befehle des Mailboxprogramms erhalten Sie, indem Sie die im Archiv enthaltenen Hilfstexte ausdrucken. An dieser Stelle wollen wir uns auf eine Erklärung der Befehle aus der Sicht des Sysops bzw. des Co-Sysops beschränken. Brett Der Brett-Befehl dient, wie im File Hilfstexte/Brett schon ¯¯¯¯¯ angesprochen, zum Wechsel zwischen Brettern und Unter- CD brettern. Bei Sysop und Co-Sysop wird dabei nicht getestet, ¯¯ ob er die Zugangs- oder Gruppenbedingungen erfüllt. Auch entfällt die Passwort-Abfrage. Mit anderen Worten, der Sysop und Co-Sysop haben vollständigen Zugriff auf alle Bretter und Unterbretter des Systems. CRuncher Der Cruncher kann vom normalen User nur in den Brettern, in ¯¯¯¯¯¯¯¯ denen er als Brettverwalter eingetragen ist, ausgeführt werden. Sysop und Co-Sysop steht dieser Befehl in jedem Brett zur Verfügung. Nur der Sysop und Co-Sysops sind in der Lage, den PM Index zu crunchen und den Cruncher auf die Userdatei aufzurufen. CRuncher USER Mit diesem Parameter können 'Karteileichen' aus der User- ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ liste gelöscht werden. Es werden alle User, die nach einem bestimmten Datum nicht mehr angerufen haben, nach einer Sicherheitsabfrage aus der Liste gelöscht. Das Datum, ab dem User ausgetragen werden sollen, wird vom Programm abgefragt. CRuncher DATE Mit diesem Parameter können Nachrichten ab einem bestimmten ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Datum gelöscht werden. Das Programm fragt nach einem Datum, bis zu dem die Nachrichten gelöscht werden sollen. Dieser Befehl ist nur Brettverwaltern, sowie Sysop und Co-Sysop zugänglich. CRuncher ALL Hiermit werden alle Bretter des Systems der Reihe nach auf ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ überflüssige Nachrichten überprüft und entsprechend behand- delt. Binärbretter werden dabei nicht beachtet. Dieser Para- meter ist nur der System Administration vorbehalten. CRuncher NET Wirkt ähnlich ALL, es werden aber nur Netzbretter gescannt. ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Auch dieser Parameter kann nur von der System Verwaltung ausgeführt werden. Download Mit diesem Befehl ist es möglich, lokal Binär- und ASCII- ¯¯¯¯¯¯¯¯ Nachrichten auszulagern. Nach Eingabe von Download mit der Nummer der auszulagernden Nachricht, öffnet sich ein Filerequester, in dem der Name der ausgelagerten Datei eingegeben werden kann. EDit Mit diesem Befehl ist es möglich, als Sysop oder Co-Sysop ¯¯¯¯ Bretter oder User direkt zu editieren. Es ist dem Sysop oder Co-Sysop nicht möglich, Nachrichten anderer User zu editieren. EDit BRETT Durch diesen Parameter kann das aktuelle Brett editiert ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ werden. Der BrettEd ist unter 2.5 beschrieben. EDit INFO Durch diesen Parameter kann der Infotext des Brettes ¯¯¯¯¯¯¯¯¯ editiert werden. INFo Wird der Befehl INFO in der PM eingegeben, kann nach Usern ¯¯¯¯ mit R)echnern, U)sernamen oder G)ruppen gesucht werden. Bei letzterem wird die Eingabe der Gruppen verlangt und eine Liste aller User ausgegeben, die die entsprechenden Gruppen gesetzt haben. INFo Dieser Befehl gibt Informationen über den User aus. ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Die Adresse des Users wird Sysop und Co-Sysop auch dann aus- gegeben, wenn der User sie gesperrt hat. Diesen Vorteil haben allerdings ausschließlich Sysop und Co-Sysop. Zusätzlich zur Adresse wird dem Sysop oder Co-Sysop auch die Telefonnummer ausgegeben. Diese wird sonst auch bei frei- gegebener Adresse nicht ausgegeben. LOeschen Der Loeschen-Befehl kann von Sysop und Co-Sysop in jedem ¯¯¯¯¯¯¯¯ Brett ausgeführt werden. Brettverwalter können nur in ihren Brettern Nachrichten löschen, normale User nur ihre eigenen Nachrichten. Bei LOESCHEN * erscheint in jedem Fall eine Sicherheitsabfrage. PRotect Dieser Befehl ermöglicht es, Nachrichten vor dem Löschen zu ¯¯¯¯¯¯¯ schützen. Sysop und Co-Sysop können ihn auf alle Nachrichten SCHUtz anwenden, während Brettverwalter nur ihre eigenen oder Nach- ¯¯¯¯¯¯ richten in ihren Bretter und normale User nur ihre eigenen Nachrichten schützen. SYSTemeditor Durch diesen Befehl werden die internen Editoren aufgerufen. ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Dieser Befehl ist nur Sysop und Co-Sysop zugänglich und die Zugangsberechtigung muß, außer bei einem lokalen Login, durch Eingabe des Systempassworts bestätigt werden. Für genauere Beschreibung des internen UserEd und BrettEd lesen Sie bitte unter '2.5 Die Bedienung des internen SystemEditor' nach. Zugang Durch diesen Befehl ist es möglich, nur bestimmten Usern ¯¯¯¯¯¯ Zugang zu einem Brett zu erteilen. Sysop und Co-Sysop können diesen Befehl in allen Brettern, Brettverwalter nur in den von ihnen verwalteten Brettern und normale User überhaupt nicht ausführen. Diese Zugangsabfrage wird bei bei Brett- anwahl übersprungen, wenn es sich bei dem aktuellen User um den Bretterverwalter, Sysop oder Co-Sysop handelt. Dadurch können die Systembetreiber und die von ihnen bevollmäch- tigten Personen nicht aus Brettern ausgesperrt werden. 2.2 History-Funktion ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Durch die VT100-Cursor-Sequenzen für 'Cursor hoch' und 'Cursor runter' kann durch die Liste der bereits eingegebenen Befehle gewandert werden. Die letzten 10 Befehle werden dabei gespeichert. 2.3 Externe Programme ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ANUBIS verfügt über die Fähigkeit, externe Programme aufzurufen. Diese sind in der Datei 'ANUBIS:Daten/OnlinePrg' verzeichnet, die bereits im Kapitel '1.3 Die Konfigurationsdateien' erklärt worden ist. Dies ist eine Möglich- keit, das Mailbox-System zu erweitern, ohne das Programm selber zu ändern. Der Sysop kann den Usern Spiele anbieten, aber auch seinem Co-Sysop Tools zur Verfügung stellen, die die Verwaltung vereinfachen. Nicht zu verges- sen sei die Möglichkeit, ANUBIS als Gate zu verwenden, um auf andere Mail- boxprogramme zuzugreifen. ANUBIS kann jedes OnlineProgramm verarbeiten, daß nicht speziell auf ein anderes Programm zugeschnitten ist und eine Datei ram:UserParam für die Datenübergabe liest (die auch von den Programmen AmNet II und EuroMail angelegt werden). Den genaueren Aufbau des Files 'ram:UserParam' finden Sie in der Programmer.dok. Anmerkung für C-Programmierer: Zum ANUBIS-Support gehört unter anderem ein ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Online-Link-Modul für DICE, dessen aktuelle Version in der T.O.M. Mailbox downloadbar sein wird. Dieses Modul stellt dem Programmierer Routinen zur Verfügung, durch die er leicht Online-Programme programmieren kann. Dieses Modul ist aber momentan noch in der Entwick- lungsphase. 2.4 Die Bedienung im Lokal-Betrieb ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Während ANUBIS auf einen Anruf wartet, stehen dem Anwender drei ver- schiedene Menüs zur Verfügung. Projekt About - gibt Programmierer, Version und Erstellungsdatum ¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯ des Programms aus. Projekt Iconify (I)- versetzt das Programm in den Inconify Zustand. ¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯ Dies spart durch Schließen des Screens ca. 60 KB Speicher. Auf dem Workbench Screen erscheint ein kleines Icon, das Sie durch einen Klick im oberen Bereich verschieben können. Ein Doppelklick in den unteren Bereich oder ein eingehender Anruf been- den den Zustand und öffnet den ANUBIS Screen. Projekt Quit (Q)- beendet das Programm ¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯ Aktion Console Login (L)- Durch diesen Menüpunkt wird ein lokaler Login ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ausgeführt. Das Programm verhält sich, wie bei einem seriellen Login, nur werden sämtliche Aus- gaben ausschließlich auf den ANUBIS-Screen gelenkt. Aktion Dialog (D)- Durch diesen Menüpunkt hat der Sysop die Mög- ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯ lichkeit, zwischen 'Console besetzt' und 'Con- sole unbesetzt' umzuschalten. Ist die Console besetzt, wird bei einem Chat-Anruf ein akusti- sches Signal ausgelöst, ist sie unbesetzt, wird dem User nur der Text 'ANUBIS:Texte/NoChat' an- gezeigt. Config Farben (F)- Dieser Menüpunkt bietet dem Sysop die Möglichkeit, ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯ die Farben des ANUBIS-Screens zu ändern. Bitte beachten Sie, daß die Default-Farben auf das OS2.0-Design abgestimmt sind und eine Änderung unter Umständen das Aussehen in Mitleidenschaft zieht :-) Nach dem Ändern der Farben wird gefragt, ob die neue Farbpalette gespeichert werden soll. Config Logfile UpLoads - Ist dieser Menüpunkt selektiert, werden alle Up- ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯ loads, die gemacht werden, im Logfile mitproto- kolliert. Config Logfile Downloads - Ist dieser Menüpunkt selektiert, werden alle Down- ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯¯ loads, die gemacht werden, im Logfile mitproto- kolliert. Config Logfile Chatcalls - Ist dieser Menüpunkt selektiert, werden alle ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Aufrufe des Dialogs, die gemacht werden, im Log- file mitprotokolliert. Config LogFile FileReq - Ist dieser Menüpunkt selektiert, werden alle ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯ Files, die von einem Benutzer des FileRequest angefordert werden, im LogFile vermerkt. Config Screenblanker - Wird dieser Menüpunkt selektiert, erscheint ein ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Requester, der die Eingabe der Zeit in Sekunden verlangt, nach der der Screen geblankt werden soll. Hat ANUBIS einen Anruf erhalten oder wurde ein lokaler Login ausgelöst, stehen dem Anwender drei andere Menüs zur Verfügung. Baudrate (1,2,3,4,5,6,7) Durch dieses Menü ist es möglich, die Baudrate ¯¯¯¯¯¯¯¯ der seriellen Schnittstelle nachträglich zu verändern. Dies ist nicht empfehlenswert, wenn Sie ein HST-Modem mit ANUBIS betreiben, da die Baudrate dabei auf 19200 Baud festgelegt ist. Außerdem ist eine Änderung für den eingeloggten User nicht besonders erquicklich. User Level +1 (+) Dieser Menüpunkt erhöht den Userlevel des ¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯ aktuellen Users um 1. Diese neuen Daten werden nicht abgespeichert. Dazu muß ausdrücklich ein 'Userdaten speichern' ausgeführt werden. User Level -1 (-) Dies ist der Gegenpart zu 'Level +1'. Er er- ¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯ niedrigt den Userlevel um 1. Auch hierbei muß das Speichern der Daten ausdrücklich angewählt werden. User Zeit +10 (U) Durch diesen Menüpunkt wird die maximale Online- ¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯ zeit des aktuellen User um 10 Minuten erhöht. User Zeit -10 (D) Dies ist das Gegenstück zu 'User Zeit +10'. Dem ¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯ User werden 10 Minuten von seiner Onlinezeit abgezogen. User Userdaten speich. (W) Dieser Menüpunkt dient zum Abspeichern der durch ¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ die vorherigen Menüpunkte geänderten Userdaten. Nur durch diesen Menüpunkt können Änderungen übernommen werden. User Userinfo (H) Nach Anwahl dieses Menüpunktes öffnet sich ein ¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯ kleines Fenster auf dem ANUBIS-Screen, in dem Name, Level, letzter Login, Restzeit, Download- freiraum und Adresse des aktuellen Users ange- zeigt werden. User User rausschmei. (X) Durch diesen Menüpunkt kann ein sich ungebühr- ¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ lich verhaltender User aus dem System entfernt werden. Dies ist nicht die feine englisch Art, zumal der User durch die Meldung 'Der Sysop schmeißt Dich raus...' über Ihr Tun informiert wird. (Sollte also wirklich nur im Notfall be- nutzt werden.) System Lokalkommandos (L) Durch diesen Befehl werden die geänderten Funk- ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ tionen des Lokalmodus ein- oder ausgeschaltet. Diese Funktionen sind weiter unten erklärt. System serielle Übert. (S) Durch diesen Menüpunkt wird die serielle Über- ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ tragung ein- oder ausgeschaltet. Dies ermöglicht es, Veränderungen am System vorzunehmen, während ein User eingeloggt ist, ohne das dieser diese Änderungen verfolgen kann. Allerdings kann der User in diesem Modus nichts eingegeben. System Sysop Test Ende (P) Nach Bestätigung dieses Menüpunktes wird ein ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Logoff ausgelöst. Es wird dabei kein Eintrag im Protokoll vorgenommen. Außerdem werden beim nächsten Login die neuen Nachrichten erneut als neu angezeigt. System Chatten (C) Mit diesem Menüpunkt wird der Chat ausgelöst. ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯ Während des Chattens ist dieser Menüpunkt aus- geschaltet. Aus dem Chat kehrt man mit ESC wieder zurück. Im Chat wird dem Sysop der Realname des Users angezeigt. System ChatLogFile Dieser Menüpunkt ist nur während des Chats frei- ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ geschaltet. Wenn man diesen Menüpunkt während des Chats anwählt, kann das "Gespräch" zwischen User und Sysop in eine Datei gespeichert werden. Es erscheint ein FileRequester, in dem man das Zielfile wählen kann. Bei erneuter Anwahl des Punktes wird das File wieder geschlossen, eben- so bei Beendigung des Chats. Während des Captures steht in der Titelzeile der String "" am Ende. System SystemEd (int.) (E) Durch diesen Menüpunkt kann lokal der interne ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ SystemEd aufgerufen werden, ohne vorher den Userlevel zu ändern und das SystemEd-Passwort eingeben zu müssen. Die serielle Ausgabe wird _NICHT_ gesperrt ! System Dialog (G) Mit diesem Menüpunkt kann auch während des ¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯ Logins der Dialog ein- oder ausgeschaltet werden. Diese Änderung ist nur lokal und wird beim Logoff wieder rückgängig gemacht. Das Tools Menü : Das Tools Menü besitzt einen besonderen Status : Es erscheint sowohl auf der Hauptebene als auch im Loginbetrieb. Zur Zeit sind dort nur drei Einträge vorhanden : Tools UserEd (Z) ruft den externen UserEd auf. Beim Loginbetrieb ¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯ wird der aktuelle User übernommen. Tools BrettEd (B) ruft den externen BrettEd auf. Es wird in diesem ¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯ Fall die Brettliste aus ANUBIS übernommen und nicht von Platte nachgeladen. Tools SystemEd (Y) ruft den externen SystemEd auf. Die SystemDaten ¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯ werden von ANUBIS übernommen. Tools ... diverse Programme, die durch die Textdatei ¯¯¯¯¯ ¯¯¯ ANUBIS:Daten/Tools definiert wurden. Folgende Kommandos ändern ihr Verhalten im Lokal-Modus: ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Senden Wird im Lokalmodus ein ASCII-Senden ausgelöst, so öffnet ¯¯¯¯¯¯ sich ein Filerequester, in dem der Name der zu sendenden SCHreiben Datei eingegeben werden kann. Diese wird dann als Nach- ¯¯¯¯¯¯¯¯¯ richt abgespeichert. Wird ein binärer UpLoad ausgelöst, so öffnet sich ebenfalls ein Filerequester, in dem der Name der Binärdatei eingegeben werden kann. Lesen Wird im Lokalmodus eine Binärnachricht gelesen, so er- ¯¯¯¯¯ scheint ein Filerequester, in dem der Name der Datei ein- gegeben werden kann, unter dem die Nachricht gespeichert werden soll. SYSTemeditor Im Systemeditor fällt die Passwortabfrage im Lokalmodus ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ weg. Außerdem wird im Lokalmodus der Logintext (ANUBIS:Texte/Login und ANUBIS:Texte/AnsiLogin) nicht mehr ausgegeben. 2.5 Die Bedienung des internen SystemEditor ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Nach Eingabe des Befehls SYSTemeditor und des richtigen Passworts gelangt man in das Hauptmenü des internen Systemeditors. Von hieraus gelang man durch Anwahl von B) in den Bretteditor und U) in den Usereditor. Durch Eingabe von Return (CR) wird der Systemeditor verlassen. 2.5.1 Der interne Bretteditor ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ E)inrichten Durch diesen Menüpunkt können neue Bretter eingerichtet ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ werden. Der Editor verlangt im folgenden die Eingabe einige wichtige Daten: Brettname - Name des Brettes im System ¯¯¯¯¯¯¯¯¯ (z.B. Allgemeines) Diskpfadname - Pfadname des Verzeichnisses auf Diskette ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ oder Platte, in dem die Nachrichten ab- gespeichert werden. Dieses Verzeichnis braucht nicht vorhanden zu sein, da es von ANUBIS auch selber angelegt werden kann. (z.B. DH1:Bretter/Allgem) Brettpfadname - Pfadname des Brettes im Bretterver- ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ zeichnis des Systems. Es ist möglich, Unterbretter anzulegen, in denen sich weitere Unterbretter oder normale Bretter befinden. Dadurch entsteht eine Art 'Brettbaum', der dem DOS des Amiga sehr ähnlich ist. Dadurch ist es möglich, Oberverzeichnisse zu bilden, in denen andere Bretter vorhanden sind. (z.B. PD-Amiga/ PD-Amiga/PD-Kick2.0 PD-Amiga/PD-Tools Z-Netz/ Z-Netz/Rechner/ Z-Netz/Rechner/Amiga/ Z-Netz/Rechner/Amiga/Binaer ) Der Name wird wie eine Pfadangabe im Amiga-DOS eingeben. Passwort - Wird hier ein Passwort eingegeben, so ist ¯¯¯¯¯¯¯¯ ein Zugang zum Brett nur durch Eingabe der Passworts möglich (Gilt nicht für Brettverwalter, Sysop und Co-Sysop). Verwalter - Hier kann der Username des Verwalters für ¯¯¯¯¯¯¯¯¯ dieses Brett eingegeben werden. Leselevel - Ab dem hier eingegebenen Level wird das ¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Brett einem User angezeigt, so daß er es anwählen kann. Schreiblevel - Ab dem hier eingegebenen Level ist es dem ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ User möglich, in das Brett zu schreiben und UpLoads auszuführen. Anzahl Msg - Maximale Anzahl der Nachrichten, die in ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ diesem Brett enthalten sein dürfen. Es ist möglich, mehr Nachrichten einzugeben, jedoch werden bei einem CRunch oder CRunch ALL überzählige alte Nachrichten gelöscht. Brett-Typ - Hier wird festgelegt, ob es sich bei dem ¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Brett um ein A)SCII-Brett - ASCII-Nachrichten und Binärnachrichten B)inär-Brett - ausschließlich Binär- nachrichten, keine Absenderangabe im Inhalt, dafür Filename und Kurz- betreff V)erzeichnis - keine Nachrichten, nur Verzeichnis für weitere Bretter (s.o. Brettpfad- name) Achtung: Für ein Ver- zeichnis muß kein Disk- pfad angegeben werden, da kein Verzeichnis auf der Diskette/Platte an- gelegt wird. N)etzbrett - Brett gehört zu einem Netzwerk handelt. Gruppen - Durch die Gruppenfunktion von ANUBIS ist ¯¯¯¯¯¯¯ es möglich, User zu einer Gruppe zu- sammen zu fassen. Durch diesen Parameter wird bestimmt, für welche Gruppen dieses Brett zugänglich ist. Ist ein User nicht Mitglied einer dieser Gruppen, so hat er keinen Zugang zu dem Brett. Die Gruppen sind in der Datei 'ANUBIS:Daten/Gruppen' definiert (siehe '3.2 Gruppenbits'). Nach der letzten Eingabe wird abgefragt, ob das Verzeichnis des Brettes auf der Diskette/Platte angelegt werden soll. Ist ein Verzeichnis schon vorhanden, kann hier einfach N) eingegeben werden. A)endern Durch diesen Menüpunkt ist es möglich, ein schon erstelltes ¯¯¯¯¯¯¯¯ Brett nachträglich zu ändern. Zu Beginn wird nach dem Brettnamen und dem Brettpfad ge- fragt, dannach erfolgt die Eingabe analog zum Menüpunkt E)inrichten. L)öschen Nach Anwahl dieses Menüpunktes wird nach dem Namen des zu ¯¯¯¯¯¯¯¯ löschenden Brettes gefragt. Nach einer Abfrage, ob das Brett wirklich gelöscht werden soll, wird noch erfragt, ob das Verzeichnis auf der Diskette/Platte auch gelöscht werden soll. Z)eigen Dieser Menüpunkt bewirkt das gleiche, wie der Befehl ¯¯¯¯¯¯¯ Brett ** auf der normalen Eingabeebene. Es wird eine komplette Übersicht aller Bretter ausgegeben. Durch Eingabe von Return (CR) wird der Bretteditor zum Hauptmenü des Systemeditors verlassen. 2.5.2 Der interne Usereditor ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ E)intragen Username - Unter diesem Namen wird der User dem ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯ System bekannt sein. Hierbei sind die Zeichen " ", ":", "/" und sämtliche Umlaute nicht erlaubt und werden re- klamiert. Wird hier kein Name einge- geben, wird die Eintragung abgebrochen. Passwort - Dies ist das Passwort, daß der User ¯¯¯¯¯¯¯¯ bei jedem Login eingeben muß. Userlevel - Diese Eingabe bestimmt den Level, den ¯¯¯¯¯¯¯¯¯ der User im System haben wird. Vom Level hängt der Zugriff auf Bretter und be- stimmte Befehle ab. Auch die maximale Onlinezeit wird durch den Level festge- legt (siehe unter '3.4 Level- und Status- system'). Status - Durch diese Eingabe wird der Status des ¯¯¯¯¯¯ Users bestimmt (siehe unter '3.4 Level- und Statussystem'). Name - Name, Adresse und Telefonnummer des ¯¯¯¯ Users. Hier sollten die wirklichen Daten Strasse stehen. Diese sind durch eine Adressen- ¯¯¯¯¯¯¯ sperre geschütz, können anderen Usern Ort aber durch den ANSCHrift-Befehl zugäng- ¯¯¯ lich gemacht werden. Sie kann dann durch Telefon den INFO Befehl sichtbar gemacht ¯¯¯¯¯¯¯ werden. Rechner - Rechner des Users (wird für den SUCHen- ¯¯¯¯¯¯¯ Befehl benötigt). Geburtstag - wird momentan noch nicht vom Programm ab- ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ gefragt oder unterstützt. Vertreter - Hier kann der Name eines anderen Users ¯¯¯¯¯¯¯¯¯ als Vertreter für den User eingesetzt werden. Nachrichten an den User werden dann an den Vertreter weitergeleitet. Gruppen - Hier kann die Gruppenzugehörigkeit des ¯¯¯¯¯¯¯ Users ausgewählt werden (siehe '3.2 Gruppenbits'). Protokoll - Über diesen Menüpunkt wird das Protokoll ¯¯¯¯¯¯¯¯¯ für einen binären Filetransfer einge- stellt. Die Protokolle werden in der Datei 'ANUBIS:Daten/Protokolle' definiert. Ul/Dl-Ratio - Hier wird das Verhältnis zwischen ge- ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ sendeten binären Bytes und dem Download- freiraum festgelegt. Bei einem Verhältnis von 1:3 (Eingabe von '3') bekommt der User für jedes gesendete Byte drei Bytes Downloadfreiraum gutgeschrieben. Download frei - Diese Zahl gibt den Download-Freiraum des ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Users an. Bei einem Download wird ver- glichen, ob der User noch genügend Down- loadfreiraum hat. Ist dies der Fall, wird der Download gestartet und die über- tragenen Bytes vom Downloadfreiraum abge- zogen. Steht hier eine '-1', so hat der User unbegrenzten Downloadfreiraum. Nach einer Sicherheitsabfrage, ob der User so eingetragen werden soll, wird er in die Userliste einsortiert und diese Liste gespeichert. A)endern Nach Eingabe des Namen des zu ändernden Users erfolgt die ¯¯¯¯¯¯¯¯ Eingabe der neuen Daten analog zum Menüpunkt E)intragen. Zum Schluß wird abgefragt, ob die Änderungen übernommen werden sollen. L)oeschen Nach Eingabe des Usernamen wird der richtige Name des Users ¯¯¯¯¯¯¯¯¯ und sein letzter Anruf ausgegeben. Danach erfolgt eine Sicher- heitsabfrage, ob der User wirklich gelöscht werden soll. U)eberpruefen Dieser Menüpunkt überprüft alle neuen User. Sollte ein ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ neuer User gefunden werden, werden Username, Name, Ort und Telefonnummer ausgegeben, danach erscheint ein Prompt U)eberpruefen L)oeschen CR = Weiter U)eberpruefen - trägt den User ein und weist ihm die Werte, die im SystemEd eingestellt wurden, zu, L)oeschen - löscht den User direkt aus der Userliste CR = Weiter - läßt den User, wie er ist und sucht nach einem weiteren neuen User. Abschließend wird die Anzahl der insgesammt überprüften User ausgegeben. Z)eigen Durch diesen Menüpunkt wird eine Liste der gesammten User ¯¯¯¯¯¯¯ in alphabetischer Reihenfolge ausgegeben. Durch Eingabe von Return (CR) wird der Usereditor zum Hauptmenü des Systemeditors verlassen. 2.6 Der FileRequest Standard ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ "Was ist denn das ?" werden sich viele jetzt fragen. Diese Art von File- Request hat nichts mit dem normalen FileRequester zu tun, den Sie von der täglichen Arbeit mit dem Amiga her kennen, sondern es ist eine Möglich- keit für die User, sich auf einfachste Weise Programme aus Ihrem System zu holen, wenn Sie diese Möglichkeit anbieten. Der FileRequest Vorgang wurde, so wie er hier implementiert ist, von Oliver Wagner entwickelt und soll im Bereich des Z-Netz Verbundes zu einem Standard entwickelt werden. Wie läuft diese Sache ab : Mit dem externen BrettEd ab Version 0.51 sind Sie in der Lage, ein Brett Ihrer Mailbox als FileRequest Brett zu markieren. Nur aus diesen Brettern kann ein FileRequest User Daten saugen !! Wenn ein User sich jetzt ein- loggt, kann er statt eines Usernamens einfach das Schlüsselwort "FILEREQ" senden. ANUBIS springt dann automatisch in das FileRequest Modul. Danach wird nach einer ID des Users gefragt (die aus der Netmailadresse bestehen sollte), die aber nicht überprüft wird. Als nächstes sendet der User auf das Prompt "? " solange die Files, die er haben will, bis die File- Table voll ist (20 Files), der Timeout erreicht wurde oder er drückt, um die Eingabe zu beenden. Im ersten und letzten Fall startet ANUBIS jetzt mit der Übertragung der angeforderten Files per ZModem Batch. Wichtig : Um den FileRequest Service in Ihrer Box anzubieten, benötigen Sie die xprzmodem.library !! Nachdem alle Files der Liste übertragen wurden, wird die Verbindung automatisch von ANUBIS aus beendet. Diese Art des Downloads bietet sich für Script Betreiber an (vielleicht schreibt mal einer eins und stellt es uns zur Verfügung). Im SystemEd können Sie die Zeit, die jeder FileRequest User zur Verfügung hat, festlegen (in Minuten). Ein Wert von 0 bedeutet hier, daß der File- Request abgeschaltet ist. Das Schlüsselwort FILEREQ wird zwar vom System akzeptiert, aber danach wird die Verbindung dann sofort beendet. Ein reservierter FileName ist der Wort "FILELIST". Mit diesem kann der User sich eine Liste der verfügbaren Files senden lassen. Die Liste wird unter "Anubis:Statistik/.FRL" gespeichert und enthält den Inhalt aller FileRequest Bretter. Den Node geben Sie auch im SystemEd ein. Erzeugt wird diese Liste mit dem Programm CreateFRL, daß sich im Archiv befindet. Sie können es per Hand starten oder als CronJob in die CronTab einbinden. Für genauere Informationen zum FileRequest Standard können Sie in der Mailbox von T.O.M. Software die Originaldokumentation von O.Wagner bekommen. 2.7 Das CronJob Modul ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Dieses Modul beinhaltet nichts weiter als die Möglichkeit, zu bestimmten Uhrzeiten (oder an bestimmten Wochentagen, Daten, ...) ganze bestimmte Aktionen auszuführen. Dabei besteht momentan nur die Möglichkeit, Programme oder AmigaDOS Batchdateien auszuführen. Dies kann ein einfaches Copy sein, um täglich einmal die Userliste in eine Backupdatei zu sichern oder ein komplettes Script, das nach der Beendigung von ANUBIS aufgerufen wird und einen NetCall durchführt. Dies funktioniert sowohl auf der Hauptebene als auch im Loginbetrieb, nur während der Zeit, in der der User einen XPR- Transfer macht, kann die Abfrage auf einen anliegenden Job nicht gemacht werden. Wie funktioniert die Sache ? Die ersten fünf Parameter jeder Zeile der Konfigurationsdatei "Anubis:Daten/CronTab" geben die Zeit an, wann der Job ausgeführt werden soll. Ein Joker (*) steht dabei für einen beliebigen Wert. Der Eintrag Stunde = 10 und alle anderen Zeiteinträge auf * führt zwischen 10 und 11 Uhr jede volle Minute eine Aktion aus, der Eintrag 10 20 * * 2 führt eine Aktion um 10:20 jeden Montag aus. Desweiteren kann man mehrere Parameter mit Kommata trennen, die Zeile 10,22 20 * * 2,5 führt einen Job um 10:20 und 22:20 jeden Montag und Freitag aus. Die Sache ist sehr komplex, probieren Sie einfach mal damit herum. Als nächstes nach den Zeiteinträgen folgt ein Flag, mit der Sie den Status des jeweiligen CronJobs angeben können. Hier werden zur Zeit vier verschiedene Flags unterstützt : NORMAL : Dies ist ein ganz normaler CronJob. ANUBIS führt in einfach aus und macht sonst nichts weiter (weder vorher noch hinterher). LOGOFF : Sollte zu dieser Zeit ein User eingeloggt sein, wird er vom Programm automatisch ausgeloggt. Erst wenn der Hauptbildschirm erscheint, wird der Job gestartet. SHUTDOWN : ANUBIS wird komplett beendet. Alle benötigten Resourcen werden freigegeben, der ANUBIS Screen geschlossen. Danach wird der Job gestartet. Denkbar wäre dies zum automatischen Beenden von ANUBIS oder zur Ausführung von Jobs, die viel Speicher brauchen. Wichtig : Das auszuführende Kommando _muß_ mit einem Run beginnen, damit AmigaDOS einen neuen, von ANUBIS unabhängigen Prozeß startet. Außerdem muß der Sysop dafür Sorge tragen, daß ANUBIS nach diesem Job wieder hochgefahren wird, da ANUBIS nicht mehr im Speicher ist und so auch keine Kontrolle mehr hat. CLOSESER : Hiermit wird einfach nur die serielle Schnittstelle während des CronJobs freigegeben. Auf diese Weise sind NetCalls möglich, wäh- rend das eigentliche Mailboxprogramm noch läuft. Nach dem Job wird die serielle Schnittstelle natürlich automatisch wieder neu konfiguriert. In allen Fällen LOGOFF,SHUTDOWN und CLOSESER wird ein eventuell eingeloggter User automatisch aus der Box geschmissen (mit einem entsprechenden Hinweis natürlich). Bei einem NORMAL Job sollte man darauf achten, daß dieser nicht zu lange dauert, weil der User in dieser Zeit nichts machen kann. Deshalb sollte man längere Jobs, die parallel zum Login laufen sollen, auch mit AmigaDOS 'Run' starten. Der nächste Eintrag beschreibt das Kommando, daß ausgeführt werden soll. Hier kann z.B. einfach der Eintrag "CreateFRL" stehen, dann wird zu der angegebenen Zeit die Liste für den FileRequest neu erstellt oder z.B. ein "Execute s:batchdatei", dann wird eine komplette AmigaDOS Batch- datei aufgerufen, in der komplexere Aktionen ausgeführt werden können. 3. Systemsicherheit ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Dieses Kapitel widmet sich der Sicherheit Ihrer Mailbox. Wenn Sie alle hier gemachten Vorschläge und Tips befolgen, werden sie kaum böse Über- raschungen erleben. 3.1. Paßwörter ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Alle wichtigen Aktionen werden, wie es in solchen Fällen üblich ist, durch Paßwörter geschützt. Um diese Paßwörter brauchen Sie sich in der Regel zu sorgen, Sie sollten als Sysop nur darauf achten, Ihr eigenes Paßwort regelmäßig zu ändern. Wer sich als Sysop ins System einloggen kann, hat absolute Kontrolle über alle Programmfunktionen !!! Bei jeder Eingabe von Paßwörtern wird grundsätzlich nur ein Sternchen '*' ausgeben statt des richtigen Buchstaben. 3.1.1. Userpaßwörter ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Das Paßwort eines jeden Users wird beim Stellen des Userantrags oder bei Anlegen des Users über einen der Usereditoren eingegeben und vom Programm in codierter Form auf die Platte geschrieben. Da wir der Meinung sind, daß ein Sysop für das gesamte System verantwortlich ist, wird das Paßwort für den Sysop (und für von ihm bevollmächtigte Personen) entschlüsselt. Für das Wechseln des Paßworts steht dem User der Befehl PASSWORT zur Verfügung. Dieses Funktioniert aber auch erst nach einer doppelten Sicherheitsüber- prüfung. Als Sysop sollten Sie sich ein Paßwort eintragen, auf daß man nicht durch Ihre Person Rückschlüße ziehen kann (z.B. niemals den Namen von Haustieren oder weiblichen Wesen benutzen). 3.1.2. Brettpaßwörter ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Die Brettpaßwörter dienen dazu, Bretter vor Usern zu schützen, die zwar den gleichen Level wie andere User haben, aber nichts mit dem Brett- inhalt zu tun haben sollen. Bei der Anwahl des Brettes ist jeder User gezwungen, ein evtl. vorhandenes Paßwort einzugeben. Sollte dies nicht stimmen, wird dem User der Zugriff auf das Brett verwehrt. Brettpaß- wörter können nur vom Sysop oder CoSysop über den BrettEditor einge- tragen werden. 3.1.3. Systempaßwörter ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Zur Zeit wird in ANUBIS nur ein einziges Systempaßwort benutzt. Es ist das Paßwort, daß Zugang zum internen SystemEd erlaubt und wird über den externen SystemEd eingetragen (und sonst nirgends !!). Auch dieses Paß- wort ist codiert. Sie sollten dieses Paßwort nur Ihrem Co-Sysop (sofern vorhanden) zugänglich machen. In der Wahl Ihres Co-Sysop's sollten Sie außerdem sehr sorgfältig sein und jemanden erwählen, der Ihr absolutes Vertrauen genießt und Erfahrung mit Mailboxsystemen und deren Bedienung hat. 3.2 Die Gruppenbits ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Im Konfigurationsteil wurden die Gruppen bereits angesprochen. Sie dienen der Unterteilung der User in bestimmte Gruppen, die dann gemeinsam ange- sprochen werden können. Das Bit 0 ist dabei reserviert. Momentan benutzt ANUBIS die Gruppenbits nur, um die Bretter für mehrere User gleichzeit freizugeben. Dabei gilt folgende Regel : Ein User hat nur dann Zugriff auf ein Brett, wenn er in mindestens eine Gruppe, für die das Brett geöffnet ist, eingetragen ist. Ein Beispiel : Ein Brett ist für die Gruppen AMIGA USER und HST USER reserviert. Jeder User, der einer dieser beiden Gruppen (oder beiden) angehört, hat nun Zugriff auf dieses Brett. Bei allen Usern mit Status Sysop, CoSysop und beim Verwalter des betreffenden Brettes wird die Abfrage der Gruppenbits übersprungen. Beachten Sie bitte folgendes : Wenn Sie eine Gruppe löschen, wird nicht automatisch das Gruppenbit in der Userstruktur gelöscht !! D.h. wenn Sie dieses Gruppenbit später für eine andere Gruppe wiederverwenden, haben die alten User auch Zugriff auf alles, was mit der neuen Gruppe zu tun hat. 3.3. Die Zugangsdateien ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Über den Befehl ZUGANG kann ein Brett weiterhin für bestimmte User frei- gegeben werden. In einer Zugangsdatei, die unter /Zugang im jeweiligen Diskpfad steht, werden eine Anzahl von Usern eingegeben, die exklusiv Zugang zu diesem Brett haben. Dies gilt nicht für die System- Administratoren und den Brettverwalter, diese haben immer Zugriff auf das Brett. Diese Zugangsdatei kann auch über einen normalen TextEditor geändert werden. Alle User, die bei einer vorhandenen Zugangsdatei nicht eingetragen sind, haben keinen Zugang zu dem Brett. Deshalb achten Sie darauf, daß eine leere Zugangsdatei gelöscht werden muß !! ANUBIS erledigt dies natürlich automatisch. Bitte beachten Sie, daß der letzte User in einer Zugangsdatei mit A)lles löschen entfernt werden muß ! 3.4. Das Level- und Statussystem ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Um die User nochmals wirkungsvoll einzuteilen, können den Usern ver- schiedene Userlevel zugewiesen werden. Damit kann sich die Erhöhung des Userlevels eines Users auch auf die Onlinezeit auswirken. Da die Bretter auch mit Leveln versehen werden können, kann man so User daran hindern, diese Bretter überhaupt zu sehen oder in diese Bretter etwas hereinzuschreiben. Der minimale Userlevel ist 0 und sollte nur für den User GAST verwendet werden, der höchste Level ist 42 und sollte für den SYSOP reserviert sein (dies ist allerdings jedem freigestellt). Das Statussystem hat eine andere Aufgabe. Es ist dafür bestimmt, feste Grenzen für bestimmte User festzulegen. Es gibt insgesamt 4 verschiedene Userstati : Gast - User mit diesem Status haben die geringste Priorität im System. User - dies wird als Kennzeichnung für eingetragene User verwendet. CoSysop - User mit diesem Status sind CoSysops. Sie können alle Bretter anwählen und haben Editier Vollmachten. Sysop - Der Herrscher des Systems. Er hat alle Privilegien und kann sich über Levelabfragen hinwegsetzen. Im Grunde ist das Statussystem eine zweite Sicherheitsbarriere hinter dem Levelsystem. 3.5 Datenschutz ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Eine andere Art von Sicherheit dürfen Sie auch nicht außer Acht lassen : Als Systembetreiber sind Sie für alle Daten in Ihrer Box verantwortlich. Denken Sie immer daran, daß Sie ein öffentliches Medium betreiben, daß allen betreffenden Gesetzen unterliegt. Dazu gehören sowohl der §5 des Grundgesetzes (Meinungsfreiheit, Zensur) als auch das Datenschutzgesetz. Sie haben dafür zu sorgen, daß kein Unbefugter an die persönlichen Daten Ihrer User herankommt und damit Mißbrauch treibt. Ebenso haben Sie die Pflicht, illegale Programme und Nachrichten, die unter das Jugendschutz- gesetz fallen, von den Usern fernzuhalten. Behalten Sie dies immer im Auge, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben. 4. Hilfsprogramme für ANUBIS im Kurzüberblick ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Für ANUBIS gibt es zur Zeit 6 Anwendungen, die direkt dem Paket bei- gelegt sind. Es wird aber in absehbarer Zeit weitere Tools geben, die registrierten Sysops über unsere Mailbox zur Verfügung gestellt werden. Ebenso möchten wir an dieser Stelle alle aufrufen, die Ideen für Programme haben, diese zu schreiben (siehe dazu auch das Programmer.dok) und für die Öffentlichkeit bereitzustellen. 4.1 Der UserEditor ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Autor : Marc 'Kleiner' Schröer - T.O.M. Software Version : 0.61 Dieses Programm ist fester Bestandteil des ANUBIS Gesamtpaketes. Es dient dazu, im Lokalbetrieb User zu editieren. Dies ist für den Sysop komforta- bler, als über den internen UserEd, da dieser eine Intuition-Oberfläche besitzt. 4.2 Der SystemEd ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Autor : Oliver 'Olli' Graf - T.O.M. Software Version : 0.82 Mit Hilfe des SystemEd werden alle wichtigen Teile der Programmskonfi- guration vorgenommen. Es ist fester Bestandteil des ANUBIS Gesamtpaketes und gehört als solches zu den o.a. Shareware Bedingungen. 4.3 Der BrettEd ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Autor : Oliver 'Olli' Graf - T.O.M. Software Version : 0.50 Der Bretteditor dient zur komfortabelen Bearbeitung der Userliste für den Sysop zur Verfügung, als es über den internen BrettEd geht. Er besitzt eine komplette Intuitionoberfläche. Der BrettEd ist Bestandteil des ANUBIS Gesamtpaketes. 4.4 Hitliste ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Autor : Oliver 'Olli' Graf - T.O.M. Software Version : 2.7 Hitliste ist eines der ersten OnlineProgramme für ANUBIS. Es befindet sich aus Demonstrationszwecken mit im Archiv. Hitliste ist FreeWare und darf mit der dazugehörigen Anleitung weitergegeben werden. 4.5 PWConv ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Autor : Oliver 'Olli' Graf - T.O.M. Software Dieses Programm konvertiert die Paßwörter einer mit einem einem Programm- konverter erstellten Userliste auf das codierte Format von ANUBIS. Vorsicht : Dieses Programm darf _niemals_ auf eine von ANUBIS erstellte Userliste aufgerufen werden !! Es ist nur für Sysops gedacht, die ihre alte Userliste aus einem anderen Mailboxprogramm übernommen haben. 4.6 ANUBIS-Control ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Autor : Tom Beuke - ScreenBlank Box Unna Version : 1.30 Dieses OnlineProgramm ermöglicht den DOS-Zugriff von außen auf das System. Die Befehle, auf die ein Zugriff gestattet ist, können in einer Liste eingetragen werden. Desweiteren bietet das Programm auch eine Auswertungs- routine für verschiedene Files, die von ANUBIS angelegt werden. Anfragen zu diesem Programm sind an den Autor (Username in der TOM : TOB) zu richten, nicht an die ANUBIS-Crew !! 4.7 CreateFRL ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Autor : Oliver Graf - T.O.M. Software Wuppertal Version : 1.0 Dieses Programm generiert die Standard Fileliste der Box für den FileRequest. Dieses Liste wird im Verzeichnis Statistik unter dem Namen ".FRL" abgelegt und beinhaltet alle Binär Files der Bretter, die als FileRequest Brett gekennzeichnet sind. 5. Sonstiges ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ 5.1 geplante Erweiterungen ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ - Weiterentwicklung der Benutzeroberfläche geplante neue Befehle : MARKIEREN, ALIAS, RUNDSCHREIBEN, STATISTIK, BOXINFO, BATCHDOWN Erweiterung der bereits bestehenden Befehle - Einführung von speziellen Aktionsbits für User und Bretter - Z-Netz Fähigkeit (und allgemeine Netzfähigkeit) - Point-Fähigkeit - ARexx Port - ARexx-Scripts als Boxbefehle ausführen - User-Startup Scripts - Notification unter OS2.0 (automatisches Neuladen geänderter Dateien) - ANSI-Chatmodul - Graphical User Interface (GUI) für den Sysop - Erweitertes Command-Line-Editing - Verbesserung des Cron-Job-Moduls (neue Flags) - Erzeugung automatischer Links bei Binärdateien (2.0 only) - Batchdateien bei bestimmten Programmzuständen 5.2 Versionsnummernübersicht ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Version Datum Bemerkung ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ 0.425 01.01.92 erster öffentlicher Release, Mailboxprogramm in den Grundfunktionen 0.426 05.01.92 verschiedene Bugfixes (Scanner, ASCII-Upload) Aufruf von SUCHEN korrigiert Sysop : Usersuche nach Gruppenbits über INFO CTRL-C zum Überspringen von Nachrichten verbesserte Restzeitabfrage 0.430 18.01.92 DOWNLOAD Befehl eingebaut BRIEF nur noch zum Schreiben von PMs STATUS gibt Adress-Sperre aus CRUNCHER mit Parameter DATE CTRL-X bei BRETT ** funktioniert jetzt richtig Brettlisten Routinen korrigiert Anruf-Bug behoben 0.431 08.02.92 ScreenBlanker mit InputHandler eingebaut Config Menü im Warte Zustand direkter SystemEd Aufruf über Menü im Loginbetrieb CTS/RTS abschaltbar 8 Farben Screen einstellbar frei belegbare F-Tasten eingebaut Logfile Format geändert 0.432 26.02.92 FarbAnsi Terminalemulation eingebaut History Funktion über VT100 Cursor Keys OnlineProgramm Liste geändert Pagemodus eingebaut Archivfilelister listet jetzt auch ZIP Files Login Sequenz verändert neue Listenroutinen für die Brettliste kleinere Bugfixes 0.433 04.03.92 FileRequest Standard eingebaut. 08.04.92 ANUBIS besitzt ein eigenes CronJob Modul die externen Eds können jetzt Daten direkt von ANUBIS übernehmen. Tools Menü eingebaut. Ranges eingebaut (x-y,z,a,b-c) Indexladen beschleunigt Änderungen am XPR-Interface Chat Log eingebaut CRUNCH ALL geht jetzt, CRUNCH NET eingebaut U)eberprüfen im internen UserEd beschleunigt ZUGANG um C)heck erweitert Iconify eingebaut evtl. Carrierbug behoben WordWrap Bug behoben kleinere Bugfixes (STATUS, Brett-Infozeile...) Source Code auf Aztec 5.2a umgestellt 0.440 01.05.92 Diskpfade mit einem ":" oder "/" am Ende sind jetzt möglich. In der PM wird ein Status nach neuen, ungelesenen und gesamten PMs ausgegeben. Beim Chatmodul wird jetzt der Realname des Users ausgegeben. Carrierüberwachung während XPR verbessert. Haupt-Window mit Depth und Closing Gadget versehen. XPR-Window nicht mehr AutoActive. Einige SystemDirs werden jetzt automatisch an- gelegt, einige davon schon für die Netz-Version User aussperren durch die Datei "PersonaNonGrata". Eigene Programme ins Tools Menü. ZeilenEd 0.77 arbeitet mit etwas anderen Kommandos kein doppeltes Quoting im ZeilenEd mehr. RELOGIN Befehl Bugfixes : Menüanwahl konnte abstürzen; BRETT + reiste nach Indien, wenn keine neuen Brett vor- handen waren; PASSWORT ließ zu lange Eingaben zu; FTasten > 25 Zeichen machten Fehler; WEITER- LEITEN machte eine falsche Abfrage; Iconify setzte eigene Farbpalette nicht; BRETT + ging in Endlosschleife über, wenn der User keinen Zu- gang in dem Brett hatte. Bei Vertreter PMs steht jetzt der Originalem- pfänger über der Msg Der Screenblanker verwendet jetzt die einge- stellte Hintergrundfarbe. Neue Versionen werden wie folgt verteilt : Bugfix Versionen von Updates werden exklusiv nur an registrierte Sysops über unsere Mailbox verteilt. Versionen mit größeren Änderungen und Verbesserungen werden zunächst den registrierten Sysops und nach einer gewissen Zeitspanne der restlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Änderungen grundlegender Natur und großen Änderungen gehen direkt an alle Interessierten, durch das FRAS Netz und an verschiedenen PD-Serien. Die neuste Version kann für registrierte Sysops auch durch Einsenden einer Diskette mit frankiertem Rückumschlag bezogen werden. 5.3 Creditliste und Danksagungen ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Ein großer Dank geht an alle User der T.O.M. Software Mailbox, die sich bereitwillig (oder besser gesagt, gezwungenermaßen) als Versuchskaninchen und Betatester für ANUBIS zur Verfügung gestellt haben. Andreas Wagener (erster nicht T.O.M. internen BetaTests) Bruce Dawson (CygnusSoft Software) (req.library) Colin Fox (Pyramyd Designs) (req.library) Marc Boucher (xprxmodem.library) Rick Huebner (xprzmodem.library) W.G.J. Langeveld (XternalPRotocol-Standard) Oliver Wagner (FileRequest Standard) Frank Stender (DME Config) 5.4 Archivinhalt ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Die nachfolgenden Files müßen in einem korrekten ANUBIS Archiv vorhanden sein. Eine Weitergabe des Archivs, in dem auch nur ein File fehlt, ist unzulässig. Anubis - Hauptprogramm Anubis.info - Icon dazu AnubisTools (Dir) - Directory mit Tools AnubisTools.info - Icon dazu BrettEd - externer BrettEditor BrettEd.info - Icon dazu PWConv - Konvertierungsprogramm für Paßwörter SystemEd - externer SystemEd SystemEd.info - Icon dazu UserEd - externer UserEditor UserEd.info - Icon dazu CreateFRL - erstellt die FileReq Liste (siehe 2.6) Aussort.DAT - Hilfsdatei für Hitliste Daten (Dir) - Hauptdatenverzeichnis für ANUBIS Befehle - Beschreibungen siehe 1.3.1 Brettliste devices Gruppen OnlinePrg Protokolle SystemDaten Userliste Farbtabelle FTasten CronTab PersonaNonGrata Tools Docs (Dir) - Verzeichnis mit den Dokumentationen zu ANUBIS Docs.info Anubis.dok - Diese Dokumentation Anubis.dok.info AnubisListe.txt - eine Übersicht über registrierte ANUBIS Boxen ANUBIS-Control.dok - Anleitung zum OnlineProgramm ANUBIS-Control AC_Update.dok - Infos zu neuen Versionen von ANUBIS-Control BrettEd.dok - Anleitung zum externen BrettEditor BrettEd.dok.info Hitliste.dok - Anleitung für das Onlineprogramm Hitliste Hitliste.dok.info Meldeformular - Ausfüllen und mit 30.- DM abschicken Meldeformular.info Programmer.dok - Anleitung zum Schreiben eigener ANUBIS-Tools Programmer.dok.info PWConv.dok - Anleitung zum Programm PWConv PWConv.dok.info SystemEd.dok - Anleitung zum externen SystemEd SystemEd.dok.info UserEd.dok - Anleitung zum externen UserEditor UserEd.dok.info fquser.dok - Informationen zum FileReq Standard für die User hilfstexte (Dir) - Verzeichnis mit allen Online-Hilfstexten des Systems ... libs (Dir) - enthält die Librarys, die ANUBIS braucht req.library - Requester.library xprxmodem.library - XModem Protokoll xprzmodem.library - ZModem Protokoll gfaser.library - Library für GFA-Basic OnlineProgramme OnlinePrg (Dir) - enthält OnlineProgramme (muß nicht sein) Hitliste - ein Statistik Tool (siehe 4.4) Anubis_Control - DOS-GateWay (siehe 4.6, ©1992; TOB) Texte (Dir) - enthält die SystemTexte (siehe 1.3.2) Anhang A - Befehle und Level ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Die folgende Tabelle gibt, an ab welchem Level die Befehle dem User zur Verfügung stehen. Dies sind die programminternen Defaultwerte, die über die Datei 'ANUBIS:Daten/Befehle' geändert werden können. Befehlsnamen Level ----------------------------------- + 0 - 0 > 0 < 0 ? 0 Antrag 0 ABout 0 ANSage 1 ANSChrift 1 ARchivlister 0 Brett 0 BRIef 0 BEtreff 1 Chat 0 CD 0 COnsole 0 CRuncher 1 Datum 0 Download 0 Ende 0 EDit 2 EIntrag 0 EXecute 0 Hilfe 0 Inhalt 0 INFo 0 Lesen 0 LIst 0 LOeschen 1 LOGoff 0 Operator 0 Postfach 1 PAsswort 1 PM 0 PRotokoll 0 PROTEct 4 Relogin 3 Senden 0 SChreiben 0 SCHUtz 4 SETup 0 SIGnatur 1 STatus 0 SUchen 0 SYsopruf 0 SYSTemeditor 41 Transferprotokoll 0 TEilnehmer 0 User 0 Vertreter 1 VERSion 0 Weiterleiten 3 Zugang 1 Anhang B - Kurzübersicht der Befehle ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über alle implementierten Befehle und ihre Wirkung. Diese Übersicht kann auch durch den Befehl 'HILFE' in ANUBIS angezeigt werden. Befehl Wirkung --------------------------------------------------------------------------- + scannt die neuen Bretter durch (vorwärts) - scannt die neuen Bretter durch (rückwärts) > wechselt ins nächste Brett < wechselt ins vorhergehende Brett ? gibt eine Befehlsübersicht Antrag Bei Gaststatus : Userantrag, sonst wie POSTFACH ABout wie VERSion ANSage definiert für den User einen Ansagetext ANSChrift dient zum Ändern der Useradresse ARchivelister wie LIST Brett gibt die Bretter mit neuen Nachrichten aus Brett wechselt in das Brett Brett * gibt die Liste der verfügbaren Bretter auf der Ebene aus Brett ** gibt die Liste aller verfügbaren Bretter aus Brett + wie + Brett - wie - Brett > wie > Brett < wie < Brett / wechselt in das nächsthöhere Verzeichnis Brett .. wie BRETT / Brett : wie PM BEtreff ändert den Betreff der Nachricht Chat versucht, den Sysop an die Console zu holen CD wie Brett CRuncher Brettindex ordnen CRuncher LIMIT löscht alle überschüssigen Nachrichten aus dem Brett CRuncher DATE löscht alle Nachrichten bis zu einem bestimmten Datum CRuncher USER löscht User ab einem bestimmten Datum (nur SysAdmin) Download range liest den Nachrichtenbereich über Binärtransfer Download * lesen aller Nachrichten über Binärtransfer DAtum ändert das Datum für die Anzeige neuer Nachrichten Ende wie LOGOFF EDit nachträgliches Ändern der Nachricht EIntrag wie ANTRAG EXecute listet die verfügbaren Onlineprogramme EXecute startet das Onlineprogramm Hilfe diese Tabelle Hilfe * gibt alle Hilfstexte des Systems aus Hilfe gibt den Hilfstext des Befehls aus Inhalt listet die neuen Nachrichten im aktuellen Brett Inhalt * listet alle Nachrichten des aktuellen Bretts Inhalt listet die Nachrichten des angebenen Bereichs Inhalt listet alle Nachrichten vom User INFo gibt Informationen über das aktuelle Brett INFo gibt Informationen über den User Lesen lesen aller neuen Nachrichten im aktuellen Brett Lesen * lesen aller Nachrichten im aktuellen Brett Lesen lesen der Nachrichten mit dem angegebenen Bereich LIst Nachricht als Archiv listen LOeschen range löscht alle Nachrichten des angegebenen Bereichs LOeschen * löscht alle eigenen Nachrichten aus dem Brett LOGoff Verbindung zur Box beenden LOGoff NEU Verbindung beenden, neue Nachrichten bleiben erhalten Postfach zeigt alle PMs, die der User verschickt hat PAsswort ändert das Paßwort des aktuellen Users PM Rückkehr ins persönliche Fach PRotect schützt alle Nachrichten des angegebenen Bereichs PRotect * schützt alle (eigenen) Nachrichten vor dem Löschen PROTokoll gibt die Anruferliste des Tages aus Relogin wechselt zu einem anderen User Senden verschicken einer Nachricht ins Brett Senden verschicken einer persönlichen Nachricht an User SCHreiben wie SENDEN SCHUtz wie PRotect SETup setzen der wichtigsten Userparameter SIGnatur definieren der usereigenen Signatur STatus gibt den eigenen Status aus SUchen durchsuchen der Nachrichten des angegebenen Bereichs SUchen * dursuchen aller Betreffs/Texte im aktuellen Brett SYSTemeditor der Systeminterne Editor für User und Bretter Transferproto einstellen eines neuen Übertragungsprotokolls TEILnehmer gibt eine Liste aller User aus Vertreter definiert einen User als Vertreter VERSion gibt die aktuelle Versionsnummer aus Zugang setzt in einem Brett den Zugang für bestimmte User ist eine beliebige Kombination von Nachrichtennummern getrennt durch Kommata ',' oder Bindestriche '-' (z.B. 1-5,9,10-12) Anhang C - Übersicht über XPR-Libraries ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ xprquickb.library - Implementierung des QuickB-Protokolls (Software Distillery) xprkermit.library - Implementierung des Kermit-Protokolls (Marco Papa) (Stephen Walton) xprjmodem.library - Implementierung des JModem-Protokolls (Markus Pietz) xprxmodem.library - Implementierung des XModem-Protokolls (Marc Boucher) xprymodem.library - Implementierung des YModem-Protokolls (Ueli Kaufmann) xprzmodem.library - Implementierung des ZModem-Protokolls (Rick Hübner) Alle diese XPR-Libraries sind mit Dokumentation und zum Teil auch mit Source-Code in der T.O.M. Software Mailbox verfügbar. Anhang D - Copyrights und TradeMarks ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Amiga® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Commodore Amiga Inc.