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% Dokumentation "Zodiac's Point 2.0". Sowohl Programm als auch Dokumentation
% sind Copyright (c) 1991-92 by Ralph Seichter!  Diese  Anleitung  wurde mit
% PasTeX erstellt (virtex &glplain Doku.tex).
%

\documentstyle[german,11pt]{my_garticle}

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\parskip3ex
\newcommand{\zpo}{{\sl ZP}}
\newcommand{\zp}{\zpo~}
\newcommand{\bsl}{$\backslash $}
\newcommand{\wink}{{\tt ;-)}}
\newcommand{\Smile}{~{\tt :-)}}

\begin{document}

\begin{titlepage}
\title{{\sf Zodiac's Point 2.0}}
\author{Ein Z-Netz-Pointsystem f"ur den Amiga.\\Programm und Dokumentation\\
von Ralph Seichter}
\date{H"urth, 13.\ M"arz 1992}
\end{titlepage}

\maketitle

%
% Beginn der eigentlichen Dokumentation, Vorwort.
%

\section{Vorbemerkung} \subsection{Allgemeines}

Ich  "ubernehme  keinerlei  Haftung  f"ur Folgen gleich welcher Art, die aus der
Verwendung  von  {\sf  Zodiac's  Point},  Version  2.0 (nachfolgend kurz als \zp
bezeichnet), eventuell resultieren k"onnten!

\zp  ist  Shareware.   Das  hei"st,  da"s  jeder  Nutzer  /  jede  Nutzerin  bei
regelm"a"siger  Nutzung  einmalig  einen  Geldbetrag  an  mich "uberweisen mu"s,
dessen  H"ohe  sich  nach  der  pers"onlichen  Einsch"atzung  des Programmwertes
richten  sollte.   Mindestens  bestehe  ich  aber  auf f"unf Deutschen M"arkern!
Davon  wird  niemand  reich,  aber  so  eine kleine Anerkennung kann sehr gut in
Schokolade, Speiseeis oder Sprit f"ur's Motorrad umgesetzt werden\ldots \Smile

{\bf  Sowohl  Programm  als  auch  die  Dokumentation  sind Copyright \copyright
~1991-92  by  Ralph  Seichter.   Es  ist  nicht gestattet, das Gesamtarchiv oder
Ausz"uge   daraus  ohne  meine  explizite  Einwilligung  im  Rahmen  irgendeiner
Public-Domain-Serie  zu  ver"offentlichen!  Die Verbreitung "uber Datennetze ist
hingegen aus\-dr"uck\-lich erw"unscht}.

Davon  abgesehen  darf  jeder dieses Programm nutzen und es frei weiterkopieren,
solange  keinerlei  "Anderungen  am  Programm oder der Dokumentation vorgenommen
werden,  die  vollst"andige  Weitergabe des gesamten Paketes gew"ahrleistet ist,
keine  Geb"uhren f"ur das Kopieren bzw.\ Verteilen erhoben werden und nat"urlich
die Shareware-Geb"uhr gezahlt wird!

\pagebreak  Die  Shareware-Geb"uhr  bitte  ich  auf  mein  Konto zu "uberweisen:
Kreissparkasse  K"oln,  Kontonummer  1119  019619,  BLZ 371 502 19, Kontoinhaber
Ralph  Seichter.   Und  falls mich jemand erreichen will, soll er / sie bitte an
eine der folgenden Adressen schreiben:
\begin{tabbing}
XXXXXX\=XXXXXXXXX\=X \kill
\>Z-Netz:\>{\tt R.SEICHTER@DARKNESS.ZER}\\
\>Usenet:\>{\tt r.seichter@darkness.zer.sub.org}\\
\>\>{\tt seichter@uran.informatik.uni-bonn.de}\\
\end{tabbing}

Ach  ja,  noch  etwas:  Ich werde in dieser Dokumentation h"aufiger die Begriffe
\glqq  Der  Benutzer\grqq, \glqq Der User\grqq ~oder "ahnliches verwenden; damit
sind  nat"urlich  auch  \glqq  Die  Benutzerin\grqq ~bzw.\ \glqq Die Userin\grqq
~gemeint.  Jede Diskriminierung sei ferne von mir!  $\heartsuit$

\subsection{Was habe ich hier eigentlich?}

Diese Frage wird sich wohl unweigerlich jeder Nutzer stellen, der mit dem Z-Netz
oder  "uberregionalen  Computernetzen  im  Allgemeinen noch keine Erfahrung hat.
Kurz   erkl"art  ist  \zp  ein  sogenanntes  Z-Netz-Pointsystem  (eine  Art  von
One-User-Mailbox),  das  das Beziehen und Versenden von Nachrichten von bzw.\ zu
einem  Server  (dem  n"achstgelegenen Datenlieferanten des Z-Netzes) sowie deren
komfortable   Bearbeitung   erlaubt.    \zp  sorgt  daf"ur,  da"s  herausgehende
Nachrichten   den   Konventionen   des   Z-Netzes  gem"a"s  mit  lebenswichtiger
Zusatzinformation  versehen  werden  und auch tats"achlich Ihren Weg durchs Netz
antreten k"onnen.

Solch  ein  Pointsystem  bringt f"ur den Benutzer vor allem erhebliche Geld- und
Zeitersparnis.   Das  Z-Netz  liefert  t"aglich  eine  Flut  von  Daten zu allen
m"oglichen  und  unm"oglichen  Themen.  Diese alle online (d.h.\ direkt in einer
Mailbox  [einem  Server])  in  aller  Ruhe  durchzuarbeiten,  belastet wegen der
Telefongeb"uhren ganz erheblich den Geldbeutel und blockiert unn"otigerweise den
jeweiligen Server.

\subsection{Welche Voraussetzungen sind n"otig?}

Um  am  Z-Netz-Betrieb  teilzunehmen,  ben"otigen  Sie nat"urlich ein Modem oder
einen  Akustikkoppler,  wobei  letzterer von \zp {\em nicht} unterst"utzt werden
kann!   Desweiteren  w"are eine Festplatte "au"serst w"unschenswert, sie k"onnen
aber \zp auch nur mit Diskettenlaufwerken betreiben, was aber im sehr hohen Ma"s
die Effektivit"at reduzieren w"urde.

Bevor  Sie  Ihren  Point  installieren,  m"ussen Sie sich mit dem Systemoperator
(Sysop)  eines  m"oglichst  im Telefon-Nahbereich gelegenen Z-Netz-Servers "uber
die  Einrichtung  unterhalten.   Mit ihm vereinbaren Sie dann einen Namen, unter
dem  Sie im Netz erreichbar sind, sowie ein Passwort, damit niemand unberechtigt
in Ihrem Namen Daten abholen oder verschicken kann.

Weitere  Voraussetzungen  sind die {\tt reqtools.library} von Nico Fran\c{c}ois,
ein  Packer  wie  z.B.\  {\tt  LhA}, {\tt Arc} oder {\tt LZ}, ein Texteditor wie
z.B.\   der   {\tt  MicroEmacs}  und  ein  Externer  Protokolltreiber  f"ur  die
Daten"ubertragung  per  Z-Modem  (ich empfehle {\tt XPRD} von Oliver Wagner) mit
passender  {\tt  xprzmodem.library}.   Bis  auf  einen  Editor,  der ja schon im
Lieferumfang  Ihres  Amiga  enthalten  ist,  sollten  die  erw"ahnten  Tools  im
Programmarchiv   enthalten   sein!    Falls   nicht,   hat   jemand   am  Archiv
herummanipuliert; sprechen dann Sie bitte mit Ihrem Sysop.

Ach  ja,  \zp  unterst"utzt  Kickstart 1.3 und alle h"oheren Versionen.  Was die
Prozessorfrage  angeht:   Bisher gibt es noch keine spezielle Version f"ur einen
68020  oder  68030,  aber ich habe ja auch keinen solchen Prozessor, mit dem ich
das Programm testen kann.

%
% Installation
%

\section{Installation}

\begin{sc}  Bevor  Sie  die  Installation  starten, lesen Sie bitte den gesamten
Abschnitt mindestens einmal komplett durch!  Sie vermeiden so unn"otige Probleme
beim anlegen der Konfigurationsdatei.  \end{sc}

\subsection{Vorinstallation}

Unter  der  Annahme, da"s alle n"otigen Voraussetzungen erf"ullt sind, k"on\-nen
Sie nun zur Installation schreiten.  Hierzu habe ich eine Batchdatei namens {\tt
VorInstall}  bereitgestellt,  die  vorab  alle notwendigen Dateien kopiert.  Sie
k"onnen  dabei  frei  entscheiden, ob {\tt XPRD}, die {\tt reqtools.library} und
die  {\tt  xprzmodem.library}  nach  {\tt  C:}  bzw.\ {\tt LIBS:} kopiert werden
sollen.   Geben  Sie  also  folgende  Kommandos  im CLI ein (nat"urlich ist {\tt
DH1:zpoint} nur als Beispiel f"ur ein m"ogliches Zielverzeichnis gedacht):

\begin{verbatim}
     execute VorInstall DH1:zpoint
     execute ZP
\end{verbatim}

\noindent Danach w"ahlen sie bitte den Men"upunkt \glqq Konfiguration
erstellen\grqq, um die eigentliche Installation zu starten.

\pagebreak \subsection{Interaktive Installation}

Sie werden nun zwecks Erstellung einer Konfigurationsdatei aufgefordert, Angaben
f"ur die verschiedenen sogenannten Schl"usselworte, die \zp versteht, zu machen.
Sie   k"onnen   die   aus   Ihren   Angaben  erzeugte  Konfigurationsdatei  auch
nachtr"aglich  ohne  jede  Schwierigkeit mit Hilfe eines Texteditors ver"andern,
und  Sie  k"onnen auch auf Wunsch die Erstinstallation per Hand erledigen, wobei
letzteres  allerdings eher unkomfortabel ist.  Bitte beachten Sie, da"s \zp f"ur
einige  Schl"usselworte  L"angenbeschr"ankungen  vorgibt.   Sie  merken es z.B.\
daran,  da"s als Servername nicht mehr als acht oder als Seriennummer nicht mehr
als vier Zeichen eingegeben werden k"onnen; dies ist kein Fehler!

F"ur   jedes   Schl"usselwort   erscheint  ein  hoffentlich  ausf"uhrlicher  und
ver\-st"and\-li\-cher  Hilfstext,  und in den meisten F"allen ein Vorschlag f"ur
die  Belegung.   Verlassen  Sie  sich  jedoch nicht auf die Vorschl"age, sondern
"uberlegen  Sie  sorgf"altig, was in Ihrem speziellen Fall zutrifft.  Aber keine
Panik, man kann jede Angabe ja wie erw"ahnt nachtr"aglich korrigieren.

Am  Ende  der  Installation angekommen, erscheint ein File-Requester, mit dessen
Hilfe  Sie  einen  Namen f"ur die neue Konfigurationsdatei angeben k"onnen.  Bei
einer  Erstinstallation  speichern Sie bitte unter dem Namen {\tt config.zp} ab,
bei  sp"ateren  Durchl"aufen  k"onnen sie auch andere Namen verwenden, falls Sie
z.B.\  f"ur  einen  anderen  Server ebenfalls eine Konfigurationsdatei erstellen
wollen.

Nach der Installation wird \zp zun"achst verlassen, und sie m"ussen das Programm
erneut  starten.   Dies  geschieht,  da  die Konfigurationsdatei gleich nach dem
Start  bearbeitet  wird  und  sehr  viele  interne  Ver"anderungen  aufgrund der
Belegung der Schl"usselworte stattfinden.

\subsection{Aufbau der Konfigurationsdatei}

Die Konfigurationsdatei besteht aus maximal drei verschiedenen Zeilentypen:
\begin{enumerate}
{\item Leerzeilen (haben nat"urlich keinen Effekt).}
{\item Zeilen, die mit einem Semikolon {\tt ';'} beginnen.  Solche Zeilen gelten
als Kommentare und werden wie Leerzeilen ingoriert.}
{\item Zeilen der Form {\tt <Schl"usselwort>=<Belegung>.}}
\end{enumerate}
Interessant  ist nat"urlich vor allem Typ drei.  Beachten Sie, da"s zwischen dem
jeweiligen {\tt <Schl"usselwort>} und dem Gleichheitszeichen {\tt '='} {\bf kein
Zwischenraum}  ist!   Und wirklich alles, was hinter dem Gleihheitszeichen steht
(bis  zum  Zeilenende)  gilt  als  Belegung,  auch  f"uhrende und abschlie"sende
Leerzeichen!

%
% G"ultige Schl"usselworte
%

\pagebreak \subsection{G"ultige Schl"usselworte}

Nachfolgend   finden  Sie  eine  alphabetisch  sortiere  Liste  aller  erkannten
Schl"usselworte  und  Hinweise  zu  deren Belegung und Bedeutung.  Im Rahmen der
interaktiven  Erstellung  einer  Konfigurationsdatei  wurden viele Dinge bereits
angesprochen  (Hilfstexte),  und  ich  werde  daher hier zwar vollst"andige aber
nicht zu ausscheifende Hinweise geben.

\noindent {\bf Schl"usselworte werden nicht nach Gro"s- und Kleinschreibung
unterschieden!}

{\sc Anwahl:} String, der zu Beginn jedes Anwahlversuches an Ihr Modem geschickt
wird.   Darin  enthalten  sind die Servernummer und m"oglicherweise zus"atzliche
Parameter, die Ihr Modem betreffen.  Falls ein Netcall \glqq von Hand\grqq, also
nicht  mit  Hilfe der CLI-Option {\tt -call} gestartet wird, erscheint "ubrigens
noch  ein  Requester, mit dem sie ggf.\ den Anwahlstring zur Laufzeit ver"andern
k"onnen.  Beispiel:  {\tt Anwahl=AT M0 E0 DP 12345}.

{\sc  Anwahlversuche:}  Maximale Anzahl der auszuf"uhrenden Anwahlversuche, nach
der der Netcall in jedem Fall gestoppt wird.  Falls der Wert {\tt -1} eingesetzt
wird, wird bis zum manuellen Abbruch durch den Benutzer immer weitergew"ahlt.

{\sc AuslagernBin:} Pfad f"ur das Auslagern von Bin"arfiles.  Diese Angabe dient
nur  als  Vorschlag  und  kann  selbstverst"andlich  durch  einen File-Requester
ver"andert werden.

{\sc AuslagernText:} Wie vorher, allerdings f"ur das Auslagern von Texten.

{\sc Baud:} Definiert, mit welcher Geschwindigkeit die "Ubertragung zwischen
Ihrem Modem und \zp ablaufen soll.  Beispiel:  {\tt Baud=9600}.

{\sc Connect:} String, den Ihr Modem im Falle eines erfolgreichen
Verbindungsaufbaus \zp schickt.  Beispiel:  {\tt Connect=CONNECT}.

{\sc   Cookie:}   Definiert   die   Standardantwort   f"ur   die  Frage  welcher
Nachrichtentyp  erstellt  werden  soll ({\tt Ja} = Text mit Cookie, {\tt Nein} =
Text  ohne  Cookie).   Diese Einstellung behindert aber nicht Ihre Wahl, es wird
lediglich  die  Standardantwort  festgelegt,  die  durch  das  dr"ucken von {\tt
RETURN} best"atigt werden kann.

{\sc  CrLoeschen:}  Gibt  an,  ob  vor  dem  Lesen  einer  Nachricht  die  darin
enthaltenen  CR-Codes  entfernt  werden  sollen.   Aus  Geschwindigkeitsgr"unden
geschieht  dies  normalerweise  nicht;  sie  sollten  hier  nur  dann  {\tt  Ja}
eintragen, wenn alle von Ihnen gelesenen Nachrichten scheinbar wie mit doppeltem
Zeilenabstand  geschrieben wirken.  Es ist "ubrigens darauf zu achten, da"s {\tt
CrLoeschen} mit 'oe' und nicht mit '"o' geschrieben wird!

\pagebreak {\sc Device:} Name, unter dem die serielle Schnittstelle angesprochen
werden  soll.   Er  lautet "ublicherweise {\tt serial.device}, kann aber je nach
benutzter Hardware auch anders lauten (z.B.\ {\tt modem0.device}).  Hierzu siehe
auch:  {\tt Unit, Shared}.

{\sc  Drucker:}  Name  des  Ausgabeger"ates  beim  Drucken von Nachrichten.  Die
Standardbelegung  ist  nat"urlich {\tt PRT:}, es kann allerdings auch z.B.\ {\tt
PAR:}, {\tt AUX:} oder {\tt SER:} verwendet werden.

{\sc  Editor:}  Name  und  Parameter des von Ihnen bevorzugten Texteditors.  Der
Platzhalter  {\tt  \bsl 1} steht f"ur eine Tempor"ardatei und mu"s in jedem Fall
angegeben  werden.   Beispiel:  {\tt Editor=Ed \bsl 1 -Sticky}.  {\bf Der Editor
darf  sich  nicht  vom  aufrufenden  Proze"s  abkoppeln}!   Sie  erkennen dieses
Abkoppeln  sp"ater im Programm, wenn nach Start des Editors \zp direkt fragt, ob
sie  die  Nachricht  speichern  wollen,  obwohl  von Ihnen noch garkeine Eingabe
erfolgt ist.

{\sc  EdNachVorn:}  Gibt  an, ob der Workbenchscreen bei Aufruf des Editors nach
vorn  geblendet werden soll.  Diese Option ist beispielsweise f"ur den {\tt DME}
oder  auch  den  verwandten {\tt AmokEd} n"utzlich; der {\tt Cygnus Ed} hingegen
ben"otigt diese Option nicht.

{\sc  Empfangen:}  Kommandostring,  der  den  Namen  des  von  Ihnen  verwandten
sogenannten externen Protokolltreibers sowie dessen Parameter f"ur das Empfangen
ihrer  Netcalldaten  vom  Server  enth"alt.   Der  Platzhalter {\tt \bsl 1}, der
unbedingt  angegeben  werden  mu"s,  steht  f"ur den Namen des Empfangsarchives.
Beispiel:  {\tt Empfangen=XPRD >NIL:  -n -oOY R \bsl 1}

{\sc Empfangsarchiv:} Name des vom Server zu empfangenden Archives.  Auch dieser
Name  kann  variieren,  "ubliche  Belegungen  sind  z.B.\  {\tt  OUT.TXT},  {\tt
CALLED.LHA}, {\tt CALLED.ARC} oder "ahnliches.

{\sc  Export:} Kommandostring, der den von Ihnen verwendeten Packer sowie dessen
Parameter  zum einpacken Ihrer Netcall-Daten enth"alt.  Es sind zwei Platzhalter
erlaubt (beide {\em m"ussen} angegeben werden), die zur Laufzeit von \zp mit den
n"otigen Werten belegt werden:
\begin{tabbing}
XXXXX\=XXXX\=X \kill
\>{\tt \bsl 1}\>Name des Sendearchives (siehe auch dort).\\
\>{\tt \bsl 2}\>Name des Netcall-Puffers (lautet grunds"atzlich {\tt PUFFER}).
\end{tabbing}
\noindent Beispiel: {\tt Export=LhA -f -m -N -2 a \bsl 1 \bsl 2}

\pagebreak {\sc Farbe0-3:} \zp nutzt wie die Standard-Workbench vier Farben, die
vom Benutzer selbst definiert werden k"onnen.  Es bestehen folgende Zuordnungen:
\begin{tabbing}
XXXXX\=XXXXXXX\=X \kill
\>Farbe0\>Hintergrundfarbe\\
\>Farbe1\>Schriftfarbe\\
\>Farbe2\>Farbe f"ur die Titelzeilenschrift\\
\>Farbe3\>Farbe f"ur den Markierungsbalken
\end{tabbing}
Die  Belegung  besteht jeweils aus drei Hexadezimalzeichen, wobei das erste f"ur
den  Rotanteil,  das  zweite  f"ur  den  Gr"unanteil  und  das  dritte  f"ur den
Blauanteil der Farbe zust"andig ist.  Beispiel:  {\tt Farbe3=E0B}.  Zur Laufzeit
k"onnen die Farben "ubrigens durch einen Palette-Requester ver"andert und direkt
in die Konfigurationsdatei geschrieben werden.

{\sc  Import:} Kommandostring, der den von Ihnen verwendeten Packer sowie dessen
Parameter  zum auspacken Ihrer Netcall-Daten enth"alt.  Es sind zwei Platzhalter
erlaubt, von denen hier aber nur der erste unbedingt angegeben werden mu"s:
\begin{tabbing}
XXXXX\=XXX\=X \kill
\>{\tt \bsl 1}\>Name des Empfangsarchives (siehe auch dort).\\
\>{\tt \bsl 2}\>Name des Netcall-Puffers (optional).
\end{tabbing}
\noindent Beispiel: {\tt Import=LhA -f -m -N x \bsl 1}

{\sc  KopfZeigen:}  Gibt an, ob beim Lesen einer Nachricht Zusatzinformation wie
Absender, Route, Nachrichten-ID und "ahnliches gezeigt werden soll.

{\sc  Kopfzeile:}  Beim  Versenden "offentlicher Kommentare kann eine sogenannte
Header-Zeile  definiert  werden,  wobei  folgende Platzhalter zur Ver\-f"u\-gung
stehen (bezogen auf die zu kommentierende Nachricht):
\begin{tabbing}
XXXXX\=XXXX\=X \kill
\>{\tt \bsl a}\>Absender der Nachricht\\
\>{\tt \bsl b}\>Betreff\\
\>{\tt \bsl d}\>Erstellungsdatum (TT.MM.JJJJ)\\
\>{\tt \bsl e}\>Empf"anger der Nachricht\\
\>{\tt \bsl f}\>Seitenvorschub (FORM FEED)\\
\>{\tt \bsl i}\>Nachrichten-ID\\
\>{\tt \bsl n}\>Zeilenvorschub (NEWLINE)\\
\>{\tt \bsl r}\>Route der Nachricht\\
\>{\tt \bsl t}\>Horizontaler Tabulator (TAB)\\
\>{\tt \bsl u}\>Uhrzeit der Erstellung (HH:MM)
\end{tabbing}
\noindent  Der  Eintrag  {\tt  Kopfzeile=\bsl a schrieb am \bsl d um \bsl u Uhr}
k"onnte  also  die  folgende  Kopfzeile  erzeugen:  {\tt R.SEICHTER@DARKNESS.ZER
schrieb am 13.03.1992 um 12:48 Uhr}

{\sc  KopfzeilePM:}  Wie  vorher, aber f"ur nicht"offentliche Kommenare (Private
Mail, PM).

{\sc   Nachrichten:}   Anzahl  von  Nachrichten,  die  maximal  in  einem  Brett
gespeichert werden k"onnen.

{\sc Logfile:} Name der Datei, die \zp f"ur Logbucheintr"age verwenden soll,
sofern beim Programmstart die entsprechende Option mitangegeben wurde.

{\sc Passwort:} Ihr Netcallpasswort, mit dem sich \zp beim Server legitimiert
(wird mit Ihrem Sysop vereinbart).

{\sc Pfad:} Basisverzeichnis f"ur das Anlegen und verwalten von Brettern.  Bitte
beachten  Sie,  da"s  der  Name  mit  einem  Doppelpunkt  {\tt  ':'}  oder einem
Schr"agstrich {\tt '/'} enden mu"s!  Beispiel:  {\tt Pfad=DH1:zpoint/bretter/}.

{\sc Point:} Name, unter dem sich \zp beim Server einloggen soll (wird ebenfalls
mit Ihrem Sysop vereinbart).

{\sc Pointsysop:} Name, unter dem Sie im Z-Netz Nachrichten senden und
empfangen.  Beispiel:  {\tt Pointsysop=R.SEICHTER}

{\sc Puffer:} Gr"o"se des Puffers zur Bearbeitung von Nachrichten (in Byte).  Im
Z-Netz  k"onnen  Standardnachrichten  derzeit  bis  zu  20 KByte gro"s sein, und
hereinkommende  Bin"ararchive  sind  oft noch viel gr"o"ser.  Ich empfehle, erst
mal  mit  25  KByte  zu  experimentieren  und  den  Wert bei Bedarf zu erh"ohen.
Beispiel:  {\tt Puffer=45000}.

{\sc  Reader:}  Name  und  Parameter  des  Programmes,  das  sie  zum  Lesen der
Nachrichten  verwenden  wollen;  ich  pers"onlich  empfehle {\tt MuchMore}.  Der
Platzhalter {\tt \bsl 1}, der unbedingt angegeben werden mu"s, wird zur Laufzeit
mit dem Namen einer tempor"aren Datei belegt, die den zu lesenden Text enth"alt.
Beispiel:  {\tt Reader=MuchMore \bsl 1}.

{\sc  Schrift:}  Name  des  zu verwendenden Zeichensatzes.  Bedingung ist leider
noch,  da"s  die  Schrift  eine  H"ohe  von  acht  Punkten  hat  und {\em keine}
Proportionalschrift  ist.   Beispiel:  {\tt Schrift=topaz.font}.  Bitte beachten
Sie, da"s der Suffix {\tt .font} angegeben werden mu"s!

{\sc Senden:} Kommandostring, der den Namen des von Ihnen verwandten sogenannten
externen  Protokolltreibers  sowie  dessen  Parameter  f"ur  das Versenden ihrer
Netcalldaten  an  den  Server  enth"alt.   Der  Platzhalter  {\tt  \bsl  1}, der
unbedingt  angegeben  werden  mu"s,  steht  f"ur  den  Namen  des Sendearchives.
Beispiel:  {\tt Senden=XPRD >NIL:  -n S \bsl 1}

\begin{samepage} {\sc Sendearchiv:} Name des zum Server zu sendenden Archives,
der vom benutzten Packer abh"angig sein kann.  Folgende Kombinationen w"aren
z.B.\ denkbar:
\begin{tt} \begin{tabbing}
\hskip8ex\=Packer\hskip5ex\=Sendearchivname\\
\>Arc\>CALLER.ARC\\
\>LhA\>CALLER.LHA\\
\>LZ\>CALLER.LZH
\end{tabbing} \end{tt} \end{samepage}

{\sc  Seriennummer:} Vier Zeichen (Gro"s- und Kleinbuchstaben sowie Ziffern sind
erlaubt),  die  \zp beim Verbindungsaufbau mit einer zus"atzlichen Pr"ufsumme an
den  Server  sendet.  Diese vier Zeichen k"onnen v"ollig beliebig gew"ahlt sein,
der   Ausdruck  \glqq  Seriennummer\grqq  ~ist  irref"uhrend.   Beispiel:   {\tt
Seriennummer=I8NY}.

{\sc  Server:}  Name  Ihres Z-Netz-Servers (maximal acht Zeichen, "ublicherweise
Gro"sbuchstaben).

{\sc Shared:} Gibt an, ob die serielle Schnittstelle im sogenannten Shared-Modus
ge"offnet  werden  soll,  der  auch  anderen Programmen den zeitgleichen Zugriff
erm"oglicht.  Normalerweise sollte die Belegung {\tt Nein} lauten.

{\sc  TaskPri:}  Wert  f"ur die Task-Priorit"at, unter der \zp laufen soll.  Wer
nicht  wei"s,  was  gemeint  ist,  l"a"st  in diesem Fall auch besser die Finger
davon!  Beispiel:  {\tt TaskPri=0}.

{\sc  Unit:}  Unit-Nummer, unter der die serielle Schnittstelle ge"offnet werden
soll.   Normalerweise  ist das 0, im Falle einer Multi-Serial-Card kann sich das
allerdings "andern.

{\sc Wartezeit:} Anzahl der Sekunden, die zwischen zwei Anwahlversuchen gewartet
werden soll.

{\sc  WbNachVorn:} Gibt an, ob der Workbenchscreen beim Start des Versendens von
Daten  automatisch  in  den  vordergrund geblendet werden soll.  Auf diese Weise
kann  man  das  Statusfenster  des  externen  Protokolltreibers,  das  meist auf
besagtem Screen ge"offnet wird, direkt beobachten.

{\sc  Zitat:}  String,  der  vor  jeder Zeile einer zu kommentierenden Nachricht
eingef"ugt  wird.   Achten  Sie  bitte  darauf,  da"s Sie f"ur eventuell n"otige
f"uhrende  oder  abschlie"sende  Leerzeichen  selbst  sorgen!   Folgender Effekt
w"urde   z.B.\  bei  einer  Belegung  {\tt  Zitat=aB  C}  entstehen  (links  der
Originaltext, rechts das Zitat):

\begin{tt} \begin{tabbing}
XXXXX\=XXXXXXXXXXXXXXXXXX\=X \kill
\>Dies ist ein\>aB CDies ist ein\\
\>kurzer Test.\>aB Ckurzer Test.\\
\>-ENDE-\>aB C-ENDE-
\end{tabbing} \end{tt}

%
% Das Programm benutzen
%

\section{Das Programm benutzen} \subsection{Programmaufruf}

{\sc Achtung:} Bitte starten Sie {\em niemals} das Programm {\tt zpoint} direkt,
ohne vorher den Stack auf einen Wert von mindestens 25000 Byte zu setzen, da sie
sonst  hundertprozentig  Systemabst"urze  erleben  werden!  Das Vergr"o"sern des
Stacks  erledigt  unter anderem die Batchdatei {\tt ZP}, die Sie unter Kickstart
1.3  mittels {\tt Execute} oder unter Kickstart 2.0 direkt starten k"onnen.  Die
exakte Syntax ist:

{\tt zpoint [-exit] [-hush] [-log] [-call] [-noidx] [config]}

\noindent Die Parameter sind nur optional und haben folgende Bedeutung:
\begin{itemize}
{\item {\tt -call}\\Direkt nach Programmstart einen Netcall ausf"uhren.}
{\item {\tt -exit}\\Programm nach Ausf"uhren eines Netcalls beenden.}
{\item {\tt -hush}\\Programm im Hintergrund laufen lassen (d.h.\ das
Programmfenster wird nicht automatisch aktiviert).}
{\item {\tt -log}\\Eintr"age ins Logbuch vornehmen.}
{\item {\tt -noidx}\\Automatische Indexgenerierung nach Netcall
unterdr"ucken.}
{\item {\tt config}\\Name einer Konfigurationsdatei (falls nichts angegeben
 wird, lautet der Standardname immer {\tt config.zp}).}
\end{itemize}

\noindent {\bf Ein Start von der Workbench ist nicht m"oglich}, \zp steigt dabei
absichtlich direkt wieder aus!  Sie k"onnen aber \zp vom aufrufenden CLI-Proze"s
abkoppeln,  damit  das CLI-Fenster geschlossen werden kann.  Ein Beispiel daf"ur
finden  Sie  in der Batchdatei {\tt ZP}, dort wird das Programm mittels {\tt Run
>NIL: <NIL: zpoint [parameter]} gestartet und somit abgekoppelt.

\subsection{Das Hauptmen"u}

Eigentlich sollten die sechs Men"upunkte selbsterkl"arend sein, aber eine kurze
Zusammenfassung kann ja nicht schaden.

\subsubsection{Netcall ausf"uhren}
Hier  wird  der  Austausch  Ihrer  Daten  mit  dem  Server  gestartet, d.h.\ das
Verpacken  und  Versenden  der  von  Ihnen erstellten Nachrichten und danach der
Empfang  der  Daten  vom  Server;  ggf.\  werden  diese  auch direkt automatisch
einsortiert (letzteres nur bei Verwendung der Option {\tt -call}).

W"ahrend  des  Netcalls kann, wie auch meist sonst im Programm, die {\tt ESCAPE}
Taste   sowie   das   merkw"urdig   gescheckte   Rechteck  (Abbruch-Gadget)  zur
Unterbrechung der aktuellen Operation (hier also des Netcalls) benutzt werden.

\subsubsection{Daten einsortieren}
Nachdem  sie  einen  Netcall  ausgef"uhrt und Daten empfangen haben, k"onnen Sie
diese, sofern sie nicht bereits automatisch einsortiert wurden, nun einsortieren
lassen.  Dies kann sinnvoll sein, wenn sie z.B.\ vor dem Einsortieren noch Platz
auf  der  Platte schaffen wollen, oder Daten aus einem Netcall der letzten Nacht
nur  unter  Kontrolle  Ihrer scharfen Adleraugen einsortiert wissen wollen\ldots
~\wink

\subsubsection{Bretter verwalten}
Einer der Kernpunkt der Arbeit mit \zpo.  Sie gelangen in ein \glqq tiefer
gelegenes\grqq ~Men"u, das gesondert in dieser Dokumentation behandelt wird.

\subsubsection{Nachrichten zur"ucknehmen}
Sie  k"onnen  selbsterstellte  Nachrichten vor dem Versand an den Server aus der
Spool-Datei  (das  ist  die  Datei, in der alle Ihre f"ur den Versand bestimmten
Nachrichten gesammelt werden) entfernen.  Es kann ja immer mal wieder vorkommen,
da"s  man  eine  Nachricht  schlie"slich doch nicht abschicken will, aus welchen
Gr"unden  auch  immer.   Wie das vonstatten geht, wird Ihnen klar sein, wenn Sie
den  Abschnitt  "uber  das  Bearbeiten  von  Nachrichten gelesen und im Programm
nachvollzogen  haben.   Es  ist  "ubrigens nicht m"oglich, die Nachrichten unter
diesem Men"upunkt zu lesen oder zu ver"andern.

\subsubsection{Konfiguration erstellen}
Diesen Men"upunkt werden sie vorwiegend bei der Erstinstallation brauchen, er
wurde bereits hinreichend beschrieben.

\subsubsection{Programm verlassen}
 Was kann das wohl sein\ldots \Smile

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% Bretter verwalten
%

\section{Bretter verwalten} \subsection{Das Brettverzeichnis}

\zp  unterh"alt eine Datei namens {\tt boards.zp}, in der die f"ur die von Ihnen
benutzten  sogenannten  Bretter (das sind eigentlich verschiedene Themengebiete)
notwendige  Information  abgelegt  wird.   Eigentlich  sind nur zwei Dinge dabei
wesentlich:   Der Name des Brettes sowie dessen repr"asentatives Verzeichnis auf
Ihrer Festplatte.

In  der  Liste  der Schl"usselworte finden sie das bereits erkl"arte {\tt Pfad},
da"s  den  Basispfad  f"ur das Erzeugen von weiteren, f"ur die Bretter gedachten
Verzeichnisse.   \zp installiert diese neuen Verzeichnisse auf Wunsch, wenn eine
Nachricht  f"ur  ein noch nicht existentes Brett einsortiert wird, und tr"agt in
{\tt boards.zp} eine Zeile {\tt <Brettname>=<Verzeichnis>} ein; ein Vorgang, den
sie  nat"urlich  auch  von  Hand  mittels  {\tt  makedir}  und  einem Texteditor
erledigen  k"onnen (ist aber im Allgemeinen unn"otig).  Sehen sie sich die Datei
einfach  mal nach dem ersten Einsortieren eines Netcallpuffers an, dann wird der
Aufbau deutlich.

\subsection{Liste der verf"ugbaren Bretter}

Auf  dem  Bildschirm  werden  Sie  eine  Liste  aller  derzeit  auf Ihrer Platte
existenten   Bretter  (Verzeichnisse)  finden,  die  allerdings  Seitenweise  in
Portionen  von  25  St"uck dargestellt wird.  Am unteren Bildschirmrand bemerken
Sie  wieder  merk"urdige Symbole, sogenannte Gadgets, die durch das Dr"ucken der
linken  Maustaste  (\glqq  anklicken\grqq)  aktiviert werden.  Diese Gadgets und
Ihre Funktion sind von links nach rechts:
\begin{itemize}
{\item Abbruch:  Bringt sie von hier zur"uck zum Hauptmen"u.}
{\item Seite zur"uck (Minus):  Erm"oglicht das R"uckw"artsbl"attern in der
Liste.}
{\item Seite vor (Plus):  Erlaubt das Vorw"artsbl"attern in der Liste.}
{\item Anfang (Pfeil hoch):  Der Markierungsbalken wird auf das Erste aller
verf"ugbaren Bretter gesetzt.}
{\item Ende (Pfeil runter):  Der Markierungsbalken wird auf das Letzte
ver\-f"ug\-ba\-re Brett gesetzt.}
{\item Farben (bunte Streifen):  Aktiviert den Farbauswahl-Requester.}
{\item Index (Buchstabe I):  Erm"oglicht das Erzeugen von Indexdateien, die f"ur
die   Bearbeitung   der  Brettinhalte  notwendig  sind.   Diese  Dateien  werden
eigentlich  automatisch  erzeugt, aber es kann auch erw"unscht sein, manuell die
Indexgenerierung auszul"osen.}
{\item Kill (Doppelaxt):  L"oscht ein Brett sowie dessen Inhalt.}
{\item  Hilfe (Fragezeichen):  Liefert eine Liste der Tasten, die den Funktionen
der Gadgets entsprechen; das ist n"utzlich, wenn Sie lieber mit der Tastatur als
mit  der Maus arbeiten.  Grunds"atzlich {\em alle} Gadget-Funktionen lassen sich
in \zp "ubrigens auch durch Tasten ausl"osen!}
\end{itemize}

\subsection{Auswahl eines Brettes}

Es  gibt zwei Methoden, ein Brett auszuw"ahlen.  Erstens via Tastatur:  Wenn sie
{\tt RETURN} dr"ucken, wird dasjenige Brett ausgew"ahlt, auf dem sich gerade der
Markierungsbalken  befindet.   Die  Bewegung dieses Balkens sowie das Ausw"ahlen
von  Funktionen  kann mit den folgenden Tasten erfolgen ({\tt ZB} steht f"ur die
Tasten des Zehnerblockes):
\begin{tabbing}
\hskip5ex\=Funktion\hskip10ex\=Tasten\\
\>Hoch\>{\tt CURSOR UP, ZB-UP, -}\\
\>Runter\>{\tt CURSOR DOWN, ZB-DOWN, +}\\
\>Ausw"ahlen\>{\tt RETURN, ENTER}\\
\>L"oschen\>{\tt DEL, ZB-DEL}\\
\>Verlassen\>{\tt ESCAPE, ZB-INS}
\end{tabbing}
Einfacher  geht  es  aber  mittels  Maus; Sie zeigen einfach auf das gew"unschte
Brett und klicken es mit dem linken Mausknopf an.  Beim ersten Klick bewegt sich
der  Markierungsbalken und bei einem erneuten Klick auf das markierte Brett wird
es ausgew"ahlt.

Sie werden feststellen, da"s hinter einigen Brettnamen Datumsangaben sind.  Dies
ist nur bei Brettern der Fall, die auch tas"achlich Nachrichten enthalten; leere
Bretter   haben   kein  Datum.   Das  Datum  entspricht  "ubrigens  dem  letzten
Schreibzugriff  des  {\sf  AmigaDOS}  und  {\em  nicht}  dem  Datum  irgendeiner
Nachricht!

Sollte  sich  vor der Datumsangabe noch ein Stern $\ast$ ~zeigen, bedeutet dies,
da"s  im  betroffenen  Brett  Nachrichten  sind,  die  als  \glqq ungelesen\grqq
~markiert  sind.   Das  ist  bei  allen  neuen,  von  Ihnen noch nicht gelesenen
Nachrichten  der  Fall,  und  auch  bei  solchen,  die Sie manuell als ungelesen
markiert haben.

%
% Nachrichten verwalten
%

\section{Nachrichten verwalten}

Wenn  Sie ein Brett anw"ahlen, kann das Brett nat"urlich entweder leer sein oder
Nachrichten  enthalten.   Ich  gehe  im  folgenden  davon  aus, da"s Nachrichten
vorhanden  sind,  da einige Funktionen wie z.B.\ das Kommentieren nat"urlich die
Existenz von Nachrichten voraussetzen.  Andere, wie das Schreiben, funktionieren
auch in leeren Brettern.

Die  Funktionen  der  einzelnen  Gadgets  (von  links nach rechts) werden nun in
eigenen  Unterpunkten  behandelt.  Die ersten f"unf Gadgets und das Hilfe-Gadget
kennen Sie allerdings bereits aus der Brettliste und ihre Funktion ist hier ganz
genauso, nur diesmal auf Nachrichten und nicht auf Bretter bezogen.

\subsection{Auslagern}

Um  Nachrichten (gleich ob Text- oder Bin"arnachrichten) dauerhaft zu speichern,
k"onnen  Sie  sie  \glqq  Auslagern\grqq,  das  hei"st  abspeichern.  Wenn diese
Funktion aktiviert wird, erscheint ein File-Requester, mit dessen Hilfe Sie sehr
komfortabel  einen  Namen  f"ur  das  zu  Erzeugende File bestimmen k"onnen.  An
dieser  Stelle wirken sich auch die Schl"usselworte {\tt AuslagernText} und {\tt
AuslagernBin}  aus; die jeweiligen Angaben werden als Vorschl"age f"ur den Pfad,
unter dem die Nachricht abzuspeichern ist, im vorab Requester eingetragen.

\subsection{Drucken}

Das  Drucken  ist  nat"urlich  nur bei Textnachrichten m"oglich, und die Ausgabe
erfolgt  auf dem Ger"at, das durch das Schl"usselwort {\tt Drucker} spezifiziert
wurde.

\subsection{Kommentar}

Um einen "offentlichen Kommentar zu erstellen, wird als Empf"anger der Nachricht
der  aktuelle Brettname eingesetzt.  Als Betreff wird der Originalbetreff der zu
kommentierenden   Nachricht  mit  einem  f"uhrenden  {\tt  Re:}  gew"ahlt.   \zp
unterst"utzt  dabei  auch einen Z"ahler, d.h.\ wenn z.B.\ der Betreff Re$^{3}$:\
ABC lautet, schl"agt \zp f"ur den Kommentar Re$^{4}$:\ ABC vor.

Als  n"achstes  k"onnen  Sie nun w"ahlen, welchen Nachrichtentyp sie verschicken
wollen.   Falls  es  eine  Textnachricht  ist  (mit  oder ohne Cookie), wird die
Nachricht nun mit der Zitatmarkierung versehen und der Texteditor gestartet; bei
einer  Bin"arnachricht  werden  Sie  aufgeordert,  diese  mittels File-Requester
auszuw"ahlen.

Nachdem   Sie   die   Nachricht   bearbeitet   haben,   gibt   ihnen   \zp   die
M"og\-lich\-kei\-ten  \linebreak  {\tt  Papierkorb},  {\tt nur Senden} oder {\tt
Senden  und  Speichern}.  Punkt eins d"urfte klar sein, der Unterschied zwischen
M"oglichkeit zwei und drei ist, da"s im letzten Fall eine Kopie der Nachricht im
aktuellen  Brett  gespeichert wird.  In beiden F"allen wird jedoch die Nachricht
in die Spool-Datei kopiert, sprich f"ur den Versand bereitgehalten.

\subsection{Pers"onlicher Kommentar}

L"auft wie der "offentliche Kommentar ab, nur da"s diesmal als Empf"anger der
Absender der zu kommentierenden Nachricht vorgeschlagen wird.

\subsection{Schreiben}

Auch diese Funktion l"auft "ahnlich wie ein "offentlicher Kommentar ab, nur da"s
diesmal  nat"urlich der gesamte Text von Ihnen neu geschrieben wird und sie auch
den  Betreff selbst w"ahlen m"ussen.  Sie k"onnen hier auch einen vorgefertigten
Text w"ahlen, dem sie nur noch den letzten Schliff geben wollen.

\subsection{Weiterleiten}

Erlaubt das Weiterleiten der betroffenen Nachricht an einen beliebigen
Em\-pf"an\-ger (vorherige Modifikation ist auch m"oglich).

\subsection{Alt / Neu}

Das  Geadget,  das  die  mittlere  Gruppe  nach rechts begrenzt, erlaubt es, die
markierte  Nachricht  mit der Kennzeichnung \glqq gelesen\grqq ~(alt) oder \glqq
ungelesen\grqq  ~(neu)  zu  versehen.  Auch hier bedeutet ein Stern $\ast$, da"s
die betreffende Nachricht neu ist.

\subsection{Nachrichten L"oschen}

F"ur  das  L"oschen sind drei Gadgets zust"andig:  Das eine umgedrehte Doppelaxt
zeigende  Gadget  erlaubt es, entweder alle ungelesenen (neuen, mit Stern $\ast$
~markierten)  oder  alle bereits gelesenen (alten) Nachrichten zu l"oschen.  Der
kleine  Atompilz  l"oscht  s"amtliche Nachrichten des Brettes, und die Doppelaxt
steht  f"ur  das L"oschen oder auch das Zur"uckholen der einen gerade markierten
Nachricht.

%
% Abschlie"sendes
%

\section{Nachwort} \subsection{Tip am Rande}

\zp  w"ahlt  durch  sein Cookie-Modul aus einer Liste von m"oglichen Cookies per
Zufall  einen  aus.  Wer lieber immer nur ein Cookie haben m"ochte, braucht auch
blo"s  einen in der Datei {\tt cookies.zp} zu speichern.  Derzeit sind "ubrigens
maximal 1024 Cookies erlaubt; das sollte ja auch eigentlich ausreichen\ldots

\subsection{Bekannte Probleme}

Das  einzige,  sehr  sporadisch auftretende Problem ist, da"s scheinbar manchmal
ein  sogenannter  {\tt  FileLock}  nicht  freigegeben wird.  Das resultiert dann
darin,  da"s  beim  auffrischen  des  Inhaltes eines Brettes die Sicherungskopie
nicht  nach  {\tt  messages}  umbenannt  werden  kann  (\zp  meldet,  in welchem
Verzeichnis  das  Problem  auftrat).  Als Abhilfe booten Sie bitte Ihren Rechner
erneut  und  starten  einen  CLI-Proze"s.   Dann  geben Sie bitte der Reihe nach
folgende Befehle ein (der Verzeichnisname {\tt DH1:zpoint/bretter/19} dient hier
nat"urlich nur als Beispiel):

\begin{verbatim}
     cd DH1:zpoint/bretter/19
     delete ~(safety_first!)
     rename safety_first! messages
\end{verbatim}

\noindent  Auf  diese  Weise  werden  die  alten  Index-  und  Nachrichtendatein
gel"oscht  und  danach  die Sicherheitskopie nach {\tt messages} umbenannt.  Das
Problem  tritt nur sehr selten auf; momentan nehme ich sogar an, da"s der Fehler
beim {\sf AmigaDOS} liegt, aber beschw"oren kann ich nat"urlich nichts\ldots

\subsection{Letze Worte}

Meinen  Dank  an  SAS,  Inc.\  f"ur das {\tt SAS/C Lattice C Development System}
(ohne  den  {\tt CodePRobe} Debugger w"are ich oft aufgeschmissen gewesen) sowie
an Nico Fran\c{c}ois f"ur die {\tt reqtools.library} und Oliver Wagner f"ur {\tt
XPRD}.   Schlie"slich  und  endlich  geht  noch ein dickes Danke an alle Tester;
speziell  an  den  Ersten  und  Geduldigsten,  J"org  Zander, der sich sogar mit
Version 0.01 herumgeschlagen hat.  \Smile \vskip 3mm

{\tt Amiga} ist eingetragenes Warenzeichen der Commodore-Amiga, Inc.

{\tt reqtools.library} Copyright \copyright ~by Nico Fran\c{c}ois.

{\tt XPRD} Copyright \copyright ~by Oliver Wagner.

{\tt MuchMore} Copyright \copyright ~by Fridtjof Siebert.

\noindent Diese Anleitung wurde mit \LaTeX ~Makros erstellt.  Meinen Dank an
Georg He"smann f"ur die Umsetzung des Passauer \TeX ~auf den Amiga!

%
% Dokumentende.
%

\end{document}
