AMIGABASE V 1.30 (c) 1989-1993 Steffen Gutmann ============================================== AmigaBase ist eine programmierbare hierarchische Hauptspeicherdatenbank. AmigaBase ist Shareware. Das heißt, daß dieses Programm frei kopiert und weitergegeben werden darf. Das Programmpaket darf nur vollständig und kostenlos (abgesehen von geringen Kopiergebühren) weitergegeben werden. Alle Rechte bleiben bei mir. Benutzen Sie AmigaBase regelmäßig, so müssen Sie den Shareware-Betrag in Höhe von DM 50,-- bezahlen. Sie werden dann registrierter Benutzer von AmigaBase und bekommen ein Benutzerhandbuch. Den Shareware-Betrag (bar oder Verrechnungsscheck) senden Sie an: Steffen Gutmann Wiesentalstr. 30 7340 Geislingen/Eybach Ich übernehme keine Haftung dafür, daß das Programm einwandfrei funktioniert, noch für irgendwelche Schäden, die durch Anwendung dieses Programms entstehen. Eventuell auftretende Fehler können Sie mir aber berichten. Es wird jedoch nur nachvollziehbaren Fehlern nachgegangen. Sie erreichen mich über obere Adresse, oder per E-Mail an gutmann@informatik.uni-ulm.de AmigaBase benutzt die 'reqtools.library' (c) Nico François, sowie die 'gadget.library' (c) Steffen Gutmann. Lieferumfang: ------------- Folgende Dateien sollten Sie haben: AmigaBase - ausführbares Programm InstallAB - Shell Script zur Installation von AmigaBase. LiesMich - Diese Datei. ReadMe - Englisches LiesMich BUGS CONTENTS HISTORY TODO - weitere Informationen Catalogs/*/AmigaBase.catalog - Katalogdateien für andere Sprachen als Englisch. Data/Deutsch/* - einige Beispielprojekte (deutsche Vers.) Data/English/* - einige Beispielprojekte (englische Vers.) Data/Graphics/Mandelpic.iff - Iff-Bild, wird vom Projekt "Apfelbilder" benötigt. libs/reqtools.library.13 - reqtools.library für Kickstart 1.2, 1.3 libs/reqtools.library - reqtools.library ab Kickstart 2.0 libs/gadget.library - noch unveröffentliche neue Gadget-Library. makecat/* - Informationen & Dateien zur Übersetzung von AmigaBase in eine andere Sprache. toolmanager/AmigaBase.brush - Imagedatei für Toolmanager. Systemumgebung: --------------- AmigaBase läuft auf jedem Amiga ab Kickstart Version 1.2. Sie benötigen weder eine Festplatte, noch ein zweites Laufwerk. Grundvorraussetzung ist aber, daß Sie mindestens 1 MByte Speicher haben. Installation: ------------- Zur schnellen Installation gibt es das Shellscript 'InstallAB'. Es installiert die reqtools.library, gadget.library und die Catalog Dateien. Falls Sie AmigaBase von Hand installieren wollen, so ist folgendes zu tun: Kopieren Sie die reqtools.library und die gadget.library in das libs: Verzeichnis. Falls Sie noch nicht mit Kickstart 2.0 arbeiten, so müssen Sie die reqtools.library.13 nach libs:reqtools.library kopieren. Nun können Sie AmigaBase starten. Falls Sie AmigaBase in deutscher Sprache betreiben wollen und mit OS 2.0/Workbench 2.1 arbeiten, so müssen Sie die Datei Catalogs/deutsch/AmigaBase nach LOCALE:Catalogs/deutsch/ kopieren. Falls Sie AmigaBase von der Workbench aus über einen Doppelklick auf ein AmigaBase-Projekt starten wollen, so müssen Sie in ihrer startup-sequence folgende Zeile einfügen: assign AmigaBase: verzeichnis_in_dem_AmigaBase_liegt Was kann AmigaBase: ------------------- AmigaBase ist keine relationale Datenbank mit SQL Schnittstelle oder ähnlichem. AmigaBase ist eine hierarchische programmierbare Datenbank. Dennoch, oder gerade deshalb, eignet sich AmigaBase hervorragend zur Verwaltung von Musikkasetten, Videobändern, Adressen, etc. Aber auch kompliziertere Anwendnungen wie z.B. Buchhaltung mit automatischem Überweisungsausdruck und Schreiben von Rechnungen bereitet AmigaBase keine Probleme. Ein Projekt besteht aus einem oder mehreren Karteien. Eine Kartei wird durch ein farbig umrandetes Rechteck dargestellt, der Name der Kartei erscheint in der Titelleiste. Karteien können nebeneinander oder geschachtelt plaziert werden (Hierarchie). In einer Kartei können Variablen plaziert werden, über die Daten eingegeben und angezeigt werden. Die Daten werden in Datensätzen gespeichert. Für jede Kartei können beliebig viele Datensätze allokiert werden (solange der Speicher reicht). Die Datensätze können nach mehreren Schlüsseln sortiert werden. Ein Filter ermöglicht die Selektierung bestimmter Datensätze. Ein Ausdruckmenü ermöglicht das Ausdrucken von Datensätzen. Mittels einer leistungsfähigen Suchfunktion können bestimmte Datensätze schnell aufgefunden werden. AmigaBase besitzt zwei Anzeigearten: Normalanzeige und Listenanzeige. In der Normalanzeige werden alle Karteien, möglicherweise über mehrere Fenster verteilt, angezeigt, wobei in jeder Kartei genau ein Datensatz angezeigt wird. In der Listenanzeige werden alle Datensätze einer Kartei in nur einem Fenster in einer scrollbaren Liste angezeigt. AmigaBase hat zwei Arbeitsmodi: Arbeitsmodus und Installationsmodus. Im Arbeitsmodus können Sie mit Ihrem Projekt arbeiten, Daten eingeben, Programme starten, etc. Der Installationsmodus dient zum Erstellen der Datenstruktur für Ihr Projekt. Sie können neue Variablen definieren, ändern und löschen. Variablen können vom Typ BOOL (boolsche Werte), INTEGER (ganzzahlige Werte), REAL (Fließpunktwerte), STRING (beliebige Texte), DATE (Datumswerte), TIME (Zeitwerte), oder MEMO (beliebig lange mehrzeilige Texte) sein. Zusätzlich gibt es den Typ Programmknopf, der nur zum Starten von AmigaBase-Programmen dient. Weiterhin können Sie neue Texte definieren, ändern und löschen. Texte dienen nur zur Gestaltung innerhalb Karteien. Karteien können ebenfalls allokiert, geändert und gelöscht werden. Dasselbe gilt für Fenster. Jeder Variablen, jeder Kartei und jedem Fenster müssen Sie einen Namen geben. Dieser Namen muß mit einem Großbuchstaben beginnen. Danach können bis zu neun weitere Buchstaben, Ziffern oder das Zeichen '_' folgen. Reservierte Wörter können nicht verwendet werden. Das Besondere an AmigaBase ist seine Programmierung. Für jede Variable (außer MEMO-Variablen) können Sie ein Programm schreiben, das immer dann aufgerufen wird, wenn im Arbeitsmodus der Variableninhalt geändert wird, bzw. wenn in einer Programmknopf-Variablen die RETURN-Taste gedrückt wird. Falls Sie einen kleinen Einblick haben möchten, was mit AmigaBase programmiert werden kann, so empfehle ich Ihnen sich das Ausdruckprogramm im Projekt MusikKasetten anzuschauen. Eine ausführliche Beschreibung aller Funktionen und Möglichkeiten von AmigaBase finden Sie im 69 seitigen Benutzerhandbuch (nur gegen Bezahlung des Shareware-Betrags). Import von Datensätzen ---------------------- Für den Import von Datensätzen gibt es keinen eigenen Menüpunkt. Durch den Gebrauch eines AmigaBase Programms können Sie sich aber eigene Import Routinen schreiben. Zuerst müssen Sie die Import-Datei in eine MEMO-Variable einlesen (MEMOLOAD). Nun können Sie in einer FOR-Schleife alle Zeilen der MEMO-Variablen durchgehen und mittels Funktionen wie LEFTSTR, MIDSTR, RIGHTSTR, VAL, etc. die Daten extrahieren und den ent- sprechenden Datensatzvariablen zuweisen. Um den Import von Datensätzen zu erleichtern sind Funktionen wie OPENINPUT, READ, SCANF für spätere Releases geplant. Danksagungen ------------ Folgenden Personen möchte ich für Anregungen, Einsendung von Beispielprojekten, Fehlerberichten, Übersetzungen und allgemeiner Unterstützung danken: Jürgen Brust, Michael Janich, Nico François, Peter Wastholm, Falk Hildner, Michael Greenhalg, sowie allen registrierten Benutzern von AmigaBase.