- WAS SIND UEBERHAUPT MEERESSAEUGER? - "Walfische" werden die Wale oft faelschlicherweise genannt. Aber Wale (zu denen auch die Delphine gehoeren) sind keine Fische, obwohl sie eine aehnliche Gestalt haben. Es sind Saeugetiere, das heisst, Wale atmen durch Lungen, bringen ihre Jungen lebend zur Welt und saeugen sie - genauso wie Hunde, Katzen, Affen oder Menschen. Wie aber wird ein Saeugetier zum Meeresbewohner? Auch Wale waren einst "Landratten". Vermutlich war es die zunehmende Konkurrenz um Nahrung, die die Vorfahren der heutigen Wale ins "kalte Wasser" springen liess. Es dauerte einige Millionen Jahre, bis ihr Koerper sich durch Umwandlungen und Rueckbildungen an das Leben im Wasser angepasst hatte. Heute sind Wale perfekte Schwimmer und Taucher. Innerhalb der Wale unterscheidet man Unterordnungen. Die Bartenwale sind mit sogenannten Barten ausgeruestet, in denen die Nahrung, das Plankton, wie in einem Filter haengenbleibt. Zahnwale hingegen ernaehren sich von Fischen oder Tintenfischen, die sie mit ihren Zaehnen packen koennen. Die Robben, auch sie ehemahlige "Landratten" haben die Beziehung zu ihrem urspruenglichen Lebensraum noch nicht ganz abgebrochen: Sie kehren zum Schlafen, zur Paarung oder zur Geburt der Jungen an Land zurueck. Die Seekuehe sind entfernte Verwandte der Elefanten. Sie leben in seichten Gewaessern und ernaehren sich von Pflanzen.