_ <Gabe< <Georg Christian Lichtenberg< << <Ein gutes Gedächtnis ist eine gute Gabe Gottes, Vergessenkönnen ist oft eine noch bessere gabe Gottes.<
_ <Gabe< <Menander< << <eine kleine Gabe kann wertvoll sein, wenn sie zur rechten Zeit gegeben wird.<
_ <Gaffen< <Shakespeare< <Romeo und Julia< <Zum Gaffen hat das volk die Augen, laßt sie !<
_ <Galgen< <s< << <Wer zum Galgen geboren ist, ersäuft nicht.<
_ <Gängelband< <s< << <jemanden am Gängelband führen.<
_ <Gans< <Pestalozzi< << <wenn eine Gans gackert, so gackert auch die andere.<
_ <Gast< <s< << <Der Gast, der sich früh erhebt, bleibt die ganze Nacht.< <aus dem Russischen<
_ <Gäste< <Goethe< <Der Schatzgräber< <Tages Arbeit, abends Gäste! Saure Wochen, frohe Feste.<
_ <Gaul< <s< << <Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.<
_ <Gebet< <George Meredith< << <Wer sich als besserer Mensch vom Gebet erhebt, dessen Gebet ist erhört.<
_ <Gebetes< <Karl Gutzkow< << <Die Macht des Gebetes liegt in der Ruhe, die nach ihm auf unser Inneres sich breitet.<
_ <Gebild< <Schiller< <Das Lied von der Glocke< <Wo rohe Kräfte sinnlos walten, Da kann sich kein Gebild gestalten.<
_ <Gebildete< <Berthold Auerbach< << <Der Gebildete hat ein bewaffnetes Auge.<
_ <Geborgtes< <s< << <Ein geborgtes Pferd ist ein faules Zugtier.<
_ <Geburt< <Montesquieu< << <Man muß die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode.<
_ <Geburt< <s< << <Nicht die Geburt macht schlecht und gut; von Adel ist, wer edel tut.<
_ <Gedächtnis< <s< << <Wer ein schlechtes Gedächtnis hat, kommt nicht herum seine Fehler zu wiederholen.< <aus dem Indischen<
_ <Gedanken< <Cicero< << <Gedanken sind zollfrei.<
_ <Gedanken< <s< << <Die besten Gedanken kommen hintennach.<
_ <Gedanken< <Wilhelm Busch< << <dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie.<
_ <Geduld< <Marquis de Vauvenarguies< << <Geduld ist die Kunst zu hoffen.<
_ <Geduld< <Shakespeare< <König Heinrich VI.< <Geduld ist für Memmen.<
_ <Geduldiger< <b< << <Ein Geduldiger ist besser als ein Starker.< <nach der Bibel<
_ <Gefahr< <Georg Rollenhagen< << <Wer Gefahr liebt, wird darin umkommen.<
_ <Gefahr< <Goethe< << <Vergnügen sucht der Mann sich in Gefahren.<
_ <Gefallen< <Marquis de Vauvenargues< << <Die Kunst zu gefallen, ist die Kunst zu betrügen.<
_ <Gefällt< <s< << <Jedem Narren gefällt sein Kappe.<
_ <Gefangen< <s< << <Mit gefangen, mit gehangen.<
_ <Gefühl< <Goethe< << <Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch.<
_ <Gegenwart< <s< << <Die Gegenwart ist unser !<
_ <Gegenwart< <Wilhelm v. Humbold< << <Man muß die Zukunft abwarten und die Gegenwart geniesen oder ertragen.<
_ <Gegner< <Seneca< <Abhandlungen< <Ohne Gegner erschlafft die Tugend.<
_ <Gehege< <s< << <Jemandem ins Gehege kommen.<
_ <Geheimnis< <Königin Elisabeth v. Rumänien alias Carmen Sylva< << <Ein Geheimsniss ist wie ein Loch im Gewande. Je mehr man es zu verbergen sucht, um so mehr zeigt man es.<
_ <Gehirn< <s< << <Wer kein Gehirn hat, hat Beine !<
_ <Geholfen< <Schiller< <Die Räuber< <Dem Mann kann geholfen werden.<
_ <Gehorsam< <Theodor Fontane< << <Wo Verstand befielt, ist der Gehorsam leicht.<
_ <Gehüpft< <s< << <Gehüpft wie gesprungen.<
_ <Geier< <b< << <Wo ein Aas ist, da sammeln sich die Geier.< <nach der Bibel<
_ <Geige< <s< << <Die erste Geige spielen.<
_ <Geist< <b< << <Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.< <nach der Bibel<
_ <Geist< <Goethe< <Faust< <Ich finde nicht die Spur von einem Geist, und alles ist Dressur.<
_ <Geist< <Heinrich Heine< << <Der Geist hat seine ewigen Rechte; er läßt sich nicht eindämmen durch Satzungen.<
_ <Geist< <Kaiser Wilhelm II.< << <Die Hauptsache ist, daß der Geist der Sache erfaßt wird und nicht die bloße Form.<
_ <Geist< <Winston Churchill< << <Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: man sollte ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.<
_ <Geister< <Goethe< <Zauberlehrling< <Die ich rief, die Geister, werd´ ich nun nicht los.<
_ <Geistig< <b< << <Selig sind die, die da geistig arm sind.< <nach der Bibel<
_ <Geiz< <b< << <geiz ist eine Wurzel allen Übels.< <nach der Bibel<
_ <Geiz< <s< << <Geiz wird nicht satt, bevor er nicht den Mund voll Erde hat.< <aus dem Niederländischen<
_ <Geizen< <Ludwig Börne< <Fragmente und Aphorismen< <Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstande, wie andere mit ihrem Gelde.<
_ <Geizigen< <s< << <Dem Armen geht vieles ab, dem Geizigen alles.<
_ <Gelb< <s< << <Vor Neid gelb werden.<
_ <Geld< <Jean Bapiste Racine< << <Ohne Geld ist die Ehre nur eine Krankheit.<
_ <Geld< <Michael Arlen< << <Geld mag Glück nicht kaufen können, aber du kannst damit in Bequemlichkeit unglücklich sein.<
_ <Geld< <Publius Syrus< << <Geld regiert die ganze Welt.<
_ <Geld< <s< << <Redet geld, so schweigt die Welt.<
_ <Geld< <s< << <Das Geld liegt auf der Straße, man muß es nur aufzuheben wissen.<
_ <Geld< <Sophokles< << <Der ärgste Fluch des Menschen ist das Geld.<
_ <Gelegenheit< <Georg Christian Lichtenberg< << <Gelegenheit macht nicht Diebe allein, sie macht auch große Männer.<
_ <Gelegenheit< <s< << <Gelegenheit macht Diebe.<
_ <Gelegenheit< <s< << <Die Gelegenheit beim Schopfe packen.<
_ <Gelehrte< <Friedrich Maximilian v. Klinger< << <Man findet tausend gelehrte bis man auf einen weisen Mann stößt.<
_ <Gelehrte< <s< << <Gelehrte schreiben schlecht.< <aus dem Lat.<
_ <Geliebt< <Joh. Gottfried v. Herder< << <Denn vom Glück gelibt zu werden, gleicht kein ander Glück auf Erden.<
_ <Gemächlich< <s< << <Gemächlich kommt auch weit.<
_ <Gemüt< <s< << <Denn einem frohen Gemüt lacht die Sonne auch bei Regenwetter.<
_ <Gemüt< <s< << <edel macht das gemüt, nicht das Geblüt.<
_ <Genialität< <Theodor Mommsen< << <Ohne Leidenschaft gibt es keine Genialität.<
_ <Genie< <Georg Christian Lichtenberg< << <Der Mensch ist verloren, der sich früh für ein Genie hält.<
_ <Genie< <Schiller< << <Das Genie bleibt sich immer selbst das größte Geheimnis.<
_ <Geniesse< <Christian Fürchtegott Gellert< << <Geniesse, was gott dir beschieden, entbehre gern, was du nicht hast ! Ein jeder Stand hat seinen Frieden, ein jeder Stand auch seine Last.<
_ <Geniessen< <Adalbert v. Chamisso< << <Lasset uns den flücht´gen Tags geniessen, gilts vielleicht doch, morgen schon zu sterben.<
_ <Genius< <Otto Lamprecht< << <Der genius wird geboren, aber Übung macht den Meister.<
_ <Genius< <Schiller< << <Gutes aus gutem, das kann jedweder Verständige bilden; aber der genius ruft Gutes aus Schlechtem hervor.<
_ <Genuss< <Sophokles< << <Bedenke, tust du nur, was dir Genuss bringt, daß stets die Buße folgt, die dir Verdruß bringt.<
_ <Gepflastert< <s< << <Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.<
_ <Gerade< <s< << <Der gerade Weg ist der beste.<
_ <Gerechte< <b< << <Der Gerechte muß viel leiden.< <nach der Bibel<
_ <Gerechte< <Schiller< <Macbeth< <Strauchelt der Gute und fällt der Gerechte, dann jubilieren die höllischen Mächte.<
_ <Gerechtigkeit< <s< << <Wenn man die Gerechtigkeit biegt, dann bricht sie.<
_ <Gerechtigkeit< <Schiller< <Der Parasit< <Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne.<
_ <Geringste< <Goethe< << <Auch der Geringste, wenn er ganz ist, kann glücklich und in seiner Art vollkommen sein.<
_ <Gesandter< <s< << <Mancher Gesandter ist kein Geschickter.<
_ <Geschäft< <Frank Wedekind< <Marquis v. Keith< <Das glänzenste Geschäft in dieser Welt ist die Moral.<
_ <Gescheite< <s< << <Gescheite Hähne frißt der Fuchs auch.<
_ <Geschenk< <Menander< << <Das geschenk eines bösen Menschen bringt kein Glück.<
_ <Geschenke< <s< << <Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.<
_ <Geschenktem< <Christoph Lehmann< << <Geschenktem Gaul sieht man nicht ins Maul.<
_ <Geschichte< <Goethe< << <Geschichte schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Hals zu schaffen.<
_ <Geschmack< <s< << <Über Geschmack läßt sich nicht streiten.< <aus dem Lat.<
_ <Geschmack< <s< << <Jeder nach seinem Geschmack.< <aus dem Franz.<
_ <Geschrei< <s< << <Geschrei macht den Wolf größer als er ist.<
_ <Geschütz< <s< << <Man muß nicht gleich das schwerste Geschütz auffahren.<
_ <Gesellschaft< <Herbert Eulenberg< <Katinka die Fliege< <Niemals fühlt man sich einsamer als in großer Gesellschaft.<
_ <Gesellschaft< <Karl Jul. Weber< << <Je verbreiteter die Gesellschaft, desto frostiger die Herzen.<
_ <Gesellschaft< <s< << <Willst du wissen wer der Mann, dann sieh dir seine Gesellschaft an.<
_ <Gesetz< <Seneca< <Troades< <Was das Gesetz nicht verbietet, das verbietet der Anstand.<
_ <Gesetze< <Luther< << <denn ohne Verstand, Weisheit und Gesetze können weder Türken noch Tartaren leben und haushalten.<
_ <Gesetze< <s< << <Not, Person und Zeit machen die Gesetze eng und weit.< <aus dem Polnischen<
_ <Gesetze< <Tacitus< << <Im verdorensten Staat gibt es die meisten Gesetze.<
_ <Gesetzes< <Schiller< <Gedichte< <Das Auge des Gesetzes wacht.<
_ <Gesicht< <s< << <wie aus dem Gesicht geschnitten.<
_ <Gesind< <s< << <Man straft gern am Gesind was verbrochen hat das Kind.<
_ <Gestalt< <s< << <Schöne Gestalt hat große Gewalt.<
_ <Gesunder< <Aug. v. Kotzbue< << <Ein gesunder Körper ist gerne gepaart mit einer heitern Seele.<
_ <Gesundheit< <Georg Christian Lichtenberg< << <Das Gefühl für Gesundheit erwirbt man sich nur durch Krankheit.<
_ <Gewalt< <s< << <Wo Gewalt geht vor Recht, bin ich lieber Herr denn Knecht.<
_ <Gewalt< <s< << <Wenn die Gewalt kommt, geht das Recht auf Krücken.<
_ <Gewalt< <Schiller< <Don Carlos< <Gewalt ist für die Schwachen jederzeit ein Riese.<
_ <Gewaschen< <s< << <Mit allen Wassern gewaschen sein.<
_ <Gewinn< <s< << <Bei großem Gewinn ist großer Betrug.<
_ <Gewinn< <Schiller< <Demetrius< <Was doch der Mensch nicht wagt für den Gewinn.<
_ <Gewinn< <Sophokles< << <Doch manchen stürzte schon die Hoffnung auf Gewinn in sein Verderben.<
_ <Gewinnen< <Goethe< << <Wo viel verloren wird, ist manches zu gewinnen.<
_ <Gewissen< <Friedrich Rückert< << <Des Menschen Schuldbuch ist sein eigenes Gewissen; darin durchstrichen wird kein Blatt, noch ausgerissen.<
_ <Gewissen< <s< << <Es ist besser Gewissen ohne Wissen, als Wissen ohne Gewissen.<
_ <Gewohnheiten< <William Faulkner< << <Wer keine üblen Gewohnheiten hat, hat wahrscheinlich keine Persönlichkeit.<
_ <Gewonnene< <s< << <Das Unrecht Gewonnene holt der Teufel.<
_ <Gibt< <Pierre Corneille< << <Die Art wie man gibt, ist mehr wert, als was man gibt.<
_ <Gibt< <s< << <Wer gerne gibt, fragt nicht lange.<
_ <Glänzt< <s< << <Es ist nicht alles Gold was glänzt.<
_ <Glase< <Montesquieu< << <Sturm im Glase Wasser.<
_ <Glashaus< <s< << <Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.<
_ <Glatteis< <s< << <Jemanden aufs Glatteis führen.<
_ <Glaube< <b< << <Glaube versetzt Berge.< <nach der Bibel<
_ <Glaube< <Goethe< << <der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens.<
_ <Glaube< <Goethe< <Faust< <Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.<
_ <Glaube< <Luther< << <Glaube ohne Liebe ist nichts wert.<
_ <Glaube< <Schiller< <Wallensteins Tod< <Alles wanket, wo der Glaube fehlt.<
_ <Glauben< <Caesar< << <Die Menschen glauben gerne das, was sie wünschen.<
_ <Gläubiger< <Benjamin Franklin< << <Gläubiger haben ein besseres Gedächtnis als Schuldner.<
_ <Glaubt< <s< << <Wers glaubt, wird selig.<
_ <Gleich< <s< << <Gleich und gleich gesellt sich gern.<
_ <Gleich< <s< << <Wir werden gleich in unseren Gräbern liegen.< <aus dem Englischen<
_ <Gleichgültigkeit< <Georg Christian Lichtenberg< << <Wo Mäßigung ein fehler ist, da ist Gleichgültigkeit ein Verbrechen.<
_ <Gleichnis< <Goethe< <Faust< <Alles Vergängliche Ist nur ein Gleichnis.<
_ <Gleis< <s< << <Etwas ins richtige Gleis bringen.<
_ <Glocke< <s< << <Etwas an die große Glocke hängen.<
_ <Glück< <Albert Schweizer< << <Glück ist eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis.<
_ <Glück< <Cicero< << <Das Glück ist blind.<
_ <Glück< <Goethe< <Faust< <Und hat er Glück, dann hat er auch Vasallen.<
_ <Glück< <Helmuth v. Moltke< << <Glück hat auf die Dauer doch zumeist wohl nur der Tüchtige.<
_ <Glück< <Menander< << <Im Glück wird man vergeßlich.<
_ <Glück< <s< << <Mehr Glück als Verstand haben.<
_ <Glück< <s< << <Das Glück hilft denen nicht, die sich nicht selbst helfen.<
_ <Glück< <s< << <Ein wenig Hilfe will das Glück auch haben.< <aus dem Norwegischen<
_ <Glück< <s< << <Mit dem Glück geht es oft wie mit der Brille: Man hat sie auf der Nase und weiß es nicht.<
_ <Glückes< <s< << <Jedermann ist seines Glückes Schmied, vorausgesetzt, daß ihm das Schicksal nicht Hammer und Amboß versagt hat.<
_ <Glücklichem< <Schiller< <die Piccolomini< <Die Uhr schlägt keinem Glücklichen.<
_ <Gold< <s< << <Mit Gold ist jede Festung zu erobern.<
_ <Gold< <s< << <Morgenstund hat Gold im Mund.<
_ <Golde< <Ernst Raupach< << <Mit Golde pflastert man den Weg zur Macht.<
_ <Goldene< <b< << <Das goldene Kalb.< <nach der Bibel<
_ <Gott< << <Koran< <Überall ist Gott zugegen.<
_ <Gott< <Axel Munthe< << <Gott allein weiß, wann es ihm gutdünkt, zu schlagen, es steht bei ihm, das Leben zu nehmen, das er gegeben hat.<
_ <Gott< <b< << <Bei Gott ist kein Ding unmöglich.< <nach der Bibel<
_ <Gott< <b< << <Was Gott zusammengefügt hat soll der Mensch nicht scheiden.<
_ <Gott< <Goethe< <Götz v. Berlichingen< <Wen Gott niederschlägt, der richtet sich selbst nicht auf.<
_ <Gott< <Leopold Schefer< <Laienbrevier< <Und Gott ist das, - was wir nicht fassen können.<
_ <Gott< <s< << <Gott sitzt hoch, aber er sieht weit.< <aus dem Kroatischen<
_ <Gott< <Schiller< <Die Räuber< <Der Gedanke Gott weckt einen fürchterlichen Nachbar auf: sein Name heißt Richter.<
_ <Gott< <Schiller< <Wilhelm Tell< <Gott hilft nur dann, wenn Menschen nicht mehr helfen.<
_ <Gotte< <Schiller< <Gedichte< <Dem lieben Gotte weich nicht aus, findest du ihn auf dem Wege.<
_ <Götter< <Cicero< << <Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen.<
_ <Grab< <Goethe< <Faust< <Wo ich ihn nicht hab, ist mir das Grab; die ganze Welt ist mir vergällt.<
_ <Grab< <Schiller< <Gedichte< <Alle Pfade, die zum Leben führen, alle führen zum gewissen Grab.<
_ <Grabinschrift< <Henry de Montherlant< << <Manche Menschen leben bloß für eine gute Grabinschrift.<
_ <Gras< <s< << <Das Gras wachsen hören.<
_ <Gras< <s< << <Ins Gras beßen müssen.<
_ <Gras< <s< << <Gras darüber wachsen lassen.<
_ <Grau< <s< << <Bei Nacht sind alle Katzen grau.<
_ <Grauts< <Goethe< <Faust< <Heinrich! Mir graut´s vor dir !"<
_ <Greisenalter< <Cicero< << <Das Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben.<
_ <Grimm< <König Salomon< << <Größer Grimm bringt Schaden.<
_ <Grob< <s< << <Wer grob ist, ist lange noch nicht stark.<
_ <Grösse< <August v. Kotzbue< << <Jeder Mensch schafft sich seine eigene Grösse. Zwerge bleiben Zwerge, wenn sie auch auf Alpen sitzen.<
_ <Grosse< <Georg Keil< <Lyra und Harfe< <Um das Grosse zu schaätzen und zu lieben, mußt du dich erst an dem Kleinen üben.<
_ <Grosse< <Herodot< << <Grosse Dinge sind immer mit großen Gefahren verknüft.<
_ <Grosse< <Schiller< <Don Carlos< <Grosse Seelen dulden still.<
_ <Grossen< <Shakespeare< <Perikles< <Die Grossen fressen die kleinen auf.<
_ <Grosses< <Sophokles< << <Wer Grosses vorhat, läßt sich gerne Zeit.<
_ <Grube< <s< << <Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.<
_ <Grundsätze< <Samuel Smiles< << <Ohne Grundsätze ist der Mensch wie ein Schiff ohnen Steuer und Kompaß, das von jedem Windw hin und her getrieben wird.<
_ <Grundsätze< <Voltaire< << <Der Mensch wird ohne Grundsätze, aber mit der Fähigkeit geboren, sie alle in sich aufzunehmen.<
_ <Grünen< <s< << <Auf keinen grünen Zweig kommen.<
_ <Grünen< <Schiller< <Das Lied von der Glocke< <Oh, daß sie ewig grünen bliebe, Die schöne Zeit der jungen Liebe.<
_ <Gunst< <s< << <Eine Unze Gunst ist mehr Wert als ein Pfund Gerechtigkeit.< <aus dem Franz.<
_ <Gut< <Nitzsche< << <Jenseits von Gut und Böse.<
_ <Gut< <s< << <Gut Ding will Weile haben.<
_ <Gut< <Salomo< << <Unrecht Gut gedeihet nicht.<
_ <Gutes< <Voltaire< << <Soweit man Gutes tun will, kann man sicher sein, Feinde zu finden.<
