StarAm Plan Version 1.9 Amiga Tabellenkalkulation Benutzer Handbuch Copyright © 1994 by Thorsten Passow Senator-Theil-Str. 113 D-28279 Bremen Alle Rechte vorbehalten. Dieses Handbuch darf nur vervielfältigt und verbreitet werden, soweit dies durch die Lizenzbestimmungen erlaubt ist, oder wenn eine schriftliche Genehmigung durch den Autor vorliegt. Dies gilt auch für einzelne Teile! Die Weitergabe dieses Handbuches in gedruckter Form ist ohne schriftliche Genehmigung durch den Autor verboten. Lizenzbestimmungen: 1. Das Programm und alle Dateien, die in diesem Handbuch als da- zugehörig bezeichnet werden (Kapitel 1.3), dürfen frei verviel- fältigt werden. Das Handbuch darf nur einmal ausgedruckt werden. Die Datei »StarAm Plan.dvi« darf nur zu einem Ausdruck verwendet werden! 2. Weder das Programm noch dieses Handbuch oder die Datei »StarAm Plan.dvi« dürfen verändert, übersetzt oder an andere Hardware angepaßt werden. Andere Dateien dürfen für den Eigenge- brauch eine Veränderung erfahren. 3. Eine Weitergabe des Programms ist erlaubt, wenn alle der in Kapitel 1.3 aufgezählten Dateien unverändert in einem gemeinsa- men Verzeichnis mit weitergegeben werden, und die Weitergabe ko- stenlos ist. Zu diesem Zweck dürfen die Dateien mit Hilfe eines Packers wie »lha« oder »zoo« archiviert werden. Es müssen sich aber alle Dateien im selben Archiv befinden! 4. Punkt 3. ist ungültig, wenn eine Diskette einer PD-Serie, auf der sich das Programm befindet, weil ich es in dieser Serie ver- öffentlicht habe, weitergegeben wird, und diese Diskette nicht verändert wurde. 5. Der Verkauf, Vertrieb oder die Vermietung dieses Programms ist ohne eine spezielle Erlaubnis untersagt, wenn dies nicht durch diese Lizenzbestimmungen (3.+4.) genehmigt wurde. Die Übernahme in eine andere Serie oder auf eine "Spezialdisket- te" ohne meine schriftliche Genehmigung ist hiermit ausdrücklich untersagt! (Und durch die Punkte 1.,3. und 4. nicht gedeckt!) 6. Dieses Handbuch und die Datei »StarAm Plan.dvi« darf nur in der in den Punkten 3 und 4 erlaubten Form weitergegeben werden. Einzeln oder in gedruckter Form darf dieses Handbuch oder Teile davon und die Datei »StarAm Plan.dvi« nicht weitergegeben oder verkauft werden. 7. Bei Nutzung dieses Programms müssen Sie dem Autor DM 20,- zusen- den. 8. Die Nutzung des Programms geschieht auf eigene Gefahr. Ich hafte nicht für durch die Benutzung des Programms entstehende Schäden. Ich garantiere nicht für die fehlerfreie Arbeit des Programms, da ich nicht ausschließen kann, Fehler übersehen zu haben. Sollten Fehler auftreten bitte ich darum mir diese mitzu- teilen, damit ich sie beheben kann. 9. Wer gegen diese Bestimmungen verstößt, hat keine der in die- sen Bestimmungen genannten Rechte. Leistungen: 1. Jeder Bezahler der Sharegebühr wird als Benutzer registriert. Eingetragene Benutzer erhalten bis zu zwei kostenlose »kleine« Updates automatisch zugesendet, wenn sie in Deutschland wohnen. Wenn sie nicht in Deutschland wohnen, muß mir das Porto für jedes Update zugesendet werden. Die Diskette ist ebenfals kostenlos. Hat ein Benutzer insgesamt zwei Updates erhalten, so muß mir für jedes weitere Update eine Diskette und ein ausreichend frankier- ter Rückumschlag zugesendet werden. »Kleine« Updates, sind Updates, bei denen die Sharegebühr nicht erhöht wird. Bei »großen« Updates wird dagegen die Sharegebühr erhöht. Bei »großen« Updates werden in Deutschland wohnende registierte Anwender nur über die Existenz der neuen Version informiert. Sie erhalten das Update, wenn mir die Differenz zwischen der alten und der neuen Sharegebühr sowie eine Diskette und ein ausrei- chend frankierter Rückumschlag zugesendet wird. Andere eingetragene Anwender werden nicht informiert. Ansonsten gelten dieselben Bedingungen. 2. Ich bin sehr an Verbesserungsvorschlägen interessiert. Sie soll- ten aber so ausführlich wie möglich sein, da es sonst sein kann, daß ich damit nichts anfangen kann. Ich werde versuchen Ihre Wünsche zu berücksichtigen. 3. Ich bin auch sehr an Fehlerbeschreibungen interessiert. Sie sollten insbesondere den Weg zur Erzeugung des Fehlers genau beschreiben, so daß ich in der Lage bin, ihn zu reproduzieren. Wenn Sie registrierter Benutzer sind, in Deutschland wohnen und Ihre Beschreibung ausreichend zur Behebung des Fehlers war, dann erhalten Sie die fehlerbereinigte Version kostenlos zugesandt. Inhaltsverzeichnis 1. StarAm Plan - Übersicht........................................5 1.1 Kurzzusammenfassung der Möglichkeiten......................5 1.2 Technische Daten...........................................6 1.3 Inhalt der Diskette........................................7 2. Arbeiten mit StarAm Plan.......................................8 2.1 Installation...............................................9 2.2 Starten...................................................10 2.3 Die Benutzerführung und Bedienung.........................11 2.4 Die Dateneingaben im Arbeitsblatt.........................12 2.5 Das Darstellungs-Format...................................14 2.6 Das Bearbeiten des Arbeitsblattes.........................16 2.7 Benutzereinstellungen und Modi............................17 3. Die Menüleiste................................................20 3.1 Arbeitsblatt-Menü.........................................20 3.2 Bearbeiten-Menü...........................................22 3.3 Umgebung-Menü.............................................26 3.4 Rechnen-Menü..............................................29 3.5 Grafik-Menü...............................................31 3.6 Format-Menü...............................................32 3.7 Extras-Menü...............................................34 4. Kalkulieren mit StarAm Plan...................................35 4.1 Eingabe von Formeln.......................................35 4.2 Verwendung von Zellnamen und Variablen....................37 4.3 Benutzung von Text-Formeln................................38 4.4 Die Funktionen............................................39 4.4.1 Statistische Funktionen................................40 4.4.2 Suchfunktionen.........................................42 4.4.3 Finanzmath. Funktionen.................................43 4.4.4 Exp. und Log. Funktionen...............................44 4.4.5 Trigon. und Hyperb. Funktionen.........................45 4.4.6 Mathematische Funktionen...............................46 4.4.7 Logische Funktionen....................................47 4.4.8 Datum- und Zeitfunktionen..............................47 4.4.9 Textfunktionen.........................................48 4.4.10 Sonstige Funktionen....................................51 4.5 Benutzerdefinierte Funktionen.............................53 4.6 Verknüpfungen.............................................53 5. Erstellen von Diagrammen......................................54 5.1 Die Erzeugung eines Diagramms.............................54 5.2 Die Diagrammtypen.........................................55 5.3 Die Verwendung von Teildiagrammen.........................59 5.4 Die Einstellungen für Diagramme...........................60 6. Anhänge.......................................................66 A - Fehlermeldungen...........................................66 B - Befehls- und Funktionsübersicht...........................72 C - Tastaturabkürzungen.......................................77 D - Das Speicherformat........................................79 StarAm Plan - Übersicht 5 1. StarAm Plan - Übersicht 1.1 Kurzzusammenfassung der Möglichkeiten »StarAm Plan« ist eine elektronische Tabellenkalkulation. Das Pro- hat verschiedenste Befehle, die über Pulldown-Menüs, Schalter oder Tastaturkürzel aufgerufen werden. Es bietet insgesamt 147 Befehle und 118 Funktionen teilweise mit verschiedenen Variationsmöglichkeiten: Es können mehrere Arbeitsblätter gleichzeitig bearbeitet werden. Es gibt auch die Möglichkeit, mehrere Arbeitsblätter zusammen zu ver- walten. Zur Bearbeitung des Arbeitsblattes bietet das Programm 35 Befehle, die ein einfaches Verschieben, Vervielfältigen oder Verändern von Zellen, deren Format, Wert oder Formel(Zahl/Text), erlauben. Es gibt auch eine Undo-Funktion. Daten können mit 23 verschiedenen Diagrammarten bei verschiedenen zusätzlichen Stilmitteln und Hilfen zur Auswertung grafisch dargestellt werden. Das Programm benutzt bis zu 64 Farben und 10 Muster pro Diagramm, wobei die vier gleichzeitig darstellbaren Diagramme zusammen 256 Farben verwenden können. Die Farben können individuell eingestellt werden. Es können bis zu 4 Diagramme gleichzeitig gezeigt werden, wobei pro Arbeitsblatt unbegrenzt viele Diagramme im Speicher gehalten werden können. Zellinhalte können links-, rechtsbündig oder zentiert, mit oder ohne Vorzeichen, mit oder ohne Füllzeichen, bei beliebiger Rundung und mit einer beliebigen Zeichenkette als Ergänzung dargestellt werden. Farbe und Stil können frei ausgewählt werden. Zellen können mit Passwort schreib- oder lesegeschützt werden. Es gibt verschie- dene Formate für Datum und Zeit. Die Spaltenbreite ist zwischen 3 und 28 Zeichen frei festlegbar. Das Programm rechnet mit 16 Nachkommastellen in einem Zahlenbereich von -1,0 * 10^308 bis 1,0 * 10^308. Das Programm ermöglicht jede denkbare mathematische Formel, die sich der vier Grundrechenarten und Potenz als Operatoren sowie der Klammersetzung bedient. In For- meln können desweiteren die 118 Funktionen des Programmes verwen- det werden, wobei einige auch geschachtelt werden können. Außerdem gibt es Vergleichsoperatoren und eine Wenn Funktion. An Funktionen besitzt das Programm 22 statistische Funktionen, ein- schließlich der Prozentrechnung, 8 Suchfunktionen, 11 finanzmath. Funktionen, 3 Logarithmusfunktionen, e^x, Quadratwurzel, 14 trigon. und Hilfsfunktionen, 5 logische, 11 Datum- und Zeit-Funktionen, 20 Text-Funktionen,9 mathematische und weitere 13 sonstige Funktionen. Über die ASCII Schnittstelle besteht die grundsätzliche Möglichkeit des Datenaustausches mit anderen Programmen wie Textverarbeitungen und Dateiverwaltungen, auch wenn dies nicht konfortabel ist. Die IFF-ILBM Schnittstelle ermöglicht die Weiterverarbeitung der Diagramme in Grafikprogrammen, die bei der Ausschmückung mehr Möglichkeiten bieten, als eine Tabellenkalkulation bieten kann. Zudem können die Diagramme so in anderen Programmen zu Präsen- tationszwecken weiterverwendet werden. StarAm Plan - Übersicht 6 Durch die Nutzung von Menüs und Schaltern sind die wesentlichen Funktionen ohne lange Einarbeitung nutzbar. Es müssen keine schwer einprägsammen Befehle auswendiggelernt werden. Es besteht sogar die Möglichkeit, Formeln ausschließlich mit der Maus einzugeben! Durch die Verwendung von sinnvollen Tastaturkürzeln sind die meisten Be- fehle aber auch, ohne ständig zwischen Tastatur und Maus wechseln zu müssen, erreichbar. Es werden auch die sogenannten App-Windows, App-Icons und App-Menu- Items unterstützt Dem Anwender bieten sich viele Einstellungsmöglichkeiten, wozu auch der verwendete Bildschirm-Modus, die Bildschirm-Größe und der verwendete Zeichensatz gehören. 1.2 Technische Daten »StarAm Plan« benötigt mindestens AmigaOS 2.04 (V37) und unterstützt viele Neuerungen von AmigaOS 3.0 (V39) sowie das AA-Chipset. Außerdem benötigt es die »ReqTools.library« (V38), © Nico François. »StarAm Plan« erwartet die logischen Geräte »s:« und »clips:«. Das Programm erwartet nach der Voreinstellung zusätzlich das Verzeich- nis »Dateien« im Verzeichnis des Programms. Das Gerät »clips:« wird für die Verschiebeoperationen zwingend benötigt. Das Programm ist prinzipiell ohne die anderen Verzeich- nisse lauffähig. Die Standard-Workbench erfüllt die Voraussetzungen. Nun einige Minima und Maxima: Kleinster benötigter freier Speicher........................1 MB Mindestanzahl von Laufwerken...................................1 Kleinster benötigter Festspeicher...........................880K Zeilenanzahl...............................................32766 Spaltenanzahl..............................................18278 Maximale Formellänge (Zeichen)...............................107 Größte Anzahl gleichzeitig gefüllter Zellen.................alle Erlaubte Anzahl gleichzeitig benannter Bereiche...........1(unb) Maximale Anzahl Arbeitsblätter im Speicher...................unb Maximale Anzahl Arbeitsblätter sichtbar......................unb Genauigkeit von Berechnungen (Nachkommastellen)...............16 Zehnerexponent bei REAL......................................308 Verschachtelungstiefe in Formeln (offene Klammern)............15 Kleinste Spaltenbreite (Zeichen)...............................3 Größte Spaltenbreite (Zeichen)................................28 Größte Anzahl von Zeilen in einem Druckbereich.............32766 Größte Anzahl verschiedener Darstellungsformate von Zellen auf einem Blatt...................................................jZ Maximale Anzahl Diagramme im Speicher pro Arbeitsblatt.......unb Maximale Anzahl Diagramme sichtbar.............................4 Maximale Anzahl Farben pro Diagramm...........................64 Maximale Anzahl Muster bei Diagrammen.........................10 Anzahl der Befehle...........................................147 Anzahl der Funktionen........................................118 StarAm Plan - Übersicht 7 Abkürzungen: jZ« bedeutet Anzahl gleich der Anzahl der Zellen. Bei den Maxima, die die Größe des Arbeitsblattes betreffen, setzt der Arbeitsspeicher eine Grenze, die deutlich unter der angegeben liegt. Die Anzahl der (korrekten) Nachkommastellen ist von der Anzahl der Vorkommastellen abhängig (Vorkommastellen+Nachkommastellen=16, Bei Null vor dem Komma sind die Vorkommastellen Null). Wird bei einer Berechnung der Zahlenbereich(-1*10^308 bis 1*10^308) über- bzw. unterschritten (Zahl zu groß oder zu klein), dann erhält man falsche Werte. Einige Funktionen erlauben nur den Zahlenbereich -2^31 bis +2^31-1. 1.3 Inhalt der Diskette Es befindet sich das Verzeichnis »SAP« im Hauptverzeichnis der Diskette. Im Verzeichnis »SAP« befinden sich die Dateien »Bitte Lesen«, »Installieren«, »sap.lha«, »sapdoks.lha« und »lha« sowie die Piktogramme »Bitte Lesen.info« und »Installieren.info«. In »Bitte Lesen« befinden sich einige wichtige Informationen, die Sie unbedingt zuerst lesen sollten. Bei »Installieren« handelt es sich um das Installationskript. Bei »sap.lha« handelt es sich um ein Archiv, in dem sich das Hauptprogramm und einige notwendige Dateien in gepacktem Zustand befinden. Auch »sapdoks.lha« ist ein Archiv. In ihm befinden sich die Dokumentation und Beispiele. Bei »lha« handelt es sich um das Programm, mit welchem die beiden Archive erzeugt wurden. Es wird beim Installationsvorgang benötigt. Im Archiv »sap.lha« befinden sich folgende Dateien: - InfoData - Piktogrammdaten für von »StarAm Plan« erzeugte Dateien - reqtools.library (Die »reqtools.library« ist © Nico François) - SAP.fkt - Benutzerdefinierte Funktionen - SAP.s - Voreinstellungen, ab AmigaOS 3.0 - SAP.s.info - Piktogramm zu »SAP.s« - SAP.s2.x - Voreinstellungen, für AmigaOS 2.x - SAP.s2.x.info - Piktogramm zu »SAP.s2.x« - StarAm Plan - Hauptprogramm, ab 68000 Prozessor - StarAm Plan.info - Piktogramm zu »StarAm Plan« - StarAm Plan020 - Hauptprogramm, ab 68020 Prozessor - StarAm Plan020.info - Piktogramm zu »StarAm Plan020« Im Archiv »sapdoks.lha« befinden sich - Bitte Lesen - Vorinformationen - StarAm Plan.dok - Handbuch, für Drucker und jeden Textanzeiger - StarAm Plan.dvi - Handbuch, für Ausdruck mit TeX-Druckertreiber - StarAm Plan.guide - Handbuch, im AmigaGuide-Format und deren ».info«-Dateien sowie die ».info«-Datei für das Verzeichnis »Dateien«. Desweiteren befinden sich im Unterverzeichnis »Dateien« einige nicht genau festgelegte Dateien. Dabei handelt es sich um Beispiele. Diese Dateien haben die folgende Endungen: StarAm Plan - Übersicht 8 - .sab - Werte und Format des Blattes - .form - Die Eingaben des Blattes (Formeln) - .bdat - Die Einstellungen des Blattes - .zdat - Format des Blattes - .gein - Grafik-Einstellungen (Diagramm-Daten) - .pjkt - Definitionsdatei des Projektes - .sab.info - .info-Datei des Blattes - .gein.info - .info-Datei des Diagramms - .pjkt.info - .info-Datei des Projektes Bis auf die »reqtools.library« im Archiv »sap.lha« und das Programm »lha« gehören alle Dateien, die sich im Verzeichnis »SAP« bzw. in den beiden Archiven befinden, zu StarAm Plan. Arbeiten mit StarAm Plan - Installation 9 2. Arbeiten mit StarAm Plan 2.1 Installation Bevor Sie mit der Installation beginnen, sollten Sie unbedingt eine Sicherheitskopie ihrer Originale erstellen! Wenn Sie das Installationsskript »Installieren« verwenden, so wird die Installation mit dem Commodore-Installer durchgeführt. Damit das Installationsskript funktioniert muß aber sichergestellt sein, daß der Commodore-Installer im Suchpfad vorhanden ist. Sollte der Commodore-Installer nicht gefunden werden, obwohl Sie ihn besitzen, so sollten Sie im Piktogramm des Installationsskriptes den vollen Pfad angeben. Dazu müssen Sie das Piktogramm einmal anklicken und dann aus dem Menü »Piktogramm« (»Icons«) den Menü-Punkt »Informationen« (»Information«) auswählen. In dem Fenster, das daraufhin geöffnet wird, müssen Sie dann den Eintrag im Texteingabefeld »Standardprogramm« (»Default Tool«) entsprechend ändern. Das Installationsskript kann nur dann richtig arbeiten, wenn außerdem die in Kapitel 1.3 vorgestellte Anordnung der Dateien vorliegt. Sie müssen natürlich nicht das Installationsskript nutzen, auch wenn die Anordung der Dateien dem Kapitel 1.3 entspricht. Um die Archive in die Ram-Disk zu entpacken, müssen Sie in der Shell folgendes eingeben: cd SAP:SAP lha x sap.lha ram: lha x sapdoks.lha ram: Sollten Sie »StarAm Plan« als ein Archiv erhalten haben, z.B. in einer Mailbox, so müssen Sie dies natürlich entsprechend abwandeln. Wenn sich das Archiv z.B. im Wurzelverzeichnis der Diskette im Laufwerk »df0:« befindet und »sap.lha« heißt und außerdem sich der Archivierer »lha« im Suchpfad befindet, so müssen Sie "lha x df0:sap.lha ram:" (Ohne Anführungszeichen) eingeben. Liegen die Dateien von »StarAm Plan« dagegen schon entpackt in einem Verzeichnis vor, so können Sie natürlich gleich bei der nun folgenden Beschreibung einsteigen. Sie müssen aber das Verzeichnis »ram:sap« durch das bei Ihnen tatsächlich vorhandene Verzeichnis ersetzen. Nun befinden sich im Verzeichnis »ram:sap« alle Dateien im entpackten Zustand. Es kann passieren, daß Sie nicht genügend freien Speicher haben, um gleich beide Archive entpacken zu können. Sie müssen die Installation dann eben in zwei Vorgänge aufteilen, oder auf einen Datenträger entpacken, der genügend freien Platz hat, z.B. eine Festplatte, oder eine High-Density-Diskette. Sollten Sie die »reqtools.library« in der Version 38 noch nicht installiert haben, so müssen Sie nun die »reqtools.library« nach »LIBS:« kopieren. Geben Sie in der Shell ein: copy ram:sap/reqtools.library to libs: delete ram:sap/reqtools.library Wenn Sie noch mit AmigaOS 2.04 oder 2.1 arbeiten, so müssen Sie nun die korrekte Einstellungsdatei verwenden: rename ram:SAP/SAP.s as ram:SAP/SAP.s3.0 rename ram:SAP/SAP.s2.x as ram:SAP/SAP.s rename ram:SAP/SAP.s2.x.info as ram:SAP/SAP.s3.0.info Arbeiten mit StarAm Plan - Installation/Starten 10 Wenn Sie wollen, können Sie die falsche Einstellungsdatei löschen: delete ram:SAP/SAP.s3.0#? bzw. delete ram:SAP/SAP.s2.x#? Es steht Ihnen auch frei, ob Sie Teile der Dokumentation und der Beispiele löschen wollen (Diese befanden sich ursprünglich im Archiv »sapdoks.lha«, d.h. eventuell, müssen Sie dieses Archiv gar nicht entpacken). Wenn Sie einen Amiga mit 68020 oder höherem Prozessor haben, so sollten Sie noch das Hauptprogramm umbenennen: rename "ram:SAP/StarAm Plan" as "ram:SAP/StarAm Plan000" rename "ram:SAP/StarAm Plan020" as "ram:SAP/StarAm Plan" Das andere Hauptprogramm können Sie nun löschen: delete "ram:SAP/StarAm Plan000" bzw. delete "ram:SAP/StarAm Plan020" Die Installation ist damit fast abgeschlossen. Sie müssen jetzt nur noch das Verzeichnis »ram:sap« an den Ort kopieren, an dem Sie »StarAm Plan« haben wollen und anschließend das Verzeichnis »ram:sap« löschen: copy ram:sap to Ziel:sap all quiet delete ram:sap/Dateien/#? ram:sap/#? ram:sap Sie müssen natürlich nicht die Shell benutzen. Die Installation ist auch über die Workbench oder, wahrscheinlich am einfachsten, mit einem Directory-Utility möglich. 2.2 Starten Das Programm wird durch Anklicken des Programms »StarAm Plan« oder durch Eingabe von "StarAm Plan" in der Shell gestartet. Dabei wird automatisch die Datei »s:SAP.s« oder »SAP.s« gelesen und die dort gespeicherten Voreinstellungen übernommen. Ist sie nicht vorhanden, werden die im Programm eingestellten Voreinstellungen verwendet. Es können alle in Kap. 2.7 beschriebenen Einstellungen und Modi voreingestellt werden (Speicherformat siehe Anhang C). Dem Programm können beim Start auch eine beliebige Anzahl Argumente übergeben werden (Die Workbench setzt aber eine Grenze von 256). Es können Einstellungen (Endung ».s«), Projekte (Endung ».pjkt«), Diagrammdaten (Endung ».gein«) und Arbeitsblätter (Endung ».sab«) angegeben werden. Arbeiten mit StarAm Plan - Starten/Bedienung 11 Die Reihenfolge ist im Prinzip egal. Es werden aber nur die Daten der letzten angegebenen Einstellungsdatei verwendet. Wenn das erste Argument eine Einstellungsdatei ist, dann wird das Laden der Standard-Einstellungsdatei unterdrückt. Es sollte daher nur eine Einstellungsdatei, und diese als erstes Argument, angegeben werden. Diagrammdaten werden als Diagramme des zuletzt angegebenen Arbeitsblattes geladen. Sie können mehrere pro Arbeitsblatt angeben. Ansonsten können Arbeitsblätter und Projekte beliebig gemischt werden. Wenn Sie keine Endung angeben, so hängt »StarAm Plan« automatisch die Endung ».sab« an den Namen an. Kurze Zeit nach dem Programmaufruf ist das »Arbeitsblatt«-Fenster zu sehen und die Arbeit kann beginnen. 2.3 Die Benutzerführung und Bedienung Bevor Sie sich an die Arbeit machen, möchte ich noch ein paar Hinweise zur Bedienung geben. Alle Befehle des Programms werden über Pulldown-Menüs aufgerufen. Es gibt für viele Befehle auch Tastaturabkürzungen über die (rechte) Amiga-Taste. Die Tastatur ist dabei über die Shift-Taste doppelt belegt. Im Menü wird dies durch Klein- und Großschreibung unterschieden. Die Taste »CapsLock« hat keine Auswirkungen. Außerdem sind viele Befehle über die Ctrl-Taste erreichbar. Unter AmigaOS 3.0 werden auch diese Tastaturabkürzungen im Menü angezeigt. Die Befehle des »Bearbeiten«-Menüs und die Befehle des »Grafik«-Menüs erlauben umfangreiche Einstellungen, die in speziellen Dialog-Fenstern angegeben werden können. Die Dialog-Fenster werden über die Schalter »BE« und »GE« im »Arbeitsblatt«-Fenster aufgerufen. Sie können sie wahlweise offen lassen, oder über das Schließ-Symbol schließen. Viele Befehle benötigen die Angabe eines Bereiches. Dieser Bereich wird durch doppeltes Anklicken der oberen, linken und der unteren, rechten Zelle des Bereichs angegeben. Er bleibt bis zur Neubestimmung erhalten und wird in der Titelzeile des Fensters angezeigt. Für den Doppelklick gibt es auch den Tastatur-Befehl »Ctrl/m«. Wollen Sie das gesamte Arbeitsblatt zum Bereich erklären, so geht dies schnell und einfach durch Anklicken des Schalters »AB« im»Arbeitsblatt«-Fenster oder über den Tastaturbefehl»Ctrl/Shift/m« Benötigen die Befehle noch weitere Angaben, so wird ein Dialog-Fenster geöffnet, in dem die benötigten Angaben gemacht werden können. Solche Befehle können durch Anwählen des Schalters »Abbruch« abgebrochen werden. Die Eingabe wird mit Anwählen des Schalters »OK« beendet. Anstatt des Schalters »Abbruch« können Sie auch die Tasten »Esc«, »a« oder (links) »Amiga/b« verwenden. Für den Schalter »OK« gelten die Tastaturkürzel »Return«, »o« oder (links) »Amiga/v«. Bis auf die Dialog-Fenster für Bearbeiten- und Grafik-Einstellungen, sind alle Dialog-Fenster vollständig über die Tastatur steuerbar. Die zu betätigende Taste ist im Namen des Schalters unterstrichen. Texteingabefelder werden durch Betätigen der entsprechenden Taste aktiviert und durch Drücken von »Return« deaktiviert. Um Schalter im Dialog-Fenster über die Tastatur zu betätigen, darf kein Texteingabefeld aktiv sein. Zwischen Texteingabefeldern kann mit den Tasten »TAB« und »SHIFT/TAB« gesprungen werden. Wenn Sie wollen, daß der aktuelle Bereich durchgerechnet wird, dann müssen Sie den Schalter »BR« anklicken. Arbeiten mit StarAm Plan - Bedienung/Dateneingabe 12 Noch ein kleiner Tip: Das Programm unterstützt die Mehrfachselektion bei Menüanwahl, das heißt Sie können bei gedrückter rechter Maustaste nacheinander mehrere Menüpunkte mit der linken Maustaste auswählen. Dies ist besonders bei den Format-Befehlen sehr nützlich! Außerdem unterstützt das Programm sogenannte App-Windows, App-Icons und App-Menüs. Das bedeutet im einzelnen: Wenn »StarAm Plan« die Arbeitsblätter auf der Workbench öffnet, können Sie ein Arbeitsblatt laden, indem Sie das Piktogramm eines Arbeitsblattes über das »Arbeitsblatt«-Fenster, in das es geladen werden soll, ziehen und dann fallenlassen. Ebenso werden Diagrammdaten geladen, wenn deren Piktogramm über dem Dialog-Fenster für »Grafik-Einstellungen« gezogen und fallengelassen wird. Wenn »StarAm Plan« ein App-Icon erzeugt, so können Sie Einstellungen und Diagrammdaten laden, bzw. Arbeitsblätter und Projekte öffnen, indem Sie die zugehörigen Piktogramme über das App-Icon ziehen und dann fallenlassen. Sie können eine beliebige Anzahl Dateien gleichzeitig an »StarAm Plan« übergeben. Die Reihenfolge spielt keine Rolle. Wenn Sie Diagrammdaten angeben, so werden diese als Diagramme des aktuellen Arbeitsblattes geladen. Sollten Sie gleichzeitig Arbeitsblätter übergeben, so werden die Diagrammdaten zum jeweils vorher geladenen Arbeitsblatt geladen. Ein Doppelklick auf dieses App-Icon bringt das aktuelle Arbeitsblatt und gegebenenfals den Arbeitsblatt-Bildschirm in den Vordergrund. Das Anwählen des Menü-Punktes »StarAm Plan« im »Hilfsmittel«-Menü (»Tools«-Menü) der Workbench hat dieselbe Auswirkung wie ein Doppelklick auf das App-Icon. Der Name des Arbeitsblattes wird in der ersten Zeile im »Arbeitsblatt«-Fenster angezeigt. Ein Name ist bis zum ersten Speichern nicht zwingend erfordlich! Daher ist die erste Zeile am Anfang leer, wenn kein Arbeitsblatt mitgeladen wurde. In der Zeile »Inhalt:« wird der Inhalt der aktuellen Zelle (Text, Formel, ungerundeter Wert, Datum oder Zeit) angezeigt. 2.4 Die Dateneingabe im Arbeitsblatt Die Dateneingabe erfolgt im »Arbeitsblatt«-Fenster.Wenn Sie in eine Zelle Daten eingeben wollen, so müssen sie erst den Zellcursor auf die gewünschte Zelle bringen. Der Zellcursor führt zur Invertierung des Zellinhaltes. Zu Beginn steht er über der Zelle A1. Normalerweise dürften Sie aber in anderen Zellen Eingaben machen wollen. Wenn Sie jetzt versuchen, mit den Cursortasten die Position zu ändern, werden Sie merken, daß dies nicht geht! Der Grund ist, das Sie nicht über die Grenzen des Arbeitsblattes hinaus gelangen können. Sie müssen das Arbeitsblatt vergrößern. Dies geschieht mit den Tasten »TAB« und »RETURN«. Mit der »TAB«-Taste können Sie das Arbeitsblatt um eine Spalte vergrößern. Um eine Zeile wird das Arbeitsblatt mit der »RETURN«-Taste vergrößert. Dabei wird der Zellcursor aber in die erste Spalte gesetzt. Innerhalb der Grenzen des Arbeitsblattes können Sie sich mit den Cursortasten bewegen. Mit den Cursortasten alleine wird der Zellcursor um eine Zelle (Zeile bzw. Spalte) bewegt. Mit der zusätzlich gedrückten »Alt«-Taste gelangen Sie um einen Bildschirm weiter. Mit der »Shift«-Taste gelangen sie in die erste/letzte Zeile/Spalte. Arbeiten mit StarAm Plan - Dateneingabe 13 Die Taste »Home« setzt den Zellcursor in die Zelle A1. Die Taste »End« setzt ihn in die rechte, untere Zelle des Arbeitsblatts. Mit »Ctrl-Home« gelangen Sie in die erste Zelle des aktuellen Bereichs und mit »PgUp«, »PgDn« wird um eine Bildschrimseite nach oben/unten gescrollt. Diese Tasten befinden sich im Nummernblock und werden durch gleichzeitiges Drücken der »Alt«-Taste angewählt. Ist die Nummernbelegung ausgeschaltet (der Wechsel geschieht mit »Alt«-»[« (deutsche Tastaturbelegung)= »NumL« oder über das »Umgebung«-Menü), so müssen Sie die »Alt«-Taste nicht drücken. Sie müssen aber nicht die Tastatur benutzen. Sie können durch einfaches Anklicken einer Zelle den Zellcursor auf die angeklickte Zelle setzen. Mit den »Pfeil«-Schaltern wird der Bildschirm um eine Zeile/Spalte gescrollt. Mit den Roll-Balken können Sie jede beliebige Position anspringen. Der Balken selbst gibt dabei den gerade sichtbaren Teil an, und zwar sowohl den Ort als auch den prozentualen Anteil am Gesamtblatt. Wenn Sie in den freien Bereich klicken, dann wird um eine Bildschirmseite gerollt. Haben Sie Eingaben gemacht und wollen noch nachträglich eine Zeile einfügen so können Sie dies mit »Ins« (im Nummernblock). Mit »Shift«-»Ins« können Sie eine Spalte einfügen. Mit »Ctrl«-»Ins« und »Shift«-»Ctrl«-»Ins« können Sie eine neue Zelle einfügen. Die nach- folgenden Zellen werden nach unten bzw. rechts verschoben. Wollen Sie den Inhalt einer Zelle löschen, so geht dies mit »Del«. Den Inhalt der Zellen des aktuellen Bereichs können Sie mit »Shift«-»Del«, die aktuelle Zeile mit »Ctrl«-»Del« und die aktuelle Spalte mit »Shift«-»Ctrl«-»Del« löschen. Die Eingabe in eine Zelle geschieht in der Zeile »Inhalt:«, im Eingabe-Modus. In diesen gelangt man durch Anklicken der Zeile »Inhalt:«, Drücken von »Ctrl-e« oder einer »Zeichentaste«, die dann schon gleich als Eingabe aufgefaßt wird (und den vorherigen Inhalt ersetzt). Befindet man sich im Eingabemodus, dann kann der Inhalt der Zelle, in der der Zellcursor steht, bearbeitet werden. Er wird nur durch Drücken einer Zeichentaste gelöscht. Spezielle Funktionen sind: Cursor links -Ein Zeichen weiter links Cursor rechts -Ein Zeichen weiter rechts Shift-Cur.li. -Springt an Anfang des Inhalts Shift-Cur.re. -Springt an Ende des Inhalts Del -Löscht das Zeichen unter dem Cursor Backspace -Löscht das Zeichen links des Cursors Re. Amiga-Q -Macht die letzte Eingabe rückgängig Re. Amiga-X -Löscht den Inhalt der Zelle Beendet wird die Eingabe durch Drücken von »RETURN«. Nach der Eingabe wird der Inhalt in dem der Zelle zugehörigen Format (siehe Kapitel 2.5) ins Arbeitsblatt übernommen. Ist die Zeile Inhalt leer (auch keine Leerzeichen), wird bei Been- den der Eingabe der alte Inhalt in der Zelle belassen! Der Zelleninhalt kann maximal 107 Zeichen lang, also länger als die in jedem Fall dargestellten 3 bis 28 Zeichen (je nachdem wie breit die Spalte ist), sein. Mit »Ctrl«-»RETURN« wird der Inhalt der aktuellen Zelle in die Zellen rechts davon (wenn sie vorhanden sind) umgebrochen. Dabei wird der vorherige Inhalt überschrieben! Das Programm erkennt als Eingaben Text, Zahl, Datum, Zeit und Formel. Es wird alles als Formel interpretiert, was mit ^[ (»Esc«) beginnt. Die Formel wird berechnet und als Zahl ins Arbeitsblatt übernommen. Zeiteingaben müssen vom Format SS:MM:SS sein, um erkannt zu werden, dabei braucht die Stundenangabe nicht zweistellig zu sein. Arbeiten mit StarAm Plan - Dateneingabe/Format 14 Datumseingaben müssen das Format TT/MM/JJJJ haben, wobei keine führenden Nullen angegeben werden müssen. Alles, was keine Formel, keine Zeit, kein Datum und auch keine Zahl ist, gilt als Text. Zeichen nach einer Zahl, durch Leerzeichen von der Zahl getrennt, werden ignoriert, vor einer Zahl oder ohne Trennung nach einer Zahl lassen sie die Eingabe zu Text werden. Bei Zahlen mit Nachkommastellen muß ein Dezimalpunkt (».«) statt eines Kommas (»,«) zwischen den Vor- und Nachkommastellen eingege- ben werden! Zahlen können sowohl in normaler als auch in wissen- schaftlicher Schreibweise angegeben werden. Für die wissenschaftliche Schreibweise gilt folgender Syntax: 1,23·10^-17 : 1.23E-17 3,4·10^5 : 3.4E+5 Die Formeleingabe will ich nicht an dieser Stelle besprechen. Wenn Sie Kalkulationen durchführen wollen (und nur hierführ benötigen Sie Formeln), dann lesen Sie sich bitte das Kapitel 4 durch. Dort wird alles besprochen, was Sie für die Verwendung von Formeln wis- sen müssen. Trotzdem hier ein Tip: Sie können in der Eingabezeile Zellbezeichnungen und Funktionen auch in Kleinschreibung eingeben. Sie werden automatisch in Großschrift umgewandelt. 2.5 Das Darstellungs-Format Nachdem Sie eine Eingabe mit »RETURN« beendet haben, wird sie in das Arbeitsblatt übernommen. Es wird dabei ein bestimmtes Format benutzt. Dieses Format hängt vom Typ der Zelle ab. Das Programm kennt die Typen Text, Zahl, Datum, Zeit, Prozent, Monat und Wochentag. Die ersten vier Typen kennen Sie schon von der Eingabe her, die anderen drei können nachträglich mit den Format/Typ-Befehlen einge- stellt werden. Es kann jederzeit jeder Typ in einen anderen umge- wandelt werden. Wenn der Typ Text verändert wird, dann bekommt die Zelle den Wert Null. Wird in den Typ Text umgewandelt, dann wird die ursprüngliche Eingabe verwendet. Alle Zellen haben einen Wert. Beim Typ Text ist der Wert Null. Die anderen Typen sind mit einem Wertebereich verbunden, in dem der Wert der Zelle liegen darf. Beim Typ Zahl ist der Wertebereich durch die Grenzen -1·10^308 und +1·10^308 gegeben. Wenn dieser Bereich verlassen wird, dann gibt es falsche Werte. Die Grenzen beim Typ Datum lauten -1087349 und +2930034. Dies ent- spricht den Daten 1.1.999 v.Chr. und 31.12.9999 n.Chr., so daß Sie Daten in diesem Zeitraum eingeben können. Daten vor Chr. Geburt müssen mit negativen Jahreszahlen eingeben werden. Beispiel: 24.3.203 v.Chr. = 24/3/-203 Der Wert gibt die Anzahl der Tage seit dem 1.1.1978 an, die Zahl Null entspricht also dem 1.1.1978. Die Grenzen beim Typ Zeit lauten 0 und 86399. Das entspricht den Zeiten 00:00:00 und 23:59:59. Der Wert gibt die Sekunden seit Mitternacht an. Der Typ Prozent entspricht dem Typ Zahl, nur das hier der Wert mit Hundert multipliziert und mit »%« ergänzt dargestellt wird. Beim Typ Monat wird statt einer Zahl der Name eines Monats dargestellt. Die Grenzen des Wertebereichs sind 1 und 12. Dies entspricht Januar und Dezember. Der Typ Wochentag bewirkt die Darstellung einer Zahl als Name eines Wochentages. Die Grenzen des Wertebereichs sind 1 und 7, was Montag und Sonntag entspricht. Arbeiten mit StarAm Plan - Format 15 Nach dieser Abschweifung von den Formaten, will ich jetzt wieder hierhin zurückkommen, und Ihnen sagen, in welchem Format welcher Typ nach der Eingabe erscheint: Text wird unverändert und linksbündig in der Zelle dargestellt. Zahlen werden rechtsbündig mit zwei Stellen hinter dem Komma angezeigt. Zahlen, die größer als 10^15 bzw kleiner als -10^15 sind oder für die dasselbe mit negativen Exponenten gilt, werden in wissenschaft- licher Schreibweise dargestellt: 1,23·10^26 : 1.23E+026 3,87·10^-17 : 3.87E-017 Formeln sind übrigens nach der Voreinstellung vom Typ Zahl, so daß für sie das eben Gesagte auch gilt. Mit dem Tastatur-Befehl »Ctrl/%« wird der Typ der aktuellen Zelle in Prozent geändert. Mit den Befehlen »Ctrl/.« und »Ctrl/:« wird der Typ dagegen in Datum bzw. Zeit verändert. Diese Befehle sind nützlich, wenn Prozente, Daten oder Zeiten berechnet werden müssen, da die Markierung zum aktuellen Bereich und der Aufruf der Typ-Befehle aus dem »Format«-Menü nicht notwendig sind. Es werden die Standard-Formate verwendet. Ein Datum wird im Format TT.MM.JJJJ ohne führende Nullen linksbün- dig dargestellt. Zeitangaben erfolgen linksbündig im Format SS:MM. Sie können die Formate, die ich eben beschrieben habe, auch über das »Format«-Menü ändern. Dazu müssen Sie die Zelle(n), die Sie formatieren wollen, als Bereich deklarieren und den entsprechenden Menüunterpunkt anwählen. Sie behalten ihr Format solange, bis Sie es wieder ändern. Es stehen Ihnen für jeden Typ die Ausrichtungen rechtsbündig, linksbündig und zentriert zu Verfügung. Auch kann bei jedem Typ die Farbe und die Stilrichtung (Normal, Fett, Kursiv, Unterstrichen) angegeben werden. Die Breite einer Spalte kann zwischen 3 und 28 Zeichen frei gewählt werden. Dazu müssen Sie aber nicht die ganze Spalte als Bereich deklarieren. Es genügt, wenn Sie es bei einem Teil der Spalte tun. Es kann außerdem jede Zelle vor dem Überschreiben und/oder Lesen geschützt werden. Dabei muß im »Umgebung«-Menü angegeben werden, ob die als geschützt deklarierten Zellen tatsächlich geschützt werden sollen oder nicht! Es muß dann ein Passwort angegeben werden. Für die Zellen vom Typ Zahl stehen noch weitere Formate zur Verfügung: Jede Zelle kann eine Ergänzung von bis zu neun Zeichen im Anschluß an den Inhalt und vor dem Inhalt (auch gleichzeitig!) anzeigen. Als Ergänzung zählt jedes nicht numerische Zeichen mit Ausnahme des Dezimalpunktes (».«), des Plus (»+«), des Minus (»-«) und des »E«, nach einer am Anfang der Zelle stehenden Zahl (Leerzeichen nicht mitgerechnet) bzw. dieselben Zeichen und zusätzlich das »E« vor einer Zahl. Der Wert der Zellen kann von Null (Ganzahl) bis Sechzehn Stellen hinterm Komma gerundet dargestellt werden. Dabei ist zu beachten, daß nicht alle Nachkommastellen korrekt sein müssen! Die Anzahl der korrekten Nachkommastellen ist die Differenz aus 16 und der Anzahl der Vorkommastellen. Eine Null vor dem Komma bedeutet 16 korrekte Nachkommastellen. Positive Werte können Wahlweise mit einem »+«-Zeichen oder ohne dargestellt werden. Bei negativen Werten ist das »-« immer zu sehen. Es können Platzfüller (»*«) gezeigt werden. Arbeiten mit StarAm Plan - Format/Bearbeiten 16 Bei Zellen vom Typ Datum können Sie das Format von TT.MM.JJJJ auch in MM.JJJJ und TT.MM umändern. Sie können außerdem angeben, ob der Monat als Zahl, als ausgeschriebener Name oder als abgekürzter Name angezeigt wird. Sie können die Ergänzung »n.Chr.« anzeigen lassen. Bei Zellen vom Typ Zeit können Sie zwischen der Darstellung SS:MM:SS, SS:MM und MM:SS wählen. Zusätzlich können Sie statt der Doppelpunkte (»:«) auch die Bezeichnungen »h« (für Stunde), »min (für Minute) und »s« (für Sekunde) anzeigen lassen. 2.6 Das Bearbeiten des Arbeitsblattes Das Programm stellt eine Reihe von Befehlen zur Verfügung, mit der das Erstellen oder Verändern des Arbeitsblattes erleichtert wird. Diese Befehle sind über das »Bearbeiten«-Menü zu erreichen und wer- den ausführlich in Kapitel 3.2 besprochen. Ich weise trotzdem hier darauf hin, damit Sie sich die Befehle auch ansehen und nicht erst nach langer Arbeit bemerken, daß Sie es viel einfacher hätten haben können. Ich werde deshalb die Befehle hier kurz nennen: Zum ersten gibt es eine Undo-Funktion, welche den letzten Befehl aus dem »Bearbeiten«-Menü rückgängig macht. Es folgen Befehle, die Zellen in einen anderen Teil des Arbeitsblattes Kopieren oder Verschieben. Es gibt Befehle zum Löschen von Zellen und Befehle zum Vervielfältigen von Zellen. Es sind auch Befehle zum Verändern der Werte von Zellen vorhanden. Außerdem gibt es Befehle zur Erstellung von Reihen (arithm., geom. und dat. Reihe über einen Zellbereich). Befehle zum Sortieren und Stürzen von Zellbereichen sowie ein Befehl zur Veränderung von Zellangaben in Formeln (s.a. Kapitel 4.2) sind vorhanden. Die meisten Befehle erwarten die Angabe eines Bereiches, wie in Kapitel 2.3 beschrieben. Die Bearbeiten-Befehle haben aber eine Besonderheit. Es können spezielle Einstellungen vorgenommen werden, die die Arbeitsweise der Befehle beeinflussen. Diese Einstellungen werden in einem Dialog-Fenster vorgenommen, das über den Schalter »BE« im »Arbeitsblatt«-Fenster geöffnet wird. Dieses Dialog-Fenster kann immer offen bleiben. Ich werde die Einstellungs-Möglichkeiten und ihre Folgen genau beschreiben: - Löschen: Befehle, die Zellinhalte löschen, löschen entweder Werte (Texte und Formeln) oder zusätzlich auch die Formate der Zellen. Dies ist die Voreinstellung. - Verändern: Mit diesen Druckknöpfen stellen Sie ein, ob die Befehle »Einset- zen/Addieren«, »Einsetzen/Subtrahieren« und »Verändern/« nur Werte verändern oder auch Formeln. - Einsetzen: Diese Druckknöpfe haben Auswirkungen auf die Einsetzen-Befehle. - Eingabe Es wird der Zellinhalt (Formel) eingesetzt. - Ausgabe Es wird der berechnete Wert (keine Formel) ein- gesetzt. - Altes Format Das Format der Zelle, in die eingesetzt wird, wird beibehalten. - Format Es wird das Format eingesetzt. - Alte Eingabe Die alte Eingabe der Zelle, in die das Format eingesetzt wird, bleibt erhalten. Mit diesen Optionen ist es möglich, nur Formate, nur Zellinhalte oder auch beides zu kopieren. Arbeiten mit StarAm Plan - Bearbeiten/Einstellungen 17 - Transparent Dieses Auswahlfeld bewirkt, daß Zellen, in die leere Zellen ein- gesetzt werden, nicht gelöscht werden, sondern erhalten bleiben. Die beiden Auswahlfelder »Adressierung:« spielen bei der relativen Adressierung von Zellen in Formeln eine Rolle. Dies ist wichtig, wenn Zellen ihren Ort im Arbeitsblatt wechseln. - Relokalisieren Wenn dieses Auswahlfeld kein Häkchen zeigt, dann sind alle Zellangaben absolut. Andernfals, sind nur noch Zellangaben mit einem »!« am Ende absolut und die anderen relativ. - »!« Ignorieren Zeigt dies Auswahlfeld ein Häkchen, bedeutet dies, daß alle Zellangaben relativ sind. Zum näheren Verständnis von absoluten und relativen Zellangaben sollten Sie sich das Kapitel 4.2 durchlesen. 2.7 Benutzereinstellungen und Modi Das Programm erlaubt eine Reihe von Benutzereinstellungen, die im »Umgebung«-Menü eingestellt werden können: Es kann eingestellt werden, ob sich der Cursor automatisch nach einer Eingabe um eine Zelle weiterbewegen soll. Die Richtung kann dabei angegeben werden. Sie können auch angeben, ob das Programm für die Arbeitsblätter einen eigenen Bildschirm öffnet, oder ob die Arbeitsblätter auf der Workbench erscheinen sollen. Wenn Sie einen eigenen Bildschirm wählen, dann können Sie auch angeben in welchem Modus und in welcher Größe er geöffnet wird und ob vier, acht oder sechzehn Farben möglich sein sollen. Es kann auch eine Kopie des Workbench-Bildschirms verwendet werden. Die minimale Größe des Bildschirms sind eine Breite von 640 Punkten und eine Höhe von 200 Punkten. Sie können auch entscheiden, ob die Diagramme auf dem selben Bildschirm wie die Arbeitsblätter oder auf einem eigenen dargestellt werden. Wenn Sie die zweite Möglichkeit wählen, so können Sie wie bei den Arbeitsblättern den Modus und die Größe wählen und die Anzahl der verwendeten Farben (2 bis zu 256) festlegen. Die Größe muß auch hier mindestens 640 mal 200 Punkte betragen. Wenn Sie einen eigenen Bildschirm gewählt haben, so können Sie die Farben nach ihrem Geschmack festlegen. Für den Arbeitsblatt-Bildschirm, gilt aber die Einschränkung, daß nur die Farben 8 bis 15 verändert werden können. Die ersten acht Farben werden von der Workbench übernommen, um den 3D-Effekt zu gewährleisten. Folglich können Sie die Farben auch nur dann ändern, wenn Sie sechzehn Farben für den Arbeitsblatt-Bildschirm gewählt haben. Die Farb-Palette des Grafik-Bildschirms ist in vier 64 Farben umfassende Paletten unterteilt. Sie sind mit den vier »Grafik«-Fenstern gekoppelt. Sie können also nur maximal 64 Farben gleichzeitig bearbeiten. Es wird immer die Palette des, im »Diagramm-Verwalter« angegebenen, aktuelle Diagramm des aktuellen Arbeitsblattes bearbeitet. Diese Palette wird mit dem entsprechen- den Diagramm gespeichert. Sie können auch einige Einstellungen zum Speichern von Arbeitsblättern machen. So können Sie angeben, ob Sie nach einem anzugebenen Zeitraum an das Speichern erinnert werden wollen, ob automatisch gespeichert wird, oder ob nichts geschieht. Arbeiten mit StarAm Plan - Einstellungen 18 Auf Ihre Angabe hin, wird automatisch eine Sicherheitskopie erstellt, es wird nur überprüft, ob schon ein Arbeitsblatt dieses Namens existiert und ihnen dies gegebenenfals mitgeteilt, oder es wird ein eventuell vorhandenes Arbeitsblatt einfach überschrieben. Sie können auch angeben, ob ein Piktogramm für die Workbench erstellt wird. Sie können auch das Programm angeben, das als Standard-Programm verwendet wird. Sie können dies auch über das Menü der Workbench (»Piktogramm/Informationen« bzw. »Icons/Information«) ändern. Zu guter letzt können Sie noch das Verzeichnis angeben, das beim Laden und Speichern vorgewählt ist. Sie können angeben, welchen Zeichensatz das Programm als Standard-Zeichensatz für die Dialog- und »Grafik«-Fenster, sowie die Rahmen der »Arbeitsblatt«-Fenster verwenden soll. Es kann wahlweise der Zeichensatz für Standard-System-Texte oder ein eigener Zeichensatz mit fester Zeichenbreite verwendet werden. Sollte der Zeichensatz zu klein (kleiner als 8 Punkte hoch und 7 Punkte breit) oder zu groß sein (Die Dialog-Fenster sind nicht mehr vollständig auf dem Bildschirm darstellbar), setzt das Programm für das aktuelle Arbeiten automatisch den im ROM befindlichen Zeichensatz »Topaz 8«. Sollten Sie nun eine Bildschirm-Größe einstellen, wo der von Ihnen gewählte Zeichensatz möglich ist, so wird dieser auch verwendet. Sie können auch den Zeichensatz für das aktuelle Arbeitsblatt angegeben. Jedes Arbeitsblatt kann einen anderen Zeichensatz verwenden. Sie können wieder wählen zwischen den Zeichensatz für Standard-System-Texte und einem eigenen Zeichensatz mit fester Zeichenbreite. Hier gibt es aber keine Größenbeschränkung. Wenn Sie also einen Zeichensatz wählen, wo Sie nichts mehr lesen können, so hat das Programm nichts dagegen. Sie kommen bestimmt selbst auf die Idee, doch lieber eine andere Größe zu wählen. Der gewählte Zeichensatz hat keine Auswirkung auf den Ausdruck! Er wird mit dem Arbeitsblatt abgespeichert und, wenn möglich, nach dem Laden des Arbeitsblattes automatisch gesetzt. Sie können auch einstellen, ob die Zahlen, oder die Zweitbelgegung im Nummernblock (Dies sind die »hellen« Tasten »0« bis »9« und ».« im abgesetzten Teil der Amiga-Tastatur (nicht Amiga 600)), durch einfaches Drücken der Taste erreicht wird. Die Umstellung kann auch durch »Alt«-»[« (deutsche Tastaturbelgegung) = »NumL« erreicht werden. »StarAm Plan« kennt auch die Möglichkeit, Zellen vor Schreiben oder Lesen zu schützen (siehe auch Darstellungsformat, Kapitel 2.5). Dazu müssen aber nicht nur die entsprechenden Zellen bezeichnet werden, sondern es muß auch der entsprechende Modus eingestellt werden, das heißt, es sind entweder alle bezeichnteten Zellen geschützt, oder keine. Es ist die Angabe eines Passwortes notwendig. »StarAm Plan« unterstützt die sogenannten App-Icons und App-Menüs der Workbench. Sie können angeben, ob ein App-Icon auf der Workbench erzeugt wird und ob sich »StarAm Plan« in das »Hilfsmittel«-Menü der Workbench einträgt. Näheres siehe Kapitel 2.3. Die verschiedenen Modi werden in der Schalterreihe am unteren Bild- schirmrand eingestellt. Der »Berechnen« Modus (Schalter: »BB«) berechnet das Arbeitsblatt nur dann, wenn der entsprechende Schalter (Schalter: »BR«) ange- wählt wird oder, wenn der Modus eingeschaltet wird. Dies verhindert längere Zwangspausen bei größeren Arbeitsblättern. Die Zelle die eine Eingabe erfährt, wird trotzdem berechnet. Arbeiten mit StarAm Plan - Einstellungen 19 Wird der »Zeige-Formeln« Modus (Schalter: »ZF«) eingeschaltet, dann wird der Inhalt der Zellen im Arbeitsblatt dargestellt. (Wie einge- geben, also auch Formeln und unformatiert.) Die formatierte Ausgabe der Zellen wird dabei in der Zeile »In- halt:« gezeigt. Der Inhalt der Zellen kann verändert werden. Dies darf aber nicht durch Anklicken der Eingabe-Zeile geschehen sondern nur durch »Ctrl-e« oder »Losschreiben«. Die Pull-Down-Menüs sind deaktiviert. Wird dieser Modus wieder ausgeschaltet, dann wird das Arbeitsblatt wieder normal dargestellt. Die unformatierte Eingabe wird in der Zeile »Inhalt:« gezeigt. Das Blatt wird neu berechnet und der Bild- schirm wird neu aufgebaut. Die Einstellungen und Modi können gespeichert und geladen werden. In der Datei »SAP.s«, die im Verzeichnis des Programms oder im Verzeichnis »s:« sein muß, sind die Einstellungen gespeichert, die beim Programmstart mitgeladen werden. Es werden aber nicht nur die hier beschriebenen Einstellungen und Modi gespeichert, sondern auch die Einstellungen zu den Bearbeiten-Befehlen (s. Kapitel 2.6). Wie die Einstellungen im einzelnen vorzunehmen sind, wird in Kapitel 3.3 beschrieben. Die Menüleiste - Arbeitsblatt-Menü 20 3. Die Menüleiste 3.1 Arbeitsblatt-Menü Abräumen (Amiga a): Das Arbeitsblatt wird gelöscht. Es findet eine Sicherheitsabfrage statt. Die Einstellungen bleiben bestehen. Neu (Amiga n): Es wird ein neues »Arbeitsblatt«-Fenster geöffnet und ein zusätzliches Arbeitsblatt eingerichtet. Laden (Amiga l): Es wird ein Datei-Auswahl-Fenster zur geöffnet, in dem Sie das Arbeitsblatt, das geladen werden soll, auswählen können. In einer rollbaren Auswahlliste ist der Inhalt des aktuellen Verzeichnisses aufgelistet. Im Texteingabefeld »Muster:« können Sie ein Muster angeben, das die Dateien, die angezeigt werden sollen, beschreibt. »StarAm Plan« gibt das Muster »#?.sab« vor. Es findet das Standard-Amiga-Muster (AmigaDOS) Verwendung. Die beiden anderen Texteingabefelder dienen zur Eingabe des Pfades, ausgehend vom Verzeichnis, aus dem »StarAm Plan« geladen wurde (oberes Texteingabefeld), und zur Eingabe des eigentlichen Namens (unteres Texteingabefeld). Mit dem Schalter »Neu« wird das aktuelle Verzeichnis neu geladen und angezeigt. Mit dem Schalter ».info« kann ausgewählt werden, ob die Piktogramm-Dateien mit angezeigt werden sollen. Der Schalter »Laufw.« listet alle im System eingebundenen Laufwerke auf, einschließlich der mit dem AmigaDOS-Befehl »Assign» erzeugten. Mit dem Schalter »Mutterv.« wird in das übergeordnete Verzeichnis gewechselt. Die Schalter »OK« und »Abbruch« haben die üblichen Bedeutungen. Sie können ein Arbeitsblatt (oder Verzeichnis) durch Eingabe über die Tastatur in den entsprechenden Texteingabefeldern, oder durch Anklicken mit der Maus auswählen. Durch einen Doppelklick wird das Arbeitsblatt genauso geladen, wie durch Drücken der Taste »Return« oder Betätigen des Schalters »OK«. Das aktuelle Arbeitsblatt wird löscht. Es findet eine Sicherheitsabfrage statt. Das gesamte Arbeitsblatt wird als Bereich definiert. Öffnen (Amiga o): Es passiert prinzipiell dasselbe wie bei Laden, nur das diesmal ein neues »Arbeitsblatt«-Fenster geöffnet und das ausgewählte Arbeitsblatt zusätzlich geladen wird, die schon geladenen Arbeitsblätter also nicht gelöscht werden. Speichern(Amiga s): Es wird das Arbeitsblatt unter seinem aktuellen Name (inklusive Pfad) gespeichert. Speichern unter (Amiga S): Es wird dasselbe Dialog-Fenster geöffnet, wie bei »Laden«, wo Sie das Arbeitsblatt unter dem aktuellen oder einem anderen Namen speichern können. Die Menüleiste - Arbeitsblatt-Menü 21 Drucken (PrtSc) Das gesamte Arbeitsblatt wird zum Bereich erklärt und dieser dann mit den aktuellen Einstellungen über das »printer.device« gedruckt. Wenn Sie die Einstellungen ändern wollen, so müssen sie den nächsten Menü-Punkt auswählen. Drucken von (Shift PrtSc)] Der aktuelle Bereich wird über das »printer.device« auf dem Drucker ausgegeben. Es wird ein Dialog-Fenster geöffnet in dem Sie folgende Parameter einstellen können: Überschrift - Die angegebene Überschrift wird mit ausgegeben. Dateiname - Der Name des Arbeitsblattes wird mit ausgegeben. Zellenangabe - Links stehen die Zeilennummern und oben die Spalten- angabe. Benennen (Amiga N): Es wird ein Dialog--Fenster geöffnet, in dem ein neuer Name (inklusive Pfad) für das Arbeitsblatt eingegeben werden kann. Löschen: Es wird ein Dialog-Fenster geöffnet, in dem Sie ein Arbeitsblatt auswählen können (siehe Laden). Dieses Arbeitsblatt wird dann vom Datenträger (Diskette/Festplatte) gelöscht. Es ist unwieder- bringlich verloren! Speichern und Ende (Amiga A): Es werden alle Arbeitsblätter unter ihrem aktuellen Namen (inklu- sive Pfad) gespeichert und das Programm anschließend beendet. Schließen (Amiga q): Das aktuelle Arbeitsblatt wird gelöscht und sein Fenster geschlossen. Wenn es sich um das letzte Arbeitsblatt handelt, dann werden Sie gefragt, ob Sie das Programm verlassen wollen, wenn Sie dies nicht wollen, dann hat dieser Befehl dieselbe Funktion wie »Abräumen«. Beenden (Amiga Q): Das Programm wird beendet und kehrt auf die Workbench zurück. Es findet eine Sicherheitsabfrage statt. Die Menüleiste - Bearbeiten-Menü 22 3.2 Bearbeiten-Menü Zurücknehmen (Amiga Z): Die letzte Veränderung des Arbeitsblattes aufgrund eines Befehls aus dem »Bearbeiten«-Menü wird rückgängig gemacht(»Undo-Funktion«). Dieser Befehl hat keinen Einfluß auf den Zwischenspeicher. Der Be- fehl »Bearbeiten/Kopieren« hat keinen Einfluß, d. h. sie können weiterhin die letzte Veränderung rückgängig machen. Ausschneiden: Der aktuelle Bereich wird als Datei nach »clips:« übernommen. Dabei werden der eigentliche Inhalt und die formatierte Ausgabe beachtet. Zusammen mit den Einsetzen-Befehlen können so Zellinhalte wiedererzeugt werden, ohne daß sie neu eingegeben werden müßten. Die Zellen des aktuellen Bereichs werden dabei gelöscht. soll dies nicht geschehen, so verwenden Sie »Kopieren«. Leeren (Ctrl/x) -Zelleninhalte werden gelöscht. Die Zellen bleiben aber erhalten. Es kann angegeben werden ob auch das Format gelöscht wird (siehe Kapitel 2.6). Entfernen Z (Amiga x) -Wie »Leeren«, nur das die Zellen entfernt werden, das heißt, die nachfolgenden Zellen werden Zeilenweise nachgerückt. Ist der »Relokalisieren«-Modus eingeschaltet (siehe Kapitel 2.6), dann werden in allen Formeln, die in nachrückenden Zellen liegen,die Zell- angaben angepaßt. Entfernen S (Amiga X) -Wie »Entfernen Z«, nur für Spalten. Kopieren (Amiga c): Der aktuelle Bereich wird als Datei nach »clips:« übernommen. Dabei werden der eigentliche Inhalt und die formatierte Ausgabe beachtet. Zusammen mit den Einsetzen-Befehlen können so Zellinhalte wiederer- zeugt werden, ohne daß sie neu eingegeben werden müßten. Einsetzen: Die Zellen ab der aktuellen Zelle werden mit den in »clips:« zwi- schengespeicherten Daten gefüllt. Dabei kann angegeben werden ob alles, nur das Format, nur die formatierte Ausgabe (der berechnete Wert) oder nur die unformatierte Eingabe eingesetzt werden soll.Zu- sätzlich kann angegeben werden, ob, wenn nur das Format eingesetzt wird, der alte Inhalt bleibt, oder, wenn nur die Eingabe eingesetzt wird, das Format bleibt (siehe Kapitel 2.6). Wenn der »Relokalisieren«-Modus (siehe Kapitel 2.6) an ist, dann werden die Zellangaben in den Formeln aller eingesetzten oder verschobenen Zellen so verändert, daß die Angaben wieder stimmen. Überschreiben -Die betroffenen Zellen werden überschrieben. Dabei (Ctrl/v) kann angegeben werden (siehe Kapitel 2.6), ob bei leeren einzusetzenden Zellen der alte Inhalt (mit Format) bestehen bleibt oder nicht. Einfügen Z -Es werden vorher neue Zeilen eingefügt, so daß die (Amiga v) betroffenen Zellen nach unten verschoben werden. Einfügen S -Wie »Einfügen Z«, nur für Spalten, das heißt, daß (Amiga V) die betroffenen Zellen nach rechts verschoben wer- den. Die Menüleiste - Bearbeiten-Menü 23 Addieren -Die Werte der Zellen des Zwischenspeichers werden zu den Werten der betroffenen Zellen addiert. Texte im Zwischenspeicher haben den Wert 0. For- meln den Wert beim Kopieren in den Zwischenspei- cher. Sind die betroffenen Zellen Text-Zellen, dann wer- den sie nicht verändert. Es kann angegeben werden, ob auch Formeln verändert werden sollen. (Siehe Kapitel 2.6) Subtrahieren -Siehe »Addieren«. Löschen: Die Zelleninhalte des aktuellen Bereichs werden gelöscht, ein- schließlich des Formats(Ausnahme: »Leeren«).Es wird der Zustand des »Relokaliesieren«-Modus beachtet (siehe Kapitel 2.6). Leeren -Die betroffenen Zellen bleiben leer zurück. Es (Shift/Del) kann angegeben werden, ob das Format mit gelöscht wird oder nicht (siehe Kapitel 2.6). Entfernen Z -Die nachfolgenden Zellen werden nach oben gerückt, so daß kein Freiraum zurückbleibt. Entfernen S -wie »Entfernen S«, nur daß die Zellen nach links gerückt werden. Zeile -Die Zeile in der sich der Zell-Cursor befindet (Ctrl/Del) wird aus dem Arbeitsblatt entfernt. Spalte -Die Spalte in der sich der Zell-Cursor befindet (Ctrl/Shift/Del) wird aus dem Arbeitsblatt entfernt. Neu: Mit diesen Befehlen werden neue Zellen in ein Arbeitsblatt eingefügt. Es wird der Zustand des »Relokaliesieren«-Modus be- achtet (siehe Kapitel 2.6). Zeile (Ins) -Es wird eine neue Zeile eingefügt. Spalte(Shift/Ins)-Es wird eine neue Spalte eingefügt. Bereich Z -Im aktuellen Bereich werden neue Zellen eingefügt. Die alten Zellen werden nach unten verschoben. Bereich S -wie »Bereich Z«, nur nach rechts. Zelle Z -An der Cursor-Position wird eine Zelle eingefügt. (Ctrl/Ins) Die alten Zellen werden nach unten verschoben. Zelle S (Ctrl/Shift/Ins) -wie »Zelle Z«, nur nach rechts. Vervielfältigen: Diese Befehle sind nützlich, wenn Zellinhalte vervielfältigt werden sollen. Der dritte Befehl kann aber auch als ein kürzerer Weg, Be- reiche zu vervielfältigen, angesehen werden, als über den Zwischen- speicher. Dafür kann hier aber nichts eingestellt werden. Auch bei diesen Befehlen werden die Zellangaben an die neue Position ange- paßt, wenn der »Relokalisieren«-Modus (siehe Kapitel 2.6) eingeschaltet wurde. rechts -Der Inhalt der Zellen in der linken Spalte des ak- (Amiga k) tuellen Bereichs wird einschließlich des Formats in die anderen Zellen kopiert. runter -Wie »rechts«,nur daß der Inhalt der obersten Zeile (Amiga K) des aktuellen Bereichs in die anderen Zeilen ko- piert wird. zu Bereich -Der aktuelle Bereich wird zu einem anzugebenen Be- (Amiga C) reich kopiert. Besteht der aktuelle Bereich aus einer Zelle (Spalte oder Zeile), wird sie wie bei »runter« bzw. »rechts« kopiert. Für diesen Fall darf der anzugebene Bereich größer sein, sonst muß er gleich sein. Die Menüleiste - Bearbeiten-Menü 24 Erzeuge Reihe (Amiga r) Es wird ein Dialog-Fenster geöffnet,in dem Sie die Richtung angeben können, in der die Reihe erstellt werden soll. Bei »rechts« werden die Reihen zeilenweise, und bei »runter« spaltenweise erstellt. Die ersten Zellen befinden sich in der ersten Spalte (»rechts«) bzw. in der ersten Zeile (»runter«) des aktuellen Bereichs. Sie können auch den Typ angeben, das heißt, ob eine arithmetrische- (Druckknopf »arithm.«), geometrische- (Druckknopf »geom.«) oder Datums-Reihe (Druckknopf »Datum«) erstellt werden soll. Im Texteingabefeld »Schrittweite« können Sie die Schrittweite angeben. Bei arithmetrischer- und Datumsreihe handelt es sich um einen Summanten, bei gemetrischer Reihe dagegen um einen Faktor. Mit Ausnahme der Datumsreihe können Sie auch Dezimalbrüche angeben. Wenn Sie im Texteingabefeld »Endwert« etwas angeben, dann wird mit dem Wert die Reihe beendet, der kleiner oder gleich dem angegebenen Wert ist. Wenn Sie eine Datumsreihe erstellt haben wollen, so müssen Sie noch angeben, ob die Schrittweite Monate oder Jahre darstellt (unter »Zeiteinheit«). Bei Tagen sollten Sie die arithmetrische Reihe verwenden. Es wird nur eine Reihe erstellt, wenn die erste Zelle der Zeile/Spalte nicht vom Typ Text ist. Verändern: Es wird ein Dialog-Fenster geöffnet.Hier kann ein beliebiger berechenbarer Ausdruck angegeben werden, entweder mit der Tastatur, oder mit der Maus. Alle verwendbaren Zeichen sind als Schalter vorhanden und die verwendbaren Funktionen sind im »Rechnen«-Menü anwählbar. Der Ausdruck wird berechnet.Die Werte des aktuellen Bereichs werden entweder durch »Addition« (Ctrl/+) , »Subtraktion« (Ctrl/-), »Multiplikation« (Ctrl/*) oder »Division« (Ctrl//) verändert. Auf Texte hat dieser Befehl keine Wirkung. Wenn angegeben wurde (siehe Kapitel 2.6), daß auch Formeln verändert werden sollen, dann wird der eingegebene Ausdruck an die Formel angehängt, sonst hat dieser Befehl auch hier keine Wirkung. Relokaliesieren: Die Zellangaben in den Formeln des aktuellen Bereichs werden so angepaßt, als es nötig wäre, wenn der Bereich um eine anzugebene Anzahl Zeilen und Spalten verschoben würde, damit sie korrekt ar- beiten. Soll die Verschiebung nach links oder oben geschehen, dann müssen die Angaben negativ sein. Die Menüleiste - Bearbeiten-Menü 25 Sortieren: Es wird spalten- oder zeilenweise sortiert. Umfaßt der aktuelle Be- reich nur eine Spalte, wird zeilenweise, umfaßt der Bereich nur ei- ne Zeile, wird spaltenweise sortiert. Es wird dabei nicht nur im Bereich sondern die gesamte Zeile (erster Fall) bzw. die gesamte Spalte (zweiter Fall) versetzt. Die Reihenfolge bestimmen aber die Zellen des aktuellen Bereichs und es werden auch nur die vom aktu- ellen Bereich betroffenen Zeilen (erster Fall) bzw. Spalten (zwei- ter Fall) sortiert. Text aufwärts -Es wird nach dem ASCII-Code aufwärts (A vor Z) (Amiga t) sortiert. Groß- und Kleinschreibung werden nicht unterschieden. Text abwärts (Amiga T) -Es wird abwärts (Z vor A) sortiert. Wert aufwärts -Es werden Werte vom kleinsten zum größten sor- (Amiga w) tiert. Texte haben den Wert 0. Wert abwärts -Es werden Werte vom größten zum kleinsten sor- (Amiga W) tiert. Texte haben den Wert 0. Stürzen: Im aktuellen Bereich werden Zeilen und Spalten vertauscht. Sind die Anzahl der Spalten und Zeilen unterschiedlich, so kommt es zu Verschiebungen, wobei der Zustand des »Relokalisieren«-Modus beach- tet wird (siehe Kapitel 2.6). Die Menüleiste - Umgebung-Menü 26 3.3 Umgebung-Menü Bewegung: Es kann eingestellt werden, in welche Richtung der Zellcursor nach einer Eingabe um eine Zelle bewegt werden soll. Die eingestellte Richtung ist mit einem Haken versehen. Rechts(Amiga 6) -Die Richtung ist rechts. Runter(Amiga 2) -Die Richtung ist unten. Links(Amiga 4) -Die Richtung ist links. Hoch(Amiga 8) -Die Richtung ist oben. Keine(Amiga 5) -Der Cursor bleibt in der bisherigen Zelle. Farben: Die Farben des »Arbeitsblatt«- oder »Grafik«-Bildschirms können geändert werden, wenn der jeweilige Bildschirm vorhanden ist und beim »Arbeitsblatt«-Bildschirm 16 Farben gewählt wurden. Es wird ein Farb-Dialog-Fenster geöffnet. Die zu ändernde Farbe muß angeklickt werden. Sie wirkt hineingedrückt. Die Regler lassen sich mit der Maus bewegen und ändern den Rot-, Grün- bzw. Blauanteil der Farbe. Unter AmigaOS 3.0 gibt es bei den Farben des »Grafik«-Bildschirms 256 Stufen pro Farbanteil, ansonsten sind es 16. Außerdem können die Farben dann auch mit dem Farbrad und Neigungsregler geändert werden. Mit ersterem wird der Farbton (Rot, Gelb, Grün, Cyan, Blau, Magenta) und die Farbsättigung, mit zweiterem die Helligkeit eingestellt. Nach Anklicken des Schalters »Kopieren«, wird die aktuelle Farbe zu der Farbe kopiert, die nun angeklickt wird. Der Schalter »Tauschen« funktioniert auf dieselbe Art, nur das die beiden Farben vertauscht werden. Mit dem Schalter »Verlauf« wird zwischen der ersten und der zweiten Farbe ein Farbverlauf erzeugt. Das Anklicken des Schalters »Reset« macht alle während dieses »Farben ändern«-Aufrufs durchgeführten Veränderungen rückgängig. Die Schalter »OK« und »Abbruch« haben die übliche Bedeutung. Grafik (Amiga f) -Die Grafik-Farben können eingestellt werden. Programm (Amiga F) -Die oberen acht Arbeitsblatt-Farben können ein- gestellt werden. Disk. Operat. (Amiga I) Es wird ein Dialog-Fenster geöffnet, in dem Sie die Einstellungen für Disketten-Operationen eingeben können: Speichern: automatisch - Es wird in regelmäßigem Zeitintervall gespeichert. erinnern - Es wird in regelmäßigem Zeitintervall an das Speichern erinnert. manuell - Sie müssen selbst an das Speichern denken. alle .. Min - Angabe des Zeitintervalls. Sicherheitskopie: erstellen - Es wird automatisch eine Sicherheits- kopie des letzten Speicherns erstellt erfragen - Es wird auf Wunsch eine Sicherheits- kopie des letzten Speicherns erstellt nicht erstellen - Es wird keine Sicherheitskopie erstellt. Piktogramm - Es wird beim Speichern ein Piktogramm für die Work- bench erstellt. Verzeichnis - In diesem Texteingabefeld kann das Verzeichnis, das beim Speichern/Laden voreingestellt ist, angegeben werden. Std-Programm - In diesem Texteingabefeld kann das Standard-Programm des Piktogramms angegeben werden. Die Menüleiste - Umgebung-Menü 27 Bildschirme für: Es wird ein Dialog-Fenster geöffnet, in dem Sie die Einstellungen für die Bildschirme von »StarAm Plan« eingeben können: auf Workbench - »StarAm Plan« benutzt als Arbeits-Bildschirm die Workbench. Eigener Schirm - »StarAm Plan« verwendet als Bildschirm einen einen eigenen Bildschirm. Workbench-Kopie - Der Bildschirm hat dieselben Attribute wie die Workbench. Wähle Schirm-Modus - Es wird ein weiteres Dialogfenster zur Auswahl des Bildschirm-Modus' geöffnet. Aus einer rollbaren Auswahlliste können Sie einen mögli- chen Modus auswählen. Unter diesem Schalter wird der aktuell einge- stellte Modus angezeigt. Breite - In diesem Texteingabefeld kann die gewünschte Breite des Bildschirms angegeben werden. Sie muß zwischen 640 und 16368 Punkten liegen. Vorgabe - Wenn dieses Auswahlfeld ein Häkchen zeigt,dann wird für die Breite des Bildschirms die Stan- dard-Einstellung verwendet, die Sie im »Over- scan«-Voreinsteller der Workbench unter »Text- größe« (»Texte Size«) angegeben haben. Höhe - In diesem Texteingabefeld kann die gewünschte Höhe des Bildschirms angegeben werden. Sie muß zwischen 200 und 16384 Punkten liegen. Vorgabe - siehe unter »Vorgabe«. ..Farben - Mit diesem Blättersymbol können Sie die zu verwendende Farbanzahl auswählen. Das Dialog-Fenster zum Einstellen des »Grafik«-Bildschirms sieht leicht abgewandelt aus. Der Druckknopf »auf Workbench« wird durch den Druckknopf »auf Arbeitsblatt-Schirm« ersetzt, der bedeutet, daß derselbe Bildschirm verwendet wird, den auch die Arbeitsblätter verwenden. Das Auswahlfeld »Workbench-Kopie« entfällt. Arbeitsblätter (Amiga j) - Es kann der »Arbeitsblatt«-Bildschirm eingestellt werden. Diagramme (Amiga J) - Es kann der »Grafik«-Bildschirm einge- stellt werden. Zeichensatz für Es kann der Zeichensatz für das aktuelle »Arbeitsblatt« (Amiga y), der mit dem Arbeitsblatt gespeichert wird, oder der Zeichensatz für das ganze »Programm« (Amiga Y) (Dialog- und »Grafik«-Fenster) angegeben werden. Dazu wird ein Dialog-Fenster geöffnet: System-Zeichensatz - Dieser Druckknopf sorgt für die Verwendung des im Font-Voreinsteller der Workbench als Stan- dard-System-Zeichensatz eingestellten Zeichen- satzes. eigener Zeichensatz- Dieser Druckknopf erlaubt Ihnen einen eigenen Zeichensatz auszuwählen. Wähle Zeichensatz - Dieser Schalter öffnet ein Dialog-Fenster zur Auswahl eines Zeichensatzes (mit fester Zei- chenbreite). Sie können aus einer rollbaren Auswahlliste einen Zeichensatz wählen. Sollte die von Ihnen gewünschte Größe nicht dabei sein, so wählen Sie eine andere Größe und geben die gewünschte Größe im rechten Text- eingabefeld ein. Sie wird nun berechnet. Bei sogenannten »Bitmap-Fonts« führt dies aber zu Die Menüleiste - Umgebung-Menü 28 keinen sehr schönen Ergebnissen. Sie können den Namen des gewünschten Zeichensatzes auch mit der Tastatur im linken Texteingabefeld angeben. Unter den Texteingabefeldern wird der gewählte Zeichensatz angezeigt. Unter diesem Schalter wird der Name und die Größe des Zeichensatzes angezeigt. Zahlen (NumL): Ist dieser Menü-Punkt abgehakt, dann wird die Zahlenbelegung des Nummernblockes (beim A600 nicht vorhanden) benutzt. Ansonsten wird die Zweitbelegung (»Home«, »PgUp«, »PgDn«, »End«, »Ins«, »Del«) verwendet. Das Umschalten kann auch mit »NumL« (»Alt«-»[« bei deutscher Tastaturbelegung) erfolgen. Die Zweitbelegung kann immer mit der »Alt«-Taste erreicht werden. Schutz vor: Mit diesen Befehlen kann der Schreib- und Leseschutz für geschützte Zellen ein- und ausgeschaltet werden. Es wird ein Fenster geöffnet, in das Sie ein Passwort eingeben müssen. Der Unterpunkt gibt an ob vor »lesen« (Ctrl/p) oder »schreiben« (Ctrl/P) geschützt bzw. entschützt werden soll. Ist der Unterpunkt abgehakt, wenn Sie ihn anwählen, dann wird entschützt, ansonsten geschützt. Wenn ein Schutz eingeschaltet ist, dann sind die Bearbeiten- und die Format-Befehle nicht anwählbar. Piktogramm Piktogramm -Es wird auf der Workbench ein App-Icon erzeugt. Menü -»StarAm Plan« trägt sich im »Hilfsmittel«-Menü(»Tools«- Menü) der Workbench ein. Näheres siehe Kapitel 2.3. Laden: Einstellungen können geladen werden. Sie können sie mit den Endun- gen ».s« und ».gein« (für Grafik) laden. Programm -Eine Einstellung kann geladen werden (siehe »Laden« im »Arbeitsblatt«-Menü). Grafik -Eine Einstellung für Grafik kann geladen werden (siehe »Laden« im »Arbeitsblatt«-Menü). Alle dabei möglichen Einstellungen werden geladen, ein- schließlich der Bereiche und Diagrammform, so daß nur noch der Schalter »Anzeigen« angewählt werden muß. Sie wird dann kurz darauf sichtbar. Speichern: Einstellungen können gespeichert werden. Sie können sie mit den Endungen ».s« und ».gein« (für Grafik) speichern. Programm -Eine Einstellung kann gespeichert werden (siehe »Speichern« im »Arbeitsblatt«-Menü). Diese wird dann bei Programmstart berücksichtigt, wenn sie sich im Verzeichnis des Programms oder »s:« befin- det und den Namen »SAP.s« hat. Grafik -Eine Einstellung für Grafik kann gespeichert wer- den(siehe »Speichern« im »Arbeitsblatt«-Menü).Alle dabei möglichen Einstellungen werden gespeichert, einschließlich der Bereiche und Diagrammform. Die Menüleiste - Rechnen-Menü 29 3.4 Rechnen-Menü Bei den Menüpunkten »Statistik«, »Anzahl«, »Suchen«, »Finanzmath«, »Exp./Log«, »Trigon./Hyperb.«, »Mathem.«, »Logisch.«, »Datum/Zeit«, »Text«, »Sonstiges« und »Bearbeiten« wird ein Fenster zur Eingabe einer Formel geöffnet. Die einzelnen Menüpunkte führen die Funktion aus, die der Menüpunkt benennt. Bei »Bearbeiten« (Amiga Esc) kann die vorhandene Formel bearbeitet werden. Näheres steht in Kapitel 4.1. Die Funktionen sind Kapitel 4.4 beschrieben. Die weiteren Menüpunkte haben folgende Funktion: Var./Name: Mit diesen Befehlen werden Variablen und Namen für Zellen und Bereiche verwaltet: Variable def. (Amiga d) - Es wird ein Dialog-Fenster geöffnet, in dem Sie Variablen definieren oder deren aktuellen Wert ändern können. Alle schon definierten Variablen sind in der rollba- ren Auswahlliste »Namen« eingetragen. Die aktuelle Variable wird im Texteingabe- feld unter der Auswahlliste angezeigt. Im Texteingabefeld »Inhalt« wird der ak- tuelle Wert der Variablen angezeigt. Sie können in diesem Eingabefeld einen ande- ren Wert oder eine Formel, die sofort be- rechnet wird, angeben. Mit dem Schalter »Hinzufügen« wird die Änderung endgültig, das heißt,daß auch der Schalter »Abbruch« den alten Zustand nicht wieder herstellen wird. Wenn Sie eine andere, als die aktuelle Variable, ändern wollen, so wählen Sie diese aus der Liste aus. Möchten Sie eine neue Variable definiren, so geben Sie im Texteingabefeld »Namen« (unter der Auswahlliste) den Namen der neuen Variablen an. Im Texteingabefeld »Inhalt« können Sie wieder den Wert, den die Variable haben soll angeben. Mit »Hinzufügen« wird die Variable in die Liste aufgenommen. Wenn Sie eine Variable löschen wollen, so geht dies über den Schalter »Löschen«,be- achten Sie aber, daß dies nicht mit »Abbruch« rückgängig zu machen ist. Mit dem Auswahlfeld »Text-Var« wählen Sie ob Text-Variablen, oder Werte-Variablen bearbeitet werden sollen. Mit dem Schalter »OK« wird die letzte Veränderung endgültig, und das Dialog- Fenster wird geschlossen. Der Schalter »Abbruch« dagegen, macht die letzte Ver- änderung nach dem letzten Betätigen des Schalters »Hinzufügen« rückgängig. Das Dialog-Fenster wird ebenfals geschlossen. Die Menüleiste - Rechnen-Menü 30 Name festlegen(Amiga D) - Es wird dasselbe Dialog-Fenster geöffnet, wie bei »Variable def.«, mit dem Unter- schied, das Sie keinen berechenbaren Aus- druck, sondern einen Bereich oder eine Zelle angeben können. Das Auswahlfeld »Text-Var« ist nicht vor- handen. Alle anderen Schalter haben die- selben Auswirkungen. Funktion def. (Ctrl/d) - Es wird dasselbe Dialog-Fenster geöffnet, wie bei »Variable def.«, mit dem Unter- schied, daß Sie zusätzlich im Textein- gabefeld »Argumente« die Anzahl und den Typ der Parameter der Funktion angeben müssen. Sie müssen dafür für jeden Zahl- Parameter ein »%«-Zeichen und für jeden Text-Parameter ein »$«-Zeichen angegeben. Die Zeichen müssen direkt hintereinander eingegeben werden. Die Position muß be- achtet werden. Das Auswahlfeld »Text-Var« ist nicht vorhanden. Das Texteingabefeld »Inhalt« wird durch »Formel« ersetzt. Der/die in diesem Eingabefeld angegebene berechenbare Ausdruck/Text-Formel wird bei Aufruf der Funktion berechnet. Die Schalter haben sonst dieselbe Funk- tion. Regression Es wird ein Fenster geöffnet, in dem Sie festlegen können, ob lineare (Druckknopf »linear«), exponentielle (Druckknopf »exponential«) oder Potenzregression (Druckknopf »potenz«) durchgeführt werden soll. Unter »Werte« müssen Sie zwei Bereiche angeben. Einen der die X- und einen der die Y-Werte enthält. Diese Bereiche müssen entweder beide je eine Zeile oder je eine Spalte (aber keine vollständige) enthalten. Wenn Sie denn Schalter »Berechnen« betätigen, so wird unter »Ergebnis« die Steigung »m«, der Achsenabschnitt »b« und der Korrelationskoeffizient »r« ausgegeben, Steigung und Achsenabschnitt mit absolutem Fehler. Bei Verwendung dieser Funktion ist Vorsicht angebracht, wenn die einzelnen Wertepaare eine unterschiedliche Gewichtung oder X- und Y-Werte in etwa gleichgroße Fehler haben. Um diese Funktion zu verlassen, müssen Sie den Schalter »Abbruch« betätigen. Die Menüleiste - Grafik-Menü 31 3.5 Grafik-Menü Mit diesem Menü können Sie die verschiedenen Diagramme, die das Programm bereitstellt erzeugen. Dabei werden die Einstellungen der aktuellen Grafik des Arbeitsblattes sowie die aktuellen Bereiche berücksichtigt. Für weitere Informationen lesen Sie sich das Kapitel 5 durch. Die Menüleiste - Format-Menü 32 3.7 Format-Menü Bündigkeit: Der aktuelle Bereich wird entweder links-, rechtsbündig oder zen- tiert formatiert. rechts (Amiga >) -Rechtsbündige Formatierung links (Amiga <) -Linksbündige Formatierung zentriert (Amiga |) -Zentrierte Formatierung Ergänzen: Die Zellen des aktuellen Bereichs werden durch das im Menü gezeigte Zeichen oder die einzugebene Zeichenkette ergänzt bzw. die Ergän- zungen in den Zellen des aktuellen Bereichs werden entfernt. Wahl- weise erscheint die Ergänzung vor oder hinter der Zahl. Es kann sich gleichzeitig eine Ergänzung vor und hinter der Zahl befinden. Zwischen der Ergänzung hinter der Zahl und der Zahl befindet sich grundsätzlich ein Leerzeichen. DM (Amiga M) -Die Ergänzung ist »DM« (ohne Anfürungszeichen). $ (Amiga $) -Die Ergänzung ist »$«. £ (Amiga £) -Die Ergänzung ist »£«. % (Amiga %) -Die Ergänzung ist »%«. Variabel -Es wird ein Dialog-Fenster geöffnet, in das Sie eine Zeichenkette eingeben können, die als Ergän- zung verwendet wird. Entfernen -Die Ergänzungen werden entfernt. Vor Zahl -Wenn dieser Punkt abgehakt ist, dann erscheint die nächste Ergänzung vor der Zahl, sonst hinter ihr. Runden: Die Werte der Zellen des aktuellen Bereichs werden auf die gewählte Anzahl Stellen hinter dem Komma gerundet dargestellt. Spaltenbreite: Die Spalten, die teilweise oder ganz vom aktuellen Bereich umfaßt werden, erhalten die neue Breite: 3 -Die neue Breite ist drei Zeichen. 11 -Die neue Breite ist elf Zeichen. 28 -Die neue Breite ist achtundzwanzig Zeichen. Variabel -Es wird ein Dialog-Fenster geöffnet,in der Sie die neue Breite angeben können. Vorzeichen: Positive Werte in den Zellen des aktuellen Bereichs werden wahlwei- se mit einem »+«-Zeichen dargestellt (Unterpunkt »Setzen«, Amiga +) bzw. ein vorhandenes »+«-Zeichen wird entfernt (Unterpunkt »Entfernen«, Amiga -). Bei Zellen vom Typ Datum geschieht dasselbe mit der Ergänzung »n.Chr.«. Stil: Die Zellinhalte werden in dem jeweiligen Schriftstil dargestellt: Normal (Amiga p) -Der Schriftstil ist normal. Fett (Amiga b) -Der Schriftstil ist zusätzlich halbfett. Unterstrichen -Der Schriftstil ist zusätzlich unterstrichen. (Amiga u) Kursiv (Amiga i) -Der Schriftstil ist zusätzlich kursiv. Farbe: Der Zellinhalt wird in der Farbe dargestellt, dessen Nummer man wählt. Die Menüleiste - Format-Menü 33 Typ: Der Typ (siehe Kap. 2.5) der Zellen des aktuellen Bereichs wird verändert: Text -Der neue Typ ist Text. Zahl -Der neue Typ ist Zahl. Prozent -Der neue Typ ist Prozent. Datum -Der neue Typ ist Datum. Monat -Der neue Typ ist Monat. Wochentag -Der neue Typ ist Wochentag. Zeit -Der neue Typ ist Zeit. Datum/Zeit: Hiermit können Sie das Datums- und Zeitformat (siehe Kap.2.5) näher bestimmen: TT.MM.JJJJ -Es werden Tage, Monat und Jahr gezeigt. MM.JJJJ -Es wird Monat und Jahr gezeigt. TT.MM -Es werden Tage und Monat gezeigt. Mon=Name -Wenn dieser Unterpunkt abgehakt ist, dann wird beim nächsten Aufruf einer der beiden oberen Befehle der Monat als Name statt als Zahl gezeigt. Mon=Abk. -Wie Mon=Name nur mit der Namensabkürzung. HH:MM:SS -Es werden Stunden, Minuten und Sekunden gezeigt. HH:MM -Es werden Stunden und Minuten gezeigt. MM:SS -Es werden Minuten und Sekunden gezeigt. Einheit -Wenn dieser Unterpunkt abgehakt ist wird beim nächsten Aufruf der drei darüberliegenden Befehle statt der Doppelpunkte die Einheit gezeigt. Schutz: Hiermit werden Zellen mit dem entsprechenden Schutzformat belegt, bzw. es wird entfernt (siehe Kapitel 2.5): Füllzeichen -Freie Zeichen vor einem Wert in den Zellen (Amiga *) des aktuellen Bereichs werden mit »*« gefüllt. kein Lesen(Amiga ?) -Es soll kein lesen möglich sein. kein Schreiben -Es soll kein schreiben möglich sein. Füll. entf. -Vorhandene »*«-Zeichen vor einer Zahl werden (Amiga /) entfernt. Lesen erm.(Amiga !) -Lesen soll wieder möglich sein. Schreiben erm. -Schreiben soll wieder möglich sein. Die Menüleiste - Extras-Menü 34 3.8 Extras-Menü Bewegen zu Die angegebene Position wird, wenn möglich, in die linke obere Ecke gesetzt. Der Zell-Cursor erhält die angegebene Position. Zelle(Amiga g) -Es kann eine Zelle (auch Bereichname) angegeben werden. Marke(Amiga G) -Es wird zur Marke gesprungen. Die aktuelle Position wird zur neuen Marke.So ist ein schnelles wechseln zwischen zwei Positionen möglich. Akt.Bereich -Es wird zur ersten Zelle des aktuellen Bereichs (Ctrl/Home) gesprungen. A1 (Home) -Es wird zur Zelle A1 gesprungen. letzte Zelle -Es wird zur rechten, unteren Zelle des Arbeits- (End) blattes gesprungen. Setze Marke -Die aktuelle Cursor-Position wird zur Marke. (Amiga m) Grafik Drucken(Ctrl/PrtSc): Es wird eine Hardcopy des »Grafik«-Fensters über das »printer.device« erstellt. Bereich Speichern: Der aktuelle Bereich wird als Arbeitsblatt gespeichert(siehe »Spei- chern« im »Arbeitsblatt«-Menü). Grafik Speichern: Das Grafik-Fenster und alles links davon wird als IFF-ILBM-Datei gespeichert (Siehe »Speichern« im »Arbeitsblatt«-Menü). Projekt: Diese Befehle dienen zur gleichzeitigen Verwaltung zusammengehören- derArbeitsblätter: Definieren -Alle geöffneten Arbeitsblätter werden als zusam- (Amiga P) mengehöriges Projekt definiert. Öffnen -Es werden alle Arbeitsblätter die zu dem angebenen (Amiga O) Projekt gehören geladen. Speichern -Alle offenen Arbeitsblätter werden gespeichert. (Amiga U) Export ASCII: Siehe »Arbeitsblatt/Drucken von«. Einziger Unterschied: Die Ausgabe geschieht in eine ASCII-Datei und es sind keine Parameter angebbar. Import ASCII: Eine ASCII-Datei wird als Arbeitsblatt geladen (siehe »Laden« im »Arbeitsblatt«-Menü).Dabei wird der Text so in die einzelnen Zellen gebrochen, wie die Einstellungen sind. Diese Funktion ermöglicht es, Daten von Programmen zu übernehmen, die in keiner Beziehung zu »StarAm Plan« stehen. Die Eingabe geschieht als Eingabe und for- matierte Ausgabe.(In Zeile »Inhalt:«und im Arbeitsblatt steht das- selbe!) Kalkulieren mit StarAm Plan - Eingabe von Formeln 35 4. Kalkulieren mit StarAm Plan 4.1 Die Eingabe von Formeln Eine Formel kann wie jede andere Eingabe auch in der Eingabezeile eingegeben werden. Sie geschieht dann vollkommen über die Tastatur. Die Eingabe einer Formel beginnt mit ^[ (Esc). Sie kann jede Funk- tion(siehe Kapitel 4.4) und Ausdrücke mit »+« (Addition), »-« (Sub- traktion), »*« (Multiplikation), »/« (Division), »^« (Potenz), »=«, »<«, »>«, »<=«, »>=« und »<>« (Vergleiche, 1 wenn Wahr, 0 wenn Fal- sch), »(« und »)« enthalten. Als Argumente sind Zellen, Variablen, Zahlen und Funktionen möglich. In der Formel dürfen als Zeichen nur die oben genannten Operatoren und der Dezimalpunkt (».«) und das »E« für Zahlen verwendet werden. Selbstverständlich sind auch die Ziffern Null bis Neun erlaubt und die Großbuchstaben »A« bis »Z« und »!« für Zahlen bzw. Zellbezeich- nungen und Funktionsnamen und jedes Zeichen für Variablen und Namen für Zellen und Bereiche. Außerdem ist in Mehrargumentfunktionen (s. unten) das »#«-Zeichen als Argumenttrennzeichen erlaubt. Werden verbotene Zeichen oder erlaubte Zeichen an falschen Stellen verwendet, so gibt es mit Sicherheit eine Fehlermeldung (s. Anhang A). Es muß insbesondere auf den korrekten Syntax der Zahlen (Dezimal- punkt!, wissenschaftliche Schreibweise) der Zellbezeichnungen und Variablen sowie natürlich der Funktionen geachtet werden. Ein »#«-Zeichen darf nur in Mehrargumentfunktionen auftreten! Es muß auch darauf geachtet werden, daß vor einer offenen Klammer (»(«) und nach einer geschlossenen Klammer (»)«) ein Operator (oder eine gleiche Klammer) stehen muß! Ebenso muß jede Klammer wieder geschlossen (Jede Funktion muß mit einer geschlossenen Klammer (»)«) abgeschlossen werden) werden und es dürfen auch keine Klammern zuviel geschlossen werden! Die Verschachtelungstiefe für Klammerausdrücke ist 15, das heißt das nur 15 Klammern gleichzeitig geöffnet sein dürfen! Die Funk- tionen gelten auch als Klammer! Wird eine mathematisch nicht definierte Rechenoperation (Division durch Null, Wurzel aus einer negativen Zahl, Logarithmus aus Null oder einer negativen Zahl) verlangt, dann gibt es eine entsprechen- de Fehlermeldung. Sollte nun tatsächlich bei der Berechnung einer Zelle ein Fehler auftreten, dann erscheint in der Zelle ein Fehler-Text, anstatt eines Ergebnisses. Tritt dies bei einer Neuberechnung des Arbeitsblattes ein, so wird die Berechnung fortgesetzt. Es können folgende Fehlertexte auftreten: Syntax! -In der Formel wurde der Syntax einer Funktion nicht beachtet, die Klammersetzung ist fehlerhaft oder es wurde ein verbotenes Zeichen verwendet. Bereich! -Eine Bereichsangabe ist Fehlerhaft. Meistens wurde auf eine Zelle außerhalb des Arbeitsblattes zugegriffen oder der Syntax einer Funktion (Argumenttyp)wurde nicht beach- tet. Überlauf!-Der Zahlenbereich des verwendeten Typs (Boolean, Datum, Zeit, etc.) wurde verlassen. Typ! -Es wurde eine Text-Formel verwendet, wo eine Zahl erwar- tet wird oder umgekehrt. (siehe Kapitel 4.3) NichtDef!-Es wurde eine mathematisch nicht definierte Operation durchgeführt. DIV0! -Es wurde durch Null dividiert. Name! -Es wurde ein nicht definierter Bereichs- oder Zellname verwendet. Kalkulieren mit StarAm Plan - Eingabe von Formeln 36 Funktion!-Es wurde eine nicht definierte Benutzerfunktion verwendet NV! -Nicht verfügbar. Es wurde auf eine Zelle zugegriffen, die den Fehler NV! enthält. Die Funktionen werden im Kapitel 4.4 besprochen. Im folgenden Kapitel geht es um Zell- und Bereichsbezeichnungen, Variablen und Bereichnamen. Es besteht auch die Möglichkeit Formeln ausschließlich mit der Maus einzugeben. Dazu muß das »Rechnen«-Menü verwendet werden. Es wird dann ein Fenster geöffnet, in dem Schalter für alle bei Formeln er- laubten Zeichen, für eine Zellenangabe und für eine Bereichsangabe, sowie für Variablen, Namen und Benutzer-Funktionen vorhanden sind. Unter »Eingabe:« befindet sich die Eingabezeile. Sie beginnt mit der Zelle, für die die Eingabe ist, gefolgt von einem Gleichheits- zeichen. Wurde das Fenster, mit »Bearbeiten« geöffnet, dann steht nach dem Gleichheitszeichen der alte Inhalt der Zelle, es sei den, es hat sich dabei nicht um eine Formel gehandelt, dann befindet sich dort nur ein invertiertes »[« für »Esc«. Wurde ein anderer Me- nüpunkt verwendet, dann folgt dem Gleichheitszeichen der Name der gewählten Funktion mit einer geöffneten Klammer (»(«). Wird der Schalter eines Zeichens angeklickt, dann wird dieses Zei- chen an der Cursorposition eingefügt. Durch Anklicken von »Zelle« wird der Name der aktuellen Zelle eingefügt. Dasselbe gilt für den aktuellen Bereich mit dem Schalter »Bereich«. Die aktuelle Zelle und der aktuelle Bereich können wie in Kapitel 2 beschrieben geändert werden. Wählt man aus dem Menü »Rechnen« eine Funktion aus, dann wird deren Name mit geöffneter Klammer (»(«) eingefügt. Wird während der Menüauswahl die Taste »Help« gedrückt, so wird zusätzlich eine Kurzbeschreibung des Syntax der Funktion eingefügt. Der Name des Arguments bezeichnet den Inhalt, z.B. die Laufzeit. In eckigen Klammern (»[«, »]«) wird der Typ des Arguments angegeben. Wenn mehrere Typen möglich sind, so sind sie durch das Zeichen »|« getrennt. Folgende Typen sind möglich: Z - Eine Zellbezeichnung, z.B. B12 B - Eine Bereichsbezeichnung, z.B. B5-C14 N - Ein Zell- oder Bereichsname, z.B. &1991 V - Eine Variable, z.B. %StdKost A - Ein beliebiger berechenbarer Ausdruck T - Eine Text-Formel Betätigt man den Schalter »Variable«, »Name« oder »Funktion«, dann erscheint ein Fenster mit einer Liste aller verfügbaren Variablen, Namen bzw. Benutzer-Funktionen. Wenn man eine Variable, einen Namen oder eine Benutzer-Funktion auswählt, dann wird diese Variable, dieser Name bzw. diese Benutzer-Funktion eingefügt. Der Schalter »Testen« wird weiter unten erklärt. Durch Anklicken von »Abbruch« wird die Eingabe abgebrochen.Der alte Inhalt bleibt erhalten. Mit »OK« wird die Eingabe normal beendet. »StarAm Plan« bietet eine eingebaute Taschenrechner-Funktion. Wenn Sie bei der Eingabe einer Formel einen Teil der Formel mit dem Zeichen »|« begrenzen (am Anfang und Ende), dann wird dieser Teil der Formel bei der Berechnung der Formel durch seinen Wert in der Formel ersetzt. Es wird dann anschließend automatisch wieder in den Eingabe-Modus geschaltet, das heißt, die Eingabezeile ist aktiv bzw. das »Rechnen«-Fenster bleibt geöffnet. Der Inhalt der Zelle in der diese Eingabe gemacht wird, wird erst verändert, wenn keine in »|« eingeschlossenen Bereiche in der Formel mehr existieren. Kalkulieren mit StarAm Plan - Zellnamen/Variablen 37 »StarAm Plan« bietet auch die Möglichkeit Formeln auszutesten. Dies funktioniert ähnlich dem Taschenrechner, ist aber nur im »Rechnen«-Fenster (öffnen mit »Rechnen/Bearbeiten« oder »Amiga«- »Esc«) möglich. Es muß der zu testende Ausdruck vom »?«-Zeichen begrenzt werden. Anschließend müssen Sie statt des Anklickens von »OK« den Schalter »Testen« oder die Taste »Help« bei aktiver Einga- bezeile betätigen. Das Ergebnis der markierten Formel (auch Fehler) wird neben dem Schalter »Testen« angegeben. Wenn Sie »OK« betätigen, bevor Sie die »?« Zeichen entfernt haben, dann erscheint eine Fehlermeldung. Sie sollten daher entweder die Zeichen wieder entfernen oder die Funktion mit »Abbruch« verlassen! 4.2 Verwendung von Zellnamen und Variablen In Formeln können Bereiche, Zellen und Variablen angegeben werden. Die Bereiche bestehen aus zwei Zellen, die durch einen »-« voneinander getrennt sind. Bei der ersten Zelle handelt es sich um die linke, obere Zelle und bei der zweiten um die rechte, untere Zelle des Bereichs. Die zweite Zelle darf nicht in einer früheren Spalte oder früheren Zeile als die erste Zelle sein! Eine Zellbezeichnung besteht aus bis zu 8 Zeichen. Das erste (oder die ersten beiden bzw. drei) gibt die Spalte auf dem Arbeitsblatt an (A-ZZZ) und die anderen die Zeile auf dem Arbeitsblatt (1-32766). Die Buchstaben dürfen in der Eingabezeile und im »Rechnen«-Fenster auch kleingeschrieben angegeben werden. Sie werden automatisch in Großbuchstaben umgewandelt. Beispiele für Zellbezeichnungen: A56 CH23 AA124 Beispiele für Bereiche: A56-D135 CH23-CH44 AA124-DA135 Nicht erlaubt sind (Beispiele): A56-A12 CH23-CI11 AA124-Z135 AG103-H11 Relative Addressierung von Zellen ist nicht möglich. Wenn aber der Relokalisierungsmodus der Bearbeiten-Befehle eingeschaltet ist, dann werden die Spalten- und Zeilenangaben bei Bewegungen der Formeln entsprechend der Bewegung verändert. Kalkulieren mit StarAm Plan - Zellnamen/Variablen/Text-Formeln 38 Beispiel: Eine Formel mit der Zellangabe CH23 wird um 3 Spalten nach rechts und um 6 Zeilen nach unten verschoben. Die Zellangabe wird dann in CK29 geändert. Diese Veränderung kann durch ein »!« nach der Zel- langabe verhindert werden. Die Angabe CH23! würde in der zweiten Zelle auch CH23! sein. Dies gilt auch in Bereichangaben: CH23!-CH24! bleibt. CH23-CH24! würde bei obigen Beispiel zu CK29- CH24! (Dies würde diesen Bereich ungültig machen, da die zweite Bezeichnung die linke obere Ecke angibt! Es kann also zu Komplikationen kommen, wenn nicht der gesamte Bereich als nicht änderbar deklariert wird.) Zellen und Bereiche können einen Namen zugewiesen bekommen. Dazu stehen Befehle im »Rechnen«-Menü (siehe Kapitel 3.4) zur Verfügung. So ein Name darf jedes Zeichen außer den in Kapitel 4.1 genannten Operatoren, Klammern, »#« und ».« enthalten und muß mit dem Zeichen »&« beginnen. Es wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden, das heißt, daß »&EiN beiSPIEL« und »&ein beispiel nicht identisch sind. Solche Namen dürfen überall dort in Formeln auftauchen, wo auch Zell- oder Bereichsbezeichnungen verwendet werden dürfen. Es gibt einen vordefinierten Bereichsnamen. Er heißt »&Blatt« und meint immer das gesamte Arbeitsblatt. Anstelle von Zellen und Bereichen können auch Variablen verwendet werden. Diese können über das »Rechnen«-Menü (siehe Kapitel 3.4) deklariert und auch nachträglich mit Werten belegt werden. Eine Deklaration über das »Rechnen«-Menü ist aber nicht notwendig! Sie können Variablen auch einfach im Arbeitsblatt verwenden. Den Variblen können mit der Funktion ZWN(VAR#AUSDR) Werte zugewiesen werden. Dabei muß VAR durch eine Variable ersetzt werden. AUSDR muß ein beliebiger berechenbarer Ausdruck sein. Die Variable hat dann bis zur nächsten Wert-Zuweisung den ihr zugewiesenen Wert. Wird auf eine Variable zugegriffen, bevor sie einen Wert zugewiesen bekommen hat, erhält man 0. Die Funktion ZWN() übergibt den Wert der Variable nach der Zuwei- sung. Ein Variablen-Name darf jedes Zeichen außer den in Kapitel 4.1 genannten Operatoren, Klammern und »#« enthalten und muß mit dem Zeichen »%« beginnen. Es wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden, das heißt, daß »%EiNe varIABLE« und »%eine variable« nicht identisch sind. Es gibt drei vordefinierte Variablen, deren Wert nicht veränderbar ist. Es handelt sich um die Variable »%Pi« mit dem Wert "Pi", die Variable »%Wahr« mit dem Wert 1 und die Variable »%Falsch« mit dem Wert 0. Es gibt auch die Möglichkeit Zeichenketten-Variablen zu definieren. Sie unterscheiden sich von den "normalen" Variablen durch das »$«-Zeichen statt dem »%«-Zeichen am Anfang. 4.3 Benutzung von Text-Formeln StarAm Plan bietet auch die Möglichkeit, Zeichenketten (Texte) zu verarbeiten. Dies geschieht in Text-Formeln. Eine Text-Formel mu mit einer Text-Konstanten, die in »"« eingeschlossen ist beginnen. Wenn Sie dies vergessen, dann wird die Eingabe als Zahl, Datum, Zeit oder Text-Konstante interpretiert. Kalkulieren mit StarAm Plan - Text-Formeln / Die Funktionen 39 Text-Formeln erlauben zum einen Zahlen, Zeiten oder Daten als Text einzugeben (Beispiel: "12.45" ergibt den Text 12.45 und nicht die Zahl 12,45), zum anderen sind die Text-Funktionen (siehe Kapitel 4.4.9) verwendbar. Wenn Sie Text-Funktionen verwenden, dann sollten Sie die führende Text-Konstante nicht vergessen: »""+$ZCN(65)« ergibt »A«, »$ZCN(65) ergibt »$ZCN(65)«! Aber dies ist nicht nötig, wenn Sie die Text-Funktion als Parameter einer anderen Funktion verwenden. Beispiel:»ASC(""+$ZCN(65))« ergibt wie »ASC($ZCN(65))« den Wert 65. Wie im obigen Beispiel schon benutzt, werden Teilzeichenketten über das »+«-Zeichen verknüpft. Andere Operatoren gibt es nicht. Eine in »"« eingeschlossene Zeichenkette darf jedes Zeichen enthalten, auch das »"« Zeichen! Es gibt aber eine Einschränkung. Die Zeichenkombinationen »"+«, »")« und »"#« sind nicht erlaubt, da diese die Zeichenkette abschließen! Sie müssen in einem solchen Fall die Zeichenkette in zwei Zeichenketten trennen und mit »+« verknüpfen: »"""+"+"« bzw. »"""+")"« bzw. »"""+"#"«. Die in Kapitel 4.4.9 beschriebenen Funktionen, die einen Text zurückgeben beginnen alle mit dem »$«-Zeichen. Wenn ein Argument keine Zeichenkette sein muß, dann muß es ein beliebiger zu berechnender Ausdruck sein. Sie können also in Text-Formeln auch andere Funktionen verwenden, wenn auch nur bei bestimmenten Argumenten bestimmter Funktionen. Die Funktionen, die einen Wert zurückgeben, können ganz normal in Formeln verwendet werden. So ist in "normalen" Formeln auch die Verwendung von Text-Formeln möglich, wenn auch nur als Argumente bei bestimmten Funktionen. Die in "normalen" Formeln verwendbaren Funktionen »WNN()«, »FRB() und »STL()« sind auch als Text-Funktionen vorhanden (mit »$«). Die Ergebnis-Argumente (2 und 3) der Wenn-Funktion müssen aber dann Zeichenketten sein. Die beiden anderen Funktionen geben in einer Text-Formel automatisch »""« statt einer Null zurück. Der Fehler »Typ!« wird zurückgegeben, wenn statt einer Zeichenkette eine Zahl oder statt einer Zahl eine Zeichenkette übergeben wird. Die Funktion »$ZWN()« funktioniert mit Text-Variablen wie »ZWN()«. 4.4 Die Funktionen Das Programm kennt drei Arten von Funktionen. Die erste Art bezeichne ich als Einargumentfunktionen. Es können keine Bereichsangaben gemacht werden (würde als Subtraktion aufgefaßt werden). Dafür ist aber jeder in Kapitel 4.1 erlaubte Ausdruck möglich. Auch eine Schachtelung von Einargumentfunktionen ist möglich, und auch Mehrargumentfunktionen können verwendet werden. Die zweite Art sind Mehrargumentfunktionen mit auschließlich Zell-, Bereichsangaben oder Variablen als Argumente. Hierzu gehören alle statistischen und finanzmathematischen sowie einige Such- Funktionen und die Funktion »PKT«. Die dritte Art sind eine Mischung aus den ersten beiden Arten. Es sind Mehrargumentfunktionen, die bei einem oder mehreren Argumenten jeden beliebigen Ausdruck übergeben bekommen dürfen. Hierzu gehören eine Reihe von Funktionen, unter anderem sämtliche logischen Funktionen außer »NIT«. Kalkulieren mit StarAm Plan - Die Funktionen 40 Für den Syntax der Mehrargumentfunktionen gilt: Werden zuviele Argumente übergeben, werden diese unterschlagen. Werden zuwenig oder falsche Argumente (Ein Bereich, wo nur eine Zelle angegeben werden darf, dasselbe umgekehrt oder die Angabe einer Zahl, wenn keine erlaubt ist) übergeben, dann gibt es eine Fehlermeldung. Wird ein Bereich angegeben, wo eine Zahl erwartet wird, dann wird der Bereich als Subtraktion aufgefaßt! Wenn keine andere Aussage bei der Funktion gemacht wird, dann gilt, daß sich Zell-, Bereichsangaben und Variablen beliebig abwechseln können. Außer diesen sind dann aber keine Ausdrücke als Argumente erlaubt! Bei den Funktionen, wo diese Aussage nicht gilt, wird darauf hingewiesen. Die Argumente müssen mit dem Zeichen »#« getrennt werden. Bei den sonstigen Funktionen gibt es Besonderheiten, die bei den Funktionen besprochen werden. Eine Besonderheit sind die Text-Funktionen, sie erwarten eine Text- Formel als Argument und/oder geben einen Text zurück. Letztere beginnen zum besseren Erkennen alle mit dem »$«-Zeichen! 4.4.1 Statistische Funktionen Addieren: Die angegebenen Bereiche, Zellen und Variablen werden addiert. Funktion: SUM(VAR1#VAR2#...) Durchschnitt: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird der Durchschnittswert errechnet. Funktion: DST(VAR1#VAR2#...) Durchschnitt ohne Null: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird der Durchschnittswert errechnet, dabei werden leere oder mit dem Wert Null belegte Zellen ausgelassen. Funktion: DON(VAR1#VAR2#...) Mittelwert: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird der Mittelwert zwischen dem größten und dem kleinsten Wert gebildet. Funktion: MIT(VAR1#VAR2#...) Median: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird der Median gebildet. Funktion: MED(VAR1#VAR2#...) Abw. v. Durch.: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird die durchschnittliche Abweichung vom Durchschnitt errechnet. Die Abweichung ist immer positiv! Funktion: DAD(VAR1#VAR2#...) Abw. v. Mittelw.: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird die durchschnittliche Abweichnung vom Mittelwert gebildet. Die Abwei- chung ist immer positiv. Funktion: DAM(VAR1#VAR2#...) Kalkulieren mit StarAm Plan - Die Funktionen 41 Standard Abweichnung (n-1): Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird die Standard-Abweichung mit n-1 gebildet. Funktion: STA(VAR1#VAR2#...) Standard Abweichnung (n): Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird die Standard-Abweichung mit n gebildet. Funktion: STN(VAR1#VAR2#...) Varianz (n-1): Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird die Varianz mit n-1 gebildet. Funktion: VAR(VAR1#VAR2#...) Varianz (n): Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird die Varianz mit n gebildet. Funktion: VRN(VAR1#VAR2#...) Rang: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen (ab VAR) wird der Rang von ZELLE (Zelle oder Variable) übergeben. Funktion: RNG(ZELLE#VAR#...) Höchstwert: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird der höchste Wert herausgesucht. Funktion: HWT(VAR1#VAR2#...) Tiefstwert: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird der tiefste Wert herausgesucht. Funktion: TWT(VAR1#VAR2#...) Grundwert: Es wird der Grundwert aus dem in VAR1 (Zelle oder Variable) anzugebenen Prozent- wert und dem in VAR2 (Zelle oder Variable) anzugebenen Prozentsatz errechnet (G=P*100/p). Funktion: GWT(VAR1#VAR2) Prozentwert: Es wird der Prozentwert aus dem in VAR1 (Zelle oder Variable) anzugebenen Grund- wert und dem in VAR2 (Zelle oder Variable) anzugebenen Prozentsatz errechnet (P=G*p/100). Funktion: PWT(VAR1#VAR2) Prozentsatz: Es wird der Prozentsatz aus dem in VAR1 (Zelle oder Variable) anzgebenen Prozent- wert und dem in VAR2 (Zelle oder Variable) anzugeben Grundwert errechnet (p=P*100/G). Funktion: PSZ(VAR1#VAR2) Anz. Nicht-Null: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird die Anzahl der Zellen übergeben, die nicht leer und nicht mit dem Wert Null belegt sind. Funktion: ANN(VAR1#VAR2#...) Kalkulieren mit StarAm Plan - Die Funktionen 42 Anz. Nicht-Leer: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen wird die Anzahl der Zellen übergeben, die nicht leer und nicht Text sind. Im gegensatz zu ANN() werden fehlerhafte oder mit Null belegte Zellen mitgezählt. Funktion: ANL(VAR1#VAR2#...) Anz. gleich: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen (ab VAR) wird die Anzahl der Zellen übergeben, die mit dem gleichen Wert belegt sind wie ZELLE (Zelle oder Variable). Funktion: AGL(ZELLE#VAR#...) Anz. kleiner: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen (ab VAR) wird die Anzahl der Zellen übergeben, die mit einem kleineren Wert belegt sind als wie ZELLE (Zelle oder Variable). Funktion: AKL(ZELLE#VAR#...) Anz. größer: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen oder Variablen (ab VAR) wird die Anzahl der Zellen übergeben, die mit einem größeren Wert belegt sind als wie ZELLE (Zelle oder Variable). Funktion: AGR(ZELLE#VAR#...) 4.4.2 Suchfunktionen Suche gleich: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen (ab VAR) wird die Nummer der ersten Zelle übergeben, die mit dem gleichen Wert belegt ist als wie ZELLE (Zelle oder Variable). Funktion: SGL(ZELLE#VAR#...) Suche kleiner: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen (ab VAR) wird die Nummer der ersten Zelle übergeben, die mit einem kleineren Wert belegt ist als wie ZELLE (Zelle oder Variable). Funktion: SKL(ZELLE#VAR#...) Suche größer: Aus den angegebenen Bereichen, Zellen und Variablen (ab VAR) wird die Nummer der ersten Zelle übergeben, die mit einem größeren Wert belegt ist als wie ZELLE (Zelle oder Variable). Funktion: SGR(ZELLE#VAR#...) Wähle: Es wird der Wert der Zelle übergeben, die an der Stelle in den angegebenen Zellen, Bereichen und Variablen (ab VAR) vorkommt, die in ZELLE (Zelle oder Variable) steht. Funktion: WAL(ZELLE#VAR#...) Index: Es wird der Inhalt der mit VAR1 (Spalte) und VAR2 (Zeile) angegebenen Zelle aus dem Bereich BEREICH (relativ zum Bereich) übergeben. VAR1 und VAR2 dürfen beliebige Ausdrücke sein. Funktion: IDX(BEREICH#VAR1#VAR2) Kalkulieren mit StarAm Plan - Die Funktionen 43 Spaltenverweis: Es wird die erste Spalte des Bereichs BEREICH nach dem Wert VAR1 (beliebiger Ausdruck) durchsucht und dann der Inhalt der Zelle übergeben, die sich VAR2 (beliebiger Ausrdruck) Zellen weiter rechts befindet. Funktion: SVS(VAR1#BEREICH#VAR2) Zeilenverweis: Es wird die erste Zeile des Bereichs BEREICH nach dem Wert VAR1 (beliebiger Ausdruck) durchsucht und dann der Inhalt der Zelle übergeben, die sich VAR2 (beliebiger Ausrdruck) Zellen weiter unten befindet. Funktion: ZVS(VAR1#BEREICH#VAR2) Verweis: Es wird der Bereich BEREICH1 nach dem Wert VAR (beliebiger Ausdruck) durchsucht und dann der Inhalt der Zelle übergeben, die sich an gleicher Position im Bereich BEREICH2 befindet. BEREICH1 und BEREICH2 dürfen nur eine Spalte oder Zeile umfassen und müssen gleichviele Zellen groß sein. Funktion: VWS(VAR#BEREICH1#BEREICH2) 4.4.3 Finanzmathematische Funktionen Degressive Abschreibung: Berechnet den Buchungswert der degressiven Abschreibung. VAR1 muß die Kosten, VAR2 den Abschreibungssatz und VAR3 die Anzahl der Perioden enthalten. VAR1, VAR2 und VAR3 müssen Zellen oder Variablen sein. Funktion: GDA(VAR1#VAR2#VAR3) Liniare Abschreibung: Berechnet Buchungswert der linearen Abschreibung. VAR1 muß die Kosten, VAR2 den Abschreibungssatz und VAR3 die Anzahl der Perioden enthalten. VAR1, VAR2 und VAR3 müssen Zellen oder Variablen sein. Funktion: LIA(VAR1#VAR2#VAR3) Aktueller Wert: Berechnet den aktuellen Wert beim Ratensparen. VAR1 muß die Rate, VAR2 den Zinssatz und VAR3 die Anzahl der Perioden enthalten. VAR1, VAR2 und VAR3 müssen Zellen oder Variablen sein. Funktion: AWT(VAR1#VAR2#VAR3) Anzahl Perioden: Berechnet die Anzahl der Zahlungsperioden (Annuität). VAR1 muß die Zahlung, VAR2 den Zukunftswert und VAR3 den Zinssatz enthalten. VAR1, VAR2 und VAR3 müssen Zellen oder Variablen sein. Funktion: ANN(VAR1#VAR2#VAR3) Laufzeit: Berechnet die Laufzeit bis zum Zukunftswert VAR2. VAR1 muß den aktuellen Wert und VAR3 den Zinssatz enthalten. VAR1, VAR2 und VAR3 müssen Zellen oder Variablen sein. Funktion: LFZ(VAR1#VAR2#VAR3) Kalkulieren mit StarAm Plan - Die Funktionen 44 Aktueller Nettowert: Berechnet den aktuellen Nettowert mit dem Zinsatz ZELLE (Zelle oder Variable) aus den nachfolgenden Zellen, Bereichen und Variablen. Funktion: ANW(ZELLE#VAR#...) Jährliche Tilgungsrate: Berechnet die jährliche Tilgungsrate. VAR1 muß die Schuld, VAR2 den Zinssatz und VAR3 die Anzahl der Perioden enthalten. VAR1, VAR2 und VAR3 müssen Zellen oder Variablen sein. Funktion: JTR(VAR1#VAR2#VAR3) Zinssatz: Berechnet den Zinssatz. VAR1 muß den Zukunftswert, VAR2 den aktuellen Wert und VAR3 die Anzahl der Perioden enthalten. VAR1, VAR2 und VAR3 müssen Zellen oder Variablen sein. Funktion: ZSS(VAR1#VAR2#VAR3) Zukünftiger Wert: Berechnet den zukünftigen Wert. VAR1 muß die Rate, VAR2 den Zinssatz und VAR3 die Anzahl der Perioden enthalten. VAR1, VAR2 und VAR3 müssen Zellen oder Variablen sein. Funktion: ZWT(VAR1#VAR2#VAR3) Endwert: Berechnet den Endwert des Anfangskapitals VAR1. VAR2 muß den Zinssatz und VAR3 die Anzahl der Perioden enthalten. VAR1, VAR2 und VAR3 müssen Zellen oder Variablen sein. Funktion: EWT(VAR1#VAR2#VAR3) Jetziger Wert: Berechnet Barwert des fälligen Kapitals VAR1. VAR2 muß den Zinsatz und VAR3 die Anzahl der Perioden enthalten. VAR1, VAR2 und VAR3 müssen Zellen oder Variablen sein. Funktion: BWT(VAR1#VAR2#VAR3) 4.4.4 Exponential- und Logorithmus-Funktionen Logarithmus: Es wird der Logarithmus zu Basis VAR1 (beliebiger Ausdruck) von VAR2 (beliebiger Ausdruck) berechnet. Funktion: LGB(VAR1#VAR2) Logarithmus naturales: Es wird der natürliche Logarithmus (Basis ist »e«) von VAR(beliebi- ger Ausdruck) berechnet. Funktion: LGN(VAR) Dekadischer Logarithmus: Es wird der Logarithmus zur Basis 10 von VAR (beliebiger Ausdruck) berechnet. Funktion: LOG(VAR) e^x: Es wird »e« (Eulersche Zahl: 2,718281827..) mit x potenziert (e^x). VAR darf ein beliebiger Ausdruck sein. Funktion: EXP(VAR) Kalkulieren mit StarAm Plan - Die Funktionen 45 Wurzel: Es wird die Quadratwurzel von VAR (beliebiger Ausdruck) berechnet. Funktion: QWZ(VAR) 4.4.5 Trigon. und Hyperb.-Funktionen Sinus: Es wird der Sinus von VAR (beliebiger Ausdruck) berechnet. VAR muß in der Einheit Radiant angegeben werden. Zur Umrechnung von Ra- diant- und Gradzahlen gibt es zwei Funktionen (s. unten). Funktion: SIN(VAR) Cosinus: Es wird der Cosinus von VAR (beliebiger Ausdruck) berechnet. VAR muß in der Einheit Radiant angegeben werden. Zur Umrechnung von Ra- diant- und Gradzahlen gibt es zwei Funktionen (s. unten). Funktion: COS(VAR) Tangens: Es wird der Tangens von VAR (beliebiger Ausdruck) berechnet. VAR muß in der Einheit Radiant angegeben werden. Zur Umrechnung von Ra- diant- und Gradzahlen gibt es zwei Funktionen (s. unten). Funktion: TAN(VAR) Arcussinus: Es wird der Arcussinus von VAR (beliebiger Ausdruck) berechnet. Das Ergebnis ist in Radiant. Zur Umrechnung von Radiant- und Gradzahlen gibt es zwei Funktionen (s. unten). Funktion: ASN(VAR) Arcuscosinus: Es wird der Arcuscosinus von VAR (beliebiger Ausdruck) berechnet. Das Ergebnis ist in Radiant. Zur Umrechnung von Radiant- und Grad- zahlen gibt es zwei Funktionen (s. unten). Funktion: ACS(VAR) Arcustangens: Es wird der Arcustangens von VAR (beliebiger Ausdruck) berechnet. Das Ergebnis ist in Radiant. Zur Umrechnung von Radiant- und Grad- zahlen gibt es zwei Funktionen (s. unten). Funktion: ATN(VAR) Sin. hyperb.: Es wird der Sinus hyperbolicus von VAR (beliebiger Ausdruck) ber- echnet. Funktion: SNH(VAR) Cos. hyperb.: Es wird der Cosinus hyperbolicus von VAR (beliebiger Ausdruck) ber- echnet. Funktion: CSH(VAR) Tan. hyperb.: Es wird der Tangens hyperbolicus von VAR (beliebiger Ausdruck) ber- echnet. Funktion: TNH(VAR) Kalkulieren mit StarAm Plan - Die Funktionen 46 Ar.Sin.hyp.: Es wird der Area Sinus von VAR (beliebiger Ausdruck) berechnet. Funktion: ASH(VAR) Ar.Cos.hyp.: Es wird der Area Cosinus von VAR (beliebiger Ausdruck) berechnet. Funktion: ACH(VAR) Ar.Tan.hyp.: Es wird der Area Tangens von VAR (beliebiger Ausdruck) berechnet. Funktion: ATH(VAR) Radiant: Es wird VAR (beliebiger Ausdruck) von Grad in Radiant umgerechnet. Funktion: GZR(VAR) Grad: Es wird VAR (beliebiger Ausdruck) von Radiant in Grad umgerechnet. Funktion: RZG(VAR) 4.4.6 Mathematische Funktionen Produkt: Es wird das Produkt aus allen angegebenen Zellen, Bereichen und Variablen berechnet. Funktion: PKT(VAR1#VAR2#...) Fakultät: Es wird die Fakultät von VAR (beliebiger Ausdruck) berechnet. Funk- tion: FAK(VAR) Betrag: Es wird der Betrag (Absolutwert) von VAR (beliebiger Ausdruck) übergeben. Funktion: ABS(VAR) Vorzeichen: Es wird das Vorzeichen von VAR (beliebiger Ausdruck) in Form von -1, 0 oder +1 übergeben. Funktion: VZN(VAR) Ganzzahl: Es wird die größte Ganzzahl übergeben, die kleiner oder gleich VAR (beliebiger Ausdruck) ist. Funktion: GAZ(VAR) Runden: Es wird eine Zahl übergeben, die durch runden auf VAR2 Stellen aus VAR1 entsteht. VAR1 und VAR2 sind beliebige Ausdrücke. VAR2 ist optional, wird es weggelassen, wird eine Ganzzahl erzeugt. x.5 wird abgerundet! Funktion: RGZ(VAR1#VAR2) RGZ(VAR1) Kalkulieren mit StarAm Plan - Die Funktionen 47 Abschneiden: Es wird eine Zahl übergeben, die durch abschneiden der Stellen nach VAR2 aus VAR1 entsteht. VAR1 und VAR2 sind beliebige Ausdrücke. VAR2 ist optional, wird es weggelassen, wird eine Ganzzahl erzeugt. Funktion: FST(VAR1#VAR2) FST(VAR1) Divisions-Rest: Es wird der Rest der Division von VAR1 durch VAR2 übergeben. VAR1 und VAR2 sind beliebige Ausdrücke. Funktion: MOD(VAR1#VAR2) Quersumme: Es wird die Quersumme von VAR (beliebiger Ausdruck) berechnet. Funktion: QSM(VAR) 4.4.7 Logische Funktionen Und: Logisches Und von VAR1 und VAR2 (boolscher Ausdruck, d.h. 0 oder 1). Funktion: UND(VAR1#VAR2) Oder: Logisches Oder von VAR1 und VAR2 (boolscher Ausdruck, d.h. 0 oder 1). Funktion: ODR(VAR1#VAR2) Exkl. Oder: Logisches Exkl. Oder von VAR1 und VAR2 (boolscher Ausdruck, d.h. 0 oder 1). Funktion: XOR(VAR1#VAR2) Äquivalenz: Logische Äquivalenz von VAR1 und VAR2 (boolscher Ausdruck, d.h. 0 oder 1). Funktion: AQV(VAR1#VAR2) Nicht: Logisches Komplement von VAR (boolscher Ausdruck, d.h. 0 oder 1). Funktion: NIT(VAR) 4.4.8 Datum- und Zeitfunktionen Datum: Aus dem angegebenen Jahr (VAR1), dem angegebenen Monat (VAR2) und dem angegebenen Tag (VAR3) wird der Wert des damit angegebenen Datums ausgerechnet. Ist die Zelle vom Typ Datum, dann wird das Datum angezeigt. VAR1, VAR2 und VAR3 können beliebige Ausdrücke sein. Funktion: DAT(VAR1#VAR2#VAR3) Kalkulieren mit StarAm Plan - Die Funktionen 48 Uhrzeit: Aus den angegebenen Stunden (VAR1), den angegebenen Minuten (VAR2) und den angebenen Sekunden (VAR3) wird der Wert der damit angegbenen Uhrzeit ausgerechnet. Ist die Zelle vom Typ Zeit, dann wird die Zeit angezeigt. VAR1, VAR2 und VAR3 können beliebige Ausdrücke sein. Funktion: UZT(VAR1#VAR2#VAR3) Tag: Es wird der Tag im Monat des angegebenen Datums (VAR, Datumswert, beliebiger Ausdruck) ausgegeben. Funktion: TAG(VAR) Monat: Es wird der Monat im Jahr des angegebenen Datums (VAR, Datumswert, beliebiger Ausdruck) ausgegeben. Funktion: MON(VAR) Jahr: Es wird das Jahr des angegebenen Datums (VAR, Datumswert, beliebiger Ausdruck) ausgegeben. Funktion: JAR(VAR) Wochentag: Es wird der Wochentag des angegebenen Datums (VAR, Datumswert, beliebiger Ausdruck) ausgegeben. Funktion: WTG(VAR) Heute: Es wird der Datumswert des heutigen Datums ausgegeben. Funktion: HTE() Stunde: Es wird die Stunde der angegebenen Uhrzeit (VAR, Zeitwert, beliebiger Ausdruck) ausgegeben. Funktion: STD(VAR) Minute: Es wird die Minute der angegebenen Uhrzeit (VAR, Zeitwert, beliebiger Ausdruck) ausgegeben. Funktion: MIN(VAR) Sekunde: Es wird die Sekunde der angegebenen Uhrzeit (VAR, Zeitwert, beliebiger Ausdruck) ausgegeben. Funktion: SEK(VAR) Nun: Es wird der Zeitwert der momentanen Uhrzeit ausgegeben. Funktion: NUN(VAR) 4.4.9 Textfunktionen ASCII-Code: Es wird der ASCII-Code (ein Zahlenwert) des ersten Zeichens der Zeichenkette VAR übergeben. Funktion: ASC(VAR) Kalkulieren mit StarAm Plan - Die Funktionen 49 Zeichen: Es wird das Zeichen ausgegeben, dessen ASCII-Code in VAR angegeben wurde. VAR darf zwischen 0 und 255 liegen. Funktion: $ZCN(VAR) Text: Es wird der in VAR1 angegebene Wert auf die in VAR2 angegebenen Stellen gerundet. Wenn VAR2 Null ist, dann kann in VAR3 angegeben werden, welche Basis verwendet werden darf. Möglich sind als Basis 2 (binär), 8 (oktal), 10 (dezimal) und 16 (hexadezimal). Außerdem kann als Basis auch noch 1 angegeben werden. In diesem Fall ist die Darstellung dezimal in wissenschaftlicher Schreibweise. VAR3 kann auch weggelassen werden. Dann wird als Basis 10 angenommen. Funktion: $ZZT(VAR1#VAR2#VAR3) $ZZT(VAR1#VAR2) Zahl: Der Text in VAR1 wird in einen Zahlenwert umgewandelt. Wenn die Zahl nicht in dezimaler Schreibweise vorliegt, dann muß in VAR2 die Basis angegeben werden. Ist die Zahl dagegen in dezimaler Schreibweise, dann kann VAR2 weggelassen werden. Funktion: TZZ(VAR1#VAR2) TZZ(VAR1) Datum: Der Datumswert in VAR1 wird nach dem Format in VAR2 als Datumstext ausgegeben. Eine 1 bedeutet, daß Tag, Monat und Jahr, eine 2, daß Tag und Monat, eine 4, daß Monat und Jahr, eine 8, daß der Monat als Name und eine 16, daß der Monat als Namens-Abkürzung erscheint. Zur Mischung dieser Angaben, müssen die Zahlen addiert werden. Wenn VAR2 weggelassen wird, dann wird das Datum nach den Voreinstellungen formatiert. Funktion: $DTT(VAR1#VAR2) $DTT(VAR1) Zeit: Der Zeitwert in VAR1 wird nach dem Format in VAR2 als Zeittext ausgegeben. Eine 1 bedeutet, daß Stunde, Minute und Sekunde, eine 2, daß Stunde und Minute, eine 4, daß Minute und Sekunde und eine 8, daß die Einheiten h, min und s erscheinen. Zur Mischung dieser Angaben müssen die Zahlen addiert werden. Wenn VAR2 weggelassen wird, dann wird nach der Voreinstellung formatiert. Funktion: $ZTT(VAR1#VAR2) $ZTT(VAR1) Finden: Es wird der Text in VAR1 nach dem Vorkommen des Textes in VAR3 ab der in VAR2 angegebenen Position durchsucht. Es wird die Position des ersten gemeinsammen Zeichens (Zahlenwert) übergeben. Funktion: FND(VAR1#VAR2#VAR3) Finden2: Die Funktion ist identisch zu Finden, nur das Groß- und Kleinschreibung nicht unterschieden werden. Funktion: FNG(VAR1#VAR2#VAR3) Identisch: Wenn die Texte in VAR1 und VAR2 gleich sind, dann wird 1 (Wahr), ansonsten wird 0 (Falsch) zurückgegeben. Funktion: IDT(VAR1#VAR2) Kalkulieren mit StarAm Plan - Die Funktionen 50 Länge: Es wird die Länge des Textes (ein Zahlenwert) in VAR übergeben. Funktion: LNG(VAR) Groß: Der in VAR angegebene Text wird in Großbuchstaben umgewandelt. Funktion: $GRS(VAR) Klein: Der Text in VAR wird in Kleinbuchstaben umgewandelt. Funktion: $KLN(VAR) Kopiere: Es wird die in VAR3 angegebene Zeichenkette an die in VAR2 angegebene Position in der Zeichenkette VAR1 kopiert. Eventuell vorhandene Zeichen werden überschrieben. Funktion: $KPS(VAR1#VAR2#VAR3) Ersetzen: Es wird die in VAR3 angebene Anzahl der Zeichen des Textes in VAR1 ab der in VAR2 angebenen Stelle durch die gesamte Zeichenkette in VAR4 ersetzt. Liegt VAR2 hinter dem letzten Zeichen aus VAR1, dann wird VAR4 angehängt. Funktion: $ERS(VAR1#VAR2#VAR3#VAR4) Einfügen: Es wird die in VAR3 angegebene Zeichenkette an der in VAR2 angegebenen Position in VAR1 eingefügt. Eventuell vorhandene Zeichen werden nach hinten verschoben. Funktion: $EFG(VAR1#VAR2#VAR3) Löschen: Es werden ab der in VAR2 angegebenen Position die in VAR3 angegebene Anzahl Zeichen aus der Zeichenkette in VAR1 gelöscht. Funktion: $LSN(VAR1#VAR2#VAR3) Links: Der Anfang der in VAR1 angegebenen Zeichenkette wird übergeben. Die Länge wird mit VAR2 bestimmt. Funktion: $LNK(VAR1#VAR2) Rechts: Das Ende der in VAR1 angegebenen Zeichenkette wird übergeben. Die Länge wird mit VAR2 bestimmt. Funktion: $RCT(VAR1#VAR2) Teil: Es wird eine Zeichenfolge mit der in VAR3 angegebenen Länge ab der in VAR2 angegebenen Position aus dem in VAR1 angegebenen Text übergeben. Funktion: $TIL(VAR1#VAR2#VAR3) Wiederholen: Die Zeichenkette in VAR1 wird sooft wiederholt, wie in VAR2 angegeben. Funktion: $WDH(VAR1#VAR2) Kalkulieren mit StarAm Plan - Die Funktionen 51 4.4.10 Sonstige Funktionen Wenn...: Wenn VAR1 wahr ist, dann wird VAR2 berechnet, sonst wird VAR3 be- rechnet. VAR2 und VAR3 dürfen auch (gleichzeitig!) Text-Formeln sein. VAR1 muß ein boolscher Ausdruck sein, also 0 oder 1. Funk- tion: WNN(VAR1#VAR2#VAR3) $WNN(VAR1#VAR2#VAR3) Zuweisen: Der Variablen VAR1 wird der Ausdruck VAR2 zugewiesen. Handelt es sich bei VAR1 um eine Text-Variable, dann muß VAR2 eine Text-For- mel, ansonsten ein beliebiger berechenbarer Ausdruck sein. Der anschließende Inhalt von VAR1 wird übergeben. Funktion: ZWN(VAR1#VAR2) $ZWN(VAR1#VAR2) Zufall: Es wird eine Zufallszahl zwischen Null und Eins übergeben. Der Parameter ist unerheblich. Funktion: ZFL() Zufalls-Bereich: Es wird eine (ganze) Zufallszahl zwischen Null und dem ganzzahligen Teil von VAR (beliebiger Ausdruck) übergeben. Einen Würfel können Sie mit ZFB(5)+1 simulieren. Funktion: ZFB(VAR) Ist Leer: Es wird Eins zurückgegeben, wenn die Zelle VAR leer ist, sonst wird Null zurückgegeben. Funktion: ILR(VAR) Ist NV: Es wird Eins zurückgegeben, wenn die Zelle VAR den Fehler NV enthält, sonst wird Null zurückgegeben. Funktion: INV(VAR) Nicht Verfügbar(NV): Die Zelle bekommt den Fehler »NV!« (Nicht verfügbar). Funktion: NVB() Farbe: Die Zelle wird in der in VAR angegebenen Farbe dargestellt. Erlaubt sind die Zahlen 1 bis 7. Es wird der Wert Null oder der Text "" zu- rückgegeben. Sie sollte daher zu vorhandenen Werten oder Texten ad- diert werden. Funktion: FRB(VAR) $FRB(VAR) Stil: Die Zelle wird in dem in VAR angegebenen Stil dargestellt. 0 bedeutet normal, 1 bedeutet halbfett, 2 bedeutet unterstrichen, 4 bedeutet kursiv. Zur Mischung der Stile müssen die Zahlen addiert werden. Es wird der Wert Null oder der Text "" zurückgegeben. Sie sollte daher zu vorhandenen Werten oder Texten addiert werden. Funktion: STL(VAR) $STL(VAR) Kalkulieren mit StarAm Plan - Die Funktionen 52 Ergänzung: Es wird die Ergänzung der Zelle durch die angegebene ersetzt. In VAR1 muß die Ergänzung vor der Zahl und in VAR2 die Ergänzung nach der Zahl angegeben werden. Bei VAR1 und VAR2 muß es sich um Text-Formeln handeln. Wenn Sie eine Ergänzung beibehalten wollen so dürfen Sie keine Ergänzung angeben. ERG(#"DM") läßt die vordere und ERG("DM"#) die hintere Ergänzung unverändert. Es wird der Wert Null zurückgegeben. Sie sollte daher zu vorhandenen Werten addiert werden. Funktion: ERG(VAR1#VAR2) Stellen: Es wird die Anzahl der gezeigten Nachkommastellen in VAR geändert. Es wird der Wert Null zurückgegeben. Sie sollte daher zu vorhandenen Werten addiert werden. Funktion: SLN(VAR) Format: Es wird das Format der Zelle neu gesetzt. VAR1 enthält das Format, VAR2 die Anzahl der Nachkommastellen, VAR3 die Farbe, VAR4 die Ergänzung vor der Zahl, VAR5 die Ergänzung nach der Zahl. Nur VAR1 muß angegeben werden. Wenn Sie VAR2 nicht angeben wollen, so brauchen Sie dies nicht.Das Trennzeichen muß aber angegeben werden. Beispiel: FMT(1##1#""#"DM"). Zahlen in VAR1 haben folgende Bedeutung: 1 rechtsbündig, 2 zentriert, 4 Vorzeichen setzen, 8 Fuellzeichen setzen, 16 Halbfett, 32 Kursiv, 64 Unterstrichen, 128 Schreibschutz, 256 Leseschutz, 512 Datum ohne Tag, 1024 Datum ohne Jahr, 2048 Monat als Name, 4096 Monat als Abkürzung, 8192 Zeit mit Sekunde, 16384 Zeit mit Stunde, 32768 Zeit mit Einheiten. Zur Mischung der Formate müssen die Zahlen addiert werden. Es wird der Wert Null oder der Text "" zurückgegeben. Sie sollte daher zu vorhandenen Werten oder Texten addiert werden. Funktion: FMT(VAR1#VAR2#VAR3#VAR4#VAR5) FMT(VAR1#VAR2#VAR3) FMT(VAR1#VAR2) FMT(VAR1) $FMT(VAR1) Fehler: Mit dieser Funktion kann der Benutzer einen eigenen Fehler in der Zelle ausgeben. Der Fehler-Text wird in VAR als Text-Formel angegeben. Eventuell vorhandene Ergänzungen werden dabei gelöscht! Wenn Sie diese Funktion in Zusammenhang mit der WNN()- Funktion verwenden, so solten Sie für den anderen Fall die Funktion ERG() benutzen. Es wird der Wert Null oder der Text "" zurückgegeben. Sie sollte daher zu vorhandenen Werten oder Texten addiert werden. Funktion: FLR(VAR) $FLR(VAR) Kalkulieren mit StarAm Plan - Benutzerfunktionen 53 4.5 Benutzerdefinierte Funktionen »StarAm Plan« bietet die Möglichkeit den Standard-Funktionen weitere Benutzerdefinierte Funktionen hinzuzufügen. Die Funktionen werden mit dem Befehl »Variablen/Namen / Funktion def.« im »Rechnen«-Menü erzeugt (s. Kapitel 3.4) und automatisch in der Datei »SAP.fkt« gespeichert, die beim Programmstart gelesen wird. Der Name der Funktion muß mit dem »@«-Zeichen beginnen und kann maximal neun Zeichen lang sein. Es dürfen dieselben Zeichen verwendet werden wie bei Variablen und Namen. Als Argumente sind beliebige berechenbare Ausdrücke und Text-Formeln erlaubt, aber keine Bereiche. Die Argumenttypen dürfen gemischt werden. Es sind maximal vierzehn Argumente möglich. Die benutzerdefinierten Funktionen können sowohl Werte als auch Texte zurückgeben. Wenn eine Funktion einen Wert zurückgeben soll, so müssen Sie einen beliebigen berechenbaren Ausdruck angeben. Soll eine Funktion dagegen einen Text zurückgeben, so müssen Sie eine Textformel eingeben. Auf die Argumente können Sie in der Formel zugreifen, indem Sie das »§«-Zeichen, gefolgt von der Nummer des Arguments angeben. Beispiel: »§1« meint das erste Argument und »§12« das zwölfte. Es wird nicht zwischen Text- und Werteargumenten unterschieden! Die Argumente werden intern wie Variablen behandelt, so daß Sie die Argumente überall dort in der Formel verwenden können, wo Sie auch Variablen angeben können. 4.6 Verknüpfungen »StarAm Plan« ermöglicht Bezüge auf Zellen oder Bereiche in anderen Arbeitsblättern. Vor der Angabe der Zelle bzw. des Bereiches müssen Sie den Namen des Arbeitsblattes, beginnend mit dem Zeichen »\« und beendet mit dem Zeichen ».« angeben. Die Endungen von Arbeitsblättern, die mit ».« angehängt werden, müssen Sie weglassen! Die Angabe eines Pfades ist zwar möglich, Sie sollten davon aber möglichst keinen Gebrauch machen. Wenn Sie es trotzdem tun, so müssen Sie den vollen Pfad, also mit Name des Datenträders (Diskette/Festplatte) angeben. Alternativ besteht die Möglichkeit, ein logisches Gerät (wird mit dem Dos-Befehl »Assign« zugewiesen), z.B. »s:« anstelle eines Datenträgers anzugeben. Wenn Sie keinen Pfad angeben, sucht »StarAm Plan« zuerst im Speicher und dann im Verzeichnis, das mit dem Befehl »Umgebung/Disk. Operat.« angegeben werden kann. Sollte das Arbeitsblatt nicht gefunden werden, so gibt es eine Fehlermeldung. Ein Beispiel für eine Verknüpfung: Sie wollen auf die Zelle B4 im Arbeitsblatt »Beispiel« zurückgrei- fen. Sie müssen nun »\Beispiel.B4« angeben. Wenn Sie auf den Bereich B4-B7 im selben Arbeitsblatt zugreifen wollen, so müssen Sie »\Beispiel.B4-B7« angeben. Leerzeichen » « dürfen im Namen vorkommen. Sie können auch den Namen einer Zelle oder eines Bereiches angeben. Gibt es zum Beispiel den Bereich des Namens »&Ausgaben« im Arbeitsblatt »Beispiel«, so lautet der Bezug »\Beispiel.&Ausgaben«. Wenn das Arbeitsblatt sich im Verzeichnis »MeinDisk:Daten« befindet, dann lauten die Bezüge: »\MeinDisk:Daten/Beispiel.B4« »\MeinDisk:Daten/Beispiel.B4-B7« »\MeinDisk:Daten/Beispiel.&Ausgaben« Erstellen von Diagrammen - Erzeugung 54 5. Erstellen von Diagrammen 5.1 Die Erzeugung eines Diagramms Ein Diagramm wird auf einfache Art und Weise erzeugt. Sie geben einen Bereich an, der die grafisch darzustellenden Daten enthält und wählen dann aus dem Menü »Grafik« das zu zeichnende Diagramm aus. StarAm Plan erzeugt dann ein neues Diagramm und stellt es auch dar, wenn noch nicht alle Grafik-Fenster belegt sind. StarAm Plan hat vier Grafik-Fenster. Es gibt eine Fehlermeldung, wenn Sie ver- suchen ein fünftes Fenster zu öffnen. Auf diese Art und Weise l"aßt sich zwar schnell ein Diagramm erzeu- gen, allerdings dürfte es nur in den wenigsten Fällen Ihre Erwar- tungen erfüllen. I n jedem Fall können Sie auf diese Art und Weise die Fähigkeiten von StarAm Plan nicht ausnutzen. Der Grund dafür ist, daß StarAm Plan die eingebauten Voreinstellungen verwendet, die natürlich nicht auf die speziellen Gegebenheiten abgestimmt sind. Um die Fähigkeiten von StarAm Plan ausnutzen zu können, müssen Sie den »Diagramm-Verwalter« verwenden. Er wird mit dem Schalter »GE« im »Arbeitsblatt«-Fenster geöffnet und kann immer offen bleiben. Im »Diagramm-Verwalter« sehen Sie im Feld »Diagramm« zwei scroll- bare Listen und ein paar Schalter. In der linken scrollbaren Liste werden alle gerade im Speicher befindlichen Diagramme gezeigt, die zum aktuellen Arbeitsblatt gehören. Das aktuelle Diagramm, auf das sich alle im »Diagramm-Verwalter« durchführbaren Operationen be- ziehen, wird im Texteingabefeld unter der Liste angezeigt. Der Name kann einfach durch ändern des Eintrags in der scrollbaren Liste ge- ändert werden. Durch einfaches Anklicken wird ein Diagramm ausge- wählt, und durch einen Doppelklick auch sofort dargestellt. Ein neues Diagramm können Sie durch betätigen des Schalters »Neu« erzeugen. Mit dem Schalter »Löschen« wird das aktuelle Diagramm aus dem Speicher entfernt. Wenn Sie es nicht vorher gespeichert haben, ist es unwiederbringlich verloren. Speichern können Sie das Dia- gramm mit dem Befehl »Umgebung/Speichern/Grafik«. Die zweite scrollbare Liste enthält alle Teildiagramme, aus denen das aktuelle Diagramm besteht. Die Liste enthält also immer mindes- tens einen Eintrag. Der letzte Eintrag kann nicht gelöscht werden. Die Reihenfolge der Einträge bestimmt die Reihenfolge der Darstel- lung im Diagramm. Daher kann mit den Schaltern »+« und »-« die Reihenfolge verändert werden. Der Name eines Teildiagramms kann wie der Name eines Diagramms geändert werden und auch die Schalter »Neu« und »Löschen« haben dieselbe Bedeutung. Nähere Informationen über die Zusammensetzung eines Diagramms aus mehreren Teildiagram- men wird in Kapitel 5.3 besprochen. Dort werde ich auch die Bedeu- tung des Schalters »Achse 2« erklären. Im Feld »Bereiche« können Sie die Bereiche angeben, in denen sich die darzustellenden Daten befinden. Die scrollbare Liste enthält jeweils die Bereiche, die zum aktuellen Teildiagramm gehören. Sie haben mehrere Möglichkeiten einen Bereich anzugeben. Mit dem Schal- ter »Hinzufügen« wird der aktuelle Bereich hinter dem im Texteinga- befeld angezeigten Bereich eingefügt. Mit dem Schalter »Ersetzen« ersetzt der aktuelle Bereich die Bereiche, die sich bisher in der Liste befanden. Mit dem Schalter »Neu« wird der Bereich »A1-A1« hinter dem im Texteingabefeld angezeigten Bereich eingefügt. Be- reiche, die sich bereits in der Liste befinden, können im Textein- gabefeld mit der Tastatur einfach abgeändert werden. Die Eingabe im Texteingabefeld kann in Kleinbuchstaben erfolgen. Die Eingabe wird automatisch in Großbuchstaben umgewandelt. Die Schalter »Löschen«, »+« und »-« haben dieselbe Bedeutung wie im Feld »Diagramme«. Erstellen von Diagrammen - Erzeugung/Diagrammtypen 55 Damit es nicht zu unerwarteten Überraschungen kommt, sollten Sie bei den Bereichen, die Sie angeben, ein paar Konventionen einhal- ten. Die angegebenen Bereiche müssen entweder alle über dieselben Spalten gehen, es können dann einige Zeilen ausgelassen werden, oder sie müssen über dieselben Zeilen gehen, wobei dann einige Spalten ausgelassen werden können. Im zweiten Fall muß allerdings der Schalter »Zeilen« im Fenster »Diagramm-Attribute« ein Häkchen zeigen, im Gegensatz zum ersten Fall, wo dieser Schalter kein Häk- chen zeigen darf. Unter den beiden Feldern befindet sich ein Blättersymbol und einige Schalter. Mit dem Blättersymbol können Sie den Typ des aktuellen Teildiagramms ändern. Obwohl im Prinzip dieselben Typen zur Verfü- gung stehen wie im Menü »Grafik« und zusätzlich noch die Typen »Funktion« und »Histogramm«, sehen die Einträge nicht gleich aus. Die Typen werden in Kapitel 5.2 beschrieben. Es sind allerdings nicht immer alle Typen auswählbar, da sich nicht alle Typen mit al- len Einstellungen vertragen. Der Schalter »Diagramm zeigen« führt zum (erneuten) Darstellen des aktuellen Diagramms. Die restlichen Schalter öffnen Fenster, in denen Einstellungen zum Diagramm vorgenommen werden können. Diese Fenster können in der Re- gel immer offen bleiben. Die Ausnahmen werden bei den entsprechen- den Fenstern im Kapitel 5.4 erklärt. Die Schalter sind im einzel- nen: Attribute - öffnet das Fenster zum Einstellen der Diagramm- Attribute. Koord.-System - öffnet das Fenster zum Einstellen des Koordinaten- Systems. Dieser Schalter ist nicht immer aktivier- bar. Spezial - öffnet das Fenster zum Verändern einiger vom Dia- grammtyp abhängenden Einstellungen. Farben - öffnet das Fenster zum Einstellen der Verwendung von Farben im Diagramm. Muster - öffnet das Fenster zum Einstellen der Verwendung von Flächen- und Linienmustern sowie Symbolen. Zeichensätze - öffnet das Fenster zum Einstellen der im Diagramm zu verwendenden Zeichensätze. Wenn Sie Daten in der Tabelle verändern, so stellt StarAm Plan das Diagramm, das diese Daten darstellt nicht automatisch neu dar. Sie können aber etwas nachhelfen, indem Sie einfach in das Grafik-Fen- ster, das das Diagramm enthält, klicken. Das Diagramm wird dann neu dargestellt. 5.2 Die Diagrammtypen StarAm Plan bietet dreiundzwanzig (nach alter zählweise fünfund- dreißig) verschiedene Diagramme an. Ich werde sie im folgenenden beschreiben. Einige Diagramme sind über das Menü »Grafik« direkt erreichbar. Ansonten muß der »Diagramm-Verwalter« verwendet werden. Die Fenster, in denen die Einstellungen vorgenommen werden können, die teilweise im folgenden genannt werden, werden im Kapitel 5.4 beschrieben. Sie sollten die Diagramme zum besseren Verständnis einfach auspro- bieren. Erstellen von Diagrammen - Diagrammtypen 56 Balkendiagramm Dieses Diagramm gibt es in drei verschiedenen Formen. Es ist als zweidimensionales senkrechtes, als zweidimensionales waagerechtes und als echtes dreidimensionales Diagramm vorhanden. Diese drei Diagrammtypen sind direkt im »Grafik«-Menü auswählbar. Im »Dia- gramm-Verwalter« können Sie aber nur den Typ »Balkendiagramm« ange- ben. Um welches Balkendiagramm es sich handelt müssen Sie im Fen- ster »Spezial« (siehe Kapitel 5.4) angeben. Bei den zweidimensionalen Diagrammen werden die Datenfolgen neben- bzw. untereinander, aber als neue Datenfolge erkennbar, angeordnet. Die Höhe bzw. Länge der Balken entspricht den Werten aus dem Ar- beitsblatt. Die Balken können wahlweise (Fenster »Diagramm- Attribute«) mit einem 3-D-Effekt ausgestattet werden. Der Abstand zwischen den Balken und Balkenfolgen kann zwischen -25% und +25% bzw. 0% und 25% der Balkenbreite/Folgenbreite angegeben werden. Ein überlappen der Balken ist somit möglich. Zwischen den Enden der Balken können Verbindungslinien gezeichnet werden. (Fenster »Spezial«) Beim dreidimensionalen Diagramm werden die einzelnen Datenfolgen räumlich hintereinander dargestellt. Die Höhe der Balken entspricht den Werten aus dem Arbeitsblatt. Der Blickwinkel kann angegeben werden. (Fenster »Spezial«) Diese Diagramme können kein Bestandteil eines aus mehreren Teildia- grammen bestehenden Diagramms sein. Stapel-Diagramm Dieses Diagramm gibt es in senkrechter und waagerechter Ausführung. Von den entsprechenden Balkendiagrammen unterscheiden sie sich da- durch, daß die Werte einer Datenfolge nicht nebeneinander, sondern übereinander (gestapelt) dargestellt werden. Die Höhe/Länge der Balken gibt also die Summe der Werte einer Datenfolge an. Der Aufruf erfolgt wie beim Balkendiagramm entweder direkt durch das »Grafik«-Menü, oder durch Auswahl des Typs »Balkendiagramm« im »Diagrammverwalter« und Angabe von senkrecht oder waagerecht im Fenster »Spezial«. Es gibt dieselben Einstellungsmöglichkeiten wie bei den Balkendia- grammen. Die Verbindungslinien werden zwischen jedem Abschnitt der Balken gezogen. Das senlkrechte Diagramm kann, sofern der 3-D-Effekt ausgeschaltet ist, Bestandteil eines aus mehreren Teildiagrammen bestehenden Dia- gramms sein. Anteils-Diagramm Dieser Diagrammtyp ist dem Stapeldiagramm sehr änlich. Auch ihn gibt es in senkrechter und waagerechter Ausführung. Der Aufruf ist analog zum Balkendiagramm. Der Unterschied besteht darin, daß beim Anteilsdiagramm alle Balken gleich hoch/lang sind. Die Abschnitte der einzelnen Balken geben von daher nur noch den Anteil an der ge- samten Datenfolge wieder. Es gibt dieselben Einstellungsmöglichkei- ten wie beim Stapeldiagramm. Allerdings können Anteilsdiagramme kein Bestandteil eines aus mehreren Teildiagrammen bestehenden Dia- gramms sein. Kreisdiagramm Bei diesem Diagramm werden die Werte in einem Kreis dargestellt. Die Größe (Fläche) der einzelnen Segmente gibt den Anteil an der Datenfolge an. Kreise können mit einem 3-D-Effekt ausgestattet werden (Fenster »Diagramm-Attribute«). Erstellen von Diagrammen - Diagrammtypen 57 Werden mehrere Datenfolgen angegeben, so wird für jede Datenfolge ein eigener Kreis erzeugt. Der Aufruf geschieht entweder aus dem »Grafik«-Menü,in dem Sie auch den 3-D-Effekt wählen können, oder im »Diagramm-Verwalter«. Kreisdiagramme können kein Bestandteil eines aus mehreren Teildia- grammen bestehenden Diagramms sein. Kurvendiagramm Dieses ist der kompexeste aller Diagrammtypen. Unter Kurvendiagramm sind die Typen Kurven-, Stufen-, Streuungs-, (Kurven-)Abweichungs-, (Streuungs-)Abweichungs-, X-Y-Kurven-, X-Y-Stufen-, X-Y-Streuungs-, X-Y-(Kurven-)Abweichungs- und X-Y-(Streuungs-)Abweichungsdiagramm zusammengefaßt. Im »Grafik«-Menü sind nicht alle diese Typen aus- wählbar. Wenn Sie im »Diagramm-Verwalter« den Typ »Kurvendiagramm« ausgewählt haben, so hängt es noch von den Einstellungen im Fenster »Spezial« ab, um welches Diagramm es sich handelt. Bei den ersten vier Diagrammtypen wird für jeden Wert ein Punkt in ein Koordinatensystem gezeichnet. Die Y-Koordinate entspricht dem Wert im Arbeitsblatt. Die X-Koordinate wird dagegen vom Namen der Datenfolge bestimmt. Wenn es sich bei den Namen um Werte (Zahl, Zeit, Datum) handelt, und der Wert der ersten Datenfolge kleiner ist als der der zweiten usw., dann entspricht die X-Koordinate dem Wert des Namens der Datenfolge. Es handelt sich dann um ein »unechtes« X-Y-Diagramm. Sollte die Bedingung für ein »unechtes« X-Y-Diagramm nicht erfüllt sein, so ist der Abstand auf der X-Achse zwischen den Datenfolgen gleich groß. Bei den »echten« X-Y-Diagrammen müssen für jeden Punkt im Koordina- tensystem zwei Werte angegeben werden. Der erste gibt die X- und der zweite die Y-Koordinate an. Jeder Punkt im Koordinatensystem ist durch eine Datenfolge im Arbeitsblatt beschrieben, oder anders ausgedrückt, eine Datenfolge im Arbeitsblatt kann nur einen Punkt beschreiben. Die »echten« X-Y-Diagramme sind nicht im »Grafik«-Menü eingetragen. Im Fenster »Spezial« muß der Schalter »Paare« abgehakt sein. Auch bei Abweichungsdiagrammen beschreibt jede Datenfolge einen Punkt. Die Datenfolge kann dann aber bis zu sechs Werte umfassen. Der erste Wert gibt wieder die X- und der zweite die Y-Koordinate an. Welche Bedeutung die restlichen Werte haben, hängt von der An- zahl der Werte sowie von den Einstellungen im Fenster »Spezial« ab: - Bei einem Wert (zusätzlich zu den Koordinaten) handelt es sich, je nachdem ob der Schalter »x-Fehler« oder »y-Fehler« abgehakt ist, um die Abweichung in X- oder in Y-Richtung. Es wird ein Fehlerbalken gezeichnet. - Bei zwei Werten handelt es sich beim ersten Wert um die Abwei- chung in X- und beim zweiten in Y-Richtung, wenn beide Schalter abgehakt sind. Es wird ein Fehler-Rechteck gezeichnet. Wenn dagegen nur einer von beiden abgehakt ist, so gibt der erste Wert die Abweichung nach links bzw. unten und der zweite die Abweichung nach rechts bzw. oben an. Es wird ein Fehlerbal- ken gezeichnet. - Bei vier Werten gibt der erste die Abweichung nach links, der zweite die nach rechts, der dritte die nach unten und der vierte die nach oben an. Es wird ein Fehler-Rechteck gezeichnet. Erstellen von Diagrammen - Diagrammtypen 58 Wenn es sich bei dem Abweichungsdiagramm um kein »echtes« X-Y-Dia- gramm handelt, dann entfällt der Wert für die X-Koodinate. Wenn es sich um überhaupt kein X-Y-Diagramm handelt, d ann entfallen noch die Angaben für die Fehler in X-Richtung. Es sind dann maximal drei Werte pro Datenfolge möglich. Die Abweichungsdiagramme sind nicht im »Grafik«-Menü eingetragen. Wenn im Fenster »Spezial« der Schalter »x-Fehler« und/oder »y-Fehler« abgehakt ist, dann handelt es sich um ein (X-Y-)Abwei- chungsdiagramm. Bei den Streuungsdiagrammen wird für jeden Punkt ein Symbol im Ko- ordinatensystem eingetragen. Im Fenster »Spezial« muß der Schalter »Symbol« abgehakt sein, während die Schalter »Linien« und »Stufen« nicht abgehakt sein dürfen. Das einfache Streuungsdiagramm ist im »Grafik«-Menü eingetragen. Bei den Kurvendiagrammen werden die Punkte durch eine Linie mitein- ander verbunden. Zusätzlich kann ein Symbol an der Position jedes Punktes eingezeichnet werden. Im Fenster »Spezial« muß der Schalter »Line« und kann der Schalter »Symbol« abgehakt sein. Der Schalter »Stufen« darf nicht abgehakt sein. Das einfache Kurvendiagramm ist (mit und ohne Symbole) im »Grafik-Menü« eingetragen. Bei den Stufendiagrammen werden die Punkte auch durch Linien ver- bunden. Allerdings werden die Höhenunterschiede durch Stufen über- wunden. Wenn es sich um ein X-Y-Diagramm handelt, dann befindet sich die Stufe an den Positionen der Punkte ansonsten genau zwi- schen den Punkten. Auch hier können Symbole eingezeichnet werden. Im Fenster »Spezial« müssen die Schalter »Linie« und »Stufen« und kann der Schalter »Symbole« abgehakt sein. Im Prinzip ist auch ein Stufen-Abweichungsdiagramm möglich. Ich finde, daß dies aber nicht gut aussieht.Das einfache Stufendiagramm ist (mit und ohne Symbole) im »Grafik«-Menü eingetragen. Bei allen Typen können Tropflinien von den Punkten zur X-Achse ein- gezeichnet werden. Bei Streuungs- und Kurvendiagrammen (auch X-Y und Abweichnung) können Ausgleichskurven berechnet und eingezeich- net werden. Das Programm beherrscht die lineare, exponentielle und Potenzregression. Kurven- und Stufendiagramme (keine Abweichnung und Symbole) können auch mit 3-D-Effekt dargestellt werden. Die Linien werden dann zu Bändern, die räumlich hintereinander darge- stellt werden. Der Blickwinkel kann eingestellt werden. Diese Diagrammtypen können, sofern der 3-D-Effekt deaktiviert ist, Bestandteil eines aus mehreren Teildiagrammen bestehenden Diagramms sein. Flächendiagramm Dieses Diagramm entspricht dem einfachen Kurvendiagramm (auch »un- echtes« X-Y-Kurvendiagramm), nur das die Werte einer Datenfolge addiert werden. Die Flächen zwischen den Linien werden ausgefüllt. Dieses Diagramm ist im »Grafik«-Menü eingetragen. 3-D-Effekt ist möglich. Die Flächen werden dann räumlich hintereinander darge- stellt. Der Blickwinkel kann eingestellt werden. Dieses Diagramm kann kein Bestandteil eines aus mehreren Teildia- grammen bestehenden Diagramms sein. Erstellen von Diagrammen - Diagrammtypen/Teildiagramme 59 Funktion Hierbei handelt es sich um keinen richtigen Diagrammtyp sondern um einen einfachen Funktionsplotter. Er muß Bestandteil eines aus meh- reren Teildiagrammen bestehenden Diagramms sein. Mit diesem Funk- tionsplotter soll es möglich sein, Meßwerte durch eine theoretisch berechnete Kurve zu überlagern. Die Funktion muß im Fenster »Spezial« eingegeben werden. Es ist jeder im Arbeitsblatt berechen- bare Ausdruck möglich. Die Variable muß mit dem Symbol %x bezeich- net werden. Dieses Diagramm ist nur im »Diagramm-Verwalter« ein- stellbar. Histogramm Hierbei handelt es sich um eine besondere Art von Balkendiagramm. Die Werte im Arbeitsblatt geben die Höhe der Balken an. Im Fenster »Koordinaten-System« müssen Sie im Feld »Ausschnitt« den Bereich auf der X-Achse angeben. Daraufhin wird die Breite der Balken be- rechnet. Alle Balken sind gleich breit. Bei diesem Diagrammtyp kann immer nur eine Datenfolge dargestellt werden. Der Name der Datenfolge hat ausschließlich eine Bedeutung als Name. Im Fenster »Spezial« kann angegeben werden, ob eine zweite Y-Achse erzeugt werden soll, an der die Anteile der Balken an der gesamten Daten- folge abgetragen wird. Dieses Diagramm kann Bestandteil eines aus mehrenen Teildiagrammen bestehenden Diagramms sein. 5.3 Die Verwendung von Teildiagrammen Wie in den beiden letzten Kapiteln schon erwähnt wurde, bietet StarAm Plan die Möglickeit, ein Diagramm aus mehreren Teildiagram- men zusammenzusetzen. Ein derartiges Diagramm werde ich im folgen- den »Überlagerungsdiagramm« nennen. Wie im letzten Kapitel be- schrieben, funktioniert dies aber nicht bei allen Diagrammtypen. Die Diagrammtypen, bei denen dies funktioniert, sind Stapeldia- gramm, Kurvendiagramm, Histogramm und Funktion. Es ist übrigens nicht möglich Stapeldiagramme und Histogramme zu überlagern. Außerdem muß das Stapeldiagramm/Histogramm, das in einem Überlagerungsdiagramm verwendet werden soll, das erste Teil- diagramm in der Liste der Teildiagramme (s. Kapitel 5.1) sein. Das erste Teildiagramm in der Liste wird zuerst erzeugt, d.h., daß ein Stapeldiagramm/Histogramm sich immer im Hintergrund des Überlage- rungsdiagramms befindet. In einem Überlagerungsdiagramm benutzen alle Teildiagramme dasselbe Koordinaten-System. Sie müssen dies bei den Einstellungen für das Koordinatensystem (s. Kapitel 5.4) berücksichtigen. Wenn Sie ein Stapeldiagramm verwenden, dann müssen Sie den Schalter »Abstand« im Feld »Spezial« im Fenster »Koordinaten-System« (s. Kapitel 5.4) ab- haken. Wenn Sie ein Histogramm verwenden, dann müssen Sie im Feld »Ausschnitt« den x-Ausschnitt angeben. Bei einem Überlagerungsdia- gramm können Sie bis zu zwei Y-Achsen verwenden. Mit dem Schalter »Achse 2« im Feld »Diagramm« des »Diagramm-Verwalters« geben Sie für das Teildiagramm an, ob die erste oder zweite Achse verwendet werden soll. Wenn Sie Werte mit einer Funktion überlagern wollen, oder wenn Sie mehrere »echte« X-Y- oder Abweichnungsdiagramme in einem Koordina- ten-System darstellen wollen, so müssen Sie ein Überlagerungsdia- gramm erzeugen. Im Prinzip ist die Sache ganz einfach, Sie nehmen alle Einstellungen vor, die für das gesamte Überlagerungsdiagramm gelten sollen und stellen dann den gewünschten Diagrammtyp für das erste Teildiagramm, und was sonst noch eingestellt werden muß (z.B. die Bereiche) ein. Anschließend wählen Sie »Neu« im unter der Erstellen von Diagrammen - Teildiagramme/Einstellungen 60 rechten scrollbaren Liste im Feld »Diagramme« des »Diagramm-Verwal- ters«, geben dem damit erzeugten Teildiagramm einen Namen und machen die Einstellungen für dieses Teildiagramm. Dies wiederholen Sie so lange bis Sie alle Teildiagramme erzeugt haben. 5.4 Die Einstellungen für Diagramme Die Einstellungen, die bei Diagrammen möglich sind, werden in ver- schiedenen Fenstern vorgenommen. Diese Fenster können (mit Ausnah- men) immer offen bleiben. Ich werde diese Fenster im folgenden be- schreiben. Diagramm-Attribute Die in diesem Fenster vornehmbaren Einstellungen gelten immer für das gesamte Diagramm. Dieses Fenster kann immer (ohne Ausnahme) of- fen bleiben. Überschriften - In diesem Feld werden die drei möglichen Über- schriften des Diagramms angegeben. In den beiden Texteingabefeldern kann sowohl ein beliebiger Text, als auch eine Zellangabe stehen. Im zweiten Fall wird der Text der angegebenen Zelle als Überschrift verwendet. Eine Zellangabe ist an dem führenden »Esc« zu erkennen. Die Zellangabe braucht nicht in Großbuchstaben angegeben werden, sie wird automa- tisch in diese umgewandelt. Ist ein Texteingabefeld leer, d.h. auch keine Leerzeichen, so benötigt die- se Überschrift keinen Platz im Diagramm. Wenn »Name der Datenfolge« abgehakt ist, dann wird der Name der Datenfolge(n) als dritte Überschrift im Diagramm ausgegeben. Wenn mehr als eine Datenfolge als Diagramm dargestellt wird, dann werden die Na- men der ersten und letzten Datenfolge, verbunden mit einem -, verwendet. Legende - In diesem Feld müssen Sie die Angaben zur Beschrif- tung der Daten des Diagramms machen. Je nach Stel- lung des Schalters »Zeilen«, haben die Angaben in den Eingabefeldern »Zeile« und »Spalte« eine unter- schiedliche Bedeutung. Wenn der Schalter »Zeilen« nicht abgehakt ist, dann werden die Daten spaltenweise aus dem Arbeitsblatt entnommen. Die im Eingabefeld »Zeile« angegebene Zeile enthält in diesem Fall die Namen der Daten- folgen, während im Eingabefeld »Spalte« die Be- zeichnungen der einzelnen Werte stehen. Wenn der Schalter »Zeilen« dagegen abgehakt ist, dann werden die Daten im Arbeitsblatt zeilenweise interpretiert und die Bedeutung der in den Schaltern »Zeile« und »Spalte« angegebenen Zeile und Spalte vertauscht sich. Das Eingabefeld für die Namen der Datenfolgen muß auch bei den »echten« X-Y-Diagrammen und bei Funk- tion sowie Histogramm vernünftigen Inhalt haben, d.h. die hier eingetragene Zeile bzw. Spalte muß die Bedingung für das »unechte« X-Y-Diagramm erfül- len (s. Kapitel 5.2). Erstellen von Diagrammen - Einstellungen 61 Die Namen der Datenfolge beschriften die X-Achse, sofern mehr als eine Datenfolge dargestellt wird. Die im anderen Eingabefeld angegebene Beschriftung wird für die Legende verwendet und beschriftet die X-Achse, wenn nur eine Datenfolge dargestellt wird. Im Fall eines Kreisdiagramms werden, wenn keine Le- gende dargestellt wird, die Segmente direkt be- schriftet. Der Schalter »Legende« bestimmt, ob eine Legende erzeugt wird und der Schalter »Rahmen«, ob die Le- gende einen Rahmen erhält. Spezial - Dieses Feld enthält zwei Schalter. Der erste Schal- ter (»Werte«) bestimmt, ob die Werte des Arbeits- blatts als Text im Diagramm erscheinen oder nicht. Dieser Schalter ist beim Flächendiagramm deakti- viert (nicht anwählbar). Mit dem zweiten Schalter (»3-D-Effekt«) wird der 3-D-Effekt bei den Diagrammen ein bzw. ausgeschal- tet. Dieser Schalter ist beim Histogramm, bei Funk- tion, beim Abweichungs-,X-Y- und Überlagerungsdia- gramm deaktiviert (nicht anwählbar). Wenn dieser Schalter abgehakt ist, dann kann keines dieser Dia- gramme erzeugt werden. Koordinaten-System Dieses Fenster kann nicht geöffnet werden, wenn der Diagrammtyp »Kreisdiagramm« eingestellt ist. Es wird geschlossen, wenn Sie den Diagrammtyp in »Kreisdiagramm« umändern. Ansonsten kann dieses Fen- ster immer offen bleiben. Die Einstellungen dieses Fensters gelten für das gesamte Diagramm, haben allerdings beim Kreisdiagramm keine Auswirkungen. Elemente - In diesem Feld können Sie einige Elemente des Koor- dinaten-Systems ein- und ausschalten. Der Schalter »Achsen« bestimmt, ob Achsen eingezeichnet werden. Der Schalter »Markierungen« schaltet Markierungen an der X-Achse an und aus. Mit dem Schalter »Teil- Mark.« bestimmen Sie, ob an der Y- und bei X-Y-Dia- grammen und Funktion auch an der X-Achse, zwischen den Markierungen jeweils vier kleinere Markierungen eingezeichnet werden. Ob entlang der Achsen ein Rah- men gezeichnet wird, bestimmen Sie mit dem Schalter »Achsenrahmen«. Der Schalter »Gitter« bestimmt, ob das Diagramm mit einem Gitternetz hinterlegt wird und mit dem Schalter »Teil-Gitter« bestimmen Sie, ob, ausgehend von den Teil-Markierungen, ein weite- res gestricheltes Gitter eingezeichnet wird. Mit den Schaltern »Linie 1« und »Linie 2« können Sie StarAm Plan dazu veranlassen,eine Linie parallel zur X-Achse mit dem Y-Wert einzuzeichnen, den Sie in den Eingabefeldern darunter eingeben können. Skalierung - In diesem Feld können Sie die Skalierung der Achsen bestimmen. Der Schalter »manuell« schaltet zwischen automatischer und manueller Skalierung um. Im zwei- ten Fall können Sie in den darunterliegenden Einga- befeldern »x« und »y« den Abstand angeben, den die Markierungen an den Achsen haben. Das Eingabefeld »x« ist nur bei Kurven-, Flächendiagramm und Histo- gramm aktiviert, d.h. anwählbar. Erstellen von Diagrammen - Einstellungen 62 Mit den Schaltern »x-log« und »y-log« können Sie die logarithmische Achseneinteilungen ein- und ausschal- ten. Die Markierungen und das Gitter werden bei ein- geschalteter logarithmischer Achseneinteilung bei jeder Zehnerpotenz eingezeichnet. Die Teilmarkierun- gen und das Teilgitter wird bei jedem vielfachen der Zehnerpotenz eingezeichnet. Sollte der Wertebereich nur über eine Zehnerpotenz gehen, dann übernehmen die Markierungen und das Gitter die Teilmarkierungen und das Teilgitter. Logarithmische (Y-)Achseneinteilung ist beim Stapel- Anteils- und Flächendiagramm nicht möglich. Ausschnitt - In diesem Feld geben Sie den Ausschnitt an, der im Koordinatensystem dargestellt werden soll. Mit den Schaltern geben Sie jeweils an, ob der Ausschnitt manuell oder automatisch bestimmt wird. Bei der X- und der zweiten Y-Achse sind nicht bei allen Dia- grammen Angaben möglich. Beim Histogramm müssen Sie den X-Ausschnitt manuell angeben. Sollte der von Ihnen angegebene Ausschnitt zu klein sein, um alle Werte darstellen zu können, dann wer- den Ihre Angaben ignoriert und die Automatik über- nimmt. Bei Balkendiagrammen und Histogrammen (bei Kurvendiagrammen selbstverständlich sowieso) muß der Y-Ausschnitt nicht bei Null beginnen/enden,wenn alle Werte größer oder kleiner Null sind. Im oberen Eingabefeld ist jeweils die obere und im unteren jeweils die untere Grenze des Ausschnitts einzugeben. Die Angaben dürfen nicht absolut sein. Sie müssen durch die im Diagramm jeweils an den Achsen angegebenen Zehnerpotenzen geteilt werden. Bis zum Wert 10000 ist die Zehnerpotenz Null, bis zum Wert 10 Mill. ist die Zehnerpotenz 3, bis zum Wert 10 Mrd. ist die Zehnerpotenz 6, usw. Achsen-Namen - In diesem Feld können Sie die Titel der Achsen ange- ben. Sie können sowohl einen beliebigen Text, als auch eine Zellangabe eingeben. Im zweiten Fall muß die Eingabe mit »Esc« beginnen. Kleinbuchstaben wer- den in diesem Fall automatisch in Großbuchstaben um- gewandelt. Spezial - In diesem Feld finden Sie zwei Schalter. Der erste Schalter (»polar«) ist nur bei Kurvendiagrammen von Bedeutung (d.h. anwählbar).In diesem Fall wird statt eines kartesischen Koordinatensystems eines mit ebenen Polarkoordinaten verwendet. Der X-Wert im Ar- beitsblatt gibt den Winkel, und der Y-Wert den Radi- us an. Der zweite Schalter (»Abstand«) ist nur bei 2D-Kur- vendiagrammen (keine X-Y-) sinnvoll. Normalerweise wird der erste Punkt auf die Y-Achse gesetzt und der letzte entspechend am anderen Ende. Wenn dieser Schalter einen Haken zeigt, dann geschieht dies nicht, statt dessen befindet sich ein Abstand von der halben Breite der Abstände zwischen den Punkten zwischen Achse und erstem Punkt und Achse und letz- tem Punkt. Bei einem Überlagerungsdiagramm, das ein Stapeldiagramm enthält, müssen Sie für vernünftige Ergebnisse diese Option einschalten. Erstellen von Diagrammen - Einstellungen 63 Farb-Stifte Dieses Fenster kann immer offen bleiben, es sei den Sie verändern die Einstellungen bezüglich des Grafik-Bildschirms. Dieses Fenster wird dann automatisch geschlossen. Die Einstellungen gelten für das gesamte Diagramm. Die verschiedenen Elemente eines Diagramms können verschiedene Far- ben haben. StarAm Plan hält für jedes dieser Elemente einen eigenen sogenannten »Farb-Stift« bereit. In diesem Fenster können Sie nun jedem der Farb-Stifte eine Farbe zuweisen. Sie können diese Farbe aus den ersten acht Farben - sofern soviele zur Verfügung stehen - der Palette des Diagramms auswählen. Diese Farben werden im Farb- auswahlfeld oben im Fenster angezeigt. Im Feld »Stifte« sehen Sie die verschiedenen Farb-Stifte. Die im Farbauswahlfeld eingedrückte Farbe ist die Farbe,mit dem der Stift, dessen Druckknopf gedrückt ist, malt. Kein echter Stift ist »Reserviert«. Den wichtigsten Stift, nämlich den der die Daten im Diagramm zeichnet, finden Sie hier nicht. StarAm Plan verwendet nämlich alle Farben der Palette nacheinander. Sie können allerdings angeben, bei welcher Farbe StarAm Plan begin- nen soll. Dies geschieht mit diesem »Stift«. Er gibt nämlich die Farbe an, die sich vor dem Stift befindet mit dem StarAm Plan be- innen soll. Er heißt deshalb »Reserviert«, da die Farben bis ein- schließlich der dieses Stiftes normalerweise für die anderen Stifte reserviert sind. Nur bei Farbmangel und wenn maximal 16 Farben zur Verfügung stehen, werden ab dem zweiten Durchgang, d.h. wenn alle anderen Farben bereits einmal benutzt wurden und immer noch weitere Daten dargestellt werden müssen, die reservierten Farben, außer der ersten Farbe, verwendet. Die Namen der Stifte erklären sich von selbst,sollten Sie sich über die Bedeutung nicht sicher sein, so probieren Sie die fraglichen Stifte einfach aus! Mit dem Schalter »Palette« öffnen Sie das Palette-Dialog-Fenster (s. Kapitel 3.3). Sie können die Farben in diesem ändern. Im Gegen- satz zu den in diesem Kapitel besprochenen Fenstern, müssen Sie es mit »OK« oder »Abbruch« wieder verlassen, bevor Sie weiter arbeiten können. Muster In diesem Fenster können Sie Einstellungen bezüglich der Verwendung von Mustern und Symbolen vornehmen. Dieses Fenster kann immer offen bleiben. Die Einstellungen in den Feldern »Flächen« und »Linien« gelten für das gesamte Diagramm, während die Einstellungen im Feld »Symbole« nur für das Teildiagramm gilt und nur beim Kurvendiagramm irgendwelche Auswirkungen hat. Flächen - Wenn der Druckknopf »Standard« gedrückt ist, so werden erst alle Farben mit demselben Muster verwendet und so- bald alle Farben einmal durch sind, geschieht dasselbe mit dem nächsten Muster. Beim Druckknopf »mit Farbe« dagegen, wird das Muster mit der Farbe gewechselt. Linien - Die Druckknöpfe »Standard« und »mit Farbe« haben dieselbe Bedeutung wie im Feld »Flächen«. Beim Druckknopf »kein Wechsel« wird dagegen immer eine durchgezogene Linie ver- wendet. Diese Einstellung kann im Zusammenhang mit den Symbolen sinnvoll sein. Erstellen von Diagrammen - Einstellungen 64 Symbole - Damit diese Einstellungen beachtet werden, muß das Teil- diagramm ein Kurvendiagramm sein und im Fenster »Spezial« im Feld »Kurven« der Schalter »Symbole« abgehakt sein.Die Druckknöpfe »Standard« und »mit Farbe« haben die übliche Bedeutung. Wenn dagegen der Schalter »verwende« gedrückt ist, dann können Sie mit dem darunter befindlichen Blät- tersymbol das Symbol angeben, das bei dieser Kurve ver- wendet werden soll. Im Fall mehrerer Kurven pro Teildia- gramm ist dies allerdings wenig sinnvoll. Zeichensätze StarAm Plan bietet die Möglichkeit, für jeden Text im Diagramm einen anderen Zeichensatz zu verwenden. In diesem Fenster geben Sie an, welchen Zeichensatz StarAm Plan verwenden soll. Dieses Fenster kann immer offen bleiben. Im Feld »Texte« können Sie den Text auswählen, für den Sie eine Einstellung vornehmen wollen. Sie müssen dazu den entsprechenden Druckknopf eindrücken. Die zu diesem Text gehörige Einstellung sehen Sie im Feld »Zeichensatz«. Wenn der Druckknopf »Programm-Zei- chensatz« eingedrückt ist, so wird der Programm-Zeichensatz verwen- det. Wenn dagegen der zweite Druckknopf eingedrückt ist, dann wird der darunter angezeigte Zeichensatz verwendet. Sollte der dort ste- hende Zeichensatz nicht vorhanden sein, so wird auf den Programm- Zeichensatz zurückgegriffen. Zur Auswahl eines Zeichensatzes müssen Sie mit dem Schalter »>« das Zeichensatzauswahl-Dialogfenster öff- nen und in diesem den Zeichensatz auswählen. Es muß mit »OK« oder »Abbruch« geschlossen werden, bevor Sie weiterarbeiten können. Spezial In diesem Fenster werden Einstellungen,die nur für das Teildiagramm Gültigkeit haben, vorgenommen. Die verschiedenen Felder haben nur bei bestimmten Diagrammtypen eine Bedeutung. Dieses Fenster wird geschlossen, sobald Sie das Diagramm, Teildiagramm oder den Dia- grammtyp wechseln. Balken - Dieses Feld findet bei Balken-, Stapel- und Anteils- diagrammen Verwendung. Mit den Druckknöpfen »senk- recht«, »waagerecht« und »3-Dim.« (letzteres nur bei Balkendiagramm), geben Sie an, ob die Balken senk- recht, waagerecht oder als echtes 3-D-Diagramm ange- ordnet werden. In einem Überlagerungsdiagramm sind diese Druckknöpfe deaktiviert. Mit dem Schalter »verbinden« schalten Sie die Ver- bindungslinien zwischen den Balken ein und aus (s.a. Kapitel 5.2). Mit den beiden Eingabefeldern können Sie den Abstand zwischen den Balken bzw. zwischen den Balkenfolgen angeben. Im ersten Fall kann der Abstand zwischen -25% und +25% der Balkenbreite, im zweiten Fall zwi- schen 0% und 25% der Folgenbreite liegen. Das zweite Eingabefeld ist nur beim Balkendiagramm aktivierbar. Ansicht (3D) - In diesem Feld geben Sie den Blickwinkel an, unter dem Sie das dreidim. Balkendiagramm bzw. Kurven- oder Flächendiagramm mit 3D-Effekt anschauen möch- ten. Kurven - In diesem Feld werden die Einstellungen zum Kurven- diagramm vorgenommen. Die Bedeutung der Schalter,die links im Feld zu finden sind, ist recht umfangreich und wird im Kapitel 5.2 unter »Kurvendiagramm« aus- führlich besprochen, ich werde deshalb hier nur eine kurze Erklärung geben.Der Schalter »Linie« bestimmt, Erstellen von Diagrammen - Einstellungen 65 ob die Punkte der Kurve mit einer Linie verbunden werden sollen. Wenn der Schalter »Stufen« abgehakt ist, dann besteht die Linie aus Stufen. Mit dem Schalter »Symbol« stellen Sie ein, ob die Punkte durch Symbole dargestellt werden sollen. Die Schal- ter »x-Fehler« und »y-Fehler« bestimmen, ob ent- sprechende Fehlerbalken/Fehlerrechteck eingezeichnet werden sollen. Der Schalter »Paare« gibt an, ob es sich um Wertepaare, d.h. um ein »echtes« X-Y-Dia- gramm handelt. Wenn der Schalter »Tropf-Linie« abgehakt ist, dann wird von denn Punkten eine senkrechte Linie zur X- Achse gezeichnet. Mit den Druckknöpfen können Sie angeben ob keine, eine durch lineare, exponentielle oder Potenz-Re- gression ermittelte Ausgleichskurve ins Diagramm ge- zeichnet wird. Bei den Stufendiagrammen ist keine Ausgleichskurve möglich. Funktion - In das Texteingabefeld müssen Sie die Funktion, die geplottet werden soll, eingeben. Es ist jeder be- rechenbare Ausdruck möglich. Die unabhängige Varia- ble ist »%x«. Funktionen werden automatisch in Groß- buchstaben umgewandelt. Histogramm - Wenn der Schalter »Anteile« abgehakt ist, dann wird eine zweite Y-Achse eingezeichnet, deren Einteilung Prozent ist. Dies gilt natürlich nur für den Dia- grammtyp Histogramm. Die hier gemachten Einstellungen können abgespeichert werden. Dazu müssen Sie den Menüpunkt »Umgebung/Speichern/Grafik...« verwenden. Das Arbeitsblatt merkt sich die Namen der im Speicher befindlichen Grafiken, lädt sie automatisch mit dem Arbeitsblatt mit, falls Sie sie vorher gespeichert haben. Die Grafik kann auch als IFF-ILBM-Datei gespeichert werden(Befehl »Extras/Grafik speichern«) Anhang A - Fehlermeldungen 66 Anhang A Fehlermeldungen Alle Grafik-Fenster besetzt! StarAm Plan kann nur vier Diagramme gleichzeitig anzeigen. Sie haben aber gerade versucht, das fünfte Diagramm anzeigen zu lassen. Sie müssen zuerst eines der vier Grafik-Fenster schließen. Arcosh < 1 nicht def.! ... Der Area-Cosinus ist erst ab 1 definiert. Geben Sie einen Wert >=1 an. Der Fehler trat in Zelle ... auf. Artanh beschr. def.! ... Der Area-Tangens ist nur von -1 bis +1 defniert. Sie haben in Zelle ... einen außerhalb des Definitionsbereiches gelegenen Wert angegeben. Bereichfehler bei ... Die Zellenangabe in der Formel von Zelle ..., in der Angabe der Überschrift für Grafik oder in der Anbgabe der Achse für Grafik liegt nicht in den Grenzen des Arbeitsblattes oder es wurden nicht erlaubte Zeichen verwendet. In einer Zelle kann es sich auch um einen Syntax-Fehler handeln, wenn einer Mehrargumentfunktion z.B. eine Zahl übergeben wurde, obwohl dies verboten ist. Bereich umfaßt Zeilen und Spalten! Es darf nur ein Bereich angegeben werden, der in einer Zeile oder einer Spalte liegt.Siehe unter »Bearbeiten/Sortieren«(Kapitel 3.2). Bereich zu groß! Der angegebene Bereich ist so groß, daß die gewünschte Grafik nicht mehr dargestellt werden kann. Verwenden Sie einen kleineren Be- reich. Bildschirm-Modus nicht möglich! Der angeforderte Bildschirm-Modus ist nicht möglich, da entweder der richtige Chipsatz fehlt, oder der Monitor-Treiber nicht im Verzeichnis »DEVS:Monitors« ist. Dieser Fehler tritt dann auf wenn Sie eine Einstellungs-Datei geladen haben, die nicht mit ihrer Rechner-Konfiguration erstellt wurde. Wählen Sie sich einfach Ihren Modus neu aus. Blatt nicht gefunden! ... Sie greifen in Zelle ... auf ein Arbeitsblatt zu, das sich nicht im Suchpfad befindet. Wenn Sie keinen Pfad angeben, dann wird erst im Speicher und anschließend im Speicher-Verzeichnis gesucht. Wenn Sie einen Pfad angeben, dann müssen Sie den ganzen Pfad (inklusive Datenträger) angeben! Blatt schon geladen! Das Blatt, das Sie laden wollen befindet sich schon im Speicher. Benennen Sie es um (»Arbeitsblatt/Benennen«) und laden Sie dann erneut. Division durch Null! ... In der Zelle ... ist bei der Berechnung dieser Fehler aufgetreten. Diese Rechenoperation ist nicht erlaubt. Anhang A - Fehlermeldungen 67 Drucker Offline! Der Drucker ist ausgeschaltet oder nicht auf »Online« geschaltet. Schalten Sie den Drucker ein bzw. auf »Online«. Fakultät aus neg. Zahl ... In der Zelle ... ist bei der Berechnung dieser Fehler aufgetreten. Es kann keine Fakultät aus negativen Zahlen berechnet werden. Falsche Basis bei ... In Zelle ... haben Sie der Funktion »ZZT« oder »TZZ« eine falsche Basis übergeben. Sie können Werte zwischen 1 (wissenschaftliche Darstellung) bzw. 2 (binär) und 16 (hexadezimal) angeben. Fehler beim Blatt! ... Beim Lesen des Blattes, auf das in Zelle ... Bezug genommen wird, gab es einen Fehler. Fehler beim Druck! Beim Ausdrucken der Grafik ist ein Fehler aufgetreten. Fenster nicht zu öffnen(OpenWindow())! Dieser Fehler sollte nicht auftreten. Er bedeutet wahrscheinlich, das Sie keinen freien Speicher mehr haben. Geben Sie soviel Speicher wie möglich frei! Fenster zu klein! Wenn dieser Fehler auftritt, dann ist das Fenster zu klein, um ein 3-D-Diagramm darstellen zu können. Wenn Sie das Fenster nicht mehr vergrößern können, dann hilft eventuell das Ausschalten der Legende und des Y-Achsennamens. Kein Argument bei ... In einer Benutzer-Funktion wird ein Argument verwendet, das bei der Definition nicht angegeben wurde. Kein Argumenttyp! Sie müssen in der Zeile »Argumente« die Argumente eingeben. Sie können das Zeichen »%« für Werte und das Zeichen »$« für Texte angeben. Alle anderen Zeichen sind verboten! Keine Funktion! ... In der Zelle ... verwenden Sie eine nicht definierte Benutzer- Funktion! Keine IFF-CHRT-Datei! Bei der Diagramm-Datei, die Sie laden wollten, handelt es sich zwar um eine IFF-, aber um keine CHRT-Datei, die StarAm Plan verwendet. Keine negativen Werte! Die Zellen der angegebenen Bereiche enthalten auch negative Werte. Dies ist bei einer Kreisgrafik nicht darstellbar! Keine Online-Hilfe! Es gibt nur bei den eingebauten Rechenfunktionen eine (kleine) Online-Hilfe. Keine Werte <= 0! Wenn Sie bei der Y-Achse des Koordinatensystems die logarithmische Achseneinteilung verwenden, dann können keine negativen Werte dargestellt werden. Anhang A - Fehlermeldungen 68 Keine X-Werte <= 0! Wenn Sie bei der X-Achse des Koordinatensystems die logarithmische Achseneinteilung verwenden, dann können keine negativen X-Werte dargestellt werden. Keine Zelle! ... In Zelle ... haben Sie der Funktion »ILR« oder »INV« keine Zelle als Argument übergeben. Sie können diesen Funktionen nur eine Zelle als Argument übergeben und nichts anderes. Kein Name! ... In Zelle ... verwenden Sie einen Zell- oder Bereichsnamen, der nicht definiert wurde! Kein Speicher(AllocRequest())! Dieser Fehler sollte nicht auftreten. Er bedeutet wahrscheinlich, das Sie keinen freien Speicher mehr haben. Geben Sie soviel Speicher wie möglich frei! Kein Speicher mehr vorhanden! Es ist nicht mehr genug Speicher zur Vergrößerung des Arbeitsblattes vorhanden. Tritt dieser Fehler beim Befehl »Extras/ Import ASCII« auf, so konnte die Datei nicht vollständig eingelesen werden. Kein X-Y-Diagramm! Wenn Sie beim Kurvendiagramm die Optionen »x-Fehler« und/oder »Paare« ausgewählt haben, so bedeutet dies, daß Sie ein X-Y-Diagramm erzeugen wollen. Dazu müssen die Daten im Arbeitsblatt aber gewisse Vorraussetzungen erfüllen, die hier nicht erfüllt sind (s. Kapitel 5). Wahrscheinlich haben Sie aber nur vergessen, bei »Diagramm-Attribute: Legende« die richtige Zeile bzw. Spalte anzugeben. Klammer zuviel bei ... In der Formel der Zelle ... wurden weniger Klammern geöffnet als geschlossen wurden. Überprüfen Sie, wo Sie eine Klammer zuviel gesetzt haben. Klammer zuwenig bei ... In der Formel der Zelle ... wurden mehr Klammern geöffnet als geschlossen wurden. Überprüfen Sie, wo Sie eine Klammer vergessen haben. Ladefehler bei ... Bei der angegenen Datei (».sab«, ».form«, ».zdat«, ».bdat Einstellungen: ».s« oder ».gein«) gab es den angegebenen Fehler des AmigaDOS. Log <= 0 nicht def.! ... Bei der Berechnung der Zelle ... ist dieser Fehler aufgetreten. Diese Operation ist verboten! Name nicht definiert! Sie haben eine Zell-/Bereichnamen angegeben, der nicht definiert wurde. Sie können nur zu schon benannten Zellen/Bereichen springen! Anhang A - Fehlermeldungen 69 Nicht genug Speicher! Es ist nicht genug Speicher zum Öffnen eines neuen Fensters/ Bildschirms oder für einen größeren oder farbenreicheren Bildschirm vorhanden. Nur 8 Farben bei ... Die Anzahl der wählbaren Farben im Arbeitsblatt ist auf 8 beschränkt. Sie haben in Zelle ... der Funktion »FRB« oder »FMT« eine andere Farbe angegeben! Nur pos. Werte! In den Zellen der angegebenen Bereiche kommen auch negative Werte vor. Dies ist bei Flächen-, Anteils- und Stapeldiagrammen nicht darstellbar. Sie dürfen nur positive Werte angeben! Nur Winkel zwischen 0° und 360°! Wenn Sie ein Polarkoordinatensystem wählen, dann dürfen die X-Werte (Winkel) nur zwischen 0° und 360° liegen. Schalter nicht erzeugbar(CreateContext())! Dieser Fehler sollte nicht auftreten. Er bedeutet wahrscheinlich, das Sie keinen freien Speicher mehr haben. Geben Sie soviel Speicher wie möglich frei! Schalter nicht erzeugbar(CreateGadget())! Dieser Fehler sollte nicht auftreten. Er bedeutet wahrscheinlich, das Sie keinen freien Speicher mehr haben. Geben Sie soviel Speicher wie möglich frei! 16. offene Klammer bei ... Die Verschachtelungstiefe mit Klammern beträgt 15, das heißt, es dürfen nur maximal 15 Klammern gleichzeitig geöffnet sein. Auch Funktionen zählen als Klammern. Verwenden Sie in der Formel von Zelle ... weniger Klammern. Stilwerte 0-7! bei ... In Zelle ... haben Sie der Funktion »STL« einen Wert außerhalb des gültigen Bereichs übergeben. Die Stilwerte liegen zwischen 0 und 7. Suffix nicht .sab Die Endung des zum Laden/Speichern angegebenen Arbeitsblattes lau- tet nicht ».sab«. Sie muß (!) aber ».sab« lauten! Syntax-Fehler bei ... In der Formel der Zelle ... wurde bei einer Mehrargumentfunktion ein Bereich statt einer Zelle, zu wenig Argumente oder ein Argu- ment, das weder eine Zellenangabe noch eine Bereichsangabe ist, an- gegeben. Überprüfen Sie die Formel in Zelle .... Typ-Fehler bei ... In Zelle ... haben Sie eine Zahl angegeben, wo ein Text angegeben werden muß oder umgekehrt. Unbekannter Datei-Typ! Sie haben an StarAm Plan eine Datei übergeben, deren Typ StarAm Plan nicht kennt. Achten Sie darauf, daß StarAm Plan die Endungen der Dateien überprüft! Anhang A - Fehlermeldungen 70 Ungültige Basis! ... Der Funktion LGB() wurde in der Formel von Zelle ... als Basis ein Wert <= 0 oder 1 übergeben. Zu dieser Basis kann kein Logarithmus gebildet werden. Verbotenes Zeichen bei ... In der Formel von Zelle ... wurde ein Zeichen gefunden, das an die- ser Stelle nicht oder garnicht verwendet werden darf. Überprüfen Sie die Formel in Zelle .... Wurzel aus neg. Zahl! ... Bei der Berechnung der Zelle ... ist dieser Fehler aufgetreten. Diese Operation ist verboten. X-Ausschnitt ist Null! Beim Diagrammtyp Histogramm müssen Sie einen X-Auschnitt angeben, der nicht Null ist! Zeichensatz nicht vorhanden! StarAm Plan hat versucht einen Zeichensatz zu laden, der nicht vorhanden ist. Dieser Fehler kann auftreten, wenn Sie eine Einstellungsdatei geladen haben, die nicht auf Ihr System abgestimmt ist. Wählen Sie einfach einen neuen Zeichensatz aus. Zelle hat Typ Text! Die erste Zelle einer Reihe darf nicht vom Typ Text sein. Sie ist es aber. Geben Sie in die Zelle eine Zahl, ein Datum oder eine Zeit ein. Zielbereich zu klein Beim Befehl »Bearbeiten/Kopieren/zu Bereich« ist der Zielbereich kleiner als der Ursprungsbereich. Der Zielbereich muß gleich groß sein! Zu altes Datei-Format StarAm Plan ist nicht mehr in der Lage, das Format der Einstellungsdateien der Version 1.03 zu lesen. Zu hohe Position bei ... In Zelle ... haben Sie der Funktion »FND«, »KPS«, »ERS«, »FNG«, »EFG«, »LSN« oder »TIL« eine zu hohe Position in der Zeichenkette angegeben. Um diesen Fehler zu erzeugen, müssen Sie einen Wert größer als 32767 oder kleiner als 0 angegeben haben! Zu viele Stellen ... Eine Zahl muß mindestens 0 Stellen und kann höchstens 16 Stellen hinter dem Komma haben. Sie haben in Zelle ... aber bei der Funktion »SLN«, »FMT« oder »ZZT« eine nicht in diesem Bereich liegende Anzahl angegeben! Zu viele Zeichen bei ... In der Zelle ... haben Sie bei der Funktion »ERS«, »RCT«, »LSN«, »TIL« oder »LNK« eine zu große Zeichenzahl angegeben. Um diesen Fehler zu erzeugen, müssen Sie einen Wert größer als 32767 oder kleiner als 0 angegeben haben! Zu wenig Spalten Bei Kurven- und Flächendiagrammen müssen Sie mindestens zwei Spalten angegeben. Tun Sie dies nicht, dann erhalten Sie diesen Fehler. Anhang A - Fehlermeldungen 71 Zu wenig Speicher Für den Befehl ist nicht mehr genug Speicher vorhanden. Überlauffehler bei ... Das Ergebnis einer Funktion in der Formel von Zelle ... ist zu groß oder zu klein. Der Zahlenbereich umfaßt die Zahlen zwischen -1.0*10^308 und +1.0*10^308. Die Berechnung kann nicht durchgeführt werden! Dieser Fehler tritt auch auf, wenn bei einer Funktion, die einen boolschen Ausdruck erwartet, nicht 0 und nicht 1 angegeben wird oder bei Datum und Zeit der Wertebereich verlassen wurde. Einige Berechnungen verwenden ganze Zahlen. Bei diesen liegt der Wertebereich nur zwischen -(2^31) bis +(2^31)-1. Es gibt bei anderen Werten diesen Fehler. Anhang B - Befehls- und Funktionsübersicht 72 Anhang B Befehls- und Funktionsübersicht Sie können mit der Maus eine Zelle auswählen, in die dann der Zell- cursor gesetzt wird. Einen Bereich bestimmen Sie, indem Sie zuerst die linke obere Zelle des gewünschten Bereichs und anschließend die rechte untere Zelle des Bereichs doppelt anklicken. Tastatureingaben werden sofort in die aktuelle Zelle übernommen. Tastatur-Befehle des Editors: Cursor hoch - Der Cursor gelangt eine Zeile nach oben. Cursor runter - Der Cursor gelangt eine Zeile nach unten. Cursor rechts - Der Cursor gelangt eine Spalte nach rechts. Cursor links - Der Cursor gelangt eine Spalte nach links. ... mit SHIFT - Der Cursor gelangt in die erste/letzte Zeile/Spalte ... mit ALT - ... eine Seite in Pfeil-Richtung. Backspace - Der Cursor gelangt eine Spalte nach links. RETURN - Der Cursor wird an den Anfang der nächsten Zeile gesetzt. Das Arbeitsblatt wird um eine Zeile ver- größert, wenn die letzte Zeile des Arbeitsblattes erreicht ist. TAB - Der Cursor gelangt eine Spalte nach rechts. Das Ar- beitsblatt wird um eine Spalte vergrößert, wenn die letzte Spalte des Arbeitsblattes erreicht ist. CTRL-RETURN - Der Text in der Zelle wird in die nachfolgenden Zellen umgebrochen. CTRL-E - Die Eingabezeile (-modus) wird aktiviert. DEL - Der Inhalt der aktuellen Zelle wird gelöscht, ein- schließlich des Formates. CTRL-M - Setzt Ecke des neuen Bereichs CTRL-SHIFT-M - Ganzes Arbeitsblatt wird zum neuen Bereich. CTRL-% - Aktuelle Zelle wird in Typ Prozent umgewandelt. CTRL-. - Aktuelle Zelle wird in Typ Datum umgewandelt. CTRL-: - Aktuelle Zelle wird in Typ Zeit umgewandelt. Die Schalter in der Schalterreihe: Pfeil -Scrollt Bilschirm um eine Zelle in Pfeilrichtung. AB -Definiere das gesammte Arbeitsblatt als Bereich. BR -Berechnet den aktuellen Bereich neu durch. BE -Öffnet Fenster für Bearbeiten-Einstellungen. GE -Öffnet Fenster für Grafik-Einstellungen. BB -Berechnen-Modus. ZF -Zeige-Formel-Modus. Die Befehle in den Menüs: Arbeitsblatt/Abräumen - Lösche Arbeitsblatt im Speicher Arbeitsblatt/Neu - Öffne neues Arbeitsblatt Arbeitsblatt/Laden - Lade Arbeitsblatt Arbeitsblatt/Öffnen - Lade Arbeitsblatt zusätzlich Arbeitsblatt/Speichern - unter aktuellem Namen mit Pfad Arbeitsblatt/Speichern unter - angebbaren Namen und Pfad Arbeitsblatt/Drucken Arbeitsblatt/Drucken von - aktuellem Bereich Arbeitsblatt/Benennen - Gib neuen Namen mit Pfad Arbeitsblatt/Löschen - Löscht Arbeitsblatt von Datenträger Arbeitsblatt/Speichern&Ende - Speichern unter aktuellem Namen und Programm beenden Arbeitsblatt/Schließen - Schließe Arbeitsblatt Anhang B - Befehls- und Funktionsübersicht 73 Arbeitsblatt/Beenden - Programm beenden Bearbeiten/ Zurücknehmen - Undo-Funktion Ausschneiden/Leeren - zusätzlich Zellen in Bereich leeren Ausschneiden/Enfernen S/Z - zusätzlich Spalten- bzw. Zeilen nachrücken Kopieren - Kopiere Bereich in Zwischenspeicher Einsetzen/Überschreiben - Überschreibt ab aktuller Zelle mit Zeischenspeicher Einsetzen/Einfügen S/Z - fügt Zwischenspeicher Spalten- bzw. Zeilenweise zwischen den alten Zel- len ein. Einsetzen/Addieren/Subtrah. - Addiert/Subtrah. ab aktueller Zelle mit Werten in Zwischenspeicher Löschen/Leeren - Zellen des Bereich werden geleert Löschen/Entfernen S/Z - Zellen werden zusätzlich Spalten- bzw. Zeilenweise nachgerückt. Löschen/ Zeile/Spalte - Zeile/Spalte der aktuellen Zelle wird aus Arbeitsblatt entfernt Neu/ Zeile/Spalte - Neue Zeile/Spalte wird eingefügt Neu/ Bereich Z/S - Neuer Bereich wird zeilen-/spalten- weise eingefügt Neu/ Zelle Z/S - Neue Zelle wird zeilen-/spaltenweise eingefügt Vervielfältigen/Rechts - Kopiert linke Zelle in andere Zellen Vervielfältigen/Runter - Kopiert obere Zelle in andere Zellen Vervielfältigen/zu Bereich - Kopiert Bereich zu Bereich Erzeuge Reihe - Erzeugt Reihe Verändern/ - Werte des Bereichs werden verändert Relokalisieren - Paßt Zellen in Formeln an Sortieren/Werte aufw./abw. - Zeilen/Spalten werden nach Werten aufw./abw. sortiert Sortieren/Text aufw./abw. - Zeilen/Spalten nach ASCII-Code aufw./abw. sortiert. Stürzen - Tauscht Zeilen mit Spalten des akt. Bereichs Umgebung/Bewegung - Setzt Cursorbewegung nach Eingabe Umgebung/Farben - Setzt Farben für Grafik/Arbeitsblatt Umgebung/Disk.Operat - Setzt Laden/Speichern Optionen Umgebung/Bildschirme - Setzt Screen-Einstellungen Umgebun/Zeichensatz - Setzt Arbeitsblatt- und Programm- Zeichensatz Umgebung/Zahlen - Schaltet zwischen Cursor/Zahlen um Umgebung/Schutz vor - Schaltet Schutz ein/aus Umgebung/Workbench/Piktogramm- Erzeugt App-Icon Umgebung/Workbench/Menü - Erzeugt App-Menü Umgebung/Laden/Programm - Lädt Programmeinstellungen Umgebung/Laden/Grafik - Lädt Grafikeinstellungen Umgebung/Speichern/Programm - Speichert Programmeinstellungen Umgebung/Speichern/Grafik - Speichert Grafikeinstellungen Rechnen/ Bearbeiten - Bearbeiten einer Formel Var./Name / Variable def. - Definition einer Variablen Var./Name / Name festlegen - Festlegen eines Zell-/Bereichnamens Var./Name / Funktion def. - Definition einer Formel Regression - Führt lin./exp./pot.-Regression durch Grafik/ - Erstellt Diagramm ... Format/Bündigkeit/ - Formiert in entsprech. Ausrichtung. Format/Ergänzung/ - Ergänzt Zelle mit ... Format/Runden - Rundet Wert in Zelle Anhang B - Befehls- und Funktionsübersicht 74 Format/Spaltenbreite - Setzt Spaltenbreite Format/Vorzeichen - Versieht Wert mit Vorzeichen Format/Stil - Setzt Stil Format/Farbe - Setzt Farbe Format/Typ - Verändert Typ des Zellinhalts Format/ Datum/Zeit - Setzt Datum/Zeit-Format Format/Schutz - Gibt Schutz an, wenn Schutz an ist Extras/Bewegen zu - Setzt Cursor an Position im Blatt Extras/Grafik drucken Extras/Bereich speichern - als Arbeitsblatt Extras/Grafik speichern Extras/Projekt/Definieren - Definiert Bätter als Projekt Extras/Projekt/Laden - Lädt Blätter des Projektes Extras/Projekt/Speichern - Speichert offene Blätter Extras/Export ASCII - Speichern als ASCII Extras/Import ASCII - Laden ASCII Funktionen: VAR, VAR1 und VAR2 stellen Zellen oder Bereiche dar. ZELLE, ZELLE1, ZELLE2, ZEL1, ZEL2, ZEL3 muß eine Zelle sein. AUSDRUCK, AUSDR1, AUSDR2, AUS1, AUS2 kann jeder beliebige Ausdruck mit Funktionen, Konstanten, Zellen, Variablen oder den Zeichen »(«, »)«, »^«, »*«, »/«, »+«, »-«, »=«, »<«, »>« sein. BOOL kann jeder boolsche Ausdruck (Wert: 0 oder 1, z.B. Vergleiche, logische Funktionen) sein. TEXT, TXT1, TXT2 kann jede Text-Formel sein. ABS(AUSDRUCK) : Betrag (Absolutwert) von AUSDRUCK ACH(AUSDRUCK) : Area Cosinus von AUSDRUCK ACS(AUSDRUCK) : Arcuscosinus von AUSDRUCK in Radiant AGL(ZELLE#VAR#...) : Anzahl der Argumente gleich ZELLE AGR(ZELLE#VAR#...) : Anzahl der Argumente größer als ZELLE AKL(ZELLE#VAR#...) : Anzahl der Argumente kleiner als ZELLE ANL(VAR1#VAR2#...) : Anzahl der nicht leeren + Text-Zellen ANN(VAR1#VAR2#...) : Anzahl der Argumente ungleich Null ANN(ZEL1#ZEL2#ZEL3): Berechnet Annuität(Zahlung,Zuk.Wert,Zinssatz) ANW(ZELLE#VAR#...) : Berechnet Nettowert von VAR mit Zinssatz ZELLE AQV(BOOL1#BOOL2) : Logische Äquivalenz von BOOL1, BOOL2 ASC(TEXT) : Übergibt ASCII-Code des ersten Zeichens TEXT ASH(AUSDRUCK) : Area Sinus von AUSDRUCK ASN(AUSDRUCK) : Arcussinus von AUSDRUCK in Radiant ATH(AUSDRUCK) : Area Tangens von AUSDRUCK ATN(AUSDRUCK) : Arcustangens von AUSDRUCK in Radiant AWT(ZEL1#ZEL2#ZEL3): Berechnet aktuellerWert(Rate,Zinssatz,Per.) BWT(ZEL1#ZEL2#ZEL3): Berechnet Barwert (Kapital,Zinss.,Perioden) COS(AUSDRUCK) : Cosinus von AUSDRUCK, AUSDRUCK in Radiant CSH(AUSDRUCK) : Cosinus hyperbolicus von AUSDRUCK DAD(VAR1#VAR2#...) : Durchschnittliche Abweichnung vom Durschnitt DAM(VAR1#VAR2#...) : Durchschnittliche Abweichung von MIT() DAT(AUS1#AUS2#AUS3): Datum aus Jahr,Monat,Tag DON(VAR1#VAR2#...) : Durchschnitt ohne Null der Argumente DST(VAR1#VAR2#...) : Durchschnitt der Argumente $DTT(AUSDR1#AUSDR2) $DTT(AUSDR1) : Datum aus Wert AUSDR1 in Format AUSDR2 $EFG(TXT1#AUS#TXT2): Fügt TXT2 bei AUS in TXT1 ein ERG(TXT1#TXT2) : Zelle bekommt Ergänzung TXT1 und TXT2 $ERS(TXT1#AUS1#AUS2#TXT2) Ers. ab AUS1 AUS2 Zei. in TXT1 durch TXT2 EWT(ZEL1#ZEL2#ZEL3): Berechnet Endwert (Kapital,Zinss.,Perioden) EXP(AUSDRUCK) : e^AUSDRUCK FAK(AUSDRUCK) : Fakultät von AUSDRUCK FLR(TEXT) : In Zelle erscheint Fehler-Text TEXT $FLR(TEXT) : In Zelle erscheint Fehler-Text TEXT Anhang B - Befehls- und Funktionsübersicht 75 FMT(AUS1#AUS2#AUS3#TXT1#TXT2): Zelle bekommt Format AUS1, mit FMT(AUS1#AUS2#AUS3) Stellen AUS2 in Farbe AUS3 und vorderer FMT(AUS1#AUS2) Ergänzung TXT1 und hinterer Ergänzung TXT2 FMT(AUS1) $FMT(AUS1) : Zelle bekommt Format AUS1 FND(TXT1#AUS#TXT2) : Position von TXT2 in TXT1 ab AUS FNG(TXT1#AUS#TXT2) : wie FND(), keine Groß-/Klein-Unterscheidung FRB(AUSDRUCK) : Zelle erscheint in Farbe AUSDRUCK $FRB(AUSDRUCK) : Zelle erscheint in Farbe AUSDRUCK FST(AUSDR1#AUSDR2) : Schneidet auf AUSDR2 Stellen von AUSDR1 ab FST(AUSDRUCK) : Schneidet Nachkommastellen von AUSDRUCK ab GAZ(AUSDRUCK) : Übergibt größten ganzahligen Wert <= AUSDRUCK GDA(ZEL1#ZEL2#ZEL3): Berechnet degr. Abschr.(Kosten,Satz,Perioden) $GRS(TEXT) : Wandelt TEXT in Großbuchstaben GWT(ZELLE1#ZELLE2) : G=P*100/p; ZELLE1=P; ZELLE2=p GZR(AUSDRUCK) : Grad wird in Radiant umgerechnet HTE() : Heutiges Datum HWT(VAR1#VAR2#...) : Hoechster Wert der Argumente IDT(TXT1#TXT2) : Vergleicht TXT1 mit TXT2, WAHR oder FALSCH IDX(BER#AUS1#AUS2) : Wert der Zelle mit Koord. AUS1,AUS2 in BER ILR(ZELLE) : 1 wenn Zelle leer, sonst 0 INV(ZELLE) : 1 wenn Zelle »NV!«, sonst 0 JAR(AUSDRUCK) : Jahr aus Datum AUSDRUCK JTR(ZEL1#ZEL2#ZEL3): Berechnet Tilg.rate(Kredit,Zinssatz,Laufzeit) $KLN(TEXT) : Wandelt TEXT in Kleinbuchstaben $KPS(TXT1#AUS#TXT2): Kopiert TXT2 an Pos. AUS in TXT1 LFZ(ZEL1#ZEL2#ZEL3): Berechnet Laufzeit(Aktwert,Zuk.Wert,Zinssatz) LGB(AUSDR1#AUSDR2) : Logarithmus von AUSDR2 zur Basis AUSDR1 LGN(AUSDRUCK) : Logarithmus naturales (log e AUSDRUCK) LIA(ZEL1#ZEL2#ZEL3): Berechnet lin. Abschr.(Kosten,Satz,Perioden) LNG(TEXT) : Länge von TEXT $LNK(TXT#AUS) : Die AUS ersten Zeichen aus TXT LOG(AUSDRUCK) : Dekadischer Logarithmus (log 10 AUSDRUCK) $LSN(TXT#AUS1#AUS2): Löscht ab AUS1 AUS2 Zeichen in TXT MED(VAR1#VAR2#...) : Median der Argumente MIN(AUSDRUCK) : Minute aus Zeit AUSDRUCK MIT(VAR1#VAR2#...) : Mittel zwischen größtem und kleinstem Argument MON(AUSDRUCK) : Monat aus Datum AUSDRUCK NIT(BOOL) : Logisches Komplement von BOOL NUN() : Jetzige Zeit NVB() : »NV!« ODR(BOOL1#BOOL2) : Logisches Oder von BOOL1, BOOL2 PKT(VAR1#VAR2#...) : Produkt der Argumente PSZ(ZELLE1#ZELLE2) : p=P*100/G; ZELLE1=P; ZELLE2=G PWT(ZELLE1#ZELLE2) : P=G*p/100; ZELLE1=G; ZELLE2=p QSM(AUSDRUCK) : Errechnet Quersumme von AUSDRUCK QWZ(AUSDRUCK) : Quadatwurzel aus AUSDRUCK $RCT(TXT#AUS) : Die AUS letzten Zeichen aus TXT RGZ(AUSDR1#AUSDR2) : Rundet AUSDR1 auf AUSDR2 Stellen RGZ(AUSDRUCK) : Rundet AUSDRUCK RNG(ZELLE#VAR#...) : Rang von Zelle in Argumenten RST(AUSDR1#AUSDR2) : Übergibt Divisionsrest RZG(AUSDRUCK) : Radiant wird in Grad umgerechnet SEK(AUSDRUCK) : Sekunde aus Zeit AUSDRUCK SGL(ZELLE#VAR#...) : Nummer des ersten zu ZELLE gleichen Arguments SGR(ZELLE#VAR#...) : Nummer des ersten Arguments größer als ZELLE SIN(AUSDRUCK) : Sinus von AUSDRUCK, AUSDRUCK in Radiant SKL(ZELLE#VAR#...) : Nummer des ersten Arguments kleiner als ZELLE SLN(VAR) : Zahl wird auf AUSDRUCK Stellen ausgegeben SNH(AUSDRUCK) : Sinus hyperbolicus von AUSDRUCK Anhang B - Befehls- und Funktionsübersicht 76 STA(VAR1#VAR2#...) : Standard-Abweichung mit n-1 STD(AUSDRUCK) : Stunde aus Zeit AUSDRUCK STL(AUSDRUCK) : Zelle erscheint in Stil AUSDRUCK $STL(AUSDRUCK) : Zelle erscheint in Stil AUSDRUCK STN(VAR1#VAR2#...) : Standard-Abweichung mit n SUM(VAR1#VAR2#...) : Summe der Argumente. SVS(AUS1#BER#AUS2) : Wert der Zelle AUS2 rechts von AUS1 in BER TAG(AUSDRUCK) : Tag aus Datum AUSDRUCK TAN(AUSDRUCK) : Tangens von AUSDRUCK, AUSDRUCK in Radiant $TIL(TXT#AUS1#AUS2): Ab AUS1 AUS2 Zeichen aus TXT TNH(AUSDRUCK) : Tangens hyperbolicus von AUSDRUCK TWT(VAR1#VAR2#...) : Tiefster Wert der Argumente TZZ(TEXT#AUSDR) TZZ(TEXT) : Zahl aus TEXT in Basis AUSDR UND(BOOL1#BOOL2) : Logisches Und von BOOL1, BOOL2 UZT(AUS1#AUS2#AUS3): Uhrzeit aus Stunde,Minute,Sekunde VAR(VAR1#VAR2#...) : Varianz der Argumente mit n-1 VRN(VAR1#VAR2#...) : Varianz der Argumente mit n VWS(AUS#BER1#BER2) : Wert der Zelle an Pos. AUS in BER1 in BER2 VZN(AUSDRUCK) : Übergibt Vorzeichen von AUSDRUCK als -1,0,1 WAL(ZELLE#VAR#...) : Wert des Arguments mit der Nummer in ZELLE $WDH(TXT#AUS) : AUS mal TXT WNN(BOOL#AUSDR1#AUSDR2): Wenn BOOL wahr, dann AUSDR1 sonst AUSDR2 $WNN(BOOL#TXT1#TXT2): Wenn BOOL wahr, dann TXT1 sonst TXT2 WTG(AUSDRUCK) : Wochentag aus Datum AUSDRUCK XOR(BOOL1#BOOL2) : Logisches exklusives Oder von BOOL1, BOOL2 $ZCN(AUSDRUCK) : Erzeugt Zeichen mit ASCII-Code AUSDRUCK ZFB(AUSDRUCK) : Übergibt Zufallszahl zwischen 0 und AUSDRUCK ZFL() : Übergibt Zufallszahl zwischen 0 und 1 ZSS(ZEL1#ZEL2#ZEL3): Berechnet Zinssatz(Zuk.Wert,Aktwert,Perioden) $ZTT(AUSDR1#AUSDR2) $ZTT(AUSDR1) : Zeit aus Wert AUSDR1 in Format AUSDR2 ZVS(AUS1#BER#AUS2) : Wert der Zelle AUS2 unter AUS1 in BER ZWN(%/$#AUSDRUCK) : Variable %/$ wird Wert von AUSDRUCK zugewiesen $ZWN(%/$#TEXT) : Variable %/$ wird Text von TEXT zugewiesen ZWT(ZEL1#ZEL2#ZEL3): Berechnet Zuk.Wert(Rate,Zinssatz,Perioden) $ZZT(AUS1#AUS2#AUS3) $ZZT(AUS1#AUS2) : Erzeugt Text (Zahl,Stellen,Basis) Anhang C - Tastaturabkürzungen 77 Anhang C Tastaturabkürzungen Abkürzungen mit der (rechten) »Amiga«-Taste: a - Arbeitsblatt/Abräumen A - Arbeitsblatt/Speichern&Ende b - Format/Stil/Fett c - Bearbeiten/Kopieren C - Bearbetien/Vervielfältigen/zu Bereich d/D - Rechnen/ Variablen/Namen/ Variable definieren/Namen festlegen f/F - Umgebung/Farbe/ Grafik/Programm g/G - Extras/Bewegen zu/ Zelle/Marke i - Format/Stil/Kursiv I - Umgebung/Disk. Operat. j/J - Umgebung/Bildschirm für/ Arbeitsblätter/Diagramme k/K - Bearbeiten/Kopieren/ rechts/runter l - Arbeitsblatt/Laden m - Extras/Bewegen zu/Setze Marke M - Format/Ergänzen/DM n - Arbeitsblatt/Neu N - Arbeitsblatt/Benennen o - Arbeitsblatt/Öffnen O - Extras/Projekt/Öffnen p - Format/Stil/Normal P - Extras/Projekt/Definieren q/Q - Arbeitsblatt/ Schließen/Beenden R - Bearbeiten/Erzeuge Reihe s/S - Arbeitsblatt/ Speichern/Speichern unter t/T - Bearbeiten/Sortieren/ Text aufwärts/Text abwärts u - Format/Stil/Unterstreichen U - Extras/Projekt/Speichern v/V - Bearbeiten/Einsetzen/Einfügen S/Z w/W - Bearbeiten/Sortieren/ Wert aufwärts/Wert abwärts x/X - Bearbeiten/Ausschneiden/ Entfernen S/Z y/Y - Umgebung/Zeichensatz für/ Arbeitsblatt/Programm z - Bearbeiten/Zurücknehmen + - Format/Vorzeichen/Setzen - - Format/Vorzeichen/Entfernen * - Format/Schutz/Füllzeichen / - Format/Schutz/Füll. Entf. < - Format/Bündigkeit/Links > - Format/Bündigkeit/Rechts | - Format/Bündigkeit/Zentriert ? - Format/Schutz/Kein Lesen ! - Format/Schutz/Lesen erm. $ - Format/Ergänzen/$ £ - Format/Ergänzen/£ % - Format/Ergänzen/% »Esc« - Rechnen/Bearbeiten Abkürzungen mit der Taste »Ctrl«: d - Rechnen / Variablen/Namen / Funktion definieren p/P - Umgebung/ Schutz vor/ Lesen/Schreiben v - Bearbeiten/Einsetzen/Überschreiben x - Bearbeiten/Ausschneiden/Leeren + - Bearbeiten/Verändern/Addieren - - Bearbeiten/Verändern/Subtrahieren * - Bearbeiten/Verändern/Multiplizieren / - Bearbeiten/Verändern/Dividieren Anhang C - Tastaturabkürzungen 78 Abkürzungen in der abgesetzten Tastatur: NumL - Umgebung/Zahlen PrtSc - Arbeitsblatt/Drucken Home - Extras/Bewegen zu/A1 End - Extras/Bewegen zu/letzte Zelle Ins - Bearbeiten/Neu/Zeile Shift-PrtSc - Arbeitsblatt/Drucken von Shift-Ins - Bearbeiten/Neu/Spalte Shift-Del - Bearbeiten/Löschen/Leeren Ctrl-PrtSc - Extras/Grafik drucken Ctrl-Home - Extras/Bewegen zu/Akt.Bereich Ctrl-Ins - Bearbeiten/Neu/Zelle Z Ctrl-Del - Bearbeiten/Löschen/Zeile Ctrl-Shift-Ins - Bearbeiten/Neu/Zelle S Ctrl-Shift-Del - Bearbeiten/Löschen/Spalte Anhang D - Datei-Formate 79 Anhang D Datei-Formate 1. Format der Dateien mit der Endung ».sab« In der ersten Zeile befindet sich die Anzahl der Spalten minus eins. In der zweiten Zeile befindet sich die Anzahl der Zeilen. Es folgt nun die formatierte Ausgabe der einzelnen Zellen in Anfüh- rungsstrichen (»"«). Jede Zelle ist in einer eigenen Zeile. Es wird zeilenweise gespeichert, das heißt, zuerst kommt die erste Zelle der ersten Zeile, dann die zweite der ersten Zeile, dann die dritte der ersten Zeile, usw, dann die erste der zweiten Zeile, die zweite der zweiten Zeile, usw. 2. Format der Dateien mit der Endung ».form« Hier sind die unformatierten Eingaben gespeichert. Das Format ent- spricht dem der Dateien mit der Endung ».sab«, nur das die Anzahl der Spalten und Zeilen fehlt. 3. Format der Dateien mit der Endung ».s« Hier sind die Einstellungen des Programmes gespeichert. Die erste Zahl gibt an, von welcher Version des Programms gespeichert wurde. Dies ist notwendig, da sich das Format seit der Version 1.03 verändert hat. Beim hier beschriebenen Format muß eine 2 (in Klartext!) in der ersten Zeile stehen. Es wird anschließend folgender RECORD gespeichert (binär!): Länge | GrafikEinst = RECORD 108 GrafikName : ARRAY [0..107] OF CHAR; 192 Farbwert : ARRAY [0..31],[0..2] OF CARDINAL; 88 Uebers, 88 Uebers2 : ARRAY [0..77] OF CHAR; 27 erstA, 27 zweiA : ARRAY [0..26] OF CHAR; 4 unter : ARRAY [0..3] OF CHAR; 4 Zeiname : LONGINT; 8 Min, 8 Max, 8 XMax, 8 XMin, 8 XSkale, 8 YSkale, 8 Trigger1, 8 Trigger2 : LONGREAL; 4 Modi : SET OF (Wertangabe,Anteile,Rahmen,Spaltenkopf, YWert,aufeinander,Grafikdazu,Achsen, Achsenrahmen,Gitter,Ticks,XWert, Bemassung,Linie1,Linie2,g15,g16,g17,g18, g19,g20,g21,g22,g23,g24,g25,g26,g27,g28, g29,g30,g31); 2 MPunkt, 2 UMPunkt : CARDINAL; 10 berZeigen, 10 berZGrafik : ARRAY [-1..8] OF BOOLEAN; 12 Gbereich : ARRAY [0..2],[0..1] OF CARDINAL; 108 gBbereich : ARRAY; [0..8],[0..2],[0..1] OF CARDINAL; 768 Farbwert32 : ARRAY [0..63],[0..2] OF LONGCARD; END; (* RECORD *) Anhang D - Datei-Formate 80 Es schließt sich dann folgender RECORD an: Länge | VorEinst = RECORD 2 FarbAnz, 2 Tiefe, 2 ABFarbAnz, 2 ABTiefe, 2 Zeit : CARDINAL; 192 ABFarbwert : ARRAY [0..31],[0..2] OF CARDINAL; 1 BewRichtung : (rechts,links,hoch,runter); 1 RechneBlatt : BOOLEAN; 2 UmModi : SET OF (cScr,ABLace,gScreen,gLace,autoSave, askSave,backUp,askBackUp,Icon,NumL, ScrL,wbClone,cFont,appMenu,appIcon,m15); 2 BearEinst : SET OF (MitFormat,Eingabe,Ausgabe, AltesFormat,Format,AlteEingabe, AlterInhalt,Relokalisieren, Ignorieren,AuchFormeln,f10,f11,f12, f13,f14,f15); 2 PrtModi : SET OF (DateiName,ZellenAngabe,d2,d3,d4,d5,d6, d7,d8,d9,d10,d11,d12,d13,d14,d15); 11 Ergaenz : ARRAY [0..10] OF CHAR; 108 DatenVerz : ARRAY [0..107] OF CHAR; 4 abDisplayModus : LONGINT; 2 abScBreite, 2 abScHoehe : INTEGER; 1 abBrStd, 1 abHoeStd : BOOLEAN; 4 gDisplayModus : LONGINT; 2 gScBreite, 2 gScHoehe : INTEGER; 1 gBrStd,\\ 1 gHoeStd : BOOLEAN; 8 CustomTextAttr : TextAttr; 31 CustomFontName : ARRAY [0..30] OF CHAR; 108 StdProgr : STRING; END; (* RECORD *) Die Länge ist in Bytes angegeben. Zwischen den Elementen werden Füllbytes eingefügt, wenn ein Element sonst an einer ungeraden Adresse liegen würde! (Wenn Sie in Modula-2 programmieren kann nichts schiefgehen! Für die Aufzählungen sollten Sie einen Typ definieren!) 4. Format der Dateien mit der Endung ».gein« Hier sind die Einstellungen des Diagramms gespeichert. StarAm Plan hält sich ab der Version 1.9 an das Interchange File Format (IFF). Die Kennung ist »CHRT«. Nach dem Datei-Kopf können sechs verschie- dene Chunks in beliebiger Reihenfolge vorkommen. Diese Chunks sind zwar nicht zwingend notwendig, allerdings ergibt sich sonst kein vollständig beschriebenes Diagramm.Sie dürfen in der Datei nur max- imal einmal vorkommen. Diese Chunks sind: Anhang D - Datei-Formate 81 HEAD Dieser Chunk enthält die Einstellungen der Diagramm-Attribute. Länge | Eintrag | Typ ------------------------------------------------------------ 108 | Überschrift 1 | ARRAY [0..107] OF CHAR 108 | Überschrift 2 | ARRAY [0..107] OF CHAR 4 | Spalte | ARRAY [0..3] OF CHAR 4 | Zeile | LONGINT 2 | Modi | SET OF (Werte, Name der Datenfolge, | | Legende, Rahmen, Zeilen, 3D-Effekt) FONS Dieser Chunk enthält die Zeichensätze, die im Diagramm verwendet werden. Es wiederholt sich für jeden Text im Diagramm derselbe Aufbau. Die Reihenfolge ist: Titel 1, Titel 2, Name der Datenfolge, Legende-Text, Skal.-Text, Achsen-Namen, Werte. Der Aufbau pro Text ist: Länge | Eintrag | Typ -------------------------------------------- 1 | eigenen Font | BOOLEAN 1 | Dummy | SHORTINT 30 | Name | ARRAY [0..29] OF CHAR 2 | Größe | INTEGER PENS Dieser Chunk enthält die Einträge, welcher Stift welche Farbe ver- wenden soll. Länge | Eintrag | Typ ----------------------------------- 2 | reserviert | CARDINAL 2 | Titel 1 | CARDINAL 2 | Titel 2 | CARDINAL 2 | Folgen-Name | CARDINAL 2 | Legende-Text | CARDINAL 2 | Leg.-Rahmen | CARDINAL 2 | Leg.-Hintergrund | CARDINAL 2 | KS-Hintergrund | CARDINAL 2 | Koord. Sys. | CARDINAL 2 | Skal.-Text | CARDINAL 2 | Achsen-Name | CARDINAL 2 | Werte | CARDINAL 2 | Verb.-/Tropfline | CARDINAL 2 | Linie 1 | CARDINAL 2 | Linie 2 | CARDINAL PATT In diesem Chunk sind die Einstellungen zu den Mustern eingetragen. Die Länge dieses Chunks ist 2. Der Typ ist SET. Die Bits haben folgende Bedeutung: Mit Fläche, mit Linie, keine Linie, mit Symbol, setze Symbol. CLRS In diesem Chunk sind die Farben des Diagramms im RGB-Format gespei- chert. Pro Farbe werden zwölf Bytes benötigt. Es gibt vierundsech- zig Farbeintragungen. In Kurzform sieht der Chunk wie folgt aus: ARRAY [0..63],[0..2] OF LONGCARD Anhang D - Datei-Formate 82 CSYS Dieser Chunk enthält die Einstellungen zum Koordinaten-System. Länge | Eintrag | Typ ------------------------------------------------------------------ 8 | Linie 1 | LONGREAL 8 | Linie 2 | LONGREAL 8 | y-Max. | LONGREAL 8 | y-Min. | LONGREAL 8 | y2-Max. | LONGREAL 8 | y2-Min. | LONGREAL 8 | x-Max. | LONGREAL 8 | x-Min. | LONGREAL 8 | y-Skalierung | LONGREAL 8 | x-Skalierung | LONGREAL 28 | Name der x-Achse | ARRAY [0..26] OF CHAR 28 | Name der y-Achse | ARRAY [0..26] OF CHAR 28 | Name der y2-Achse | ARRAY [0..26] OF CHAR 4 | Modi | SET OF (Achsen, Ticks, SubTicks, | | Achsenrahmen, Grid, SubGrid, Linie1, | | Linie2, manueller y-Wert, man. x-Wert, | | man. y2-Wert, man. Skalierung, x-Log., | | y-Log., Polar, Abstand z. Achse) Nach diesen Chunks müssen die Chunks »SPEC« und »DATA« folgen.Diese Chunks dürfen nur zusammen, d.h. ein »SPEC«-Chunk gefolgt von einem »DATA«-Chunk, auftreten. Diese Kombination darf beliebig oft auf- treten. Jede Kombination enthält die Einstellungen für ein Teildia- gramm. Der Aufbau des »SPEC«-Chunks ist: Länge | Eintrag | Typ ------------------------------------------------------------------- 108 | Name | ARRAY [0..107] OF CHAR 1 | Typ | (Balken, Stapel, Anteil, Kreis, Kurve, | | Fläche, Funktion, Histo) 1 | 2. y-Achse | BOOLEAN 4 | Balken-Abstand | LONGINT 4 | Folgen-Abstand | LONGINT 4 | Ansicht Breite | LONGINT 4 | Ansicht Hoehe | LONGINT 4 | Modi | SET OF (horiz., 3-Dim., verbinden,anteile, | | Tropf-Linie, Linien, Stufen, Symbol, | | x-Fehler, y-Fehler, Paare, Regr1, Regr2) 108 | Funktion | ARRAY [0..107] OF CHAR 1 | Symbol-Nr. | SHORTINT 1 | Dummy | SHORTINT Im Chunk »DATA« sind die Bereiche angegeben, in dem die Daten zum Diagramm stehen. Jeder Bereich benötigt zwölf Bytes.Es sind nur die ersten acht Bytes von Interesse. Für sie gilt folgender Aufbau: ARRAY [Anfang..Ende],[Zeile..Spalte] OF INTEGER Dieser Chunk kann auch leer sein, d.h., daß nach dem Chunk-Kopf nichts mehr folgt. Die Länge des Chunks ist in einem solchen Fall Null. Anhang D - Datei-Formate 83 5. Format der Dateien mit der Endung ».zdat« Es sind einige Formatangaben für Zellen in binärem Format zellen- weise wie bei ».sab« und ».form« abgespeichert. Pro Zelle existieren folgende Daten: 4 Bytes für das Format: SET OF (Rechts,Zentriert,Vorzeichen, Fuellzeichen,Fett,Kursiv,Unterstrichen,SchreibSchutz,LeseSchutz, OTag,OJahr,MonName,MonAbk,Sek,Std,ZEinheit); 8 Bytes für den Wert: LONGREAL; 1 Byte für die Anzahl der Nachkommasttellen: SHORTINT; 1 Byte für die Vordergrundfarbe: SHORTINT; 1 Byte für die Hintergrundfarbe: SHORTINT; 1 Byte für die Zellbreite: SHORTINT; 1 Byte für den Zelltyp: (Text,Zahl,Prozent,Datum,Zeit,zt5,zt6,zt7, Monat,Wochentag); 1 Byte für den Fehlertyp: (Keiner,SyntaxF,BereichF,UeberlaufF, NichtDefF,DIV0F,NVF,NameF); 4 Dummy-Bytes; 6. Format der Dateien mit der Endung ».bdat« Es sind einige Einstellungen zum Arbeitsblatt gespeichert, die nur für »StarAm Plan« von Bedeutung sind.Diese Datei darf auch durchaus fehlen. Ich werde ihr Format deshalb nicht beschreiben. 7. Format der Datei »SAP.fkt« Es sind die benutzerdefinierten Funktionen in ASCII gespeichert. Die Angaben zu jeder Funktion sind auf je drei Zeilen verteilt. In der ersten Zeile steht der Name der Funktion, in der zweiten Zeile stehen die Parametertypen und in der dritten Zeile die Formel die berechnet werden soll. Alle Angaben sind in Anführungsstriche eingeschlossen.