Folgende Neuerungen haben in die Version 2.3 Einzug gehalten: 1. Abschalten der Dekoderabfrage im Menu.Dadurch wird es möglich, daß das Programm keine Seiten mehr vom Dekoder empfängt. Der Vorteil liegt darin, daß man weiter in den bereits empfangenen Seiten blättern kann, auch wenn man einen anderen Sender (mit anderem Videotext) gewählt hat.('Seitensuche stoppen') 2. Der Status von Cache EIN/AUS wird mit im Prefs-File gespeichert. 3. Es wurden neue (betriebsystemkonformere) Hardwareroutinen implementiert. Für Rechner mit 68000/68010 Prozessoren, werden allerdings weiter die alten Routinen benutzt, da die Rechner zu langsam sind. 4. Unter OS3.0 werden Newlook-Menus benutzt (schwarze Schrift auf weißem Hintergrund). 5. Es werden nun Screenmodes unterstützt. Beim Wechsel von ASCII-Modus zum GRAFIK-Modus und beim Zurückkehren aus dem Pause-Modus, erscheint ein Requester, der die Möglichkeit eines Moduswechsels bietet. Zudem kann man wählen, ob VideoTXT mit einem doppelt hohen Font arbeiten soll. Das ist angebracht, wenn man Interlace-Modi benutzt, bei denen VideoTXT 'zusammengestaucht' wirkt. Da diese Lösung etwas umständlich ist, wird der Screenmode in der nächsten Version über die Menuleiste einstellbar sein. 6. Da es einige Verwirrung beim Anschluß des VT-Dekoders gegeben hat, wird bei einer 'Schreib/Lese' Fehlermeldung ein Hilfstext angeboten, der mögliche Fehler auflistet und dabei auf die Prozessoranpassung hinweist. 7. Die 'Prozessoranpassung' ist jetzt nicht nur über zu erreichen, sondern auch über die Menuleiste. 8. Für die unterschiedlichen VT-Dekoderversionen (JOY/SER) gibt es nun verschiedene Prefs-Files (für den Fall, daß zwei Decoder an einem Rechner betrieben werden). 9. VideoTXT erkennt nun, daß MagicWB benutzt wird (an Hand des Programmes MagicWB-Demon). Wird MagicWB erkannt, benutzt VideoTXT andere Farbeinträge der Workbench, so daß die Icons nicht mehr in 'Falschfarben' dargestellt werden. Dabei ist allerdings zu beachten, daß die WB auf 32 Farben laufen muß (ohne MagicWB nur auf 16). 10. Ab OS2.0 gibt es eine komplette Screenleiste. Sollte das VT-Fenster nicht auf den Screen passen, wird dieser automatisch gescrollt, wenn man mit der Maus an die Bildchirmgrenzen stößt. Ist der Screen nur minimal kleiner als das Fenster, sollte man seine Overscanprefs editieren, da dieser Zustand auf Dauer störend sein kann. 11. Die Filenamen der VT-Seiten im CACHE-Verzeichnis wurden auf 'VTPXXXXXXX' gekürzt. Dadurch wird die Suche bei einer großen Seitenzahl verkürzt. PS: Um bei Grafikkarten die entsprechenden Screenmode-Treiber fehlerfrei nutzen zu können, sollte eine reqtools.library Version größer 38.1266 benutzt werden. Fehler mit älteren Versionen traten in Verbindung mit der Piccolo auf.