Copyright © 1993 by Thomas Hausknecht Veitshöchheimer Str. 40 97291 Thüngersheim Tel. 09364/3032 Lizenzbestimmungen: 1. Das Programm ist FREEWARE. Die Anleitungen und Kommentare sind Bestandteile des Programms und dürfen nicht von der Diskette, auf der sich das Programm befindet gelöscht werden oder fehlen. 2. Eine Weitergabe des Programms ist erlaubt, wenn alle Dateien unverändert mit weitergegeben werden, und die Weitergabe kostenlos ist. Die Diskette, auf der sich das Programm befinden, darf incl. Unkosten und Material nicht mehr wie 5.-DM (Fünf Deutsche Mark) kosten. 3. Der Verkauf, Vertrieb oder die Vermietung des Programms ist ohne meine spezielle Erlaubnis untersagt. Die Übernahme in eine andere Serie oder auf eine "Spezialdiskette" ohne meine schriftliche Genehmigung ist hiermit ausdrücklich untersagt und durch die Punkte 1., 2. und 3. nicht gedeckt! 4. Die Nutzung des Programms geschieht auf eigene Gefahr. Ich hafte nicht für durch die Benutzung des Programms entstehende Schäden. Ich garantiere nicht für die fehlerfreie Arbeit des Programms, da ich nicht ausschließen kann, Fehler übersehen zu haben. Sollten Fehler auftreten bitte ich darum mir diese mitzuteilen, damit ich sie beheben kann. Sollten sie Verbesserungsvorschläge haben, können sie sie mir zusenden. Sie werden vielleicht in einer späteren Version berücksichtigt. 5. Wer gegen diese Bestimmungen verstößt, hat keine der in diesen Bestimmungen genannten Rechte. Wer PD/FD-Astronomie-Software bestellen möchte kann dies tun bei Ralf Schoofs, Seitenstrasse 14, 4130 Moers 1,Tel. 02841/504319 BESCHREIBUNG DER FUNKTIONEN VON LcCCD4.1 PROJEKT Menu ------------ Lade Astro: File im Astroformat laden. Das Bild kann im Kontrast verändert, die Kantenschärfe erhöht werden, in verschieden Farbmodis und als gedithertes Bild (simuliert 61 Grautöne) angezeigt werden, usw.. schneide Serie: Diese Funktion ermöglicht es, die weniger guten Bilder aus einer Serie zu entfernen, um somit bei einer nachfolgenden vollautomatischen Rückzentrierung, ein einwandfreies Summenbild zu erreichen. Lade Serie: - Verarbeitung von Serien - - Manuell Marker: Nach dem Laden des Serien-Files erscheint die Aufforderung eine Markierung zu setzen. Das bedeutet, man wählt mit der Maus einen Stern aus. Darauf hin erscheint an dieser Stelle ein Kreuz und der Move_Pic Requester. Im Requester kann das Bild Pixelweise verschoben werden, mit Cancel wird das Bild nicht für die Summierung verwendet und der Requester geschlossen, mit OK wird das Bild aufsummiert. Nach dem Laden des nächsten Bildes erscheint wieder das Kreuz, in dieses muß nun der Stern evtl. hinein geschoben werden. Dazu wartet das Programm auf einen Mausklick mit der Funktion Quickmove. Wenn der markierte Stern außerhalb des Kreuzes liegt, klickt man den Stern an, und der Stern wird ins Kreuz gescrollt. Nun erscheint wieder der Move_Pic Req. . Evtl. Feinkorrektur der Position vornehmen und Bild annehmen oder auch nicht. So werden nun alle Bilder geladen, verschoben und aufsummiert. Wenn alle Bilder geladen wurden oder das Laden abgebrochen wird, erscheint ein Requester;"Bilder Normalisieren ?". Dieser wird normalerweise mit OK beantwortet. Nun wird die Anzahl der Aufsummierten Bilder, und der Wert des hellsten Punktes angezeigt. Danach erfolgt die Eingabe des Teilers. Im Normalfall ist deöglichen. Bei einem schnellen 68040 oder einer Grafikkarte dürfte sich diese Funktion erübrigen. PS. - Zum Digitalisieren ist ein Kabel mit vertauschten Strobe Leitungen, wie für LcCCD1.2 nötig. - Lade Serie - automatisch hellster Punkt; nur verwenden wenn die Bilder einen deutlich helleren Leitstern enthalten. - Bei "Lade Serie - automatisch Muster" wächst die Rechenzeit mit der Fläche. Bei einem Muster von halber Bildgröße und einen Verschiebe- bereich über das gan Bedienung wie bei Manuell Marker, aber statt einem Kreuz erscheint eine Zielscheibe in der Mitte. Diese Funktion ist zum zentrieren von Planeten besser geeignet als ein Kreuz. - Automatisch hellster Punkt: Nach dem Laden des ersten Bildes muß man den hellsten Stern eingrenzen. Danach werden die Bilder automatisch zentriert und aufaddiert. Die Begrenzung kann großzügig sein, da das Suchen des Hellsten Punktes sehr schnell geht. - Automatisch Muster: Nach dem Laden des ersten Bildes wird das hellste Objekt eingegrenzt, sozusagen als Muster definiert. Danach wird der Bereich, in dem sich das Muster bewegen kann, eingegrenzt. Das Muster sollte nicht zu groß, aber strukturiert sein. Der Verschiebebereich muss so groß sein, daß in allen Bildern das Muster innerhalb des Vers.Bereiches liegt. copy Val to output: Das sichtbare Bild wird in den Ausgabebuffer fürs Astroformat kopiert. Somit wird ein evtl. Kontrastausgleich ins Astrofile geschrieben. Dies wird benötigt um die Farbauszüge mit ausgeglichenem Kontrast zu erstellen, da beim Erzeugen eines 24bit Bildes noch keine Bildmanipulationen möglich sind. erzeuge 24bit Bild: Es werden nacheinander die Farbauszüge geladen und zentriert, wie bei Serien-Manuell-Marker/Zentrisch. Danach erscheint der File- requester zum Abspeichern des 24bit Bildes. Das 24bit Bild kann mit "Wasp -iff [filename] [filename]" in ein IFF-Format mit 2 - 6 Bitplanes umgewandelt werden. Mit "convert -i [filename] -o [filename]" wird es ins 24bit IFF-Format übertragen, so das es ImageMaster lesen kann. Speichere Astro: Digitalisiertes- oder normiertes Serien Bild kann im Astroformat mit Info abgespeichert werden. Speichere IFF: Das sichtbare 192*165 Pixel Bild wird als IFF mit 4 Bitplanes gespeichert. Speichere 8bit-IFF: Das sichtbare 192*165 Pixel Bild wird als IFF mit 8 Bitplanes gespeichert. Speichere Config: Ort, Kommentar, Pfade und Impulsdauer für die Nachführung werden als Starteinstellung gesichert. Zeige IFF : Ein IFF-Bild wird auf einem eigenem Screen angezeigt. Zum beenden wird der Screen mit der Maus runter gezogen. Unterstützt auch HAM. über LcCCD4.1: - ENDE: beenden des Programms nach einer Sicherheitsabfrage. Digi Menu nicht benutzen wenn keine Kamera angeschlossen ist !! --------- Arbeits Menu ------------ Kontrast ändern: zur Einstellung des Kontrastumfanges und der Helligkeit. Der Kontrastwert ist auf 16 voreingestellt. Hierbei werden die 256 Graustufen des CCD-Bildes auf die 16 Graustufen des Amigas aufgeteilt, wobei nach 16 Graustufen des CCDs die nächste Graustufe des Amigas kommt. Dies entspricht der Darstellung bei LcCCD1.2. Um zum bsp. ein Mondbild das in 10 Grautönen dargestellt wird, wobei der dunkelste Grauton die 4. Graustufe des Amigas ist, mit vollem Kontrastumfang zu zeigen, lautet die Rechnung 256/10=25.6 Als Kontrastwert ist, gerundet, 26 einzugeben. Für den Offset rechnet man (4.Graustufe - 1) * 16 = 48 Somit werden die 160 Graustufen des CCDs vom Grauwert 48 - 208 auf 16 Amiga Grautöne verteilt. Diese manuelle Einstellung des Kontrastes ist nur nötig zum evtl. eliminieren des Hintergrundrauschens, indem man den Offset und den Kontrast etwas erhöht. Mit dem Gamma Faktor kann der Kontrastverlauf eingestellt werden. < 100%: die dunkleren Bildteile werden detailreicher, das Bild erscheint weicher. Verwendung bei Mondmare und Nebel. = 100%: normaler Kontrastverlauf. > 100%: die helleren Bildteile werden detailreicher, das Bild erscheint härter. Verwendung bei Planeten. zum schnellen Arbeiten verwendet man am besten nur 50% 100% und 200% da diese drei Werte mit einem spezielem Algorithmus ausgegeben werden. Bei anderen Gammafaktoren muss nach einer Universalformel berechnet werden, dies dauert einige Sekunden. Autokontrast Bereich : Es läßt sich ein Bildbereich definieren, in dem der Kontrast dann optimiert wird. Die Bereichsdefinition bleibt erhalten bis ein neues Bild geladen wird, oder neu definiert wird. Histogramm : Es läßt sich ein Bildbereich festlegen, in dem der Kontrast histogramm- gesteuert ausgegeben wird. Negativ: es wird die Aktuelle Farbpalette invertiert Positiv: die Aktuelle Farbpalette wird wieder gesetzt äquidens.: zum hervorheben gleich heller Grautöne. Filter Menu ----------- Filtern : zum Ausfiltern der senkrechten Streifen, die bei Aufnahmen mit kurzen Integrationszeiten ohne Shutter entstehen. Schärfe 3*3: zum hervorheben von Kanten in fein detailierten Bildern. Schärfe 5*5: zum hervorheben von Kanten in grob detailierten Bildern. Median: filtert Rauschen indem es die Pixel über eine 3*3 Maske ausgleicht. Messen Menu ----------- Distanz u. Position: es lassen sich zwei Punkte zueinander vermessen. Nach dem anwählen der Funktion erscheint ein Requester in dem man die Brennweite eingegeben werden muß, mit der die Aufnahme gemacht wurde. Hat man das gemacht, erscheint rechts ein Fenster, in dem die Pixel unter dem Mauspfeil vergrößert erscheinen. Man bringt den ersten zu messenden Punkt in die Mitte des Fensters und drückt den linken Mausknopf, danach den zweiten Messpunkt in die Fenstermitte bringen und Mausknopf drücken. Nun werden die X und Y Werte der Messpunkte, der Abstand in mm und der Winkel in dem sie zueinander stehen angezeigt. Helligkeit kalibrieren: Für die Photometrie wird ein Referenzstern benötigt, dieser wird hiermit ausgewählt und dessen Helligkeit in einem Requester eingegeben. Aus programmtechnischen Gründen ist es nicht möglich die Magnitude einzugeben. Wenn sie also einen Referenzstern mit 9,8mag haben, müssen sie 980 eingeben. Ist der Stern -1,4mag hell ist die Zahl -140 einzugeben. Helligkeit messen: Nach dem ein Referenzstern definiert ist, kann hiermit ein anderer Stern ausgewählt werden dessen Helligkeit dann ausgegeben wird. Setze Menu ---------- Farben: Paletten-Requester zum ändern der Farben. Grauton: Darstellung in 16 Graustufen. Falschfarben: es werden 16 Farben von Schwarz nach Blau, Violett, Rot und Weiß verwendet. Graukeil: Zeigt einen Graukeil. Korrekturen: Laden und aktivieren der Dunkelstrom- und Flatfieldkorrektur. Nachführung: Auswählen eines Leitsterns und Aktivieren. Pfade: Einstellen der Pfade für IFF, ASTRO und SERIES Directorys. Ort: - Kommentar: Texteingaben die als Info mit dem Astrofile gespeichert werden. Durch ein Backslash \ wird ein Zeilenvorschub generiert, der bei der Wiedergabe sichtbar wird. Flags: - Autokontrast Die Automatische Kontrastausgleich wird ein-aus geschaltet. Bei gesetztem Flag wird nach dem Laden, Filtern und Schärfe der Kontrast automatisch angepasst. - sum once Zum summieren einzelner Planetenbilder. Wenn eingeschaltet, können einzelne Astrofiles aufsummiert werden. Handhabung wie bei "Lade Serie - zentrisch". Wenn wieder ausgeschaltet wird, erscheint der Requester zum normieren. - Dithering Zum einschalten des Ditherings. Die Bildwiedergabe dauert dann etwa 1-2 Sekunden langer. - DigiSrceen ein: Schaltet einen 1 Bitplane tiefen Lowres Screen wärend des Digitalisierens nach vorne. Wird benötigt um die höchst mögliche Übertragungrate der Kamera zu ermöglichen. Bei einem schnellen 68040 oder einer Grafikkarte dürfte sich diese Funktion erübrigen. PS. - Zum Digitalisieren ist ein Kabel mit vertauschten Strobe Leitungen, wie für LcCCD1.2 nötig. - Lade Serie - automatisch hellster Punkt; nur verwenden wenn die Bilder einen deutlich helleren Leitstern enthalten. - Bei "Lade Serie - automatisch Muster" wächst die Rechenzeit mit der Fläche. Bei einem Muster von halber Bildgröße und einen Verschiebe- bereich über das ganze Bild, sind ca. 62 000 000 Multiplikationen und Additionen pro Bild nötig. Dies kann es sehr lange dauern, ich habe es noch nicht ausprobiert. Normalerweise genügen ein Muster von 30*30 Pixel mit einer Verschiebung von 10*10, da nur 90 000 Multi. und Addi. benötigt werden, ist ein Bild in wenigen Sekunden fertig. - Wenn keine CCD Kamera angeschlossen ist, Digi Funktionen nicht benützen. Sonst hängt der Computer !!