
                     DDF - Drucken mit DFonts

               © 1990 Ebsche Hermesmann Junior (EHJ)

                       DDF IST PUBLIC DOMAIN

Damit die von 'ADOLF' erzeugten DFonts auch sinnvoll eingesetzt werden
können, muß ein ASCII-Textfile erstellt werden, mit dem die Steuerung der
Druckausgabe geregelt wird. DDF druckt dieses File dann aus. Das File
kann z.B. mit dem ED der Workbench erstellt werden.

DDF kann nur vom CLI gestartet werden. Am einfachsten ist es deshalb,
wenn Sie DDF in die 'c'-Schublade Ihrer Startdiskette kopieren.

DDF kann mit bis zu 10 DFonts gleichzeitig drucken. Das Textfile muß dazu
natürlich einige Voraussetzungen erfüllen:

In der ALLERERSTEN Zeile steht: ##DFONTS

In die nächsten 10 Zeilen werden die zu benutzenden DFonts mit ihren
kompletten Pfadnamen eingetragen. Es können natürlich auch weniger als
zehn DFonts eingetragen werden. Die Definition in der Tabelle beginnt
jeweils mit '##' und endet mit '#':

##DF1:DFonts/Times/12#
##DF1:DFonts/Pica/12#
##DF1:DFonts/Pica/12s#
##RAM:DFonts/Testfont4711/pNV#

Nach dem '#' am Ende einer Zeile muß RETURN gedrückt worden sein, es darf
KEIN weiteres Zeichen folgen. (Diese Zeilen werden natürlich NICHT mit
ausgedruckt.)

Es folgt eine Leerzeile, die mindestens 1 Leerzeichen enthalten muß -
jedenfalls bei meinem OKI 390-Drucker.

Jetzt kann ganz normal der Text geschrieben werden. Soll mit einem der
definierten DFonts gedruckt werden, ist im Text seine Nummer mit zwei
vorangestellten Sternchen einzugeben: '**2' schaltet den DRITTEN DFont der
Tabelle ein, da diese ja mit Font 0 begonnen wird und bei Font 9 endet.

Beispiel: **0Dieser Text mit Times/12, **1dieser mit Pica/12.
Es können sogar EINZELNE Buchstaben mit einem anderen DFont gedruckt
werden, z.B. Großbuchstaben in Wort- oder Absatzanfängen.

Wurden MEHR als 10 DFonts in der Tabelle definiert, werden alle
weiteren ignoriert.

Wird im Text **9 gewählt, es sind aber z.B. nur 5 DFonts definiert,
so wird dann mit DFont 0 gedruckt.

Soll im Text mit verschiedenen Zeichendichten gedruckt werden, so beachten
Sie bitte, daß dann ja auch die Leerzeichen verschieden breit sind, z.B.
bei einem Briefkopf:

**0Name 12cpi-Schrift            **3Bankverbindung in Prop/nicht vergrößert
**0                              **3Kontonummer
**0                              **3und so weiter

Durch den jeder Zeile vorangestellten '**0'-DFont erscheinen die
'**3'-DFonts alle in der gleichen Spalte untereinander. Wird '**0' am
Zeilenanfang weggelassen, würde ja bis '**3' das Leerzeichen der
'**3'-DFont aus der letzten Zeile übernommen und somit z.B. die Zeile
mit der Kontonummer viel weiter links anfangen als gewünscht.

Wird der Text mit einer Textverarbeitung geschrieben, so ist darauf zu
achten, daß die Zeilenbreite BREITER als normal eingestellt wird.
Bei 12 cpi gehen maximal 96 Zeichen in eine Druckerzeile. Da aber für
die DFonts-Definition jeweils drei Buchstaben im Text benutzt werden
('**1'), ist eine größere Breite zu wählen. Es ist auch 'Blocksatz' zu
vermeiden, da dann ja die jeweils drei Buchstaben ('**1') mit in die
Blocksatz-Formatierung übernommen werden, aber im Ausdruck nicht
erscheinen würden.

DDF kann nur vom CLI gestartet werden. Beim Aufruf muß der Filename des
zu druckenden Files mit angegeben werden: 'Run DDF Filename' oder
einfach 'DDF Filename'.

Das File 'Filename' muß als ASCII-Text vorliegen und die oben
beschriebenen Vorraussetzungen erfüllen. Es darf nicht länger als
65000 Bytes sein. Natürlich muß auch ein Drucker angeschlossen und
bereit sein.

Testen Sie DDF mit dem File 'Beispiel.ASC' auf dieser Diskette:
Machen Sie mit 'CD DFx:ADOLF' die ADOLF-Schublade zur Aktuellen.
Geben Sie dann 'DDF Beispiel.ASC' ein.

Die in 'Beispiel.ASC' verwendeten DFonts befinden sich auf dieser
Diskette in der Schublade 'DFonts'. Druckt Ihr Drucker damit nicht
richtig, kann es daran liegen, daß die verwendeten DFonts für den
OKI 390 erzeugt wurden. Haben Sie z.B. einen NEC P6, müssen Sie
evtl. erst DFonts mit anderen Werten erzeugen. Bitte lesen Sie dazu
die Anleitung von ADOLF. (Die für 'Beispiel.ASC' umgewandelten
AMIGA-Fonts passten leider nicht auf diese Diskette; nehmen Sie dann
einfach 10 von Ihren Fonts, wandeln Sie diese mit ADOLF und editieren
Sie 'Beispiel.ASC' entsprechend.)

Der Ausdruck kann jederzeit unterbrochen werden. Einfach die
LINKE Maustaste längere Zeit drücken.

DDF lädt ALLE im Textfile definierten DFonts UND das Textfile selbst in den
Speicher. Deshalb sollten alle DFonts und das Textfile am besten auf EINER
Diskette stehen. Der Pfad des gerade geladenen Files sowie alle eventuell
auftretenden Fehler werden im CLI-Fenster ausgegeben.

DDF wurde mit dem SEKA-Assembler geschrieben.

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