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 |  MILBEN                                                               |
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 |     von Guido Appenzeller                                             |
 |                                                                       |
 |        mit Maschienenspracheteilen von Chris Emmerich                 |
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 |           (c) in 1988                                                 |
 |                                                                       |
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I.    VORWORT

   Sie wollten schon immer einmal einen anderen Computerbenutzer aergern und
   wussten nicht wie ?
   Hier ist die Loesung ! Sie installieren einfach das Programm VIRUS in der
   STARTUP-SEQUENCE und schon wird  man  mit  dieser  Diskette  keine Ruhige
   Minute mehr haben. Eine kleine rote Milbe taucht auf  dem  Bildschirm auf
   und frisst alles erreichbare. Und  wenn  sie  genug  findet  vermehrt sie
   sich auch noch.......

II.   BENUTZUNG

   Das programm VIRUS kann entweder von  der   Workbench  oder  vom CLI aus
   gestartet werden. Der Aufruf vom CLI aus hat den Vorteil das noch einige
   Parameter mitangegeben werden koennen. Wird  VIRUS von der Workbench aus
   aufgerufen so wird fuer alle Parameter der voreingestellte Wert genommen.

      1> VIRUS [Verzoegerung Anzahl Hunger Nachkommen Stoppos.] [-L]

   Bis auf die -L Option muessen alle Parameter in dieser Reihnfolge ange-
   geben werden. Die einzelnen Argumente bedeuten:

   Verzoegerung   Die Zeit in 60stel Sekunden  die bis zum erscheinen der
                  ersten Milbe vergehen.  Nuetzlich um den Benutzer nicht
                  gleich merken zu lassen  das der Virus aus der startup-
                  sequence stammt. Voreingestellt: 0

   Anzahl         Die maximale Anzahl von Viren  die gleichzeitig auf dem
                  Bildschirm sein kann. Eine  Anzahl von mehr als 200 ist
                  nicht vorgesehen. Der voreingestellte Wert betraegt 200.
                  Wer noch mehr haben will muss im Quellcode rumpfuschen.

   Hunger         Dies gibt an wieviele Zuege eine Milbe ohne Futter aus-
                  kommen kann ohne zu verhungern. Voreingestellt: 80

   Nachkommen     Gibt an wieviel Futter ( weisse Pixel ) die  Milbe auf-
                  fressen muss bis sie sich teilen kann.
                  Voreingestellt: 15

   Stoppos.       Dies gibt eine Maus-X-Koordinate an. Sobald  der Maus-
                  zeiger sich auf dieser Position  befindet,  bricht das
                  Programm ab. Werden Werte  groesser als 640  verwendet
                  so sind die Viren nicht mehr zu stoppen.
                  Voreingestellt: 3

   -L             Normalerweise hinterlassen die Milben kleine  Schwarze
                  Punkte ( was das ist wird der Interpretation  des ein-
                  zelnen ueberlassen ). Wird die -L angegeben so fressen
                  die Milben ALLES und hinterlassen NICHTS.

III.  VIRENTYPEN UND FRESSGEWOHNHEITEN

   Fuer eine normale Workbench sind  sehr  kurzlebige, sich schnell ver-
   mehrende Milben ideal. Auf einem kargen CLI sollten sie dagegen Lang-
   lebigiger sein.
   Die beste Nahrung fuer die  Viren  sind zweiffellos Workbenchfenster.
   Aber auch mit Notepad und MCLK  lassen sich 'interessante' Ergebnisse
   erzielen. Der MCLK hat sich schon  vielfach  als  Ablenkung  fuer die
   Milben bewaehrt wenn man sie von etwas anderem abhalten wollte.

IV.   DER QUELLCODE

   Die 'Milben' sind in  Aztec C  ( Vers. 3.4a )  geschrieben.  Da  fuer
   zeitkritische Teile Assembler verwendet  wurde  ist eine Uebertragung
   auf Lattice ( oder einen anderen Compiler ) wahrscheinlich nicht ganz
   unproblematisch. Der Assemblerteil ist  gut  als  abschreckendes Bei-
   spiel  wie man NICHT programmieren sollte zu verwenden. Um den Quell-
   code mit Aztec C zu compilieren muss :

      1> cc virus

      1> ln virus.o -lc

   eingegeben werden.

V.    DISCLAIMER

   Dieses  Programm  wurde  von  Guido  Appenzeller  und  Chris Emmerich
   geschrieben. (c) in 1988.
   Es ist gewidmet: Leo Schwab fuer seine Zahllosen Screenhacks.

   Es darf unter der Bedingung weitergegeben werden das:

      1. Keine Aenderungen am Quellcode oder an diesem File vorgenommen
         werden.
      2. Dieses File ( README ) dabeibleibt.
      3. Es nicht ( von einer kleinen Gebuehr fuer Disketten,Porto,etc.
         abgesehen ) fuer Geld weitergegeben wird oder einen Komerziellen
         Produkt beiliegt.

VI.   VON WEM STAMMT DIES ?

   Drohbriefe, Glueckwuensche, Anregungen, Kritik und alles sonstige an:

                                    _____         _______
   Guido Appenzeller               //        //\\ \\    \\         Guido
   Landessternwarte               //        //  \\ \\    \\
   6900 Heidelberg               // _____  //____\\ \\____\\    Appenzeller
                                //     // //      \\ \\
   Tel.(06221)12516            //_____// //        \\ \\        Productions

