Partikelobjekte

3) Wirkung auf Beams

Wie wirken sich Partikel beim Raytracen aus ?

Dies ist eine wichtige Frage, denn man sollte sich schon beim Programmieren eines Partikelsystems vorstellen, wie der Effekt letztendlich aussieht.

Ein Partikel ist in monzoom® zuerstmal nur ein Punkt im 3D-Raum. Es wird nie(!) von einem Raytracing-Strahl getroffen und deshalb ist die Wirkung von Partikeln auf Strahlen auch anders als bei anderen Objektarten wie Dreiecken oder Kugeln. Bei diesen Arten existiert eine Oberfläche, zu der Beams berechnen kann, ob ein Strahl sie trifft, und wenn ja, wo. Von dem Schnittpunkt werden dann weitere Strahlen ausgesandt, um zu berechnen, ob sich darin andere Objekte spiegeln.

Die Strahlen liefern immer eine Farbe zurück, nämlich die Farbe, die ein getroffenes Objekt hat (unter Berücksichtigung von Lichtquellen usw.) oder die Hintergrundfarbe, wenn der Strahl nichts trifft. Dies ist jetzt wichtig für Partikelsysteme, denn Partikel nehmen Einfluß auf die Farbe des Strahls.

Wie kann das gehen, wenn Partikel doch nie von Strahlen getroffen werden? Beams berechnet zu allen Partikeln, die entlang eines Strahls liegen den Abstand des Partikels zum Strahl und ändert die Strahlenfarbe entsprechend. Hier kommen jetzt Farbe, Radius und Stärke der Partikel zur Wirkung.

Der Radius eine Partikels ist der Abstand, ab dem ein Partikel einen Strahl beeinflußt. Fliegt der Strahl an dem Partikel weiter vorbei als der Radius des Partikels ist, so hat das Partikel keine Wirkung auf ihn.

Wie stark die Farbe des Strahls geändert wird, hängt vom Abstand des Strahls und von der Stärke des Partikels ab.

Die Stärke ist ein Faktor, der bestimmt, welchen Anteil der Partikelfarbe der Strahl annimmt. Üblicherweise bewegt sich dieser Faktor zwischen 0 und 1. Bei 0 wird nichts von der Partikefarbe übenommen, bei 1 alles.

Mit Radius und Stärke der Partikel wird ganz entscheidend Einfluß auf die optische Wirkung des Partikelsystems genommen. Durch große Stärken (nahe 1) kann man erreichen, daß einzelne Teilchen richtig sichtbar werden, wie z.B. Funken.

Bei kleinen Werten der Stärke (nahe 0) sind einzelne Partikel praktisch unsichtbar, aber durch Addition der Wirkungen einer ganzen Partikewolke, die ein Strahl durchfliegt, entsteht eine diffuse Rauchartige Wirkung.

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