Partikelobjekte
2) Definition der Partikelobjekte
Partikelsysteme halten sich an die Objekthierarchie in monzoom®. Es gibt somit eine neue Objektart "Partikelobjekt". Es ist eine Subklasse der Geo-Objekt-Klasse, erbt also alle dessen Eigenschaften. Partikelobjekte können daher, wie alle Geo-Objekte, eine variable Anzahl von Punkten enthalten.
Jeder Punkt entspricht genau einem Partikel des Partikelobjektes. Man erzeugt einfach Partikel, indem neue Punkte geschaffen werden. Ein Partikel wird positioniert, indem einfach die entsprechenden Punkte bewegt werden.
Es gilt: 1 Partikel = 1 Punkt
Man kann daher Partikel/Punkte auch löschen, selektieren oder deselektieren, kurz, alles was man auch mit anderen Geo-Objekten machen kann.
Wenn im folgenden mal von Punkten bzw. Partikeln oder Teilchen die Rede ist, sind immer Partikel gemeint.
Zu den Eigenschaften, die die Partikel zusätzlich besitzen:
Diese Daten dienen der Animation von Partikelsystemen und werden bei der Bildberechnung nicht beachtet.
Beim Raytracen werden nur Position, Farbe, Radius und Stärke verwendet. Die Daten dagegen enthalten alle Informationen, die für die Dynamik des speziellen Partikelsystems nötig sind.
Ein Partikelsystem, bei dem alle Teilchen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Richtungen davonfliegen sollen (z.B. bei einer Explosion), muß für jedes Teilchen der Richtungsvektor gespeichert werden. Dies sind 3 Datenwerte (Delta-x, Delta-y, Delta-z). Bei der Animationsberechnung wird dann jedes Partikel um sein eigenes (Delta-x, Delta-y, Delta-z) fortbewegt.
Bei der Entwicklung eines Partikelsystems muß man sich also überlegen, welche Daten man pro Partikel benötigt. Da die Steuerung über Skripts läuft, gibt es einen Skriptbefehl, mit dem man die Anzahl der Daten pro Partikel reservieren kann.
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© 1997 Oberland Computer