            **********************************************

                                MakeCD

                       Version 2.5 (13-09-1997)

                      Deutsches Benutzer-Handbuch

            **********************************************

Lange hat's gedauert, aber jetzt ist diese Anleitung praktisch komplett.
Da uns aber die Zeit gefehlt hat, um nach Fehlern zu suchen, bezeichnen
wir sie vorerst lieber noch als BETA. Bugreports und Anregungen sind
willkommen!

Crack Warnung:
     Wir haben einige "100 % cracked" Versionen von MakeCD erhalten,
     die sich aber gar nicht wie voll registrierte Versionen verhalten
     haben. Stattdessen gaben sie vor zu funktionieren, aber das
     Resultat entsprach überhaupt nicht den Erwartungen, die diese
     Version geweckt hatte. Bitte verwenden Sie diese Cracks nicht und
     machen Sie uns auch nicht dafür verantwortlich. Holen Sie sich
     stattdessen die kaum eingeschränkte Version von der MakeCD
     Homepage: `http://makecd.core.de/'

     Wenn sich aufgrund von zukünftigen, eventuell funktionierenden
     gecrackten Versionen von MakeCD kaum noch jemand registrieren läßt,
     werden wir die Weiterentwicklung von MakeCD einstellen, da sie uns
     neben sehr viel Zeit auch noch jede Menge Rohlinge kostet und wir
     nicht auch noch draufzahlen möchten. *Wir* benötigen *keine* neuen
     Treiber und neue Features für MakeCD -- das schließt auch DAO
     ("Disc-At-Once") ein!

Registrierte Benutzer:
     Bitte verwenden Sie in Ihrem eigenen Interesse auf gar keinen Fall
     gecrackte/veränderte Versionen von MakeCD, sondern besorgen Sie
     sich immer unveränderte Versionen und schalten Sie diese mit Hilfe
     Ihrer Registriernummer frei.

Binaries testen:
     Sie können die wichtigsten Programmteile dieser
     MakeCD-Zusammenstellung auf Änderungen von einem Virus oder
     Cracker hin überprüfen lassen. Dazu müssen Sie lediglich auf den
     folgenden Knopf klicken. Beachten Sie aber bitte, daß der
     Virus/Cracker unsere `CRCList-binaries' verändert haben könnte, so
     daß der folgende Test erfolgreich ist, *obwohl* jemand in den
     Binaries herumgepfuscht hat. Um vollständig sicher zu sein, müssen
     Sie die PGP-Signatur von `CRCList-binaries' überprüfen. Den
     passenden PGP public key können Sie auf unserer Homepage finden.

     Wenden Sie diesen Test bitte an *bevor* Sie MakeCD per
     Registrierfenster registrieren, da die Registrierung Änderungen an
     den Binaries vornimmt.

                         >>> @{"TESTE" SYSTEM "Run Execute //briktest-from-doc"} MakeCD Binaries! <<<

     Bitte beachten Sie, daß Sie für diesen Test dieses Dokument von der
     Workbench aus gestartet haben müssen. Sonst könnte es passieren,
     daß nicht alle Dateien gefunden werden und der Test nicht
     funktioniert.

Rechtliches
***********

Wie bei fast jedem Software-Produkt, gibt es auch bei MakeCD ein paar
rechtliche Dinge zu beachten, die Sie vor der ersten Benutzung lesen
müssen:

Copyright
=========

MakeCD unterliegt dem Copyright 1996,1997 von Angela Schmidt und
Patrick Ohly. Alle Rechte an der Software und der Dokumentation
vorbehalten. Kein Teil dieses Produkts darf in irgendeiner Form ohne
vorherige schriftliche Genehmigung der Autoren vervielfältigt,
verarbeitet, verändert oder verbreitet werden.

Für die frei verteilbare, unregistrierte Version von MakeCD gilt eine
besondere Regelung bezüglich der Vervielfältigung und Verbreitung.

Haftungsausschluß
=================

Die Autoren können in keinem Fall für irgendwelche mittel- oder
unmittelbaren Schäden haftbar gemacht werden (dazu gehören ohne
irgendwelche Einschränkungen auch Schäden durch Verlust von
Geschäftserträgen, Betriebsstörung oder andere finanzielle Verluste),
die durch Gebrauch oder Nichtgebrauch dieser Software entstehen. Dies
gilt auch in dem Fall, daß die Autoren von der Möglichkeit solcher
Schäden in Kenntnis gesetzt wurden.

Veränderungen
=============

MakeCD darf *nicht* verändert (gepatcht) werden. Wer dies trotzdem tut,
sollte sich nicht über eventuelle sehr unliebsame Nebenwirkungen
wundern.

MakeCD darf natürlich *nicht* in veränderter Form weitergegeben werden
-- dies gilt auch dann, wenn als Basis eine frei kopierbare Version
diente.

Wenn eine Änderung sinnvoll ist, lohnt es sich, mit den Autoren Kontakt
aufzunehmen -- vielleicht ist die gewünschte Änderung dann ja schon in
der nächsten Version enthalten.

Warenzeichen
============

Die in dieser Dokumentation erwähnten Soft- und Hardwarebezeichnungen
sind in vielen Fällen auch Warenzeichen und unterliegen als solche den
gesetzlichen Bestimmungen.

Lizenzvereinbarung
==================

Dieser Vertrag ist eine rechtliche Vereinbarung zwischen Ihnen, dem
Endanwender und den Autoren von MakeCD. Durch den Gebrauch der Software
erklären Sie sich mit den Bedingungen einverstanden.

Wenn Sie die *registrierte* Version mit gültiger Registriernummer
verwenden, erhalten Sie das Recht, *eine* Kopie der Software auf
*einem* einzelnen Computer zu benutzen (d. h. mit *einer*
Zentraleinheit, an nur *einem* Betriebsort).  Details über Ihre
Nutzungsrechte entnehmen Sie bitte dem Abschnitt *Note
Registriergebühren: LREGF.

Wenn Sie eine registrierte Version von MakeCD an eine andere Person
verkaufen möchten, müssen uns *beide* Parteien darüber informieren. Wir
werden dann die alte Registriernummer sperren und dem neuen Käufer
gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr eine eigene Registriernummer
zukommen lassen.

Falls Sie eine *unregistrierte* Version von MakeCD verwenden, dürfen
Sie beliebig viele Kopien gleichzeitig verwenden und sie kostenlos an
beliebig viele Leute weitergeben. Wer MakeCD länger als 4 Wochen
benutzen möchte, *muß* eine Lizenz erwerben, auch wenn ihm die
*unregistrierte* Version von MakeCD von der Funktionalität her
ausreichen würde. Es gibt eine einzige Ausnahme: Wer MakeCD
*ausschließlich* zum Auslesen/Abspielen von CDDA-Daten verwendet und
weder ISO-Images erzeugt, noch CD-Rs brennt, der braucht sich nicht
registrieren zu lassen, darf aber auch keinen Support von den Autoren
erwarten.

Eine *unregistrierte* Version von MakeCD erkennt man daran, daß beim
Starten ein Dialogfenster erscheint, das Registriernummer und
Benutzer-Adresse anfordert. Nur wenn *alle* diese Felder leer sind
(ohne Vorgabe-Werte), handelt es sich um eine unregistrierte Version.
Am besten wählt man aber den sicheren Weg und gibt einfach nur
Original-Archive weiter -- da kann man dann nichts falsch machen.

Registrierung
=============

Falls Ihnen MakeCD gefällt, sollten Sie sich registrieren.  Die
Entwicklung von MakeCD kostet sehr viel Zeit und Geld, und wir bitten
Sie ernsthaft darum, uns zu unterstützen, wenn Sie MakeCD mögen.

Falls allerdings die unregistrierte Version von MakeCD unter Ihrer
Konfiguration nicht funktioniert, dann registrieren Sie sich bitte
nicht und verwenden Sie MakeCD nicht länger. Einige Leute denken
offenbar, daß wir ihr System unterstützen *müssen*, nachdem sie sich
registriert haben. Aber so funktioniert das nicht. Natürlich geben wir
wirklich unser bestes, um alle Systeme zu unterstützen, aber oft
*können* wir bestimmte Konfigurationen einfach nicht unterstützen, z.
B. wenn das System SCSI-Probleme hat oder wenn wir die
Programmierdokumentation zu einem Brenner nicht auftreiben können. Da
wir aber keine unzufriedenen Benutzer haben möchten, bitten wir Sie
ernsthaft darum, sich nicht registrieren zu lassen, wenn Sie mit der
aktuellen Version von MakeCD nicht zufrieden sind, und MakeCD nicht
weiter zu verwenden.

Wenn die unregistrierte Version von MakeCD Ihre Hardware nicht
unterstützt, wird auch die registrierte Version von MakeCD Ihre
Hardware nicht unterstützen. In diesem Fall sollten Sie von Zeit zu
Zeit Updates von MakeCD ausprobieren und sich registrieren lassen,
nachdem Sie ein Update gefunden haben, das Ihre Hardware unterstützt.

Wir behalten uns vor, einzelne Registriernummern in späteren Versionen
von MakeCD ohne Nennung von Gründen zu sperren.(1)

Registriernummern sind für die aktuelle Version und häufig auch für
Folgeversionen von MakeCD gültig. Bei großen Neuerungen kann ein
Update-Betrag fällig werden.

---------- Fußnoten ----------

(1)  Trotzdem haben wir natürlich nicht vor, dies ohne einen guten
Grund zu tun.

Einschränkungen in der unregistrierten Version
----------------------------------------------

Verglichen mit der registrierten Version weist die unregistrierte
Version folgende Einschränkungen auf:

   * Beim Erstellen des Images kann der Name der erzeugten CD-ROM nicht
     frei gewählt werden. Außerdem kann "Publisher" nicht angegeben
     werden.

   * Es können maximal 10 Tracks auf eine CD-R gebrannt werden.

Gecrackte Versionen von MakeCD funktionieren oftmals überhaupt nicht.

Registriergebühren
------------------

Da wir der Meinung sind, daß ca. 200 DM bis 400 DM für einen privaten
Nutzer normalerweise ein sehr schmerzhafter Betrag ist, wir aber
trotzdem (wie alle anderen Anbieter von CD-Brenn-Software) irgendwie
auf unsere Kosten kommen müssen, haben wir uns etwas ausgedacht:

Es gibt drei Klassen von Lizenznehmern. Je "gewerblicher" der Anwender
unser Programm nutzt (und je mehr Geld er damit erwirtschaftet), desto
höher ist seine Registriergebühr für MakeCD. Private Nutzer zahlen
demnach sehr wenig. Nutzer, die gegen Entgelt CDs für Dritte brennen
möchten, zahlen einen momentan marktüblichen Preis. Und Nutzer, die die
CDs in einem Preßwerk vervielfältigen (und in der Regel verkaufen)
lassen möchten, zahlen einen jeweils direkt mit den Autoren
auszuhandelnden Preis. Es sind hier verschiedene Lizenzvereinbarungen
denkbar - reden Sie mit uns!

Wir hoffen, daß das ein fairer Kompromiß ist. Denn warum soll jemand,
der CDs nur zum "Privatvergnügen" brennt, genausoviel zahlen müssen wie
jemand, der durch das Vervielfältigen und den Verkauf einer gebrannten
CD fünfstellige Summen erwirtschaftet?

Bitte bedenken Sie, daß die Entwicklung dieses Programmes mit nicht
unerheblichen Investitionen verbunden war. Wenn Sie das Programm nutzen,
denken Sie bitte ernsthaft über eine Registrierung nach und unterstützen
Sie somit die Weiterentwicklung von MakeCD, denn auch die
Weiterentwicklung wird noch einige Kosten verursachen!

Private Nutzer
     Die Registrierung kostet 75 DM. Man darf aber mit MakeCD erstellte
     und/oder gebrannte Musik- oder Daten-CDs *ausschliesslich* für den
     eigenen, privaten, nicht-gewerblichen Bedarf verwenden.
     "Publisher" wird mit einem Standard-Text ausgefüllt und kann daher
     nicht frei gewählt werden.

CD-ROM-Brennservice, nicht-gewerbliche Vervielfältigungen
     Die Registrierung kostet 300 DM. Sie liegt damit in dem
     Preisbereich, der auf dem AMIGA zur Zeit für CD-Brenn-Programme
     üblich ist. Die gebrannten CDs dürfen an die jeweiligen Kunden
     verkauft werden, wo sie aber nicht mehr weiter gewerblich
     vervielfältigt werden dürfen.  Insbesondere dürfen CDs, die mit
     dieser Lizenz erzeugt wurden, nicht in Preßwerken vervielfältigt
     werden. Ausgenommen von dieser Einschränkung sind
     nicht-gewerbliche Vervielfältigungen auf CD-R. "Publisher" wird mit
     einem Standard-Text ausgefüllt und kann daher nicht frei gewählt
     werden.

CD-Hersteller, gewerbliche Vervielfältigungen
     Hierfür gibt es keinen Standard-Preis. Interessenten setzen sich
     bitte direkt mit Angela Schmidt oder Patrick Ohly in Verbindung.
     Es wird dann ein Lizenzvertrag ausgehandelt. Dieser Lizenzvertrag
     wird auch Vervielfältigungen in Preßwerken erlauben. Außerdem ist
     "Publisher" frei wählbar.

Im Application-ID-Feld wird in jedem Fall die Seriennummer (nicht zu
verwechseln mit der kryptischen Registriernummer) des registrierten
Benutzers eingetragen.

Ein gedrucktes und gebundenes Handbuch mit über 100 DIN-A4-Seiten ist
für 15 DM extra erhältlich. Wenn Sie bereits registriert sind, können
Sie es auch einzeln anfordern.

Zusätzlich zu der Lizenzgebühr und/oderr dem Handbuch fallen noch
folgende Versandkosten an:

Versandkosten innerhalb Deutschlands
     5 DM für die Programmdiskette oder Diskette mit Handbuch.

Versandkosten innerhalb Europas
     5 DM für die Programmdiskette
     10 DM für die Programmdiskette mit Handbuch.

Versandkosten außerhalb Europas (Luftpost)
     5 DM für die Programmdiskette
     20 DM für die Programmdiskette mit Handbuch.

Express-Versand
     15 DM *zusätzlich*. Die Registrierung wird dann sofort bearbeitet
     und per Express verschickt. Aber auch normale Registrierungen
     werden durch Katrin sehr schnell bearbeitet!

     Bitte beachten Sie aber, daß auch Katrin hin und wieder mal im
     Urlaub ist -- meist irgendwann über Pfingsten oder im August oder
     September, sowie Anfang Januar. Während dieser Zeit (gewöhnlich
     ein bis drei Wochen) können Registrierungen leider nicht
     bearbeitet werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Nachnahme (nur innerhalb Deutschlands)
     9,50 DM zusätzlich. Das ist aber eigentlich nur bei telefonischen
     Registrierungen sinnvoll.

Also kostet eine normale Registrierung von MakeCD Private inklusive
Versand und ohne Handbuch innerhalb Europas 80 DM.  Express-Versand in
die USA mit Handbuch würde 75+15+20+15=125 DM (Registrierung + Handbuch
+ Versand + Express) kosten.

Innerhalb Deutschlands können Sie einen Scheck schicken. Das ist die
sicherste und daher bevorzugte Methode. Auf eigenes Risiko können Sie
natürlich auch Bargeld beilegen. Notfalls kann die Sendung auch per
Nachnahme verschickt werden (9,50 DM extra; dieser Betrag enthält
bereits die 3 DM Gebühr, die Ihr Postbote für das Betätigen Ihre
Türklingel in jedem Fall einbehält).

Außerhalb Deutschlands können Sie zwar auch per Scheck bezahlen, aber
beachten Sie dann bitte, daß es häufig Unmengen Geld kostet, den Scheck
einzulösen (20 DM sind da keine Seltenheit). Stellen Sie daher bitte
sicher, daß der entsprechende Betrag übrigbleibt, wenn wir den Scheck
einlösen -- ansonsten kann die Registrierung leider nicht durchgeführt
werden.

Da ausländische Schecks häufig Ärger verursachen (Euro-Schecks in DM,
sowie Schecks, die von einer deutschen Bank kommen sind hingegen
problemlos), bevorzugen wir bei Registrierungen aus dem Ausland
Postanweisungen oder Bargeld (möglichst DM, notfalls auch US Dollar im
selben Wert, mindestens 1 US $ für 1,50 DM).

Schicken Sie Ihre Registrierung (auf Deutsch, Englisch oder notfalls
auch Französisch) an:

Katrin Schmidt
Finkenweg 26
89233 Neu-Ulm
Deutschland
Tel.: 0731/712316 (9:00 bis 21:00 MET)

Falls Sie weitere Fragen haben, dann lesen Sie bitte zunächst *Note
FAQ: MFAQS.

Firmen, die MakeCD vertreiben
-----------------------------

Falls Sie MakeCD aus irgendwelchen Gründen nicht direkt bei den Autoren
bestellen möchten, können Sie auch bei folgenden Distributoren oder bei
Firmen, die von diesen Distributoren beliefert werden, bestellen:

HiSoft
     Distributor für Großbritannien (englische Version)
     HiSoft Systems
     The Old School
     Greenfield
     Bedford MK45 5DE
     England
     Telefon: 01525 718181
     Fax: 01525 713716
     EMail: sales@hisoft.co.uk
     Web: http://www.hisoft.co.uk/
     Preis: £39,95 einschließlich englischem Handbuch

Oberland Computer
     Distributor für Deutschland/Österreich/Schweiz (deutsche Version)
     Oberland Computer
     In der Schneithohl 5
     61476 Kronberg/Taunus
     Deutschland
     Telefon: 06173/608-0
     Fax: 06173/63385
     Web: http://www.oberland.com/
     Preis: 99 DM einschließlich deutschem Handbuch

Bitte beachten Sie aber, daß Sie eventuellen Support dann auch direkt
bei der jeweiligen Firma in Anspruch nehmen müssen.

*Hinweis*: Die Versionen, die Sie bei einer Firma kaufen, enthalten
zunächst eine spezielle Registriernummer, die die Internet-Versionen
von MakeCD *nicht* freischaltet, sondern *nur* die vom Händler
erhaltene Version.

Damit Sie auch die im Internet erhältlichen Versionen nutzen können, muß
Ihre Adresse noch an die Autoren von MakeCD geschickt werden. Dies
können Sie entweder selber mit einer beiliegenden Registrierkarte tun,
oder Ihr Händler tut es für Sie. Sie erhalten dann bald automatisch und
ohne zusätzliche Kosten eine Registriernummer, die auch
Internet-Versionen freischaltet, so daß Sie keinerlei Nachteile mehr
gegenüber den Personen, die direkt bei den Autoren registriert sind,
haben. Einzige Ausnahme: für Supportfragen stehen Ihnen die Autoren dann
*nicht* zur Verfügung. Stattdessen wenden Sie sich bitte an den
Händler, bei dem Sie MakeCD gekauft haben.

Besonderheiten von MakeCD
=========================

   * Einfach bedienbar, auch für Einsteiger

   * AMIGA Protection Bits und Dateikommentare in CD-ROM-Images
     *MakeCD war das erste Programm, das Ihnen dieses tolle Feature
     beschert hat. Meeting Pearls IV wurde mit MakeCD gemastert.*

   * Online-Images (zweite Partition nicht zwingend nötig)

   * Sehr flexibles Kopieren von CDs möglich

   * Kann CDDA-Daten von CD oder aus einer Datei abspielen

   * Unterstützt ISO 9660 und Rock Ridge

   * Vergleichsweise geringer Speicherbedarf beim Erzeugen von ISO 9660
     Strukturen

   * CDTV und CD32-fähig (bootfähige CDs möglich)

   * Multivolume- und Multisession-fähig

   * ISO-Image kann auf blockorientiertem Gerät (z. B. Festplatte)
     erstellt und vor dem Brennen ausprobiert werden.

   * CD-Extra support

   * Alle Quell-Verzeichnisbäume für das ISO-Image werden optional
     jeweils in einem eigenen Unterverzeichnis im Wurzelverzeichnis des
     Image erzeugt.

   * Lokalisiert (momentan deutsch und englisch)

   * Online-Hilfe (Bubblehelp, per Menü abschaltbar)

   * Fontsensitiv

   * Style Guide konform (öffnet sich z. B. auf einem Public Screen)

   * Schreiben von Daten- und Audiotracks

   * Modular (weitere Brenner können bei Bedarf hinzugefügt werden)

   * Fast alle CD-Brenner werden unterstützt

   * Recovery-Modus (Treiber-abhängig!)

   * *Ungeschlagen preiswert* (für private Nutzer)

   * Kompatibel (auf vielen verschiedenen Rechnern getestet)

Unterstützte CD-Brenner und CD-ROM Laufwerke
============================================

Wenn Sie mehr über die Unterstützung von verschiedenen Geräten erfahren
möchten, lesen Sie bitte unbedingt die Compatibility List. Generell
werden momentan die in der folgenden Liste enthaltenen Geräte
unterstützt.

Bitte beachten Sie, daß andere Hersteller von CD-Brenn-Software kräftig
von unserer Liste abschreiben und dabei unberücksichtigt lassen, daß
manche der hier aufgeführten Geräte unbedingt eine Sonderbehandlung
benötigen, damit sie mit dem entsprechenden Treiber auch funktionieren.
Es ist daher eine gesunde Portion Mißtrauen angebracht, wenn ein
Hersteller Kompatibilitätslisten anpreist, die unseren Listen extrem
ähnlich sind. Wir haben unsere Listen nicht von Drittanbietern
abgeschrieben sondern selber Recherchen angestellt um Gemeinsamkeiten
und Unterschiede zwischen den einzelnen Laufwerken in Erfahrung zu
bringen.

Wir können übrigens momentan folgende CD-Brenner unser Eigentum nennen,
die wir dadurch natürlich besonders gut unterstützen können. Dasselbe
gilt für alle Laufwerke, die auf diesen Geräten basieren:

   * Philips CDD 2600

   * Ricoh MP6200S

   * Sony CDU 926S

   * Yamaha CDR 100

   * Yamaha CDR 400t

Folgende CD-Brenner besaßen wir längere Zeit, um unsere Treiber zu
programmieren. Wir haben sie inzwischen aber wieder abgegeben:

   * JVC XR-W2010

   * Matsushita CW-7501

   * Philips CDD 2000

   * Plextor PX-R24CSi

   * Yamaha CDR 400c

Folgende CD-Brenner werden generell von MakeCD unterstützt. CD-Brenner,
die mit "(*)" markiert sind, hat noch niemand getestet, sie sollten
aber theoretisch ebenfalls funktionieren.

   * JVC oder TEAC kompatible CD-Brenner:
        * Hi-Val CD-R (*) (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * JVC XR-W2001 (*) (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * JVC XR-W2010 (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * JVC XR-W2012 (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * JVC XR-W2020 (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * JVC XR-W2022 (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * JVC XR-W2626 (*) (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * Pinnacle RCD-1000 (*) (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * Pinnacle RCD 5040 (*) (Lesen Sie `doc/Compatibility')

        * Smart & Friendly CDR2006 Plus (*) (Lesen Sie
          `doc/Compatibility')

        * TEAC CD-R50S

   * MMC kompatible CD-Brenner:
        * DynaTek CDE260R (*)

        * Microboards PlayWrite 2060R (*)

        * MicroNet Technology Plus 4x6 (*)

        * Mitsumi CR2600TE (*)

        * Philips CDD 3600 (*)

        * Philips CDD 3610 (*)

        * Ricoh MP6200I (*) (Probleme sind hier sehr unwahrscheinlich)

        * Ricoh MP6200S

        * Ricoh MP6201S (*) (Probleme sind hier sehr unwahrscheinlich)

        * Ricoh MP6211S (*) (Probleme sind hier sehr unwahrscheinlich)

        * Smart & Friendly CDR4006 (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

        * Traxdata CDR 4600 (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

        * Yamaha CDR 200

        * Yamaha CDR 400c

        * Yamaha CDR 400t

        * Yamaha CDR 400tx

        * Yamaha CDR 401t (*) (Probleme sind hier sehr unwahrscheinlich)

        * Yamaha CD-RW 4001 (*)

   * Panasonic/Matsushita kompatible CD-Brenner:
        * Compro CD-R 7501-INT (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

        * Compro CD-R 7502-INT (*)

        * Creative Labs CDR4210 (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

        * Matsushita CW-7501

        * Matsushita CW-7502 (*)

        * Panasonic CW-7501

        * Panasonic CW-7502 (*)

        * Plasmon CDR-4240

        * Plasmon CDR 480 (*)

   * Philips CDD 2000 CD-Brenner-Familie:
        * Grundig CDR1001PW

        * HP SureStore 4020i

        * Kodak PCD225 (*)

        * Mitsumi CDR 2401

        * Philips CDD 2000

        * Philips CDD 521 (kein Testmodus!)

        * Philips CDD 522

        * Plasmon CDR4220 (*) (Probleme sind hier sehr unwahrscheinlich)

   * Philips CDD 2600 CD-Brenner-Familie:
        * HP SureStore 6020i

        * Philips CDD 2600

        * Wearnes CDR632P

        * Traxdata CDR 2600 (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

   * Sony kompatibel:
        * Sony CDU926S

        * Microboards PlayWrite 2000 (*)

        * Optima DisKovery 650 CD-R (*)

        * Smart & Friendly CDR1002 (*)

        * Smart & Friendly CDR2004 (*)

        * Smart & Friendly CDR2006 Pro (*)

        * Sony CDU920S (*)

        * Sony CDU924S

        * Sony CDU940S (*)

        * Sony Spressa 9211 (*)

        * Sony Spressa 9411 (*)

        * Sony Spressa 9611 (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

   * Yamaha CDR 10x (und kompatible CD Brenner):
        * Yamaha CDR 100

        * Yamaha CDR 102

        * Yamaha CDE 100

        * Yamaha CDE 102

        * Plasmon CDR-4400

        * DynaTek Automation Systems CDM400 (*)

        * DynaTek Automation Systems CDM240 (*)

        * Microboards PlayWrite 4000 (*)

        * MicroNet Technology MasterCD Pro (*)

        * Procom Technology PCDR-4x (*)

        * Smart & Friendly CDR4000 (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

        * Smart & Friendly CDR1004 (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

   * Ricoh/Plextor (und kompatible CD Brenner):
        * Plextor PX-R24CS(i)

        * Ricoh RO-1420C

        * Ricoh RS-1420C

        * Turtle Beach 2040R (*) (Probleme sind hier sehr
          unwahrscheinlich)

Außerdem unterstützt MakeCD die folgenden CD-ROM Laufwerke:

   * ATAPI CD-ROM (mit CDDA lesen)

   * NEC CD-ROM (mit CDDA lesen)

   * Pioneer CD-ROM (Sony kompatibel)

   * Plextor CD-ROM (mit CDDA lesen)

   * Sony CD-ROM (mit CDDA lesen)

   * Toshiba CD-ROM (mit CDDA lesen)

   * any other CD-ROM drive (ohne CDDA lesen)

Einführung in CD-Brenner, MakeCD usw.
*************************************

Diese Einführung soll Ihnen helfen, CDs, CD-Brenner und alles was damit
zu hat, besser zu verstehen. Außerdem werden in diesem Zusammenhang
einige wertvolle Bedienungshinweise für MakeCD gegeben.

Unterschiede: CD-Brenner, CD-ROM-Laufwerke
==========================================

CD-Brenner sehen in der Regel ähnlich aus wie ein CD-ROM-Laufwerk und
sind entweder mit Schublade oder mit Caddy erhältlich.

Grundsätzlich können CD-Brenner normale CDs lesen und CD-Rs -- also
beschreibbare CDs -- lesen und beschreiben. Da der Laser, der zum
Beschreiben von CD-Rs nötig ist, deutlich schwerer ist, als der Laser,
der bei CD-ROM-Laufwerken verwendet wird, sind CD-Brenner heutzutage
auch beim Lesen noch deutlich langsamer als CD-ROM-Laufwerke. Da man
schwere Leseköpfe nicht so schnell bewegen kann wie leichte Leseköpfe,
ist die Zugriffszeit bei CD-Brennern normalerweise niedriger als bei
CD-ROM-Laufwerken.

Trotzdem können CD-Brenner zum Lesen verwendet werden. Genau wie bei
CD-ROM-Laufwerken können Sie ein CD-ROM-Dateisystem auf dem CD-Brenner
anmelden und so CDs ganz normal über die Workbench anschauen. Dazu geben
Sie beim Installieren des CD-ROM-Dateisystems einfach statt dem
Gerätenamen (Device-Name, z. B. `scsi.device') und der Gerätenummer
(Unit-Nummer) des CD-ROM-Laufwerks den Gerätenamen und die Gerätenummer
des CD-Brenners an. Natürlich können Sie auch einen Mountlist-Eintrag
(oder `DEVS:DOSDrivers/CD0') entsprechend ändern.

Wenn Sie während des Brennens ein CD-ROM-Dateisystem auf dem CD-Brenner
angemeldet haben, achten Sie bitte darauf, daß das CD-ROM-Dateisystem
den Brenner nicht durcheinanderbringt, indem es zum Beispiel versucht,
auf die CD zuzugreifen. Es ist sonst nicht auszuschließen, daß Sie
dadurch einen Rohling zerstören. MakeCD *versucht*, alle
CD-ROM-Dateisysteme, die auf Ihrem CD-Brenner angemeldet sind, zu
erkennen und während der Zugriffe von MakeCD zu blockieren.  Das
funktioniert aus technischen Gründen aber leider nicht immer.

Rohlinge, auch CD-R genannt
===========================

Rohlinge, auch CD-R genannt, sind Scheiben, die wie CDs aussehen und auf
die Sie mit einem CD-Brenner Daten brennen können. Danach verhalten sich
die Rohlinge wie CDs sollten im CD-Spieler oder CD-ROM-Laufwerk gelesen
werden können.

Während normale CDs in der Regel silbern sind, findet man Rohlinge in
vielen verschiedenen Farben: grün, gold, oder sogar blau sind die
Farben, die heutzutage am geläufigsten sind.

Weitere Unterschiede liegen in der bedruckbaren Oberfläche der CD-R.
Manche haben eine große beschriftbare Oberfläche, andere nur eine sehr
kleine.

Wichtig ist, daß Sie Rohlinge nicht mit spitzen Gegenständen beschriften
und auch nur auf der dafür vorgesehenen Fläche, denn die Schicht, in die
die Daten gebrannt werden, liegt dicht unter der
Beschriftungs-Oberfläche der CD. Und wenn Sie die beschädigen, werden
auch Ihre Daten zerstört.

Besondere Vorsicht sollten Sie auch walten lassen, wenn Sie einen
Aufkleber auf den Rohling kleben. Einseitig aufgeklebte Aufkleber können
die CD-R zum Eiern bringen, und manch einer, der daraufhin den Aufkleber
wieder abziehen wollte, mußte feststellen, daß etwas goldene Farbe an
seinem Aufkleber hängengeblieben ist und die CD-R nur noch als
Untersetzer (engl.: coaster) zu gebrauchen war.

Wenn Sie Rohlinge einkaufen, kaufen Sie nur größere Mengen von Marken,
die Sie bereits kennen und mit denen Sie gute Erfahrungen gemacht haben.
Manche Rohlinge lassen sich zwar gerade soeben noch brennen, sind aber
danach nicht mehr auf allen Geräten vernünftig lesbar. Manche Laufwerke
lesen solche Rohlinge absolut ohne Probleme, andere hingegen brauchen
Ewigkeiten, um davon Daten zu erfassen und machen dann noch oftmals
Fehler.

Speziell mit Toshiba-Laufwerken haben wir die Erfahrung gemacht, daß
CD-Rs bestimmter Marken einfach nicht gelesen werden können. Also
Vorsicht!

Pufferverhalten
===============

Nachden ein CD-Brenner angefangen hat, Daten zu schreiben, muß er
solange *ununterbrochen* weiterschreiben, bis alle gewünschten Daten
geschrieben sind. Im *Note Track-At-Once: MITAO -Modus muß er
mindestens den begonnenen Track fertigschreiben.

Im *Note Disc-At-Once: MIDAO -Modus muß die komplette CD
unterbrechungsfrei geschrieben werden.

Das Ganze ist nötig, weil der CD-Brenner alle Daten mehrfach auf die CD
schreibt, um sie im Fehlerfall besser wiederherstellen zu können. Beim
Schreiben des Blockes N werden *gleichzeitig* auch Daten der Blöcke N-1
und N+1 (und weiterer Blöcke) geschrieben (sozusagen in den Block N mit
hineingestreut). Liegen die Daten von Block N+1 noch nicht vor, kann
logischerweise Block N auch noch nicht geschrieben werden usw.

Daher müssen CD-Brenn-Programme und CD-Brenner mit einer guten Pufferung
arbeiten, um sicherzustellen, daß der Datenstrom *nie* abreißt, denn
selbst wenn der CD-Brenner nach dem Abreißen des Datenstroms wieder
aufsetzen und weiterschreiben würde, würde dadurch ein "Loch" in den
Daten entstehen. Die CD-Brenner haben in der Regel einen internen
Datenpuffer zwischen 512 KB und 2 MB. MakeCD verwendet *zusätzlich*
einen eigenen Puffer, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, daß der
Zwischenspeicher des CD-Brenners leerläuft, weil die neuen Daten nicht
schnell genug nachgelesen werden konnten.

Wenn für den CD-Brenner Reselection *angeschaltet* ist, ist der
SCSI-Bus nur sehr kurz blockiert, während die Daten von MakeCD zum
CD-Brenner kopiert werden. Ist Reselection *ausgeschaltet*, blockiert
der CD-Brenner die meiste Zeit den SCSI-Bus, so daß nur wenig Zeit
bleibt, um von demselben SCSI-Bus neue Daten zu lesen.

Daher wird sich der MakeCD-interne Puffer immer am unteren Rand
befinden, wenn Sie Reselection *ausschalten* *und* wenn Sie die Daten
von *demselben* SCSI-Bus lesen. Da macht sich dann ein großer interner
Puffer für den CD-Brenner positiv bemerkbar.

Falls Sie Reselection für Ihren CD-Brenner ausschalten *müssen* (weil
es sonst zu SCSI-Problemen kommt), sollten Sie deshalb versuchen, die
Daten von einem *anderen* SCSI-Bus oder IDE-Kontroller zu lesen.  Sonst
wird der MakeCD-interne Puffer meist nur minimal gefüllt sein, was die
Wahrscheinlichkeit eines Pufferunterlaufs deutlich erhöht.

Falls Sie keinen anderen SCSI-Hostadapter oder IDE-Kontroller als Quelle
für die Daten zur Verfügung haben, müssen Sie wohl in den sauren Apfel
beißen und es mit einem fast leeren MakeCD-Puffer probieren.  Schalten
Sie *dann* aber `paralleles Lesen/Schreiben' in den Einstellungen
*aus*. Das verbessert die Performance ein wenig. In allen anderen
Fällen sollte `paralleles Lesen/Schreiben' *eingeschaltet* bleiben.
Überprüfen Sie auf jeden Fall die Stabilität Ihres Systems ausgiebig im
Test-Modus!

Wissenswertes über Tracks und Sessions
======================================

Fertig beschriebene CDs und CD-Rs bestehen aus einer oder mehreren
Sessions. Jede geschlossene Session oder CD enthält einen oder mehrere
Tracks. Ein Track kann sich *nicht* über mehrere Sessions erstrecken.
Das kann dann zum Beispiel so aussehen:

     ---- Lead-In (Start der CD und 1. Session) ---- (1)
     ----                Track 1                ----
     ----                Track 2                ----
     ----                Track 3                ----
     ----    Lead-Out (Ende der 1. Session)     ----
     ----    Lead-In (Start der 2. Session)     ---- (2)
     ----                Track 4                ----
     ----                Track 5                ----
     ----    Lead-Out (Ende der 2. Session)     ----
     ----    Lead-In (Start der 3. Session)     ---- (3)
     ----                Track 6                ----
     ----    Lead-Out (Ende der 3. Session)     ----
     ----    Lead-In (Start der 4. Session)     ---- (4)
     ----                Track 7                ----
     ---- Lead-Out (Ende der CD und 4. Session) ----

Während zum Erzeugen eines neuen Tracks nur sehr wenig Platz nötig ist
(in der Regel ca. 300 KB oder 152 Blöcke, plus die Daten, die in dem
Track gespeichert werden sollen, mindestens 600 KB), benötigt eine neue
Session sehr viel Platz (22,5 MB für das Fixieren der ersten Session und
13,5 MB für das Fixieren jeder weiteren Session -- plus die Daten, die
in der Session gespeichert werden sollen).

Jede neue Session verzögert außerdem die Zeit, die ein CD-ROM-Laufwerk
benötigt, um das Inhaltsverzeichnis der CD (TOC) einzulesen. In obigen
Beispiel wäre die Trackliste von Track 1 bis 3 an Stelle (1)
gespeichert, die Trackliste von Track 4 bis 5 an Stelle (2), die
Trackliste von Track 6 an Stelle (3) und die Trackliste von Track 7 an
Stelle (4). Das bedeutet, daß das CD-ROM-Laufwerk vier verschiedene
Stellen der CD ansteuern und auslesen muß, um die komplette Trackliste
(TOC) zu erzeugen.

Ein altes CD-ROM-Laufwerk, das noch nicht Multisession-fähig ist, oder
ein CD-Spieler würden nicht bemerken, daß an Stelle (2) weitere Tracks
gespeichert sind und daher nur die Tracks 1 bis 3 anzeigen.

Während manche CD-Brenner auch unfixierte Tracks in der Trackliste (TOC)
anzeigen, benötigen andere CD-Brenner Spezialkommandos, um auf die
unfixierten Tracks zuzugreifen. CD-ROM-Dateisysteme können Tracks aus
unfixierten Sessions nur erkennen, wenn die CD nicht im CD-ROM-Laufwerk
sondern im CD-Brenner liegt *und* wenn der CD-Brenner in der TOC auch
die Tracks aus unfixierten Sessions anzeigt. MakeCD liest bei Bedarf
auch noch die PMA (Spezialbereich einer CD-R) aus, um eine wirklich
komplette Trackliste zu erstellen -- CD-ROM-Dateisysteme können das
*nicht*!

Manchmal kommt es in der Praxis auch zu Lesefehlern, wenn die Sessions
nach und nach abgegangen werden. Dann werden nicht alle Tracks
angezeigt.  Oftmals läßt sich dieses Phänomen beheben, indem man die CD
kurz aus dem Laufwerk nimmt und es dann nochmal probiert. Speziell bei
CD-Rs, die sehr viele Sessions enthalten, scheint dieser Fehler gerne
aufzutreten.

Während CD-Brenner auch Tracks lesen können, die in Sessions stehen, die
nicht fixiert sind, sind CD-ROM-Laufwerke dazu in der Regel nicht in der
Lage. Daher wird Ihre CD-R von Ihrem CD-ROM-Laufwerk erst dann komplett
erkannt, wenn sie fixiert ist. Falls sie nicht fixiert ist, wird sie nur
bis zu den letzten fixierten Tracks erkannt.

Falls Sie aber die CD-R sowieso nur in Ihrem CD-Brenner verwenden
möchten *und* falls Ihr CD-Brenner auch unfixierte Tracks in der TOC
anzeigt, können Sie sich das Fixieren vorerst sparen, denn das kostet
nur unnötig Platz. So können Sie nach und nach Tracks auf die CD brennen
(auch Daten-Tracks), und die CD oder Session erst ganz zum Schluß
fixieren. Auch Multisession-Tracks können Sie so -- also ohne die CD zu
fixieren -- erstellen, auch wenn der Begriff "Multisession" dann
eigentlich nicht mehr ganz treffend ist. Die Funktionalität
unterscheidet sich nicht von Multisession-CD-Rs, bei denen die
einzelnen Datentracks fixiert sind.

Session oder CD-R fixieren
==========================

Oft sind die Leute verwirrt, weil sie nicht wissen, ob sie die Session
oder die CD-R fixieren sollen. Daher folgende Informationen:

   * Wenn Sie die CD-R fixieren, können Sie danach keine Daten mehr
     anhängen. Die CD kann dann nur noch *gelesen* werden.

   * Wenn Sie die Session fixieren, öffnen Sie damit automatisch
     gleichzeitig eine neue Session. Sie können dann alle Tracks, die in
     fixierten Sessions liegen, in einem CD-ROM-Laufwerk lesen.

   * Wenn Sie weder die CD-R noch die Session fixieren, können Sie die
     Daten, die in der letzten Session enthalten sind, normalerweise
     *nicht* in einem CD-ROM-Laufwerk lesen, sondern nur im CD-Brenner.
     Falls Sie das nicht stört, können Sie die Session unfixiert lassen
     und zum Beispiel von Zeit zu Zeit einen Datentrack dazubrennen.
     Das kann eine Menge Platz sparen!

   * Sowohl Sessions als auch CD-Rs können nur dann fixiert werden, wenn
     die letzte Session mindestens einen Track enthält. Leere Sessions
     können also mit keiner der beiden Methoden fixiert werden.

   * Wenn Sie eine Session fixiert haben, können Sie nicht unmittelbar
     danach die CD-R fixieren, denn das Fixieren einer Session öffnet
     *automatisch* eine neue Session, und leere Sessions können ja
     bekanntlich nicht fixiert werden. Das Fixieren einer CD-R ist
     übrigens im Prinzip identisch mit dem Fixieren einer Session,
     außer daß beim Fixieren der CD-R *keine* neue Session geöffnet
     wird und daher die CD abgeschlossen ist.

   * Wenn Sie planen, keine weiteren Daten mehr auf die CD zu schreiben,
     sollten Sie auch wirklich die CD-R fixieren, und nicht etwa nur die
     Session. Manche Laufwerke brauchen zum Einlesen einer CD, bei der
     nur die Session fixiert ist, deutlich länger als zum Einlesen
     einer CD, die komplett fixiert ist, denn sie suchen dann noch
     (vergebens) nach Daten in der letzten, offenen Session, und stoßen
     oft nur auf Lesefehler, weil es dort ja noch gar keine Daten gibt.

Was beim Test-Modus passiert
============================

Sowohl in den Einstellungen als auch im Schreibfenster gibt es ein
Symbol, mit dessen Hilfe Sie den Test-Modus an- oder ausschalten können.
Was aber tut der Test-Modus?

Nun, der Test-Modus beeinflußt Ihren CD-Brenner folgendermaßen: Wenn Sie
den Test-Modus anschalten, brennt der CD-Brenner nicht mehr wirklich,
sondern tut nur noch so, als würde er brennen.

MakeCD schickt die Daten im Test-Modus genauso zum Brenner wie ohne
Test-Modus. Der Brenner arbeitet auch fast genauso, wie beim wirklichen
Brennen -- nur daß der Laser nicht eingeschaltet wird und daher die CD
nicht wirklich beschrieben wird.

Da im Test-Modus wirklich fast alles genauso abläuft, wie beim
wirklichen Brennen, eignet er sich vorzüglich dazu, zu testen, ob es
SCSI-Hänger gibt oder ob die Daten nicht schnell genug übertragen
werden können.

Die meisten CD-Brenner merken sich im Test-Modus, welche Tracks sie
wohin gebrannt haben. Dann werden diese Tracks sogar im
Ziel-CD-R-Fenster angezeigt, obwohl sie gar nicht wirklich existieren.
Allerdings soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, daß viele
CD-Brenner durcheinander kommen, wenn man im Test-Modus die Session
oder die CD-R fixieren möchte.

Wir empfehlen daher jedem Benutzer von MakeCD, vor dem Brennen der
ersten Daten auf jeden Fall einen Durchlauf im Test-Modus
durchzuführen. Außerdem raten wir zu solch einem Durchlauf, wenn Sie
Daten aus einer langsamen Quelle lesen oder ohne Image-Datei direkt von
Ihrer Festplatte auf CD-R brennen möchten. Bitte beachten Sie, daß es
vor allem bei Verzeichnissen, die viele kleine Dateien enthalten, leicht
vorkommen kann, daß der Datenstrom abreißt. Diese Erfahrung ist im
Test-Modus deutlich preiswerter. ;-)

Wie Multisession funktioniert
=============================

Was genau ist eigentlich Multisession? Nun, wenn Sie eine Daten-CD
erstellen, werden Sie ja irgendwann den ersten Daten-Track schreiben.
Bis dahin ist es eine normale Daten-CD. Nun haben Sie den Platz auf der
CD-R aber vielleicht nicht vollkommen genutzt und möchten weitere Daten
anhängen. Ab jetzt kommt Multisession ins Spiel, indem ein *alter*
Track in den neuen Datentrack eingebunden wird.

Dazu muß MakeCD den Inhalt dieses (in der Regel letzten) Datentracks
auslesen und sich merken. Insbesondere merkt sich MakeCD, an welcher
Stelle der CD diese alten Daten stehen.  Nun kommen die neuen Daten von
der Festplatte hinzu. Auch von diesen Daten muß sich MakeCD alle Werte
bis auf den Inhalt der Dateien merken. Wenn nun der Schreibvorgang
beginnt, wird in den neuen Track ein Inhaltsverzeichnis geschrieben,
das sowohl die Daten des alten Tracks enthält, als auch die neuen Daten
von der Festplatte. Da die Daten des alten Tracks ja schon in dem alten
Track stehen, müssen sie nicht nochmal gebrannt werden. Lediglich ein
kleiner Verweis auf den alten Track ist nötig. Die neuen Daten von der
Festplatte hingegen müssen natürlich auf die CD-R gebrannt werden.

Wenn Sie bereits zwei Tracks gebrannt haben und der zweite Track die
Daten des ersten Tracks bereits enthält, muß beim Schreiben des dritten
Tracks nur noch der zweite Track den Daten hinzugefügt werden. Sollten
Sie aber beim Schreiben des zweiten Tracks vergessen haben, die Daten
des ersten Tracks hinzuzufügen, können Sie beim Schreiben des dritten
Tracks mit MakeCD problemlos sowohl den ersten als auch den zweiten
Track hinzufügen, um dadurch alle auf der CD enthaltenen Daten im
dritten Track sichtbar zu machen.

Wie aber funktioniert das in der Praxis?

MakeCD bietet Ihnen eine sehr flexible Art, Multisession CDs zu
erzeugen. Sie müssen die Tracks, die in den neuen Datentrack
aufgenommen werden sollen, im ISO-Einstellungsfenster auswählen. Genau
dort, wo Sie normalerweise die Pfade einstellen, die ins Image
aufgenommen werden sollen. Falls es Kollisionen zwischen Dateinamen
gibt, wird die Datei von dem Track oder Pfad, der zuerst gescannt wurde,
verwendet. Alle Dateien, die später eingelesen werden und kollidieren,
werden ignoriert.

Nachdem Sie alle Tracks und Pfade ausgewählt haben, können Sie die CD
wie gewohnt beschreiben. Das war's!

MakeCD ist seit Version 2.1 in der Lage, Multisession Daten-CDs zu
brennen.

Multivolume CDs
===============

Es ist möglich, auf eine CD mehrere Datentracks zu brennen, die dann vom
Dateisystem als einzelne Datenträger angezeigt werden. Dazu muß
natürlich das Dateisystem multivolumefähig sein. Mit MakeCD schreiben
Sie einfach nacheinander die Datentracks und fixieren, sobald die
bisherigen Tracks in einem normalen CD-ROM-Laufwerk lesbar sein sollen.

Wenn Sie z. B. drei Tracks in einem Arbeitsgang schreiben möchten und
danach alle drei Tracks im CD-ROM-Laufwerk lesen möchten, dann fixieren
Sie die Session (oder CD-R) nachdem Sie die drei Tracks geschrieben
haben. Wenn Sie die Tracks in mehreren Arbeitsgängen schreiben und die
CD-R zwischendurch in einem CD-ROM-Laufwerk lesen möchten, dann müssen
Sie -- bevor Sie die CD-R im CD-ROM-Laufwerk lesen -- die Session
fixieren, unabhängig davon, ob Sie seit dem letzten Fixieren nur einen
oder mehrere Tracks in die Session geschrieben haben.

Bei einer Multivolume-CD entspricht jeder Track einem eigenständigen
Datenträger -- etwa so, als würden Sie eine Festplatte in Partitionen
aufteilen. *Note Fixieren: MISCF.

Der einzige Unterschied zwischen Multisession und Multivolume ist
eigentlich, daß Multivolume-Tracks keine Daten von vorausgegangenen
Tracks enthalten. Multisession auf einer Festplatte würde so aussehen,
daß die erste Partition ganz normal beschrieben wäre, auf der zweiten
Partition wären neue Daten und zusätzlich Links auf alle Objekte der
ersten Partition, auf der dritten Partition wären neue Daten und Links
zu allen Daten und Links, die auf der zweiten Partition enthalten sind,
usw. Wie Sie sehen, wäre so etwas wie Multisession auf Festplatten
ziemlich konfus und schlecht vorstellbar, auf CD-Rs ist es aber durchaus
sinnvoll -- vor allem, weil Dateisysteme, die Multivolume-fähig sind,
sich leider noch nicht durchgesetzt haben.

Ein Multivolume-fähiges CD-ROM-Dateisystem wird entweder immer alle
Datentracks (auf Festplatten übertragen: alle Partitionen) anzeigen,
oder Sie wenigstens den Track (auf Festplatten übertragen: die
Partition), den es anzeigen soll, auswählen lassen.

MakeCD ist ab Version 2.0 in der Lage, Multivolume CDs zu erzeugen.
Gehen Sie einfach wie oben beschrieben vor. Um die einzelnen Volumes
angezeigt zu bekommen, benötigen Sie aber natürlich ein
multivolumefähiges CD-ROM Dateisystem, wie z. B. CacheCDFS aus dem
IDEfix '97 Paket.

CD-Extra: Audio und Daten auf einer CD
======================================

CD-Extra ermöglicht es, gemischte CDs (Daten und Audio) zu erstellen,
die sich in einem CD-Spieler ganz normal verhalten (d. h. daß man
*nicht* den ersten Track überspringen muß!) und trotzdem im
CD-ROM-Laufwerk Daten anzeigen. Das funktioniert folgendermaßen:

Man brennt zuerst alle Audio-Tracks und fixiert dann die Session. Damit
erkennt der CD-Spieler eine ganz normale Audio-CD. In die nächste
Session schreibt man nun einen Datentrack. Ein Multisession-fähiges
Dateisystem wird diesen Datentrack erkennen und ganz normal mit ihm
arbeiten.

MakeCD ist ab Version 2.0 in der Lage, solche CD-Extra CDs zu erzeugen.
Gehen Sie einfach wie oben beschrieben vor.

Mixed-Mode: Audio und Daten auf einer CD
========================================

Eine Mixed-Mode CD besteht aus einem Datentrack, und einem oder mehreren
Audio-Tracks. Der Datentrack muß der erste Track der CD sein, und die
Audio-Tracks schließen sich diesem Datentrack unmittelbar an. Auf gar
keinen Fall darf dazwischen die Session fixiert werden.

Mit MakeCD erstellen Sie einfach eine Trackliste, in der zuerst ein
Datentrack und dann beliebig viele Audiotracks enthalten sind, und
brennen dann die CD.

Diese CD ist dann problemlos auf CD-ROM-Laufwerken lesbar. Das
CD-ROM-Dateisystem muß dafür noch nicht einmal multisessionfähig sein.

Im CD-Spieler legen Sie die CD ein, schalten auf Track 2, und spielen
die CD. Im Gegensatz zu CD-Extra sollten Sie bei Mixed-Mode CDs
aufpassen, daß Sie den Datentrack nicht auf Ihrer Stereoanlage
abspielen, denn Ihre Anlage könnte kaputtgehen, falls Ihr CD-Spieler zu
den Geräten gehört, die sich darauf verlassen, daß sämtliche auf einer
CD enthaltene Tracks Audiotracks sind.

ISO 9660 und Hintergründe
=========================

ISO 9660 ist ein sehr altes Dateisystem-Format, das damals, als es
entwickelt wurde, so ausgelegt wurde, daß CDs, die damit erstellt
wurden, auf möglichst allen Systemen lesbar sind.

Da damals natürlich PCs, die unter MS-DOS liefen, sehr verbreitet waren,
hat man ganz besonders Rücksicht auf diese PCs genommen. Daher dürfen
Dateinamen unter ISO 9660 im Prinzip nur Großbuchstaben von A-Z, Ziffern
von 0-9 und den Unterstreichstrich `_' enthalten.

ISO Level 1 muß sich sogar zusätzlich an die 8+3-Norm halten, also alle
Dateinamen dürfen maximal acht Zeichen vor einem Punkt enthalten, dann
kommt der Punkt und dann nochmals bis zu drei Zeichen. Dabei muß nicht
nur der stets der Punkt, sondern auch immer ein Zeichen vor oder nach
ihm enthalten sein.

ISO Level 2 ist hier etwas großzügiger -- bis zu 31 Zeichen inklusive
einem Punkt bei Dateinamen sind erlaubt. Aber auch hier muß genau ein
Punkt in jedem Dateinamen enthalten sein, und es darf kein Punkt in
Verzeichnisnamen vorkommen. Auch Kleinbuchstaben oder gar Umlaute sind
in ISO Level 2 tabu.

Für den AMIGA sind diese Einschränkungen absolut untragbar, denn eine
Datei mit Icon wäre unter diesen Umständen zum Beispiel gar nicht
möglich. Einer gewöhnlichen Datei würde der unter ISO 9660 geforderte
Punkt fehlen. Wenn man dann den Dateinamen um einen Punkt erweitert,
hätte das zugehörige Icon durch die Endung `.info' zwei Punkte, was
auch wieder dem ISO-Standard wiederspräche.

Aus diesem Grund hat es sich auf dem AMIGA wohl eingebürgert, die
Einschränkungen bezüglich der Datei- und Verzeichnisnamen komplett zu
ignorieren und einfach Namen mit beliebigen Zeichen zu verwenden.
MakeCD verfügt auch über einen solchen Modus und nennt ihn `ISO 9660
AMIGA'. In diesem Modus brennt MakeCD einfach alle Dateinamen so, wie
sie Ihr AMIGA liefert, ohne die Namen zu ändern.

ISO 9600 hat noch weitere Einschränkungen. Zum Beispiel sind maximal
acht Verzeichnisebenen erlaubt. MakeCD ignoriert diese Einstellung
momentan noch und erzeugt immer beliebig tiefe Verzeichnisebenen.
AMIGA-Dateisysteme arbeiten problemlos auch mit tiefen Verzeichnissen,
aber für die Zukunft ist eine Option geplant, die zu tiefe
Verzeichnisse automatisch in ein anderes, höher gelegenes Verzeichnis
packt.

Rock Ridge und AMIGA Attribute
==============================

Auch die Fans der Unix-Welt waren über die Einschränkungen in ISO 9660
nicht glücklich und haben daher eine Erweiterung für diesen Standard
geschaffen: Rock Ridge.

Wenn eine CD Rock Ridge Erweiterungen hat, ist sie weiterhin mit ISO
9660 erstellt, aber ein unter ISO 9660 für Ergänzungen vorgesehener
Platz wird für die Rock Ridge Erweiterungen verwendet.

Dateisysteme, die nur ISO 9660 kennen, werden die Rock Ridge
Erweiterungen gar nicht sehen, das heißt, daß Rock Ridge Erweiterungen
eigentlich nie schaden können.

Wieviel zusätzlicher Platz auf der CD durch Rock Ridge in Anspruch
genommen wird, ist schwer zu sagen. Sehr grob geschätzt etwa 50 bis 150
zusätzliche Bytes pro Verzeichnis oder Datei, also sehr wenig.

Was bietet nun Rock Ridge?

Neben der auf dem AMIGA weniger wichtigen Möglichkeit,
Unix-Multiuser-Attribute zu speichern, ist für uns AMIGA-Benutzer in
erster Linie die Möglichkeit, konform mit ISO 9660 Datei- und
Verzeichnisnamen in voller Länge und mit allen Zeichen abspeichern zu
können, wichtig. Es müssen also keine Zeichen gewandelt und keine Namen
verstümmelt werden.

Ein Dateisystem, das Rock Ridge beherrscht, beherrscht aus technischen
Grunden zwar auch immer ISO 9660, aber es wird die Rock Ridge Namen
anzeigen, wenn auf der CD Rock Ridge Erweiterungen gespeichert sind.
Manche Dateisysteme lassen sich so einstellen, daß sie optional nur die
ISO 9660-Namen anzeigen. Falls ihr Rock-Ridge-fähiges Dateisystem also
nur verstümmelte Namen zeigt, sollten Sie mal schauen, ob vielleicht ein
paar Optionen falsch gesetzt sind.

Da früher (z. B. bei Rock Ridge 1.09) Rock Ridge durch leicht geänderte
Kennungen auf der CD kenntlich gemacht wurde, kann es sein, daß ein
Dateisystem (speziell unter Unix scheint es noch derartige Dateisysteme
zu geben) eine Rock Ridge CD trotzdem nicht erkennt.  MakeCD verwendet
Rock Ridge 1.12. Falls Ihr Dateisystem die Rock Ridge Kennungen nicht
erkennt, bitten Sie den Hersteller Ihres Dateisystems um ein Update auf
Rock Ridge 1.12.

Seit Mitte 1996 gibt es auch einen neuen, auf Rock Ridge basierenden
Standard, der in erster Linie von Angela Schmidt -- aber in enger
Zusammenarbeit mit anderen AMIGA-Programmierern und dem Haupt-Autor von
Rock Ridge -- entwickelt wurde und der sich mittlerweile auf dem AMIGA
durchgesetzt hat, denn er wird von allen wichtigen CD-ROM-Dateisystemen
(AmiCDFS, AsimCDFS und CacheCDFS) unterstützt.  Dieser Standard bietet
AMIGA Protection Bits und Dateikommentare auf CDs, innerhalb der
anderen Rock Ridge Erweiterungen.

Um diese AMIGA-Attribute nutzen zu können, *müssen* also auch Rock
Ridge Erweiterungen gespeichert werden.

Nun können Sie endlich bedenkenlos Backups auf CD-R ablegen. Der
Vorteil: Sie haben die Daten jederzeit schnell im Zugriff und die
AMIGA-Attribute gehen Ihnen (bei Verwendung eines Dateisystems, das
dieses Feature unterstützt) nicht mehr verloren.

HFS auf CD-ROM, Hybrid CDs
==========================

Da auch der Apple Macintosh mit ISO 9660 nur sehr eingeschränkt leben
konnte, hat man bei Apple kurzerhand ein eigenes Format für CDs
verwendet: HFS.

MakeCD unterstützt bislang noch kein HFS, und es ist auch nicht sicher,
ob HFS-Unterstützung jemals kommen wird, da es uns bisher noch nicht
nötig erschien.

Hybrid-CDs sind CDs, auf denen sowohl das HFS als auch das ISO 9660
Format enthalten ist. So kann man eine CD herstellen, die auf AMIGAs
und PCs normalerweise als ISO-CD angemeldet wird, und auf dem Mac als
HFS-CD. Da die Daten unter ISO 9660 und HFS völlig getrennt gehalten
werden können, sieht der Mac-Anwender seine Mac-Programme, und der
AMIGA- oder PC-Anwender seine AMIGA- oder PC-Programme.

Joliet, die Windows 95 Erweiterung
==================================

Mit Windows 95 wurde ein weiteres Dateisystemformat eingeführt: Joliet.
Joliet basiert auf ISO 9660, bietet aber Unterstützung für alle
irgendwie genormten Zeichen, also auch z. B. chinesische Zeichen.
Dateinamen unterliegen somit keinen Beschränkungen mehr -- höchstens
noch in der Gesamtlänge.

MakeCD unterstützt diese Erweiterung noch nicht, es ist auch nicht
sicher, ob wir das einbauen, aber denkbar ist es durchaus.

Romeo, eine weitere Erweiterung
===============================

Auch Romeo ist eine Erweiterung, die auf dem PC mehr Zeichen bieten
soll.  MakeCD bietet diese Erweiterung bislang nicht an, und wir wissen
auch nicht, ob wir sie in Zukunft anbieten werden.

TAO: wichtiges über Track-At-Once
=================================

Die meisten CD-Brenner bieten verschiedene Modi, eine CD zu beschreiben.
Die wichtigsten und bekanntesten Modi sind TAO (Track-At-Once) und DAO
(Disc-At-Once).

Die Methode, die (für die Programmierer) am einfachsten ist, ist
Track-At-Once. Hier übergibt man dem CD-Brenner Track für Track die
Daten, die er schreiben soll. Den Rest erledigt im Prinzip der
CD-Brenner.

Der große Nachteil von TAO ist jedoch, daß die meisten CD-Brenner
zwischen zwei Tracks eine Pause von ca. 2 Sekunden (152 Blöcke) einfügen
müssen. Das ist insbesondere ärgerlich, wenn man z. B. eine
Life-Aufname eines Konzerts auf CD brennen möchte, denn hier sind meist
pausenlose Übergänge wünschenswert.

Abhilfe verspricht DAO -- aber auch nur mit bestimmten weiteren
Einschränkungen.

MakeCD unterstützt in der aktuellen Version nur TAO.  DAO-Unterstützung
für bestimmte CD-Brenner wird aber noch folgen.

DAO: wissenswertes über Disc-At-Once
====================================

Die meisten CD-Brenner bieten verschiedene Modi, eine CD zu beschreiben.
Die wichtigsten und bekanntesten Modi sind DAO (Disc-At-Once) und TAO
(Track-At-Once).

Während man bei Track-At-Once in der Regel eine kleine Pause zwischen
den Tracks in Kauf nehmen muß, kann man mit Disc-At-Once alle Tracks an
einem Stück und ohne Pause schreiben. Sogar Index-Markierungen
innerhalb von Tracks können gesetzt werden.

Allerdings ist es mit DAO in der Regel nicht möglich, mehr als eine
Session auf eine CD zu schreiben. Neuere CD-Brenner bieten daher SAO
(Session-At-Once), so daß man auch mehrere Sessions im
Disc-At-Once-Modus schreiben kann.

MakeCD unterstützt in der aktuellen Version kein DAO, sondern nur TAO.
DAO- und SAO- Unterstützung für bestimmte CD-Brenner wird aber noch
folgen.

Welcher Treiber für welches Laufwerk
====================================

In der Datei `doc/Compatibility' haben wir versucht, möglichst viele
Kompatibilitätshinweise zu geben. Leider kennen wir aber auch nicht
jeden Brenner und können nicht immer sagen, wozu Ihr Brenner kompatibel
ist, bzw. ob wir überhaupt einen Treiber für Ihren Brenner haben. Sie
können aber nacheinander verschiedene Treiber für Ihren Brenner
einstellen und dann versuchen, im Test-Modus (oder auch real) etwas zu
brennen.

Wenn der eingestellte Treiber nicht kompatibel zu Ihrem CD-Brenner ist,
kommt dann in der Regel eine Fehlermeldung. In seltenen Fällen ist es
aber auch möglich, daß der Brenner auf diese Art ein Kommando
mißversteht und irgendetwas undefiniertes mit der CD-R macht, wodurch
diese möglicherweise zerstört wird.

Falls Sie auf diese Art einen Treiber für Ihren Brenner finden, obwohl
dieser noch nicht in unserer Kompatibilitätsliste enthalten ist, freuen
wir uns über eine kurze Mitteilung an `makecd@core.de' oder an eine
Adresse der Autoren.

Installation
************

Um MakeCD zu installieren, verwenden Sie am besten das beigefügte
Installationsprogramm, das auf AMIGA International's "Installer"
basiert. Bei Versionen für Cover-Magazine ist MakeCD möglicherweise
schon fertig installiert und das Installationsprogramm wurde aus
Platzgründen eingespart. In diesem Fall brauchen Sie nicht
weiterzulesen.

In der Regel sollte es auch möglich sein, MakeCD ohne Installation
direkt zu starten.

Zur Installation starten Sie das Installationsprogramm durch einen
Doppelklick auf "Install".

Wie Sie sehr schnell merken werden, können Sie im Installationsprogramm
zwischen mehreren Sprachen wählen. Klicken Sie die Sprache an, die Ihnen
am meisten zusagt. Das Installationsprogramm wird dann automatisch in
dieser Sprache mit Ihnen kommunizieren.

Folgen Sie nun ganz einfach nur den Anweisungen und scheuen Sie sich
nicht, auf "Hilfe" zu klicken, wenn etwas unklar ist.

Gegen Ende des Installationsprozesses können Sie wählen, welche CD-ROM-
und CD-Brenner-Treiber installiert werden sollen. Wenn Sie schon genau
wissen, welche Treiber Sie benötigen, dann lassen Sie nur die wirklich
benötigten Treiber kopieren. Andernfalls installieren Sie alle Treiber
und probieren dann aus, welche Sie davon benötigen.  *Note
Einstellungen: MISET.

Nachdem Sie die Installation vollendet haben, öffnen Sie das
Verzeichnis, in das MakeCD installiert wurde und starten Sie MakeCD.
Zunächst wird sich das Registrierfenster öffnen.  Falls Sie registriert
sind, tragen Sie hier Ihre Registriernummer ein.  Achten Sie genau auf
Groß-/Kleinschreibung. Nur wenn Sie die Registriernummer *exakt*
abtippen, wird MakeCD freigeschaltet. Sie können diesen Zustand
entweder temporär beibehalten oder dauerhaft speichern. Zum Speichern
müssen Sie aber erst Ihre komplette Adresse eintippen und dann auf
"Speichern" klicken.  Andernfalls genügt ein Mausklick auf das Symbol
"Benutzen".

Nach dem Starten von MakeCD sollten Sie zunächst die korrekten *Note
Einstellungen: MISET für Ihr System vornehmen.  Danach können Sie mit
Ihrer Arbeit mit MakeCD beginnen.

Bedienungshinweise
******************

Obwohl MakeCD einfach zu benutzen ist, sollten Sie diesen Abschnitt
lesen, um MakeCD komplett zu verstehen. Wenn Sie dies nicht tun,
könnten Sie eine Menge nützlicher Dinge übersehen.

Einstellungsfenster
===================

Bevor Sie beginnen, mit MakeCD zu arbeiten, müssen Sie die
Einstellungen für Ihr System anpassen. MakeCD wird Sie nach dem ersten
Starten von MakeCD normalerweise automatisch nach den Einstellungen für
Ihr System fragen. Andernfalls -- oder wann immer Sie die Einstellungen
ändern möchten -- verwenden Sie nach dem Starten von MakeCD das Menü,
um das Einstellungsfenster zu öffnen.  Die folgenden Abschnitte
erklären Ihnen, wozu die einzelnen Felder im Einstellungsfenster dienen
und welche Werte am sinnvollsten sind.

Lesen
-----

Wenn Sie Tracks von irgendeiner CD lesen und ohne Zwischendatei auf eine
CD-R brennen möchten, müssen Sie logischerweise neben dem CD-Brenner
über ein CD-ROM-Laufwerk (oder einen anderen CD-Brenner) verfügen, von
dem die Daten gelesen werden können, während auf die CD gebrannt wird.

Das Gerät, das Sie hier auswählen, wird verwendet, wann immer Sie einen
Track auslesen möchten. Sie können hier zwar dasselbe Gerät eintragen
wie unter *Schreiben*, nämlich Ihren CD-Brenner, aber dann können Tracks
nur noch über Zwischendateien (Image-Dateien) und nicht mehr direkt von
CD auf CD-R (wie etwa bei DiskCopy) gebrannt werden.

Klicken Sie auf das Popup-Symbol, dann öffnet sich ein
Geräteauswahlfenster. Sollte es dabei zu Problemen kommen, lesen Sie die
*Note FAQ (Frequently Asked Questions): MFAQS.

Das Geräteauswahlfenster durchsucht Ihr System nach Gerätetreibern
("Devices"). Die meisten Gerätetreiber in Ihrem System sind aber nicht
für SCSI-Kommandos geeignet und werden daher sofort ausgefiltert.  In
der Regel bleiben nur sehr wenige Gerätetreiber übrig, von denen aber
trotzdem nicht alle unbedingt SCSI-Kommandos verstehen. Wer
"NSD"-Treiber (siehe "NSDPatch" von Heinz Wrobel) verwendet, wird sich
freuen, denn dann werden wirklich nur noch Gerätetreiber angezeigt, die
entweder kein NSD können (dank "NSDPatch" kann man das aber allen
Gerätetreibern beibringen) oder die "NSD" können, und auch wirklich
SCSI-Kommandos verstehen.

Wählen Sie den Gerätetreiber, der zu dem Hostadapter gehört, an dem Ihr
Lese-Laufwerk hängt.

MakeCD überprüft nun alle angeschlossenen Geräte und zeigt sie in der
Unitliste an. Wählen Sie aus dieser Liste das Lese-Gerät.

Manche Geräte werden von MakeCD automatisch erkannt und der nötige
MakeCD-Treiber wird von MakeCD automatisch eingestellt. Andere Geräte
werden nicht automatisch erkannt.  Hier müssen Sie den MakeCD-Treiber
manuell einstellen.  Überprüfen Sie, ob MakeCD den `Treiber' automatisch
eingestellt hat. Falls nicht, wählen Sie den passenden Treiber mit Hilfe
des Popup-Symbols aus.

Falls Sie sich nicht sicher sind, welchen Treiber Sie wählen müssen,
können wir Ihnen nur empfehlen, alle Treiber solange auszuprobieren, bis
Sie einen passenden Treiber gefunden haben oder feststellen müssen, daß
es für Ihr Gerät bislang keinen passenden Treiber gibt. Wie Ihnen im
Treiberauswahlfenster angezeigt wird, können manche Treiber CDDA-Daten
lesen und andere nicht. Manche Treiber sind für CD-Brenner, andere nur
für CD-ROM-Laufwerke.

Schreiben
---------

Hier stellen Sie den CD-Brenner ein, mit dem Sie die CD-Rs brennen
möchten. Gehen Sie analog zur Beschreibung unter `Lesen' vor.

Falls Sie einen Treiber manuell wählen müssen, wählen Sie nur Treiber,
die für CD-Brenner gedacht sind. Alle anderen können sowieso keinen
CD-Brenner ansteuern.

In Ausnahmefällen kann man hier auch einen Treiber, der eigentlich nur
für CD-ROM-Laufwerke gedacht ist, einstellen. Das ist nützlich, wenn man
ein paar Dinge testen möchte, aber keinen CD-Brenner sondern nur ein
CD-ROM-Laufwerk zur Verfügung hat. Legt man dann eine CD-R ins Laufwerk,
bei der die letzte Session fixiert ist, kann man auf diese Art
Multisession-ISO-Image erstellen. Sollte die letzte Session unfixiert
sein, wird das erstellte ISO-Image aber *nicht* korrekt funktionieren,
nachdem man es mit Hilfe eines CD-Brenners gebrannt hat!

Block-Medium
------------

Als Anfänger sollten Sie hier auf keinen Fall etwas eintragen. Dieses
Feld ist nur für Leute gedacht, die wissen, was sie tun! Wenn Sie hier
falsche Einstellungen machen und nicht aufpassen, können Sie z. B.  die
Daten Ihrer Festplatte verlieren!

Statt in eine Image-Datei können Sie Daten auch auf ein Block-Medium (z.
B. direkt auf die Festplatte) schreiben. Dies ist insbesondere dann
sinnvoll, wenn Sie auf der Festplatte dann ein CD-ROM-Dateisystem
mounten, um die Daten zu testen. Außerdem kann man -- wenn man selber
keinen CD-Brenner hat -- die Daten in dieser Form (direkt auf
Festplatte) an ein Preßwerk liefern.

Falls Sie sich trotz aller Warnung entschließen sollten, hier etwas
einzutragen, klicken Sie auf das Popup-Symbol. Es öffnet sich wieder ein
Geräteauswahlfenster.

Anders als beim Geräteauswahlfenster bei `Lesen' oder `Schreiben' muß
das Gerät keine SCSI-Kommandos verstehen, sondern nur
Trackdisk-kompatible Kommandos. Wählen Sie nun das gewünschte Gerät aus.

Nun müssen Sie noch angeben, welche Blöcke auf diesem Gerät
überschrieben werden dürfen. Im Normalfall werden Sie als `Startblock'
Block 0 eintragen wollen und als `Endblock' einen sehr hohen Block.
MakeCD wird nur Blöcke in diesem Bereich überschreiben.  Bitte achten
Sie darauf, daß beim AMIGA der RigidDiskBlock normalerweise ab Block 0
auf der Festplatte gespeichert wird. Wenn Sie sich den RDB mit
MakeCD zerstören, hilft Ihnen wohl nur noch RDB-Salv!

Was auch immer Sie hier einstellen, es wird nur verwendet, wenn Sie
entweder als `Quelle' oder als `Ziel' `Block-Medium' eintragen.

Wenn Sie sich für eine vorzugsweise leere Festplatte entschlossen haben
und die Werte korrekt ausgefüllt haben, schließen Sie dieses Fenster
wieder mit `OK'.

Geschwindigkeit normal
----------------------

Tragen Sie hier ein, mit welcher Geschwindigkeit Sie brennen möchten.
Bei bekannten Geräten wird der hier eingetragene Wert überprüft und ggf.
korrigiert. Bei unbekannten Geräten wird er ohne Änderung an den
CD-Brenner weitergegeben -- was vielfältige Auswirkungen haben kann.

Sie können bedenkenlos folgende Werte eingeben:

1
     Einfache Geschwindigkeit

2
     Doppelte Geschwindigkeit

4
     Vierfache Geschwindigkeit

0
     Maximalgeschwindigkeit

Geschwindigkeit beim Lesen von Audiodaten
-----------------------------------------

Da viele CD-ROM-Laufwerke Audio-Daten nur mit einfacher Geschwindigkeit
lesen, und da es sich herausgestellt hat, daß manche Laufwerke zwar
vorgeben, mit höherer Geschwindigkeit lesen zu können, die Qualität der
Daten aber hörbar darunter leidet, kann man die Geschwindigkeit zum
Lesen und Abspielen von Audio-Tracks hier gesondert einstellen.

Es gelten dieselben Geschwindigkeiten wie bei `Geschwindigkeit normal'.
Allerdings ignorieren einige CD-ROM-Treiber das Setzen der
Geschwindigkeit. D. h. der hier eingetragene Wert hat keine Auswirkung.

Wenn Sie Audio-Tracks direkt kopieren, sollten Lese- und
Schreibgeschwindigkeit aus technischen Gründen immer genau
übereinstimmen. Wenn der Puffer immer am oberen oder unteren Anschlag
ist, kann es sonst bei einigen Laufwerken zu Fehlern in den Audio-Daten
kommen. Falls Ihr Laufwerk auch bei vollem Puffer keine fehlerhaften
Daten erzeugt, können Sie die Lesegeschwindigkeit auch größer als die
Schreibgeschwindigkeit wählen.

Im Zweifelsfall tragen Sie hier `1' für einfache Geschwindigkeit ein.

Geschwindigkeit beim Schreiben von Audiodaten
---------------------------------------------

Hier gilt im Prinzip dasselbe wie in *Note Geschwindigkeit beim Lesen
von Audiodaten: MISSR beschrieben, nur daß Sie hiermit die
Geschwindigkeit beim Schreiben von Audio-Daten eintragen.

Puffer maximal
--------------

Hier geben Sie ein, wieviel Puffer in KB Sie MakeCD maximal zur
Verfügung stellen möchten. Wenn für den Brenner Reselection
(Disconnect/Reselect) *ausgeschaltet* ist und die Daten von einem Gerät
geliefert werden, das am *selben* SCSI-Bus hängt wie der CD-Brenner,
genügt hier ein relativ kleiner Wert (z. B. 1000-2000 KB), da der
Puffer sowieso durch das ausgeschaltete Reselect immer am unteren Rand
sein wird.

Haben Sie dagegen Reselection für den CD-Brenner *angeschaltet* oder
lesen Sie die Daten von einem Gerät, das an einem anderen Bus hängt
(AT-Bus oder anderer SCSI Hostadapter), sollten Sie hier einen möglichst
großen Wert einstellen. Das verhindert die Gefahr eines
Pufferunterlaufs.

Zum Thema Reselection lesen Sie bitte *Note SCSI-Probleme: FSCSI und
*Note Pufferverhalten: MIBUF.

Ein sinnvoller Vorgabewert für dieses Feld ist 8000. Aber auch 4000 oder
20000 ist OK. Im Endeffekt sollten Sie durch Beobachten des
Pufferfüllstandes während des Schreibens entscheiden, ob der Puffer
ausreichend bemessen ist oder nicht.

Puffer Chunk
------------

Mit diesem Feld stellen Sie ein, wie groß die einzelnen Datenstücke
sind, die MakeCD an Ihren Brenner überträgt. Der hier eingestellte Wert
sollte *nie* mehr als halb so groß sein wie der in Ihrem CD-Brenner
eingebaute Puffer. D .h. es sollten immer mindestens zwei Chunks in den
Speicher Ihres CD-Brenners hineinpassen.

Manche SCSI-Hostadapter haben Probleme, zu große Chunks zu übertragen.
Daher ist ein sinnvoller Vorgabewert für Ihre ersten Tests 50 KB. Bei
späteren Tests können Sie diesen Wert vergrößern, was die
Geschwindigkeit verbessern könnte.

Falls Sie Reselection ausschalten mußten und der CD-Brenner am selben
SCSI-Bus hängt, von dem Sie auch die Daten lesen, empfiehlt sich eine
*kleine* Chunk-Größe.

ExAll() erlauben
----------------

Wenn Sie Daten-CDs erzeugen möchten, muß MakeCD das gewünschte
Quellverzeichnis durchsuchen. Dazu gibt es im AmigaOS zwei Funktionen:
eine alte, sehr kompatible, aber auch relativ langsame Funktion, und
eine neue, schnelle Funktion, die aber manchmal auch Probleme
verursachen kann. Diese neue Funktion heißt ExAll(). Wenn Sie
MakeCD trotzdem erlauben möchten, die neue Funktion zu verwenden,
schalten Sie dieses Symbol an.

MakeCD kennt einige -- vielleicht auch alle -- Schwachstellen der neuen
Funktion und verwendet im Zweifelsfall stillschweigend die alten,
langsamen Funktionen, damit nichts passiert.  In der Regel gibt es also
auch mit `ExAll() erlauben' keine Probleme.

Test-Modus
----------

Hiermit geben Sie an, ob MakeCD beim manuellen Fixieren und Reparieren
(im Ziel-CD-R-Fenster oder im Tools-Menü) im Test-Modus arbeiten soll
oder nicht. Beim Brennen einer CD-R kann man im Schreibfenster --
unmittelbar vor dem Brennen -- einstellen, ob im Test-Modus gebrannt
werden soll oder nicht.

Da die meisten Treiber ohnehin im Test-Modus sämtliche Fixier-Kommandos
überspringen, weil diese in der Vergangenheit zu viele Probleme gemacht
haben, können Sie ab MakeCD 2.3 den Test-Modus hier getrost ausschalten.

Mehr über den Test-Modus finden Sie unter *Note Test-Modus: MITST.

Paralleles Lesen/Schreiben
--------------------------

Hiermit können Sie einstellen, ob MakeCD *parallel* Lese- bzw.
Schreibaufforderungen an Ihre Quelle bzw. Ihr Ziel schickt oder nicht.

Wenn Sie dieses Feld einschalten und Ihre SCSI-Konfiguration paralleles
Lesen/Schreiben auch wirklich zuläßt (d. h. Reselection ist für den
CD-Brenner *angeschaltet* oder die Daten werden von einem anderen SCSI-
oder IDE-Bus gelesen), erreichen Sie eine deutlich bessere Performance.

Ist Reselection für den CD-Brenner *ausgeschaltet* und lesen Sie die
Daten von demselben Bus, an dem auch der CD-Brenner hängt, so schalten
Sie dieses Feld bitte *aus*. Dadurch erreichen Sie eine geringfügig
bessere Performance.

In allen anderen Fällen empfiehlt es sich, dieses Feld *anzuschalten*.
Es gibt nur eine Ausnahme: wenn Sie zwar Reselection für Ihren
CD-Brenner nicht ausschalten müssen, wenn aber Ihr Gerätetreiber bei
extrem parallelen Zugriffen Probleme macht, müssen Sie dieses Feld
ebenfalls ausschalten.

Reine Audio-Daten
-----------------

Leider ist es nicht genormt, wie reine Audio-Daten (CDDA-Daten)
gespeichert werden. Manche Programme legen Sie im Motorola-Format ab,
andere im Intel-Format.

Mit diesem Feld können Sie einstellen, in welchem Format MakeCD reine
Audio-Daten lesen und schreiben soll.

IO-Error
--------

Wenn beim Lesen oder Schreiben von Daten ein Fehler auftritt, können Sie
hiermit bestimmen, wie in diesem Fall vorgegangen werden soll:

Ignorieren
     Der Fehler wird ignoriert und es wird weitergemacht, als sei
     nichts passiert.

Mit Nullen auffüllen
     Die fehlenden Daten werden mit Nullen aufgefüllt und es wird
     weitergemacht, als sei nichts passiert.

Stop
     Abbrechen, aber Pufferinhalt vorher noch fertig schreiben.

Datei löschen und abbrechen
     Sofort abbrechen und die fehlerhaft erzeugte Datei löschen (falls
     möglich)

Abbrechen
     Sofort abbrechen, aber die unvollständige Datei behalten.

Fragen
     In einem Requester die obigen Optionen anbieten und dem Benutzer
     die Entscheidung überlassen.

Überlauf ignorieren
-------------------

Manche CD-ROM-Laufwerke oder CD-Brenner melden einen Fehler zurück, wenn
sie die Daten schneller lesen, als sie vom Computer abgeholt werden,
denn dann füllt sich ihr interner RAM-Speicher und sie müssen den
Lesevorgang unterbrechen.

Ein Unterbrechen des Lesevorgangs bei Audio-Daten kann aber bei einigen
Laufwerken dazu führen, daß beim Weiterlesen an der falschen Stelle
begonnen wird und dadurch Hüpfer und Sprünge in die Daten kommen.

Manche Laufwerke melden jedoch auch einen Fehler, obwohl die Daten nach
dem Weiterlesen einwandfrei sind. Falls dies der Fall ist, schalten Sie
die Option `Überlauf ignorieren' ein.

Wenn Ihr Laufwerk normalerweise keine solchen Fehler meldet, sollten Sie
diese Option nicht wählen, denn dann könnte ein solcher Fehler durchaus
Gründe haben, über die Sie vielleicht informiert werden möchten. Falls
Ihr Laufwerk ständig solche Fehler meldet *und* dann auch noch
fehlerhafte Daten liefert, müssen Sie selber entscheiden, ob Sie jeden
Fehler gemeldet bekommen möchten. Hier empfiehlt sich dann aber eher,
die Geschwindigkeit beim Lesen herunterzusetzen und einen größeren
Puffer einzusetzen. Falls alles nichts hilft, bleibt Ihnen wohl nichts
anderes übrig, als zum Lesen von Audio-Daten ein anderes Laufwerk
einzusetzen.

Audio-Länge
-----------

Wählen Sie hier `Block', wenn Sie Audio-Daten ausschließlich von CD
lesen, und `beliebig', wenn Sie auch selber gesampelte Audio-Daten
verwenden möchten.

Wenn Sie `beliebig' verwenden, wird MakeCD nicht mehr versuchen
herauszufinden, ob es sich auch wirklich um CDDA-Daten handelt, denn
dies ist technisch dann nicht mehr möglich. Der einzige Versuch,
CDDA-Daten automatisch zu erkennen, ist ein Test, ob die Länge der Daten
durch 2352 teilbar ist -- und genau das ist bei gesampelten Daten
meistens nicht der Fall.

Audio Start
-----------

CD-ROM-Laufwerke und CD-Brenner müssen aus technischer Sicht Audio-Daten
nicht zwangsweise auf's Byte genau ansteuern können. Manche Laufwerke
fangen daher etwas zu spät an, Daten zu liefern. Die Anzahl der Blöcke,
die Sie hier eintragen, wird beim Lesen von Audio-Tracks vom Anfang des
Tracks abgezogen, so daß MakeCD etwas früher beginnt, den Track zu
lesen.

Manche Geräte (z. B. Yamaha CDR 100/102) haben auch eine Firmware-Bug,
der sie dazu veranlaßt, bei Audio-CDs, bei denen der erste Track nicht
bei Block 0 sondern bei Block N (meist 32) beginnt, bei allen Tracks N
Blöcke zu weit hinten anfangen zu lesen, so daß der Anfang der Lieder
nicht ausgelesen wird. In diesem Fall trägt man hier N (also meist 32)
ein. Dadurch beginnt MakeCD N Blöcke *vorher* mit dem Lesen und trifft
wieder exakt den Liedanfang.

Wenn Ihr Laufwerk keinen solchen Firmware-Bug hat, dann tragen Sie hier
bitte 0 ein, und wenn Sie das Gefühl haben, am Anfang des Tracks fehlt
ein Stück der Musik, dann ändern Sie dieses Feld entsprechend. 75 Blöcke
in diesem Feld entsprechen einer Sekunde Musik.

*Wichtig:* Diese Einstellung modifiziert den Trackanfang im
Trackauswahlfenster oder beim Anhängen von Tracks und wirkt daher nur
bei Tracks, die noch *nicht* ins Projekt aufgenommen wurden.

Audio Pause
-----------

Leider gibt es keine Möglichkeit, die exakte Länge eines Tracks
herauszubekommen. Daher gehen die meisten Programme davon aus, daß ein
Track dort endet, wo der nächste Track anfängt.

Diese Annahme führt aber dazu, daß man bei Audio-Daten in der Regel die
Pause, die sich zwischen den einzelnen Tracks befindet, mitliest.

Sie können in diesem Feld einstellen, wie lange die Pause ist.
MakeCD schneidet dann entsprechend viele Blöcke von dem Track ab.

CDs, die im TAO-Modus gemastert sind, haben in der Regel eine Pause von
152 Blöcken zwischen den Tracks, so daß es oftmals sinnvoll ist, hier
152 einzutragen. *Note Track-At-Once: MITAO.

*Wichtig:* Diese Einstellung modifiziert den Trackanfang im
Trackauswahlfenster oder beim Anhängen von Tracks und wirkt daher nur
bei Tracks, die noch *nicht* ins Projekt aufgenommen wurden.

Beschreibung des Hauptfensters
==============================

Das Hauptfenster besteht hauptsächlich aus einer Liste der Tracks, die
Sie schreiben möchten, einigen Einstellungen für jeden dieser Tracks und
einigen Symbolen, um den ganzen Vorgang zu starten.

Wenn Sie Tracks zu der Trackliste hinzufügen oder löschen möchten,
verwenden Sie einfach die entsprechenden zur Liste gehörenden Symbole.
Mit Hilfe dieser Symbole können Sie auch die Reihenfolge der Tracks
ändern, oder mit dem Play-Symbol den momentan ausgewählten Track
abspielen, falls es ein Audio-Track ist. Eventuelle Zwischendateien
(Image-Dateien) können ebenfalls gezielt für jeden Track erstellt
werden.

Für *jeden Track in der Trackliste* müssen Sie ein paar Dinge
einstellen.

  1. Wählen Sie, welchen Tracktyp Sie schreiben möchten. Gewöhnlich wird
     das ein Daten- oder Audio-Track sein, aber es sind auch andere
     Einstellungen möglich. Verwenden Sie das Blättersymbol, um den
     korrekten Tracktyp zu setzen.

  2. Nun müssen Sie die Quelle für diesen Track auswählen. Auch hier
     gibt es mehrere Möglichkeiten:

    Dateisystem
          Die Daten für den Track werden von einer Festplatte oder
          einem anderen Medium gelesen und ein ISO 9660 Image wird
          erzeugt, damit die Daten auf der CD lesbar sind.

          *Falls Sie diese Einstellung wählen, müssen Sie jetzt die
          ISO-Einstellungen angeben, indem Sie das Popup-Symbol
          anklicken.*

    Track von CD
          Sie können die Daten für den neuen Track von einer anderen CD
          lesen. Das kann jede Art von Track sein. Diese Option
          ermöglichst es, mit MakeCD CDs zu kopieren.

          *Falls Sie diese Einstellung wählen, müssen Sie nun den
          Quell-Track auswählen. Klicken Sie auf das Popup-Symbol und
          wählen Sie den gewünschten Track aus dem erscheinenden
          Track-Eingabefenster.*

    Image-Datei
          Diese Einstellung sorgt dafür, daß MakeCD die Daten aus einer
          Image-Datei, die Sie zuvor auf Ihrer Festplatte erzeugt
          haben, liest. Das kann ein ISO-Image, Audio-Daten oder
          sonstwas sein.

          *Wenn Sie diese Einstellung wählen, müssen Sie jetzt die
          Image-Datei, die Sie auf die CD brennen möchten, wählen.
          Klicken Sie auf das Popup-Symbol. Dann wird sich ein
          Dateiauswahlfenster öffnen, so daß Sie sehr einfach die
          gewünschte Datei wählen können.*

          Nachdem Sie eine Image-Datei gewählt haben, wird MakeCD Ihnen
          anzeigen, welchen Datentyp es erkannt hat oder hinter der
          Image-Datei vermutet. Hier gibt es folgende mögliche Typen:

         [AIFF]:
               Eine AIFF-Datei, die von MakeCD automatisch konvertiert
               wird, bevor sie an den Brenner geschickt wird. Die
               Konvertierung erfolgt so schnell, daß eine Zwischendatei
               normalerweise nicht nötig ist.

         [Bad AIFF]:
               Eine AIFF-Datei, die MakeCD *nicht* verarbeiten kann.

         [CDDA?]:
               CDDA-Dateien können nicht mit Sicherheit erkannt werden.
               Daher kann MakeCD nur *vermuten*, daß es sich um
               CDDA-Daten handelt -- deshalb das angehängte
               Fragezeichen. CDDA-Daten können in zwei verschiedenen
               Formaten abgespeichert werden: `MSF' bzw.  `Motorola'
               und `LSF' bzw. `Intel'. Sie müssen selber sicherstellen,
               daß die Daten in dem Format vorliegen, das Sie in den
               Einstellungen unter `Reine Audio-Daten' angegeben haben,
               sonst werden Sie auf der gebrannten CD-R nur
               schrecklichen Krach zu hören kriegen.

         [DATA?]:
               Auch Datentracks kann MakeCD nicht einwandfrei erkennen,
               da auch hier verschiedene Formate zulässig sind. Daher
               kann MakeCD nur raten und verdeutlicht das durch das
               angehängte Fragezeichen.

         [???]:
               Wenn MakeCD überhaupt nichts mit der Datei anfangen kann,
               werden diese Fragezeichen angezeigt. Wählen Sie dann
               eine andere Image-Datei oder korrigieren Sie ggf. den
               `Tracktyp'.

    Block-Medium
          Diese Einstellung liest die Daten von dem Block-Medium, das
          in den MakeCD *Note Einstellungen: MISET angegeben wurde.
          Normalerweise benötigen Sie diese Option nur, wenn Sie zuvor
          ein Image auf diesem Block-Medium erzeugt haben und dieses
          nun auf CD-R schreiben möchten. Später (bei der Beschreibung
          des Ziels) finden Sie noch weitere Informationen darüber.

          *Falls Sie diese Einstellung wählen, müssen Sie nur noch
          sicherstellen, daß Sie im Einstellungsfenster das richtige
          Block-Medium eingestellt haben.*

  3. Nun wählen Sie das Ziel. Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

    Image-Datei verwenden
          Die Daten werden nicht direkt zum CD-Brenner geschickt.
          Stattdessen wird eine Image-Datei erzeugt. Erst dann wird die
          Image-Datei zum CD-Brenner geschickt.

          *Verwenden Sie diese Option, wenn Sie ausreichend
          Festplattenkapazität haben und wenn Sie nicht sicher sind,
          daß die Datenquelle die Daten schnell genug liefern kann.*

          *Vergessen Sie nicht, die Image-Datei, die angelegt werden
          soll, anzugeben. Alte Dateien mit demselben Namen werden
          überschrieben, falls die Länge der Image-Datei nicht mit der
          Länge der zu schreibenden Daten übereinstimmt, oder
          verwendet, falls dies der Fall ist. Bestimmen Sie dann auch,
          wann die Image-Dateien wieder gelöscht werden sollen.*

    Direkt zum CD-Brenner
          Die Daten werden direkt zum CD-Brenner geschickt. Es wird
          *keine* Zwischendatei (Image-Datei) angelegt und auch *kein*
          Block-Medium verwendet.

          In vielen Fällen können die Daten tatsächlich direkt zum
          CD-Brenner übertragen werden. Man sollte aber vorher im
          Test-Modus ausprobieren, ob alles auch schnell genug geht
          oder ob es nicht vielleicht doch besser wäre, über eine
          Image-Datei zu brennen.

    Block-Medium verwenden
          MakeCD kann Daten direkt auf eine Festplatte schreiben --
          beginnend bei einem von Ihnen angegebenen Block
          (normalerweise Block 0).  Das kann für Daten-CDs extrem
          nützlich sein, wenn Sie das ISO-Image testen möchten, bevor
          Sie es brennen, und wenn Sie das `cdromemu.device' nicht
          verwenden möchten. Außerdem wird diese Form von den meisten
          CD-Herstellern als Quelle akzeptiert.

          *Diese Option verwendet das Block-Medium, das im* *Note
          Einstellungsfenster: MISET *definiert wurde, und wird auf
          diesem Medium das Image erzeugen.*

          *Beachten Sie bitte, daß diese Option Daten auf Ihrer
          Festplatte zerstören kann, wenn Sie nicht vorsichtig sind und
          nicht wissen, was Sie tun. Verwenden Sie diese Option daher
          nur, wenn Sie sicher sind, daß Sie genau wissen, was Sie tun!*


Außerdem gibt es ein paar weitere Symbole, die noch eine Erklärung
benötigen, im Hauptfenster:

Basisverzeichnis
     Sie können das Verzeichnis, in dem alle Image-Dateien erzeugt
     werden, bestimmen. Dazu müssen Sie lediglich das gewünschte
     Verzeichnis als Basis-Verzeichnis eintragen.

     Das ist besonders nützlich, wenn Sie für die Image-Dateien jeder
     CD, die Sie schreiben, ein eigenes Verzeichnis verwenden möchten.
     Wenn Sie diesen Pfad spezifizieren, bevor Sie die Trackliste
     erzeugen, ist das Wählen der Dateinamen für Image-Dateien auch
     komfortabler.

     Diese Option ist besonders nützlich für CDs mit vielen Tracks, zum
     Beispiel Musik-CDs.

Startblock
     In den meisten Fällen kann der `Startblock' deaktiviert bleiben,
     denn er wird nur benötigt, wenn Image-Dateien für
     Multisession/Multivolume CDs erzeugt werden sollen. In der Regel
     kann man den `Startblock' aber auch ausgeschaltet lassen.
     MakeCD fragt dann ggf. vor dem Erzeugen der Image-Datei nach, um
     den Startblock automatisch zu errechnen.

     Der "Startblock" ist der Block auf der CD-R, der als nächstes
     beschrieben werden kann. Bei leeren CDs ist das Block 0. Falls
     schon Daten auf der CD enthalten sind, ist es irgendein positiver
     Wert. Wenn Sie die CD-R in Ihren CD-Brenner einlegen, kann
     MakeCD den nächsten beschreibbaren Block (also den "Startblock")
     durch Betätigen des Popup-Symbols ermitteln, *nachdem* Sie den
     Tracktyp des ersten Tracks der Trackliste korrekt gesetzt haben.
     Der Tracktyp des ersten zu schreibenden Tracks (also des ersten
     Tracks der Trackliste) muß deshalb unbedingt *vorher* korrekt
     gesetzt werden, weil der Startblock vom Tracktyp des ersten Tracks
     abhängen kann.

     *Nötig* ist das korrekte Ausfüllen von `Startblock' eigentlich
     nur, wenn Sie eine Image-Datei für eine CD-R erzeugen möchten, auf
     der bereits Daten enthalten sind, und wenn Sie diese CD-R gerade
     nicht zur Hand haben oder wenn Sie gerade keinen CD-Brenner zur
     Hand haben, aber wenn Sie den Startblock trotzdem kennen. Der bei
     bei `Startblock' eingetragene Wert wird außerdem nur
     berücksichtigt, wenn Sie auf `Image-Datei(en) erzeugen' klicken
     und nicht, wenn die Image-Dateien automatisch durch `Tracks
     Schreiben' erzeugt werden.

     Falls Sie neben der Ziel-CD-R nur ein CD-ROM-Laufwerk zur Verfügung
     haben, kann MakeCD auch mit Hilfe Ihres CD-ROM-Laufwerks den
     Startblock berechnen, aber nur, wenn nach dem Track, der zuletzt
     auf die CD-R geschriebenen wurde, die Session fixiert wurde.
     Andernfalls wird Ihr CD-ROM-Laufwerk einen falschen Wert
     zurückliefern.

     Wenn Ihr Freund die CD-R, zu der Sie Daten hinzufügen wollen,
     gerade besitzt, können Sie ihn anrufen und bitten, Ihnen den
     korrekten Startblock mitzuteilen. Dann können Sie sogar ein
     Multivolume-Image erzeugen, ohne die CD-R wirklich in den Händen
     zu halten.

     Beachten Sie bitte, daß MakeCD automatisch den korrekten
     Startblock verwendet, wenn die CD-R verfügbar ist *und* wenn Sie
     `Tracks Schreiben' aufrufen. In diesem Fall wird der vom User
     gewählte `Startblock' also ignoriert.

     Wenn Sie `Image-Dateien Schreiben' aufrufen, wird der eingetragene
     `Startblock' verwendet oder der Benutzer gefragt, für welche CD-R
     das Image erzeugt werden soll.

     Wenn Sie versuchen, eine Image-Datei, die mit dem falschen
     Startblock geschrieben wurde, auf CD-R zu schreiben, wird
     MakeCD Sie warnen. Also brauchen Sie sich nicht allzusehr davor zu
     fürchten, durch eine Fehlbedienung leichtfertig einen Rohling zu
     verlieren.

Image-Dateien Schreiben...
     Diese Funktion stellt fest, welche Image-Dateien noch nicht
     existieren und versucht, diese zu erzeugen. Beachten Sie, daß Sie
     `Startblock' entweder deaktivieren oder den korrekten Startblock
     eintragen müssen, bevor Sie diese Funktion verwenden.

Tracks Schreiben...
     Dieser Befehl schreibt (falls benötigt) alle Image-Dateien und
     schickt diese (oder die Daten aus der Quelle, falls keine
     Image-Dateien verwendet werden) dann an den CD-Brenner. Bitte
     stellen Sie sicher, daß Ihr System schnell genug für diesen Prozeß
     ist, andernfalls könnte es sein, daß Sie Untersetzer statt CDs
     produzieren.

Audio Abspielen...
     Dieser Befehl spielt alle Audio-Tracks aus der Trackliste ab. So
     können Sie die Qualität der Audio-Daten überprüfen, bevor Sie sie
     auf eine CD-R brennen.

     Wenn sich das Schreibfenster geöffnet hat, klicken Sie einfach auf
     `Start'. MakeCD beginnt dann, die Audio-Daten abzuspielen.

     Sie können dann den Lowpassfilter und die Lautstärke beeinflussen,
     innerhalb des aktuellen Tracks hin- und herspringen und auf jeden
     beliebigen anderen Track wechseln.

     Mit Hilfe des Menüs lassen sich die Vorgabewerte für den
     Lowpassfilter und die Lautstärke speichern.

Beschreibung der ISO-Optionen
=============================

Wenn Sie Ihre eigene Daten-CD erzeugen möchten, müssen Sie einen
Daten-Track erzeugen und als Quelle für diesen Daten-Track `Dateisystem'
einstellen und dann auf `Einstellungen' klicken. Dieser Abschnitt
beschreibt, wie Sie mit dem Fenster, das sich dann öffnet, umgehen
müssen.

In dem erscheinenden Fenster werden Sie eine Liste sehen. Diese Liste
enthält alle Quellen, die in dem Image auftauchen sollen. Das können
entweder Pfadnamen sein oder Tracks von der CD-R, falls Sie
Multisession-Merging machen möchten.

Mit Hilfe der zu der Liste gehörenden Symbole können Sie Einträge
hinzufügen und löschen, sowie für jeden Eintrag angeben, ob Sie einen
Pfad von der Festplatte hinzufügen möchten oder einen Track von der
CD-R.  Verwenden Sie dann das Popup-Symbol, um entweder den Pfad oder
den CD-R-Track zu wählen.

Die Reihenfolge der Einträge in dieser Liste ist nur wichtig, wenn es
Kollisionen zwischen den Dateinamen gibt. Falls das der Fall ist, wird
-- auf Anfrage -- die Datei, die in der Quelle *zuerst* auftaucht, ins
ISO-Image aufgenommen und alle Dateien, die Kollisionen erzeugen,
werden ignoriert.

Wenn Sie eine Multisession-CD erzeugen möchten, werden Sie vermutlich
mindestens schon eine CD mit mindestens einem Daten-Track haben. Fügen
Sie nun den oder die Pfade, die gescannt werden sollen, zur Liste hinzu,
und *danach* die Tracks, die zum Image hinzugefügt werden sollen.
Dadurch wird der erste Pfad komplett ins Image aufgenommen, und alle
Dateien aus den folgenden Pfaden oder Tracks werden nur dann
aufgenommen, wenn ihre Namen nicht mit einer gleichnamigen Datei
kollidieren, die bereits im Image enthalten ist.

Wenn Sie eine Daten-CD z. B. in vier Sitzungen brennen, und immer alle
Daten sehen möchten, müssen Sie nur jeweils den zuletzt gebrannten Track
ins Image aufnehmen lassen, wenn Sie einen neuen Track brennen möchten.
Dadurch sind dann immer alle auf der CD enthaltenen Daten sichtbar.
Falls Sie das einmal vergessen sollten (wenn Sie zum Beispiel beim
Track 3 noch drangedacht haben, es aber bei Track 4 vergessen haben),
nehmen Sie beim nächsten Mal einfach Track 3 und Track 4 ins Image auf.
Wenn Sie zu diesem neuen Track keine neuen Daten hinzufügen, wird er
sehr schnell geschrieben sein (es dauert nur ein paar Sekunden) und nur
sehr wenig Platz in Anspruch nehmen. Das Fixieren dieser neuen Session
wird aber wie üblich etwa 13,5 MB (falls es die erste Session ist,
sogar 22,5 MB) benötigen.

Es gibt auch eine Möglichkeit, sicherzustellen, daß es zu keinen
Namenskollisionen kommt: packen Sie einfach jeden Pfad/Track in ein
eigenes Verzeichnis. Dafür aktivieren Sie das Häkchen beim
`Image-Pfad', und geben den Namen des Verzeichnisses ein, das angelegt
werden soll. In dieses Verzeichnis werden dann die jeweiligen Objekte
kopiert. Wenn Sie also vier Quellen haben, können Sie vier
Verzeichnisse anlegen, und so den Inhalt der vier Quellen in die
jeweiligen Verzeichnisse packen lassen.

So, nun haben Sie gewählt, welche Quellen in das ISO-Image kopiert
werden sollen. Der nächste Schritt ist das korrekte Setzen der
ISO-Optionen.

Als erstes werden Sie vermutlich den Datenträgernamen setzen möchten.
Das ist der Name, der auf der Workbench erscheint, wenn Sie die
beschriebene CD in Ihr CD-ROM-Laufwerk einlegen.

System-ID, Ersteller und Vertrieb sind nicht so wichtig. Normalerweise
werden Sie diese Einträge nicht ändern müssen. Wir kennen auch kein
Programm, das diese Zeichenketten verwendet oder dort gar bestimmte
Werte erwartet.

Copyright, Übersicht und Inhaltsangabe sind ebenfalls unwichtig. Wir
lassen sie immer leer.

Wenn Sie eine CD erstellen möchten, die auf dem CDTV/CD32 bootet, müssen
Sie die CDTV/CD32-Optionen ändern. Schalten Sie das Schreiben von
CDTV-Einstellungen an und geben Sie eine richtige Trademark-Datei an.
Trademark-Dateien finden Sie auf der AMIGA Developer CD v1.1 im
Verzeichnis CD32/ISO9660Tools_V1.04/ISOCD. Wählen Sie entweder CDTV.TM
oder CD32.TM. Bitte haben Sie Verständnis, daß wir aus lizenzrechtlichen
Gründen diese Dateien nicht mit MakeCD mitliefern dürfen.

Die anderen Werte müssen nicht geändert werden. Ihre Auswirkungen sind
sowieso nicht allzusehr bekannt. Diese Werte werden an das Dateisystem
von Commodore, das auf CDTV/CD32 verwendet wird, weitergeleitet. Wenn
Sie möchten, können Sie ein wenig damit herumspielen und die
Performance-Änderungen auf CDTV/CD32 beobachten.

Nun müssen Sie noch die ISO/Rock Ridge Optionen ändern, die von den
meisten Benutzern für den schwierigsten Teil gehalten werden. Wenn eine
Meeting Pearls CD auf Ihrem System prima läuft, können Sie vergleichbare
Master-Optionen aus dem Menü wählen. Bei den Master-Optionen gab es
zwischen Meeting Pearls II und III keine Unterschiede.

Nun überprüfen Sie nacheinander die folgenden Symbole und ändern Sie
sie, falls nötig.

Sortier-Reihenfolge
     Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, daß Piktogramme von CDs,
     die mit MakeCD gemacht wurden (dasselbe gilt aber auch für die
     meisten anderen Mastering-Programme) ziemlich schnell geladen
     werden.  Obwohl ein schnelles CD-ROM-Laufwerk etwa 1/10 Sekunde
     (ein langsames CD-ROM-Laufwerk benötigt 2/10 Sekunden) benötigt,
     um auf eine Datei zuzugreifen, wird ein Verzeichnis mit 20
     Piktogrammen (also 20 Dateien) in der Regel schneller angezeigt
     als in 2 bis 4 Sekunden. Das ist deshalb der Fall, weil MakeCD
     gewöhnlich alle `.info' Dateien im selben Bereich speichert, so
     daß -- nachdem auf die erste `.info' Datei zugegriffen wurde --
     die folgenden `.info' Dateien gewöhnlich in den Cache Ihres
     CD-Brenners kopiert werden und somit sehr schnell geladen werden
     können.

     Diese Liste gibt an, welche Dateien im selben Bereich gehalten
     werden sollen. Fügen Sie einfach die Endungen der gewünschten
     Dateien zu dieser Liste hinzu. Wenn Sie zum Beispiel möchten, daß
     `.html' Dateien schnell gefunden werden, fügen Sie `.html' zu der
     Liste hinzu.

     Voreingestellt ist `.info'.

ISO Level
     ISO 9660 Datei- und Verzeichnisnamen unterliegen einer Menge
     Einschränkungen. Nur Großbuchstaben, Ziffern und der untergesetzte
     Strich `_' sind in diesen Namen erlaubt. Es muß genau ein Punkt in
     einem Dateinamen enthalten sind, und es darf kein einziger Punkt in
     Verzeichnisnamen enthalten sein. Datei- und Verzeichnisnamen
     dürfen nicht länger als 31 Zeichen sein.

     Da jene AMIGA CD-ROM-Dateisysteme, die kein Rock Ridge
     unterstützen (z. B. Commodore CDFS, das dem OS 3.1 beiliegt), mit
     diesen Einschränkungen nicht sehr glücklich werden würden, haben
     wir uns entschlossen, diesen Standard zu mißachten, wenn Sie `ISO
     9660 AMIGA' wählen. CDs, die mit dieser Option erzeugt wurden,
     werden auf den meisten Systemen trotzdem funktionieren. Auf MS-DOS
     Systemen kann es aber zum Beispiel zu Problemen kommen, also gehen
     Sie vorsichtig mit dieser Option um.

     ISO 9660 Level 1 erzeugt Dateinamen, die voll kompatibel zu MS-DOS
     Systemen sind. Zusätzlich zu den oben beschriebenen Einschränkungen
     werden diese Namen auf das 8.3-Format zerhackstückelt.

     ISO 9660 Level 2 wird nicht ins 8.3-Format gewandelt, aber alle
     oben erwähnten Einschränkungen bleiben erhalten.

     Wir empfehlen, `ISO 9660 AMIGA' zu verwenden, wenn die CD nur auf
     AMIGAs gelesen werden soll. Falls Sie planen, die CD auch auf
     MS-DOS Systemen zu verwenden, nehmen Sie ISO 9660 Level 1 mit Rock
     Ridge Erweiterungen. Dann brauchen Sie auf dem AMIGA aber ein
     Dateisystem, das Rock Ridge unterstützt. Siehe unten.

.info Endung wandeln
     Die Workbench 1.3 stellt Piktogramme nicht dar, wenn sie nicht
     exakt auf `.info' enden. `.INFO' oder `.Info' würden zum Beispiel
     nicht dargestellt werden. Diese Option stellt sicher, daß alle
     `.info'-Dateien nur aus Kleinbuchstaben bestehen. Sie benötigen
     diese Option nur, wenn Sie die CD unter Kickstart/Workbench 1.3
     oder auf dem CDTV lesen möchten.

ISO-Namen in Großbuchstaben wandeln
     Wenn Sie nicht möchten, daß die Dateinamen unter ISO 9660
     gecrippelt werden, es MS-DOS-Rechnern aber dennoch etwas leichter
     machen möchten, Ihre CDs zu lesen, können Sie diese Option
     anschalten. Dadurch werden alle ISO-Namen in Großbuchstaben
     gewandelt. Andere ungültige Zeichen bleiben jedoch unberührt.
     Alles, was diese Option tut, ist a-z in A-Z zu wandeln. Dadurch
     wird Ihr AMIGA hauptsächlich Großbuchstaben darstellen, aber die
     CD ist unter MS-DOS brauchbarer, auch wenn immer noch nicht
     unbedingt auf alle Dateien zugegriffen werden kann. Die
     Schatztruhe GmbH erzeugt die meisten ihrer CDs mit dieser Option.

     Wenn Sie zusätzlich Rock Ridge einschalten (die Schatztruhe GmbH
     tut das), werden Sie die kompletten Rock Ridge Namen sehen, die
     natürlich *nicht* konvertiert worden sind. Allerdings nur, wenn
     Sie ein CD-ROM-Dateisystem verwenden, das Rock Ridge unterstützt.

     CDs, die mit dieser Option geschrieben wurden, können problemlos
     auf dem AMIGA gelesen werden und können unter MS-DOS besser gelesen
     werden als eine `ISO 9660 AMIGA' CD, die ohne diese Option
     geschrieben wurde. Wenn Sie zusätzlich Rock Ridge anschalten,
     werden AMIGA-Benutzer, deren Dateisystem Rock Ridge unterstützt,
     keinen Unterschied feststellen können. Wenn Rock Ridge
     ausgeschaltet ist oder wenn Ihr CD-ROM-Dateisystem Rock Ridge
     nicht unterstützt, werden Sie hauptsächlich Großbuchstaben sehen.

Rock Ridge
     Wenn Sie diese Option anschalten, werden Rock Ridge Erweiterungen
     in das Image geschrieben. CDs mit Rock Ridge Erweiterungen sind
     mit jedem Dateisystem lesbar, das ISO 9660 unterstützt, sind also
     voll abwärtskompatibel. Wenn Ihr Dateisystem Rock Ridge
     unterstützt, können Sie von ein paar zusätzlichen Features
     profitieren, wie zum Beispiel Multiuser Flags, AMIGA
     Datei-Attribute oder ungecrippelte Dateinamen (sogar wenn diese
     mit ISO 9660 Level 1 oder 2 gemastert wurde).

     Grundsätzlich empfehlen wir, diese Option anzuschalten.

     AmiCDFS, AmiCDROM, CacheCDFS, BabelCDROMFS und AsimCDFS (zumindest
     die neusten Versionen davon) unterstützen Rock Ridge.

     CommoCDFS (liegt OS 3.1 bei) unterstützt Rock Ridge leider nicht.

World Access
     Wenn Sie Rock Ridge angeschaltet haben, werden Multiuser Flags in
     das Image geschrieben. Diese Option sorgt dafür, daß alle Objekte
     dieselben Zugriffsrechte für World bekommen wie für den Besitzer.

     Das kann ziemlich nützlich sein, wenn Sie die CD auf Unix-Rechnern
     verwenden möchten.

Group Access
     Wenn Sie Rock Ridge angeschaltet haben, werden Multiuser Flags in
     das Image geschrieben. Diese Option sorgt dafür, daß alle Objekte
     dieselben Zugriffsrechte für Group bekommen wie für den Besitzer.

     Das kann ziemlich nützlich sein, wenn Sie die CD auf Unix-Rechnern
     verwenden möchten.

AMIGA Datei-Attribute speichern
     Wenn diese Option angeschaltet ist, werden AMIGA Protectionbits
     und AMIGA Dateikommentare mit ins Image aufgenommen.

     Wenn diese Attribute wichtig für Sie sind, sollten Sie diese Option
     anschalten.

     Beachten Sie bitte, daß Sie ein CD-ROM Dateisystem benötigen, das
     AMIGA Dateiattribute unterstützt, wenn Sie diese Attribute beim
     Arbeiten mit dieser CD sehen möchten.

     Die folgenden AMIGA CD-ROM-Dateisysteme unterstützen diese
     Attribute bereits: AmiCDFS 2.30 oder besser, AsimCDFS 3.7 und
     CacheCDFS (aus dem IDEfix '97 Paket).

Beschreibung des ISO-Schreibfensters
====================================

Um ein ISO 9660-Image zu erstellen, muß MakeCD die Quellpfade, die in
das Image aufgenommen werden sollen, durchsuchen. Dazu öffnet sich ein
Fenster, das Ihnen anzeigt, wie MakeCD scannt -- das ISO-Schreibfenster.

Im oberen Teil des Fensters zeigt MakeCD, wieviele
Dateien/Verzeichnisse schon gescannt wurden. Im unteren Teil des
Fensters wird angezeigt, welche Datei/Verzeichnis gerade bearbeitet
wird. Die Anzeige wird nur ca. 1-5 mal pro Sekunde neu gezeichnet, so
daß nicht jede Datei angezeigt wird. Dadurch wird eine Menge Rechenzeit
gespart.

Nachdem das Scannen beendet ist, wird die gesamte Größe des ISO-Images
errechnet und angezeigt. Danach bereitet MakeCD das Image vor und
beginnt, es zu schreiben. Es zeigt an, wieviele Dateien/Verzeichnisse
schon geschrieben wurden und wieviel Prozent der Daten das entspricht.

Sie können die ganze Operation zu beliebiger Zeit abbrechen, was
MakeCD dann mit einem "Benutzerabbruch"-Fehler quittieren wird.

Beschreibung des Schreibfensters
================================

Das Schreibfenster öffnet sich, wenn Sie ein ISO-Image erstellen, einen
Track brennen oder Audio-Daten abspielen. Es hilft Ihnen, den Vorgang zu
steuern und zeigt Ihnen, was gerade so passiert.

Es zeigt einige nützliche Informationen über den Puffer, über Ihre
Quelle und über Ihr Ziel, sowie einige weitere Informationen.

Die `Puffer-Anzeige' zeigt Ihnen, wie groß der interen Puffer von
MakeCD ist und wieviel davon mit Daten gefüllt ist. Bitte verwechseln
Sie das nicht mit dem Puffer, der in Ihrem CD-Brenner eingebaut ist.
Das ist ein zusätzlicher Puffer, der irgendwo in Ihrem CD-Brenner
schlummert und im Schreibfenster nicht angezeigt wird. Selbst wenn der
Buffer von MakeCD leer ist, kann der Puffer Ihres CD-Brenners immer
noch voll sein!

Sie können die Größe des Puffers von MakeCD im *Note
Einstellungsfenster: MISET ändern.  MakeCD sieht das aber nur als
Richtwert und wird möglicherweise einen etwas kleineren oder größeren
Puffer wählen. Falls nicht genügend freier Speicher übrig ist, könnte
der Puffer sogar deutlich kleiner ausfallen.

Wenn Sie eine CD-R schreiben, ist ein großer Puffer nützlich, um das
Risiko eines Puffer-Unterlaufs, der die CD-R zerstören kann, zu
verringern. Beachten Sie, daß der Puffer fast leer sein wird, wenn Sie
`Paralleles Lesen/Schreiben' ausschalten oder wenn Sie Reselection für
den CD-Brenner ausschalten. Das bedeutet natürlich, daß es
risikoreicher ist, eine CD zu brennen. Unglücklicherweise unterstützen
einige CD-Brenner Reselection nicht korrekt, so daß Sie Reselection
ausschalten *müssen*, sonst würde sich der SCSI-Bus aufhängen und
nichts würde mehr funktionieren.

Wenn Sie Audio-Daten abspielen, kann der Puffer kleiner sein, aber er
sollte nicht zu klein gewählt werden, weil viele Laufwerke Audio-Daten
verstümmeln, wenn es einen Puffer-*Überlauf* gibt, z. B. wenn
MakeCD keine Audio-Daten vom Laufwerk abholt, da der Puffer von
MakeCD voll ist.

Das bedeutet, wenn Ihr Laufwerk die Daten schneller liefert als der
Puffer sie zu Ihren Lautsprechern schicken kann (oder zu Ihrer
Festplatte oder zum CD-Brenner), wird der MakeCD-Puffer voll werden,
und der nächste Versuch Ihres Laufwerks, Audio-Daten auszuliefern, wird
warten müssen. In diesem Fall liefern einige Laufwerke Audio-Daten, die
Lärm oder Knackser enthalten. Wenn Sie solch ein Laufwerk verwenden,
müssen Sie sicherstellen, daß der MakeCD-Puffer groß genug ist und/oder
das Laufwerk die Daten langsam genug liest, so daß es keine
Puffer-Überläufe im Gerät gibt.

Wenn Sie nur ein ISO-Image auf Ihrer Festplatte erstellen, muß der
Puffer nicht groß sein, und Pufferüber- und -unterläufe sind nicht
kritisch.

Die `Quell-Anzeige' zeigt Ihnen, wieviele Daten aus der Quelle schon
übertragen wurden, woher die Daten kommen, und wie schnell die
Übertragung momentan ist. Bitte beachten Sie, daß eine höhere
Übertragungsrate angezeigt werden kann als dauerhaft möglich ist -- auch
höher als das theoretische Limit, speziell wenn Sie von Ihrem
CD-ROM-Laufwerk lesen. Das kann der Fall sein, wenn -- während Ihr
CD-Brenner Daten schreibt -- das CD-ROM-Laufwerk seinen internen Puffer
mit den Daten der folgenden Sektoren füllt. Wenn MakeCD dann die
nächsten Daten vom CD-ROM-Laufwerk anfordert, bekommt es sie sehr
schnell -- direkt vom Puffer des CD-ROM-Laufwerks. Natürlich kann
MakeCD nicht wissen, ob das CD-ROM-Laufwerk die Daten von der CD liest
oder ob der interne Puffer des CD-ROM-Laufwerks schon die angeforderten
Daten enthält. MakeCD wird einfach anzeigen, wie schnell es die Daten
vom CD-ROM-Laufwerk bekam. Deshalb kann die Übertragungsrate höher sein
als die Geschwindigkeit Ihres CD-ROM-Laufwerks.

Die `Ziel-Anzeige' zeigt Ihnen dieselben Daten über Ihr Ziel: wohin die
Daten geschafft werden, wieviele Daten schon geschrieben sind und wie
schnell die Übertragung ist.

Außerdem zeigt Ihnen das Fenster an, wieviele Daten noch zu schreiben
sind und wie lang (in Minuten:Sekunden) schon geschrieben wurde.
Zusätzlich gibt es eine Anzeige, die Ihnen manchmal Nachrichten anzeigt.

Wenn Sie eine CD-R schreiben, können Sie vor dem Starten des
Schreibvorgangs den `Schreibmodus' einstellen und das automatische
`Fixieren' ändern.

Testmodus an
     Die CD-R wird im Test-Modus beschrieben. Es finden keine
     permanenten Änderungen auf der CD-R statt.

Testmodus _aus_
     Die CD-R wird *richtig* beschrieben. Alle Änderungen sind
     permanent.

Nach Test schreiben
     Nach einem *erfolgreichen* Durchgang im Test-Modus wird die CD
     *richtig* beschrieben. So können Sie den Vorgang starten und den
     Raum verlassen. Wenn Sie später wiederkommen, ist die CD-R
     gebrannt, falls der Test-Durchlauf erfolgreich war.

Wenn die Tracks fehlerfrei geschrieben wurden, kann die Session oder
CD-R anschließend automatisch fixiert werden. Stellen Sie das Symbol
`Fixieren' entsprechend Ihren Wünschen ein und lesen Sie auch *Note
Ziel-CD-R-Fenster: MITGW und *Note Session oder CD-R fixieren: MISCF.

Nein
     Es wird nichts automatisch fixiert.

Session
     Nach erfolgreichem Schreibvorgang wird automatisch die Session
     fixiert.

CD-R
     Nach erfolgreichem Schreibvorgang wird automatisch die CD-R
     fixiert.

Wenn Sie Audio-Daten spielen, können Sie den Vorgang ebenfalls mit Hilfe
der Symbole dieses Fensters kontrollieren. Bitte beachten Sie, daß die
meisten der hier vorgenommenen Aktionen erst nach einer kurzen Wartezeit
wirklich aktiv werden.

Kein Lowpass-Filter
     Schaltet den Lowpass-Filter aus.

Lautstärke
     Kontrolliert die Lautstärke der Musik-Ausgabe. Werte über 100 %
     übersteuern das abzuspielende Musikstück.

Aktueller Track
     Falls Sie *alle* Tracks aus Ihrer Trackliste abspielen, können Sie
     mit Hilfe dieses Symbols zwischen den Track hin- und herhüpfen.

Position bei `Ziel'
     Wenn Sie Audio-Daten abspielen, können Sie unter `Ziel' nicht nur
     sehen, wie weit der aktuelle Track bereits fortgeschritten ist, Sie
     können diesen Stand sogar beeinflussen.

*Der Zustand aller Symbole kann mit Hilfe des Menüs dauerhaft gesichert
werden.*

Beschreibung des Ziel-CD-R-Fensters
===================================

Das Ziel-CD-R-Fenster dient in erster Linie dazu, Ihnen zu zeigen,
welche Tracks und Sessions bereits auf die im CD-Brenner eingelegte
CD/CD-R geschrieben wurden. Außerdem können Sie die letzte Session oder
die ganze CD-R fixieren und kaputte CD-Rs reparieren.

Ins Ziel-CD-R-Fenster gelangen Sie über das Menü. Wenn Sie zuletzt im
Test-Modus gebrannt haben, werden bei vielen CD-Brennern die im
Test-Modus gebrannten Tracks angezeigt. Wenn Sie die *wirklich* auf der
CD enthaltenen Tracks sehen möchten, klicken Sie auf `Aktualisieren'.

Im `Inhaltsverzeichnis' sehen Sie sämtliche auf der CD enthaltenen
(oder ggf. nur im Test-Modus gebrannten) Tracks.

Unter `Sessions' wird angezeigt, welche Tracks zu welcher Session
gehören, falls das Gerät diese Informationen liefert.  *Note Tracks &
Sessions: MITUS.

Das Ziel-CD-R-Fenster hält aber auch ein paar weitere Informationen für
Sie bereit:

Mediumtyp
     Wenn Ihr CD-Brenner die Erkennung des Mediumtyps unterstützt, wird
     hier angezeigt, welcher Mediumtyp eingelegt ist.

Belegter Platz
     Hier wird angezeigt, wieviel Daten (in Minuten) bereits auf der
     CD/CD-R gespeichert sind. Es werden zwei Werte angegeben. Der
     erste Wert ist die Summe der Track-Längen. Er enthält *nicht* die
     Daten, die durch Pausen zwischen den Tracks oder Session-Grenzen
     verlorengehen sondern nur die reinen Nutzdaten. Der zweite Wert
     gibt an, wieviel Platz insgesamt auf der CD-R verbraucht ist und
     enthält auch die Pausen und die Daten, die durch Sessions
     verbraucht wurden.

Freier Platz
     `Freier Platz' zeigt an, wieviel Platz noch auf der CD-R frei ist.
     Sie können die CD-R beschreiben, bis 0 Bytes frei sind. In
     Wirklichkeit ist auch *danach* noch etwas Platz frei, der aber für
     den Lead-Out benötigt wird.

     Wenn Sie den freien und den belegten Platz addieren, kann es unter
     Umständen einen Wert ergeben, der sich um 2-3 Sekunden von der
     wirklichen Länge der CD-R unterscheidet. Dieser Umstand ist normal
     und kann ignoriert werden.

CD-R Status
     In diesem Feld wird -- falls das Laufwerk die dazu nötigen
     Informationen liefert -- angezeigt, ob die CD-R OK ist oder nicht.

Falls Sie sich nun entscheiden, die CD zu reparieren oder fixieren, oder
falls Sie nur eine Session fixieren möchten, können Sie zwischen den
folgenden Knöpfen wählen:

CD-R Fixieren
     Fixiert die ganze CD-R. Danach können *keine* weiteren Tracks oder
     Sessions mehr angehängt werden. Die CD-R kann nur fixiert werden,
     wenn in der zuletzt geöffneten Session mindestens ein Track
     enthalten ist.  *Note Session oder CD-R fixieren: MISCF.

Session Fixieren
     Fixiert nur die Session. Danach können Sie weitere Tracks in die
     nächste Session schreiben. Die CD-R können Sie nur fixieren, wenn
     Sie danach noch mindestens einen Track schreiben.  *Note Session
     oder CD-R fixieren: MISCF.

CD-R Reparieren
     Um diese Funktion verwenden zu können, muß Ihr CD-Brenner eine
     Reparier-Funktion unterstützen, wie dies zum Beispiel bei
     CD-Brennern von Philips und Sony der Fall ist. Sony hat eine
     bessere Reparier-Funktion als Philips und kann viele defekte
     Rohlingen wieder in eine CD-R verwandeln, bei der man wenigstens
     neue Tracks anhängen kann. Oftmals sind die alten Tracks der CD-R
     nach der Reparatur zumindest teilweise wieder lesbar. Manchmal ist
     eine CD-R aber auch hoffnungslos verloren -- da hilft dann auch
     kein Reparaturversuch mehr.

Schnell Formatieren
     Diese Funktion können Sie nur anwählen, wenn Sie ein CD-RW-Laufwerk
     besitzen und ein CD-RW-Medium eingelegt haben. MakeCD wird dann
     den Inhalt Ihres Mediums löschen, wobei nur das Inhaltsverzeichnis
     gelöscht wird, aber die Daten nicht wirklich überschrieben werden,
     so daß man die Daten theoretisch mit geeigneter Software
     wiederherstellen könnte. Wenn Sie geheime Daten vernichten
     möchten, sollten Sie daher stattdessen lieber `Komplett
     Formatieren' wählen.

Komplett Formatieren
     Diese Funktion können Sie nur anwählen, wenn Sie ein CD-RW-Laufwerk
     besitzen und ein CD-RW-Medium eingelegt haben. MakeCD wird dann
     den Inhalt Ihres Mediums löschen, wobei *alle* Daten gelöscht
     werden. Das nimmt natürlich relativ viel Zeit in Anspruch. Wenn
     Sie die CD einfach nur leeren möchten (z. B. um danach wieder auf
     eine freie CD schreiben zu können), wählen Sie besser `Schnell
     Formatieren'.

Nachdem Sie sich über Ihre Ziel-CD-R informiert haben und sie eventuell
fixiert oder repariert haben, können Sie das Fenster mit Hilfe des
Schließsymbols verlassen.

Beschreibung des Hauptmenüs
===========================

Das Hauptmenü besteht aus einigen Menüpunkten, die Ihnen bei der
Projektverwaltung und beim Umgang mit Ihren Laufwerken und CD-Rs helfen.

Das Projekt-Menü
----------------

Das Projekt-Menü enthält in erster Linie Funktionen zur
Projekt-Verwaltung. Sie können damit die im Trackeditor vorgenommenen
Einstellungen laden und speichern.

Öffnen...
.........

Dieser Menüpunkt öffnet ein Dateiauswahlfenster, mit dem Sie ein zuvor
gespeichertes MakeCD-Projekt wieder laden können. Nachdem Sie das
gewünschte Projekt ausgewählt und auf `OK' geklickt haben, werden die
gespeicherten Track-Einstellungen im Trackeditor angezeigt.

Anhängen...
...........

Diese Funktion macht dasselbe wie `Öffnen...', aber falls schon Tracks
im Trackeditor vorhanden sind, werden diese nicht vorher entfernt,
sondern an das geladene Projekt einfach hinten angehängt. So können Sie
zwei Projekte miteinander vermischen.

Speichern
.........

`Speichern' speichert Ihr aktuelles Projekt. Ein Dateiauswahlfenster
öffnet sich nur dann, wenn das Projekt noch unbenannt ist. Andernfalls
wird das Projekt unter dem alten Namen gespeichert.

Falls Sie die Dateinamen-Endung `.mcd' nicht angeben, hängt MakeCD sie
automatisch an.

Speichern als...
................

Dieser Menüpunkt speichert Ihr aktuelles Projekt. Vorher können Sie in
jedem Fall den Projektnamen frei wählen.

Falls Sie die Dateinamen-Endung `.mcd' nicht angeben, hängt MakeCD sie
automatisch an.

Registrieren...
...............

Falls Sie Ihre Registrierung noch nicht richtig abgespeichert haben,
können Sie dies durch das Anwählen dieses Menüpunkts nachholen. Sollte
Ihre Registriernummer bereits gespeichert sein, ist dieser Menüpunkt
nicht anwählbar.

Über...
.......

Ein Fenster, das ein paar Informationen über MakeCD anzeigt, öffnet
sich. Sie können hier die Versionsnummer erkennen und wer MakeCD
registriert hat.

MakeCD beenden
..............

Sie können MakeCD entweder über diesen Menüpunkt oder mit Hilfe des
Schließsymbols beenden. Eine Sicherheitsabfrage erfolgt in *keinem* der
beiden Fälle!

Das Bearbeiten-Menü
-------------------

Das Bearbeiten-Menü enthält nützliche Funktionen, um die Trackliste zu
verändern.

Komplette CD anhängen
.....................

Hiermit können Sie das Inhaltsverzeichnis der CD in Ihrem Lese-Laufwerk
auslesen lassen. Es wird dann automatisch an die Trackliste angehängt.
Dabei wird der `Tracktyp' automatisch richtig angepaßt.

Diese Funktion ist extrem nützlich zum Kopieren von CDs, denn wenn die
Trackliste vorher leer war, wirkt diese Funktion wie eine
Kopierfunktion.

Wenn Sie in den Einstellungen für `Audio Pause' 152 wählen und für
`Audio Start' 0, erzeugt MakeCD in den meisten Fällen eine *fast*
identische Kopie der Quell-CD. Wenn MakeCD einmal Disc-At-Once
beherrscht, wird man auch 100 % identische Kopien erzeugen können.

Falls Sie für die meisten Tracks vor dem Brennen Image-Dateien erzeugen
möchten, dann stellen Sie *vor* dem Wählen dieses Menüpunkts bei `Ziel'
`Image-Datei verwenden' ein. Das wird dann als Vorgabewert für alle
angehängten Tracks verwendet. Umgekehrt können Sie natürlich `Direkt
zum CD-Brenner' einstellen, wenn Sie in den meisten Fällen *keine*
Image-Dateien verwenden möchten.

Nachdem Sie eventuelle Modifikationen an der Trackliste vorgenommen
haben, können Sie den Kopiervorgang mit `Tracks schreiben...' starten.

Image-Datei(en) anhängen
........................

Anders als `Komplette CD anhängen' können Sie bei dieser Funktion eine
oder mehrere Image-Dateien wählen, die an die Trackliste angehängt
werden.

Wichtig hierbei ist, daß MakeCD nicht automatisch erkennen kann, um
welchen `Tracktyp' es sich bei den Images handelt. Daher müssen Sie die
Tracktypen ggf. später von Hand korrekt einstellen.

Nützlich ist diese Funktion, wenn Sie zum Beispiel schon mehrere
Musikstücke auf Ihrer Festplatte herumliegen haben. Dann können Sie im
ASL-Dateiauswahlfenster per MultiSelect in einem Rutsch alle Musikstücke
anwählen und an die Trackliste anhängen lassen.

Löschen
.......

Dieser Menüpunkt entfernt sämtliche Einträge aus der Trackliste. Eine
Sicherheitsabfrage erfolgt *nicht*.

Das Tools-Menü
--------------

Das Tools-Menü enthält einige nützliche Tools -- in der Regel für die
Ziel-CD-R.

Ziel-CD-R ...
.............

Dieser Menüpunkt öffnet das *Note Ziel-CD-R-Fenster: MITGW . Damit
können Sie sich den Inhalt der Ziel-CD-R ansehen und -- falls Sie es
wünschen -- die CD-R auch etwas bearbeiten.

CD-R fixieren
.............

Wenn Sie die CD-R fixieren möchten, können Sie das entweder direkt im
*Note Ziel-CD-R-Fenster: MITGW tun oder diesen Menüpunkt anwählen.
*Note Session oder CD-R fixieren: MISCF.

Session fixieren
................

Wenn Sie die Session fixieren möchten, können Sie das entweder direkt im
*Note Ziel-CD-R-Fenster: MITGW tun oder diesen Menüpunkt anwählen.
*Note Session oder CD-R fixieren: MISCF.

CD-R reparieren
...............

Wenn Sie die Session reparieren möchten, können Sie das entweder direkt
im *Note Ziel-CD-R-Fenster: MITGW tun oder diesen Menüpunkt anwählen.

Schnell Formatieren
...................

Wenn Sie eine CD-RW schnell formatieren möchten, können Sie das entweder
direkt im *Note Ziel-CD-R-Fenster: MITGW tun oder diesen Menüpunkt
anwählen.

Komplett Formatieren
....................

Wenn Sie eine CD-RW komplett formatieren möchten, können Sie das
entweder direkt im *Note Ziel-CD-R-Fenster: MITGW tun oder diesen
Menüpunkt anwählen.

Auswerfen
.........

Der Auswerfen-Menüpunkt enthält die beiden Untermenüs `Quelle' und
`Ziel' und wirft -- je nachdem, welchen der beiden Menüpunkte man
anwählt -- entweder die im Lese-Gerät oder die im Schreib-Gerät
enthaltene CD aus.

Das Optionen-Menü
-----------------

Mit dem Optionen-Menü kann man einige wichtige Einstellungen vornehmen.

Einstellungen ...
.................

Dieser Menüpunkt öffnet das *Note Einstellungsfenster: MISET.  Sie
benötigen dieses Fenster, um MakeCD für Ihr System zu konfigurieren.

Aktuellen Gadgetzustand speichern
.................................

Für einige der Symbole im Hauptfensters läßt sich mit Hilfe dieses
Menüpunkts abspeichern, in welchem Status sie nach dem Starten von
MakeCD sind. Beim Anwählen dieser Funktion wird der Status all dieser
Symbole gespeichert.

Quickhelp
.........

MakeCD bietet die Möglichkeit, per Bubblehelp Hilfe-Informationen zur
Benutzeroberfläche zu erhalten. Diese Option kann man gezielt ein- und
ausschalten. Außerdem kann der aktuelle Zustand dauerhaft gespeichert
werden.

Hinweise für Anfänger
*********************

Diese Anfängerhinweise sind nicht nur für AMIGA-Anfänger hilfreich,
sondern auch für Personen, die sich mit MakeCD noch nicht so gut
auskennen. Selbst Fortgeschrittene finden hier und dort noch einen
wertvollen Hinweis.

Grundsätzliche Funktionsweise von MakeCD
========================================

MakeCD besteht in erster Linie aus einem Track-Editor. Egal, ob Sie
eine CD kopieren oder selber zusammenstellen möchten, die Tracks werden
immer in Form einer Liste im Track-Editor zusammengestellt und dann
gebrannt.

Dazu müssen Sie jeweils angeben, welche Art von Track Sie schreiben
möchten (in der Regel Daten- oder Audio-Track), woher die Daten kommen,
die Sie brennen möchten, und ob Sie die Daten vorher automatisch in eine
Image-Datei schreiben lassen möchten oder nicht.

Beim Kopieren von CDs liest MakeCD die Tracks aus der Quell-CD aus und
übergibt sie automatisch in der richtigen Form an den Track-Editor.
Beim Erstellen von eigenen CDs müssen Sie selber darauf achten, daß Sie
die Tracks korrekt zusammenstellen.

Wenn Sie alles richtig zusammengestellt haben, klicken Sie entweder auf
"Image Dateien schreiben", um nur alle eventuell gewünschten
Image-Dateien zu erzeugen, oder auf "Tracks schreiben", um alle Tracks
automatisch hintereinander brennen zu lassen. Eventuelle Image-Dateien
werden dann vorher automatisch erzeugt.

Kopieren einer CD
=================

Wie bereits angesprochen, ist es auch möglich, mit MakeCD eine CD zu
kopieren. Um eine möglichst exakte Kopie zu erhalten, gehen Sie wie
folgt vor:

  1. Im Einstellungsfenster "Audio Start" auf 0 setzen.

  2. Im Einstellungsfenster "Audio Pause" auf 152 setzen.

  3. Im Einstellungsfenster die richtigen Quell- ("Lesen") und
     Ziellaufwerke ("Schreiben") wählen.

  4. Die restlichen Einstellungen wie in *Note Einstellungen: MISET
     beschrieben vornehmen.

  5. Im Hauptfenster bei Ziel eintragen, ob Sie eine Image-Datei
     verwenden möchten oder nicht. Diese Einstellung wird später an alle
     Einträge in der Trackliste vererbt.

  6. Im Hauptfenster im Menü "Komplette CD anhängen" wählen.
     MakeCD stellt Ihnen dann eine passende Trackliste zusammen.

  7. Wenn Sie möchten, können Sie die Einstellungen aller in der
     Trackliste enthaltenen Tracks nochmal überprüfen.

  8. Klicken Sie nun auf "Tracks schreiben..." und folgen Sie den
     Anweisungen. Wählen Sie die gewünschte Fixierung. Für eine
     möglichst identische CD wählen Sie "CD-R fixieren". Anschließend
     wird die CD-R geschrieben.


Das war's schon. Wenn die CD-R fertig gebrannt ist, halten Sie eine
möglichst identische Kopie in den Händen. Absolut identische Kopien sind
jedoch nur mit Disc-At-Once möglich.

Erstellung einer Daten-CD
=========================

Die häufigste Anwendung bei der Erstellung einer Daten-CD ist das
Kopieren einer Partition oder eines Verzeichnisses auf eine CD-R. Dieser
Vorgang soll in diesem Kapitel erklärt werden.

Eine einfache Daten-CD besteht aus einem Daten-Track. Daher fügen wir
nach dem Starten von MakeCD einfach einen Daten-Track zur Trackliste
hinzu. Klicken Sie auf `Neu'. Sie müßten nun genau einen Track in der
Trackliste sehen.

Nun müssen Sie sicherstellen, daß der Tracktyp und die Quelle für Ihren
Track richtig eingestellt sind. Wählen Sie den neu ausgewählten Track in
der Trackliste mit der Maus an (normalerweise sollte er sogar schon
angewählt sein), so daß er durch einen Balken hervorgehoben wird.
Stellen Sie sicher, daß das Blättersymbol `Tracktyp' auf `Daten'
eingestellt ist bzw. ändern Sie es, falls dies noch nicht der Fall ist.

Da wir in unserem Beispiel eine Partition oder ein komplettes
Verzeichnis brennen möchten, wählen Sie als Typ für die Quelle
`Dateisystem' aus. Stellen Sie das entsprechend Blättersymbol auf
`Dateisystem'.

MakeCD weiß nun natürlich noch nicht, *welche* Daten es brennen soll.
Daher müssen Sie nun das Popup-Symbol bei Quelle anklicken.  Daraufhin
öffnet sich ein Fenster.

Dieses Fenster zeigt unter anderem eine Liste, in der alle Quellpfade
eingetragen werden müssen. Klicken Sie auf `Neu' und stellen Sie dann
sicher, daß das Blättersymbol für den Typ der Quelle auf `Dateisystem'
steht, denn Sie wollen ja von einem Dateisystem lesen und nicht von
einem bereits bestehenden Track auf der CD-R. Letztere Option wäre nur
für Multisession-CDs interessant.

So, nun haben Sie die Quelle ausgewählt. Jetzt müssen Sie aber noch
wählen, auf welche Art die CD gemastert werden soll. Klicken Sie auf
`ISO/Rock Ridge...'.

Um eine auf möglichst vielen AMIGAs möglichst gut lesbare Daten-CD zu
erzeugen, stellen Sie folgende Werte ein:

  1. Rock Ridge: an

  2. World Access: an

  3. Group Access: an

  4. AMIGA Datei-Attribute: an

  5. ISO 9660 AMIGA

  6. .info Endung in Kleinbuchstaben wandeln: an

  7. ISO-Namen in Großbuchstaben wandeln: aus


Tragen Sie nun noch `.info' in die Liste `Sortier-Reihenfolge' ein.
Dadurch wird die CD auf der Workbench schön schnell.

An den `CDTV/CD32'-Optionen brauchen Sie nichts zu ändern -- außer wenn
die von Ihnen erstellte CD auf einem CDTV/CD32 bootfähig sein soll.

Verlassen Sie dieses Fenster mit `Speichern' oder `Benutzen'.

Jetzt braucht Ihre Daten-CD noch einen Namen. Stellen Sie den
`Volume-Name'n ein. Das ist der Name, der später auf der Workbench
erscheint. Als `Ersteller' tragen Sie Ihren Namen ein. Die restlichen
Felder können unausgefüllt bleiben.

Verlassen Sie das Fenster mit `OK'.

Nun entscheiden Sie, ob Sie zuerst eine Image-Datei erstellen möchten,
oder die Daten direkt an den CD-Brenner geschickt werden sollen. Stellen
Sie das Blättersymbol bei `Ziel' entsprechend ein. Wenn Sie eine
Image-Datei erstellen möchten, müssen Sie nun den gewünschten Dateinamen
in das entsprechende Eingabefeld eintragen. Wenn Sie die Daten direkt an
den CD-Brenner schicken möchten, ist das etwas risikoreicher, weil es
leichter zu Performance-Problemen kommt und ein Pufferunterlauf
auftreten könnte. In diesem Fall sollte man immer erst im Test-Modus
ausprobieren, ob alles schnell genug funktioniert. Eventuell sollte man
dann die Puffergröße im Einstellungsfenster hochsetzen und/oder die
Brenngeschwindigkeit reduzieren.

Das war's schon fast. Klicken Sie jetzt auf `Tracks Schreiben...'.
Dadurch erzeugt MakeCD alle eventuellen Image-Dateien und brennt diese
anschließend auf CD. Folgen Sie den Anweisungen von MakeCD.

Irgendwann wird das Schreibfenster aufgehen. Stellen Sie dort ein, ob
Sie die CD-R nur im Test-Modus oder wirklich brennen möchten. Für den
ersten Test empfehlen wir den Test-Modus. Dabei funktioniert alles wie
beim richtigen Schreiben, nur daß der CD-Brenner den Laser nicht
anschaltet und der Rohling dadurch nicht verändert wird.

Außerdem können Sie einstellen, ob und wie die CD fixiert werden soll.
Dazu unten mehr. Wenn Sie noch nicht wissen, wie Sie die CD fixieren
lassen wollen, schalten Sie das automatische Fixieren vorerst einfach
mal aus.

Klicken Sie nun auf `Start' um mit dem Vorgang zu beginnen.

Wir empfehlen Ihnen, Ihren AMIGA nun in Ruhe arbeiten zu lassen.  Wenn
Sie wissen, was Sie tun, können Sie natürlich problemlos nebenher auf
Ihrem AMIGA arbeiten. Eine *stabile* Textverarbeitung, wird MakeCD
beispielsweise kaum stören können. Was Sie *unbedingt* vermeiden
sollten, sind Programme jeglicher Art, die Ihren AMIGA im
Sekundenbereich (oder länger) voll beschäftigen, denn wenn MakeCD ein
paar Sekunden lang (normalerweise 1/2 bis 15 Sekunden -- je nach der
Größe des Puffers Ihres Brenners und der gewählten
Schreibgeschwindigkeit) vom Prozessor verdrängt wird und dadurch in
dieser Zeit keine Daten an Ihren CD-Brenner schicken kann, bekommt Ihr
CD-Brenner früher oder später einen Puffer-Unterlauf, was Ihre CD-R
oder zumindest den gerade geschriebenen Track unbrauchbar macht.

*Hinweis:* Man hat uns berichtet, daß es Grafikkarten gibt, die beim
Umschalten von Screens so viel Rechenzeit auf so hoher Priorität
verbraten (dieses Verb ist an dieser Stelle sicherlich angebracht!), daß
MakeCD zu lange verdrängt wird und es auf manchen CD-Brennern zu einem
Puffer-Unterlauf kommen kann. Das Problem tritt sicherlich nicht bei
allen Systemen auf -- Sie können ja im Test-Modus ausprobieren, ob Ihr
System davon betroffen ist, d. h. ob es Probleme gibt, wenn Sie Screens
umschalten.

Wenn MakeCD den Track fertiggebrannt hat, wird -- abhängig von Ihren
Einstellungen -- die CD-R, die Session oder gar nichts fixiert. Wenn
MakeCD etwas fixiert, wird es Ihnen das in der Status-Anzeige melden.
Merken Sie sich, ob MakeCD nach dem Brennen etwas fixiert hat. Sie
können nun eine weitere CD-R brennen (was Sie aber vermutlich nicht
wollen) oder auf `Abbruch' klicken. Tun Sie Letzteres.

Wenn die CD-R oder die Session fixiert wurde, können Sie die CD-R nun
entnehmen und auf Ihrem CD-ROM-Laufwerk ausprobieren. Falls Sie nur die
Session fixiert haben, können Sie später noch Daten anhängen.

Wenn nichts fixiert wurde, wählen Sie nun aus dem Menü entweder
`Session fixieren' (wenn Sie irgendwann später noch Daten zur CD-R
hinzufügen möchten) oder `CD-R fixieren' (falls Sie sicher sind, daß
Sie keine Daten mehr zu der CD-R hinzufügen möchten).

Das war's. Probieren Sie die CD-R in Ihrem CD-ROM-Laufwerk aus!

Falls Sie die CD in Ihrem CD-Brenner ausprobieren möchten, *kann* es --
je nach Brenner -- sein, daß Sie die CD sogar ohne irgendetwas zu
fixieren lesen können. Das müßten Sie ausprobieren. Der Vorteil dieser
Methode liegt darin, daß Sie dadurch, daß Sie die CD *nicht* fixieren,
eine Menge Platz sparen.

Übrigens: wenn Sie statt auf `Tracks schreiben...' auf `Image-Dateien
schreiben...' klicken, können Sie die Image-Dateien erzeugen, *ohne*
gleich eine CD zu brennen! Allerdings müssen ISO-Images (Images, die
Daten von Ihrer Festplatte enthalten sollen) passend für die zu
beschreibende CD-R angefertigt werden. Wenn die CD-R, auf die Sie das
Image brennen möchten, leer ist, ist das absolut kein Problem. Wenn
allerdings schon Daten auf der zu brennenden CD-R enthalten ist, muß
MakeCD auf die CD-R zugreifen, um festzustellen, wie das Image erzeugt
werden soll. Um genau zu sein: MakeCD muß feststellen, ab welchem Block
der CD-R das ISO-Image später gebrannt werden soll. Bei leeren CD-Rs
ist das immer Block 0 -- bei bereits beschriebenen CD-Rs muß dieser
Block erst herausgefunden werden. Ein entsprechendes Dialogfenster wird
Sie auf diesen Umstand aufmerksam machen und Ihnen eine entsprechende
Auswahl ermöglichen.

Erstellung einer Audio-CD
=========================

Eine Audio-CD besteht in der Regel aus mehreren Tracks. Für jedes
Musikstück verwendet man normalerweise einen eigenen Track. Jeder dieser
Tracks entspricht dann einer Nummer, die Ihnen Ihr CD-Player beim
Einlegen der CD anzeigt.

Die gewünschten Musikstücke stellen Sie in der Trackliste zusammen. Der
erste Eintrag der Trackliste entspricht dann dem ersten Musikstück, der
zweite dem zweiten Musikstück usw.

Sie können Musikstücke entweder direkt von anderen CDs kopieren, oder
aus einer Datei laden. Diese Datei muß entweder im Format CDDA (das ist
das rohe Format, wie man es von CDs lesen kann) oder `AIFF' vorliegen.
MakeCD erkennt dann automatisch das Format und konvertiert es beim
Brennen in Echtzeit in Daten, die vom CD-Brenner erkannt werden.

Sie können mit MakeCD auch CDs erstellen, die aus verschiedenen Tracks
von verschiedenen Musik-CDs bestehen und die zwischendurch auch Daten,
die aus einer Datei gelesen wurden, enthalten.  MakeCD ist
selbstverständlich auch flexibel genug, um während des Kopiervorgangs
die nächste CD anzufordern. Auch Kopieen mit nur einem Laufwerk sind
möglich.

Damit Sie Übung mit MakeCD bekommen, sollen die folgenden Abschnitte
Ihnen dabei helfen, Ihre erste Musik-CD zu erstellen.

Stellen Sie als Erstes das Blättersymbol `Tracktyp' auf `Audio
(normal)' und den `Typ' bei `Quelle' auf `Image-Datei' (wenn Sie die
meisten Daten aus Dateien lesen möchten) oder auf `Track von CD' (wenn
Sie die meisten Daten von einer anderen CD auslesen möchten).  Das ist
nicht lebenswichtig, spart Ihnen aber später etwas Arbeit, da die
Einstellungen dieser Symbole für jeden Track in der Trackliste anders
sein können, aber für jeden neuen Eintrag in der Trackliste erst einmal
vom Vorgänger-Eintrag kopiert werden.

Falls Sie in der Regel mit Image-Dateien arbeiten möchten (d. h. alle
Daten werden erst einmal auf die Festplatte geschrieben und erst dann
gebrannt), dann stellen Sie das Blättersymbol bei `Ziel' auf
`Image-Datei verwenden', andernfalls auf `Direkt zum CD-Brenner'.  Auch
diese Einstellung kann man später für jeden Track einzeln ändern, aber
es ist praktischer, wenn von Anfang an die am häufigsten verwendete
Einstellung vorgenommen wird. Falls Sie genügend Festplattenplatz haben,
empfehlen wir Ihnen, für den Anfang Image-Dateien zu verwenden.

Auch `Datei löschen' kann für jeden Track separat gesetzt werden.
Hiermit können Sie einstellen, wann temporär erzeugte Image-Dateien
automatisch gelöscht werden sollen. Falls Sie `Gar nicht' einstellen,
müssen Sie sich selber manuell darum kümmern, daß die Image-Dateien
irgendwann gelöscht werden.

Damit Sie sich die Arbeit auch in Zukunft erleichtern, speichern Sie
diese Einstellungen nun per Menü mit `Aktuellen Gadgetzustand
speichern' ab.

Soviel zu den sinnvollen Voreinstellungen -- schreiten wir zu den Taten.
In diesem Exkurs möchten wir eine CD erstellen, die folgendermaßen
aufgebaut ist:

  1. Musikstück von einer CD A (Stück 3), mit Image-Datei

  2. Musikstück von einer CD B (Stück 2), ohne Image-Datei

  3. Musikstück aus bereits vorliegender AIFF-Datei

  4. Musikstück aus bereits vorliegender CDDA-Datei

  5. Musikstück von einer CD C (Stück 5), ohne Image-Datei

Wir werden zunächst nacheinander für alle genannten Musikstücke einen
Track in der Trackliste anlegen und die nötigen Einstellungen vornehmen.

Track 1 (CD A, Stück 3, mit Image-Datei)
     Um den ersten Track zu erzeugen, klicken Sie auf `Neu'. Stellen Sie
     dann den `Typ' bei `Quelle' auf `Track von CD', denn wir wollen ja
     zunächst ein Musikstück von einer anderen CD brennen. Legen Sie
     nun eine Musik-CD in Ihr Lese-Laufwerk und klicken Sie auf das
     Popup-Symbol bei `Quelle'.

     Ein Trackauswahlfenster öffnet sich. Klicken Sie sicherheitshalber
     auf `Aktualisieren', damit das Inhaltsverzeichnis der CD neu
     gelesen wird. Da wir das dritte Musikstück in unsere CD aufnehmen
     möchten, klicken Sie nun auf den dritten Eintrag in der Liste des
     Trackauswahlfensters. Wenn Sie den Namen des Liedes wissen, tragen
     Sie ihn -- oder eine geeignete Abkürzung -- im Trackauswahlfenster
     bei `Name' ein. Verzichten Sie dabei möglichst auf Leerzeichen.
     Verlassen Sie dann das Trackauswahlfenster mit `OK'. Der
     `Tracktyp' wird durch das Verlassen des Trackauswahlfensters
     automatisch richtig gesetzt.  Nehmen Sie daher für diesen Track
     keine Änderungen mehr am `Tracktyp' vor.

     Da wir für den ersten Track eine Image-Datei erzeugen möchten,
     stellen Sie sicher, daß bei `Ziel' `Image-Datei verwenden'
     eingestellt ist. Tragen Sie nun unter `Image-Datei' ein, unter
     welchem Namen Sie den Track auf der Festplatte zwischenspeichern
     möchten.  MakeCD hat Ihnen vermutlich schon einen Vorschlag
     gemacht, den Sie aber eventuell noch entsprechend anpassen möchten.

     Insbesondere muß bei der Image-Datei ein passender Pfad eingetragen
     werden. Beachten Sie dabei, daß Image-Dateien in der Regel viel
     Platz benötigen -- pro Sekunde etwa 173 KB (bei Audio-Daten).
     Wählen Sie also eine Partition, auf der genügend Platz vorhanden
     ist. Wenn Sie alle Image-Dateien in demselben Verzeichnis
     speichern möchten, können Sie dieses unter `Basisverzeichnis'
     eintragen. Dieses Verzeichnis gilt dann für *alle* zu ladenden und
     zu speichernden Objekte, bei denen Sie nur einen relativen Pfad
     angegeben haben. Wenn Sie `Basisverzeichnis' unausgefüllt lassen,
     sollten Sie möglichst nur mit absoluten Pfadnamen (das sind Namen,
     die einen Doppelpunkt enthalten) arbeiten.

     Damit ist der erste Track definiert -- schreiten wir zum nächsten!

Track 2 (CD B, Stück 2, ohne Image-Datei)
     Erzeugen Sie den nächsten Track, indem Sie wieder auf `Neu'
     klicken.  Stellen Sie wieder `Typ' bei `Quelle' auf `Track von CD',
     legen Sie eine *andere* Audio-CD ein, und klicken Sie wieder auf
     das Symbol, das das Trackauswahlfenster öffnet.

     `Aktualisieren' Sie dann das Trackauswahlfenster, wählen Sie Track
     2 an, setzen Sie ggf. einen passenden `Name'n und verlassen Sie das
     Fenster mit `OK'. Wieder wird der `Tracktyp' durch das
     Trackauswahlfenster automatisch korrekt gesetzt.

     Stellen Sie nun bei `Ziel' `Direkt zum CD-Brenner' ein.

          Hinweis: Falls Sie im Einstellungsfenster *dasselbe* Gerät
          zum Lesen und zum Schreiben gewählt haben, *müssen* Sie hier
          wie oben beschrieben `Image-Datei verwenden' wählen, denn
          MakeCD kann Tracks nur dann direkt kopieren, wenn Quell- und
          Ziellaufwerk unterschiedlich sind!

     Das wär's -- auch der zweite Track ist definiert.

Track 3 (AIFF-Datei)
     Falls Sie keine AIFF-Datei zum Brennen zur Verfügung haben,
     überspringen Sie diesen Punkt bitte einfach.

     Andernfalls klicken Sie wieder auf `Neu', um einen neuen Track zu
     erzeugen. Stellen Sie dann den `Tracktyp' auf `Audio (normal)' und
     geben Sie bei `Quelle' `Image-Datei' an. Das bedeutet, daß
     MakeCD die Daten aus einem Image lesen soll.

     Klicken Sie nun auf das Popup-Symbol bei `Quelle'. Diesmal öffnet
     sich kein Trackauswahlfenster, sondern ein Dateiauswahlfenster,
     denn MakeCD hat richtig erkannt, daß Sie diesmal aus einer bereits
     bestehenden Image-Datei lesen möchten und nicht aus einem Track.

     Wählen Sie die gewünschte AIFF-Datei aus und schließen Sie das
     Dateiauswahlfenster mit `OK'.

     Da MakeCD AIFF-Dateien fast ohne Zeitverlust in Daten umwandeln
     kann, die Ihr CD-Brenner versteht, tragen Sie beim Ziel `Direkt
     zum CD-Brenner' ein. Theoretisch könnten Sie auch eine Image-Datei
     erzeugen lassen, die die Daten dann genau so enthält, wie sie
     später zum CD-Brenner geschickt werden sollen, aber das ist
     eigentlich unnötig.

     Das war's! Sie haben nun einen Track erzeugt, der seine Daten aus
     einer AIFF-Datei liest.

Track 4 (CDDA-Daten)
     Falls Sie keine CDDA-Datei zum Brennen zur Verfügung haben,
     überspringen Sie diesen Punkt bitte einfach.

     Andernfalls gehen Sie vor wie bei Track 3 beschrieben. Statt der
     AIFF-Datei wählen Sie aber eine CDDA-Datei aus. MakeCD erkennt
     diese dann automatisch und schickt die Daten an den CD-Brenner.
     Ggf. wandelt MakeCD vorher nur noch die Byte-Reihenfolge.

     *Wichtig* ist aber, daß die CDDA-Daten in genau der
     Byte-Reihenfolge vorliegen, die Sie im Einstellungsfenster gewählt
     haben. Sonst werden Sie auf der fertigen CD keine Musik hören
     sondern nur schrecklich klingende Daten. Wir werden das aber vor
     dem Brennen noch überprüfen.

     Bei CDDA-Daten ist es absolut sinnlos, eine Image-Datei erzeugen zu
     lassen. Stellen Sie daher `Direkt zum CD-Brenner' ein.

Track 5 (CD C, Stück 5, ohne Image-Datei)
     Zuletzt wollen wir noch einen Track von einer dritten CD in unser
     Projekt aufnehmen -- und zwar den fünften Track.

     Diesen Track dürfen Sie nun ohne weitere Hilfe erzeugen. Gefragt
     ist Track Nummer 5 einer weiteren (dritten) Musik-CD. Wir möchten
     diesmal *keine* Image-Datei schreiben.

Die erste große Hürde haben Sie geschafft! Im nächsten Schritt werden
wir die Image-Dateien erzeugen lassen. Dann hören wir uns die
Ergebnisse an und schließlich werden wir die CD brennen.

Um die Image-Dateien zu erzeugen, klicken Sie einfach auf
`Image-Dateien schreiben...' und folgen Sie den Anweisungen.

Wenn die Image-Dateien geschrieben wurden, klicken Sie auf `Audio
abspielen...'. Es öffnet sich ein Fenster mit ein paar Symbolen.
Klicken Sie auf `Start'. Kurz danach können Sie mit Hilfe Ihrer
AMIGA-Lautsprecher hören, wie die Daten klingen. Sie können innerhalb
des Liedes oder zwischen den einzelnen Tracks springen, die Lautstärke
ändern und den Lowpass-Filter beeinflussen.

Wenn Sie alle Tracks abgespielt und geprüft haben, schließen Sie das
Fenster. Nun müssen wir die Tracks schreiben. Klicken Sie auf `Tracks
schreiben...'.

Daraufhin öffnet sich das Schreibfenster. Wählen Sie als
`Schreibmodus', ob Sie im Test-Modus (die CD wird nicht wirklich
verändert) brennen möchten, ob Sie *ohne* Test-Modus (die CD wird
verändert!) brennen möchten oder ob Sie es zunächst im Test-Modus
probieren möchten, wobei nach erfolgreichem Test richtig gebrannt wird.

Wählen Sie dann noch, ob und wie nach dem erfolgreichen Schreiben der
Tracks fixiert werden soll.

Wenn Sie die Session fixieren, können Sie keine Audio-Tracks mehr
hinzufügen, nur noch Datentracks. Außerdem sind die geschriebenen Tracks
sofort in einem CD-Spieler lesbar.

Wenn Sie die CD-R fixieren, können Sie überhaupt keine Tracks mehr
hinzufügen, aber auch hier sind die geschriebenen Tracks danach sofort
in einem CD-Spieler lesbar.

Wenn Sie nichts fixieren, können Sie zwar noch Audio-Tracks hinzufügen,
aber die geschriebenen Tracks sind nur in Ihrem CD-Brenner lesbar.

Nachdem Sie die Entscheidungen getroffen haben, klicken Sie auf
`Start'. Sie sollten ab sofort aufpassen, daß Sie keinen System-Absturz
herbeiführen. Außerdem sollten Sie keine Applikationen laufen lassen,
die auf hoher Priorität viel Rechenzeit verschlingen.  Beides kann zu
einem Puffer-Unterlauf führen, was mindestens den aktuellen Track, wenn
nicht gar die ganze CD zerstört.

Falls es zu Problemen kommt, lesen Sie die folgenden Abschnitte.

Pufferüberlauf/Pufferunterlauf
     Das Kopieren von Audio-Tracks ist zwar problemlos möglich,
     allerdings müssen das Quell-Laufwerk und das Ziel-Laufwerk genau
     gleich schnell sein, falls Sie ohne Zwischendatei (Image-Datei)
     kopieren. Sie können die Geschwindigkeit für das Lesen von
     Audio-Tracks getrennt einstellen, allerdings versuchen nicht alle
     CD-ROM-Teiber von MakeCD, diese Geschwindigkeit auch zu setzen, um
     die Kompatibilität nicht einzuschränken. Falls die
     Lesegeschwindigkeit nicht gesetzt werden kann, müssen Sie selber
     darauf achten, daß das Ziel-Laufwerk auf die aktuelle
     Geschwindigkeit des Quell-Laufwerks gesetzt wird. Viele
     CD-ROM-Laufwerke liefern CDDA-Daten nur mit einfacher
     Geschwindigkeit.

     Da das Quell-Laufwerk -- wenn es einmal angefangen hat, CDDA-Daten
     zu liefern -- meist keine Pause mehr einlegen kann, ist das direkte
     Kopieren von Audio-Tracks eine relativ zeitkritische
     Angelegenheit, die auf jeden Fall vorher im Test-Modus ausprobiert
     werden sollte! Im Zweifelsfall müssen Sie auf Image-Dateien
     ausweichen.

Track M benötigt "Audio (normal)" mit Blockgröße 2352
     Wenn diese Meldung erscheint, haben Sie wohl versucht, CDDA-Daten
     zu lesen. Die einzige Möglichkeit für MakeCD, festzustellen, ob es
     sich bei den Daten auch wirklich um CDDA handelt, ist, zunächst zu
     prüfen, ob es eines der bekannten Dateiformate ist, und falls
     nicht, zu testen, ob die Dateilänge durch 2352 teilbar ist. Dies
     trifft immer zu, wenn die Audio-Daten ursprünglich von einer CD
     stammen. Wenn die Daten selber aufgenommen wurden, sind sie jedoch
     meistens nicht durch 2352 teilbar. Dann müssen Sie im
     Einstellungsfenster die `Audio Länge' von `Block' auf `beliebig'
     setzen. Der Nachteil ist, daß Sie dann *beliebige* Dateien
     auswählen können, also auch Dateien, die überhaupt nichts mit CDDA
     zu tun haben!

Häufig gestellte Fragen
***********************

Bitte lesen Sie diese Fragen und Antworten sorgfältig durch, bevor Sie
den Autoren irgendwelche Fragen stellen. Möglicherweise wird Ihre Frage
hier beantwortet.

Fragen zur Registrierung
========================

Frage (Registriernummer per EMail):
     Bitte schickt mir meine Registriernummer per EMail.

Antwort:
     Leider können wir diesem Wunsch aus verschiedenen Gründen nicht
     nachkommen:

       1. Katrin Schmidt hat keinen Internet-Anschluß.

       2. Nachdem im Internet sogar *Beta*-Versionen "verloren" gehen,
          die dann -- ohne Anleitung, Bezugsquellen usw. -- in
          irgendwelchen Cracker/Raubkopierer-Boards landen, haben wir
          keine Lust, ein unnötiges Risiko einzugehen, indem wir die
          Registriernummern per EMail verschicken.  Wir werden daher in
          naher Zukunft keine Anstrengungen unternehmen, um
          Bestellungen per EMail zu ermöglichen. Nur so können wir
          sicherstellen, von jeder registrierten Person auch die
          wirkliche Adresse zu haben, so daß eine eventuelle zivil-
          oder strafrechtliche Verfolgung ermöglicht wird. Auf diese
          Art erschweren wir den Raubkopierern die Arbeit, was
          sicherlich im Interesse unserer ehrlichen Kunden ist.


     Im Normalfall (Urlaubszeiten mal ausgenommen) bearbeitet Katrin
     Schmidt die Registrierungen sehr zügig und ein Programm zum
     Erstellen von CDs ist ja auch keine Anschaffung, die man unbedingt
     von heute auf morgen benötigt -- in der Regel plant man so etwas
     schließlich längerfristig.

Frage (VISA-Karte):
     Ich würde gerne mit einer VISA-Karte (oder einer anderen
     Kreditkarte) bezahlen. Wäre das möglich?

Antwort:
     Leider sind die Bedingungen der Kreditkarten-Institute so, daß wir
     sehr häufig ein Registriergebühren per VISA bekommen müßten, damit
     wir von VISA überhaupt akzeptiert werden. Und davon sind wir weit
     entfernt. Daher ist eine Bezahlung per Kreditkarte leider nicht
     möglich.

     MakeCD wird aber auch über Firmen vertrieben. Eventuell nimmt eine
     dieser Firmen Kreditkarten an.

Frage (Überweisung der Registriergebühr):
     Ich möchte mich gerne registrieren lassen, indem ich einen Betrag
     auf ein Konto überweise. Nenne mir doch bitte eine Kontonummer.

Antwort:
     Wir haben absichtlich darauf verzichtet, diese Möglichkeit
     anzubieten.  Oftmals erscheinen Name und Adresse nicht deutlich
     auf dem Kontoauszug, so daß wir die Registrierung nicht zustellen
     können. Außerdem würde es aus organisatorischen Gründen (wir holen
     unsere Kontoauszüge nicht so wahnsinnig oft ab, und die Daten
     müßten dann auch noch zu Katrin Schmidt, die die Registrierung
     durchführt, übertragen werden) relativ lange dauern, bis die
     Registrierung durchgeführt ist. Wer *absolut* *keine* andere
     Möglichkeit sieht, kann uns zu diesem Thema kurz per EMail
     anschreiben, aber andere Zahlungsmöglichkeiten sind *wirklich*
     bevorzugt und führen auch zu einer deutlich *schnelleren*
     Registrierung!

Frage (Bezahlungsart für Leute außerhalb von Deutschland):
     Ich wohne nicht in Deutschland, aber ich möchte MakeCD trotzdem
     bestellen. Wie lasse ich euch das Geld am besten von außerhalb
     Deutschlands zukommen?

Antwort:
     Da gibt es mehrere Möglichkeiten:

    Euro-Scheck in DM
          Das ist wohl die für alle Seiten bequemste Methode. Bitte
          stellen Sie den Scheck aber *nicht* in Ihrer Landeswährung
          aus, sondern *unbedingt* in DM. Euro-Schecks, die in DM
          ausgestellt sind, können wir ohne nennenswerte Kosten
          einlösen, Euro-Schecks, die auf andere Währungen lauten,
          kosten uns eine Menge Gebühren.

    Scheck von deutscher Bank
          Fragen Sie Ihre Bank, ob sie in Deutschland eine Partner-Bank
          hat. Dann kann Ihre Bank die deutsche Partner-Bank
          beauftragen, einen Scheck in DM auszustellen. Wenn der Scheck
          von einer deutschen Bank kommt und in DM ausgestellt ist,
          müssen wir keine nennenswerten Gebühren bezahlen.  Erfragen
          Sie aber sicherheitshalber, welche Gebühren *Ihnen* dabei
          anfallen!

    Postanweisung (deutsch oder international)
          Dazu gehen Sie zu Ihrem Postamt und geben dort den Auftrag,
          uns das Geld per Post in DM zu bringen. Das ist eine sichere
          Methode. Schicken Sie möglichst parallel dazu Ihr
          Registrierformular, aber tragen Sie für den Fall, daß Ihr
          Registrierformular auf dem Postweg verloren geht, auf der
          Postanweisung Ihre volle Adresse und den Bestimmungszweck des
          Geldes ein.  Dann können wir Ihnen MakeCD selbst dann
          schicken, wenn Ihr Brief verlorengeht.

          Bei Postanweisungen aus dem Ausland, wählen Sie bitte eine
          internationale Postanweisung mit Zielland Deutschland.
          Michael Habermann <drmike@peabody.jhu.edu> hat so z. B. Geld
          aus den USA geschickt. Er schreibt:

               I went to the Post Office. I fill out a form with my
               name and yours, enclose a money order for $XX, but there
               are additional fees of about $7.50 for processing the
               transaction. The form and the money order get sent to
               International Money Orders in St. Louis, Missouri and
               they convert my USA money order into a German money
               order which you can cash at any bank. They mail it
               directly to you, and they say it takes about 4-6 weeks.

               You are right, apparently not too many people use this
               service, even the Postmaster told me that, and the
               person at the desk gave me the wrong information: He
               said that in a few weeks International Money Orders would
               send ME the converted money order that I would then send
               to you! Reading the information on the form I had to
               correct the postal worker on this.  So it is not an
               everyday transaction.

               Not all USA post offices sell International money
               orders, although I think all of them sell regular USA
               money orders. You might inform your other customers of
               the procedure I followed.

    Bar
          Das erfolgt natürlich wie immer auf eigenes Risiko. Gehen Sie
          einfach zu Ihrer Bank und holen Sie sich ein paar deutsche
          Scheine. Manche verschicken das Geld dann per Einschreiben,
          aber auch das gewährleistet keine 100%ige Sicherheit.
          Normalerweise kommt das Geld aber an. Allerdings bekamen wir
          einmal einen eingeschriebenen Brief aus Italien, der kein
          Geld mehr enthielt. Wir haben keine Ahnung, was hier passiert
          ist, und man konnte dem Brief auch nicht ansehen, ob er
          geöffnet wurde oder nicht (es war ein Luftpolsterumschlag).
          Möglicherweise hat jemand das Geld aus dem Briefumschlag
          gestohlen.

    Scheck von Ihrer Bank
          Schecks von außerhalb Deutschland, die nicht in eine der oben
          genannten Kategorien fallen, kosten uns -- je nachdem -- etwa
          20 DM, wenn wir sie einlösen. Dieser Betrag wird von dem
          Betrag, den Sie auf den Scheck geschrieben haben, von unserer
          Bank *abgezogen*. Daher müssen Sie in diesem Fall den Scheck
          um etwa 20 DM höher ausstellen. Wir können dann auch Schecks,
          die in einer anderen Währung ausgestellt sind, annehmen. In
          Ihrem eigenen Interesse empfehlen wir Ihnen zu überprüfen, ob
          die oben genannten Alternativen nicht vielleicht preiswerter
          für Sie sind.

    Über eine AMIGA-Firma
          Es gibt Firmen, die MakeCD vertreiben. Eventuell ist es für
          Sie einfacher, bei einer solchen Firma zu bestellen.

Frage (Registrieradresse):
     Wenn ich mich nicht bei einer AMIGA-Firma registrieren lassen
     möchte sondern bei euch, den Autoren, warum muß ich dann trotzdem
     die Registriergebühr an diese Katrin schicken und nicht an euch,
     die Autoren?

Antwort:
     Wir sind mit MakeCD schon genug ausgelastet, und wenn wir die
     Registrierungen selber machen würden, würde das viel länger dauern
     als bei Katrin. Katrin ist Angelas kleine Schwester und freut
     sich, daß sie sich damit ihr Taschengeld ein wenig aufbessern
     kann. Ganz besonders freut sie sich übrigens auch immer über nette
     Leute am Telefon oder jene Briefe, die ein paar nette Worte
     enthalten. ;-) Beachten Sie bitte, daß Katrin keine technischen
     Fragen beantworten kann. Bei solchen Fragen setzten Sie sich bitte
     direkt mit den Autoren in Verbindung. Falls Sie MakeCD über eine
     Firma erwerben, ist diese Firma für die Beantwortung von
     eventuellen Fragen zuständig.

Frage (Cross-Update):
     Ich habe mir für viel Geld das Programm `CD-Corruptor' gekauft und
     muß nun leider feststellen, daß dies ein totaler Fehlkauf war.
     Bieten Sie ein Cross-Update an?

Antwort:
     MakeCD ist doch ohnehin schon sehr preiswert. Wir können den Preis
     leider nicht noch weiter senken, denn auch wir müssen irgendwie auf
     unsere Kosten kommen. Wenn Ihr "CD-Corruptor" nicht funktioniert
     und die Werbeversprechen nicht einhält, warum geben Sie ihn dann
     nicht einfach zurück und verlangen Ihr Geld zurück? Das wäre doch
     die naheliegendste und für Sie insgesamt preiswerteste Lösung.
     Außerdem ist es doch nur fair, wenn *die* Programmierer, die eine
     *funktionierende* Software erstellt haben, für ihre Software
     bezahlt werden und *nicht* die Programmierer, die *fehlerhafte*
     Software abgeliefert haben. Uns sträuben sich bei diesem Gedanken
     sämtliche Nackenhaare...

Fragen zum Thema Support/Registrierung
======================================

Frage (Irgendeine Frage ...):
     Ich habe mal eine Frage...

Antwort:
     Kein Problem. Halten Sie aber bitte folgende Angaben bereit:

    Seriennummer
          Die Seriennummer wird im `Über'-Fenster angezeigt. Das ist
          *nicht* die Nummer, die Sie zum Registrieren eintippen
          müssen! Wir behalten es uns vor, nur registrierten Benutzern
          zu helfen.

    Versionsnummer
          Die Versionsnummer von MakeCD entnehmen Sie bitte ebenfalls
          dem `Über'-Fenster.

    Hardware-Konfiguration
          Das schließt insbesondere auch die *genauen* Versionsangaben
          Ihres SCSI-Hostadapters und Ihres CD-Brenners ein, aber auch
          sonstige wichtige Einzelheiten.

    Software-Konfiguration
          Das schließt alle Programme ein, die Sie gestartet haben,
          bevor Sie ein eventuelles Problem mit MakeCD festgestellt
          haben, auch Programme in `SYS:WBStartup' und `S:User-Startup'.

Frage (Hallo Autoren, es klappt nicht):
     Ich habe MakeCD bei der Firma XYZ gekauft und habe folgendes
     Problem: ...

Antwort:
     Bitte stellen Sie in diesem Fall Ihre Fragen an XYZ oder an die
     unter *Note Support: MSUPP angegebene Adresse und *nicht* direkt
     an die Autoren von MakeCD, denn das kostet uns *die* Zeit, die wir
     andernfalls in die Weiterentwicklung von MakeCD stecken könnten.

Frage (Registriernummer nicht speicherbar):
     Ich habe meine Registriernummer und Adresse eingegeben und
     abgespeichert.  Trotzdem fragt MakeCD beim nächsten Starten wieder
     nach der Registriernummer. Warum das?

Antwort:
     Sie versuchen wahrscheinlich, MakeCD auf einer Partition mit AFS
     (AMIGA File Safe) zu registrieren und verwenden eine AFS-Version,
     die älter als 16.16 ist. Updaten Sie AFS und die Registrierung
     wird funktionieren.

Frage (Mailinglisten):
     Gibt es irgendwelche Mailing-Listen für MakeCD?

Antwort:
     Ja, die gibt es. Lesen Sie mehr darüber in *Note Mailing Listen:
     SMLLS.

Frage (Hohe Seriennummer):
     Wow, ich habe nach meiner Registrierung festgestellt, daß ich eine
     sehr hohe Seriennummer bekommen habe. Ihr scheint ja ganz schön
     viele registrierte Benutzer zu haben, oder?

Antwort:
     Der Schein trügt. Es stimmt zwar, daß jeder Registriernummer eine
     deutlich lesbarere Seriennummer zugeordnet ist, aber da wir unserer
     Konkurrenz nicht unter die Nase binden wollen, wieviele (oder wie
     wenige) registrierte Benutzer wir haben, haben wir uns geeignete
     Maßnahmen ausgedacht, so daß man daraus *keine* Rückschlüsse
     ziehen kann.

Frage (neuste MakeCD-Version):
     Ich bin ein registrierter Anwender und hätte gerne die neuste
     Version von MakeCD. Woher kann ich die bekommen?

Antwort:
     Wenn Zugriff auf das Internet haben, dann besuchen Sie einfach
     unsere Homepage: `http://makecd.core.de/'.

     Falls Sie keinen Internet-Zugriff haben, wenden Sie sich an den
     Händler, bei dem Sie MakeCD gekauft haben.

     Falls Sie MakeCD direkt bei den Autoren registriert haben, dann
     können Sie das Registrierformular benutzen, um eine freie
     Demo-Version (Sie bezahlen nur die Versandkosten -- das sind 5 DM
     innerhalb Europas und 10 DM außerhalb Europas) anzufordern. Dieses
     Angebot ist natürlich auf eine Diskette pro Sendung beschränkt. ;-)
     Sobald Sie Ihre Registriernummer in dieser Demo-Version eintragen,
     haben Sie wieder eine neue, registrierte Version.

     Wenn Sie nicht angeben, welche Version Sie bereits haben, bekommen
     Sie die momentan aktuelle Version zugeschickt. Falls Sie uns
     schreiben, welche Version Sie verwenden, stellen wir sicher, daß
     wir Ihnen nicht noch einmal dieselbe Version schicken.

     Um sich Aufwand zu sparen, können Sie auch Updates im Voraus
     bezahlen.  Wenn Sie z. B. die nächsten drei Updates zugeschickt
     bekommen möchten, können Sie uns dreimal die Versandkosten (also
     entweder 15 DM innerhalb Europas oder 30 DM außerhalb Europas)
     schicken, und dazuschreiben, daß Sie die nächsten drei Updates
     möchten. Aber bitte übertreiben Sie es nicht, denn sonst könnte es
     weniger Updates geben, als Sie bezahlt haben!

     Übrigens: Sie müssen nicht zwangsweise registriert sein, um die
     Demo-Version zu bestellen. Dieses Angebot gilt auch für alle
     unregistrierten Benutzer, die vielleicht noch alte Versionen von
     MakeCD besitzen und schauen möchten, was die neue Version alles
     kann.

Probleme mit bestimmten CD-Brennern
===================================

Frage (Philips CDD 2600 liest falsche Daten)
     Ich habe einen Philips CDD 2600 und mußte feststellen, daß beim
     Lesen von Audio-Daten mit diesem CD-Brenner jede Menge Fehler
     auftreten -- vor allem, wenn ich versuche, die äußeren Bereiche
     einer Musik-CD zu lesen. Liegt's an der Firmware-Version? Ich
     verwende immer noch die erste Firmware-Version 1.07.

Antwort:
     Hierzu die offizielle Antwort von Philips
          Tests have shown that the CDD2600 is not 100% reliable when
          reading audio CDs or packet written CDs at 6x speed. This
          problem is caused by the hardware and can *not* be solved via
          a firmware upgrade.

          The current revision of our firmware is 1.07. We officially
          recognize 1.07 as being our *final* firmware revision.

     Übersetzt bedeutet das:
          Tests haben ergeben, daß der CDD2600 nicht 100% zuverlässig
          ist, wenn Audio-Daten oder im Packet-Writing-Modus
          aufgezeichnete CDs in 6facher Geschwindigkeit gelesen werden.
          Dieses Problem wird von der Hardware verursacht und kann
          *nicht* durch ein Firmware-Upgrade behoben werden.

          Die aktuelle Version unserer Firmware ist Version 1.07. Wir
          sehen die Version 1.07 offiziell als unsere *endgültige*
          Firmware-Version an.

     Mit MakeCD können Sie das Problem umgehen, indem Sie die
     Geschwindigkeit für Audio-CDs in den Einstellungen auf einfache
     oder doppelte Geschwindigkeit reduzieren.

Frage (Brenner liest kurze Datentracks nicht):
     Mein HP-Brenner (vermutlich auch Philips) liest gepreßte CDs mit
     nur einem Track (ein kurzer Daten-Track) nicht korrekt ein.

Antwort:
     Hier die offizielle Antwort von HP:
          HP is aware of an issue reading certain pressed CD-ROM disks
          with a single track. The most important factor relating to
          this problem is the data size of the disk. Disks with more
          than 27MB are likely *not* to have this problem. The less
          data on the disc, the bigger the chance the CD cannot be read.

          Only a very small percentage of CD-ROM disks fall in this
          category.  However there are two CD-R specific applications
          which may be affected:
            1. Adaptec Easy CD Pro

            2. Seagate Backup.

          Analysis of the issue is almost complete as of mid-April. Due
          to component level work that needs to occur, a delivery date
          for the fix in not yet available.  An exchange will
          ultimately need to occur when the fix is available.

          Communication has gone out to small application developers
          and should minimize the issue in the long term.  Updates will
          be communicated via the WWW at
          `http://www.hp.com/isgsupport/cdr/' as to when the fix will
          be made available.

          While work is being completed by HP and its partners to fix
          the issue, it is recommended that the disc be read by a
          standard CD-ROM in the system.

          Thank You
          Debbie
          SureStore Support

     Das Wichtigste in Kürze:

     Bei sehr kurzen, gepreßten Daten-CDs (maximal 27 MB) kann es zu dem
     Problem kommen. Je weniger Daten auf der CD enthalten sind, desto
     wahrscheinlicher wird das Problem. Lösungsvorschläge wird man unter
     `http://www.hp.com/isgsupport/cdr/' finden.

Frage (Write append error):
     Ich benutze meinen HP 4020 CD-Brenner (oder Philips CDD 2000,
     Grundig, bzw. baugleiche Brenner) häufig im Test-Modus. Da
     funktioniert alles wunderbar. Aber wenn ich den Test-Modus
     ausschalte, zerschieße ich mir nach eine Weile eine Menge CD-Rs.
     MakeCD meldet dann einen "write append error". Das passiert
     niemals im Test-Modus, aber sehr häufig ohne Test-Modus. Mein
     Freund hat denselben CD-Brenner, aber er hatte dieses Problem
     nicht, als der Brenner neu war. Aber nun -- nach einer Weile --
     hat er dieselben Probleme. Was geht hier ab?

Antwort:
     Höchstwahrscheinlich haben Sie einen dieser defekten CD-Brenner
     bekommen.  Ihr Brenner muß unbedingt repariert werden. Eine neue
     Firmware oder eine neue Version von MakeCD würde hier nicht helfen.

     Im Internet hat ein Benutzer berichtet, daß sich HP überrascht
     gezeigt hat, daß ein Benutzer es geschafft hat, 200 Rohlinge mit
     einem HP SureStore 4020 zu brennen, bevor dieser Fehler auftrat.

     Alexander Becker <alex@enjoy.regio.net> berichtet in
     <5eu67r$1q0@enjoy.regio.net> am 25.2.1997 , daß er von HP
     anstandslos neue Rohlinge zugeschickt bekommen hat und daß er --
     nachdem er bei HP angerufen und die Rechnung hingefaxt hatte --
     sogar das Geld für den Brenner zurückerstattet bekam.

     Andere Benutzer haben ihren Brenner schon zwei- oder dreimal
     eingetauscht -- ohne bleibenden Erfolg -- und haben schließlich ihr
     Geld zurückbekommen.

     Einer der MakeCD-Betatester hat uns erzählt, daß die folgende
     Firma sehr guten Support für die defekten Brenner leistet:

     Repair 2000 Hardware Service GmbH
     Werkstrasse 5
     22844 Norderstedt
     Deutschland
     Tel.: 040 5225031 (nach Herrn Peter fragen und Fehler beschreiben)
     Fax: 040 5264811

     Wenn Sie geschickt sind, können Sie den Fehler evtl. selber durch
     eine gründliche Reinigung (Staub aus dem CD-Brenner entfernen und
     Schlitten mit geeignetem Mittel einfetten) des Brenners
     beseitigen. Das passiert aber auf ihr *eigenes Risiko* und die
     Autoren werden und können *keine weiteren Fragen* hierzu
     beantworten.

Frage (Probleme mit Phase 5 Hostadapter):
     Ich habe einen Phase 5 SCSI-Hostadapter und die CD-Brennerei mag
     bei mir einfach nicht funktionieren. Was kann ich tun?

Antwort:
     Stellen Sie sicher, daß Sie mindestens Version 8.1 Ihres
     SCSI-Treibers verwenden. Tippen Sie z. B. `version full
     1230scsi.device' (evtl.  müssen Sie `1230scsi.device' durch einen
     anderen Namen ersetzen) und prüfen Sie, ob Sie mindestens 8.1
     verwenden. Andernfalls besorgen Sie sich von Phase 5 ein Update.

Frage (Nichts als Probleme):
     Ich habe mit meinem CD-Brenner nichts als Probleme. Mal schlägt die
     Fixierung fehl, mal sind die geschriebenen Daten unlesbar, mal
     wird ein falsches Inhaltsverzeichnis angezeigt, mal erscheint eine
     dämliche Fehlermeldung, oder der Brenner hängt sich auf. Ich bin
     total unzufrieden. Was kann ich tun?

Antwort:
     Wir hatten schon mehrere Leute, die eines oder mehrere der oben
     genannten Probleme hatten. Es ist nicht einfach, die Ursache
     dieser Probleme per Ferndiagnose zu finden, aber bei einigen
     Leuten waren wir erfolgreich.

       1. Verwenden Sie ausschließlich *Qualitätsmedien*. Wenn Sie
          Probleme festgestellt haben, probieren Sie ein oder zwei
          Medien einer anderen Marke. Lesen Sie in `doc/Compatibility',
          welche Erfahrungen andere MakeCD-Nutzer mit bestimmten
          Rohlings-Marken gemacht haben und probieren Sie dann Medien,
          mit denen gute Erfahrungen gemacht wurden.

       2. Überprüfen Sie Ihre Verkabelung und die Terminierung Ihres
          SCSI-Buses. Versuchen Sie, Ihren SCSI-Bus auf ein Minimum zu
          verkürzen.  Verwenden Sie nur *dicke* SCSI-Kabel mit guter
          Abschirmung. Bitte keine Billig-Kabel!

       3. Booten Sie mit einer puren OS-Installation ohne irgendwelche
          zusätzlichen Tools und probieren Sie MakeCD dann aus.
          Manchmal sind irgendwelche Hacks Schuld am Fehlverhalten
          eines Programms.

       4. Rauchen Sie in der Nähe Ihres CD-Brenners? Dann sollten Sie
          unbedingt mal die Linse Ihres CD-Brenners reinigen. Ein
          rauchender Benutzer hat uns berichtet, daß er die erste
          Hälfte einer CD-R mit einer verschmutzten Linse gebrannt hat
          und die zweite Hälfte mit einer gereinigten Linse. Den
          Unterschied konnte man auf der CD-R später *deutlich* sehen
          -- und die mit der gereinigten Linse gebrannten CD-Rs
          funktionierten plötzlich wieder tadellos. Natürlich könnten
          ähnliche Probleme auch bei Nichtrauchern auftreten -- z. B.
          durch rußende Kerzen, viel Staub oder ähliche Faktoren.

       5. Schließen Sie Ihren CD-Brenner mal an ein anderes Netzteil
          an. Ein Benutzer hatte *enorme* Probleme mit seinem
          nagelneuen Yamaha CDR 200. Er funktionierte an *jedem*
          Rechner (AMIGA und PC), nur an seinem eigenen AMIGA wollte er
          keine brauchbaren Ergebnisse liefern. Das Fixieren hat oft
          nicht geklappt und die geschriebenen Tracks waren in vielen
          Laufwerken nicht lesbar. Er hatte dem CD-Brenner ein eigenes
          PC-Netzteil spendiert. Nachdem er ihn probeweise ans
          A3000-Netzteil angeschlossen hat, funktionierte er plötzlich
          prima und die nun geschriebenen Tracks sahen -- wie bei einer
          gereinigten Linse (siehe oben) -- plötzlich ganz anders aus.
          Vermutlich hatte sein PC-Netzteil einen Defekt. Ein ähnlicher
          Fehler ist natürlich auch denkbar, wenn ein Netzteil
          überlastet ist. Ein eigenes Netzteil kann natürlich nie
          schaden -- außer wenn es (wie in diesem Fall) nicht richtig
          funktioniert. Das Gemeine an diesem Fall war, daß es nicht
          offensichtlich war, daß das Netzteil schuld ist, denn der
          Brenner hatte ja ganz offensichtlich Strom, da er ja sogar
          gebrannt hat. Ziehen Sie diesen Fall also immer in Betracht!

       6. Spendieren Sie Ihrem CD-Brenner ein eigenes SCSI-Gehäuse.
          Manche CD-Brenner mögen es nicht warm und machen die
          seltsamsten Fehler, wenn man sie intern oder in einen
          SCSI-Tower einbaut. Ein eigenes externes Gehäuse mit gutem
          Lüfter kann Wunder wirken.

       7. *Auf eigene Gefahr* können Sie Ihren CD-Brenner reinigen, also
          von Staub und ähnlichem befreien. Manchmal blockieren
          Staubklumpen die Mechanik, so daß der Laser sich nicht mehr
          ungehindert auf dem Schlitten bewegen kann. Das kann sehr
          seltsame Fehler verursachen. Nach einer Reinigung (evtl.
          Mechanik danach mit geeignetem Mittel einfetten) geht's
          wieder viel besser. Die Autoren von MakeCD haben diesen
          Schritt noch *nie* selber unternommen und können daher hier
          auch keine Hilfe leisten. Wenn Sie sich unsicher sind, dann
          lassen Sie es lieber!


Frage (CD-R angeblich unbeschreibbar):
     Bei meinem Yamaha CDR100 schreibe ich in die zweite Session im
     Testmodus einen Track und will danach richtig schreiben. Der
     Brenner meldet jedoch plötzlich, das eingelegte Medium wäre gar
     nicht beschreibbar?!

Antwort:
     Yamaha CDR100/102 scheinen manchmal Probleme mit dem Update nach
     dem Schreiben im Testmodus zu haben. Es werden vorhandene Tracks
     nicht mehr aufgelistet, außerdem wird die CD-R nur noch als ganz
     normale, nicht beschreibbare CD angesehen. Dies ließ sich mit
     einer CD-R mehrfach reproduzieren, wobei die Ausgabe im
     Ziel-CDR-Fenster immer unterschiedlich war.

     In so einem Fall hilft nur, die CD-R einmal zu entnehmen und wieder
     einzulegen. Dadurch ist leider das automatische "Schreiben nach
     Test" nicht möglich.

Frage (Ricoh verschluckt Tracks):
     Ich habe einen Ricoh 1420C V1.6x. Bei bestimmten CDs, aber auch bei
     einigen CD-Rs, wird der letzte Track in der Trackliste verschluckt
     und das Ziel-CDR-Fenster behauptet, das Schreiben wäre
     unterbrochen worden.  Auch mehrmaliges Update des Inhalts ändert
     nichts. Kann man da was dagegen tun?

Antwort:
     Das scheint ein SCSI-Problem zu sein. Bei einigen Leuten gibt es
     gar keine Probleme und bei einer anderen Person gab es sogar
     SCSI-Hänger. Ein Tester hat berichtet, daß nach Ausschalten von
     Reselection beim Brenner, synchronem Übertragungsmodus bei seiner
     Platte und einem Reset des SCSI-Busses das Verzeichnis einer CD,
     die gerade noch dieses Problem verursacht hat, plötzlich korrekt
     gelesen werden konnte. Er hat einen CyberSCSI-Controller.

Frage (JVC-Probleme):
     Ich verwende einen JVC-Brenner und habe verschiedene Probleme.
     Wann gibt es einen Treiber, der vernünftig funktioniert?

Antwort:
     Das Problem ist weniger der Treiber, sondern vielmehr die
     fehlerhafte Firmware des JVC XR-W2010 V1.51. Bitte lesen Sie mehr
     darüber in `doc/Compatibility'. Die wichtigsten Probleme sind:

    Lesen liefert fehlerhafte Daten ohne Fehlermeldung
          Wenn Sie eine Meeting Pearls III oder IV haben, dann melden
          Sie Ihren JVC-Brenner doch mal als CD-ROM-Laufwerk an, legen
          die Meeting Pearls ein und klicken auf `Deutsch' oder
          `English'. Nun müsste ein AmigaGuide-Dokument erscheinen, das
          auch einen Link bietet, mit dem man die CD überprüfen kann.
          Lassen Sie die CD überprüfen! Wenn fehlerhafte Dateien
          angezeigt werden, ohne daß ein Read/Write Error erscheint,
          liefert Ihr JVC-Brenner höchstwahrscheinlich fehlerhafte
          Daten ohne Fehlermeldung!

    Zurückweisen von Schreib-Befehlen
          Offenbar weisen einige JVC-CD-Brenner unter bestimmten
          Umständen Schreib- oder Fixier-Kommandos mit `ILLEGAL
          COMMAND' zurück. Dies kann man möglicherweise entweder durch
          Kürzen des SCSI-Busses (so hat's bei Patrick geklappt) oder
          durch Verwenden eines anderen, besseren Mediums (so wurde es
          uns von JVC berichtet) beheben. Probieren Sie beides aus!
          Von anderer Seite wurde über ein thermisches Problem (dem
          Brenner wurde es in einem schlecht belüfteten Gehäuse zu
          warm) berichtet, sowie über zu fest angezogene
          Gehäuseschreiben, so daß sich der CD-Brenner leicht verzogen
          hat und daher die Mechanik Probleme bekam.

    Weitere Fehler
          Bitte lesen Sie die JVC-Abschnitte in `doc/Compatibility'.

Frage (JVC-Probleme mit Audio-CDs):
     Ich habe Probleme mit meinem JVC XR-W2010 CD-Brenner, speziell mit
     Audio-CDs. Was kann ich dagegen tun?

Antwort:
     Stellen Sie sicher, daß Sie die neuste Firmware-Version (V1.51 oder
     besser) verwenden. Ältere Versionen haben eine Menge Probleme mit
     Audio-CDs gemacht.

Frage (JVC: Medium Error):
     Beim Brennen mit JVC XR-W2010 meldet der Brenner "Medium Error:
     WRITE ERROR". Was tun?

Antwort:
     Bei einem Anwender kam die Fehlermeldung nur, wenn mit doppelter
     Geschwindigkeit geschrieben wurde. Bei einfacher Geschwindigkeit
     klappte es problemlos. Es könnte auch von den verwendeten Medien
     abhängen.

SCSI-Probleme, hängender SCSI-Bus
=================================

Frage (SCSI-Probleme):
     Ich habe ein riesiges Problem. Nichts scheint zu funktionieren.
     MakeCD oder der SCSI-Bus hängt sich sehr oft auf. Was kann ich
     dagegen tun?

Antwort:
     Offensichtlich hat Ihr CD-Brenner und/oder Ihr SCSI Hostadapter
     irgendein Problem. Es tut uns leid, aber damit können wir Ihnen
     nicht helfen. Sehen Sie auf unserer Compatibility Liste nach --
     vielleicht finden Sie dort einen Benutzer mit einer ähnlichen
     Konfiguration, der das Problem irgendwie in den Griff bekommen hat.

     Falls Sie damit keinen Erfolg haben, dann probieren Sie folgendes
     -- natürlich im Test-Modus!

        * Wählen Sie im Einstellungsfenster eine kleine Chunk-Größe (32
          oder 64 KB) und probieren Sie, ob das bereits hilft. Uns
          wurde gesagt, daß das manchen Phase5-Hostadaptern hilft.

        * Beim Philips CDD 2600 (und möglicherweise auch bei anderen
          CD-Brennern) hängt es offenbar sehr von der verwendeten
          Chunk-Größe ab, ob es zu Hängern kommt oder nicht. Manche
          Leute berichten, daß es zu Hängern kommt, wenn die
          Chunk-Größe zu *klein* ist, aber unsere Erfahrung ist, daß es
          zu den Hängern kommt, wenn die Chunk-Größe zu *groß* ist.
          Hier werden Sie wohl ein wenig experimentieren müssen.

        * Schalten Sie paralleles Lesen/Schreiben im
          Einstellungsfenster aus und testen Sie, ob das schon hilft.
          Wenn Sie paralleles Lesen/Schreiben ausschalten, wird der
          Puffer allerdings ständig fast leer sein. Das ist normal,
          aber natürlich auch gefährlicher, da es die Wahrscheinlichkeit
          eines Pufferunterlaufs erhöht. Offensichtlich ist es in
          diesem Fall auch nicht besonders sinnvoll, große Puffer zu
          wählen. 1 MB sollte mehr als ausreichend sein.

        * Schalten Sie Reselection für alle Geräte, insbesondere für den
          CD-Brenner, aus. Für Commodores V39/V40 scsi.device haben wir
          den meisten MakeCD-Distributionen ein kleines Tool dafür
          beigelegt.  Falls das hilft, spielen Sie so lange mit
          Reselection herum, bis Sie herausgefunden haben, bei welchen
          Geräten Sie es anlassen können und wo Sie es ausschalten
          müssen. Wenn Reselection ausgeschaltet ist, gilt dasselbe wie
          oben für das Verhalten des Puffers.

        * Von Carsten Schlute (Ex-phase5) stammt der Tip, dem
          CD-Brenner eine niedrigere ID-Nummer als der Festplatte, von
          der man liest, zu geben. Das kann zumindest bei
          phase5-Hardware manchmal helfen.

        * Falls gar nichts hilft, leihen Sie sich einen zweiten
          Hostadapter und probieren Sie, ob es besser geht, wenn der
          CD-Brenner an seinem eigenen Hostadapter angeschlossen ist.
          Schalten Sie sicherheitshalber Reselection für den CD-Brenner
          aus, aber schalten Sie paralleles Lesen/Schreiben wieder ein.

Frage (Reselection):
     Ich höre immer nur Reselection, Puffer und ähnliches. Was ist das
     alles überhaupt?

Antwort:
     Lesen Sie in der MakeCD-Anleitung in der Einführung das Kapitel
     über das Pufferverhalten.

Frage (Oktagon hängt):
     Mir bleibt mein Oktagon immer hängen, wenn ich Audio- oder
     Mode2-Tracks lese oder schreibe. Hilft eine neuere Version des
     Oktagon-Devices?

Antwort:
     Dieses Problem haben alle momentan verfügbaren Oktagon-Versionen
     (d.  h. bis einschließlich Version 6.12). Man muß Reselection mit
     dem Programm OktagonPrefs für die Unit des CD-Brenners, bzw.
     CD-ROM-Laufwerks ausschalten, sonst klappt der Datentransfer nur
     bei Tracks mit einer Blockgröße von 2048 Bytes.

     Andere Quellen empfehlen, Reselection und Synchron für *alle* am
     Oktagon anschlossenen Geräte auszuschalten und die Chunk-Größe auf
     256 KB zu stellen. Außerdem sollte man `softXC???oktagon.device'
     statt `oktagon.device' als Gerätetreiber einstellen.

Frage (SCSI-Probleme):
     Ich bekomme immer wieder "buffer underruns" oder SCSI-Hänger. Was
     kann ich dagegen tun?

Antwort (von `John Hendrikx <john@globalxs.nl>'):
     Ich habe mit "Buffer Underruns" herumexperimentiert, während
     Reselection bei meinem CD-Brenner ausgeschaltet war. Das hatte zur
     Folge, daß die Festplatte überhaupt nichts tun konnte, während der
     CD-Brenner den Bus benutzt hat (was ganz schön lang dauern kann).
     Das Anschalten von Reselection sowohl bei meinem CD-Brenner als
     auch bei der Festplatte erzeugte manchmal SCSI-Fehler. Wenn
     Reselection jedoch nur beim CD-Brenner an ist und nicht bei der
     Festplatte, hat alles wunderbar funktioniert und es hat
     geschwindigkeitsmäßig kaum einen Unterschied gemacht, weil die
     Festplatte (bei der Reselection ausgeschaltet ist), den Bus
     sowieso nicht sehr lange benutzt.

     Ich habe erfolgreich CDs in vierfacher Geschwindigkeit mit dem
     Yamaha CD-Brenner gebrannt, obwohl ich noch ein 030 System mit 22
     MHz und nur 8 MB FastRAM habe. Die Daten kamen von einem
     IDE-Laufwerk (ich glaube, der zusätzliche IDE Controller hat die
     Sache etwas einfacher gemacht).  Allerdings war ich mit diesem
     System knapp an den Limits: eines Tages bekam ich Buffer
     Underruns, und es stellte sich heraus, daß ich ReOrg über die
     Quell-Platte laufen lassen mußte, damit es wieder schnell genug
     ging. :-)

     Trotzdem, ein paar Tipps:

        * Wenn Sie glauben, Ihre Festplatte ist zu langsam, probieren
          Sie, ReOrg über die Festplatte laufen zu lassen.

        * Verwenden Sie große Blockgrößen auf Ihren Image-Partitionen.
          Ich verwende 2KB-Blöcke auf allen Image-Partitionen (manch
          einer wird sogar noch größere Werte wählen, aber ich möchte
          solche Partitionen auch noch als normale Partitionen
          verwenden können). Dadurch werden fragmentierte Dateien Ihre
          Festplatte nicht mehr so sehr ausbremsen.

        * Prüfen Sie die Reselection-Einstellungen Ihrer SCSI-Geräte.
          Sie müssen nicht für alle schnellen Geräte (z. B.
          Festplatten) angeschaltet sein, wohl aber für den CD-Brenner
          (ich habe Reselection für alle Laufwerke ausgeschaltet, außer
          beim CD-Brenner -- funktioniert hervorragend). Falls Sie
          sehen möchten, was für einen Unterschied Reselection
          ausmacht, probieren Sie folgendes: schalten Sie paralleles
          Lesen/Schreiben *ein*; schreiben Sie ein großes Image-File
          oder sonstwas auf eine CD (Test-Modus). Nun verwenden Sie ein
          Reselection-Tool und schalten Sie Reselection für den
          CD-Brenner an/aus. Sowie es ausgeschaltet ist, wird der
          Puffer immer kleiner. Sowie Sie es wieder anschalten, füllt
          sich der Buffer wieder innerhalb von ein paar Sekunden (es
          könnte unter Ihrer Konfiguration anders sein, aber probieren
          Sie es trotzdem aus).

        * Wenn Sie annehmen, daß der SCSI Hostadapter einfach nicht mit
          den ganzen Daten schnell genug fertig wird, oder wenn das
          Anschalten von Reselection für den CD-Brenner SCSI-Fehler
          verursacht, dann versuchen Sie, die Daten von einem anderen
          SCSI-Hostadapter (ein zweiter SCSI Hostadapter, oder einfach
          ein IDE-Kontroller) zu bekommen. Das sollte sogar besser
          funktionieren, weil es keine Reselection-Probleme mehr geben
          sollte.

     Übrigens, das Ausschalten von Reselection für Ihre Festplatten
     verbessert sogar die Geschwindigkeit (zumindest wenn nur eine
     davon gleichzeitig verwendet wird). Ich konnte fast 20 %
     Geschwindigkeitsgewinn feststellen, als ich es für meine
     Seagate-Platte ausgeschaltet hatte (sie konnte sowieso nicht
     korrekt mit Reselect umgehen -- *das* war der Grund für meine
     SCSI-Hänger, wie ich irgendwann mal festgestellt hatte, *nicht*
     mein Yamaha-CD-Brenner).

Fragen über Audio-CDs
=====================

Frage (Audio-Dateiformate):
     Welche Audio-Dateiformate unterstützt MakeCD?

Antwort:
     MakeCD unterstützt nur Audio-Daten mit der Frequenz 44.1 kHz und
     16 Bit Stereo. Diese Daten müssen bei MakeCD 2.4 in reiner Form
     ohne Zusatzinformationen (machmal als CDDA-Format bezeichnet) oder
     als AIFF vorliegen.

     Fehlen die Zusatzinformationen sind die Einstellungen für Byteorder
     (d. h. Motorola oder Intel) und Dateilänge ("Vielfaches der
     Blocklänge" oder "beliebig") relevant, bei AIFF dagegen nicht.

Frage (AIFF-Länge verkehrt):
     Ich habe Sound-Daten in AIFF gewandelt, beim Auswählen der Datei
     bringt MakeCD jedoch die Fehlermeldung, die Länge der AIFF-Datei
     wäre verkehrt.  Warum hilft es nicht, bei der Audio-Länge was zu
     verstellen?

     Antwort: Die genaue Fehlermeldung ist diese vermutlich diese hier:
          Quelldatei »Dateiname« hat falschen Type »falsches AIFF« oder
          falsche Größe 0.  Track 1 benötigt »Audio (normal)« mit
          Blockgröße 2352.

     Der Fehler ist hier nicht wegen der Größe aufgetreten, sondern
     wegen dem Format der Datei. Es ist zwar eine AIFF-Datei, sie
     enthält aber keine Audio-Daten, die direkt auf CD gebrannt werden
     können (siehe auch die Frage über unterstütze Formate).

     Die Einstellung für Audio-Länge wird auch nur bei Daten ohne
     Zusatzinformationen verwendet, ist also bei AIFF egal.

Frage (Audio-Daten unterschiedlich):
     Ich habe einen Audio-Track mehrfach ausgelesen, in verschiedene
     Dateien geschrieben und dann die Dateien verglichen. Leider mußte
     ich feststellen, daß die Dateien völlig unterschiedlich waren,
     obwohl sich die Audio-Daten im Prinzip ganz gut angehört haben.
     Das kann doch nicht normal sein, ich dachte immer, die Daten lägen
     *digital* vor -- die müssen doch *identisch* sein!

Antwort:
     Ganz richtig, die Daten liegen digital vor. Allerdings ist es für
     Ihren CD-Player, Ihr CD-ROM-Laufwerk und Ihren CD-Brenner extrem
     schwierig, einen *Audio*-Track ganz exakt anzusteuern. Daher
     beginnen selbst gute CD-ROM-Laufwerke in der Regel beim Auslesen
     eines Audio-Tracks nicht immer bei exakt demselben Byte. Dadurch
     sind die Bytes in den beiden Image-Dateien um einige (beim TEAC
     CD516S V1.0D z. B. in der Regel um 20 bis 100 Bytes) Bytes
     verschoben. Ein Byte-Vergleich solcher Image-Dateien erweckt
     natürlich den Eindruck, die Dateien würden sich extrem voneinander
     unterscheiden, stattdessen sind sie nur um ein paar Bytes
     verschoben. Eine Sekunde Musik entspricht übrigens 176400 Bytes.
     Wenn das Laufwerk 100 Bytes zu spät mit dem Lesen beginnt, gehen
     Ihnen also umgerechnet etwa 0,0006 Sekunden Musik verloren.

     Da es bei Audio-Daten keine Fehlererkennung und -korrektur gibt,
     ist es übrigens sehr gut möglich, daß zwischendurch auch mal
     unterschiedliche Daten übertragen werden, vor allem, wenn das
     Medium nicht von bester Qualität ist. Ob es solche Störungen gibt
     und ob sie extrem sind oder nicht, hängt auch sehr vom
     CD-ROM-Laufwerk ab. Manche CD-ROM-Laufwerke lesen auch verkratzte
     CDs noch sehr gut, während andere hier nur noch schlechte Daten
     liefern.

Frage (Liedanfang fehlt):
     Wenn ich Audio-Daten auslese ist es bei manchen Songs
     unüberhörbar, daß am Anfang ein kleinwenig Musik -- vielleicht
     eine halbe Sekunde -- fehlt. Bei vielen Songs fällt das gar nicht
     auf, aber wenn ein Lied mit einem Aufschlag beginnt, ist das
     extrem störend.

Antwort:
     Das ist ein Problem Ihres CD-ROM-Laufwerks oder CD-Brenners -- je
     nachdem, womit Sie die Audio-Daten auslesen. Einige CD-Brenner (z.
     B.  Yamaha CDR 100/102 und Philips CDD 2600) starten beim Auslesen
     der Audio-Daten an einer falschen Stelle, wenn die Pregap des
     ersten Tracks eine ungewöhnliche Größe hat. Bei MakeCD erkennen
     Sie das daran, daß der erste Track nicht bei Block 0 beginnt,
     sondern z. B. erst bei Block 33. Laufwerke, die diesen Fehler
     aufweisen beginnen dann erst kurz nach dem ersten Block mit dem
     Auslesen der Daten und hören auch erst kurz nach dem letzten Block
     wieder damit auf.

     Man kann dieses Problem umgehen, indem man in den Einstellungen von
     MakeCD den Start-Block für Audio-Daten modifiziert. Wenn man dort
     die Nummer des ersten Blocks des ersten Tracks der Audio-CD
     einträgt, erhält man ein korrektes Ergebnis. Wenn also der erste
     Track bei Block 32 beginnt, so trägt man dort `32' ein.

     Bitte beachten Sie, daß diese Änderung nur solche Tracks
     beeinflußt, die Sie *nach* der Änderung der Einstellungen
     auswählen. Sollten Sie also Ihre Tracks schon zusammengestellt
     haben, so müssen Sie diesen Vorgang wiederholen, da die
     Blocknummern beim *Zusammenstellen* der Tracks automatisch
     korrigiert werden und nicht etwa erst beim Auslesen der Tracks.

Frage (Rhythmisches Knacken in Audio-Daten):
     Ich habe mir eine Audio-CD gebrannt, aber in der Musik ist nun ein
     rhythmisches Knacken zu hören. Daraufhin habe ich die Image-Dateien
     überprüft, und auch dort war das Knacken schon zu hören. Was ist
     das?

Antwort:
     Manche CD-ROM-Dateisysteme überprüfen zyklisch, ob eine CD
     eingelegt wird. Bei der von AsimCDFS gewählten Methode ist
     bekannt, daß sie das Auslesen von Audio-Daten stören kann.
     MakeCD versucht, das Dateisystem von derartigen Zugriffen
     abzuhalten, was aber aus technischen Gründen nicht immer
     erfolgreich ist. Schalten Sie Ihr CD-ROM-Dateisystem ab, dann
     funktioniert es in der Regel.

Frage (Fehler in Audio-Daten):
     Ich habe Audio-Daten aus einer Musik-CD gelesen und an zufälligen
     Positionen gab es unüberhörbare Fehler. Was ist da los?

Antwort:
     Jemand hat uns berichtet, daß er ein solches Problem hat, sobald
     ein Zip-Laufwerk am selben SCSI-Bus angeschlossen ist. Sobald er
     das Zip-Laufwerk entfernt, verschwindet das Phänomen. Eine andere
     Person hat uns berichtet, daß angeschaltete Reselection mehr
     störende Geräusche verursacht als ausgeschaltene Reselection. Am
     besten ist es, die Daten ins RAM zu speichern oder einen riesigen
     Puffer zu verwenden. Außerdem hat man uns gesagt, man solle in
     solch einem Fall mal die Terminierung des SCSI-Busses überprüfen.

Frage (CD-ROM-Laufwerk bei Audio-CDs zu langsam):
     Wenn ich eine Audio-CD kopiere, bricht der Datenstrom nach einer
     Weile ab. Offensichtlich ist mein 8fach-CD-ROM-Laufwerk nicht
     schnell genug, obwohl mein Brenner nur in doppelter
     Geschwindigkeit schreibt. Was geht hier schief?

Antwort:
     Viele CD-ROM-Laufwerke lesen CDDA-Daten nur in einfacher
     Geschwindigkeit.  Um einen Audio-Track zu kopieren, sollten Sie
     Ihren CD-Brenner auf einfache Geschwindigkeit zurückschalten --
     oder benutzen Sie temporäre Dateien.

     Manche SCSI-Hostadapter (z.B. Oktagon2008 v6.8) können bestimmte
     Blockgrößen (z. B. Blockgrößen, die keine Zweierpotenz oder kein
     Vielfaches von 256 Bytes sind) nicht mit voller Geschwindigkeit
     übertragen. Vom Oktagon wurde uns z. B. berichtet, daß er nur etwa
     230 KB pro Sekunde liefert. Ein CD-ROM-Laufwerk, das in
     Double-Speed liest, müßte etwa 345 KB Audiodaten pro Sekunde
     übertragen.

     Abhilfe schafft hier vieleicht ein zukünftiges ROM-Update für den
     Hostadapter -- oder natürlich ein anderer SCSI Hostadapter.

Frage (Im CD-Player fehlen Audio-Tracks):
     Ich habe mit MakeCD testweise mal nur einen einzigen Audio-Track
     geschrieben. Danach hat er die Session fixiert und ich habe die CD
     in meinen CD-Spieler eingelegt. Funktioniert prima! Dann habe ich
     weitere Tracks geschrieben, die aber nur mein CD-ROM-Laufwerk
     erkennt, und nicht mein CD-Spieler. Warum?

Antwort:
     CD-Spieler erkennen nur die Tracks, die in der ersten Session
     enthalten sind. Sie hätten MakeCD nicht erlauben dürfen, die
     Session nach dem ersten Track zu fixieren, sondern erst, nachdem
     Sie alle Audio-Tracks geschrieben haben.

     Aber die CD ist noch nicht völlig unbrauchbar. Schreiben Sie doch
     einfach ein Daten-Image in den verbleibenden Bereich! Dann
     benötigen Sie nur noch ein Multisession-fähiges Dateisystem, um
     auf Ihre neu gebrannte Daten-CD zugreifen zu können.

Frage (Philips -- Audio-Probleme):
     Ich möchte einige Audio-Tracks mit meinem Philips CDD 2600
     CD-Brenner lesen. Die inneren Tracks werden anstandslos gelesen,
     aber bei den äußeren Tracks bekomme ich Fehler. Was kann ich
     dagegen tun?

Antwort:
     Das ist ein übliches Problem mit Philips CDD 2600 und HP SureStore
     6020 (und baugleichen Laufwerken). Reduzieren Sie die
     Lese-Geschwindigkeit von Audio-Daten mit Hilfe des
     Einstellungsfensters auf einfache oder doppelte Geschwindigkeit.
     Das hilft in den meisten Fällen.

Frage (Toshiba -- Audio-Probleme):
     Ich verwende ein Toshiba-CD-ROM-Laufwerk CD-ROM XM-3701TA. Das
     Lesen von Audio-Daten funktioniert nicht richtig. Meine
     Firmware-Version ist 3055 (12/25/95). Könnt ihr die bitte auch
     noch unterstützen?

Antwort:
     Sie verwenden eine fehlerhafte und veraltete Firmware-Version.
     Holen Sie sich die neuste Firmware-Version von der Toshiba-BBS:
     +49 2131/158123.  Die nötige Datei heißt `tosh-up.zip'. Ein
     Benutzer hat berichtet, daß er CDDA-Daten überhaupt nicht lesen
     konnte, und nachdem er das Update durchgeführt hat, ging alles
     prima. Möglicherweise hilft das auch bei ähnlichen Problemen mit
     anderen Toshiba-Laufwerken.

Frage (Ricoh -- Audio-Probleme):
     Mein Ricoh 1420 CD-Brenner, Firmware 1.6x, liest zwar Audio-Daten,
     aber in schlechter Qualität. Was kann ich dagegen tun?

Antwort:
     Wir haben gehört, daß die 1.6x-Firmware von Ricoh Audio-Daten mit
     vierfacher Geschwindigkeit liest, und daß das zu Qualitätsverlusten
     führt. Versuchen Sie entweder, die Geschwindigkeit in den
     Einstellungen von MakeCD auf einfache oder doppelte Geschwindigkeit
     zurückzusetzen, oder verwenden Sie Firmware 1.4x. Je nachdem, ob
     Sie das 512 KB, 1 MB oder 2 MB Modell von Ricoh verwenden,
     benötigen Sie eine andere Ziffer an Stelle des "x".

Frage (Pause zwischen Audio-Tracks):
     Wie kann ich die Länge der Pausen zwischen den Tracks einstellen?

Antwort:
     MakeCD verwendet im Moment nur den Track-At-Once-Modus, d. h.  es
     liefert immer nur die reinen Daten für einen einzigen Track und
     überläßt dem Brenner das Erzeugen von Checksummen und Schreiben der
     Pausen und des Inhaltsverzeichnisses. Das hat den Vorteil, daß das
     Schreiben zwischen den Tracks beliebig lange unterbrochen werden
     kann und Multisession möglich ist. Nur im Disc-At-Once-Modus wäre
     es möglich, die Pausen beliebig zu wählen. MakeCD wird sobald wie
     möglich Disc-At-Once alternativ anbieten.

Frage (Krach statt Musik):
     Ich habe eine Audio-CD gebrannt, aber die CD enthält nicht die
     gewünschten Lieder, sondern einfach nur Krach. Was habe ich falsch
     gemacht?

Antwort:
     Vermutlich ist die Byte-Reihenfolge der Audio-Daten falsch.
     MakeCD kann Audio-Daten entweder im Motorola-Format (MSF) oder im
     Intel-Format (LSF) erzeugen und verwenden. Das können Sie in den
     Einstellungen wählen. Da es keine Möglichkeit gibt, automatisch
     herauszubekommen, in welchem Format Audio-Dateien gespeichert sind,
     *müssen* Sie hier den richtigen Wert eintragen. Das von Ihnen
     gewählte Format wird dann sowohl beim Schreiben als auch beim
     Lesen von Audio-Daten verwendet.

Fragen über Daten-CDs
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Frage (Laufwerk zeigt falsche Session an):
     Ich habe eine CD-R, die mehere Sessions enthält, aber mein Laufwerk
     zeigt mir die falsche Session an. Normalerweise müßte es ja die
     zuletzt geschriebene Session zeigen -- es zeigt aber immer die
     vorletzte oder vorvorletzte Session an. Wie komme ich jetzt an die
     neu gebrannten Daten heran?

Antwort:
     Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder Ihr CD-ROM-Dateisystem
     funktioniert nicht richtig (probieren Sie dann ein anderes
     CD-ROM-Dateisystem aus), oder Ihr Laufwerk hat ein Problem mit
     Multisession-CDs, die zu viele Sessions enthalten. Diese Laufwerke
     hören dann ab irgendeiner Session auf, die CD weiter einzulesen.
     Leider können wir Ihnen in letzterem Fall nicht viel empfehlen --
     außer vielleicht, daß Sie sich ein neues Laufwerk kaufen. Wir
     haben mit dem TEAC CD516 recht gute Erfahrungen gemacht: CD-Rs,
     die weder ein Toshiba-Laufwerk noch der CD-Brenner mehr lesen
     wollte, hat das TEAC problemlos erkannt und auch alle Sessions
     korrekt gelesen.

Frage (Multivolume):
     Ich möchte eine Multivolume-CD erstellen, indem ich einfach die
     Datentracks von einigen relativ leeren CDs hintereinander auf eine
     einzige CD-R kopiere. Ich habe das probiert, indem ich zunächst die
     Tracks von den Quell-CDs auslese und sie dann jeweils direkt
     hintereinander auf die neue CD-R kopiere und indem ich jeweils
     zwischendurch die Session fixiere -- also zwei Versuche die leider
     immer erfolglos waren, denn es ist immer nur der erste Track
     lesbar. Was mache ich falsch?

Antwort:
     Jeder Multisession- oder Multivolume-Track, der *nicht* der
     allererste Track der CD-R ist, muß speziell für diese CD-R erstellt
     werden, denn der Datentrack sieht unterschiedlich aus -- je
     nachdem, bei welchem Block auf der CD-R der Track beginnt. Tracks,
     die für den Basisblock 0 bestimmt sind, können demnach nicht
     einfach an eine andere Stelle auf der CD-R geschrieben werden.
     MakeCD warnt ab V2.0 davor, vorher wurde allerdings ohne Protest
     geschrieben, weil unterschiedliche Basisblöcke noch gar nicht
     unterstützt wurden.

Frage (Multivolume-Verwirrung):
     Ich habe jetzt eine Multivolume-CD erstellt und ein paar
     Dateisysteme ausprobiert, aber ich sehe entweder nur die erste
     oder nur die letzte Volume. Wo sind meine anderen Volumes?

Antwort:
     Viele Dateisysteme unterstützen Multivolume leider noch nicht.
     Bislang ist uns nur *ein* Dateisystem mit Multivolume-Support
     bekannt: CacheCDFS aus dem IDEfix '97-Paket. Es ist allerdings in
     naher Zukunft mit entsprechenden Updates auch von AmiCDFS und
     AsimCDFS zu rechnen.

Frage (Multisession-CDs erstellen):
     Wie muß ich vorgehen, wenn ich eine Multisession-CD brenne?

Antwort:
     Zunächst die Anleitung lesen, und dann wie in der Anleitung
     beschrieben vorgehen!

Frage (Multisession-Verwirrung):
     Ich habe eine Multisession-CD erstellt. Die erste Session erhält
     etwa 200 MB Daten und bei der zweiten Session habe ich nochmal
     etwa 100 MB Daten hinzugefügt. Nun zeigt die Workbench nur noch
     100 MB Daten an, obwohl es doch 300 MB sein müssten, oder? Auch
     wenn ich die CD-R fixiere, ändert sich daran nichts.

Antwort:
     Das ist kein Problem. Obwohl der neue Track in der neuen Session
     nur die Anzahl der Bytes anzeigt, die auch wirklich in diesem
     Track enthalten sind, wurden alle gewünschten Daten in die neue
     Session mit aufgenommen.  Probieren Sie es doch einfach aus!

Frage (Datenmenge auf CD):
     Bei der Meeting Pearls II gibt die Workbench z. B. an: 650 MB
     genutzt.  Aber wenn ich mit DirOpus die Größe in Bytes ermitteln
     lasse, kommen nicht etwa die erwarteten 680.525.824 Bytes, sondern
     etwa 50.000.000 Bytes weniger raus. Wohin sind denn diese 50 MB
     verschwunden?

Antwort:
     Eine CD wird mit der Blockgröße 2048 Bytes geschrieben. Das
     bedeutet, daß man im Schnitt 1024 Bytes Verschnitt pro Datei hat.
     Bei 50.000 Dateien kann man also mit ca. 50 MB Verschnitt rechnen.
     Na, wieviele Dateien (und Verzeichnisse) zählt DirOpus bei der
     Meeting Pearls II? ;-)

     Für Verwaltungsdaten (Verzeichnisstruktur usw.) geht bei ISO9660
     und RockRidge übrigens nur recht wenig Platz verloren.

Frage (Keine Protection Bits sichtbar):
     Ich habe gelesen, daß MakeCD in der Lage ist, AMIGA Protection
     Bits und Dateikommentare zu schreiben. Ich habe eine Image-Datei
     geschrieben und sowohl Rock Ridge als auch AMIGA Attribute
     angeschaltet -- aber wenn ich die Image-Datei anmelde, haben alle
     Dateien Standard Protection Bits. Die Skript-Bits sind immer noch
     verlorengegangen. Was ging hier schief?

Antwort:
     Sie benötigen ein Dateisystem, das AMIGA Protection Bits
     unterstützt. Das frei kopierbare AmiCDFS2 unterstützt sie seit
     Version 2.30. Aber auch CacheCDFS (im IDEfix '97 Paket enthalten)
     enthält Unterstützung für die Amiga Protection Bits und bietet
     sogar Multivolume-Support. AsimCDFS unterstützt Amiga Protection
     Bits ab Version 3.7 (in L:AsimCDFS ist jedoch noch ein alter
     Versions-String "AsimCDFS 3.6 (05.11.96)" enthalten).

Frage (Dateisystem für CD-Brenner):
     Ich habe einen A3000 (scsi.device V40.12) und einen Yamaha CDR 100.
     MakeCD arbeitet hervorragend. Ich habe überhaupt keine Probleme.
     Der Yamaha scheint ein sehr guter CD-Brenner zu sein!  Allerdings
     kann mein Dateisystem keine CDs auf dem CD-Brenner mounten.
     MakeCD kann den Datentrack lesen, aber mein Dateisystem
     (BabelCDROMFS) meint nur "not a DOS disk". Dieselbe CD
     funktioniert in meinem CD-ROM-Laufwerk prima -- sogar mit
     demselben Dateisystem.  Seltsam, oder?

Antwort:
     Wir haben dieselbe Konfiguration ausprobiert und hatten dieselben
     Probleme. Der Yamaha CDR 100 ist tatsächlich ein sehr guter
     CD-Brenner und an dem Fehler ist er unschuldig. Das scsi.device
     hat Fehler beim Ansteuern des Brenners mit Trackdisk-Kommandos.
     Irgendwas scheint da faul zu sein. Es ist gut möglich, daß es mit
     dem A2091 und anderen Hostadaptern von Commodore zu denselben
     Problemen kommt. Auf dem A3000 konnten wir die Probleme beheben,
     indem wir das neue V43 scsi.device installiert haben.

     Wenn Sie das V43 scsi.device nicht installieren möchten, sollten
     Sie ein Dateisystem verwenden, das SCSI-direct-Kommandos
     verwendet. Zum Beispiel ist AmiCDFS (Shareware) hier eine gute
     Wahl. Stellen Sie auf jeden Fall sicher, daß das Dateisystem
     SCSI-Kommandos verwendet (sehen Sie in der Dokumentation des
     Dateisystems nach). Dann sollte alles funktionieren.

Frage (Daten-CDs überprüfen):
     Wie kann ich überprüfen, ob die Daten-CD, die ich erstellt habe,
     auch wirklich OK ist?

Antwort:
     Wir verwenden dafür `brik'. Brik ist in einigen
     MakeCD-Installationen enthalten. Sie finden es aber auch auf der
     Meeting Pearls III oder IV CD-ROM, oder auf unserer Homepage. Brik
     erstellt CRC32-Prüfsummen über eine oder auch über alle Dateien.
     Diese Prüfsummen sollten Sie über die Daten Ihrer Quell-Partition
     erzeugen lassen. Nach dem Brennen prüfen Sie dann -- wieder mit
     Hilfe von brik -- ob die Daten noch identisch mit den Daten auf
     der Quell-Partition sind.

     In dem brik aus unserer MakeCD-Distribution ist eine kurze
     Beschreibungsdatei enthalten, die Ihnen den Einstieg mit brik
     erleichtern wird.

Frage (Image-Erzeugung langsam):
     Ich habe versucht, mit MakeCD ein Daten-Image zu erstellen.  Aber
     unabhängig davon, ob ich es in Form eines Images auf eine
     Festplatte schreibe, oder ob ich es direkt zum CD-Brenner schicke
     -- es ist furchtbar langsam. Könnt ihr das nicht mal ein wenig
     optimieren? Mein Rechner ist normalerweise sehr schnell und ich
     habe auch ausreichend Speicher.

Antwort:
     MakeCD ist schon ziemlich optimiert. Aber wir haben in der
     Vergangenheit immer mal wieder von ähnlichen Fällen gehört. Alle
     Fälle waren auf einen Konfigurationsfehler des MASK-Wertes der
     HDToolBox zurückzuführen.

     Gehen Sie folgendermaßen vor -- für eventuelle Schäden an Ihrem
     RigidDiskBlock übernehmen wir *keine* Verantwortung! Sämtliche
     Änderungen nehmen Sie auf eigenes Risiko vor! Sollten Sie sich
     Ihren RDB zerstören, formatieren Sie aber nicht gleich die ganze
     Platte, sondern schauen Sie sich erst Angelas RDB-Salv
     (http://home.pages.de/~Angela/rdbsalv.html) an, denn RDB-Salv kann
     verlorengegangene AmigaDOS-Partitionen retten!

       1. Starten Sie die HDToolBox

       2. Wählen Sie die Festplatte, auf der die Partition enthalten
          ist, von der Sie das Image erstellen möchten.

       3. Klicken Sie auf `Partition Drive'.

       4. Klicken Sie auf `Advanced Options'.

       5. Wählen Sie nun die Partition aus, von der Sie die Daten
          gelesen haben.

       6. Klicken Sie auf `Change ...'.

       7. Sie sehen nun `Mask'. Vermutlich steht bei Ihnen dort
          `0xfffff?', wobei `?' meist `c', `e' oder `f' ist. Fügen Sie
          zwei `f' zu den fünf `f' hinzu (z. B.  `0xfffffffc' und
          speichern Sie das alles.

       8. Verlassen Sie HDToolBox und starten Sie Ihren AMIGA neu.


     Probieren Sie nun erneut, ein Image mit MakeCD zu erstellen, und
     zwar wieder von der Partition, die Sie gerade bearbeitet haben.
     Wenn es nun schneller geht, bearbeiten Sie auch Ihre anderen
     Partitionen entsprechend!

Frage (ISO-Image enthält MakeCD):
     Ich habe ein ISO-Image, das meine Daten enthält, erzeugt. Aber
     nachdem ich es auf meine CD-R gebrannt habe, habe ich bemerkt, daß
     MakeCD ebenfalls ins Image aufgenommen wurde. Ich bin ein
     registrierter Benutzer und ich finde das wirklich nicht lustig!
     Stellen Sie das bitte ab!

Antwort:
     Wir haben MakeCD nicht absichtlich in Ihr Image gepackt.
     Genaugenommen haben Sie das sogar selber getan. ;-) Als Sie in den
     ISO-Einstellungen die Pfade, die ins Image aufgenommen werden
     sollen, ausgewählt haben, haben Sie wohl zu oft auf "Neu"
     geklickt. Das hat leere Einträge in der Liste erzeugt und dadurch
     MakeCD veranlaßt, das Verzeichnis "" ins Image aufzunehmen.
     Normalerweise enthält das Verzeichnis "" MakeCD. Stellen Sie also
     in Zukunft einfach sicher, daß Sie keine leeren Einträge in dieser
     Liste erzeugen.

Frage (ISO 9660 Verzeichnisebenen):
     Jedesmal, bevor ich eine AMIGA-CD brenne, durchsuche ich alle
     Verzeichnisse, um sicherzustellen, daß die achte Verzeichnisebene
     nicht überschritten wird, damit das Image nicht fehlerhaft wird.
     Wann baut ihr endlich die entsprechende Funktion dafür ein?

Antwort:
     Keine Sorge -- auch wenn die achte Verzeichnisebene überschritten
     wird, ist das Image noch längst nicht kaputt. Auf dem AMIGA sind
     solche Images sogar absolut problemlos lesbar. Nur auf
     DOS-Maschinen kann man dann nicht in die tiefen Verzeichnisse
     verzweigen. Das ist aber für die meisten AMIGA-User kein Problem.
     Trotzdem werden wir eine entsprechende Funktion implementieren,
     sobald wir Zeit dafür finden.

Frage (ISO 9660 Verzeichnisebenen):
     OK, ich weiß jetzt, daß die Beschränkung mit den acht
     Verzeichnisebenen nicht für den AMIGA gilt. Aber wie hoch ist nun
     die Beschränkung für CDs auf dem AMIGA?

Antwort:
     Für den AMIGA gibt es absolut keine derartige Beschränkung.
     Allerdings werden Verzeichnisse ab einer bestimmten Tiefe so
     unhandlich (ewig lange absolute Pfade und ähnliches), daß viele
     AMIGA-Applikationen wohl abstürzen oder sonstigen Mist bauen
     würden, wenn sie über solche Verzeichnisse stolpern.

     Sie sollten in der Lage sein, beliebige AMIGA-Verzeichnisse mit
     allen Unterverzeichnissen auf CD-R zu brennen.

     Ab irgendeiner Tiefe (undefiniert, da sich das immer wieder ändern
     kann), wird MakeCD allerdings der Stack ausgehen, und es wird zum
     Absturz kommen. Das sollte aber erst bei wirklich *sehr* tief
     verschachtelten Verzeichnissen passieren.

Fragen über das Kopieren von CDs
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Frage (Sicherheitskopie von CD):
     Wie kann ich mir eine Sicherheitskopie meiner diversen CDs (auch
     mit mehreren Tracks) machen?

Antwort:
     Ein den Einstellungen muß bei Audio als Start 0 Blöcke und bei
     Pause 152 Blöcke eingetragen werden. Zurück im Hauptfenster läßt
     man per Menü die komplette CD anhängen. Bei Bedarf (falls die
     Performance sonst nicht ausreicht) schaltet man nun temporäre
     Images ein und schreibt dann die CD.

     Mit diesen Einstellungen kann man sehr viele, aber nicht alle CDs
     erfolgreich kopieren.

     Für 100%ige eins zu eins Kopien von CDs benötigt man Disk-At-Once,
     was für MakeCD Version 3.0 geplant ist. Für die meisten
     Anwendungen genügt vorerst aber auch die oben beschriebene Methode.

Frage (Kopierproblem):
     Ich habe versucht, eine CD auf eine CD-R zu kopieren. Ich habe von
     meinem CD-ROM Laufwerk gelesen und direkt auf den CD-Brenner
     geschrieben, also ohne temporäre Datei. Mein CD-ROM-Laufwerk liest
     in zwölffacher Geschwindigkeit und mein CD-Brenner schreibt in
     vierfacher Geschwindigkeit. Plötzlich aber hat sich die
     Geschwindigkeit des CD-ROM-Laufwerks drastisch reduziert und der
     Puffer ist leergelaufen.  Noch ein Untersetzer. :-( Bitte
     repariert das.

Antwort:
     Das können wir nicht reparieren. CD-ROM-Laufwerke reduzieren
     normalerweise ihre Geschwindigkeit, wenn sie von einer zerkratzten
     Oberfläche lesen müssen. Nachdem über den Kartzer "hinweggelesen"
     wurde, gehen manche Laufwerke wieder auf volle Geschwindigkeit,
     andere bleiben bei der langsamen Geschwindigkeit. Letzteres ist
     wohl bei Ihnen passiert.  Tja. Sie sollten sich entweder ein
     Firmware Update für Ihr Laufwerk besorgen, das dieses Verhalten
     repariert, oder temporäre Dateien für zerkratzte CDs verwenden.
     Vielleicht hilft es auch, die Schreibgeschwindigkeit zu reduzieren?

Verschiedene Fragen zum Brennen von CDs
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Frage (Screen-Snapshots als Bugreport):
     MakeCD bricht bei mir mit einem Fehler ab. Anbei ein
     Screen-Snapshot von dem Requester per EMail.

Antwort:
     Hrmpf, Screen-Snapshot von Fehler-Requestern? Muß das sein? Wie
     kann man das auf einem VT220-Terminal anschauen? Können Sie bitte
     gleich ein entsprechendes Anzeige-Programm mitschicken ... NOT!
     Also: bitte *keine* Screen-Snapshots von Fehler-Requestern! Es ist
     extrem lästig für uns, solche Bildchen anzuschauen (wir müssen sie
     immer erst von der Uni nach Hause schaffen). Außerdem belastet es
     das Internet unnötig. Es gibt nur sehr wenige Fälle, in denen ein
     Screen-Snapshot nötig und hilfreich ist. Für alle anderen Fälle
     bevorzugen wir ASCII!

Frage (Bugreports):
     MakeCD bricht mit Fehler xyz ab. Habt Ihr eine Idee?

Antwort:
     Erstmal danke, daß Sie uns keinen Screen-Snapshot geschickt haben.
     Wenn Fehler reproduzierbar sind, können Sie uns die Analyse
     zusätzlich erleichtern, wenn Sie in den MakeCD-Tooltypes
     `DEBUG=<file>' anschalten, MakeCD neu starten, den Fehler
     reproduzieren und uns die Debug-Ausgabe schicken. Herzlichen Dank!

Frage (CD stückweise brennen):
     Ist es eigentlich möglich, eine CD stückweise zu brennen? Ich
     möchte z.  B. heute ein paar Audio-Tracks brennen, dann morgen ein
     paar weitere und übermorgen nochmal und die CD dann fixieren. Darf
     ich die CD dann zwischendurch aus dem Laufwerk nehmen? Was habe
     ich sonst noch zu beachten?

Antwort:
     Ja, in Track-At-Once-Modus kann der Brennvorgang nach jedem Track
     beliebig lange unterbrochen werden. Selbverständlich darf die CD-R
     auch aus dem Laufwerk genommen werden. Man kann sie sogar in einem
     völlig anderen CD-Brenner fertigbrennen. MakeCD kümmert sich
     automatisch darum, daß es hierbei keinerlei Probleme gibt. Sie
     sollten jedoch sicherstellen, daß MakeCD die CD-R oder die Session
     zwischendurch nicht ohne Ihren ausdrücklichen Wunsch fixiert, denn
     ein CD-Spieler findet bekanntlich nur die in der ersten Session
     enthaltenen Audio-Tracks, was in diesem Fall wohl nicht in Ihrem
     Sinne wäre. Stellen Sie daher ggf. die automatische Fixierung aus.

Frage (CD-R-Größe):
     Ich stand heute ratlos vor einem Regal mit diversen 74minütigen
     CD-Rs.  Soll ich nun lieber die CD-R mit 780 MB oder lieber die
     mit 650 MB kaufen? Eigentlich möchte ich ja schon möglichst viele
     Daten auf der CD-R unterbringen, aber natürlich nur, wenn die 780
     MB-CD-Rs qualitativ nicht schlechter sind als die mit 650 MB. Kann
     ich die 780 MB-CD-Rs bedenkenlos kaufen?

Antwort:
     Sie sind einem Marketing-Gag zum Opfer gefallen. 74 Minuten sind 74
     Minuten, da gibt es nichts dran zu rütteln. Auf beide CD-Rs paßt
     etwa die gleiche Menge an Daten. Sie werden sich nun zu Recht
     fragen, warum dann die MB-Angaben nicht übereinstimmen. Ganz
     einfach: Auf eine 74minütige CD-R passen 333.000 Blöcke. Wenn Sie
     333.000 Datenblöcke auf die CD-R schreiben, dann erhalten Sie
     333.000*2.048 Bytes, also 681.984.000 Bytes oder 650 MB. Manche
     Firmen schreiben aus Marketinggründen aber auch 680 MB (wobei "M"
     dann nicht mehr für "Mega" sondern für "Millionen" steht).  Wenn
     Sie nun die 333.000 Blöcke der CD-R mit Musik-Daten füllen,
     erhalten Sie 333.000*2.352 Bytes, also 783.216.000 Bytes bzw. 746
     MB, weil bei Musik-Daten kein Bytes für Sektor-Header, ECCs oder
     EDCs benötigt werden.  Um es auf die Spitze zu treiben, verwenden
     auch hier manche Firmen wieder die "Marketing-Ausdrucksweise" und
     schreiben 780 MB oder gar 783 MB.

     Zusammenfassend kann man sagen: egal ob 650 MB, 680 MB, 750 MB
     oder 780 MB, solange die CD-Rs nur 74 Minuten fassen, paßt überall
     genausoviel drauf. Vielleicht haben manche Firmen ja diese
     irreführenden Angaben nötig...

Frage (Ziel-CD-R: inkonsistente Platzanzeige):
     Im Ziel-CD-R-Fenster ist die Platzanzeige nicht ganz konsistent.
     Wenn ich den benutzten und den freien Platz addiere, erhalte ich
     nicht exakt die gesamte Größe der CD-R.

Antwort:
     Dieses Problem ist bekannt. Es ist brennerabhängig. Manche
     CD-Brenner zählen die noch nicht geschriebene Pause nach dem
     letzten Track schon zum benutzten Platz, andere zählen sie zum
     freien Platz. Das kann zu Abweichungen von 2-3 Sekunden führen,
     die Sie einfach ignorieren können.

Frage (Platzfrage):
     Wie weiß ich eigentlich, ob alle von mir gewählten Daten auf eine
     CD draufpassen?

Antwort:
     MakeCD errechnet ab Version 2.2, beim Versuch, den Schreibvorgang
     zu starten, wieviel Daten geschrieben werden müssen und sieht
     gleichzeitig nach, ob auf dem eingelegten Rohling noch genügend
     Platz ist. Falls nicht alle Daten auf den Rohling passen,
     erscheint eine entsprechende Warnung.

Frage (Draco):
     Sollte MakeCD nicht auch auf dem Draco laufen? Ich habe hier mit
     Problemen zu kämpfen.

Antwort:
     Dann verwenden Sie sicherlich mehr als ein Memory-Modul im Draco.
     Stecken Sie ein großes (möglichst 32 MB) Memory-Modul in den
     *ersten* Steckplatz und stellen Sie sicher, daß in diesem
     Memory-Modul noch etwas Platz frei ist, bevor Sie MakeCD starten.
     MakeCD läuft stabil, wenn alle zum SCSI-Transfer nötigen Daten in
     diesem ersten Modul Platz haben. Der Puffer, dessen Größe Sie in
     den Einstellungen wählen können, darf auch in Speichermodulen zu
     liegen kommen, nur die (kleinen) "IORequests" und SCSI-Kommandos
     *müssen* im ersten Modul Platz haben.

     Dies ist übrigens ein Bug im dracoscsi.device, für den wir nichts
     können.  Wir versuchen aber, ihn so gut wie möglich zu umschiffen,
     und wenn Sie sich an diese Hinweise halten, dann sollte es
     funktionieren.

Frage (SCSI-Hänger):
     Mein Brenner bleibt nach einer Weile oft (oder immer) einfach
     hängen. Der SCSI-Bus scheint blockiert zu sein und nichts geht
     mehr. Was kann ich dagegen tun?

Antwort:
     Probieren Sie mal, ob es etwas hilft, Reselection oder Synchronous
     Transfer Mode auszuschalten. Für V39/V40 scsi-Devices von
     Commodore gibt es das Tool `CTRLscsi' (Archivname:
     `HWGCTRLscsi.lha'), das in den meisten MakeCD-Distributionen
     enthalten ist, und mit dem Sie Reselection für jede Unit einzeln
     an- und ausschalten können.

     Lesen Sie mehr unter *Note SCSI-Probleme: FSCSI.

Frage (Laufwerk zeigt nicht alle Tracks):
     Ich habe eine CD-R, die mehere Sessions enthält, aber mein
     Laufwerk zeigt nicht alle Tracks an -- die letzten paar Tracks
     werden immer verschluckt. Dadurch funktionieren z.B. Multisession-
     oder Multivolume-CDs nicht wie gewünscht. Was habe ich falsch
     gemacht?

Antwort:
     Sie haben ein zu schlechtes Laufwerk gekauft. Gute Laufwerke
     zeigen alle Sessions an, schlechte Laufwerke hingegen können dabei
     Probleme bekommen und dann nur die Tracks, die in den ersten paar
     Sessions enthalten sind, anzeigen.

Frage (Kaputte Daten-CD):
     Ich habe mit MakeCD eine Daten-CD erstellt. Es wurde kein Fehler
     angezeigt, aber offenbar ist das Image ziemlich kaputt, denn es
     fehlen auf der Workbench etliche Icons und viele Archive, die ich
     auf die CD gebrannt habe, sind kaputt. Ich habe dann eine andere
     Version von MakeCD ausprobiert und erhielt einen zweiten defekten
     Rohling. Manchmal erscheint noch nicht einmal mehr das Disk-Icon,
     und manchmal stürzt sogar das Dateisystem ab. Habt ihr denn gar
     nicht getestet? Meine Konfiguration ist: A4000, Yamaha CDR 100,
     Toshiba 4101, Noname-Rohlinge

Antwort:
     Sicherlich haben Sie die CD auf Ihrem Toshiba-Laufwerk
     ausgetestet, oder?  Toshiba-Laufwerke (aber auch Laufwerke anderer
     Firmen) haben in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit
     bestimmten Rohlingen gemacht.  Dieselben Rohlinge sind auf anderen
     Laufwerken problemlos lesbar.  Probieren Sie es aus -- Ihre zwei
     angeblich defekten Rohlinge funktionieren vermutlich auf anderen
     Laufwerken (z. B. TEAC) prima. Lesen Sie die Datei
     `doc/Compatibility'. Sie enthält die Bezeichnungen einiger CD-Rs,
     mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben.

Frage (Leseprobleme):
     Früher hat mein CD-Brenner problemlos alle Arten von CDs gelesen.
     Also silberne CDs, CD-Rs usw. Seit einiger Zeit können nur noch
     silberne (gepreßte) CDs problemlos gelesen werden. Bei CD-Rs gibt
     es Probleme, sogar bei den CD-Rs, die ich noch vor wenigen Monaten
     mit diesem CD-Brenner geschrieben habe. Was kann ich dagegen tun?

Antwort:
     Jemand hat uns genau dieselben Probleme geschildert. Nachdem er
     eine Reinigungs-CD verwendet hat, lief alles wieder prächtig.
     Derartige Probleme treten besonders häufig bei Rauchern auf.

Frage (Übertragungsrate):
     Mein CD-ROM-Laufwerk ist schneller als es sein sollte -- zumindest
     sieht es so aus. MakeCD zeigt im Schreibfenster sehr hohe
     Übertragungsraten für das Laufwerk. Warum?

Antwort:
     MakeCD mißt die Zeit vom Schicken einer Leseaufforderung ans
     CD-ROM-Laufwerk bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Anfrage zusammen
     mit den angeforderten Daten zurückkommt. Das ist alles. Überhaupt
     nichts magisches. Allerdings verwenden einige Laufwerke
     intelligente Pufferungs-Methoden, und während MakeCD nichts mit dem
     Laufwerk macht, füllen sie schon mal ihre Puffer mit irgendwelchen
     Daten -- in der Hoffnung, daß genau diese Daten beim nächsten
     Zugriff angefordert werden. Und oftmals liegen diese Laufwerke mit
     ihrer Einschätzung richtig, und MakeCD fordert tatsächlich beim
     nächsten Mal diese Daten an. Dann kann das Laufwerk die Daten
     direkt vom Puffer aus an MakeCD schicken und muß überhaupt nicht
     mehr auf die CD zugreifen. Darum scheint das Laufwerk so schnell
     zu sein. Wenn das Laufwerk keine Pausen, die dazu genutzt werden,
     den internen Puffer zu füllen, zwischen zwei Zugriffen hätte, wäre
     es langsamer.

Frage (CD-RW-Laufwerke):
     Was sind eigentlich CD-RW-Laufwerke? Die haben doch auch irgendwas
     mit CD-Brennern zu tun, oder?

Antwort:
     CD-RW-Laufwerke sind CD-Brenner, die aber zusätzlich auch noch die
     Möglichkeit haben, die neuen CD-RW-Medien zu beschreiben.
     CD-RW-Medien sind spezielle CD-Rs, die zwar deutlich teurer sind
     als normale CD-Rs, dafür aber auch bis zu 1000mal beschrieben
     werden können -- allerdings nur mit CD-RW-Laufwerken. CD-RWs
     können *nicht* mit CD-Spielern oder herkömmlichen
     CD-ROM-Laufwerken, die vor 1997 gebaut wurden, gelesen werden. Bei
     Produkten, die ab 1997 gebaut wurden, besteht eine gewisse Chance,
     daß sie CD-RWs lesen können.

     Bei gepreßten CDs ist die Reflektivität etwa 70 %. Bei CD-Rs liegt
     sie nur noch bei etwa 65 % -- was aber noch kein großes Problem
     darstellt.  Bei CD-RWs allerdings beträgt sich nur noch 15 %. Nun
     dürfte einleuchtend sein, warum CD-RWs nicht mit herkömmlichen
     Laufwerken gelesen werden können.

Frage (Fixieren der CD-R):
     Ich kann meine CD-R nicht fixieren! Ich habe alle Sessions fixiert
     und nun möchte ich die CD-R fixieren, aber es funktioniert nicht.

Antwort:
     Sie können die CD-R nur fixieren, wenn Sie Tracks in die letzte
     Session geschrieben haben. Indem Sie eine Session fixieren, wird
     gleichzeitig eine neue Session (ohne Tracks) geöffnet. Daher
     können Sie die CD-R nicht fixieren, wenn Sie zuvor die Session
     fixiert haben und seitdem keine weiteren Tracks geschrieben haben.

     Wenn Sie eine Session fixieren, wird der Lead-In dieser Session
     geschrieben. Der enthält unter anderem das Track-Inhaltsverzeichnis
     dieser Session, das CD-ROM-Laufwerke benötigen, um die Tracks zu
     finden.  Daher sind unfixierte Sessions nicht auf
     CD-ROM-Laufwerken lesbar.  Außerdem enthält der Lead-In
     Informationen, wo die nächste Session beginnt -- auch wenn diese
     noch leer ist.

     Wenn Sie eine CD-R fixieren, passiert im Prinzip genau dasselbe,
     außer daß statt der Information, wo die nächste Session beginnt,
     vermerkt wird, daß es gar kein weitere Session gibt.

     Da ein Laufwerk beim Lesen der Tracks alle Sessions nacheinander
     durchgeht, wird es -- falls die CD-R nicht fixiert ist -- bei der
     letzten Session stolpern, da es beim Versuch die letzte Session zu
     lesen, über unlesbare Daten (eine noch leere Stelle auf der CD-R)
     stolpert. Das ist nicht weiter schlimm, verlangsamt aber das Lesen
     des Track-Inhaltsverzeichnisses. Daher ist es ratsam, die CD zu
     fixieren, wenn Sie sicher sind, daß Sie keine weiteren Tracks mehr
     schreiben möchten.

Frage (Sicherheitsmaßnahmen beim Brennen):
     Was muß ich alles abschalten, wenn ich eine CD brenne? Ich weiß,
     daß ich meinen Screenblanker ausschalten sollte und alle im
     Hintergrund laufenden Programme beenden sollte. Gibt es sonst noch
     etwas, an das man denken muß?

Antwort:
     Ehrlich gesagt, wir, die Autoren, schalten überhaupt nichts ab,
     wenn wir eine CD brennen. Unser Screenblanker läuft weiter und
     stört auch überhaupt nicht. Wir tippen manchmal auch Texte
     nebenher -- ganz ohne Probleme.

     Kritisch wird es nur, wenn ein Programm abstürzt (also nur
     *stabile* Software nebenher laufen lassen) oder wenn ein Programm
     auf *hoher* Priorität viel Rechenzeit verschlingt. Man hat uns
     gesagt, daß das Umschalten von hochauflösenden Screens, die auf
     Grafikkarten laufen, für einen Pufferunterlauf sorgen kann, wenn
     der Grafikkartentreiber dies auf einer hohen Priorität macht. Mit
     dem Umschalten von normalen AMIGA-Screens hatten wir bisher aber
     noch überhaupt keine Probleme.

Frage (CD-Brenner-Empfehlung):
CD-Brenner
     Welchen CD-Brenner soll ich mir kaufen?

Antwort:
     Wir empfehlen grundsätzlich die CD-Brenner von Yamaha (CDR 100,
     CDR 102, CDR 200 und CDR 400), sowie den Ricoh MP6200S. Auf jeden
     Fall empfiehlt sich ein Blick in die Datei `doc/Compatibility'.

Frage (CD-ROM-Laufwerks-Empfehlung):
     Ich plane, mir ein neues CD-ROM-Laufwerk zu kaufen. Habt ihr
     irgendwelche Tipps für mich parat?

Antwort:
     Angela hat sich ein TEAC CD516S (SCSI) zugelegt, das es aber auch
     als ATAPI-Version gibt und ist sehr zufrieden damit. Theoretisch
     soll das Laufwerk mit 16facher Geschwindigkeit lesen, auf dem
     A3000 waren aber zugegebenermaßen nur ca. 12fache Geschwindigkeit
     meßbar. Aber das Laufwerk hat auch viele Vorteile:

        * Zuverlässiges Auslesen von Audio-Daten (CDDA). Am A3000 waren
          beim Auslesen mit 4facher Geschwindigkeit keine Unterschiede
          in den erzeugten CDDA-Dateien erkennbar, außer daß sie um
          wenige Bytes verschoben waren.  Beim Auslesen mit 8facher
          Geschwindigkeit gab es *kleine*, unhörbare Änderungen etwa
          alle Millionen Bytes.

        * Hervorragende Errorcorrection. Selbst verkratzte CDs sind noch
          prima lesbar. Dasselbe gilt für CD-Rs, die in sehr vielen
          anderen Laufwerken komplett unlesbar waren: das TEAC hat sie
          anstandslos geschluckt.

        * Keine feststellbaren Reselection-Probleme, obwohl gerade der
          A3000 dafür offenbar sehr anfällig ist.

        * Leise -- das Laufwerk soll leiser sein als die meisten anderen
          Laufwerke mit 16facher Geschwindigkeit. Allerdings müssen wir
          zugeben, daß uns selbst da bisher die Vergleichsmöglichkeit
          fehlt.

        * FlashROM -- mit Hilfe eines PCs kann die Firmware geupdatet
          werden, falls sich die aktuelle Firmware als fehlerhaft
          erweisen sollte.

        * Schubladentechnik, also keine Caddies nötig.

     Diese Tests wurden mit einem TEAC CD516S mit Firmware Version 1.0D
     durchgeführt. Die Firmware-Version 1.0g soll nochmal deutlich
     besser sein und einige Probleme beheben. Z.B. vertauscht
     Firmware-Version 1.0D noch die Audio-Kanäle des TEAC, bei
     Firmware-Version 1.0g ist das behoben.  Daher wird ein Update auf
     1.0g wärmstens empfohlen.

Frage (CD-Brenner-Unterstützung):
     Wann werdet ihr meinen CD-Brenner XYZ unterstützen?

Antwort:
     Es ist nicht einfach, alle verschiedenen CD-Brenner zu
     unterstützen, weil es keinen SCSI-Kommandosatz gibt, der sich für
     alle erhältlichen CD-Brenner durchgesetzt hat. Probieren Sie für
     moderne CD-Brenner unseren MMC-Treiber aus. Falls dieser Treiber
     nicht funktioniert, probieren Sie die anderen Treiber. Falls
     keiner der Treiber funktioniert, brauchen wir die
     Programmieranleitung für Ihren CD-Brenner und in den meisten Fällen
     auch einen entsprechenden CD-Brenner als Leihgabe, um Ihren
     CD-Brenner unterstützen zu können. Sehen Sie auch unter
     `doc/Compatibility' nach, ob wir eine Unterstützung bereits
     geplant haben.

Frage (Komplette CD oder Image-Dateien anhängen):
     Was ist der Unterschied zwischen `Komplette CD anhängen' und
     `Image-Datei(en) anhängen'?

Antwort:
     `Komplette CD anhängen' liest alle Tracks Ihres Lese-Laufwerkes und
     hängt sie an die Track-Liste an. Tracktypen werden automatisch
     gesetzt.

     `Image-Datei(en) anhängen' öffnet einen Dateiauswahl-Requester,
     mit dem Sie eine oder mehrere Image-Dateien auswählen können, die
     an die Track-Liste angehängt werden sollen. Hier werden die
     Tracktypen aus technischen Gründen *nicht* immer automatisch
     erkannt und eingestellt -- es kann also noch Handarbeit auf Sie
     zukommen.

Frage (Block-Medium):
     Was hat es eigentlich mit dem Block-Medium auf sich? Muß man dafür
     eine spezielle Partition anlegen?

Antwort:
     Eigentlich wäre sogar eine eigene Platte angebracht. Auf dieser
     Platte könnte man dann nämlich ganz einfach ein CD-ROM-Dateisystem
     mounten, um das Image zu testen. Dadurch erspart man sich das
     cdromemu.device.

     Außerdem kann man solche Platten dann auch an ein Preßwerk
     schicken, wenn man Spaß dran hat (und die richtige MakeCD-Lizenz
     besitzt).

     Wer nicht genau weiß, was er tut, sollte unbedingt die Finger vom
     Block-Medium lassen, denn damit kann man sich sehr schnell sehr
     viele Daten zerstören.

     Falls es *doch* einmal passiert ist und man sich den RDB zerstört
     hat, sollte man einen Blick auf RDB-Salv werfen:
     `http://home.pages.de/~Angela/rdbsalv.html'

Frage (Kaputte CD):
     Ich habe eine CD beschrieben, aber sie scheint defekt zu sein. Mein
     CD-ROM-Laufwerk kann jedenfalls nicht davon lesen. :-(

Antwort:
     Sie müssen die Session oder die CD-R fixieren, damit Sie mit dem
     CD-ROM-Laufwerk auf die CD zugreifen können.

     Achten Sie auch *unbedingt* darauf, daß Sie keine
     gecrackten/virusverseuchten Versionen von MakeCD verwenden, denn
     manche Cracker sind unfähig und machen mehr kaputt als sie glauben,
     "freizuschalten". Und bei virenverseuchten Versionen weiß man
     sowieso nie...

     Machen Sie uns bitte *nicht* für kaputte gecrackte/virenverseuchte
     Versionen von MakeCD verantwortlich, sondern holen Sie sich lieber
     eine saubere, kaum eingeschränkte Demo-Version von unserer
     Homepage.

Frage (Basis-Verzeichnis):
     Es ist ein nettes Feature, daß man den Namen des Tracks als Namen
     für das ISO Image verwenden kann. Das spart auch Zeit. Allerdings
     werden diese Dateien immer nach PROGDIR: geschrieben -- außer wenn
     man den Pfad von Hand ändert. Das kann nervig sein. Könntet ihr
     bitte ein Feature hinzufügen, mit dem man das Default-Verzeichnis
     bestimmen kann?

Antwort:
     Sie meinen sicherlich das `Basisverzeichnis'-Symbol links oben im
     Hauptfenster. Tragen Sie dort einfach Ihr Arbeitsverzeichnis ein.

Frage (Lesefehler):
     Ich will eine CD mit Daten- und Audiotracks lesen. Am Ende eines
     Datentracks meldet MakeCD jedoch immer einen Lese-Fehler!?

Antwort:
     Im Inhaltsverzeichnis (TOC) einer CD ist nur gespeichert, wo die
     Tracks der CD *beginnen*, nicht wo sie *aufhören* oder wie lang sie
     sind.

     Beim Auslesen des Inhaltsverzeichnisses (TOC) einer CD versucht
     MakeCD die Pause nach einem Track von der Länge des Tracks
     abzuziehen. Aus technischen Gründen klappt das aber nur, wenn die
     Pause hinter dem Datentrack nicht ungewöhnlich lang ist und wenn
     die CD am Ende des Tracks keine Lesefehler (z. B. durch Kratzer)
     aufweist.

     Falls die Methode, die Tracklänge zu ermitteln, versagt, können Sie
     entweder die Länge des Tracks vor dem Lesen verringern, oder den
     Fehler durch Auswahl von "Datei Benutzen" in dem Fehler-Requester
     ignorieren.

Frage (Probleme außer bei Daten-Tracks):
     Lesen und Schreiben funktioniert bei Daten-Tracks sogar mit
     Disconnect problemlos, aber bei anderen Track-Typen bekomme ich
     Probleme. Warum das?

Antwort:
     Einige SCSI-Hostadapter erhöhen ihre Performance, indem sie z. B.
     Annahmen über die Blockgröße der zu übertragenden Daten machen, z.
     B.  daß die Blockgröße eine Potenz von zwei oder ein Vielfaches
     von x Bytes ist (x = 32, 64, ...). Diese Annahmen sind bei so
     ungewöhnlichen Blockgrößen wie 2352 Bytes (Audio-Tracks) falsch
     und die Hostadapter versagen.

Frage (Reparieren von CD-Rs):
     Bei welchen Brennern kann ich die Reparatur-Option im
     "Ziel-CDR"-Fenster anwenden? Was wird dadurch repariert?

Antwort:
     Wenn das Schreiben durch Stromausfall unterbrochen wurde, dann
     bieten die Philips-Brenner und Kompatible ein Kommando, die
     fehlerhaft beschriebene CD-R wieder verwendungsfähig zu machen --
     allerdings nur, solange diese CD-R nicht aus dem Laufwerk
     entnommen wurde! Genau dieses Feature der Brenner nutzen die
     *Philips*-Treiber von MakeCD.

     *Yamaha CDR100/102* und Kompatible unterstützen gar keine
     Reparatur.

     *Sony 926S*, *Yamaha CDR200* und *Yamaha CDR400* haben ein sehr
     leistungsfähiges Reparaturkommando, das auch mit kaputten CD-Rs,
     die von den anderen Laufwerken gar nicht mehr erkannt werden,
     zurechtkommt.

     Falls der Datenstrom beim Schreiben unterbrochen wird, der Brenner
     aber weiterläuft, beenden die meisten Geräte den letzten Track
     automatisch. Er ist dann einfach nur zu kurz, aber man kann
     trotzdem noch weitere Tracks auf die CD-R schreiben.

Frage (Aufkleber für CD-R):
     Ich habe gerade einen kleinen Aufkleber, der auf der CD-R klebte
     entfernt, aber versehentlich kam noch ein Stück der goldenen
     Oberfläche mit, die nun auf dem Label klebt. Nun ist da ein
     kleines Loch, durch das man hindurchschauen kann, nahe der Mitte
     der CD. Kann ich nun etwas Farbe draufmalen, um das Loch wieder zu
     schließen? Ich habe schon probiert, den Aufkleber zurückzukleben,
     aber die CD ist immer noch unlesbar.

Antwort:
     Nein, Sie haben soeben einen neuen Untersetzer produziert. Das
     Entfernen der Aufkleber entfernt leider auch oft die
     Reflektierschicht, wodurch die CD zerstört wird.

Fragen, die die GUI betreffen
=============================

Frage (MUI):
     Wann gibt es eine MUI-Oberfläche für MakeCD? Ich habe mich bereits
     für MUI registriert und möchte nicht auch noch Triton registrieren
     müssen!

Antwort:
     Wir haben bis jetzt keine MUI-Oberfläche für MakeCD geplant.
     Falls jemand eine MUI-Oberfläche programmieren möchte, kann er
     sich ja mal mit Patrick in Verbindung setzen.

     Triton ermöglicht eine einfache Einbindung von Gadtools-Gadgets ins
     eigene Programm und spart uns die Arbeit, die Gadget-Positionen
     selber errechnen zu müssen. Für den Benutzer ist der Unterschied
     zwischen Triton und Gadtools gering und kaum feststellbar.

Frage (Online-Hilfe):
     Die Online-Hilfe verursacht Problem mit CycleToMenu und MagicCX.
     Was kann ich dagegen tun?

Antwort:
     Sie sollten keine Hacks installieren. Nun ja, vermutlich möchten
     Sie diese Hacks nicht entfernen, oder? Also empfehlen wir Ihnen,
     die Online-Hilfe auszuschalten, nachdem Sie MakeCD verstanden
     haben, um das Problem zu umgehen. Bitte beachten Sie, daß die
     Bubble-Help von der triton.library stammt und wir ihr Verhalten
     nicht ändern können.

Frage (Fenstergrößen und Public Screen speichern):
     Ich möchte die Fenstergrößen abspeichern oder MakeCD auf einem
     Public Screen laufen lassen. Ist das möglich?

Antwort:
     Da die Fenster von der triton.library stammen, können Sie den
     Preferences-Editor von Triton für beides verwenden. Dafür müssen
     Sie Triton noch nicht einmal registrieren -- obwohl Stefan Zeiger
     sich darüber sicher freuen würde :-)

     Das komplette Triton-System mit dem Preferences-Editor können Sie
     auf Stefan Zeigers Homepage `http://home.pages.de/~szeiger/'
     finden. Für weitere Informationen, lesen Sie `doc/Triton.readme'.

     Es folgt ein Ausschnitt aus der Triton-Anleitung:

          If you want to register, please send DM20, US$15 or an equal
          amount in any other valid currency to me. See Support, for
          addresses.

          Send money by EuroCheque (only in German Marks (DM)!),
          postal(!) money order or cash! It's impossible for me to cash
          in foreign cheques, even if the amount is in DM.

         EMail:
               `triton-support@laren.rhein-main.de'

         Mail:
               Stefan Zeiger
               Seligenstädter Weg 24
               D-63796 Kahl
               Germany

         Voice:
               +49-6188-900712

Fragen über die Einstellungen
=============================

Frage (Geräteauswahlfenster stürzt ab):
     Wenn ich im Geräteauswahlfenster meinen Brenner auswählen möchte,
     crasht MakeCD. Bei meinem Freund crasht er da nur manchmal und bei
     einem Bekannten nie.

Antwort:
     Wir konnten in MakeCD noch keinen Bug in dieser Gegend finden. Wir
     haben den Plextor-Brenner mal am A3000 angeschlossen und HDToolBox
     gestartet. Auch hier kam es zu einem Crash, während HDToolBox den
     SCSI-Bus gescannt hat. Ähnliches ist uns auch manchmal mit dem
     Yamaha CDR 100 und dem JVC XR-W2010 passiert, ließ sich aber
     beheben, indem man am SCSI-Bus die Reihenfolge der Geräte geändert
     hat.

     MakeCD versucht mit Hilfe von NSD selbständig trackdisk-kompatible
     Gerätetreiber (Devices) herauszufinden. Wenn ein Gerätetreiber
     fehlerhaft programmiert ist, kann er einen Absturz verursachen.
     Bitte probieren Sie mit Heinz Wrobels NSDPatch und dem dort
     beiliegenden NSDQuery aus, welcher Gerätetreiber den Absturz
     verursacht und teilen Sie uns den Treiber und seine Versionsnummer
     mit. Geben Sie dazu einfach `NSDQuery CHECKALL' ein. Schicken Sie
     uns möglichst auch eine Kopie des betroffenen Gerätetreibers. Mit
     Hilfe von NSDPatch können Sie den Gerätetreiber so bearbeiten, daß
     es zu keinem Crash mehr kommt, ohne die Funktionalität zu
     beeinträchtigen.

     Schalten Sie bitte auch einmal `DEBUG' in den MakeCD-Tooltypes an
     und schicken Sie uns die Ausgabe, die MakeCD vor dem Crash erzeugt.

     Wer das Gerät nicht mit Hilfe des Geräteauswahlfensters einstellen
     kann, kann das MakeCD-Programm-Icon aktivieren, "Information" aus
     dem Workbench-Menü wählen, und die Tooltypes von Hand editieren.
     Dort setzt man dann `WRITE_DEVICE', `WRITE_UNIT', `WRITE_DRIVER',
     `READ_DEVICE', `READ_UNIT' und `READ_DRIVER' auf die gewünschten
     Einstellungen. Bei den `#?_DRIVER' Tooltypes darf die Endung
     `.driver' *nicht* mit angegeben werden.

Frage (Paralleles Lesen/Schreiben):
     Was ist der Unterschied zwischen sequentiellem und parallelem
     Lesen/Schreiben? Welches sollte ich verwenden?

Antwort:
     MakeCD 1.0 verwendete immer die parallele Methode: Zwei
     unabhängige Prozesse schreiben und lesen gleichzeitig. Im
     sequentiellen Modus werden jeweils Puffer derselben Größe
     abwechselnd gelesen und geschrieben.

     Die parallele Methode stellt höhere Anforderungen an die
     Verläßlichkeit des Systems. Sie funktioniert nur dann gut, wenn
     Disconnect korrekt unterstützt wird und für den CD-Brenner
     eingeschaltet ist.

     Die sequentielle Methode vermeidet mögliche Fehler im Kontroller.
     Sie hat hat einen anderen Nachteil: wenn das Lesen verzögert wird,
     kann das nächste Schreiben nicht beginnen und der Datenstrom reißt
     ab, auch wenn der Puffer noch nicht leer ist, d. h. der Puffer
     kann kurzeitige Schwankungen in der Leseperformance nicht mehr
     ausgleichen.

Glossar
*******

Barcode
     Ein "Barcode" ist eine eindeutige Kennung einer CD. Bei CD-Rs wird
     diese Nummer oft in den durchsichtigen, inneren Ring der CD
     geschrieben.  Einige CD-Recorder können diese Information sogar
     digital lesen.  MakeCD zeigt sie bislang aber nicht an.

Block
     Bei CDs entspricht ein "Block" einem "Sektor". Siehe Sektor.

Blue Book
     Siehe "CD Extra".

Bugreport
     Bei größeren Projekten ist es leider nie ganz ausgeschlossen, daß
     diese noch häßliche Fehler besitzen, über die dann der Anwender
     stolpert. In diesem Fall wird darum gebeten, daß der Anwender
     einen "Bugreport" schreibt. Das ist eine *genaue* Beschreibung des
     auftretenden Fehlers. Überprüfen Sie genau, unter welchen
     Umständen der Fehler auftritt und schreiben Sie alles auf.
     Notieren Sie auch die *genaue* Versionsnummer von MakeCD und Ihre
     *genaue* Rechnerkonfiguration.

Caddy
     Ein "Caddy" ist eine -- meist aus Metall und Plastik bestehende --
     Schutzhülle für CDs, die man in *manche* CD-ROM-Laufwerke oder
     CD-Brenner direkt hineinschieben kann. Das vermindert die Gefahr,
     daß die CD verkratzt wird -- allerdings nur, wenn man für jede CD
     einen eigenen Caddy verwendet.

     Caddies sind nutzlos, wenn man Laufwerke verwendet, die auf der
     Schubladentechnik basieren.

CD
     Eine "CD" ist ein Medium, auf dem man Informationen speichern kann.
     Sie können sich eine CD als riesengroße, schreibgeschützte Diskette
     vorstellen. Während aber Disketten und Festplatten gewöhnlich mit
     dem AMIGA-Dateisystem (OFS oder FFS) beschrieben werden, wird bei
     CDs ein Format verwendet, das ISO 9660 heißt. ISO 9660 ist ein
     Format, das sehr weit verbreitet ist und auch auf anderen
     Rechnersystemen verwendet wird, so daß Dateien, die auf einer CD
     gespeichert sind, auf fast allen Rechnersystemen wieder gelesen
     werden können.

CD-DA
     "CDDA" steht für "Compact Disc Digital Audio" und wurde von
     Philips und Sony im Oktober 1982 vorgestellt. Durch CDDA wurde es
     möglich, Musik digital aufzuzeichnen und zu speichern, und
     zusammen mit CDDA wurde auch die "Compact Disc" ("CD") eingeführt.
     Einzelheiten sind im "Red Book" definiert.

CD Extra
     "CD Extra" ist eine "Multisession" CD, die einige Audio-Tracks in
     der ersten Session enthält und einen Datentrack in der zweiten
     Session.  Weitere Einzelheiten sind im "Blue Book" Standard
     beschrieben.

CDI
     "CDI" ist ein CD-Format das für interaktive
     Multimedia-Applikationen (Echtzeit-Animationen, Video, Sound)
     geschaffen wurde. Der CD-I Standard ist im "Green Book"
     beschrieben.

CD Plus
     Siehe "CD Extra".

CD-R
     Eine "CD-R" ist eine einmal beschreibbare CD. Sie sieht einer
     normalen CD relativ ähnlich, hat aber eine andere Farbe. Die
     beschreibbare Seite ist meist grün, gold oder blau. Die
     unbeschreibbare Seite ist oft mit einer beschriftbaren Fläche
     versehen. Manchmal ist diese Seite aber auch golden ohne
     irgendeinem Aufdruck, so daß manche Leute auf die Idee kommen, die
     CD-R verkehrt herum ins Laufwerk zu legen.

     Die CD-R besteht aus mehreren Schichten. Die unterste Schicht ist
     aus Polykarbonat und enthält eine vorgefertigte Spirale. Während
     des Brennens folgt der Laser dieser Spirale. Darüber liegt die
     durchscheinende Schicht des Materials, das durch den Brennvorgang
     dauerhaft verändert wird, dann folgt eine reflektierende Schicht
     -- meist aus Gold. Ganz oben folgt dann noch eine sehr dünne
     Schicht aus Lack und möglicherweise ein Aufkleber oder eine
     beschreibbare Schicht.

     Da die Schichten über der reflektierenden Schicht nur sehr dünn
     sind, sind CD-Rs und CDs sehr empfindlich gegenüber Kratzern auf
     der *Oberseite* der CD. Man sollte sie daher auf keinen Fall mit
     spitzen Stiften oder mit Stiften, die ein Lösungsmittel enthalten,
     beschriften.

CD-ROM
     Eine "CD-ROM" oder "Compact Disc-Read Only Memory" ist ein eine
     CD, die auf einem Standard basiert, der verwendet wird, um
     digitale Daten auf einer CD zu speichern. Anders als bei CD-DA,
     werden bei einer CD-ROM etwas *weniger* Daten gespeichert. Der
     scheinbar unbenutzte Platz wird für Fehlererkennungs- und
     -korrektur-Kodes verwendet, denn gerade bei digitalen Daten, die
     in Computern verwendet werden, ist es enorm wichtig, daß
     fehlerhafte Daten erkannt werden. Falls nicht zuviel kaputt ist,
     können die fehlerhaften Daten durch die Fehlerkorrektur sogar
     wiederhergestellt werden.

CD-ROM-Image
     CD-ROMs, aber auch Disketten, Festplatten oder einzelne
     Partitionen kann man in eine einzige Datei schreiben, indem man
     die CD-ROM quasi "auseinanderrollt", so daß alle enthaltenen
     Blöcke beginnend ab Block 0 und endend beim größten verfügbaren
     Block in diese Datei geschrieben werden. Diese Datei enthält dann
     das "Image eines Datenträgers". Wenn man später diese Datei auf
     eine CD-R zurückschreibt, erhält man eine CD-ROM, die exakt
     dieselben Daten enthält wie die ursprüngliche CD-ROM.  Im Prinzip
     hat man die CD-ROM kopiert.

     Wenn man Daten von einer Festplatte auf eine CD speichern möchte,
     kann man jedoch *nicht* einfach das Image der Festplatte auf CD-R
     speichern. Hier setzt MakeCD ein: Es erzeugt ausgehend von einem
     oder mehreren Verzeichnissen ein Image, das auf eine CD-R gebrannt
     werden kann und dann eine gültige CD-ROM ergibt.

CD-ROM-Laufwerk
     Ein "CD-ROM-Laufwerk" ist Gerät, das an einen Computer
     angeschlossen wird und das es ermöglicht, CD-ROMs zu lesen oder
     abzuspielen. Zum Abspielen von CDs auf einem CD-ROM-Laufwerk
     benötigt man aber in der Regel Lautsprecher oder Kopfhörer, die --
     direkt oder indirekt -- an das CD-ROM-Laufwerk angeschlossen
     werden.

CD-ROM XA
     Das "XA" in "CD-ROM XA" steht für "Extended Architecture".  CD-ROM
     XA ist eine Erweiterung des "Yellow Book" Standards, der wie das
     "Yellow Book" ISO 9660 als Dateisystemformat zuläßt, aber
     obendrein ermöglicht, Audio- und Video-Informationen (wie bei
     "CDI") einfacher unterzubringen, so daß eine CD-ROM einfacher für
     Multimedia-Applikationen verwendet werden kann. CD-ROM XA dient
     auch als physikalisches Format für Photo CDs und für einige
     Spiele-CDs.

CD-RW
     "CD-RW"s sind die neuen, wiederbeschreibbaren CDs. Diese Medien
     können bis zu 1000mal wiederbeschrieben werden.

CD-WO
     Das "WO" in "CD-WO" steht für "Write Once". Siehe "CD-R".

Compact Disc
     Siehe "CD".

DAE
     "DAE" steht für "Digital Audio Extraction". Das bedeutet, daß
     Audio-Daten von einer Musik-CD gelesen und an den Computer
     weitergereicht werden. Dort können Sie dann weiterverarbeitet
     werden. *Bitte beachten Sie, daß nicht alle CD-ROM-Laufwerke "DAE"
     unterstützen!*

DAO (Disc-At-Once)
     "DAO" steht für "Disc-At-Once" und ist eine Methode, eine CD-R zu
     brennen. Hierbei werden ein oder mehrere Tracks direkt am Stück
     (ohne Pause) geschrieben und die CD-R am Schluß fixiert.
     "Disc-At-Once" ermöglicht es, 100 Prozent identische Kopien einer
     CD anzufertigen und Musik-CDs ohne Pause zwischen den Tracks zu
     erstellen, ist aber für den Programmierer eines CD-Brenn-Programms
     deutlich komplexer als "TAO" alias "Track-At-Once".

Datenträgername
     Als "Datenträgername" wird der Name einer *initialisierten*
     Diskette oder Partition bezeichnet. Dieser Name ist beispielsweise
     auch auf der `Workbench' sichtbar. MakeCD kann einen solchen
     Datenträgernamen in ein ISO 9660 Image schreiben, falls Sie ein
     registrierter Benutzer sind. Allerdings sind aufgrund der
     Einschränkungen in den ISO9660-Spezifikationen in ISO Level 1 oder
     2 nur Großbuchstaben, Ziffern und der Unterstrich im
     Datenträgername erlaubt.

EAN
     Siehe "UPC".

ECC
     "ECC" steht für "Error Correction Code". Im Prinzip handelt es
     sich hierbei um eine nicht unerhebliche Menge an redundanten
     Daten, die z. B. bei Datentracks für jeden Sektor mit auf der CD
     gespeichert werden. Kommt es dann später zu Lesefehlern, so können
     diese mit Hilfe des ECC häufig wieder korrigiert werden.

EDC
     "EDC" steht für "Error Detection Code". Hierbei handelt es sich um
     einen 32-Bit-Wert, der z. B. bei Datentracks für jeden Sektor
     gespeichert wird. Dieser Wert hilft, Fehler in den Daten des
     Sektors zu erkennen.

Einheit
     Als "Einheit", "Geräteeinheit" oder "Unit" wird die Nummer eines
     ganz bestimmten Gerätes, das üblicherweise am SCSI-Bus
     angeschlossen ist, bezeichnet. Bei SCSI-Geräten liegen gültige
     Nummern in der Regel im Bereich zwischen 0 und 6. Falls Sie
     externe SCSI-Geräte haben, so ist dort vielleicht ein Schalter
     angebracht, mit dem man eine Zahl verstellen kann. Diese Zahl
     zeigt meist die Geräteeinheit des zugehörigen Geräts an. Das
     bequeme Geräte-Auswahlfenster von MakeCD zeigt Ihnen alle Geräte
     an, die an Ihren SCSI-Bus angeschlossen sind.

Fortschrittsanzeige
     Die "Fortschrittsanzeige" zeigt mit Hilfe einer Balkengrafik an,
     wieviel Prozent der Arbeit schon erledigt ist. In Einzelfällen ist
     es möglich, daß sich die Fortschrittsanzeige teilweise ruckartig
     bewegt.  Dies ist immer dann der Fall, wenn zu Beginn der
     Operation nicht berechnet werden konnte, wie lange die gesamte
     Operation dauern wird, oder wenn Ihr System so beschäftigt ist,
     daß keine Zeit bleibt, die Symbole der grafischen
     Benutzeroberfläche neu zu malen.

Geräteeinheit
     Siehe "Einheit".

Gerätetreiber
     Jede Festplatte und jeder CD-Brenner benötigt einen
     "Gerätetreiber", damit er auf dem AMIGA systemkonform angesprochen
     werden kann.  Dieser Treiber ist unter anderem dafür
     verantwortlich, Daten vom CD-Brenner zu lesen und Daten auf den
     CD-Brenner zu schreiben. Die Namen solcher Gerätetreiber enden auf
     `.device'. Es gibt zum Beispiel `scsi.device', `gvpscsi.device',
     `omniscsi.device', `z3scsi.device', `dracoscsi.device', usw.

Green Book
     Siehe "CDI".

HFS
     "HFS" ist das Dateisystem, das beim MacOS für Festplatten und
     Disketten verwendet wird. Es kann auch auf CD-ROMs eingesetzt
     werden.

High Sierra Format
     Das "High Sierra Format" ist das Dateisystem-Format, das
     ursprünglich ausgearbeitet wurde, um Daten auf CD-ROMs zu
     speichern. Er wurde dann aber bald überarbeitet und durch "ISO
     9660", das aus High Sierra hervorging, ersetzt.

Hybrid
     "Hybrid" bezeichnet bei CDs zwei verschiedene Dinge:

       1. Im "Orange Book" steht "Hybrid" für eine CD-R, auf der schon
          eine oder mehrere Sessions gespeichert sind. Die CD-R ist
          aber noch nicht fixiert, so daß noch Platz für weitere Daten
          vorhanden ist.

       2. Häufiger wird das Wort "Hybrid" allerdings im Zusammenhang mit
          einer CD verwendet, die sowohl Daten im "HFS-Format" für
          MacOS, als auch Daten im "ISO 9660 Format" für andere
          Platformen enthält. Bei solchen CDs ist gewöhnlich auf dem
          Macintosh der HFS-Teil sichtbar, und auf dem AMIGA der ISO
          9660 Teil. Bei manchen AMIGA-Dateisystemen kann man aber den
          HFS-Teil auch gezielt sichtbar machen.


Image-Datei
     Eine "Image-Datei" ist eine einzige (meistens sehr große) Datei,
     die alle Daten enthält, die auf eine CD sollen. Diese Datei
     enthält die Daten genau in der Form, in der sie auch auf die CD
     geschrieben werden, d.  h. eine Image-Datei kann ohne Änderungen
     direkt auf die CD übertragen werden.

Installer-Skript
     Damit die Installation aller Programmpakete auf dem AMIGA
     möglichst leicht vonstatten geht, wurde ein System entwickelt, das
     eine *einheitliche* Installation ermöglichen soll. Für jedes
     Programmpaket muß eine ASCII-Datei -- das Installer-Skript --
     erstellt werden. Ein Programm -- der Installer -- interpretiert
     diese Befehlsdatei dann und kümmert darum, daß die Installation
     korrekt und möglichst abhängig vom Wissens-Stand des Anwenders
     erfolgt.

ISO 9660
     Bei "ISO 9660" handelt es sich um den gebräuchlichsten
     Dateisystem-Standard für CD-ROMs. CDs im ISO 9660 Format lassen
     sich auf fast allen Rechnersystemen lesen.

ISRC
     "ISRC" steht für "International Standard Recording Code". Manche
     CD-Brenner bieten die Möglichkeit, diesen ISRC für jeden
     Audio-Track zu speichern. Der ISRC besteht aus dem "Country Code"
     (2 ASCII-Zeichen), "Owner Code" (3 ASCII-Zeichen), Erzeugungsjahr
     (2 Ziffern) und Seriennummer (5 Ziffern).

Joliet
     "Joliet" ist eine Erweiterung des ISO 9660-Standards, der von
     Microsoft entwickelt wurde, um die Dateinamen-Beschränkungen von
     "ISO 9660" zu brechen. Joliet ermöglicht lange Dateinamen und
     Dateinamen mit Zeichen aus dem internationalen Zeichensatz -- z.
     B. auch chinesische Zeichen. Als Grundlage für die internationalen
     Zeichen dient Unicode.

Kaffeepause
     Als Kaffeepause wird eine gewisse Zeitspanne bezeichnet, die nötig
     ist, damit ein Progamm im Hintergrund eine bestimmte Aufgabe
     erledigen kann.  Meist läßt sich diese Zeit nicht besonders genau
     angeben. Manchmal reicht eine Kaffeepause noch nicht einmal, um in
     der Küche Wasser heiß zu machen, ein anderes Mal ist sie wieder
     lang genug, um die Nachbarn zum Kuchen einzuladen und sich den
     Klatsch der letzten Wochen anzuhören.

     An dieser Stelle möchte ich mich bei allen entschuldigen, die bei
     der "Meeting Pearls III" darauf vertraut haben, daß sich eine
     Kaffeepause auf eine *Tasse* Kaffee bezieht. Ich meinte natürlich
     einen *Eimer* Kaffee... ;-)

Lead-In
     Der "Lead-In" ist das Gebiet am Anfang jeder Session einer CD-R.
     Der Lead-In wird zunächst leer gelassen, bis beim Fixieren der
     Session oder der CD-R des Inhaltsverzeichnis (TOC) ins Lead-In
     geschrieben wird. Der Lead-In nimmt 4500 Sektoren in Anspruch,
     also eine Minute oder etwa 9 MB.  Am Lead-In der letzten Session
     erkennt man auch, ob die CD-R fixiert ist.

Lead-Out
     Das Gebiet am Ende einer Session heißt "Lead-Out". Der Lead-Out
     enthält keine eigentlichen Daten, sondern zeigt den Laufwerken nur
     sehr deutlich, daß das Ende der Daten erreicht wurde. Der Lead-Out
     der ersten Session benötigt 6750 Sektoren, also eineinhalb Minuten
     oder etwa 13 MB.  Jeder weitere Lead-Out nimmt nur noch 2250
     Sektoren, also eine halbe Minute oder etwa 4 MB in Anspruch.

Meeting Pearls
     Sie kennen die Meeting Pearls noch nicht? Das sollten Sie
     *unbedingt* ändern! Die Meeting Pearls ist Deutschlands beliebteste
     AMIGA CD-ROM-Serie und obendrein super-preiswert, denn die
     Ersteller verlangen kein Geld für ihre Arbeit (1), so daß nur der
     Vertrieb bezahlt werden muß. Da Sie höchstwahrscheinlich ein
     CD-ROM-Laufwerk oder einen CD-Brenner besitzen, sollten Sie
     unbedingt mal reinschauen!

Mixed Mode CD
     Eine "Mixed Mode CD" ist eine CD, die sowohl einen Datentrack als
     auch Audio-Tracks enthält. Der Datentrack ist der erste Track der
     CD. Ihm folgen einer oder mehrere Audio-Tracks.

mkisofs
     Ein Programm aus der Unix-Welt zum Erzeugen von "CD-ROM-Images".

Multisession
     Unter "Multisession" versteht man die Art, CD-Rs in mehreren
     Sitzungen zu beschreiben. Dabei werden bei jeder weiteren Session
     neue Daten zu der CD-R hinzugefügt.

Multivolume
     "Multivolume" ist mit "Multisession" sehr eng verwandt. Auch hier
     werden die Daten in mehreren Sitzungen aufgenommen. Bei Multivolume
     betrachtet man aber jede Session als einzelne Partition der CD,
     während man bei Multisession die CD immer noch als einen einzigen
     Datenträger sieht.

On-the-Fly
     Eine CD-R "On-the-Fly" zu beschreiben, bedeutet, daß vorher
     *keine* Image-Datei erzeugt wird. Die CD-Brenn-Software bekommt
     ihre Daten aus irgendeiner Quelle, bereitet sie dann in Echtzeit
     auf und schickt sie in der aufbereiteten Form *ohne Umweg über die
     Festplatte* direkt an den CD-Brenner.

OPC Area
     "OPC Area" steht für "Optimum Calibration Area". Hierbei handelt
     es sich um ein spezielles Gebiet auf der CD-R, das nahe am inneren
     Rand der CD-R liegt.

     Bevor der CD-Brenner einen Track auf die CD-R brennt, muß er die
     Materialbeschaffenheit der CD-R testen, um die optimale Stärke für
     den Laserstrahl zu ermitteln. Dafür ist dieses Gebiet reserviert,
     das für bis zu 99 dieser Tests ausreicht.

Orange Book
     Das "Orange Book" enthält die Spezifikation für CD-Rs. Siehe
     "Session", "Hybrid" und "PhotoCD".

Packet Writing
     "Packet Writing" ist eine spezielle Methode, CD-Rs zu beschreiben.
     Bei Packet Writing darf der Datenstrom abreißen -- allerdings sind
     CD-Rs, die mit Packet Writing beschrieben wurden, nicht unbedingt
     in normalen CD-ROM-Laufwerken lesbar.

PCA
     Die "PCA" oder "Power Calibration Area" ist ein Gebiet im inneren
     Bereich der CD-R, das dazu verwendet wird, den Laser genau
     einzustellen.

PhotoCD
     "PhotoCD" ist ein Standard, der auf "CD-ROM XA", "ISO 9660" und
     den Hyprid-Spezifikationen des "Orange Book" basiert. Er dient
     dazu, Fotos auf einer CD-R zu speichern.

PMA
     Die "PMA" oder "Program Memory Area" ist ein Gebiet auf der CD-R,
     das Informationen darüber enthält, wo die einzelnen Tracks starten
     und enden und das ausschließlich von CD-Brennern verwendet wird.
     Wenn die Session oder CD-R fixiert wird, werden einige dieser
     Daten ins "Lead-In" der jeweiligen Session geschrieben, damit nun
     auch normale CD-ROM-Laufwerke die Tracks finden. Da aber im
     "Lead-In" -- im Gegensatz zur PMA -- z. B. nicht die exakte Länge
     der Tracks gespeichert ist, liest MakeCD bei CD-Brennern wenn
     möglich immer die PMA aus.

PostGap
     Die "PostGap" ist ein 75 Sektoren großes Gebiet ohne
     Informationsgehalt, das hinter einen Track geschrieben werden muß,
     wenn der folgende Track einen anderen Typ (z. B. Daten/Audio)
     aufweist.

PreGap
     Die "PreGap" ist ein Gebiet, das *vor* einen neuen Track
     geschrieben wird, um diesen Track von dem vorhergehenden Track zu
     trennen und um bei bestimmten Track-Typen weitere Informationen zu
     speichern. Die Länge dieser PreGap beträgt in der Regel 150 Blöcke
     (2 Sekunden).

Programm-Piktogramm
     Programme besitzen meist ein Piktogramm -- ein kleines Symbol, das
     auf der Workbench erscheint und das man anklicken kann. Die
     Piktogramme von Programmen nennt man "Programm-Piktogramme". Mehr
     Informationen hierzu entnehmen Sie bitte Ihrem Workbench-Handbuch.

Red Book
     Das "Red Book" ist die von Philips/Sony entwickelte Spezifikation
     für Audio-CDs.

Rock Ridge Erweiterungen
     "Rock Ridge Erweiterungen" wurden ursprünglich für Unix-Rechner
     eingeführt, da es unter Unix -- wie auch auf dem AMIGA --
     Dateiattribute gibt, die es auf den damals üblichen
     MS-DOS-Maschinen nicht gab, und die daher im ISO9660-Standard
     nicht enthalten sind. Rock Ridge Erweiterungen sind ein Zusatz zu
     ISO9660. Jede korrekt geschriebene CD-ROM, die über Rock Ridge
     Erweiterungen verfügt, kann auch mit Dateisystemen gelesen werden,
     die keine Rock Ridge Erweiterungen unterstützen. Allerdings sehen
     dann wahrscheinlich einige Objekte anders aus als mit einem
     Dateisystem, das Rock Ridge Erweiterungen unterstützt.

     Angela Schmidt hat zusammen mit einigen anderen Personen einen
     AMIGA-Standard entwickelt, der es ermöglicht, mit Hilfe von
     weiteren Rock Ridge Erweiterungen AMIGA-Attribute (Protectionbits
     und Dateikommentare) für jedes einzelne Objekt auf CD-ROM zu
     speichern.  MakeCD unterstützt natürlich auch diese spezielle Rock
     Ridge Erweiterung.

     Generell ist es empfehlenswert, für MakeCD-CD-ROMs Rock Ridge
     Erweiterungen immer einzuschalten.

Rohling
     Siehe "CD-R".

Romeo
     "Romeo" ist ein Dateisystemformat, das bis zu 128 Zeichen lange
     Dateinamen bietet. Internationale Zeichen (Unicode) werden hier
     jedoch *nicht* unterstützt.

Run-In/Run-Out-Böcke
     Wenn der Laser an- bzw. ausgeschaltet wird, werden fünf "Run-In"-
     bzw. zwei "Run-Out"-Blöcke geschrieben. Aus technischen Gründen ist
     es *nicht* möglich, auf diese Blöcke zu verzichten.

Sektor
     Ein Sektor ist die kleinste Einheit, die mit einem CD-Brenner
     geschrieben werden kann. Die Anzahl der nutzbaren Bytes, die in
     einem Sektor gespeichert werden, hängt vom Tracktyp ab. Bei
     Daten-Tracks sind es 2048 Bytes, bei Audio-Tracks 2352 Bytes. 75
     Sektoren ergeben eine Sekunde, d. h. für eine Sekunde Musik müssen
     75 Sektoren Musikdaten auf die CD-R gebrannt werden. Eine
     74-minütige CD enthält demnach 74*60=4440 Sekunden oder 333000
     Sektoren.

Session
     Laut "Orange Book" ist eine Session ein Bereich auf der CD-R, der
     einen oder mehrere Tracks enthält.

     Eine leere CD-R enthält immer eine offene Session, die erste
     Session.  Bevor die Session oder die CD-R geschlossen (fixiert)
     wird, muß mindestens ein Track in die Session geschrieben werden.

     Wenn die Session geschlossen wird, wird automatisch eine neue
     Session geöffnet, in die Sie weitere Daten schreiben können.

     Wenn die CD-R geschlossen wird, wird keine neue Session geöffnet,
     und Sie können keine weiteren Daten zur CD-R hinzufügen.

     Eine geschlossene Session enthält immer einen oder mehrere Tracks,
     eine offene Session muß keine Tracks enthalten.

     Ein Track kann *nicht* über mehrere Sessions verteilt werden.

TAO
     "TAO" oder "Track-At-Once" ist die am meisten verbreitete Methode,
     CD-Rs zu schreiben. Nach jedem Track kann der Laser angehalten
     werden, oder gar die CD-R aus dem CD-Brenner entfernt werden. Dies
     ist bei "DAO" *nicht* möglich!

     Der Nachteil von TAO ist allerdings, daß zwischen zwei Tracks in
     der Regel 152 Blöcke (etwa 2 Sekunden) geschrieben werden, die bei
     Audio-CDs zu etwa zwei Sekunden Pause zwischen zwei Tracks führen.

TOC
     Die "TOC" ("Table of Contents") enthält die Anzahl der Tracks und
     ihre Start-Sektoren und ist nötig, um Tracks gezielt anspringen zu
     können. Nur der Inhalt von fixierten Sessions oder CD-Rs erscheint
     in der TOC.

Track
     Ein Track ist ein zusammenhängender Datenstrom auf der CD. Bei
     Musik-CDs bekommt jedes Stück normalerweise seinen eigenen Track.
     Dadurch können Sie ganz einfach den gewünschten Titel über das
     Bedienfeld Ihres CD-Spielers auswählen. Sie müssen nur die Nummer
     des Tracks kennen.

     Wenn Sie eine Musik-CD brennen, sollten Sie für jeden Titel einen
     eigenen Track anlegen. Eine Musik-CD hat daher oft 10 bis 20
     verschiedene Tracks.

     Eine einfache Daten-CD besteht nur aus einem einzigen Track, der
     alle Daten enthält. Eine Multisession- oder Multivolume-CD besteht
     aus mehreren Tracks, die alle Daten enthalten.

     Jede Session enthält einen oder mehrere Tracks. Ein Track kann sich
     *nicht* über mehrere Sessions erstrecken.

Unit
     Siehe "Einheit".

Untersetzer
     Ein "Untersetzer" ist eine kaputte CD-R(W), die völlig nutzlos ist
     (außer vielleicht als Untersetzer für Ihre Programmier-Tasse).

UPC
     "UPC" steht für "Universal Product Code", ist aber auch als "EAN"
     bekannt. Bei manchen CD-Brennern kann man eine 13-ziffrige
     Katalognummer (UPC) für die CD definieren, die in die "TOC"
     geschrieben wird.

Video-CD
     Eine "Video-CD" ist eine CD, die einen Film enthält. Dieser Film
     liegt MPEG-1-komprimiert vor.

     Der erste Track einer Video-CD enthält einen XA-Track in Mode
     2/Form 2.  Dort ist im ISO 9660 Format einiges über die CD
     gespeichert. Nach diesem Track ist der eigentliche Film in einem
     oder mehreren Tracks gespeichert.

Volumename
     Siehe "Datenträgername".

Yellow Book
     Das "Yellow Book" enthält die Spezifikationen, wie eine CD-ROM, die
     als digitaler Informationsspeicher verwendet wird, physikalisch
     auszusehen hat.

Zugriffszeit
     Die "Zugriffszeit" ist die Zeit, die nötig ist, um an eine
     bestimmte Information heranzukommen. Bei Festplatten oder CDs ist
     die maximale Zugriffszeit die Zeit, die nötig ist, um den Lesekopf
     vom einen Ende des Laufwerks bis zum anderen Ende zu bewegen, um
     von dort ein paar Informationen zu lesen.

---------- Fußnoten ----------

(1)  allerdings freuen sie sich über jede Spende ;-)

Support
*******

Wir tun unser bestes, um Support für MakeCD zu leisten. Nach
Möglichkeit wickeln wir den Support über das Internet ab. Wir halten das
für eine relativ bequeme Methode.

Briefe zu beantworten beansprucht eine Menge Zeit - deutlich mehr als
das Schreiben einer EMail. Wir bitten daher Personen, die keine
Möglichkeit haben, eine EMail zu verschicken, lieber zum Telefonhörer
zu greifen, denn Post bleibt bei uns öfter mal liegen. Unsere Zeit ist
halt auch begrenzt.

Wenn Sie Internet-Zugriff haben, nutzen Sie bitte die Möglichkeit, Ihre
Updates und den Support aus dem Internet zu beziehen.

Updates von MakeCD
==================

MakeCD ist noch in Entwicklung. Sie können die neusten Versionen von
MakeCD, neue CD-R-Treiber usw. im Internet finden, und zwar unter:
`http://makecd.core.de/'

Außerdem können Sie die neuste Version kostenlos (Sie zahlen nur die
Versandkosten) von Katrin Schmidt bekommen. Dieses Angebot ist natürlich
auf eine Diskette pro Bestellung limitiert. Siehe Registrierformular.

Mailing Listen
==============

Es gibt drei unterschiedliche Mailinglisten für MakeCD. Auf den
Mailinglisten wird englisch gesprochen!

`ml-makecd@unix-ag.org'
     Für Diskussionen mit anderen Benutzern von MakeCD. Die Autoren von
     MakeCD lesen diese Liste natürlich auch, so daß sie auf Fragen
     antworten können, falls sonst niemand antworten kann.  Manchmal
     werden die Autoren auch fragen, was die Benutzer von einem
     bestimmten neuen Feature halten, usw.

`ml-makecd-announce@unix-ag.org'
     Keine Diskussionen, nur Ankündigungen von den Autoren. Hier werden
     z. B.  neue Versionen oder neue Treiber angekündigt.

`ml-makecd-binaries@unix-ag.org'
     Diese Liste befördert alle neuen MakeCD Binärdaten (sowohl neue
     Versionen von MakeCD, als auch einzelne, neue Treiber) direkt in
     die Mailbox der eingetragenen Personen. Das ist für diejenigen
     nützlich, die keinen Zugriff auf FTP-Server oder auf Homepages
     haben, und dadurch normalerweise auch keinen Zugriff auf neue
     MakeCD-Archive.

Um sich in eine Liste einzutragen, schickt man `"SUBSCRIBE
<user@host>"' an `<listname>-request@unix-ag.org', wobei `<listname>'
für den Namen der Mailingliste steht, also z. B.  `ml-makecd-announce'.
Solche Anfragen nicht an die Listen selbst schicken, d. h. das
`-request' in der Adresse nicht vergessen! Um sich unter der Adresse
`user@my.email.address' auf die Ankündigungs-Liste einzutragen, ist z.
B. folgende Nachricht zu schicken:

     To: ml-makecd-announce-request@unix-ag.org
     Subject: Irgendwas
     
     SUBSCRIBE user@my.email.address

Um sich wieder auszutragen, schickt man eine vergleichbare Nachricht,
bei der aber `SUBSCRIBE' durch `UNSUBSCRIBE' ersetzt wird.

Folgende Nachricht liefert weitere Anweisungen:

     To: listserv@unix-ag.org
     Subject: Irgendwas
     
     HELP

Autoren von MakeCD
******************

An MakeCD haben zwei Personen lang gearbeitet.

EMail an beide Autoren: `makecd@core.de'

Patrick Ohly
     Er programmiert die GUI, die ganzen SCSI-Sachen (das schließt alle
     Treiber für CD-Brenner und CD-ROM-Laufwerke ein) und eigentlich
     fast alles von MakeCD, außer die Erzeugung des ISO-Images. Seine
     Adresse ist:
          Patrick Ohly
          Weechstr. 1, WG E0/1
          76131 Karlsruhe
          Deutschland
          Telefon: +49 721 615662
          E-Mail: patrick@core.de

Angela Schmidt
     Sie programmiert die Routinen zur Erzeugung des ISO-Images (und
     alles, was mit ISO-Images zu tun hat), den größten Teil des
     Registrier-Fensters und das Installer-Skript. Sie kümmert sich um
     die Distributions-Archive und schreibt das Handbuch. Ihre Adresse
     lautet:
          Angela Schmidt
          Klosterweg 28/I501
          76131 Karlsruhe
          Deutschland
          Telefon: +49 721 695307 (18:30 h - 19:30 h MET)
          E-Mail: angela@core.de

*Bitte lesen Sie die Anleitung und die FAQ sehr gründlich durch, bevor
Sie sich mit Ihren Problemen an die Autoren wenden. Fragen, die dort
beantwortet sind, werden von uns in Zukunft nicht mehr beantwortet
werden. Wenn wir mit Fragen genervt werden, die in der Anleitung oder
FAQ erklärt sind, werden wir in der Regel ziemlich schlecht gelaunt
reagieren. Wir haben diese ganzen Texte nicht umsonst geschrieben!*

Falls Sie Probleme mit Ihren SCSI-Geräten haben, z. B. wenn plötzlich
nichts mehr geht, sich MakeCD auch nicht abbrechen läßt, und auch keine
Fehlermeldung kam, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Händler. In
diesem Fall funktioniert entweder Ihr SCSI Hostadapter oder Ihr
CD-Brenner nicht so, wie er sollte. Wir können Ihnen in diesem Fall
leider nicht helfen. Wenn sich Ihr SCSI-Bus "aufhängt", während Ihr
CD-Brenner auf den SCSI-Bus zugreift, haben Sie höchstwahrscheinlich ein
solches Problem.

Wenn MakeCD hingegen eine Fehlermeldung erzeugt, dann wenden Sie sich
bitte an uns. Schalten Sie das Merkmal `DEBUG' im MakeCD-Icon an,
reproduzieren Sie den Fehler, und schicken Sie Patrick die
Debug-Ausgabe.

Bevor Sie sich an Ihren Händler wenden, sollten Sie natürlich auf jeden
Fall unsere FAQ und unsere Compatibility-Liste lesen!

Die Catalog-Dateien stammen übrigens von folgenden Personen. Für
eventuelle Fehler in den Übersetzungen sind die Autoren von MakeCD
*nicht* verantwortlich.

Dänisch
     Mark Holm <mark_holm@email.dk>

Deutsch
     Patrick Ohly <patrick@core.de>

Finnisch
     Mikko Virtanen <mtv@klinja.fipnet.fi>

Französisch
     Jean-Marc Boursot <jmboursot@nucleus.fr>

Holländisch
     Tim & Korneel <crisp@unicall.be>

Italienisch
     Francesco Dipietromaria <dpm@sinet.it>

Norwegisch
     Eivind Olsen <eivindo@bgnett.no>

Schwedisch
     Fredrik Zetterlund <frallan@canit.se>

Ungarisch (benötigt `util/sys/Magyar.lha')
     Horváth Péter <pcpince@syneco.hu>

Danksagungen
************

Heinz Wrobel
     * Wertvolle Anregungen für eine leichter bedienbare GUI
     * Englische Übersetzung einiger Teile von MakeCD
     * HWGCTRLscsi
     * makeinfo
     * NSDPatch
     * JVC Firmware-Bug-Jagd

HiSoft, UK
     * Englische Übersetzung von Teilen des Handbuchs
     * MakeCD-Vertrieb in Großbritannien

Oberland Computer, Deutschland
     * MakeCD-Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Sven Hansen
     * Englische Übersetzung von Teilen des Handbuchs
     * Korrektur von Teilen der englischen Übersetzungen des Handbuchs

Larry Patrick
     * Englische Übersetzung von Teilen des Handbuchs

Dominique Schreckling
Mike Hellers
     * Korrektur von Teilen der englischen Übersetzungen des Handbuchs
     * Englische Übersetzung von Teilen des Handbuchs

Jean-Marc Boursot
     * Französische Übersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript
     * MagicWB icon
     * Sorgfältiges Testen und viele konstruktive Anmerkungen

Eivind Olsen
     * Norwegische Übersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript

Fredrik Zetterlund
     * Schwedische Übersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript

Francesco Dipietromaria
     * Italienische Übersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript

Horváth Péter
     * Ungarische Übersetzung von Catalog-Datei (benötigt
     `util/sys/Magyar.lha') und Installer-Skript

Mikko Virtanen
     * Finnische Übersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript

Mark Holm
     * Dänische Übersetzung von Catalog-Datei und Installer-Skript

Tim & Korneel
     * Holländische Übersetzung der Catalog-Datei

Frank Arlt
     * Leihgabe eines JVC XR-W2010 für viele Wochen

Jesper Tuck
     * Leihgabe eines Matsushita CW-7501

Matthias Supp
     * Besonders gute/viele Bugreports/Anregungen
     * Leihgabe eines Yamaha CDR 400

Oliver Kastl
     * Hilfe bei Fragen zu SCSI oder CD-ROM-Technologie

Francisco Sepulveda
     * Betatesten des Panasonic-Treibers

Christian Berger
Frank Zündorff
Friedhelm Bunk
Horst Brand
Jesper Tuck
Klaus Melchior
Magnus Bouvin
Martin Schulze
M. L. Lie
Michael Knoke
Mirko Schäfer
     * Besonders gute/viele Bugreports/Anregungen

Lars Eilebrecht
     * MakeCD-Mailinglisten

Michael van Elst
     * CDDA-Sourcen

Michael-Wolfgang Hohmann
     * Die meisten der in der MakeCD-Distribution verwendeten Icons

Stichwortverzeichnis
********************

* Menu:

* Öffnen...:                            MIMPR.
* Über...:                              MIMPR.
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* Übertragungsrate <1>:                 MIWRW.
* Übertragungsrate:                     FVRIO.
* Überweisung der Registriergebühr:     FREGI.
* .info Endung wandeln:                 MIIOP.
* AIFF:                                 FAUDI.
* AIFF-Länge verkehrt:                  FAUDI.
* Aktuellen Gadgetzustand speichern:    MIMOP.
* Amiga Attribute:                      MIRRA.
* Amiga Datei-Attribute speichern:      MIIOP.
* Amiga Datei-Kommentare:               FDATA.
* Amiga Dateikommentare:                MIRRA.
* Amiga Protection Bits <1>:            FDATA.
* Amiga Protection Bits:                MIRRA.
* Anhängen...:                          MIMPR.
* Audio Abspielen...:                   MIDMA.
* Audio CDs kopieren:                   FAUDI.
* Audio Pause:                          MISAP.
* Audio Start:                          MISAS.
* Audio-CD:                             MBAIO.
* Audio-CD -- Erstellung:               MBAIO.
* Audio-CD -- für Einsteiger:           MBAIO.
* Audio-CDs:                            FAUDI.
* Audio-CDs, Fehler in Musik:           FAUDI.
* Audio-CDs, rhythmisches Knacken:      FAUDI.
* Audio-Dateiformate:                   FAUDI.
* Audio-Daten unterschiedlich:          FAUDI.
* Audio-Länge:                          MISAL.
* Audio-Puffer-Überlauf:                MISOI.
* Audio-Tracks werden nicht erkannt:    FAUDI.
* Audio-Tracks, Probleme:               FVRIO.
* Aufkleber für CD-R:                   FVRIO.
* Aufkleber für CD-Rs:                  MICDR.
* Auswerfen:                            MIMTO.
* Backups auf CD-R:                     MIRRA.
* Barcode:                              MGLOS.
* Basis-Verzeichnis:                    FVRIO.
* Basisverzeichnis:                     MIDMA.
* Bearbeiten-Menü:                      MIMED.
* Bedienungshinweise:                   MISTR.
* Behandlung von CD-Rs:                 MICDR.
* Belegter Platz:                       MITGW.
* Beschriftung von CD-Rs:               MICDR.
* Bezahlen der Registriergebühr:        FREGI.
* Bezugsquellen:                        LCOMP.
* Block:                                MGLOS.
* Block-Medium <1>:                     MISBL.
* Block-Medium <2>:                     FVRIO.
* Block-Medium:                         MIDMA.
* Block-Medium verwenden:               MIDMA.
* Blue Book:                            MGLOS.
* brik:                                 FDATA.
* Buffer underrun:                      FSCSI.
* Bugreport:                            MGLOS.
* Bugreports:                           FVRIO.
* Caddy:                                MGLOS.
* CD:                                   MGLOS.
* CD Extra:                             MGLOS.
* CD kopieren:                          MBCOP.
* CD Plus:                              MGLOS.
* CD stückweise brennen:                FVRIO.
* CD-Brenner:                           MICDW.
* CD-DA:                                MGLOS.
* CD-Extra:                             MICDE.
* CD-R:                                 MGLOS.
* CD-R angeblich unbeschreibbar:        FWRTP.
* CD-R fixieren <1>:                    MISCF.
* CD-R fixieren:                        MIMTO.
* CD-R Fixieren:                        MITGW.
* CD-R fixieren:                        MIWRW.
* CD-R reparieren:                      MIMTO.
* CD-R Reparieren:                      MITGW.
* CD-R Status:                          MITGW.
* CD-R-Größe:                           FVRIO.
* CD-ROM:                               MGLOS.
* CD-ROM XA:                            MGLOS.
* CD-ROM-Image:                         MGLOS.
* CD-ROM-Laufwerk <1>:                  FVRIO.
* CD-ROM-Laufwerk:                      MGLOS.
* CD-ROM-Laufwerke:                     MICDW.
* CD-Rs:                                MICDR.
* CD-RW:                                MGLOS.
* CD-RW-Laufwerke:                      FVRIO.
* CD-WO:                                MGLOS.
* CDDA:                                 FAUDI.
* CDI:                                  MGLOS.
* Chunk-Größe:                          FSCSI.
* Coaster:                              MICDR.
* Compact Disc:                         MGLOS.
* Compact Disc Digital Audio:           MGLOS.
* Copyright:                            LCPYR.
* Cross-Update:                         FREGI.
* DAE:                                  MGLOS.
* DAO <1>:                              MGLOS.
* DAO:                                  MIDAO.
* Dateisystem:                          MIDMA.
* Dateisystem für CD-Brenner:           FDATA.
* Daten-CD:                             MBDAT.
* Daten-CD -- Erstellung:               MBDAT.
* Daten-CD -- für Einsteiger:           MBDAT.
* Daten-CD, fehlende Dateien:           FVRIO.
* Daten-CD, kaputt:                     FVRIO.
* Daten-CDs:                            FDATA.
* Daten-CDs prüfen:                     FDATA.
* Datenmenge auf CD:                    FDATA.
* Datenträgername:                      MGLOS.
* Digital Audio Extraction:             MGLOS.
* Direkt zum CD-Brenner:                MIDMA.
* Disc-At-Once <1>:                     MGLOS.
* Disc-At-Once:                         MIDAO.
* Disconnect/Reselect <1>:              FSCSI.
* Disconnect/Reselect <2>:              FVRIO.
* Disconnect/Reselect <3>:              FSCSI.
* Disconnect/Reselect:                  MIBUF.
* Draco:                                FVRIO.
* EAN:                                  MGLOS.
* ECC:                                  MGLOS.
* EDC:                                  MGLOS.
* Einführung:                           MINTR.
* Einheit:                              MGLOS.
* Einsteiger: Audio-CD:                 MBAIO.
* Einsteiger: Daten-CD:                 MBDAT.
* Einstellungen:                        FSETT.
* Einstellungen ...:                    MIMOP.
* EMail, Registrierung:                 FREGI.
* Error Correction Code:                MGLOS.
* Error Detection Code:                 MGLOS.
* Euro-Scheck:                          FREGI.
* ExAll() erlauben:                     MISAE.
* Falsche Session:                      FDATA.
* Fenstergrößen speichern:              F-GUI.
* Fixieren:                             MIWRW.
* Fixieren der CD-R:                    FVRIO.
* Fixieren von CD-Rs:                   MISCF.
* Fixieren von leeren Sessions:         MISCF.
* Fixieren von Sessions:                MISCF.
* Fortschrittsanzeige:                  MGLOS.
* Fragen:                               MFAQS.
* Freier Platz:                         MITGW.
* Funktionsweise von MakeCD:            MBMCD.
* Gecracktes MakeCD:                    FVRIO.
* Gemischte CDs (Audio und Daten) <1>:  MIMIM.
* Gemischte CDs (Audio und Daten):      MICDE.
* Geräteauswahlfenster, Programmabsturz: FSETT.
* Geräteeinheit:                        MGLOS.
* Gerätetreiber:                        MGLOS.
* Geschw. beim Lesen von Audiodaten:    MISSR.
* Geschw. beim Schreiben von Audiodaten: MISSW.
* Geschwindigkeit normal:               MISSN.
* Glossar:                              MGLOS.
* Green Book:                           MGLOS.
* Group Access:                         MIIOP.
* Grundig CDR1001PW:                    FWRTP.
* GUI:                                  F-GUI.
* Hacks:                                FWRTP.
* Haftungsausschluß:                    LDISC.
* Hauptfenster:                         MIDMA.
* HFS <1>:                              MGLOS.
* HFS:                                  MIHFS.
* High Sierra Format:                   MGLOS.
* Hinweise für Anfänger:                MBEGN.
* HP SureStore:                         FWRTP.
* HP SureStore 4020i:                   FWRTP.
* HP SureStore 6020i:                   FWRTP.
* HP SureStore Audio-Probleme:          FAUDI.
* Hybrid:                               MGLOS.
* Hybrid-CDs:                           MIHFS.
* Image-Datei <1>:                      MGLOS.
* Image-Datei:                          MIDMA.
* Image-Datei verwenden:                MIDMA.
* Image-Datei(en) anhängen:             MIMED.
* Image-Dateien anhängen:               FVRIO.
* Image-Dateien Schreiben...:           MIDMA.
* Image-Erzeugung langsam:              FDATA.
* Installation:                         MINST.
* Installer-Skript:                     MGLOS.
* IO-Error:                             MISIO.
* ISO 9660 <1>:                         MIISO.
* ISO 9660 <2>:                         MGLOS.
* ISO 9660:                             MIRRA.
* ISO 9660 AMIGA:                       MIISO.
* ISO 9660 Dateinamenbeschränkungen:    MIISO.
* ISO 9660 Level 1:                     MIISO.
* ISO 9660 Level 2:                     MIISO.
* ISO 9660 Verzeichnisbaumtiefe:        MIISO.
* ISO 9660 Verzeichnisebenen:           FDATA.
* ISO Level:                            MIIOP.
* ISO-Image enthält MakeCD:             FDATA.
* ISO-Namen in Großbuchstaben wandeln:  MIIOP.
* ISO-Optionen:                         MIIOP.
* ISO-Schreibfenster:                   MIISW.
* ISRC:                                 MGLOS.
* Joliet <1>:                           MIJOL.
* Joliet:                               MGLOS.
* JVC Probleme:                         FWRTP.
* JVC-Probleme mit Audio-CDs:           FWRTP.
* JVC: Medium Error:                    FWRTP.
* Kaffeepause:                          MGLOS.
* Kaputte CD-R:                         FVRIO.
* Kompatible Laufwerke:                 MICMP.
* Komplett Formatieren <1>:             MIMTO.
* Komplett Formatieren:                 MITGW.
* Komplette CD anhängen <1>:            MIMED.
* Komplette CD anhängen:                FVRIO.
* Kopieren einer CD:                    MBCOP.
* Kopieren von CDs:                     MBMCD.
* Kopierproblem:                        FBCKP.
* Krach statt Audio-Daten:              FAUDI.
* Kreditkarte:                          FREGI.
* Löschen:                              MIMED.
* Laufwerk zeigt falsche Session an:    FDATA.
* Laufwerk zeigt nicht alle Tracks:     FVRIO.
* Lead-In:                              MGLOS.
* Lead-Out:                             MGLOS.
* Lesefehler:                           FVRIO.
* Lesen:                                MISRE.
* Lesen von unfixierten Sessions:       MITUS.
* Leseprobleme:                         FVRIO.
* Leseprobleme bei CD-Rs:               MICDR.
* Leseprobleme bei vielen Sessions:     MITUS.
* Liedanfang fehlt:                     FAUDI.
* Lizenzvereinbarung:                   LLICA.
* Mailing-Listen:                       FSUPT.
* MakeCD beenden:                       MIMPR.
* MakeCD, aktuelle Version:             FSUPT.
* MakeCD, gecrackt:                     FVRIO.
* MakeCD, virenverseucht:               FVRIO.
* Mediumtyp:                            MITGW.
* Meeting Pearls:                       MGLOS.
* Mitsumi CDR 2401:                     FWRTP.
* Mixed Mode CD:                        MGLOS.
* Mixed-Mode:                           MIMIM.
* mkisofs:                              MGLOS.
* MUI:                                  F-GUI.
* Multisession <1>:                     MGLOS.
* Multisession <2>:                     MIMUS.
* Multisession:                         MIIOP.
* Multisession <-> Multivolume:         MIMVC.
* Multisession-CDs:                     FDATA.
* Multisession-Verwirrung:              FDATA.
* Multivolume <1>:                      MGLOS.
* Multivolume:                          FDATA.
* Multivolume CDs:                      MIMVC.
* Multivolume Dateisystem:              MIMVC.
* Multivolume-Verwirrung:               FDATA.
* Netzteilprobleme:                     FWRTP.
* Nichts als Probleme:                  FWRTP.
* Oktagon hängt:                        FSCSI.
* On-the-Fly:                           MGLOS.
* Online-Hilfe:                         F-GUI.
* OPC Area:                             MGLOS.
* Optimum Calibration Area:             MGLOS.
* Optionen-Menü:                        MIMOP.
* Orange Book:                          MGLOS.
* Packet Writing:                       MGLOS.
* Paralleles Lesen/Schreiben <1>:       MISPR.
* Paralleles Lesen/Schreiben:           FSETT.
* paralleles Lesen/Schreiben:           FSCSI.
* Pause zwischen Tracks:                FAUDI.
* Pausen zwischen Tracks <1>:           MITAO.
* Pausen zwischen Tracks:               MIDAO.
* PCA:                                  MGLOS.
* Phase 5 Hostadapter:                  FWRTP.
* Philips:                              FWRTP.
* Philips Audio-Probleme:               FAUDI.
* Philips CDD 2000:                     FWRTP.
* Philips CDD 2600:                     FWRTP.
* PhotoCD:                              MGLOS.
* Platzanzeige inkonsistent:            FVRIO.
* Platzbedarf für Tracks und Sessions:  MITUS.
* Platzfrage:                           FVRIO.
* PMA <1>:                              MITUS.
* PMA:                                  MGLOS.
* Postanweisung:                        FREGI.
* PostGap:                              MGLOS.
* Power Calibration Area:               MGLOS.
* Prüfen von Daten-CDs:                 FDATA.
* PreGap:                               MGLOS.
* Probleme:                             FWRTP.
* Probleme außer bei Daten-Tracks:      FVRIO.
* Probleme mit CD-Brennern:             FWRTP.
* Program Memory Area:                  MGLOS.
* Programm-Piktogramm:                  MGLOS.
* Programmabsturz, Geräteauswahlfenster: FSETT.
* Projekt-Menü:                         MIMPR.
* Public Screen:                        F-GUI.
* Puffer:                               MIWRW.
* Puffer Chunk:                         MISBC.
* Puffer maximal:                       MISBM.
* Puffer, Audio-Daten:                  MIWRW.
* Puffer-Anzeige:                       MIWRW.
* Pufferverhalten:                      MIBUF.
* Quelle auswerfen:                     MIMTO.
* Quickhelp:                            MIMOP.
* Rauchen:                              FWRTP.
* Raucher:                              FVRIO.
* Rechtliches:                          MLEGL.
* Red Book:                             MGLOS.
* Registrieren...:                      MIMPR.
* Registrierung <1>:                    LREGI.
* Registrierung:                        FREGI.
* Registrierung, EMail:                 FREGI.
* Reine Audio-Daten:                    MISPA.
* Reparieren von CD-Rs:                 FVRIO.
* Reselection <1>:                      FVRIO.
* Reselection <2>:                      FSCSI.
* Reselection:                          MIBUF.
* Rhythmisches Knacken bei Audio-CDs:   FAUDI.
* Ricoh Audio-Probleme:                 FAUDI.
* Ricoh verschluckt Tracks:             FWRTP.
* Rock Ridge <1>:                       MIRRA.
* Rock Ridge:                           MIIOP.
* Rock Ridge Dateisysteme:              MIRRA.
* Rock Ridge Erweiterungen:             MGLOS.
* Rock Ridge Platzbedarf:               MIRRA.
* Rock Ridge Vorteile:                  MIRRA.
* Rohling:                              MGLOS.
* Rohlinge:                             MICDR.
* Romeo <1>:                            MIROM.
* Romeo:                                MGLOS.
* Run-In-Böcke:                         MGLOS.
* Run-Out-Böcke:                        MGLOS.
* Scheck:                               FREGI.
* Schlechte Medien:                     FWRTP.
* Schnell Formatieren <1>:              MITGW.
* Schnell Formatieren:                  MIMTO.
* Schreiben:                            MISWR.
* Schreibfenster:                       MIWRW.
* Schreibmodus:                         MIWRW.
* Screen-Snapshots als Bugreport:       FVRIO.
* SCSI Hänger:                          FSCSI.
* SCSI-Hänger:                          FVRIO.
* SCSI-Probleme:                        FSCSI.
* SCSI-Verkabelung:                     FWRTP.
* Sektor:                               MGLOS.
* Session:                              MGLOS.
* Session fixieren <1>:                 MIWRW.
* Session fixieren <2>:                 MISCF.
* Session fixieren:                     MIMTO.
* Session Fixieren:                     MITGW.
* Sessions:                             MITUS.
* Sicherheitskopie von CD:              FBCKP.
* Sicherheitsmaßnahmen:                 FVRIO.
* Sortier-Reihenfolge:                  MIIOP.
* Speichern:                            MIMPR.
* Speichern als...:                     MIMPR.
* Speichern der Registriernummer:       FSUPT.
* Startblock:                           MIDMA.
* Support:                              FSUPT.
* System-Hacks:                         FWRTP.
* Table of Contents:                    MGLOS.
* TAO <1>:                              MGLOS.
* TAO:                                  MITAO.
* TEAC CD516S:                          FVRIO.
* Test-Modus <1>:                       MIWRW.
* Test-Modus <2>:                       MISTM.
* Test-Modus:                           MITST.
* TOC <1>:                              MGLOS.
* TOC:                                  MITUS.
* Tools-Menü:                           MIMTO.
* Tooltype DEBUG.:                      FVRIO.
* Toshiba Audio-Probleme:               FAUDI.
* Toshiba-Laufwerke:                    MICDR.
* Track:                                MGLOS.
* Track von CD:                         MIDMA.
* Track-At-Once <1>:                    MGLOS.
* Track-At-Once:                        MITAO.
* Track-Editor:                         MBMCD.
* Tracks:                               MITUS.
* Tracks Schreiben...:                  MIDMA.
* Treiberauswahl:                       MICMP.
* Unit:                                 MGLOS.
* Untersetzer:                          MGLOS.
* Unterstützung des CD-Brenners XYZ:    FVRIO.
* UPC:                                  MGLOS.
* Update:                               FSUPT.
* Veränderungen:                        LALTR.
* Verkabelung:                          FWRTP.
* Verschmutzter CD-Brenner:             FWRTP.
* Video-CD:                             MGLOS.
* VISA-Karte:                           FREGI.
* Volumename:                           MGLOS.
* Wärmeprobleme:                        FWRTP.
* Warenzeichen:                         LTRAD.
* World Access:                         MIIOP.
* Write append error:                   FWRTP.
* XA:                                   MGLOS.
* XA-Tracks, Probleme:                  FVRIO.
* Yellow Book:                          MGLOS.
* Ziel auswerfen:                       MIMTO.
* Ziel-CD-R ...:                        MIMTO.
* Ziel-CD-R-Fenster:                    MITGW.
* Ziel-CD-R: inkonsistente Platzanzeige: FVRIO.
* Zugriffszeit:                         MGLOS.

