FNT2PRT - ANLEITUNG =================== Rechtliches ~~~~~~~~~~~ WICHTIG! -------- Ich übernehme keinerlei Verantwortung hinsichtlich Funktion und Nebenwirkungen des Programms. Sollte es die Festplatte auffressen, wild mit leeren Bierdosen um sich werfen oder Deine Katze durch den Scanner ziehen, kann gegen mich nie- mand rechtlich vorgehen. Die Benutzung des Programms gilt als Einverständnis mit dieser Regelung und geht auf eigene Gefahr. Das Programm wurde ausreichend getestet und scheint zu 100% fehlerfrei zu sein; dies will ich jedoch nicht garantieren. Copyright --------- Das Copyright © liegt beim Autor. Der Autor ist damit ein- verstanden daß das Programm frei kopiert und weitergegeben wird. Das Programm muß jedoch unverändert bleiben und alle mitgelieferten Zusatzdateien (Icons, Anleitung) müssen eben- falls unverändert mitkopiert werden. Das Programm darf auch auf PD-Serien vertrieben werden, im Speziellen auf der AmigaLibDisk (Fred Fish). Bei Aufnahme in andere Serien, auf CD-ROM (außer Fresh Fish/Frozen Fish/ Goldfish und AmiNet CD) oder andere Datenträger, muß erst Rücksprache mit dem Autor gehalten werden. Wer dem zuwieder handelt, wird rechtlich belangt werden. Voraussetzungen ~~~~~~~~~~~~~~~ Zunächsteinmal benötigst Du einen Amiga®-Computer :-) mit mindestens OS2.0 (37.175). Außer den im ROM befindlichen Libraries werden die gadtools.library und die diskfont.- library benötigt, die sich im Allgemeinen auf der Startdis- kette (Workbench2.0) befinden. Desweiteren wird ein Drucker benötigt, der Text und Grafik ausgeben kann und von der Workbench mit einem Druckertreiber unterstützt wird. Fnt2Prt wurde mit folgenden Konstellationen getestet: A1200, HP DJ 510, OS2.0 A1200, HP DJ 510, OS3.0 A1200, Oki ML 390 (EpsonQ-kompatibel), OS3.0 A1200, EpsonX-kompatibler Drucker, OS3.0 A500, EpsonX-kompatibler Drucker, OS2.1 Was ist Fnt2Prt? ~~~~~~~~~~~~~~~~ Hast Du auch schon die Erfahrung gemacht: Da sammeln sich im Laufe der Zeit im Fonts-Verzeichnis verschiedene Schriften an, und irgendwann verliert man den Überblick, weil man nicht mehr weiß, wie welche Schrift aussieht. Man kann dann zwar jede Schrift laden und ausprobieren, aber dabei vergeht (vor allem bei den Agfa-Compugraphicfonts©) viel Zeit. Hierbei schafft Fnt2Prt Abhilfe! Mit Hilfe dieses Programms kannst Du alle Amiga-Standard- und Intellifont-Schriften, die Du hast, ausdrucken, so daß Du sie immer schön über- sichtlich hast und einfach nachschauen kannst, welche Schrift jetzt am besten wäre. Dabei läßt sich Fnt2Prt frei konfigurieren, in Bezug auf Größe der Schrift auf dem Pa- pier, zu druckendem Text und Ausgabeformat. Man kann sogar zwischen Amiga- und/oder Intellifonts und zwischen Schrif- ten mit fester Breite und Proportionalschriften wählen und außerdem Schriften nach Belieben wählen. Außerdem werden alle Druckerauflösungen unterstützt. Installation ~~~~~~~~~~~~ Kopier einfach das Programm (und die Anleitung) dorthin, wo Du es haben willst. Bedienung ~~~~~~~~~ Am einfachsten lernt man durch Ausprobieren. Die Schalter sind alle sinnvoll beschriftet und logisch angeordnet. Wer lediglich alle Schriften ausdrucken möchte, muß nur das Pro- gramm starten und den Schalter "Drucken..." und im anschlie- ßend sich öffnenden Fenster erneut "Drucken" anwählen. Die Einstellmöglichkeiten erklären sich auch von selbst und durch Rumprobieren kriegt man eigentlich alles heraus. Wichtig ist allerdings, daß die Preferences (Printer und PrinterGfx) richtig eingestellt sind. Für alle, die es jedoch genauer wissen wollen, folgt nun eine Erklärung des Programms. Starten des Programms --------------------- Starte das Programm wie gewohnt von der Workbench oder aus der Shell/CLI. Das Programm benötigt keinerlei Parameter. Benutzeroberfläche ------------------ Mit Hilfe des Schliessymbols wird nach einer Sicherheitsabf- rage das Programm beendet. * Schriften Im Listenfeld werden alle den Attributen (s. dort) entspre- chenden Schriften angezeigt. Die zu druckenden Schriften sind durch einen Punkt (·) gekennzeichnet. Man kann einzelne Schriften an-/ausschalten, indem man einfach die jeweilige Zeile anwählt. In dem mit Muster titulierten Stringfeld kann ein Muster eingegeben werden, mit Hilfe dessen die Schriften selektiert werden. Das Muster entspricht dem DOS-Muster. Beispiele: #?: Alle Schriften werden gewählt ~#?: Alle Schriften werden ausge- schalten A#?: Alle Schriften, die mit a oder A beginnen werden angewählt #?[A-E]#? alle Schriften, die einen Buch- staben aus dem Bereich von a bis e enthalten, werden angewählt (topaz) Es wird nur die Schrift topaz an- gewählt Durch "FONTS: einlesen" wird eben dieses getan: Das logische Fonts:-Laufwerk wird nocheinmal eingelesen. * Größe Es wird die Größe der ausgedruckten Schriften eingegeben. Bei angewähltem "Gleiche Größe" werden alle Schriften auf die unten eingestellte Größe skaliert. Ist dagegen "Maximale Größe:" eingestellt, werden die Schriften in der Größe aus- gedruckt, die der eingestellten Zahl am nächsten kommt. Beispiel: Es ist "Maximale Größe:" und 20 eingestellt. Schrift vorhandene Größen gedruckte Größe ---------------------------------------------------- topaz 8,9,11 11 Helvetica 9,11,13,15,18,24 18 BigFont 36,48 keine Schrift * Attribute Das obere Cycle-Gadget bestimmt, ob Schriften fester Breite und/oder Proportionalschriften gedruckt werden sollen, das untere, ob Amiga- und/oder Intellifonts. * Text Der hier eingegebene Text wird ausgedruckt. Drückt man im Gadget die "Help"-Taste, wird der am Anfang dargestellte Text eingefügt. * Drucken... Einstellung der Überschrift: Mit dem Cycle-Gadget bestimmt man, wann die Überschrift ge- druckt werden soll. "Text:" bestimmt, ob eine automatische Überschrift erzeugt werden soll, oder ob man eine eigene, im String-Gadget eingegebene drucken will. Einstellung der Seitenzahl: Man kann einstellen, ob und wann die Seitenzahl ausgedruckt werden soll. Einstellung Statuszeile: Ist der Haken gesetzt, wird am Ende des Ausdrucks eine Sta- tuszeile ausgegeben, die eine Statistik über die gedruckten Schriften liefert. Spezial: Es hat sich herausgestellt, daß unterschiedliche Drucker un- terschiedliche Reaktionen auf die selben Steuercodes liefern. Deshalb mußte dieser Schalter hinzugefügt werden. Bei LF automatisch schaltet Fnt2Prt Bei HP DJ-Druckertreibern auf die 2. Art um (2 × ½ LF). Lassen Sie diesen Schalter im Normalfall so, wie er ist. Sollte jedoch beim Ausdruck die Zeile Text näher bei der oberen als bei der unteren Grafik- zeile sein, so probieren Sie einmal diesen Schalter aus! (auf 2 × ½ LF) Drucken: Der Druckvorgang wird gestartet. Man kann ihn durch Betäti- gung der Esc-Taste oder durch Anwählen des Schliessymbols abbrechen. Zurück: Die Einstellungen werden beibehalten, aber es wird nicht ge- druckt Abbrechen: Der Gesamte Vorgang wird abgebrochen, die Einstellungen zu- rückgenommen. Preferences-Einstellungen ------------------------- Es ist wichtig, daß die Preferences-Einstellungen stimmen. Sie wirken sich auf die Funktionsweise des Programms aus. Solltest Du einen fehlerhaften Ausdruck erhalten, so liegt dies mit Sicherheit daran. Was Du bei den Preferences beachten mußt: Printer: Wichtig ist, daß der linke und rechte Rand des Papiers und die Papierlänge stimmen. Desweiteren muß auch die zur Breite passende Zeilendichte eingestellt sein. Werte beim HP Deskjet, 6 LPI (Zeilen/Zoll): Breite (Rechter Rand - Linker Rand): 76 (z.B.: Linker Rand: 5, rechter Rand: 81) Länge: 63 PrinterGfx: Worauf hier geachtet werden muß, ist die Dichte. Sie bestimmt, wie groß die Buchsta- ben auf dem Papier dargestellt werden. Alle anderen Werte werden ignoriert. Es wird die maximale Blattbreite und die bei Printer/Papierlänge eingestellte Länge ver- wendet. Zur Ermittlung der optimalen Einstellungen befindet sich im Verzeichnis Guttis das Programm "PrinterInfo". Aussichten ~~~~~~~~~~ Ich halte das Programm so, wie es jetzt ist, für dem Zweck entsprechend umfangreich ausgestattet. Mehr Arbeit hineinzu- stecken, würde sich nicht rentieren. Ich hätte zwar durchaus Ideen, z. B. Unterscheidung bei Pre- ferences-Einstellung zwischen Endlospapier und Einzelblatt, Lokalisierung, Bedienung über Tastatur etc. die aber nicht unbedingt nötig sind. Sollte die Resonanz jedoch groß sein (s. Nachwort), so werde ich mir das jedoch nochmal überle- gen. Vielleicht hat auch irgendwer andere Ideen und Anregun- gen. (s. Nachwort) Nachwort / Adresse des Autors ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ "Nachwort" ist vielleicht bißchen übertrieben, aber ich habe noch was, was ich an den Mann bringen muß: Ich habe doch Einiges an Zeit/Schweiß/etc. in das Programm gesteckt und ich wäre wahrscheinlich tief deprimiert, wenn alles umsonst gewesen wäre. Ich veröffentliche das Programm als Freeware, weil ich die Freeware-Idee gut finde und sel- ber schon dadurch so manche Perle bekommen habe. Ich habe mir anfangs überlegt, das Programm als Shareware zu veröf- fentlichen, mit Nerv-Requester oder eingeschränkter Benutz- barkeit, aber so was nervt mich selbst immer und deswegen verlange ich nichts dafür. Nur: Es würde mich halt einfach freuen, zu erfahren, daß jemand mein Programm benutzt, sich darüber freut oder wenig- stens die Anleitung bis hierher durchgelesen hat. Deshalb meine Bitte: Wer das Programm benutzt: Seid doch so nett und schreibt mir einfach nur eine Postkarte oder vielleicht meint der eine oder andere, mir ein Geschenk schicken zu wollen? Wenn sich genug Leute rühren, könnte ich mir durchaus auch eine neuere Version vorstellen (s. Ausblick). Wenn irgend- jemand einen Fehler findet (bitte präzise mitteilen!), schreibt es mir! (Ihr werdet in einer neueren Version dan- kend erwähnt!) Zwecks all diesem folgt nun meine Adresse: Werner Freytag Neurieder Straße 8 82152 Martinsried Bayern e-mail-Adresse (nur noch bis ca. 12/94): freytagw@informatik.tu-muenchen.de (Ich komme leider nicht recht oft dazu, die Mails zu lesen, also bitte nicht gleich revoltieren!) Dank an ~~~~~~~ Oliver Maegerlein fürs Beta-Testen Holger Schemel fürs Uploaden Diverse Mädchen: Ali, Anja, Anne, Barbara, Barbara, Bettina, Bini, Conni, Dani, Franzi, Heike, Iris, Julia, Julia, Luci, Mania, Marion, Michi, Steffi, Viola, Yvonne History ~~~~~~~ Version 1.0: Erste voll funktionstüchtige Version. Version 1.001: Statt mit DoIO wird mittels SendIO (asyn- chron) der Druck gestartet. Dadurch kann man das Programm auch im Druck abbrechen. Version 1.002: Während des Drucks kann man das Fenster wei- terhin zoomen. Version 1.01: In das Programm wurde eine Begrenzung des Papiers eingebaut, so daß nicht mehr über den Rand hinaus gedruckt wird. Version 1.1: Hinzugekommen ist das Ausgabe-Format-Fen- ster, so daß sich nun auch die Ausgabeform einstellen läßt. Version 1.2: Beim Test mit anderen Druckern stellten sich zahlreiche Fehler bei der Ausgabe heraus (vom Druckertreiber abhängig), die jetzt entfernt sind Version 1.21: Das Ausgabe-Format-Fenster erscheint beim An- wählen von "Drucken..." Es ist der Schalter "Spezial" hinzugekommen, damit auf dem HP DJ wieder ein optimaler Ausdruck möglich ist. Version 1.211: Ein Bug, der zum Absturz führte, wenn zu vie- le Schriften vorhanden sind, wurde entfernt.