Das Directory Module stellt eine Befehlserweiterung des M2Amiga V4.xx dar. In insgesammt 13 Modulen befinden sich über 410 importierbarer Objekte, wovon 311 Befehle und Funktionen darstellen, rund um die Devices, Grafik- und Intuitionbehandlung. Allein zum Thema Grafik befinden sich dort vier Module (GraphicsSupport, Copper, Fonts, Simple3D) mit insgesammt 140 Befehlen. Diese neuen Befehle machen die Programmierung unter M2Amiga zum Kinderspiel. Bei fast allen Modulen (bis auf RememberHeap, das als Basis der übrigen Module dient) befinden sich ein bis zwei Demos. Theoretisch ist es möglich alle diese Module in drei (oder mehr) Libraries zusammenzufassen (z.B. Intuition, Grafik, Devices), damit auch C und Basic Programmierer diese Befehle nutzen können. Um aus diesen Modulen Libraries zu fertigen, wird der Library-Linker aus dem M2Erweiterungspaket benötigt (das ich nicht besitze). Dieser wandelt dann die Module in ganz normale Amiga-Libraries um. Für den M2Amiga ist aber die Modulform die beste Lösung, da der Linker alle nicht benötigten Routinen aus dem fertigen Programm herausoptimiert und das Programm so minimal klein wird. Alle Module sind (meistens) nach den Programmierrichlinien von Commodore programmiert. In den Demos werden allerdings unbedeutende Fehler nicht abgefangen und in dem Copperdemo wird sogar für einige Zeit das Multitasking ausgeschaltet. An den jeweiligen Stellen habe ich immer ein "Sorry" eingefügt, um zu zeigen, daß was ich gemacht habe nicht ganz unbedingt den Richtlinien entspricht. Ein gewaltiger Vorteil der Routinen ist die hohe Fehlerabfangsicherheit, sowie die Aufräumaktion am Ende des Programms. ALLE (!) Module räumen am Ende des Programms auf und geben belegten Speicher wieder frei. Wenn z.B. ein Screen und ein Window geöffnet wurden, werden diese automatisch am Programmende in der richtigen Reihenfolge wieder geschlossen, oder wenn ein Device geöffnet und ein Treiber eingesetzt wurde, wird der Treiber entfernt und das Device geschlossen! Sie sollten sich die Befehlslisten in den .def Files anschauen oder die Cross-Reference, um einen Überblick über die Befehle zu bekommen und die Demos ausprobieren um deren Leistungsfähigkeit kennenzulernen. Mit meinen Modulen versuche ich die Programmierung des AMIGAs größtenteils abzudecken. Von A+L AG werden die Report Bibliotheken angeboten (z.B. GraphicsReport, IntuitionReport, DeviceReport). Es ist klar, daß meine Module nicht an die Leistungsfähigkeit der professionellen Produkte heranreichen, aber dafür sind sie auch nicht so teuer. Desweiteren befinden sich bei meinen Modulen alle zugehörigen Sourcecodes komplett anbei. Bei Anfragen, Fehlern oder Verbesserungsvorschlägen : Andre Wiethoff Höhenweg 2 D-57392 Schmallenberg Germany