DIAVOLO BACKUP 1.10 ******************* BITTE BEACHTEN SIE DIE ÄNDERUNGEN ZU DEN VERSIONEN 1.7 - 1.9 AM ENDE DIESES *************************************************************************** TEXTES! ******* Streamer-Unterstützung ---------------------- Die Version 1.10 von Diavolo bietet nun eine Unterstützung für Streamer- Laufwerke an. Im derzeitigen Stand ist der einfachste Level implementiert, der von allen Streamern unterstützt werden sollte. In späteren Versionen wird Diavolo dann auch an den jeweiligen Streamer anzupassen sein, um ein Optimum an Ge- schwindigkeit und Komfort zu ermöglichen. Hier eine kurze Beschreibung des Ablaufs der Sicherung: - Wählen Sie im Geräteauswahlfenster den Knopf "Gerät" an. Im Eingabefeld "Gerätetreiber" geben sie den Namen Ihres SCSI Treibers an (im Amiga 3000 wäre das z.B. "scsi.device"). Im Feld Unit geben Sie die Geräte- nummer Ihres Streamers an. Wenn Sie alles richtig angegeben haben, können Sie über den Menüpunkt "SCSI Unterstützung/Geräte Abfrage" einige Informationen über Ihren Streamer abfragen. - Die Auswahl der zu sichernden Dateien erfolgt wie im Handbuch beschrieben. - Nachdem Sie den Namen der Sicherung und evtl. ein Passwort eingegeben haben, werden Sie aufgefordert ein Band einzulegen. Wenn dieses Band noch unbeschrieben ist (oder von einem anderen Programm beschrieben wurde) so können Sie es nur komplett überschreiben. Ansonsten bekommen Sie eine Liste aller auf dem Band gespeicherten Sicherungen angezeigt. Wählen Sie nun aus, ab welcher Sicherung Sie das Band überschreiben wollen (einige Streamer lassen es nur zu, entweder die neuen Daten anzuhängen oder das Band von vorne zu überschreiben.) Die Sicherung auf das Band startet nun. - Beim Restaurieren und Vergleichen gehen Sie im Prinzip genauso vor. Für die Sicherungen auf Streamerbänder legt Diavolo ein eigenes Verzeichnis namens "Tape Catalogs" an. Dort wird für jedes Band ein eigenes Unterver- zeichnis erstellt, in dem die Dateilisten der einzelnen Sicherungen auf diesem Band gespeichert werden. So hat Diavolo immer schnellsten Zugriff auf diese Informationen. Es empfiehlt sich, die Indexdateien auf eine Diskette zu kopieren, um sie für den Notfall schnell zur Hand zu haben. Aber auch wenn die Indexdateien nicht mehr vorhanden sind, können die Bänder problemlos restauriert werden, es muß dann allerdings etwas mehr Geduld aufgebracht werden. Support ------- Wenn Sie ein Modem besitzen, dann bieten wir Ihnen einen direkten Support an. Die Mailbox "NATHAN", Tel.: 08191 / 65542, 14400 Baud V32bis / HST stellt ein eigenes Brett namens "/DIAVOLO" zur Verfügung. In diesem Brett werden Fragen und Probleme mit Diavolo beantwortet. Ausserdem werden neue Versionen und Änderungen bekannt gegeben. Um die neueste Version von Diavolo downloaden zu können, müssen Sie sich als Diavolo Kunde registrieren. Füllen Sie dazu einen Userantrag aus. Ihre Seriennummer Ihrer Diavolo-Backup Kopie schreiben Sie dabei bitte in das Feld "Visitenkarte:". Ihnen wird dann nach ein bis zwei Tagen ein neuer Befehl namens "UPDATEDIAVOLO" zur Verfuegung gestellt, mit dem Sie die jeweils neueste Version downloaden können. Ihr Terminal-Programm sollte dazu das Z-Modem Protokoll beherrschen. Fehlende Funktionen ------------------- Zunächst eine dicke Entschuldigung, daß wir nicht rechtzeitig mit Diavolo fertig geworden sind. Zwei wichtige Funktionen, mit denen Sie vielleicht fest gerechnet hatten, fehlen dem Programm leider noch. Hier die Features die Ihnen bald in Diavolo Backup zur Verfügung stehen werden: - Hard- und Softlink Support - erweiterter Streamersupport (SCSI-II u.a.) - ARexx Port - Verbesserungen der Optik und der Bedienung Wenn all das fertig programmiert ist, bekommen alle Kunden, die ihre Regis- trierungskarte eingeschickt haben, ein kostenloses Update zugeschickt. Wenn Sie vorher bereits eine neuere Version haben wollen, dann können Sie entweder in der oben genannten Supportmailbox anrufen oder gegen einen geringen Unkostenbeitrag bei uns anfordern. Registriernummer ---------------- Jede Kopie von Diavolo Backup hat von uns eine eigene Registrierungsnummer erhalten. Diese Nummer ist fest im Programmcode verankert. Bitte denken Sie daran, daß Sie Diavolo Backup an NIEMANDEN weitergeben dürfen. Ihre Version ist dank der Seriennummer jederzeit zu identifizieren. Schützen Sie sich also selbst, indem Sie Diavolo weiterEMPFEHLEN aber nicht weiterGEBEN. Lokalisierung (deutsche Benutzerführung) ---------------------------------------- Ab Version 1.9 ist Diavolo auch mit Workbench 2.04 in der Lage eine deutsche Benutzerführung anzubieten. Die dazu notwendige "locale.library" ist auf der Diavolo Diskette vorhanden und wird bei der Installation automatisch kopiert, wenn notwendig. Da die Workbench 2.04 über keine Einstellungsmöglichkeit für die gewünschte Sprache verfügt, haben wir in Diavolo selbst eine solche Option eingebaut. Klicken Sie dazu das Icon von Diavolo EINMAL an und drücken Sie dann die Tastenkombination + . Es erscheint dann das Info-Fenster für das Diavolo-Icon. Im Fenster "Tool Types" finden Sie u.a. die folgenden zwei Einträge: "LANGUAGE_2.0=deutsch" und "LANGUAGE_2.1=auto" Sie können diese Einträge ändern, indem Sie sie mit der Maus anwählen und die Eingabezeile entsprechend abändern. Der Eintrag "LANGUAGE_2.0" wird nur ausgewertet, wenn Sie nicht Workbench 2.1 oder besser installiert haben. Sie können hier zwischen den Möglichkeiten "deutsch" und "english" wählen, je nachdem, welche Sprache Sie bevorzugen. Der zweite Eintrag "LANGUAGE_2.1" wird dagegen nur ausgewertet, wenn Sie über Workbench 2.1 oder besser verfügen. Sie sollten diese Einstellung auf "auto" belassen, damit die Sprache der Workbench für Diavolo übernommen wird. Sie können hier allerdings auch eine andere Sprache fest einstellen, wenn Sie für Diavolo eine andere Benutzerführung wünschen, als für die Workbench. Ergänzungen zum Handbuch ------------------------ Eine wichtige Eigenschaft von Diavolo Backup ist im Handbuch nicht erwähnt: Falls die erste Diskette fehlerhaft sein sollte oder ganz fehlt, kann Diavolo Backup die Verzeichnisinformationen dieser Sicherung nicht mehr lesen. Sie haben allerdings die Möglichkeit, das Verzeichnis wiederherzustellen. Beantworten Sie dazu die entsprechende Meldung, die erscheint, nachdem Sie "Sicherungsverz. lesen" bzw. "Read backup directory" gedrückt haben, mit der Taste "Wiederherstellen" ("Rebuild"). Sie werden aufgefordert, alle Disks Ihrer Sicherung der Reihe nach ein- zulegen. Fehlende können Sie überspringen. Diavolo wird versuchen, so viele Daten zu restaurieren wie möglich. Es kann vorkommen, daß Diavolo gezwungen ist, eigene Namen für Daten- träger und Verzeichnisse zu "erfinden", wenn die entsprechenden Infor- mationen verloren gegangen sind, um die Dateien unterzubringen. XPK-Packer "Shrink (SHRI)" -------------------------- Diese Packer erzeugt beim Sichern hin und wieder eine Fehlermeldung, die Diavolo zum Abbruch zwingt. Da SHRINK kaum besser pakt als NUKE empfehlen wir Ihnen, auf diesen Packer zu verzichten. XPK --- Auf das vollständige XPK Packet müssen Sie in dieser Version leider ver- zichten, da der Platz auf der Diskette zu knap wurde. Sie finden stattdessen lediglich die Anleitungen zu allen mitgelieferten Packern. Das XPK Packet erhalten Sie bei jedem gut sortiertem PD Fachhandel. Magic Menu ---------- MagicMenu ist ein Programm für Ihre Workbench, daß die Bedienbarkeit und das Erscheinungsbild der Amiga-Menüs stark aufwertet. Auf Wunsch wird dieses Programm automatisch vom mitgelieferten Install-Programm auf Ihrem Rechner installiert. Sehen Sie diese Programme bitte als kleine Zugabe von den Autoren von Diavolo Backup. Ändeurngen seit Version 1.9 --------------------------- o Unterstützung von Streamern o Die Puffergröße ist nicht mehr auf 800 k beschränkt, man kann nun den gesamten Speicher des Amigas nutzen. Diavolo laesst dabei immer mind. 100k frei (beim Schreiben und Lesen von Streamerbändern etwas weniger). o Diavolo läßt es nun auch zu, daß sich Dateien wärend der Sicherung ändern und ganz gelöscht werden. Die geänderten Dateien werden dabei stillschweigend korrekt gesichert und ggf. auch wieder restauriert (beim Vergleichen werden diese Dateien dennoch als neuer markiert, das hat aber keinen Einfluss auf die Sicherheit der Daten). Wird eine Datei wärend der Sicherung gelöscht, so wird sie mit der Länge 0 gesichert und beim restaurieren ignoriert. Änderungen seit Version 1.7 --------------------------- Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für die deutsche Sprache auch unter Workbench 2.04. Ausserdem behebt die Version 1.9 einige lästige Fehler der Version 1.7, die da wären: o Wenn beim Sichern in eine Datei diese Datei bereits vorhanden ist, und bei der entsprechenden Warnmeldung die Sicherung abgebrochen wird, dann wurde die VORHANDENE Datei gelöscht. Jetzt bleibt die Datei unverändert erhalten. o Beim Restaurieren bzw. Vergleichen wurden die Datenträger nicht immer korrekt hervorgehoben. o Diavolo sucht jetzt alle benötigten Libraries und Fonts im eigenen Programverzeichnis, für den Fall, daß diese Dateien auf der Workbench fehlen. Egal mit welcher WB der Rechner hochfährt, Diavolo läuft immer wenn es von der Originaldiskette (oder einer Sicherungskopie) gestartet wird. o Einige A3000 sind mit einer alten Version der diskfont.library aus- gestattet. Diavolo gibt sich nun auch mit dieser Version (V36) zufrieden. o Wenn beim Lesen von Spur 0 einer Diskette diese Disk aus dem Laufwerk entnommen wird, zeigt Diavolo die Meldung "Bitte Disk x in Laufwerk y einlegen!" an. Diese Meldung kam dann immer wieder, egal welche Disk man einlegte. Jetzt fährt Diavolo korrekt fort, sobald die richtige Diskette wieder eingelegt wird. o Beim Vergleichen kam es hin und wieder vor, daß Diavolo einen Unter- schied in den Dateizusatzinformationen (Kommentar, Schutzbits...) erkannte, der gar nicht vorhanden war. Diese Funktion arbeitet jetzt korrekt. o Sehr selten konnte es vorkommen, daß beim Restaurieren oder Vergleichen die Meldung "XPK-Fehler: File not compressed" angezeigt wurde, und die Operation abgebrochen werden mußte. Die Sicherung ist allerdings 100% in Ordnung, die Version 1.8 zeigt diese Meldung nun nicht mehr an. Auch mit V1.7 können Sie eine solche Sicherung restaurieren, in dem Sie eine oder mehrere bereits restaurierte Dateien abwaehlen und den Vorgang wiederholen. o Wenn beim Schreiben der Disketten-Informationen auf Spur 0 (nachdem die Disk fertig beschrieben wurde) ein Fehler auftrat (z.B. weil die Disk vorzeitig aus dem Laufwerk entfernt wurde), zeigte Diavolo die unsinnige Meldung "Fehler beim Schreiben des Verzeichnisses" an, und brach die Sicherung ab. Jetzt muss nur mehr die entsprechende Diskette erneut geschrieben werden. o Wenn beim Restauriern oder Vergleichen eine falsche Disk eingelegt wird, zeigt Diavolo eine entsprechende Meldung an. Wurde nun IN EIN ANDERES LAUFWERK die richtige Disk eingelegt, dann brach Diavolo mit der Meldung "File out of sync." ab. Jetzt fährt Diavolo korrekt mit der eingelegten Diskette fort. Kaufering, 4. November 1993 Martin Korndörfer