ACTION REPLAY - Amiga ===================== Ergänzungen zum Handbuch ------------------------ 1. Kompatibilität zu anderer Hardware ---------------------------------- Wenn Sie mit ACTION REPLAY arbeiten, werden die Speicherbereiche von $9fc000 - $9fffff (RAM) und $f00000 - $f0ffff (ROM) von ACTION REPLAY benutzt. D.h. ACTION REPLAY läuft nicht mit einer Hardware, die Teile dieser Speicherbereiche benötigt (z.B. einer 8 MByte Speichererweiterung). Oft ist es aber auch möglich, die benutzten Adressen Ihrer Hardware zu ändern. Lesen Sie dazu bitte das Handbuch zu Ihrer Hardware genau durch. Sollte eine solche Verschiebung der Adressen nicht möglich sein, nutzt es auch nicht ACTION REPLAY mit dem XX-Befehl auszuschalten, da diese Adressen bei jedem Reset kurz wieder von ACTION REPLAY benutzt werden, so daß Ihnen nichts andere übrigbleibt, als entweder ACTION REPLAY oder diese Hardwareerweiterung vom Amiga-System zu entfernen. 2. Ungewollter Aufruf von ACTION REPLAY --------------------------------- Bei manchen Programmen (Spielen) kommt es vor, daß unerwartet, d.h. ohne Betätigen des Tasters, ACTION REPLAY aufgerufen wird. Dies ist jedoch nicht auf einen Fehler Ihres Moduls zurückzuführen, sondern hat seine Ursache in dem Mechanismus, der dafür sorgt, daß ACTION REPLAY mit 99% Ihrer Software zusammenarbeitet. In diesem Fall verlassen Sie ACTION REPLAY wieder mit "X". Manchmal kommt es vor, daß ACTION REPLAY öfter "unmotiviert" angesprungen wird, verlassen Sie auch dann den Befehls-Editor mit "X". Bei 1% der Software, wo auch nach mehrmaligem "X" das Programm (Spiel) nicht starten sollte, wird Ihnen wohl nichts anderes übrig bleiben, als ACTION REPLAY mit dem XX-Befehl ganz abzuschalten. Zur Sicherheit sollten Sie dann allerdings einen Reset ausführen. 3. Bildnummer beim U-, SP-, P-, PC- Befehl --------------------------------------- Die normalen Bildnummern (von $0 - $fff) reichen im Allgemeinen völlig aus, jeden dargestellten Screen zu erreichen. Sollte diese Abstufung aber einmal zu grob sein (erkennbar daran, daß z.B. der oberste Screen nicht durch die Bildnummer eins erreichbar ist), können sie eine "feinere" Abstufung der Screens dadurch erreichen, daß sie zur Bildnummer $1000 dazuzählen. So erreichen Sie mit der Bildnummer $1001 den obersten Screen, sofern dieser existiert. Bei der Benutzung dieser Bildnummern ist es aber auch ohne weiteres möglich, daß Sie den obersten (ersten) Screen erst durch die Bildnummer $1008 (o.ä.) erreichen. 4. Umwandlung von FDOS - Dateien in AmigaDOS - Dateien --------------------------------------------------- Falls Sie den AmigaDOS-Dateinamen beim Unwandeln von FDOS-Dateien in AmigaDOS-Dateien ohne Pfad angeben, wird die AmigaDOS-Datei in das aktuelle Directory geschrieben. Selbstverständlich können Sie auch, z.B. wenn Sie eine Festplatte besitzen, als Pfad "dh0:" o.ä. angeben. 5. FDOS to DOS - Diskette auf Festplatte installieren -------------------------------------------------- Um das FDOS to DOS Umwandlungsprogramm auf Festplatte zu installieren, booten Sie zunächst wie gewöhnlich von Ihrer Festplatte. Dann öffnen Sie ein CLI - Fenster, legen die FDOS to DOS - Diskette in das Laufwerk df0: und geben folgenden Befehl ein: copy df0:c/(dos|installfdos) to c: Jetzt steht Ihnen das Umwandlungsprogramm als CLI-Befehl unter dem Namen "dos" zur Verfügung und der Installationsbefehl unter dem Namen InstallFDOS. Um ein FDOS - File in ein AmigaDOS - File zu verwandeln, geben Sie also einfach "dos" ein und verfahren, wie im Anhang D des ACTION REPLAY - Handbuchs angegeben ist. Um eine FDOS - Diskette selbstbootend zu machen geben Sie einfach "installfdos" ein und verfahren, wie im Anhang D des Handbuchs.