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HD-Install
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Es gibt jetzt einen einfachen Hard-Disk-Installer, der alle benötigten
Dateien auf die Festplatte kopiert.
Dazu wird HD-Install gestartet (Doppelclick), dann ist der vollständige Pfad
auf der Festplatte anzugeben. Also work:musik/sekd und nicht nur musik/sekd!
Beachten Sie bitte, daß dieser Pfad vor dem Aufruf von HD-Install schon 
existieren muß. 
Am einfachsten richten Sie einen solchen Ordner durch Ziehen des Leer-Ordners
von der Diskette auf die Festplatte ein (ggf. Umbenennen).
HD-Install kopiert auch eine Zeile mit einem assign-Befehl ans Ende der 
user-startup Datei (falls vorhanden), anderenfalls an den Anfang der 
startup-sequence. Beide Dateien befinden sich im c: Ordner des Systems. 
Sollten Sie HD-Install mehrere Maleausführen, so empfiehlt sich danach das 
Aufräumen ggf. überflüssiger Zeilen in diesen Dateien mit Hilfe eines 
Texteditors.
HD-Install läuft korrekt ab System 2.0, auf älteren Systemen bricht das
Programm nach Eingabe des Pfadnamens die automatische Installation ab.
Es kann jetzt aber vom CLI aus durch Eingabe von df0:install.bat die
Installation fortgesetzt werden.


Version 1.0 Stand März 1992

- erste verkaufte Junior-Version

Version 1.1  Stand 13.7.92

Fehler:
- Abgefangen wurde ein Fehler, der sich aus mangelndem Chip-RAM ergeben
  konnte. Wenn ein neues Projektfenster nicht geöffnet werden kann, stürzt 
  Samlitude nicht mehr ab. Ob die Fehlerursache allerdings explizit angezeigt
  wird, ist davon abhängig, ob wenigstens noch genug Chip-Speicher zum Öffnen
  des Fehler-Requesters vorhanden ist. Wenn sich also bei der Funktion "Neues
  Projekt" nichts tut, mal einen Blick in die rechte obere Ecke werfen; dort
  steht hinter "C:" der noch verbleibende Chip-RAM. Gegebenfalls ist die 
  Bildschirmauflösung auf "kein Interlace" oder "Workbench nutzen" zu ändern.
- Das Drücken der "Home"-, "End"- und F-Tasten während des Ziehens eines
  Bereichs bleibt jetzt wirkungslos und sollte demzufolge nicht mehr zum 
  Absturz führen.
- Wenn kein Bereich markiert ist, wird das bei Funktionen, die einen solchen 
  benötigen (Ausschneiden, Kopieren usw.) angezeigt, ein Absturz wird 
  dadurch abgefangen.
- Ein kleiner Zeichenfehler im Abbruch-Gadget des Editors zum Konvertieren
  der Bitauflösung wurde beseitigt.
- Nach dem Konvertieren werden die vertikalen Bereichsgrenzen angepaßt.
- Samplitude sollte jetzt auch Projekte mit einer Länge von mehr als 
  3.6 Mega korrekt handhaben
- Das Einfügen von einem Quadroclip in ein Quadroprojekt führt nicht mehr 
  zum Fehler
- Die Tastaturkürzel "s" und "w" (für "Projekt speichern") sowie "S" 
  und "W" (für "Projekt speichern als...") funktionieren.
- Hardwaretest geht wieder

Ergänzungen:
- In den Menüpunkt Sampler wurde noch der Unterpunkt "AudioMaster" eingefügt.
  Dadurch werden Audiomaster-kompatible Sampler besonders im Stereo-Modus 
  besser unterstützt. Ursache ist ein anderes Timingverhalten zur Steuerung 
  der verschiedenen Kanäle. Der Menüunterpunkt "normal" wurde umbenannt in 
  "Vektor", da diese Art der Ansteuerung die Möglichkeiten des Vector-Stereo-
  Samplers mit seinen zwei A/D-Wandlern voll ausnutzt.
- Hinzu kommt ein neuer Abspielmodus:
  Durch gleichzeitiges Drücken der Alt-Taste und der Leertaste wird das 
  komplette Sample einmal (und nur einmal!) abgespielt. (einfaches Drücken 
  der Leertaste spielt den Bereich als Loop ab, gleichzeitiges Drücken der
  Shift- und der Leertaste spielt in die Loop hinein)
- Bei sehr langwierigen Operationen (Ein/Ausblenden, Normalisieren, Echo und 
  Effekt) hat das Fenster zur Arbeitsstandanzeige eine Titelleiste und ein 
  Schließgadget. Durch Betätigen dieses Gadgets wird der jeweilige 
  Rechenvorgang abgebrochen.
  Beim Resampling von Stereo- und Mono-Projekten kann nur das Berechnen des
  ersten Samples abgebrochen werden!  
- In der Arbeitsstandanzeige erscheint unter dem Balken eine numerische
  Anzeige, z.B. "1 von 2". Wenn Operationen mit Stereo- oder Quadro-Projekten
  durchgeführt werden, gibt die zweite Nummer die insgesamt auszuführende 
  Anzahl von Rechenvorgängen an, die erste Nummer enspricht dem aktuellen
  Durchgang. Dadurch ist ein besseres Abschätzen der benötigten Rechenzeit
  möglich.  
- Nach den Funktionen "Resamplen", "Sampledaten *2" und "Sampledaten /2" 
  (alle im Menü "Bearbeiten") und allen Funktionen im Menü "Schneiden" werden
  nach dem Rechenvorgang die Grenzen des aktuellen Bereichs, der 10 
  gespeicherten Bereiche, der 10 gespeicherten Cursorpunkte und der
  sichtbaren Ausschnitte angepaßt. 
  Damit werden Loops durch diese Vorgänge nicht mehr zerstört.
- Vor dem Samplen kann während der Aussteuerungsanzeige durch Drücken der 
  rechten UND linken Maustaste das Samplen abgebrochen werden. Die linke 
  Maustaste (allein) startet nach wie vor das Samplen, die rechte Maustaste 
  hält die optische Aussteuerungsanzeige an. Zum Abbruch also ZUERST die 
  rechte Maustaste und dazu noch die linke Maustaste drücken.
- Im Menü "Einstellungen" kann jetzt eine Puffergröße geändert werden. Diese 
  ist im wesentlichen nur interessant, wenn mit VMem von Macrosystem
  gearbeitet wird. Der Puffer ist so lange zu erhöhen, bis beim Abspielen 
  keine hörbaren Aussetzer mehr auftreten. Empfohlener Wert sind 5000-10000. 
  Achtung, das kostet sehr viel CHIP-Mem! Playlisten und Bereiche umschalten
  in Echtzeit kann dann aber nicht mehr sinnvoll durchgeführt werden.
- Beim Importieren von Samples wird nach wie vor nach gängigen Kennungen 
  (IFF,MAESTRO) gesucht. 
  Wenn keine Kennung erkannt wurde, erfolgt eine Abfrage. Hier kann man
  wählen, ob die Daten als 8 oder 16-Bit Mono importiert werden sollen.
  (Früher wurde automatisch 8-Bit gewählt, 16 Bit war nicht möglich)
- Jetzt können auch 16-Bit-Mono-Projekte als Dump exportiert werden.
- Es wurden zwei weitere Funktionen zum Definieren von Bereichen
  implementiert:
    - Wenn man zuerst die linke Shift-Taste drückt und anschließend IN einen
      bereits markierten Bereich clickt, kann dieser Bereich horizontal
      komplett mit der Maus verschoben werden. Das ist zum Beispiel sinnvoll,
      um eine bereits gefundene Looplänge auch an anderen Positionen 
      zu testen.
    - Wird die linke Amiga-Taste und die "4" bzw. "6" auf dem Numerikblock
      gedrückt, so wird der bereits markierte Bereich nach vorn bzw. hinten
      "geklappt". Der Bereich wird also um seine eigene Länge nach rechts
      oder links verschoben. Diese Funktion ist sehr nützlich beim Suchen
      von Drumloops: 
      Wenn Sie in einem Rhythmus-Sample einen Takt markiert haben,
      können Sie durch Anwenden dieser Funktion den jeweils 
      folgenden/vorhergehenden Takt markieren.

Version 1.1 Stand 7.12.92
Fehler:
  - einige Enforcer-Hits wurden beseitigt, (Read-Zugriffe im 
    unteren Speichersegment)
  - beim Resamplen (quadratischer Algorithmus) wurde die Ursache für	
    Verzerrungen beseitigt
Ergänzungen:
  - Es ist jetzt möglich, Daten auch im Maestro-Format zu exportieren
    Da die Maestro-Software nur die Samplingraten 44.1, 32.0 und 48.0 kHz
    importieren kann, wird andernfalls die Samplingrate abgefragt.

Version 1.2 Stand 2.5.93
Ergänzungen:
  - Samplitude-Junior enthält jetzt den komfortablen Playlist-Editor,
    der bisher Teil der Profi-Version war.
  - Außerdem kann Samplitude-Junior 1.2 synchronisiert im Multitasking mit dem
    MIDI-Sequenzer MIGNON2.0 Junior laufen. Damit lassen sich Samples, Playlisten,
    Loops etc. parallel zu MIDI-Sequenzen abspielen. Eine genaue Beschreibung
    dieser Funktionen befindet sich im MIGNON2.0-Junior-Handbuch.
    Über ein UpGrade auf das Paket beider Juniorversionen (Samplitude+MIGNON)
    informieren Sie sich bitte direkt bei SEK`D!
 