Village Demos David Göhler Village Tronic 1993 Vorwort --------------------------------------------------------------------- Die Picasso bietet weit mehr, als man auf den ersten Blick erahnt. Neben der Workbench-Emulation beherrscht sie auch Auflösungen und Farbtiefen, die von Commodore bisher nicht unterstützt werden. So können Sie die Karte auch mit 256 Farben aus einer Palette von 16 Millionen, mit 32768 oder auch 16777216 Farben pro Pixel betreiben. Letzteres ist unter dem Namen "TrueColor" bekannt, da das menschliche Auge mehr Farben nicht unterscheiden kann. Die Beispielprogramme --------------------------------------------------------------------- Viele Besitzer einer Grafikkarte möchten selbst einmal die Karte programmieren oder auch nur einmal sehen, was Sie alles kann. Dafür haben wir die vorliegenden Demos geschrieben. Sie können sie mit einem C-Compiler übersetzen, vorher modifizieren oder Teile davon auch in eigenen Programmen nutzen. Wir erlauben Ihnen hiermit ausdrücklich, die Sourcen und Funktionen der mitgelieferten Library in eigenen Programmen zu nutzen. Sollten Sie diese Programme als PD, Shareware, Freeware o.ä. der Allgemeinheit zugänglich machen, sind sie verpflichtet, dies in der Dokumentation zu Ihrem Programm und einem About-Requester (falls vorhanden) zu vermerken. Der Text muß den String "Support-Routinen von VillageTronic, Hannover" enthalten. Sollten Sie ein Produkt professionell vertreiben wollen, das die Support-Routinen enthält, wenden Sie sich bitte an uns. Die Programme sind vor allem dazu gedacht, Ihnen zu zeigen, wie einfach es ist, die Picasso zu programmieren - weniger dazu, die Leistung zu präsentieren. Um Ihnen die Arbeit etwas zu erleichtern, gibt es ein paar Funktionen, die die Programmierung der Karte stark erleichtern. Sie befinden sich in der Datei "vilintuisup.c"; die nötigen Deklarationen findet man in "vilintuisup.h". Bevor Sie mit der Programmierung anfangen, sollten Sie sich einfach eine Demo wie zum Beispiel "24BitDemo.c" ansehen. Sie enthält alles Wesentliche und sollte recht einfach zu verstehen sein. Außerdem muß sich die Library "vilintuisup.library" zur Laufzeit der Demos in LIBS: befinden. Je nachdem, welchen C-Compiler Sie nutzen, benötigen Sie eine Link-Library, Pragma-Files oder ähnliches, um die Library-Funktionen nutzen zu können. Die entsprechenden Dateien sind im Verzeichnis "linklibs" zu finden. Sie haben jeweils eine "FileNote": libvilintuisup.a Link-Library für den GCC/G++ von GNU vilintuisup.fd Zum Selbermachen von Pragma-Dateien und AmigaBasic-Einbindung vilintuisup.lib Link-Library für DICE (Stack-orientiert) vilintuisupl.lib Normale BLINK-kompatible Link-Library (braucht zum Beispiel MaxonC/C++ vilintuisupr.lib Link-Library für DICE (Register-Einsprünge) vilintuisup_lib.h Pragmas für Aztec-C (ab Version 5.0) vilintuisup_pragmas.h Pragmas für Lattice/SAS C (ab Version 5.0) Für die Übersetzung stellen wir für jeden am Markt befindlichen C- Compiler ein makefile zur Verfügung. makefile_Aztec5 Aztec 5.x makefile_DICE DICE Shareware-Version (in dmakefile umbenennen) makefile_gcc GNU-C (ab Version 2.2) makefile_MaxonC Maxon C/C++ ab Version 1.0 makefile_SAS5 SAS-C 5.x (bitte in lmkfile umbenennen) makefile_SAS6 SAS-C 6.x (bitte in smakefile umbenennen) Die Dokumentation zu den Funktionen der "vilintuisup.library" steht in "vilintuisup.doc". Zum technischen Aufbau der Karte und des Videospeichers finden sich Informationen in "Grundlagen.doc". Eine Dokumentation zur "village.library" existiert zwar, wird aber nicht ausgeliefert. Die village.library enthält nur hardware-nahe Funktionen, die Parameter in entsprechende Register schreibt oder Werte ausließt. Da wir Sie ständig ändern und weiterentwickeln, scheint uns eine Auslieferung nicht sinnvoll. Wer Sie dennoch haben möchte, wende sich bitte über seinen Händler an uns.