Herzlich Willkommen zur PROFIBU- und PROFAKT-Demodiskette! Diese Demodiskette soll Ihnen einen kleinen Eindruck der Programme vermitteln Dies ist im wesentlichen auch ohne das bei den Programmen mitgelieferte, ausführliche Bedienungshandbuch möglich, lediglich der tiefere Einstieg bleibt Ihnen verwehrt. Trotzdem sind auch bei der Demoversion einige wichtige Punkte zu beachten, die im folgenden kurz genannt werden: 1. Hardwarekonfiguration: Sie benötigen zum Arbeiten mit PROFIBU bei der Standardversion einen AMIGA mit zwei Laufwerken oder einem Laufwerk und einer Festplatte. Der RAM- Speicher muß mindestens 512 K-Byte betragen, besser ist 1 M-Byte Speicher. Bei der Juniorversion benötigen Sie einen AMIGA mit ein oder zwei Laufwerken und einem RAM-Speicher von mindestens 512 K-Byte. Diese Demoversion benutzt als Datenspeicher zum Testen das Laufwerk df0:, in das eine Demo-Arbeitskopie oder formatierte Diskette gelegt wird. Besitzen Sie 2 Diskettenlaufwerke, können Sie die Demodiskette durch Eingabe von EXECUTE DF1_INST vom CLI aus auch für die Benutzung von Laufwerk df1: als Datenspeicher konfigurieren. Vor der ersten Benutzung der Demodiskette sollten Sie diese auf eine andere Diskette kopieren und nur mit dieser Arbeitskopie arbeiten. 2. Programmstart: Beachten Sie bitte vor dem Programmstart, daß Ihr AMIGA auf die Darstellung von 80 Zeichen pro Zeile geschaltet ist, schalten Sie gegebenenfalls mittels des PREFERENCES-Programms der Workbench-Diskette um. Das Arbeiten mit 60 Zeichen pro Zeile ist nicht möglich, da PROFIBU in diesem Modus keine eindeutig lesbaren Ausgaben erzeugt! Das Programm wird einfach durch Anklicken von PROFIBU-Demo geladen und meldet sich mit einem Copyright-Logo. Nach Drücken der RETURN-Taste sind Sie dann im Programm. Sie müssen jetzt ggf. Ihre Datendiskette (oder eine vorher formatierte Diskette) in das Laufwerk df1: einlegen. Sie können dann den Monatsnamen eingeben, beachten Sie, daß der Monatsname mindestens 6 Zeichen lang sein muß, z.B. Mai 1988. Das Programm lädt den entsprechenden Monat. Bei der ersten Benutzung kann ein Monat neu eingerichtet werden, mit dem dann begonnen wird. Der Firmencode bei neu eingerichteten Monaten lautet DEMO (erscheint bei der Eingabe nicht). Danach gelangen Sie in das Programm, wo Sie sich zunächst den vorhandenen Kontenplan ausgeben oder ausdrucken sollten. Sie können jetzt nach Wunsch den Kontenplan bearbeiteten, einige Buchungen tätigen, die Auswertungen und Ausdrucke (beachten Sie dabei, daß in den Preferences Ihrer Workbench-Diskette Ihr Drucker korrekt eingestellt sein muß) durchführen usw... 3. Eigenschaften von PROFIBU - PROFIBU ist ein leistungsstarkes und bedienungsfreundliches Finanzbuch- haltungsprogramm. PROFIBU ist auf schnelle Eingabe der Daten im Dialog mit dem Anwender ausgelegt, verfügt aber auch über eine Schnittstelle zur Stapelverarbeitung, so daß Daten aus anderen Programmen (z.B. dem Fakturierungsprogramm PROFAKT) eingelesen und automatisch gebucht werden können. - Obwohl PROFIBU sehr viele Funktionen besitzt, wurde darauf geachtet, daß die Bedienung sehr leicht ist und schnell erlernt werden kann. - Die Kapazität der Standardversion von PROFIBU beträgt 800 Konten, die Kapazität der Juniorversion 200 Konten. Dabei kann die Aufteilung dieser maximalen Kontenanzahl auf Sachkonten, Debitorenkonten und Kreditorenkonten vom Anwender bestimmt werden. Die Kontonummern können bis zu fünfstellig sein, die höchste Kontonummer ist 32000 . - Der Kontenplan kann vom Anwender auf Grundlage des mitgelieferten Konten- plans beliebig ergänzt und erweitert und damit an individuelle Bedürfnisse angepaßt werden. Veränderungen und Erweiterungen des Kontenplans sind darüberhinaus jederzeit möglich. Die Steuerkonten und Prozentsätze, sowie die Abschlußkonten und BWA-Definitionen können frei definiert werden. - Bei der Standardversion können bis zu 150 Anlagegüter zur Abschreibung verwaltet werden. Die Abschreibung kann wahlweise in Prozent, als Abschreibungsbetrag oder als neuer Restwert eingegeben werden. Die Abschreibungen können sofort gebucht werden, das Programm druckt eine Abschreibungsliste. Bei der Juniorversion entfällt die Verwaltung von Anlagegütern. - Der Dialog-Buchungsvorgang erfolgt in einer Buchungsmaske, die zur sofortigen Kontrolle bei Anwahl eines Kontos den entsprechenden Saldo sowie bei Eingabe von Beträgen die Veränderungen der Salden anzeigt. Bei der Buchung können Steuerzahlen verwendet werden, die automatisches Splitting von Vorsteuer und Umsatzsteuer bewirken. Dann sind außerdem automatische Skontobuchungen möglich. Solange eine Buchung nicht abgeschlossen wurde, kann jederzeit in der Buchungsmaske zurückgegangen werden, so daß Korrek- turen vor endgültiger Übernahme der Buchung leicht möglich sind. Nach Übernahme der Buchung wird diese in der Bildschirmmaske im Journalformat angezeigt. - Das Programm druckt jederzeit nach Eingabe von Buchungen die Journalseiten, Kontenblätter, Summen- und Saldenlisten, Abschreibungsliste, Betriebs- wirtschaftliche Auswertungen und Listen für die Umsatzsteuervoranmeldung wahlweise auf dem Monitor oder auf den Drucker.