
				Bios

				@ 1993
		
				by

			Matthias Gutt
			Kantstr. 16

			W-2120 Lüneburg







Das Programm `Bios` ist PD-Software und darf frei weitergegeben werden, so-
lange keine Änderungen am Programm vorgenommen worden sind !
Es handelt sich hierbei um ein kleines Simulationsprogramm.
In der Computer-Szene gibt es einige Klassiker, die immer wieder und in den
verschiedensten Spielarten auftauchen.
Hierzu zählt neben Programmideen wie `Eliza`, `Tetris` oder `Pac-Man` auch
`Life`.
`Bios` ist ein derartiges `Life`-Programm - wie der Name es ja schon andeutet.
Bei derartigen Programmen geht es immer darum, die Lebensbedingungen für
Zellen innerhalb eines vorgegebenen Bereichs zu bestimmen !
Nach dem Starten von `Bios` erscheint ein Eingabefenster, in das Sie den
Vektor für die Lebensbedingungen eingeben.
Dieser Vektor muß aus acht Ziffern bestehen !!!
Die ersten beiden Ziffern teilen `Bios` mit, wieviel Tochterzellen eine 
Zelle haben muß, um überleben zu können, die nächsten beiden Ziffern 
geben die Höchstzahl an.
Wird diese überschritten, so stirbt die Zelle infolge Nährstoffmangels.
Hiernach folgen vier weitere Ziffern, die für das Wachstum des Zellhaufens
wichtig sind.
Ziffer fünf und sechs beschreiben also die Mindestzahl an Tochterzellen, die
notwendig sind, um durch Zellteilung, eine neue Zelle zu schaffen.
Die letzten beiden Ziffern schließlich, teilen dem Programm mit, ab wieviel
Zellen infolge Platzmangels keine Zellteilung mehr möglich ist !
Drücken Sie nach der Eingabe nun [RETURN], damit das Eingabefenster ge-
schlossen wird !
Jetzt wird ein `Intuition`-Fenster geöffnet, in welches die Zellen gemalt
werden.
Durch das Drücken der linken Maustaste wird das Zellwachstum bewirkt,
durch Drücken des Feuerknopfes des Joysticks in Port 2 kann das Programm
beendet werden.
`Bios V1.0` wurde in ASSEMBLER mit dem `masterseka` unter `KickStart 1.2`
geschrieben.
Ob es auch noch unter höheren Systemen läuft, ist mir nicht sicher !

Probieren Sie ruhig die verschiedensten Einstellungen und auch Extremwerte
aus !
Vom Eingabevektor hängt das Muster des simulierten Zellhaufens ab - ähnlich
wie in der Natur, wo spezifische Eigenschaften wie Vermehrung, Stoffwechsel
etc. auch die Form etwa einer Bakterienkolonie prägen ...

Besonders sinvvoll ist dieses Programm noch nicht und dient daher wohl
eher zum Zeitvertreib.
Für die nächste Version werde ich mir einige neue Sachen ausdenken.

An Bug-Reports, Anregungen, Tips & Tricks zum Thema Grafik-Programmierung
bin ich jederzeit interessiert.





Matthias Gutt
Kantstr. 16

W-2120 Lüneburg
