* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * D A T A M A S T E R * * * * Version 1.2c August 1991 * * * * Georg Strauch - Gut Neu-Hemmerich - Bachemer Str.6 - 5020 Frechen * * * * * * * * * * * * * H A N D B U C H * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Einleitung, bitte lesen ..................... Seite 01 DataMaster, das Programm .................... Seite 02 DataMaster das erste mal starten ............ Seite 03 F 1 -- Datenabfrage ......................... Seite 09 F 2 -- Dateneingabe ......................... Seite 07 F 3 -- Texte einlesen/auslagern ............. Seite 11 F 4 -- Datensatzliste drucken ............... Seite 10 F 5 -- Etiketten drucken .................... Seite 11 F 6 -- Dateimaske modifizieren .............. Seite 03 F 7 -- Reorganisation ....................... Seite 10 ESC -- Programm verlassen ................... Seite 12 -- 01 -- ********************** Einleitung ********************** Dieses Handbuch soll Sie schrittweise in die Programmbedienung und Arbeits- weise von DataMaster einweisen. Dabei geht das Handbuch auf jeden Menue- punkt des Programms in sinnvoller Reihenfolge ein. Sollten Sie also eine vollständige Einweisung wünschen, lesen Sie dieses Handbuch am besten seitenweise, benötigen Sie dagegen nur Informationen zu einem Menuepunkt, so halten Sie sich bitte an das Inhaltsverzeichnis. Neben dem Hauptprogramm und diesem Handbuch sollte außerdem noch das Unter- verzeichnis BANKEN mit dem Beispieldateien VIDEOS vorhanden sein. Hiermit können Sie sich ohne große Vorarbeit durch das Programm probieren. Wenn Sie sich das Unterverzeichnis "Banken" einmal ansehen, werden Sie fest- stellen, daß DataMaster bis zu vier Dateien je angelegte Datenbank öffnen kann. Hiervon dienen zwei zur Aufnahme der Datensätze bzw. deren Indexe und weitere zwei zur Aufnahme der Langtextzeilen bzw. Indexnummern. DataMaster ist komplett in Amiga - BASIC geschrieben, wurde aber mit dem Hi Soft BASIC Compiler kompiliert und erhält dadurch die erforderliche Geschwindigkeit. Darüber hinaus greift das Programm auf zahlreiche Routinen der Systembibliotheken zurück. DataMaster arbeitet mit dem über die Preferences der Workbench eingestellten Druckertreiber zusammen. Wenn Sie nicht stolzer Besitzer einer Festplatte oder eines Zweitlaufwerkes sind, sollten Sie sich DataMaster auf eine boot- fähige Systemdiskette kopieren, da Sie DataMaster ansonsten bei erster Anwahl der Druckoptionen auffordert, die Workbench-Disk einzulegen. DataMaster läßt sich problemlos vom CLI aus oder aber auch durch Anklicken des Programmsymbol von der Workbench aus starten. Wollen Sie DataMaster auf eine andere Diskette kopieren, so erledigen Sie dies am einfachsten durch Ziehen des Icons auf die entsprechende Diskette oder in das gewünschte Verzeichnis. Hierzu öffnen Sie das Fenster oder die Schublade der Diskette, auf der Sie DataMaster kopieren wollen. Führen Sie anschließend den Mauszeiger auf das Programmsymbol von DataMaster, drücken die linke Maustaste und ziehen das Symbol bei gedrückter Taste in das gewünschte Fenster bzw. Schublade. Leisten Sie dabei etwaigen Aufforderungen des Computers (Requester) unbedingt Folge. Achtung !!!!! DataMaster benötigt die Dateien "Mathieedoubasbas.library" sowie die "Mathieedoubtrans.library" im Libs-Verzeichnis Ihrer Systemdiskette. Wollen Sie Etiketten oder Datensatzlisten drucken lassen, so benötigen Sie die hierfür erforderlichen Treiber und Devices ebenfalls. Sie finden Sie ebenso wie die oben genannten Librarys auf Iher Workbench-Disk. Am besten kopieren Sie sich DataMaster auf eine "abgespeckte Workbench-Diskette"( alle unwichtigen Programme werden gelöscht), dann kann nichts schiefgehen. -- 02 -- *************** DataMaster, das Programm *************** DataMaster ist ein Datenbanksystem zur Verwaltung von Datendateien. Mit DataMaster lassen sich auf einfachste Art Adressen, Schallplatten, Compact Disk, Disketten, Videos, Kochrezepte oder was auch immer Sie möchten, verwalten. Die Gestaltung einer Datenbank bleibt dabei Ihnen überlassen. Sie bestimmen selbst über Anzahl, Bezeichnung und Länge der Datenfelder und entscheiden, ob Datum, Recordnummer und Langtextfunktion in Ihre Dateien implementiert werden. Mit der Langtextfunktion haben Sie die Möglichkeit zu jedem Datensatz einen beliebig langen Text hinzuzufügen. Dies ist eine sinnvolle Ergänzung, da die begrenzte Länge eines Datenfeldes nur selten ausreicht, um beispiels- weise in einer Videodatei eine Filmhandlung oder in einem Kochbuch eine Rezeptanleitung abzuspeichern. Dies ist jedoch mit der Langtextfunktion kein Problem mehr. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, zu Ihren jeweiligen Datensätzen bereits existierende und auf Diskette oder Festplatte gesicherte ASCII-Texte einzulesen und abzuspeichern. Haben Sie erst einmal eine Datenbank angelegt und mit den entsprechenden Daten gefüttert, findet DataMaster diese über Eingabe des Suchbegriffs schnell wieder. Sind Sie sich der Bezeichnung des Suchbegriffs nicht mehr sicher, versuchen Sie es mit den ersten Ziffern, DataMaster listet alle Möglichkeiten auf. Aber DataMaster sucht Ihre Daten auch über Matchcode. So findet DataMaster beispielsweise in Ihrer Adressendatei die gewünschte Anschrift auch unter Vorgabe der Telefonnummer oder des Straßennamens. DataMaster verarbeitet je angelegte Datenbank bis zu 1024 Datensätze und bis zu 10000 Langtextzeilen. Neben Suchbegriff, Recorddatum und Recordnummer können Sie bis zu 8 frei definierbare Datenfelder je Datensatz anlegen. Ferner lassen sich Ihre Dateien als alphabetisch sortierte Listen oder Etiketten ausdrucken. Dabei haben Sie die verschiedensten Selektierungs- möglichkeiten. So listet Ihnen DataMaster auf Wunsch beispielsweise alle Videos auf, die besonders sehenswert sind, oder, um bei der Adressendatei zu bleiben, können Sie sich eine Liste alle ausdrucken lassen, die im Monat Geburtstag haben. Beim Etikettendruck bestimmen Sie darüber hinaus noch über Charakter und Größe Ihrer Etiketten. Natürlich verfügt DataMaster über ein Dateiauswahlrequester. Das Requester zeigt Ihnen neben dem Verzeichnis, in dem Sie sich jeweils gerade befinden, nur die Dateien an, mit denen DataMaster etwas anfangen kann. So behalten Sie die Übersicht und brauchen nicht lange durch .info-Dateien und fremde Programme zu blättern. Mit dem Reorganisationsmenue schließlich werden gelöschte Datensätze aus Ihren Dateien entfernt und die verbleibenden Datensätze alphabetisch sortiert. Tritt während der Reorganisation ein Fehler auf, bleiben Ihre ursprünglichen Dateien erhalten. So können keine Daten verloren gehen. Sollte die Programmbeschreibung noch Fragen offen lassen, so finden Sie die Antworten hierfür mit Sicherheit auf den nachfolgenden Seiten. -- 03 -- ************ DataMaster das erste Mal starten ************ Es gibt zwei Möglichkeiten DataMaster zu starten. Die einfachste und bequemste Methode ist zweifellos das zweimalige Anklicken des Programm- symbols mit dem Mousezeiger auf der Workbench. Die zweite Möglichkeit besteht durch Eingabe des Programmnamens im CLI. Nach kurzer Ladezeit erscheint die Benutzeroberfläche von DataMaster und der Mousezeiger verschwindet. Keine Angst, nach Verlassen des Programms erscheint dieser wieder, aber da DataMaster komplett über die Tastatur gesteuert wird, würde der Mousezeiger hier nur stören. Auf Ihrem Bildschirm sehen Sie nun das Hauptmenue von DataMaster mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten von F1 bis F7 bzw. ESC. F1 bis F7 steht dabei für die jeweilige Funktionstaste auf Ihrer Tastatur, ESC steht für die ESCAPE Taste, die Sie links oben auf Ihrer Tastatur finden. Sie erreichen also jeden gewünschten Menuepunkt des Programms bequem über die oberste Tastaturleiste Ihres Keybords. Jeden einzelnen Menuepunkt von DataMaster finden Sie übrigens in gleicher Reihenfolge im Inhaltsverzeichnis dieses Handbuchs wieder. So sollten Sie bei Fragen zu einer bestimmten Funktion schnell zu der gewünschten Antwort finden. Um Ihnen die Bedienung und Vorteile von DataMaster auf verständliche Weise vertraut zu machen, werden wir die einzelnen Funktionen anhand eines einfachen Beispiels durchspielen. Hierfür bieten sich Ihre Adressen an, wollen Sie diese doch bestimmt später einmal mit DataMaster verwalten. **************** Datenmaske modifizieren **************** Natürlich können Sie DataMaster nicht einfach mit Ihren Daten füttern, Sie würden später nichts mehr wiederfinden. Deshalb sollten Sie sich schon Gedanken machen, wie Sie Ihre Daten organisieren möchten. Hierzu können Sie sich jede angelegte Datenbank wie einen Karteikasten vorstellen, jeden Datensatz wie eine Karteikarte und jedes Datenfeld wie eine Zeile auf dieser Karteikarte. Und genau so einen Karteikasten wollen wir im nächsten Kapitel anlegen. Hierfür benötigen wir den Menuepunkt F6, -Datenmaske modifizieren- Nach Betätigen der Funktionstaste F6 erscheint ein neues Bild mit mehreren durchnummerierten Begriffen. Hier legen wir fest, wie unsere Datenbank aus- sehen soll. Unten sehen wir zwischen zwei Linien eine Infotextzeile, die übrigens in jedem Menuepunkt zu finden ist. Hierüber erhalten Sie Infor- mationen, Rückfragen, Aufforderungen und gegebenenfalls auch Fehler- meldungen. In diesem Fall fragt Sie DataMaster, ob Sie wirklich eine neue Datenbank bzw. Datenmaske modifizieren wollen. Da wir dies ja möchten, beantworten wir die Rückfrage mit RETURN o. ENTER , für den Fall, das wir uns hierhin nur verirrt haben sollten, betätigen wir die ESCAPE-Taste und gelangen zurück zum Hauptmenue. Nach der Eingabe von RETURN erscheint ein blinkender Cursor rechts neben dem ersten Begriff, die Frage nach dem Laufwerk in dem sich das Speichermedium für unsere Datenbank befindet. Erlaubt sind alle Eingaben wie DF0: für das interne Diskettenlaufwerk, DH0: für glückliche Festplattenbesitzer oder DF1: für den Fall, das sich Ihre Diskette in einem externen Laufwerk befindet. -- 04 -- Geben Sie nur RETURN ein, geht DataMaster davon aus, daß Sie Ihre Datenbank auf der aktuellen SYSTEM-Diskette anlegen wollen und zeigt dies mit SYS: an. Für unsere Beispiel - Datenbank "Adressen" geben wir als Laufwerk DF0: ein. Nach Eingabe des gewünschten Laufwerks gefolgt von einem RETURN springt der Cursor automatisch zum nächsten Begriff, der Frage nach einem Unter- verzeichnis oder auch Directory genannt, ähnlich der Schubladen auf Ihrer Workbench. Für unser Beispiel wollen wir das Unterverzeichnis "BANKEN" nennen. Existiert dieses Directory noch nicht, würde DataMaster es in diesem Falle auf der Diskette im Laufwerk DF0: anlegen. Verzichten Sie hingegen auf Angabe eines Directorys, erzeugt DataMaster Ihre Datenbank direkt auf Diskette. Damit unsere Datenbank auch einen Namen bekommt, fragt DataMaster in der nächsten Zeile danach . In unserem Fall nennen wir die Datei sinnvoller Weise "Adressen". Haben Sie alle Eingaben wie beschrieben übernommen, wird DataMaster später also auf der Diskette im internen Laufwerk "DF0:" in dem Directory "BANKEN" eine Datenbank mit dem Namen "Adressen" anlegen. Sollte eine Datenbank mit diesem Namen bereits existieren, teilt DataMaster Ihnen dies mit und kehrt kurze Zeit später wieder zurück zum Hauptmenue. In der derzeitigen Version ist es leider noch nicht möglich, Masken bereits vorhandener Datenbanken zu ändern. Dieses Manko wird aber sicher mit Erscheinen einer UpDate - Version der Vergessenheit angehören. Doch nun zu den Angaben, die den Charakter unserer "Karteikarten" bestimmen. Die nächsten drei Fragen verlangen als Eingabe entweder eine 1 für Nein oder eine 2 für Ja. Als erstes wäre da die Frage, ob die Anzeige des Record - Datums aktiviert werden soll. Für unsere Adressendatei geben Sie bitte hier eine 2 für Aktiv an und DataMaster zeigt Ihnen später zu jedem Datensatz an, wann Sie Ihre Adresse aufgenommen oder geändert haben. So haben Sie immer einen Über- lick, wie alt bzw. wie aktuell Ihre Daten sind. Unter Punkt 5 aktivieren wir mit Eingabe einer 2 die Anzeige der Record- Nummer zu unseren jeweiligen Datensätzen. Somit sind Sie immer im Bilde, wieviel Datensätze Ihre Datenbank umfaßt bzw. wieviel Datensätze Ihre Datenbank noch aufnehmen kann. Aktivieren Sie diese Anzeige ruhig, sie benötigt keinen zusätzlichen Speicherplatz auf Diskette, da die Satznummer nicht mit in Ihre Dateien abgespeichert, sondern von DataMaster errechnet wiIrd. Mit Punkt 6 schließlich können Sie die Langtextfunktion aktivieren. Somit haben Sie die Möglichkeit, zu jedem Datensatz einen Text beliebiger Länge hinzuzufügen. In unserem Beispiel setzen wir hier ebenfalls eine 2, so können Sie z.B. in Ihrer Adressendatei neben NAME und Anschrift Ihrer Versicherungsgesellschaft mit der Langtextfunktion noch Versicherungsnummer, Deckungssummem, Bankverbindung und Beitragssätze erfassen. Als nächstes fragt DataMaster nach der Anzahl der Felder je Datensatz. Als Felder kann man auch die Zeilen unserer Karteikarten betrachten. Möglich ist die Eingabe von 1 bis 8. Jetzt ist es an der Zeit, zu überlegen, was wir für Angaben wir für unsere Adressen benötigen. Natürlich wäre da als erstes der NAME und Vorname. Aber nach NAME und Vorname wollen wir ja später einmal unsere Adressen bzw. Anschriften suchen lassen. Also sparen wir uns dieses Feld für Punkt 8, der Frage nach dem Suchbegriff. Vielmehr benötigen wir für unsere Adressen ein Feld für Straße und Hausnummer, ein Feld für Post- leitzahl und Wohnort, ein Feld für die Telefonnummer sowie ein Feld für das Geburtsdatum. Vielleicht sollten wir noch ein weiteres Feld für etwaige Selektierungseingaben wie "Familie","Bekannte","Versicherungen" oder "Amiga" einrichten. -- 05 -- Dies ist insofern sinnvoll, als daß Sie sich nach diesen Kriterien später Ihre Daten listen oder auch drucken lassen können. Somit benötigen wir für unsere Adressendatei zunächst einmal 5 Datenfelder. Geben Sie nun eine 5 ein, sperrt DataMaster die letzten 3 Felder und überschreibt diese mit "Nicht belegt!" Doch nun zu dem im letzten Absatz bereits erwähnten Punkt 8, die Bezeichnung unseres Suchbegriffs. Dies sollte für unsere Adressendatei der NAME und der Vorname sein. Der Suchbegriff wird später der Index sein, zudem unsere Daten einmal abgespeichert und auch wieder gefunden werden. Deshalb ist es zumin- dest für unsere Adressendatei auch sinnvoll, hier NAME und Vorname anzu- geben, da Sie sonst spätestens beim zweiten "Schmitz" oder "Meier" in Schwierigkeiten kommen.Nennen wir daher unseren Suchbegriff "Name, Vorname:" Unter den folgenden 10 Punkten wird dann schließlich nach der Bezeichnung der übrigen Datenfelder (Karteikarten-Zeilen) und nach deren Länge gefragt. Wie wir unserer Datenfelder benennen sollten, haben wir ja vorhin überlegt. Jetzt müssen wir uns nur noch Gedanken darüber machen, wieviel Ziffern wir für das jeweilige Datenfeld benötigen. So reichen beispielsweise 10 Ziffern für das Geburtsdatum immer aus ( TT.MM.JJJJ = 10 ). Die Angabe der Ziffern- länge ist bei der Art von Dateiorganisation wie sie auch DataMaster verwen- det leider unumgänglich. Überlegen Sie deshalb gut, wieviel Ziffern Sie einem Datenfeld zugestehen wollen, geben Sie beispielsweise 40 Ziffern für den Straßennamen vor, so reserviert DataMaster in jeder Datei für 40 Ziffern Platz, auch wenn Ihre Straße nur 20 Buchstaben lang ist. Beachten Sie bitte auch, daß die mögliche Anzahl Ziffern je Feld begrenzt und auch von der Länge der Feldbezeichnung abhängig ist. Geben Sie eine nicht mögliche Zahl für die Ziffernlänge an, so antwortet DataMaster mit einem BEEP und erwartet die Eingabe erneut. Nachdem Sie allen Dateifeldern einen Namen gegeben haben und DataMaster die Länge derselben mitgeteilt haben, erscheint in der Infotextzeile die Abfrage, ob Sie Ihre Angaben abspeichern oder ändern oder aber das Menue verlassen möchten. Doch zunächst betätigen wir einmal die A-Taste für ändern. Wir wollen nämlich unsere Datenbank so überschaubar wie möglich gestalten. Dazu ist es sinnvoll, unsere Feldbezeichnungen mit einem Doppel- punkt abzuschließen. Noch besser sieht es aus, wenn die Doppelpunkte nachher in einer Flucht stehen, damit unsere Daten später auch bündig untereinander liegen. Durch Eingabe der vor den Begriffen stehenden Nummern x>, gefolgt von einem RETURN, haben wir nun die Möglichkeit, jede Eingabe zu korrigieren. Bei dieser Gelegenheit können wir gleich einmal die Funktion unserer Cursor- bzw. Pfeiltasten ausprobieren. Die linke oder rechte Pfeiltaste läßt den Cursor über bereits geschriebenen Zeilen gleiten, die Pfeilunten-Taste setzt den Cursor an den Zeilenanfang, die Pfeilhoch-Taste setzt ihn an das Zeilen- ende. Haben Sie auf diese Art eventuelle Fehler behoben und hat Ihre Dateimaske das Aussehen wie auf der nachfolgenden Seite dargestellt, bestätigen Sie Ihre Korrekturen bitte erneut mit RETURN. Nachdem wir die von vorhin bereits bekannte Sicherheitsabfrage ebenfalls mit RETURN quittieren, legt DataMaster unsere Datenbank "Adressen" auf Diskette oder Festplatte an und das Programm kehrt zurück zum Hauptmenue. -- 06 -- Nach Abschluß aller Eingaben sollte die Dateimaske unserer Beispieldatei "Adressen" folgendes Aussehen haben: _______________________________ \ DataMaster V 1.0 - Datei-Editor \__________________________________________ 1> Laufwerk : DF0: 2> Unterverzeichnis : Banken 3> Dateiname : Adressen 4> Anzeige Recorddatum aktiv (nein=1/ja=2) : 2 5> Anzeige Recordnummer aktiv (nein=1/ja=2) : 2 6> Langtext aktiv (nein=1/ja=2) : 2 7> Anzahl der Felder pro Record (min=1/max=8) : 5 8> Bezeichnung Suchbegr.: NAME, Vorname : 10> Bezeichnung Feld # 1 : Straße, Hausnr. : 18> Feldlaenge : 30 11> Bezeichnung Feld # 2 : Postlz. Wohnort : 19> Feldlaenge : 30 12> Bezeichnung Feld # 3 : Telefon-Nummer : 20> Feldlaenge : 15 13> Bezeichnung Feld # 4 : Geburtsdatum : 21> Feldlaenge : 10 14> Bezeichnung Feld # 5 : Selektierfeld : 22> Feldlaenge : 15 15> Bezeichnung Feld # 6 : Nicht belegt ! 23> Feldlaenge : 0 16> Bezeichnung Feld # 7 : Nicht belegt ! 24> Feldlaenge : 0 17> Bezeichnung Feld # 8 : Nicht belegt ! 25> Feldlaenge : 0 ___________________________________________________________________________ Infozeile >> Aendern.< A > Programm verlassen.< ESC > abspeichern.< RET > ___________________________________________________________________________ -- 07 -- ******************** Dateneingabe ******************** Nachdem wir unsere Dateimaske modifiziert haben, können wir unsere Daten er- fassen. Hierzu wählen wir im Hauptmenue die Funktionstaste F2. Es erscheint ein neues Bild, vom Aufbau völlig anders, als uns vom vorherigen Menuepunkt bekannt. Lediglich die bereits bekannte Infozeile finden Sie hier an gleicher Stelle wieder. Dieser Bildschirmaufbau ist übrigens für alle anderen Menuepunkte immer der selbe, er ist also die eigentliche Benutzer- oberfläche von DataMaster. Nur die Funktionen und Möglichkeiten sind also von Menuepunkt zu Menuepunkt verschieden. Links auf unserem Bildschirm steht das aktuelle Datum, vorausgesetzt, Sie haben es über die Preferences oder Ihrer akkugepufferten Uhr gesetzt. Rechts daneben fragt DataMaster mit blinkendem Cursor nach der zu bearbeitenden Datei bzw. Datenbank. Am rechten Rand unserer Benutzeroberfläche sehen Sie eine Funktionsleiste mit mehreren Auswahlmöglichkeiten. Welche Funktionen jeweils möglich sind, zeigt Ihnen DataMaster an, indem es die Auswahlpunkte mit einem roten Rahmen versieht. Nachstehend werden die einzelnen Auswahlpunkte unserer Funktionsleiste näher erklärt: NeueDatei - N Ist diese Funktion eingerahmt und Sie betägigen die N-Taste, so fordert Sie ein blinkender Cursor zur Eingabe einer neuen zu bearbeitenden Datenbank auf. War vorher be- reits eine Datenbank geöffnet, werden etwaige Änderungen abgespeichert und die Datenbank geschlossen. Matchcode - > Diese Funktion erlaubt wie alle Funktionen mit der eckigen Klammer die Eingabe einer Zahl von 0-9. Allerdings arbei- tet die Matchcode-Funktion nur bei der Datenabfrage und erlaubt das Suchen eines Datensatzes über ein anderes Datenfeld als den Suchbegriff. Waehlen - > Stellt Ihnen DataMaster mehrere Möglichkeiten zur Wahl, wie beispielsweise im Dateiauswahlrequester, so wählen Sie mit dieser Funktion den gewünschten Punkt durch Eingabe der jeweils vorangestellten Zahl. Abbruch - ESC ESC steht für die ESCAPE-Taste und beendet die Arbeit mit Ihrer Datenbank. Drücken Sie diese Taste, speichert das Programm alle Eingaben ab, schließt alle Dateien und kehrt zum Hauptmenue zurück. Aendern - > Ist dieser Auswahlpunkt rot umrandet und geben Sie eine der den Datenfeldern vorangestellte Zahl ein, so springt der Cursor in das jeweilige Feld und erlaubt eine Änderung bzw. Korrektur Ihrer Eingaben. Loeschen - L Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, Daten- oder Textsätze zu löschen. Bevor DataMaster Ihre Daten löscht, erscheint aber in jeden Fall nochmal eine Sicherheitsab- frage. Drucken - D Ist Drucken umrandet und Sie betätigen die D-Taste, so werden Ihre Daten auf dem Drucker ausgegeben. Was im einzelnen gedruckt wird, hängt vom angewählten Menuepunkt ab. -- 08 -- Langtext - T Betätigen Sie die T-Taste so zeigt DataMaster Ihnen im Menuepunkt "Datenabfrage" den zu den aufgerufenen Daten- sätzen abgespeicherten Langtext auf. Unter "Dateneingabe" hingegen werden Sie zur Eingabe oder Änderung des Lang- textes aufgefordert. Zurueck - R R steht für Rücksprung und erlaubt Ihnen DataMaster die Anwahl dieser Taste, so springt das Programm immer einen Schritt zurück. Weiter - RET Wie sollte es anders sein, mit RET ist die RETURN- bzw. ENTER - Taste gemeint. Durch Betätigen dieser Taste bestätigen Sie Ihre Eingaben und gelangen immer einen Schritt weiter. Doch nun zurück zur Praxis. Noch erlaubt DataMaster nicht die Anwahl einer vorstehend aufgeführten Funktion, sondern erwartet die Eingabe eines Datei- namens. Unsere im letzten Abschnitt modifizierte Datenbank Adressen können wir jetzt durch Eingabe von DF0:Banken/Adressen aufrufen. Wurde DataMaster ebenfalls von der Diskette im Laufwerk DF0: gestartet, reicht die Eingabe von Banken/Adressen. Wissen wir aber den Namen unserer Datenbank nicht mehr genau oder sind wir etwas schreibfaul, verzichten wir auf Eingabe eines Dateinamens und betätigen einfach nur die RETURN-Taste. Es erscheint ein Dateiauswahl- Requester auf dem uns alle Auswahlmöglichkeiten angezeigt werden. Hier müßte nun auch das Unterverzeichnis "Banken" zu finden sein. Jetzt sehen Sie auch erstmalig einige Möglichkeiten in unserer Funktionsleiste rot eingerahmt. Wir bedienen uns der Funktion "Waehlen" und geben die Zahl ein, die in unserem Requester vor dem Verzeichnis "Banken ( dir )" steht. Nun wechselt unser Requester in das Verzeichnis "Banken" und jetzt müßte auch unsere Datenbank "Adressen" sichtbar werden. Geben Sie nun die Zahl vor "Adressen" ein, verschwindet der Requester und unserer Datenbank wird geladen. Nach kurzer Zeit sehen wir das Ergebnis unserer bisher geleisteten Arbeit. Hier finden wir alle Datenfelder mit den von uns vorgegebenen Eigenschaften wieder. In der Funktionsleiste sehen Sie wieder verschiedene Auswahlmöglich- keiten, wir betätigen die RETURN-Taste für Weiter, schließlich wollen wir unsere Datenbank ja auch mit unseren Daten füttern. Der blinkende Cursor weist uns nun daraufhin, daß er die Eingabe des Suchbe- griffs erwartet, also in unserem Fall NAME und Vorname. Wir sollten aber unbedingt darauf achten, daß wir unsere Daten immer in gleichen Syntax eingeben, wie es die Bezeichnung unseres Suchbegriffs erwartet, also NAME - Komma - Leerziffer - Vorname. Nach Eingabe des Suchbegriffs springt der Cursor automatisch in das nächste Feld. Bei Eingabe Ihrer Daten werden Sie jetzt schon vielleicht feststellen, daß DataMaster auch nur die Anzahl Ziffern je Datenfeld zuläßt, die Sie bei der Modifizierung voreingestellt haben. Nachdem wir alle Felder mit unseren Daten gefüllt haben, setzt DataMaster noch das aktuelle Datum in das Feld Record-Datum und die aktuelle Nummer in das Feld Record-Nummer. AnschließEND werden wieder einigen Funktionen in unserer Leiste als Auswahlmöglichkeit gekennzeichnet. Geben Sie jetzt beispielsweise eine den Datenfeldern vorangestellte Zahl ein, erhalten Sie über die Aendern-Funktion die Möglichkeit Ihre Eingaben zu korrigieren. Mit ESCAPE werden Ihre Daten abgespeichert und das Programm kehrt zurück zum Hauptmenue, mit N speichern Sie Ihre Daten ebenfalls ab, anschließEND fordert Sie DataMaster jedoch zur Eingabe eines neuen Dateinamens auf, also einer anderen Datenbank, die Sie bearbeiten möchten. Drücken Sie die RETURN- Taste für Weiter, springt der Cursor wieder in das erste Feld Ihrer Daten- bank und Sie können weitere Adressen eingeben. -- 09 -- Betätigen Sie hingegen die T-Taste, aktivieren Sie die Langtextfunktion. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, zu dem vorhin erfaßten Datensatz einen Text beliebiger Länge hinzuzufügen. Geben Sie nun Ihren Text ein. Möchten Sie Ihre Eingabe beenden, geben Sie zweimal RETURN ein. Auch hier haben Sie wieder verschiedene Auswahlmöglichkeiten wie ändern, Rücksprung etc. Probieren Sie die einzelnen Möglichkeiten ruhig durch. Zum Hauptmenue zurück kommen Sie immer mit der ESC-Taste. Doch wie können wir einmal erfaßte und abgespeicherte Daten ändern oder löschen. Ganz einfach. Geben Sie den entsprechenden Suchbegriff ein, also in unserer Beispieldatei den Namen und Vornamen, und der Datensatz erscheint auf Ihrem Bildschirm. Mit der Waehlen-Funktion können Sie nun die zu ändernden Datenfelder anwaehlen und Ihre Daten korrigieren. Betätigen Sie hingegen die L-Taste, so wird Ihr Datensatz - natürlich nicht ohne vorherige Sicherheitsabfrage - gelöscht. Gleichermaßen verhält es sich mit der Lang- textfunktion. ******************** Datenabfrage ******************** Bei der Datenabfrage gehen wir anfangs genau so vor wie bei der Datenein- gabe, nachdem wir im Hauptmenue die Funktionstaste F1 betätigt haben. Unser Bildaufbau ist auch der gleiche wie beim Dateneingabemenue. Um aber die vielen Möglichkeiten des Abfragemenues auszuprobieren, wählen wir als Datenbank die Video-Datei, welche in dem Unterverzeichnis Banken auf Ihrer Diskette vorhanden sein sollte. Laden Sie die Datei entweder durch Drücken der RETURN-Taste über den File-Requester oder durch Eingabe des Dateinamens mit DF0:Banken/Videos. Nach kurzer Zeit ist Ihre Datenbank geladen. Betätigen Sie nun die RETURN-Taste für Weiter, haben Sie die Möglichkeit Ihre Datensätze über den Suchbegriff - also in unserem Fall über den Film- namen - abzufragen. Aber es reicht auch schon, wenn Sie nur den Anfang des Filmnamens oder sogar nur den ersten Buchstaben eingeben. DataMaster listet Ihnen alle Datensätze auf, welche mit denen von Ihnen vorgegebenen Ziffern anfangen. Mit der WAEHLEN-Funktion können Sie jetzt den gesuchten Datensatz komplett auf Ihren Bildschirm laden, mit RETURN werden weitere Sätze gelistet. Probieren Sie die Funktionen in aller Ruhe aus. Natürlich können Sie jetzt auch mit der T-Taste den gespeicherten Langtext zu Ihren jeweiligen Daten- sätzen abrufen. Mit der DRUCKEN-Funktion schließlich können Sie den ange- wählten Datensatz bzw. Langtext ausdrucken lassen. Doch es gibt noch eine weiterer, bisher noch nicht erwähnter Auswahlpunkt, die MATCHCODE-Funktion. Ist diese Funktion rot eingerahmt, können Sie durch Eingabe einer einem Datenfeld vorangestellten Ziffer Ihren Datensatz über ein anders Feld als den Suchbegriff suchen lassen. Ein Beispiel: Geben Sie bei eingerahmter MATCHCODE-Funktion die Ziffer 5 ein, springt der Cursor in das Datenfeld Kategorie. Geben Sie hier nun der Begriff HORROR ein und bestätigen Sie diesen mit RETURN, so listet DataMaster Ihnen alle Filme, denen Sie bei der Dateneingabe die Kategorie "Horror" gegeben haben. Genau so finden Sie in Ihrer Adressendatei unter Anwahl des Feldes Geburts- datum und Eingabe von ".06." alle Freunde, die Sie im Monat Juni mit Geburtstags-Glückwünschen zu beehren haben. Doch nun sollten Sie die Ihnen von DataMaster zur Verfügung gestellten Abfragefunktionen durchtesten. Mit Sicherheit werden Sie schon bald eine eigene feste Vorstellung haben, wie Sie Ihre nächste Datenbank aufbauen werden, um all diese Möglichkeiten effizient nutzen zu können. -- 10 -- ******************* Reorganisation ******************** Mit Betätigen der F7-Taste gelangen Sie in das Reorganisationsmenue. Diesen Punkt sollten Sie anwählen, wenn Sie in Ihren Datenbanken viel gelöscht haben, oder aber, wenn Sie Ihre Daten alphabetisch ordnen lassen wollen. Wenn Sie mit DataMaster einen Datensatz löschen, können Sie sich diesen zwar nicht mehr anzeigen lassen, er bleibt aber physikalisch auf Ihrer Diskette in und in Ihrer Datei erhalten. So kann es vorkommen, daß Ihnen DataMaster eines Tages mitteilt, Ihre Datei sei voll, obwohl Sie noch keine 1024 Datensätze abgespeichert haben. Um gelöschte Datensätze gänzlich aus Ihrer Datei zu beseitigen und somit wieder Platz zu schaffen, sollten Sie Ihre Dateien von Zeit zu Zeit reorganisieren. Ein weiterer Effekt dieses Reorganisationsvorgangs ist, daß Ihre Datensätze gleichzeitig alphabetisch sortiert werden. Dies macht sich besonders beim Listen im Datenabfragemenue oder aber beim Ausdrucken einer Datensatzliste angenehm bemerkbar. Die Aktivierung des Reorganisationsvorgangs ist denkbar einfach. Wie Sie die zu behandelnde Datei laden, wissen Sie ja nun. Nach Abschluß der Lade- zeit wird diese Ihnen, wie auch schon bei der Dateneingabe und Datenabfrage angezeigt. Wollen Sie den Reorganisationsvorgang starten, bestätigen Sie die WEITER-Funktion durch Eingabe von RETURN. DataMaster beginnt mit der Reorganisation und zeigt den Ablauf durch Angabe der zu bearbeitenden, gelöschten und bearbeiteten Felder bzw. Langtext- zeilen an. Je nach dem, wie lang Ihre Datei ist und mit welchem Speicher- medium Sie arbeiten ( Diskette o. Festplatte ), kann dieser Vorgang schon einige Zeit ins Anspruch nehmen. DataMaster legt bei der Bearbeitung eine neue Datenbank an und löscht nach erfolgreicher Beendigung die alten Dateien. Geht während des Vorgangs etwas schief, bleibt Ihre alte Datei erhalten. Sie sollten aber sicher stellen, daß auf Ihrer Diskette genügend Platz ist, um eine Datei gleicher Größe, wie die zu reorganisierende, aufzunehmen. Andernfalls würde DataMaster eine Fehlermeldung ausgeben und den Vorgang abbrechen. *************** Datensatzliste drucken **************** Nachdem Sie sich mit Hilfe der Funktionstaste F4 in diesen Menuepunkt ein- gewählt haben, rufen Sie unter gewohnter Manier die gewünschte Datenbank auf. Nachdem diese geladen und von Ihnen mit RETURN bestätigt worden ist, haben Sie zunächst die Möglichkeit, den Ausdruck Ihrer Datensätze alpha- numerisch zu selektieren. Hierzu steht der blinkende Cursor neben dem Suchbegriff und verlangt die Eingabe der Ziffern, von denen und bis zu denen gedruckt werden soll. Wünschen Sie den Ausdruck aller Daten, also von A-Z, so betätigen Sie einfach zweimal die RETURN-Taste. Die in den übrigen Datenfeldern stehenden Fragezeichen symbolisieren die Tatsache, daß DataMaster die hierin stehenden Daten nicht selektiert. Wollen Sie jedoch, daß DataMaster auch hier gewisse Daten herausfiltert, so geben Sie die jeweils vor den Feldern stehende Ziffer ein, und tragen anschließEND anstelle der Fragezeichen den Begriff ein, nachdem DataMaster suchen soll. Würden Sie also beispielsweise in Ihrer Videodatei das Feld Nr.5 für "Kategorie" anwählen und hier "Horror" eintragen, so erstellt DATA- Master Ihnen den Ausdruck einer Liste aller Horrorfilme, die auf Video vor- handen sind. Setzen Sie zusätzlich in Feld Nr.4 für Note eine 1, so be- schränkt sich der Ausdruck auf alle Horrorfilme mit der Note 1. -- 11 -- Nachdem Sie dem Programm mitgeteilt haben, welche Daten gedruckt werden sollen und welche nicht, betätigen Sie die D-Taste und DataMaster beginnt zu drucken. Achten Sie bitte darauf, daß Ihr Drucker eingeschaltet und Online geschaltet ist. ******************* Etiketten drucken ****************** Die Abarbeitung dieses Menuepunktes in den Sie mit F5 gelangen, stellt sich zunächst genauso, wie vorstehend für den Druck der Datensatzliste beschrie- ben. Allerdings haben Sie anschließEND noch die Möglichkeit, einige Schal- ter zur Gestaltung Ihre Etiketten ein- bzw. auszuschalten. Dies geschieht nach bekannter Weise mittels Anwahl der jeweils vor den Schalter stehenden Ziffern. Durch geschicktes Einstellen passen Sie so Ihre Datensätze der Größe Ihrer Etiketten an. Hierzu sollten Sie Schalter H, Druck der Probeetikette, zu- nächst einschalten. *************** Texte einlesen/auslagern *************** Mit diesem Menuepunkt haben Sie die Möglichkeit einen als ASCII-Textdatei abgespeicherten Text von DataMaster einlesen zu lassen und Ihn als Lang- text zu einem von Ihnen vorgegebenen Datensatz abspeichern zu lassen. So können Sie beispielsweise Programmroutinen aus Listings einlesen und später unter den von Ihnen vorgegebenen Suchbegriffen u. Stichworten wieder- finden. Aber auch Ihre Korrespondenz oder Hilfstexte zu Programmen können Sie auf diese Art und Weise leicht archivieren. Damit Sie Ihre Routinen etc. aber auch wieder in andere Programme einbauen können, lassen sich Ihre Texte natürlich auch wieder zurückschreiben. Natürlich funktionieren diese Funktionen nur, wenn Sie bei der Modifikation Ihrer Datenbank die Langtext- funktion aktiviert haben. Durch Eingabe von F3 gelangen Sie in ein Untermenue. Hier entscheiden Sie durch Betätigen der F1- oder der F2-Taste, ob Sie einen Text einlesen oder einen bereits als Langtext in Ihrer Datenbank vorhandenen Langtext ausla- gern wollen. Wollen Sie beides nicht, weil Sie sich hierhin vielleicht nur verirrt haben, so betätigen Sie die ESCAPE-Taste und Sie gelangen zurück zum Hauptmenue. Nach gewünschter Anwahl zeigt sich die gewohnte Benutzeroberfläche. Doch nun werden Sie nach dem Namen zweier Dateien, nämlich der INPUT- und der Outputdatei gefragt. Dabei ist die Inputdatei die Datei, aus der die Daten gelesen werden sollen. Mit OUTPUT benennen Sie die Datei in der Ihre Texte schließlich geschrieben werden sollen. Wollen Sie einen Langtext auslagern, so muß Inputdatei natürlich der Namen einer existierenden Datenbank sein. Wie Sie die Outputdatei benennen, bleibt Ihnen überlassen, existiert diese bereits, wird der eingelesene Text angehängt. Wollen Sie einen Text ein- lesen, so muß natürlich Outputdatei der NAME einer Datenbank sein. Nachdem Sie die Dateinamen eingegeben haben, verlangt DataMaster nach dem Suchbegriff des Datensatzes, aus dem der Text eingelesen bzw. in den der Text geschrieben werden soll. Ist auch diese Eingabe erfolgreich, zeigt DataMaster die erste Zeile des ein- bzw. auszulagernden Textes an. Mit der RETURN-Taste schließlich bestätigen Sie Ihre Eingabe und das Programm be- ginnt die Daten umzulesen. -- 12 -- ****************** Programm verlassen ******************* Genauso, wie Sie in den einzelnen Programmteilen mit der ESCAPE-Taste immer den Weg zurück zum Hauptmenue finden, beenden Sie die Arbeit mit DataMaster Nach erfolgter Eingabe kehrt das Programm zurück zur Workbench und auch der Mousezeiger erscheint in gewohnter Weise wieder auf Ihrem Monitor.