************************ * * * Dieser Text ist von * * * * GERMAN #78 * * * * (C) RHEIN-MAIN-SOFT * * * ************************ >> Silbenrätsel-Construction-Set V1.0 (SCS-Demo) Programm für die automatische Erstellung von Silbenrätseln. Copyright 1990 - Römer:Soft  "Rolf Herrmann" Programmiert und compiliert in GFA-Basic, Version 3.5. VORWORT: -------- Silbenrätsel-Construction-Set (kurz: SCS) dient der automatischen Erstellung von Silbenrätseln, wie sie aus vielen Zeitschriften und Rätselheften bekannt sind. Die Verwendungsmöglichkeiten des Programmes sind vielseitig; mit ihm ist es möglich, die Unterhaltungsseite einer Schüler- oder Club- zeitschrift zu gestalten oder es zur Schaffung eines Preisrätsels einzusetzen. Man kann es aber auch zur persönlichen Unterhaltung verwenden. Durch die Möglichkeit der Erstellung von sachbezogenen Begriffs- dateien ist man in der Lage spezifische Silbenrätsel aus verschiede- nen Sachgebieten zu erzeugen oder auch sogenannte "Lustige Rät- sel", bei denen es auf eine verdrehte Fragestellung ankommt zu gestalten. Grundlage für die Erstellung der Rätsel sind die Ratebegriffe, die in Dateien gespeichert sind. Je mehr Daten vorliegen, desto schneller können Rätsel erzeugt werden. Der Autor würde sich freuen, von dem einen oder anderen Anwender erstellte Begriffsdateien zu er- halten, die bei weiterer Distribution des Programmes den Usern zur Verfügung gestellt werden können. Das Programm ist auf allen Amigas mit 512 kb ablauffähig. Benötigt wird 1 Diskettenlaufwerk und ein Drucker, der in der Lage ist kom- primierte Schrift (15 cpi) auszudrucken. Im Programm werden ANSI- Drucker-Steuersequencen verwendet, somit braucht keine spezielle Druckeranpassung zu erfolgen. PROGRAMMBESCHREIBUNG -------------------- Das Programm wird komplett mausgesteuert bedient, außer natürlich da, wo Texteingaben erforderlich sind. Die Menü-Auswahl erfolgt in der Kopfleiste über Pull-Down-Menüs. Alle Menüpunkte sind zudem über Tastatur-Shortcuts (Amiga-Taste + zugeordnetes Zeichen) zu erreichen. Alle Programmfunktionen werden bei deren Aufruf im oberen Teil des Bildschirmes beschrieben. Nach einem kurzen Intro erscheint der Grundbildschirm. Dieser ent- hält den Copyright-Vermerk des Autors und gibt die Größe des zur Verfügung stehenden Speichers, das von Ihnen eingestellte aktuelle Verzeichnis und die aktuelle Datei aus. Nach Beenden eines Menü- punktes wird immer der Grundbildschirm angezeigt. Im folgenden werden die einzelnen Menüoptionen beschrieben: 1.1 Datei laden (AMIGA - L): ---------------------------- Eine vorhandene Datei wird zur weiteren Bearbeitung in den Spei- cher geladen. Die Auswahl der zu ladenden Datei erfolgt in einem Dateirequester. Die gewünschte Datei wird mit der Maus markiert und nach anklicken des Feldes "Laden" geladen. Wird eine Datei doppelt angeklickt, wird sie sofort geladen. Es können nur SCS-Dateien verarbeitet werden. Sie sind zu erken- nen an der Endung ".SCS". Wird versehentlich eine falsche Datei ausgewählt, erscheint eine entsprechende Fehlermeldung und der Ladevorgang wird abgebrochen. Befindet sich bereits eine Datei im Speicher, die seit dem letzten Speichern verändert wurde, erscheint ein entsprechender Hinweis und der Anwender muß entscheiden, ob die Änderungen verworfen werden sollen oder ob diese Datei zuvor gespeichert werden soll. Anschließend wird der Ladevorgang fortgesetzt. Die Dateien werden in dem eingestellten Verzeichnis gespeichert. 1.2 Datei sichern (AMIGA - S): ------------------------------ Die aktuell im Speicher befindliche Datei wird abgespeichert. Es wird dabei der aktuelle Dateinamen verwendet. Wurde noch kein Dateiname vergeben (she. Datei anlegen) wird der Benutzer vor dem Sichern dazu aufgefordert. Die vorhergehende auf der Diskette befindliche Version wird in "Dateiname.BAK" umbenannt und kann bei einem evtl. auftretenden Fehler in eine SCS-Datei umbenannt und verwendet werden (she. Pos. 1.3). Die Funktion "Datei sichern" ist in der Demo-Version nicht enthalten. 1.3 Datei umbenennen (AMIGA - U): --------------------------------- In einem Dateirequester ist die umzubenennende Datei auszuwählen und anschließend der neue Dateiname einzugeben. Der Dateiname darf 12 Stellen lang sein, die Endung ".SCS" wird vom Programm automatisch angehängt. Es können nur SCS-Dateien umbenannt werden (zu erkennen an der Endung ".SCS" oder ".BAK".) 1.4 Datei anhängen (AMIGA - M): ------------------------------- Mit dieser Funktion werden zwei separate Dateien zu einer einzigen verbunden. Über Dateirequester ist zuerst die Datei auszuwählen, an welche die zweite angehängt werden soll, anschließend wird die anzuhängende Datei ausgewählt. Es ist nicht möglich (und nicht sinnvoll) eine Datei an sich selbst anzuhängen. Das Programm prüft, ob die maximal zulässige Datensatzgröße von 750 Begriffen pro Datei nicht überschritten wird und vereinigt die gewählten Dateien. Im anderen Fall wird die Dateivereinigung nicht durchgeführt. 1.5 Datei anlegen (AMIGA - A): ------------------------------ Dieser Programmpunkt ist notwendig, um eine neue Datei vor der Erfassung zu initialisieren. Wird es unterlassen, die Datei anzulegen, wird der Name "(neu)" vergeben und beim Speichern wird der Be- nutzer aufgefordert, einen gültigen Dateinamen zu vergeben. Befindet sich bereits eine Datei im Speicher, kann eine neue Datei erst dann eingerichtet werden, wenn sie mit diesem Programmpunkt angelegt wurde. Im anderen Fall würde die aktuelle Datei bearbei- tet. 1.6 About (AMIGA - ?): ---------------------- Gibt eine kurze Programminformation und den Copyright-Vermerk des Autors aus. 1.7 Pfad (AMIGA - P): --------------------- Mit dieser Funktion wird der aktuelle Pfad eingestellt, in dem SCS sämtliche zugehörigen Dateien verwaltet. Es wird empfohlen, alle Dateien in einem einheitlichen Pfad zu führen. In diesem Pfad speichert SCS alle Begriffsdateien sowie die Ergänzungsdatei. Sollten Sie mehrere spezifische Dateien führen, ist es natürlich möglich, diese in verschiedene Verzeichnisse zu legen. Es ist jedoch nicht möglich, bei der Rätselerzeugung Dateien, die sich in unter- schiedlichen Verzeichnissen befinden, gleichzeitig zu verwenden. 1.8 Ende (AMIGA - Q): --------------------- Beendet das Programm. Vorher wird allerdings überprüft, ob die im Speicher befindliche Datei nach den letzten Änderungen gesichert wurde. Ist dies nicht der Fall, wird der Anwender aufgefordert, dies nachzuholen bzw. zu entscheiden, ob die Änderungen verworfen werden sollen. Anschließend wird sicherheitshalber nachgefragt, ob wirklich beendet werden soll. 2.1 Begriffe erfassen (AMIGA - E): ---------------------------------- Diese Menü-Option dient dem hinzufügen neuer Begriffe zu der aktuellen Datei. Wird die maximal mögliche Anzahl Datensätze pro Datei von 750 erreicht, erscheint ein Hinweis und der Anwender wird aufgefordert die Datei zu speichern und eine neue anzulegen. Pro Datensatz ist der später zu erratende Begriff in Silbenform sowie die Umschreibung des Begriffes zu erfassen. Bei der Erfassung des Begriffes werden die Zeichen "a-z" und "A-Z" sowie der Bindestrich "-" akzeptiert. Die Verwendung deutscher Umlaute ist nicht zulässig. Wurde ein nicht konformes Zeichen ein- gegeben wird die Eingabe zurückgewiesen. Die Eingabe muß in Silbenform erfolgen, d.h. die einzelnen Silben eines Begriffes sind durch Bindestrich getrennt einzugeben. Beispiel: für den Begriff Motorrad ist "mo-tor-rad" einzugeben. Das Programm überprüft jede Eingabe auf ihre Richtigkeit. Es ist nicht zulässig, zwei Bindestriche direkt hintereinander zu erfassen. Ebenfalls darf der Begriff nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden. Jeder richtig erfasste Begriff wird in Großbuchstaben umgewandelt und in der Zeile darunter ohne Bindestriche ausgegeben. Nun ist die Umschreibung für den Ratebegriff zu erfassen. Hierbei ist zu beachten, daß zwischen Groß-/Kleinschreibung unterschieden wird und deutsche Umlaute sowie Satzzeichen verwendet werden dürfen. Wurde keine Umschreibung eingegeben wird der Erfasser daran erinnert. Die Erfassung wird beendet, wenn kein weiterer Begriff eingegeben wurde. Anschließend wird in den Grundbildschirm zurückgegangen. 2.2 Begriffe ändern (AMIGA - C): -------------------------------- Mit dieser Funktion können die im Speicher befindlichen Daten ge- ändert werden. Die Auswahl erfolgt über den Begriff. Es genügt, dabei nur den Anfang des Begriffes einzugeben. Wird zum Beispiel nur ein "A" eingegeben wird der nächste Begriff, der mit "A" be- ginnt zum Ändern angeboten. Über Auswahlbuttons kann nun mit der Maus entschieden werden, ob dieser Begriff geändert, der nächste passende Begriff gesucht oder abgebrochen werden soll. Wird Ändern gewählt, muß zuerst der Begriff in Silbenform editiert werden. Dabei gelten die unter "Begriffe erfassen" genannten Kon- ventionen. Anschließend kann die Begriffsumschreibung geändert werden. Wurde "Abbruch" gewählt, kehrt das Programm zur Auswahlmaske zurück, d.h. es kann ein neues Suchwort eingegeben werden. Das gleiche geschieht ebenfalls, wenn ein Begriff geändert wurde. Der Programmteil wird verlassen, wenn kein neuer Suchbegriff ein- gegeben wurde. 2.3 Begriffe löschen (AMIGA - D): --------------------------------- Hier werden einzelne Begriffe aus der aktuell, im Speicher befind- lichen, Datei gelöscht. Die Auswahl erfolgt entsprechend wie unter 2.2 beschrieben. Über Auswahlbuttons wird per Mausklick entschie- den, ober weitergesucht, der Begriff gelöscht, oder die Suche abge- brochen werden soll. Wird der Button "Löschen" angeklickt, erfolgt zusätzlich eine Sicherheitsabfrage, ob sich der Anwender wirklich sicher ist, den Begriff zu löschen. Der Begriff wird nur gelöscht, wenn "JA" ange- klickt wird. Danach kehrt das Programm in die Auswahlmaske zu- rück. Der Programmteil wird verlassen, wenn kein neuer Suchbegriff ein- gegeben wurde. 3.1 Drucken Begriffe (AMIGA - B): --------------------------------- Es erfolgt ein Ausdruck der Daten der aktuell im Speicher befind- lichen Datei alphabetisch sortiert nach Ratebegriffen auf dem ange- schlossenen Drucker. 3.2 Drucken Fragen (AMIGA - F): ------------------------------- Wie oben. Der Ausdruck ist nach den Umschreibungen sortiert. 4.1 Rätsel erzeugen (AMIGA - R): -------------------------------- Dies ist der Programmpunkt, dem die zuvor beschriebenen Vorbe- reitungen gelten. Die Erzeugung des Rätsels geht in mehreren Schritten vor sich. Zuerst muß der zu erratende Lösungsspruch, dies kann ein Sprich- wort, ein Zitat o.ä. sein. Der Lösungsspruch darf max. 60 Stellen lang sein. Das Eingabefeld ist einige Stellen länger, da i.d.R. die Lösungssprüche Leerstellen und Sonderzeichen (Satzzeichen etc.) enthalten können, die bei der Berechnung des Rätsels außer Acht gelassen werden. Die Länge des Lösungsspruches wird festgestellt und dem Benutzer die Möglichkeiten der Generierung des Rätsels angeboten. Ist der Lösungsspruch max. 30 Stellen lang, kann ein Rätsel erzeugt wer- den, bei dem nur ein Buchstabe pro Begriff zur Bildung des Lösungsspruches herangezogen wird; bei einer geraden Anzahl von Buchstaben wird zudem die Möglichkeit offeriert, zwei Buchstaben pro Begriff zu verwenden, wobei sich notwendigerweise die Anzahl an Ratebegriffen halbiert. Ist der Lösungsspruch länger als 30 Stellen, gibt es nur die Mög- lichkeit, zwei Buchstaben pro Begriff zu verwenden. Ist der Lösungsspruch länger als 30 Stellen, besitzt aber eine unge- rade Anzahl Stellen gibt es keine Möglichkeit, ein Rätsel zu erzeu- gen. Im nächsten Schritt wird festgelegt, welcher Buchstabe des Begrif- fes in welcher Reihenfolge verwendet werden soll. Man kann einen der ersten acht Buchstaben des Begriffes per Mausklick anwählen. Danach wird per Maus festgelegt, ob diese Buchstaben von oben nach unten oder umgekehrt zu lesen sind. Wurde die Möglichkeit, zwei Buchstaben pro Begriff zu verwenden ausgewählt, wiederholt sich die Prozedur für den zweiten Buchstaben. Jetzt ist festzulegen, welche Datei(en) für die Bildung des Rätsels verwendet werden soll(en). Max. 10 Dateien dürfen ausgewählt wer- den. Die Auswahl erfolgt über einen Dateirequester, die ausgewähl- te(n) Datei(en) werden in eine Liste am Bildschirm eingetragen. Wurden alle in Betracht kommenden Dateien gewählt kann man Ab- bruch wählen und die Generierung des Rätsels beginnt. Die Dateien werden der Reihe nach nach passenden Begriffen durchsucht. Dieser Vorgang kann am Bildschirm beobachtet werden. Wurden alle not- wendigen Begriffe gefunden, beginnt der Ausdruck des Rätsels. Es kann vorkommen, daß nicht für jede Möglichkeit ein passender Begriff gefunden werden konnte. In diesem Fall wird der Benutzer aufgefordert, manuell einen passenden Begriff zu erfassen. Auf diese Weise eingegebene Begriffe werden automatisch in der Datei "Ergänzungen.SCS" gespeichert. Bitte überprüfen Sie regelmäßig, daß diese Ergänzungsdatei nicht mehr als 750 Einträge enthält; am bes- ten Sie fügen die Datei regelmäßig an eine andere an oder nennen sie um. Nach Abschluß der vorgenannte Schritte erhalten Sie ein gebrauchs- fertig ausgedrucktes Silbenrätsel inkl. Lösung auf einem separaten Blatt. Der Ausdruck benötigt fast die gesamte Breite eines Stan- dard-DIN-A4-Blattes; bitte stellen Sie sicher, daß die Blattbreite in den Preferences durch Einstellung des linken und rechten Randes nicht eingeschränkt ist. Sollten Sie Probleme mit dem Programm, Änderungswünsche oder Verbesserungsvorschläge dazu haben, wenden Sie sich bitte an die unten genannte Adresse. Kelkheim/Ts., 01. April 1990 R.Herrmann Ich möchte noch anfügen, daß es zu Problemen kommen kann, wenn Sie mehr als 512 KB Speicher besitzen. Bitte rufen Sie in diesem Fall zuvor "NoFastMem" auf.