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*     GERMAN #78       *
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* (C) RHEIN-MAIN-SOFT  *
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Mit dem BootBlock-Paralysator  läßt sich der Bootblock  einer Diskette in ei-
ne Datei speichern, auch als HEX-Dump, oder aus einer Datei lesen und als
Bootblock schreiben, man kann den Bootblock auch ausführen oder sogar als
ausführbare Datei speichern und damit zum Beispiel ein Spiel, das mit Boot-
block-Lader startet, von der aus Workbench starten.

Nach dem Laden erscheint zunächst eine Abfrage, welches Laufwerk als
'Bootblock-Laufwerk' verwendet werden soll. Hier geben Sie einfach die Num-
mer eines vorhandenen Laufwerks (z.B. 0 für DF0:) an. Wenn sich das Track-
disk-Device für das angegebene Laufwerk öffnen läßt, dann erscheint das
Hauptmenü.


Erklärung der Menüpunkte:
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  1.  von Diskette lesen          Der Bootblock wird vom angegebenen Laufwerk
                                  in den Puffer gelesen.

  2.  auf Diskette schreiben      Der Pufferinhalt wird als Bootblock auf die
                                  Diskette im angegebenen Laufwerk
                                  geschrieben.

  3.  ausführen                   Der Bootblock im Puffer wird ausgeführt.
                                  Das Programm versucht so gut wie möglich
                                  die Boot-Routine des Betriebssystems
                                  nachzuäffen, trotzdem kann es vorkommen,
                                  daß sich nicht jeder Bootblock korrekt
                                  starten läßt (ausprobieren). So kann man
                                  sich eventuell vorhandene Intros ansehen
                                  oder ein Programm mit Bootblock-Lader
                                  starten. Wird dabei aus dem Bootblock
                                  heraus von Diskette nachgeladen, wie bei
                                  Spielen, dann muß sich die betreffende
                                  Diskette im Laufwerk DF0: befinden.

  4.  in Datei schreiben          Der Pufferinhalt wird in eine Datei
                                  geschrieben. Vorher wird noch nach dem
                                  Dateinamen gefragt.

  5.  aus Datei lesen             Hier wird aus einer Datei ein Bootblock in
                                  den Puffer geschrieben.

  6.  als Executable speichern    Der Pufferinhalt wird als ausführbares
                                  Programm auf Diskette geschrieben. Dieses
                                  Programm kann sowohl vom CLI als auch von
                                  der Workbench gestartet werden, da der zum
                                  Workbench-Start notwendige Startup-Code
                                  vorhanden ist, nur ein Icon fehlt noch (muß
                                  sich jeder selbst kopieren). Wie beim
                                  Menüpunkt 'ausführen' wird die Boot-Routine
                                  des Betriebssystems nachgemacht. Spiele zum
                                  Beispiel kann man dann vom CLI oder von der
                                  Workbench aus starten. Die Spiele-Diskette
                                  muß sich dann in DF0: befinden, da nur von
                                  diesem Laufwerk nachgeladen werden kann.
                                  Allerdings kommt es vor, daß solch ein
                                  Programm zwar korrekt startet, wenn man es
                                  vom CLI aus aufruft, aber beim Start von
                                  der Workbench nicht funktioniert (Im Ein-
                                  zelfall ausprobieren).

  7.  HEX/ASCII in Datei schreiben   Der Pufferinhalt wird als Hex-Dump in
                                  eine Datei geschrieben (kann auch der
                                  Drucker sein, als Dateinamen PRT: angeben).

  8.  Programm-Ende               Das Programm wird beendet.




Mit dem Bootblock-Paralysator kann man auch Backups von den Bootblöcken sei-
ner kostbaren, aber kopiergeschützten, Originalprogramme, die mit dem Boot-
block starten, machen, wenn man Angst hat, daß Viren die Diskette unbrauchbar
machen könnten. Dazu sind folgende Schritte notwendig:
  1)   Sichern des Bootblocks:
          a)  Bootblock mit 'von Diskette lesen' in den Puffer laden,
          b)  mit 'in Datei schreiben' auf eine andere Diskette sichern.

  2)   Wiederherstellen des Bootblocks:
          a)  mit 'aus Datei lesen' den gesicherten Bootblock in den Puffer
              laden,
          b)  mit 'auf Diskette schreiben' den Pufferinhalt als Bootblock
              schreiben.



Der Bootblock-Paralysator wurde in Assembler geschrieben, drum ist er auch so
kurz und paßt oft auch noch auf die Workbench-Diskette. Zusätzlich wurde er
gepackt (er entpackt sich beim Start selbständig).
Der Bootblock-Paralysator V1.0 ist Freeware und darf frei und kostenlos ko-
piert und benutzt werden.
Autor:
Falco Kirschbein
Munzinger Str. 3
D-7812 Bad Krozingen 4
W.-Germany

