D F C ******************** Dieses Programm fordert den Benutzer nicht auf, die Disketten einzulegen, sofern schon welche im Laufwerk sind. Bevor Du also "GO" anklickst, solltest Du dich vergewissern, daß auch die richtigen Disketten im Laufwerk sind! Bei Dfc handelt es sich um ein Programm zum Kopieren und Formatieren von Disketten; geschrieben von Radical Eye Software. Dfc ist Public Domain; jedermann darf alles damit anstellen, was er möchte. Und da Du schon nichts dafür bezahlen mußt, übernehme ich auch keinerlei Garantie für das korrekte Funktionieren. Komm nicht und beklag Dich, wenn Du dir deine gesamte Fish- Sammlung damit zerstörst. Allerdings wurde das Programm vor Veröffentlichung ausführlichen Tests unterzogen... Der Quellcode wurde mit Aztec C 3.4b am 8. Februar 1988 geschrieben. Dfc soll die CLI-Befehle Format und Diskcopy ersetzen und benötigt weniger Speicherplatz als beide. Das Programm funktioniert genauso wie die beiden Befehle. Außerdem bietet es aber einige Zusatzfunktionen wie z.B. Speichern eines Disketteninhaltes in einem Zwoschenpuffer, um mehrfache Kopien anfer- tigen zu können, die Möglichkeit, mit und ohne Verify zu kopieren, sowie gleichzeitig auf mehrere Laufwerke zu kopieren. Außerdem wurde noch eine kleine Workbench-Schnittstelle hinzugefügt. Das Programm kann allerdings nicht die Workbench-Befehle DiskCopy oder Format ersetzen, weil diese im Gegensatz zu Dfc aus dem Workbench-Menü aufrufbar sind. Der Aufruf des Programmes erfordert keine zusätzlichen Argumente. In diesem Falle lautet die Voreinstellung: Kopieren von DF0: nach DF1: mit Verify und Puffer. Unix-Liebhaber können den Schlüsselworten auch einen Gedanken- strich voranstellen und den Befehl bis auf den ersten Buchstaben abkürzen. Folgende Parameter werden angenommen: f[rom] disk "disk" ist das Quellaufwerk. Dabei ist das Format der Eingabe vollkommen egal, da nur nach der Nummer gesucht wird. t[o] disks Mit "disks" sind die Ziellaufwerke gemeint. Auch hier ist das Eingabeformat egal. v[erify] Verify auf EIN (voreingestellt) nov[erify] Verify auf AUS b[uffer] Zusätzlichen Pufferspeicher benutzen. Wenn Dein Amiga genug Speicher besitzt, wird die gesamte Diskette im RAM zwischengespeichert. Ansonsten wird der gesamte noch verfügbare Speicher belegt. nob[uffer] Keine Zwiscehnspeicherung, mit Minimalspeicher arbeiten (voreingestellt) n[ame] diskname Formattieren des Ziellaufwerkes mit dem Namen "diskname". Ansonsten wird vorausgesetzt, daß kopiert werden soll. d[...] Eine Laufwerksangabe; funktioniert auch ohne "d", die simple Angabe der Laufwerksnummer reicht. Die erste Ziffernangabe stellt das Quellaufwerk ein. Alle weiteren Angaben geben die Ziellaufwerke an. Deshalb formatiert dfc df0: name "Fritz war hier" die Diskette in Laufwerk df0: und benennt sie in "Fritz war hier". dfc df0: df1: kopiert eine Diskette von df0: nach df1: dfc -nov 0 123 kopiert von df0: zu den laufwerken 1, 2 und 3, und zwar ohne Verify. dfc from df0: to df0:,df1:,df2:,df3: kopiert von df0: auf alle vier Laufwerke. dfc name Empty formatiert die Diskette in df1: mit dem Namen "Empty". Öffnet das Programm erst einmal sein Fenster, siehst Du ein ganzes Bündel von Knöpfen zum Anklicken. Ganz links sind die Felder zum Auswählen des Quellaufwerkes. Hier kannst Du dir aussuchen, ob Du nur Formatieren willst, oder Du klickst eines der Laufwerke als Quellaufwerk an. Die nächste Spalte bezeichnet die Ziellaufwerke. Jede beliebige Kombination der vier Ziellaufwerke kann durch Anklicken eingestellt werden. Zwischen dem Quellaufwerk und den entsprechenden Ziellaufwerken werdenb automatisch Linein gezogen. Ist ein Laufwerk nicht ansprechbar, wird auch keine Linie gezogen. Das oberste Feld ist zur Namensgebung. Während des Formattierens kannst Du hier den Namen der Diskette angeben. Mit dem "GO"-feld kannst Du das Programm starten; in diesem Falle solltest Du unbedingt darauf achten, die richtigen Disketten im richtigen Laufwerk eingelegt zu haben. Mit "Again" fertigst Du noch eine Kopie der zuletzt kopierten Diskette an, falls der Puffer eingeschaltet und genug Speicherplatz lieferbar war, um eine gesamte Diskette zwischenzuspeichern. Auch hier müssen bei Anklicken alle Zieldisketten bereits in den entsprechenden Laufwerken stecken. Mit "Retry" bestimmst Du, ob nach einem Schreib-/Lesefehler noch einmal dasselbe versucht werden soll. "Quit" dagegen beendet die momentane Operation, was bei Auftritt eines Fehlers nützlich ist. Der Knopf kann aber auch während des Kopierens oder Formatierens betätigt werden. Wird keine Operation durchgeführt, dann beendet "Quit" das Programm. Der "Verify"-Schalter schaltet Verify auf EIN oder AUS. Der "Buffer"- Schalter macht dasselbe mit dem Puffer. Alle genannten Schalter können auch über die Tastatur eingegeben werden, und zwar einfach durch Eingabe des Anfangsbuchstabens. Die Anwahl der Quelllaufwerke kann mit den Zifferntasten von 0 bis 3 geschehen. Ziellaufwerke werden durch Betätigung der SHIFT-Taste zusammen mit der entsprechenden Ziffer ausgewählt. Die RETURN-Taste ersetzt "GO" und "AGAIN". Ich hoffe, das Programm gefällt Dir. Alle Fehlermeldungen bitte an Tomas Rokicki, Box 2081, Stanford, CA 94309, USA.