Es wird immer wieder verlangt, daß sich die Mannschaft der GetiT einmal vorstellt. Leider ist Magnus bisher noch nicht auf meine Anmahnungen zu diesem Thema eingegangen, also mache ich hier einen Alleingang in dieser Sache. Vielleicht motiviert es ja auch Magnus oder Jochen oder Steffen, dasselbe zu tun. Der zweite Grund, daß ich dies gerade in dieser Ausgabe mache, kann man in 6.vorwort nachlesen : Der C-Kurs muß etwas gestutzt werden. Jedenfalls für ein paar Monate. Und ich glaube, dies sollte erläutert werden. Da ich dann gerade dabei bin, kann ich ja auch den Weg bis zum C-Kurs-Moderator der GetiT aufführen. Alle Geschichten fangen an mit es war einmal... DIESE NICHT ! Meinen ersten Kontakt mit einem Computer hatte ich in der 11. Klasse des Gymnasiums. Dort wurde der Kurs Informatik angeboten, und da mein Interesse sehr groß war, habe ich ihn belegt. Wir hatten damals einen Commodore 3032 mit Cassettenrecorder. Das war damals schon ein Superrechner ! Wenn ich heute allerdings die technischen Daten aufzähle, wird vielen ein Schmunzeln über das Gesicht ziehen : -- 8 Bit CPU, 6502 oder so, -- 32786 Bytes ( nicht KB oder MB, nein Bytes ! ) -- Monochromer Bildschirm mit einer Auflösung von 40x24, Grafik war nicht möglich. Strichmännchen konnten über spezielle Tastatursymbole gezeichnet werden. -- Betriebssystem ? Nix, eingebauter BASIC-Interpreter. -- Und der Cassettenrecorder ! Damals konnte man zwischendurch eine Teepause einlegen, wenn man ein Programm suchte. Später haben wir auch noch 'ne Doppelfloppy bekommen. Die war so groß wie das Gehäuse des Amiga 2000. Nein, daß ganze ist nicht im vorigen Jahrhundert geschehen. Es ist gerade mal 8 Jahre her. Mein Traum war dann im Abiturjahr ein C64, damals eine ganz heiße Kiste, mit der man auch schon Grafiken erstellen konnte. Jaja, damals... Nun, werden wir nicht sentimental. Als ich dann direkt nach dem Abitur mein Mathematikstudium aufnahm, merkte ich, daß man ohne Rechner sehr schlecht darsteht. Allerdings nur im Ansehen der Kommilitonen. Für das Studium kann man einen Rechner weniger gebrauchen, jedenfalls im Fach Mathematik in den ersten Semestern. Trotzdem kaufte ich mir dann nach zwei Semestern einen Computer : einen Tatung Einstein. Kennt niemand ? Das wundert mich nicht, er wurde vielleicht zehnmal in Deutschland verkauft. Trotzdem war es schon gegenüber dem alten 3032 der Schulzeit ein Riesenfortschritt : -- Z80 mit 4 Mhz, -- 65536 Bytes, -- 16 Farben, max. Auflösung 256 x 352 bei zwei Farben, -- 80 x 24 Zeichen mit Zusatzhardware, -- 3"-Laufwerk ( wie der Schneider ), -- CPM-tauglich. Die letzte Möglichkeit war großartig. Da konnte man solch herrliche Programme wie WordStar oder TurboPascal laufen lassen. ( Im Verhältnis zu der Hardware sind diese Programme um ein Vielfaches besser als die meisten Amiga-Programme !!! ) In den letzten Tagen hatte ich dann sogar schon C !! Dann aber kam der Amiga 1000 raus. Ich war ganz hin und weg. Es war sozusagen Liebe auf den ersten Blick. Das Gerät hatte nur einen entscheidenden Nachteil : Es war zu teuer. Später, als dann der 2000er auf dem Markt war, habe ich auch einen Ferienjob bekommen und mir dann so einen zugelegt. Das war vor etwa 2 Jahren. Jetzt bin ich im 10. Semester und habe so langsam das Ende vor Augen ( das Ende des Studiums !! ). Im Moment bin ich gerade dabei und schreibe meine Diplomarbeit. Und genau dies ist der springende Punkt, warum ich nicht mehr ganz soviel Zeit habe. Aber auch dies geht einmal zu Ende. Die Story, wie ich an die GetiT kam, ist auch schnell erzählt : Als ich den Amiga ein halbes Jahr hatte, begann ich mich für PD zu interessieren. Also suchte ich nach Anbietern. Und durch Zufall gab es da einen, der keine 5 km von meiner Haustür weg wohnte. Also habe ich mich mit dem Fahrad auf den Weg gemacht und mir ein paar Disketten gekauft. Dieser Anbieter war Magnus, wie sicher schon jeder ahnen wird. Als ich ihm erzählte, daß ich auch Lust hätte, in seinem UserClub, dem AIT mitzuarbeiten, da erzählte er mir von seiner neuen Idee, der GetiT, von der gerade eine Ausgabe existierte. Zu der Zeit beschäftigte ich mich gerade mit Prolog, also begann ich einen Kurs über diese Sprache. Leider war kaum jemand daran interessiert, also habe ich irgendwann mal umgesattelt auf C. Nun ja, viel mehr scheinen sich allerdings auch für diesen Kurs nicht zu interessieren. ABER ICH HALTE DURCH ! Außer für C und für PD beschäftige ich mich noch mit TeX, einem faszinierenden Programm zum Schriftsatz. Da ich diese Geschichte nicht mit Es war einmal... begonnen habe, brauche ich sie auch nicht mit Und wenn sie nicht gestorben sind... abzuschließen. Also lasse ich ein offenes Ende. Peter.