Beschreibung des Programmes "screenX" V.2.2 von Steve Tibbett ------------------------------------------------------------- Das Programm ist PublicDomain, doch der Autor würde sich über "was Bares" freuen! ScreenX sollte in die Startup-Sequence eingebunden werden. Dabei ist es nicht nötig, "runback" einzusetzen. screenX einfach in das c-Directory kopieren und irgendwo vor "endcli > nil:" aufrufen. Die Hauptmerkmale von screenX sind folgende: 1. Installation eines Fensters in der Menueleiste der Workbench. Es beinhaltet eine kleine Uhr- und Speicheranzeige, die wenig Prozessorzeit beansprucht, jedoch ziemlich genau ist. Die Speicheranzeige ist in Chip- und Fastram aufgeteilt. 2. Es ist nun möglich, durch schlechte Programmierung "verlorene" Screens, wie z.B. bei Chessmaster, zurückzugewinnen. 3. Jeder Screen kann leicht als IFF-file abgespeichert werden (leich- ter jedenfalls, als einen beliebigen Screen innerhalb 10 Sekunden noch vorn zu klicken, wie der Autor sagt!) 4. Harte Arbeit an einigen Abenden... 5. screenX ist ein kleines Programm. Es braucht wenig Speicherplatz und ist leicht in die Startup-Sequence einzubinden. Soweit der Originalton des Autors. screenX besitzt zwei Arbeitsmodi: entweder es ist "wach", oder es "schläft". wenn screenX "schläft", "sitzt es auf dem Workbench-Screen" und zeigt Chip- und Fastramgröße, sowie die aktuelle Uhrzeit. Zum Aktivieren mit der r e c h t e n Maustaste in das Fenster hinein- klicken oder einfach die Leertaste drücken. Nach Aktivierung öffnet screenX einen eigenen Screen, der lediglich 25KByte verbraucht. Zum Schließen des screenX-Screens wieder nur ent- weder die rechte Maustaste oder die Leertaste betätigen. Im linken Teil des Fensters sind alle Screens des Systems mit Name und Größe aufgelistet. Bei Screens ohne Namen, wie z.B. Cli-Mate, fehlt natürlich der Name. Rechts befinden sich sieben Gadgets, die folgende Funktionen haben: Pop to front ------------ Holt den angeklickten Screen nach vorn. Ist geschickt, wenn Screens "verloren" gegangen sind. Der eigene Screen von screenX wird dabei aufgegeben! Push to back ------------ Nehmen wir an, Sie haben vier Screens im Speicher und eines davon hat keinen Hintergrundschalter, so können Sie diesen Screen einfach an hinter- ster Stelle ("back") schalten. Nun können Sie die Hintergrundschalter der anderen Screens benutzen, ohne mit diesem vierten Screen Probleme zu bekommen. ( Wenn Sie allerdings irgendwie irgendwas anderes hinter diesen Screen klicken (evtl. mit "dmouse" von fish 145), nun, dann akti- vieren Sie screenX! Update screen List ------------------ Das Screen-Verzeichnis wird aktualisiert. Wichtig, wenn neue Screens er- scheinen oder andere gelöscht wurden. Cycle All Screens ----------------- Alle aufgelisteten Screens werden in einer Endlosschleife der Reihe nach von unten nach oben gezogen. Diese Option wird mit einem Klick in das screenX-Fenster beendet, wenn es erscheint. , wobei mir nicht klar ist, was diese Option sonst soll, außer "bildlich" zu demonstrieren, was PROGRAMMIERER und AMIGA können! Denn die Liste der Screens liegt ja vor!> Close Screen: (Danger!) ----------------------- Schließt angewählten Screen. Man muß sicher sein, diesen Screen auch wirklich schließen zu wollen! Kann zum Absturz führen, falls gleich- zeitig in diesen Screen hineingeschrieben wird. Auf jeden Fall ist diese Option äußerst nützlich nach einem Programmabsturz. Der betreffende Screen kann elegant geschlossen werden und wertvolles RAM wird zurückgewonnen. Bei Interlace-Screens sollte versucht werden, das Programm ordnungsgemäß zu beenden. Via screenX folgt zumeist ein Bildschirmchaos. Save Screen to IFF File ----------------------- Nach Anklicken dieser Option färbt sich der Bildschirm rot. Vorher den gewünschten Screen anwählen. Rechts unten im screenX-Screen befindet sich ein Textgadget, in dem schon ein Vorschlag steht: RAM:SavedscreenX.pic. Wird dieser Vorschlag übernommen, wird der angewählte Screen unter die- sem Namen abgespeichert. VORSICHT: screenX überschreibt gnadenlos ein schon vorhandenes File gleichen Namens! Grundsätzlich sollte der volle Pfadname eingegeben werden. Print Screen ------------ Druckt angewählten Screen. Sollte mit preferences vorher ausgiebig aus- probiert werden. Der Autor hatte bei der Entwicklung einige Probleme, weil er die preferences-Parameter nicht richtig eingestellt hatte. Im "Graphic- Select"-Menue von preferences auf jeden Fall "Gray" anklicken, es sei denn, daß nur Text gedruckt werden soll. Auch sollte mit dem Threshold-Wert expe- rimentiert werden. Zum Anhalten des Ausdruckes einfach noch einmal in das Gadget hinein klicken. Der Druck wird (zumeist) gestoppt. In preferences im Graphic-Select-Menue "Right-Margin" auf 75 chars ein- stellen. Bei "unseren" 80 Zeichen wird rechts etwas abgeschnitten. Wenn man screenX in der startup-sequence (oder CLI) mit der Option -c startet, wird der Ausdruck grauwertrichtig, d.h., mein mittelgrauer WB- Schirm wird auch mittelgrau gedruckt. Da der Ausdruck mit der Option -c, egal, was man einstellt, sowieso nicht besonders ist (der Grund dafür dürfte bekannt sein), sollte man diese Option weglassen. Der Screen wird dann negativ gedruckt und das spart auf jeden Fall Farbband! Aber, wie gesagt, hier muß experimentiert werden. Die Ausdruckqualität bei meinem Epson LQ-850 hat jedenfalls nur dokumentarischen Wert. (Vielleicht bringt die Beschreibung von screenX im 3. PD-Buch eine "opti- male" preferences-Einstellung!) Screen Info ----------- Mit dieser Option können nähere Informationen über den angewählten Screen eingeholt werden, als da wären: Name des Screens; Default Title; Größe in Bildpunkten; Anzahl der Bitplanes; Speicherbedarf; Anzahl der geöffneten Fenster; Anzahl der Gadgets und Requesters; Art und Größe der fonts. screenX hat noch weiteres zu bieten: Fährt man mit dem Mauszeiger in das screenX-Fenster und drückt die "F"-Taste, so zeigt screenX - in der Version 2.2 - die Größe des größten zusammemhängenden verfügbaren Speicherplatzes an! Nochmal "F", und die Anzeige wechselt wieder und zeigt die Größe des gesamten freien Speichers. - - - Die "Bewertung" von screenX ist nicht so einfach. Die für mein Dafürhalten wichtigste Option ist "Close Screen". Hier wird wirklich hochelegant ein abgestürztes Programm rausgeworfen, Chip-RAM wird gerettet, das Programm, oder ein anderes, kann wieder gestartet werden. (Allerdings: Gomf macht das auch!) Andererseits: Wenn weniger als drei oder vier Screens im System sind, ist es ohne Zweifel einfacher, den gewünschten Screen "von Hand" nach vorn zu holen. Wenn man "dmouse" installiert hat, geht das auch ohne Hintergrundschalter. Sind es mehr, dann geht es selbstverständlich einfacher, screenX zu aktivieren und mit der Option "Pop to front" den Screen zu holen. Auf der anderen Seite fällt es auch meinen 1,5 MBytes schwer, Programme wie DPaintII, CLI-Mate, Hotlicks, Galileo, m2emacs und den PC-Task gleichzeitig im Speicher zu halten. Die Programme sind ja allesamt multitaskingfähig! Also würde screenX, als Resumee gesagt, seine ganze Kraft erst mit einem stark erweiterten AMIGA ausspielen können. Und wer hat den? -