

                             SupraBase V1.0
                             **************




    Programm:	SupraBASE V1.0 deutsch
Beschreibung:	Dateiverwaltung 
       Datum:	13.06.93

       Autor:	Karlheinz Reichert
                Hochstraße 14
                6791 Bechhofen

      E-Mail:   Fido: KARLHEINZ REICHERT 2:242/513.3
                ZNet: K.REICHERT@TITAN.ZER

                BBS  TITAN  06826/51812   Die Box im Saarland



Allgemeines
~~~~~~~~~~~

SupraBase ist eine Dateiverwaltung für den AMIGA, die folgende Features 
aufweist:

- unbegrenzte Anzahl von Datensätzen
- verschiedene Feldtypen und -längen
- mehrere Dateien können gleichzeitig bearbeitet werden
- Index-Funktionen
- beliebige nachträgliche Änderungen an der Dateistruktur
- Im- und Export-Funktionen zum Austausch der Daten mit anderen Programmen
- beliebige Reihenfolge der Felder auf dem Bildschirm, beim Export oder Drucken
- schnelle Bewegung innerhalb der Datei über ein Kontrolle-Fenster
- schneller Zugriff auf Datensätze über ein Liste-Fenster
- Verwaltung externer Daten (z.B. Texte, Bilder, Sound-Dateien etc)
- RAM: als Arbeitsfeld nutzbar
- läuft wahlweise mit eigenem Screen oder Workbench-Fenster
- für jede Datei kann eine eigene Konfiguration bestimmt werden
- Filter-Funktion zum Bearbeiten ausgewählter Datensätze
- verschiedene Druckmöglichkeiten
- Anzeige eines "Laufzeit-Indikators" bei längeren Bearbeitungen
- Iconify-Funktion
- (fast) komplett auch mit Tastatur zu bedienen
- lauffähig auf allen AMIGA ab Betriebssystemversion 2.0



[33;1mCopyright[0m
~~~~~~~~~

SupraBase darf in der vorliegenden Version 1.0 frei kopiert und benutzt
werden. Alle Rechte an dem Programm bleiben allerdings beim Autor.
Kommerzielle Verbreitung ist ausdrücklich untersagt, die Aufnahme in
eine PublicDomain-Serie bedarf meiner vorherigen schriftlichen Zustimmung.
Vorgesehen ist eine Verbreitung per DFÜ.
Es darf jeweils nur das komplette Archiv weitergegeben werden.

Bei der Programmierung von SupraBase bestanden keine monetären Interessen.
Trotzdem würden mich 20,- DM von jedem, der SupraBase regelmäßig benutzt 
und damit zufrieden ist, motivieren, das Programm den Wünschen der Benutzer
entsprechend weiterzuentwickeln.

Überweisungen richten Sie bitte an folgende Bankverbindung:


     Konto-Nr.: 197670
     BLZ:       59090500  
     Sparda-Bank Homburg


Registrierte Anwender erhalten die jeweils aktuellste Version von SupraBase,
eine gedruckte Anleitung, eine Online-Hilfe-Paket für AMIGA-Guide, etc.

Neugierig bin ich auf Reaktionen, auch negative, von Benutzern von
SupraBase, Bug-Reports, Erweiterungs- und Verbesserungsvorschläge.





Installation
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Kein Problem: Nur einen Assign namens "sBASE:" auf irgendein Verzeichnis.

(zB über CLI: "makedir dh0:Supra-Daten
               assign sbase: dh0:Supra-Daten"

Das Hauptprogramm selbst kann in einem x-beliebigen anderen Verzeichnis liegen.
(Im Verzeichnis sBASE: speichert SupraBase Dateien und Konfigurationen ab.)
Kopieren Sie in dieses Verzeichnis der Einfachheit halber das komplette Archiv.

Von SupraBase vorausgesetzt werden das Vorhandensein der asl- und diskfont-
library sowie des Copy-Befehls im C:-Verzeichnis.

SupraBase läuft NUR ab Betriebssystemversion 2.0 und wurde auf allen AMIGA
ab Betriebssystemversion 2.0 (auch A1200 und A4000) auf Funktionsfähigkeit 
getestet.
Die Benutzung einer Festplatte wird empfohlen.

SupraBase kann wahlweise über Workbench oder CLI gestartet werden.



Beschreibung
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"Projekt"-Menü (Shortcut CTRL):

Öffnen:           Laden einer SupraBase-Datei
Speichern:        Speichern einer Datei
Speichern als:    Speichern einer Datei unter einem neuen Namen
Wählen:           "Umschalten" zwischen verschiedenen geladenen Dateien
Schließen:        Schließen einer Datei
Neu:              Erstellen einer neuen Datei
Ändern:           Verändern einer bereits bestehenden Datei
Ordnen:           Auswählen der Felder, die auf dem Bildschirm angezeigt werden 
                    sollen, eine beliebige Reihenfolge der Felder ist möglich
Kopie:            Erstellen einer "leeren" Kopie der aktiven Datei; "leer" heißt
                    ohne Datensätze, slo nur die Dateidefinition
Löschen:          Löschen einer Datei aus dem Verzeichnis sBASE:
Info:		  Gibt Informationen über die derzeit geladenen Dateien aus
Über:		  über SupraBase
Verkleinern:	  Iconify-Funktion
Ende:		  Beenden des Programms


"Datensatz"-Menü (Shortcut AMIGA):

Neu:              Eingeben eines neuen Datensatzes
Ändern:           Ändern des aktuellen Datensatzes
Duplizieren:      Kopie des aktuellen Datensatzes
Speichern:        Speichern des aktuellen Datensatzes
Löschen:          Löschen des aktuellen Datensatzes
Drucken:          Drucken des aktuellen Datensatzes
Filter:           Aufrufen des Filter-Fensters



"Index"-Menü (Shortcut SHIFT):

Wählen:           "Umschalten" zwischen verschiedenen Indices
Neu:              Erstellen eines neuen Index
Löschen:          Löschen eines Index


"Service"-Menü (Shortcut ALT):

Kontrolle:        Öffnen/Schließen des Kontrolle-Fensters
Liste:            Öffnen/Schließen des Liste-Fensters
Funktionstasten:  Definition von Funktionstasten (derzeit nicht belegt)
Reorganisieren:   Reorganisieren einer SupraBase-Datei
Importieren:      Importieren von Datensätzen in eine Datei
Exportieren:      Exportieren von Datensätzen aus einer Datei
Drucken:          Drucken von Datensätzen
Löschen:          Löschen von Datensätzen
Konfiguration:    System-Einstellungen



I. Erstellen einer neuen Datei
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Nach dem Aufruf des Menü-Punktes "Projekt/Neu" öffnet sich ein Fenster,
in dem die Einstellungen der neuen Datei eingegeben werden können.

Im einzelnen sind dies:

Datei-Name:     Name der SupraBase-Datei.
Passwort:       Erfolgt hier eine Angabe, fragt SupraBase beim Laden dieser 
                Datei nach dem Passwort; ohne Eingeben des richtigen Pass-
                wortes kann die Datei nicht mehr geladen werden.
Konfiguration:  In diesem Feld kann der Name einer beliebigen Konfigurations-
                datei eingegeben werden, das Anhängen der Endung ".cfg" ist 
                dabei nicht erforderlich. Wird diese Datei später geöffnet, 
                wird automatisch die eingestellte Konfiguration geladen und 
                eingestellt.
in RAM: laden:  Ist diese Funktion eingestellt, lädt SupraBase eine Datei 
                automatisch in den Speicher. Im Speicher kann die Datei na-
                türlich wesentlich schneller bearbeitet werden, da bremsende
                Zugriffe auf das Speichermedium entfallen. Wurden an einer 
                Datei, die sich im Speicher befindet, Änderungen vorgenommen,
                so fragt SupraBase beim Schließen der Datei bzw. beim Beenden
                des Programms nach, ob sie ins Verzeichnis "sBASE:" zurückko-
                piert werden soll.
                Diese Funktion sollte eingestellt bleiben.
Font auswählen: Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, jeder Datei eine belie-
                bige Schriftart zuzuweisen. Somit werden alle Datensätze auf
                dem Bildschirm in der eingestellten Schriftart dargestellt.
                Voreingestellt ist die Standard-Systemschrift Topaz8.
                Bei der Einstellung einer Proportionalschrift kann es zu 
                falsch berechneten Längen der Eingabe-Felder kommen, dies hat
                allerdings ansonsten keine Nebenwirkungen.
Neu:            Anfordern eines neuen Feldes (der Feldname kann beliebig ge-
                wählt werden).
Löschen:        Löschen eines bereits existierenden Feldes.
Text/Numerisch/
Datum/Ja-Nein/
Extern:         Die derzeit unterstützten Feldtypen. Nach dem Drücken eines 
                dieser Gadgets erscheint gegebenenfalls ein weiteres Fenster,
                in dem weitere Einstellungen vorgenommen werden können, wie zB
                Länge des Feldes oder Datumsformat.
Drucken:        Hier kann für jedes Feld bestimmt werden, ob es beim Ausdruck
                berücksichtigt werden soll; ist das Feld nicht abgehakt, wird
                es beim Ausdrucken von Datensätzen übergangen.
                In dem danabenstehenden Zahlenfeld kann die Länge eingegeben
                werden, mit der das Feld ausgedruckt werden soll. Dies ermög-
                licht einen exakten Listendruck auch bei verschieden langen 
                Feldinhalten.
xpos+:          Normalerweise stellt SupraBase die einzelnen Felder auf dem 
                Bildschirm links oben untereinander dar. Mit diesem Feld kann
                die spätere Position des Feldes verändert werden, und zwar in
                waagerechter Richtung. Eine Eingabe von zB "20" verschiebt das
                Feld von seiner normalen Position um 20 Pixel nach rechts. 
                Es werden also relative Koordinaten eingegeben, keine absoluten.
ypos+:          dito, für die vertikale Position.

Fett/
Unterstrichen/
Schräg/
Vordergrund/
Hintergrund:    Einstellung von Schriftattributen und Vorder- und Hintergrund-
                farbe für jedes Feld.


Speichern:      Abspeichern der Datei
Löschen:        Zurücksetzen aller Eingabefelder
Abbruch:        Abbrechen der Dateidefinition (Einstellungen gehen verloren)



Zusammengefaßt kann also für jedes Feld bestimmt werden: Feldname, Feldtyp 
(mit näherer Beschreibung wie zB. Größe), Position auf dem Bildschirm, 
Schriftattribut, Vorder- und Hintergrundfarbe, die Reihenfolge der Felder 
auf dem Bidschirm und welche Felder überhaupt angezeigt werden sollen 
(über "Projekt/Ordnen"), welche Felder ausgedruckt werden sollen und mit 
welcher Länge, sowie die Schriftart global für jede Datei.
Somit ist eine gewisse Flexibilität gewährleistet, zumal alle Einstellungen
jederzeit geändert werden können.




II. nachträgliches Ändern einer Datei
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Grundsätzlich können ALLE Einstellungen jederzeit verändert werden.
Wird die Länge eines Feldes verkürzt, werden evtl. auch zulange Feld-
inhalte abgeschnitten. 
Wird der Feldtyp verändert (zB von "Text" in "Numerisch") werden die
Feldinhalte dieses Feldes gelöscht, da zB Buchstaben in einem numerischen
Feld nicht sehr sinnvoll sind.



II. Drucken mit SupraBase
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SupraBase vefügt derzeit über drei Druckarten, die in der Konfiguration ein-
gestellt werden können:

1. Datensatz: 

druckt die Datensätze ähnlich der Anzeige auf dem Bildschirm, zB.

	 Vorname: Karlheinz
	Nachname: Reichert
	  Straße: Hochstraße 14
	     Ort: 6791 Bechhofen


2. Liste

druckt die einzelnen Felder hintereinander, zB.

	Karlheinz,Reichert,Hochstraße 14,6791 Bechhofen


3. Datei

druckt die einzelnen Felder hintereinander, allerdings unter Berücksichtigung
der Einstellung in der Dateidefinition, also welche Felder mit welcher Länge
gedruckt werden sollen, zB.


	Nachname	Vorname		Straße		Ort
	
	Reichert	Karlheinz	Hochstraße 14	6791 Bechhofen
	Muster		Fritz		Musterweg 11	1234 Musterstatd


Optional kann in der Konfiguration ein anderer Druckkanal anstatt "prt:" an-
gegeben werden, zB PAR:, SER:, oder ein x-beliebiger Dateiname, um den Ausdruck
als ASCII in eine Datei umzuleiten. Die Möglichkeiten, die sich hieraus ergeben,
sind klar: Nachbearbeiten einer Ausgabe mit einem Texteditor, Übernahme in ein
DTP-Programm um von dort auszudrucken, Weitersenden über DFÜ etc.


Allgemein gilt, daß für den Ausdruck die Einstellungen gelten, die auch für die
Felder auf dem Bildschirm gelten: d.h. nur die dort angezeigten Felder werden 
gedruckt in der dort sichtbaren Reihenfolge.


Gestartet werden kann der Druckvorgang auf zwei Arten:

1. mit "Datensatz/Drucken" wird nur der aktuelle Datensatz ausgedruckt
2. mit "Service/Drucken": hier öffnet sich zuerst noch das Filterfenster, in
   dem bestimmte Datensätze zum Drucken ausgewählt werden können.



III. Suchen von Datensätzen
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Zwei Sucharten sind derzeit integriert:


1. Suchen im aktuellen Index:


Durch Drücken der Taste F10 wird das Eingabefeld im Kontrolle-Fenster 
aktiviert. Dort kann ein Suchbegriff eingegeben werden, der nach Drücken
der RETURN-Taste die Eingabe mit den Datensätzen vergleicht. Durchsucht
wird hierbei der aktuelle Index, was naturgemäß sehr schnell vonstatten geht.
Angezeigt wird der erste Datensatz, der der Eingabe im Suchfeld entspricht.


2. Filter:

Durch Anwählen des Menüpunktes "Datensatz/Filter" gelangen Sie in das Filter-
Fenster. Dort kann nach mehreren Kriterien in allen Feldern gleichzeitig 
gesucht werden. Ein Platzhalter ist derzeit nur am Ende zugelassen.

zB. ergibt die Eingabe (Beispiel Adressen) von "Nachname = Rei*" und
"PLZ = 6791" die Ausgabe der Datensätze aller Personen, deren Nachnamen mit
"Rei" anfangen und die in Bechhofen wohnen.

Genauso kann auch ein Datum als Suchkriterium dienen, zB. "Datum > 01.04.93".

Oder beim Ja/Nein-Feld (hier wird Nein als 0 und Ja als 1 abgespeichert), 
zB. "Markieren = 1" gibt alle Datensätze aus, die markiert sind.


Der Filter wird automatisch aufgerufen von den Funktionen Exportieren, 
Drucken, Löschen im Service-Menü, um nur bestimmte Datensätze exportieren, 
drucken oder löschen zu können.


IV. Index-Funktionen
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Jedem Feld kann ein Index zugewiesen werden (außer dem Ja/Nein-Feld, dort 
wäre ein Index nicht sehr sinnvoll).

Ein Index ist eine sortierte Datei eines Feldes, die ein sehr schnelles 
Suchen und Finden von Datensätzen ermöglicht, da der Index immer den aktuellen
Stand der sortierten Feldinhalte im Speicher hält.

Beim Erstellen eines Index sind Varianten möglich:


  1. Einzel-Index:   Bei der Eingabe in diesem Feld wird überprüft, ob der 
                     gleiche Eintrag schon mal benutzt wurde und dann eine 
                     Warnung ausgegeben. So wird vermieden, daß zB die
                     gleiche Kundennummer mehrmals vergeben wird.

  2. Normaler Index: der gleiche Eintrag darf mehrmals verwendet werden.


So werden Text-Felder alphabetisch, numerische Felder nach der Größe und 
Datum-Felder chronologisch sortiert.

Ein Index kann jederzeit nachträglich erstellt oder gelöscht werden, EIN 
Index muß mindestens vorhanden sein.
Zwischen mehreren Indices einer Datei kann einfach umgeschaltet werden.

Der Inhalt des aktuellen Index wird im Liste-Fenster angezeigt.



V. Reorganisieren einer Datei
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Das Reorganisieren einer Datei (Menüpunkt "Service/Reorganis.") hat zwei
Funktionen:

1. werden beim Reorganisieren alle gelöschten Datensätze tatsächlich aus der
   Datei gelöscht. Dies ist erforderlich, da durch "Datensatz/Löschen" der
   Datensatz nur aus dem Index herausgelöst, aber nicht aus der eigentlichen
   Datei gelöscht wird (somit hat man nach versehentlichem Löschen eines Daten-
   satzes noch die Möglichkeit, die Daten wieder aus der ".sbd"-Datei heraus-
   zulesen (s. Anhang).

2. wird die Datei beim Reorganisieren in der Reihenfolge des aktuellen Index
   abgespeichert, was zu schnelleren Bearbeitungszeiten führt, wenn man nor-
   malerweise immer mit dem gleichen Index arbeitet.

Eine Reorganisation ist nie zwingend erforderlich, kann aber gelegentlich
durchgeführt werden, um die Datei zu "bereinigen".



VI. Externe Felder
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SupraBase verwaltet auch externe Felder, hierbei sind 4 verschiedene Arten
externer Daten vorgegeben: Text, Bild, Sound und Sonstiges.


Die Vorgehensweise ist simpel. Dies verdeutlicht eine Beispiel-Datei, mit 
der Bilder verwaltet werden sollen.


Bei der Dateidefinition wird ein Feld als Typ "Extern", und zwar Bild,
definiert. Die spätere Eingabe in diesem Feld wird dann nicht bloß ange-
zeigt, sondern als Pfadnamen für eine Bilddatei interpretiert. 
Beim Anzeigen des Datensatzes führt SupraBase das in der Konfiguration
angegebene externe Bildanzeigeprogramm aus, mit dem Inhalt des Feldes als
Argumentname.

Hierbei werden drei Bearbeitungsmöglichkeiten unterschieden, die man in der
Konfiguration einstellen kann:

  1. Gar nicht: beim Anzeigen eines Datensatzes wird das externe Programm 
                nicht automatisch aufgerufen, sondern erst nach Anklicken
                des "X" im Kontrolle-Fenster.
  2. Rückfrage: beim Anzeigen eines Datensatzes fragt SupraBase nach, ob die
                externe Datei angezeigt bzw. bearbeitet werden soll.
  3. Sofort:    beim Anzeigen eines Datensatzes startet SupraBase sofort
                ohne Rückfrage das externe Programm.


Der Weg, externe Programme einzubinden wurde gewählt, um eine größere Flexi-
bilität zu gewährleisten, somit ist es möglich verschiedenstartige externe 
Daten über SupraBase zu verwalten (Bilder, Animationen, Samples, Module,
Texte, in beliebigen Formaten).



VII. Import und Export von Daten
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ein sehr interessantes Feature von SupraBase ist die Möglichkeit, Daten im-
und exportieren zu können. Somit hat man die Möglichkeit, bereits vorhandene
Daten von anderen Dateiverwaltungen (zB. Superbase) zu übernehmen, bzw. 
SupraBase-Daten in anderen Programmen weiterverwenden zu können.

1. Import

   Gestartet wird der Import durch "Service/Import". In eine schon bestehende
   SupraBase-Datei wird eine ASCII-Datei eingelesen, die ein bestimmtes Format
   haben muß. Im günstigsten Fall liegt die zu importierende Datei schon im 
   korrekten Format vor, und zwar:

   "1. Feld","2. Feld","3. Feld",etc.
   "1. Feld","2. Feld","3. Feld",etc.
   "1. Feld","2. Feld","3. Feld",etc.
   "1. Feld","2. Feld","3. Feld",etc.
   etc. 
   (beliebig viele Datensätze)

   Zusätzlich können nach dem Aufruf von Import in dem sich dann öffnenden 
   Fenster weitere Einstellungen vorgenommen werden:

   - der Feld-Trenner (voreingestellt ist ein Komma = ASCII-Code 44)
   - der Datensatz-Trenner (voreingestellt ist ein Zeilenumbruch = ASCII 10)
   - ob die Feldinhalte in Anführungszeichen eingeschlossen sind.

   Ich habe mich für diese Werte entschieden, da sie den Standard-Einstellungen
   von Superbase enstprechen.



2. Export
   
   Hier gilt das unter VI.1 Gesagte entsprechend.

   Auch hier werden wie beim Drucken nur die geöffneten Felder und auch die
   eingestellte Reihenfolge der Felder berücksichtigt.

   Der Im/Export wurde von mir testweise mehrmals in beide Richtungen durch-
   geführt und funktioniert problemlos. Somit macht man sich die Eingabe der 
   Datensätze in SupraBase nicht umsonst, falls man den späteren Umstieg auf
   das relationale Datenbanksystem Superbase oder eine andere Dateiverwaltung,
   die ASCII-Im/Export ermöglicht, beabsichtigt.
   Zu beachten ist lediglich, daß in beiden Programmen eine ähnliche Datei-
   definition erfolgt ist, zB sollten natürlich gleiche Feldtypen benutzt 
   werden.


VIII. Der Konfigurationsrequester
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Über den Konfigurationsrequester ("Service/Konfiguration")läßt sich SupraBase
(eingeschränkt) den eigenen Vorlieben anpassen.

Einstellbar sind im Einzelnen:

   - der Bildschirm-Modus, allerdings derzeit nur bestimmte vorgegebene Modi.
     (die Einstellung "Standard" übernimmt den Bildschirm-Modus der Workbench)
   - die Bildschirmfarben
   - ob SupraBase einen eigenen Screen öffnen oder auf einem Fenster der 
     Workbench laufen soll
   - ob die Uhr angezeigt werden soll
   - ob der "Laufzeit-Indikator" angezeigt werden soll
   - ob Kontrolle- und Liste-Fenster geöffnet werden sollen
   - ob beim Speichern einer Datei ein Datei-Icon angelegt werden soll
     (somit kann durch Anklicken dieses Datei-Icons SupraBase sofort mit der 
     gewünschten Datei geladen werden)
   - eine Start-Datei, die automatisch beim Laden dieser Konfiguration ge-
     öffnet wird
   - die Programmpriorität
   - die Schriftart, in der die Menüs und die Fenster-Titel dargestellt werden
     (wie oben schon gesagt ist SupraBase nicht komplett "font-sensitive", 
      allerdings wird das Programm auch nicht durch andere voreingestellte 
      System-Fonts aus der Fassung gebracht)
   - die Druckart und der Druckkanal     
   - die Programme, die zur Bearbeitung der externen Felder gewünscht sind
   - die Anzeigeart externer Daten


Konfigurationen lassen sich beliebig speichern und laden, auch ein "Benutzen" 
und ein "Abbruch"-Gadget sind integriert.



Schlußbemerkung
~~~~~~~~~~~~~~~

Um einem etwaigen Datenverlust vorzubeugen, empfehle ich den gelegentlichen
Export aller Datensätze in eine Export-Datei, die dann extern auf Diskette
ausgelagert werden sollte.
Somit hat man bei einem GAU jederzeit die Möglichkeit, wichtige Daten entweder
wieder in SupraBase oder in eine beliebige andere Dateiverwaltung einzuladen.


Probleme können direkt an mich weitergeleitet werden, am liebesten per
E-Mail. In meiner Stamm-Mailbox TITAN wurde ein Service-Brett für
SupraBase-Benutzer eingerichtet, in dem Fragen, Probleme und Verbesserungs-
vorschläge erörtert werden und die jeweils aktuelle Version zu beziehen ist.

Abgesehen davon lohnt sich ein Anruf in der Titan auf jeden Fall !




Anhang
~~~~~~

Tastensteuerung:

Wie in der Einleitung bereits beschrieben ist SupraBase fast komplett über
Tastatur zu bedienen. 
Natürlich können über Tastatur auch die Datensätze durchgeblättert werden:

->		ein Datensatz weiter
<-		ein Datensatz zurück
SHIFT + <-	ersten Datensatz anzeigen
SHIFT + ->	letzten Datensatz anzeigen
ALT + ->	schnelles "Vorspulen"
ALT + <-	schnelles "Zurückspulen"
Cursor oben	Display erneuern
SPACE		schnelles Vor- bzw. Zurückspulen abbrechen, Stop


von SupraBase gespeicherte Files:

Endung ".sbd":  File, das die Datensätze enthält (zB "Adressen.sbd")
Endung ".sbf":  File, das die Datei-Definition enthält (zB "Adressen.sbf")
Endung ".cfg":  eine Konfigurationdatei (zB "sBASE.cfg")
Endung ".info": Datei-Icon (zB. "Adressen.info")

Desweiteren speichert SupraBase jeden Index in einer eigenen Datei ab,
zB "Adressen.Nachname" (eine Index-Datei der Datei Adressen auf dem Feld 
Nachname).

