DIESES PROGRAMM IST SHAREWARE!!! --------------------------------------------------------------------------- Jeder benutzt es und keiner bezahlt. Ich finde es sehr unfair von den Benutzern, den Sharewarebetrag nicht zu bezahlen. Schießlich handelt es sich hierbei nicht um ein bla-Programm, daß zum 6.357 Male einen Bildschirmschoner bereitstellt, sondern um ein wirklich gutes Programm mit sehr vielen nützlichen Funktionen. Mir ist bekannt, daß viele "COPY's" ständig benutzt werden. Aber bezahlt haben nur sehr wenige. Wenn sich die Zahlungsbereitschaft nicht ändert, sehe ich mich gezwungen, nur noch Texte mit den neuen Funktionen herauszugeben und die verbesserten Versionen künftig mit einer individuellen Seriennummer zu versehen und nur an die registrierten Benutzer herauszugeben. Diejenigen unter den Benutzern die programmieren wissen selbst wieviel Arbeit in einem solchen Programm steckt. Und schließlich ist es ja nicht so, daß das Programm nicht überarbeitet und erweitert wird. Die aktuelle Version ist bereits die 18'te verbesserte und erweiterte Version. Und wer bezahlt bekommt ja auch jede spätere Version gratis. Außerdem hat das Progamm ja nicht nur eine Funktion sondern sehr viele (wirklich gute) und die Anzahl wächst mit jeder Version. --------------------------------------------------------------------------- ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ----------------------------------------------------------------------- Ab sofort können auch nicht eingetragene Anwender, mir Nachrichten in der Ghost-BOX hinterlassen. Siehe 'Kommentar erwünscht' am Ende dieses Textes. Ein besonderer Dank hierfür geht an den Sysop 'Jürgen' der Ghost-BOX. Ich würde es sehr begrüßen, wenn ich mal einige Registrierungskarten bekommen würde. Wer nicht unbedingt seinen Namen und Adresse einsetzen möchte, kann diese Angaben auslassen. Aber bitte den Rest ausfüllen und mir zukommen lassen. ----------------------------------------------------------------------- ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! *********************************************************************** * * * DiskRepair V1.17 - (C) Copyright 1991 by P.Röhrich * * * *********************************************************************** * * * * Autor: Datum: * Schnellstes Disketten/Festplatten Repair-Tool * * ------ --------- * für den Amiga * * Pur 19.11.91 * * * * * *********************************************************************** * * * Die gewerbliche Nutzung, insbesondere die Veröffentlichung bzw. die * * Vervielfältigung der/des Programme/s über Zeitschriften, Bücher, * * Sammeldisketten oder anderen gewerblichen Wegen, bedarf meiner * * ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung. Andernfalls sehe ich * * mich gezwungen, gerichtliche Maßnahmen zu ergreifen. * * * *********************************************************************** -- Vertrieb -- Dieses Programm ist SHAREWARE. Bei Benutzung bitte ich um Zusendung von 15,-- DM, oder den Gegenwert in anderen Währungen. Mit Bezahlung des SHAREWARE-Betrages werden Sie dann automatisch registrierter Anwender. In diesem Fall werden Sie auch über Weiterentwicklungen des Programms informiert. Jede folgende Version des Programms, ist dann kostenlos erhältlich. Bitte vergessen Sie nicht die Registrierungskare auszufüllen, auszu- drucken und an die am Ende des Textes genannte Adresse zu schicken. Vielen Dank. - Danksagung - *********************************************************************** Ich möchte mich hiermit einmal bei allen Testern für die Bugreports, die hoffentlich auch in Zukunft nicht ausbleiben, bedanken. Dabei haben mich Holger Wessling, Jürgen (SYSOP der GHOST-BOX), COUNT ZERO und Carnivore/BeerMacht besonders unterstützt. - Wichtig! - Es wird weder eine Garantie, für die vollständige Funktionsfähigkeit, noch die juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung für Folgen, die auf fehlerhafte Angaben bzw. die Benutzung des Programms zurückgehen, übernommen. Sie nutzen diese Software auf eigenes Risiko. *********************************************************************** DiskRepair selbst benötigt ca. 60 KByte Arbeitsspeicher und einen Stack von min. 8.192 Bytes. Ist der Stack zu klein gewählt worden, erhalten Sie einen entsprechenden Hinweis von DiskRepair. Dazu kommen noch einmal mindestens 30.000 Bytes, die für Strukturen allokiert werden. Siehe auch Menüpunkt "About" weiter unten. Sollte im Verlauf der Korrekturarbeiten ein Stacküberlauf auftreten, so müssen Sie die Stackgröße erhöhen, und das Programm noch einmal starten. Ein solcher Stacküberlauf tritt nur auf, wenn die zu prüfende Partition/Diskette weit mehr als 3300 Einträge (Verzeichnisse zählen auch mit) beinhaltet. Aus Geschwindigkeitsgründen wurde auf eine STACKÜBERPRÜFUNG WÄHREND DES PROGRAMMABLAUFES VERZICHTET. Daher kommt es bei einem Stacküberlauf zu einem "Software Failule - Task held". - Besonderheiten! - Ab Version 1.16 ist das Programm Shareware. Ich bitte die Anwender des Programms um die Zusendung des Sharewarebetrages. 3D-Texte Wenn eine andere Farbgebung, als die vorgegebene, gewünscht ist kann man dem Programm drei Parameter übergeben. Geben Sie hier einfach die gewünschten Farb- nummern (0-15, je nach Anzahl der Farben im Screen) an. Bitte beachten Sie dabei, daß die Zählung der Farben bei Null beginnt. Farbe sechszehn hat also die Nummer fünfzehn! Der erste Parameter legt dabei die Hintergrungfarbe (Schatten) fest. Der Zweite, die Hauptschrift für alle Statuszeilen und den Infotext im Deviceinfofenster. Der dritte Parameter die Farbe der Zusatztexte im Haupt- und Deviceinfofenster: 'Diskerrors detected', 'Unit' und 'Device'. Alle Einstellungen, wie "CkeckDOS\0-Files", "Ask befor repair", "Trackdisplay", das aktuelle Device und die Fensterposition, werden beim Verlassen Von DiskRepair automatisch gesichert - und bei einem erneuten Start wieder eingestellt. Diese Konfigurationsdatei wird in "ENV:" gesichert. Stellen Sie also sicher, daß "ENV:" auch assigned ist. Anderfalls werden die Einstellungen nicht gesichert. Diese Datei hat immer eine Länge von 6 Bytes und fällt somit auch bei 512 KByte-Amigas nicht ins Gewicht. Hinweis! Wenn Sie bereits mit Kickstart 2.0 arbeiten können Sie diese Einstellungen dauerhaft sichern. Kopieren Sie hierzu die Datei "ENV:DREPCONF" nach "ENVARC:". Ab Version 1.14 werden die Brushes "Repair.Interlace.brush" und "Repair.NonInterlace.brush" mitgeliefert. Diese sind für für das Programm AmiDock gedacht. Sollten Sie das Programm bereits im Einsatz haben, kopieren Sie einfach den entsprechenden Brush ins Verzeichnis DOCK:. Näheres zu AmiDock erfahren Sie von Fish-Disk 474, auf der sich das Programm befindet. Es stehen zwei Versionen des DiskRepair zur Verfügung. Erstens die 68000 und zweitens die 68020/30 Version. Verfügen Sie über ein ent- sprechendes Turboboard, sollten Sie auch diese Version verwenden, da diese etwas schneller ist. Ein 68881/82 Coprozezzor ist dabei eben- falls erforderlich. Hinweis! Die Turboversion wird ab Version 1.11 nicht mehr mitgeliefert. Sollte jemand die Turboversion benötigen, so bitte ich um Mitteilung. In dieser Version wird noch nicht auf Verkettungsfehler geprüft. DiskRepair arbeitet ab Kickstart 1.3. Ab besten jedoch Kickstart 2.0, da hier die erweiterten Fehlermeldungen von 2.0 unterstützt werden. DiskRepair ist nicht zum Wiederherstellen von gelöschen Verzeichnissen oder Dateien gedacht (aber vorgesehen). DiskRepair ist konzipiert um die am häufigsten auftretenden Fehler schnell zu beseitigen. Dabei werden nur die Verzeichnisse oder Dateien repariert, die auch noch vorhanden sind. Dabei MUSS der Rootblock des ausgewählten Devices vorhanden ein. Folgende Fehler werden erkannt und beseitigt: 1. Block has checksum error 2. Block has bad header type 3. Block has bad headerkey 4. Block has bad ownkey 5. Key already set 6. Key out of range 7. File/directory has bad blocktype Geprüft werden: Alle Blöcke, die von der Baumstruktur her belegt werden Prüfsummen aller Blocktypen Alle zu prüfenden Blöcke werden auf Harderrors untersucht Alle Arten von Blocktypen Zeiger auf übergeordnetes Verzeichnis Zeiger auf Dateiheader Zeiger auf den eigenen Block, wenn es der Blocktyp erfordert Bei DOS\0-Devices wahlweise alle Data-Blöcke der entprechenden Datei Dateilänge in Blocks Ob Blöcke mehrfach belegt sind Ob Zeiger auf Blöcke innerhalb des gültigen Bereiches liegen Der Erfolg: Alle geprüften Dateien, soweit diese repariert werden konnten (keine Harderrors auf den Datenblöcken), sind nach Abschluß der Korrekturarbeiten wieder uneingeschränkt benutzbar. Nicht belegte Blöcke (also freie Blöcke) können natürlich noch Fehler aufweisen. - Bedienung - Wenn das Programm gestartet wurde, wird als Vorgabe, bei jedem gefundenen Fehler ein Infofenster ausgegeben, in dem Sie dann entscheiden können ob der Fehler beseitigt werden soll oder nicht. Soll DiskRepair alle Fehler selbständig, also ohne Nachfrage, beseitigen, so müssen Sie diese Funktion im Pulldown-Menü ausschalten. Einzige Ausnahme ist, wenn ein Block mit einem einem unbekannten Blocktyp gefunden wurde, hier müssen Sie dann entscheiden ob es sich um eine Datei oder um ein Verzeichnis handelt. Ist die zu prüfende Diskette/Festplattenpartition im alten FilingSystem formatiert, so werden, als Vorgabe, alle gefundenen Dateien komplett geprüft. Wenn dies nicht gewünscht ist, kann diese Funktion im Pulldown-Menü ausgeschaltet werden. In diesem Fall werden dann nur die Fileheader-Blöcke geprüft. Sollte DiskRepair im Verlauf der Korrekturarbeiten Harderrors auf dem ausgewählten Device feststellen, kann nach Ablauf der Arbeiten eine Fehlerliste Namens "RAM:Errors.LST" erstellt werden. In dieser sind dann alle Harderrors des Devices enthalten. Sollte das ausgewählte Device eine Festplattenpartition sein, so können Sie mit Ihrer Installationssoftware zur Festplatte, nun die defekten Blöcke sperren. Eine solche Fehlerliste kann z.B. so aussehen: Device : hddisk.device Unit : 0 (DH0:) ------------------------------ Error on diskblock 882 Error on diskblock 903 Error on diskblock 622 HINWEIS! Sollte beim Start des Programms die Systemmeldung "Volume $ has a checksum error on disk block #", so beantworten Sie diese Meldung IMMER mit "Cancel". Dieser Fehler wird sofort, nachdem Sie "Cancel" angeklickt haben, beseitigt. - Die Tooltypes - Es werden sogenannte TOOLTYPES unterstützt mit deren Hilfe man dem Programm schon beim Start Infomationen übergeben kann. Die dazugehörigen Befehle werden direkt im Programmicon eingetragen. Dazu klickt man einmal das Programmicon an und wählt dann im Workbenchmenü den Punkt "Info" aus. Jetzt können die gewünschten Einträge vor- genommen werden. Die Reihenfolge und auch die Schreibweise der Befehle kann beliebig sein. Wichtig ist nur, daß das Gleichheitszeichen '=' direkt an den entsprechenden Befehl ansteht. Außerdem sind alle Befehle optional. Es ist also nicht zwingend, eine bestimmte Anzahl von Befehlen anzugeben. Kurzerlärung der Befehle (siehe auch 'Das Menü' bzw. 'Besonderheiten') COLORS= Wenn eine andere Farbgebung, als die vorgegebene, gewünscht ist kann man dem Programm hiermit die neue Farbgebung mitteilen. Geben Sie hier einfach die gewünschten Farbnummern (0-15, je nach Anzahl der Farben im Screen), durch ein Semikolon getrennt, an. DEVICE= Mit diesem Befehl können Sie DiskRepair veranlassen, ein bestimmtes Device, bei Programmstart, voreinzustellen. TRACKDISPLAY= Diese Funktion ist automatisch immer eingeschaltet, wenn Sie diese Funktion nicht wünschen geben Sie hier 'TRACKDISPLAY=OFF' an. ASK= Geben Sie hier 'ASK=OFF' an, beseitigt DiskRepair alle Fehler selbständig - also ohne Nachfrage. CHECKDOS0= Ist dieser Befehl auf 'OFF' gesetzt, werden nur die FileHeaderBlöcke geprüft. Ein Beispiel: COLORS=1;2;2 DEVICE=DF1: ASK=OFF - Das Menü - Das Pulldown-Menü enthält die folgenden Punkte und Shortcuts: DeviceInfo D CheckDOS\0-Files C Ask befor repair A Scan errors E Validate disk V About I ------------------------ Backup RDSK-Blocks B Restore RDSK-Blocks R ------------------------ Backup LIVE-Blocks S Restore LIVE-Blocks W ------------------------ Start at ... T Make DOS-Disk M Quit Q DeviceInfo - Hat die gleich Funktion, als würde man das Grafik-Gadget anklicken. Um das Fenster wieder zu schließen, genügt ein Mausklick in dieses. CheckDOS\0-Files - Wenn dieser Menüpunkt zu sehen ist, werden alle Datenblöcke, des jeweiligen Files, auf einem Device mit StandardFileSystem, geprüft. Wird dieser Menüpunkt ausgewählt, werden nur die FileHeaderBlöcke geprüft. Der Menüpunkt ändert sich dann in "Don't check DOS\0-Files". Ask befor repair - Ist dieser Menüpunkt zu sehen, wird DiskRepair bei jedem gefundenen Fehler ein Infofenster ausgegeben, in dem Sie dann entscheiden können ob der Fehler beseitigt werden soll oder nicht. Wird dieser Menüpunkt ausgewählt, ändert sich der Menüpunkt in "Don't ask befor repair" und DiskRepair beseitigt alle Fehler selbständig. Scan errors - Startet man diese Funktion, wird das ausgewählte Device komplett auf Fehler untersucht. Dieser Vorgang kann je nach Anzahl der Blöcke, mehrere Minuten dauern. Sollte DiskRepair Fehler auf dem ausgewählten Device feststellen, kann nach Ablauf des Scan-Vorgangs eine Fehlerliste Namens "RAM:Errors.LST" erstellt werden. Diese enthält dann eine Aufstellung aller Fehler des Devices. Während das gesamten Scanvorgangs werden keinerlei Fehlermeldungen ausgegeben die beantwortet werden müssen. Das Programm kann also unbeaufsichtigt weiterarbeiten. Validate disk - Mit Hilfe dieser Funktion wird das ausgewählte Device validiert. Bitte beachten Sie dabei, daß in der Statuszeile schon "READY" stehen kann, aber der Validierungsvorgang noch nicht abgeschlossen ist. Warten Sie daher mit jeglichen Diskettenoperationen, bis die jeweilige Laufwerkslampe erloschen ist. About - Infofenster über die Herkunft des Programms. In diesem Fenster wird auch die maximale Anzahl der der zu prüfenden Einträge an- gezeigt. Dabei ist die Anzahl vom freien Speicherplatz abhängig. Maximal werden jedoch 1.000.000 Bytes von DiskRepair allokiert. Das entspircht genau 117.647 Einträgen. Nach Programmstart müssen jedoch mindestens 30.000 (= 3.529 Einträge) Bytes Speicher frei sein, anderfalls bricht das Programm mit einem entsprechenden Hinweis ab. Im Normalfall allokiert DiskRepair immer soviel, daß man problemlos im Multitasking weiterarbeiten kann. Backup RDSK-Blocks - Wenn Sie diese Funktion auswählen, werden die Blöcke des RigidDiskBlock, der ausgewählten Festplatte auf Diskette gesichert. Dies sollten Sie auch UNBEDINGT BEIM ERSTEN EINSATZ von DiskRepair tun UND IMMER WENN ÄNDERUNGEN AN DEN PARTITIONEN MIT IHRER INSTALLATIONS- SOFTWARE VORGENOMMEN WURDEN. Denn wenn die Informationen im RigidDiskBlock nicht mehr vorhanden, oder zerstört sind, FÜHRT das ZUM VERLUST DES GESAMTEN PLATTENINHALTS. Bitte beachten Sie das es unnötig und auch unmöglich ist ist, bei einer Festplatte die mehrere Partitionen besitzt, von jeder Partition ein RigidDiskBlock-Backup anzufer- tigen. Denn nur auf der untersten Partition befinden sich die RigidDiskBlock-Blöcke. Hinweis! Sollte kein, nach den von Commodore-Amiga vorgegebenen Programmierkonventionen, RigidDiskBlock gefunden werden, so bietet Ihnen DiskRepair die Möglichkeit, den gesamten reservierten Plattenbereich zu sichern. Restore RDSK-Blocks - Mit Hilfe dieser Funktion kann, im Falle eines Verlusts des RigidDiskBlock, dieser wieder aufgespielt werden. Vorausgesetzt dieser wurde vorher mit "Backup RDSK" gesichert. Ein versehentliches Aufspielen eines falschen RigidDiskBlock oder einer anderen Datei ist ausgeschlossen. Um dem vorzubeugen, wurden mehrere Schutzmechanismen integriert. 1. Eindeutige Namensvergabe bei den Sicher- ungsdateien. Z.B.: "RDSK-Backup_of_DH2" 2. Die Sicherungsdatei hat einen typischen Aufbau. Erkennung des Dateitypes über "FORM", "DREP" und der Blockkennung "RDSK". 3. Erkennung des richtigen Devices über "DEVN" und der darauffolgenden Devicekennung. 4. Erkennung der Lage bzw. der Position und der Länge des RigidDiskBlock. Backup LIVE-Blocks - Mit dieser Funktion, wird er Rootblock und alle Bitmapblöcke des ausgewählten Devices auf Diskette gesichert. Sie sollten diese Funktion immer anwenden, wenn umfangreiche Änderungen auf der Diskette/Partition vorgenommen wurden. Denn wenn diese Informationen nicht mehr vorhanden, oder zerstört sind, FÜHRT das ZUM VERLUST DES GESAMTEN DISKETTEN/PLATTENINHALTS. Restore LIVE-Blocks - Hiermit lassen sich, im Falle eines Verlusts des Rootblock bzw. der Bitmapblöcke, diese wieder aufgespielen. Vorausgesetzt sie wurden vorher mit "Backup LIVE-Blocks" gesichert. Ein versehentliches Aufspielen von falschen Blöcken oder einer anderen Datei ist ausgeschlossen, denn auch hier wurden mehrere Schutzmechanismen integriert, um dem vorzubeugen. 1. Eindeutige Namensvergabe bei den Sicher- ungsdateien. Z.B.: "LIVE-Backup_of_DH2" 2. Die Sicherungsdatei hat einen typischen Aufbau. Erkennung des Dateitypes über "FORM", "DREP" und der Blockkennung "BMAP". 3. Erkennung des richtigen Devices über "DEVN" und der darauffolgenden Devicekennung. 4. Erkennung der Lage bzw. der Position der einzelnen Blöcke. Start at ... - Mit dieser Funktion haben Sie die Möglichkeit, nur ein bestimmtes Verzeichnis und dessen Unterverzeichnisse zu prüfen. Bitte beachten Sie, daß es nicht möglich ist logische Device- namen wie "SYS:, DEVS:, ..." anzugeben. Es muß immer der komplette Name des ausgewählten Devices mitangegeben werden. Z.B. "DH0:Test". Bei einem versehentlichen Aufruf der Funktion, kann man das Fenster mit dem Schießgadget ver- lassen. Make DOS-Disk - Hiermit ist es möglich, eine Diskette bzw. eine Festplattenpartition wieder zu einer DOS-Disk zu machen, falls einmal der Requester "Not a DOS disk in device ..." kommen sollte. Sie müssen nur entscheiden, ob es sich dabei um FastFile- oder OldFileSystem handelt. Hirbei wird nur die DOS-Kennung in den Bootblock geschrieben. Ansonsten werden keinerlei Änderungen an der Diskette/Partition vorgenommen. Auch ein evtl. vohandener Boot- block wird dadurch nicht gelöscht. Trackdisplay - Wenn diese Funktion eingeschaltet ist, wird bei allen Operationen, der aktuelle Track und die Kopfnummer im Fenster ausgegeben. Quit - Hat die gleich Funktion, als würde man das Exit-Gadget anklicken. - Die Gadgets - In dem linken Gadget wird das gewünschte Zieldevice (Diskette/ Festplattenpartition) ausgewählt. Durch jeden Klick wird jeweils das nächste Device angezeigt. Dabei werden nur solche Devices angezeigt, die auch über ein AmigaDOS-FilingSystem und den DosType 'DOS\0' oder 'DOS\1' verfügen. Klickt man das Gadget 'Start' an, wird der Scanvorgang gestartet. Anschließend wird aus dem Start-Gadget ein Stop-Gadget. Man kann das Reparieren/Scannen also jederzeit abbrechen. Wenn Sie ein neues Device mounten oder eine neue Diskette eingelegt haben, nachdem DiskRepair gestartet wurde, kann die Deviceliste durch einen Klick auf 'ReScan' neu eingelesen werden. Das Exit-Gadget hat nur diese Funktion. Das Gadget mit der Grafik dient als DeviceInfo. Wenn Sie dieses Gadget anklicken, erhalten Sie eine komplette Übersicht über das ausgewählte Device. Eine solche Übersicht kann z.B. so aussehen: Device : scsi.device Unit : 0 (WB_2.x:) ------------------------------ Surfaces : 1 BlocksPerTrack: 49 Reserved : 2 Interleave : 0 LowCylinder : 2 HighCylinder : 254 Buffers : 200 BuffMemType : 0 Maxtransfer : 16383 KBytes Mask : 0x7ffffffe BootPri : 2 DosType : 0x444f5301 FileSystem : FastFileSystem - Die Statuszeilen - Während des Programmablaufs werden in den Statuszeilen, der jeweils aktuelle Dateiname, das dazugehörige Verzeichnis, die Anzahl der bereits geprüften- und der reparierten Dateien/Verzeichnisse ange- gezeigt. In der Zeile 'Status:' können Sie ablesen was gerade von DiskRepair geprüft wird. Hier kann folgendes stehen: INITIALIZING CHECKING DISKSTRUCTURE CHECKING FILE AND DIRECTORY HEADERS CHECKING EXTENSION-BLOCKS CHECKING FILE ON DOS\0-DEVICE CHECKING FOR KEY ALREADY SET ERRORS #% SCANNING DEVICE FOR ERRORS #% SCANNING DEVICE FOR DELETED FILES #% BACKING UP RDSK-BLOCKS RDSK-BLOCKS NOT BACKUPPED RESTORING RDSK-BLOCKS RDSK-BLOCKS NOT RESTORED BACKING UP LIVE-BLOCKS LIVE-BLOCKS NOT BACKUPPED RESTORING LIVE-BLOCKS LIVE-BLOCKS NOT RESTORED OPERATION CANCELED READY - Zum Schluß noch etwas Statistik - Entwicklungszeit bis jetzt : ca. 9 Monate (In Abendstunden) Programmiersprache : 'C' und Assembler Anzahl der Funktionsmodule : >70 Source-Zeilen (alle Module) : 5007 Source-Länge in Bytes (alle Module): 197750 --- Kommentar erwünscht ----------------------------------------------- Für Hinweise, Bugreports und Verbesserungsvorschläge bin ich jederzeit dankbar. Bei Bugreports, wenn möglich, den genauen Hergang bis zum Fehler aufschreiben. Falls es einen Guru gab, bitte die Gurunummer auch notieren. Mit Hilfe des Programms XOper kann man die Gurunummer auch nach einem Neustart des Systems erfahren. Geben Sie dazu den Befehl "LASTALERT" ein. Über Modem: Ghost-Box: 02104/81124 (1200-19200 Baud; 8-N-1, 24 Stunden online) Sytax: 1. Login 'GHOST' oder Username falls schon eingetragen 2. Passwort 'BEN' Passwort eingeben 3. 'Brief BEN' Brief an mich 4. 'RETURN' Text schreiben 5. '.' Beendet die Texteingabe Per Post: Peter Röhrich Corneliusstr. 49 W-4000 Düsseldorf 1 West Germany Vielen Dank. Die jeweils aktuelle Version von diesem Programm finden Sie ebenfalls in dieser BOX. Wenn Sie eingetragener User in der Box sind, können Sie sich die Versionen, aus dem Brett UTILITIES immer selbst holen. --- Legende ----------------------------------------------------------- V0.95 Erste einigermaßen funktionsfähige Version (21.06.91) V0.99 Voll funktionsfähige Version; FastFileSystem-Unterstützung integriert V0.99a Diverse Verbesserungen vorgenommen; Turboversion erstellt V1.0 Umgeschrieben auf SASC 5.10a; Optimiert; erweiterte Fehler- meldungen von Kick 2.0 integriert; Fileprüfung für DOS\0- Devices integriert V1.1 Alle Blocktypen werden untersucht; Prüfung auf übergeordnetes Verzeichnis/Dateiheader; Prüfung der DOS\0-Data-Blöcke inte- griert; Pulldown-Menüs integriert; Gadget/Menü-Disable integriert; bis auf Verkettungsfehler, werden jetzt alle Fehler erkannt und können beseitigt werden; Errorscan integriert; Stack- und Stacküberlaufprüfung integriert; DiskRepair arbeitet nun nur noch ab Kickstart 1.3 V1.11 RDSK-Block-Backup und -Restore integriert; div. Funktionen optimiert; bei "CHECKING FOR KEY ALREADY SET ERRORS" und "Scan errors" wurde der Blockzäher durch eine prozentuale Ausgabe ersetzt; LIVE-Block-Backup und -Restore integriert; die unter Kickstart 1.3 nicht richtig dimensionierten Requester, werden nun richtig ausgegeben; jetzt wird immer der Zeichensatz "topaz 8" angefordert - es gibt also keine fehlerhaften Textausgaben mehr, wenn ein anderer Zeichensatz über Preferences/Font eingestellt wurde V1.12 Sollte bei "Scan errors" keine Diskette im entsprechenden Laufwerk liegen, so wird der Scanvorgang nun abgebrochen; Funktion "Validate disk" integriert; Fehler bei "Key already set" und "Key out of range" beseitigt; die max. Anzahl der der zu prüfenden Einträge, ist jetzt Speicherabhängig und auf maximal 117.647 Einträge, je Partition/Diskette, begrenzt V1.13 Fehler bei OpenDevice beseitigt - wurde ein Device gefunden, dessen Devicename größer 17 Zeichen war, so wurden alle Zeichen ab dem 18. Zeichen abgeschnitten. Wenn auf das Devicegadget geklickt wurde, so ist nicht immer der richtige Devicename an- gezeigt worden. Dieser Bugreport ist von "Carnivore/BeerMacht" Danke! V1.14 Wurde auf einem ausgewählten Device mehrmals "Start" und "Stop" hintereinander ausgewählt, wurden fälschlicherweise diverse KeyAlreadySet-Errors gemeldet. Dieser Fehler ist jetzt behoben; Fehler bei KeyOutOfRange beseitigt. Ist ein solcher Fehler auf- getreten, konnte dieser zwar beseitigt werden aber meine interne Hashtabelle wurde nicht aktualisiert. Daraufhin wurde dann natürlich eine fehlerhafte Hashtabelle überprüft und das Programm meldete nicht vorhandene Fehler und stürzte schließlich ab. Außerdem trat immer ein KeyOutOfRange auf, wenn ein Block geprüft wurde dessen Blocknummer (der Partition) kleiner dem physikalischen Block war; einige optische Korrekturen vorge- nommen; Funktion "Start at ..." integriert V1.14a Schließgadget für "Start at ..." integriert; Interne Programm- umstrukturierung. Dadurch wurde nochmals eine Geschwindigkeits- steigerung erreicht; Funktion "Make DOS-Disk" integriert; Die Ausgabe des aktuellen Pfadnamens im Fenster stimmte nicht und wenn Dateien oder Verzeichnisse repariert wurden, so ist das im Fenster nicht angezeigt worden; Wurde eine Datei mit der Länge 0 gefunden, so gab es unkontrollierte Fehlermeldungen; Gab es in der Hashtabelle einen Eintrag, auf den mehrere Dateien mit dem selben Hashwert passten, wurde nur die erste Datei geprüft; Durch eine vergessene Programmzeile, wurde die Blockkennung- und Nummer der Bitmapextensionblöcke, bei Parti- tionen größer 52 MByte, nicht mitgesichert, wenn die Funktion "Backup LIVE-Blocks" angewendet wurde V1.15 "Konfigurationsdatei" (siehe Besonderheiten weiter oben) inte- griert; die lästigen DOS-Requester "No disk present in ... usw." werden jetzt nicht mehr angezeigt; Insgesamt wurde das Fehler- handling verbessert und erweitert; Fehler bei "Make DOS-Disk" beseitigt. Wurde die Funktion aufgerufen und der Rootblock war defekt, so stürzte das Programm ab; Außerdem wird der Eingabe- cursor jetzt immer hinter dem aktuellen Devicenamen positioniert; Die Fenster zu den Funktionen "Start at ..." und "Make DOS-Disk" werden jetzt immer relativ zur Hauptfensterposition geöffnet; Die Texte in den Fehler-Requestern wurden geändert; Viele optische Verbesserungen vorgenommen (3D-Look). Zusätzlich ist noch der alte Busy-Mauszeiger durch einen neuen ersetzt worden; Fehler bei DeviceInfo beseitigt. Hier wurden (teilweise) über die Struktur hinaus Daten gelesen, was zu falschen Angaben führte V1.15a Automatische Farbanpassung der 3D-Texte bei Kickstart1.3 und Kickstart2.0. Vorher konnte man unter Kickstart1.3 (fast) nichts lesen. SORRY :-( V1.16 Eine Parameterübergabe der Farben für die 3D-Texte wurde inte- griert (siehe Besonderheiten weiter oben); Funktion TrackDisplay integriert; Wenn Fehler auf einem Device gefunden wurden, so wird jetzt bei der Ausgabe bzw. in der Datei "RAM:Errors.LST" auch der zum Block gehörige Sektor, Track, Zylinder und die Kopfnummer ausgegeben; Wird die Funktion "Scan errors" vorzeitig abgebrochen, können alle bis dahin festgestellten Fehler ausge- geben werden. Außerdem ist es jetzt möglich die Fehlerliste wahlweise nur anzeigen zu lassen; Einige Fehler entfernt. Insbe- sondere wurden Fehler bei der Blockauswertung entfernt. So ist es z.B. immer noch vorgekommen, daß ungültige Blöcke untersucht werden wollten. Dies kommt (sollte) jetzt nicht mehr vor; Wenn auf einem Device Fehler beseitigt wurden, wurde die Diskette bzw. die Festplatte anschließend automatisch validiert. Dies führte teilweise zu Problemen. Aus diesem Grunde muss die Funktion jetzt vom Anwender selbst ausgewählt werden; Es werden jetzt div. TOOLTYPE's unterstüzt (siehe 'Die Tooltypes' weiter oben) V1.17 div Änderungen V2.0 Hardlinks werden erkannt und ordnungsgemäß geprüft. Unter Kick2.0 wird automatisch der voreingestellte ScreenMode (nur NTSC oder PAL) und die voreingestellte Overscangröße benutzt. Unter Kick1.3 nur die Overscan-Screenhöhe; Trackdisplay in Cylinder geändert (da allgemeine Verwirrung auftrat!!); Repair läuft nun auch mit 2090-Controllern einwandfrei; im DeviceInfo-Fenster wird nun auch die Größe der Partition/Diskette in KB angegeben; das gesamte Programm wurde optisch aufbereitet und hat jetzt auch einen eigenen Screen (womit die Probleme der lesbarkeit der 3D-Texte der Vergangetheit angehören); zusätzlich werden jetzt diverse weitere Infos ausgegeben