Sound-Module-Player V6.74 ------------------------------------------------------------------------------- SMP IST FREEWARE. DAMIT IST DAS KOPIEREN ALLER ZU SMP GEHöRENDEN DATEIEN PFLICHT. SMP DARF FREI VERTRIEBEN WERDEN, JEDOCH NICHT OHNE SCHRIFTLICH GENEHMIGUNG IN EINEM PROFESSIONELLEN PRODUKT INTEGRIERT WERDEN. DIE VERöFFENTLICHUNG AUF EINER DISKETTE üBER 6 DM IST UNTERSAGT. AUTOR: DIRK TRAENAPP SELLOSTRAßE 7 2942 JEVER TEL 04461 / 3605 ------------------------------------------------------------------------------- Was ist SMP? Mit diesem kleinen Tool ist es möglich, Soundmodule verschiedener Musikprogramme abzuspielen. Ich habe dieses Tool geschreiben, weil mir der Noiseplayer nicht flexibel genug ist. Er ist nicht in der Lage alte Soundtrackermodule zu spielen und der Requestermodus funktioniert auch nicht im Hintergrund, so daß das Programm eigentlich für den normalen Betrieb unbrauchbar ist. Also mußte ein eigener Player her, der diese Mankos nicht mehr aufweist. Nach sehr vielen Erweiterungen beherrscht SMP fast alle Modultypen, die auch der Noiseplayer kann. Der einzige Typus, der mir noch fehlt, ist der Futurecomposer. Ich habe zwar den Replayer, aber kein Modul zum Testen. Ich wäre sehr dankbar, wenn ich ein paar Futurcomposermodule (1.3 und 1.4) bekommen könnte, damit ich auch den letzten Replayer implementieren kann. So, nachdem ich nun beschrieben habe, was SMP nicht kann, möchte ich nun erzählen, was SMP kann: SMP spielt alle Soundtracker-, Noisetracker- und Startrekkermodule. Es ist dabei unerheblich, ob es sich dabei um ein 15 oder 31 Samplemodul handelt. Desweiteren werden noch MED-, EarAche-, TFMX- (mdat./smpl.), Sound-Mon-, DeltaMusic-, MarkII-, SIDMon- und JamCrackermodule erkannt und abgespielt. Die Namensgebung der Module ist, bis auf TFMX-Module, frei. Bei TFMX ist darauf zu achten, daß das Format 'mdat.XXXXXXX | smpl.XXXXXXX' beibehalten wird. Um so ein Modul zu laden, ist das mdat.-File anzuwählen. Was gehört alles zu SMP? SMP besteht aus drei Programmen: - SMP Das eigentliche Programm. Es hat in der Version 6.74 eine Länge von ca. 18 kByte. Es kann risikolos gepackt werden, wenn der Packer das Fileformat nicht verändert. Es darf also beim Imploder nicht der Mergingmodus verwandt werden, da SMP sonst abschmiert. Der Grund ist die Art, wie SMP sich aus dem CLI ausklinkt. - SMPINFO Mit diesem Programm ist es möglich festzustellen, was für ein Modul ein momentan laufender SMP gerade spielt. Es wird dabei der Modultyp und der Modulname (der Name auf der DISK !!) des gerade laufenden Moduls angezeigt. Das funktioniert allerdings nur, wenn SMP im Hintergrund arbeitet. Ist der Requester offen, dann findet SMPINFO das Musikprogramm nicht mehr. - StopSMP Mit diesem Programm kann ein laufender SMP vom CLI aus gestoppt werden. Das funktioniert auch nur, wenn SMP im Hintergrund ist. Zusätzlich sollten sich noch Icons für diese Programme und diese Anleitung in dem Drawer befinden. SMP benötigt zusätzlich noch zwei Libraries: - ARP.LIBRARY (Version V39 aufwärts) - MEDPLAYER.LIBRARY Ohne diese Libraries läuft SMP nicht. Sie sind also in den LIBS: Ordner zu kopieren. Wie wird SMP gestartet? Aus dem CLI: Wird SMP ohne Parameter gestartet, wird ein Helptext angezeigt, der über die Benutzung informiert. SMP hat zwei Flags und zugehörige Übergabeparameter. SMP braucht nicht mit RUNBACK oder ARUN gestartet zu werden, da es sich selbständig aus dem CLI ausklinkt. Aufruf: SMP {-k} [-r {ModulPfad}] [Pfad{:/}Modulname] - SMP Lambada Das Modul mit dem Namen 'Lambada' wird aus dem aktuellen Verzeichnis geladen und gestartet. Das Modul kann durch Druck auf beide Maustasten gestoppt werden. - SMP -k Lambada Wie der vorherige Aufruf, mit dem Unterschied, daß der Abbruch jetzt mit dem zugehörigen Tastaturäquivalent erfolgt. Dieser besteht aus der rechten ALT- und der DEL-Taste. - SMP -r SMP läuft nun im Requestermodus. Das zu spielende Modul kann nun per Filerequester ausgewählt werden. Wird jetzt ein laufendes Modul mit beiden Maustasten, bzw wenn zusätzlich das -k Flag gesetzt wurde mit der rechten ALT- und DEL-Taste, ein Modul abgebrochen, öffnet SMP den Requester erneut. Um SMP endgültig zu verlassen gibt es zwei Möglichkeiten. - Zusätzlich zu den Maustasten, bzw der rechten ALT- und DEL-Taste, noch die rechte AMIGA-Taste drücken oder - im Filerequester das CANCEL- oder CLOSE-Gadget anklicken. - SMP -r ST-00:MODULES/ SMP setzt sein aktuellen Directory auf den angegebenen Pfad. Von der Workbench: Wird das SMP-Icon alleine angeklickt, dann wird SMP im Requestermodus gestartet. Versieht man ein Modul mit einem ICON und setzt das Defaulttool auf SMP, dann wird dieses Modul direkt geladen und gestartet. Von der Workbench aus ist es noch nicht möglich, SMP auf Tastaturabbuch zu stellen. Tut mir sehr leid, aber das habe ich als CLI-Anweder total vergessen. Vielleicht hole ich das nochmal nach. Zusätzliche Features - »Vorspulen« Um sich einen schnellen Überblick über das gerade laufende Modul zu verschaffen, oder eine nicht so gute Passage zu überspringen, besteht die Möglichkeit, das Lied »vorzuspulen«. Das funktioniert leider nicht bei MED-Modulen, da diese einen eigenen Interrupt benutzen. Vorgespult wird mit der rechten ALT- und der rechten SHIFT-Taste. - Teillieder wechseln Der TFMX-Editor von Chris Hülsbeck bietet die Möglichkeit in ein Modul mehrere Lieder einzubauen, die dann getrennt abgespielt werden können. Um nun auch in SMP zwischen diesen Teillieder zu wechseln, drückt man die rechte ALT-Taste in Verbindung mit Cursor links oder rechts. Dieses Feature existiert allerdings nur bei TFMX-Modulen. (Ich selber habe drei TFMX-Module und davon hat nur eines zwei einzelne Lieder.) DÜrfen die Module gepackt werden? Aber selbstverständlich! Als Packer stehen der Powerpacker und der Soundtrackercruncher (STC) zur Verfügung. Der STC ist dem Powerpacker vorzuziehen, da er weitaus effektiver ist. Auch die Entpackzeiten des STC sind weitaus höher, als die des Powerpackers. Der einzige Wehrmutstropfen bei der Sache ist, daß 1. kein andere Player den STC entpacken kann (SMP ist aber sowieso besser !!) und 2. der STC beim Packen nicht gerade der schnellste ist. Bei TFMX Modulen können, anders als beim Noiseplayer, auch beide Modulteile gepackt werden. Fehlermeldungen Folgende Fehlermeldungen können auftreten: - Die ARP.LIBRARY Version 39+ wird gebraucht !! SMP konnte die arp.library nicht öffnen. Die Library muß in den LIBS: Ordner der Systemdiskette kopiert werden. - Die MEDPLAYER.LIBRARY wird gebraucht !! SMP konnte die medplayer.library nicht öffnen Die Library muß in den LIBS: Ordner der Systemdiskette kopiert werden. -  Ich kann das Modul leider nichtfinden !! SMP wurde ein Modulname übergeben, der so nicht existiert. Entweder ist dieses File nicht vorhanden (Schreibfehler ?), oder der Pfad stimmt nicht. - Nicht genug CHIPMEM frei, um das Modul zu laden !! SMP konnte vom System nicht genug CHIP-Speicher bekommen. Das kann sehr schnell passieren, da bei intensiver Nutzung des Multitaskings, der vorhandene Speicher sehr start zerstückelt wird. Es ist also durchaus möglich, daß ein 100 kByte-Modul nicht mehr geladen werden kann, obwohl eine Memclock noch mehr freien Speicher anzeigt. Die einzige Abhilfe ist entweder alle laufenden Programme rauswerfen oder den Rechner resetten. - ACHTUNG, das File ist kein Modul oder es ist defekt! Trotzdem starten ? SMP überprüft bei jedem geladenen File den Modultyp. Sollte einmal kein Modul ausgesucht worden sein (sei es Zufall oder böse Absicht [mal sehen ob das Prog abkachelt !!]), wird dieser Requester ausgegeben. Warum 'Trotzdem starten'? Nun, es gibt leiden sehr viele Soundtrackermodule, die fehlerhaft sind. Ich weiß nicht, ob es sich dabei um einen Fehler in einem Soundtracker oder in einem Ripper handelt, aber es muß ein (mindestens) Programm geben, das falsche Module abspeichert. Worin besteht nun dieser Fehler? Ich vergleiche bei Soundtrackermodulen die Filelängen auf der Diskette mit der rechnerischen Filelänge, die dem Modul selber entstammt. Kommen dabei Differenzen größer 8 heraus, wird das Modul als fehlerhaft ausgewiesen. Es kann dann meistens noch abgespielt werden, es klingt dann aber möglicherweise schlecht (es ist meistens der letzte Sample defekt). Die einzige Möglichkeit, diese Module zu reparieren ist momentan, das Modul mit einem Soundtracker oder dem MED zu laden und wieder abzuspeichern. Danach stimmen die Längen wieder.