Das Netzteil kommt von einem PC (ATX), es wird eingeschaltet durch das Kurzschliessen der Leitung "Power ON" (Standbyspannung von 5V) mit der Masse. (siehe schem.png) SEL2 ist das Signal SELECT DRIVE 2. Es liegt am Pin 21 des externen Floppyports. Um das Netzteil abzuschalten, reicht es in der Shell (oder in einem Skript) den Befehl "poke $bfd100 4" einzugeben (Riesen Dank an MuffinTSI :). Das Shellkommando poke gibt es im Archiv PEEK_POKE.LHA im Aminet. Die 4 am Ende könnte man mit anderen Werten ersetzen (1-15 gehen alle, ich hatte keinen Bock weitere zu testen). Im normalen Zustand liegt an SEL2 eine Spannung von +4.5V. Die Registeränderung bewirkt einen kurzen (ca. 1s) Spannungsabfall auf 0.5V. Das reicht aus, damit der Transistor den Stromkreis unterbricht und das Netzteil abschaltet. Diese Schaltung funzt bei mir schon einige Zeit und bisher habe ich keine negativen Auswirkungen beobachtet. Ein Problem stellen manchmal sehr alte Programme wie X-Copy III dar: ab und zu hängen sie sich so fies auf, das SEL2 auf low geht, und die Freundin sich verabschiedet. Mich persönlich stört es nicht, aber falls jemand anderer Meinung ist, schlage ich vor einen Schalter einzubauen der die Basis des BC 557C abtrennt. In diesem Fall läuft der Rechner bis man die Power am Netzteil abschaltet, oder den BC 557 kurzschliesst. Obwohl diese Schaltung bei mir problemlos läuft, möchte ich hier anmerken, dass es nicht überall so sein muss. Wenn jemand diese Schaltung nachbaut, dann tut er das aufs eigene Risiko. Ich bin nicht für etwaige Hardwareschäden, Datenverluste, Keuchhusten oder Grippe verantwortlich. Wenn jemand Verbesserungsvorschläge oder sonstwelche Ideen hat, würde ich mich über eine eMail freuen: valwit@gmx.net