Das Programm "Lacer" wird nur ausgeführt, wenn ein Genlock-Gerät an Ihrem Amiga angeschlossen ist. Mit diesem Programm können Sie zwischen einem Bildschirmmodus mit und ohne Zeilensprungdarstellung wechseln. Dieses Programm wird hauptsächlich zur Video-Aufzeichnung und für Genlock-Arbeiten verwendet. "Lacer" ermöglicht dem Amiga, Videogeräten die Video-Signale in der von diesen benötigten Zeilensprungdarstellung zur Verfügung zu stellen, auch wenn aktuell ein Bildschirmmodis ohne Zeilensprungdarstellung aktiv ist.
Beim Programm "Memacs" (MicroEmacs) handelt es sich um einen bildschirmorientierten Texteditor. Die Funktionsweise des Texteditors ist mit der eines Textverarbeitungsprogramms vergleichbar. Sie können jedoch keine Druckformatoptionen angeben. Eine detaillierte Beschreibung des Texteditors "Memacs" finden Sie im AmigaDOS-Handbuch.
Das Hilfsprogramm "PrepCard" dient zum Einrichten von 2scheckkartenförmigen" PCMCIA-Speicherkarten. Dieses Programm kann nur auf Amigas verwendet werden, die mit einem Steckanschluß für PCMCIA-Karten ausgestattet sind. PCMCIA ist die Organisation, die die Standards für Steckplätze für solche Erweiterungskarten setzt.
Mit Hilfe von "PrepCard" werden Erweiterungskarten mit statischem RAM entsprechend den PCMCIA-Standards als Disk-Gerät oder als System-RAM vorbereitet. Wird eine PCMCIA-Karte als Disk eingerichtet, kann sie wie eine Diskette verwendet werden. Sie können Anwendungsprogramme, die Workbench oder die Shell verwenden, um Daten von der Karte zu lesen bzw. auf diese zu schreiben. Da der Speicher der Karte batteriegepuffert ist, bleibt der Inhalt der Karte bei deren Entnahme oder beim Ausschalten des Computers erhalten. Die Zugriffszeit für Schreib-/Lesevorgänge, bei denen Speicherkarten verwendet werden, ist sehr niedrig.
Wird die PCMCIA-Karte als System-RAM eingerichtet, wird der zusätzliche Speicher wie internes Fast-RAM (sonstiger schneller Speicher) behandelt. Speicherkarten sind mit unterschiedlicher Speicherkapazität (von 64 KB bis zu mehreren MB) erhältlich.
Klicken Sie das Piktogramm "PrepCard" doppelt an, um das entsprechende Fenster zu öffnen. Ist eine Karte eingesteckt, werden deren Größe und weitere Informationen angezeigt. Erscheint im Feld "Batterie" die Meldung "FEHLER" zeigt dies an, daß die Batterie der Karte entladen ist und vor Verwendung der Karte ausgetauscht werden muß.
Sie können PrepCard zur Einrichtung neuer (bisher nicht formatierter) Karten oder für Karten verwenden, die bereits als Disk oder RAM eingerichtet wurden.
Sie können eine als Disk eingerichtete Karte wie jeder andere Disk behandeln, sie umbenennen und mit dem Formatierungsprogramm der Workbench neu formatieren. Eine Karten-Disk hat den Gerätenamen CCO:.
Starten Sie Ihren Computer neu, um den verfügbaren Speicher einer als System-RAM eingerichteten Karte zu aktivieren. (Damit die verfügbare Speicherkapazität zum RAM des Amiga hinzugefügt wird, darf die in den Computer eingesteckte Karte beim Starten bzw. Neustarten des Computers nicht schreibgeschützt sein.) Kartenspeicher wird dem FAST-Speicher (sonstigem Speicher) hinzugefügt.
Über ein Menü des Programms "PrepCard" können
Sie das Fenster "Weiterführende Einstellungen" aufrufen. In diesem Fenster können Sie zur Fehlerdiagnose
einige Parameter zur physischen Einrichtung der Karte ändern.
Bei der Verwendung von PCMCIA-Karten ist folgendes zu beachten:
Mit Hilfe dieses Programms werden Textdateien an Ihren Drucker gesendet. Dabei kann das Programm mehrere Dateien gleichzeitig verarbeiten, die über Auswahl durch Ziehen oder erweiterte Auswahl ausgewählt wurden. Kann das Programm eine der angegebenen Dateien nicht finden bzw. öffnen, läßt es diese Datei aus und geht zur nächsten über. Die Dateien werden entsprechend der Einstellungen im "Drucker-Voreinsteller (Printer)" oder "PostScript-Drucker-Voreinsteller" ausgedruckt.
Wird beim Drucken mehrerer Dateien jeweils ein Seitenvorschub zwischen den Dateien eingefügt, beginnt jede Datei auf einer neuen Seite. Wenn kein Seitenvorschub eingefügt wird, geht der Ausdruck der nächsten Datei auf der Seite weiter, auf der der Ausdruck der vorherigen Datei endet. Geben Sie zum Einfügen von Seitenvorschüben im Fenster "Information" für das Piktogramm "PrintFiles" das Merkmal FORMFEED=true ein.
Im Fenster "System_Configuration" (Systemkonfiguration) des Programms "ShowConfig" (siehe Abbildung 10-5) werden die Konfigurationsdaten für Ihr System angezeigt. Das Fenster enthält Angaben zum Prozessor (Prozessor), Spezialchips (Custom Chips), Softwareversionen (Vers), RAM und zusätzlichen Steckkarten (Boards). Klikken Sie das Piktogramm "ShowConfig" doppelt an, um die Informationen zu Ihrem System abzurufen. Geben Sie diese Daten an, wenn Sie technische Unterstützung bei Hardware oder Software anfordern.