Zurück Weiter Kapitel

Programm "CMD"

Mit Hilfe von "CMD" (Change Main Device) können Sie die Ausgabedaten für Ihren Drucker in eine Datei umleiten und auf einer Disk speichern.

Zur Verwendung des Programms "CMD" müssen Sie im Fenster "Information" für das Piktogramm "CMD" Merkmale hinzufügen und das Gerät angeben, an das die Druckerausgabedaten gesendet werden sollen.

In der folgenden Liste sind die Merkmale für das Programm "CMD" mit den gültigen SCHLÜSSELWÖRTERN sowie zugehörigen Argumenten und Standardeinstellungen aufgeführt:
 

DEVICE=<Anschluß>

Amiga-Anschluß, an den Ihr Drucker angeschlossen ist: "Parallel" oder "Serial" (seriell). Die Standardeinstellung ist DEVICE=parallel.

FILE=<Dateiname>

Name der Datei, in die die Druckerausgabedaten umgeleitet werden. Die Standardeinstellung ist FILE=ram:CMD_file.

SKIP=true

Diese Zeile legt fest, daß das Programm CMD die ersten an den Drucker gesendeten Daten, z.B. eine Anweisung zum Rücksetzen des Druckers, übergehen soll. Durch Eingabe von SKIP=true werden diese Daten übersprungen. Die Standardeinstellung ist SKIP=false (d.h. die ersten Ausgabedaten werden nicht übergangen).

MULTIPLE=true

Diese Zeile legt fest, daß das Programm CMD mehr als eine Datei umleiten soll. Die Standardeinstellung ist MULTIPLE=false (nur eine Datei wird umgeleitet).

NOTIFY=true

Diese Zeile legt fest, daß das Programm CMD Statusmeldungen anzeigen soll. Wenn das Programm CMD eine Datei umleitet, könnte beispielsweise folgende Meldung erscheinen:

Redirected <# Anzahl Bytes> from parallel.device to <Dateiname> (<n Anzahl Bytes> von parallel.device in <Dateiname> umgeleitet).

Nachdem die Umleitung abgeschlossen und das Programm CMD inaktiviert wurde, erscheint ggf. folgende Meldung: 

CMD redirection of parallel.device removed - (Umleitung für parallel.device durch CMD aufgehoben).

Bei der Standardeinstellung NOTIFY=false werden keine Meldungen angezeigt.

Klicken Sie zur Verwendung des Programms CMD das zugehörige Piktogramm doppelt an. Sobald Sie das nächste Mal Daten an Ihren Drucker senden, werden diese in die dafür vorgesehene Datei umgeleitet.

Programm "GraphicDump"

Mit dem Programm "GraphicDump" können Sie vollständige Bildschirme einschließlich der Menüs und Piktogramme in der Form drucken, wie sie auf dem Monitor erscheinen. Dazu muß Ihr Drucker jedoch Grafiken drucken können. (Die meisten Drucker verfügen über Funktionen zur Grafikausgabe.)

Bevor Sie mit dem Programm "GraphicDump" arbeiten, müssen Sie überprüfen, ob die Einstellungen des Drucker-, des PostScript- und des Grafikdrucker-Voreinstellers Ihrem Drucker entsprechen. Die Abmessungen des Ausdrucks können Sie über das Feld "Grenzwerte" im Grafikdrucker-Voreinsteller (PrinterGfx) angeben. Ansonsten hat der Ausdruck die für den Drucker zulässige maximale Breite.

Klicken Sie zum Starten von GraphicDump das zugehörige Piktogramm doppelt an. Nach 10 Sekunden wird das Bild des vordersten Bildschirms an den Drucker gesendet. In diesen 10 Sekunden müssen Sie den gewünschten Bildschirm also ggf. in den Vordergrund holen. Der Mauspfeil wird nicht gedruckt.

Merkmale

GraphicDump unterstützt das Merkmal "SIZE" (Größe). In der folgenden Liste sind die zulässigen Argumente für "SIZE" und die jeweils resultierende Größe des Ausdrucks aufgeführt:


 

SIZE=tiny

1/4 der gesamten auf dem Drucker zulässigen Breite.

SIZE=small

1/2 der gesamten auf dem Drucker zulässigen Breite.

SIZE=medium

3/4 der gesamten auf dem Drucker zulässigen Breite.

SIZE=large

Gesamte auf dem Drucker zulässige Breite (Standard).

Die Höhe des Ausdrucks wird dem Seitenverhältnis des Bildschirms entsprechend berechnet. Im Grafikdrucker-Voreinsteller (PrinterGfx) müssen Sie "Grenzwerte Art" auf "Ignorieren" einstellen. Ansonsten wird die Größe des Ausdrucks durch die angegebenen Grenzwerte festgelegt.

Geben Sie folgendes ein, um spezifische Abmessungen in diesem Merkmal anzugeben:

SIZE=<x-Punkte>:<y-Punkte>

Ersetzen Sie <x-Punkte> durch die gewünschte Breite in Druckpunkten und <y-Punkte> durch die gewünschte Höhe in Druckpunkten.

Programm "IconEdit"

Mit Hilfe von IconEdit" können Sie die Workbench Ihren Wünschen entsprechend gestalten, indem Sie vorhandene Piktogramme ändern oder neue Piktogramme erstellen.

Nach Öffnen des Piktogramms IconEdit" erscheint das in Abbildung 10-2 dargestellte Fenster.

Abbildung 10-2.

Fenster IconEdit"

Im Vergrößerungsfeld des Fensters IconEdit" können Sie neue Piktogramme zeichnen oder vorhandene Piktogramme edieren. In den Anzeigefeldern Normal" und Ausgew." Sehen Sie das Piktogramm in seiner tatsächlichen Größe. Das Fenster enthält einige Symbole, die Ihnen das Zeichnen erleichtern (z.B. Kreis, Rechteck, Gerade).

Das Fenster IconEdit" enthält drei Unterfenster: die Anzeigefelder Normal" und Ausgew." sowie das Vergrößerungsfeld, das den Großteil des Fensters einnimmt. Jedes dieser Unterfenster ist ein AppWindow, so daß Sie zum Laden von Dateien die zugehörigen Piktogramme in die Felder ziehen und sich die Verwendung von Menüs sparen können. (AppWindows wurden in Kapitel 3.3.2 beschrieben.) Wenn Sie das Anzeigefeld Normal" anklicken, wird das für das Piktogramm ausgewählte Bild angezeigt, solange Sie die Auswahltaste gedrückt halten.

Außerdem können Sie mit IconEdit jedem Icon ein zusätzliches Bild zuweisen, das auf Rechnern verwendet wird, die noch nicht mit AmigaOS 3.5 ausgestattet sind - dazu dient das Menü neues Piktogramm"/"altes Piktogramm", das sich direkt über der Zeichenfläche befindet. Das unter neues Piktogramm" definierte Bild wird auf OS3.5-Systemen verwendet, das andere auf Systemem mit OS3.1 oder älteren Versionen des AmigaOS.

Hoch Zurück Weiter Kapitel