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Drucker-Voreinsteller (Printer)

Mit Hilfe des Drucker-Voreinstellers (Printer) können Sie das von Ihnen verwendete Druckermodell angeben und Einstellungen für die Druckausgabe vornehmen. Eine detaillierte Beschreibung des Drucker-Voreinstellers (printer) finden Sie in Kapitel 9.5.1 3 Drucker-Voreinsteller.

Grafikdrucker-Voreinsteller (PrinterGfx)

Der Graphikdrucker-Voreinsteller (PrinterGfx) existiert nur noch zur Kompatibilität mit älteren AmigaOS Versionen. Zur Einstellung des Druckers benutzen Sie bitte den Drucker-Voreinsteller (Printer).

Sollte ein Programm den Graphikdrucker-Voreinsteller starten, so verweise er auf den Drucker-Voreinsteller und öffnet diesen mit einer für den Graphikausdruck wichtigen Karteiseite.

PostScript-Drucker-Voreinsteller (PrinterPS)

Mit Hilfe des PostScript-Drucker-Voreinstellers (PrinterPS) können Sie Angaben zur Steuerung der Funktionen für PostScript-Drucker machen. Sie können diesen Vorein­steller nur verwenden, wenn ein PostScript-Drucker an Ihrem Amiga angeschlossen ist und 3PostScript2 im Fenster 3Drucker-Voreinsteller2 ausgewählt wurde. Eine detaillierte Beschreibung des PostScript-Drucker-Voreinstellers (PrinterPS) finden Sie in Kapitel 9.5.3 3PostScript-Drucker-Voreinsteller (PrinterPS)2.

Bildschirmmodus-Voreinsteller (ScreenMode)

Mit Hilfe des Bildschirmmodus-Voreinstellers (ScreenMode; siehe Abbildung 5-8) können Sie den Bildschirmmodus für Ihren Workbench-Bildschirm auswählen. Da die einzelnen Modi unterschiedliche Eigenschaften haben und unterschiedliche Hardware erfordern, lesen Sie die Ausführungen in diesem Kapitel und in Kapitel 7. Anschließend wählen Sie einen Bildschirmmodus aus, der in Ihrem System verfügbar ist und Ihren Erfordernissen gerecht wird.

Abbildung 5-8.

Fenster "Bildschirmmodus-Voreinsteller (ScreenMode)"

Auf der linken Seite sind die verfügbaren Bildschirmmodi aufgelistet. Auf der rechten Seite werden die Eigenschaften des jeweils ausgewählten Modus angezeigt.

Verwenden des Bildschirmmodus-Voreinstellers (ScreenMode)

Wählen Sie einen der verfügbaren Modi aus der Liste "Anzeigemodus" aus. Mit Hilfe der Rollsymbole können Sie durch die Liste blättern. In dieser Liste werden alle zur Zeit aktivierten Monitortreiber angezeigt. Sollen Anzeigemodi ständig verfügbar sein, stellen Sie die zugehörigen Monitordateien in die Schublade "Devs/Monitors" (Geräte/Monitore).

Klicken Sie zum Auswählen eines Anzeigemodus den entsprechenden Modus an. Der ausgewählte Modus wird hervorgehoben. Wählen Sie "Speichern" aus, um den ausgewählten Modus zu verwenden und als Standardmodus für spätere Sitzungen zu speichern. Wählen Sie "Benutzen" aus, wenn der Modus nur während der aktuellen Sitzung verwendet werden soll. Wollen Sie verschiedene Anzeigemodi ausprobieren, wählen Sie zum Verlassen des Editors "Benutzen" und nicht "Speichern" aus. Sobald Sie den zu verwendenden Anzeigemodus gefunden haben, speichern Sie ihn. Bei dieser Vorgehensweise können Sie den ursprünglichen Modus problemlos wiederherstellen, wenn Sie versehentlich einen Modus auswählen, der nicht zu Ihrem Monitor kompatibel ist. Bei Auswahl von "Abbrechen" wird der Voreinsteller ohne Speichern der Änderungen verlassen.

Ist bei der Auswahl von "Speichern" oder "Benutzen" ein Anwendungs- oder ein Shell-Fenster auf dem Workbench-Bildschirm geöffnet, werden Sie aufgefordert, alle geöffneten Fenster mit Ausnahme von Schubladenfenstern zu schließen. Nach Schließen aller Anwendungs- und Shell-Fenster wird der Workbench-Bildschirm automatisch rückgesetzt und dem neuen Bildschirmmodus entsprechend angezeigt.

Der ausgewählte Anzeigemodus gilt nur für den Workbench-Bildschirm. Einige Anwendungen öffnen eigene Bildschirme. Informationen zu den von diesen Anwendungen unterstützten Bildschirmmodi finden Sie in der jeweils mitgelieferten Dokumentation.

Moduseigenschaften

Im Anzeigefeld "Moduseigenschaften" sind die Eigenschaften des ausgewählten Modus aufgeführt. Das Feld enthält Angaben zur Größe des Bildschirms, zur maximalen Anzahl von Farben sowie zu weiteren Eigenschaften.

Die Bildschirmgröße beim ausgewählten Modus wird in Bildpunkten angegeben. Die erste Zahl steht für die Bildschirmbreite, die zweite Zahl für dessen Höhe.


 

Sichtbare Größe

Größe des sichtbaren Bereichs des Bildschirms, der durch die Randbereichseinstellungen für Text festgelegt ist.

Minimale Größe

Kleinste Bildschirmgröße, die vom ausgewählten Modus unterstützt wird.

Maximale Größe

Größte Bildschirmgröße, die vom ausgewählten Modus unterstützt wird. Eine weitere Beschränkung ergibt sich ggf. durch die Kapazität des verfügbaren Chip-RAM.

Max. Anz. Farben

Maximale Anzahl von Farben, die beim ausgewählten Modus auf dem Bildschirm angezeigt werden können.

Folgende Moduseigenschaften werden ggf. angezeigt:
 

Interlace/Zeilsp.

Bildschirmmodus mit Zeilensprungdarstellung

Benötigt ECS

Nur verfügbar, wenn Ihr Amiga zumindest über einen erweiterten Chip-Satz (ECS) verfügt; diese Moduseigenschaft ist auch bei Systemen mit AA-Chip-Satz verfügbar.

Unterstützt Genlock

Der Bildschirmmodus unterstützt die Verwendung von Video-Genlock-Geräten.

Ziehbar

Bei diesem Bildschirmmodus kann der Workbench-Bildschirm nach unten gezogen werden, um andere geöffnete Bildschirme dahinter sichtbar zu machen.

Breite/Höhe

Über die Eingabefelder "Breite" und "Höhe" können Sie die Größe des Workbench-Bildschirms Ihren Erfordernissen entsprechend ändern. Geben Sie einen Wert ein, der zwischen den Extremwerten liegt oder diesen entspricht. Nach Eingabe eines Werts wird dieser unabhängig vom jeweils ausgewählten Bildschirmmodus verwendet, bis das zugehörige Feld "Vorgabe" ausgewählt wird.

Bei Eingabe von Werten, die über dem Maximalwert bzw. unter dem Minimalwert liegen, wird automatisch der Maximalwert bzw. der Minimalwert verwendet.

Über das Feld "Vorgabe" neben dem jeweiligen Eingabefeld können Sie die Standardeinstellung für Breite/Höhe auswählen. Diese entspricht der Größe des auf dem Normalbildschirm sichtbaren Bereichs.

Sie können für "Breite" und "Höhe" Werte angeben, die den sichtbaren Bereich wesentlich überschreiten. Auf diesem besonders großen Workbench-Bildschirm können Sie größere und mehr Fenster öffnen (die sich nicht überlappen) als beim normalen Workbench-Bildschirm. Diese Funktion wird nur durch das verfügbare Chip-RAM eingeschränkt.

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