Glossar
Das vorliegende Glossar enthält Definitionen der in den Amiga-Handbüchern
verwendeten Fachbegriffe.
Advanced Graphics Architecture (AA)
Akzenttaste (engl. dead key)
Eine Taste oder Tastenkombination, die die Ausgabe der Taste verändert, die
unmittelbar danach gedrückt wird. Dazu gehören z.B. die Akzenttasten links und rechts der Zahlenreihe
auf Ihrer Tastatur (^, ´ und `).
Aliasname
Anwendung (auch Applikation)
Ein oder mehrere Programme, die eine spezifische Aufgabe ausführen, z.B. ein
Textverarbeitungsprogramm, eine Datenbank oder ein Video-Titler.
Eine Zusatzinformation, z.B. ein Dateiname, ein Wert oder eine Option, die zu einem
Befehl angegeben wird. Diese Zusatzinformation bestimmt die genaue Aktion des jeweiligen Befehls.
ASCII (American Standard Code for Information Interchange)
Auflösung (engl. resolution)
- Was Sie schwarz auf weiß aus Ihrem Drucker ziehen.
- Eine schriftliche Anweisung, die eine Folge von Variablen, Feldern
oder Konstanten durch arithmetisch, vergleichende oder logische Operatoren verknüpft.
Ausführen (engl. execute)
Auswahl durch Ziehen (engl. drag select)
Bedingungskennzeichen (Ergebniscode, engl. return code)
Befehlswiederholungspuffer
Ein Speicherbereich, in dem die zuletzt in einer bestimmten Shell eingegebenen Befehle
aufbewahrt werden, um ggf. mit den Cursortasten (d.h. ohne nochmalige Eingabe der Befehlszeile) wieder abgerufen
werden zu können.
Befehlsschablone (engl. template)
Eine Art, die ordnungsgemäße Syntax für einen AmigaDOS- oder ARexx-Befehl
anzugeben. Sie können sich die Schablone für jeden AmigaDOS-Befehl anzeigen lassen, in dem Sie den Befehlsnamen
mit einem Fragezeichen (?) als einzigem Argument eingeben.
Betriebssystem (OS) (s.a. AmigaDOS)
Bibliothek (engl. library)
Bildschirm (engl. screen)
Bildschirmmodis (engl. screen mode)
Eine Benennung für den Parametersatz, z.B. Auflösung und Ablenkfrequenz,
der einen Bildschirm definiert. 640 x 256 Bildpunkte (breite x Höhe) sind z.B. ein hochauflösender Bildschirmmodus
(High Res) für PAL-Amigas.
Bitplane (engl. plane = Ebene)
Ein Bereich des RAM, der grafische Daten für Bildschirme enthält. Jedes
Bit in einer Bitplane steuert einen Bildpunkt des Bildschirms. Die Anzahl der Bitplanes legt die maximale Anzahl
von Farben fest, die gleichzeitig auf dem Bildschirm angezeigt werden können.
- Eine zusammenhängende Bytegruppe (normalerweise 512), die
im RAM oder in einem permanenten Speichermedium als einzelne logische Einheit behandelt wird.
- Ein zusammenhängender oder markierter Abschnitt einer Textdatei
(z.B. IF-Block in einem Skript).
Boolesch heißt, daß zwei verschiedene Zustände möglich sind:
An oder Aus, Wahr oder Falsch, Ja oder Nein, 0 oder 1.
Boot-fähig (bootable, startfähig)
Booten (dt. starten, neu starten)
Das System starten, indem die dafür benötigten Daten von einer Speichereinheit
(z.B. Festplatte oder Diskette) in den Speicher des Computers eingelesen werden. Bezieht sich auf Komponenten,
die bei diesem Prozeß verwendet werden: die Boot-Disk. (Siehe Neu starten.)
Ein elektronischer Schaltkreis im Kleinstformat, der sich in einem kleinen, schwarzen,
rechteckigen Gehäuse befindet und an den seiten Verbindungsstifte aufweist. Ein Computer setzt sich aus einer
Vielzahl spezieller Chips zusammen.
CLI (Befehlszeileneingabe, s.a. Shell)
Control-Tastenkombinationen
Die Organisation und die zugehörige Software, mit der Daten, Dateien und Verzeichnisse
auf einem Datenträger gespeichert werden. Der Amiga verwendet vor allem das FFS (Fast File System) und OFS
(Old File System).
Datenträger (engl. volume)
Dialogfenster (engl. requester)
Ein Fenster, das erscheint, wenn das System auf eine Benutzereingabe angewiesen
ist. Ein Dialogfenster enthält Aktionssymbole, unter denen Sie zwischen Fortsetzen und Abbrechen der laufenden
Operation wählen können. Zum Verlassen des Dialogfensters müssen Sie eines der angezeigten Symbole
auswählen.
Dientsprogramm (engl. tool = Werkzeug)
Disk-Betriebssystem (DOS) (Disk Operating System, DOS)
Disk-Laufwerk (engl. drive)
Diskette (engl. floppy disk)
Diskettenwechsel (engl. disk swap)
Druckertreiber (engl. printer driver)
Ein Programm, das dem Amiga die Kommunikation mit einem angegebenen Drukker ermöglicht.
Der Druckertreiber fungiert dabei als "Übersetzer" zwischen Computer
und Drukker. Er akzeptiert Daten vom Computer in einem standardisierten Format (ASCII-Zeichen und ANSI-Escape-Sequenzen)
und setzt sie in ein für den Drucker verständliches Format um.
Druckknopfsymbol (engl. radio button)
Ein Programm, mit dem bestimmte Arten von Dateien erstellt und geändert werden
können. Der Amiga verfügt über Voreinsteller-Editoren, mit denen Sie Voreinstellungen (Prefs) verändern
können, sowie die Texteditoren Memacs und ED zum Bearbeiten von Textdateien.
Eingabeaufforderung (engl. prompt)
Einheit, Geräteeinheit (engl. unit)
Erweiterter Chip-Satz (ECS - Enhanced Chip Set)
Eine Folge von Zeichen, die mit dem Escape-Zeichen beginnt und die eine Sonderfunktion
auslöst, wenn sie in die Befehlszeile eingegeben oder als Teil einer Zeichenkette ausgedruckt wird. Escape-Sequenzen
werden normalerweise verwendet, um die Schriftart (oder andere Einstellungen) eines Druckers oder eines Konsolenfensters
zu verändern.
Extra Halfbrite (EHB, halbe Helligkeit)
Fast-RAM (fast = engl. für schnell)
Fehlerbehebung (engl. debugging)
Ein rechteckiger Bildschirmbereich, der Informationen aufnehmen oder anzeigen kann.
Jedes Fenster besitzt eine Titelleiste, die es definiert, und kann Symbole auf dem Rand aufweisen.
Festplatte (engl. hard disk)
Fixieren (engl. snapshot = Schnappschuß)
Gateway (dt. etwa Verbindungsglied)
Eine Hardwarekomponente, die die Überlagerung von Bildsignalen externer Geräte
(z.B. Fernsehgeräte, Videorecorder) mit Amiga-Grafikdaten ermöglicht und den Amiga darauf synchronisiert.
Genlocks werden häufig zum Überlagern von Videobildern mit Titeln oder Untertiteln eingesetzt.
Eine physische Einrichtung, z.B. ein Drucker oder ein Diskettenlaufwerk oder eine
Softwareeinheit (logisches Gerät), z.B. CON: oder NIL:, das als Quelle oder Ziel für Daten eingesetzt
wird.
Gerätename (engl. device name)
Eine Druckoption im Grafikdrucker-Voreinsteller (Printer Gfx), mit der versucht
werden kann, treppenförmige oder gezackte Linien zu glätten, die gelegentlich in Ausdrucken vorkommen
können.
Grafische Benutzeroberfläche (GUI-Graphical User Interface)
Ein auf bildlicher Darstellung basierendes System, über das Sie dem Computer
Anweisungen geben. Nur geschieht dies hier nicht über die Eingabe von Befehlen, sondern durch Benutzung grafischer
Symbole. Die Workbench ist die GUI des Amiga.
Größensymbol (engl. size gadget)
HAM - Hold And Modify (Halten und Modifizieren)
Handler (dt. etwa Gerätetreiber)
Hauptverzeichnis (engl. root directory)
Das zentrale Verzeichnis auf einem Datenträger. Das Hauptverzeichnis steht
an der Spitze der Verzeichnishierarchie und wird beim Formatieren eines Datenträgers erstellt. Alle anderen
Verzeichnisse auf dem Datenträger befinden sich im Hauptverzeichnis, d.h. sind diesem untergeordnet. Das Hauptverzeichnis
wird mit dem Datenträgernamen, gefolgt von einem Doppelpunkt angegeben.
Dieses Zahlensystem, das auf der Basis 16 beruht, wird häufig in der Computerprogrammierung
eingesetzt. Als hexadezimale Ziffern werden die Zahlen 0-9 und die Buchstaben A-F (für die Werte 10-15) verwendet.
Unter AmigaDOS muß eine Hexadezimalzahl mit 0x oder x beginnen, bei ARexx wird ein x nachgestellt.
Hintergrundprozeß (engl. background process)
Host (dt. etwa Gastrechner/-programm)
IFF (Interchange File Format)
Jokerzeichen (engl. wildcard)
Ein Zeichen, das in Namensmustern Verwendung findet und für eine Reihe verschiedener
Werte stehen kann. So können Sie z.B. Dateinamen angeben, die alle mit dem gleichen Buchstaben beginnen oder
enden. Das Fragezeichen (?) ist ein Jokerzeichen, das für ein beliebiges einzelnes Zeichen steht.
Jumper (dt. etwa Kurzschlußstecker)
Kopieren und Einfügen (engl. copy and paste)
- Ein Bit oder ein Kennzeichen auf 0 (aus) setzen, d.h. inaktivieren.
Gegensatz zu "Setzen".
- Einen Bildschirm oder eine Fensteranzeige entfernen.
Das Gerät, mit dem Sie den Mauspfeil auf dem Bildschirm bewegen und mit dem
Amiga kommunizieren können. Die Maustasten dienen zum Anzeigen von Menüs sowie zum Auswählen und
Ziehen von Piktogrammen, Fenstern und Bildschirmen.
Eine über den Eingabe-Voreinsteller (Input) auswählbare Option, durch
die die Bewegung des Mauspfeils im Verhältnis zur Bewegung der Maus beschleunigt wird. Die Mausbeschleunigung
ermöglicht eine bessere Kontrolle über kleine Mausbewegungen und eine geringere Kontrolle, dafür
aber höhere Geschwindigkeit, bei großen Bewegungen der Maus.
Mauspfeil (engl. pointer, Zeiger)
Eine kleine Abbildung am Bildschirm (häufig in Form eines Pfeils o.a. Fadenkreuzes),
die den Bewegungen der Maus folgt. Mit dem Mauspfeil können Piktogramme, Symbole und auch Menüpunkte
ausgewählt werden.
Merkmale (engl. Tool Types)
Ein wahlfrei anzugebender Parameter, den Sie in das Informationsfenster eines Piktogramms
zur Steuerung eines Programms eingeben können. Wird z.B. das Merkmal SECONDS (Sekunden) in das Informationsfenster
der Uhr eingegeben, zeigt die Uhr auch Sekunden an, wenn sie geöffnet wird.
Ein Video-Wiedergabegerät, auf dem die sichtbare Ausgabe eines Computers angezeigt
wird. Es gibt verschiedene Arten von Monitoren. Für die Standardausgabe des Amiga wird ein analoger RGB-Farbmonitor
verwendet, der sowohl Text als auch Grafik anzeigen kann.
Die Fähigkeit des Amiga-Betriebssystems, mehrere Programme (oder Tasks) quasi
gleichzeitig auszuführen. Sie können Sie z.B. gleichzeitig eine bewegte Grafik anzeigen, eine akustische
Datei abspielen, mit einem anderen Computer kommunizieren und eine Diskette formatieren.
Eine AmigaDOS-Fähigkeit, die es dem Benutzer ermöglicht, Datei- und Verzeichnisnamen
unter Verwendung von Jokerzeichen einzugeben. Jokerzeichen gestatten die Angabe von Suchmustern, mit denen auf
mehrere Dateien Bezug genommen werden kann, deren Namen ein gemeinsames Textmuster enthalten. Es müssen also
nicht sämtliche Dateinamen einzeln angegeben werden.
Neu starten (engl. reboot)
Nichtproportionaler Zeichensatz
Nur lesbar (engl. read only)
Das ausgewählte Objekt zur Verwendung bereitstellen. Ein Piktogramm wird durch
Doppelklicken auf das Piktogramm oder durch Auswählen des Piktogramms und anschließendes Auswählen
des Menüpunkts "Öffnen" aus dem Menü "Piktogramm" geöffnet. Beim Öffnen
eines Disk- oder Schubladen-Piktogramms erscheint ein Fenster, in dem der Inhalt der Disk bzw. der Schublade angezeigt
wird. Beim Öffnen eines Projekt- oder Programm-Piktogramms wird ein Programm gestartet.
Papierkorb (engl. trashcan)
Parallel (auch "Centronics")
Ein Schnittstellen-Anschluß, der bei der Datenübertragung jeweils ein
vollständiges Byte (8 Bit) transferiert. Im Gegensatz dazu werden bei der seriellen Schnittstelle Einzelbits
übertragen. Der Amiga verfügt über einen parallelen Anschluß, der in der Regel als Druckeranschluß
dient.
Eine kleine Grafik, die eine Disk, eine Schublade, ein Projekt oder ein Programm
darstellt. Piktogramme können mit der Maus verschoben und ausgewählt werden, so daß Sie mit den
durch das Piktogramm dargestellten Elementen arbeiten können.
- Englisch für elektrischen Schnittstellen-Anschluß.
- Als "Message-Port" eine Software-Schnittstelle zur
Kommunikation zwischen zwei gleichzeitig laufenden Programmen (ARexx).
Eine Datei, in der die von einem Programm erstellten oder benutzten Dateien gespeichert
werden. Dateien, die mit einem Texteditor oder Grafikprogramm erstellt wurden, sind z.B. Projekte.
Pseudo-Piktogramm (engl. default icon)
Ein Piktogramm, das für ein Objekt angezeigt wird, zu dem keine .info-Datei
vorliegt, wenn der Menüpunkt "Inhalt anzeigen alle Dateien" ausgewählt wurde.
Ein Gerät, eine Schublade (d.h. ein Verzeichnis) oder eine Datei, das/die Daten
liefert. Beim Kopieren einer Diskette bezeichnet man z.B. die Diskette, die kopiert wird, als Quelldiskette.
RAM (Random Access Memory), Arbeitsspeicher
Der Teil des internen Speichers des Amiga, der für die Datenspeicherung verwendet
werden kann und auf den der Prozessor-Chip direkten Zugriff hat. Anwendungen werden von Disk in das RAM geladen
und belegen zusätzliches RAM zur Verarbeitung und Speicherung von Daten, solange der Computer eingeschaltet
ist. Daten im RAM gehen verloren, wenn der Amiga neu gestartet (Reboot) oder ausgeschaltet wird.
Ein Bereich des RAM, der die Funktionen eines Laufwerks ausführen kann, wobei
die RAM-Disk wesentlich schneller ist als ein physisches Laufwerk, da sie keine mechanischen Elemente enthält.
Randbereich (engl. overscan)
Als resident bezeichnet man einen Befehl oder ein Programm, der/das mit dem Befehl
RESIDENT permanent in den Speicher geladen wurde, um seine Ausführung zu beschleunigen. Residente befehle
werden speziell eingerichtet, damit sie bei nochmaliger Ausführung nicht erneut geladen werden müssen.
Nur pure Dateien können resident gespeichert werden.
Rollbalken (engl. scroll bar)
Der hervorgehobene Bereich innerhalb der Rolleiste, der zur Anzeige bisher nicht
sichtbarer Teile eines Fensters an eine andere Position gezogen werden kann. Die Größe des Rollbalkens
ist variabel und läßt darauf schließen, wieviel vom gesamten Fenster gegenwärtig sichtbar
ist.
Die Optionen, die in einem Rollsymbol erscheinen. Wenn die Liste zu groß ist,
um vollständig im Rollsymbol angezeigt werden zu können, können Sie die Liste mit Hilfe des Rollbalkens
oder der Rollpfeile durchgehen.
Ein Fenster, das es dem Benutzer ermöglicht, eine Optionsliste durchzugehen
oder sich durch den Anzeigebereich eines Fensters zu bewegen. Ein Rollsymbol besteht aus Rolliste, Rolleiste, Rollbalken
und Rollpfeilen.
ROM (Read Only Memory = Nur-Lese-Speicher)
Root-Block (dt. etwa Hauptblock)
Der Bereich einer Disk, der den Namen der Disk, das Hauptverzeichnis und Informationen
zur Disk-Organisation enthält. Wird der Root-Block gelöscht, können keine Daten mehr von der Disk
abgerufen werden - sie ist praktisch leer.
Schattierung (engl. dithering)
- Erzeugung gleichmäßiger Farb- oder Graustufen-Schattierungen
durch abwechselnde Bildpunktfarben oder -dichten. Die Voreinsteller-Editoren PrinterGfx und PrinterPS bieten mehrere
Einstellmöglichkeiten für die automatische Schattierung von gedruckten Grafiken.
- Erzeugen des Erscheinungsbilds einer Farbe durch ein aus anderen
Farben zusammengesetztes Muster, z.B. die Darstellung der Farbe Violett durch abwechselnd rote und blaue Bildpunkte.
Schlüsselwort (engl. keyword)
Schreib-/lesbar (engl. read/write)
Schreiben aktivieren (engl. write-enable)
Schreibgeschützt (engl. write-protect)
Der Zustand eines Speichergeräts, bei dem das Schreiben von Daten auf diesen
Datenträger nicht möglich ist. Disketten besitzen einen kleinen Kunststoffschieber, der so verschoben
werden kann (die Öffnung in der Ecke der Diskette muß sichtbar sein), daß die gesamte Diskette
schreibgeschützt ist, d.h. sie ist nur lesbar.
Eine Reihe von Kennzeichen, die mit jeder Datei abgespeichert werden. Schutzbits
bezeichnen den Dateityp und steuern die für diese Datei zulässigen Opertaionen (lesen, schreiben, löschen
usw.).
Schwellwert (engl. threshold)
Seitenverhältnis (engl. aspect)
Serielle Schnittstelle (engl. serial port, auch RS-232)
Ein Schnittstellen-Anschluß, der Daten einzelbitweise überträgt.
Gegensatz zur parallelen Schnittstelle, die vollständige Bytes (acht Bit) gleichzeitig transferiert. Der Amiga
verfügt über einen seriellen Port, an den oft ein Modem, eine MIDI-Schnittstelle oder ein Drucker angeschlossen
ist.
Die Befehlszeilenschnittstelle, über die eingegebene Befehle an den Amiga gesendet
werden. Die Shell ist ein Konsolenfenster, das zahlreiche Sonderfunktionen unterstützt, z.B. Befehlszeilenwiederholung,
Aliasnamen sowie Kopier- und Einfügeoperationen.
Sicherungskopie (engl. backup copy)
Skript (auch Befehlsdatei, engl. auch batch)
Eine Textdatei, die eine Reihe automatisch ausführbarer AmigaDOS-Befehle enthält,
welche zusammen zur Ausführung einer komplexen oder sich wiederholenden Aufgabe dienen. Ein Beispiel für
ein Skript ist die Datei "Startup-seqeunce", die beim Starten des Amiga ausgeführt wird.
Der interne Speicherbereich des Amiga, in dem Daten und Programme gespeichert werden.
Der Amiga verfügt über Chip-RAM (Grafikspeicher), Fast-RAM (normaler Speicher) sowie ROM-Speicher (Read
Only Memory). Die Größe des RAM-Speichers (Random Access Memory) ist ein entscheidender Faktor für
Größe und Anzahl der auf dem Amiga gleichzeitig ausführbaren Programme. Externer Speicher (wie
Disks) wird auch als Massenspeicher bezeichnet.
Standardprogramm (engl. Default Tool)
Stapelspeicher (engl. stack)
Eine Tastenkombination, die eine Sonderfunktion ausführt. Dabei wird die Ctrl-Taste
gedrückt gehalten und gleichzeitig eine andere Taste auf der Tastatur gedrückt. Manche Funktionen von
Steuertastenkombinationen werden unmittelbar nach dem Drücken der Tastenkombination ausgeführt, z.B.
der Abbruch der Ausführung eines AmigaDOS-Befehls beim Drücken von Ctrl-C. Andere Kombinationen produzieren
lediglich ein invers dargestelltes Zeichen und haben keinen sonstigen unmittelbaren Effekt.
Streamer (auch Tape-Streamer, Bandlaufwerk)
Suchpfad (engl. search path)
Eine programmierte Grafik, die in einem Fenster, einem Dialogfenster oder einem
Bildschirm erscheint und über die mit der Maus eine bestimmte Funktion ausgelöst werden kann. Jedes Symbol
gehört zu einem individuellen Typ und hat eine bestimmte Funktion. Bei der dreidimensionalen Darstellung am
Bildschirm scheinen die meisten Symbole etwas aus der Anzeige herauszuragen und beim Auswählen wie ein Druckknopf
im Bildschirm zu "versinken".
Der Name, der dem Datenträger zugeordnet ist, auf dem der Amiga seine Systemdateien
und -verzeichnisse sucht. Normalerweise auch der Datenträger, von dem aus das System gestartet wird.
Tastaturbelegung (engl. keymap)
Tastenbefehl (engl. hot key)
Texteingabefeld (engl. text gadget)
Ein rechteckiges Kästchen, in das Sie Textinformationen eingeben können,
z.B. einen Dateinamen oder einen Befehl. Texteingabefelder erscheinen bei Aufruf der Menüpunkte "umbenennen"
und "Befehl ausführen" und werden auch von vielen Programmen verwendet.
Tracing (dt. Ablaufverfolgung)
Trennzeichen (engl. delimiter)
Übergeordnet (Fenster, engl. parent)
Umleiten (engl. redirect)
Umschalten (engl. toggle)
Umschalter (engl. qualifier)
Eine Taste wie Shift (die eigentlichen Umschalttasten), Ctrl oder Alt, die eine
andere Interpretation der gleichzeitig oder danach erfolgenden Tastatur-/Mauseingabe durch den Amiga bewirkt. Wird
normalerweise mit Commodity-Exchange-Programmen verwendet.
Ein Sekundärmenü, das erscheint, wenn bestimmte Menüpunkte ausgewählt
werden. Wenn ein Menüpunkt sich zu einem Untermenü verzweigt, sehen Sie recht von diesem Menüpunkt
das Zeichen >>.
Unterverzeichnis (engl. subdirectory)
Verzeichnis (engl. directory)
Vorauseingabe (engl. type ahead)
Eine Einrichtung der Shell, die es ermöglicht, Befehle einzugeben, während
noch die Ausgabe eines zuvor eingegebenen Befehls angezeigt wird.
Vorder-/Hintergrundsymbol
Voreinsteller (engl. Preferences - Prefs)
Eine Workbench-Schublade mit Editoren, die Sie zum Konfigurieren und Anpassen Ihrer
Amiga-Umgebung einsetzen können, z.B. Ändern der Bildschirmfarben oder Setzen der Einstellungen für
die Kommunikation über die serielle Schnittstelle.
Zeichenkette (engl. string)
Auch: Schriftart. Ein bestimmtes Design eines Satzes von Buchstaben, Sonderzeichen
und Ziffern, die für die Textanzeige benutzt werden, z.B. Topaz und Helvetica. Zeichensätze oder Schriftarten
sind in der Regel in verschiedenen Größen verfügbar, die in Punkte angegeben werden (10-Punkt,
12-Punkt usw.).
Zeilensprungdarstellung (engl. interlace)
Zeitmarke (engl. time stamp)
Zentraleinheit (Central Processing Unit - CPU)
Das "Gehirn" des Computers. Der Mikroporzessor-Chips ist ein IC (integrierter
Schaltkreis), der in erster Linie für die Ausführung von Anweisungen in einem Programm verantwortlich
ist. Als Zentraleinheit bezeichnet man auch oft den ganzen Rechner mit Gehäuse, im Gegensatz zu seiner Peripherie.
Verschieben eines Piktogramms, Fensters, Symbols oder Bildschirms über die
Anzeige durch Zeigen auf das Objekt, Gedrückthalten der Auswahltaste und Bewegen der Maus.
Zielpunkt (engl. hot spot)
Zoom-Symbol (engl. zoom gadget)
Mit dem Befehl ASSIGN eine Verbindung zwischen einem logischen Gerätenamen
und einem Verzeichnisnamen herstellen, damit Programme, die das Verzeichnis benutzen, jeweils nur einen einzigen
Gerätenamen verwenden müssen. Beispiel: Der Gerätename T: ist in der Regel dem Verzeichnis RAM:T
zugewiesen.
Zwischenspeicher (engl. clipboard)
Zylinder (engl. cylinder)