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Dateien, die gelöscht werden dürfen

Dateien, die keinesfalls gelöscht werden dürfen

Folgende Dateien sollten unter keinen Umständen gelöscht werden:

Löschen Sie keine Datei, deren genaue Funktion Sie nicht kennen. Löschen Sie nicht mehr Dateien, als für die auf der Disk hinzuzufügenden Dateien erforderlich ist.

Befehl ASSIGN (Zuweisen)

Der AmigaDOS-Befehl ASSIGN ist für Benutzer von Diskettensystemen besonders wichtig. Mit Hilfe dieses Befehls können Sie den Pfad festlegen, den der Amiga bei der Suche nach erforderlichen Befehlen und Programmen, aber auch Daten durchsucht. Von AmigaDOS werden für den Zugriff auf bestimmte Dateitypen, z.B. Zeichensatz- und Sprachdateien, einige standardmäßig zugewiesene Namen verwendet. Am ehesten werden Sie die Zuweisungen für die Namen LOCALE: (Eindeutschungen), FONTS: (Zeichensätze), LIBS: (Bibliotheken) und C: ändern.

In einigen Fällen (z.B. um zu verhindern, daß der Amiga zum Einlegen einer anderen Diskette auffordert) können Sie AmigaDOS mit Hilfe des Befehls ASSIGN auf eine andere Stelle als den Standardpfad verweisen. Beispiel: Auf Ihrer Workbench-Diskette können Sie das Verzeichnis "Fonts" (Zeichensätze) anlegen und anschließend die von Ihnen bevorzugten Zeichensätze in dieses Verzeichnis kopieren. Wenn Sie diesem Verzeichnis den Namen FONTS: zuweisen, sucht der Amiga in diesem Verzeichnis nach den angegebenen Zeichensätzen und Sie werden nicht mehr zum Einlegen der Fonts-Diskette oder der Systemdiskette mit der Schublade "Fonts" aufgefordert.

Kopieren von FONTS: (Zeichensätze) auf die Workbench-Diskette

Wenn Sie nicht die Standardzeichensätze Topaz 8 bzw. 9 im Zeichensatz-Voreinsteller (Font) auswählen, werden Sie beim Systemstart zum Einlegen der Fonts-Diskette (Zeichensätze) oder der Systemdiskette mit der Schublade "Fonts" aufgefordert, damit der von Ihnen gewünschte Zeichensatz geladen werden kann. Steht auf Ihrer Workbench-Diskette genügend freier Speicherplatz zur Verfügung, können Sie die erforderlichen Zeichensätze auf die Workbench-Diskette kopieren. Dadurch müssen Sie nicht bei jedem Systemstart die Fonts-Diskette oder die Diskette mit der Schublade "Fonts" einlegen.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Bitmap-Zeichensatz (z.B. "Diamond" oder "Helvetica") auf Ihre Workbench-Diskette zu kopieren:

  1. Öffnen Sie das RAM-Disk-Fenster.
  2. Wählen Sie "Show All Files" (Inhalt anzeigen alle Dateien) im Menü "Window" (Fenster) aus.
  3. Legen Sie die Fonts-Diskette bzw. die Diskette mit der Schublade "Fonts" in das interne Diskettenlaufwerk ein und öffnen Sie das zugehörige Diskettenfenster.
  4. Wählen Sie "Show All Files" (Inhalt anzeigen alle Dateien) im Menü "Window" (Fenster) aus. Im Fenster "Fonts" werden verschiedene Datei- und Schubladenpiktogramme angezeigt. Die Dateipiktogramme des Fensters "Fonts" können Sie ignorieren.
  5. Ziehen Sie das Schubladenpiktogramm mit dem Namen des von Ihnen gewünschten Zeichensatzes in das RAM-Disk-Fenster.
  6. Nach Abschluß des Kopiervorgangs nehmen Sie die Fonts-Diskette bzw. die Systemdiskette mit der Schublade "Fonts" aus dem Laufwerk. Legen Sie die Workbench-Diskette ein.
  7. Öffnen Sie das Fenster für die Workbench-Diskette.
  8. wählen Sie "New Drawer" (neue Schublade) im Menü "Window" (Fenster) aus.
  9. Im Dialogfenster "Rename" (Umbenennen) geben Sie "Fonts" als Namen der neuen Schublade ein.
  10. Ziehen Sie die Zeichensatzschublade vom RAM-Disk-Fenster in die neue Schublade "Fonts".
  11. Nach Abschluß des Kopiervorgangs wählen Sie "Execute Command..." (Befehl ausführen...) im Workbench-Menü aus.
  12. Geben Sie im daraufhin angezeigten Dialogfenster den Befehl ASSIGN FONTS: SYS:Fonts ein. Wenn noch die englische Tastaturbelegung aktiv ist, finden Sie den Doppelpunkt auf der Taste "Umschalttaste-Ö".
  13. Wählen Sie erneut "Execute Command..." (Befehl ausführen) aus.
  14. Geben Sie den Befehl FIXFONTS in das Dialogfenster ein.

Beim Systemstart sucht das System auf der Startdiskette nach dem Verzeichnis "Fonts". Ist es an dieser Stelle vorhanden, wird es automatisch als "FONTS:" zugewiesen. Beim nächsten Start sucht der Amiga den ausgewählten Zeichensatz dort und fordert Sie nicht mehr zum Einlegen der Fonts-Diskette oder der Systemdiskette mit der Schublade "Fonts" auf.

Soll auf mehr Zeichensätze zugegriffen werden als auf der Workbench-Diskette Platz finden, verwenden Sie den Befehl ASSIGN, um eine weitere Diskette bzw. ein weiteres Verzeichnis in der Zuweisung für FONTS: hinzuzufügen. Gehen Sie wie folgt vor, um beispielsweise die Diskette "FontsDisk" in der Zuweisung für FONTS: hinzuzufügen: Geben Sie den Befehl ASSIGN FONTS: FontsDisk: ADD in der Shell oder im Fenster von "Execute Command..." (Befehl ausführen...) ein oder fügen Sie ihn in der Datei "S.User-startup" hinzu.

Verwenden der RAM-Disk

In Diskettensystemen können Sie durch Verwendung der RAM-Disk (RAM:) die Anzahl der Diskettenwechsel reduzieren, die zum Kopieren von Dateien von einer Diskette auf eine andere erforderlich sind.

Beispiel: Die effektivste Methode, um einzelne Disketten in einem Diskettensystem mit einem Laufwerk von einer Diskette auf eine andere zu kopieren, sieht wie folgt aus: Kopieren Sie Dateien von der Quelldiskette in die RAM-Disk. Anschließend nehmen Sie die Quelldiskette aus dem Laufwerk. Legen Sie die Zieldiskette ein und kopieren Sie die Dateien von der RAM-Disk auf die Zieldiskette (siehe Arbeitsschritte im Kapitel B.1.5 "Kopieren der Daten von Disketten" auf Seite B-6).

Unter Verwendung der RAM-Disk können Sie auch die Arbeit mit Gruppen zusammengehöriger Dateien beschleunigen. Kopieren Sie die Dateien zunächst durch Ziehen nach RAM:. Bearbeiten Sie die in RAM: befindlichen Dateien getrennt voneinander. Nach Abschluß der Operation kopieren Sie die Dateien wieder auf die Diskette zurück.
 

Hinweis:

Sie können keine Diskette nach RAM: kopieren, indem Sie das Piktogramm für die Quelldiskette auf das Piktogramm der RAM-Disk ziehen. Öffnen Sie zum Kopieren der Diskette nach RAM: zunächst das Piktogramm der RAM-Disk. Anschließend ziehen Sie das Piktogramm für die Diskette in das RAM-Disk-Fenster, wodurch eine neue Schublade, mit dem Namen und dem Inhalt der Diskette entsteht.

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